{"id":66061,"date":"2020-10-22T09:00:45","date_gmt":"2020-10-22T07:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061"},"modified":"2020-10-22T09:00:45","modified_gmt":"2020-10-22T07:00:45","slug":"hinweise-des-tages-3724","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h01\">Kurz vor Lockdown? S&ouml;der warnt eindringlich: &bdquo;Die schwierigen Monate kommen erst noch&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h02\">Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-J&uuml;rgen Papier warnt: &laquo;Auch wer die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung sch&uuml;tzen will, darf nicht beliebig in die Grundrechte eingreifen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h03\">Bundestagsvizepr&auml;sident Kubicki: &bdquo;S&ouml;der ist eine traurige Figur&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h04\">RKI: Corona-Fallsterblichkeit deutlich gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h05\">In der zweiten Welle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h06\">Trojaner f&uuml;r Whatsapp: Der Verfassungsschutz liest mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h07\">Digitale Identit&auml;t &ndash; Die Blockchain weiss alles &ndash; kommt die totale &Uuml;berwachung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h08\">Beschaffung von bewaffneten Drohnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h09\">Zahlreiche Zeugen sagen zugunsten von Julian Assange aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h10\">Bundesregierung ignoriert Menschenrechtsverletzungen in Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h11\">R&uuml;cktritt &ndash; jetzt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h12\">Abwrackpr&auml;mie hei&szlig;t jetzt Transfomationsgutschein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h13\">Erwiderung auf Kritik an Stellungnahme &bdquo;COVID-19: Wo ist die Evidenz?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h14\">Eingesperrt: Die erste Gemeinde in Corona-Quarant&auml;ne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66061#h15\">Die Parlamente in der Pandemie: Es bleibt so verfassungswidrig wie es ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kurz vor Lockdown? S&ouml;der warnt eindringlich: &bdquo;Die schwierigen Monate kommen erst noch&ldquo;<\/strong><br>\nS&ouml;der warnt vor dem Konzept der Herdenimmunit&auml;t. Diese w&uuml;rde zahlreiche Leben kosten. In Schweden haben daf&uuml;r die &Auml;lteren den Preis bezahlt, betonte der Ministerpr&auml;sident und erkl&auml;rte: &bdquo;Es geht hier um Respekt und Solidarit&auml;t der Generationen. Wir sind ein Sozialstaat, kein Ego-Land.&ldquo;<br>\nEinen &bdquo;fl&auml;chendeckenden Lockdown wie im Fr&uuml;hjahr&ldquo; wolle man nicht, f&uuml;hrte S&ouml;der weiter aus. Daher sei die Maskenpflicht immens wichtig. Und: &bdquo;Wir m&uuml;ssen Kontakte reduzieren, um die Welle zu brechen.&ldquo; Schlie&szlig;lich wachse die Zahl roter Gebiete: &bdquo;Die Ampel m&uuml;ssen wir erg&auml;nzen um Dunkelrot.&ldquo; Hei&szlig;t &uuml;bersetzt: &bdquo;Veranstaltungen werden begrenzt. Auch die Sperrstunde muss auf 21 Uhr angepasst werden.&ldquo; Seine klare Botschaft: &bdquo;Der Lockdown ist nicht gewollt. Aber er kann die Ultima Ratio sein.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/markus-soeder-corona-regeln-lockdown-bayern-muenchen-massnahmen-regierungserklaerung-90075995.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein neuer Lockdown als &ldquo;Ultima Ratio&rdquo; sei die &ldquo;klare Botschaft&rdquo; von Ministerpr&auml;sident S&ouml;der. Aber sieht so ein ernsthaftes Konzept zum Wohle der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung aus? Alternativen zum bayerischen\/deutschen Weg gibt es &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die einzigen Handlungsm&ouml;glichkeiten die S&ouml;der kennt, sind Angst und Drohungen. Handelt so ein verantwortungsbewusster Politiker? S&ouml;der m&ouml;chte immer gerne als der gro&szlig;e Macher und Manager gesehen werden und aktuell stellt sich durchaus die Frage, ob Deutschland aus Berlin oder M&uuml;nchen (das ja schon immer die heimliche Hauptstadt sein soll) regiert wird. Sieht man genauer hin erkennt man aber wieder einmal der Kaiser ist nackt. S&ouml;der bleibt in kleinkarierten