{"id":66125,"date":"2020-10-24T11:45:54","date_gmt":"2020-10-24T09:45:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66125"},"modified":"2020-10-24T16:24:31","modified_gmt":"2020-10-24T14:24:31","slug":"leserbriefe-zu-verschwoerungstheorien-aus-dem-netz-eine-irrefuehrende-kampagne-zur-verteidigung-der-deutungshoheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66125","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eVerschw\u00f6rungstheorien aus dem Netz \u2013 eine irref\u00fchrende Kampagne zur Verteidigung der Deutungshoheit\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66039\">In diesem Beitrag<\/a> behandelt Jens Berger den Begriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo;. Aktuell werden von Printmedien und dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen die Thesen vertreten, Verschw&ouml;rungstheorien w&uuml;rden immer mehr verbreitet und stammen aus dem Netz. Auch die NachDenkSeiten sind diesem Vorwurf ausgesetzt. Jens Berger widerlegt diese Thesen und weist auf den erhofften &bdquo;Wippschaukeleffekt&ldquo; hin:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Je d&uuml;sterer Internetmedien dargestellt werden, desto heller strahlen die klassischen Medien.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Auf diesen Beitrag haben einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten per Email geantwortet. Darin werden eigene Eindr&uuml;cke mitgeteilt und auf potentielle Erg&auml;nzungen hingewiesen. F&uuml;r die Antworten bedanken wir uns sehr. Hier nun eine Auswahl der eingereichten Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebe Redakteure\/innen, hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nin meiner t&auml;glichen Routine sind die Artikel der Nachdenkseite ein fester Bestandteil meines Zeitmanagements.<br>\nGleichzeitig lese ich seit Jahren ebenfalls andere linke Medien. Daher kann ich dem Artikel nur beipflichten!<br>\n&nbsp;<br>\nIch besch&auml;fftige mich privat seit Jahren mit &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien&rdquo;. Sp&auml;testens mit der Berichterstattung zur NSA-Vorratsdatenspeicherung (07. Juni 2013) wurde bekannt, dass deren pauschale Verunglimpfung als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo;, wobei diese Menschen &uuml;ber Jahrzehnte als paranoide Spinner verunglimpft wurden, sich nun als Wahrheit herausstellten. Selbst die Existenz der NSA galt jahrelang als Verschw&ouml;rungstheorie, das Abh&ouml;rnetzwerk Echelon, die Terroranschl&auml;ge der Nato-Stay-Behind-Organisationen, der Einsatz von Polizei Undercover-Cops als Provokateure zum Vorwand gegen Demonstranten gewaltt&auml;tig vorzugehen, die Schwarzgeldkonten der CDU etc. usw . . .&nbsp; Mit Edward Joseph Snowden haben wir seit Juni 2013 die Best&auml;tigung vieler Verschw&ouml;rungstheorien.<br>\nUnd nun gilt es schon fast &nbsp;als &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo;, wie die Blickrichtung bei Verschw&ouml;rungstheorien pl&ouml;tzlich von &ldquo;das ist verschw&ouml;rungstheoretischer Unfug, da stimmt kein einziges Detail&ldquo; zu &ldquo;naja das war doch die ganze Zeit eh klar; das wussten doch alle&rdquo; wechselt.Pl&ouml;tzlich ist da die Wahrheit und niemand kann sich mehr daran erinnern, dass es zuvor eine &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo; gewesen sei.<br>\nNun muss man nichts &uuml;ber JFK, das CIA Dokument 1035-960 oder die &ldquo;Ungereimtheiten&rdquo; der Terroranschl&auml;ge vom 11. September 2001 wissen. Man muss nicht festhalten, dass sich mehr als 200 Verschw&ouml;rungstheorien in den letzten 15 Jahren als Wahr herausstellten. Was man allerdings wissen sollte ist, dass ALLE Geheimdienste Verschw&ouml;rungstheorien und L&uuml;gen in die Presse dr&uuml;cken, um die &ldquo;richtige PR&rdquo; zu setzen. Hierbei m&uuml;ssen, weil auch die NACHDENKSEITEN immer mehr Leser erhalten, Schmutz\/L&uuml;gen\/Halbwahrheiten gegen Online-Dienste gepullt werden. Sp&auml;testens mit Snowden und der Berichterstattung zu WIKIPEDIA sollten Vorbehalte zur&uuml;ckgestellt werden, auch weil J. Assange ansonsten in einem US-Drecksloch verrottet.