{"id":65552,"date":"2020-10-07T13:26:21","date_gmt":"2020-10-07T11:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65552"},"modified":"2020-10-07T17:00:09","modified_gmt":"2020-10-07T15:00:09","slug":"reichstags-wuerstchen-mit-ard-senf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65552","title":{"rendered":"Reichstags-W\u00fcrstchen mit ARD-Senf"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zu Risiken und Nebenwirkungen gibt&rsquo;s keine Packungsbeilage.<\/strong> Im Wettbewerb um den &uuml;belsten Fall von Heuchelei hat Deutschland mal wieder den Europa-Pokal gewonnen: EU-Sanktionen gegen Belarus durchgesetzt, ebensolche gegen die T&uuml;rkei abgeblockt. Die Regierung Merkel sichert die Fl&uuml;chtlingsabwehr mit Schmiergeld-Fortzahlung an Erdogan und tut so, als gehe es ihr dabei um Menschenrechte und als wolle sie &bdquo;Fluchtursachen bek&auml;mpfen&ldquo;. Derweil werden die Fl&uuml;chtlinge vor den EU-Grenzen abgefangen und in verkommene Internierungslager gesperrt. D&uuml;rfen ausnahmsweise doch einmal ein paar hundert Migranten einreisen, so inszeniert die Regierung das als humanit&auml;res Hochamt. Dass die&nbsp;<em>Tagesschau<\/em>&nbsp;den Weihrauch abhustet&nbsp;und&nbsp;aufkl&auml;rende Frischluft liefert, ist <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts-39389.html\">nicht zu erwarten<\/a>.&nbsp;&bdquo;Lieber mitmenscheln, was das Zeug h&auml;lt,&ldquo; hei&szlig;t die Hamburger Devise. Von <strong>Friedhelm Klinkhammer<\/strong> und <strong>Volker Br&auml;utigam<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4948\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-65552-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=65552-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"201007_Reichstags_Wuerstchen_mit_ARD_Senf_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Die meisten Beitr&auml;ge der ARD-aktuell zur Thematik Flucht\/Asyl sind vom politischen Kontext losgel&ouml;st und damit Volksverdummung. &Uuml;ber die vielfachen vom Kapitalismus geschaffenen Gr&uuml;nde und Verursacher der Massenflucht schweigt sich die <em>Tagesschau<\/em> sorgf&auml;ltig aus. Blo&szlig; nicht anecken! Die Bundeskanzlerin h&ouml;chstselbst ist mit ihrem &bdquo;Wir schaffen das&ldquo; in Vorlage getreten, dahinter kann schicklicherweise kein Qualit&auml;tsjournalist zur&uuml;ckstehen. Obwohl Merkels dreistes &bdquo;Wir&ldquo; im Herbst 2015 blo&szlig; billiges Absch&ouml;pfen der Hilfsbereitschaft ihrer Untertanen war, leistete die <em>Tagesschau<\/em> noch ein Jahr sp&auml;ter Beihilfe unter den Titeln &bdquo;Der neue Ton der Kanzlerin&ldquo;&nbsp;und &bdquo;Merkel r&auml;umt Fehler ein.&ldquo; <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir schaffen das? Eine Leerformel. 2015? Darf sich nicht wiederholen. Die Realpolitikerin Angela Merkel ver&auml;ndert ihre Tonlage und justiert ihren Kurs in der Fl&uuml;chtlingspolitik neu&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-1377.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>Merkels trotziges Beharren auf dem &bdquo;nichts tun, aber gelegentlich sch&ouml;n dr&uuml;ber reden&ldquo; gipfelte in der zentralen Falschaussage, die Migration nach Deutschland sei nicht regulierbar, es <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/merkel-anne-will-103.html\">liege<\/a> &bdquo;nicht in der Macht der Bundesregierung, wie viele Menschen kommen.