{"id":66205,"date":"2020-10-27T08:30:20","date_gmt":"2020-10-27T07:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205"},"modified":"2020-10-29T13:55:40","modified_gmt":"2020-10-29T12:55:40","slug":"hinweise-des-tages-3727","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h01\">Gesichtslose und distanzierte Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h02\">&Auml;rzte warnen vor dramatischem Mangel an Pflegekr&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h03\">Transatlantische Landschaftspflege<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h04\">Trump als Pr&auml;sident: Goldesel f&uuml;r die superreichen US-Oligarchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h05\">Das Elite-Problem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h06\">Der Bilanz-M&uuml;lleimer der Deutschen Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h07\">Ceta vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h08\">Wenn die &Auml;rzte im Westen sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h09\">GroKo-Streit &uuml;ber die Fleischindustrie eskaliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h10\">Immer mehr Mieter beantragen Wohngeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h11\">B&uuml;rgerrechte unter Vorbehalt sind keine B&uuml;rgerrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h12\">Tote durch Corona, Krankenhauskeime und Tabak: Hier retten auf Teufel komm raus, da Achselzucken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h13\">Lauterbach ruft zu Kontaktbeschr&auml;nkungen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h14\">Schluss mit der Toleranz gegen&uuml;ber radikalen Corona-Skeptikern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h15\">Corona-Kontrollen: Jetzt h&auml;lt die Polizei sogar Radfahrer an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h16\">Warum die Deutsche Bahn ihre Fernbusse aufgibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h17\">Ratschl&auml;ge aus M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66205#h18\">Wie Google deutsche Verlage finanziert &ndash; Wes Brot ich ess &hellip;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesichtslose und distanzierte Menschen<\/strong><br>\nSoziale Distanzierung, Reduzierung der Kontakte und das Tragen der Mund-Nasen-Masken haben Auswirkungen, die nur dann realistisch einsch&auml;tzbar sind, wenn einige zentrale Eigenschaften der Natur des Menschen ausreichend ber&uuml;cksichtigt werden.<br>\n&ldquo;Stellen Sie sich vor, es g&auml;be eine Krankheit, die hierzulande immer h&auml;ufiger auftritt und chronische Schmerzen verursacht &ndash; eine ansteckende, von der medizinischen Wissenschaft auch kaum erforschten Krankheit, die sich schneller ausbreitet, als die Immunit&auml;t gegen sie aufgebaut werden kann, und die als eine der h&auml;ufigsten Todesursachen in der zivilisierten westlichen Welt eingestuft wird. Eine Krankheit, die das Aufkommen anderer Leiden beg&uuml;nstigt, von Erk&auml;ltungen &uuml;ber Depressionen und Demenz bis hin zu Herzinfarkten, Schlaganf&auml;llen und Krebs. Diese Krankheit w&auml;re mithin ein bedeutender Risikofaktor f&uuml;r andere h&auml;ufige und t&ouml;dliche Krankheiten. Zugleich w&auml;re sie t&uuml;ckisch, denn viele Betroffenen w&uuml;ssten gar nicht, dass sie an ihr leiden.&rdquo;<br>\nAngesichts der aktuellen Situation sollte jeder Leser der Antwort seine ganze Aufmerksamkeit schenken, die der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer gibt: &ldquo;Diese Krankheit gibt es tats&auml;chlich. Ihr Name: Einsamkeit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gesichtslose-und-distanzierte-Menschen-4930633.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Carsten Weikamp:<\/strong> Sehr lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Auml;rzte warnen vor dramatischem Mangel an Pflegekr&auml;ften<\/strong><br>\nFehlendes Personal wird laut &Auml;rzten zum Hauptproblem in der Coronakrise. F&uuml;r die Intensivpflege von Covid-19-Patienten seien Tausende zus&auml;tzliche Fachkr&auml;fte n&ouml;tig.<br>\nDer Mangel an Pflegepersonal in deutschen Krankenh&auml;usern entwickelt sich nach Ansicht von &Auml;rztevertretern und Kliniken zu einem zentralen Problem bei der Versorgung von Covid-19-Patienten. Viele der Zusatzbetten, die in der Pandemie in den Kliniken geschaffen worden seien, k&ouml;nnten &ldquo;nicht belegt werden, weil das Personal zur Versorgung der Patienten fehlt&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident der Deutschen Interdisziplin&auml;ren Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<br>\nEr beklagte einen &ldquo;dramatischen Mangel an Pflegekr&auml;ften&rdquo;. Es gebe inzwischen &ldquo;ausreichend Kapazit&auml;ten an freien Intensivbetten und Beatmungsger&auml;ten&rdquo;. Das allein helfe aber nicht weiter, &ldquo;wenn wir kein Personal haben, um die Patienten zu versorgen. Grob gesch&auml;tzt fehlten bundesweit 3.500 bis 4.000 Fachkr&auml;fte f&uuml;r die Intensivpflege, sagte Janssens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2020-10\/coronavirus-aerzte-pflegepersonal-covid-19-patienten?fbclid=IwAR2l2LAp7rWLVledS5xFbm3rrh4wf_MNXrtmcFtYUhyQ57MH9vi9B9thZEE\">ZEIT.