{"id":66166,"date":"2020-10-26T09:05:07","date_gmt":"2020-10-26T08:05:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66166"},"modified":"2020-10-26T11:58:22","modified_gmt":"2020-10-26T10:58:22","slug":"armenien-und-aserbaidschan-bekaempfen-sich-mit-grausamkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66166","title":{"rendered":"Armenien und Aserbaidschan bek\u00e4mpfen sich mit Grausamkeit"},"content":{"rendered":"<p>Auf die Attacken der aserbaidschanischen Armee gegen die international nicht anerkannte &bdquo;Republik Nagorni-Karabach&ldquo; antwortet die Armee Armeniens mit der Beschie&szlig;ung der zweitgr&ouml;&szlig;ten aserbaidschanischen Stadt Gjandscha. Russische Politiker weisen den Anspruch der T&uuml;rkei zur&uuml;ck, die im Karabach-Konflikt jetzt die Rolle des &bdquo;Vermittlers&ldquo; beansprucht. Von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>, Moskau.<br>\n<!--more--><br>\nSeit drei Wochen herrscht Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien. Stepanakert, die Hauptstadt der international nicht anerkannten &bdquo;Republik Nagorni-Karabach&ldquo; (RNK), wird von den aserbaidschanischen Truppen immer wieder mit Raketen bombardiert. <\/p><p>Ziel der aserbaidschanischen F&uuml;hrung ist es, die seit 1991 faktisch unabh&auml;ngige, aber international nicht anerkannte &bdquo;Republik Nagorni-Karabach&ldquo; wieder in den aserbaidschanischen Staat einzugliedern. In der RNK leben seit alters her vor allem Armenier. Zwei &ndash; unter Vermittlung von Russland zustandegekommene &ndash; Waffenstillst&auml;nde wurden innerhalb kurzer Zeit gebrochen. <\/p><p>In Nagorni-Karabach leben 150.000 Menschen. Bei einer Volksz&auml;hlung im Jahr 2005 waren 99 Prozent der RNK-Einwohner Armenier. Dass es 1991 zu der Gr&uuml;ndung der RNK gekommen war, hing zusammen mit einem anti-armenischen Pogrom in der aserbaidschanischen Stadt Sumgayit im Februar 1988. Von 1923 bis 1991 war Nagorni-Karabach ein autonomes Gebiet im Bestand der Sozialistischen Sowjetischen Republik Aserbaidschan.<\/p><p>Exakte Zahlen &uuml;ber Verletzte, Tote und Kriegsgefangene w&auml;hrend des drei Wochen dauernden Krieges gibt es nicht. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin erkl&auml;rte am Donnerstag, der Krieg habe bisher 5000 Menschen das Leben gekostet. Das ist eine sehr hohe Zahl. Doch aus den Hauptschlagzeilen ist der Krieg um Nagorni-Karabach verschwunden. <\/p><p>Russland versteht sich in dem Konflikt als Vermittler. Russland hat in den letzten Jahrzehnten Waffen sowohl an Aserbaidschan als auch Armenien geliefert. Die russischen Medien bem&uuml;hen sich um eine neutrale Berichterstattung zu dem Konflikt im S&uuml;dkaukasus.<\/p><p>Auch US-Pr&auml;sident Donald Trump, Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg und Vertreter der EU-Kommission vermeiden einseitige Schuldzuweisungen. Auff&auml;llig ist aber, dass westliche Politiker die T&uuml;rkei nicht f&uuml;r ihre kriegstreiberische Rolle schelten. Immerhin ist die T&uuml;rkei Mitglied der Nato. Wegen der vornehmen Zur&uuml;ckhaltung der westlichen Politiker fragte der Pr&auml;sident von Armenien, Armen Sarkisjan, gegen&uuml;ber dem US-Journal Politico, ob die Nato der T&uuml;rkei &bdquo;gr&uuml;nes Licht&ldquo; gegeben habe.