<br>\n&nbsp;<br>\nAuffallend ist lediglich, dass &ldquo;Fr&uuml;her&rdquo; im Wochentakt wieder einmal sich eine sog. Verschw&ouml;rungstheorie als &gt;Wahr&lt; herausstellte und augenblicklich nur noch alle drei Wochen. Zur Aufdeckung der Verschw&ouml;rungen haben die NACHDENKSEITEN einen riesigen Anteil gehabt!\n&nbsp;\nSchon immer entt&auml;uschend war dagegen das \"Redaktionsnetzwerk Deutschland\", die \"Faktenfinder\" geschweige die Tagesschau. Hervorzuheben ist hierbei besonders die pervide Wort- und Bildwahl und deren Abfolge in der Tagesschau.\nJa, es soll dem Publikum die Meinung eingebrannt werden: \"Wir sind die, die ehrlich sind!\" Bei der Plausibilit&auml;tspr&uuml;fung - auch durch die NACHDENKSEITEN - f&auml;llt\/fallen das\/die Qualit&auml;tsmedien\/um gerade t&auml;glich (!) durch. Warum das so ist k&ouml;nne die \"Macher\" von ARD, S&uuml;ddeutsche und SZ nachlesen: C. Wright Mills \"Die Machtelite\", was sie sicherlich schon gemacht und verinnerlicht haben.\n&nbsp;\nF&uuml;r uns \"Machtlosen\" sind jedenfalls die NACHDENKSEITEN ein Muss.\n&nbsp;\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en\nReinhard Lerche\n\n\n\n<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dank an Jens Berger f&uuml;r diesen hervorragenden Artikel. <\/p><p>Zur Erg&auml;nzung noch diese Hinweise: <\/p><p>Colin Powell verwendete vor der UNO &ldquo;Beweise&rdquo; (auf LKWs installierte Chemiewaffen-Labore, die im Land umherfahren), die der BND einem irakischen Fl&uuml;chtling gleichsam in den Mund gelegt hatte, was beim BND als gro&szlig;er Erfolg gefeiert wurde (vgl. den Film &ldquo;Curveball&rdquo;) <\/p><p>Jahrzehntelang wurde der &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo;, dass das Oktoberfest-Attentat von 1980 keine Tat eines Einzelt&auml;ters gewesen ist, NICHT nachgegangen. <\/p><p>Ganz zu schweigen von der Weigerung, &ldquo;Verschw&ouml;rungen&rdquo; in den &Auml;mtern f&uuml;r Verfassungsschutz nachzugehen. (NSU-Komplex, Mord an Generalbundesanwalt Buback und andere) <\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nVolker Jansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Beitrag, der trifft meine Beobachtungen ganz gut, weswegen ich ihn mit einem befriedigenden Gef&uuml;hl des Confirmation Bias lesen konnte.<\/p><p>Hier daher eine kleine Anmerkung:<\/p><p>K&uuml;rzlich habe ich mir Gedanken &uuml;ber den semantischen Unterschied zwischen den Begriffen &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; und &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien aus dem Internet&rdquo; gemacht. Ein Unterschied der letztlich nicht wirklich vorhanden ist. Lediglich die historische Verbindung des Begriffes L&uuml;genpresse mit dem Nationalsozialismus l&auml;dt diesen Begriff nochmal etwas auf, inhaltlich sehe ich letztlich kaum einen Unterschied.<\/p><p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/L%C3%BCgenpresse\">Die Wikipedia<\/a> schreibt zum Begriff L&uuml;genpresse:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;L&uuml;genpresse&nbsp;ist ein&nbsp;politisches Schlagwort, das&nbsp;polemisch&nbsp;und in&nbsp;herabsetzender&nbsp;Absicht auf mediale Erzeugnisse gerichtet ist und sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts im&nbsp;deutschen Sprachraum&nbsp;nachweisen l&auml;sst. Zun&auml;chst wurde es gelegentlich von konservativen Katholiken, zumeist mit einem&nbsp;antisemitischen&nbsp;Hintergrund, gegen die im Zuge