{"id":65958,"date":"2020-10-19T08:20:17","date_gmt":"2020-10-19T06:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958"},"modified":"2020-10-19T08:20:17","modified_gmt":"2020-10-19T06:20:17","slug":"hinweise-des-tages-3721","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h01\">Milliarden f&uuml;r Impfstoffe in den Sand gesetzt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h02\">&bdquo;So redet man nicht miteinander&ldquo; &ndash; SPD-Chef Walter-Borjans kritisiert Moskaus Tonfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h03\">Bitte, Joe!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h04\">Akt 2: Angriff auf die freie Presse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h05\">Corona Faktencheck &ndash; Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h06\">Ohne Lockdown durch die Krise: Schwedens Weg scheint sich f&uuml;r die Wirtschaft auszuzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h07\">&bdquo;Kapitalismus ist pure Ideologie&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h08\">&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h09\">Spahn will dauerhaft mehr alleinige Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h10\">Studie: Regierungen nutzen Coronakrise als Vorwand f&uuml;r &Uuml;berwachung und Zensur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h11\">Bunte Filmchen nach dem Applaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h12\">Unsere Kritik wirkt: Facebook und Co. legen Mitgliedschaften offen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h13\">&ldquo;Rund 30 Prozent der allgemeinen Regelkontrollen werden wegfallen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h14\">Gesetzesvorschlag f&uuml;r Uploadfilter st&auml;rkt die Marktmacht von Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h15\">Neue Gro&szlig;demonstrationen trotz Verbots<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h16\">Facebook and Twitter Cross a Line Far More Dangerous Than What They Censor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h17\">Tagesspiegel Checkpoint<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65958#h18\">Noam&zwnj; &zwnj;Chomsky:&zwnj; &zwnj;Internationalismus&zwnj; &zwnj;oder&zwnj; &zwnj;Untergang<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r Impfstoffe in den Sand gesetzt?<\/strong><br>\nVorvertr&auml;ge in Milliardenh&ouml;he, aber keine Transparenz: Dies will das Europaparlament nicht l&auml;nger hinnehmen. Im Streit um die Entwicklung und Herstellung von Corona-Impfstoffen drohen die Europaparlamentarier, den Geldhahn zuzudrehen.<br>\nEs geht um bis zu 2,7 Milliarden Euro, die die EU-Beh&ouml;rde f&uuml;r so genannte &bdquo;Advance Purchase Agreements&ldquo; &ndash; also Vorvertr&auml;ge &ndash; und den Erwerb eines Impfstoffs bereit gestellt hat.<br>\nVorl&auml;ufige Deals wurden bereits mit AstraZeneca, Sanofi-GSK sowie Johnson &amp; Johnson abgeschlossen. Um welche Summen es geht und wie es um die Haftung steht, will die EU-Kommission aber nicht verraten.<br>\nDas treibt die Europaabgeordneten auf die Palme. &bdquo;Vor dem Hintergrund, dass die Impfstoffe auch mit dem Geld der Steuerzahler entwickelt werden, ist es besonders wichtig, dass das &ouml;ffentliche Interesse an wissenschaftlicher Sorgfalt, Sicherheit und Transparenz abgesichert wird&ldquo;, schreibt der gr&uuml;ne Europaabgeordnete R. Andresen in einem Brief an Kommissionschefin Ursula von der Leyen.<br>\nBisher habe die EU-Beh&ouml;rde aber keine Angaben zur Beschaffung der erhofften Impfstoffe und den Vertragskonditionen gemacht. Au&szlig;erdem sei immer noch unklar, wie die Kommission sicherstellen will, dass ein Impfstoff gerecht an alle Bed&uuml;rftigen ausgeliefert wird, so Andresen, der als einziger Deutscher im Haushaltsausschuss sitzt.<br>\n&bdquo;Die Impfstoffmilliarden d&uuml;rfen nicht einfach in den Pharmakonzernen verschwinden, deshalb brauchen wir Transparenz &uuml;ber die Vertragsbestimmungen&ldquo;, sagte Andresen. Die Gr&uuml;nen drohen sogar damit, Gelder im EU-Haushalt f&uuml;r das Jahr 2021 einzufrieren, wenn die Kommission nicht endlich Einsicht gew&auml;hrt.<br>\nVon der Leyen und Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides berufen sich auf Gesch&auml;ftsgeheimnisse. W&uuml;rde man sensible Informationen ver&ouml;ffentlichen, so k&ouml;nne dies die Ausschreibung von Liefervertr&auml;gen erschweren und die Arbeit der Kommission behindern. Dies gelte auch f&uuml;r die Haftungsklauseln und Entsch&auml;digungs-Regeln.<br>\nAuf der anderen Seite steht aber das Vertrauen der B&uuml;rger in die geplante Impf-Kampagne, warnt der franz&ouml;sische Europaabgeordnete Pascal Canfin. &bdquo;Wir werden weiter Druck auf die Kommission machen&ldquo;, sagte der liberale Vorsitzende des Umweltausschusses der taz. Gerade in einer Krise wie der Corona-Pandemie sei Transparenz n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/streit-um-eu-milliarden-fuer-impfstoffe-eskaliert\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu bitte auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63388\">Covid-19-Impfstoffentwicklung &ndash; eine Debatte ist dringend n&ouml;tig, findet aber nicht statt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65607\">Corona-Impfstoffentwicklung &ndash; zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie lieber erst gar nicht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;So redet man nicht miteinander&ldquo; &ndash; SPD-Chef Walter-Borjans kritisiert Moskaus Tonfall<\/strong><br>\nEiner der beiden SPD-Vorsitzenden, Norbert Walter-Borjans, hat die Warnung des russischen Au&szlig;enministers Sergej Lawrow bem&auml;ngelt, wonach Russland den Dialog mit der EU einstellen k&ouml;nnte. In einem Pressegespr&auml;ch hat der SPD-Chef von Moskau einen Umgang &bdquo;auf Augenh&ouml;he&ldquo; verlangt.<br>\n&bdquo;Wenn jetzt der russische Au&szlig;enminister an dieser Stelle sagt, wenn die (Regierungen der EU-Staaten) das nicht einsehen, hat das einen Tonfall, der sagt: Wir haben eine Sichtweise, wenn ihr die nicht tragt, dann habt ihr selbst zu verantworten, dass es jetzt eben klemmt. Da w&uuml;rde ich sehr daf&uuml;r werben, dass man so nicht miteinander redet, sondern, dass man den anderen ernstnimmt. Und dass man eben auch ernstnimmt, was ihn bedr&uuml;ckt&ldquo;, sagte der SPD-Chef in einer Pressekonferenz am Mittwoch gegen&uuml;ber Sputnik.(&hellip;)<br>\nWalter-Borjans stellte klar, dass er hinter der Entscheidung des Europ&auml;ischen Rats steht, Sanktionen gegen einige Personen und Organisationen in Russland im Zusammenhang mit dem Fall um Nawalny aufzulegen. Er sei hier in &Uuml;bereinstimmung mit Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas (SPD), der ma&szlig;geblich die Sanktionen gegen Moskau vorangetrieben hat. Und das, obwohl Walter-Borjans zu Sanktionen eher eine skeptische Einstellung besitze:<br>\n&bdquo;Ich halte nicht viel von Sanktionen, die am Ende mehr Menschen des Landes treffen, als diejenigen, die es zu verantworten haben. Insofern finde ich es wichtiger, wenn man sich einen bestimmten Personenkreis anguckt. Das gilt ja nicht nur f&uuml;r das Thema Russland, es gilt ja auch f&uuml;r das Thema Belarus und andere auch&ldquo;, unterstreicht der SPD-Ko-Vorsitzende.