{"id":66088,"date":"2020-10-23T08:47:55","date_gmt":"2020-10-23T06:47:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088"},"modified":"2020-10-23T08:47:55","modified_gmt":"2020-10-23T06:47:55","slug":"hinweise-des-tages-3725","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h01\">Wirtschaft als Waffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h02\">Corona: &Ouml;ffentliche Investitionen reduzieren Unsicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h03\">&ldquo;Der Pflegemangel ist unser Hauptproblem&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h04\">&bdquo;Langfristig ist soziale Distanz immer ein Belastungsfaktor, wir Menschen brauchen die Mitwelt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h05\">Bayerische Kommunen begehren gegen S&ouml;der auf &ndash; Maskenpflicht f&uuml;r Grundsch&uuml;ler gekippt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h06\">KfW-Studie: Mittelstand streicht viele Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h07\">Global Wealth Report der Credit Suisse: Zahl der Million&auml;re in Deutschland steigt trotz Coronakrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h08\">Warum die EU jetzt vor einer ungewissen Zukunft steht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h09\">Weltmacht USA: Es bleibt die Wahl zwischen Pest und Cholera<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h10\">Zweierlei Maas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h11\">Amri-Ermittlungen: Blut von &ldquo;unbekannter Person&rdquo; im Anschlags-LKW?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h12\">Lauterbach fordert &Auml;rztekammer-Pr&auml;sident zum R&uuml;cktritt auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66088#h13\">Markus S&ouml;ders Traum vom Neid der Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wirtschaft als Waffe<\/strong><br>\nMit der Publikation eines detaillierten Strategiepapiers bereiten Berlin und Br&uuml;ssel die Schaffung eines breiten Instrumentariums zur F&uuml;hrung von Wirtschaftskriegen vor. Anlass sind nicht zuletzt US-Sanktionen, von denen Deutschland und die EU direkt oder indirekt getroffen werden und die Unternehmen aus der Union erheblich schaden. Man wolle sich in Zukunft mit ganzer Kraft gegen sie zur Wehr setzen k&ouml;nnen, hei&szlig;t es: &ldquo;Wir m&uuml;ssen alle Folterwerkzeuge auf den Tisch legen&rdquo;, wird der au&szlig;enpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid, zitiert. Das Strategiepapier, das vom European Council on Foreign Relations (ECFR), einer Polit-Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin, unter Mitwirkung des Ausw&auml;rtigen Amts erstellt worden ist, schl&auml;gt unter anderem die Ernennung eines EU-Sonderbeauftragten f&uuml;r wirtschaftliche Zwangsma&szlig;nahmen und gezielte Gegensanktionen gegen ausl&auml;ndische Personen oder Branchen vor. Es wird publiziert, w&auml;hrend der Sanktionskampf um Nord Stream in die n&auml;chste Runde geht &ndash; mit einer Versch&auml;rfung der US-Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8418\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona: &Ouml;ffentliche Investitionen reduzieren Unsicherheit<\/strong><br>\nDie Infektionszahlen steigen wieder und mit ihr w&auml;chst die wirtschaftliche Unsicherheit. Damit sich die Wirtschaft wieder erholen kann, muss der Staat weiter in die &ouml;ffentliche Infrastruktur investieren. Denn gerade in schlechten Zeiten k&ouml;nnen so Wirtschaftsleistung und Besch&auml;ftigung erh&ouml;ht werden. [&hellip;]<br>\nDie IWF-Studie zeigt auch, dass der Staat diese Investitionen ohne weiteres &uuml;ber Schulden finanzieren kann. Denn wenn Unternehmen investieren und die Besch&auml;ftigung zunimmt, steigen auch die Steuereinnahmen. Und wenn die Wirtschaft wieder w&auml;chst, wird auch der &ouml;ffentliche Schuldenstand im Verh&auml;ltnis zum BIP kleiner.