{"id":66239,"date":"2020-10-28T08:52:31","date_gmt":"2020-10-28T07:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239"},"modified":"2020-10-28T08:52:31","modified_gmt":"2020-10-28T07:52:31","slug":"hinweise-des-tages-3728","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h01\">Corona-Politik: Warum Augenma&szlig; jetzt wichtig ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h02\">Lockdown-Debatte: Bodo Ramelow platzt der Kragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h03\">Lieferkettengesetz: Der lange Arm der Wirtschaftslobby in die CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h04\">Der amerikanische Faschismus: Vom Ku-Klux-Klan zu Trump<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h05\">Demoziel deutsche Botschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h06\">Atomwaffen werden ab 2021 verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h07\">Im Sanktionsrausch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h08\">&bdquo;The Great Reset&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h09\">Freitags geh&ouml;rt Vati mir<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h10\">Falsch-positiv ist das neue negativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h11\">Die maskierte Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h12\">Experten: &ldquo;R&uuml;ckgang der Fallzahlen nicht um jeden Preis&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h13\">Energiearmut: den Armen wird der Strom gesperrt, den Reichen die Fonds gef&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h14\">CDU\/CSU d&uuml;rfen jetzt nicht vor der Fleischlobby einknicken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h15\">Ein schwieriger B&uuml;ndnispartner (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h16\">Historische Wahl in Chile: Fast 80 Prozent f&uuml;r eine neue Verfassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h17\">Aufr&uuml;stung gegen die libanesische Revolution<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66239#h18\">Belarus &ndash; Eigentor per Generalstreik<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona-Politik: Warum Augenma&szlig; jetzt wichtig ist<\/strong><br>\n&ldquo;Die Konferenz von Bundeskanzlerin, Ministerpr&auml;sidentinnen und Ministerpr&auml;sidenten Mitte Oktober zum Umgang mit der SARS-CoV-2\/Covid-19-Epidemie weist &ndash; zieht man das Ergebnisprotokoll zur Beurteilung heran &ndash; auf besorgniserregende Fehlentwicklungen hin. Diese Fehlentwicklungen betreffen Epidemiologie, Pr&auml;ventionskonzept und gesellschaftspolitische Implikationen. In den bisherigen Thesenpapieren, die streng analytisch strukturiert waren, hat unsere Autorengruppe herausgearbeitet, dass:<br>\n&ndash; die SARS-CoV-2\/Covid-19-Epidemie durch asymptomatische Tr&auml;ger weiterverbreitet wird und nicht durch lineare Konzepte zu erfassen ist;<br>\n&ndash; die Epidemie aus diesem Grund nicht zu eradizieren ist, sondern sich bei Ermangelung von Impfung und Therapie in der Bev&ouml;lkerung homogen ausbreitet, wobei es zus&auml;tzlich zu Herdausbr&uuml;chen kommt;<br>\n&ndash; H&auml;ufigkeitsangaben auf Grundlage anlassbezogener Stichproben mit &auml;u&szlig;erster Vorsicht zu verwenden sind und es die vordringliche Aufgabe sein muss, mit Kohortenstudien zu verl&auml;sslichen, repr&auml;sentativen Daten zu kommen und klinische Daten zur Beurteilung heranzuziehen (Mortalit&auml;t der hospitalisierten Patienten, Nutzung von Intensivkapazit&auml;ten etc.);<br>\n&ndash; Testverfahren vor allem hinsichtlich der Infektiosit&auml;t validiert werden m&uuml;ssen (Spezifit&auml;tsproblem der PCR);<br>\nallgemeine Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen und Nachverfolgung von Infektionen eine wichtige Rolle spielen, letztlich aber der Erfolg der Pr&auml;vention nur durch zielgruppenorientierte Ma&szlig;nahmen erreicht werden kann, die vor allem den Schutz von verletzlichen Personengruppen zum Ziel haben;<br>\ndie Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen nicht auf Kosten von Humanit&auml;t und W&uuml;rde der Person gehen d&uuml;rfen;<br>\n&ndash; die Grunds&auml;tze der Risikokommunikation beachtet werden m&uuml;ssen;<br>\n&ndash; Einschr&auml;nkungen der Grundrechte jederzeit hinsichtlich ihrer Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit begr&uuml;ndbar sein m&uuml;ssen, und;<br>\neine Vermengung von Gesundheitsschutz und Eingriffen, die den Anschein obrigkeitsstaatlichen Handelns erwecken k&ouml;nnen (z.B. Standortbestimmung durch Corona-App, Eingriff in den privaten Bereich zur Kontrolle von &ldquo;&rdquo;Besuchsregelungen&rdquo;&rdquo;) unter keinen Umst&auml;nden statthaft ist.<br>\nIn den Beschl&uuml;ssen der genannten Konferenz ist keine Fortentwicklung des Verst&auml;ndnisses f&uuml;r die Eigenheiten dieser Epidemie und f&uuml;r die Anforderungen an Steuerungsparameter sowie die Kommunikation deren Ergebnisse zu erkennen. Stattdessen &uuml;berwiegt der Eindruck, dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Ma&szlig;nahmen sogar noch verst&auml;rken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht gr&ouml;&szlig;te Zweifel geben muss.<br>\nIn einer langdauernden gesellschaftlichen Krise, zu der sich diese Epidemie entwickelt hat, f&uuml;hrt der anhaltende, als alternativlos konnotierte Bezug allein auf die Verantwortlichkeit der Einzelnen zu Erm&uuml;dung, Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Ma&szlig;nahmen. Dies gilt vor allen Dingen im Zusammenhang mit einer Drohkulisse, die aus den impliziten Versatzst&uuml;cken &ldquo;&rdquo;langdauernder Winter&rdquo;&rdquo;, &ldquo;&rdquo;Weihnachten im Lockdown&rdquo;&rdquo; und &ldquo;&rdquo;es k&ouml;nnte f&uuml;r Sie kein Intensivbett mehr frei sein&rdquo;&rdquo; zusammengesetzt ist.<br>\nJede Besch&auml;ftigung mit Fragen der Risikokommunikation zeigt aber klar auf, dass die geltenden Vorgehensweisen entsprechend der aktuellen und erfahrbaren Situation zeitlich begrenzt werden m&uuml;ssen, dass regelm&auml;&szlig;ig eine verst&auml;ndliche Neuanalyse der Situation vorzunehmen ist und dass mit weiterentwickelten Konzepten die Bew&auml;ltigung der Krisensituation fortgesetzt werden muss. Eine Fortentwicklung und ein Beachten dieser grundlegenden Erkenntnisse sind jedoch nicht sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Politik-Warum-Augenmass-jetzt-wichtig-ist-4938409.html?seite=all\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lockdown-Debatte: Bodo Ramelow platzt der Kragen<\/strong><br>\n&ldquo;Der Th&uuml;ringer Ministerpr&auml;sident kritisiert den Aktionismus aus dem Kanzleramt und will einem Lockdown nicht zustimmen. Aus dem Norden kommt Unterst&uuml;tzung daf&uuml;r.