<\/p><p>Sarkisjan flog am Mittwoch nach Br&uuml;ssel, um sich mit Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg und dem Verantwortlichen in der EU-Kommission f&uuml;r Sicherheitspolitik, Josep Borell, zu treffen. Wie der Pressedienst des armenischen Pr&auml;sidenten mitteilte, wollte Sarkisjan die &bdquo;Aggression gegen Nagorni-Karabach&ldquo; und &bdquo;die Raketenangriffe von Seiten Aserbaidschans auf Orte in der Republik Armenien&ldquo; ansprechen. <\/p><p><strong>Pr&auml;sident von Armenien ruft zur allgemeinen Mobilmachung auf<\/strong><\/p><p>F&uuml;r die &bdquo;Republik Nagorni-Karabach&ldquo; und die sie unterst&uuml;tzenden armenischen Streitkr&auml;fte wird die milit&auml;rische Lage immer schwieriger. Am Mittwochabend gab der Pr&auml;sident von Aserbaidschan, Ilham Aljiew, die &bdquo;Befreiung&ldquo; von 20 D&ouml;rfern im Gebiet der RNK bekannt. <\/p><p>Angeblich kontrollieren die Streitkr&auml;fte Aserbaidschans inzwischen den Gro&szlig;teil der 90 Kilometer langen Grenze zwischen der RNK und dem Iran. Man kann auch nicht mehr ausschlie&szlig;en, dass es den aserbaidschanischen Streitkr&auml;ften gelingt, den Latschin-Korridor zu erobern. Durch diesen Korridor verl&auml;uft eine Stra&szlig;e durch die Berge, welche die k&uuml;rzeste Verbindung zwischen Armenien und Stepanakert, der Hauptstadt von Nagorni-Karabach, ist.<\/p><p>Angesichts der f&uuml;r das armenische Milit&auml;r dramatischen Entwicklung rief der Ministerpr&auml;sident von Armenien, Nikol Paschinjan, das armenische Volk am Mittwoch via Facebook auf, sich Freiwilligen-Einheiten anzuschlie&szlig;en. F&uuml;r die L&ouml;sung der Karabach-Frage g&auml;be es &bdquo;f&uuml;r lange Zeit keine diplomatische L&ouml;sung&ldquo;. Man habe immer erkl&auml;rt, dass man bereit sei f&uuml;r eine L&ouml;sung &bdquo;auf der Grundlage eines Kompromisses&ldquo;. Doch das, &bdquo;was f&uuml;r die armenische Seite jetzt annehmbar ist, ist jetzt nicht annehmbar f&uuml;r die aserbaidschanische Seite.&ldquo; Angesichts der aserbaidschanischen Position sei es &bdquo;in erster Linie die Aufgabe unseres Volkes, die Waffe in die Hand zu nehmen und die Heimat zu sch&uuml;tzen.&ldquo; Russland lobte der Ministerpr&auml;sident Armeniens als &bdquo;Vermittler und strategischen Partner&ldquo;. <\/p><p><strong>Will die T&uuml;rkei Russlands traditionell f&uuml;hrende Rolle im Kaukasus brechen?<\/strong><\/p><p>Die F&uuml;hrung der T&uuml;rkei hat zu dem Krieg im S&uuml;dkaukasus von Anfang an harte T&ouml;ne angeschlagen. Der t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an hat erkl&auml;rt, man werde Aserbaidschan milit&auml;risch unterst&uuml;tzen, wenn dies gew&uuml;nscht werde. <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20201023\/turtsiya-1581068745.html\">Russische Medien berichten<\/a>, dass diese Unterst&uuml;tzung schon geleistet wird. Aserbaidschan nutze t&uuml;rkische Drohnen und hohe t&uuml;rkische Milit&auml;rs hielten sich in Baku auf.  <\/p><p>Die T&uuml;rkei bestreitet, dass es mit Truppen an den K&auml;mpfen teilnimmt. Immer mehr h&auml;ufen sich jedoch die Berichte &uuml;ber Extremisten aus Syrien, die mit Hilfe der T&uuml;rkei in das Kriegsgebiet Karabach gebracht werden. 