{"id":65577,"date":"2020-10-08T08:33:55","date_gmt":"2020-10-08T06:33:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577"},"modified":"2020-10-08T08:33:55","modified_gmt":"2020-10-08T06:33:55","slug":"hinweise-des-tages-3714","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h01\">Beherbergungsverbot f&uuml;r Urlauber aus deutschen Risikogebieten kommt &ndash; aber nicht &uuml;berall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h02\">&ldquo;Corona wird insbesondere die soziale Spaltung weiter vertiefen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h03\">Armut abschaffen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h04\">Entt&auml;uschte Mitarbeiterinnen: Streik beim Hilfetelefon &ldquo;Gewalt gegen Frauen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h05\">Pflegereform, die n&auml;chste: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will &bdquo;den&ldquo; Eigenanteil in der station&auml;ren Pflege auf 700 Euro im Monat begrenzen. Da muss man wieder einmal genauer hinschauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h06\">Die neue Russlandstrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h07\">Verteidigungsministerium: Zahl der minderj&auml;hrigen Soldaten bei der Bundeswehr leicht gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h08\">Die Armenier: Ein erneuter Kampf ums &Uuml;berleben <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h09\">&bdquo;Sharing&ldquo;-Plattformen: Vielf&auml;ltig, dynamisch und best&auml;ndig intransparent?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h10\">Unternehmenssteuerw&uuml;ste Luxemburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h11\">Konsens &uuml;ber Klimaziele br&ouml;ckelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h12\">Wirecard-Untersuchungsausschuss &ndash; Vorladung f&uuml;r Merkel, Altmaier, Scholz, S&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h13\">Wahlrecht: Gro&szlig;e Koalition schadet dem Ansehen der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65577#h14\">Zu guter Letzt: &ldquo;Eine Schande f&uuml;r den deutschen Fu&szlig;ball!&rdquo; &ndash; Hoene&szlig; kritisiert DFB wegen Steuerhinterziehung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Beherbergungsverbot f&uuml;r Urlauber aus deutschen Risikogebieten kommt &ndash; aber nicht &uuml;berall<\/strong><br>\nKanzleramtschef Braun hatte ein gemeinsames Vorgehen der L&auml;nder bei Ma&szlig;nahmen angemahnt. Jetzt gibt es einen Beschluss &ndash; mit zahlreichen Ausnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/coronakrise-beherbergungsverbot-fuer-urlauber-aus-deutschen-risikogebieten-kommt-aber-nicht-ueberall\/26253144.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Ein Beschluss mit zahlreichen Ausnahmen, ist kein Beschluss, sondern eine Farce. Das wird auch im Text deutlich, der recht detailliert beschreibt, welche unterschiedlichen Ansichten es gibt. Da wird beispielsweise Niedersachsen genannt, das zun&auml;chst pr&uuml;fen will, ob der Beschluss &uuml;berhaupt mitgetragen werden kann. Wer pr&uuml;ft denn? Das Parlament ja nicht, sondern nur ein Krisenstab, der von der Regierung eingesetzt ist. Direkt vor den Herbstferien sorgen solche Absprachen, die in Wirklichkeit keine sind, vor allem f&uuml;r eines: Verunsicherung. Der Anspruch eines gemeinsamen Vorgehens, wie st&auml;ndig behauptet, wird erneut nicht erf&uuml;llt. Das kann man auch als Versagen der Exekutive werten, die ja in dieser Krise mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet ist und Verordnungen erl&auml;sst, bei denen das Parlament nicht mitreden oder mitentscheiden darf. Was spricht also noch daf&uuml;r, an der epidemischen Lage von nationaler Tragweite festzuhalten? Die Parlamente m&uuml;ssen die Regierungen endlich wieder kontrollieren und ggf. f&uuml;r den angerichteten Murks zur Rechenschaft ziehen k&ouml;nnen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Corona wird insbesondere die soziale Spaltung weiter vertiefen&rdquo;<\/strong><br>\nInzwischen wird aber obduziert. Mit welchem Ergebnis?