<br>\nJedoch vertraue er im Fall des russischen Bloggers zu 100 Prozent den Untersuchungsergebnissen der Mediziner und Analysten in Deutschland, &bdquo;dass es sich um eine Vergiftung mit Nowitschok gehandelt hat&ldquo;. Damit sei es ein Problem, das nicht nur einen Staat betreffe. &bdquo;Aber hier geht es wirklich darum, dass wir gemeinsam ein Abkommen unterzeichnet haben, das die Verbreitung und Anwendung chemischer Waffen &auml;chtet, und dass ganz offenbar dieser Punkt nicht eingehalten worden ist.&ldquo;<br>\nVor einigen Tagen hatte die Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) bekannt gegeben, dass die in den biomedizinischen Proben von Nawalny gefundenen Substanzen nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen stehen w&uuml;rden. Sie seien nach ihren Eigenschaften denen von Nowitschok &auml;hnlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20201016328202244-walter-borjans-moskaus-tonfall-kritik\/\">Sputnik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Zustand der SPD-Spitze ist offensichtlich noch schlimmer als ihn Oskar Lafontaine <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65853\">hier beschrieben hat<\/a>. Auch der Ko-Bundesvorsitzende der SPD richtet Vorw&uuml;rfe gegen Russland ohne einen Beweis f&uuml;r eine Beteiligung oder gar T&auml;terschaft des russischen Staates im Fall Nawalny vorzutragen. Er &bdquo;vertraue (&hellip;)  zu 100 Prozent den Untersuchungsergebnissen der Mediziner und Analysten in Deutschland&ldquo;. Die haben offenbar lediglich eine Vergiftung, jedoch nichts &uuml;ber die T&auml;terschaft feststellen k&ouml;nnen. Nehmen Herr Walter-Borjans und die Bundesregierung &ndash; insbesondere Bundesau&szlig;enminister Maas &ndash; die Sorgen der russischen Regierung ernst? Das k&ouml;nnte bezweifelt werden. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck, dass das Spitzenpersonal der SPD sich von der Ost-Politik der Brandt-&Auml;ra l&auml;ngst verabschiedet hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bitte, Joe!<\/strong><br>\nTrumps Au&szlig;enpolitik war nicht immer klug, aber wirkungsvoll. Seinem m&ouml;glichen Nachfolger vererbt er wertvolle Druckmittel &ndash; zum Beispiel gegen China. (&hellip;)<br>\nAuch wenn er sich nach Kr&auml;ften bem&uuml;ht, bei so gut wie allen Themen die Unterschiede zwischen sich und seinem Gegner deutlich zu machen, hat Biden erkl&auml;rt, einige der wichtigsten Neuerungen der Trump-&Auml;ra &uuml;bernehmen zu wollen. Er bef&uuml;rwortet einen st&auml;rkeren Wettbewerb mit China sowie eine Au&szlig;enpolitik, die st&auml;rker auf die US-Mittelschicht ausgerichtet ist. Er unterst&uuml;tzt Trumps USA-Mexiko-Kanada-Abkommen (USMCA), das das Nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA abl&ouml;st, und w&uuml;rde den R&uuml;ckzug aus dem Krieg in Afghanistan weiter vorantreiben. Sein Team scheint die neue Nationale Verteidigungsstrategie, das US-Milit&auml;r f&uuml;r ein Zeitalter der Gro&szlig;machtrivalit&auml;ten neu aufzustellen, im Grundsatz zu bef&uuml;rworten. Es ist auch eher unwahrscheinlich, dass ein Pr&auml;sident Biden die US-Botschaft von Jerusalem wieder nach Tel Aviv zur&uuml;ckverlegen, die Strafz&ouml;lle gegen China sofort aufheben oder die Regierung der Ukraine zur R&uuml;ckgabe der von den Vereinigten Staaten gelieferten Waffen auffordern w&uuml;rde. (&hellip;)<br>\nTrump jedoch hat mit seiner transaktionalen Denkweise die Nutzung des eigenen Machtpotenzials &uuml;ber andere Instrumentarien gestellt. Dabei ging er oft unklug vor, erzielte aber gro&szlig;e Wirkung. Mit seiner Vorliebe f&uuml;r Sanktionen und protektionistische Ma&szlig;nahmen hat er China, Iran, Venezuela und andere L&auml;nder unter Druck gesetzt. Mit seiner scharfen Kritik an den Verb&uuml;ndeten und der Drohung, die Sicherheitsgarantien aufzuk&uuml;ndigen, versetzte Trump die L&auml;nder in Angst, die zu wenig in die Verteidigung investieren. Mit seinem R&uuml;ckzug aus wichtigen multilateralen Abkommen bewirkte er, dass die &uuml;brigen Mitgliedstaaten sich mehr als zuvor w&uuml;nschen, die Vereinigten Staaten m&ouml;gen ihnen wieder beitreten. (&hellip;)<br>\nDie n&auml;chste Regierung sollte entsprechende Erwartungen formulieren und die B&uuml;ndnispartner auffordern, einen gr&ouml;&szlig;eren Teil der Lasten zu schultern. Anders als Trump sollte sie jedoch nicht den B&uuml;ndnispartnern so lange in den Ohren liegen, bis sie mehr zahlen, sondern eine umfassendere Strategie aufbauen, die den Blick auf neue Bedrohungen mit einer angemessenen Lastenaufteilung verbindet. (&hellip;)<br>\nWenn eine neue US-Regierung diesem Ansatz folgt, w&uuml;rde das in vielen Punkt bedeuten, dass sie vom Vorg&auml;nger geschaffene Druckmittel einsetzt, die f&uuml;r einen neuen Pr&auml;sidenten h&ouml;chst anst&ouml;&szlig;ig w&auml;ren: Einsch&uuml;chterung von Verb&uuml;ndeten, R&uuml;ckzug aus multilateralen Abkommen, Protektionismus. Und doch sind diese Druckmittel nun einmal da &ndash; um entweder eingesetzt oder verspielt zu werden. Doch Druckmittel, mit denen sich gute Ergebnisse herbeif&uuml;hren lassen, sollte man lieber nutzen als verschwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/bitte-joe-4715\/\">Richard Fontaine in IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zu bef&uuml;rchten ist auch, dass ein Pr&auml;sident Biden den Konflikt mit Russland forciert &ndash; und von der deutschen Bundesregierung Beistand erwarten k&ouml;nnte. Und den w&uuml;rde er mit den transatlantisch orientierten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65401\">Einflussagenten<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65834\">Scharfmachern<\/a> in und um die Bundesregierung wohl auch erhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Akt 2: Angriff auf die freie Presse<\/strong><br>\nDer Auslieferungsprozess von Julian Assange<br>\nDie USA wollen, dass Julian Assange ausgeliefert wird. Der Vorwurf lautet unter anderem: Beihilfe zur Spionage und Anstiftung zum Geheimnisverrat. Assange drohen 175 Jahre Haft &ndash; oder gar die Todesstrafe. Der Prozess in London hat begonnen, ZackZack rekonstruiert heute Tag 2 eines Theaterst&uuml;cks. (&hellip;)<br>\nDer zweite Prozesstag beginnt mit der Aussage des Zeugen der Assange-Verteidigung, Clive Stafford Smith, Anwalt in Gro&szlig;britannien mit britischer und US-amerikanischer Staatsb&uuml;rgerschaft. Er engagiert sich gegen Todesstrafe, Folter, unrechtm&auml;&szlig;ige Inhaftierung und &auml;hnliche juristische F&auml;lle. (&hellip;)<br>\nSmith betont zun&auml;chst, dass ihm die Informationen, die Wikileaks ver&ouml;ffentlicht hat, sehr im Rechtsstreit Pakistan gegen illegale Drohnen-Angriffe geholfen h&auml;tten.<br>\nEr beschreibt einige der &bdquo;Cables&ldquo;, die durch Wikileaks an die &Ouml;ffentlichkeit gelangt seien, darunter auch Listen von T&ouml;tungszielen, unter anderem eines US-amerikanischen Journalisten. Ebenso sagt er aus, dass aufgrund dieser ver&ouml;ffentlichten internen Papiere der US Regierung bekannt wurde, dass in Guantanamo nicht durchwegs Terroristen inhaftiert seien, sondern zu einem guten Teil Opfer eines perfiden Kopfgeldsystems.<br>\nEbenso f&uuml;hrt Smith an, dass Gest&auml;ndnisse dort durch Folter zustande gekommen seien. Diese Informationen wurden bereits in mehreren Verfahren, auch durch den Internationen Gerichtshof, als Beweismittel verwendet. (&hellip;)<br>\nDann beginnt James Lewis, einer der Ankl&auml;ger, mit dem Kreuzverh&ouml;r. Er fragt Zeuge Smith, ob er wirklich glaube, dass die Ver&ouml;ffentlichungen im &ouml;ffentlichen Interesse seien &ndash; und ob er wisse, dass dies in Gro&szlig;britannien keine Verteidigung in Bezug auf den &bdquo;Offical Secrets Act&ldquo; sein k&ouml;nne. Der Zeuge antwortet: das stimmt, aber in den USA sei das anders.