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dass die Kliniken personell dramatisch unterbesetzt sind, ist seit Jahren bekannt und es wird von Jahr zu Jahr nicht besser, sondern schlimmer. W&uuml;rde man einmal ernsthaft untersuchen &ndash; was nat&uuml;rlich nicht m&ouml;glich ist -, wie viele Todesf&auml;lle in deutschen Krankenh&auml;usern auch vollkommen ohne Corona durch eine ausreichende Personaldecke verhindert oder hinausgez&ouml;gert werden k&ouml;nnten, k&auml;me man sicherlich auf eine Zahl, die der der Corona-Toten nicht nachsteht. Sp&auml;testens seit Mai &bdquo;warnen&ldquo; Medien und Teile der Politik vor einer zweiten Welle. Doch statt der nahe liegenden Forderung, das Personal schnell und massiv aufzustocken, kaprizierte man sich ja lieber auf Nonsense wie die Maskenpflicht in der Schule und im Freien, G&auml;stelisten oder das Beherbergungsverbot. Doch trotzt dieses offensichtlichen Politikversagens genie&szlig;t allen voran die CDU Rekordzustimmung und der politisch Hauptverantwortliche, Gesundheitsminister Jens Spahn, wird sogar von den Medien bereits als Merkel-Nachfolger ins Spiel gebracht. &bdquo;Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen m&ouml;chte&ldquo; &ndash; Max Liebermann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Transatlantische Landschaftspflege<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen haben bisher mit Spenden von insgesamt mehr als f&uuml;nf Millionen US-Dollar in den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten eingegriffen. Mehrheitlich unterst&uuml;tzten sie dabei Politiker der Demokraten. Ein Durchregieren der Partei liegt allerdings offenbar nicht im Interesse der Konzerne: Sie s&auml;hen den Senat lieber unter der Kontrolle der Republikaner, weshalb sie hier gr&ouml;&szlig;tenteils deren Kandidaten sponserten. Die h&ouml;chsten Betr&auml;ge investierten T-Mobile und Fresenius, die in den USA f&uuml;r Milliardensummen Firmen aufgekauft hatten und im Zuge dessen kartellrechtliche Bedenken zerstreuen mussten. Zur&uuml;ckhaltend zeigten sich hingegen die Deutsche Bank sowie die Autohersteller VW, Daimler und BMW, denen der US-Pr&auml;sident immer wieder Strafz&ouml;lle angedroht hatte, um das Handelsbilanzdefizit gegen&uuml;ber Deutschland auszugleichen. Laut Angaben des K&ouml;lner Instituts der deutschen Wirtschaft verringerte sich dieses jedoch w&auml;hrend Trumps Amtszeit kaum. Allerdings schnellten die deutschen Investitionen in den USA in die H&ouml;he.<br>\nDeutsche Unternehmen haben sich bis Mitte Oktober mit Spenden von &uuml;ber f&uuml;nf Millionen US-Dollar in den US-Wahlkampf eingeschaltet. Das geht aus Zahlen der offiziellen Federal Election Commission hervor, die das Center for Responsive Politics, eine Nicht-Regierungsorganisation mit Sitz in Washington, ausgewertet hat. Ein Gro&szlig;teil der Konzerne beg&uuml;nstigte dabei die Demokraten. Auch Siemens, BASF, Continental, T-Mobile und Infineon, die 2016 noch die Republikaner favorisiert hatten, priorisierten dieses Mal die Partei von Pr&auml;sidentschaftskandidat Joe Biden. Nur die Allianz, Bayer, Covestro, Merck und die US-Tochter von HeidelbergCement, Lehigh Hanson, gaben Trumps Kandidaten den Vorzug. Bei Covestro lautete die Erkl&auml;rung daf&uuml;r kurz und knapp: &ldquo;Die meisten der Covestro-Standorte befinden sich in Bundesstaaten oder Bezirken, die von Republikanern vertreten werden.&rdquo;[2] 78 Prozent der Mittel, die der Kunststoffhersteller f&uuml;r die Kongresswahlen lockermachte, gingen an Vertreter dieser Partei. Noch eindeutiger positionierte sich nur Lehigh Hanson mit 83 Prozent f&uuml;r die Republikaner.<br>\nHow Biden helped create the student debt problem he now promises to fix<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8421\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Trump als Pr&auml;sident: Goldesel f&uuml;r die superreichen US-Oligarchen<\/strong><br>\nDie Corona-Krise hat das Verm&ouml;gen von vielen Superreichen weiter in obsz&ouml;ne H&ouml;hen anwachsen lassen, w&auml;hrend die explodierende Staatsverschuldung alle abgeh&auml;ngten Amerikaner belastet<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hat sich als Au&szlig;enseiter und Mann des Volkes gegeben, aber als m&ouml;glicher, wenn auch wahrscheinlich hoch verschuldeter Milliard&auml;r hat er die Staatsverschuldung, f&uuml;r die alle Amerikaner einstehen m&uuml;ssen, auf einen Rekordwert von 27 Billionen US-Dollar erh&ouml;ht. Das sind fast 140 Prozent des BIP. Deutschlands Staatsverschuldung ist zum Vergleich im zweiten Quartal 2020 um &uuml;ber 10 Prozent auf 2.278.477 angewachsen. Im Haushaltsjahr 2020 ist das US-Haushaltsdefizit um 3,1 Billionen angewachsen, 2,2 Billionen davon stammen aus dem Wirtschaftshilfepaket wegen der Coronaviruspandemie im M&auml;rz 2020.<br>\nTrump belastet mit der Staatsverschuldung alle B&uuml;rger, auch diejenigen, die ihren Job verloren haben, aber er zieht die Superreichen nicht mit zur Finanzierung heran, die in der Zeit der Pandemie ihren Reichtum geradezu auf obsz&ouml;ne Weise noch vermehrt haben. Das Trumpsche Prinzip ist seit Bekanntwerden seiner Einkommenssteuererkl&auml;rungen sowieso klar: Es gilt das Eigentum zu mehren und m&ouml;glichst nichts an den Staat oder das Gemeinwesen zu zahlen.