<br>\nEs ist deshalb gut, dass die deutsche Schuldenbremse auch im kommenden Jahr ausgesetzt bleibt. Doch auch danach darf sie die n&ouml;tige Investitionsausweitung nicht behindern. Au&szlig;erdem ist es fatal, dass Bund und L&auml;nder sich verpflichtet haben, die Corona-Schulden zum Teil unn&ouml;tig kurzfristig zu tilgen. Allein der Bund wird in den Jahren 2023 bis 2025 j&auml;hrlich sechs Milliarden Euro in die Tilgung stecken m&uuml;ssen, ab 2026 bis 2042 sogar 11 Milliarden Euro pro Jahr. Mittel, die f&uuml;r Investitionen deutlich sinnvoller eingesetzt w&auml;ren &ndash; auch im Sinne einer sicheren und stabilen Wirtschaftsentwicklung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++614d61a6-1470-11eb-abd1-001a4a160127\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Der Pflegemangel ist unser Hauptproblem&rdquo;<\/strong><br>\nZwar m&uuml;ssten Kliniken in Deutschland keinen Kollaps bef&uuml;rchten angesichts steigender COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Der Engpass sei allerdings das Personal. Diese Auffassung vertrat Stefan Kluge, Chef der Intensivmedizin am Universit&auml;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, am Dienstag im NDR-Podcast &ldquo;Coronavirus-Update&rdquo;.<br>\n&ldquo;Der Pflegemangel ist unser Hauptproblem&rdquo;, betonte Kluge. Das sei schon vor Corona so gewesen. Wenn mehr COVID-19-Betroffene auf Intensivstationen behandelt werden m&uuml;ssten, m&uuml;sse Personal innerhalb einer Klinik umverteilt werden &ldquo;und das f&uuml;hrt zu einer Leistungseinschr&auml;nkung der &uuml;brigen Bereiche, das muss uns ganz klar sein.&rdquo;<br>\nAktuell w&uuml;rden 6 % der &ldquo;Testpositiven&rdquo; station&auml;r im Krankenhaus aufgenommen, so Kluge. Ungef&auml;hr 2 % der Infizierten m&uuml;ssten auf eine Intensivstation. Die Gesamtzahl dieser Patientinnen und Patienten mit COVID-19 sei aktuell &ldquo;noch relativ moderat&rdquo;. Freie Intensivbetten gebe es derzeit genug. Selbst wenn die Zahlen weiter stiegen, m&uuml;sse niemand in Deutschland sterben, weil er kein Beatmungsbett bekomme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bibliomed-pflege.de\/news\/der-pflegemangel-ist-unser-hauptproblem\">Bibliomed Pflege<\/a>\n<p><strong>dazu: Bezahlung in Aklepios-Klinik in Seesen: Langer Streit ums Geld<\/strong><br>\nSeit 16 Monaten streiken die Besch&auml;ftigten des Asklepios-Krankenhauses in Seesen. Asklepios lehnt einen allgemeing&uuml;ltigen Tarifvertrag ab.<br>\nIn einen der l&auml;ngsten Arbeitsk&auml;mpfe der j&uuml;ngeren Geschichte kommt m&ouml;glicherweise Bewegung. Seit 16 Monaten streiken Besch&auml;ftigte der Asklepios-Kliniken Schildautal in Seesen im Kreis Goslar immer wieder f&uuml;r mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen. Der j&uuml;ngste Streik begann am 5. Oktober. Weil es am 26. Oktober neue Gespr&auml;che zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geben soll, will die Gewerkschaft Ver.di die Streikaktionen zum Beginn der n&auml;chsten Woche aussetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bezahlung-in-Aklepios-Klinik-in-Seesen\/!5720416\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Langfristig ist soziale Distanz immer ein Belastungsfaktor, wir Menschen brauchen die Mitwelt&ldquo;<\/strong><br>\nJe l&auml;nger eine Krise andauert und Menschen psychischen Belastungen ausge&shy;setzt sind, desto eher sind die Selbstheilungskr&auml;fte &uuml;berfordert und es kann zu psychi&shy;schen St&ouml;rungen kommen. Ein Ende der Coronapandemie mit den damit verbun&shy;denen Einschr&auml;nkungen, der notwendigen sozialen Distanz oder je nachdem auch Isolation, ist derzeit nicht abzusehen.<br>\nAktuelle Studien zeigen, dass vor allem &auml;ltere Menschen, Kinder und Jugendliche, Frauen, &Auml;rzte und Pflegekr&auml;fte sowie COVID-19-Patienten und ihre Angeh&ouml;rigen besonders psy&shy;chisch belastet sind. Experten fordern, gegen zu steuern.