{"id":65907,"date":"2020-10-16T08:45:18","date_gmt":"2020-10-16T06:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907"},"modified":"2020-10-16T08:45:18","modified_gmt":"2020-10-16T06:45:18","slug":"hinweise-des-tages-3720","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h01\">Corona-Politik: &ldquo;Ich nenne das: Regieren durch Angst&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h02\">Beherbergungsverbote: Panikprophylaxe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h03\">Eine gr&uuml;ne Maske als Protest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h04\">Wie aus einer falschen Geste eine echte Farce wird: die Corona Pr&auml;mie f&uuml;r Pflegende im Krankenhaus <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h05\">Ohne Flecktarn geht es auch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h06\">Corona und der Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h07\">WHO ver&ouml;ffentlicht Studie: Covid-19 weniger t&ouml;dlich als vermutet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h08\">Pharmakonzern Eli Lilly unterbricht Studie mit Covid-19-Medikament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h09\">Wer benutzt Nawalny? Nachdenkliches zu einer widerspr&uuml;chlichen Figur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h10\">Ein Bundesverkehrswegeplan f&uuml;r die R&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h11\">Ziel Russland? Deutsche Luftwaffe trainiert derzeit den Abwurf von Atombomben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h12\">B&uuml;rokratieabbau: Gute Arbeit statt Deregulierung!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h13\">Sind die Tage des Bargelds gez&auml;hlt? &ndash; EZB testet digitalen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h14\">Das Letzte: Die Gr&uuml;nen: Nur ein geschlossenes Weltbild kennt keine Widerspr&uuml;che<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona-Politik: &ldquo;Ich nenne das: Regieren durch Angst&rdquo;<\/strong><br>\nWie demokratisch ist die Corona-Politik noch? Der Forscher Wolfgang Merkel kritisiert einen Alarmismus der Regierenden und die Zur&uuml;ckhaltung des Parlaments. [&hellip;]<br>\nZEIT ONLINE: Nun entscheiden wieder die Regierungschefs und nicht die Parlamente, finden Sie das richtig?<br>\nMerkel: Nein. Wir sind nicht mehr im M&auml;rz, wo man wenig wusste und die Regierung tats&auml;chlich schnell und hart reagieren musste. Das ist jetzt anders. Warum &uuml;berpr&uuml;fte das Parlament im Sp&auml;tsommer nicht das, was im vergangenen halben Jahr unter hohem Zeitdruck beschlossen wurde? Das ist nicht geschehen. Die Corona-Gesetze m&uuml;ssten klassische Sunset Laws sein, Gesetze, die von allein wieder auslaufen, werden sie nicht nach einer erneuten ordentlichen parlamentarischen Debatte beschlossen. Der Parteivorsitzende der Gr&uuml;nen, Robert Habeck, hat den bemerkenswerten Satz gesagt, das sei jetzt nicht die Stunde der Opposition, sondern die der Verantwortung. Als Demokratieforscher sage ich: Es w&auml;re die Verantwortung der Opposition, auch in der Krise nicht zu verschwinden. Sie muss die Regierung im Parlament kontrollieren und m&ouml;gliche Politikalternativen einbringen. Wenn sie ihre Rolle nicht wahrnimmt, r&auml;umt sie das Feld f&uuml;r die Verschw&ouml;rungsgl&auml;ubigen und obskuren Rechtspopulisten innerhalb und au&szlig;erhalb der Parlamente, die die Rolle dann gern &uuml;bernehmen.<br>\nZEIT ONLINE: Aber die Opposition hat doch gearbeitet. Die FDP hat mehrmals beantragt, die Feststellung der pandemischen Lage, die Voraussetzung f&uuml;r die Macht der Regierung ist, zu beenden. Dar&uuml;ber wurde im Parlament gestritten und am Ende hat die FDP keine Mehrheit bekommen. Au&szlig;erdem haben die Sonderrechte der Regierung ja eine Auslaufklausel, wie Sie sie fordern, n&auml;mlich zum 31. M&auml;rz 2021.<br>\nMerkel: Der Versuch der FDP kam sp&auml;t, sie stand allein unter den demokratischen Parteien. Die Auslaufklausel zum 31. M&auml;rz scheint mir auch sehr lang. Und wissen Sie, was ich besonders merkw&uuml;rdig finde?<br>\nZEIT ONLINE: Was denn?