{"id":65933,"date":"2020-10-16T14:51:05","date_gmt":"2020-10-16T12:51:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65933"},"modified":"2020-10-16T17:09:11","modified_gmt":"2020-10-16T15:09:11","slug":"leserbriefe-zu-scharfmacher-deutschland-von-merkel-ueber-maas-bis-lesch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65933","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eScharfmacher Deutschland \u2013 von Merkel \u00fcber Maas bis Lesch\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65834\">Zu diesem Beitrag<\/a> vom Mittwoch kam eine Reihe weiterf&uuml;hrender Leserbriefe. Zum Teil sind sie lang geraten. Sie sind informativ und deshalb trotz der L&auml;nge in die Zusammenstellung aufgenommen. Bei der angesprochenen aggressiven neuen Konfrontation mit Russland geht es um ein ernstes Problem. Es ist schlimm, dass sich neben der Bundeskanzlerin, dem Bundesau&szlig;enminister und dem deutschen UNO-Botschafter auch Personen wie der Popul&auml;rwissenschaftler Harald Lesch an dieser Scharfmacherei beteiligen. Auf die von den NachDenkSeiten zitierten &Auml;u&szlig;erungen von Herrn <a href=\"https:\/\/www.pfalz-echo.de\/harald-lesch-aufgeben-ist-keine-option\/\">Professor Lesch<\/a> wird in mehreren Leserbriefen eingegangen, auch in einem Brief eines NachDenkSeiten-Lesers an den M&uuml;nchner Professor. Siehe dazu auch die Nachbemerkung am Schluss. &ndash; F&uuml;r die Leserbriefe bedanken wir uns sehr. Sie wurden von <strong>Christian Reimann<\/strong> zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>wer nicht v&ouml;llig weltfremd ist, sieht, dass die deutsche Spitzenpolitik in entscheidenden Bereichen unmittelbar gegen die Interessen des deutschen Volkes regiert. Dabei verdient der Auswahlprozess f&uuml;r politische Spitzen&auml;mter besondere Beachtung.<\/p><p>Nat&uuml;rlich ist es &ndash; gewollt &ndash; schwierig, direkte Nachweise f&uuml;r eine z.B. US-amerikanische Orchestrierung zu finden, die Indizien liegen aber massenhaft zutage und sind eindeutig.<\/p><p>Einmal davon abgesehen, dass das Verhindern europ&auml;ischer, insbesondere deutscher Allianzen mit Russland seit &uuml;ber hundert Jahren das (offen) erkl&auml;rte Ziel US-amerikanischer Politik ist (wom&ouml;glich sind sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts unter diesem Aspekt v&ouml;llig neu zu interpretieren), verdienen auch die Hauptmethoden zum Aufbau entsprechend agierender Einflussagenten, wie Sie es nennen w&uuml;rden, Beachtung. Ich sehe hier mindestens drei:<\/p><p>Systematische Indoktrination, Erpressung und notfalls Beseitigung dysfunktionaler Einflusspersonen. F&uuml;r alle drei Methoden gibt es zahlreiche Beispiele, manche lassen sich nur vermuten, liegen aber sehr, sehr nahe.<\/p><p>Indoktrination: Der direkteste Weg in die hohe Politik f&uuml;hrt in Deutschland &uuml;ber &ldquo;transatlantische&rdquo; bzw. US-amerikanische Organisationen und direkte Schulungen in den USA. Der gr&ouml;&szlig;te Teil der &ldquo;Elite&rdquo;, bis hin zu Vertretern der Linkspartei, geht bei der &ldquo;Atlantikbr&uuml;cke&rdquo; ein und aus oder nimmt an US-amerikanischen &ldquo;Young Leaders&rdquo; Programmen teil (darunter auch Spahn). Weltwirtschaftsforum, Bilderberg-Konferenzen und &auml;hnliches sind weitere Beispiele. Teilnahme bzw. Mitgliedschaft kommen bei all dem nicht aufgrund demokratischer Prozesse zustande, haben aber &uuml;ber die involvierten Personen massive Auswirkungen auf das demokratische Leben in Deutschland. Das Ganze wird vielfach verst&auml;rkt und begleitet durch massive Kampagnen der in gro&szlig;en Teilen US-kontrollierten (Beteiligungen, Lizenzen) oder beeinflusste (&ldquo;Spenden&rdquo;) Presse. Sowohl Kaderauswahl als auch der nachfolgende Karriereweg (nicht nur in der Politik, sondern z.B. auch in den Medien) erinnert dabei stark an die ehemalige DDR: Wer an der Parteihochschule in Moskau studieren durfte, hatte in der Regel eine steile Karriere vor sich. Das wurde nach 1989 v&ouml;llig zurecht als undemokratisch kritisiert. Wir sollten aber nicht ausblenden, dass es hierzulande immer noch so (oder schlimmer) gehandhabt wird, nur dass es statt nach Moskau nun nach Washington geht.<\/p><p>Leider ist auch zu konstatieren, dass die geforderte US-Konformit&auml;t deutlich &uuml;ber Fachkompetenz und pers&ouml;nliche Integrit&auml;t geht, was man den politischen Entscheidungen auch anmerkt. Gelegentliches Trump-Bashing ist dabei, wie auch in den USA selbst, nichts weiter als ablenkender Theaterdonner. Wenn es um Prinzipielles geht, stehen die angeblich verfeindeten US-Eliten eng zusammen, was u.a. die fast einstimmige, partei&uuml;bergreifende Sanktionsentscheidung der US-Parlamente bez&uuml;glich Nordstream II sehr deutlich zeigte.<\/p><p>Zur zweiten Methode (Erpressung) gibt es naturgem&auml;&szlig; kaum Belege, weil diese im Verborgenen stattfindet. Erinnerlich sind Merkw&uuml;rdigkeiten im Zusammenhang mit der StaSi-Aufl&ouml;sung nach 1989, insbesondere im Dunstkreis der so genannten, in die USA verbrachten und bis heute deutschen Beh&ouml;rden nicht voll zur Verf&uuml;gung stehenden &ldquo;Rosenholz-Datei&rdquo;, die den Schl&uuml;ssel zum brisantesten Kern der StaSi-Akten darstellt. Hier darf man h&ouml;chst brisantes Material &uuml;ber ehemalige und aktuelle Spitzenpolitiker vermuten, was nat&uuml;rlich nur die Betroffenen selbst &ndash; und die amerikanischen H&uuml;ter der Akten &ndash; wissen. Und das gen&uuml;gt v&ouml;llig. <\/p><p>Weiter ist auff&auml;llig, dass sich im Bereich der so genannten Spitzenpolitik geh&auml;uft Personen tummeln, die hinsichtlich ihrer Pers&ouml;nlichkeitsmerkmale vielfach nicht dem Bev&ouml;lkerungsdurchschnitt entsprechen, was ebenfalls viel Erpressungspotential birgt.<\/p><p>Auch Korruption entfaltet, sobald sie begonnen wurde, &uuml;brigens eine starke erpresserische Macht, der wohl so einige erlegen sein d&uuml;rften. Narzisstische Pers&ouml;nlichkeiten lassen sich nat&uuml;rlich vergleichsweise leicht mit Liebesentzug k&ouml;dern (&ldquo;m&auml;chtigste Frau der Welt&rdquo; &ndash; oder alternativ dann ggf. &ldquo;gescheiterte Versagerin&rdquo;). Das ist manchen gest&ouml;rten Pers&ouml;nlichkeiten wichtiger als alles Geld der Welt (und macht sie besonders gemeingef&auml;hrlich).<\/p><p>Und schlie&szlig;lich die Methode der direkten Beseitigung dysfunktionaler Einflussagenten. Auch hier ist es schwierig, Nachweise zu f&uuml;hren, Indizien gibt es aber reichlich. &Uuml;ber mysteri&ouml;se Todesf&auml;lle m&ouml;chte ich an dieser Stelle gar nicht spekulieren, es geht ja auch anders.<\/p><p>So ist z.B. das pl&ouml;tzliche Karriereende des Altbundeskanzlers Schr&ouml;der recht erstaunlich, nachdem er sich geweigert hatte, offiziell in den von den USA gef&uuml;hrten (zweiten) Irak-Krieg einzusteigen. Ihm war das anscheinend bewusst, so dass er &ndash; wie man heute wei&szlig; &ndash; den Krieg (z.B. &uuml;ber deutsche Geheimdienste) trotz anderslautender Bekundungen massiv unterst&uuml;tzt hat. Das war Bush Jr. anscheinend zu wenig, jedenfalls weniger als von der damaligen &ldquo;Oppositionsf&uuml;hrerin&rdquo; Merkel kam, die &ndash; ein in der Geschichte der Bundesrepublik einmaliger Vorgang &ndash; eigens nach Washington geflogen ist, um dort, gegen die Regierung des eigenen Landes gerichtet, mitzuteilen, dass Deutschland unter ihrer Kanzlerschaft bedingungslos mitmachen w&uuml;rde. Aufgrund der danach einsetzenden Kampagne US-beeinflusster deutscher Medien wurde sie tats&auml;chlich kurze Zeit sp&auml;ter Kanzlerin, w&auml;hrend Schr&ouml;der ein Jahr vorzeitig aufgeben musste. Auch wenn sie dann im weiteren Irak-Krieg nur eine untergeordnete Rolle spielte, geh&ouml;rt sie zu den Hauptverantwortlichen, die dieses Verbrechen erm&ouml;glicht haben. Nach damaligem Ma&szlig;stab h&auml;tte das locker f&uuml;r einen (Spitzen-) Platz auf der N&uuml;rnberger Anklagebank gereicht, auch wenn sich das kaum jemand klarzumachen scheint.