<br>\n5 Fragen an Andreas Heinz, &auml;rztlicher Direktor der Klinik f&uuml;r Psychiatrie und Psychotherapie am Campus Charit&eacute; Mitte in Berlin und Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Psychiatrie, Psychotherapie, Psycho&shy;somatik und Nervenheilkunde (DGPPN). (&hellip;)<br>\nD&Auml;: Wie sch&auml;tzen Sie die langfristigen Folgen der Coronapandemie f&uuml;r die psychische Gesundheit ein?<br>\nHeinz: Die negativen Folgen von Isolations- und Quarant&auml;nema&szlig;nahmen sind gut belegt, vor allem mit Fortschreiten der Krise und den damit verbundenen Einschr&auml;nkungen. Die Gefahr ist, dass schwer kranke Patienten den Verzicht auf den pers&ouml;nlichen Kontakt nicht lange aushalten. Auch mit erh&ouml;hten Suizidraten muss gerechnet werden, insbesondere falls sich die negativen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie weiter versch&auml;rfen sollten.<br>\nDar&uuml;ber hinaus besteht Forschungsbedarf zu den psychosozialen Folgen von Isolations- und Quarant&auml;nema&szlig;nahmen f&uuml;r &auml;ltere und hochbetagte Menschen und wie sich soziale Ungleichheit unter Pandemiebedingungen weiter versch&auml;rft.<br>\nAuch zu bestimmten psychischen Aspekten, wie dem Auftreten von Psychosen, Soma&shy;tisierung, Suizidalit&auml;t, Substanzmissbrauch und dem m&ouml;glicherweise vermehrten Auf&shy;treten nicht stoffgebundener S&uuml;chte wie beispielsweise der Computerspielsucht wie auch zu Ver&auml;nderungen im Sozialverhalten (Aggressivit&auml;t und Reizbarkeit) liegen bisher zu wenige Erkenntnisse vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/117278\">aerzteblatt.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bayerische Kommunen begehren gegen S&ouml;der auf &ndash; Maskenpflicht f&uuml;r Grundsch&uuml;ler gekippt<\/strong><br>\nNach nur zwei Tagen haben mehrere bayerische Kommunen die Maskenpflicht an Grundschulen wieder aufgehoben. Grundsch&uuml;ler seien keine Infektionstreiber, so M&uuml;nchens Oberb&uuml;rgermeister Dieter Reiter (SPD). Andere Kommunen folgten dem Beispiel der Landeshauptstadt.<br>\nErst die Stadt M&uuml;nchen, jetzt auch die Landkreise Ebersberg und Unterallg&auml;u: Entgegen den Vorgaben der bayerischen Staatsregierung haben die Kommunen die Maskenpflicht an Grundschulen wieder aufgehoben &ndash; nach nur zwei Tagen. &ldquo;Grundsch&uuml;ler sind keine Infektionstreiber&rdquo;, sagte M&uuml;nchens Oberb&uuml;rgermeister Dieter Reiter (SPD) zur Begr&uuml;ndung. Kurz darauf schlossen sich der Ebersberger Landrat Robert Niederges&auml;&szlig; (CSU) und sein Unterallg&auml;uer Kollege Alex Eder (Freie W&auml;hler) dieser Entscheidung und Argumentation an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/108064-bayerische-kommunen-begehren-gegen-soder\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Es gibt noch ein paar vern&uuml;nftige Leute.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>KfW-Studie: Mittelstand streicht viele Jobs<\/strong><br>\nDer Mittelstand in Deutschland muss wegen der Corona-Krise mit deutlich sinkenden Ums&auml;tzen rechnen. Jede sechste Firma streicht daher Stellen. Laut einer KfW-Studie k&ouml;nnten 1,1 Millionen Jobs wegfallen.<br>\nInfolge der Corona-Krise baut der Mittelstand in Deutschland zahlreiche Arbeitspl&auml;tze ab. Bis zu 1,1 Millionen Jobs k&ouml;nnten die mittelst&auml;ndischen Unternehmen laut einer Studie der staatlichen F&ouml;rderbank KfW im laufenden Jahr streichen. Demnach gaben 16 Prozent der Mittelst&auml;ndler an, die Zahl der Stellen infolge der Pandemie zu reduzieren, um Kosten zu senken. Im Schnitt wollen sie auf jeden f&uuml;nften Mitarbeiter verzichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/kfw-mittelstand-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Global Wealth Report der Credit Suisse: Zahl der Million&auml;re in Deutschland steigt trotz Coronakrise<\/strong><br>\nDie Coronakrise hat die Wirtschaft hart getroffen, doch die Privatverm&ouml;gen sind weiter gewachsen. Auch weil es weniger M&ouml;glichkeiten gab, das Geld auszugeben.