autorit&auml;ren Denkmustern verhaftet durch die er die B&uuml;rger nur als Untertanen sehen kann, die seiner weisen F&uuml;hrung bed&uuml;rfen. Aber au&szlig;er die repressiven Ma&szlig;nahmen immer weiter zu versch&auml;rfen f&auml;llt S&ouml;der nichts neues zur Bew&auml;ltigung der Corona-Epidemie ein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Demagogie, der sich S&ouml;der bedient, darf nicht blind machen f&uuml;r die eigentlich bemerkenswerteste Aussage, die der bayerische Ministerpr&auml;sident vorgenommen hat: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Es geht hier um Respekt und Solidarit&auml;t der Generationen. Wir sind ein Sozialstaat, kein Ego-Land.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>An welchen Punkten der bisherigen Regierungspolitik l&auml;sst sich die Richtigkeit dieser Aussage eigentlich festmachen? Gibt es etwa eine S&ouml;dersche oder Merkelsche Sozialpolitik, die uns entgangen ist? Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied war und ist doch das Aush&auml;ngeschild des Neoliberalismus. Dar&uuml;ber hinaus pl&uuml;ndert der bundespolitische Arm der CSU im Verkehrsministerium seit Jahren die &ouml;ffentlichen Kassen, ohne dass das Konsequenzen hat. Und jetzt, da es zum Panikkurs von S&ouml;der passt, bem&uuml;ht er die Solidarit&auml;t, obwohl gerade seine Partei immer f&uuml;r das Gegenteil stand, n&auml;mlich Vetternwirtschaft und Egoismus, auch in dieser Pandemie, wie Recherchen des <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/auch-ein-partyverleih-erhielt-auftrag-warum-auch-scheuer-ein-problem-durch-die-masken-beschaffung-droht\/26285978.html\">Tagesspiegel Background<\/a> zeigen. Demnach soll Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dabei behilflich gewesen sein, dass ein Party- und M&ouml;belverleih aus der N&auml;he von M&uuml;nchen einen Rahmenvertrag &uuml;ber die Lieferung von einer halben Milliarde Masken bekam. S&ouml;ders Gerede von Solidarit&auml;t ist daher ein weiteres Beispiel f&uuml;r die grenzenlose moralische Verkommenheit des bayerischen Ministerpr&auml;sidenten und seiner Partei, der CSU. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-J&uuml;rgen Papier warnt: &laquo;Auch wer die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung sch&uuml;tzen will, darf nicht beliebig in die Grundrechte eingreifen&raquo;<\/strong><br>\nDie Politik muss die Massst&auml;be ihres Handelns offenlegen, einen naturwissenschaftlichen Automatismus gibt es nicht, das Parlament sollte aus dem D&auml;mmerschlaf erwachen: Papier kritisiert die Schieflagen in der politischen Debatte um das Coronavirus. [&hellip;]<br>\nUnserer rechtsstaatlichen Demokratie entspricht es, dass alle wesentlichen Entscheidungen zur Aus&uuml;bung sowie zur Einschr&auml;nkung der Grundrechte vom Parlament getroffen werden. Nur das Parlament ist durch Wahlen vom Volk hierzu legitimiert; die Exekutive hat sie zu vollziehen, nicht zu ersetzen. Vergessen wir bitte nicht, dass alle Entscheidungen im Zuge der Corona-Krise seit Mitte M&auml;rz politische Abw&auml;gungsentscheidungen waren. Es gibt keinen naturwissenschaftlichen Automatismus. Virologie, Medizin, Epidemiologie stellen Prognosen auf, wie sich diese oder jene Massnahme auswirken k&ouml;nnte. Abw&auml;gen und entscheiden muss die Politik, in einem demokratischen Rechtsstaat also das Parlament. Stehen beispielsweise die Nachteile einer Schulschliessung in einem angemessenen Verh&auml;ltnis zum zu erwartenden Nutzen? Diese Entscheidung kann nur die Politik durch ein verfassungsgem&auml;sses Werturteil treffen. Dazu fehlen der Naturwissenschaft die Massst&auml;be. Der Parlamentsvorbehalt ist aber &uuml;ber Monate hinweg vernachl&auml;ssigt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/hans-juergen-papier-warnt-vor-aushoehlung-der-grundrechte-ld.1582544\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundestagsvizepr&auml;sident Kubicki: &bdquo;S&ouml;der ist eine traurige Figur&ldquo;<\/strong><br>\nDer Bundestagsvizepr&auml;sident kritisiert auch die Kanzlerin daf&uuml;r, in der Corona-Krise &bdquo;immer nur Angst zu machen, ohne Perspektiven aufzuzeigen&ldquo;. [&hellip;]<br>\nMarkus S&ouml;der beklagt unter anderem die Relativierung der Ma&szlig;nahmen durch die Opposition. Ziehen Sie sich diesen Schuh an?