<br>\nDie Superreichen der Welt haben w&auml;hrend der Krise ihr Verm&ouml;gen kr&auml;ftig vermehren k&ouml;nnen, was man nat&uuml;rlich nicht allein Trump anlasten kann (Corona-Krise: Bereicherung der Reichsten, Pandemieprofiteure). Das Verm&ouml;gen der globalen Milliard&auml;re soll zwischen April und Juli um 2,2 Billionen US-Dollar oder 27 Prozent auf 10,2 Billionen gewachsen sein. Dabei handelt es sich um eine kleine Schicht von 2189 Menschen, deren Zahl seit 2017, wo sie bei 2158 lag, kaum gr&ouml;&szlig;er wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-als-Praesident-Goldesel-fuer-die-superreichen-US-Oligarchen-4939391.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Elite-Problem<\/strong><br>\nDie Basis der US-Demokraten besteht zunehmend aus College-Absolventen. Als Anw&auml;ltin der Arbeiterschaft f&auml;llt die Partei immer mehr aus.<br>\nSchon vor Beginn der Coronakrise litten Colleges und Universit&auml;ten unter den Budgetk&uuml;rzungen der vergangenen Jahrzehnte. Im Jahr 1992 machten die Studiengeb&uuml;hren f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Hochschulen drei Zehntel ihrer Einnahmen aus, heute liegt der Anteil bei mehr als der H&auml;lfte. Um sich h&ouml;here Bildung leisten zu k&ouml;nnen, mussten viele Familien Studiendarlehen aufnehmen, die sich mittlerweile auf unglaubliche 1,6 Billionen Dollar summieren und Millionen von Menschen die Zukunft verbauen. Durch die Pandemie hat sich diese langj&auml;hrige Krise in eine existenzielle Gefahr f&uuml;r die finanzielle Zukunft der Hochschulbildung ausgewachsen, die eine Regierung Joe Biden &ndash; sollte sie an die Macht kommen &ndash; umgehend  anpacken muss. Doch hinter dieser Bedrohung verbirgt sich eine noch tiefere, viel bedenklichere Problematik.<br>\nNachdem sich die Demokratische Partei Mitte des letzten Jahrhunderts noch auf die Stimmen der Arbeiterklasse verlassen konnte, hat sich ihre W&auml;hlerschaft seither dramatisch in Richtung der Gebildeten verschoben. Vor allem unter Trump vergr&ouml;&szlig;erte sich die Kluft zwischen Wei&szlig;en mit und ohne Collegeabschluss. Anhand dieses Merkmals h&auml;tten sich die Ergebnisse 2016 sogar besser vorhersagen lassen als mit jeder anderen Variablen einschlie&szlig;lich Geschlecht und Hautfarbe.<br>\nHistorisch gesehen gibt die Linke den zu kurz Gekommenen eine Heimat &ndash; Minderheiten, Marginalisierten, Armen und Arbeitern &ndash; und ist Gegenspieler der High Society mit ihrer Selbstgerechtigkeit und ihren &uuml;berzogenen Anspr&uuml;chen. Doch da die Hochschulbildung einerseits zunehmend die kulturelle Basis der Linken darstellt und gleichzeitig Zugang zur Elite er&ouml;ffnet, laufen weite Teile der Linken Gefahr, von der High Society geschluckt zu werden. Was die Frage aufwirft: Sollte die Linke die Hochschulbildung &uuml;berhaupt retten?<br>\nEs ist keine umwerfend neue Erkenntnis, dass man als Progressiver heutzutage alle m&ouml;glichen sprachlichen Verrenkungen und abstrakten Ideen beherrschen sollte, die weitgehend in einem Studium vermittelt werden. Als Barbara Ehrenreich ihre einflussreiche Untersuchung der professional-managerial class, also der akademisch ausgebildeten Fachkr&auml;fte zwischen Arbeiterklasse und verm&ouml;genden Eliten, vorlegte, hatte sie sich vor allem von der kulturellen Abscheu der Gebildeten inspirieren lassen, die sich, so ihre Erfahrung, innerhalb des linken Spektrums gegen Gleichgesinnte ohne Collegeabschluss richtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/das-elite-problem-4740\/?utm_campaign=de_40_20201023&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Diese Entwicklung wurde im Wahlkampf von Hillary Clinton mehr als deutlich, als sie die von Arbeitslosigkeit betroffenen Angeh&ouml;rigen der wei&szlig;en Arbeiterklasse als &bdquo;Deplorables&ldquo; (Bedauernswerte) bezeichnete.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Bilanz-M&uuml;lleimer der Deutschen Bank<\/strong><br>\nAufgestellt im Sommer 2019, hat die Bank dort Wertpapiere versenkt, die urspr&uuml;nglich von den Investmentbankern gehandelt wurden. Auch das Aktiengesch&auml;ft schlummerte dort. In diesem M&uuml;lleimer liegen die Papiere nun und sollen das Kerngesch&auml;ft entlasten. Es geht nicht um Peanuts: In die Bad Bank wanderten Wertpapiere von 250 Milliarden Euro, was der Bilanzsumme einer Landesbank entspricht.<br>\nUm faule Kredite k&uuml;mmern sich Spezialisten. Sie b&uuml;ndeln sie und verkaufen das Paket an Investoren.<br>\nBekannt ist der Begriff Bad Banks von der gleichnamigen Fernseh-Serie, wo er f&uuml;r das Schlechte im Finanzgesch&auml;ft steht. In der Fachsprache stehen Bad Banks f&uuml;r die Auslagerung fauler Kredite: Sobald Banken von der Last fauler Kredite erdr&uuml;ckt werden, k&uuml;mmern sich Spezialisten um den Bilanzschrott. Sie b&uuml;ndeln ihn, verkaufen ihn an Investoren, befreien Banken so von Risiken und entlasten im Idealfall ihr Eigenkapital. F&uuml;r faule Kredite m&uuml;ssen sie viel Eigenkapital zur&uuml;cklegen. Eine Bad Bank ist sinnvoll, wenn die Verluste daraus nicht total ausufern, wenn also unter dem Strich noch Eigenkapital in der Bilanz frei wird.