der&nbsp;b&uuml;rgerlichen Revolutionen&nbsp;entstandene liberale Presse verwendet. In der&nbsp;Propaganda im Ersten Weltkrieg&nbsp;fand &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; sehr viel h&auml;ufiger Verwendung; hier bezeichnete es aus Sicht&nbsp;Deutschlands&nbsp;und&nbsp;&Ouml;sterreich-Ungarns&nbsp;die Presse der Feindstaaten. Sowohl vor als auch im&nbsp;Nationalsozialismus&nbsp;nutzten NS-Agitatoren das Schlagwort im Rahmen ihrer antisemitischen&nbsp;Verschw&ouml;rungstheorie&nbsp;zur Herabsetzung von Gegnern als&nbsp;Kommunisten&nbsp;und&nbsp;Juden&nbsp;sowie der Behauptung einer Steuerung der Presse durch ein &bdquo;Weltjudentum&ldquo;. Nach der &bdquo;Machtergreifung&ldquo; und der&nbsp;Gleichschaltung&nbsp;der Inlandspresse wurden die Medien der sp&auml;teren Kriegsgegner mit &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo;&nbsp;geschm&auml;ht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da braucht man nicht viel, um dieselbe Definition auch auf &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien aus dem Netz anzuwenden:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Verschw&ouml;rungstheorien aus dem Netz ist ein politisches Schlagwort, das polemisch und in herabsetzender Absicht auf mediale Erzeugnisse gerichtet ist und sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum nachweisen l&auml;sst. Zun&auml;chst wurde es gelegentlich von konservativen [&hellip;]&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Wenn also die traditionellen Medien immer lauter &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; schreien, dann ist der Unterschied zu denjenigen, die &ldquo;L&uuml;genpresse&rdquo; schreien letztlich nur ein begrifflicher, jedoch kein inhaltlicher.<\/p><p>Aber um Inhalte geht es wohl immer weniger Menschen. Mir tun ja jetzt schon die ganzen &ldquo;Journalisten&rdquo; leid, wenn sie sich dann wohl demn&auml;chst nicht mehr an dem inhaltsleeren Gebrubbel eines Donald Trump abarbeiten k&ouml;nnen. Zum Gl&uuml;ck aber wird Corona sie wohl noch f&uuml;r ein paar Monate von ihrem eigentlichen Beruf ablenken.<\/p><p>Spannend ist das Alles trotzdem, auch wenn einem bei der Rolle R&uuml;ckw&auml;rts, die die Printmedien seit dem von Habermaas im &ldquo;Strukturwandel der &Ouml;ffentlichkeit&rdquo; beschriebenen Wandel vom Hofberichterstatter zum &ldquo;Guardian&rdquo; zur&uuml;ck zum Hofberichterstatter gemacht haben ganz schwindelig wird.<\/p><p>Besonders bezeichnend war da k&uuml;rzlich <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2020-08\/meinungsfreiheit-demokratie-politische-debatten-5vor8\">folgende Aussage<\/a> vom wirtschaftspolitischen Korrespondenten der Zeit, Mark Schieritz, in der er den B&uuml;rger erschreckend explizit von der &ouml;ffentlichen Debatte ausschlie&szlig;t (und sich dann auch noch erdreistet sich im gleichen Artikel auf Kant und die Aufkl&auml;rung zu berufen):<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Nun ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Im Prinzip kann jeder meinen, was er will, auch wenn es vollkommener Unsinn ist. F&uuml;r die &ouml;ffentliche Debatte und ihre Teilnehmer aber &ndash; Medien, Politiker, Betreiber von Internetplattformen &ndash; gilt dieser Grundsatz allerdings nur bedingt.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Abschlie&szlig;end noch diese Leseempfehlung zum <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2020\/10\/people-need-to-reclaim-the-internet\/\">letzten Blogeintrag von Craig Murray<\/a>.  <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nTopha<\/p><p>Nachtrag: Die Rolle R&uuml;ckwarts der Printmedien fand nat&uuml;rlich erst in j&uuml;ngerer Vergangenheit statt und wurde von Habermas 1962 nat&uuml;rlich noch nicht beschrieben. H&ouml;chstens vorausgeahnt.