&rdquo; <\/p><p><strong>Hinterh&auml;ltige Politik<\/strong><\/p><p>Merkel ist, wie man wei&szlig;, zu DDR-Zeiten f&uuml;hrende FDJ-Funktion&auml;rin gewesen und folglich dialektisch geschult. Ob sie jemals den Marx-Engels-Briefwechsel &uuml;ber das Thema &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.mlwerke.de\/me\/me08\/me08_541.htm\">Erzwungene Migration<\/a>&ldquo;  als Hausaufgabe zu analysieren hatte, ist allerdings nicht bekannt. Ersichtlich ist nur, dass sie aus den Erkenntnissen der Philosophen &uuml;ber Form und Folgen der Flucht, &uuml;ber die Verlierer und vor allem &uuml;ber die Ausbeuter und Profiteure der Migration keine annehmbaren Lehren zieht. Seit 2015 hat sich lediglich gezeigt, wie opportunistisch die Kanzlerin eine L&ouml;sung des Fl&uuml;chtlingsproblems umgeht. Sie unternimmt entgegen ihren Behauptungen absolut nichts gegen die Fluchtursachen; sie l&auml;sst vielmehr ihre Kriegsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Heiko Maas, den Wadenbei&szlig;er im Au&szlig;enamt, aggressive Beitr&auml;ge zur Vergr&ouml;&szlig;erung der Massenflucht liefern. Auch wenn ARD-aktuell &uuml;ber die humanit&auml;ren Aspekte der Flucht sachlich und ohne xenophobe Untert&ouml;ne berichtet: Die Leit- und Konzernmedien, von der <em>Tagesschau<\/em> bis zum Spiegel, stellen sich dem streits&uuml;chtigen Regierungstreiben nicht mit kritisch-analytischen Nachrichten entgegen.<\/p><p>&ldquo;Die Ursachen f&uuml;r die Zahl der Fl&uuml;chtlinge liegen weitgehend au&szlig;erhalb des eigenen Landes&rdquo;, behauptet Merkel seit Oktober 2015. (Anm. 3) Die Fortsetzung dieses simplen Ablenkungsman&ouml;vers geht so: Um die fraglichen Ursachen zu bek&auml;mpfen, m&uuml;sse die Situation in den Fl&uuml;chtlingslagern in der Region um die Herkunftsl&auml;nder verbessert und mit der T&uuml;rkei &uuml;ber Grenzschutz geredet werden. Per blo&szlig;e Weitergabe dieser Sprechblase <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/wie-sollten-medien-mit-verschwoerungstheorien-umgehen\/1768929\">begingen<\/a> <em>Tagesschau<\/em> &amp; Co. prompt ihren <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;journalistischen Kernfehler, auch abseitigen Ansichten eine Plattform zu bieten (und) den Eindruck (zu) erzeugen, dass der Unsinn eine Berechtigung habe.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das schwere Los der ARD-aktuell-Redakteure: Wenn die Kanzlerin einen verbalen Schnuller rausholt, haben sie dran zu nuckeln und das demonstrative Schmatzen auf Sendung zu geben. <\/p><p>Von einer Verbesserung der Verh&auml;ltnisse in den Fl&uuml;chtlingslagern au&szlig;erhalb der EU kann auch nach f&uuml;nf Jahren noch keine Rede sein. Abertausende warten unter primitivsten Lebensumst&auml;nden an den EU-Au&szlig;engrenzen auf eine Chance, dem Elend, den Kriegen und dem Terror ihrer Herkunftsl&auml;nder endg&uuml;ltig zu entfliehen. Ihre Verzweiflung gipfelte bekanntlich bereits darin, dass sie ein Lager niederbrannten, um mit dieser Verzweiflungstat auf ihre schreckliche Situation <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/moria-brand-117.html\">aufmerksam zu machen<\/a>.  <\/p><p><strong>Staatsterrorismus<\/strong><\/p><p>Die Fluchtverursachungs- und -abschottungspolitik der Deutschland-EU hat noch brutalere Folgen: Seit 2015 <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/dunkle-kehrseite-westlichen-werte-11414215.html\">ertranken<\/a> mehr als 16.800 Menschen im Mittelmeer, darunter ungez&auml;hlte Kinder. Haupts&auml;chliche Herkunftsl&auml;nder der Fl&uuml;chtlinge sind Syrien, Afghanistan und Irak. An der Massenflucht von dort ist der Kriegsterrorismus der USA, der NATO und der EU schuld. <\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus st&uuml;rzen die von Deutschland gegen Syrien durchgesetzten EU-Sanktionen die Zivilbev&ouml;lkerung in weiteres Elend und treiben sie zur Flucht. Die Sanktionen w&uuml;ten noch schlimmer, als es die islamistischen S&ouml;ldnerbanden verm&ouml;gen. Es kann nicht oft genug geschrieben und gesagt werden, was zu senden die <em>Tagesschau<\/em> vers&auml;umt: Die Bundesregierung macht nicht nur keinen Finger krumm gegen die Massenflucht aus Syrien, sondern sie verursacht das dortige Elend, politisch und milit&auml;risch. &nbsp;<\/p><p>Desungeachtet klappert Au&szlig;enminister Maas den Nahen Osten ab, im knappen Kommunionsanzug und mit den Hostien der &ldquo;Westlichen Werte&rdquo; im K&ouml;fferchen. W&auml;hrend er sich bei Amtsbesuchen in Washington um Augenh&ouml;he mit dem Teppichrand bem&uuml;ht, gab er im Libanon mal wieder den gro&szlig;en Lehrmeister. Waren dort gerade bei der verheerenden Explosion eines Hochspeichers 85 Prozent der Getreidereserven des Landes vernichtet worden und durch Infrastruktursch&auml;den 25 Prozent der libanesischen Wirtschaftskraft verpufft, hinderte das unseren Meisterdiplomaten dennoch nicht, arrogant <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/libanon-deutschland-101.html\">daherzureden<\/a> wie Graf Koks von der Gasanstalt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir werden den Verantwortlichen noch einmal sehr deutlich sagen, dass wir bereit sind zu helfen, aber dass das Land reformiert werden, die Korruption bek&auml;mpft werden muss und weitere EU-Hilfen daran gekn&uuml;pft werden.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Der Libanon mit seinen gerade mal 6&nbsp;Millionen Einwohnern gew&auml;hrt 1,5 Millionen Syrern und Irakern Asyl. Er tr&auml;gt damit eine humanit&auml;re B&uuml;rde, die alles in den Schatten stellt, was das reiche Deutschland diesbez&uuml;glich vorweisen k&ouml;nnte. Maas hatte in Beirut nicht mehr als ein Trostpflaster zu vergeben, veranstaltete aber mit seinem Scheck &uuml;ber eine Million Euro ein Riesenbrimborium; &bdquo;Deutschland allein&ldquo; werde insgesamt 20 Millionen Euro zu der EU-Soforthilfe <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/nach-explosionskatastrophe-aussenminister-maas-fordert-reformen-im-libanon-und-uebergibt-hilfsgelder\/26087494.html\">beisteuern<\/a>.   Ein Klacks, gemessen an der Not des Libanon. Mehr als doppelt soviel, n&auml;mlich 47 Millionen Euro hinterzogene Steuern, erlie&szlig; Olaf Scholz als vormaliger Hamburger B&uuml;rgermeister den Cum-Ex-Gesch&auml;ftemachern der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Privatbank, M.M. Warburg, ohne mit der Wimper <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zustimmung?url=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fhamburg%2F2020-09%2Fcum-ex-olaf-scholz-warburg-finanzverwaltung-hamburg-steuerbetrug\">zu zucken<\/a>.<\/p><p><strong>Maas findet jeden Fettnapf<\/strong><\/p><p>H&auml;tte Maas seine Kleinspende mit der Bemerkung ausgeh&auml;ndigt, &bdquo;ihr leidgepr&uuml;fte Libanesen seid mir &uuml;brigens schei&szlig;egal,&ldquo; w&auml;re das wenigstens ehrlich gewesen. Unser au&szlig;enpolitischer Totalausfall musste sich halt mal wieder aufspielen. Und ARD-aktuell bem&auml;ntelte den leicht erpresserischen Auftritt mit kritikloser Schn&ouml;selei:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die M&ouml;glichkeit, Einfluss auf die politische Klasse auszu&uuml;ben, hat die EU jetzt aber nur durch die dringend ben&ouml;tigten Hilfsgelder.