<br>\nAnkl&auml;ger Lewis l&auml;sst aber nicht locker und erwidert darauf, dass Julian Assange ja &bdquo;nur&ldquo; wegen der Ver&ouml;ffentlichung von Namen angeklagt sei und weil er damit die Genannten in Gefahr gebracht habe. Er dr&auml;ngt auf die Auslieferung. Smith entgegnet: in den USA sei es &uuml;blich, dass w&auml;hrend des Prozesses noch weitere Anklagepunkte hinzukommen w&uuml;rden. Das k&ouml;nnte f&uuml;r Assange das Ende bedeuten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zackzack.at\/2020\/10\/17\/der-auslieferungsprozess-von-julian-assange-akt-2-angriff-auf-die-freie-presse\/\">ZackZack<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona Faktencheck &ndash; Deutschland<\/strong><br>\nHier werden t&auml;glich alle relevanten Daten vom RKI und von Destatis zu Covid-19 in Deutschland aufbereitet. Anhand der Charts kann man sich ein relativ objektives Bild machen, haben wir hier eine Zweite Welle und vor allem haben wir eine epidemische Lage von nationaler Tragweite? (&hellip;)<br>\nDie PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist eine NAT (Nucleic Acid Amplification Technology)-Methode. Der Test misst Sequenzen, also Nukleins&auml;uren, die im Virus enthalten sein sollen. Der Nachweis der Nukleins&auml;ure gibt jedoch keinen R&uuml;ckschluss auf das Vorhandensein eines infekti&ouml;sen, ansteckenden Erregers. Dies kann nur mittels eines Virusnachweises und einer Vermehrung in der Zellkultur erfolgen. (&hellip;)<br>\nStand 14.10.2020: Es gibt 180 Covid-19 Patienten in peripher-station&auml;rer Behandlung (blau) und 59 Covid-19 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung (rot). Also sind insgesamt 239 Covid-19 Patienten in station&auml;rer Behandlung im Krankenhaus, aber es gibt 85 Krankenh&auml;usern in Berlin! &Uuml;berlastung? Im Schnitt werden pro Jahr in den 85 Krankenh&auml;usern in Berlin 875000 Patienten behandelt! Covid-19 ist keine gef&auml;hrliche Pandemie, sondern verursacht nur Bruchteile an den gesamten Hospitalisierungen.<br>\nOb in Berlin oder in ganz Deutschland, die Lage hat sich zwar in den letzten drei Wochen deutlich verschlechtert, aber es gibt weiterhin keine wirkliche epidemische Lage von nationaler Tragweite, keine &Uuml;berlastung des Gesundheitssystems, immer noch wenige Intensivpatienten und Tote und damit in Folge eigentlich keine rechtliche Grundlage f&uuml;r die Coronaverordnungen!<br>\nInfektionsschutzgesetz<br>\n&sect; 5 Epidemische Lage von nationaler Tragweite<br>\n(1) Der Deutsche Bundestag stellt eine epidemische Lage von nationaler Tragweite fest. Der Deutsche Bundestag hebt die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen f&uuml;r ihre Feststellung nicht mehr vorliegen. Die Aufhebung ist im Bundesgesetzblatt bekannt zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.querschuesse.de\/corona-faktencheck\/?s=09\">Querschuesse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ohne Lockdown durch die Krise: Schwedens Weg scheint sich f&uuml;r die Wirtschaft auszuzahlen<\/strong><br>\nZweite Welle, zweiter Lockdown? Viele L&auml;nder in Europa haben mit steigenden Fallzahlen zu k&auml;mpfen, wollen die Wirtschaft aber nicht wider abw&uuml;rgen. Schweden verzichtete schon zu Beginn der Pandemie auf einen Lockdown &ndash; wegen der Wirtschaft. Der umstrittene Sonderweg scheint sich gelohnt f&uuml;r die Konjunktur zu haben. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Die Wirtschaftspolitik tritt in eine neue Phase ein&ldquo;, sagte Finanzministerin Andersson im September. &bdquo;Es geht um ein rekordgro&szlig;es Budget, um die schwedische Konjunktur wieder anzukurbeln &ndash; 100 Milliarden [Kronen], um unseren Weg aus der Krise zu ebnen.&ldquo; Insgesamt 105 Milliarden Kronen &ndash; etwa zehn Milliarden Euro &ndash; sollen der Wirtschaft &uuml;ber Steuerschnitte und Investitionen zugutekommen.<br>\nSonderweg scheint einen Teil der Wirtschaftsleistung zu retten<br>\nMit ihrer Prognose ist die schwedische Regierung nun wieder leicht optimistischer als der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF). Der IWF korrigierte seine Sch&auml;tzung f&uuml;r Schweden zuletzt auf minus 4,7 Prozent nach oben. F&uuml;r Deutschlands Wirtschaft erwartet der IWF indes einen R&uuml;ckgang von 6,0 Prozent f&uuml;r das Jahr 2020.<br>\nSchweden scheint also tats&auml;chlich besser zu fahren als die L&auml;nder, die mit strikteren Ma&szlig;nahmen gegen die Pandemie vorgehen. Zwar brach auch das schwedische BIP im zweiten Quartal um nie da gewesene 8,2 Prozent zum Vorjahresquartal ein. Damit hielt sich die Wirtschaft aber besser als in Deutschland &ndash; hierzulande schrumpfte die Leistung im zweiten Quartal um 11,7 Prozent zum Vorjahr. Ausgehend von diesen Daten und den Prognosen scheint es so, als ob Schwedens Sonderweg doch einige Prozentpunkte der Wirtschaftsleistung gerettet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/konjunktur\/daten-deuten-zuegige-erholung-an-hat-schwedens-sonderweg-die-wirtschaft-gerettet-oder-nicht_id_12545548.html\">Focus<\/a>\n<p><strong>Dazu: 6000 Insolvenzen oder mehr: Bundesbank warnt vor Pleitewelle<\/strong><br>\nDeutschlands Notenbank rechnet 2021 mit einem heftigen ersten Quartal. Bundesbank-Vize Buch fordert die Banken auf, die Firmen trotz h&ouml;herer Kreditausf&auml;lle weiter mit Kapital zu versorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/geldpolitik\/finanzstabilitaetsbericht-6000-insolvenzen-oder-mehr-bundesbank-warnt-vor-pleitewelle\/26269776.html?ticket=ST-69768-ItvysidSdWYJSFtnA0dq-ap6\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Kapitalismus ist pure Ideologie&ldquo;<\/strong><br>\nDer Podcast &bdquo;Wohlstand f&uuml;r Alle&ldquo; dekonstruiert Wirtschaftsmythen. Ein Gespr&auml;ch mit den Machern &uuml;ber die Inflation und die Aktualit&auml;t von Marx. (&hellip;)<br>\nWarum ist es aus Ihrer Sicht ein Problem, wie in Deutschland &uuml;ber Geld und Wirtschaft gesprochen wird?<br>\nON: Der Diskurs hier ist besonders eigenartig. Der &Ouml;konom Hans-Werner Sinn ist ein gutes Beispiel: Er vertritt immer die Meinung der Kapitalseite, und die, die dem sogenannten Wirtschaftsstandort Deutschland helfen w&uuml;rde. Das ist immer nationalistisch gedacht, weswegen wir glauben, dass der Diskurs in Deutschland gef&auml;hrlich ist.<br>\nWMS: Ein Trick der herrschenden Meinung ist au&szlig;erdem: Man tut so, als sei Wirtschaft sehr komplex. Das ist aber gar nicht so. Ja, Staatsanleihen und die Europ&auml;ische Zen&not;tralbank kann man nicht in 30 Sekunden erkl&auml;ren. Aber sehr viele Zusammenh&auml;nge sind relativ leicht zu verstehen, wenn man mit wirklichem Erkenntnisinteresse daran geht.<br>\nBei der Formulierung &bdquo;herrschende Meinung&ldquo; liegt die Assoziation zur Verschw&ouml;rungstheorie nicht fern. Sind Sie Verschw&ouml;rungstheoretiker?