{"id":6532,"date":"2010-08-19T08:25:02","date_gmt":"2010-08-19T06:25:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6532"},"modified":"2010-08-19T08:25:02","modified_gmt":"2010-08-19T06:25:02","slug":"hinweise-des-tages-1206","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6532","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Handelsstr&ouml;me, Commerzbank-Skandal, SEC zahlt Pr&auml;mie an Whistleblower, Verbot von Leerverk&auml;ufen, Deutsche zweifeln am Kapitalismus, vielen Akademikern droht Altersarmut, Umverteilung von Jung nach Alt, lohnen sich Lebensversicherungen noch?, Absturz der griechischen Wirtschaft, auf dem Weg nach unten, schlecht f&uuml;r Amerika, schlecht f&uuml;r uns, Peking &ndash; Stadt der Ruinen, Zeise &ndash; Gratulation Herr Hundt, kein Geld f&uuml;r die Pille, Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung, Leiharbeiter in Operationss&auml;len, Mitsprache unerw&uuml;nscht, Stuttgart 21, Automausstieg, Staat als Beute, Steinbr&uuml;cks &bdquo;Nebent&auml;tigkeiten&ldquo;, Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen, Studenten bezahlen den Bachelor, soziale Verantwortung in der Beschaffung von Computern, Ru&szlig;land will Taliban bek&auml;mpen, doch mehr &Ouml;l am Golf, zu guter Letzt. Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">So flie&szlig;en Europas Handelsstr&ouml;me<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Der Commerzbank-Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Amerikanische B&ouml;rsenaufsicht: Millionen f&uuml;r das Verpfeifen des Arbeitgebers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Eine Frage der Leere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Die Deutschen zweifeln am Kapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Rente mit 67 findet kaum Zuspruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Vielen Akademikern droht Altersarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Umverteilung von Jung nach Alt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Lohnen sich Lebensversicherungen noch?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Absturz der griechischen Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Wohlfahrt: Auf dem Weg nach unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Schlecht f&uuml;r Amerika &ndash; schlecht f&uuml;r uns<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Peking &ndash; Stadt der Ruinen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Lucas Zeise &ndash; Gratulation, Herr Hundt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Arm und schwanger: Kein Geld f&uuml;r die Pille<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung: Reformbedarf und Reformkonzepte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Leiharbeiter in Operationss&auml;len<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Mitsprache unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Stuttgart 21: Schwankende Neubauten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Atomausstieg: Spiel gegen die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Staat als Beute<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Steinbr&uuml;ck und der Offenbarungseid der politischen Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Studenten bezahlen den Bachelor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h25\">Petition: Soziale Verantwortung in der Beschaffung von Computern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h26\">Ru&szlig;land will Taliban bek&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h27\">Doch mehr &Ouml;l im Golf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h28\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler zum &bdquo;Wirtschaftswunder&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=6532&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>So flie&szlig;en Europas Handelsstr&ouml;me<\/strong><br>\nAuf seine Exportst&auml;rke war Deutschland immer stolz. In der Wirtschaftskrise aber sind deutsche Handels&uuml;bersch&uuml;sse in die Kritik geraten. Unsere interaktive Grafik zeigt warum: Die Deutschen liefern fast immer mehr, als sie abnehmen.<br>\nDie interaktive Grafik von FTD.de zeigt, dass in Europa au&szlig;er Deutschland tats&auml;chlich nur wenige L&auml;nder Export&uuml;bersch&uuml;sse produzieren. Solche &Uuml;bersch&uuml;sse entstehen, wenn ein Land unterm Strich mehr Waren ausf&uuml;hrt als importiert. Das kann man positiv sehen &ndash; als Ausdruck der Beliebtheit der heimischen Produkte im Ausland. Es kann aber auch ein Zeichen f&uuml;r die Schw&auml;che des Binnenkonsums sein &ndash; und somit f&uuml;r eine ungesunde Schieflage einer Volkswirtschaft oder eines Wirtschaftsraumes.<br>\nAuff&auml;llig ist vor allem eins: Von keinem anderen Land gehen so viele rote Pfeile aus wie von Deutschland. Gr&uuml;ne Pfeile verweisen hingegen fast nie auf das gr&ouml;&szlig;te EU-Land.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:infografik-so-fliessen-europas-handelsstroeme\/50156529.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Eine sehr anschauliche Grafik.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Commerzbank-Skandal<\/strong><br>\nF&uuml;r ein Viertel der Commerzbank-Aktien zahlte der Bund vor gut anderthalb Jahren 1,8 Milliarden Euro. Das Gros der dringend ben&ouml;tigten Hilfe floss in Form einer stillen Einlage &ndash; 16,4 Milliarden Euro. Daf&uuml;r lie&szlig; der Staat sich zwar neun Prozent Zinsen j&auml;hrlich garantieren. Zahlen muss die Bank aber nur, wenn sie Gewinne macht. Macht sie bisher nicht &ndash; noch floss kein Cent zur&uuml;ck. Auch in diesem Jahr, da die Commerzbank l&auml;ngst gesundet, k&ouml;nnte sie dank legaler Bilanztricks kostenlos davonkommen. Ein &Auml;rgernis, das Steuerzahler in Rage bringt.