<br>\nMerkel: Dass gerade jene, die sich sonst besonders f&uuml;r die Demokratisierung der Demokratie einsetzen, f&uuml;r Deliberation, Mitbestimmung und B&uuml;rgerbeteiligung, unter dem Druck der Krise pl&ouml;tzlich zu leidenschaftlichen Exekutivbef&uuml;rwortern geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-10\/corona-politik-demokratie-angela-merkel-regierung-pandemie-wolfang-merkel\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Verfassungsrechtler: Corona-Ma&szlig;nahmen stehen in Konflikt mit rechtsstaatlichen Prinzipien<\/strong><br>\nEinem Bericht der dpa zufolge fordert Lars Brocker, Pr&auml;sident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, die Corona-Ma&szlig;nahmen dringend auf solide gesetzliche F&uuml;&szlig;e zu stellen. Die Verwaltungsgerichte k&ouml;nnten einzelne Vorschriften der Corona-Rechtsverordnungen &ldquo;von einem Tag auf den anderen kassieren&rdquo;, da sie gegen den Parlamentsvorbehalt und damit gegen die Verfassung verstie&szlig;en, so Brocker.<br>\nDie Verwaltungsgerichte formulieren seit Monaten in ihren Beschl&uuml;ssen &ldquo;Bedenken gegen&uuml;ber dem weitgehend exekutiven Regelungsregime der Corona-Verordnungen&rdquo;. Diese &ldquo;Warnhinweise&rdquo; w&uuml;rden bislang noch nicht ausreichend wahrgenommen:<br>\nDas vom parlamentarischen Gesetzgeber abgekoppelte Sonderrechtsregime von Corona-Verordnungen ger&auml;t zunehmend in Konflikt mit den rechtsstaatlichen Vorgaben der Verfassung. Nicht weil die Ma&szlig;nahmen per se zu weitgehend w&auml;ren, sondern weil weiterhin allein die Exekutive handelt.<br>\nWie der Jurist weiter ausf&uuml;hrte, m&uuml;ssten alle drei Staatsgewalten ihren Beitrag leisten, vor allem der Bundestag als zentrales Staatsorgan. Die Parlamente der L&auml;nder k&ouml;nnten diese L&uuml;cke &ndash; entgegen anderslautenden Meinungen &ndash; nicht allein schlie&szlig;en. Der Deutsche Bundestag m&uuml;sse nun gesetzgeberisch t&auml;tig werden, um die Verordnungen, die ein &ldquo;notwendiges Instrument zur Bek&auml;mpfung der Corona-Krise&rdquo; seien, auch verfassungsrechtlich abzusichern. Angesichts der drohenden Versch&auml;rfung der Ma&szlig;nahmen sei dies aus Sicht des Grundgesetzes dringend geboten.<br>\nKritik wurde auch von der Linksfraktion des Bundestages laut, die kritisierte, dass alle Entscheidungen ohne ein Mitspracherecht des Bundestages von den Regierungen des Bundes und der L&auml;nder getroffen w&uuml;rden. Der Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch forderte in einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, das Parlament endlich an den Beschl&uuml;ssen zu beteiligen, da es &ldquo;allerh&ouml;chste Zeit f&uuml;r demokratische Legitimierung der Corona-Politik wird&rdquo;. &Uuml;ber die Grundlinien der Ma&szlig;nahmen m&uuml;sse im Bundestag diskutiert und entschieden werden und nicht nur in den Staatskanzleien:<br>\nEs wird zu viel verk&uuml;ndet und kaum noch etwas begr&uuml;ndet.<br>\nBesondere Kritik &uuml;bte Bartsch auch am bayerischen Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der (CSU):<br>\nEin Ministerpr&auml;sident spielt sich wie ein Zuchtmeister auf &ndash; mit t&auml;glich neuen Vorschl&auml;gen. Bevor Herr S&ouml;der Deutschland Vorschriften macht, m&ouml;ge er die Lage in Bayern in den Griff bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/107833-verfassungsrechtler-corona-massnahmen-stehen-in\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Beherbergungsverbote: Panikprophylaxe<\/strong><br>\nWir brauchen Regeln, aber die richtigen. Beherbergungsverbote sind unsinnig. Warum beharren viele Politiker auf ihnen?<br>\nWer h&auml;tte noch vor ein paar Monaten geahnt, dass im Jahr drei&szlig;ig nach der deutschen Wiedervereinigung das Reizthema Reiseeinschr&auml;nkung Deutschland derart in Rage versetzen w&uuml;rde? Wer h&auml;tte es sich in seinen bedr&uuml;ckendsten Tr&auml;umen vorstellen k&ouml;nnen, dass dieses Markenzeichen des gl&uuml;cklicherweise untergegangenen ostdeutschen Staates nun das Leben aller Deutschen bestimmen w&uuml;rde? Wer w&auml;re auf den wahnwitzigen Gedanken gekommen, dass die deutsche Kleinstaaterei eines Tages mit einer solchen Wucht wiederkehren und Demarkationslinien kreuz und quer durch das Land ziehen k&ouml;nnte? Jetzt ist der Tag gekommen, nur dass unsere Miniaturherzogt&uuml;mer zu Bundesl&auml;ndern, Landkreisen und Stadtbezirken geworden sind. Seit Mittwoch wissen wir: Die Kanzlerin und die Mehrheit der Ministerpr&auml;sidenten wollen trotz aller begr&uuml;ndeten Kritik, trotz aller erwiesener Sinnlosigkeit vorerst an Beherbergungsverboten als Mittel der Pandemiebek&auml;mpfung festhalten.