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Sie h&auml;tte den Maas-Auftritt auch g&auml;nzlich anders bewerten k&ouml;nnen, wie das <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/ohne-seinen-namen-zu-nennen-russisches-aussenministerium-kritisiert-libanon-aeusserungen-von-maas\/\">russische Beispiel zeigt<\/a>: Als Tritt in den Fettnapf. Darin ist unser Ministerdarsteller un&uuml;bertroffener Champion.<\/p><p>ARD-aktuell umgab das peinliche Almosen des Gro&szlig;sprechers Maas noch mit einer <em>Tagesschau<\/em>-typischen Wolke substanzloser Information:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Deutschland hat den Libanon bisher vor allem bei der Versorgung von syrischen Fl&uuml;chtlingen unterst&uuml;tzt.&rdquo; (Anm. 8)\n<\/p><\/blockquote><p>Dass Deutschland im NATO-Zusammenspiel mit den USA, der T&uuml;rkei, Gro&szlig;britannien, Frankreich und mit dschihadistischen Kopfabschneidern half, die Syrische Arabische Republik ins Chaos zu st&uuml;rzen und damit die Fluchtwellen auszul&ouml;sen, &uuml;berging ARD-aktuell in dieser Pseudo-Meldung geflissentlich. Es w&auml;re f&uuml;r eine saubere Nachrichtengestaltung aber zwingend gewesen, dies und den gesamten Kontext aufzuzeigen: <\/p><p>Der geschundene Libanon muss daf&uuml;r herhalten, den &ldquo;Werte-Westen&rdquo; vor mehr Fl&uuml;chtlingen zu sch&uuml;tzen, bekommt daf&uuml;r aber nur Hilfe im Trinkgeldformat. &nbsp;<\/p><p><strong>Wer muss das bezahlen?<\/strong><\/p><p>&ldquo;Wir schaffen das&rdquo; ist f&uuml;r uns trotzdem kein billiges Projekt. Es zahlen daf&uuml;r allerdings haupts&auml;chlich unsere eigenen Armen. Die Kosten der Immigration in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/aufnahme-und-integration-bericht-die-bisherigen-kosten-der-fluechtlingskrise-in-deutschland_id_8949358.html\">lagen<\/a>  im Jahr 2017 bei 20,8 Milliarden Euro. (13) Im Folgejahr fielen Ausgaben von weiteren 23 Milliarden Euro an. Das sind 25 Prozent des Volumens, das der Bund an j&auml;hrlichen Zusch&uuml;ssen in die gesetzliche Rentenkasse zahlt (91,1 Milliarden Euro). Die <em>Tagesschau<\/em> unternahm trotzdem nicht einmal den Versuch, den vermeintlichen Widerspruch zwischen der l&auml;ssigen &bdquo;Wir schaffen das&ldquo;-Attit&uuml;de und der &bdquo;Sachzwang&ldquo;-<a href=\"https:\/\/wirtschaftslexikon.gabler.de\/definition\/austeritaet-52668\">Austerit&auml;tspolitik<\/a> auszuleuchten. <\/p><p>Dabei konnten sich Politiker und Medienleute in den Jahren vor der Pandemie-Krise gar nicht genug damit tun, &uuml;ber die Unvermeidlichkeiten der ohnehin schrumpfenden Altersversorgung zu jammern. Weil f&uuml;r deren Sicherung Steuergelder aufgebracht werden m&uuml;ssen, verk&uuml;ndeten diese Lautsprecher immer wieder den unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Rentensystems, es sei im gewohnten Umfang &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/sozialsystem-unter-druck-von-wegen-die-rente-ist-sicher-die-steuer-zuschuesse-fuer-den-sozialstaat-explodieren_id_5438067.html\">nicht mehr finanzierbar<\/a>&ldquo;. Sie verbreiteten Angst und Schrecken, was regelm&auml;&szlig;ig dazu diente und als &bdquo;Argument&ldquo; ausreichte, das