<\/p><p>Ein ganz &auml;hnliches Schicksal ereilte einige Zeit sp&auml;ter Ex-Au&szlig;enminister Guido Westerwelle und mit ihm gleich seine gesamte Partei, die nach massiver, US-orchestrierter (Springer etc.) Medienhetze aus dem Bundestag flog. Sein Vergehen: Kritik am Krieg gegen Libyen und seine Weigerung, sich (uns) zu beteiligen. Wie recht er doch hatte! Die Kriegsfolgen belasten bis heute gro&szlig;e Teile der Welt und sogar uns hier in Deutschland.<\/p><p>Es gibt auch indirekte Belege. So waren der uns&auml;gliche Norbert R&ouml;ttgen und der nicht viel bessere Friedrich Merz bereits vor l&auml;ngerer Zeit bei Merkel in Ungnade gefallen und politisch praktisch bedeutungslos geworden. Mit strammem Amerikanismus (bis hin zur Absurdit&auml;t) haben sich beide mit mysteri&ouml;sem (Medien-) R&uuml;ckenwind und stramm russlandfeindlichem Kurs zur&uuml;ckgek&auml;mpft. Mit dieser demonstrativen US-Ausrichtung wagt es Merkel nun nicht mehr, sie erneut zu entfernen: Beide bewerben sich aussichtsreich um ihre Nachfolge. Es ist mehr als offensichtlich, dass es im Hintergrund (im transatlantischen Ausland) Kr&auml;fte gibt, die ihre sch&uuml;tzende Hand &uuml;ber beide Kandidaten halten.<\/p><p>All das sind jedoch (noch?) die eher zivilisierten Varianten. Wir sollten niemals &uuml;bersehen, dass die USA nach wie vor ein kampferprobtes Truppenkontingent in Deutschland und vielen seiner Nachbarl&auml;nder unterhalten. Der Widerstand, den vor allem die Transatlantiker gegen die von Trump verk&uuml;ndete Reduzierungsabsicht leisten, l&auml;sst vor allem innenpolitisch tief blicken. Denn wom&ouml;glich ersch&ouml;pfen sich die zivilisierten Methoden ja irgendwann, der massive Vertrauensverlust des Volkes in Politik und Medien deutet darauf hin. Dann werden wohl brachialere Varianten aktuell, die man sich unbedingt offenhalten will.<\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller, erstmals muss ich Sie bitten, meine Gedanken ggf. nur mit K&uuml;rzel unterzeichnet zu verwenden.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nH. D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zu Ihrem ebenso zutreffenden wie r&uuml;hrenden Artikel &uuml;ber die wachsende Aggression gegen&uuml;ber Russland kann ich nur Goethes Faust zitieren &ldquo;Ein Kerl, der spekuliert, \/\/ Ist wie ein Tier, auf d&uuml;rrer Heide \/\/ Von einem b&ouml;sen Geist im Kreis herumgef&uuml;hrt, \/\/ Und rings umher liegt sch&ouml;ne gr&uuml;ne Weide&rdquo;.<\/p><p>Die deutsche Politik, das Vorr&uuml;cken der Nato, das Einbinden der Ukraine &ndash; schlicht: die Einkreisung Russlands dienen einem &uuml;bergeordneten Ziel: Die Russen vom Zugang in den Nahen Osten wegzudr&auml;ngen, am Besten da unten rauszuschmei&szlig;en.<\/p><ul>\n<li>Wenn Sie das als oberste Maxime hinh&auml;ngen, sind s&auml;mtliche Schritte der USA, der Nato und Deutschlands der letzten anderthalb Jahrzehnte mit einem Schlage schl&uuml;ssig&nbsp; und k&ouml;nnen gar nicht anders ausfallen. Auch nicht in Zukunft.<\/li>\n<\/ul><p>Dieses ist keine Verschw&ouml;rungstheorie, sondern Erkl&auml;rungspraxis.<\/p><p>Wenn Sie jetzt noch Merkels pers&ouml;nliche Bekenntnisse zur Situation im Nahen Osten dazunehmen, wissen Sie alles dar&uuml;ber wer das Ganze von wo aus &uuml;bersteuert. Dieses Wissen ist Goethes &ldquo;Gr&uuml;ne Weide&rdquo;.<\/p><p>Das Wissen um diese Verkn&uuml;pfungen nach Nahost n&uuml;tzte Ihnen, lieber Herr M&uuml;ller, aber nichts. Denn Goethe hat auch hier die passende Erkenntnis f&uuml;r Sie: &ldquo;Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Knaben doch nicht sagen&rdquo;.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e und noch viel Spa&szlig; bei Ihren Rundg&auml;ngen auf der &ldquo;d&uuml;rren Heide&rdquo;.<br>\nAlfred Gro&szlig;enbaum<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r diesen erkl&auml;renden Artikel, dem ich nur zustimmen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nIch denke, dass es den meisten Zeitgenossinnen und &ndash; genossen nicht klar ist, dass wir es derzeit mit einem &bdquo;Viel-Fronten-Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung zu tun haben. Das hei&szlig;t, sie muss &bdquo;reif&ldquo; geschossen werden f&uuml;r die Zustimmung zu jedem Krieg und zwar erst innerhalb der Gesellschaft im Sinne von &bdquo; teile und herrsche&ldquo; mit dem Verlust der Menschlichkeit, was die gesamte Corona-Politik angeht,  und dann, &nbsp;im Windschatten dieser massiven propagandistischen Corona-Bel&auml;stigung, &nbsp;eine Wettstreit=Konkurrenz zwischen den EU-L&auml;ndern, welches Land z.B. die wenigsten Toten in diesem Virus-Krieg zu beklagen hatte und die entsprechende Propaganda dazu; dann, immer wieder &nbsp;Russland als Dauerbrenner und damit auch alles sch&ouml;n spannend bleibt, kommt ein bisschen Trump &ndash; ein bisschen England mit Boris Johnson, der viel besser davon kommt als Theresa May und so geht es lustig weiter.<br>\n&nbsp;<br>\nDiese merkelsche Bundespolitik lebt vom Vergleich und dem Abwerten anderer L&auml;nder. So kann man wunderbar von eigenen Fehlern ablenken oder sich selbst als super gut darstellen. Fiese, miese, faule Tricks, die auf politische Unkenntnis und str&auml;fliche Dummheit hinweisen und typisch f&uuml;r Diktaturen sind, da Diktatoren nur sich selber toll finden, aber ganz schlecht f&uuml;r demokratisches Vorbildverhalten.<br>\n&nbsp;<br>\nAber am meisten ist die Bev&ouml;lkerung mit diesen Corona-Ma&szlig;nahmen besch&auml;ftigt, die, wie ich finde, sehr abstrakt daherkommen.<br>\nRein praktischer Art muss deutlich werden, dass, wenn eines Ihrer Kinder oder Enkel oder meiner durch einen Unfall oder aus Krankheit ins Sterben kommen, Sie und ich oder die n&auml;chsten Angeh&ouml;rigen, als liebevolle Begleiter nicht am Bett sitzen d&uuml;rfen, Schwei&szlig; und Tr&auml;nen nicht abwischen und kein tr&ouml;stendes Lied oder Gebet sprechen k&ouml;nnen, weil sie es nicht d&uuml;rfen!<br>\nDas ist so ein gro&szlig;er Eingriff in die Menschlichkeit, dass ich nach Worten suchen muss, um sie so beschreiben zu k&ouml;nnen, dass es das Herz und somit das Mitgef&uuml;hl erreicht. Was passiert da mit den vielen Menschen, die davon betroffen sind in Alten-und Pflegeheimen? Was wird ihnen da von staatlicher Seite, per Gesetz angetan?!<br>\n&nbsp;<br>\nW&auml;re es da nicht m&ouml;glich, einen Verfassungsrichter zu fragen, ob so was &uuml;berhaupt sein darf? Wo kein Kl&auml;ger, da kein Richter!<br>\nSie als Nachdenkseiten Verantwortlicher &ndash; Ihre Lesereichweite ist sehr gro&szlig; und wird immer gr&ouml;&szlig;er &ndash; machte es da nicht mal Sinn, ein Interview mit so einem Verfassungsh&uuml;ter zu sprechen?<br>\nWenn menschliche Werte und auch die gewachsenen Normen nicht mehr gelten sollen und damit der Barbarei und Tyrannei T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet wird, ist Widerstand angesagt! Ich denke, dass ein Verfassungsrichter vielleicht mal Tipps geben kann, was demokratisch eigentlich noch zu machen ist!<br>\n&nbsp;<br>\nRussland kann da noch warten. Das wird noch was dauern, bis die Merkelsche Armee da einmarschieren kann&hellip; mit der EU zusammen &ndash; ist ja alles schon reichlich vorbereitet.