<br>\nMatthias Schrappe: Es versterben vor allem mehrfach vorerkrankte Patienten h&ouml;heren Alters. Es gibt bei weit &uuml;ber 9.000 Todesf&auml;llen in Deutschland nur drei unter 20 Jahre. Und es kommt bei diesen Patienten, wie bei schweren Infektionen &uuml;blich, zu Sch&auml;digungen fast aller Organsysteme. Vergleicht man die Situation aber mit ins Krankenhaus eingewiesenen Patienten mit einer &ldquo;normalen&rdquo; Lungenentz&uuml;ndung anderer Genese, dann liegt die Sterblichkeit der hospitalisierten Covid-19-Patienten um knapp 50 Prozent niedriger. Es hat au&szlig;erdem Fortschritte in der Therapie gegeben. Eine Katastrophe, die &ndash; so hat ja auch die j&uuml;ngste Expertenanh&ouml;rung ergeben &ndash; Einschr&auml;nkungen wie im ge&auml;nderten Infektionsschutzgesetz notwendig macht, ist das sicherlich nicht. [&hellip;]<br>\nWas k&ouml;nnte also besser laufen, auch mit Blick auf mutma&szlig;lich steigende Infektionsf&auml;lle im Herbst und Winter?<br>\nMatthias Schrappe: Ich kann hier nur drei Punkte herausgreifen: Zum einen m&uuml;sste man die sogenannte sporadische, also gleichm&auml;&szlig;ig-homogene Ausbreitung in der Bev&ouml;lkerung von den Herdausbr&uuml;chen trennen. Wenn in Hamm eine Hochzeitsfeier stattfindet, dann ist dies ein Ausbruch und hat wenig bis nichts mit der Gesamtbelastung in der Kommune zu tun. Herde kann man eingrenzen, aber die sporadische Ausbreitung ist durch Nachverfolgung nicht zu beherrschen.<br>\nDerzeit bringt man die Gesundheits&auml;mter und die dortigen Mitarbeiter an ihre Belastungsgrenzen, die immer das gleiche sehen: Familienfeiern, In-door-Parties und &auml;hnliche Szenarien. Stattdessen w&auml;re es sinnvoll, die Gesundheits&auml;mter zur regionalen oder lokalen Beurteilung der Situation zu ermutigen, denn kennen sich vor Ort aus und wissen ja gut, wo Risiken liegen und ein neuer Herd entstehen k&ouml;nnte.<br>\nZweitens ist es unumg&auml;nglich, zur Beherrschung der sporadischen Ausbreitung und deren Auswirkung eine Strategie zum Zielgruppen-orientierten Schutz auszuarbeiten. Es gibt, wie bei allen Infektionen, Gruppen in der Bev&ouml;lkerung, die besonders gef&auml;hrdet sind. Da wir die Epidemie nicht stoppen k&ouml;nnen, bleibt uns eigentlich ja gar nichts anderes &uuml;brig. Leider wird dann immer vom Wegsperren gesprochen. Ein wohlwollender Schutz, der Pers&ouml;nlichkeit, W&uuml;rde und Humanit&auml;t in den Mittelpunkt stellt, kann man sich in unserer Gesellschaft anscheinend nur schwer vorstellen. Warum f&uuml;r &auml;ltere Menschen kein Taxi zum Preis eines &Ouml;PN-Tickets? Warum keine Hilfprogramme f&uuml;r ambulant zu pflegende Personen? Dies w&auml;re viel sinnvoller, als die immerw&auml;hrende Drohung mit einem zweiten Lockdown.<br>\nUnd drittens w&auml;re es wirklich wichtig, sinnvolle Zahlen zur Steuerung zu verwenden. Der Wert &ldquo;50\/100.000&rdquo; ist vollst&auml;ndig inhaltsleer. Wir w&uuml;rden keine Bachelor-Arbeit mit einem solchen Ansatz akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-wird-insbesondere-die-soziale-Spaltung-weiter-vertiefen-4922659.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Armut abschaffen!