<br>\nDas alles ist nicht einfach zu verstehen, aber wichtig, um einsch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, wo die Deutsche Bank wirklich steht. Immerhin, mit Bad Banks kennen sie sich aus in Frankfurt. Es gab schon einmal einen solchen Bilanz-M&uuml;lleimer, 2017 wurde er abgeschafft. Jetzt ist er wieder da &ndash; und verstellt wohl den Blick auf den Zustand der Bank. Denn zugleich l&auml;sst die &Uuml;bung auch das Investmentbanking heller erstrahlen, woher die meisten der verlustreichen Papiere stammen &ndash; schlie&szlig;lich sieht jedes Zimmer aufger&auml;umter aus, wenn der M&uuml;ll im Eimer steckt. Und umso besser das Investmentbanking dasteht, umso mehr Boni k&ouml;nnen die Investmentbanker einfordern.<br>\nAndererseits: So, wie es bislang l&auml;uft, verfehlt die Bad Bank offenbar ihren offiziellen Auftrag. Denn der war nat&uuml;rlich nicht, Boni f&uuml;r Investmentbanker zu erm&ouml;glichen, sondern Eigenkapital freizusetzen &ndash; weswegen die Bank den M&uuml;lleimer &ldquo;Capital Release Unit&rdquo; nennt, &ldquo;Kapital-Freisetzungs-Einheit&rdquo;. Das Wort &ldquo;Bad Bank&rdquo; h&ouml;ren sie nicht gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/deutsche-bank-bad-bank-1.5093201\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ceta vor Gericht<\/strong><br>\nHunderttausende protestierten vor wenigen Jahren in Deutschland und anderen europ&auml;ischen Staaten gegen ein Handelsabkommen der EU mit Kanada sowie gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA. Weil die USA und die EU sich nicht einigen konnten, wurden die Verhandlungen zu TTIP bereits vor dem Amtsantritt Donald Trumps 2016 ausgesetzt. Das europ&auml;isch-kanadische &raquo;Comprehensive Economic and Trade Agreement&laquo; (Ceta) dagegen ist in weiten Teilen vorl&auml;ufig in Kraft getreten. Der Bundestag lie&szlig; den Vertrag en passant mit Hilfe einer Stellungnahme, in der Verpflichtungen gegen&uuml;ber der EU Priorit&auml;t einger&auml;umt werden, vorl&auml;ufig in Kraft treten.<br>\nDagegen hat die Bundestagsfraktion der Linkspartei ein sogenanntes Organstreitverfahren angestrengt. Der Bundestag habe der Regierung in seiner Stellungnahme eine &raquo;Blankovollmacht&laquo; ausgestellt, hei&szlig;t es in der Klage. &raquo;Dieses Freihandelsabkommen zwischen Kanada, der EU und ihren Mitgliedstaaten findet seit drei Jahren in Deutschland in gro&szlig;en Teilen bereits vorl&auml;ufig Anwendung, ohne dass es dar&uuml;ber ein vom Parlament beschlossenes Gesetz gibt&laquo;, kritisiert die Fraktionsvorsitzende Amira Mohamed Ali. &raquo;Das halten wir f&uuml;r verfassungswidrig.&laquo; Es sei zu erwarten, dass Ceta erhebliche negative Folgen habe.<br>\nZiel von Vertr&auml;gen wie Ceta ist es, Freihandelszonen zu schaffen, in denen Waren und Dienstleistungen weitgehend ohne Z&ouml;lle und andere sogenannte Handelsbarrieren ausgetauscht werden k&ouml;nnen. Regierungen treiben das voran, weil sie sich davon mehr Wirtschaftswachstum versprechen. Seit Ceta vorl&auml;ufig in Kraft ist, hat das Handelsvolumen zwischen der EU und Kanada vor allem im Agrarbereich zu&shy;genommen &ndash; in erster Linie zugunsten der europ&auml;ischen Exporteure. In Ka&shy;nada ist der Unmut dar&uuml;ber gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jungle.world\/artikel\/2020\/43\/ceta-vor-gericht\">jungle world<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wenn die &Auml;rzte im Westen sind<\/strong><br>\nDie Kliniken in Rum&auml;nien und Bulgarien sind seit Jahren im Krisenmodus. Doch angesichts explodierender Infektionszahlen f&uuml;rchten viele Kliniken die gro&szlig;e Katastrophe. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sind in westliche EU-L&auml;nder abgewandert, vor allem auf Intensivstationen gibt es einen dramatischen Mangel an Fachpersonal.<br>\nDr. Catalin Dumitra&#537;cu ist geblieben. Der 38-J&auml;hrige ist Facharzt f&uuml;r Notfallmedizin am Landkreiskrankenhaus in Alexandria, einer rum&auml;nischen Kleinstadt gut 80 Kilometer s&uuml;dwestlich der Hauptstadt Bukarest. Das Krankenhaus ist das einzige im gesamten Kreis, das schwer erkrankte Covid-19-Patienten &uuml;berhaupt versorgen kann.<br>\nDoch auch hier fehlen Notfallmediziner, von den zw&ouml;lf vorgeschriebenen Planstellen sind nur f&uuml;nf besetzt. &ldquo;Das sind sieben Not&auml;rzte zu wenig, die fehlen rund um die Uhr&rdquo;, klagt Dumitra&#537;cu. &ldquo;In einer Schicht muss sich ein Arzt inzwischen um bis zu 200 Einlieferungen k&uuml;mmern, das ist die Realit&auml;t hier.&rdquo;<br>\nDas Hauptproblem: Die meisten seiner Kolleginnen und Kollegen haben Rum&auml;nien verlassen. Verst&auml;ndlich, sagt der junge Arzt: &ldquo;Vor allem Krankenh&auml;user abseits der gro&szlig;en Kliniken arbeiten oft mit fehlender Ausr&uuml;stung.&rdquo;<br>\nSeit Jahren leiden Rum&auml;nien und Bulgarien, die beiden &auml;rmsten L&auml;nder der EU an einem massiven Mangel an &Auml;rztinnen und &Auml;rzten. Die meisten von ihnen sind nach Deutschland oder in andere westliche EU-Staaten ausgewandert, seit 2007 waren es mehr als 53.000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/rumaenien-bulgarien-aerzte-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>GroKo-Streit &uuml;ber die Fleischindustrie eskaliert<\/strong><br>\nDurch massenhafte Corona-F&auml;lle in der Fleischindustrie ist in den vergangenen Monaten die &Ouml;ffentlichkeit verst&auml;rkt auf ausbeuterische Arbeits- und Lebensbedingungen osteurop&auml;ischer Arbeiter in der deutschen Fleischindustrie aufmerksam geworden. Nach z&auml;hem Ringen zwischen Union und SPD hat sich die Bundesregierung deshalb darauf verst&auml;ndigt, Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit in der Fleischindustrie zu verbieten. Eine Ausnahme gibt es f&uuml;r Handwerksbetriebe mit bis zu 49 Mitarbeitern.