52 get&ouml;tete K&auml;mpfer aus Syrien, die in Karabach auf Seiten der aserbaidschanischen Armee gek&auml;mpft haben, wurden nach Angaben der &bdquo;Washington Times&ldquo; und des &bdquo;Wall Street Journals&ldquo; in speziellen K&uuml;hlschr&auml;nken zur&uuml;ck nach Syrien gebracht.<\/p><p>Die T&uuml;rkei beschuldigt Russland und Frankreich, Armenien mit &bdquo;gro&szlig;en Mengen&ldquo; an Waffen zu unterst&uuml;tzen. Die kriegstreiberischen Erkl&auml;rungen aus Ankara rei&szlig;en nicht ab. Am Donnerstag, einen Tag vor seiner Reise nach Moskau, erkl&auml;rte der t&uuml;rkische Vizepr&auml;sident Fuat Oktay in einem Interview mit CNN Turk, wenn Aserbaidschan dies w&uuml;nsche, werde die T&uuml;rkei &bdquo;ohne zu z&ouml;gern&ldquo; Truppen in das Kriegsgebiet Karabach schicken. Die Verhandlungen Russlands mit Vertretern Aserbaidschans und Armeniens seien &ndash; so der t&uuml;rkische Vize-Pr&auml;sident  &ndash; gescheitert, &bdquo;weil die T&uuml;rkei an dem Dialog nicht beteiligt wurde&ldquo;. <\/p><div class=\"donateNotice\"><p>Die Zugriffe bei den NachDenkSeiten wachsen. Die Arbeit w&auml;chst. Und auch der Aufwand. Wir bitten (auch) unsere neuen Leserinnen und Leser um Unterst&uuml;tzung.<br><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=7726\">Das geht so ...<\/a><\/p><\/div><p><strong>Russischer Senator: &bdquo;T&uuml;rkische Truppen schlie&szlig;en friedliche L&ouml;sung aus&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der russische Senator und au&szlig;enpolitische Experte Aleksej Puschkow twitterte zu den &Auml;u&szlig;erungen von Oktay, die Entsendung t&uuml;rkischer Truppen &bdquo;w&uuml;rde zur Ausweitung und Internationalisierung des Konflikts f&uuml;hren und eine friedliche L&ouml;sung ausschlie&szlig;en.&ldquo;<\/p><p>Der t&uuml;rkische Politologe Kerim Has erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Nesawisimaja Gaseta, Ankara werde f&uuml;r Moskau zum &bdquo;problematischen Partner&ldquo;, mit dem ein gemeinsames Handeln &bdquo;immer schwieriger&ldquo; werde. Erdo&#287;an werde f&uuml;r Moskau &bdquo;eine Quelle der Instabilit&auml;t&ldquo;. Die T&uuml;rkei k&ouml;nne im Karabach-Konflikt nicht die Rolle eines Vermittlers beanspruchen, da die T&uuml;rkei Armenien &bdquo;offen zum Feind erkl&auml;rt hat.&ldquo;<\/p><p><strong>Das wirtschaftliche und milit&auml;rische Kr&auml;fteverh&auml;ltnis<\/strong><\/p><p>Die beiden kriegsf&uuml;hrenden L&auml;nder im S&uuml;dkaukasus haben eine sehr unterschiedliche wirtschaftliche und milit&auml;rische St&auml;rke. Aserbaidschan hat 9,9 und Armenien 2,9 Millionen Einwohner. Aserbaidschan ist ein &ouml;lreiches Land, welches das schwarze Gold &uuml;ber eine Pipeline unter Umgehung von Armenien via Georgien in den t&uuml;rkischen Hafen Ceyhan transportiert. <\/p><p>Die Industrie von Armenien ist wenig entwickelt. 50 Prozent der Exporte sind von der Bergbauindustrie gef&ouml;rderte Rohstoffe. Zwei Millionen Armenier und zwei Millionen Aserbaidschaner arbeiten in Russland. Gegen eine sehr korrupte Oberschicht kam es in Armenien 2018 zu einer &bdquo;bunten Revolution&ldquo;. Sieger dieser &bdquo;Revolution&ldquo; war der jetzige Ministerpr&auml;sident von Armenien, Nikol Paschinjan. Er war bis zu der &bdquo;Revolution&ldquo; als Journalist und Oppositionspolitiker t&auml;tig. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dYSAgR133sM\">Nach Meinung von Igor Korotschenko<\/a>, Chefredakteur der russischen Zeitung &bdquo;Nationale Verteidigung&ldquo;, sind die Streitkr&auml;fte Armeniens den Streitkr&auml;ften von Aserbaidschan deutlich unterlegen. Unter Pr&auml;sident Ilham Alijew habe Aserbaidschan, reich geworden durch den Verkauf von Erd&ouml;l, modernste Drohnen in Israel gekauft. Teilweise w&uuml;rden diese auch in Lizenz in Aserbaidschan produziert. Die aserbaidschanischen Drohnen spielten eine Schl&uuml;sselrolle in diesem Krieg. <\/p><p>Auf Videos des aserbaidschanischen Verteidigungsministeriums ist zu sehen, wie Drohnen zur Aufkl&auml;rung der gegnerischen Linien, aber auch zu Luftschl&auml;gen eingesetzt werden. <\/p><p>Auch Armenien habe Drohnen gebaut, sagt Korotschenko. Diese seien aber nicht von solcher Qualit&auml;t wie die aserbaidschanischen.<\/p><p><strong>Raketen auf Wohnviertel<\/strong><\/p><p>Angesichts ihrer Unterlegenheit starteten die Streitkr&auml;fte von Armenien am 17. Oktober Raketenangriffe auf Wohngebiete, unter anderem in der aserbaidschanischen Stadt Gjandscha (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pBibDL9kQRM\">Video zerst&ouml;rter Wohngebiete ab Minute 2:16<\/a>), wo es nach Angaben der Nachrichtenagentur Anna News 15 Tote und 55 Verletzte gab. Die Stadt Gjandscha liegt im Nordwesten von Aserbaidschan und hat 300.000 Einwohner.<\/p><p>Angriffe auf Wohngebiete k&ouml;nnten Anlass sein, armenische Milit&auml;rs vor ein internationales Kriegsgericht zu bringen. Die russische <a href=\"https:\/\/www.ng.ru\/ideas\/2020-10-21\/7_7995_karabakh2.html\">&bdquo;Nesawisimaja Gaseta&ldquo; warnt<\/a>, von Angriffen im Rahmen der &bdquo;psychologischen Kriegsf&uuml;hrung&ldquo; abzusehen, zumal solche Angriffe milit&auml;risch auch &bdquo;keinen Nutzen&ldquo; br&auml;chten. Als Beispiele f&uuml;r die milit&auml;rische Nutzlosigkeit von Raketenangriffen auf Wohngebiete nennt das Blatt die Bombardierung Londons im Juni 1944 durch Nazi-Deutschland und die Bombardierung von Zagreb im Mai 1995 durch die Krajna-Serben.<\/p><p>Armenien k&ouml;nne es sich &ndash; so das Blatt &ndash; nach der &bdquo;weltweiten Emp&ouml;rung&ldquo; &uuml;ber Raketenangriffe auf Wohngebiete in Aserbaidschan auch nicht leisten, seine wenigen modernen Iskander-Raketen aus Russland f&uuml;r &bdquo;eine psychologische Kriegsf&uuml;hrung&ldquo; gegen Ziele in Aserbaidschan einzusetzen. Die wenigen und sehr teuren Iskander-Raketen solle Armenien als Sicherheitspfand behalten.<\/p><p><strong>Wird Russland eingreifen?<\/strong><\/p><p>Ob Russland in den Konflikt um Nagorni-Karabach eingreifen soll, ist unter russischen Politikern umstritten. Bisher galt die Regel, Russland greift nicht ein, weil Nagorni-Karabach nicht zu Armenien geh&ouml;rt. Doch wenn Armenien Russland bittet, im Rahmen des Verteidigungsb&uuml;ndnisses ODKB Armenien beizustehen, w&auml;re ein russischer Milit&auml;reinsatz in Armenien m&ouml;glich. Allerdings ist nicht sicher, ob der armenische Pr&auml;sident Paschinjan, der eher westlich orientiert ist, Russland &uuml;berhaupt um einen Milit&auml;reinsatz bittet. So ein Einsatz k&ouml;nnte Russlands sowieso schon intensiven &ndash; vor allem wirtschaftlichen &ndash; Einfluss in Armenien verst&auml;rken.