<br>\nJedem ist klar, dass wir handeln m&uuml;ssen. Das Laissez-faire unserer Nachbarn in Frankreich und Spanien, Tschechien und Holland, deren &ouml;ffentliches Leben ein zweites Mal gegen null gefahren werden muss, ist uns ein mahnendes Beispiel. So weit darf es hier unter keinen Umst&auml;nden kommen. Doch die Notwendigkeit des Handelns enthebt die Handelnden nicht von der Verpflichtung, es mit Verstand und Vernunft zu tun. Verzichten sie darauf, sind sie blo&szlig;e Aktionisten, denen es wichtiger ist, irgendetwas anstatt das Angemessene zu beschlie&szlig;en. Wir brauchen Regeln, aber die richtigen &ndash; und kein Beherbergungsverbot, das am Donnerstag von Gerichten in Baden-W&uuml;rttemberg und Niedersachsen wegen des unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Einschnitts in das Grundrecht auf Freiz&uuml;gigkeit gekippt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/unsinnige-beherbergungsverbote-panikprophylaxe-17003441.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Eine gr&uuml;ne Maske als Protest<\/strong><br>\nDer gesamte Frust, die Verunsicherung und Angst vieler Menschen entl&auml;dt sich in dieser Aggression gegen&uuml;ber anderen, denen ein Fehlverhalten unterstellt wird. In ihrer Pressekonferenz adressierte die Bundeskanzlerin nun einen eindringlichen Appell an j&uuml;ngere Leute und konstruierte dadurch eine Verkn&uuml;pfung zu dem Krankheitsgeschehen. Sie w&uuml;rden andere gef&auml;hrden, indem sie leichtsinnig feiern w&uuml;rden. Wenn sich junge Menschen nun physisch &ndash; nicht online &ndash; begegnen wollen m&ouml;chten, werden sie mit dem Vorwurf konfrontiert, sie seien der Grund, warum die Regierung nun Schulen und Gesch&auml;fte schlie&szlig;en m&uuml;sse.<br>\nMit ihrem direkten Appell r&uuml;ckte die Bundeskanzlerin eine Bev&ouml;lkerungsgruppe in den Fokus, die in den letzten Monaten besonders belastet war. Schule geschlossen, Jugendclub dicht, keine Sportvereine, kein Musikunterricht. Kein pers&ouml;nlicher Kontakt zu Freunden, isoliert mit der Familie, &uuml;berfordert durch das Homeschooling. Unklare Pr&uuml;fungsbedingungen, geplatzte Praktika, verschlechterte Jobm&ouml;glichkeiten.<br>\nUnd &uuml;ber all das &ndash; verlor die Politik kaum ein Wort. Wenn &uuml;berhaupt die Lage der jungen Generation thematisiert wurd, dann ging es um Abschlusspr&uuml;fungen. Aber ihr ver&auml;nderter Lebensalltag und ihre Sorgen wurden nicht wahrgenommen. Sie f&uuml;hlten sich nicht gesehen und nicht geh&ouml;rt, von ihrem Recht auf politische Teilhabe ganz zu schweigen. In der bundesweiten JuCo-Studie wurden sechstausend Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15 bis 30 Jahre zu ihren Erfahrungen in der Corona-Zeit befragt und das Ergebnis war deutlich: Verunsicherung, Ohnmacht und Ignoranz durch die Politik waren die gro&szlig;en Themen.<br>\nDiese jungen Menschen, die endlich ihre Freunde wiedersehen wollen, werden nun als Gef&auml;hrder markiert. Gerade ihnen die Verantwortung zuzuschieben und sie damit zur Zielscheibe vielf&auml;ltiger Aggressionen zu machen, ist ein besonders zynisches Man&ouml;ver der Bundeskanzlerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/mopauly\/eine-gruene-maske-als-protest\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie aus einer falschen Geste eine echte Farce wird: die Corona Pr&auml;mie f&uuml;r Pflegende im Krankenhaus<\/strong><br>\nDer DBfK hat von Anfang an deutlich gemacht, dass die so genannten Corona Pr&auml;mien f&uuml;r beruflich Pflegende kein ernsthafter Ausdruck von Wertsch&auml;tzung und vor allem kein nachhaltiges Mittel zur Verbesserung der finanziellen Situation von Pflegefachpersonen sind. Hinzu kamen noch das unw&uuml;rdige Gezerre um die Frage &bdquo;Wer zahlt wem wie viel?