<br>\nDie Unions-Fraktion sieht noch Punkte, in denen nachjustiert werden m&uuml;sse. Die Sozialdemokraten verweigerten sich einer sachgerechten Regelung f&uuml;r besondere Auftragsspitzen in der Fleischverarbeitung, sagte Unions-Fraktionsvize Hermann Gr&ouml;he. Diese gebe es etwa in der Grillsaison. Hier wolle die Union in einem eng begrenzten Rahmen  Zeitarbeit erlauben, sagte er. Auch der Verband der Fleischwirtschaft hatte kritisiert, in dem Bereich gingen die Regelungen zu weit.<br>\nDie stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast entgegnete: &bdquo;Die Grillsaision g&ouml;nn ich jedem. Danach kommt bei uns die Gulasch-und Rouladensaison, danach Weihnachten. Aber immer schmeckt das Fleisch ohne Leiharbeit und Werkvertr&auml;ge besser.&ldquo; Mast sagte: &bdquo;Mir leuchtet auch nicht ein, warum die Fleischindustrie Auftragsspitzen nicht planen kann. Das klappt woanders auch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/groko-streit-uber-fleischindustrie-union-verweist-auf-grillsaison-2HKXGYGKQNHIVINBNIOMCTFCAU.html\">rnd.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Deutlicher l&auml;sst sich der menschenverachtende Geist, der in den Unionsparteien, in CDU und CSU herrscht nicht illustrieren. Parteispenden und Profit rangieren offenbar &uuml;ber dem Leid von tausenden Arbeitern in den Fabriken der Fleischindustrie und man darf davon ausgehen, dass Merkel kein Problem mit dieser Blockadepolitik hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Immer mehr Mieter beantragen Wohngeld<\/strong><br>\nDurch Corona sind hunderttausende Menschen in NRW in Kurzarbeit, die Arbeitslosenquote ist mittlerweile auf 7,7 Prozent gestiegen. Dadurch haben immer mehr Menschen Schwierigkeiten, ihre Miete zu bezahlen. Das zeigen Zahlen, die das WDR-Magazin Westpol stichprobenartig in 13 kleineren und gr&ouml;&szlig;eren Kommunen in NRW recherchiert hat.<br>\nBesorgniserregend: Nach dem 30. Juni 2020 haben Vermieter wieder die M&ouml;glichkeit, ihren Mietern bei Zahlungsverzug zu k&uuml;ndigen. Der durch Corona bedingte bundeseinheitliche K&uuml;ndigungsschutz l&auml;uft dann aus. SPD und Sozialverb&auml;nde fordern eine Verl&auml;ngerung. Die Landesregierung unterst&uuml;tzt das nicht. Laut NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) habe die Regelung mehr geschadet als geholfen. &ldquo;Mit dem Gesetz wurde signalisiert: Mieter ihr k&ouml;nnt aussetzen, Vermieter ihr k&ouml;nnt alles weiter bezahlen.&rdquo;<br>\nMieter in Nordrhein-Westfalen werden es auch k&uuml;nftig nicht einfacher haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Mitten in der Coronakrise hat die Landesregierung eine neue Mieterschutzverordnung auf den Weg gebracht. Bislang konnten Vermieter in NRW die Preise noch in 37 Kommunen nur begrenzt &ndash; um 15 Prozent &ndash; erh&ouml;hen. Eigentlich gilt eine Regelung von 20 Prozent.<br>\nAb dem 01. Juli 2020 gilt dann diese begrenzte, so genannte Kappungsgrenze nur noch in 18 St&auml;dten und Gemeinden &ndash; laut Landesregierung also nur noch in Gebieten mit &ldquo;angespanntem Wohnungsmarkt&rdquo;. Dort soll ein drastisches Anheben der Mieten in kurzer Zeit verhindert werden. Aber auch Gro&szlig;st&auml;dte im Ruhrgebiet wie Essen, Bochum, Dortmund und M&uuml;lheim an der Ruhr sind aus der Mieterschutzverordnung herausgefallen. Dabei hatte Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) genau diesen St&auml;dten erst im vergangenen Jahr mehr Mieterschutz einger&auml;umt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/westpol-mieter-corona-wohngeld-100.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Noch ein Hinweis auf das &bdquo;christliche&ldquo; in der CDU.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>B&uuml;rgerrechte unter Vorbehalt sind keine B&uuml;rgerrechte<\/strong><br>\nB&uuml;rgerrechte waren einmal institutionell fixierte Garantien b&uuml;rgerlicher Freiheit. Diese Freiheitsgarantien sind nach der Verh&auml;ngung der politischen Ma&szlig;nahmen gegen Corona, die einen permanenten Notstand verankern, nicht mehr gegeben. Politische Diskussionen &uuml;ber &bdquo;Lockerungen&ldquo; &auml;ndern daran nichts. Das liegt daran, dass sich mittlerweile ein politisches Klima der Angst etabliert hat, in dem die Wahrscheinlichkeit nachfolgender Infektionswellen mit m&ouml;glicherweise mutierenden Virustypen fest in den K&ouml;pfen verankert ist. Nun m&uuml;ssen sich nicht mehr die Bef&uuml;rworter von Freiheitseinschr&auml;nkungen gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit rechtfertigen. Vielmehr stehen diejenigen Leute als unverantwortlich da, die ein Ende der Corona-Ma&szlig;nahmen fordern. Zwar werden beispielsweise immer wieder Demonstrationsverbote gerichtlich aufgehoben. Hin und wieder werden gar politische Demonstrationen, welche die verh&auml;ngten Auflagen zu Mindestabstand und erlaubter Teilnehmerzahl nicht einhalten, &bdquo;geduldet&ldquo;. Und doch steht nun alles unter einem st&auml;ndigen Vorbehalt, der die Aus&uuml;bung von b&uuml;rgerlichen Freiheiten der Willk&uuml;r und dem Ermessen der staatlichen Autorit&auml;ten ausliefert.