<br>\nDas hat sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel vermutlich anders vorgestellt. Sie hat die Videoschalte mit den Ministerpr&auml;sidenten von Freitag auf Mittwoch vorgezogen, weil sie die L&auml;nderchefs offenbar zumindest f&uuml;r einen teilweisen Lockdown in Deutschland erw&auml;rmen will.<br>\nDabei werden aber mindestens zwei Ministerpr&auml;sidenten nicht mitmachen. Der schleswig-holsteinische Ministerpr&auml;sident Daniel G&uuml;nther (CDU) erkl&auml;rte auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz, dass der er dem Vorschlag, die Gastst&auml;tten und Restaurants zu schlie&szlig;en &bdquo;definitiv nicht&ldquo; zustimmen werde. Er halte das zumindest f&uuml;r sein Bundesland f&uuml;r kein geeignetes Mittel.<br>\nRegelrecht ver&auml;rgert zeigte sich Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow (Die Linke). Auch er tagte am Dienstag mit seinem Kabinett und ver&ouml;ffentlichte danach eine ausf&uuml;hrliche Erkl&auml;rung, in der er ganz grunds&auml;tzlich argumentiert. [&hellip;]<br>\nEr sei nicht mehr l&auml;nger mit einer Verfahrensweise in der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz einverstanden, &bdquo;in der &auml;u&szlig;erst kurzfristig eingebrachte Beschlussvorlagen mit solchen besonders eingriffsintensiven Ma&szlig;nahmen verhandelt und beschlossen werden sollen&ldquo;, so Ramelow weiter. [&hellip;]<br>\nRamelow setzte derweil weiter auf lokale Ma&szlig;nahmen. Man m&uuml;sse erst einmal deren Wirkung abwarten, bevor man ein st&auml;ndig gr&ouml;&szlig;ere und weiterreichende Schritte vorschlage, hie&szlig; es aus Erfurt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/bodo-ramelow-platzt-der-kragen-li.114338\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lieferkettengesetz: Der lange Arm der Wirtschaftslobby in die CDU<\/strong><br>\n&ldquo;Eine der gr&ouml;&szlig;ten Lobby-Auseinandersetzungen tobt derzeit um das sogenannte Lieferkettengesetz, das Unternehmen dazu verpflichten soll, ihren Sorgfaltspflichten in der globalen Produktion nachzukommen. Dazu geh&ouml;rt insbesondere auch die Einhaltung der Menschenrechte innerhalb der Wertsch&ouml;pfungsketten. Gegen ein solches Gesetz l&auml;uft die Wirtschaftslobby in Deutschland Sturm.<br>\nZun&auml;chst wollte man es vollst&auml;ndig verhindern, nun &ndash; da das Gesetz wohl kommen wird &ndash; versucht man es zu verz&ouml;gern und zu verw&auml;ssern. Ein wichtiges Einfallstor f&uuml;r einseitige Unternehmensinteressen ist der CDU-Wirtschaftsrat. Der hat sich deutliches Geh&ouml;r beim Wirtschaftsfl&uuml;gel und bei Bundeswirtschaftsminister Altmaier verschafft. Das wird deutlich, wenn man die Positionen zum Lieferkettengesetz genau betrachtet&hellip;<br>\n(&hellip;) Die problematische Rolle des Wirtschaftsrats<br>\nDen Interessen der Wirtschaft steht mit dem CDU-Wirtschaftsrat ein gewichtiges Instrument f&uuml;r die Mitsprache bei politischen Entscheidungen zur Verf&uuml;gung. Der Wirtschaftsrat ist selbst gut vernetzt mit den gro&szlig;en Verb&auml;nden der deutschen Wirtschaft. Im Falle des Lieferkettengesetzes zeigt sich, wie sehr die Lobbyorganisationen an einem Strang ziehen. Dass die wirtschaftsnahen Kreise der CDU die Position des Wirtschaftsrats &uuml;bernehmen und damit Druck auf die gesamte Partei und derzeit auch auf die Bundesregierung aus&uuml;ben, ist bedenklich. Gerade, weil es f&uuml;r Arbeitnehmer*inneninteressen keinen vergleichbar starken Arm mehr in der Union gibt. Dabei ist das Bestreben das Lieferkettengesetz zu verw&auml;ssern oder zu verhindern kein Einzelfall. &Auml;hnliche Muster zeigen sich auch bei Klimapolitik und Klimazielen sowie in der Steuerpolitik. Dass nun Friedrich Merz als Vizepr&auml;sident des CDU-Wirtschaftsrats wom&ouml;glich Parteivorsitzender und dann auch Kanzlerkandidat werden k&ouml;nnte, zeigt, wie eng die Vernetzung und der Austausch zwischen Wirtschaftslobby und Politik in der Union sind. Die Grenzen sind flie&szlig;end.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/10\/lieferkettengesetz-der-lange-arm-der-wirtschaftslobby-in-die-cdu\/?pk_campaign=20201027&amp;pk_source=nl\">Lobby Control<\/a>\n<p><em>Lesen Sie bitte dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65479\">Gerd M&uuml;llers politisches Verm&auml;chtnis<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der amerikanische Faschismus: Vom Ku-Klux-Klan zu Trump<\/strong><br>\nIn Kampfmontur und gepanzerten Fahrzeugen donnert seit Wochen vielerorts in Amerika eine militarisierte Polizei in friedliche Demonstranten. Schon zu Beginn der Black-Lives-Matter-Proteste stieg der Pr&auml;sident aus einem Bunker unter dem Wei&szlig;en Haus und lie&szlig; seine B&uuml;rger mit Tr&auml;nengas einnebeln, um zu einer Kirche zu gelangen, die er niemals besucht hatte, w&auml;hrend er eine Bibel hielt, die er niemals gelesen hatte&hellip;<br>\nEin amerikanischer Faschismus w&uuml;rde definitionsgem&auml;&szlig; amerikanische Symbole und amerikanische Slogans verwenden. &bdquo;Erwarten Sie nicht, dass die das Hakenkreuz hochhalten&ldquo;, warnte Wise, &bdquo;oder irgendeine der popul&auml;ren Formen des Faschismus&ldquo; aus Europa einsetzen. Denn ultranationalistisch wie der Faschismus nun mal ist, versucht er, sich zu normalisieren, indem er auf vertraute nationale Gebr&auml;uche zur&uuml;ckgreift und darauf beharrt, blo&szlig; politisches Business as usual zu betreiben&hellip;<br>\nTrumps Gesp&uuml;r f&uuml;r wei&szlig;en Rassismus<br>\nTrump befasst sich nicht mit Geschichte, aber jemand in seinem Umfeld tut es ganz offensichtlich. Zugleich bedeutet Trumps gewaltige Ignoranz nicht, dass er die rassistische und faschistische Rhetorik, die er verwendet, nicht versteht. Wir m&uuml;ssen Trump nicht f&uuml;r einen Strippenzieher halten, der einen faschistischen Coup plant, um zu erkennen, dass er nachweislich ein Gesp&uuml;r daf&uuml;r hat, wie White Supremacism in Amerika funktioniert, und zwar ohne, dass er jemals seine Gedanken dar&uuml;ber zu ordnen bem&uuml;ht war.<br>\nSo ist der Faschismus in der Praxis immer vorgegangen: Wenn er etwas war, dann opportunistisch. Der Faschismus wird, wie Paxton schreibt, durch seine &bdquo;mobilisierenden Leidenschaften&ldquo; beschleunigt und mehr von Gef&uuml;hlen als von Gedanken angetrieben. F&uuml;r Faschisten z&auml;hlt nur &bdquo;das historische Schicksal der Gruppe&ldquo;, denn &bdquo;ihr ein einziger moralischer Ma&szlig;stab ist die Tapferkeit von Rasse, Nation, Gemeinschaft. Legitimit&auml;t beanspruchen sie nach keinem universellen Standard au&szlig;er dem darwinistischen Triumph der st&auml;rksten Gemeinschaft.