<br>\nWMS: Weil sie die herrschenden Verh&auml;ltnisse infrage stellt und aufzeigt, dass es auch anders gehen k&ouml;nnte. Selbstverst&auml;ndlich gibt es Interessen. Die spiegeln sich auch darin wider, wer zum Beispiel die M&ouml;glichkeit hat, die Bundesregierung zu beraten. Das sind in der Regel keine Wirtschaftswissenschaftler, die auch ihren Marx gelesen haben. Das hat aber nichts mit Verschw&ouml;rungstheorie zu tun. Doch wenn man dem &ouml;konomischen Mainstream widerspricht, wird gerne so getan, als sei man Verschw&ouml;rungstheoretiker.<br>\nON: Wir erleben zum Beispiel seit zehn Jahren, dass immer wieder gesagt wird: Bald kommt die Inflation &ndash; doch sie kommt nicht. Da muss man irgendwann mal sagen k&ouml;nnen: An dieser Theorie scheint irgendwas wirklich faktisch falsch zu sein.<br>\nWas hat die Coronapandemie im Sprechen &uuml;ber Wirtschaft ver&auml;ndert?<br>\nWMS: Die Bundesregierung, die bisher die schwarze Null hochgehalten hat, musste erkennen: Sie kann Geld ausgeben. Da wurde dann zwar gesagt: Das k&ouml;nnen wir nur, weil wir so gut gespart haben. Aber das ist selbstverst&auml;ndlich Unsinn, ein Staat funktioniert eben nicht wie die schw&auml;bische Hausfrau, nicht so, wie ein Privatmensch, der ein Konto hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Podcaster-ueber-Wohlstand-fuer-alle\/!5717757\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt &ndash; Leben in einem Stadtteil, in dem die Menschen unter Generalverdacht stehen<\/strong><br>\nDa die Stadt Dortmund mit ihrer Sozialpolitik in der &bdquo;abgeh&auml;ngten&ldquo; Nordstadt gescheitert ist, schl&auml;gt sie nun brutal um sich und bek&auml;mpft im Verbund mit der Polizei nicht die Armut, sondern die Armen. Es wird Tag und Nacht &bdquo;Pr&auml;senz&ldquo; gezeigt und &bdquo;konsequent, auch bei kleineren Verst&ouml;&szlig;en&ldquo; durchgegriffen. Das beginnt mit massiver Polizeipr&auml;senz im Alltagsbild der Nordstadt, geht &uuml;ber martialische, &uuml;berzogene Polizeieins&auml;tze, auch schon bei Bagatelldelikten und endet bei den aggressiven Durchsuchungen und Totalabsperrungen ganzer Wohnquartiere mit Hunderten von Einsatzkr&auml;ften.<br>\nImmer mehr Menschen werden zu Opfern von Gewalt und Willk&uuml;r der Ordnungskr&auml;fte.<br>\nDie Auswirkungen der &bdquo;Agenda 2010&ldquo;, die von der rot-gr&uuml;nen Koalition Anfang des Jahrhunderts auf den Weg gebracht wurde, haben der politischen Kultur und dem sozialen Klima im Land dauerhaft geschadet. Der Arbeitsmarkt wurde dereguliert, der Sozialstaat demontiert, eine Steuerpolitik betrieben, die den Reichen mehr Reichtum und den Armen mehr Armut gebracht und auch der Mittelschicht deutlich gemacht hat, dass ihr Abstieg jederzeit m&ouml;glich ist. Da reagieren die St&auml;rkeren ihre Abstiegs&auml;ngste, Entt&auml;uschung und ihre Ohnmacht an den Schw&auml;cheren ab. Begleitet wird das Ganze von dem Misstrauen gegen&uuml;ber den Mitmenschen und wenn man sieht, dass der Staat &uuml;berall ein Sicherheitsproblem entdeckt, das mit martialischen Eins&auml;tzen der Sicherheitskr&auml;fte entsch&auml;rft werden muss, dann wird die gef&uuml;hlte Bedrohung real erlebt und nach dem noch st&auml;rkeren Staat gerufen.<br>\nDabei ist es erforderlich, denen, die nichts mehr haben als strafender und disziplinierender Staat entgegenzutreten und denjenigen Menschen mit Abstiegs&auml;ngsten und den Verm&ouml;genden einen starken Staat zu demonstrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ueber-die-konkrete-lebenssituation-armer-menschen-in-der-grossstadt-leben-in-einem-stadtteil-in-dem-die-menschen-unter-generalverdacht-stehen\/\"> gewerkschaftsforum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Spahn will dauerhaft mehr alleinige Macht<\/strong><br>\nAn der Corona-Politik von Bund und L&auml;ndern ist der Bundestag bisher nicht beteiligt. W&auml;hrend die Kritik an dem Sonderregime der Exekutive lauter wird, sorgt ein Eilverfahren aus dem Bundesgesundheitsministerium zus&auml;tzlich f&uuml;r Irritation: Minister Spahn will seine Pandemie-Sonderrechte massiv ausweiten. (&hellip;)<br>\nDer Koalitionspartner SPD k&uuml;ndigte allerdings Widerstand gegen die Pl&auml;ne an. &ldquo;Das wird so nicht kommen&rdquo;, hie&szlig; es aus der SPD-Bundestagsfraktion. Einer Entfristung der Verordnungserm&auml;chtigung f&uuml;r den Minister werde die SPD nicht zustimmen: Hier gehe es um &ldquo;weit reichende Grundrechtseingriffe&rdquo;. Die SPD bem&auml;ngelte zudem, dass das Ministerium die Vorlage &ldquo;sehr kurzfristig&rdquo; in die Abstimmung gegeben habe. &ldquo;Corona-Schutzma&szlig;nahmen sind n&ouml;tig&rdquo;, erkl&auml;rte der Rechtsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner. &ldquo;Aber sie m&uuml;ssen rechtm&auml;&szlig;ig sein, und dazu brauchen wir im Infektionsschutzgesetz eine pr&auml;zisere Rechtsgrundlage und gesetzlich geregelte Standardma&szlig;nahmen.&rdquo; (&hellip;)<br>\nDie Linksfraktion forderte ebenfalls eine bessere Einbindung des Bundestags in die Corona-Bew&auml;ltigung. Die Bund-L&auml;nder-Spitzenrunden tr&auml;fen &ldquo;quasi als gro&szlig;e Ersatzregierung alle Entscheidungen an den Parlamenten vorbei&rdquo; und entz&ouml;gen sich damit der Kontrolle, kritisierte Parlamentsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Jan Korte im &ldquo;Spiegel&rdquo;. &ldquo;Mit dieser schleichenden Entmachtung von Bundestag und L&auml;nderparlamenten muss Schluss gemacht werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Spahn-will-dauerhaft-mehr-alleinige-Macht-article22106598.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>Dazu: Spahn will Befugnisse gegen Reisen w&auml;hrend Corona<\/strong><br>\nZu diesem Zweck k&ouml;nnte eine digitale Einreiseanmeldung eingef&uuml;hrt werden. Das RKI w&uuml;rde die Daten an die jeweils zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden an den Zielorten der Reisenden weiterleiten, hei&szlig;t es in dem Entwurf, der &ldquo;ThePioneer&rdquo; nach eigenen Angaben vorliegt.<br>\nFluglinien sowie Bus- und Bahn-Unternehmen w&auml;ren verpflichtet, Passagierlisten und Sitzpl&auml;ne an das RKI weiterzugeben. Ihnen k&ouml;nnte zudem die Personenbef&ouml;rderung aus Risikogebieten untersagt werden, soweit die R&uuml;ckreise deutscher Staatsangeh&ouml;riger weiterhin gesichert ist.<br>\nDer Gesetzentwurf wurde bekannt, nur wenige Tage nachdem das RKI darauf hinwies, dass Reisen an sich nur ein geringes Risiko mit sich bringe, sofern die typischen Regeln zu Abstand, Hygiene und Maskennutzung befolgt w&uuml;rden. Auch der Verein der Akkreditierten Labore kritisiert die neuen Reisebeschr&auml;nkungen ungew&ouml;hnlich deutlich und nennt Reisen eine &ldquo;Pseudo-Gefahr&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.airliners.de\/spahn-massnahmen-reisen-risikogebiete\/57828\">airliners.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Geht es Herrn Spahn tats&auml;chlich um den Schutz der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger oder nicht doch vielmehr um deren Daten &ndash; Stichwort: <a href=\"https:\/\/www.weforum.org\/projects\/commonpass\">CommonPass<\/a>? Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der T&uuml;r&ouml;ffner: Wie Jens Spahn den gl&auml;sernen Patienten herbeiregiert<\/a>. Bedauerlich ist, dass der Widerstand der SPD sehr bescheiden ausf&auml;llt. Der Lobbyismus wird offenbar nicht erkannt. Schlimmer noch: Es sollen daf&uuml;r &bdquo;im Infektionsschutzgesetz eine pr&auml;zisere Rechtsgrundlage und gesetzlich geregelte Standardma&szlig;nahmen&ldquo; geschaffen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Obwohl (oder weil?) Herr Spahn kein Mediziner oder Naturwissenschaftler ist, <a href=\"https:\/\/www.aerztezeitung.de\/Politik\/Spahn-will-volle-Befugnisse-fuer-sein-Ministerium-407923.html\">fordert er stets volle Befugnisse f&uuml;r sein Ministerium<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Studie: Regierungen nutzen Coronakrise als Vorwand f&uuml;r &Uuml;berwachung und Zensur<\/strong><br>\nDie Coronakrise beschleunigt den Trend zu Online-Zensur und &Uuml;berwachung &ndash; so lautet die zentrale These der US-Organisation Freedom House in ihrem neuen Bericht zum Stand der &ldquo;Internetfreiheit&rdquo;. Regierungen in aller Welt h&auml;tten die Pandemie als Vorwand zur Einschr&auml;nkung und Missachtung von Rechten genutzt, kritisieren die Autoren.<br>\nDie Geschichte zeige, dass in Krisenzeiten eingef&uuml;hrte Techniken und Gesetze oft von Dauer seien, sagte Adrian Shahbaz, Co-Autor der am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Studie. &ldquo;Im R&uuml;ckblick werden wir Covid-19 genau wie den 11. September 2001 als Zeitpunkt sehen, an dem Regierungen neue, aufdringliche Mittel zur Kontrolle ihrer B&uuml;rger dazugewonnen haben.&rdquo;<br>\nFreedom House konzentriert sich in seiner Studie auf drei Hauptthemen: &Uuml;berwachung, Zensur sowie den Zerfall des Internets in nationale Teilnetze unter dem Schlagwort der &ldquo;Cyber-Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;. Insgesamt ging der von Freedom House ermittelte Grad der Internetfreiheit im zehnten Jahr in Folge zur&uuml;ck. (&hellip;)<br>\nIn mindestens 28 der insgesamt 65 untersuchten L&auml;nder h&auml;tten die Regierungen Online-Inhalte blockiert oder zensiert, um kritische Berichte zu Covid-19 zu unterdr&uuml;cken, hei&szlig;t es im Kapitel &uuml;ber Zensur. (&hellip;)<br>\nIn 45 der 65 untersuchten L&auml;nder wurden laut Freedom House Journalisten oder ganz normale B&uuml;rger festgenommen oder angeklagt, weil sie sich online zu Covid-19 ge&auml;u&szlig;ert hatten. Sie h&auml;tten falsche Informationen verbreitet, die die &ouml;ffentliche Ordnung gef&auml;hrden k&ouml;nnten, so habe dabei oft der Vorwand gelautet. (&hellip;)<br>\nDeutschland kommt in der neuen Studie auf 80 von 100 m&ouml;glichen Punkten, genau wie im Jahr zuvor. Punktabz&uuml;ge gibt es unter anderem aufgrund des NetzDG, das Plattformen zum L&ouml;schen von Inhalten verpflichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Studie-Regierungen-nutzen-Coronakrise-als-Vorwand-fuer-Ueberwachung-und-Zensur-4931353.html\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bunte Filmchen nach dem Applaus<\/strong><br>\nDie Ministerpr&auml;sidenten Michael Kretschmer aus Sachsen, Reiner Haseloff aus Sachsen-Anhalt und Bodo Ramelow aus Th&uuml;ringen werden mir pers&ouml;nlich immer sympathischer, weil sie die einzigen Regierungschefs sind, die noch etwas klaren Verstand besitzen. Sie betrachten die Corona-Lage n&uuml;chtern und kritisieren zurecht den chaotischen Aktionismus der Amtskollegen, der mit jeder Steigerung der Infektionszahlen zunimmt. Kretschmer sagt beispielsweise im Spiegel-Interview.<br>\nWir wissen ja heute viel mehr als zu Beginn der Pandemie, zum Beispiel, wie sich das Virus &uuml;bertr&auml;gt. Und wir haben Instrumente, damit umzugehen.<br>\nDas ist eine simple Feststellung, bei der man sich fragen muss, warum sie &uuml;berhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird. Stattdessen wird wie zu Beginn der Pandemie so getan, als sei alles furchtbar neu und potenziell schrecklich. Dem ist nicht so. Es gibt beispielsweise keinen Grund, sich vor steigenden Infektionszahlen in dem Ausma&szlig; zu f&uuml;rchten, wie das im M&auml;rz der Fall war. (&amp; )<br>\nDer Sozialwissenschaftler Stefan Sell weist darauf hin, dass l&auml;ngst bekannt ist, warum sich junge Menschen f&uuml;r den Pflegeberuf eher weniger bis gar nicht interessieren. Das liegt nicht an einem verstaubten Image, das mit lustigen Filmchen aufgepeppt werden muss, sondern an einem gest&ouml;rten Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis. Nicht nur die schlechte Bezahlung halte junge Menschen demnach davon ab, einen Pflegeberuf zu ergreifen, es fehle au&szlig;erdem die M&ouml;glichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/201014bunte-filmchen-nach-dem-applaus\">Taublog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Clips sind wirklich ultrapeinlich. Aber was will man von einer Bundesministerin erwarten, die ihren Gesetzen kindische Namen gibt und alle wirklichen Probleme wegzul&auml;cheln versucht? Die strukturellen Probleme &ndash; viel zu wenige Pflegekr&auml;fte pro zu pflegendem Menschen, die schlechte Bezahlung &ndash; werden angesprochen und k&ouml;nnten in der laufenden Tarifrunde gel&ouml;st oder zumindest behandelt werden. Stattdessen werden die Pflegekr&auml;fte weiterhin mit Applaus und warmen Worten wie &ldquo;systemrelevant&rdquo; abgespeist, aber mehr Geld ist angeblich nicht vorhanden. Das Ziel ist also die Verwaltung des extremen Mangels und die Zuf&uuml;hrung von noch mehr Frischfleisch zum Verheizen, nachdem diese Strategie (??) schon die letzten 10 Jahre nicht funktioniert hat. Mehr Verachtung f&uuml;r die Pflegekr&auml;fte als dieser M&uuml;ll geht kaum. &ldquo;Fack ju, Pflege&rdquo; und &ldquo;fack ju, Pflegekraft&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unsere Kritik wirkt: Facebook und Co. legen Mitgliedschaften offen<\/strong><br>\nDie zunehmende Bedeutung der Lobbyarbeit von Digitalkonzernen in Europa spiegelt sich in deren Lobbyausgaben wider. Mehr als 21 Mio. Euro geben die gr&ouml;&szlig;ten Techgiganten zusammengefasst f&uuml;r Lobbyarbeit aus. Doch die Lobbyarbeit ist undurchsichtig, insbesondere die Zusammenarbeit mit Think Tanks. Auf unserer Kritik an ihrer intransparenten Lobbyarbeit haben die Techkonzerne nun reagiert und Teile ihrer Lobbynetzwerke offengelegt. (&hellip;)<br>\nDoch nicht nur die Techkonzerne, auch die Denkfabriken selbst machen zum Teil unzureichende Angaben im EU-Lobbyregister und haben teilweise auf unsere Kritik reagiert. Das Centre for European Reform (CER) erg&auml;nzte Hinweise zu seiner Finanzierung und teilte uns mit, dass es mit den Sponsoren zwar im regelm&auml;&szlig;igen Austausch stehe, auch inhaltlich &ndash; die w&uuml;rden aber nicht mit entscheiden, zu welchen Themen das CER publiziert oder welche Veranstaltungen es organisiert.<br>\nWie bereits zuvor berichtet, fehlt beim Center for Data Innovation (CDI) jeglicher Hinweis darauf, wer seine Mitglieder sind. Zus&auml;tzlich macht CDI weiterhin keine Angaben dazu, wer es finanziert. Google &ndash; und inzwischen auch Facebook &ndash; geben in ihren eigenen Lobbyregister Eintr&auml;gen die Mitgliedschaft bei CDI an, der Think Tank selbst nennt Google und Facebook nicht. Auch in Publikationen wie etwa der Stellungnahme zum Digital Services Act legt das CDI seine Verbindungen zu Tech-Firmen nicht offen. Damit verst&ouml;&szlig;t das CDI nach unserer Auffassung gegen den Verhaltenskodex des EU-Lobbyregisters. Danach sollten Lobbyisten angeben, welche Interessen sie vertreten und wer ihre Mitglieder sind (soweit anwendbar). (&hellip;)<br>\nGoogle, Amazon und Co. verst&auml;rken ihre Lobbyaktivit&auml;ten weltweit, so auch in der EU. Dass die Techkonzerne dabei ihre Verbindungen zu Think Tanks nur auf Druck hin offenlegen und intransparent vorgehen, soweit es ihnen m&ouml;glich ist, ist inakzeptabel. Gerade weil grundlegende Weichenstellungen in Europa f&uuml;r Beschr&auml;nkung der Macht von Digitalkonzernen anstehen, ist Transparenz das Mindeste, was die Konzerne uns schuldig sind. Wir werden weiter Druck daf&uuml;r machen, dass Google, Amazon und Co ihr europ&auml;isches Lobbynetzwerk offenlegen und Denkfabriken transparenter agieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/10\/unsere-kritik-wirkt-facebook-und-co-legen-mitgliedschaften-offen\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Rund 30 Prozent der allgemeinen Regelkontrollen werden wegfallen&rdquo;<\/strong><br>\nMaik Maschke ist Vizechef des Berufsverbands. Er warnt vor einer Aufweichung des Verbraucherschutzes und sieht auch die Berliner Alleing&auml;nge kritisch. (&hellip;)<br>\nEin weiteres Problem ist ja auch, dass viele Kontrollen mangels Personal gar nicht stattfinden.