{"id":65768,"date":"2020-10-13T08:22:17","date_gmt":"2020-10-13T06:22:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768"},"modified":"2020-10-13T08:22:17","modified_gmt":"2020-10-13T06:22:17","slug":"hinweise-des-tages-3717","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h01\">WHO spricht sich gegen Lockdown als &ldquo;prim&auml;res Mittel&rdquo; gegen Corona-Krise aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h02\">Vier Millionen Besch&auml;ftigte in Deutschland &uuml;berqualifiziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h03\">Schuldenbremse und &bdquo;Schwarze Null&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h04\">Offenbar hat keiner seinen Job gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h05\">21.000 Vollzeit-Arbeiter leben in Duisburg von Niedrigl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h06\">Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist sinnvoll und finanzierbar!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h07\">Zweite Welle oder Dauerwelle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h08\">Der f&uuml;nfj&auml;hrige Kampf von Bernie Sanders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h09\">Chef der Bundes&auml;rztekammer h&auml;lt Oberfl&auml;chendesinfektion f&uuml;r obsolet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h10\">Kranke in der Warteschleife<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h11\">Corona und Intelligenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h12\">Anonymer Hinweisgeber meldet Berliner Familie in Ferienhaus bei der Polizei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h13\">&bdquo;Five Eyes&ldquo; fordern Zugang zu verschl&uuml;sselten Apps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h14\">Die gespaltene Nation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h15\">Der Weckruf nach EU-Kampftruppen versandete. Bis heute hat sich niemand gemeldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h16\">Auch nur ein Journalist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h17\">Heftiger Streit zwischen Steingart und dem Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65768#h18\">Das Letzte: L&uuml;ften gegen Corona &ndash; Schulkinder sollen sich &ldquo;warm anziehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>WHO spricht sich gegen Lockdown als &ldquo;prim&auml;res Mittel&rdquo; gegen Corona-Krise aus<\/strong><br>\nDer Sondergesandte der Weltgesundheitsorganisation f&uuml;r COVID-19, Dr. David Nabarro, fordert in einem Interview mit dem britischen Nachrichtenmagazin &ldquo;The Spectator&rdquo; ein Umdenken im Umgang mit der Corona-Krise. Lockdowns d&uuml;rften nicht mehr &ldquo;das prim&auml;re Mittel&rdquo; sein.<br>\n&ldquo;Wir in der Weltgesundheitsorganisation bef&uuml;rworten keine Lockdowns als prim&auml;res Mittel zur Kontrolle dieses Virus&rdquo;, sagte Dr. David Nabarro in einem l&auml;ngeren Interview mit The Spectator. Nabarro erg&auml;nzte:<br>\n&bdquo;Wir glauben, dass ein Lockdown nur gerechtfertigt ist, um sich Zeit zu verschaffen, um sich neu zu organisieren, neu zu gruppieren, um die Ressourcen neu auszubalancieren und das Gesundheitspersonal, das ersch&ouml;pft ist, sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen, aber im Gro&szlig;en und Ganzen w&uuml;rden wir das lieber nicht tun.&ldquo;<br>\nDer Sondergesandte der Weltgesundheitsorganisation f&uuml;r COVID-19 wies auf einige der negativen Folgen hin, die die Lockdowns auf der ganzen Welt verursacht h&auml;tten, darunter verheerende Auswirkungen auf die Tourismusindustrie und eine Zunahme von Hunger und Armut.<br>\n&ldquo;Schauen Sie sich nur an, was mit der Tourismusindustrie zum Beispiel in der Karibik oder im Pazifik passiert ist, weil die Menschen keinen Urlaub machen&rdquo;, so Nabarro. Und weiter:<br>\n&bdquo;Schauen Sie sich an, was mit Kleinbauern auf der ganzen Welt passiert ist. (&hellip;) Schauen Sie sich an, was mit der Armut geschieht. Es scheint, dass wir bis zum n&auml;chsten Jahr eine Verdoppelung der weltweiten Armut haben k&ouml;nnten. Die Unterern&auml;hrung von Kindern k&ouml;nnte sich mindestens verdoppeln.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/107709-who-spricht-sich-gegen-lockdown-als-primaeres-mittel-gegen-coronakrise-aus\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: The Week in 60 Minutes #6 &ndash; with Andrew Neil and WHO Covid-19 envoy David Nabarro <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=x8oH7cBxgwE&amp;feature=youtu.be&amp;t=915\">SpectatorTV via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Vier Millionen Besch&auml;ftigte in Deutschland &uuml;berqualifiziert<\/strong><br>\nIn Deutschland sind rund vier Millionen Besch&auml;ftigte &uuml;berqualifiziert. Das geht aus einer Antwort der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Demnach hat rund jeder achte (12 Prozent) der insgesamt knapp &uuml;ber 33,7 Millionen sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten einen Job unterhalb seines eigentlichen Ausbildungsniveaus.<br>\nBei den Minijobbern ist sogar jeder F&uuml;nfte formal &uuml;berqualifiziert. Etwa 911.000 von ihnen arbeiteten unterhalb ihres Qualifikationsniveaus. Von T&auml;tigkeiten mit einem Anforderungsniveau unterhalb ihrer Qualifikation &uuml;berproportional betroffen sind allgemein Frauen sowie Menschen in Ostdeutschland. Bei ihnen liegen die Anteile von Arbeitnehmern mit h&ouml;herer formaler Qualifikation als n&ouml;tig im Vergleich jeweils &uuml;ber denen der M&auml;nner beziehungsweise der Menschen in Westdeutschland.