&ldquo; &hellip;<br>\nDie heutigen faschistischen Energien in Amerika unterscheiden sich vom europ&auml;ischen Faschismus der 1930er, aber das hei&szlig;t nicht, dass sie nicht faschistisch w&auml;ren. Es hei&szlig;t nur, dass sie nicht europ&auml;isch sind und wir nicht in den 1930ern leben. Sie b&uuml;ndeln sich weiterhin um klassisch faschistische Tropen nostalgischer Erneuerung, um Phantasien rassischer Reinheit, um die Feier eines authentischen Volks und der Nichtigmachung anderer, um die Suche nach S&uuml;ndenb&ouml;cken f&uuml;r wirtschaftliche Instabilit&auml;t oder Ungleichheit, um die Ablehnung der Legitimit&auml;t politischer Gegner, um die D&auml;monisierung von Kritikern, um Angriffe auf die freie Presse und um die Behauptung, der Volkswille rechtfertige das gewaltsame Aufzwingen milit&auml;rischer Macht.<br>\nTrump ist weder anormal noch originell. Ein nativistischer reaktion&auml;rer Populismus ist in Amerika nichts Neues &ndash; er hatte es bisher nur noch nie ins Wei&szlig;e Haus geschafft. Letztlich z&auml;hlt es wenig, ob Trump im Herzen ein Faschist ist, solange er faschistisch handelt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/september\/der-amerikanische-faschismus-vom-ku-klux-klan-zu-trump\">Bl&auml;tter<\/a>\n<p>Dazu: <strong>US-Wahl: Schl&auml;gereien zwischen Anh&auml;ngern und Gegnern Trumps<\/strong><br>\nAuf dem Times Square in New York ist es am Sonntag zu einer Schl&auml;gerei zwischen Anh&auml;ngern von US-Pr&auml;sident Donald Trump und Gegendemonstranten gekommen, bei der mindestens vier Menschen festgenommen worden sein sollen&hellip;<br>\nDie Schl&auml;gerei zwischen Anh&auml;ngern und Gegnern von Trump fand statt, als der Konvoi der Anh&auml;nger Trumps &uuml;ber den Times Square fuhr.<br>\nGegendemonstranten, darunter Antifa-Anh&auml;nger, gingen zeitgleich auf die Stra&szlig;e, um gegen die Karawane der Trump-Anh&auml;nger zu protestieren. Die Autos, die mit Pro-Trump-Flaggen vorbeifuhren, trafen auf Leute, die &ldquo;New York hasst dich&rdquo; und &ldquo;Faschistischer Abschaum&rdquo; riefen. Die Karawane der Trump-Anh&auml;nger bestand angeblich auch aus Mitgliedern der rechten Gruppe &ldquo;Proud Boys&rdquo;, bei der Anti-Trump-Demonstranten skandierten: &ldquo;Sagt es laut und sagt es deutlich: Die Proud Boys sind hier nicht willkommen.&rdquo; In der ersten TV-Debatte zwischen Trump und Biden kamen die Proud Boys zur Sprache. Trump l&ouml;ste am rechten Rand der USA Begeisterung aus, da er sich geweigert hatte, rechtsradikale Gruppen zu verurteilen. Die Polizei war am Sonntag anwesend und trennte die rivalisierenden Demonstranten. Mehrere Verhaftungen wurden gemeldet&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/108208-us-wahl-schlaegereien-zwischen-anhaengern-und-gegnern-trumps\/\">RT<\/a><\/p>\n<p>Und auch: <strong>&ldquo;Werden Wahlergebnis nicht einfach hinnehmen&rdquo;<\/strong><br>\nDie &ldquo;Proud Boys&rdquo; sind in aller Munde, seitdem US-Pr&auml;sident Trump sie aufforderte, sich &ldquo;bereit zu halten&rdquo;. Was steckt hinter der rechten Bruderschaft, und wie gef&auml;hrlich sind ihre Mitglieder?<br>\n(&hellip;) Um Mitglied der umstrittenen, rechten Bruderschaft zu werden, muss man nicht nur ein Mann sein, sondern sich auch dazu bekennen, die westliche Zivilisation f&uuml;r &uuml;berlegen zu halten. Die meisten hier sind grunds&auml;tzlich gegen die so genannte politische Korrektheit und gegen Einwanderung. &ldquo;Das Problem an der Demokratie ist, dass Immigranten hereinkommen. Es besteht die Gefahr, dass sie illegal B&uuml;rger werden und diese alten linken Ansichten aus Mexiko mitbringen. Dann d&uuml;rfen sie auch noch w&auml;hlen und ver&auml;ndern Amerika&rdquo;, findet Furman.<br>\nF&uuml;r seinen harten Kurs in der Einwanderungspolitik verehren die Proud Boys Pr&auml;sident Trump&hellip;<br>\nTrump bringt viele neue Mitglieder<br>\nEr ist stolz darauf, dass Pr&auml;sident Trump sich in der ersten TV-Debatte nicht sofort von der Organisation distanziert hat. &ldquo;Er wei&szlig;, dass wir keine Rechtsextremisten sind. Und er hat gesagt, wir sollen uns bereithalten. Damit meinte Trump wohl nur, dass wir zu ihm halten sollen&rdquo;, sagt Tarrio. &ldquo;Das haben wir seit dem ersten Tag getan. Weil wir konservativ sind. Trump stellt das amerikanische Volk an die erste Stelle. Darum unterst&uuml;tzen wir ihn.&rdquo; Die Mitgliederzahlen seien seit Trumps &Auml;u&szlig;erungen deutlich gestiegen, erkl&auml;rt er. Weltweit gebe es rund 22.000 Proud Boys&hellip;.<br>\nWir konfrontieren den USA-Chef mit einem Foto. Darauf h&auml;lt er ein Plakat mit der Aufschrift: &ldquo;Nur ein toter Kommunist ist ein guter Kommunist.&rdquo; Tarrio rechtfertigt sich. Teile seiner Familie seien in Kuba von Kommunisten ermordet worden. &ldquo;Kommunismus hat keinen Platz in Amerika, genauso wenig wie Faschismus. Wenn ich sage ein guter Kommunist ist ein toter Kommunist, dann meine ich das so. Ob jemand das als Provokation versteht oder nicht, ist mir egal.&rdquo; Als Kommunisten betrachtet Tarrio neben der Antifa und der Black Lives Matter-Bewegung auch Teile der Demokratischen Partei.<br>\nDie Proud Boys sind bester Stimmung. Gegen Ende des Abends posieren sie vor einem Wahlkampfplakat von Donald Trump f&uuml;r ein Gruppenfoto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/uswahl2020\/uswahl2020-proud-boys-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Demoziel deutsche Botschaft<\/strong><br>\nAnh&auml;ngerInnen und KritikerInnen des K&ouml;nigs demonstrieren vor der deutschen Botschaft in Bangkok. Der Grund: dessen bayerischer Wohnsitz.<br>\nEin massives Polizeiaufgebot hat am Montag die deutsche Botschaft in Bangkok gesichert, als mehrere Tausend friedlich Demonstrierende am Abend dort an der South Sathorn Road eintrafen. Sie &uuml;bergaben dem Botschafter Georg Schmidt eine monarchiekritische Petition. Thailands pro-demokratische Protestbewegung fordert die Regierung in Berlin auf, den Status von K&ouml;nig Maha Vajiralongkorn zu untersuchen. Manche w&uuml;nschen sich gar, Deutschland m&ouml;ge den K&ouml;nig zur persona non grata erkl&auml;ren.<br>\nBekanntlich h&auml;lt sich Thailands Monarch die meiste Zeit des Jahres in Bayern auf. Nach Meinung von Kritikern in Thailand und Deutschland verletzt er mit seiner dortigen Aus&uuml;bung politischer Macht die deutsche Souver&auml;nit&auml;t.<br>\n&bdquo;Das sind Fragen, die das Volk beantwortet haben will&ldquo;, sagte eine Aktivistin, der es laut dem Webnachrichtenportal Khaosod English mit zwei anderen Protestierenden erlaubt war, die Petition dem Botschafter zu &uuml;bergeben. Der soll demnach versichert haben, das Schreiben nach Berlin zu &uuml;bermitteln&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wieder-Proteste-in-Thailand\/!5724261\/\">taz<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Maas droht Thailands K&ouml;nig wegen Aufenthalt in Bayern<\/strong><br>\nThailands K&ouml;nig Maha Vajiralongkorn verbringt gern Zeit in Bayern. Viel Zeit. Regiert er auch von dort aus? Au&szlig;enminister Heiko Maas warnt nun: Er habe &ldquo;das Treiben&rdquo; des royalen Besuchers genau im Blick.