<br>\nDabei sollte sich die Kritik nicht nur an der Bank entz&uuml;nden, sondern auch an der Politik. Zwei Jahre nach dem Beinahe-Crash der Finanzbranche herrscht in Berlin Planlosigkeit wie eh und je. Das macht ausgerechnet Br&uuml;derles Vorsto&szlig; schonungslos deutlich. Es scheint, als habe der Minister allein sein Unbehagen ausdr&uuml;cken wollen &hellip;<br>\nIm Finanzministerium sch&uuml;tteln die Beamten ohnehin den Kopf. Es habe keinen Sinn, das Geld zu einem bestimmten Termin zu fordern &ndash; die wirtschaftliche Lage der Commerzbank sei entscheidend. Das hei&szlig;t warten, warten, warten &ndash; und Br&uuml;derle einen alten Mann sein lassen, der sich gef&auml;llt in der Rolle als wirtschaftsliberales Gewissen der Nation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/siemens\/milliardenrettung-der-commerzbank-skandal_aid_542405.html\">Focus Money<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Amerikanische B&ouml;rsenaufsicht: Millionen f&uuml;r das Verpfeifen des Arbeitgebers<\/strong><br>\nIn den Vereinigten Staaten m&uuml;ssen Finanzunternehmen, die ihre Gesch&auml;fte mit Tricks aufbessern, in Zukunft ihre eigenen Mitarbeiter f&uuml;rchten: Die amerikanische B&ouml;rsenaufsicht SEC will etwa Bankangestellte mit Millionenbetr&auml;gen belohnen, wenn sie ihre Firmen bei Gesetzesverst&ouml;&szlig;en verpfeifen, wie ein SEC-Sprecher in New York sagte. Im Gegenzug f&uuml;r Tipps sichert die Beh&ouml;rde den Hinweisgebern zudem Anonymit&auml;t zu. Das neue Gesetz ist Teil der Ende Juli in Kraft gesetzten Finanzmarktreform in den Vereinigten Staaten. Da in den Vereinigten Staaten Unternehmen bei Verst&ouml;&szlig;en oft mit harten Strafen belegt werden, ist nun geplant, dass Informanten, die bei der Aufkl&auml;rung eines Verbrechens helfen, f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung bis zu 30 Prozent der Geldstrafe bekommen k&ouml;nnen. Strafzahlungen f&uuml;r Unternehmen erreichten schnell H&ouml;hen im Wert von &bdquo;zig, ja hunderten Millionen&ldquo;, also k&ouml;nnten auch Informanten mit Belohnungen in Millionenh&ouml;he rechnen, sagte der SEC-Sprecher. &bdquo;Der Anreiz ist also gro&szlig;.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/RubA5A53ED802AB47C6AFC5F33A9E1AA71F\/Doc~E57108704B67E4686A3BE50EB639301D7~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da hat die Wall- Street-Lobby anscheinend geschlafen. Ist doch das hohe Klagerisiko f&uuml;r den Standort nicht gerade f&ouml;rderlich. Schade, dass unsere BaFin nicht auf solche Ideen kommt &ndash; oder gar die Regierung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eine Frage der Leere<\/strong><br>\nUnter Beschu&szlig; von IWF und EU: Selbst zaghafte deutsche Ma&szlig;nahmen zur Finanzmarktregulierung ziehen Sperrfeuer auf sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/08-19\/044.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Leider gibt der Autor seinen Leser eine falsche Erkl&auml;rung, was ungedeckte Leerverk&auml;ufe sind. Was er beschreibt, sind gedeckte Leerverk&auml;ufe, die in Deutschland noch erlaubt sind. Leerverk&auml;ufe sind Verk&auml;ufe von Wertpapieren, die dem Verk&auml;ufer nicht geh&ouml;ren. Gedeckte Leerverk&auml;ufe sind Leerverk&auml;ufe von Wertpapieren, die sich der Verk&auml;ufer geliehen hat &ndash; der Verk&auml;ufer hat sie also, auch wenn sie ihm nicht geh&ouml;ren. Ein Leerverkauf ist ungedeckt, wenn die verkaufte Papiere gar nicht existieren, also vom Verk&auml;ufer weder geliehen noch gekauft wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Deutschen zweifeln am Kapitalismus<\/strong><br>\nEine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hat ergeben: Die Wirtschaftskrise hat die Deutschen nachdenklicher und wachstumskritischer gemacht. Mag sein, dass die Konjunktur wieder anzieht &ndash; aber nur noch ein Drittel der B&uuml;rger glaubt daran, dass das Wachstum automatisch auch ihre private Lebensqualit&auml;t steigern wird.<br>\nDer &uuml;berwiegende Teil der B&uuml;rger ist hingegen ins Lager der Wachstumskritiker gewechselt.<br>\nHeute sind den meisten Deutschen immaterielle Werte wie &raquo;soziale Gerechtigkeit&laquo; oder &raquo;Umweltschutz&laquo; so wichtig, dass das zunehmend auch ihre Haltung zum Wirtschaftssystem beeinflusst. Denn der Umfrage zufolge finden immerhin 88 Prozent der Befragten, das derzeitige System ber&uuml;cksichtige weder den &raquo;Schutz der Umwelt, noch den &raquo;sorgsamen Umgang mit den Ressourcen&laquo; oder den &raquo;soziale Ausgleich in der Gesellschaft&laquo; gen&uuml;gend.<br>\nDa ist es dann nur konsequent, dass sie sich auch eine &raquo;neue Wirtschaftsordnung&laquo; w&uuml;nschen und dass sie wenig Vertrauen in die Widerstandsf&auml;higkeit und Krisenfestigkeit rein marktwirtschaftlicher Systeme haben. Nur jeder dritte Deutsche glaubt noch an die &raquo;Selbstheilungskr&auml;fte des Marktes&laquo;, die Jungen sogar noch weniger als die Alten.<br>\nDabei sind die B&uuml;rger mitnichten zu Pessimisten geworden: Eine Mehrzahl der Befragten h&auml;lt es f&uuml;r durchaus m&ouml;glich, Wachstum und Umweltschutz miteinander zu vereinbaren &ndash; wenn die Politik es wolle.<br>\nQuellen pers&ouml;nlicher Lebensqualit&auml;t sind demnach f&uuml;r den weit &uuml;berwiegenden Teil der B&uuml;rger immaterieller Natur. Gesundheit, soziale Beziehungen und Umweltbedingungen werden mit Abstand f&uuml;r wichtiger gehalten, als &raquo;Geld und Besitz zu mehren&laquo;.