<br>\nF&uuml;r die BA-Statistik erfasst wurden Menschen, die einen Berufsabschluss hatten, aber nur eine Helfert&auml;tigkeit aus&uuml;bten, also einfache Routinearbeiten. Das waren Ende 2019 in Deutschland knapp 2,6 Millionen Menschen. Dazu kamen fast 1,5 Millionen mit akademischem Abschluss, die als Helfer oder Fachkraft arbeiteten, die also f&uuml;r ihre Arbeit formal ihren Fachhochschul- oder Hochschulabschluss nicht gebraucht h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/politik\/inland\/millionen-beschaeftigte-in-deutschland-ueberqualifiziert-100.html\">MDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.H.:<\/strong> So sieht also der vielfach beschriebene &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; in Deutschland aus! Irgendwie erinnert mich das auch an DDR-Zeiten &ndash; da hie&szlig; das noch &ldquo;Arbeitskr&auml;ftemangel&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuldenbremse und &bdquo;Schwarze Null&ldquo;<\/strong><br>\nDie Festlegung, &ouml;ffentliche Schulden d&uuml;rften den Wert von 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts nicht &uuml;berschreiten, ist in der EU in der Krise &uuml;ber Bord geworfen worden. Vergleichbares erfolgte f&uuml;r die in Deutschland beschlossene, nochmals sch&auml;rfere Regel einer &bdquo;Schwarzen Null&ldquo;, wonach Einnahmen und Ausgaben grunds&auml;tzlich ohne Einnahmen aus Krediten auszugleichen sind. Doch die Aufgabe dieser Schuldenbremsen erfolgt nur auf Zeit &ndash; verbunden mit der Verpflichtung zur baldigen R&uuml;ckf&uuml;hrung der Staatsschuld. Diese Regelungen k&ouml;nnen und sollten verschwinden &ndash; denn es handelte sich von Beginn an nicht um wissenschaftlich gest&uuml;tzte Erkenntnisse, sondern um Zahlen-M&auml;rchen mit dem Ziel, bisheriges Eigentum und Aufgabengebiete des Staates der privaten Verwertung zug&auml;nglich zu machen. &hellip;<br>\nDer Europ&auml;ische Vertrag von 1992 &ndash; auch als &bdquo;Maastrichter Vertrag&ldquo; bezeichnet &ndash; auf den die &Auml;nderungen des Grundgesetzes von 2006 und 2009 Bezug nehmen, legte die maximale H&ouml;he der Schulden der &ouml;ffentlichen Hand auf sechzig Prozent des Bruttoinlandproduktes fest. Diese Marke als Scheidegrenze zwischen schlechter und guter Politik, wurde ausgesprochen willk&uuml;rlich von den Verfassern des EU-Vertrags entworfen. &hellip;<br>\nThomas Piketty beschreibt die Neigung zu mathematischen Spielereien mit Geldwerten ohne Bezug zur Realit&auml;t in seiner Einleitung zu Das Kapital im 21. Jahrhundert: &bdquo;Die wirtschaftswissenschaftliche Disziplin hat ihre kindliche Vorliebe f&uuml;r die Mathematik und f&uuml;r rein theoretische und oftmals sehr ideologische Spekulationen nicht abgelegt, was zu Lasten der historischen Forschung und der Kooperation mit den anderen Sozialwissenschaften geht.&ldquo; &hellip;<br>\nMittels Schuldenbremse und der Begrenzung der Staatsverschuldung ist das amerikanische Modell des Staates und des entsprechenden Staatsverhaltens fast weltweit durchgesetzt worden &ndash; das Modell eines Staates, der haupts&auml;chlich privaten Investoren die Gesch&auml;fte der gesamten Gesellschaft &uuml;berl&auml;sst mit Ausnahme der Pflicht, durch Gesetze und Regularien allen Gesellschaftsmitgliedern und Marktteilnehmern die Spielregeln des Umgangs zu vermitteln.<br>\nDie Geschichte der Arbeiterbewegung in Europa zeigt, dass erst ihr Druck daf&uuml;r gesorgt hat, dass die Interessen der Arbeitenden ber&uuml;cksichtigt wurden &ndash; von der Arbeitszeitbegrenzung &uuml;ber die Sozialversicherung, von der Lohnfortzahlung bis zum Arbeitsschutz. Und trotz dieser geschichtlichen Erkenntnis hat die Sozialdemokratie in Deutschland, England, Frankreich vehement die unsinnige und absonderliche Schuldengrenze in Gesetze und Verfassungen aufgenommen, vertreten, &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet und als praktische Politik durchgesetzt. Das musste nicht so sein, das war nicht unausweichlich, das widersprach allen Erkenntnissen &uuml;ber Ma&szlig;nahmen zur Absicherung der Lohnabh&auml;ngigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lunapark21.net\/schuldenbremse-und-schwarze-null\/\">lunapark21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Offenbar hat keiner seinen Job gemacht<\/strong><br>\nDer Wirecard-Skandal ist der gr&ouml;&szlig;te Finanzskandal in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Topmanager des Finanzdienstleisters sollen &uuml;ber Jahre betrogen, get&auml;uscht und manipuliert haben. Scheinbuchungen in H&ouml;he von fast zwei Milliarden Euro soll es gegeben haben. Ein Untersuchungsausschuss soll jetzt kl&auml;ren, was die Bundesregierung davon gewusst hat und seit wann. Au&szlig;erdem wird gefragt, warum die zahlreichen Kontrollbeh&ouml;rden wie die Finanzaufsicht und die BaFin nicht zeitig eingegriffen haben und angeblich nichts von den Machenschaften bemerkt haben. Nicht zuletzt stehen auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Fokus der Untersuchung: Scholz muss sich fragen lassen, warum er nicht fr&uuml;her politisch aktiv geworden ist und Merkel hatte in China noch offensiv f&uuml;r Wirecard geworben als bereits klar gewesen sein muss, dass es gro&szlig;e Probleme gibt.