<br>\n(&hellip;) Diplomatisch und rechtlich problematisch w&auml;re die Angelegenheit n&auml;mlich dann, wenn der K&ouml;nig aus der Fremde, von Bayern aus, seinen Amtsgesch&auml;ften nachgeht. Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas hat nun jedenfalls eine deutliche Warnung an Maha Vajiralongkorn ausgesprochen &ndash; und ihm mit Konsequenzen gedroht, sollte bei dessen Aufenthalten in Deutschland rechtswidriges Verhalten festgestellt werden.<br>\n&ldquo;Nat&uuml;rlich habe ich auch das Treiben des thail&auml;ndischen K&ouml;nigs in Deutschland im Blick&rdquo;, sagte der SPD-Politiker in Berlin auf einer Pressekonferenz. Dieses &ldquo;Treiben&rdquo; werde &ldquo;dauerhaft&rdquo; &uuml;berpr&uuml;ft. &ldquo;Und wenn es dort Dinge gibt, die wir als rechtswidrig empfinden, dann wird das sofortige Konsequenzen haben.&rdquo;<br>\n&ldquo;Nicht von deutschem Boden&rdquo;<br>\nMaas hatte bereits Anfang Oktober im Bundestag klargemacht, dass er es nicht dulden wolle, wenn der K&ouml;nig sein Land von Deutschland aus regiert. &ldquo;Wir haben deutlich gemacht, dass Politik, die das Land Thailand betrifft, nicht von deutschem Boden auszugehen hat&rdquo;, sagte er damals. &ldquo;Wenn es G&auml;ste in unserem Land gibt, die von unserem Land aus ihre Staatsgesch&auml;fte betreiben, dem w&uuml;rden wir immer deutlich entgegenwirken wollen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/heiko-maas-droht-thailand-koenig-maha-vajiralongkorn-wegen-aufenthalt-in-bayern-a-cc45473e-96a2-4f3c-96f5-7739bd036654\">SPON<\/a><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>&lsquo;Where&rsquo;s our democracy?&rsquo;<\/strong><br>\nThai protesters march on German embassy, urge Berlin to pressure king<br>\n(&hellip;) Thailand&rsquo;s pro-democracy protesters massed outside the German embassy in Bangkok on Monday night as their movement sought a wider international spotlight, pulling the monarchy deeper into the heart of their demands for reform.<br>\nThailand&rsquo;s King Maha Vajiralongkorn spends much of his time in Germany, angering many Thais who receive snippets of his high living through the European country&rsquo;s tabloid press.<br>\nNow, the protesters are demanding accountability of the king, with about 10,000 of them marching to the embassy to deliver a petition calling for Berlin to investigate whether the Thai king has been orchestrating domestic politics from his overseas retreat&hellip;<br>\nIn their petition, one of the main protest groups, Khana Ratsadon or &ldquo;The People&rdquo;, urged Germany to investigate the king&rsquo;s actions while away from Thailand in order to &ldquo;bring Thailand back to the path of the truthful constitutional monarchy&rdquo;.<br>\nThailand&rsquo;s monarchy, super rich and the apogee of a power pyramid supported by the army and tycoons, is cloaked from criticism or accountability by a royal defamation law &ndash; one the protesters are openly flouting.<br>\nGermany has also become increasingly uneasy over the king&rsquo;s stay in its country, with the German foreign minister on Monday again questioning the potential illegality of Vajiralongkorn ruling Thailand from European soil.<br>\n&ldquo;We have not only been looking into that in recent weeks, but on a regular basis,&rdquo; Heiko Maas said. &ldquo;If there are things we consider to be illegal, that will have immediate consequences.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/week-asia\/politics\/article\/3107158\/wheres-our-democracy-thai-protesters-march-german-embassy-urge\">South China Morning Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Atomwaffen werden ab 2021 verboten<\/strong><br>\nAndreas Zumach<br>\nHonduras hat als 50. Land den UNO-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen unterschrieben &ndash; im Gegensatz zur Schweiz und Deutschland.<br>\nMit Honduras ratifiziert der 50. Staat den Vertrag zum weltweiten Verbot atomarer Massenmordwaffen. Damit wird das Atomwaffenverbot am 22. Januar 2021 universell g&uuml;ltiges V&ouml;lkerrecht. Ein besseres Geschenk zum 75. Geburtstag der UNO, deren Charta am 24. Oktober 1945 in Kraft trat, h&auml;tte es kaum geben k&ouml;nnen. Das ist ein &laquo;Sieg f&uuml;r die Menschheit&raquo;, wie Peter Maurer, der ansonsten eher n&uuml;chterne Schweizer Pr&auml;sident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), zu Recht festgestellt hat &ndash; und ein gro&szlig;er Erfolg f&uuml;r die vielen hundert an der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen beteiligten Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt.<br>\nSchweiz steht abseits<br>\nDie NGOs waren es, die das Abkommen initiiert und gegen den massiven Widerstand der USA, Deutschlands und anderer Staaten durchgesetzt hatten. Noch letzte Woche hatte die Trump-Administration zahlreiche Vertragsstaaten schriftlich aufgefordert, ihre Ratifikation r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen&hellip;<br>\nDer Schweizer Bundesrat machte nach seiner anf&auml;nglichen Zustimmung zum Abkommen eine Kehrtwende und verweigerte die Ratifikation mit der Begr&uuml;ndung, die Schweiz sei auf die atomare Schutzgarantie der NATO angewiesen.<br>\nNun hei&szlig;t es aus Berlin und Bern, ohne Teilnahme der acht bis neun existierenden Atomwaffenstaaten sei das Abkommen nutzlos, und ein Beitritt Deutschlands oder der Schweiz w&uuml;rden daran nichts &auml;ndern. Die Regierung Merkel behauptet zudem, ein Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbot sei nicht vereinbar mit der Mitgliedschaft in der NATO, die eine gemeinsame Politik zur Abschreckung mit und dem eventuellen Einsatz von Atomwaffen betreibt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Atomwaffen-werden-ab-2021-verboten\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Im Sanktionsrausch<\/strong><br>\nDie Covid-19-Pandemie hat viele Missst&auml;nde versch&auml;rft und ans Licht der &Ouml;ffentlichkeit gebracht. So auch die teils verheerenden Auswirkungen der Sanktionspolitik. Denn bei der Frage, wie au&szlig;enpolitisch auf Verletzungen der Menschenrechte, Br&uuml;che demokratischer und rechtsstaatlicher Standards oder des V&ouml;lkerrechts reagiert werden soll, wird eine Antwort immer beliebter: Sanktionen.<br>\nGerade in Zeiten des Gesundheitsnotstands potenzieren sich die negativen Effekte dieser Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Menschen in den betroffenen L&auml;ndern. So rang sich im Fr&uuml;hjahr der Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen, Ant&oacute;nio Guterres, zu einer klaren Botschaft durch: Unilaterale Sanktionen m&uuml;ssten insbesondere zu Corona-Pandemiezeiten ausgesetzt werden, weil sie Menschenleben kosten, forderte er. &bdquo;Dies ist die Zeit der Solidarit&auml;t und nicht der Ausgrenzung.&ldquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Michelle Bachelet, Hohe Kommissarin der f&uuml;r Menschenrechte der UN. Sie nannte insbesondere Kuba, Venezuela, Nordkorea, Iran und Zimbabwe als die am meisten betroffenen L&auml;nder&hellip;<br>\n(&hellip;) Sanktion ist nicht gleich Sanktion<br>\nZun&auml;chst gilt es zu differenzieren, denn unter dem Begriff &bdquo;Sanktionen&ldquo; werden heute &auml;u&szlig;erst verschiedene Ma&szlig;nahmen in einen Topf geworfen. Nicht jede Ma&szlig;nahme, die eine Regierung als Reaktion auf Entwicklungen in einem anderen Land ergreift, ist eine Sanktion in diesem Sinne. So ist es doch etwas g&auml;nzlich anderes, beispielsweise die Milit&auml;r- und Geheimdienstkooperation mit der T&uuml;rkei einzustellen, weil diese systematisch und wiederholt Menschenrechte und das V&ouml;lkerrecht missachtet hat.<br>\nEs gibt einen rechtlichen Rahmen f&uuml;r die zweifellos &bdquo;legitimsten&ldquo; Sanktionen: Einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates. So geschehen zum Beispiel als Reaktion auf Raketentests durch Nordkorea oder bei Konflikten in verschiedenen afrikanischen L&auml;ndern. Dabei handelt es sich um multilaterale Vereinbarungen, die von Waffenembargos &uuml;ber sogenannte &bdquo;Smart Sanctions&ldquo; gegen Einzelpersonen bis hin zu Wirtschaftssanktionen reichen k&ouml;nnen.<br>\nDem gegen&uuml;ber stehen unilaterale Zwangsma&szlig;nahmen, sei es durch einzelne Staaten wie die USA oder auch Staatengruppen wie die Europ&auml;ische Union. Sie machen den Gro&szlig;teil der bestehenden Sanktionen aus&hellip;<br>\n(&hellip;) Doppelte Standards<br>\nDass geostrategische Interessen wichtiger sind als die oft proklamierte &bdquo;wertebasierte Au&szlig;enpolitik&ldquo;, zeigt sich nicht zuletzt an der T&uuml;rkei. Seit Jahren unterdr&uuml;ckt Pr&auml;sident Erdogan vehement die Opposition, tritt Menschenrechte mit F&uuml;&szlig;en und reiht einen Bruch des V&ouml;lkerrechts an den n&auml;chsten. Dennoch h&auml;lt allen voran die deutsche Bundesregierung an der privilegierten Partnerschaft fest und will diese sogar ausbauen. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r Saudi-Arabien. Die Verbrechen dieser brutalen Diktatur tun den regen Beziehungen westlicher L&auml;nder mit dem &bdquo;strategischen Partner&ldquo; keinen Abbruch und trotz des grausamen Kriegs gegen Jemen florieren die R&uuml;stungsexporte. Auch in Lateinamerika ist die Doppelmoral offenkundig. Man muss sich nur die Toleranz gegen&uuml;ber Verbrechen in Kolumbien ansehen und diese mit den Reaktionen auf die Lage in Venezuela vergleichen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/im-sanktionsrausch\/\">die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;The Great Reset&ldquo;<\/strong><br>\nVon Dirk Pohlmann<br>\nJedes Jahr treffen sich im Schweizer Ferienort Davos die m&auml;chtigsten Herren &ndash; und vereinzelt auch Herrinnen- der Welt. Das Wort Davos ist zum Synonym f&uuml;r das World Economic Forum geworden. Das Weltwirtschaftsforum, das ist die &Uuml;bersetzung des englischen Begriffs, hat einen irref&uuml;hrenden Namen. Was ist der Unterschied zwischen dem Bundesnachrichtendienst und dem Weltwirtschaftsforum? Es gibt keinen. Weil: Das Weltwirtschaftsforum besch&auml;ftigt sich genauso viel mit Wirtschaft, wie sich der Bundesnachrichtendienst mit Nachrichten besch&auml;ftigt&hellip;<br>\nDas Weltwirtschaftsforum ist kein Country Club, sondern gleichzeitig Think Tank und Zentralkomitee der kapitalistischen Internationale. Der Parteitag der globalen Oligarchen mit dem Willen zur Macht. Im letzten Jahr haben sich zu den Weltenlenkern in Davos 119 Milliard&auml;re mit zusammen 500 Milliarden USD Kapital gesellt. Die Weltelite aus erstens Wirtschaft, zweitens Wirtschaft, drittens Wirtschaft und viertens Politik trifft sich dort nicht, um nur Gesch&auml;fte zu besprechen.  Man ist deutlich selbstbewusster. &bdquo;Das Weltwirtschaftsforum formt Geschichte&ldquo;, sagt sein heute 81-j&auml;hriger Gr&uuml;nder, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer und Zeremonienmeister Klaus Schwab&hellip;<br>\nIn Davos ist die Globalisierung Schnee von gestern, genauso wie der Neoliberalismus. Das neue Ziel ist die totale Macht&uuml;bernahme, der &bdquo;Gro&szlig;e Reset&ldquo;. Man ist very international und transhumanistisch und wird Rassismus, Klimawandel und alle anderen globalen Probleme bek&auml;mpfen. Systemisch, global, durch den Einsatz von Governance und mit k&uuml;nstlicher Intelligenz.<br>\nDie Elite, die sich in Davos versammelt, versteht sich als Avantgarde einer neuen Weltordnung&hellip;<br>\n(&hellip;) Der neue Plan ist die Governance Herrschaft der Oligarchen. Staatsmanagement. Die Elite herrscht, die verwirrte Herde grast. Die Demokratie ist aus Sicht des wichtigsten Think Tanks im Kapitalismus eine Idee des 18. Jahrhunderts, holprig, ineffektiv und marode.  An ihre Grundlage, den durch eine hellwache &Ouml;ffentlichkeit aufgekl&auml;rten B&uuml;rger, der in Abstimmungen und Wahlentscheidungen die Zukunft bestimmt, glaubt in Davos niemand mehr, auch nicht die Spitze der Weltpolitik, die sich dort versammelt&hellip;<br>\nDie Privatisierung geht weiter. Silvio Berlusconi und Donald Trump sind nur die groteske Version dieser Herrschaft der neureichen Oligarchen, sie sind die Erscheinungsform, die viel Kohle aber wenig kulturelles Kapital besitzt&hellip;<br>\nDie Dialektik der Verh&auml;ltnisse produziert die M&ouml;glichkeit neuer, ungewohnter Koalitionen. Es gibt potentielle Verb&uuml;ndete, der reale Macht und Finanzen einbringen k&ouml;nnten: die mittelst&auml;ndische Wirtschaft. Genau wie die Kulturszene geh&ouml;rt sie zu den Schlachtopfern des Great Reset. Die kleinen und mittelst&auml;ndischen Unternehmer, die jetzt in die Pleite getrieben werden, die in naher Zukunft den Heuschrecken aus Davos zum Fra&szlig; angeboten werden, haben jetzt die gleiche Interessen wie die verwirrte Herde. Sie wollen &uuml;berleben. Sie sind m&ouml;gliche Verb&uuml;ndete gegen die Macht&uuml;bernahme der Oligarchie&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/the-great-reset-von-dirk-pohlmann\/\">Ken FM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Freitags geh&ouml;rt Vati mir<\/strong><br>\ndie Debatte um Arbeitszeitverk&uuml;rzung ist so alt wie die Geschichte des industriellen Kapitalismus. Sie ist fortw&auml;hrender Teil der Arbeitsk&auml;mpfe und kommt immer wieder &ndash; mehr oder weniger kraftvoll &ndash; auf die Agenda der Gewerkschaften und (sozialdemokratischen) Parteien. Den wohl ber&uuml;hmtesten und erfolgreichsten Slogan im Kampf gegen die Vereinnahmung in Form steigender Arbeitszeit und &Uuml;berstunden &ndash; im Jahr 1955 lag sie bei einem Spitzenwert von 49 Wochenstunden &ndash; lancierte der DGB 1956: &raquo;Samstags geh&ouml;rt Vati mir&laquo;. Umfragen hatten ergeben, dass die Industriearbeiter einen freien Samstag einer t&auml;glichen Arbeitszeitverk&uuml;rzung vorziehen w&uuml;rden.