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich gebe zu, dass ich Herrn Leschs Sendungen bisher sehr interessiert geschaut habe. Auch wenn mir klar ist, dass es nur Popul&auml;rwissenschaft ist, wovon er redet. Also auf Leute wie mich und viele andere Nichtfachleute zugeschnitten. Das ist okay. Nur gibt es zwischen Popul&auml;r und Populismus zumindest einen sprachlichen Zusammenhang. Will sagen, manches, was sich Wissenschaft nennt, ist auch heute noch &ndash; im 21. Jahrhundert &ndash; zumindest umstritten unter denen, die es wissen m&uuml;ssen. Und ich rede hier nicht von Flacherdlern und anderen Spinnern, die man schon seit Magellans Weltumseglung im 16. Jahrhundert nicht mehr ernst nehmen kann. <\/p><p>Schwieriger ist das bei politischen Sachverhalten. Denn wir wissen alle, dass in der Politik Dinge geschehen und Sachen geglaubt, ja sogar verfochten werden, die viele andere als fragw&uuml;rdig einstufen. Herrn Leschs private Meinung dazu sei ihm zugestanden! Was seiner Meinung solches Gewicht verleiht, ist nur sein Image als Welt- und Kosmoserkl&auml;rer. Wir Nachdenkseitenleser ahnen allerdings, dass er als Fernsehmacher schwerlich eine andere Meinung als die offizielle Lesart vertreten kann und darf. <\/p><p>&Uuml;brigens bin ich selber im Fall Nawalny sehr verunsichert. Einerseits scheint es unlogisch von Putin oder wem auch immer im Kreml, dem Westen solche ideologische Munition zu liefern, andererseits kenne ich einige Russen pers&ouml;nlich, von denen viele sagen, dass Russland &bdquo;korrupt bis ins Mark&ldquo; ist. Das hei&szlig;t, manche Dinge geschehen dort einfach, weil Leute in der Hierarchie weiter unten in VOREILIGEM GEHORSAM t&auml;tig werden. Ich darf hier einmal an den schrecklichen Mord an der Zarenfamilie erinnern: Weder Lenin noch Trotzki noch sonst jemand in Sankt Petersburg scheint damals den Mord befohlen zu haben; aber man hat einfach geduldet, dass da irgendein Sowjet in Jekaterinburg die Sache auf seine Art erledigt &hellip; <\/p><p>Nat&uuml;rlich kann auch bei Nawalny alles ganz anders gewesen sein. Geheimdienste aller L&auml;nder sind nun mal keine Freunde von Recht und Gerechtigkeit, aber recht gut darin, zu t&auml;uschen und zu l&uuml;gen. <\/p><p>Anderes Thema, aber mit immer h&auml;ufiger wahrgenommener Desinformation durch die etablierten Medien verwandt: In dem von mir abonnierten Bl&auml;ttchen namens &bdquo;Dresdner Neueste Nachrichten&ldquo; wurde heute n&auml;mlich ein wahrlich tendenzieller und verleumderischer Artikel zum geplanten Auftritt Daniele Gansers im Rahmen der &bdquo;Jazztage Dresden&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Abgesehen davon, dass man wirklich geteilter Meinung sein kann, was das mit Jazz zu tun hat &ndash; angeblich geht es ums Geld, das er bringt &ndash; wird er schon in der &Uuml;berschrift als Verschw&ouml;rungsapostel bezeichnet. Der Artikel ist ziemlich lang, geht aber nicht einmal ansatzweise auf die von Ganser aufgestellten Thesen ein, sondern unterstellt ihm und dem Veranstalter nur b&ouml;se Absichten. Damit reiht sich der Autor des Artikels in eine Riege von Medienmachern ein, die allein diffamieren wollen, aber nicht informieren. Heute Morgen war das schon wichtigstes Thema in den mdr-Kulturnachrichten mit dem gleichen Tenor. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>Ihr Beitrag zeigt am Beispiel des Wissenschaftlers Harald Lesch eindrucksvoll die bedauerliche Sitation, in der sich unser Land befindet. Die&nbsp;vor allem dadurch gekennzeichnet ist, da&szlig; es inzwischen buchst&auml;blich nicht mehr m&ouml;glich&nbsp;ist, einen sachlichen, ggf. wissenschaftlich begr&uuml;ndeten Diskurs zu f&uuml;hren. Dies formuliert Herr Lesch ganz deutlich, indem seine Antworten generell nicht erkennen lassen, da&szlig; er bereit w&auml;re, eventuelle&nbsp;Argumentationen zur Begr&uuml;ndung abweichender Meinungen zur Kenntnis zu nehmen und ggf. auch zu akzeptieren. Und dies obwohl er selbst eingestehen mu&szlig;, da&szlig; es in vielen F&auml;llen durchaus realistische Hintergr&uuml;nde f&uuml;r derartige Meinungen gibt. Ein mich schockierendes Beispiel ist die Chemtrail-Theorie, die ich pers&ouml;nlich bisher f&uuml;r unbegr&uuml;ndet gehalten habe und zu der ich erst aus dem Interview mit Prof. Lesch erfahren habe, da&szlig; es in der Vergangenheit durchaus Experimente diesbez&uuml;glich gegeben hat. Wenn nun eine Situation herrscht, in der ein solcher Diskurs von vornherein nicht gewollt ist und durch einseitige Ignoranz auch unm&ouml;glich gemacht wird, dann ist das ganz furchtbar. Denn ohne einen solchen Diskurs entfernen wir uns von demokratischen Verh&auml;ltnissen&nbsp;und sind direkt bei der Frage von Willy Wimmer am Ende Ihres Beitrags.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nJ&uuml;rgen Keller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter&nbsp; Herr M&uuml;ller und Redaktion der&nbsp; Nachdenkseiten,<\/p><p>den in den Artikeln beschriebenen Vorg&auml;ngen und auch Schlussfolgerungen, was Ostpolitik und Verh&auml;ltnis zu Ru&szlig;land betrifft, kann man gar nicht genug Aufmerksamkeit widmen. In der Aff&auml;re Nawalny und in der Weise, wie sie von der Bundesrepuplik Deutschland eingesetzt wird, kommt eine bewusste Positionierung zum Ausdruck; eine Positionierung, die eine strategische Aufstellung beinhaltet und sich von einer m&auml;&szlig;igenden Haltung, die manch einer vielleicht vorher konstatiert haben&nbsp; mag, noch einmal&nbsp; bewusst abgrenzt. Das schliesst keineswegs aus, dass nicht andere &ldquo;Skandale&rdquo; hinzugef&uuml;gt werden, die das noch toppen k&ouml;nnen. Andere und an anderer Stelle haben schon auf &Auml;u&szlig;erungen von Botschafter Rolf Nikel, Vizepr&auml;sident der DGAP, hingewiesen, die DGAP Policy Brief Nr. 24, Oktober 2020, S.4 zu entnehmen sind<\/p><p>(<a href=\"https:\/\/dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/dgap-policy_brief-2020-24-de.pdf\">dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/dgap-policy_brief-2020-24-de.pdf<\/a>)<\/p><p>&ldquo;Fest steht, dass f&uuml;r jede US-Administration die Auseinandersetzung mit China einen hohen Stellenwert haben wird. Nicht ausgemacht ist dagegen, welche Rolle Russland in einem solchen Szenario zugeschrieben wird. Eine strategische Einbindung Russlands gegen China mag unwahrscheinlich klingen &ndash; ausgeschlossen ist sie nicht. Schon gibt es eine Gruppe von Wissenschaftlern und fr&uuml;heren Regierungsbeamten, die mehr oder weniger verklausuliert einen erneuten Reset der Beziehungen mit Russland fordern. Und je tiefer China mit seiner Seidenstra&szlig;eninitiative in Russlands Nachbarschaft eindringt, greift, desto eher wird Moskau bereit sein, auf m&ouml;gliche Kooperationsangebote der USA einzugehen.&rdquo;<\/p><p>Die Auseinandersetzung mit China &ndash; von seiten der USA, der NATO, der EU und Deutschland &ndash; ist l&auml;ngst in den Fokus ger&uuml;ckt und aus meiner Sicht ist klar erkennbar, dass sich Deutschland bzw. einflussreiche Kr&auml;fte in Deutschland hier f&uuml;r eine ganze n&auml;chste Etappe positionieren wollen, auch bewusst einordnen und davon profitieren wollen. Die Positionierung in dieser Weise geht von der CDU bis hin zu Teilen der Linken, auch au&szlig;erparlamentarischen libert&auml;ren Linken, die Gr&uuml;nen als einstige Partei mit einer N&auml;he zur Friedensbewegung geben w&ouml;chentlich, fast t&auml;glich dieser Art Kriegserkl&auml;rungen \/ Bewerbungsschreiben f&uuml;r eine Regierung ab.<\/p><p>Man spekuliert darauf, durch den in den&nbsp; letzten Jahrzehnten stetig gesteigerten Druck auf Ru&szlig;land, durch dessen letztendliche Ersch&ouml;pfung, nicht nur dessen Kapitulation gegen&uuml;ber dem Westen zu erreichen, sondern zum H&ouml;hepunkt auch noch den kr&ouml;nenden Erfolg, eine Abneigung Ru&szlig;lands gegen&uuml;ber der VR China bef&ouml;rdern zu k&ouml;nnen und (wenn die strategische Fantasie durchgeht) am besten eine Wendung russischer Raketen nach Peking hin. Solcherlei Fantasien bl&uuml;hen auf dem Boden der Tatsache, dass ein solches Vorgehen schon einmal erfolgreich war und mit dem Untergang der Sowjetunion &ldquo;belohnt&rdquo; wurde.