<br>\nDie Corona-Ma&szlig;nahmen leiteten auf einen Schlag einen Zustand ein, in dem viele Rechte, die man bislang als indisponibel und selbstverst&auml;ndlich betrachtete, nunmehr dem Vorbehalt der staatlichen Autorit&auml;ten unterliegen. Die politischen Entscheidungstr&auml;ger entzogen mit tats&auml;chlich einschneidenden Ma&szlig;nahmen zahllosen B&uuml;rgern ihre Existenzgrundlage und Unabh&auml;ngigkeit, um ein h&ouml;chst fragw&uuml;rdiges, hypothetisches Worst-Case-Szenario zu verhindern. Auf diese Weise trat in den Augen der politischen Entscheidungstr&auml;ger eine passive und in ihren sozialen Interaktionen einzufrierende Verwaltungsmasse an die Stelle eines Volkes m&uuml;ndiger Staatsb&uuml;rger innerhalb einer souver&auml;nen Nation. Das vollzog sich ohne nennenswerte &ouml;ffentliche Debatte auf Gehei&szlig; eines durch die supranationale Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen globalen Ausnahmezustands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.novo-argumente.com\/artikel\/buergerrechte_unter_vorbehalt_sind_keine_buergerrechte\">Novo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Tote durch Corona, Krankenhauskeime und Tabak: Hier retten auf Teufel komm raus, da Achselzucken<\/strong><br>\nSeit die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 zur Pandemie erkl&auml;rt hat, herrscht in weiten Teilen der Welt Notstand, auch in Deutschland. Wegen des vom Parlament erkl&auml;rten und nicht zeitlich oder sachlich begrenzten Gesundheitsnotstands, darf die Regierung seither per Verordnung tief in die Grundrechte eingreifen und tut das auch ausgiebig. Die Bewegungsfreiheit wird stark eingeschr&auml;nkt, die Berufsfreiheit ebenso, soziale Kontakte werden teilweise verboten, regional gibt es sogar Ausgangssperren.<br>\nUm uns davon zu &uuml;berzeugen, gab es in den ersten Monaten t&auml;glich ein ARD-Extra zu Corona nach der Tagesschau und fast t&auml;glich eine Talkshow zu bester Sendezeit. Auch ver&ouml;ffentlicht das RKI bis heute t&auml;glich einen etwa zehnseitigen Lagebericht zu Corona. Im Lagebericht vom 23.10.2020 erf&auml;hrt man in gro&szlig;er Detailverliebtheit unter anderem, dass die Inzidenz der letzten 7 Tage deutschlandweit auf 60,3 F&auml;lle pro 100.000 Einwohner angestiegen sei, wie es in einzelnen Bundesl&auml;ndern aussieht, sowie dass bisher insgesamt 403.291 &ldquo;laborbest&auml;tigte F&auml;lle&rdquo; und 9954 Todesf&auml;lle gemeldet worden seien.<br>\nMan erf&auml;hrt aber auch,&rdquo;Der Anteil der Verstorbenen unter den gemeldeten COVID-19-F&auml;llen liegt seit Ende Juli kontinuierlich unter 1% und hat damit im Vergleich zum Infektionsgeschehen im Fr&uuml;hjahr, insbesondere im April, deutlich abgenommen.<br>\nDas ist die Basis f&uuml;r die Einsch&auml;tzung, dass die Gef&auml;hrdung der Gesundheit der Bev&ouml;lkerung hoch ist, und f&uuml;r die vielen drastischen Ma&szlig;nahmen zur Verhinderung von Ansteckung.<br>\nVergleichen wir diese Lage mit der bei einem anderen Infektionsgeschehen, den Infektionen, die sich Menschen in Krankenh&auml;usern zuziehen. Dabei handelt es sich meist um Lungenentz&uuml;ndungen, Harnwegsinfektionen, Wundinfektionen, Sepsis und Durchfallerkrankungen.<br>\nHierzu gibt es keine t&auml;glichen, w&ouml;chentlichen oder auch nur monatlichen Lageberichte des RKI, keine Taskforce der Bundes- und Landesregierungen und kein t&auml;glichen ARD-Extra-Sendungen und Talkshows. Kann also nicht so bedeutsam sein, denkt man.<br>\nWeit gefehlt. Das Risiko des Durchschnittsdeutschen an einer im Krankenhaus eingefangenen Infektion zu sterben, ist h&ouml;her als das, an Covid-19 zu sterben, und zwar Jahr f&uuml;r Jahr. F&uuml;r chronisch Kranke und Alte, die Risikogruppen f&uuml;r beide Infektionsarten, d&uuml;rfte das Risiko durch Krankenhauskeime ebenfalls weit &uuml;berwiegen. &hellip;<br>\nEin paar Milliarden f&uuml;r ein besseres Gesundheitswesen auszugeben, um viele Menschen vor dem Tod durch Krankenhauskeime zu bewahren, ist nicht finanzierbar. Eine ganze Volkswirtschaft und ihre B&uuml;rger und Unternehmen zu ruinieren, um &auml;hnlich viele Menschen vor dem Tod durch Covid-19 zu bewahren, ist alternativlos und ein Gebot der Menschlichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/krankenhauskeime-lockdown\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Lauterbach ruft zu Kontaktbeschr&auml;nkungen auf<\/strong><br>\nAngesichts anhaltend hoher Neuinfektionszahlen h&auml;lt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen erneuten Lockdown binnen Wochen f&uuml;r wahrscheinlich. &ldquo;Wenn es uns in den kommenden zwei bis drei Wochen nicht gelingt, die pers&ouml;nlichen Kontakte zu beschr&auml;nken, werden die Zahlen in wenigen Wochen so stark gestiegen sein, dass uns nur noch ein erneuter Lockdown bleibt&rdquo;, sagte Lauterbach der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. Jeder Kontakt, egal wo, k&ouml;nne kontaminiert sein. &ldquo;Es reicht allein nicht mehr, nur vorsichtig zu sein und die AHA+L-Regeln einzuhalten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/rki-neuinfektionen-corona-111.