<\/strong><br>\nEin Empf&auml;nger von Hartz IV bekommt monatlich im Schnitt 770 Euro. Damit liegt er unter der Armutsgrenze. Das muss sich &auml;ndern.<br>\nLeben mit Hartz IV bedeutet ein Leben in Armut und Ausgrenzung. Die Parit&auml;tische Forschungsstelle hat diesen Befund j&uuml;ngst eindr&uuml;cklich untermauert: Die durchschnittlichen Leistungen &ndash; 2018 etwa 770 Euro f&uuml;r einen Singlehaushalt &ndash; liegen weit unterhalb der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Armutsschwelle von 1035 Euro. 265 Euro fehlten Bezieherinnen und Beziehern von Hartz IV in diesem Jahr, um &uuml;ber diese Schwelle zu gelangen. Das bedeutet: Mangel und Entbehrung. Politische, soziale und kultureller Teilhabe ist damit unm&ouml;glich. Gesunde Ern&auml;hrung auch nicht.<br>\nIn diesem Jahr ist der Gesetzgeber gefordert, die Regelbedarfe neu festzulegen. Ein Gesetzentwurf liegt vor. Das Ergebnis ist eine riesige armutspolitische Entt&auml;uschung. Der Regelbedarf f&uuml;r Erwachsene soll von 432 Euro auf 446 Euro ansteigen. Verbesserungen gibt es bei den J&uuml;ngsten (bis 5 Jahre) und den Jugendlichen (14 &ndash; 17 Jahre), nicht aber bei der mittleren Altersstufe der 6 bis 13-J&auml;hrigen, die leer ausgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/armut-abschaffen-90062544.html\">Ulrich Schneider auf FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Armut in Deutschland: Versorger klemmten 289.000 Haushalten den Strom ab<\/strong><br>\nKein Licht, kein warmes Wasser, kein K&uuml;hlschrank: Hunderttausende deutsche Haushalte mussten 2019 zeitweise ohne Strom leben &ndash; weil sie ihre Rechnungen beim Versorger nicht mehr zahlen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/strom-versorger-klemmten-289-000-haushalte-ab-a-ad02a5f2-a7be-4e71-aa0e-8f7384cbf75a\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Krise macht Superreiche noch reicher<\/strong><br>\n&ldquo;We are all in this together&rdquo; war zu Beginn der Corona-Krise oft zu h&ouml;ren. L&auml;ngst ist klar, dass das nicht stimmt. Viele Menschen stehen immer noch mit weit weniger Einkommen da als vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise. Die Verm&ouml;gen der Milliard&auml;re haben sich derweil schon wieder erholt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Krise-macht-Superreiche-noch-reicher-article22082914.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Entt&auml;uschte Mitarbeiterinnen: Streik beim Hilfetelefon &ldquo;Gewalt gegen Frauen&rdquo;<\/strong><br>\nDie Mitarbeiterinnen des Hilfetelefons k&auml;mpfen um gerechtere Bezahlung, schrieben auch einen Brief an Ministerin Giffey. Doch die reagierte nicht. Nach SPIEGEL-Informationen soll nun gestreikt werden.<br>\nDie Beraterinnen vom Hilfetelefon&#8200;&rdquo;Gewalt gegen Frauen&rdquo; sind entt&auml;uscht von Frauenministerin Franziska Giffey (SPD) und wollen nach SPIEGEL-Informationen am Donnerstag streiken. Die vom Bundesfamilienministerium finanzierte Hotline, an die sich Frauen wenden k&ouml;nnen, die Gewalt erleben, wird dann nicht besetzt sein. Auch die Hotline &ldquo;Schwangere in Not&rdquo; ist davon betroffen, da sie von denselben Mitarbeiterinnen betreut wird.