<br>\n82 Prozent halten zumindest im Grundsatz weiteres Wirtschaftswachstum f&uuml;r n&ouml;tig, um die politische Stabilit&auml;t zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/34\/Emnid-Umfrage\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist ziemlich penetrant, wie die Autorin Petra Pinzler ihren (offenbar) pers&ouml;nlichen Wachstumsskeptizismus in diese Umfrage hineininterpretieren will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rente mit 67 findet kaum Zuspruch<\/strong><br>\nBei der Rente verstehen die Deutschen keinen Spa&szlig;. Lediglich eine Minderheit von sieben Prozent kann sich laut stern-Umfrage vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zur Arbeit zu gehen. Eine Rente mit 70, wie sie k&uuml;rzlich Michael H&uuml;ther, der Chef des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft, gefordert hatte, h&auml;lt gar nur ein Prozent f&uuml;r richtig.<br>\nDie meisten Befragten (38 Prozent) sprachen sich f&uuml;r die derzeit g&uuml;ltige Regelaltersgrenze von 65 Jahren aus. Viele B&uuml;rger w&uuml;nschen aber ein noch fr&uuml;heres Renteneintrittsalter: 21 Prozent bezeichneten 62 Jahre als ideal, 24 Prozent w&uuml;rden gerne sehen, wenn die Grenze bei 60 Jahren liegt. 3 Prozent waren der Ansicht, die Deutschen sollten schon vor Erreichen des 60. Lebensjahres in Rente gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/stern-umfrage-rente-mit-67-findet-kaum-zuspruch-1594197.html\">stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Vielen Akademikern droht Altersarmut<\/strong><br>\nPraktika statt Festanstellung, weniger Verdienst und steigende Steuern: All das dr&uuml;ckt die Rente. F&uuml;r Akademiker steigt deshalb die Gefahr, im Alter zu verarmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/tid-19549\/rente-vielen-akademikern-droht-altersarmut_aid_542612.html\">Focus-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umverteilung von Jung nach Alt<\/strong><br>\nArbeitnehmer k&ouml;nnen die letzten zehn Jahre ihres Arbeitslebens sorglos leistungsschwach oder unwillig sein. Daf&uuml;r sorgen Verdienstsicherungsklauseln in Tarifvertr&auml;gen oder Betriebsvereinbarungen. Ungerecht ist das gegen&uuml;ber jungen Mitarbeitern, die mehr leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub58EBCDAAD2C04B7F941FA15200727E44\/Doc~E68E2C064D5214557BAD613395A146C3B~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Wieder wird versucht, Jung gegen Alt auszuspielen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lohnen sich Lebensversicherungen noch?<\/strong><br>\nDie Lebensversicherer stecken im Dilemma: angesichts der niedrigen Kapitalmarkt-Zinsen wird es immer schwerer, die Garantiezinsen f&uuml;r ihre Kunden zu erwirtschaften. Selbst prominente Manager stellen inzwischen die Zukunft von Lebensversicherungen in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/boerse.ard.de\/content.jsp?key=dokument_457864\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Absturz der griechischen Wirtschaft<\/strong><br>\nGesch&auml;fte machen dicht, die Arbeitslosigkeit klettert mancherorts auf bis zu 70 Prozent: In Griechenland wird erst jetzt das ganze Ausma&szlig; der Krise sichtbar. Das radikale Sparpaket der Regierung st&uuml;rzt die Wirtschaft in eine tiefe Rezession, selbst brave Familienv&auml;ter drohen mit einem Aufstand.<br>\nMit drakonischen Sparma&szlig;nahmen senkte sie das Haushaltsdefizit um schier unglaubliche 39,7 Prozent &ndash; nachdem ihre Vorg&auml;nger jahrelang Steuern verschwendet und Statistiken gef&auml;lscht hatten. Insgesamt wurden die Staatsausgaben um zehn Prozent zur&uuml;ckgefahren, 4,5 Prozentpunkte mehr als von EU und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF) vorgegeben.<br>\nDas Problem: Der Sparkurs beeinflusst mittlerweile das gesamte Wirtschaftsleben. Die Kaufkraft sinkt, der Konsum bricht ein, die Zahl der Insolvenzen und der Arbeitslosen steigt. Im zweiten Quartal schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Prozent. Die Steuereinnahmen, die f&uuml;r die Konsolidierung des Staatshaushalts dringend n&ouml;tig w&auml;ren, brechen weg. In der griechischen Gesellschaft g&auml;rt ein Gemisch aus Angst, Perspektivlosigkeit und Wut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,712089,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Viele Formulierungen lesen sich so, als habe nicht etwa der vom IWF und der EU aufgezwungene radikale Sparkurs den Absturz der griechischen Wirtschaft ausgel&ouml;st, sondern als sei dies alles nur die Sp&auml;tfolge der Politik vor der Krise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wohlfahrt: Auf dem Weg nach unten<\/strong><br>\n&ldquo;W&auml;hrend sich Amerikas Superreiche selbst daf&uuml;r feiern, dass sie Milliarden spenden, geht es dem Rest des Landes schlechter denn je. Selten zuvor hatte die USA so viele Langzeitarbeitslose. Die Kluft zwischen den &Auml;rmsten und der Spitze der Gesellschaft hat sich dramatisch ge&ouml;ffnet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,711867,00.