&ldquo; und hohe H&uuml;rden bei der Umsetzung &ndash; auch das mit Ansage. Darauf, dass im Krankenhaus-Bereich nicht viele davon profitieren w&uuml;rden, verwies der DBfK ebenfalls fr&uuml;hzeitig. Wie wenige Pflegende nun tats&auml;chlich diese Pr&auml;mie bekommen, wird jetzt erst richtig deutlich.<br>\nWie eine Bundestagsanfrage ergeben hat, erf&uuml;llen nur 433 der fast 1 600 Krankenh&auml;user in Deutschland die erforderlichen Kriterien, drei Viertel davon gehen also leer aus. Von den durch den Bund bereitgestellten 100 Millionen Euro werden nur sehr wenige Pflegende im Krankenhaus profitieren. Hinzu kommt, dass die H&ouml;he der Pr&auml;mie f&uuml;r einzelne Besch&auml;ftigte, die nicht zwangsl&auml;ufig aus dem Pflegedienst kommen m&uuml;ssen, krankenhausindividuell zwischen Mitarbeitendenvertretung und Klinikleitung verhandelt werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dbfk.de\/de\/presse\/meldungen\/2020\/Wie-aus-einer-falschen-Geste-eine-echte-Farce-wird-die-Corona-Praemie-fuer-Pflegende-im-Krankenhaus.php\">DBfk<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Zukunft der Gewerkschaften: Verdi muss verzichten!<\/strong><br>\nEin neuer sozialer Kompromiss muss kommen, aber der Verdi-Streik hat damit nichts zu tun. Er bef&ouml;rdert nur die Vorurteile gegen&uuml;ber den Leuten im &ouml;ffentlichen Dienst. [&hellip;]<br>\nEs ist die besondere Verantwortung und das Privileg der Mitarbeiter im &ouml;ffentlichen Dienst, f&uuml;r die Allgemeinheit arbeiten zu d&uuml;rfen. Das rechtfertigt die, relativ betrachtet, niedrigeren Entgelte. Eine 1.500 Euro-Pr&auml;mie f&uuml;r besonders von der Corona-Krise belastete Mitarbeiter ist vor diesem Hintergrund rausgeworfenes Geld. Sie kann die zus&auml;tzliche Arbeitsbelastung durch Corona nicht ausgleichen, weckt falsche Erwartungen und verdeckt die Tatsache, dass das Arbeiten im &ouml;ffentlichen Dienst gerade nicht nach den Ma&szlig;st&auml;ben der Entlohnung in der freien Wirtschaft ausgeglichen werden kann und soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zukunft-der-Gewerkschaften\/!171783\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu kommentiert Fabio De Masi auf Twitter: <\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Krankh&auml;user finden keine Pflegekr&auml;fte, &Auml;mter am Anschlag. Bei Thieles, Quandts und Klattens rollt der Rubel. Und in TAZ so? Klatschen reicht, Corona Helden sollen verzichten! Kontroverse ist ja gut. Ist das jetzt S&ouml;derbock oder Laschbeck ? <a href=\"https:\/\/t.co\/h0AvhPm9mJ\">https:\/\/t.co\/h0AvhPm9mJ<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Fabio De Masi (MdB) (@FabioDeMasi) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1316755126573555713?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 15, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><strong>dazu auch: Corona macht solidarisch<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Corona-Lockdowns gab es Beifall, jetzt streiten die Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes f&uuml;r mehr Lohn. Die Arbeitgeber, also (Ober-)B&uuml;rgermeisterInnen und Landr&auml;tInnen, haben bislang kein Angebot gemacht und verweisen auf klamme Haushalte durch Corona. Das schafft Unmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/498\/corona-macht-solidarisch-7051.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ohne Flecktarn geht es auch<\/strong><br>\nMomentan erf&uuml;llen uniformierte Menschen Aufgaben, die nicht zu ihrem eigentlichen Berufsbild geh&ouml;ren und die deutlich besser von zivilem Personal erf&uuml;llt werden k&ouml;nnten. Auch das Sanit&auml;tspersonal, das aktuell unterst&uuml;tzt, kaschiert nur die andauernden Probleme im Bereich der Pflege- und Gesundheitsversorgung. Telefondienst f&uuml;r Gesundheits&auml;mter &ndash; das ist eine T&auml;tigkeit, die leicht zu erlernen ist und mit der so manch arbeitssuchender Person, zumindest f&uuml;r die Dauer der Krise, ein Job gegeben w&auml;re.