Rentenniveau niedrig zu halten. Der &bdquo;Agenda 2010&ldquo;-Irrweg zum Niedergang der gesetzlichen Rentenversicherung und Endziel Altersarmut wurde nicht verlassen. <\/p><p>Niemand, schon gar nicht die <em>Tagesschau<\/em>, entzog den politischen Klageweibern die Mikrofone. Kein ARD-Hauptstadt-Korrespondent erinnerte die Herrschaften im Reichstag &ouml;ffentlichkeitswirksam daran, dass es da ja noch scheunentorgro&szlig;e Besteuerungsl&uuml;cken zu schlie&szlig;en g&auml;be. Dass der Spitzensatz der Einkommensteuer wieder auf das Niveau der &Auml;ra Helmut Kohl angehoben werden k&ouml;nnte, auf 52 Prozent (statt derzeit 42 Prozent); dass endlich eine angemessene Erbschaftssteuer und eine dem Sozialstaat schickliche Verm&ouml;genssteuer eingef&uuml;hrt werden k&ouml;nnten. Zu schweigen davon, dass Vater Staat seit den asozialen Liebesdiensten des SPD-Finanzministers Hans Eichel am Geldadel darauf verzichtet, den Verkauf von Konzernbeteiligungen zu besteuern. Und nicht zu reden von der Weigerung, eine konsequente regelm&auml;&szlig;ige Steuerpr&uuml;fung zu organisieren und gro&szlig;formatigen Steuerbetrug mit gro&szlig;formatiger Enteignung der Schuldigen zu bestrafen.  &nbsp;<\/p><p><strong>Die Folgen der Verlogenheit&nbsp;<\/strong><\/p><p>Kanzlerin Merkel hat mit ihrer Politik des Aussitzens, mit Unaufrichtigkeit und Zynismus in der Fl&uuml;chtlingsfrage ma&szlig;geblich zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen. Sie hat auf &bdquo;Mutti&ldquo; gemacht und sich nur allzu gern als&nbsp;humanit&auml;r gepr&auml;gte Demokratin verkl&auml;ren lassen. Es schm&uuml;ckt sie aber nur ein Scheinheiligenschein. Kam die AfD bei den Bundestagswahlen 2013 gerade einmal auf 4,7 Prozent Stimmenanteil, so erreichte die extrem fremdenfeindliche Partei vier Jahre nach &ldquo;Wir schaffen das&rdquo; mit mehr als 12 Prozent fast das Dreifache und bildet seither im Reichstag mit 89 Abgeordneten die drittst&auml;rkste Fraktion. <\/p><p>Passend zum Rechtstrend der Gesellschaft verk&uuml;mmert die Zwanglosigkeit des f&uuml;r die Demokratie konstitutiven Gedankenaustauschs. Ma&szlig;geblich beteiligt daran sind die &bdquo;MSM&ldquo;, die Mainstreammedien. Statt kritischer Situationsanalyse f&ouml;rdern sie spie&szlig;ige &bdquo;political correctness&ldquo; und helfen kr&auml;ftig mit, den Unterschied zwischen dem Wesentlichen und dem Belanglosen zu verwischen. Grausige Beispiele: Die <em>Tagesschau<\/em> emp&ouml;rte sich per ausgiebiger Filmberichterstattung &uuml;ber das &bdquo;TV-Duell&ldquo; Trump-Biden und <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/tv-debatte-biden-trump-101.html\">nannte<\/a> es ver&auml;chtlich &bdquo;die chaotischste Debatte der letzten Jahre&ldquo; mit &bdquo;w&uuml;sten Wortgefechten&ldquo; der beiden Kandidaten. Dar&uuml;ber, dass die USA eine Hochzeitsgesellschaft im Jemen unter Drohnenbeschuss nahmen und 15 Menschen auf einen Schlag <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/us-drohne-toetet-hochzeitsgaeste-11711399.html\">umbrachten<\/a>, verlor unser f&uuml;hrendes deutsches TV-Nachrichteninstitut hingegen kein Wort. &Uuml;ber syrische Fl&uuml;chtlinge &auml;u&szlig;ert die <em>Tagesschau<\/em> sich <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/suche2.html?query=Syrische+Fl%C3%BCchtlinge&amp;sort_by=date\">mitleidig<\/a>, aber dass die USA in Syrien jetzt Dschihadisten des IS zu Untergrundterroristen <a