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Manche dieser Entwicklungen sind allerdings auch in Deutschland zu sehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schlecht f&uuml;r Amerika &ndash; schlecht f&uuml;r uns<\/strong><br>\nSieben Gr&uuml;nde, aus denen die Flaute in Amerika bald auch bei uns ankommt. So viele Probleme auf einmal hatte die Wirtschaftssupermacht noch nie. Persistente Arbeitslosigkeit zusammen mit au&szlig;ergew&ouml;hnlich hohen Verschuldungsraten von Staat und B&uuml;rgern, dazu ein instabiler Finanzmarkt und sichtliche Schw&auml;chen auf den Weltm&auml;rkten selbst bei amerikanischen Vorzeigeunternehmen. Niemand darf vergessen: Viele andere L&auml;nder bleiben an die fr&uuml;here Konjunkturlokomotive USA angekoppelt, unter anderem Deutschland. Im Augenblick boomt unsere Konjunktur. Doch es gibt sieben wichtige Mechanismen, &uuml;ber die Amerika uns das wieder verderben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/34\/USA-Deutschland\">Zeit-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wegen eines Quartals boomt unsere Volkswirtschaft noch lange nicht, auch ist der Export in die USA &uuml;berzogen dargestellt. Dieser betr&auml;gt etwa 9 Prozent unserer europ&auml;ischen Exporte. Dennoch sind die &Uuml;berlegungen des Vizepr&auml;sidenten des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft bdenkenswert, denn die m&ouml;glichen indirekten Folgen einer amerikanischen Dauerkrise w&auml;ren in der Tat auch &ldquo;schlecht f&uuml;r uns&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch in China ist die Welt nicht ganz in Ordnung:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Peking &ndash; Stadt der Ruinen<\/strong><br>\nDutzende von Luxusapartmenth&auml;usern reihen sich entlang der Prachtallee westlich des Pekinger Chaoyang-Parks. Mittendrin ragen zwei etwa 30-st&ouml;ckige Bauruinen empor. Das Ger&uuml;st ist abgebaut, die Maschinen stehen still. Vor dem Eingang haben Wanderarbeiter ein Gem&uuml;sebeet angelegt. &ldquo;Hier passiert seit einigen Monaten nichts mehr&rdquo;, sagt ein Anwohner. &ldquo;Der Investor hat wohl keine K&auml;ufer gefunden.&rdquo; Die Preise sind explodiert. &Uuml;berall in China sind in den letzten zwei Jahren B&uuml;ros und Apartments gebaut worden. Viele stehen leer, andere sind nicht mal fertiggebaut. Kredite wurden gro&szlig;z&uuml;gig vergeben. Mittel, die als Konjunkturspritze der Regierung zur Bek&auml;mpfung der Weltwirtschaftskrise gedacht waren, sind zum gro&szlig;en Teil in den Immobilienmarkt geflossen. &Ouml;konomen sch&auml;tzen, dass 60 Prozent der chinesischen Wirtschaftst&auml;tigkeit direkt oder indirekt vom Immobiliensektor und der Bauindustrie abh&auml;ngt. Die Zentralregierung in Peking spricht von einer Blase. Platzt sie, w&uuml;rde dies einen deutlichen D&auml;mpfer f&uuml;r Chinas Volkswirtschaft bedeuten &ndash; und f&uuml;r die Welt insgesamt.<br>\nDiese Krise werde die chinesischen Banken treffen, warnt der fr&uuml;here Chef&ouml;konom des IWF und jetzige Harvard-Professor Kenneth Rogoff. Sie h&auml;tten heute 40 Prozent mehr Immobilienkredite in ihren B&uuml;chern als noch vor einem Jahr. Ganz so dramatisch wird es in China voraussichtlich nicht. Das h&auml;ngt damit zusammen, dass viele Chinesen den Kauf der Wohnungen trotz der gro&szlig;z&uuml;gigen Kreditangebote nur zu einem geringen Teil &uuml;ber Schulden finanziert haben. In den USA konnten die Banken zudem verbriefte Kredite &uuml;ber komplizierte Konstrukte weiterverkaufen. Das ist in China nicht m&ouml;glich. So birgt die Immobilienblase in China Risiken, die aber nicht so versteckt sind, wie sie es in den USA waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F08%2F18%2Fa0058&amp;cHash=44dfeb903d\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Eine schlechte Nachricht f&uuml;r das exportorientierte Deutschland. Wenn die Nachfrage aus China und den USA einbricht, dann wird es in Deutschland wieder &bdquo;den G&uuml;rtel enger schnallen&ldquo; hei&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Gratulation, Herr Hundt!<\/strong><br>\nMan kann den Herren Dieter Hundt, Martin Kannegiesser und Hans-Peter Keitel  &ndash; den Pr&auml;sidenten der Arbeitgeberverb&auml;nde BDA, Gesamtmetall und BDI &ndash; also zun&auml;chst gratulieren. Ihre Strategie ist aufgegangen. Riskant war sie nicht. W&auml;re der Zwischenaufschwung der globalen Nachfrage ausgeblieben oder schw&auml;cher ausgefallen, so h&auml;tten die rheinischen Kapitalisten eben doch von Kurzarbeit zur Massenentlassung schreiten m&uuml;ssen. Das w&auml;re nicht sch&ouml;n gewesen. Aber das Risiko lag beim Staat und den stets willigen Gewerkschaften. Die Konkurrenzf&auml;higkeit der deutschen Unternehmen, die im allgemeinen Sprachgebrauch dann &ldquo;wir&rdquo; genannt werden, liegt &ldquo;uns&rdquo; allen am Herzen. Die Gratulation f&uuml;r die richtige Strategie gilt aber nur vorl&auml;ufig und bedingt. Vorl&auml;ufig, denn nur die Einf&auml;ltigen &ndash; wie beispielsweise Wirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle und sein FDP-Parteichef Guido Westerwelle  &ndash; w&auml;hnen die deutsche Volkswirtschaft kurz vor einem richtigen Aufschwung. (&hellip;)<br>\nAber einige Volkswirte zweifeln zu Recht und wagen den von der Angebotstheorie verp&ouml;nten Gedanken zu denken: Das Land und seine Volkswirtschaft k&ouml;nnten nun ein wenig mehr effektive Konsumnachfrage gebrauchen. Ganz k&uuml;hne unter ihnen folgen jetzt zaghaft sogar ausgewogen-liberalen Menschen wie dem &ldquo;Wirtschaftsweisen&rdquo; Peter Bofinger, der &ndash; lange isolierten &ndash; Stimme der Vernunft im Sachverst&auml;ndigenrat. Drei Prozent wirklichen Zuwachs f&uuml;r die L&ouml;hne schl&auml;gt er vor. Das hat er in traditioneller Weise errechnet: Produktivit&auml;tszuwachs (von rund einem Prozent) plus jene Inflationsrate von nahe zwei Prozent, die von der Europ&auml;ischen Zentralbank gew&uuml;nscht ist. Eigentlich m&uuml;ssten es dann ja vier Prozent sein, kalkuliert (angesichts des auf &uuml;ber ein Prozent gesch&auml;tzten Produktivit&auml;tswachstums) nun schon mancher im Geiste der Angebotstheorie trainierte Volkswirt. Er fragt dann aber, sich k&uuml;nstlich ahnungslos und naiv gebend: &ldquo;Nur kann mir jemand sagen, wie wir die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer st&auml;rken k&ouml;nnen?