<\/p><p>Vielleicht geraten so manche Strategen, vom Erfolg betrunken, au&szlig;er Rand und Band und &uuml;bersehen, in welche Gefahr hier Deutschland erneut und vielleicht wie nie zuvor ger&auml;t: Die Atomwaffen sind weit nach Osten vorger&uuml;ckt bis direkt an die russische Grenze, in Deutschland wird wieder der Atomkrieg ge&uuml;bt in diesen Tagen, &ouml;stlich von Deutschland existieren (verb&uuml;ndete) Staaten Deutschlands, die eine noch aggressivere Aufstellung der NATO gegen Ru&szlig;land erwarten und ihr Territorium daf&uuml;r anbieten. Jeder, der nur ein wenig Geschichte und Kartenwerke aus dem letzten Jahrhundert kennt, h&ouml;rt nicht nur Nachtigallen trapsen und kann allerlei Fallen erahnen, in die Unkundige und &Uuml;berm&uuml;tige nur allzu gerne treten.<\/p><p>In der FAZ vom Montag, 06.10. 2020, unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Gemeinsame Werte, gemeinsame Waffen&rdquo; ein &uuml;beraus interessanter R&uuml;ckblick auf neutralistische Bestrebungen und deutschlandpolitische dritte Wege (unter besonderer Beachtung, aber nicht nur, der SPD) gegeben, sehr lesenswert. Der FAZ, so interpretiere&nbsp; ich das nicht nur aufgrund des&nbsp; gen. Artikel, ist also durchaus bewusst, dass es in der jetzigen Situation um ganz grunds&auml;tzliche Aufstellungen geht. &Uuml;ber die Jahrzehnte hinweg und auch in Dokumentationen bspw. in ARTE dargestellt, wird ersichtlich, wie illusionistisch und naiv Gorbatschow&nbsp; \/ Schewardnardse zu Deutschland verhandelt hatten, so im FAZ-Artikel: &ldquo;Auch Helmut Kohl wusste, dass die Entscheidung f&uuml;r ein vereintes Deutschland im westlichen Milit&auml;rb&uuml;ndnis auf Messers Schneide stand&hellip;.Die Sowjetunion lie&szlig; sich durch das Verhandlungsgeschick der amerikanischen Regierung erweichen.&rdquo;<\/p><p>Festzuhalten w&auml;re also, in welch sch&auml;biger Weise, Deutschland die Ergebnisse dieser Verhandlungen, seine deutsche Einheit, gegen&uuml;ber Ru&szlig;land mi&szlig;braucht hat. Noch viel schlimmer ist aber die erneute Ausrichtung darauf, eine ganze weitere Etappe so gestalten zu wollen: Im Windschatten der USA und NATO ganz weit gen Osten in die Welt zu segeln.<\/p><p>Das ist selbstm&ouml;rderisch und wird niemals mehr belohnt werden, im &Uuml;brigen wurde der Kampf um den Platz an der Sonne und die Weltherrschaft auf Deutschland bezogen, nie belohnt. Alle neuen M&ouml;glichkeiten und Herausforderungen Deutschlands k&ouml;nnen nur in Abkehr von einer solchen Politik gemeistert werden, sei es die Klimakrise, die technologische Entwicklung und Entwicklung der Arbeit und des Sozialen. Deutschland hat alle M&ouml;glichkeiten, wenn es aus dieser neuen Endzeit-Politik aussteigt und in Frieden mit den USA, Ru&szlig;land und China und den anderen Staaten der Welt zusammenarbeitet. Es muss raus aus der NATO und sehr bald, sonst ist es zu sp&auml;t.<\/p><p>Das ist aus meiner Sicht die zentrale Frage f&uuml;r das kommende Jahrzehnt, leider wird sie von allzuviel politischen Kr&auml;ften relativiert und beiseite geschoben. Nebenbei bemerkt, k&ouml;nnte sogar die Programmforderung der Linken nach einer Aufl&ouml;sung der NATO in ein kollektives Sicherheitsgef&uuml;ge unter Einbeziehung Ru&szlig;lands in ein ganz anderes Licht geraten.<\/p><p>Erb&auml;rmlich ist aus linker Sicht gesehen, dass realistische Kr&auml;fte, die eine hier skizzierte Entwicklung der Politik nicht wollen, au&szlig;erhalb der abgeschw&auml;chten Friedensbewegung vor allem in den Unternehmen und ihren&nbsp; Verb&auml;nden zu finden sind (Aussagen der AfD w&uuml;rde ich ungern belasten).<\/p><p>Ich kann mich des Gedankens nicht erwehren, dass es eine neue Partei geben sollte, die zentral die Punkte Austritt aus der NATO, Beseitigung von Armut in Deutschland, Bew&auml;ltigung der &ouml;kologischen Herausforderung in ihr Programm und ihr Handeln stellt und dabei den erstgenannten Punkt als archimedischen Hebel ansetzt, von dem alle weiteren Punkte und auch Koalitionen abh&auml;ngen. Die SPD wird es nicht sein, die Linke auch nicht und die Gr&uuml;nen schon gar nicht, die Jugend aber, z.B. Fridays for Future, die k&ouml;nnte man gewinnen. Sogar realistische Kr&auml;fte der Unternehmer k&ouml;nnte man gewinnen, denn mit Sozialismus hat das noch gar nichts zu tun.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernd Jacoby<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"donateNotice\"><p>Die Zugriffe bei den NachDenkSeiten wachsen. Die Arbeit w&auml;chst. Und auch der Aufwand. Wir bitten (auch) unsere neuen Leserinnen und Leser um Unterst&uuml;tzung.<br><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=7726\">Das geht so ...<\/a><\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nWilly Wimmer fragt: Wo soll das enden?<br>\n&nbsp;<br>\nDie Antwort ist so offensichtlich, wie einfach: Im Krieg.<br>\n&nbsp;<br>\nWeshalb sonst sollte man sich die M&uuml;he machen &uuml;ber mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt permanent propagandistisch gegen einen speziellen Staat vorzugehen und die Beziehungen zu ihm sukzessive, bis hin zur offenen Feindschaft, zu verschlechtern? Es gibt wahrlich genug L&auml;nder die eine Menge Dreck am Stecken haben und auch heute noch &uuml;belste Verbrechen begehen und unsere Verb&uuml;ndeten USA, Israel und Saudi Arabien stehen da ganz weit oben auf der Rangliste, nur werden deren Verfehlungen nicht st&auml;ndig in den Medien wiedergek&auml;ut, um sie den Konsumenten derselben wieder und immer wieder ins Ged&auml;chtnis zu rufen. Das Ziel solcher Ma&szlig;nahmen ist klar: In der Bev&ouml;lkerung ja keine allzu gro&szlig;en Sympathien f&uuml;r diesen Verbrecherstaat aufkommen zu lassen, den Ha&szlig; zu sch&uuml;ren und die Gem&uuml;ter auf den kommenden milit&auml;rischen Konflikt einzuschw&ouml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nBleibt die Frage nach dem warum.<br>\n&nbsp;<br>\nStellen sie sich eine Welt vor, in der Russland und China als funktionierende Staaten nicht mehr existieren, sondern in sich gegenseitig bekriegende Teilrepubliken zerfallen sind. Wer w&auml;re der gr&ouml;&szlig;te Nutznie&szlig;er daraus? Welcher Anw&auml;rter auf die Weltherrschaft s&auml;he sich dadurch s&auml;mtlicher Konkurrenten langfristig entledigt und k&ouml;nnte damit schalten und walten wie es ihm beliebt?<br>\n&nbsp;<br>\nAus Sicht der USA w&auml;re ein solches Ergebnis der absolute Hauptgewinn. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum sie nicht versuchen sollten es mit allen Mitteln herbeizuf&uuml;hren, insbesondere, da ihre Position durch das aufstrebende China zusehends bedroht ist und man bereits in anderen Staaten mehr als willige Handlanger gefunden hat, die freiwillig den Kopf f&uuml;r dieses Himmelfahrtskommando hinhalten wollen. Da&szlig; sich in Europa wieder einmal Deutschland und Polen vor den angloamerikanischen Karren spannen lassen, um sich f&uuml;r deren Ziele verw&uuml;sten und verheeren zu lassen, kann, zumindest hierzulande, angesichts der k&uuml;nstlich aufrecht erhaltenen Unwissenheit der Bev&ouml;lkerung und dem eklatanten Unwillen prim&auml;r f&uuml;r die eigenen Interessen einzutreten, nicht verwundern.