<br>\nKrise? Welche Krise? Das d&uuml;rften sich viele der Menschen fragen, die trotz der Corona-Pandemie in Deutschland neu in den Kreis der Dollar-Million&auml;re aufger&uuml;ckt sind. Ihre Zahl wuchs im ersten Halbjahr 2020 einer Wohlstandsstudie der Schweizer Bank Credit Suisse zufolge um 58.000 und betr&auml;gt 2,1 Millionen. In China waren es noch mehr: Dort stieg die Zahl der Million&auml;re von 5,8 Millionen Ende 2019 bis Mitte 2020 um 365.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/global-wealth-report-der-credit-suisse-zahl-der-millionaere-in-deutschland-steigt-trotz-coronakrise-a-95c05514-8f47-4cea-a84c-4090f328a4df\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Warum die EU jetzt vor einer ungewissen Zukunft steht<\/strong><br>\nEin Ende der durch das SARS-CoV-2-Virus ausgel&ouml;sten Pandemie in der Europ&auml;ischen Union und gro&szlig;en Teilen der &uuml;brigen Welt ist nicht absehbar. Vielerorts regiert der &bdquo;Not-Pragmatismus&ldquo;. Kann dieser Krisenschock zu einem Momentum f&uuml;r ein solidarisches Europa f&uuml;hren?<br>\nDie gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen und sozialen Einbr&uuml;che sowie die drohenden Demokratiesch&auml;den sind enorm. Dabei traf die Pandemie auf einen globalen Kapitalismus, der sich ohnehin in einer historisch au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Transformationsperiode befindet. In dieser prallen strukturelle Umbr&uuml;che historischen Ausma&szlig;es aufeinander. Jeder f&uuml;r sich genommen kann als Jahrhundertherausforderung bezeichnet werden. Die schubweise und in den Regionen der Weltwirtschaft sehr ungleich voranschreitende Transnationalisierung, die Arbeit und Gesellschaft immer tiefer durchdringende Digitalisierung und die zur Vermeidung des Klimakollapses unverzichtbare Dekarbonisierung (nicht nur, aber vor allem) der industriellen Wertsch&ouml;pfung m&ouml;gen als Stichworte gen&uuml;gen. Diese Epochenthemen sind angesichts der Dimension der Corona-Krise aus den medialen Schlagzeilen verschwunden. Doch sie werden sich nach der Bew&auml;ltigung der akuten Gefahren mit neuer Wucht zur&uuml;ckmelden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/warum-die-eu-jetzt-vor-einer-ungewissen-zukunft-steht\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Weltmacht USA: Es bleibt die Wahl zwischen Pest und Cholera<\/strong><br>\nAlle Europ&auml;er hoffen auf Trumps Abwahl. Aber wird Biden Frieden bringen? In der Aussenpolitik pl&auml;diert er f&uuml;r milit&auml;rische St&auml;rke.<br>\nEs ist nachvollziehbar: Trumps egozentrische und paranoide Pers&ouml;nlichkeit hat nichts Gutes erwarten lassen und bisher auch nichts Gutes gebracht, es sei denn zum Vorteil der Reichen und Superreichen. So hoffen denn wenigstens in Europa alle auf seine Abwahl.<br>\nAber was wird denn Joe Biden, sein Gegenkandidat, bringen, wenn er gew&auml;hlt wird? Innenpolitisch ist er gewiss sozialer und demokratischer &ndash; in jedem Sinn des Wortes. Aber aussenpolitisch? Gibt es in seinem Programm einen Punkt, der darauf abziehlt, mehr Frieden auf dieser Welt zu schaffen?<br>\nDie international renommierte US-Zeitschrift &laquo;Foreign Affairs&raquo; hat zu diesem Thema drei Artikel von Joe Biden ins Netz gestellt:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/USA-Prasidentschaftswahl-Biden-Aussenpolitik\">Infosperber<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;New York Post&rdquo;-Enth&uuml;llungen &ndash; Stoppt &bdquo;Ukraine-Gate&ldquo; Joe Biden auf der Zielgeraden?