<br>\nDas war zwar nicht das, was 1930 John Maynard Keynes f&uuml;r eine vollbesch&auml;ftigte Wirtschaft vorschwebte &ndash; &raquo;drei Stunden am Tag reichen v&ouml;llig aus&laquo; &ndash; aber immerhin ein Anfang.<br>\nHeute ist die 5-Tage-Woche schon lange Standard. Doch von der Vision Keynes&acute; sind wir weiter entfernt denn je. Die 1984 durchgesetzte 35-Stunden-Woche bewegt sich, von der wirtschaftlichen Realit&auml;t eingeholt, l&auml;ngst wieder in Richtung einer 40-Stunden-Woche. Hinzu kommt ein seit 2002 angewachsener Niedriglohnsektor und neue Formen des Drucks, denen Arbeitnehmer ausgesetzt sind: flexible, befristete und atypische Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse in Form von Minijobs und Teilzeitarbeit.<br>\nDoch der letzte gewerkschaftliche Versuch einer kollektiven Arbeitszeitverk&uuml;rzung scheiterte 2003 in Ostdeutschland in der Metall- und Elektroindustrie kl&auml;glich. In der ostdeutschen Stahlindustrie dagegen gelang noch die zumindest stufenweise Umsetzung der 35-Stunden-Woche am 7. Juni 2003. Danach kam nichts mehr in Sachen kollektiver Arbeitszeitverk&uuml;rzung.<br>\nVor diesem Hintergrund wundert es also kaum, dass die Debatte mit dem j&uuml;ngsten Vorsto&szlig; des SPD-Vorsitzenden Norbert Walter-Borjans f&uuml;r eine 30 Stundenwoche wieder neu diskutiert wird. Borjans sprang IG-Metall-Chef J&ouml;rg Hofmann zur Seite, der eine Viertagewoche einf&uuml;hren will, um Arbeitspl&auml;tze in der Metall- und Elektroindustrie zu retten. Man m&uuml;sse &raquo;dar&uuml;ber nachdenken, wie man weniger Arbeit gerecht verteilt&laquo;, so Walter-Borjans. Die Wettbewerbsf&auml;higkeit von Unternehmen d&uuml;rfe &raquo;kein vorgeschobenes Argument sein, um Arbeitszeitverk&uuml;rzung zu verhindern&laquo;. Eine Viertagewoche mit einem &raquo;gewissen Lohnausgleich&laquo; gehe daher in die richtige Richtung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/spotlight\/arbeitszeitverkuerzung\/freitags-gehoert-vati-mir\/\">Makroskop<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Falsch-positiv ist das neue negativ<\/strong><br>\nPositive Corona-Tests, die sich im Nachhinein als negativ herausstellen, ein wortkarger Schiedsrichter-Account und drei alte Bekannte: Das sind die Erkenntnisse des Fu&szlig;ballwochenendes. (&hellip;)<br>\nEs gab zuletzt einige Verwirrung im deutschen Fu&szlig;ball: Erst wurde Bayern-Profi Serge Gnabry positiv auf das Coronavirus getestet, durfte nicht gegen Atl&eacute;tico Madrid spielen und stand auch gegen Frankfurt nicht im Kader. Dann verk&uuml;ndete Bayern-Trainer Hansi Flick am Samstag, dass sein &uuml;berragender Offensivspieler eventuell falsch getestet worden sein k&ouml;nnte, was sich am Montag als wahr herausstellte.<br>\n&Auml;hnliche Meldungen gab es auch in anderen Ligen: Das Ergebnis von sechs Heidenheim-Spielern (2. Bundesliga) wandelte sich von positiv in negativ. Drittligist T&uuml;rkg&uuml;c&uuml; M&uuml;nchen, dessen Spiel abgesagt wurde, bekam vom zust&auml;ndigen Labor sp&auml;ter die Best&auml;tigung, dass man falsch-positiv getestet wurde. Dass die Tests nicht immer fehlerfrei sind, war bekannt. Nun gibt es die ersten Beispiele im Profifu&szlig;ball.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/bundesliga-und-corona-falsch-positiv-ist-das-neue-negativ-a-77a4c426-6ae9-4f74-8ee4-5d3c0371ead3\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Schon seltsam, dass &uuml;ber falsch-positive Tests nur im Rahmen der Sportberichterstattung berichtet wird. Wenn Lieschen M&uuml;ller einen falsch-positiven Test bekommt, wird sie in Quarant&auml;ne gesteckt und ein Nachtest findet in der Regel gar nicht statt. Und dass solche Fehler durchaus vorkommen, zeigen die zahlreichen Beispiele aus der Bundesliga ja par excellence.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die maskierte Gesellschaft<\/strong><br>\nStaunen<br>\nWer in diesen Tagen mit offenen Augen durch die Stra&szlig;en geht, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Viele Menschen, jung und alt, tragen Masken aller Art und aller Farben. Die Maskenvielfalt kennt keine Grenzen. Jeder tr&auml;gt die Maske, wie er meint: Manche bedecken nahezu das ganze Gesicht, andere nur den Mund, manche liegen dicht an, andere stehen weit ab. Jede Art medizinischer Masken wird getragen, chirurgischer Mund-Nasen-Schutz, FFP-Masken, ohne und mit Ventil. Die meisten tragen Stoffmasken.<br>\nWieder andere haben die Maske vor&uuml;bergehend abgesetzt, sie liegt am Hals, um jederzeit wieder aufgesetzt werden zu k&ouml;nnen. Diejenigen, die keine Maske im Freien tragen, haben solche Masken sicher in der Tasche, denn ohne diese kommt man in kein Gesch&auml;ft und keine Bahn. Also treten sie in ein Gesch&auml;ft und ziehen die Maske an und f&uuml;hlen sich sicher. Treten sie aus dem Gesch&auml;ft, wird die Maske abgenommen und wieder in die Tasche gesteckt. Beim n&auml;chsten Gesch&auml;ft wiederholt sich das Vorgehen. Im Auto darf die Maske nicht getragen werden, also kommt sie auf den Sitz, ins Handschuhfach oder wird am R&uuml;ckspiegel aufgeh&auml;ngt.<br>\nStaunt sonst noch jemand? Offenbar nicht. Denn nichts steht zu lesen, nichts wird berichtet dar&uuml;ber, niemand spricht aus, dass wir alle einen gro&szlig;en Unfug vollziehen, der weder wissenschaftlich begr&uuml;ndet, noch plausibel, noch harmlos ist&hellip;.<br>\nNicht einmal das RKI behauptet, den &ouml;ffentlichen Maskengebrauch wissenschaftlich begr&uuml;nden zu k&ouml;nnen. Es behauptet lediglich, dass das situationsbedingte Tragen von Masken ein weiterer Baustein sein kann, um &Uuml;bertragungen zu verhindern&hellip;<br>\n(&hellip;) Unsere aktuell maskierte Gesellschaft meint, sich vor einem Risiko zu sch&uuml;tzen, dabei versucht sie nur, sich vor ihrer Angst zu sch&uuml;tzen, und scheint daf&uuml;r bereit, Kosten auf sich zu nehmen, die sie in ihrer Tragweite nicht ermessen kann. Angesichts dessen ist es dringend geboten, zu einem neuen Umgang mit Risiken sowie konkret zu einer neuen Risikobeurteilung zu kommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.thieme-connect.com\/products\/ejournals\/html\/10.1055\/a-1199-4525\">thieme<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Experten: &ldquo;R&uuml;ckgang der Fallzahlen nicht um jeden Preis&rdquo;<\/strong><br>\nBund und L&auml;nder ringen erneut um Schritte im Kampf gegen Corona. Kurz vor dem Treffen fordern &Auml;rzte nun einen Strategieschwenk. Sie pl&auml;dieren f&uuml;r ein bundeseinheitliches Ampelsystem zur Bewertung der Lage sowie mehr Schutz f&uuml;r Risikogruppen. Zudem m&uuml;sse die Kommunikation klarer werden, um den R&uuml;ckhalt nicht zu verlieren.