<\/p><p>mfg, Topha<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger: <\/p><p>Danke f&uuml;r den interessanten Artikel. Ich m&ouml;chte noch einige ANmerkungen dazu machen. <\/p><ul>\n<li>Der neue Ausdruck ist Verschw&ouml;rungsmythen (etwa im Blog von Michael Blume in scilogs). Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, da&szlig; es sich weniger um eine auch falsifizierbare Theorie sondern ein gegen Ejnw&auml;nde aus Fakten abgeschirmtes Gedankengeb&auml;ude handelt. <\/li>\n<li>Echsenmenschen. Vor einigen Wochen gab es eine Science Fiction Serie aus den 80ern mit dem Titel &ldquo;Die Besucher kommen zur&uuml;ck&rdquo; in der es um solche au&szlig;erirdischen Echsenwesen handelte. Diese wollten die Menschen versklaven oder gleich &ldquo;verspeisen&rdquo;. <\/li>\n<li>Nachdenkseiten und Telepolis.\n<p>Nun hat ja Telepolis mit der Serie &uuml;ber die Anschl&auml;ge vom 11. September 2001 selber die Thesen von Mathias Br&ouml;kers verbreitet. Diese Thesen tauchen iin de Foren in der Tat manchmal auf. Ebenso gab es wohl auch in den Nachdenkseiten zu diesem Thema entsprechende Artikel. <\/p><\/li>\n<li>Die Bielefeld-Verschw&ouml;rung.\n<p>Naja ich war selber schon ein paar mal dort und stelle damit die Existenz dieses Ortes einschlie&szlig;lich der dort hergestellten Tiefk&uuml;hlpizzas fest. Sogar in der Krimiserie &ldquo;Wilsberg&rdquo; gab es ein Episode &ldquo;die Bielefeld-Verschw&ouml;rung&rdquo;, in der es in der Tat um einen Giftm&uuml;llskandal ging.<\/p><\/li>\n<\/ul><p>Gru&szlig;<br>\nR.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"donateNotice\"><p>Die Zugriffe bei den NachDenkSeiten wachsen. Die Arbeit w&auml;chst. Und auch der Aufwand. Wir bitten (auch) unsere neuen Leserinnen und Leser um Unterst&uuml;tzung.<br><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=7726\">Das geht so ...<\/a><\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Macher der Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Das ZDF f&auml;llt nicht gerade durch sachliche und fundierte Sendungen, egal ob Nachrichten oder Wissenschaftsmagazine, auf. Herr Lesch und die dazugeh&ouml;rigen Sendungen haben eher die Qualit&auml;t von Boulevardwissenschaft im &ouml;ffentlich-rechtlichen TV.&nbsp;<br>\nDas ZDF ist leider schon seit Ende der 90er Jahren ein Sender, den man nur dann ansieht, wenn es sonst keinerlei Alternativen gibt.&nbsp;<br>\nAls Beispiel k&ouml;nnte man auch die &bdquo;HeuteShow&ldquo; nehmen.&nbsp;<br>\n&bdquo;W&auml;r Putin B&ouml;se, h&auml;tte er Minions&hellip;&ldquo;<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nB.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nwenn die Hintergr&uuml;nde nicht so offensichtlich w&auml;ren, k&ouml;nnte man es schon verwunderlich finden, da&szlig; in den letzten Jahren vermehrt gegen sogenannte Verschw&ouml;rungstheorien vorgegangen und Stimmung gemacht wird, obwohl solche doch seit Jahrtausenden existieren. Immer wenn etwas seltsames passiert, das den Menschen angesichts eines eklatanten Mangels an Informationen unerkl&auml;rlich erscheint, beginnen sie sich selbst eine Wahrheit zurechtzuzimmern, die mal mehr, mal weniger realistisch ist.<br>\n&nbsp;<br>\nDie Juden vergiften unsere Brunnen und verursachen die Pest. Die Nachbarin hat meine Kuh verhext. Die Illuminaten sind f&uuml;r die Franz&ouml;sische Revolution verantwortlich. Im Ozean treiben f&uuml;rchterliche Ungeheuer ihr Unwesen. Seit es Menschen gibt, gibt es wohl auch Verschw&ouml;rungstheorien und krude Vorstellungen &uuml;ber die Welt, oder werden Ger&uuml;chte verbreitet, die am Ende bisweilen eine Massenhysterie ausl&ouml;sen. Gerade das Internet war seit jeher eine Brutst&auml;tte f&uuml;r abstruse Gedankenkonstrukte und dem, was man heute als &ldquo;Fake News&rdquo; bezeichnet, nur hat das seltsamerweise vor 10-15 Jahren noch niemanden wirklich gest&ouml;rt. Eher im Gegenteil. Man hat diese Personen, wenn man &uuml;berhaupt Notiz von ihnen genommen hat, bel&auml;chelt, sich &uuml;ber ihre Dummheit lustig gemacht, und das war&rsquo;s dann, w&auml;hrend man gleichzeitig die Vorz&uuml;ge einer Technologie betonte, die es jedem jederzeit erlaubte, nahezu alles zu ver&ouml;ffentlichen.