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Abgesehen von dem, in seinen immer schriller werdenden &ldquo;Warnungen&rdquo; schon fast l&auml;cherlich wirkenden Geltungsbed&uuml;rfnis des Karl Lauterbach, zeigt sich hier ein autorit&auml;res und paternalistisches Politikverst&auml;ndnis, dass nur Drohungen kennt. Wenn der B&uuml;rger sich nicht so verh&auml;lt wie es sich die politischen Elite vorstellt, dann muss man eben die Repressionsma&szlig;nahmen versch&auml;rfen (&bdquo;Die Z&uuml;gel anziehen&ldquo;), wird man eben um einen zweiten Lockdown nicht herum kommen. Es manifestiert sich darin aber ebenso eine Sichtweise, die den B&uuml;rger nicht als demokratischen Souver&auml;n, sondern nur als Gefahrenquelle ansieht, der mit seinem Verhalten das Funktionieren des Gesamtsystems gef&auml;hrdet, und nur das ist das handlungsleitende Motiv der politischen Elite, nicht der Schutz des einzelnen Individuums vor Krankheit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Schluss mit der Toleranz gegen&uuml;ber radikalen Corona-Skeptikern<\/strong><br>\nSeit mittlerweile einem halben Jahr erlaubt sich eine kleine, aber laute Minderheit in diesem Land, bei jeder Gelegenheit zu behaupten, dass wir in Deutschland in einer Diktatur leben w&uuml;rden. Das Paradox: die Demokratie macht`s m&ouml;glich. Meinungen wie diese m&uuml;ssen ausgehalten werden, ob bei Demonstrationen, auf kruden Verschw&ouml;rungsblogs im Netz oder im pers&ouml;nlichen Umfeld.<br>\nAber es gibt Grenzen. Am Sonntag setzen sich die Demonstranten zum wiederholten Male &uuml;ber polizeiliche Auflagen, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, hinweg. Mit Vorsatz wird die Ansteckung der Mehrheitsgesellschaft in Kauf genommen. Polizisten und Gegendemonstranten werden angegriffen, Journalisten beleidigt, in der Berichterstattung beeintr&auml;chtigt und mit dem Tode bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-wilden-protesten-in-berlin-schluss-mit-der-toleranz-gegenueber-radikalen-corona-skeptikern\/26308660.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der Tenor dieses Kommentars ist bemerkenswert. Darin wird unverhohlen ein hartes Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten gefordert &ndash; &bdquo;Warum w&auml;re bei jedem linken Protest l&auml;ngst zum Pfefferspray gegriffen worden &hellip;.&ldquo; &ndash; also das, was in Minsk auf das Sch&auml;rfste verurteilt wird. Den deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalisten&ldquo; ist inzwischen jedes Ma&szlig; verloren gegangen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Corona-Kontrollen: Jetzt h&auml;lt die Polizei sogar Radfahrer an<\/strong><br>\nBei der Durchsetzung der Corona-Ma&szlig;nahmen greift Berlins Polizei hart durch. Mehrere Eins&auml;tze sorgen seit dem Wochenende f&uuml;r Irritationen. So war es f&uuml;r Radfahrer eine neue Erkenntnis, dass auch sie in bestimmten Stra&szlig;en angeblich einen Mund-Nasen-Schutz tragen m&uuml;ssten. Bei den gemeinsamen Kontrollen von Landes- und Bundespolizei am Wochenende hielten die Beamten immer wieder Radler an, um diese auf die Maskenpflicht hinzuweisen &ndash; etwa in der Kreuzberger Bergmannstra&szlig;e, in der Kastanienallee in Prenzlauer Berg, an einer Ampel in der Tauentzienstra&szlig;e in Charlottenburg. Bei der Durchsetzung der Infektionsschutzverordnung hatte die Bundespolizei ihre Berliner Kollegen mit etwa 500 Beamten unterst&uuml;tzt. Schwerpunkt waren stark frequentierte Stra&szlig;en, in denen seit Sonnabend das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben ist. [&hellip;]<br>\nNoch ein weiterer Fall besch&auml;ftigt die Polizei. Am Sonntag gab es eine Demonstration von Gegnern der Corona-Ma&szlig;nahmen auf dem Alexanderplatz. Dabei kam es zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei. Mehrere im Internet kursierende Videos der &bdquo;Anw&auml;lte f&uuml;r Aufkl&auml;rung&ldquo; zeigen die rabiate Festnahme eines Rechtsanwaltes, der zu den Organisatoren der Demo geh&ouml;rt, und einer Frau. Ein Polizist schubst die Frau um, sie landet mit dem Kopf an einer Wand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/corona-kontrollen-jetzt-haelt-die-polizei-sogar-radfahrer-an-li.114020\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum die Deutsche Bahn ihre Fernbusse aufgibt<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn AG gibt ihre IC Fernbusse zum Jahresende komplett auf. Schon zuvor waren zahlreiche Linien eingestellt worden. Als Alternative gebe es inzwischen attraktive und schnelle Zugverbindungen, teilte der Staatskonzern auf Anfrage mit und best&auml;tigte den Ausstieg. Zu Beginn der Woche hatte bereits Konkurrent Blablabus angek&uuml;ndigt, wegen Corona ab 26. Oktober alle Verbindungen vorl&auml;ufig zu stoppen, Ticketpreise zu erstatten und die geplante Expansion zu verschieben. &hellip;<br>\nMarktf&uuml;hrer Flixbus wird mit dem Wegfall der IC-Busse fast zum Monopolisten, es gibt kaum noch andere Angebote. Das Startup aus M&uuml;nchen hat in den knapp acht Jahren, seit das Fernbusgesch&auml;ft liberalisiert wurde, nunmehr alle anderen Wettbewerber verdr&auml;ngt oder wie die Busse der Deutschen Post &uuml;bernommen. Das Unternehmen leidet allerdings ebenfalls unter schwindender Nachfrage wegen der Pandemie, f&auml;hrt aktuell nur noch ein Drittel des Angebots und klagt &uuml;ber Dumpingpreise der Bahn.