<br>\nKUBICKI Markus S&ouml;der ist eine traurige Figur. Er hat die schlechtesten Corona-Zahlen zu verantworten und muss jetzt auf andere einpr&uuml;geln, damit er von seinem miserablen Management ablenken kann. Er merkt wohl mittlerweile selbst, dass er seine Kanzler-Ambitionen begraben muss. Das tut nat&uuml;rlich weh.<br>\nDie Akzeptanz f&uuml;r die Corona-Ma&szlig;nahmen scheint zu schwinden. Sind Appelle wie der der Kanzlerin nicht dringend notwendig?<br>\nKUBICKI Die Kanzlerin erntet jetzt, was sie zu Beginn der Corona-Krise ges&auml;t hat. Wer immer nur Angst macht, ohne eine langfristige Perspektive aufzuzeigen, der verliert irgendwann seine Autorit&auml;t. Ich finde auch die Art und Weise, wie sie sich ge&auml;u&szlig;ert hat, problematisch. Nicht ihr Podcast, sondern das Parlament ist der richtige Ort, um sich an die &Ouml;ffentlichkeit zu wenden. Ich h&auml;tte mir gew&uuml;nscht, sie h&auml;tte die Menschen nicht gebeten, zu Hause zu bleiben, sondern FFP2-Masken zu tragen. Die sch&uuml;tzen n&auml;mlich wirklich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/nachrichten\/politik\/kubicki-kritisiert-merkel-und-soeder-wegen-corona-politik-scharf_aid-54132049\">Saarb&uuml;rcker Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>RKI: Corona-Fallsterblichkeit deutlich gesunken<\/strong><br>\nDer Anteil der Toten sinkt nach einem H&ouml;hepunkt im Fr&uuml;hling bis Ende des Sommers massiv. Seitdem liegt die Fallsterblichkeit in Deutschland unter einem Prozent.<br>\nWeit weniger als jeder Hundertste der gemeldeten Corona-Infizierten in Deutschland ist zuletzt an oder mit Beteiligung der Infektion gestorben. Das geht aus dem Lagebericht des Robert Koch-Instituts (RKI) von Dienstagabend hervor. Demnach liegt der Anteil Verstorbener an allen laborbest&auml;tigten Sars-CoV-2-Infektionen seit der Kalenderwoche 34 (17.8. bis 23.8.) bei deutlich unter einem Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/rki-corona-fallsterblichkeit-deutlich-gesunken-li.113122\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Charit&eacute;-Epidemiologe: &bdquo;Kein Grund zu Angst und Panik&ldquo;<\/strong><br>\nStefan Willich ruft zu einem n&uuml;chternen und gelassenen Umgang mit dem Corona-Virus auf. Wenn die aktuellen Regeln eingehalten w&uuml;rden, seien sie ausreichend.<br>\nDie aktuelle Lage bei den Corona-Erkrankungen ist ernst zu nehmen, aber &bdquo;kein Grund zu Angst und Panik&ldquo;. Dies sagte Stefan Willich, der Direktor des Instituts f&uuml;r Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheits&ouml;konomie an der Berliner Charit&eacute;, der Berliner Zeitung. Willich: &bdquo;Wir haben zum Gl&uuml;ck bisher eine geringe Auslastung der Krankenh&auml;user. Es gibt zwar einen Zuwachs bei den Infektionen, aber viele der positiv getesteten Personen sind entweder nicht erkrankt oder haben nur geringe Symptome.&ldquo; Das Berliner Gesundheitssystem habe &bdquo;viel Luft, bis die entsprechende Ampel auf Rot springen m&uuml;sste&ldquo;, so Willich.<br>\nF&uuml;r Willich ist der rationale Umgang mit dem Virus entscheidend: &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns daran gew&ouml;hnen, mit dem Virus zu leben. Es wird nach meiner Einsch&auml;tzung noch mindestens ein Jahr dauern, bis wir einen Impfstoff haben, der ausreichend getestet, wirksam und sicher ist. Wahrscheinlich sogar eher l&auml;nger, wenn wir die bisherigen Erfahrungen nehmen.&ldquo; Willich glaubt, dass f&uuml;r Deutschland Ma&szlig;nahmen wie Mindestabstand und, wenn das nicht m&ouml;glich ist, Mund-Nasen-Schutz sowie Hygiene und die konsequente Nachverfolgung von Kontakten bei best&auml;tigten Infektionen ausreichend seien: &bdquo;Wenn wir diese Regeln einhalten, dann kann uns in Deutschland nicht viel passieren.