<br>\nUns fehlen derzeit in Deutschland rund 1500 Lebensmittelkontrolleure, um die gesetzlich vorgeschriebenen Regelkontrollen durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. In Deutschland ist in erster Linie der Unternehmer f&uuml;r die Lebensmittelsicherheit zust&auml;ndig, wir Kontrolleure &uuml;berpr&uuml;fen das. Wie oft das passiert, richtet sich nach der Risikobeurteilung und einem darauf basierenden Punktesystem. Dieses System ist jetzt ver&auml;ndert worden. Die neue Vorschrift tritt in diesen Tagen in Kraft.<br>\nWas &auml;ndert sich?<br>\nDie Kontrollfrequenzen werden deutlich gesenkt. Rund 30 Prozent der allgemeinen Regelkontrollen werden wegfallen. Man passt die Aufgabe dem derzeit vorhandenen Personal an und nicht umgekehrt. Davon profitieren alle Kreise und St&auml;dte, die die Vorgaben bislang nicht schaffen. Das f&uuml;hrt aber zu einer deutlichen Schw&auml;chung des Verbraucherschutzes.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/lebensmittelkontrolleure-kritisieren-reform-rund-30-prozent-der-allgemeinen-regelkontrollen-werden-wegfallen\/26281406.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Eine &ldquo;Reform&rdquo; a la Julia Kl&ouml;ckner: Kontrollen werden an das vorhandene (unterbesetzte) Personal angepasst, nicht das Personal an die Notwendigkeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gesetzesvorschlag f&uuml;r Uploadfilter st&auml;rkt die Marktmacht von Google<\/strong><br>\nGestern hat das Bundesjustizministerium seinen Referentenentwurf f&uuml;r die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie ver&ouml;ffentlicht. Bereits im Sommer stand ein erster Entwurf zur Diskussion, den wir in einer ausf&uuml;hrlichen Stellungnahme analysiert haben. Der neue Vorschlag versch&auml;rft die Pflichten zum Einsatz von Uploadfiltern &ndash; zulasten der Grundrechte. Nur noch in wenigen Ausnahmef&auml;llen sollen Nutzer*innen ihre Uploads vor f&auml;lschlichen Sperrungen sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nDass der Vorschlag viele unserer Anregungen aufgenommen hat, die es erleichtern sollen, im Nachhinein gerichtlich gegen die Sperrung legaler Inhalte vorzugehen, ist nur ein schwacher Trost. Die Online-Kommunikation lebt von Schnelligkeit. Auch wenn ein Inhalt nur f&uuml;r einige Stunden oder Tage gesperrt ist, entsteht dadurch ein Schaden f&uuml;r die Meinungs- und Informationsfreiheit.<br>\nVom neuen Vorschlag profitieren ausgerechnet die gro&szlig;en Plattformen wie YouTube oder Facebook, gegen die die Bef&uuml;rworter*innen von Artikel 17 einst ins Feld gezogen sind. Kleinere Unternehmen werden dagegen vor un&uuml;berwindbare technische H&uuml;rden gestellt und der Datenschutz bei der Nutzung sozialer Netzwerke wird weiter geschw&auml;cht. (&hellip;)<br>\nWenn Unternehmen zum Einsatz von solchen Echtzeit-Uploadfiltern gezwungen sind, st&auml;rkt das die gr&ouml;&szlig;ten Internetkonzerne wie Google oder Facebook, die es sich leisten k&ouml;nnen, diese &Uuml;berwachungstechnologie zu entwickeln. Kleinere Dienste k&ouml;nnen den gesetzlichen Anforderungen nicht gen&uuml;gen und m&uuml;ssen entweder ihren Dienst einstellen, oder die Uploadfilter der gr&ouml;&szlig;eren Konkurrenz einkaufen. Das schw&auml;cht nicht nur den Wettbewerb, sondern ist auch ein Datenschutzproblem, das der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber bereits letztes Jahr in einem Interview prophezeit hatte: &bdquo;Dann laufen noch mehr Daten durch die H&auml;nde der gro&szlig;en amerikanischen Internetkonzerne, die dann noch mehr &uuml;ber alle Nutzer erfahren. Upload-Filter halten wir deshalb f&uuml;r falsch und gef&auml;hrlich.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDass der Referentenentwurf die Marktmacht gro&szlig;er Plattformen st&auml;rkt und der kleineren Konkurrenz schadet, ist wom&ouml;glich kein Zufall. Der neue Vorschlag zum Pre-Flagging entspricht genau den Vorstellungen, die Google in seiner Stellungnahme aus dem Sommer ge&auml;u&szlig;ert hatte. Dort hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Das Gesetz k&ouml;nnte von den Online-Sharing-Diensten verlangen, die Nutzer unmittelbar &uuml;ber eine Sperrung zu informieren und den Upload sofort wieder freizuschalten, wenn die Nutzer Einw&auml;nde erheben. Dieser Ansatz w&uuml;rde die Interessen der Nutzer ebenso sch&uuml;tzen wie das Pre-Flagging, w&uuml;rde aber gleichzeitig zu weniger Aufwand f&uuml;hren, da er nur bei einer tats&auml;chlichen Sperrung Eingriffe und nicht unabh&auml;ngig von einer erfolgenden Sperrung von allen Nutzern verlangen w&uuml;rde, alle ihre Uploads bereits beim Einstellen entsprechend zu kennzeichnen.&ldquo; (S. 19)<br>\nNoch im M&auml;rz hatte Justizministerin Lambrecht versprochen, den Bundesdatenschutzbeauftragten fr&uuml;hzeitig am Gesetzgebungsverfahren zu beteiligen. Der Referentenentwurf erweckt aber den Eindruck, dass dies entweder nicht geschehen ist oder seine Bedenken ignoriert wurden. Stattdessen hat das Ministerium auf genau die Unternehmen geh&ouml;rt, vor denen der Datenschutzbeauftragte gewarnt hatte. Um Datenschutz, Meinungsfreiheit und eine vielf&auml;ltige Plattformlandschaft zu wahren, muss die Bundesregierung also unbedingt nochmal nachjustieren!<br>\nBis 6. November steht der Referentenentwurf zur &ouml;ffentlichen Diskussion. Hier steht, wie man sich beteiligen kann. Wir von der GFF werden den neuen Vorschlag wieder genau auf grundrechtliche Probleme pr&uuml;fen und uns mit einer Stellungnahme an der Konsultation beteiligen. Wer unsere Arbeit unterst&uuml;tzen will, kann das hier tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freiheitsrechte.org\/gesetzesvorschlag-uploadfilter\/\">Gesellschaft f&uuml;r Freiheitsrechte<\/a>\n<p><strong>Dazu: Und die Upload-Filter kommen doch<\/strong><br>\nW&auml;hrend einer Pandemie und kurz vor der US-Wahl gehen andere Themen leicht unter. Erst recht, wenn sie so sperrig daherkommen wie das &ldquo;Gesetz zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes&rdquo;. Doch der Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums verdient einen zweiten Blick. Denn die EU-Urheberrechtsrichtlinie, die Deutschland damit umsetzen will, z&auml;hlt zu den kontroversesten Gesetzgebungsverfahren der vergangenen Jahre.<br>\nVor anderthalb Jahren brachte die Reform Hunderttausende Menschen auf die Stra&szlig;e. Ihre Proteste drehten sich vor allem um den Begriff Upload-Filter. Wenn Facebook und Youtube erst einmal jeden Inhalt, den Nutzerinnen und Nutzer hochladen, von einer fehleranf&auml;lligen Software pr&uuml;fen lassen m&uuml;ssten, sei die Meinungsfreiheit in Gefahr, kritisierten sie.