<br>\nEin Untersuchungsausschuss des Bundestages soll nun Licht ins Dunkel bringen. Bevor der aber mit der Arbeit beginnen kann, muss der Vorsitz gekl&auml;rt werden. An der Reihe w&auml;re die AfD, die den Finanzpolitiker Kay Gottschalk daf&uuml;r vorgesehen hat. Doch FDP, Gr&uuml;ne und auch die Union lehnen das ab. Der gr&uuml;ne Finanzpolitiker Danyal Bayaz ist Mitglied im Wirecard-Untersuchungsausschuss und erkl&auml;rt, warum er gegen Kay Gottschalk stimmen wird und es so wichtig ist, den Fall Wirecard aufzukl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/aufarbeitung-des-wirecard-skandals-offenbar-hat-keiner.694.de.html?dram:article_id=485440\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>21.000 Vollzeit-Arbeiter leben in Duisburg von Niedrigl&ouml;hnen<\/strong><br>\n40 Stunden Arbeit pro Woche und trotzdem bleibt es klamm im Portemonnaie: Aktuell arbeiten in Duisburg 18 Prozent aller Vollzeit-Besch&auml;ftigten im Niedriglohnsektor, so die Gewerkschaft IG Bau. Insgesamt rund 21.000 Menschen erzielen trotz voller Stundenzahl ein Einkommen unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 2.350 Euro brutto im Monat (Wert f&uuml;r Westdeutschland).<br>\nDie Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor.&bdquo;Dass selbst eine Vollzeitstelle h&auml;ufig nicht ausreicht, um finanziell halbwegs abgesichert zu sein, ist alarmierend&ldquo;, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.waz.de\/230639712\">WAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist sinnvoll und finanzierbar!<\/strong><br>\nDie wichtigste Ma&szlig;nahme zur Sicherung von Besch&auml;ftigung und zur Eind&auml;mmung des Arbeitslosigkeitsanstiegs seit dem Corona-Lockdown war die Kurzarbeit. Diese Erfahrungen k&ouml;nnen genutzt werden f&uuml;r ein staatlich gef&ouml;rdertes Arbeitszeitverk&uuml;rzungsmodell, das dazu beitr&auml;gt, die Rekordarbeitslosigkeit in &Ouml;sterreich zu senken, die Produktivit&auml;t zu steigern und f&uuml;r mehr Freizeit zu nutzen. Erste Berechnungen zeigen, dass die &ouml;ffentlichen Kosten im Vergleich zur Alternative Arbeitslosigkeit leistbar sind.<br>\nDie Ma&szlig;nahmen der &ouml;sterreichischen Bundesregierung zur Reduktion der Ausbreitung von COVID-19 haben zu einem Schock am Arbeitsmarkt gef&uuml;hrt. Mehr als 200.000 Menschen verloren innerhalb von zwei Wochen ihren Arbeitsplatz. Ende M&auml;rz waren 563.530 Menschen entweder arbeitslos oder in Schulung. In den Folgemonaten verlangsamte sich der Anstieg. Im September waren noch immer 408.000 Menschen ohne Besch&auml;ftigung. Laut Konjunkturprognosen (Juni 2020) wird die Arbeitslosigkeit in &Ouml;sterreich im Jahresdurchschnitt 2020 zwischen 99.000 (WIFO) und 121.000 (IHS) Personen h&ouml;her sein als noch im Vorjahr.<br>\nVor diesem Hintergrund ist es notwendig, &uuml;ber neue Wege in der Arbeitsmarktpolitik nachzudenken, denn ohne besch&auml;ftigungsschaffende Ma&szlig;nahmen ist damit zu rechnen, dass sich die Arbeitslosigkeit weiter verfestigen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/arbeitszeitverkuerzung-sinnvoll-und-finanzierbar\/\">A&amp;W Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zweite Welle oder Dauerwelle?<\/strong><br>\nDie Politik der Angst hat auch dazu gef&uuml;hrt, dass eine Studie die die Juristin Halina Wawzyniak und des Linken-Politikers Udo Wolf, die bereits im April 2020 f&uuml;r die Rosa Luxemburg Stiftung unter dem Titel &ldquo;Mit weniger Freiheitsrechten wird staatliches Versagen bezahlt&rdquo; kaum bekannt ist. (&hellip;)<br>\nDie beiden Autoren sprechen sich durchaus f&uuml;r bestimmte Einschr&auml;nkungen aus Gesundheitsgr&uuml;nden aus, erinnern auch manche linken Notstandsbef&uuml;rworter an einige linke Basics:<br>\nLinke Politik, die aus der Geschichte gelernt hat, darf Freiheitsrechte nicht gering sch&auml;tzen. Freiheitsrechte zu verteidigen, geh&ouml;rt zur DNA linker, emanzipatorischer Politik &ndash; weil sie Grundlage f&uuml;r eine Gesellschaft sind, in der die freie Entwicklung des Einzelnen Bedingung f&uuml;r die freie Entwicklung Aller ist. Ohne Freiheitsrechte l&auml;sst sich gesellschaftlicher Fortschritt nicht erstreiten und auch keine sozial gerechte Politik.<br>\nHalina Wawzyniak und Udo Wolf<br>\nEs ist bezeichnend, dass die Studie auch bei der Linken wenig erw&auml;hnt wird. Vielleicht weil dort einige Spitzenpolitikerin wie Katja Kipping die Ma&szlig;nahmen noch versch&auml;rfen wollen? Dabei h&auml;tte eine Linke, die Freiheitsrechte und Gesundheit f&uuml;r Alle verbunden h&auml;tte, vielleicht verhindert, dass die Proteste gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen bald von rechts vereinnahmt wurden. Man hatte stellenweise auch in linken Kreisen den Eindruck, dass man schon zum Coronaleugner gestempelt wird, wenn man die Einschr&auml;nkung von Freiheitsrechten beklagte.<br>\nDass da Deutschland wieder einmal besonders autorit&auml;r regierte, zeigt sich daran, dass es in Holland noch heute eine Ministerin gibt, die die Einf&uuml;hrung einer Maskenpflicht als grundrechtswidrig bezeichnet. In Deutschland w&auml;re das wohl kaum denkbar. Wie stark die Angst vor Corona auch staatskritische Linke l&auml;hmt, zeigt sich daran, dass es kaum Reaktionen auf die L&ouml;schung anarchistischer und staatskritischer Webseiten und Autoren im Windschatten der Corona-Krise gibt. In Deutschland hat anders als in den USA diese Zensur kaum Aufmerksamkeit erregt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zweite-Welle-oder-Dauerwelle-4925832.