<br>\n&nbsp;<br>\nEs sollte daher nicht verwundern, da&szlig; diverse Webseiten, die ihr Gesch&auml;ft ausschlie&szlig;lich mit der Produktion von Falschnachrichten und wilden Spekulationen machen, &auml;lter sind als Facebook; Filme und B&uuml;cher &uuml;ber Geister, UFOs, Ungeheuer und Paranormales erfreuen sich seit Jahrzehnten einer gewissen Beliebtheit; schon Houdini verbrachte seine Zeit damit, auf S&eacute;ancen selbsternannte Medien der Scharlatanerie zu &uuml;berf&uuml;hren; religi&ouml;se F&uuml;hrer propagieren seit Urzeiten den haneb&uuml;chensten Unsinn und erkl&auml;ren ihn erfolgreich zur einzigen Wahrheit; Wahrsager und Astrologen finden seit Jahrtausenden zahlungswillige Kundschaft und kaum eine Zeitung kommt ohne Horoskop aus; selbst Geheimdienste besch&auml;ftigten sich mit Telepathie und Telekinese.<br>\n&nbsp;<br>\nDerartige Erkl&auml;rungsversuche gedeihen immer dort, wo die Wissens- und Informationsvermittlung an die Massen scheitert, die offizielle Version un&uuml;bersehbare L&uuml;cken und Widerspr&uuml;che aufweist oder gar zu unglaubw&uuml;rdig wirkt. Wenn sich die Menschen also anderen Quellen als den etablierten Medien zuwenden, um die Welt zu verstehen, dann ist das in erster Linie die Folge eines systematischen und langfristigen Versagens des Staates und der Presse bei der Aufkl&auml;rung der B&uuml;rger &ndash; oder der Tatsache, da&szlig; man allzu dreist l&uuml;gt. Wer seit Jahrzehnten einseitig berichtet, die Wahrheit verzerrt und unliebsame Informationen unterdr&uuml;ckt oder konsequent &uuml;bergeht, die f&uuml;r das Verst&auml;ndnis des Berichteten unabdingbar w&auml;ren; wer bei der Qualit&auml;tskontrolle zunehmend einspart, redaktionell verludert, gleichzeitig ideologisch aufr&uuml;stet und sich in heuchlerischer T&uuml;gelei ergeht, so da&szlig; die Leserkommentare oftmals interessanter und informativer sind, als die Artikel, der braucht sich nicht zu wundern, wenn die Menschen das Vertrauen verlieren, anfangen andernorts die L&uuml;cken zu f&uuml;llen und vermehrt auch gesicherte Erkenntnisse in Zweifel ziehen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn den Zeitungen also die Leserschaft davonl&auml;uft und das b&ouml;se Wort von der L&uuml;genpresse die Runde macht, so ist dies die Konsequenz eines schleichenden, &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum gehenden Prozesses, an dem Presse und Politik selbst schuld sind. Niemand verliert &uuml;ber Nacht den Glauben daran, da&szlig; in der Zeitung die Wahrheit steht; schon gar nicht wenn diese Zeitung ihre Objektivit&auml;t, Unparteilichkeit und Wahrheitstreue wiederholt unter Beweis gestellt hat. Was aber soll der Leser tun, wenn daran zunehmend Zweifel aufkommen? Ich erinnere mich an einen Beitrag in einem Forum, in dem nach dem Amoklauf von Erfurt oder Winnenden &uuml;ber die Darstellung von Videospielen in der Presse diskutiert wurde. Der Nutzer schrieb sinngem&auml;&szlig;: Wenn die Berichterstattung &uuml;ber andere Dinge qualitativ genauso hochwertig ist, wie &uuml;ber Computerspiele, dann kann man den Medien eigentlich gar nichts mehr glauben. Leider hatte er mit dieser Vermutung nicht ganz so unrecht, wie man damals noch berechtigterweise hoffen konnte.