&rdquo; Diesmal meint &ldquo;wir&rdquo; aber nicht mehr die Unternehmen, sondern eher die Regierung.<br>\nDa f&auml;llt mir auf Anhieb eine Menge ein: Abschaffung der Hartz-IV-Gesetze und der Leiharbeit; Schluss mit der Zulassung befristeter Arbeitsvertr&auml;ge und der Entwertung der Arbeitslosenversicherung; Einf&uuml;hrung fl&auml;chendeckender Mindestl&ouml;hne und Verbindlichkeitserkl&auml;rungen bestehender Tarifvertr&auml;ge, Verbot der Aussperrung; einheitliche Tarifvertr&auml;ge im &ouml;ffentlichen Dienst; Ende der Privatisierungen; Verpflichtung der Bahn, Post und Telekom, anst&auml;ndige L&ouml;hne zu bezahlen. Und so weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-lucas-zeise-gratulation-herr-hundt\/50157539.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Arm und schwanger: Kein Geld f&uuml;r die Pille<\/strong><br>\nDeutlich mehr verzweifelte Frauen geben sich in diesem Jahr bei der Sozialp&auml;dagogin Barbara Guth, Leiterin der Sternberger DRK-Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstelle, die Klinke in die Hand. Gegen&uuml;ber August 2009 sind es immerhin acht Prozent mehr Klientinnen, berichtet die Sozialp&auml;dagogin. Was sie von den Frauen h&ouml;rt, macht sie w&uuml;tend. Die Schwangerschaften seien zum &uuml;berwiegenden Teil ungewollt. Doch die Frauen leben von Hartz IV. 30 Euro f&uuml;r Verh&uuml;tungsmittel im Quartal plus 10 Euro Praxisgeb&uuml;hr sind f&uuml;r alle, die im unteren Einkommensbereich leben, sehr viel Geld, das sie einfach nicht haben, wei&szlig; die Sozialp&auml;dagogin. Und die Krankenkassen zahlen die Pille nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.svz.de\/nachrichten\/home\/top-thema.html?tx_ttnews[tt_news]=1716385&amp;no_cache=1\">Schweriner Volkszeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung: Reformbedarf und Reformkonzepte<\/strong><br>\nIm Mittelpunkt der Reformdiskussion steht das vom Arbeitgeberlager, von Konservativen und Liberalen, aber auch von manchem in der SPD und bei den Gr&uuml;nen geteilte Motiv, die GKV-Ausgaben von der Lohnentwicklung abzukoppeln. Die Argumente, die daf&uuml;r angef&uuml;hrt werden, sind hinl&auml;nglich bekannt: die Krankenversicherungsbeitr&auml;ge erh&ouml;hten die Lohnkosten, schw&auml;chten die Konkurrenzf&auml;higkeit hiesiger Unternehmen, verhinderten Investitionen und f&uuml;hrten so zu einer Vernichtung von Arbeitspl&auml;tzen. Unterlegt wird diese Argumentation mit dem Begriff der &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; (oder neuerdings: Lohnzusatzkosten) der unterstellt, bei den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen handele es sich um einen Kostenbestandteil, der &ndash; gleichsam als Luxus &ndash; auf die eigentlichen Lohnkosten noch draufgelegt wird. Dabei wird geflissentlich unterschlagen, dass diese Sozialversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r die Arbeitnehmer notwendige Lebenshaltungskosten darstellen. Daher ist der Begriff der Lohnnebenkosten ein ideologischer Begriff, der die Beteiligung der Arbeitgeber an den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen als illegitime Belastung erscheinen lassen soll &hellip;<br>\nHinzu kommt, dass die Krankenversicherungsbeitr&auml;ge nur einen sehr geringen Teil der Lohnkosten ausmachen. Legt man die gegenw&auml;rtigen Prinzipien der Beitragsaufbringung in der GKV zugrunde, so w&uuml;rde bei einer unrealistisch starken Senkung des Beitragssatzes um 1 Prozentpunkt, also von 14,9 auf 13,9 Prozent, der beim Arbeitgeberbruttolohn (auf der Basis eines Arbeitnehmerbruttolohns von 20,00 Euro) lediglich von 24,13 Euro auf 24,03 Euro sinken.<br>\nSchlie&szlig;lich soll auch erw&auml;hnt werden, dass, wie der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r das Gesundheitswesen bereits Mitte der 90er Jahre zeigte, eine Erh&ouml;hung der Beitragss&auml;tze (unter der Voraussetzung, dass sie zur Ausweitung personenbezogener Gesundheitsdienstleistungen verwendet werden) sogar zu einem positiven Besch&auml;ftigungssaldo f&uuml;hrt, also im Gesundheitswesen mehr Arbeitspl&auml;tze entstehen, als in den anderen Wirtschaftssektoren verloren gehen.<br>\nEine Notwendigkeit, wegen vermeintlich unvertretbarer Belastungen f&uuml;r die Arbeitgeber die Finanzierung von der GKV abzukoppeln, l&auml;sst sich also nicht erkennen.<br>\nBekanntlich plant die schwarz-gelbe Bundesregierung f&uuml;r diese Legislaturperiode den Einstieg in eine Kopfpauschale. Die Realisierung der Koalitionspl&auml;ne bedeutete eine grunds&auml;tzliche Abkehr vom derzeitigen Finanzierungsmodus in der GKV. Das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags w&uuml;rde die voraussichtlich weiter ansteigenden GKV-Ausgaben einseitig den Versicherten aufb&uuml;rden und eine Kopfpauschale innerhalb der Versichertengemeinschaft vor allem Bezieher unterer und mittlerer Einkommen zugunsten Besserverdienender belasten. Denn eine Kopfpauschale beansprucht bei jenen Gruppen einen &uuml;berdurchschnittlich hohen Teil des Haushaltseinkommens und wird sehr viele Versicherte finanziell &uuml;berfordern. Es k&auml;me also zu einer Umverteilung von unten nach oben &hellip;<br>\nAllerdings spricht nichts daf&uuml;r, dass steuerfinanzierte Subventionen den prim&auml;ren Umverteilungseffekt einer Kopfpauschale ausgleichen werden.