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach der &bdquo;Schweinegrippe&ldquo; hatte die Fraktion Die Linke. im Bundestag <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/132\/1713202.pdf\">noch Fragen gestellt<\/a>. Derartige Fragestellungen scheinen aktuell, w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit notwendig zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der f&uuml;nfj&auml;hrige Kampf von Bernie Sanders<\/strong><br>\nSanders hat verloren. F&uuml;nf Jahre lang f&uuml;hrte er einen Kampf gegen die Milliard&auml;rsklasse und die F&uuml;hrung der Demokratischen Partei, um am Ende an beiden Fronten geschlagen zu werden. All jene von uns, die ihn dabei unterst&uuml;tzen m&uuml;ssen nun die bittere Bilanz &uuml;ber die Bedeutung dieser Niederlage ziehen.<br>\nDas politische Projekt von Sanders geh&ouml;rt zu den wichtigsten politischen Ereignissen des 21. Jahrhunderts. Erstmals verbanden sich im Zentrum des globalen Kapitalismus zwar minimalistische, aber grundlegende sozialistische Forderungen mit einer Basis in Millionenst&auml;rke. Bernies deutliche Niederlage im Fr&uuml;hjahr kam zu einer Zeit, die gepr&auml;gt war von den apokalyptisch anmutenden Zust&auml;nden einer globalen Pandemie und sozialem Aufruhr. Da ist f&uuml;r die Linke die Versuchung gro&szlig;, in Verzweiflung zu verfallen.<br>\nBereits jetzt wird Sanders und das Verm&auml;chtnis seiner beiden Kampagnen eifrig zerrissen, sei es von der Ultralinken, die erfreut ist, sich von ihrem Umweg &uuml;ber die repr&auml;sentative Demokratie wieder verabschieden zu k&ouml;nnen, sei es von liberalen Zentristinnen, die den Horizont des M&ouml;glichen nur zu gern wieder eingeschr&auml;nkt sehen. Auch die traditionalistische Rechte gibt sich erfreut und erkl&auml;rt, die Linke werde nun wieder von Klassen- auf Kulturk&auml;mpfe umschwenken.<br>\nEbenso hat die kommerzielle Presse die Chance ergriffen, Bernie &ndash; samt seiner Aufrufe zu massiver Umverteilung zulasten von Konzernprofiten &ndash; direkt auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte zu verfrachten. Selbst die Massenproteste nach dem Polizeimord an George Floyd waren f&uuml;r die New York Times Anlass, das Ende der Sanders-&Auml;ra auszurufen: &raquo;Bernie Sanders sagte eine Revolution voraus, nur eben nicht diese&laquo;, bl&ouml;kte eine Schlagzeile und berief sich dabei auf die Analyse der intersektionalen Theoretikerin Kimberl&eacute; Crenshaw, die argumentierte, &raquo;jeder Konzern, der auch nur irgendetwas auf sich hielte&laquo; h&auml;tte Sanders beim Kampf gegen &raquo;strukturellen Rassismus und Ablehnung gegen&uuml;ber Schwarzen&laquo; mittlerweile um L&auml;ngen &uuml;berholt. Von einer gesetzlichen Krankenversicherung f&uuml;r alle m&uuml;ssen wir uns nun verabschieden, aber immerhin haben wir ja Jeff Bezos&rsquo; flotte Spr&uuml;che gegen &raquo;All Lives Matter&laquo;.<br>\nAll dies sind Resultate aus Sanders Niederlage. Sowohl seine Sch&ouml;nwetterfreunde wie seine Dauerfeinde erkl&auml;ren ihn nun f&uuml;r irrelevant. Doch weder seine Wahlniederlage noch ein sich wandelnder Diskurs sind Grund daf&uuml;r, Bernies wesentliches Verm&auml;chtnis aufzugeben. Die Massenproteste gegen Polizeigewalt und Rassismus werden nur erfolgreich sein, wenn sie sich einer breiten, demokratischen Bewegung &agrave; la Sanders anschlie&szlig;en &ndash; breit genug, um die politische Agenda auf nationaler Ebene mitzubestimmen, entschlossen genug, das Kapital herauszufordern, und in der Lage, die materiellen Voraussetzungen f&uuml;r eine tats&auml;chliche Gesellschaft der Freien und Gleichen zu erk&auml;mpfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/bernie-sanders-kandidatur-us-politik-analyse\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Chef der Bundes&auml;rztekammer h&auml;lt Oberfl&auml;chendesinfektion f&uuml;r obsolet<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der Bundes&auml;rztekammer, Klaus Reinhardt, hat das S&auml;ubern von Oberfl&auml;chen im Kampf gegen die Corona-Pandemie als &uuml;berfl&uuml;ssig und &uuml;berholt bezeichnet. Die aktuellen Erkenntnisse &uuml;ber die &Uuml;bertragung von Corona seien eindeutig, sagte Reinhardt den Zeitungen der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft. &ldquo;Sie findet ausschlie&szlig;lich &uuml;ber den Luftweg statt und nicht &uuml;ber Schmierinfektionen, also &uuml;ber die Verunreinigung von Fl&auml;chen.&rdquo;<br>\n&ldquo;Insofern ist die Desinfektion von Oberfl&auml;chen, die wir derzeit noch sehr intensiv betreiben, unsinnig und obsolet&rdquo;, sagte Reinhardt. Das Robert Koch-Institut solle das zum Erkenntnisstand erheben und den Gesundheits&auml;mtern mitteilen. Wenn dies schnell geschehe, h&auml;tten viele Menschen mehr Zeit, sich mit Dingen zu besch&auml;ftigen, die Corona sinnvoller bek&auml;mpften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2020-10\/aerosole-uebertragung-coronavirus-schmierinfektion-infektionsschutz?