&ldquo; Es bestehe keine Notwendigkeit, &bdquo;&uuml;ber einen Lockdown zu diskutieren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/charite-epidemiologe-kein-grund-zu-angst-und-panik-li.113066\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>In der zweiten Welle<\/strong><br>\nUnter dem Druck der zweiten Welle der Covid-19-Pandemie r&auml;umen Politiker und Wirtschaftsvertreter in Berlin eine Niederlage im &ldquo;Wettstreit der Systeme&rdquo; gegen China ein. &ldquo;Europ&auml;er wie Amerikaner&rdquo; s&auml;hen &ldquo;im Kampf gegen die Pandemie bisher nicht gut aus&rdquo;, erkl&auml;rt CSU-Generalsekret&auml;r Markus Blume. Es zeige sich, urteilt Siemens-Chef Joe Kaeser, &ldquo;dass das chinesische System, was die Krisenbek&auml;mpfung angeht, westlichen Systemen &uuml;berlegen war&rdquo;. US-Medien sprechen von einer neuen &ldquo;Kluft&rdquo; zwischen dem transatlantischen Westen auf der einen sowie Ost- und S&uuml;dostasien auf der anderen Seite: W&auml;hrend die Infektionszahlen beispielsweise in Japan, S&uuml;dkorea und Singapur schon lange recht niedrig liegen und in China sogar gegen Null tendieren, schnellen sie in Europa und Nordamerika erneut in die H&ouml;he. Schon im Februar rief, wie Ex-Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler berichtet, Europas planloser Umgang mit der Pandemie in den L&auml;ndern Afrikas &ldquo;Erstaunen&rdquo; hervor. Aktuelle Umfragen zeigen, dass die Pandemiebek&auml;mpfung der EU auch in Ostasien als miserabel eingestuft wird und das Bild vom m&auml;chtigen Westen schw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8417\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trojaner f&uuml;r Whatsapp: Der Verfassungsschutz liest mit<\/strong><br>\nNach langem Ringen bekommt der Bundesinnenminister ein Gesetz, mit dem auch der Verfassungsschutz Trojaner einsetzen darf, um Verd&auml;chtige auszusp&auml;hen. Die Opposition vermutet einen Deal zwischen SPD und Union.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/staatstrojaner-verfassungsschutz-quellen-tkue-1.5088187\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers I.G.:<\/strong> Da ist er wieder, der Terrorismus-Vorwand! Lobbyregister? nein danke! Rassismus-Studie Polizei\/Bundeswehr? nein danke! Aber wenn es um die &Uuml;berwachung der eigenen B&uuml;rger geht, ist ein Generalverdacht nat&uuml;rlich vollkommen angemessen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Bundesregierung beschlie&szlig;t Staatstrojaner f&uuml;r alle Geheimdienste<\/strong><br>\nAlle 19 Geheimdienste von Bund und L&auml;ndern d&uuml;rfen demn&auml;chst heimlich Ger&auml;te hacken. Die Bundesregierung hat einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Lange hatte die SPD Bauchschmerzen, jetzt ist sie umgekippt. Auch die Vorsitzende Saskia Esken war dagegen, jetzt tr&auml;gt sie den Kompromiss mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/bundesregierung-beschliesst-staatstrojaner-fuer-alle-geheimdienste\/\">netzpolitik.org<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Ob Saskia Esken eine geeignete SPD-Vorsitzende ist, kann ich nicht beurteilen. Fest steht, als &ldquo;staatlich gepr&uuml;fte Informatikerin&rdquo; ist das Totalversagen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Schutz der Vertraulichkeit der Kommunikation erhalten<\/strong><br>\nDie &Uuml;berwachungsbefugnisse des Bundesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV), des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) sollen ausgeweitet werden. Mit der sogenannten Quellen-Telekommunikations&uuml;berwachung (TK&Uuml;) sollen sie die M&ouml;glichkeit erhalten, verschl&uuml;sselte Nachrichten in Messenger-Diensten wie WhatsApp mitlesen zu k&ouml;nnen. Petra Pau, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, erkl&auml;rt:<br>\n&bdquo;Mit der vom Bundesinnenministerium geplanten Befugnis zum Mitlesen von verschl&uuml;sselten Nachrichten via Messenger-Diensten erhielten die Nachrichtendienste die bislang zu Recht fehlende gesetzliche Erlaubnis, insbesondere Handys mit &Uuml;berwachungssoftware zu infiltrieren.<br>\nDie Notwendigkeit einer solchen Befugnis f&uuml;r die Nachrichtendienste im Vorfeld konkreter Gefahren  &ndash; wie die Union es tut &ndash; mit den Anschl&auml;gen von Halle und Hanau zu begr&uuml;nden, ist entweder perfide: Betonen die Sicherheitsbeh&ouml;rden doch fortw&auml;hrend, die T&auml;ter von Halle und Hanau im Vorfeld ihrer terroristischen Anschl&auml;ge nicht auf dem Radar gehabt zu haben. Wie aber soll durch Infiltration mobiler Endger&auml;te ein terroristischer Anschlag verhindert werden k&ouml;nnen, wenn die Terroristen vor der Tat gar nicht bekannt waren?<br>\nOder aber sie zwingt zu dem Schluss, dass die T&auml;ter und das von ihnen ausgehende Gefahrenpotential den Nachrichtendiensten doch bereits im Vorfeld ihrer Taten bekannt waren.