<br>\nStatt in immer neue &ndash; aber wohl wegen Corona eher ausfallende &ndash; Seminare und Bewerbungstrainings geschickt zu werden, sollten Jobcenter gezielt Menschen f&uuml;r die zivilen Katastrophenschutzdienste oder die Verwaltung qualifizieren und vermitteln. Und das nicht erst in, sondern schon lange vor Krisen und Katastrophen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1143097.bundeswehr-ohne-flecktarn-geht-es-auch.html\">Daniel L&uuml;cking in neues deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona und der Staat<\/strong><br>\nCorona hat eine Versch&auml;rfung des Staatsproblems in die Welt gebracht. Was am Ende der globalen Pandemie-Krise kommt, ist ungewiss. Fest steht: Am schlechtesten haben bis jetzt jene Staaten abgeschnitten, die von eitlen, autorit&auml;ren, rechten Politikern gef&uuml;hrt werden. Jedenfalls ist die Corona-Krise ein Streit der Systeme. Der hier gek&uuml;rzte Beitrag bildet den Auftakt f&uuml;r die &bdquo;Falter&ldquo;-Sonderbeilage &bdquo;Corona und wir. Die Pandemie und der Sozialstaat&ldquo;.<br>\nZuerst waren die Optimisten am Wort, die in jeder Krise nur die Chance sehen. Sie verk&uuml;ndeten eine Welle an Verbesserungen, die uns die Seuche bringen w&uuml;rde. Mehr Menschlichkeit, ein besseres Miteinander, Kooperation unter Einzelnen und Solidarit&auml;t unter den Staaten war das Mindeste. Eine Neuerfindung des Kapitalismus im Geiste der Br&uuml;derlichkeit und eine Neudefinition der Moderne im Geiste der Solidarit&auml;t, eine Trendwende in der Klimakrise und der unmittelbar bevorstehende Weltfrieden waren das Mindeste, was uns Zukunftsforscher wie Matthias Horx vorhersagten. Die Krise war ein Kairos, ein g&uuml;nstiger Moment, den es zu ergreifen galt. Das Ende des neoliberalen Paradigmas war das Mindeste. Wobei man nicht sicher sein konnte, ob alle darunter etwas auch nur ann&auml;hernd &Auml;hnliches verstanden. Jedenfalls sollte am Ende, je nach weltanschaulicher Pr&auml;ferenz der Kommentierenden, ein gest&auml;rkter, ein neu definierter oder ein im libert&auml;ren Sinn weggestutzter Staat dastehen.<br>\nWie in jeder Krise schien die Gr&ouml;&szlig;e der Krise ein &bdquo;Weitermachen wie bisher&ldquo; zu verbieten. Andererseits lehrte uns gerade die letzte Krise, die Finanzkrise von 2008, dass genau diese Verfahrensweise die einzig denkbare schien. Man redet von Ver&auml;nderungen, es kann nun gar nicht mehr anders sein, als dass es anders wird, und dann kann man gar nicht anders, als weiterzumachen wie bisher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/corona-und-der-staat\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>WHO ver&ouml;ffentlicht Studie: Covid-19 weniger t&ouml;dlich als vermutet?<\/strong><br>\nDie WHO publiziert eine Metastudie, die weltweite Antik&ouml;rper-Studien ausgewertet hat, um die Infektionssterblichkeit von Covid-19 zu bestimmen. Das Ergebnis ist erstaunlich: M&ouml;glicherweise ist das Coronavirus deutlich weniger t&ouml;dlich, als bisher vermutet wurde.<br>\nIn der Diskussion, wie mit den rapide wachsenden Neuinfektionszahlen umgegangen werden soll, geht es auch immer wieder um die Frage, wie t&ouml;dlich Covid-19 ist. Manche behaupten, die Krankheit sei nicht gef&auml;hrlicher als eine saisonale Grippe, doch Wissenschaftler sind sich zumindest darin einig, dass dem Coronavirus mehr Menschen als einem Influenza-Virus erliegen. Doch wie t&ouml;dlich Sars-CoV-2 genau ist, ist schwer zu bestimmen, weil man nicht wei&szlig;, wie viele Menschen sich tats&auml;chlich angesteckt haben.<br>\nJetzt hat das Bulletin der WHO eine Metastudie der Stanford-Universit&auml;t ver&ouml;ffentlicht, in der die sogenannte Infektionssterblichkeit anhand von weltweiten Antik&ouml;rper-Studien ermittelt wurde. Ihren Ergebnissen zufolge ist Covid-19 zwar t&ouml;dlicher als die Grippe, aber nicht so gef&auml;hrlich wie bisher angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Covid-19-weniger-toedlich-als-vermutet-article22104272.