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kranke in der Warteschleife<\/strong><br>\nDie Zahl der Covid-19-Patienten in Kliniken steigt. Am Sonntag mussten laut Deutschem Intensivregister (DIVI) 545 Menschen mit der Erkrankung intensivmedizinisch betreut werden, insgesamt waren knapp 21.000 Betten belegt, mehr als 9.000 waren als frei gemeldet. Bedrohlich erscheint die Situation nicht. Dennoch hat die Berliner Charit&eacute; vor, erneut &raquo;planbare Eingriffe&laquo; f&uuml;r eine unbekannte Zeit zu verschieben. &raquo;Wir m&uuml;ssen versuchen, die Intensivbetten f&uuml;r Covid-19-Patienten freizubekommen&laquo;, sagte Ulrich Frei vom Charit&eacute;-Vorstand vergangenen Freitag gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur dpa. Frei r&auml;umte ein, dies f&uuml;hre freilich &raquo;zu schwierigen ethischen Fragen, etwa im Umgang mit Herz- und Tumorkranken&laquo;. Und tats&auml;chlich sei man noch immer dabei, hinausgez&ouml;gerte Eingriffe vom Beginn der Coronapandemie im Fr&uuml;hjahr nachzuholen. Deutlich wird zudem: Es liegt offenbar weniger an den Kapazit&auml;ten als an dem seit Jahren bestehenden Dauerproblem eines drastischen Personalmangels. Und das, so Frei, versch&auml;rfe sich, wenn Besch&auml;ftigte positiv getestet w&uuml;rden. Sie h&auml;tten ein erh&ouml;htes Risiko, und dann m&uuml;ssten sie und ihre Kontaktpersonen in die Quarant&auml;ne.<br>\nGegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur Reuters berichtete auch J&uuml;rgen Graf, &auml;rztlicher Direktor der Frankfurter Uniklinik, von besonders vielen Positivtests bei medizinischem Personal in den letzten beiden Wochen. Er h&auml;lt es ebenfalls f&uuml;r notwendig, erneut Eingriffe zu verschieben, um Kapazit&auml;ten bereithalten zu k&ouml;nnen. Es drohe vor allem ein Mangel an Fachkr&auml;ften. Berlins B&uuml;rgermeister Michael M&uuml;ller pflichtete dem bei. Bei den Gesundheits&auml;mtern sei das nicht anders, betonte er. &raquo;Allein in Berlin sind 200 Stellen nicht besetzt.&laquo; M&uuml;ller appellierte an den Bund, insbesondere die Gro&szlig;st&auml;dte mit Besch&auml;ftigten zu versorgen. Dort steige die Zahl der positiv Getesteten am st&auml;rksten an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/388212.coronapandemie-kranke-in-der-warteschleife.html\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Jetzt, da die Nummer eines kollabierenden Gesundheitssystems durch mit Corona-Kranken &uuml;berf&uuml;llten Krankenh&auml;usern nicht mehr zieht, kommt ein neues Horrorgem&auml;lde. Jetzt fehlt das Personal, um die vorhanden Intensivbetten ad&auml;quat zu betreuen. Nur, da wird es zynisch, der drastischen Personalmangel an den deutschen Krankenh&auml;usern ist nicht erst seit der Corona-Epidemie bekannt und von Seite der politischen Verantwortlichen wurde bisher kein Finger ger&uuml;hrt, um das zu &auml;ndern. Im Gegenteil die neoliberale Politik der Privatisierung und &Ouml;konomisierung des Gesundheitswesens wurde bedenkenlos weiter vorangetrieben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona und Intelligenz<\/strong><br>\nDass die &uuml;blichen Medien die Proteste kleinreden oder verschweigen, kennt man. Sie sind eingebunden in den Diskurs der Herrschaft, sie finden sich mit ihrer Rolle als Propaganda-Instrumente einer Einheitsmeinung ab: &bdquo;Virus b&ouml;se, Regierung gut&ldquo;. Auch von den K&uuml;nstlern ist wenig zu h&ouml;ren und zu lesen: Die einst kritische Intelligenz hat sich aus der &ouml;ffentlichen Debatte nahezu komplett verabschiedet. Wo einst Liedermacher und Literaten sich auf die Seite der Bev&ouml;lkerung stellten, herrscht heute zumeist Schweigen. &hellip;<br>\nF&uuml;r die Pflege der Intellektuellen unterhalten die Parteien politische Stiftungen. Die verwalten Millionen Staatsgelder &ndash; 581,4 Millionen aus Steuergeldern kostete der intellektuelle Spa&szlig; allein 2017 &ndash; um die &ouml;ffentliche Diskussion auf das Niveau der Seminare, der Kongresse und Workshops zu heben. In Zeiten der allgemeinen Verunsicherung, der medizinischen und juristischen Generalfragen &ndash; denn glaubt man der ver&ouml;ffentlichten Meinung, geht es seit Monaten um Leben und Tod &ndash; w&auml;ren die Stiftungen der Ort, die Fragen zu diskutieren und vielleicht Antworten zu finden. Zumal das Land in zwei Lager gespalten ist: Jenes, das dem Regierungskurs glaubt und jenes, das den Kurs f&uuml;r sch&auml;dlich f&uuml;r die Demokratie und die Gesundheit h&auml;lt. Im wissenschaftlichen Dialog, von den Stiftungen organisiert, k&ouml;nnte das Volk seine Experten im Meinungsstreit finden. Wenn es denn den Dialog der unterschiedlichen Meinungen g&auml;be. Am Beispiel dreier Stiftungen soll die Diskursf&auml;higkeit der dort versammelten Intelligenz untersucht werden. &hellip;<br>\nDie Auswahl der untersuchten Stiftungen ist nicht zuf&auml;llig: Sie geh&ouml;ren den Parteien, die sich in einer Koalition als Alternative zum herrschenden Parteiengeflecht anbieten. Auch bei ihnen ist ein schwerer Corona-Kollateralschaden zu bemerken: Der Zweifel, ein produktives Element des Denkens, ist einer Konformit&auml;t gewichen, die sich medizinisch und f&uuml;rsorglich gibt, aber weder die kritische Medizin zu Wort kommen l&auml;sst noch die Verfassung des Landes. Auch und gerade bei den Stiftungen ist der dramatische Abschied der Intellektuellen aus der gesellschaftlichen Debatte zu bemerken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/corona-und-intelligenz\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anonymer Hinweisgeber meldet Berliner Familie in Ferienhaus bei der Polizei<\/strong><br>\nEin anonymer Hinweisgeber hat der Polizei gemeldet, dass sich eine vierk&ouml;pfige Familie aus Berlin &uuml;ber das Wochenende in einem Ferienhaus in Neuruppin eingemietet habe. Beamte seien am Freitagabend diesem Hinweis auf einen Versto&szlig; gegen das Beherbergungsverbot nachgegangen, berichtete die Polizeidirektion Nord am Sonntag.