<br>\nDenn zum einen zeigt der Blick in andere L&auml;nder, die eine Kopfpauschale eingef&uuml;hrt haben (Niederlande, Schweiz), dass die Zahl der Subventionsempf&auml;nger au&szlig;erordentlich hoch ist. In den Niederlanden sind dies z.B. rund 70 % der Bev&ouml;lkerung. Geht man davon aus, dass die Belastung der Versicherten mit der Kopfpauschale maximal acht Prozent des Haushaltseinkommens betragen soll &ndash; eine h&auml;ufig genannte Gr&ouml;&szlig;enordnung &ndash; so entst&uuml;nde ein steuerlicher Subventionsbedarf von bis zu 40 Milliarden Euro. Angesichts der Haushaltskrise ist nicht damit zu rechnen, dass ein solcher Betrag bereitgestellt wird. Vielmehr ist eher damit zu rechnen, dass die Subventionsh&ouml;he von vornherein niedrig angesetzt wird.<br>\nZum anderen ist nicht davon auszugehen, dass die Belastung Besserverdienender &uuml;ber die Steuerfinanzierung bei weitem nicht so stark ausf&auml;llt, wie die Regierung glauben machen will. Selbst wenn der tats&auml;chliche Steuerzuschuss am oberen Ende der gegenw&auml;rtigen Sch&auml;tzungen angesiedelt werden sollte, wird er sich maximal auf rund ein Viertel der GKV-Gesamtausgaben (2009: knapp 170 Mrd. Euro) belaufen. Der bei weitem gr&ouml;&szlig;te Teil der Ausgabenlast wird also von den Versicherten &uuml;ber die Kopfpauschale aufzubringen sein. Zudem zahlen Besserverdienende einen h&ouml;heren Steuersatz lediglich bei den Einkommensteuern, nicht aber bei den Verbrauchsteuern (v.a. der Mehrwertsteuer), die einen erheblichen Teil des gesamten Steueraufkommens ausmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/04-2010\/++co++476c21c6-9a4d-11df-4db3-001ec9b03e44\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Leiharbeiter in Operationss&auml;len<\/strong><br>\nWeil Leiharbeiterinnen Operationss&auml;le und Intensivstationen im privatisierten Marburger Universit&auml;tsklinikum reinigen, streitet der Betriebsrat mit der Rh&ouml;n Klinikum AG vor dem Arbeitsgericht. Rh&ouml;n hatte die geliehenen Arbeitskr&auml;fte seit Juli auf den Intensivstationen besch&auml;ftigt, obwohl der Betriebsrat seine Zustimmung verweigerte.<br>\nSeitdem h&auml;tten sich die Hygienestandards verschlechtert, kritisiert Betriebsratsvorsitzende Bettina B&ouml;ttcher: &bdquo;Es gab vehemente Beschwerden von Besch&auml;ftigten, weil die Leiharbeiter nicht ausreichend geschult waren.&ldquo; Manche sollen noch nicht einmal &uuml;ber die Vorschriften der Handhygiene informiert gewesen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/leiharbeiter-in-operationssaelen\/-\/1472796\/4564410\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das passt zu aktuellen Informationen, wonach in deutschen Krankenh&auml;usern nach Sch&auml;tzungen tausende von Menschen an bakteriellen Infektionen, &uuml;bertragen durch medizinisches Fachpersonal, sterben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Mitsprache unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDie Chip-Debatte ist ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass die Rh&ouml;n-Aktiengesellschaft aus den Fehlern der ersten vier Privatisierungsjahre rein gar nichts gelernt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/mitsprache-unerwuenscht\/-\/1472796\/4525540\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Schwankende Neubauten<\/strong><br>\nWer die Voraussagen der Sachverst&auml;ndigen kennt, muss von dem Gro&szlig;projekt &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; dringend abraten: Im Untergrund des geplanten Bahnhofs lauern geologische Katastrophen, deren Auswirkungen nicht absehbar sind. Ein Experte warnt.<br>\nBedrohlich ist, was mit dem f&uuml;r die Spannung im Boden so wichtigen Grundwasser passiert: Es wird durch die wie ein Pfropfen zw&ouml;lf Meter tief in der Erde vorsto&szlig;ende gigantische Betonwanne entscheidend gest&ouml;rt. Um hier das drohende Hochschwemmen der Wanne, also eine Auftriebkatastrophe wie ehedem beim Sch&uuml;rmann-Bau in Bonn, zu vermeiden, hat man sich zu abenteuerlichen Formen der &ldquo;Wasserbewirtschaftung&rdquo;&nbsp;entschlossen.<br>\nAm schwersten zu kalkulieren sind aber die Probleme, die der in Stuttgart &uuml;berall anstehende Mergelboden mit den eingeschlossenen Anhydrit-Anteilen aufwirft. Schon bei Probebohrungen kann Wasser zu den empfindlichen Stellen gelangen, das die Mineralteile so anschwellen l&auml;sst, dass sie die Erde dar&uuml;ber heben. Beim Bohren des 33 Kilometer langen, mehrgleisigen Tunnelsystems provozieren die Maschinenmonster jedenfalls das&nbsp;Schlimmste.<br>\nSchon die Vorstellung, dass beim Bau der um ein Vielfaches l&auml;ngeren Stuttgarter Tunnel auch nur ein einziger &auml;hnlicher Problemfall auftauchen und die gesamte Planung um Jahre verz&ouml;gern k&ouml;nnte, jagt einem Schauder &uuml;ber den R&uuml;cken. Und ruft einem in Erinnerung, dass beim offiziellen Planfeststellungsverfahren vor Jahren mehrere tausend Einspr&uuml;che von B&uuml;rgern eingegangen sind, die von den &Auml;mtern nie beantwortet worden&nbsp;sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/katastrophenszenario-stuttgart-schwankende-neubauten-1.989471\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Atomausstieg: Spiel gegen die Zeit<\/strong><br>\nSie hoffen jetzt alle auf Freitag. Ende kommender Woche soll verk&uuml;ndet werden, was Spezialisten im Auftrag der Bundesregierung ermittelt haben: Welche Folgen es h&auml;tte, wenn Deutschlands Atomkraftwerke 4, 12, 20 oder 28 Jahre l&auml;nger am Netz bleiben. Das Gutachten soll die entscheidenden Argumente liefern im endlosen Streit um die Laufzeitverl&auml;ngerung der Meiler. Wissenschaftliche Daten, unzweifelhafte Fakten: Darauf setzen die Atomskeptiker um CDU-Umweltminister Norbert R&ouml;ttgen genauso wie seine innerparteilichen Gegner oder die Stromkonzerne. Die einen bekommen Recht, die anderen geben Ruh. Das ist der Plan.