<br>\nKurz vor dem neuerlichen Treffen der Ministerpr&auml;sidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu weiteren Ma&szlig;nahmen im Kampf gegen Corona legen Wissenschaftler und &Auml;rzte eigene Forderungen vor. In einem ntv vorliegenden Thesenpapier fordern sie unter anderem die Einf&uuml;hrung eines bundesweit einheitlichen Ampelsystems zur besseren Bewertung der Lage sowie die B&uuml;ndelung der Ressourcen zum Schutz der Risikogruppen. Das Papier soll am morgigen Mittwoch unter anderen vom Chef der Kassen&auml;rzte, Andreas Gassen, sowie den Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit vorgestellt werden.<br>\nDie aktuell rasant steigenden Fallzahlen zeigten, dass die Coronavirus-Pandemie nicht mehr &ldquo;ausschlie&szlig;lich im Rahmen einer Kontaktnachverfolgung&rdquo; einzud&auml;mmen sei, hei&szlig;t es in dem Papier. So fordern sie, dass sich ein bundesweit einheitliches Ampelsystem, das sich nicht allein auf die Kennzahl der Neuinfektion in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner beschr&auml;nkt. Vielmehr solle es &ldquo;alle relevanten Kennzahlen, wie Infektionszahlen, Anzahl der durchgef&uuml;hrten Tests, station&auml;re und intensivmedizinische Behandlungskapazit&auml;ten&rdquo; beinhalten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Experten-Rueckgang-der-Fallzahlen-nicht-um-jeden-Preis-article22128486.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Energiearmut: den Armen wird der Strom gesperrt, den Reichen die Fonds gef&uuml;llt<\/strong><br>\nIm Jahr 2020 werden die Strompreise in Deutschland voraussichtlich um 5,5 Prozent im Durchschnitt steigen und die konkrete Lebenssituation der &auml;rmeren Menschen noch weiter verschlechtern.<br>\nWegen steigender Preise k&ouml;nnen immer mehr Bundesb&uuml;rger ihre Stromrechnung nicht mehr zahlen. Die Zahl der Stromsperren ist auf den h&ouml;chsten Wert gestiegen, der je gemessen wurde. Die Bundesnetzagentur berichtet f&uuml;r 2019 von 289.000 Haushalten in denen das Licht ausging und &uuml;ber 4,75 Millionen angedrohten Stromsperren.<br>\nBesonders betroffen von der Energiearmut sind Menschen, die auf Grundsicherungsleistungen angewiesen sind oder in prek&auml;ren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen arbeiten. F&uuml;r sie ist Strom zu einem Luxusartikel geworden, den sie sich kaum noch leisten k&ouml;nnen. Wer mehr f&uuml;r Heizung, Warmwasser, Licht und den Betrieb von K&uuml;hlschrank und TV ausgeben muss, hat weniger Geld f&uuml;r Lebensmittel, Kleidung oder Bildung &uuml;brig.<br>\nBei der Stromsperre gibt es kein Licht, meistens auch kein warmes Wasser und keine Heizung mehr. Der K&uuml;hlschrank k&uuml;hlt nicht mehr, telefonieren geht auch nicht und die im Dunklen sitzen, k&ouml;nnen sich in der Regel auch keine warmen Mahlzeiten mehr zubereiten.<br>\nNach g&auml;ngiger Rechtsprechung ist eine Wohnung ohne Strom schlichtweg unbewohnbar. Ein Schl&uuml;sselfaktor f&uuml;r das Entstehen und die Entwicklung von Energiearmut ist aber die H&ouml;he der Energiepreise&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Energieverbraucher<br>\nF&uuml;r die privaten Haushalte ist es in den vergangenen 20 Jahren zu keinen Strompreissenkungen gekommen. Im Gegenteil: Der durchschnittliche Strompreis f&uuml;r Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 30,43 Cent pro Kilowattstunde im Jahr 2019 gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 118 Prozent beziehungsweise 6 Prozent pro Jahr. Der allgemeine Verbraucherpreisanstieg belief sich dagegen im gleichen Zeitraum auf nur 27,0 Prozent&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/energiearmut-den-armen-wird-der-strom-gesperrt-den-reichen-die-fonds-gefuellt\/#more-7730\">Gewerkschaftsforum<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>CDU\/CSU d&uuml;rfen jetzt nicht vor der Fleischlobby einknicken<\/strong><br>\nNach diversen Skandalen in der Branche will Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit in der Fleischindustrie verbieten. Ein Leiharbeits-Verbot wollen CDU und CSU aber offenbar nicht mitmachen. Der Gesetzentwurf wurde von der Tagesordnung des Bundestags f&uuml;r die kommende Woche heruntergenommen. DGB-Vorstand Anja Piel kritisiert: &ldquo;Mit jedem weiteren Tag, den die Union das Gesetz verz&ouml;gert, setzt sie mitten in der Corona-Krise die Gesundheit der Besch&auml;ftigten aufs Spiel.&rdquo;<br>\n&ldquo;Jetzt stehen alle Abgeordneten von CDU und CSU in der Verantwortung und m&uuml;ssen ihr Versprechen gegen&uuml;ber den Besch&auml;ftigten wie dem Koalitionspartner halten, dass die zugesagten Verbesserungen f&uuml;r die Fleischindustrie kommen&rdquo;, so Piel.<br>\n&ldquo;Einzelnen Landesministern und Abgeordneten der Union kann es unm&ouml;glich egal sein, dass die Fleischbarone in Komplizenschaft mit der Leiharbeitsbranche seit Jahren ungehindert schwer arbeitende Menschen ausbeuten und zu vollkommen unw&uuml;rdigen Bedingungen besch&auml;ftigen und unterbringen. Mit jedem weiteren Tag, den die Union das Gesetz verz&ouml;gert, setzt sie mitten in der Corona-Krise die Gesundheit der Besch&auml;ftigten aufs Spiel. Die Bundesregierung hat es bereits angeschoben, die Union darf jetzt nicht vor der Fleischlobby einknicken und wortbr&uuml;chig werden: F&uuml;r ein Verbot von Werkvertr&auml;gen und Leiharbeit, bessere Arbeits- und Unterkunftsbedingungen und faire L&ouml;hne.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++4f12d9aa-1563-11eb-9ead-001a4a16011f\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein schwieriger B&uuml;ndnispartner (I)<\/strong><br>\nF&uuml;r die Zeit nach der US-Pr&auml;sidentenwahl fordert Au&szlig;enminister Heiko Maas einen &ldquo;Neuanfang in der transatlantischen Partnerschaft&rdquo;. Dabei d&uuml;rfe &ldquo;Partnerschaft &hellip; nicht blinde Gefolgschaft&rdquo; bedeuten, erkl&auml;rt Maas: Es gelte, &ldquo;unterschiedliche&rdquo; Perspektiven &ldquo;Europas&rdquo; und der USA anzuerkennen und sich k&uuml;nftig au&szlig;enpolitisch &ldquo;besser abzustimmen&rdquo;. Nach Optionen f&uuml;r einen transatlantischen Interessenabgleich suchen bereits seit Monaten mehrere einflussreiche Au&szlig;enpolitik-Think Tanks auf beiden Seiten des Atlantiks. Ziel ist es, einerseits die heftigen Auseinandersetzungen der vergangenen vier Jahre zu &uuml;berwinden, andererseits angesichts der eskalierenden Krisen und Konflikte &ldquo;enger zusammenzur&uuml;cken&rdquo;, wie Ex-Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik Br&uuml;cke, erkl&auml;rt. Dabei liege, hei&szlig;t es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), einer der Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die Vereinigten Staaten auch mit einem etwaigen Pr&auml;sidenten Joe Biden &ldquo;ein schwieriger B&uuml;ndnispartner&rdquo; bleiben