<br>\nEinen negativen Corona-Test habe die Familie nicht nachweisen k&ouml;nnen. Das Ferienhaus stehe aber in einem l&auml;ndlich gelegenen Ortsteil der Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ohne direkte Nachbarh&auml;user, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.<br>\nAu&szlig;erdem h&auml;tten die beiden kleinen Kinder bereits geschlafen. Daher sei die Familie von den Beamten &uuml;ber die geltenden Abstands- und Hygieneregeln belehrt worden, habe aber in dem Ferienhaus bleiben d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/beherbergungsverbot-in-brandenburg-anonymer-hinweisgeber-meldet-berliner-familie-in-ferienhaus-bei-der-polizei\/26264694.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In der Corona-Epidemie treten wieder die besten deutschen Blockwarteigenschaften ans Tageslicht.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu gleich zum Online-Denunzieren: <a href=\"https:\/\/www.essen.de\/formular\/ordnungsamt\/coronaschutzverordnung__melden_eines_verstosses.de.html\">Melden eines Versto&szlig;es gegen die Coronaschutz-Verordnung (Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2)<\/a><\/strong>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&bdquo;Five Eyes&ldquo; fordern Zugang zu verschl&uuml;sselten Apps<\/strong><br>\nRegierungsvertreter aus Amerika, Kanada, Gro&szlig;britannien, Australien und Neuseeland bekennen sich zwar zum Schutz der Privatsph&auml;re. Die Ende-zu-Ende-Verschl&uuml;sselung d&uuml;rfe aber nicht dazu f&uuml;hren, dass Cyber-Kriminalit&auml;t nicht wirksam bek&auml;mpft werden k&ouml;nne.<br>\nDie Staaten des Geheimdienstnetzwerks &bdquo;Five Eyes&ldquo; (F&uuml;nf Augen) haben an die Tech-Branche appelliert, ihnen f&uuml;r die Strafverfolgung den Zugriff auf Inhalte verschl&uuml;sselter Apps zu erm&ouml;glichen. Zwar m&uuml;sse die Privatsph&auml;re im Netz gesch&uuml;tzt werden, doch d&uuml;rfe dies nicht dazu f&uuml;hren, dass die Sicherheitsbeh&ouml;rden wie auch die Technologieunternehmen selbst &bdquo;nicht gegen die schwerwiegendsten illegalen Online-Inhalte und -Aktivit&auml;ten vorgehen&ldquo; k&ouml;nnten, &auml;u&szlig;erten Regierungsvertreter der f&uuml;nf Staaten am Sonntag in einem gemeinsamen Statement.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/five-eyes-fordert-zugang-zu-verschluesselten-apps-16997581.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die gespaltene Nation<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten haben nie eine eindeutig faschistische oder kommunistische Partei erlebt, die eine realistische Chance gehabt h&auml;tte, die Macht im Land zu &uuml;bernehmen. Gleichzeitig w&auml;hrt ihre Existenz als eine gespaltene Nation schon sehr viel l&auml;nger als alles andere, was einer Demokratie und einem Rechtsstaat nahek&auml;me. Das politische Wahlsystem mit seiner Winner-take-all-Vereinbarung privilegiert unideologische Parteien, die kompromi&szlig;bereit sind, was wiederum gest&uuml;tzt wird durch eine zwischen Senat und Repr&auml;sentantenhaus aufgeteilte Macht, die Befugnisse des Bundes gegen&uuml;ber denen der Bundesstaaten und eine unabh&auml;ngige Justiz. Was die Zivilgesellschaft betrifft, ist der Alltag vieler amerikanischer B&uuml;rger jedoch gekennzeichnet von Extremismus. Vor allem im S&uuml;den und im Mittleren Westen haben rassistische Organisationen, welche die &bdquo;Gemeinschaft&ldquo; repr&auml;sentieren, wiederholt Guerillaangriffe ver&uuml;bt gegen den liberalen Sozialstaat, dessen Programme allen armen und arbeitenden Menschen gleicherma&szlig;en zugute kommen und sich einer intoleranten rassistischen Wirklichkeit entgegenstellen.<br>\nZwei Seelen wohnen in der amerikanischen Brust, um mit Goethe zu sprechen, und der Kampf zwischen den beiden reicht zur&uuml;ck bis zur Geburt der Nation. Das vital center, die entscheidende Mitte, wurde l&auml;ngst konterkariert durch die widerspr&uuml;chlichen Ansichten der Gr&uuml;ndungsv&auml;ter, welche die Sklaverei bef&uuml;rwortet und davon profitiert haben, Patrick Henry, Richard Lee und Thomas Jefferson, und andere, Benjamin Franklin, Samuel und John Adams und Thomas Paine, die sich gegen sie aussprachen. Schon damals verlief die Trennungslinie zwischen &bdquo;F&ouml;deralisten&ldquo;, die eine moderne, zentralisierte Nationalregierung favorisierten, und &bdquo;Anti-F&ouml;deralisten&ldquo;, welche die &ouml;konomisch r&uuml;ckst&auml;ndigere, landwirtschaftlich gepr&auml;gte, kleinst&auml;dtische W&auml;hlerschaft repr&auml;sentierten. Schon bald verbanden sich wei&szlig;e nationalistische Elemente mit solchen Gestalten wie John Calhoun, der von 1825 bis 1832 als Vizepr&auml;sident diente, und Andrew Jackson, Pr&auml;sident von 1829 bis 1837, dessen Amtszeit durch den Genozid und die Vertreibung der Native Americans in Reservate im Westen, entlang des trail of tears, gekennzeichnet war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lettre.de\/beitrag\/bronner-stephen-e_die-gespaltene-nation\">Lettre International<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Weckruf nach EU-Kampftruppen versandete. Bis heute hat sich niemand gemeldet<\/strong><br>\nDie EU will ihr au&szlig;enpolitisches Schicksal st&auml;rker selbst in die Hand nehmen. Ein Blick auf ihre Kampftruppen ist ern&uuml;chternd. Bis zum Jahreswechsel werden neue Soldaten und Waffen ben&ouml;tigt. Doch die Mitgliedsl&auml;nder stecken den Kopf in den Sand.