<br>\nSie hoffen vergebens. Denn was da in der kommenden Woche ver&ouml;ffentlicht wird, d&uuml;rfte den Streit um l&auml;ngere Laufzeiten nicht beenden. Nach Informationen der ZEIT werden sich die verschiedenen Szenarien, die in dem Gutachten entwickelt werden, in ihren Ergebnissen kaum unterscheiden. Das aber bedeutet: F&uuml;r die Versorgungssicherheit, den Strompreis oder den Klimaschutz w&auml;re es gar nicht so wichtig, wie viel l&auml;nger die Kernkraftwerke noch laufen. Dass das Gutachten der von der Regierung beauftragten Wissenschaftler keine L&ouml;sung im Laufzeitenstreit bringt, ist aber nur das eine. Angreifbar ist es noch aus einem anderen Grund: Die Regierung hat von Anfang an versucht, das Ergebnis im eigenen Sinne zu beeinflussen. Jedes Gutachten basiert auf Rahmenbedingungen, die der Auftraggeber setzt. Das ist in diesem Fall der Bundeswirtschaftsminister. Wie Dokumente zeigen, haben die Gutachter l&auml;ngere Reaktorlaufzeiten daher geradezu sch&ouml;ngerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/34\/AKW-Ausstieg\">Zeit<\/a>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Staat als Beute<\/strong><br>\nDie Anti-Korruptionsorganisation Transparency International hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einer R&uuml;cknahme der geplanten Brennelementesteuer gewarnt. Damit w&uuml;rde sich die Regierung &ldquo;ernsthaft dem Verdacht der K&auml;uflichkeit aussetzen&rdquo;, sagte Deutschland-Chefin Edda M&uuml;ller der Berliner Zeitung. Sie &uuml;bte scharfe Kritik an den Gespr&auml;chen mit den Energiekonzernen &uuml;ber Alternativen zur Steuer: &ldquo;Dass dar&uuml;ber das Finanzministerium mit den Betreibern verhandelt, halte ich f&uuml;r eine v&ouml;llige Verirrung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/archiv\/.bin\/dump.fcgi\/2010\/0818\/tagesthema\/0023\/index.html\">Berlin-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck und der Offenbarungseid der politischen Klasse<\/strong><br>\nIn seiner Amtszeit als Finanzminister rettete Peer Steinbr&uuml;ck das deutsche Finanzsystem. Mehr als 500 Milliarden Euro Steuergelder wurden in der &Auml;ra Steinbr&uuml;ck in das Finanzsystem gepumpt &ndash; wieviel davon irgendwann wieder zur&uuml;ckgezahlt werden, dar&uuml;ber kann man nur spekulieren. Die Formalien stehen im Kleingedruckten und das ist &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; nicht &ouml;ffentlich einsehbar. Wessen Interessen hat Steinbr&uuml;ck vertreten? Die des Volkes, dem er als Staatsdiener verpflichtet ist? Oder doch die der Finanzinstitute, die er als Fachminister eigentlich &uuml;berwachen sollte? Auf wessen Gehaltsliste der Minister steht, dar&uuml;ber gibt ein aktueller Blogbeitrag des Portals abgeordnetenwatch.de Auskunft. Kaum wurde Steinbr&uuml;ck vom W&auml;hler aus dem Amt entfernt, lie&szlig; er sich f&uuml;rstlich von den Profiteuren seiner gro&szlig;z&uuml;gigen &bdquo;Rettungspakete&ldquo; und &bdquo;Subventionen&ldquo; honorieren. Heute ist Steinbr&uuml;ck Nebeneinkommensmillion&auml;r, sein Bundestagsmandat nimmt er jedoch nur stiefm&uuml;tterlich wahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/3931\/steinbruck-und-der-offenbarungseid-der-politischen-klasse#more-3931\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Bundesregierung will gegen Bildungsarmut vorgehen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will mit dem Bundesprogramm &rdquo;Lokale Bildungsb&uuml;ndnisse&ldquo; Kinder f&ouml;rdern, die von Bildungsarmut bedroht sind. Das schreibt sie in ihrer Antwort (17\/2730) auf eine Kleine Anfrage (17\/2607) der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen zur Qualit&auml;tsverbesserung im Bildungswesen. Das Bundesprogramm bef&auml;nde sich derzeit in der Phase der Konzeptionierung und Planung, hei&szlig;t es darin. Die Bundesmittel sollten f&uuml;r zus&auml;tzliche au&szlig;erschulische Bildungsma&szlig;nahmen zur individuellen F&ouml;rderung von Kindern im Grundschulalter verwendet werden.<br>\nWeiterhin berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort unter anderem, dass das Familienministerium im Rahmen der Qualifizierungsoffensive f&uuml;r Deutschland &rdquo;Aufstieg durch Bildung&ldquo; ein Programm zur St&auml;rkung der au&szlig;erschulischen Jugendbildung und der Jugendsozialarbeit plane. Es werde voraussichtlich im Jahr 2013 beginnen.<br>\nIm Bundesarbeitsministerium w&uuml;rden derzeit zudem Konzepte f&uuml;r eigenst&auml;ndige Kinderregelbedarfe und gesonderte Leistungen zur Deckung bildungs- und teilhabespezifischer Bedarfe von Kindern und Jugendlichen entwickelt.<br>\nHinsichtlich des geplanten nationalen Stipendienprogramms schreibt die Bundesregierung, dass sie mit dem Regierungsentwurf f&uuml;r den Haushalt 2011 Vorsorge getroffen habe, um ein erfolgreiches Anlaufen des Programms zu gew&auml;hrleisten.