<br>\nWer damals gewarnt hatte, wird sich heute best&auml;tigt f&uuml;hlen: Der Referentenentwurf l&auml;sst den meisten Plattformen kaum eine andere Wahl, als Upload-Filter einzusetzen. Ausgenommen w&auml;ren etwa Wikipedia, junge Start-ups und Unternehmen, die weniger als eine Million Euro pro Jahr umsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/urheberrecht-uploadfilter-leistungsschutzrecht-1.5072682\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Neue Gro&szlig;demonstrationen trotz Verbots<\/strong><br>\nTausende Anh&auml;nger der thail&auml;ndischen Demokratiebewegung haben sich erneut &uuml;ber die Notstandsgesetze hinweggesetzt. Sie demonstrieren gegen den Ex-Milit&auml;rchef und jetzigen Ministerpr&auml;sidenten.<br>\nRund 2000 Anh&auml;nger der Demokratiebewegung in Thailand haben sich am Freitag erneut &uuml;ber die j&uuml;ngst erlassenen Notstandsgesetze hinweggesetzt und in Bangkok gegen ihre Regierung demonstriert. Ministerpr&auml;sident Prayut Chan-ocha hat seinen R&uuml;cktritt indes kategorisch ausgeschlossen: &ldquo;Ich werde nicht gehen&rdquo;, sagte er am Freitag.<br>\nDie von jungen Menschen angef&uuml;hrte prodemokratische Protestbewegung fordert den R&uuml;cktritt der Regierung und eine offene Debatte &uuml;ber die Rolle der Monarchie in Thailand. Sie kritisiert zudem ein Gesetz, das bis zu 15 Jahre Haft f&uuml;r Majest&auml;tsbeleidigung vorsieht. Die Demonstranten forderten au&szlig;erdem die Freilassung von mehr als 20 Aktivisten, die in den vergangenen Tagen festgenommen worden waren. Unter ihnen sind mehrere Anf&uuml;hrer der Proteste, unter anderem Anon Nampa, der als wichtigster Kopf der Bewegung gilt. Er soll in die n&ouml;rdliche Stadt Chiang Mai gebracht worden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/thailand-neue-grossdemonstrationen-trotz-verbots-a-ba4977aa-c5b8-48bc-88b4-345395a177c3\">Spiegel<\/a>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Wir sind &uuml;berall&rdquo;<\/strong><br>\nIn Thailand sind erneut Tausende Regierungskritikerinnen und -kritiker auf die Stra&szlig;e gegangen &ndash; trotz eines Versammlungsverbots. Medien berichten von mehr als 20.000 Teilnehmenden. In der Hauptstadt Bangkok forderten sie den R&uuml;cktritt von Premierminister Prayut Chan-o-cha.<br>\nDie Orte f&uuml;r die Proteste wurden von den Organisatoren erst eine Stunde vor Beginn bekannt gegeben, um Absperrungen durch die Beh&ouml;rden zu verhindern. Auf den Schildern der gr&ouml;&szlig;tenteils jungen Demonstranten standen Slogans wie: &ldquo;Ihr k&ouml;nnt uns nicht t&ouml;ten, wir sind &uuml;berall&rdquo; und &ldquo;H&ouml;rt auf, Menschen zu verletzen&rdquo;. Mehrere hatten Helme und Gasmasken dabei. (&hellip;)<br>\nIn dem s&uuml;dostasiatischen Land gibt es seit Monaten Massendemonstrationen. Die pro-demokratische Protestbewegung will Neuwahlen und umfassende Reformen erreichen. Dar&uuml;ber hinaus fordert sie eine offene Debatte &uuml;ber die Rolle der Monarchie. Das war dort lange ein Tabu &ndash; bei Majest&auml;tsbeleidigung droht eine Gef&auml;ngnisstrafe. K&ouml;nig Maha Vajiralongkorn ist derzeit in Bangkok &ndash; lebt aber die meiste Zeit in Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/thailand-proteste-133.html\">tagesschau.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Facebook and Twitter Cross a Line Far More Dangerous Than What They Censor<\/strong><br>\nJust weeks before the election, the tech giants unite to block access to incriminating reporting about their preferred candidate.<br>\nThe New York Post is one of the country&rsquo;s oldest and largest newspapers. Founded in 1801 by Alexander Hamilton, only three U.S. newspapers are more widely circulated. Ever since it was purchased in 1976 by media mogul Rupert Murdoch, it has been known &mdash; like most Murdoch-owned papers &mdash; for right-wing tabloid sensationalism, albeit one that has some real reporters and editors and is capable of reliable journalism.<br>\nOn Wednesday morning, the paper published on its cover what it heralded as a &ldquo;blockbuster&rdquo; scoop: &ldquo;smoking gun&rdquo; evidence, in its words, in the form of emails purportedly showing that Joe Biden&rsquo;s son, Hunter, traded on his father&rsquo;s position by securing favors from the then-Vice President to benefit the Ukranian energy company Burisma, which paid the supremely unqualified Hunter $50,000 each month to sit on its Board. While the Biden campaign denies that any such meetings or favors ever occurred, neither the campaign nor Hunter, at least as of now, has denied the authenticity of the emails.<br>\nThe Post&rsquo;s hyping of the story as some cataclysmic bombshell was overblown. While these emails, if authenticated, provide some new details and corroboration, the broad outlines of this story have long been known: Hunter was paid a very large monthly sum by Burisma at the same time that his father was quite active in using the force of the U.S. Government to influence Ukraine&rsquo;s internal affairs.<br>\nAlong with emails relating to Burisma, the New York Post also gratuitously published several photographs of Hunter, who has spoken openly and commendably of his past struggles with substance abuse, in what appeared to various states of drug use. There was no conceivable public interest in publishing those, and every reason not to.<br>\nThe Post&rsquo;s explanation of how these documents were obtained is bizarre at best &mdash; they claim that Hunter Biden indefinitely left his laptop containing the emails at a repair store, and the store&rsquo;s owner, alarmed by the corruption they revealed, gave the materials from the hard drive to the FBI and then to Rudy Giuliani.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/10\/15\/facebook-and-twitter-cross-a-line-far-more-dangerous-than-what-they-censor\/\">Glenn Greenwald in The Intercept<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Tagesspiegel Checkpoint<\/strong><br>\nIm Folgenden zitieren wir aus dem jeden Morgen erscheinenden Tagesspiegel Checkpoint. Was dort Chefredakteur Lorenz Maroldt berichtet, ist auch &uuml;ber Berlin hinaus interessant &ndash; vernichtend f&uuml;r eine profilierte SPD:\n<blockquote><p>\nGuten Morgen,<br>\nwir hatten Besuch von Franziska Giffey und Raed Saleh &ndash; im Gespr&auml;ch wird deutlich: Die designierten SPD-Landesvorsitzenden setzen sich von der Politik des amtierenden Senats ab. &bdquo;Wir entwickeln ein pragmatisches b&uuml;rgernahes Programm&ldquo;, sagt Giffey, und: &bdquo;Wir sprechen mit unseren Themen die Mehrheit der Berlinerinnen und Berliner an.&ldquo; Mit anderen Worten: Ihre Politik soll sich weniger aus der Summe von Partikularinteressen zusammensetzen &ndash; f&uuml;r Befindlichkeiten ist da kein Platz. In nahezu allen Bereichen, besonders aber bei den Themen Verkehr und Sicherheit, stellen sich Giffey und Saleh gegen die Politik von Gr&uuml;nen und Linken.<br>\nHier die wichtigsten Punkte im &Uuml;berblick (das komplette Interview finden Sie heute im Tagesspiegel):<br>\n+ Bauen, Wohnen, Mobilit&auml;t und Verkehr (bisher zwischen Gr&uuml;nen und Linken aufgeteilt) wollen Giffey und Saleh zu einer Superverwaltung zusammenfassen &ndash; und bei Verhandlungen f&uuml;r sich beanspruchen. Saleh: &bdquo;Das ist f&uuml;r uns ein Schl&uuml;sselressort.