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Deutschen sind geopolitisch v&ouml;llig ungebildet und empfinden eine regelrechte Scham davor, ihre ureigensten Bed&uuml;rfnisse auszusprechen oder gar einzufordern. Das geht bisweilen soweit, da&szlig; man glauben k&ouml;nnte, ihnen w&auml;re ein gesundes Ma&szlig; an Selbsterhaltungswillen vollst&auml;ndig ab- und stattdessen ein unbedingter Wille zur Selbstaufopferung f&uuml;r andere, um nicht zu sagen ein Bed&uuml;rfnis zur Selbstzerst&ouml;rung, anerzogen worden. Der Deutsche zelebriert seine Schuld selbst da, wo keine ist. Er suhlt sich mit Begeisterung in seinem eigenen Dreck, w&auml;hrend er den seiner angeblichen Erl&ouml;ser geflissentlich &uuml;bersieht oder sch&ouml;nredet.<br>\n&nbsp;<br>\nW&auml;re die deutsche Bev&ouml;lkerung in Kriegs- und Genozidgeschichte nur halbwegs unterrichtet, w&uuml;rde sie wom&ouml;glich erkennen, da&szlig; ihre eigenen Taten aus dieser endlosen Abfolge an Greueln nicht wirklich herausstechen, sondern Teil eines historischen Kontinuums sind, in dem keiner unschuldig geblieben ist. Leider versagen das deutsche Bildungswesen und die deutsche Presse gezielt dabei, der Bev&ouml;lkerung einen repr&auml;sentativen &Uuml;berblick &uuml;ber diesen Aspekt der Menschheitsgeschichte zu vermitteln. Stattdessen findet man eine schier endlose, aber extrem einseitige pr&auml;sentierte Wiederholung eines einzelnen historischen Ereignisses, mit der Folge, da&szlig; die Menschen zwar glauben, &uuml;ber den Zweiten Weltkrieg und seine Hintergr&uuml;nde gut informiert zu sein, in Wahrheit aber keine Ahnung &uuml;ber dessen wirkliche Ursachen haben und darum dazu verdammt sind, dieselben Fehler fr&uuml;her oder sp&auml;ter zu wiederholen.<br>\n&nbsp;<br>\nDer Blick auf die eigene Geschichte unterscheidet sich in Deutschland sehr von dem in anderen L&auml;ndern. Wo der Deutsche sich angesichts seiner erdr&uuml;ckenden Schuldgef&uuml;hle f&uuml;r vergangenes Unrecht bis in die vierte Generation hinein vor aller Welt in den Staub wirft, behauptet der Brite bis heute, sein Empire w&auml;re unterm Strich f&uuml;r alle Beteiligten doch eigentlich eine gute Sache gewesen; der Franzose glaubt weiterhin an den Segen seiner Zivilisierungsarbeit bei den Wilden; der Amerikaner ist weiterhin &uuml;berzeugt, da&szlig; die Eroberung des Westens seine g&ouml;ttliche Aufgabe war; der Chinese und Russe blickt mit Stolz auf die Gr&ouml;&szlig;e seines Reiches und verschwendet keinen Gedanken an die V&ouml;lker, die bei dessen Errichtung vernichtet wurden. Der Deutsche allerdings schafft es nicht einmal anzuerkennen, da&szlig; die Lebensraumpolitik der Nazis die logische Konsequenz der alliierten Aushungerungspolitik w&auml;hrend des Ersten Weltkrieges war. Alles, was seine eigene Schuld auch nur scheinbar mindern oder sein grausames Handeln menschlich nachvollziehbar erkl&auml;ren k&ouml;nnte, mu&szlig; geleugnet werden.<br>\n&nbsp;<br>\nSolange aber die Deutschen keinen realistischen Blick auf die gro&szlig;en Ereignisse der Weltgeschichte entwickeln, wird man ihnen weiterhin erz&auml;hlen k&ouml;nnen, da&szlig; sie eine beispiellose Schuld auf sich geladen haben. Und solange der Deutsche sich von seinen Komplexen nicht befreit, kann er keine unabh&auml;ngige Politik betreiben und sich gegen die W&uuml;nsche seiner &ldquo;Befreier&rdquo; stellen. Er mu&szlig; sich an die Guten h&auml;ngen, um ja nicht wieder seinem b&ouml;sen Naturell zu erliegen. Er begreift nicht, da&szlig; gerade die Guten an Schlechtigkeit, Heimt&uuml;cke und Heuchelei kaum zu &uuml;berbieten sind und ihn seit 75 Jahren an der Nase herumf&uuml;hren.<br>\n&nbsp;<br>\nWer also glaubt die Politik der Nazis stellte einen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Tiefpunkt der menschlichen Geschichte dar, der hat weder von Geschichte, noch von der Natur des Menschen viel Ahnung. Homo homini lupus. Das war so seit Anbeginn der Menschheit und wird so bleiben, bis der letzte von uns sein Ende findet. Es gibt kein Gro&szlig;reich, das bei seinen Eroberungsz&uuml;gen nicht unz&auml;hlige Unschuldige systematisch ausgebeutet, unterdr&uuml;ckt und vernichtet hat. Belege daf&uuml;r g&auml;be es unz&auml;hlige, ich will hier nur einen anf&uuml;hren, die franz&ouml;sische Vernichtungspolitik w&auml;hrend des Aufstandes in Haiti zu Beginn des 19. Jahrhunderts:<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Aufgrund der revolution&auml;ren Stimmung bei den Schwarzen im kolonialen Haiti, erarbeitete Napoleon, als neuer politischer F&uuml;hrer Frankreichs und seiner Kolonien, ein Programm der ethnischen S&auml;uberung und des V&ouml;lkermordes, indem er die Massenhinrichtung aller Schwarzen in Haiti anordnete, um sie durch neue, noch formbare Afrikaner, die man in Afrika fing, ersetzen zu k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich befahl Napoleon dem franz&ouml;sischen Milit&auml;r alle Schwarzen &uuml;ber zw&ouml;lf Jahren an Ort und Stelle zu exekutieren. Trotz dieser besonderen, t&ouml;dlichen Anordnung wurden viele der versklavten Afrikaner im kolonialen Haiti, die noch keine zw&ouml;lf Jahre alt waren, entweder erstochen oder ertr&auml;nkt, indem man ihre Leiber, mit Sands&auml;cken beschwert, ins Karibische Meer stie&szlig;. Als Zeichen weiteren Terrors und der Einsch&uuml;chterung wurden die abgeschlagenen K&ouml;pfe versklavter Afrikaner auf den Schutzw&auml;llen der h&ouml;lzernen Au&szlig;enposten und an den Wegr&auml;ndern des kolonialen Haiti aufgespie&szlig;t; w&auml;hrend in einem Amphitheater wilde Hunde von den Franzosen dazu benutzt wurden, um schwarze H&auml;ftlinge zu zerfleischen.<br>\n&nbsp;<br>\nUm die Effizienz zu maximieren (sprich, die meisten versklavten Afrikaner zu den niedrigsten Kosten und dem geringsten Risiko f&uuml;r Frankreich zu ermorden), machte Napoleon die versklavten Afrikaner Saint-Domingues mit der Gaskammer bekannt. Dies war das erste mal in der Geschichte, da&szlig; die Gaskammer in einer solch f&uuml;rchterlichen Weise benutzt wurde. Der afrikanisch-karibisch-franz&ouml;sische Gelehrte Claude Ribbe schreibt in &lsquo;Le Crime de Napoleon&rsquo; (Das Verbrechen Napoleons), da&szlig; Napoleon Schwefeldioxid f&uuml;r den Genozid von mehr als 100.000 aufst&auml;ndischen versklavten Afrikanern benutzte, um die revolution&auml;ren Aktivit&auml;ten der Schwarzen im kolonialen Haiti zu unterdr&uuml;cken. Der Schwefel kam von den Vulkanen Haitis und wurde verbrannt um Schwefeldioxid zu erzeugen, das dazu benutzt wurde, um versklavte Afrikaner in den Frachtr&auml;umen franz&ouml;sischer Schiffe zu vergasen (vergiften).<br>\n&nbsp;<br>\nRibbes Anschuldigungen bez&uuml;glich Napoleons Verwendung der Gaskammer im kolonialen Haiti wird durch den franz&ouml;sischen Historiker Antoine Metral best&auml;tigt, der 1825 die Mengen an Leichen toter Haitianer notierte, die von den Franzosen in Beinh&auml;usern vergast worden waren. Metral berichtet, da&szlig; &lsquo;wir ihnen manchmal die K&ouml;pfe abrissen, manchmal Fu&szlig;fesseln mit Gewichten anlegten, um sie zu ertr&auml;nken; manchmal wurden sie in Schiffen mit Schwefel vergast.&rdquo; Desweiteren, so schreibt Metral, &lsquo;erfanden wir eine weitere Art Schiff in dem die Opfer beider Geschlechter gestapelt wurden, einer auf dem anderen, und mit Schwefel erstickt wurden&rsquo; &ndash; &lsquo;das waren Gef&auml;ngnisschiffe, die Etouffiers oder &lsquo;W&uuml;rger&rsquo; genannt wurden, in denen man die Schwarzen unter schrecklichen Qualen erstickte.&rsquo; Die unvorstellbaren Schrecken, die den Afrikanern von den Europ&auml;ern angetan wurden, entsetzten und besch&auml;mten nicht nur die meisten von uns, sondern lie&szlig;en selbst den Teufel err&ouml;ten.&rdquo;<br>\n&ndash; Patrick Delices: What is Africa to Me? Jean Price-Mars and the Significance of an African Collective Identity in Haiti; in Celucien L. Joseph et al.: Between Two Worlds &ndash; Jean Price-Mars, Haiti, and Africa; London: Lexington Books, 2018, S. 188.