<br>\nLetztlich ruhen in den Zeiten einer &uuml;bergro&szlig;en Koalition auch bei dieser geplanten Erweiterung der Eingriffsbefugnisse der Nachrichtendienste in die Vertraulichkeit der Kommunikation der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Hoffnungen wieder einmal auf dem Bundesverfassungsgericht:<br>\nZweifel sind angebracht, ob das Bundesverfassungsgericht einen derart schwerwiegenden Eingriff in das von ihm eigens zum Schutz der Vertraulichkeit der Kommunikation entwickelte &lsquo;Grundrecht auf Gew&auml;hrleistung der Vertraulichkeit und Integrit&auml;t informationstechnischer Systeme&rsquo; unbeanstandet passieren lassen wird, auch wenn f&uuml;r die Anordnung zur Infiltration die vorherige Zustimmung einer vergr&ouml;&szlig;erten G-10-Kommission erforderlich sein soll.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/schutz-der-vertraulichkeit-der-kommunikation-erhalten\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Digitale Identit&auml;t &ndash; Die Blockchain weiss alles &ndash; kommt die totale &Uuml;berwachung?<\/strong><br>\nEine m&auml;chtige Allianz von Konzernen und Beh&ouml;rden arbeitet an einer transnationalen digitalen Identit&auml;t f&uuml;r alle. Das bringt Risiken mit sich.<br>\n&laquo;Jeder siebte Mensch ist ausgeschlossen von staatlichen Leistungen, weil er seine Identit&auml;t nicht nachweisen kann&raquo;, sagt Dakota Gruener, Leiterin der Organisation ID2020 in New York City. &laquo;Im Internet herrscht ein Wildwuchs virtueller Identit&auml;ten. Mangel an effizienter Identit&auml;tskontrolle kostet uns j&auml;hrlich hunderte Milliarden US-Dollar.&raquo;<br>\nDas will ID2020 &auml;ndern. Eine Allianz von Hightech-Konzernen wie Microsoft und Accenture und der Rockefeller-Stiftung, von Hilfsorganisationen wie CARE und der Impfallianz GAVI. Zu den Kooperationspartnern z&auml;hlen die US-Regierung, die EU-Kommission und das UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk UNHCR.<br>\nID2020 plant, erg&auml;nzend zu staatlichen Systemen, eine transnationale digitale Identit&auml;t. Hier sollen alle Informationen &uuml;ber den Einzelnen zusammenfliessen: Ausbildungs- und Impfnachweise, Finanzstatus; Accounts bei Facebook, vom Smartphone produzierte Daten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/kultur\/gesellschaft-religion\/digitale-identitaet-die-blockchain-weiss-alles-kommt-die-totale-ueberwachung\">SRF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Beschaffung von bewaffneten Drohnen<\/strong><br>\nLiebe Genossin, liebe Genossen,<br>\nich habe am 5. Oktober 2020 in der Tagesschau von einem Interview von Fritz Felgentreu geh&ouml;rt, in dem er andeutete, da&szlig; die SPD sich vorstellen k&ouml;nne &ldquo;einer Beschaffung von bewaffneten Drohnen zuzustimmen&rdquo;. Dabei hat er sich auf die Argumentation bezogen, dass unsere Soldaten dadurch gesch&uuml;tzt werden k&ouml;nnten. (Am besten k&ouml;nnten sie gesch&uuml;tzt werden, wenn sie zuhause blieben!) Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass solche Drohnen gezielt gegen &ldquo;Feinde der Demokratie&rdquo; eingesetzt werden k&ouml;nnen(gesteuert aus Deutschland), ohne dass sich die Welt, geschweige denn unser Au&szlig;enminister aufregt. (Vgl. bitte die Aufregung um angebliche Vergiftung von Herrn Nawalny!)<br>\nEs gibt scheinbar nichts, was man sich nicht vorstellen kann. Ich finde es skandal&ouml;s, dass die einstige Friedenspartei inzwischen soweit ist, dass anonyme Kriegsf&uuml;hrung angedacht und f&uuml;r m&ouml;glich gehalten wird. Auch andere Punkte, die ich lange f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten habe, kann man sich vorstellen, dass sie heute in der &ldquo;SPD&rdquo; denkbar sind. Wie viele von den Entscheidungen im Verteidigungsausschuss werden von Lobbyisten der R&uuml;stungsindustrie vorbereitet? Ich wei&szlig; es nicht, aber es hat den Anschein, dass die meisten von solchen Leuten vorbereitet werden.<br>\nVon im Koalitionsvertrag vorgesehenen restriktiven R&uuml;stungsexport ist nur wenig geblieben. Wie viele der exportierten R&uuml;stungsg&uuml;ter sind im Einsatz in den Kriegen im Yemen, in Libyen, im Kaukasus, in Syrien, Afghanistan, Pal&auml;stina? Und die Entschuldigung, dass Ihr nicht wissen k&ouml;nnt, wo die Waffen letztlich hinkommen und eingesetzt werden, ist schwammig und nicht nach zu vollziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/201021-Mail_Bewaffnete-Drohnen.pdf\">Gerhard K&uuml;sel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zahlreiche Zeugen sagen zugunsten von Julian Assange aus<\/strong><br>\nDas Verfahren zur Auslieferung des WikiLeaks-Gr&uuml;nders hat in den grossen Medien kein grosses Echo gefunden.