<br>\nSeit Monaten k&auml;mpfen die Mitarbeiterinnen, die alle Studienabschl&uuml;sse haben, f&uuml;r mehr Gehalt. Beim Einstieg verdienen sie rund 2990 Euro brutto, nach einem Jahr sind es 3490 Euro, danach steigt das Gehalt langsamer. Die Mitarbeiterinnen wollen vor allem wegen der psychischen Arbeitsbelastung h&ouml;her eingestuft&#8200;werden im Tarifsystem. Bei einer Vollzeitstelle ginge es um einen Unterschied von rund 400 bis 500 Euro brutto pro Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/hilfetelefon-gewalt-gegen-frauen-mitarbeiterinnen-wollen-streiken-a-101324c3-693b-4d7b-928c-bde259ae3857\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflegereform, die n&auml;chste: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will &bdquo;den&ldquo; Eigenanteil in der station&auml;ren Pflege auf 700 Euro im Monat begrenzen. Da muss man wieder einmal genauer hinschauen<\/strong><br>\nIn dem Interview unterschl&auml;gt der Minister das auch nicht &ndash; allerdings sind seine Ausf&uuml;hrungen mehr als unvollst&auml;ndig. Er f&uuml;hrt aus: &raquo;Allerdings werden die Kosten, die Heimbewohner neben Unterbringung und Verpflegung f&uuml;r die reine Pflege zahlen m&uuml;ssen, f&uuml;r immer mehr Familien zum Problem. Seit 2017 ist dieser monatliche Eigenanteil f&uuml;r die station&auml;re Pflege um durchschnittlich 238 Euro gestiegen. Pflegebed&uuml;rftige und ihre Angeh&ouml;rigen brauchen aber Planungssicherheit. Das schaffen wir, indem wir den Eigenanteil begrenzen.&laquo; Er verweist also darauf, dass die Unterkunfts- und Verpflegungskosten ausgeklammert werden, unterschl&auml;gt aber den dritten und besonders problematischen Eigenanteil, der sich in den zur&uuml;ckliegenden Jahren zu einem &bdquo;zweiten Heimentgelt&ldquo; entwickelt hat: die &bdquo;Investitionskosten&ldquo;. Die sind mittlerweile im groben Durchschnitt bei 455 Euro pro Monat angekommen (und hier finden wir zugleich eine kaum kontrollierte Quelle einerseits f&uuml;r Rendite-Strategien von auf Gewinn ausgerichteten Anlegern, andererseits verdeutlicht dieser vollst&auml;ndig von den Bewohnern zu tragende Eigenanteil die Privatisierung der &ouml;ffentlichen Aufgabe der Investitionsf&ouml;rderung seitens der L&auml;nder, von denen viele sich hier einen schlanken Fu&szlig; gemacht und die Kostenlast auf die Schultern der Pflegebed&uuml;rftigen verlagert haben).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/10\/06\/minister-spahn-und-sein-angeblicher-kostendeckel-fuer-heimbewohner\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die neue Russlandstrategie<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verlangt neue EU-Sanktionen gegen Russland. Man werde in Br&uuml;ssel &ldquo;Vorschl&auml;ge&rdquo; f&uuml;r Zwangsma&szlig;nahmen gegen Personen unterbreiten, die &ldquo;aufgrund ihrer offiziellen Funktion als verantwortlich&rdquo; f&uuml;r &ldquo;die Vergiftung von Alexej Nawalny &hellip; gelten&rdquo;, hei&szlig;t es in einer Erkl&auml;rung, die Au&szlig;enminister Heiko Maas gestern gemeinsam mit seinem franz&ouml;sischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian ver&ouml;ffentlicht hat. Man habe bislang &ldquo;von Russland keine glaubhafte Erkl&auml;rung&rdquo; f&uuml;r das Geschehen erhalten, hei&szlig;t es weiter; f&uuml;r Berlin, das seinerseits keine Beweise f&uuml;r Nawalnys Vergiftung durch russische Staatsstellen hat, gen&uuml;gt das zur Begr&uuml;ndung von Sanktionen. Hintergrund der Ma&szlig;nahmen sind heftige Auseinandersetzungen in Berlin, die sich um Kurs&auml;nderungen in der deutschen Russlandpolitik drehen. Ursache daf&uuml;r ist wiederum, dass die Bundesregierung in ihren Machtk&auml;mpfen gegen Moskau seit einiger Zeit keinen Erfolg erzielt. Forderungen nach neuen milit&auml;rischen Schritten, etwa einem EU-Einsatz in Libyen, werden laut. Pikant ist, dass k&uuml;rzlich US-Pl&auml;ne zur Vergiftung von Julian Assange best&auml;tigt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8404\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verteidigungsministerium: Zahl der minderj&auml;hrigen Soldaten bei der Bundeswehr leicht gestiegen<\/strong><br>\nMehr als 1.700 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind aktuell erst 17 Jahre alt. Die Armee erf&uuml;lle deshalb nicht ihre Vorbildfunktion, kritisiert die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-10\/verteidigungsministerium-bundeswehr-soldaten-minderjaehrig-anstieg-anfrage-linke-rekruten\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Armenier: Ein erneuter Kampf ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nMit &uuml;berlegener milit&auml;rischer Macht, &uuml;berrennen die autokratischen Regime der T&uuml;rkei und Aserbaidschans, eine der einzigen demokratischen und christlichen Nationen der Region. W&auml;hrend die internationale Gemeinschaft durch die Pandemie abgelenkt ist, f&uuml;rchten die Armenier &ndash; nach 105 Jahren &ndash; die Fortsetzung des V&ouml;lkermords und das Ende ihrer Existenz.<br>\nAm Sonntagmorgen, dem 27. September, griff Aserbaidschan mit milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung aus der T&uuml;rkei und jihadistischen S&ouml;ldnern aus Syrien das kleine Volk der Armenier an, um kleines St&uuml;ck Land, bekannt als Bergkabach oder Arzach, zu erobern. Dieser Angriff, in der N&auml;he des Kaukasusgebirges am s&uuml;d&ouml;stlichen Rand Europas, ist die gr&ouml;&szlig;te Eskalation seit dem Ende des Bergkarabachkriegs in 1994. Mit Hunderten, wenn nicht gar Tausenden, Toten innerhalb von einer Woche, entwickelt sich der Krieg zu einem der blutigsten Kriege des Jahres.<br>\nDer Gro&szlig;teil der Medien, wiederum, scheuen sich den aserbaidschanischen Angriff auf die Armenier zu verurteilen und schaffen gleichzeitig eine irref&uuml;hrende Darstellung der Gleichstellung zwischen Armeniern und Aserbaidschan. Somit werden die Angreifer und die Opfer gleicherma&szlig;en f&uuml;r die Eskalation der Gewalt verantwortlich gemacht und gleicherma&szlig;en dazu aufgefordert das K&auml;mpfen einzustellen. Dieser Beitrag kl&auml;rt &uuml;ber die historischen Hintergr&uuml;nde des Konflikts auf und erl&auml;utert, weshalb die Aggressoren es schaffen sich internationaler Rechenschaft zu entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Armenier-Ein-erneuter-Kampf-ums-Ueberleben-4921948.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Sharing&ldquo;-Plattformen: Vielf&auml;ltig, dynamisch und best&auml;ndig intransparent?<\/strong><br>\nViele Plattformunternehmen der &bdquo;Sharing Economy&ldquo; sind stark kapitalgetrieben, eher intransparent und weisen mit wenigen Ausnahmen auffallend wenige Besch&auml;ftigte auf. Das zeigte bereits eine Untersuchung der Arbeiterkammer im Jahr 2017. Auch drei Jahre sp&auml;ter war die &bdquo;Branche&ldquo; &auml;u&szlig;erst dynamisch, da viele Mobility-AnbieterInnen hinzugekommen sind, der Fokus auf bessere Arbeitsbedingungen bleibt notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/sharing-plattformen-vielfaeltig-dynamisch-und-bestaendig-intransparent\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Unternehmenssteuerw&uuml;ste Luxemburg<\/strong><br>\nWas haben Berliner Mieteinnahmen des weltweit gr&ouml;&szlig;ten Immobilieninvestoren (Blackstone) und die Corona-Gewinne eines erfolgreichen deutschen Pharma Start-Ups (Qiagen) gemeinsam? Sie treffen sich als Zinseinnahmen bei mit dem deutschen Gesch&auml;ft verbundenen Unternehmen in Luxemburg und flie&szlig;en von dort weitgehend steuerfrei weiter in die n&auml;chste Unternehmenssteuerw&uuml;ste. Dass das trotz LuxLeaks und BEPS immer noch passiert zeigen zwei aktuelle Studien. Die S&uuml;ddeutsche und das Tagesschau berichteten.