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pharmakonzern Eli Lilly unterbricht Studie mit Covid-19-Medikament<\/strong><br>\nDer US-Pharmakonzern Eli Lilly (LLY 148.46 -1.08%) muss seine Studie mit einem vielversprechenden Covid-19-Antik&ouml;rper-Medikament wegen Sicherheitsbedenken unterbrechen. Ein unabh&auml;ngiges Kontrollgremium habe empfohlen, die Aufnahme weiterer Probanden in der Studie zu stoppen, teilte Eli Lilly mit. Der Konzern unterst&uuml;tze diese Entscheidung, um die Sicherheit der Studienteilnehmer zu gew&auml;hrleisten. Die Entwicklung des Medikaments wird von der US-Regierung unterst&uuml;tzt. Pr&auml;sident Donald Trump pries die Arznei in der vergangenen Woche zusammen mit der Antik&ouml;rper-Behandlung der Firma Regeneron &ndash; die er f&uuml;r seine Corona-Infektion erhielt. Er wolle sich f&uuml;r eine schnelle Zulassung dieser Medikamente einsetzen, hatte der US-Pr&auml;sident betont.<br>\nEli Lilly &auml;usserte sich nicht zu den genauen Gr&uuml;nden und den Auswirkungen der Unterbrechung auf die Studie, in der das Antik&ouml;rper-Medikament zur Behandlung von Covid-19-Patienten im Krankenhaus getestet wird. Die Arznei wird auch in einer Studie in Pflegeheimen getestet. Dabei solle herausgefunden werden, ob die Einnahme des Mittels verhindern kann, dass Mitarbeiter und Bewohner sich infizieren. Die nun unterbrochene Studie startete im August und sollte 10&rsquo;000 Patienten, vorwiegend in den USA, umfassen. (&hellip;)<br>\nEli Lilly hat Insidern zufolge derweil mit Qualit&auml;tsproblemen in einer seiner Betriebsst&auml;tten zu k&auml;mpfen, die zur Herstellung der Covid-19-Arznei ausgebaut werden sollen. Bei einer Inspektion in dem Werk im US-Bundesstaat New Jersey sei Ende vergangenen Jahres festgestellt worden, dass Daten zu verschiedenen Herstellungsprozessen gel&ouml;scht und nicht angemessen gepr&uuml;ft worden seien, erfuhr Reuters von drei mit der Sache vertrauten Personen. Die US-Gesundheitsbeh&ouml;rde FDA beanstandete die Zust&auml;nde und empfahl Gegenmassnahmen. Lilly best&auml;tigte den Vorfall und erkl&auml;rte, dass alle Bedenken adressiert w&uuml;rden. Die Probleme st&uuml;nden aber nicht im Zusammenhang mit der geplanten Produktion der Antik&ouml;rper-Arznei. Gleichwohl k&ouml;nnten sie eine Notfall-Genehmigung des Mittels verkomplizieren, da das US-Recht die Einhaltung der Herstellungsstandards f&uuml;r die Zulassung eines Arzneimittels vorschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fuw.ch\/article\/pharmakonzern-eli-lilly-unterbricht-studie-mit-covid-19-medikament\/\">Finanz und Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wer benutzt Nawalny? Nachdenkliches zu einer widerspr&uuml;chlichen Figur<\/strong><br>\nHat Wladimir Putin den Befehl gegeben, den Oppositionellen Alexei Nawalny mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok zu t&ouml;ten? Diese Anklage erhebt Nawalny, wieder und wieder, seitdem er aus seinem Koma in der Berliner Charit&eacute; erwacht ist. Er k&ouml;nne sich nichts anderes vorstellen, erkl&auml;rte er. Nur Putin habe Zugriff auf das Gift, das gegen ihn eingesetzt worden sei.<br>\nDas sind Anschuldigungen, die ein gewaltiges Echo und eine fatale Wirkung im &ouml;ffentlichen Bewusstsein hinterlassen. Wenn es sich so verhielte, g&auml;be es nichts zu entschuldigen.<br>\nAber verh&auml;lt es sich so? Gehen wir mit k&uuml;hlem Kopf noch einmal die wichtigsten Fragen durch, die sich zu dieser Anklage stellen. Beginnen wir bei Nowitschok:<br>\nLaut der Presseerkl&auml;rung der &bdquo;Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen&ldquo; (OPCW) vom 06.10. 2020, wiesen die in Nawalny&acute;s K&ouml;rper gefundenen Fremdstoffe &bdquo;&auml;hnliche strukturelle Merkmale&ldquo; auf wie Nowitschok &ndash; &bdquo;&auml;hnliche&ldquo;! Der Stoff, hie&szlig; es in der Erkl&auml;rung weiter, sei &bdquo;im Anhang &uuml;ber Chemikalien des &Uuml;bereinkommens nicht aufgef&uuml;hrt.