<br>\n&nbsp;<br>\nSobald einem aber die ersten nagenden Zweifel &uuml;ber den Wahrheitsgehalt der Nachrichten kommen, gibt es kein zur&uuml;ck mehr und man beginnt verst&auml;rkt die offizielle Berichterstattung infrage zu stellen. Anl&auml;sse f&uuml;r einen derartigen Vertrauensverlust gab es in den letzten 20 Jahren wahrlich mehr als genug: Kosovokrieg, 9\/11, Killerspiel-Debatte, russophobe Propaganda, Georgien 2008, Ukraine 2014, Syrien, Jemen, Irakkrieg, Migrationskrise oder irgendein Thema, in dem man selbst versiert ist und in den Medien v&ouml;llig falsch dargestellt wurde, jedes einzelne davon reichte aus, die Glaubw&uuml;rdigkeit der Presse nachhaltig zu besch&auml;digen und in der Summe weitgehend zu zerst&ouml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nBeginnt man dann die Rolle der Medien in der Vergangenheit zu recherchieren, merkt man schlie&szlig;lich, da&szlig; es nie anders war. Wenn Joseph Pulitzer und William Hearst einen Krieg wollten, dann haben sie ihn herbeigeschrieben. Die Wahrheit war da zweitrangig. Der vermeintliche Anschlag auf die USS Maine im Jahre 1898 war &uuml;brigens ebenfalls eine Verschw&ouml;rungstheorie, die gezielt von der amerikanischen Presse gepusht wurde, um dem amerikanischen Reich endlich die Gelegenheit zu geben, nach &Uuml;bersee zu expandieren. Die angeblichen Invasionspl&auml;ne der Japaner auf dem amerikanischen Kontinent, die in den USA sp&auml;testens seit 1938 die Runde machten? Verschw&ouml;rungstheorie, um f&uuml;r den gro&szlig;en Krieg r&uuml;sten zu k&ouml;nnen. Der Tonkin-Zwischenfall? Verschw&ouml;rungstheorie, um in den Vietnamkrieg eintreten zu k&ouml;nnen. Diese offiziell verbreiteten L&uuml;gengeschichten haben unz&auml;hlige Menschenleben gefordert, dagegen nehmen sich die Verschw&ouml;rungstheorien der einfachen B&uuml;rger doch recht harmlos aus.<br>\n&nbsp;<br>\nEs ist interessant zu sehen, wie sehr sich innerhalb der letzten zehn Jahre das Bild der sozialen Medien im Westen gewandelt hat. Vom gro&szlig;en Hoffnungstr&auml;ger, mit dem man die Zensurbollwerke autorit&auml;rer Staaten durchbrechen und &uuml;berall Demokratie und Meinungsfreiheit verbreiten kann (wer spricht heute noch wohlwollend von der Twitter- und Facebook-Revolution?), hin zu einem medialen &Uuml;bel, das Falschmeldungen und Verschw&ouml;rungstheorien verbreitet, die Demokratie gef&auml;hrdet und unbedingt eingehegt werden mu&szlig;. 2012 zitierte The Atlantic einen chinesischen Weibo-Nutzer noch mit den Worten:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Warum zensieren die USA keine Ger&uuml;chte? Egal wie wild sie sind, niemand blockiert sie und diejenigen, die sie in die Welt setzen, haben keine Angst davor verhaftet zu werden. Vielleicht k&ouml;nnen Ger&uuml;chte dort, wo die Wahrheit dominiert, keinen Schaden anrichten. Nur Orte, denen es an Wahrheit mangelt, f&uuml;rchten sich vor Ger&uuml;chten.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/international\/archive\/2012\/04\/rumor-lies-and-weibo-how-social-media-is-changing-the-nature-of-truth-in-china\/255916\/\">theatlantic.com\/international\/archive\/2012\/04\/rumor-lies-and-weibo-how-social-media-is-changing-the-nature-of-truth-in-china\/255916\/<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nNur acht Jahre sp&auml;ter schl&auml;gt man in derselben Zeitung ganz andere T&ouml;ne an:<br>\n&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;In der gro&szlig;en Diskussion der vergangenen beiden Jahrzehnte &uuml;ber Freiheit versus Kontrolle des Internets hatte China gr&ouml;&szlig;tenteils Recht und die Vereinigten Staaten gr&ouml;&szlig;tenteils Unrecht. Eine erhebliche &Uuml;berwachung und Kontrolle der Meinungs&auml;u&szlig;erung sind unabdingbare Bestandteile eines erwachsenen und florierenden Internets und Regierungen m&uuml;ssen bei diesen Ma&szlig;nahmen eine tragende Rolle spielen, um sicherzustellen, da&szlig; das Internet mit den Normen und Werten der Gesellschaft kompatibel ist.