<\/p><p>Konstantin Satulin, stellvertretender Vorsitzender des GUS-Komitees der Duma, <a href=\"https:\/\/ria.ru\/20201022\/karabakh-1580944043.html\">erkl&auml;rte<\/a>, man k&ouml;nne nicht ausschlie&szlig;en, dass Russland sich in Armenien engagiert. Aserbaidschan und die T&uuml;rkei h&auml;tten &bdquo;den Frieden in der Region verletzt&ldquo;. Sie &bdquo;m&uuml;ssten daran erinnert werden, welcher Staat im postsowjetischen Raum die F&uuml;hrungsrolle hat&ldquo;. Denkbar sei eine Erh&ouml;hung der Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Armenien sowie die Sperrung des armenischen Luftraums. Satulin stimmte mit der Einsch&auml;tzung des Ministerpr&auml;sidenten Armeniens &uuml;berein, dass auf diplomatischer Ebene zur Zeit nichts zu erreichen sei. <\/p><p>Eine Gegenrede kam von dem stellvertretenden Vorsitzenden des Duma-Verteidigungsausschusses, Andrej Krasow. Satulin habe seine Stellungnahme nicht mit dem russischen Verteidigungsministerium abgestimmt, sagte er. Es g&auml;be zurzeit &bdquo;keine Planungen f&uuml;r den Einsatz russischer Soldaten im Konfliktgebiet Nagorni-Karabach&ldquo;. Von einem Einsatz russischer Truppen in Nagorni-Karabach hatte Satulin allerdings nicht gesprochen.<\/p><p>Titelbild: Center for Security Studies ETH Zuerich<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/a6fb81f2d377414983585def115acc5f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf die Attacken der aserbaidschanischen Armee gegen die international nicht anerkannte &bdquo;Republik Nagorni-Karabach&ldquo; antwortet die Armee Armeniens mit der Beschie&szlig;ung der zweitgr&ouml;&szlig;ten aserbaidschanischen Stadt Gjandscha. Russische Politiker weisen den Anspruch der T&uuml;rkei zur&uuml;ck, die im Karabach-Konflikt jetzt die Rolle des &bdquo;Vermittlers&ldquo; beansprucht. Von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>, Moskau.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":66167,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[171],"tags":[1947,2964,2963,813,304,259,950,2360],"class_list":["post-66166","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-militaereinsaetzekriege","tag-armenien","tag-aserbaidschan","tag-bergkarabach","tag-drohnen","tag-kriegsverbrechen","tag-russland","tag-tuerkei","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Copyright-CC-Quelle-Center-for-Security-Studies-ETH-Zuerich.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66166","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66166"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66166\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66191,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66166\/revisions\/66191"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/66167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66166"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66166"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66166"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}