&ldquo; Er geh&ouml;rt also, hei&szlig;t das, nicht zu den bekannten und durch internationales Abkommen verbotenen Stoffen. Wenn man wei&szlig;, dass die OPWC eher westlich als russlandfreundlich orientiert ist, macht dieser Befund unmissverst&auml;ndlich klar: Nowitschok war es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kai-ehlers.de\/2020\/10\/wer-benutzt-nawalny-nachdenkliches-zu-einer-widerspruechlichen-figur\/\">Kai Ehlers<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ein Bundesverkehrswegeplan f&uuml;r die R&uuml;stung<\/strong><br>\nBerlin soll zwecks effizienterer und schnellerer Aufr&uuml;stung den Bundessicherheitsrat zu einer Art &ldquo;Querschnittsministerium&rdquo; mit &ldquo;b&uuml;rokratischem Unterbau&rdquo; und eigenem Staatsminister aufwerten: Das fordert die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) in einer aktuellen Analyse der deutschen R&uuml;stungspolitik. Zudem gelte es, den Bundestag st&auml;rker als bisher in die langfristige Beschaffungsplanung einzubinden und ein &ldquo;mehrj&auml;hriges Planungsinstrument&rdquo; f&uuml;r die deutsche Aufr&uuml;stung nach dem Modell des Bundesverkehrswegeplans zu schaffen, hei&szlig;t es bei der DGAP. Es mangele Deutschland an einer &ldquo;national koordinierten R&uuml;stungspolitik&rdquo;; die deutsche R&uuml;stung sei &ldquo;schlecht organisiert&rdquo;. Auftrieb erh&auml;lt die Kritik durch den k&uuml;rzlich vollzogenen spektakul&auml;ren Stopp zweier bedeutender Beschaffungsvorhaben: des Kaufs schwerer Transporthubschrauber sowie des Erwerbs neuer Sturmgewehre in Nachfolge des G36. Beide Vorhaben sind mittlerweile auf Eis gelegt. Als vorbildlich stuft die DGAP die deutsche R&uuml;stungskooperation mit Ungarn ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8413\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ziel Russland? Deutsche Luftwaffe trainiert derzeit den Abwurf von Atombomben<\/strong><br>\nDeutschland strebt offiziell eine Welt ohne Atomwaffen an. Doch in der Praxis &uuml;ben aktuell deutsche Jagdflieger &ndash; im Rahmen der sogenannten &ldquo;nuklearen Teilhabe&rdquo; &ndash; zusammen mit NATO-Alliierten den Abwurf von US-Atombomben &ldquo;zur Verteidigung des B&uuml;ndnisgebiets&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/107838-ziel-russland-deutscheluftwaffe-trainiert-derzeit\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>B&uuml;rokratieabbau: Gute Arbeit statt Deregulierung!<\/strong><br>\nDas Land Nordrhein-Westfalen will das Konjunkturpaket zur Corona-Krise um Ma&szlig;nahmen zum &bdquo;B&uuml;rokratieabbau&ldquo; erg&auml;nzen. Das klingt gut, doch tats&auml;chlich sollen Arbeitsrechte, Sozial- und Umweltstandards auf breiter Front untergraben werden. Die Lasten der Krise w&uuml;rden damit wieder die Besch&auml;ftigten tragen.<br>\nIn der kommenden Woche diskutieren Aussch&uuml;sse des Bundesrates einen Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen. Dieser schl&auml;gt vor, die zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise beschlossenen Konjunkturpakete um zahlreiche Ma&szlig;nahmen zum &bdquo;B&uuml;rokratieabbau&ldquo; zu erg&auml;nzen. Unternehmen sollen so entlastet, Investitionen erleichtert und die Effizienz durch Kostenreduktion gesteigert werden.<br>\nWas auf den ersten Blick plausibel klingen mag, entspricht jedoch einem in Wirtschaftskrisen wiederkehrenden Lobgesang auf die Deregulierung als vermeintlicher Garant f&uuml;r Wachstum und Besch&auml;ftigung. Unter dem Deckmantel eines investitionsfreundlichen B&uuml;rokratieabbaus wird versucht, Arbeitsrechte, Sozial- und Umweltstandards auf breiter Front zu untergraben.<br>\nDie negativen Auswirkungen zahlreicher Flexibilisierungs- und Deregulierungsma&szlig;nahmen im Zuge der Wirtschaftskrise 2008\/09 sind auch noch zehn Jahre danach besonders auf den Arbeitsm&auml;rkten in S&uuml;deuropa sp&uuml;rbar: hohe Jugendarbeitslosigkeit, prek&auml;re Besch&auml;ftigung. Eine sp&uuml;rbare Erh&ouml;hung der privaten Investitionst&auml;tigkeit blieb dennoch aus.