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/ideas\/archive\/2020\/04\/what-covid-revealed-about-internet\/610549\/\">theatlantic.com\/ideas\/archive\/2020\/04\/what-covid-revealed-about-internet\/610549\/<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nZum Abschlu&szlig; noch ein bekanntes Zitat des amerikanischen Journalisten John Swinton, welches aus dem Jahr 1883 stammt. Man darf annehmen, da&szlig; die Situation heute aufgrund der deutlich st&auml;rkeren Konzentration der Medien in einigen wenigen Konzernen noch sehr viel &auml;rger ist:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;So etwas wie eine unabh&auml;ngige Presse gibt es in Amerika nicht, au&szlig;er in abgelegenen Kleinst&auml;dten auf dem Land. Ihr seid alle Sklaven. Ihr wisst es und ich wei&szlig; es. Nicht ein einziger von euch wagt es, eine ehrliche Meinung auszudr&uuml;cken. Wenn ihr sie zum Ausdruck br&auml;chtet, w&uuml;rdet ihr schon im Voraus wissen, dass sie niemals im Druck erscheinen w&uuml;rde. Ich bekomme 150 Dollar daf&uuml;r bezahlt, dass ich ehrliche Meinungen aus der Zeitung heraushalte, mit der ich verbunden bin. Andere von euch bekommen &auml;hnliche Geh&auml;lter um &auml;hnliche Dinge zu tun. Wenn ich erlauben w&uuml;rde, dass in einer Ausgabe meiner Zeitung ehrliche Meinungen abgedruckt w&uuml;rden, w&auml;re ich vor Ablauf von 24 Stunden wie Othello: Meine Anstellung w&auml;re weg. Derjenige, der so verr&uuml;ckt w&auml;re, ehrliche Meinungen zu schreiben, w&auml;re auf der Stra&szlig;e um einen neuen Job zu suchen. Das Gesch&auml;ft des Journalisten in New York ist es, die Wahrheit zu verdrehen, unverbl&uuml;mt zu l&uuml;gen, sie zu pervertieren, zu schm&auml;hen, zu F&uuml;&szlig;en des Mammon zu katzbuckeln und das eigene Land und Volk f&uuml;r sein t&auml;gliches Brot zu verkaufen, oder, was dasselbe ist, f&uuml;r sein Gehalt. Ihr wisst es und ich wei&szlig; es; Was f&uuml;r ein Unsinn, einen Toast auf die &sbquo;Unabh&auml;ngigkeit der Presse&lsquo; auszubringen! Wir sind Werkzeuge und Dienstleute reicher M&auml;nner hinter der B&uuml;hne. Wir sind Hampelm&auml;nner. Sie ziehen die F&auml;den und wir tanzen. Unsere Zeit, unsere F&auml;higkeiten, unser Leben, unsere M&ouml;glichkeiten sind alle das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte.&ldquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_Swinton#Die_Rede_im_Twilight_Club_1883\">de.wikipedia.org\/wiki\/John_Swinton#Die_Rede_im_Twilight_Club_1883<\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nDas bedeutet nat&uuml;rlich nicht, da&szlig; alles, was in der Zeitung steht, gelogen ist, noch da&szlig; alle Journalisten absichtlich und systematisch L&uuml;gen verbreiten. Die Todesanzeigen sind sicherlich wahrheitsgetreu, ebenso wie die Sportergebnisse. Allerdings sollte sich jeder dar&uuml;ber im klaren sein, da&szlig; die Presse ein Machtinstrument ist, das dazu benutzt wird, die Meinung der Massen zu manipulieren und in die eine, oder andere Richtung zu bewegen oder einfach nur deren Aufmerksamkeit zu lenken. Der gut konditionierte B&uuml;rger besch&auml;ftigt sich neben der Arbeit nur noch mit dem, was ihm die Medien einfl&uuml;stern. Insbesondere bei allen Themenfeldern die systemrelevant und von geopolitischer Bedeutung sind, mu&szlig; allerdings von einer absichtlich selektiven, grob verzerrenden Berichterstattung ausgegangen werden. Wenn alle gesellschaftlich relevanten Presseorgane zu einem kontroversen Thema wie auf Kommando dieselbe Meinung vertreten und dieselbe Wortwahl treffen, oder &uuml;ber ein Ereignis von nationaler bzw. globaler Tragweite kaum berichten, ist es sicherlich nicht verkehrt, erstmal von einer konzertierten Propagandaaktion bzw. einem Schweigekartell auszugehen.