href=\"https:\/\/parstoday.com\/de\/news\/middle_east-i52802-russland_usa_bilden_weiterhin_terroristen_in_syriens_al_tanf_f%C3%BCr_terrorakte_aus\">ausbilden<\/a>, verschweigt sie sorgf&auml;ltig. <\/p><p>Die Bereitschaft, Sprachregelungen hinzunehmen, hat in den Medien und in der Gesellschaft zugenommen. Wer sich das kritische Denken nicht verbieten lassen wollte und die Bereitschaft, dem Andersdenkenden erst zuzuh&ouml;ren, statt ihm gleich &uuml;ber den Mund zu fahren, wird als Au&szlig;enseiter und&nbsp;nicht selten als Faschist abgestempelt. Auch dies passend zur &bdquo;Wir schaffen das&ldquo;-Plattit&uuml;de. <\/p><p><strong>Die Wurzeln des &Uuml;bels<\/strong><\/p><p>Die Ursache f&uuml;r den Verlust unserer gesellschaftlichen Bindungskraft liegt im wuchernden Klassenunterschied zwischen den Lohnabh&auml;ngigen und Armen einerseits und den Superreichen andererseits, den Multimillion&auml;ren und -milliard&auml;ren, die das unertr&auml;glich indifferente &bdquo;Wir schaffen das&ldquo;-Getue locker ignorieren k&ouml;nnen. Nicht sie haben die Hauptlast und die Folgen der Fl&uuml;chtlingsaufnahme zu tragen, sondern der &auml;rmere Teil der Bev&ouml;lkerung (Immigranten inklusive). Am schwersten trifft es die Kleinverdiener: Sie m&uuml;ssen noch mehr Lohndruck aushalten, mit dem versch&auml;rften Mangel an bezahlbarem Wohnraum zurechtkommen und mit erheblichen Preissteigerungen f&uuml;r notwendige Waren und Dienstleistungen fertigwerden. Das trifft sie und ihre Leidensgenossen in Kurzarbeit und erst recht die Hartz-IV-Gefangenen ungleich h&auml;rter als den Bessergestellten, vom Verm&ouml;genden ganz zu schweigen.<\/p><p>Im Jahr 2017 war noch eine d&uuml;rftige Reallohnsteigerung von durchschnittlich 0,9 Prozent gegeben. Die Rezession zeichnete sich aber schon damals als tiefdunkle Wolke am westlichen Horizont ab. Die Corona-Pandemie wirkte dagegen nur als Beschleuniger. Mittlerweile sind bei den Durchschnittsl&ouml;hnen rund 4,7 Prozent Minus zu verzeichnen; im Niedriglohnbereich, bei un- und angelernten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Vollzeit sind die Lohnverluste mit mehr als 9 Prozent sogar schon doppelt so gro&szlig;. Die Mehrheit der Besserverdiener war dagegen von der Pandemiekrise <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2020\/09\/PD20_366_623.html;jsessionid=4BAD82811122D355A774D5AE9A526A06.internet873\">kaum betroffen<\/a>. Hier&uuml;ber erfahren wir von ARD-aktuell jedoch nichts. Blo&szlig; niemanden aufregen, blo&szlig; keine Fakten!<\/p><p><strong>Schlechte Aussichten<\/strong><\/p><p>Kein Regierender r&auml;umt von sich aus gegen&uuml;ber der <em>Tagesschau<\/em> ein, dass die&nbsp;Gr&uuml;nde der Massenflucht in der m&ouml;rderischen Exportpolitik der &bdquo;Westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; zu suchen sind: im r&auml;uberischen und m&ouml;rderischen imperialen Welthandelssystem, in den Kriegen, mit denen der&nbsp;Westen seine Konkurrenten und Gegner als vorgebliche &ldquo;Schurkenstaaten&rdquo; &uuml;berzieht, in der t&ouml;dlichen Subventionspolitik der Westm&auml;chte und in ihrem globalen Raub landwirtschaftlicher Nutzfl&auml;chen. Das Bundesau&szlig;enministerium stellt sich dem nur mit <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/themen\/migration\/-\/216484\">ablenkenden Halbwahrheiten<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Hauptursachen f&uuml;r Flucht und Vertreibung sind gewaltsame Konflikte, massive Menschenrechtsverletzungen sowie