<br>\nAuch der Antrag aus NRW w&auml;lzt die Lasten der Krise auf den Besch&auml;ftigten ab. Durch den Vorschlag, die Verdienstgrenze f&uuml;r Minijobs von 450 auf 530 Euro anzuheben, w&uuml;rden atypische Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse ausgeweitet. Gut 300.000 regul&auml;r Besch&auml;ftigte w&uuml;rden durch diese Erh&ouml;hung in Minijobs rutschen. Die Pandemie hat klar gezeigt, dass die hier Besch&auml;ftigten auf dem Arbeitsmarkt ungesch&uuml;tzt sind: MinijoberInnen wurden massiv entlassen, Anspruch zum Beispiel auf Kurzarbeitergeld haben sie keinen. Der Versicherungsschutz w&uuml;rde f&uuml;r viele ArbeitnehmerInnen abgebaut und der ohnehin schon gr&ouml;&szlig;te Niedriglohnsektor in der EU weiter wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++472a09c2-0eef-11eb-819b-001a4a16011a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sind die Tage des Bargelds gez&auml;hlt? &ndash; EZB testet digitalen Euro<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) ver&ouml;ffentlichte in dieser Woche einen umfassenden Bericht &uuml;ber die m&ouml;gliche Ausgabe eines digitalen Euro. &ldquo;Ein digitaler Euro w&auml;re eine elektronische Form von Zentralbankgeld und k&ouml;nnte von der breiten Bev&ouml;lkerung genutzt werden, genauso wie Bargeld, nur in digitaler Form: als schnelles, einfaches und sicheres Zahlungsmittel. Er w&uuml;rde unser Bargeld erg&auml;nzen, aber nicht ersetzen. In jedem Fall wird das Eurosystem auch weiterhin Bargeld ausgeben&rdquo;, so die Zentralbank. EZB-Pr&auml;sidentin Christine Lagarde sagte:<br>\nDer Euro geh&ouml;rt den Europ&auml;erinnen und Europ&auml;ern. Die EZB ist die H&uuml;terin der gemeinsamen W&auml;hrung.<br>\n&ldquo;Die Menschen in Europa bezahlen, sparen und investieren immer h&auml;ufiger auf elektronischem Weg. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in unsere W&auml;hrung zu sichern. Deshalb m&uuml;ssen wir daf&uuml;r sorgen, dass der Euro f&uuml;r das digitale Zeitalter ger&uuml;stet ist. Wir sollten darauf vorbereitet sein, einen digitalen Euro einzuf&uuml;hren, sollte dies erforderlich werden.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDabei soll ein digitaler Euro das Bargeld nicht ersetzen, sondern erg&auml;nzen. Vorerst zumindest. Wie die Zukunft aussehen k&ouml;nnte, erlebt man zum Beispiel in Schweden. Dort wird Bargeld in vielen L&auml;den gar nicht mehr angenommen. Noch hat der EZB-Rat keinen finalen Beschluss &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines digitalen Euro gefasst. Dennoch wurde eine Testphase bereits eingeleitet. (&hellip;)<br>\nDie EZB hinkt also in gewisser Weise der Entwicklung hinterher. Denn es gibt zahlreiche Konkurrenten auf dem Markt der digitalen Zahlungsmittel. Zum einen sind dies Kryptow&auml;hrungen wie Bitcoin oder die von Facebook forcierte digitale W&auml;hrung Libra. Auch au&szlig;ereurop&auml;ische Zentralbanken k&ouml;nnten an Bedeutung gewinnen. So wird erwartet, dass die chinesische Zentralbank den digitalen Yuan zu den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking einf&uuml;hrt.<br>\nZiel der EZB ist es deshalb, ein europ&auml;isches, risikofreies digitales Zahlungsmittel bereitzustellen &ndash; und damit eine stabile Alternative zu einem weltweiten privaten Zahlungsmittel zu bieten. Denn das k&ouml;nnte laut EZB aus regulatorischer Sicht bedenklich sein. Auch Risiken f&uuml;r die Finanzstabilit&auml;t und den Verbraucherschutz sieht die EZB dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/107801-ezb-testet-digitalen-euro-sind\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65667#h06\">Corona-Ausschuss Sitzung 20 &ndash; Finanzsystem und Hartz IV-Regime<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: Die Gr&uuml;nen: Nur ein geschlossenes Weltbild kennt keine Widerspr&uuml;che<\/strong><br>\nSind die Gr&uuml;nen in Widerspr&uuml;chen gefangen? Die beiden Vorsitzenden sind der Meinung: Erst wo Gegens&auml;tze aufeinandertreffen, entsteht Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-10\/die-gruenen-widersprueche-annalena-bearbock-robert-habeck\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-65907","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65907","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65907"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65907\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65909,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65907\/revisions\/65909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65907"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65907"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65907"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}