<br>\nAnfang Oktober endete in London die Auslieferungsanh&ouml;rung gegen den WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange. Zahlreiche Juristen, Journalisten, Informatiker, B&uuml;rgerrechtler und weitere Personen sagten als Zeugen zugunsten von Assange aus. Das Urteil wird anfangs Januar erwartet. Die Anh&ouml;rung spielte sich nahezu unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit ab. Im Old Bailey, dem Zentralen Strafgerichtshof in der Londoner City, wurden gerade einmal f&uuml;nf Sitze f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit zur Verf&uuml;gung gestellt. Prozessbeobachtern wie der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurde der Zugang zum Gericht am ersten Anh&ouml;rungstag verweigert. Was die Organisation als &laquo;sehr beunruhigend&raquo; bezeichnete. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die US-Regierung ist WikiLeaks ein Dorn im Auge: Viele Beobachter des Prozesses gegen Julian Assange sind der Ansicht, dass die US-Administration einen Pr&auml;zedenzfall schaffen will, um k&uuml;nftig alle Medien, die Menschenrechtsverletzungen der US-Regierung aufdecken, verfolgen zu k&ouml;nnen. Dies zeigte sich im Laufe des Verfahrens immer deutlicher. Anfangs hatten die Anw&auml;lte der US-Administration noch argumentiert, dass Julian Assange kein Journalist sei &ndash; zwischen den klassischen Printzeitungen und der Enth&uuml;llungsplattform WikilLeaks zogen sie eine willk&uuml;rliche Grenze. Ihre Ansicht lautete: WikiLeaks ist, anders als Printzeitungen, nicht durch den ersten Zusatzartikel der US-Verfassung gesch&uuml;tzt.<br>\nDieser Argumentation wurde im Zuge der Auslieferungsanh&ouml;rung aufgrund etlicher Zeugenaussagen jedoch rasch einmal der Wind aus den Segeln genommen. Der britische Journalist und ehemalige Botschafter in Usbekistan, Craig Murray, der als einer der wenigen Journalisten das Verfahren live vor Ort verfolgte, schrieb dazu: &laquo;In den ersten drei Tagen der Beweisf&uuml;hrung hatten Rechtsexperten festgestellt, dass diese Glosse der Anklage einer Untersuchung der tats&auml;chlichen Anklagepunkte in der Anklageschrift nicht standgehalten h&auml;tte.&raquo;<br>\nAm 10. Tag der Auslieferungsanh&ouml;rung &auml;nderten die Juristen der US-Regierung ihre Strategie. Das zeigte sich als James Lewis, der als Anwalt die US-Regierung vertritt, Eric Lewis befragte. Eric Lewis ist seit 35 Jahren in den USA als Rechtsanwalt t&auml;tig und hat hochrangige Mandanten in F&auml;llen der nationalen Sicherheit und des Terrorismus vertreten, darunter den Pulitzer-Preis-Journalisten Seymour Hersh. Im Fokus der Befragung stand der erste Zusatzartikel der US-Verfassung, der die Meinungs- und Pressefreiheit garantiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/WikiLeaks--Zeugen-sagen-zugunsten-von-Julian-Assange-aus\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bundesregierung ignoriert Menschenrechtsverletzungen in Brasilien<\/strong><br>\nIn den deutsch-brasilianischen Beziehungen ignoriert die Bundesregierung offenbar Menschenrechtsverletzungen in dem s&uuml;damerikanischen Land, um das Handelsabkommen Europ&auml;ische Union &#8210; Mercosur nicht zu gef&auml;hrden. Mit Kritik am rechtsextremen Pr&auml;sidenten Jair Bolsonaro h&auml;lt sie sich hingegen merklich zur&uuml;ck. Dies wird aus der Antwort der Bundesregierung vom 2. Oktober auf eine &ldquo;Kleine Anfrage&rdquo; der Linksfraktion deutlich.<br>\nMehrere Abgeordnete der Partei Die Linke hatten sich bei der Regierung erkundigt, welche Kenntnisse ihr bez&uuml;glich Menschenrechtsverletzungen allgemein sowie durch die Bolsonaro-Regierung seit Beginn der Corona-Krise vorliegen. Ferner fragten sie, wie die Bundesregierung die Gesundheitspolitik bewerte und welche Schritte sie unternommen habe, sich f&uuml;r Indigene und &ouml;konomisch benachteiligte Bev&ouml;lkerungsgruppen einzusetzen, die durch die Pandemie besonders gef&auml;hrdet sind.