erodierende staatliche Strukturen in Herkunfts- und Transitl&auml;ndern. Auch wirtschaftliche Motive k&ouml;nnen Menschen veranlassen, ihre Heimat verlassen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wer die daran Schuldigen sind, steht da nicht. Dass Minister Maas und seine Chefin sich beim Aufsagen solcher Floskeln an die eigene Nase fassen m&uuml;ssten, auch nicht. Stattdessen stinkendes Selbstlob:  <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Zentrales Element unserer vorsorgenden Au&szlig;enpolitik ist ein vertieftes Engagement f&uuml;r Frieden und Sicherheit weltweit.&ldquo; (ebd.)\n<\/p><\/blockquote><p>Ach ja? Der in Griechenland festgehaltene Fl&uuml;chtling bekommt davon aber nichts zu sp&uuml;ren. Er ist in der Endstation Elend angekommen. Niemand tut etwas daf&uuml;r, ihm wenigstens die R&uuml;ckkehr in sein Heimatland zu erm&ouml;glichen. Auch die Bundesregierung nicht, obwohl er und die meisten seiner Leidensgef&auml;hrten aus von Krieg und Terror verw&uuml;steten L&auml;ndern stammen, in denen die Bundeswehr mitmischt: aus Syrien, Afghanistan, aus dem Irak. Zur Wiedergutmachung an ihnen sieht sich das Gruselkabinett Merkel nicht verpflichtet, es erkennt keinen kategorischen Imperativ. Entsprechende Aufrufe namhafter Sozialwissenschaftler finden im Reichstag kein Echo. <\/p><p><strong>Druck auf den Lachsack<\/strong><\/p><p>Die Kanzlerin leiert bei jeder Gelegenheit ihr Mantra &bdquo;Fluchtursachen bek&auml;mpfen&ldquo; herunter, aber unsere Volksvertreter machen nur einen auf Rudi Ratlos. Es weckt Sehnsucht an fr&uuml;here Zeiten, als ein Herbert Wehner noch <a href=\"https:\/\/gutezitate.com\/zitat\/109273\">donnerte<\/a>: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt W&uuml;rstchen in diesem Parlament, die sind den Mostrich nicht wert, den man auf sie streichen m&uuml;sste, um sie genie&szlig;bar zu machen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Diese &bdquo;W&uuml;rstchen&ldquo; beriefen tats&auml;chlich j&uuml;ngst eine 24-k&ouml;pfige&nbsp;Kommission, die ein Jahr lang&nbsp;beraten und kl&auml;ren soll, was unter &bdquo;Fluchtursachen&ldquo; eigentlich <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8382\/\">zu verstehen ist<\/a>. Noch ein a priori &uuml;berfl&uuml;ssiger, wohldotierter Club f&uuml;r verdiente Parteielemente und f&uuml;r auf Staatsknete hei&szlig;e &bdquo;Experten&ldquo;, angef&uuml;hrt von B&auml;rbel Dieckmann (SPD) und Gerda Hasselfeldt (CSU). <\/p><p>W&auml;re man nicht l&auml;ngst von den Nachrichtenangeboten der ARD-aktuell abgeh&auml;rtet, w&uuml;rde man vor Lachen &uuml;ber das Kasperletheater unserer Politik und Medien im Rhombus h&uuml;pfen. Die <em>Tagesschau<\/em>, besorgt, sie k&ouml;nnte &uuml;ber den Unfug im Reichstag versehentlich so objektiv berichten, dass einem nennenswerten Teil ihres Publikums das Wasser in die Augen steigt, meldete die Fluchtursachen-Kommissions-Schote lieber erst gar nicht. <\/p><p>Ganz anders dagegen ihre journalistische Aufmerksamkeit f&uuml;r folgenden Vorgang: Kanzlerin Merkel hat nach dem Staatspflegedienst am russischen Abziehbild-Oppositionspolitiker Alexei Nawalny nun dem wei&szlig;russischen Pendant namens Swetlana Tichanowskaja den Roten Teppich ausrollen lassen: offizieller Empfang im Bundeskanzleramt. Das ist unmissverst&auml;ndlich deutsche <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8400\/\">Kumpanei<\/a> zur Bildung einer wei&szlig;russischen Exilregierung. Solches Vorpreschen freut die USA, die Polen und die Balten, es verprellt aber viele an demokratischen Regeln festhaltende europ&auml;ische Nachbarn, auch einige EU-Mitglieder.