&ldquo;<br>\n+ Als Metropolenregion soll Berlin auch &bdquo;in die Breite&ldquo; wachsen. Giffey sieht Parallelen zur Entwicklung Berlins vor 100 Jahren, als die Stadt U-Bahnverbindungen &bdquo;auf dem freien Feld&ldquo; plante: &bdquo;Und genau das Gleiche m&uuml;ssen wir heute tun.&ldquo; Damit, so Giffey, w&uuml;rde auch der Wohnungsmarkt in den Innenstadtbezirken entlastet. Saleh fordert zudem, Berlin m&uuml;sse jetzt &bdquo;bauen, bauen, bauen&ldquo;. Den Mietendeckel wollen beide nach f&uuml;nf Jahren durch einen neuen Mietspiegel ersetzen.<br>\n+ Zu alternativen Wohnprojekten sagt Giffey: &bdquo;Wer eine Stadt f&uuml;r alle will, der muss gegenseitigen Respekt zur Grundlage f&uuml;r das Zusammenleben machen. Und nicht alles, was die Bezirksb&uuml;rgermeisterin der Gr&uuml;nen in Friedrichshain als alternatives Wohnprojekt verteidigt, ist einem respektvollen und guten Zusammenleben zutr&auml;glich.&ldquo;<br>\n+ Der Szene rund um die Rigaer Stra&szlig;e will Saleh &bdquo;Intervention, harte Regeln, harte Ma&szlig;nahmen&ldquo; entgegensetzen, und Giffey sagt: &bdquo;Wer durch die Stadt marodiert, alles vollschmiert, Scheiben zertr&uuml;mmert, Autos anz&uuml;ndet, Menschen verletzt, kann das nicht damit rechtfertigen, sich f&uuml;r faire Mieten oder bezahlbaren Wohnraum einzusetzen.&ldquo;<br>\n+ Ein &bdquo;sozialdemokratischer Sicherheitsbegriff&ldquo; soll sich durchsetzen, und das bedeutet f&uuml;r Giffey und Saleh: &bdquo;Wir schaffen Sicherheit f&uuml;r diejenigen, die sie sich nicht kaufen k&ouml;nnen.&ldquo;&nbsp;<br>\n+ Der Wirtschaft wird der rote Teppich ausgerollt: &bdquo;Unser Signal, unsere Botschaft an die Wirtschaft ist: Ihr seid uns herzlich willkommen.&ldquo; (Saleh) &bdquo;Es geht uns insgesamt darum, eine Entwicklung voranzutreiben, in der die Wirtschaft nicht als Gegner, sondern als Partner betrachtet wird.&ldquo; (Giffey)<br>\n+ Zu den Karstadt-Pl&auml;nen am Herrmannplatz: &bdquo;Der Neubau nach historischem Vorbild w&auml;re einfach gro&szlig;artig f&uuml;r die Stadt. Wir setzen uns daf&uuml;r ein, dass so ein Projekt nicht als st&ouml;rend f&uuml;r den Kiez gesehen wird, sondern unter den richtigen Bedingungen eine echte Chance f&uuml;r den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen und die Entwicklung des ganzen Stadtteils darstellt.&ldquo; (Giffey)<br>\n+ Zur Diskussion &uuml;ber eine Verwaltungsreform: Giffey h&auml;lt nichts von einer Zentralisierung, Saleh nichts von einem Vetorecht der Bezirksb&uuml;rgermeister. Die designierte Spitzenkandidatin h&auml;lt vor allem eine bessere Bezahlung der Bediensteten und eine bessere Ausstattung der Dienstr&auml;ume f&uuml;r n&ouml;tig: &bdquo;Wenn Sie sich anschauen, wie die Jobcenter, die B&uuml;rger&auml;mter und die Polizeistationen teilweise aussehen, da sagt niemand: Wow, cool hier zu arbeiten.&ldquo;<br>\n+ Zur Mentalit&auml;t der Verwaltung sagt Giffey: &bdquo;Ich kenne unglaublich viele Menschen, die in der Berliner Verwaltung hochmotiviert sind und hervorragende Arbeit leisten.&ldquo; Aber nat&uuml;rlich gibt es ein Aber: &bdquo;Die ehernen Grunds&auml;tze der Verwaltung &sbquo;Das haben wir doch schon immer so gemacht&lsquo; und &sbquo;Da k&ouml;nnte ja jeder kommen&lsquo; m&uuml;ssen &uuml;berwunden werden. Und das ist eine Frage von F&uuml;hrung und Haltung.&ldquo;<br>\n+ In der Bildungspolitik gibt Giffey das Ziel aus, dass Berlin &bdquo;die Nummer 1 bei der digitalen Schule wird&nbsp;&ndash; und zwar sowohl bei der Ausstattung als auch bei der Medienkompetenz.&ldquo;<br>\nDas alles birgt jede Menge koalition&auml;res Konfliktpotenzial, auch in der eigenen Partei, vor allem aber mit den Gr&uuml;nen. Bezirksb&uuml;rgermeisterin Monika Herrmann kommentierte die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen Giffeys zur Wirtschaft so: &bdquo;Dieser deutlich neoliberale Spin ist durchaus &uuml;berraschend f&uuml;r eine sozialdemokratische Spitzenkandidatin.&ldquo; Sie meint Vorbereitungen f&uuml;r eine neue rot-schwarze Koalition zu erkennen. Eine klare Abgrenzung zu den Gr&uuml;nen wird auch deutlich im aktuellen Podcast von Saleh &ndash; sein Gast diesmal, unter dem Titel &bdquo;Klartext&ldquo;: der Abgeordnete Sven Kohlmeier.&nbsp;Die autofreie Innenstadt ist jedenfalls kein Ziel von Giffey und Saleh, eine City-Maut lehnen sie ab. Stattdessen setzten sie sich, auch hier im Einklang mit der CDU, f&uuml;r einen massiven Ausbau der U-Bahn au&szlig;erhalb des S-Bahnrings ein &ndash; der wiederum von Gr&uuml;nen und Linken abgelehnt wird. Dazu w&uuml;rde uns auch Ihre Meinung interessieren: [&hellip;]\t&nbsp;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Noam&zwnj; &zwnj;Chomsky:&zwnj; &zwnj;Internationalismus&zwnj; &zwnj;oder&zwnj; &zwnj;Untergang<\/strong><br>\nWir treffen uns zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Einem Zeitpunkt, der in der Tat einzigartig in der Geschichte der Menschheit ist. Ein Zeitpunkt, der gleichzeitig bedrohlich als auch voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist. Der Progressiven Internationale kommt eine entscheidende Rolle zu, wenn es darum geht, festzulegen, welchen Kurs die Geschichte einschlagen wird.<br>\nWir treffen uns zu einem Zeitpunkt des Zusammentreffens diverser Krisen von au&szlig;erordentlicher Schwere, in dem das Schicksal des Experiments Menschheit buchst&auml;blich auf dem Spiel steht. In den kommenden Wochen werden sich die Probleme in den beiden imperialen Gro&szlig;m&auml;chten der Neuzeit zuspitzen.<br>\nDas immer schw&auml;cher werdende Vereinigte K&ouml;nigreich, das &ouml;ffentlich erkl&auml;rt hat, dass es internationales Recht zur&uuml;ckweist, steht kurz vor einem klaren Bruch mit Europa und ist auf dem besten Weg, noch deutlicher zu einem US-Satelliten zu werden, als es dies ohnehin schon ist. Aber was f&uuml;r die Zukunft nat&uuml;rlich von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung ist, ist das, was im wahren globalen Hegemon geschieht &mdash; geschw&auml;cht durch Trumps Amokl&auml;ufe, aber immer noch mit &uuml;berw&auml;ltigender Macht und unvergleichlichen Vorteilen. Sein Schicksal, und gleichsam das Schicksal der Welt, wird wom&ouml;glich im November entschieden.<br>\nWenig &uuml;berraschend ist der Rest der Welt daher besorgt, wenn nicht gar entsetzt. Es ist schwierig, einen so n&uuml;chternen und renommierten Kommentator wie Martin Wolf von der Londoner Financial Times zu finden. Und selbst er schreibt, dass der Westen vor einer ernsten Krise steht und wenn Trump wiedergew&auml;hlt wird, &ldquo;wird dies das Ende sein&rdquo;. Das sind starke Worte und er bezieht sich nicht einmal auf die gro&szlig;en Krisen, mit denen die Menschheit aktuell konfrontiert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/progressive.international\/wire\/2020-09-18-noam-chomsky-internationalism-or-extinction\/de\">Noam&zwnj; &zwnj;Chomsky auf Progressive Internationale<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-65958","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65958"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65958\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":65961,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65958\/revisions\/65961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}