<br>\n&bdquo;Private Busunternehmen leiden massiv unter der Krise, w&auml;hrend die DB weiterhin einseitig bezuschusst wird&ldquo;, sagte Flixbus-Gr&uuml;nder Andr&eacute; Schw&auml;mmlein unserer Redaktion. Die gesamte Mobilit&auml;tsbranche stehe vor gro&szlig;en Herausforderungen, es gehe auch um den Erhalt des Wettbewerbs. Schw&auml;mmlein wirft dem verlustreichen Staatskonzern vor, mit Dumpingpreisen f&uuml;r die Zugfahrten die Fernbusse zu attackieren und dabei regelwidrig staatliche Finanzhilfen zu nutzen.<br>\n Die DB AG soll allein in diesem Jahr noch mehr als 5 Milliarden Euro vom Eigent&uuml;mer Bund als Ausgleich f&uuml;r Corona-Einbu&szlig;en erhalten. Die Subventionen sind von der Bundesregierung bereits vor Monaten beschlossen, aber von der EU-Kommission in Br&uuml;ssel noch nicht genehmigt worden. Die DB-Konkurrenten auf der Schiene und auf der Stra&szlig;e verlangen strenge Auflagen, damit die Staatshilfen nicht dem Wettbewerb schaden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/flixbus-wird-zum-monopolisten-warum-die-deutsche-bahn-ihre-fernbusse-aufgibt\/26295452.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ratschl&auml;ge aus M&uuml;nchen<\/strong><br>\nMit sch&ouml;ner Regelm&auml;&szlig;igkeit legt die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz (Munich Security Conference &ndash; MSC) zu ihren j&auml;hrlichen Tagungen einen Munich Security Report vor.<br>\nIn diesem Jahr ein Novum: Anfang Oktober erschien unter dem Titel &bdquo;Zeitenwende &ndash; Wendezeiten&ldquo; eine Sonderausgabe dieses Berichts. Und zwar zur deutschen Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik.<br>\n&bdquo;Zeitenwende&ldquo; bedeutet f&uuml;r die Autoren, dass sich bisherige au&szlig;enpolitische Gewissheiten der Bundesrepublik aufl&ouml;sen. Das neue Umfeld sei gekennzeichnet durch eine Schw&auml;chung der bisherigen internationalen Ordnung, den Aufstieg Chinas, eine Reorientierung der USA angesichts schwindender Machtpositionen, aber auch durch Klimawandel und raschen technologischen Umbruch. Diese Zeitenwende erfordere nun ihrerseits &bdquo;Wendezeiten&ldquo; in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik.<br>\nWir erinnern uns: Bereits 2014 hatten Bundespr&auml;sident Gauck, Au&szlig;enminister Steinmeier und Verteidigungsministerin von der Leyen auf der MSC gefordert, Deutschland m&uuml;sse international &bdquo;mehr Verantwortung&ldquo; &uuml;bernehmen und sich &bdquo;fr&uuml;her, entschiedener und substanzieller&ldquo; engagieren &ndash; nachmals als &bdquo;M&uuml;nchner Konsens&ldquo; apostrophiert, der allerdings kein deutschlandweiter war noch ist. Diese Linie soll nun offensichtlich noch st&auml;rker umgesetzt werden. Das zeigte nicht nur das 2016 ver&ouml;ffentlichte &bdquo;Wei&szlig;buch zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr&ldquo;. Das neue MSC-Papier betont zudem, dass Deutschland inzwischen weithin aktiv sei &ndash; von einer F&uuml;hrungsrolle im Fall des russisch-ukrainischen Konflikts &uuml;ber eine Steigerung der Verteidigungsausgaben um 40 Prozent seit 2014 bis zur Pr&auml;senz milit&auml;rischer Kr&auml;fte an der NATO-Ostflanke.<br>\nDoch zugleich verweisen die Autoren auf die Kritik seitens Verb&uuml;ndeter, dass sich Deutschland die H&auml;nde nicht schmutzig machen wolle, in Syrien nicht an Luftschl&auml;gen teilgenommen habe, in Mali nur Trainingsmissionen durchf&uuml;hre und dergleichen mehr. Berlin bleibe jedenfalls hinter seinen M&ouml;glichkeiten zur&uuml;ck. Die Welt habe sich seit 2014 ver&auml;ndert, man m&uuml;sse mehr tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/10\/ratschlaege-aus-muenchen-54542.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie Google deutsche Verlage finanziert &ndash; Wes Brot ich ess &hellip;<\/strong><br>\nDie Otto-Brenner-Stiftung hat eine Studie &uuml;ber Googles Medienf&ouml;rderung vorgelegt. Sie zeigt eine desolate Branche, die sich in Abh&auml;ngigkeiten begibt.[&hellip;] Mehr als 200 Millionen Euro hat Google in den vergangenen sieben Jahren an europ&auml;ische Medienunternehmen ausgesch&uuml;ttet. Einfach so, ohne Bedingungen, ohne aktenkundiges Verlangen nach Gegenleistungen. Die Digital News Initiative (DNI) des Konzerns und deren Vorg&auml;nger, ein Fonds zur Unterst&uuml;tzung franz&ouml;sischer Medien, f&ouml;rderten mit dem Geld technische Innovationen im Newsbereich.[&hellip;] Alexander Fanta und Ingo Dachwitz (beide sonst t&auml;tig f&uuml;r netzpolitik.org): Soweit nachvollziehbar, schl&uuml;sseln die Autoren vor allem f&uuml;r deutsche Medien detailliert die gef&ouml;rderten Projekte auf. Eine ausf&uuml;hrliche und kenntnisreiche politische und wirtschaftliche Kontextualisierung macht das Papier zu einem Pflichtlesestoff f&uuml;r Verlage und Redaktionen, die dar&uuml;ber nachdenken, Geld von Google anzunehmen. [&hellip;] Die Untersuchung &bdquo;Medienm&auml;zen Google&ldquo; er&ouml;ffnet so einen seltenen Blick in ein v&ouml;llig desolates Gesch&auml;ftsfeld.<br>\nJahrzehnte sind vergangen, in denen Verlagsh&auml;user einfach gebetet zu haben scheinen, dass dieses Internet wieder weggeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wie-Google-deutsche-Verlage-finanziert\/!5720783\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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