<br>\nBlackstone (genauso wie eine Reihe weiterer Berliner Immobilieninvestoren) und Qiagen reduzierten die in Deutschland steuerpflichtigen Gewinne durch umfangreiche firmeninterne Zinszahlungen zu im Vergleich zu den Marktzinsen deutlich &uuml;berh&ouml;hten Zinss&auml;tzen. Einer der einfachsten und weitverbreitetsten Steuervermeidungstricks, der auch schon in den LuxLeaks eine gro&szlig;e Rolle gespielt hat und dem im BEPS Aktionsplan der OECD von 2015 ein ganzes Kapitel gewidmet war. L&ouml;sungsvorschlag damals: die Zinsschranke nach deutschem Vorbild. Die Beispiele der Studie zeigen, wie leicht diese beispielsweise durch die Aufteilung der Kredite auf mehrere Tochtergesellschaften umgangen werden kann.<br>\nDer eigentlich Kern des Problems sind aber die sogenannten Transferpreise (denen der BEPS-Aktionsplan gleich drei Kapitel widmete) &ndash; im Fall der firmeninternen Kredite vor allem die Zinss&auml;tze. Theoretisch k&ouml;nnen Steuerbeh&ouml;rden die Markt&uuml;blichkeit dieser Zinss&auml;tze anzweifeln und tun das auch regelm&auml;&szlig;ig. W&auml;hrend dazu f&uuml;r Deutschland keine Zahlen vorliegen, zeigen Daten der d&auml;nischen Steuerverwaltung hierbei vor allem gegen&uuml;ber Steueroasen ein massives Vollzugsdefizit (Studie). Ein wesentlicher Grund daf&uuml;r: selbst bei Transaktionen wie Immobilienkrediten mit hunderttausenden Vergleichsvertr&auml;gen &ndash; und damit im Vergleich zu Patenten, Softwarelizenzen und Markenrechten einfachen Bewertungsfragen &ndash; ist der Ermessensspielraum zu gro&szlig;.1 Das wollte das deutsche Finanzministerium Ende 2019 mit der Umsetzung der zweiten europ&auml;ischen Richtlinie gegen Steuervermeidung (ATAD 2) ausbessern. Der Entwurf dazu wird bis heute vom Wirtschaftsministerium blockiert (mehr dazu hier).<br>\nWeil aber auch diese Verbesserungen das Problem der Gewinnverschiebung nicht beseitigen werden, verhandelt die OECD Ende dieser Woche &uuml;ber den n&auml;chsten weitreichenden Aktionsplan &ndash; diesmal mit zwei S&auml;ulen anstatt 15 Aktionspunkten. Vor allem die in S&auml;ule 2 vorgeschlagene effektive Mindestbesteuerung k&ouml;nnte auch in den zwei hier beschriebenen F&auml;llen zu Verbesserungen f&uuml;hren, wenn sich die Gegner mit ihren umfangreichen Ausnahmen und niedrigen Steuers&auml;tzen am Ende nicht durchsetzen. Nicht nur durch sein Vetorecht in der EU spielt Luxemburg hier eine im Vergleich zu seiner Gr&ouml;&szlig;e v&ouml;llig &uuml;berdimensionierte und angesichts des sch&auml;dlichen Verhaltens der Vergangenheit unverdiente Rolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/unternehmenssteuerwueste-luxemburg\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Konsens &uuml;ber Klimaziele br&ouml;ckelt<\/strong><br>\nDas Europaparlament ist f&uuml;r eine st&auml;rkere Senkung der Treibhausgase als die Kommission. Doch die Konservativen ziehen nicht mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Massnahmen-der-EU-gegen-Erderhitzung\/!5716282\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wirecard-Untersuchungsausschuss &ndash; Vorladung f&uuml;r Merkel, Altmaier, Scholz, S&ouml;der<\/strong><br>\nDer Untersuchungsausschuss wegen des Wirecard-Skandals beginnt. Die Liste der Zeugen liegt dem ZDF exklusiv vor &ndash; und liest sich wie das Who is Who der deutschen Politik. [&hellip;]<br>\nAm 5. November soll es um den ersten politisch heiklen Punkt gehen &ndash; die Reise von Kanzlerin Merkel nach China im September 2019, bei der sie trotz damals bereits &ouml;ffentlicher Zweifel noch f&uuml;r das Unternehmen