<br>\nDer dringende Appell kam ganz zum Schluss eines internen Generalstabstreffens in Br&uuml;ssel. &bdquo;Die Priorit&auml;t muss sein, die notwendigen Mittel und das notwendige Personal f&uuml;r alle milit&auml;rischen EU-Eins&auml;tze bereitzustellen. Milit&auml;risches Engagement tr&auml;gt bei zu einem Europa, das in Sicherheits- und Verteidigungsfragen autonomer, f&auml;higer und glaubw&uuml;rdiger ist&ldquo;, rief Europas oberster Milit&auml;r, der italienische Vier-Sterne-General Claudio Graziano, seinen Kollegen aus 27 EU-Mitgliedsl&auml;ndern bei einem Treffen im Juli zu.<br>\nZuvor hatte der Chef des EU-Milit&auml;rausschusses klargemacht, was er damit meinte: Br&uuml;ssel braucht dringend Soldaten und Waffen aus den Mitgliedsl&auml;ndern f&uuml;r die EU-Kampftruppen (EU Battle Groups) im ersten Halbjahr 2021. Der Weckruf versandete, bis heute hat sich niemand gemeldet.<br>\nDie Sprecherin des EU-Au&szlig;enbeauftragten Josep Borrell, Nabila Massrali, best&auml;tigte WELT AM SONNTAG: &bdquo;Die Diskussionen mit den Mitgliedstaaten, um die L&uuml;cken bei den EU-Kampftruppen im ersten Halbjahr 2021 zu schlie&szlig;en, gehen weiter.&ldquo; Im November will es Graziano in Br&uuml;ssel bei einer Truppenstellerkonferenz f&uuml;r globale Eins&auml;tze noch einmal versuchen.<br>\nDabei ist es eigentlich schon viel zu sp&auml;t. Br&uuml;sseler Diplomaten betonen, dass die EU-Kampftruppen in der Regel ein Jahr im Voraus feststehen m&uuml;ssten, damit die beteiligten Nationen zusammen &uuml;ben k&ouml;nnen, um im Krisenfall einsatzbereit zu sein. Die schnellen Krisenreaktionskr&auml;fte, die sp&auml;testens nach zwei Wochen am Einsatzort sein sollen, haben einen klaren Auftrag: humanit&auml;re Hilfe, wie Evakuierungen, aber auch milit&auml;rische Stabilisierungsoperationen in Krisenregionen, oder Pr&auml;ventiveins&auml;tze, wenn Krieg droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article217616996\/Soldatenmangel-EU-Kampftruppen-verzweifelt-gesucht.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.A.:<\/strong> Wirklich Wahnsinn: die EU hat im Moment mehr als genug Probleme an der Backe &ndash; die Klimakrise und riesige Umweltprobleme, Corona und die schlimmste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg, Massenarbeitslosigkeit und das fortgesetzte Scheitern des neoliberalen Wirtschaftsmodells, Rechtsstaatsprobleme in diversen Staaten, Demokratiedefizite und Elitenverachtung &ndash; und dann wird hier v&ouml;llig ohne Sinn und Verstand ein ganz dr&auml;ngendes (??) &ldquo;Problem&rdquo; identifiziert: die EU kann nicht weltweit Krieg f&uuml;hren. Sicher, das hat&rsquo;s noch gebraucht, das fehlte noch. Was k&ouml;nnte f&uuml;r den Zusammenhalt der EU wichtiger sein, als gemeinsam im Rest der Welt Kriege  vom Zaun zu brechen? Und dass als Beispiel f&uuml;r einen ganz konkretes Ziel Libyen genannt wird, macht den Irrsinn perfekt: &ldquo;Das Chaos, der Krieg und die Verzweiflung in instabilen Staaten wie Libyen wurde bekannterma&szlig;en (also bekannt, wenn man nicht Autor dieses Artikels ist) von den US-Amerikanern zusammen mit einigen europ&auml;ischen Staaten herbeigebombt, und dass ausgerechnet 2 EU-&ldquo;Kampftruppen zu jeweils rund 1500 Soldaten&rdquo; den B&uuml;rgerkrieg dort beenden (zu wessen Gunsten?) k&ouml;nnten, wo es in Libyen (auch) um viel Geld aus dem &Ouml;lverkauf geht und die USA nicht einmal mit 100.000, teilweise 150.000, Soldaten den kriegszerst&ouml;rten Irak befrieden konnten, zeigt den Gr&ouml;&szlig;enwahn der EU und\/oder des Autors. &ldquo;Gestaltungsanspruch&rdquo; und &ldquo;au&szlig;enpolitisch mitmischen in der Welt&rdquo; als Euphemismen f&uuml;r &ldquo;andere L&auml;nder zerbomben und nach Belieben Menschen umbringen&rdquo; &ndash; ganz wunderbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Auch nur ein Journalist<\/strong><br>\nDer &bdquo;Spiegel&ldquo;-Reporter Marc Hujer ist mit Christian Lindner Porsche gefahren und hat mit Markus S&ouml;der Tennis gespielt. Sein neues Buch &bdquo;Auch nur ein Mensch&ldquo; zeigt ein paar grunds&auml;tzliche Probleme des journalistischen Portr&auml;ts. [&hellip;]<br>\nDas Buchformat erlaubt Hujer, die Show ausf&uuml;hrlicher zu beschreiben, als er es bei den Originaltexten im &bdquo;Spiegel&ldquo; konnte. Auch beim Jagen mit Philipp Amthor wird schnell klar, dass Amthor nicht wirklich vorhat, ein Tier zu schie&szlig;en. Hier geht es um die Inszenierung eines Konservativen, der den Deutschen Wald vor Wildem sch&uuml;tzen m&ouml;chte.