<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Der Krieg begann auf franz&ouml;sischer Seite unter der F&uuml;hrung General [Charles] Leclercs, dessen Strategie bei der Unterwerfung von [Toussaint] Louverturres schwarzer Armee sehr einfach war. Es sei notwendig einen &lsquo;Vernichtungskrieg&rsquo; zu f&uuml;hren, schrieb Leclerc am 17. September 1802 an Bonapartes Kolonialminister, Denis Decr&egrave;s. Ein paar Wochen sp&auml;ter schrieb Leclerc an Bonaparte, da&szlig; &lsquo;wir alle Schwarzen in den Bergen vernichten m&uuml;ssen &ndash; M&auml;nner und Frauen &ndash; und nur Kinder unter zw&ouml;lf Jahren verschonen d&uuml;rfen. Wir m&uuml;ssen die H&auml;lfte derer in den Ebenen vernichten und d&uuml;rfen keinen einzigen Farbigen in der Kolonie &uuml;briglassen, der eine Epaulette getragen hat.&rdquo;<br>\n&ndash; Malick Ghachem: The Colonial Vend&eacute;e; in David Patrick Geggus &amp; Norman Fiering: The World of the Haitian Revolution; Bloomington, IN: Indiana University Press, 2009, S. 170.<br>\n&nbsp;<br>\n&Uuml;ber solcherlei Dinge redet man in Frankreich nat&uuml;rlich eher ungern und in Deutschland schon gar nicht. Die Geschichtsschreibung des V&ouml;lkermordes in Europa interessiert sich nur f&uuml;r wei&szlig;e Genozidopfer und in Deutschland nur f&uuml;r die Opfer des Holokaust. Eine realistische Einsch&auml;tzung solcher Ereignisse und ihr Setzen in einen gr&ouml;&szlig;eren Kontext wird dadurch nat&uuml;rlich unm&ouml;glich. Die Vernichtungspolitik der Nazis war aber kein Unfall der Geschichte. Sie war weder beispiellos noch einzigartig, sondern eine ganz nat&uuml;rliche Weiterentwicklung der Methoden, die in aller Welt seit Jahrtausenden bei Eroberungsz&uuml;gen angewandt wurden und insbesondere g&auml;ngige Praxis bei den Feldz&uuml;gen der europ&auml;ischen Kolonialm&auml;chte waren. Andreas Hillgruber schrieb hierzu:<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Hitlers Ostkriegskonzeption stellt den in den besetzten Gebieten in einem erheblichen Teil auch verwirklichten Versuch dar, eine bisher nur in au&szlig;ereurop&auml;ischen Kolonialkriegen &uuml;bliche Kriegszielplanung und die damit verbundenen Methoden der Kriegf&uuml;hrung zusammen mit den Vernichtungspraktiken im innerstaatlichen Bereich, wie sie im bolschewistischen Ru&szlig;land seit 1917\/18, im nationalsozialistischen Deutschland seit 1933\/34 ge&uuml;bt wurden, auf eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gro&szlig;m&auml;chten in Europa zu &uuml;bertragen.&rdquo;<br>\n&ndash; Andreas Hillgruber, Karin Hillgruber: Deutschlands Rolle in der Vorgeschichte der beiden Weltkriege; G&ouml;ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1979, S. 117.<br>\n&nbsp;<br>\nMit anderen Worten, Hitlers Grenz&uuml;berschreitung bestand im wesentlichen darin, mit Wei&szlig;en das zu tun, was nach Auffassung der zivilisierten V&ouml;lker eigentlich nur Schwarzen, Gelben, Braunen und Roten vorbehalten war. Wobei selbst das fragw&uuml;rdig ist, wenn man die britische Herrschaft in Irland betrachtet.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist leider eher unwahrscheinlich, da&szlig; in Deutschland innerhalb der n&auml;chsten Jahre dahingehend ein Umdenken stattfinden und sich daraus eine unabh&auml;ngigere Politik von den Stichwortgebern aus Washington entwickelt wird. Ich f&uuml;rchte, wir werden stattdessen innerhalb der n&auml;chsten zehn bis zwanzig Jahre mit Volldampf in den Dritten Weltkrieg rasen, weil wir nicht verstehen, wieso es zum Ersten und zum Zweiten kam, noch anerkennen wollen, da&szlig; auch Deutschland damals nachvollziehbare und legitime Interessen hatte, die von den anderen M&auml;chten mit F&uuml;&szlig;en getreten wurden. W&uuml;rden die Deutschen wissen, welches Spiel damals gespielt wurde, h&auml;tten sie vielleicht mehr Sympathien f&uuml;r die Leidtragenden der heutigen Machtpolitik westlicher Staaten, denn sie w&uuml;rden erkennen, da&szlig; sie dereinst selber Opfer dieser skrupellosen Machenschaften wurden und welche katastrophalen Auswirkungen dies nach sich zog. Vielleicht w&uuml;rde sie sich dann mit mehr Vehemenz gegen die Politik der Bundesregierung aussprechen und endlich auch an der Wahlurne die n&ouml;tigen Konsequenzen ziehen, denn der geplante gro&szlig;e Krieg mu&szlig; mit allen Mitteln verhindert werden. Die ganze Gesellschaft m&uuml;&szlig;te sich eigentlich kollektiv dagegen auflehnen, um das Land vor dem Untergang zu bewahren. Allein mir fehlt der Glaube, da&szlig; die Masse rechtzeitig merken wird, wohin der Hase l&auml;uft, geschweige denn, da&szlig; sie etwas dagegen unternimmt, bevor der Lauf der Dinge nicht mehr aufzuhalten ist.<br>\n&nbsp;<br>\nZu Harald Lesch sei noch bemerkt, er ist ganz offenbar ideologisch verblendet und v&ouml;llig von seinen politischen Vorstellungen eingenommen. Das geht bei dem mittlerweile soweit, da&szlig; es sein wissenschafltiches Urteilsverm&ouml;gen tr&uuml;bt und eine unvoreingenommene, selbstkritische Herangehensweise an bestimmte Themen schlicht nicht mehr erlaubt. Meine Sympathien f&uuml;r diesen Mann gingen schlagartig auf null, als ich ein Video sah, in dem er nach einem Vortrag &uuml;ber den Klimawandel einen Studenten zur Sau machte, weil der sich dazu erdreistet hatte, die kritische Rolle der weltweiten &Uuml;berbev&ouml;lkerung in dieser Angelegenheit anzusprechen. Von dem kann man also nichts erwarten, was dem Mainstream in entscheidenden Punkten widersprechen w&uuml;rde.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRF<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Hinweise auf die vielen Verbrechen und Genozide anderer westlicher Staaten sind berechtigt, eine damit m&ouml;glicherweise verbundene Relativierung der im Namen Deutschlands begangenen Verbrechen nicht. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>dass man andere Menschen nicht einfach vergiften darf, ist ein zeitloser und universaler moralischer Wert &ndash; nicht nur einer des &ldquo;Wertewestens&rdquo;. Unbezweifelbare Wahrheiten wird Professor Lesch hier auf Erden nicht finden, jedenfalls nicht in wissenschaftlichen, allenfalls in &ldquo;Heiligen B&uuml;chern&rdquo;. Wenn man es ganz genau nimmt, dann sind alle wissenschaftlichen Theorien ausnahmslos falsch &ndash; ansonsten w&auml;re ein Fortschritt von Kopernikus zu Galilei, Newton, Einstein gar nicht m&ouml;glich gewesen. Herr Lesch hat mir besser gefallen, als er noch in BR Alpha an der Schulwandtafel den Menschen das Universum erkl&auml;rt hat.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nM.W.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nangesichts ihres Beitrages zu diesem Thema bleibt mir nur sicher sein zu k&ouml;nnen, dass die momentane politische Agenda Eines vorbereiten will, Krieg.<br>\nZu dieser &Uuml;berzeugung muss man unweigerlich kommen, f&uuml;gt man dieses Mosaik von Vorw&uuml;rfen gegen Russland sorgf&auml;ltig zusammen.<br>\nDiese Vorw&uuml;rfe, so schrieb ich schon einmal, dienen nur zur Rechtfertigung kriegerischer Ma&szlig;nahmen gegen ein Land, dass sich dem Dollar nicht beugen will. Die Argumentation ist gegenstandslos<br>\nIch bin 48 geboren, also 3 Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges, und habe einen direkten Waffengang meines Landes, au&szlig;er selbstverst&auml;ndlich den illegalen Kriegen im Ausland, Kosovo, Serbien Afghanistan usw. nichts mitbekommen von dem, was das f&uuml;r die unmittelbar Betroffenen bedeutet.<br>\nAngesichts der momentanen politischen Lage aber bef&uuml;rchte ich, dass mir zu meinem Lebensende hin der &bdquo;Genuss&ldquo; eines solchen Ereignisses nicht erspart bleiben wird. Und all den nach mir kommenden Generationen ebenso wenig, und das ist meine gr&ouml;&szlig;ere Sorge.