warb. Der ehemalige Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg steht als erster auf der Liste. Nur zwei Tage vor Merkels Reise hatte zu Guttenberg &ndash; damals Lobbyist im Dienste der Wirecard AG &ndash; mit Merkel ein pers&ouml;nliches Gespr&auml;ch &uuml;ber Wirecard gef&uuml;hrt. [&hellip;]<br>\nAus der Bundesregierung vorgeladen werden sollen sowohl Kanzlerin Merkel als auch Wirtschaftsminister Altmaier, dem die Ausschuss-Pr&uuml;ferstelle APAS untersteht. Und nat&uuml;rlich Olaf Scholz, der Finanzminister, der heute erstmal selbst in die Offensive ging &ndash; und der Presse einen &ldquo;Aktionsplan Wirecard&rdquo; vorstellte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/wirecard-betrug-untersuchungsausschuss-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Es ist gut, dass neben Scholz nun auch die Bundeskanzlerin mit ihrem Wirecard-Werbeauftritt in China thematisiert wird. Die Medien scheinen sich f&uuml;r die Rolle ihrer Regierungschefin ja nicht sonderlich zu interessieren. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlrecht: Gro&szlig;e Koalition schadet dem Ansehen der Demokratie<\/strong><br>\nUnion und SPD sollten ihren windigen Gesetzentwurf zur&uuml;ckziehen. Er f&uuml;hrt zu keiner Verkleinerung des Bundestags, macht das Wahlrecht aber noch unverst&auml;ndlicher. [&hellip;]<br>\nAn diesem Donnerstag will der Bundestag nun tats&auml;chlich ein neues Wahlrecht zur Verkleinerung des Parlaments verabschieden. Aber das Gesetz, auf das sich die beiden Koalitionsfraktionen verst&auml;ndigt haben, ist derart windig, dass Union und SPD damit dem Ansehen der Demokratie erst recht schaden.<br>\nSeit sieben Jahren wird &uuml;ber ein neues Wahlrecht gesprochen. Doch Union und SPD haben sich erst vor wenigen Wochen auf einen Kompromiss verst&auml;ndigen k&ouml;nnen. Und der erf&uuml;llt seinen Zweck nicht. Im Gegenteil: Wenn die n&auml;chste Bundestagswahl so ausgeht, wie es die Umfragen im Moment voraussagen, wird das Parlament sogar noch gr&ouml;&szlig;er. Dabei gibt es schon jetzt 111 Abgeordnete mehr als eigentlich vorgesehen. [&hellip;]<br>\nDie Staatsrechtler hatten in ihrem Appell auch beklagt, dass das geltende Wahlrecht derart kompliziert sei, dass kaum noch ein B&uuml;rger verstehe, was seine beiden Stimmen letztlich bewirkten. Ausgerechnet das Wahlrecht als wichtigste demokratische &Auml;u&szlig;erungsform habe dadurch einen entdemokratisierenden Effekt. Durch den Gesetzentwurf der Koalition wird das Wahlrecht aber nicht verst&auml;ndlicher, sondern noch komplizierter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlrecht-verkleinerung-bundestag-1.5057259%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Experten beanstanden Koalitionsvorsto&szlig; zur Bundestagsverkleinerung<\/strong><br>\nDr. Robert Vehrkamp von der Bertelsmann Stiftung sagte, es gehe bei dem Koalitionsentwurf gar nicht mehr um die derzeitige gesetzliche Regelgr&ouml;&szlig;e von 598 Abgeordneten. Vielmehr wolle die Koalition lediglich nicht &uuml;ber den derzeitigen Stand von 709 Parlamentariern hinausgehen. Doch auch dieses &bdquo;eher bescheidene Ziel&ldquo; erreiche ihr Gesetzentwurf offensichtlich nicht. Bei Simulationen auf Grundlage aktueller Umfragen und dem Koalitionsentwurf, bei denen man das Stimmensplitting neutralisiere, komme man zu einer Abgeordnetenzahl von 750. Auch sei der Gesetzentwurf der Koalition &bdquo;verfassungsrechtlich zumindest prek&auml;r&ldquo; und w&uuml;rde nicht zu einer Verbesserung der geltenden Rechtslage f&uuml;hren.