<br>\nNoch extremer wird es mit der Landwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner. Auf zwei Vespas fahren sie durch die Weinberge von Bad Kreuznach, Kl&ouml;ckners Heimatstadt. Hinterher f&auml;hrt ein Auto mit Sicherheitsleuten und Pressesprecher. Kl&ouml;ckner steuert gezielt B&auml;ckereien und Weinberge an, um zu den Orten passende Geschichten zu erz&auml;hlen, die sie als bodenst&auml;ndige, aber moderne Rheinland-Pf&auml;lzerin zeigen sollen. Das Portr&auml;t wird zum Monolog.<br>\nDas zeigt ein allgemeines Problem des Portr&auml;ts: Wenn Journalist:innen losziehen, um Menschen zu portr&auml;tieren, dann nennen sie das gerne &bdquo;Begleiten&ldquo;. Das klingt, als w&uuml;rden sie unsichtbar nebenher gleiten und sich anschauen, was die Person sowieso tun oder sagen w&uuml;rde. Kl&ouml;ckners Inszenierung aber findet nur statt, weil Hujer sie gefragt hat, ob er sie begleiten d&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/53786\/auch-nur-ein-journalist\/\">&Uuml;bermedien<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Heftiger Streit zwischen Steingart und dem Spiegel<\/strong><br>\nDie Tonlage ist au&szlig;ergew&ouml;hnlich scharf: Es fallen Worte wie &ldquo;Gr&ouml;&szlig;enwahn&rdquo;, &ldquo;Realit&auml;tsverlust&rdquo;, &ldquo;Falschaussagen&rdquo;, &ldquo;Medien-Scharlatan&rdquo; und &ldquo;M&auml;rchenstunde&rdquo;. Der Spiegel greift in seiner aktuellen Ausgabe Gabor Steingart an. Der Media-Pioneer-Gr&uuml;nder und ehemalige Spiegel-Hauptstadtb&uuml;roleiter wehrt sich.<br>\nDer Spiegel beleuchtet in seinem Steingart-Artikel das Gesch&auml;ftsmodell der neuen Medienmarke &ldquo;ThePioneer&rdquo;. Es werde viel L&auml;rm darum gemacht, aber es habe wenig Substanz. So hei&szlig;t es im Text: &ldquo;Steingart inszeniert sich als letzten Aufrichtigen der Branche, ganz so, als w&auml;ren die Qualit&auml;tsmedien, deren Teil er lange war, H&ouml;rige von Politik und Wirtschaft. Dabei ist all der L&auml;rm wohl eher ein Versuch, das wankende Gesch&auml;ftsmodell zu retten.&rdquo; Steingart sei bei der Suche nach finanziellen Unterst&uuml;tzern f&uuml;r ThePioneer bei einigen Wirtschafts- und Politikgr&ouml;&szlig;en abgeblitzt, behauptet der Spiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kress.de\/news\/detail\/beitrag\/146060-streit-zwischen-steingart-und-spiegel.html?fbclid=IwAR2npUKq7ahfK9mCZ70g-ZnRO63O3CNkmrCGKMn04g5d2Ub4Wuylku2Sq4o\">Kress Report<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Zum Streit zwischen Steingart und dem SPIEGEL h&auml;tte meine Oma wohl gesagt &ndash; &bdquo;Pack schl&auml;gt sich, Pack vertr&auml;gt sich&ldquo;.  Der SPIEGEL-Artikel legt in einem Punkt den Finger auf die Wunde &ndash; wie &bdquo;unabh&auml;ngig&ldquo; ist ein Medium, das in gro&szlig;em Umfang von genau den Personen finanziert wird, &uuml;ber die berichtet wird? Erwartungsgem&auml;&szlig; ist der SPIEGEL jedoch frei von jeder Selbstkritik. Wie sieht es denn mit der Unabh&auml;ngig des SPIEGEL aus, der massiv &uuml;ber Anzeigen von den Unternehmen finanziert wird, &uuml;ber die man berichtet? Zu kurz kommt die Selbstkritik auch, wenn es darum geht, dass Steingart die Linie des SPIEGEL &uuml;ber Jahre gepr&auml;gt hat. Vielleicht sollte man dazu noch mal eine k&ouml;stliche Reportage des taz-Journalisten Tom Schimmeck lesen https:\/\/taz.de\/Archiv-Suche\/!544478\/ , die aus einer Zeit stammt, in der die taz stellenweise noch lesbar war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: L&uuml;ften gegen Corona &ndash; Schulkinder sollen sich &ldquo;warm anziehen&rdquo;<\/strong><br>\nKonsequente Bel&uuml;ftung hilft gegen die Verbreitung des Coronavirus &ndash; doch wie soll das im Winter gehen? Laut Philologenverband werden M&uuml;tzen, Schals und Decken in Klassenzimmern bald Standard.<br>\nSch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen werden nach Angaben des Deutschen Philologenverbands in den kommenden Monaten in den Klassenzimmern h&auml;ufig ihre M&uuml;tzen, Schals und Jacken anbehalten und sich mit Decken warmhalten m&uuml;ssen.<br>\nRichtiges L&uuml;ften sei &ldquo;das A und O&rdquo;, um das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus m&ouml;glichst gering zu halten, sagte Verbandschefin Susanne Lin-Klitzing der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung (Montagsausgabe). Deshalb m&uuml;ssten sich Lehrer und Sch&uuml;ler auch im Klassenzimmer &ldquo;dick anziehen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/lueften-gegen-corona-schulkinder-sollen-sich-warm-anziehen-a-515a937e-d1bc-4413-b649-996e09684b1f\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Offensichtlich sind den Ideen wie weit man die B&uuml;rger dieses Landes dem&uuml;tigen kann keinerlei Grenzen mehr gesetzt. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das ist ja prima. Nicole (15) aus Castrop-Rauxel macht f&uuml;r uns schon mal den diesj&auml;hrigen Modetrend in Deutschlands Klassenzimmern  vor. Seid schlau, macht es wie Nicole &hellip;<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/frau-mit-eingefrorenen-wimpern.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Bildnachweis: <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/anastasiagav\/?utm_source=ig_embed\">Anastasia Gruzdeva\/Instagram<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-65768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65768"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65770,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65768\/revisions\/65770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}