<\/strong><br>\nIst das die letzte Chance f&uuml;r Pr&auml;sident Trump? Neue angebliche Beweise &uuml;ber Verstrickungen seines Sohnes Hunter in der Ukraine belasten Pr&auml;sidentschaftskandidat Joe Biden schwer und machen den US-Wahlkampf nochmal spannend. Allerdings scheinen Twitter und Facebook ihre Dienste daf&uuml;r zu nutzen, das Thema kleinzuhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20201022328240619-new-york-post-enthuellungen-biden\/\">Sputnik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zweierlei Maas<\/strong><br>\nDie deutsche Politik hat sich endg&uuml;ltig vom au&szlig;enpolitischen Erbe Willy Brandts verabschiedet und zerschl&auml;gt die fragile, f&uuml;r den Frieden in Europa unabdingbare Beziehung zu Russland. Vorverurteilung im Fall Navalny, immer h&auml;rtere Sanktionen gegen Russland, Beendigung des Projekts Nord-Stream 2&hellip; Die deutsche Regierung zeigt Russland, wo der Hammer h&auml;ngt. Gerade im Fall des SPD-Au&szlig;enministers ist dieses Verhalten bedenklich. Hat er vergessen, in welcher entspannungspolitischen Tradition seine Partei &ndash; durchaus erfolgreich &ndash; steht? Oder verfolgt der Transatlantiker bewusst die Strategie eines radikalen Politikwechsels? Wie dem auch sei, ein solches Verhalten ist brandgef&auml;hrlich, denn als mitteleurop&auml;isches Land sind wir auf einen guten und konstruktiven Dialog mit dem gro&szlig;en Nachbarn im Osten besonders angewiesen. Peter Boettel schrieb dem Au&szlig;enminister einen besorgten Brief. Er wirft ihm vor, die Verbrechen der USA bei weitem nicht so streng zu verfolgen wie tats&auml;chliche oder vermeintliche Verfehlungen Putins und somit mit zweierlei Ma&szlig; zu messen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/zweierlei-maas\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Amri-Ermittlungen: Blut von &ldquo;unbekannter Person&rdquo; im Anschlags-LKW?<\/strong><br>\nDie Mordermittler im Fall Breitscheidplatz haben Spuren gesichert, die nicht vom angeblichen T&auml;ter Amri stammen, doch der Befund wird versteckt<br>\nKriminalbeamte der Mordkommission haben bei ihren Untersuchungen zum Anschlag vom Breitscheidplatz Blutspuren gesichert, die von einer unbekannten Person stammen. Also weder vom ermordeten polnischen Speditionsfahrer Lukasz Urban noch vom angeblichen tunesischen Attent&auml;ter Anis Amri. Unklar ist, ob sich die Spuren im Tat-LKW befanden oder auf einem Gegenstand aus dem Tat-LKW, der aus der Fahrerkabine herausgefallen sein k&ouml;nnte. Der Befund wird in den Akten, die f&uuml;r die parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;sse sowie f&uuml;r die Rechtsanw&auml;lte der Opfer und Hinterbliebenen zusammengestellt wurden, verschleiert.<br>\nZum wiederholten Mal ist damit keine geringere Frage aufgeworfen als die: Wer sa&szlig; tats&auml;chlich am Lenkrad des Anschlags-LKW? Spuren von Dritten, die nicht identifiziert sind, gibt es in der Fahrerkabine gleich mehrere. Eine Blutspur legt aber nahe, dass die betreffende Person beim Unfall dabei war. Doch wenn diese Person der Fahrer war, kann es nicht Amri gewesen sein. Und dann g&auml;be es schon mindestens zwei Attent&auml;ter. Denn Amri, der die Tatpistole bei sich trug, als er get&ouml;tet wurde, kann als erster gesicherter Mitt&auml;ter gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Amri-Ermittlungen-Blut-von-unbekannter-Person-im-Anschlags-LKW-4936597.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbach fordert &Auml;rztekammer-Pr&auml;sident zum R&uuml;cktritt auf<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident der deutschen &Auml;rztekammer bezeichnet die Maskenpflicht in einer Talkshow als &ldquo;Vermummungsgebot&rdquo;. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach findet das nicht haltbar &ndash; und fordert seinen R&uuml;cktritt.<br>\n&ldquo;Auch an der Begrifflichkeit &lsquo;Vermummungsgebot&rsquo; habe ich mich gest&ouml;rt&rdquo;, sagte Lauterbach. &ldquo;Das empfinde ich als grenzwertig. Vor allem aber ging es mir um den Inhalt seiner Aussage &ndash; der ist inakzeptabel.