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nRF<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nihrem guten Artikel kann ich nur noch folgendes hinzuf&uuml;gen:<br>\n&nbsp;<br>\nWenn Verschw&ouml;rungstheoretiker Menschen sind, die ohne Vorbehalte nach der Wahrheit suchen, um f&uuml;r mehr Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit auf der Welt zu sorgen, dann bete ich zum Himmel, mir den Mut und die Kraft zu geben, der gr&ouml;&szlig;te Verschw&ouml;rungstheoretiker von allen zu sein.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG<br>\nAndreas S&uuml;skow<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich m&ouml;chte mich an dieser Stelle mal f&uuml;r alle Ihre letzten Beitr&auml;ge zum Coronavirus bedanken. Es ist f&uuml;r mich jedes Mal wieder ein kleiner Lichtblick, f&uuml;hle ich mich beim Lesen Ihrer Artikel endlich nicht mehr so alleine.&nbsp;<\/p><p>Ich retweete Ihre Artikel meistens bei Twitter ohne zu wissen, ob sie sich &uuml;berhaupt jemand meiner Freunde anguckt. Einer schickte mir daraufhin den Artikel von Psiram &uuml;ber die Nachdenkseiten. Ich h&auml;tte ihm meinerseits dann wieder Artikel &uuml;ber Psiram zur&uuml;ckschicken k&ouml;nnen, aber ich hab es gelassen, zumal ich zuvor schon festgestellt habe, dass ich mit ihm nicht &uuml;ber Politik diskutieren kann.<\/p><p>Es ist aktuell das h&ouml;chste meiner Gef&uuml;hle Ihre Artikel zu retweeten. Mit jemanden &uuml;ber meine Meinung zum Coronavirus zu reden, traue ich mich nicht. Die Kampagnen zu Verschw&ouml;rungstheorien wirken insoweit, dass ich Angst vor sozialer Ausgrenzung habe. Ich w&uuml;nsche mir so sehr jemanden, der meine Ansichten teilt und bei dem ich all meine Sorgen und N&ouml;te auslassen kann ohne mit durchgeknallten K&ouml;chen in eine Ecke gestellt zu werden. Bis ich so jemanden gefunden habe, bleiben mir nur Ihre Artikel und ich m&ouml;chte mich nochmals herzlich daf&uuml;r bedanken.<\/p><p>Ich m&ouml;chte einfach mit einem Zitat von Ihnen aus einem anderen Artikelschlie&szlig;en, weil es mir wirklich aus der Seele spricht:&nbsp;<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Wenn in zwanzig Jahren die Chancengerechtigkeit noch schlechter, die Altersarmut noch gr&ouml;&szlig;er, die Zahl der prek&auml;ren Jobs noch h&ouml;her sind und noch mehr Fl&uuml;chtlinge in Lagern vor sich hin vegetieren, Kinder in fernen L&auml;ndern von Drohnen zerfetzt werden oder an Hunger sterben und Deine Kinder Dich dann fragen, was Du damals gemacht hast und Deine Antwort lautet, Du h&auml;ttest damals sehr viel Energie f&uuml;r die Kritik geistig verwirrter, veganer K&ouml;che und Schlagerheinis aufgebracht, werden sie Dir sicher dankbar sein.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66039\">In diesem Beitrag<\/a> behandelt Jens Berger den Begriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo;. Aktuell werden von Printmedien und dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehen die Thesen vertreten, Verschw&ouml;rungstheorien w&uuml;rden immer mehr verbreitet und stammen aus dem Netz. Auch die NachDenkSeiten sind diesem Vorwurf ausgesetzt. Jens Berger widerlegt diese Thesen und weist auf den erhofften &bdquo;Wippschaukeleffekt&ldquo; hin:<\/p>\n<blockquote>\n<p> &bdquo;Je d&uuml;sterer Internetmedien dargestellt werden,<\/p>\n<\/blockquote>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66125\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,103,183,11],"tags":[],"class_list":["post-66125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66125"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66125\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66128,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66125\/revisions\/66128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}