<br>\nDer Koalitionsvertrag f&uuml;r die 17. Wahlperiode sehe au&szlig;erdem Ma&szlig;nahmen zu besseren Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Abschl&uuml;ssen und Qualifikationen vor. So solle f&uuml;r den Zust&auml;ndigkeitsbereich des Bundes ein Rechtsanspruch auf ein Verfahren verankert werden, in dem gepr&uuml;ft wird, ob und in welchem Ma&szlig;e im Ausland erworbene Abschl&uuml;sse und Qualifikationen deutschen Ausbildungen entsprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_08\/2010_273\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zur Kritik an den &bdquo;lokalen Bildungsb&uuml;ndnissen&ldquo; siehe <a href=\"?p=4340\">&bdquo;F&ouml;derales Absurdistan&ldquo;<\/a>. Zum &bdquo;nationalen Stipendienprogramm&ldquo; siehe <a href=\"?p=4307\">Die &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo; als bildungspolitische Bananenrepublik<\/a>, es bewirkt nur einen Mitnahmeeffekt ohne Steuerungswirkung, au&szlig;erdem sind <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/bund-lenkt-bei-stipendien-ein\/-\/1472788\/4450826\/-\/index.html\">12 L&auml;nder dagegen<\/a> und muss entgegen seiner eigentlichen Intention voll vom Bund finanziert werden, so dass es eine ziemliche Kopfgeburt bleiben wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Studenten bezahlen den Bachelor<\/strong><br>\nNiedersachsens Studenten sind sauer. Eine Studie zeigt, dass die Unis die Studiengeb&uuml;hren in die Umsetzung der Studienreform stecken statt in zus&auml;tzliche Leistungen.<br>\nDie Hochschulen setzten die Geb&uuml;hren zunehmend ein, um ihr &ldquo;Kerngesch&auml;ft&rdquo; in der Lehre zu finanzieren, erkl&auml;rten Sprecher der Landesastenkonferenz in Hannover. So w&auml;lze Niedersachsen die Finanzierung des Bachelor- und Master-Systems praktisch auf die Studierenden ab.<br>\nDenn die Hochschulen zahlten die f&uuml;r den Bachelor notwendigen zus&auml;tzlichen Lehrkr&auml;fte und den enorm gestiegenen Aufwand bei den Pr&uuml;fungen haupts&auml;chlich aus den Geb&uuml;hren.<br>\nDie Auswertung offenbart gleichwohl, dass die Hochschulen sich schwer taten, die Mittel auszugeben. So gaben die Hochschulen 2007 nur die H&auml;lfte des eingenommen Geldes aus. Erst im vergangenen Jahr schafften sie es erstmals, die Geb&uuml;hren voll einzusetzen. Wegen der zuvor zur&uuml;ckgehaltenen Mittel horteten die Hochschulen aber auch Ende 2009 noch R&uuml;cklagen in H&ouml;he von 73,9 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2010-08\/studiengebuehren-niedersachsen\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Jeder Kundige wei&szlig; inzwischen, dass die Hochschulen noch erheblich h&ouml;here Betr&auml;ge gebunkert haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Petition: Soziale Verantwortung in der Beschaffung von Computern<\/strong><br>\nComputer, Handy und andere High-Tech-Ger&auml;te haben unser Leben auf vielf&auml;ltige Weise verbessert. Die immaterielle Welt des Cyberspace basiert jedoch auf einer h&ouml;chst materiellen Produktion: Arbeiterinnen und Arbeiter fertigen unter oft gef&auml;hrlichen Bedingungen Computer. Ihre Arbeitszeiten sind extrem lang, sie sind gef&auml;hrlichen Chemikalien ausgesetzt und verdienen zu wenig um ihre Existenz zu sichern. Regelm&auml;&szlig;ig werden sie um Teile ihres Lohnes und ihrer Sozialleistungen betrogen.<br>\nDoch &ouml;ffentliche Einrichtungen wie z.B. Universit&auml;ten k&ouml;nnen dazu beitragen diese menschenunw&uuml;rdigen Arbeitsbedingungen zu verbessern. Sie k&ouml;nnen ihre enorme Marktmacht nutzen und durch die Ber&uuml;cksichtigung sozialer Kriterien beim Einkauf einen gro&szlig;en Beitrag dazu zu leisten, Armut zu vermindern und menschenw&uuml;rdige Arbeitsbedingungen in den Herstellungsl&auml;ndern durchzusetzen.<br>\nEurop&auml;ische Hochschulen m&uuml;ssen ihrer sozialen Verantwortung beim Kauf von Computern gerecht werden und im Beschaffungsprozess soziale Kriterien ber&uuml;cksichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/procureitfair.org\/petition\/german\">Buy IT fair<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Ru&szlig;land will Taliban bek&auml;mpfen<\/strong><br>\nRu&szlig;lands Pr&auml;sident Dmitri Medwedew hat seinem afghanischen Amtskollegen Hamid Karsai Hilfe im Kampf gegen die Taliban zugesichert. &raquo;Wir unterst&uuml;tzen den Kampf der afghanischen Regierung gegen den Terrorismus und sind bereit zu helfen&laquo;, sagte Medwedew am Mittwoch bei einem sogenannten Sicherheitsgipfel im russischen Sotschi, an dem auch die Pr&auml;sidenten Pakistans und Tadschikistans teilnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/08-19\/008.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>Doch mehr &Ouml;l im Golf?<\/strong><br>\nEs sei doch noch viel mehr &Ouml;l im Golf von Mexiko, als dies der Bericht der Regierungsbeh&ouml;rde vor einiger Zeit berechnete (siehe Schlamm dr&uuml;ber, alles doch nicht so schlimm?[1]), das ist das Ergebnis eines Berichts[2] von amerikanische Ozeanographen der University of Georgia.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/2\/148221\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h28\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler zum &bdquo;Wirtschaftswunder&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=151944\">WDR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Handelsstr&ouml;me, Commerzbank-Skandal, SEC zahlt Pr&auml;mie an Whistleblower, Verbot von Leerverk&auml;ufen, Deutsche zweifeln am Kapitalismus, vielen Akademikern droht Altersarmut, Umverteilung von Jung nach Alt, lohnen sich Lebensversicherungen noch?, Absturz der griechischen Wirtschaft,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6532\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6532","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6532","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6532"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6532\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6535,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6532\/revisions\/6535"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6532"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6532"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}