<\/p><p>Minister Maas, der den korrupten Venezolaner Juan Guaid&oacute; folgenlos als &Uuml;bergangs- und Gegenpr&auml;sidenten anerkannte und dann zugucken durfte, wie der USA-h&ouml;rige Hampelmann sich selbst unm&ouml;glich machte, hat in Kanzlerin Merkel l&auml;ngst seine Meisterin in politischer Stillosigkeit gefunden. Dass der politische Umgang mit Guaid&oacute;, Nawalny und nunmehr Tichanowskaja absurdes Theater ist, wird uns die <em>Tagesschau<\/em> aber nicht verraten. Sie ist auf Realsatire dressiert, und wenn sie ohne Maske verbreitet, was ihr die Regierung vorsagt, betrachtet sie das als Journalismus.  <\/p><p>Der gro&szlig;e Karl Kraus wird neuerlich best&auml;tigt: &bdquo;Es gen&uuml;gt nicht, dass man nichts zu sagen hat, man muss auch noch unf&auml;hig sein, es auszudr&uuml;cken.&ldquo;<\/p><p>Titelbild: Screenshot Tagesschau<\/p><p><strong>Das&nbsp;Autoren-Team:&nbsp;<\/strong><\/p><ul>\n<li><strong>Friedhelm Klinkhammer<\/strong>, Jahrgang&nbsp;1944, Jurist. 1975 bis 2008 Mitarbeiter des NDR, zeitweise Vorsitzender des NDR-Gesamtpersonalrats und des ver.di-Betriebsverbandes&nbsp;sowie Referent einer Funkhausdirektorin.<\/li>\n<li><strong>Volker Br&auml;utigam<\/strong>, Jahrgang 1941, Redakteur. 1975 bis 1996 Mitarbeiter des NDR, zun&auml;chst in der Tagesschau, von 1992 an in der Kulturredaktion f&uuml;r N3. Danach Lehrauftrag an der Fu-Jen-Universit&auml;t&nbsp;in Taipeh. <\/li>\n<\/ul><p><em><strong>Anmerkung der Autoren:<\/strong> Unsere Beitr&auml;ge stehen zur freien Verf&uuml;gung, nichtkommerzielle Zwecke der Ver&ouml;ffentlichung vorausgesetzt. Wir schreiben nicht f&uuml;r Honorar, sondern gegen die &bdquo;mediale Massenverbl&ouml;dung&ldquo; (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein &bdquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz &ouml;ffentlich-rechtlicher Medien e.V.&ldquo; <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\">dokumentiert<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Zu Risiken und Nebenwirkungen gibt&rsquo;s keine Packungsbeilage.<\/strong> Im Wettbewerb um den &uuml;belsten Fall von Heuchelei hat Deutschland mal wieder den Europa-Pokal gewonnen: EU-Sanktionen gegen Belarus durchgesetzt, ebensolche gegen die T&uuml;rkei abgeblockt. Die Regierung Merkel sichert die Fl&uuml;chtlingsabwehr mit Schmiergeld-Fortzahlung an Erdogan und tut so, als gehe es ihr dabei um Menschenrechte und als wolle sie<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65552\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":65554,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,37,183,11],"tags":[1055,1583,458,315,451,687],"class_list":["post-65552","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-globalisierung","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-fluechtlinge","tag-libanon","tag-maas-heiko","tag-merkel-angela","tag-tagesschau","tag-ungleichheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Bildschirmfoto-2020-10-07-um-13.09.48.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65552"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65570,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65552\/revisions\/65570"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/65554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}