<br>\n&nbsp;<br>\nWas wir zur Zeit erleben ist Guernica, erst wird probiert, dann glaubt man u wissen und dann ist Krieg, von einem Tag zum anderen.<br>\n&nbsp;<br>\nNur diesmal wird es anders werden. Grauenhaft, mit einem einzigen Wort. Dagegen sind die Gr&uuml;nde die im Hintergrund der Entwicklung eine zentrale Rolle spielen, keine Verschw&ouml;rungstheorie, wobei ich diese Diffamierung Andersdenkender absolut hasse, sondern der Grund f&uuml;r diese unselige Entwicklung liegt im gesamtmonet&auml;ren Zustand der Weltwirtschaft und ihrer nicht mehr beherrschbaren Risiken. Dies will von den Unverantwortlichen nicht ein Einziger zugeben, diese Tatsache zu leugnen ist aber absolut l&auml;sslich.<br>\n&nbsp;<br>\nDies sch&ouml;ne Welt wird durch die Gier Weniger am Spiel echt Beteiligter zugrunde gehen. Und alles mit sich rei&szlig;en, was sich ihr in den Weg stellt. Die Luftschl&ouml;sser werden im Donnerklang dieses Gewitters verweht und das Weltkartenhaus falscher Versprechungen der Falschspieler st&uuml;rzt ein. Die ersten Eckpfeiler sind schon geknickt, der Rest kommt nach.&nbsp; Das Ende m&ouml;chte ich mir lieber nicht vorstellen. Ich bin nur noch traurig.<br>\nVielen, herzlichen Dank f&uuml;r ihr so unendlich wichtiges Engagements .<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nWolfgang Schuckmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>Herr Lesch fiel mir bereits mit seiner Leschs Kosmos Sendung auf die Leber, als er im Fr&uuml;hjahr den wissenschaftlichen Beweis erbringen wollte, dass das Covid-19-Tierchen von den Chinesen im Labor hergestellt worden sei.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en von Ihrem Leser I.D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS-Redaktion,<\/p><p>wundern Sie sich ernsthaft &uuml;ber die untergriffigen ad-Hominem Argumente? Sie haben geschrieben, dass die Thesen von Lesch in Sachen Klimawandel f&ouml;rderungsw&uuml;rdig seien. Fragw&uuml;rdig trifft es wohl eher, denn er hat genau das selbe Argumentationsmuster angewandt und andere Disputanten pauschal als Verschw&ouml;rungstheoretiker, Dummk&ouml;pfe und Scharlatane hingestellt.<\/p><p>Anderes Beispiel: Als Lesch die nuklearpolitik im letzten Jahr Iran analysierte, nannte er als Quelle das CSIS: ein US-amerikanischer Think-Tank, der von dem Hardliner Zbigniew Brzezinsky gegr&uuml;ndet wurde und dem Council on Foreign Relations nahesteht. Das ist ungef&auml;hr so, als w&uuml;rde man sagen: Trump hat, was den Iran betrifft, recht.<\/p><p>Fragen Sie sich doch mal was Wissenschaft bedeutet. F&uuml;r mich bedeutet es den vorurteilsfreien Austausch von Sachargumenten. Jeder Fragestellung darf nachgegangen werden. In Sachen zB Klimawandel bedeutet das, dass man auch der Frage nachgehen darf &ldquo;Gibt es (neben den Treibhausgasen) auch astronomische Faktoren wie zB das Erdmagnetfeld?&rdquo; wie es zB der d&auml;nische Physiker Henrik Svensmark tut. Sehen Sie sich doch mal an, wie Svensmark von einem Senior-Professor (w&auml;hrend seines Vortrages!) heruntergeputzt wird.(1)<\/p><p>HINWEIS: Hier geht es mir NICHT darum ob Svensmark recht hat oder nicht, sondern darum wie er behandelt wird, weil er eine scheinbar unliebsame Thematik behandelt.<\/p><p>Das ist Wissenschaft im 21. Jahrhundert: Ein haufen engstirniger, alteingesessener, spie&szlig;b&uuml;rgerlicher Senior-Professoren deren Ego wichtiger ist als eine faire, offene und vern&uuml;nftige Diskussion. Und da reiht sich Harald Lesch mit seiner untergriffigen eristischen Dialektik(2) nahtlos mit ein!<\/p><p>Und da er es mit seiner Untergriffigkeit nicht lassen kann, wie man es am Fallbeispiel Nawalny vortrefflich sehen kann, hier eine Untergriffigkeit meinerseits: der Mann ist das Paradebeispiel eines Einflussagenten auf dem Niveau eines Fernsehpredigers!<\/p><p>F&uuml;r die Zukunft eine Bitte: wenn Sie sich auf Wissenschaftler berufen wollen, dann bitte auf jene, die ihre Hausaufgaben korrekt(!) machen und nicht auf diesen Klugschei*er vom Dienst, der am liebsten &ouml;ffentliche Egopflege betreibt. (In dem er sich selbst als Experte f&uuml;r eh alles feiert.) Auch dann nicht wenn er bei einem Thema diesselbe Meinung vertritt wie man selbst.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nDaniel Jacob<\/p><p>(1) <a href=\"https:\/\/youtu.be\/WSmyZDjFqOw?t=1542\">youtu.be\/WSmyZDjFqOw?t=1542<\/a><br>\n(2) <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Eristische_Dialektik%20(siehe%20Schopenhauer:%20%E2%80%9CDie%20Kunst,%20Recht%20zu%20behalten%E2%80%9D)\">de.wikipedia.org\/wiki\/Eristische_Dialektik (siehe Schopenhauer: &ldquo;Die Kunst, Recht zu behalten&rdquo;)<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Mail des Lesers R. A. an Prof. Lesch<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Lesch,<\/p><p>ich bin fasziniert, was einer Ihres Intellekts und Bildung von rechtstaatlichen Prinzipien h&auml;lt, n&auml;mlich offenbar &uuml;berhaupt gar nichts. Aber in Deutschland, einem Land, welches auf der Basis solcher wirren Gedankenwelten von der eigenen &Uuml;berlegenheit und Unantastbarkeit schon einmal 25-30 Mio. Russen ermordet hat, wundert mich das auch wiederum nicht.<\/p><p>Zitat, Teil 1:<\/p><p>Harald Lesch: &ldquo;Nehmen wir die Causa Nawalny: Der Mann wurde mitten in Sibirien vergiftet. Sich vorzustellen, dass westliche Geheimdienste dorthin gereist sein sollen, um einen Mann zu vergiften, der in einem autorit&auml;ren Regime die eigenen westliche Werte vertritt, ist absurd.&rdquo;<\/p><p>sagte wer? Schonmal was von Patrice Lumumba geh&ouml;rt? US-Geheimdienste ermorden am laufenden Band Menschen in anderen L&auml;ndern. Sie schrecken manchmal auch nicht vor offenen Hinrichtungen zur&uuml;ck: General Soleimani. Und au&szlig;erdem&hellip;wer sagt, dass es sich mit Russland um ein autorit&auml;res Regime handeln w&uuml;rde? Nicht etwa die gleichen Leute, die den Irak &uuml;berfallen und dort einen Genozid ver&uuml;bt haben, indem sie 1,5 Mio. Menschen ermordeten? Ich sag mal so viel: ich finde Deutschland, welches im Hambacher Forst Menschen verpr&uuml;gelt, weil sie sich f&uuml;r das Klima einsetzen oder in Berlin Mieter gewaltsam aus ihrer Unterkunft entfernen, wohl weil es sich um die falschen Mieter handelte, ist mindestens stellenweise autorit&auml;r. Ja. Das kann ich sagen. Aber Russland? Ich wei&szlig; nicht, ob Russland autorit&auml;r ist. Mag sein. Meine Beobachtungen decken sich nicht mit so einem vorgefertigten rassistischen Bild. Russland f&ouml;rdert den Frieden z.B. in Berg Karabach, auch in Syrien (was mir westliche Massenm&ouml;rder (Irak) erz&auml;hlen, tut hier nichts zur Sache; was z&auml;hlt sind die Fakten: <a href=\"https:\/\/www.bing.com\/images\/search?q=isis+mccain\">bing.com\/images\/search?q=isis+mccain<\/a>, auch das passt dazu, wie die USA in der Welt auftreten und massenweise Menschen ermorden, in anderen L&auml;ndern, einfach so; also jene Leute, die uns seit quasi immer schon zu Rassismus gegen Russland anstacheln wollen <a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=vln_ApfoFgw\">m.youtube.com\/watch?v=vln_ApfoFgw<\/a>)<\/p><p>Stichwort &ldquo;westliche Werte&rdquo;? Was sind das? Einer, der zur Ausl&ouml;schung einer Volksgruppe (Kaukasier) aufruft, sie als Kakerlaken bezeichnet, Ungeziefer, welches es zu beseitigen gilt? Vll. wissen Sie ja nicht, f&uuml;r wen Sie sich da so stark machen (unabh&auml;ngig davon, dass auch er den Schutz seiner Unversehrtheit verdient hat)&hellip;<\/p><p><a href=\"https:\/\/m.youtube.com\/watch?v=oVNJiO10SWw\">m.youtube.com\/watch?v=oVNJiO10SWw<\/a><\/p><p>Teil 2:<\/p><p>&ldquo;Deswegen wundere ich mich sehr &uuml;ber einige politische Stimmen aus Berlin, die solche Theorien tats&auml;chlich f&uuml;r m&ouml;glich halten. Er ist ja nicht der erste Kritiker des Regimes, der vergiftet oder ermordet wurde.