<br>\nDer Bundesregierung liegen demnach &ldquo;keine Erkenntnisse&rdquo; bez&uuml;glich der Straflosigkeit von Menschenrechtsverletzungen w&auml;hrend der Corona-Krise vor. Diese Einsch&auml;tzung mag angesichts zahlreicher Nachrichten &uuml;ber die Missachtung des Schutzes und unges&uuml;hnter &Uuml;bergriffe auf Indigene durch Holzf&auml;ller oder die schwarze und arme Bev&ouml;lkerung durch Sicherheitsbeh&ouml;rden verwundern. So f&uuml;hrte die Polizei ihre Operationen in den Favelas in Corona-Zeiten fort, obwohl diese vom Obersten Bundesgericht (STF) wegen der Pandemie untersagt wurden. In der Folge stieg die Zahl der Opfer t&ouml;dlicher Polizeigewalt in den Armenvierteln etwa von Rio de Janeiro im April um 43 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahreswert. Davon waren 80 Prozent Schwarze, berichtete die Deutsche Welle Anfang Juni.<br>\nZudem hatte der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen f&uuml;r Giftstoffe und Menschenrechte, Baskut Tuncak, erst Anfang September dem UN-Menschenrechtsrat empfohlen, eine unabh&auml;ngige, internationale &ldquo;Untersuchung der aktuellen Menschenrechtssituation in Brasilien mit besonderem Schwerpunkt auf Umwelt, &ouml;ffentliche Gesundheit, Arbeiterrechte und Menschenrechtsverteidiger&rdquo; einzuleiten. Die Regierung Bolsonaro billige Rodungen, komme ihrem Schutzauftrag f&uuml;r Indigene und Umweltsch&uuml;tzer nicht nach und nehme bei der Corona-Pandemie Opfer in Kauf, hei&szlig;t es im UN-Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/10\/244516\/bundesregierung-menschenrechte-brasilien\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;cktritt &ndash; jetzt!<\/strong><br>\nEs gibt einen ganz gro&szlig;en Fan des Corona-Komplexes: Verkehrsminister Andreas Scheuer. Vielleicht ist es sogar der einzige wirkliche Fan dieser Pandemie in Deutschland. Nicht, weil er irgendwem eine Infektion w&uuml;nscht. Aus seiner Warte sind das vermutlich nur Kollateralsch&auml;den. Sch&auml;den, die ihm allerdings sehr n&uuml;tzlich sind, denn wer redet eigentlich noch von ihm und seinen Machenschaften? Die Faktenlage ist klar, der Mann hat Steuermillionen fahrl&auml;ssig verjuxt &ndash; aus ideologischen Gr&uuml;nden, wenn man das so sagen kann. Und er weilt immer noch im Amt.<br>\nVor einigen Wochen sprach man von ihm. Im Maut-Untersuchungsausschuss. Man ging &uuml;bergangslos zu Corona &uuml;ber und hat den bayerischen Automobilisten bereits wieder vergessen. Wobei man fair bleiben muss: Untersuchungsaussch&uuml;sse waren auch in Zeiten ohne Corona nie besonders bekannt daf&uuml;r, Licht ins Dunkel oder belastete Minister an den Rand der Verzweiflung zu bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1143406.andreas-scheuer-ruecktritt-n-jetzt.html\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abwrackpr&auml;mie hei&szlig;t jetzt Transfomationsgutschein<\/strong><br>\nDie Energie- und Klimawochenschau: Klimawahl in den USA, China vor neuem Solar- und Windenergieboom doch deutsche Politiker setzen lieber auf untergehende Industrien<br>\nDas ist nun wirklich der Hammer. Die Arbeit an dieser Wochenschau lag in den letzten Z&uuml;gen, da stimmt das EU-Parlament f&uuml;r das Landwirtschaftsprogramm der Union. 400 Milliarden Euro, werden in den n&auml;chsten sieben Jahren &uuml;ber der Agrar- und Fleischindustrie ausgegossen. Klimaschutz? Artensterben? Alles egal. Geld bekommen vor allem die, die viel Fl&auml;che bewirtschaften, Umweltauflagen gibt es bestenfalls in hom&ouml;opathischen Dosen.<br>\n&Uuml;berd&uuml;ngung? Lachgas-, also Treibhausgasemissionen? Alles egal. Demokratie auch. Die Abstimmung wurde kurzfristig und &uuml;berraschend um einen Tag vorgezogen. EU-Parlamentarier Martin Sonneborn schreibt von einer Abgeordneten, die von der Vorverlegung nur per Zufall erfahren hatte. Es seien noch nicht einmal die vielen &Auml;nderungsantr&auml;ge &uuml;bersetzt gewesen. Zudem wurde en bloc &uuml;ber den Vorschlag von Konservativen, Sozialdemokraten und Liberalen abgestimmt, wie hier in einer Kritik des Naturschutzbundes beschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Abwrackpraemie-heisst-jetzt-Transfomationsgutschein-4934021.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erwiderung auf Kritik an Stellungnahme &bdquo;COVID-19: Wo ist die Evidenz?