&rdquo; Lauterbach kritisierte, dass Reinhardt in einer &ouml;ffentlich ausgestrahlten Sendung seine pers&ouml;nliche Meinung kundtat. &ldquo;Er repr&auml;sentiert die deutsche &Auml;rzteschaft, wenn er &ouml;ffentlich in Talkshows auftritt&rdquo;, sagte er. &ldquo;Dort ist er dann keine Privatperson.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/karl-lauterbach-fordert-aerztekammer-praesident-klaus-reinhardt-zum-ruecktritt-auf-a-6a846ac7-ed4e-465a-90ae-fab9340d4fc1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung von A.S.V:<\/strong> Lauterbach kritisiert den Pr&auml;sidenten der Bundes&auml;rtzekammer daf&uuml;r, dass er seine pers&ouml;nliche Meinung kundtat. Dabei sa&szlig;en bei der Talkshow von Markus Lanz am Mittwoch unter anderem interessante G&auml;ste wie Gabriele Krone-Schmalz, die in ihrem neuen Buch &ldquo;Respekt geht anders&rdquo; kritisiert , dass in unserer Bundesrepublik eine substanzielle Debattenkultur, das hei&szlig;t also zuzuh&ouml;ren, bevor man seinem Gegen&uuml;ber kritisiert, nicht mehr m&ouml;glich erscheint. Karl Lauterbach ist ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r die These von Frau Krone-Schmalz.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Markus S&ouml;ders Traum vom Neid der Welt<\/strong><br>\nDer bayrische Ministerpr&auml;sident hat die Deutschen abermals vor dem Kontrollverlust in der Pandemie gewarnt. Das Ausland habe die Bundesrepublik schon einmal f&uuml;r ihr Krisenmanagement bewundert, das soll wieder gelingen. Seine eigenen Umfragewerte sinken derweil. [&hellip;]<br>\nDer bayrische Regierungschef hat nach wie vor hohe Popularit&auml;tswerte. Laut einer Umfrage der ARD finden 52 Prozent der Deutschen, er w&auml;re ein guter Kanzlerkandidat f&uuml;r die Unionsparteien CSU und CDU. Allerdings sinkt der Wert: Im September waren es noch vier Prozentpunkte mehr. Ein Grund k&ouml;nnte S&ouml;ders fortw&auml;hrend belehrender Tonfall sein. Wenn der 53-J&auml;hrige das eigene Bundesland nicht gerade als Vorbild f&uuml;r Deutschland anpreist, stellt er Deutschland als Vorbild f&uuml;r den Rest der Welt dar. Andere L&auml;nder h&auml;tten w&auml;hrend der ersten Welle der Pandemie schon einmal &uuml;ber das Krisenmanagement der Bundesrepublik gestaunt, schw&auml;rmte er am Mittwoch. Das lasse sich doch sicher wiederholen.<br>\nIm Kreis der deutschen Ministerpr&auml;sidenten reagieren inzwischen viele genervt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/corona-hotspot-bayern-markus-soeder-kaempft-um-seine-popularitaet-ld.1582886\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Auf der anderen Seite steigen die Umfragewerte der Union. <\/em><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\" data-two-click-embeds-script=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">W&auml;re am Sonntag <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Bundestagswahl?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Bundestagswahl<\/a>, k&auml;me die Union auf 38% (+1), die SPD auf 15% (-1), die AfD auf 9% (-1), die FDP auf 5%, die Linke auf 8% (+1) und die Gr&uuml;nen auf 20% der Stimmen. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/ZDFPolitbarometer?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#ZDFPolitbarometer<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/ueJUMSk9PY\">pic.twitter.com\/ueJUMSk9PY<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ZDF heute (@ZDFheute) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ZDFheute\/status\/1319525226523316225?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 23, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> \n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66088","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66088"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66091,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66088\/revisions\/66091"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}