&rdquo;<\/p><p>Stimmt! Patrice Lumumba ist nicht der erste Oppositionelle der USA (einer, der es gewagt hat, Rechte f&uuml;r seine Mitmenschen einzufordern, was ihn automatisch zu einem Feind der USA hat werden lassen, ebenso wie z.B. Snowden oder Assange), den sie (deren Geheimdienste) in einem anderen Land auf grausame und kaltbl&uuml;tige Weise ermordet haben. Zu welchem Mord haben Sie denn eindeutige Beweise (Stichwort rechtstaatliche Prinzipien), die das &ldquo;Regime Putin&rdquo; (einer, der Snowden aufgenommen hat und wohl als einziger Staatschef dazu in der Lage ist, ihm Schutz zu gew&auml;hren) begangen haben soll, also abseits rassistischer Vorverurteilungen und Unterstellungen? Ach stimmt ja. Der (h&auml;ssliche) Superdeutsche, der wei&szlig; ja was Sache ist.  Seine &Uuml;berheblichkeit und Arroganz anderen V&ouml;lkern gg&uuml; ist ihm praktisch in die Wiege gelegt, nicht erst seit Adolf&hellip;<\/p><p>Teil 3:<\/p><p>&ldquo;Wer starke Thesen aufstellt, muss auch starke Argumente haben. Eine Behauptung alleine reicht nicht aus.&rdquo;<\/p><p>Stimmt. F&auml;llt Ihnen was auf?? Davon mal abgesehen, dass Sie sich hier selber widersprechen (oder k&ouml;nnen Sie die angeblichen Morde des Ihrer Meinung nach &ldquo;autorit&auml;ren Regimes&rdquo; auch mit Beweisen, schw&auml;cher ausgedr&uuml;ckt &ldquo;Argumenten&rdquo; belegen?), ich hab noch niemanden geh&ouml;rt, der gesagt h&auml;tte &ldquo;es WAREN westliche Geheimdienste&rdquo;. Bisher hab ich nur geh&ouml;rt &ldquo;genauso gut H&Auml;TTEN es westliche Geheimdienste sein K&Ouml;NNEN&rdquo;. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Sie als Wissenschaftler werden verstehen, was ich meine, hoffe ich. Kurz: Sie unterstellen anderen falsche Anschuldigungen, obwohl nur Vermutungen ge&auml;u&szlig;ert wurden. Das ist &ndash; wissenschaftlich gesehen &ndash; h&ouml;chst unsauber. Ihre Unterstellungen gen Russland sind es ebenso.<\/p><p>Teil 4:<\/p><p>&ldquo;So ist das auch bei allen anderen Themen. Nat&uuml;rlich darf man immer kritisch hinterfragen, aber absurde Annahmen m&uuml;ssen auch schnell wieder abgehakt werden. Man braucht gute Argumente, wenn man sich gegen den Mainstream wendet.&rdquo;<\/p><p>Wie? Was? Wo? Wer dem Mainstream widerspricht, ist ein Ketzer? Hatten wir alles schonmal und nicht nur einmal. Ist auch nicht wissenschaftlich. Im Gegenteil. Es ist geradezu ein Paradebeispiel, wie man es nicht machen sollte: stupide der (angeblichen) Mehrheitsmeinung folgen. Mehrheitsmeinung ersetzt Wissenschaftlichkeit, die sich nicht der Mehrheitsmeinung verschlie&szlig;en soll, sie aber auch nicht als Richtschnur ihres Handelns nehmen darf. Kurz: nicht Mehrheitsmeinung, sondern Fakten sind ma&szlig;gebend.<\/p><p>Teil 5:<\/p><p>&ldquo;Der Aussage, dass die Erde eine Kugel ist, das Modell der Scheibe gegen&uuml;berzustellen, ist das Gegenteil von guter Argumentation. Was f&uuml;r intellektuelle Opfer m&uuml;ssen Menschen erbringen, um solch einen Bl&ouml;dsinn zu glauben?&rdquo;<\/p><p>Jetzt wird es richtig abstrus&hellip;. Ich &uuml;bersetze es mal so: &ldquo;Genau, Alles, was z&auml;hlt, ist meine rassistische Einstellung und Vorverurteilung. Russland war&rsquo;s, Mensch ist doch klar, die leben da noch auf B&auml;umen und sind sowieso ganz weit zur&uuml;ckgeblieben.&rdquo; Frage am Rande: Waren Sie schonmal in Russland?<\/p><p>Noch was zum Thema &ldquo;westliche Werte&rdquo;: das Problem ist 500 Jahre Kolonialfaschismus, bei der die Europ&auml;er (heute &ldquo;der Westen&rdquo;) immer schon geglaubt haben, dass ihre &ldquo;Werte&rdquo; sie dazu erm&auml;chtigen w&uuml;rden, diese anderen aufzuzwingen (wenn es das wenigstens w&auml;re, auch diese Ansicht ist mindestens eine Verharmlosung, denn die eigenen Werte hat man den kolonialisierten &ldquo;Untermenschen&rdquo; ja nie zuteilwerden lassen) und dabei den ein oder anderen Genozid zu ver&uuml;ben (zB als der belgische K&ouml;nig in damals belgisch Kongo die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung, 10 Mio Menschen regelrecht abschlachten lie&szlig;) haben ihre tief eingebrannten Spuren hinterlassen. Das Problem mit den sog. &ldquo;westlichen Werten&rdquo; ist zweierlei: das falsche Sch&ouml;nf&auml;rben des eigenen Bildes einerseits und andererseits ein dadurch &ndash; 500 Jahre Kolonialfaschismus bekommt man so leicht (wenn &uuml;berhaupt) eben nicht mehr aus unserer Kultur gel&ouml;scht &ndash; tief eingepr&auml;gter und f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich empfundener Rassismus. Wir sind so von unserer Weltsicht &uuml;berzeugt und halten uns auch permanent f&uuml;r &uuml;berlegen (allein schon von &ldquo;westlichen&rdquo; Werten zu sprechen, ist rassistisch), dass wir weder Belege und Beweise f&uuml;r unsere Standpunkte brauchen, noch einen differenzierten, weitere M&ouml;glichkeiten offen lassenden Blick auf die Dinge. Unwissenschaftlich, daf&uuml;r aber nationalistisch.<\/p><p>Die Antwort, die Sie liefern, sie ist keine oder eben genau das, was ich in meinem letzten Absatz beschrieben habe. Sie liefern ein trauriges Bild ab eines (offenbar nur selbsternannten) &ldquo;Wissenschaftlers&rdquo;, zumindest in diesem und auch dem einen oder anderen Themenkomplex.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>Nachbemerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ich erinnere noch einmal daran, dass der M&uuml;nchner Professor sich am kommenden Sonntag im ZDF den sogenannten Verschw&ouml;rungstheorien zuwenden wird. Mal sehen, was das wird. Mal sehen, ob Professoren noch etwas lernen k&ouml;nnen:<\/em><\/p><p><strong>Ein Fall f&uuml;r Lesch &amp; Steffens<\/strong><br>\n<strong>Die Wahrheit &uuml;ber die L&uuml;ge<\/strong><br>\n&ldquo;Alternative Fakten&rdquo; haben Konjunktur. Die Wahrheit kommt dabei unter die R&auml;der. Harald Lesch und Dirk Steffens verfolgen Verschw&ouml;rungsideologien und entdecken immer die gleichen Muster.<br>\nIm TV-Programm: ZDF, 18.10.2020, 19:30 &ndash; 20:15<br>\nIm TV-Programm: ZDF, 18.10.2020, 19:30 &ndash; 20:15&nbsp;<br>\n18.10.2020<br>\n18.10.2020<br>\nVideo verf&uuml;gbar ab 17.10.2020, 07:00<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65834\">Zu diesem Beitrag<\/a> vom Mittwoch kam eine Reihe weiterf&uuml;hrender Leserbriefe. Zum Teil sind sie lang geraten. Sie sind informativ und deshalb trotz der L&auml;nge in die Zusammenstellung aufgenommen. Bei der angesprochenen aggressiven neuen Konfrontation mit Russland geht es um ein ernstes Problem. Es ist schlimm, dass sich neben der Bundeskanzlerin, dem Bundesau&szlig;enminister und dem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65933\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":65934,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,123,103,11],"tags":[],"class_list":["post-65933","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","category-strategien-der-meinungsmache"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/201016-Scharfmacher-Deutschland.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65933","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65933"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65933\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65942,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65933\/revisions\/65942"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/65934"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65933"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65933"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65933"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}