<br>\nProf. Dr. Sophie Sch&ouml;nberger, Rechtswissenschaftlerin an der D&uuml;sseldorfer Heinrich-Heine-Universit&auml;t, bem&auml;ngelte, auch wenn man sich schon sehr lange mit dem Wahlrecht befasse, sei es &bdquo;kaum noch m&ouml;glich&rdquo; zu durchdringen, was mit dem Koalitionsentwurf geregelt werden soll. &bdquo;Von B&uuml;rgerverst&auml;ndlichkeit kann da &uuml;berhaupt gar keine Rede sein&ldquo;, betonte sie. Auch k&ouml;nne damit ein weiteres Anwachsen des Bundestages nicht verhindert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/#url=L2Rva3VtZW50ZS90ZXh0YXJjaGl2LzIwMjAva3c0MS1wYS1pbm5lcmVzLWJ1bmRlc3dhaGxnZXNldHotNzk0MDc4&amp;mod=mod531790\">Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gutachten zum Koalitionsentwurf Wahlrechtsreform verkleinert Bundestag kaum<\/strong><br>\nDer Wissenschaftliche Dienst weist in seiner Ausarbeitung darauf hin, dass bei Anwendung des Koalitionskonzepts der Effekt des negativen Stimmgewichts eintreten kann. Das war vom Bundesverfassungsgericht bereits fr&uuml;her f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt worden. Bei diesem Effekt kann eine Partei Mandate verlieren, obwohl sie Stimmen gewonnen hat. Oder sie kann trotz eines Stimmen-Minus ein Mandats-Plus erzielen.<br>\nDer FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle sagte mit Blick auf diese Analyse: &ldquo;Der Gesetzentwurf von Union und SPD zur Reform des Bundestagswahlrechts ist ein Schuss in den Ofen.&rdquo; Er sei objektiv ungeeignet, den Bundestag zu verkleinern. F&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und selbst f&uuml;r Wahlrechtsexperten sei er unverst&auml;ndlich. Er werfe verfassungsrechtliche Fragen auf. &ldquo;Und er soll in einem Verfahren durchs Parlament gedr&uuml;ckt werden, bei dem die Oppositionsfraktionen entgegen der guten Sitten nicht eingebunden werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wahlrechtsreform-gutachten-101.html%20\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auf der Seite <a href=\"https:\/\/next.mandatsrechner.de\/\">Mandatsrechner<\/a> wird unter Ber&uuml;cksichtigung des bisherigen Wahlrechts wie auch unter den von der Gro&szlig;en Koalition geplanten Ver&auml;nderungen die jeweilige Sitzverteilung gegen&uuml;bergestellt. Aktuelles Ergebnis: Mit dem neuen Wahlrecht w&auml;ren es 9 Sitze weniger als mit dem alten, aber immer noch 31 Sitze mehr als bei der letzten Bundestagswahl. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Eine Schande f&uuml;r den deutschen Fu&szlig;ball!&rdquo; &ndash; Hoene&szlig; kritisiert DFB wegen Steuerhinterziehung<\/strong><br>\nM&uuml;nchen, Frankfurt (dpo) &ndash; Die Staatsanwaltschaft Frankfurt verd&auml;chtigt den Deutschen Fu&szlig;ballbund (DFB), Steuern in Millionenh&ouml;he hinterzogen zu haben &ndash; eine am Mittwochmorgen durchgef&uuml;hrte Gro&szlig;razzia soll dazu mehr Klarheit schaffen. Doch schon jetzt erntet der Verband scharfe Kritik von Ex-Bayern-Funktion&auml;r Uli Hoene&szlig;.<br>\n&ldquo;Das ist eine Schande f&uuml;r den deutschen Fu&szlig;ball&rdquo;, erkl&auml;rte Hoene&szlig; bei einer spontanen Pressekonferenz w&uuml;tend. &ldquo;Als ich das heute morgen geh&ouml;rt habe, ist mir fast der Kragen geplatzt! Wie geldgierig muss man sein, dass man die Gemeinschaft durch kriminelles Verhalten derart beraubt?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2020\/10\/dfb-hoeness.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-65577","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65577"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65580,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65577\/revisions\/65580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}