&ldquo;<\/strong><br>\nDie Stellungnahme des EbM-Netzwerks &bdquo;COVID-19: Wo ist die Evidenz?&ldquo; wurde in der &Ouml;ffentlichkeit kritisiert. Wir haben die wesentlichen Aussagen herausgegriffen, zu denen uns konkrete wissenschaftliche oder handwerkliche Fehler vorgehalten werden. Zu diesen Punkten m&ouml;chten wir hier Stellung beziehen.<br>\nZum &Ouml;ffnen und Schlie&szlig;en des Erl&auml;uterungstextes zum jeweiligen Kritikpunkt klicken Sie auf die gr&uuml;nen Symbole an der rechten Seite.<br>\nDie Liste wird nach und nach vervollst&auml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ebm-netzwerk.de\/de\/veroeffentlichungen\/erwiderung-kritik-stellungnahme-covid19\">Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben auf die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=64498#h10\">Stellungnahme des EbM-Netzwerks<\/a> hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eingesperrt: Die erste Gemeinde in Corona-Quarant&auml;ne<\/strong><br>\nIn &Ouml;sterreich muss erstmals eine ganze Gemeinde in Quarant&auml;ne. Die Einwohner sind ratlos &ndash; und verlieren langsam die Geduld.<br>\nDie Bewohner d&uuml;rfen den Ort nicht verlassen, niemand darf rein. 88 positiv auf das Coronavirus getestete Personen sind der Grund. Die Einwohner sind verst&ouml;rt: &bdquo;Wir haben nicht &uuml;berheblich gefeiert, es gibt keine ausufernden Partys bei unseren Jugendlichen&ldquo;, sagt eine Unternehmerin aus dem Ort. Sie kann nicht nachvollziehen, woher die Ansteckungen gekommen sein k&ouml;nnten. [&hellip;]<br>\nDen sprunghaften Anstieg erkl&auml;rt sich die Einheimische so: &bdquo;Zuerst haben sie in einem Unternehmen einen positiven Fall gehabt. Dann wurde das ganze Unternehmen getestet. Da gab es wieder positive F&auml;lle und dann wurden deren Familien und Freunde getestet, und wieder gab es positive F&auml;lle.&ldquo; Fast alle, die getestet wurden, h&auml;tten keine Symptome gehabt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/eingesperrt-die-erste-gemeinde-in-corona-quarantaene-li.112075\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Parlamente in der Pandemie: Es bleibt so verfassungswidrig wie es ist<\/strong><br>\nMit Schreiben vom 19. Oktober 2020 an die &ldquo;Kolleginnen und Kollegen&rdquo; hat nunmehr auch der Bundestagspr&auml;sident (also gewisserma&szlig;en der parlamentarische Spielf&uuml;hrer) eine St&auml;rkung des Parlaments gefordert, &ldquo;um den Eindruck zu vermeiden, Pandemiebek&auml;mpfung sei ausschlie&szlig;lich Sache von Exekutive und Judikative&rdquo;.<br>\nDiesem Anliegen wird der Entwurf des dritten Bev&ouml;lkerungsschutzgesetzes aber nicht gerecht. Der zentrale &sect; 5 IfSG soll n&auml;mlich nicht ver&auml;ndert werden. Das hat zwar zur Folge, dass zum 31. M&auml;rz 2021 die gesetzesvertretenden Rechtsverordnungen nach &sect; 5 Abs. 4 S. 1 IfSG au&szlig;er Kraft treten w&uuml;rden. Aber &sect; 5 Abs. 2 IfSG selbst ist nicht befristet. Wenn tats&auml;chlich geplant w&auml;re, das Rechtsverordnungsregime auslaufen zu lassen, m&uuml;sste der Entwurf des dritten Bev&ouml;lkerungsschutzgesetzes ja vorsehen, dass die in den Rechtsverordnungen geregelten Inhalte in die jeweiligen Gesetze &uuml;berf&uuml;hrt werden &ndash; jedenfalls wenn man unterstellt, dass sie zur Pandemiebek&auml;mpfung wirklich so wichtig und dringlich sind, wie es das Ministerium suggeriert. Aber nichts dergleichen findet sich in dem Referentenentwurf. Das n&auml;hrt die Vermutung, dass die Frist in &sect; 5 Abs. 4 S. 1 IfSG im n&auml;chsten Jahr dann doch noch verl&auml;ngert werden wird und alles so verfassungswidrig bleibt wie es ist.<br>\nSollte es so kommen, werden auch die drei insoweit bereits ge&uuml;bten Fraktionen von FDP, Linken und B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen Farbe bekennen und einen gemeinsamen, mit dem Antrag auf einstweilige Anordnung verbundenen Normenkontrollantrag gegen &sect; 5 Abs. 2 IfSG stellen m&uuml;ssen. Denn in dieser f&uuml;r das verfassungsrechtliche Gef&uuml;ge so fundamentalen Frage bedarf es dringend rechtlicher Klarheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/hintergruende\/h\/corona-krise-parlament-ermaechtigung-verordnungen-verfassungsrecht-pandemie-covid-19-regieren\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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