w&uuml;rden, in der wachsenden Ungleichheit und der massiven Polarisierung in den USA. (&hellip;)<br>\nDabei bestehen die Bundesregierung wie auch deutsche Think Tanks einm&uuml;tig darauf, gegen&uuml;ber der k&uuml;nftigen US-Administration die eigenen Interessen klar durchzusetzen. &ldquo;Das Ziel lautet: europ&auml;ische Souver&auml;nit&auml;t&rdquo;, teilte Au&szlig;enminister Heiko Maas am Wochenende in der transatlantisch festgelegten &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; mit; &ldquo;Partnerschaft&rdquo; bedeute &ldquo;nicht blinde Gefolgschaft&rdquo;. &ldquo;Amerika und Europa&rdquo; blickten &ldquo;unterschiedlich auf Russland, China, den Nahen Osten, Afrika oder den Indopazifik&rdquo;: Das treibe mittlerweile &ldquo;einen immer tieferen Keil &hellip; zwischen Europa und Amerika&rdquo;. &ldquo;Besser w&auml;re es anzuerkennen&rdquo;, &auml;u&szlig;erte Maas, &ldquo;dass auch unterschiedliche Ans&auml;tze zum Ziel f&uuml;hren und sich gegenseitig verst&auml;rken k&ouml;nnen&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8422\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66162#h06\">Biden: Systemkonkurrenz<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Historische Wahl in Chile: Fast 80 Prozent f&uuml;r eine neue Verfassung<\/strong><br>\nBev&ouml;lkerung stimmt deutlich f&uuml;r verfassunggebende Versammlung und beerdigt die neoliberale Pinochet-Verfassung<br>\nSantiago. Eine &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Chileninnen und Chilenen hat am Sonntag f&uuml;r die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gestimmt. Nach Ausz&auml;hlung von mehr als 99 Prozent der abgegebenen Stimmen sorgte das Votum von 78,3 Prozent, das entspricht mehr als 5,8 Millionen Menschen, f&uuml;r einen historischen Wahlausgang.<br>\nAuch &uuml;ber die Form der verfassunggebenden Versammlung sind die Abstimmenden in Chile sich &uuml;berwiegend einig. Fast 79 Prozent favorisierten eine vollst&auml;ndig neu gew&auml;hlte &ldquo;Constituyente&rdquo;, lediglich 21 Prozent sprachen sich f&uuml;r eine gemischte Versammlung aus, in der die H&auml;lfte der Mandate an Parlamentsabgeordnete gegangen w&auml;re.<br>\n(&hellip;) Unser Volk hat gesprochen&rdquo;, so Camilo Largos, der Vorsitzende der Progressiven Partei. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich der B&uuml;rgermeister der Kommune Recoleta, Daniel Jaude, von der Kommunistischen Partei. Er betonte im Interview mit CNN Espa&ntilde;ol: &ldquo;Dieser Sieg geh&ouml;rt nicht einer Partei, einem politischen System oder der Regierung. Er geh&ouml;rt dem Volk!&rdquo; Mit Blick auf die im kommenden Jahr stattfindenden Pr&auml;sidentschaftswahlen pl&auml;dierte Jaude, dem gute Chancen als Kandidat eines m&ouml;glichen Linksb&uuml;ndnisses attestiert werden, es m&uuml;sse einen Politikwechsel geben. &ldquo;Was ich auf der Stra&szlig;e sehe ist, dass die Menschen keine zweite rechte Regierung wollen. Gleichzeitig wollen sie aber auch nicht zur&uuml;ck zu den neoliberalen sozialdemokratischen Regierungen.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/10\/244769\/chile-neue-verfassung\">Amerika 21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu den Beitrag von Frederico F&uuml;llgraf auf den Nachdenkseiten von gestern: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66215\">Der Diktator war l&auml;ngst tot, doch sein Geist &uuml;berlebte<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Aufr&uuml;stung gegen die libanesische Revolution<\/strong><br>\nImperialismus im Gewand &bdquo;humanit&auml;rer Hilfe&ldquo;<br>\nEgal ob Tunesien, Chile, Sudan, Irak oder Libanon: Die Hintergr&uuml;nde von Massenbewegungen im globalen S&uuml;den werden auf EUrop&auml;ischer und US-Regierungsebene meist auf Demokratisierungsbestrebungen der Bev&ouml;lkerung gegen autorit&auml;re Regime, Korruption und Misswirtschaft reduziert. Dass der Kampf ebenfalls gegen den durch Neoliberalisierung verursachten sozialen Zerfall gef&uuml;hrt wird, bleibt h&auml;ufig ebenso unerw&auml;hnt, wie die Verantwortung der Europ&auml;ischen Union (EU) und der USA an ebendiesen Strukturen. So auch im Libanon, wo seit Oktober 2019 eine konfessions&uuml;bergreifende Massenbewegung das staatliche und wirtschaftliche Regime herausfordert. Ein Blick auf die Prozesse, die zum Aufbegehren der Libanesinnen und Libanesen f&uuml;hren, legt imperiale Logiken der EU und USA offen. Die Explosion im Hafen im August 2020 nutzen sie als Einfallstor, um Fakten zu schaffen, ein Vorgang, der mit der Re-Inthronisierung Saad Hariri Ende Oktober 2020 seinen vorl&auml;ufigen H&ouml;hepunkt fand.<br>\n(&hellip;) Die sogenannte Oktoberrevolution nimmt ihren Lauf. Arbeiterinnen und Arbeiter, Lehrerinnen und Lehrer, Professorinnen und Professoren, Studentinnen und Studenten, Frauen, Gefl&uuml;chtete aus Syrien und Pal&auml;stina, Veteranen, angestellte G&auml;rtner und Haush&auml;lterinnen aus S&uuml;dostasien oder Afrika: Sie alle protestieren, gemeinsam, klassen- und religions&uuml;bergreifend. Sie fordern das gesamte Regime des Libanons heraus, das seit Ende des B&uuml;rgerkriegs Anfang der 90er Jahre quasi unver&auml;ndert fortbesteht und staatliche Basisleistungen nicht gew&auml;hrleistet. Ebenso begehren sie gegen ein neoliberales, ausbeuterisches System auf, das ihnen &ouml;ffentliche R&auml;ume, Bildung, Arbeitspl&auml;tze, Ersparnisse, Renten, soziale und politische Teilhabe raubt, w&auml;hrend die wenigen Superreichen im Land ihr Verm&ouml;gen weiter anh&auml;ufen und ins Ausland schaffen. Es sind die Milliard&auml;re und Million&auml;re des Landes, die im Libanon Politik machen, den Diskurs steuern, die politischen Parteien stellen und die Wirtschaft kontrollieren. Regierungsbildung und -arbeit findet hinter verschlossenen T&uuml;ren, fernab jeglicher demokratischen Kontrolle, statt. Polizei- und Milit&auml;rapparat stehen zur Repression und Zerschlagung sozialer Bewegungen bereit. Seit Beginn des Aufbegehrens im Oktober 2019 versucht die Regierung mit Gummigeschossen, Kn&uuml;ppeln, Blendgranaten und Tr&auml;nengas die Protestbewegungen niederzuschlagen<br>\n(&hellip;) Nach den erfolglosen Regierungskonsultationen auf Basis der franz&ouml;sischen Initiative tritt Adib am 26. September 2020 zur&uuml;ck. &bdquo;Mir ist es nicht gelungen, den Streit zwischen den USA und dem Iran beizulegen&ldquo;, &auml;u&szlig;ert sich Macron. Er f&uuml;hrt fort: &bdquo;Die [neuerlichen] US-Sanktionen schufen eine angespannte Atmosph&auml;re&ldquo; und &bdquo;[d]ie Bildung einer Regierung ohne Schiiten ist keine realistische Wahl&ldquo;.<br>\nMittlerweile haben sich die Eliten aus dem In- und Ausland abermals auf Hariri geeinigt. Diesmal will er die Position annehmen. Am 22. Oktober wurde er f&uuml;r den Posten wiederernannt.<br>\n(&hellip;) Es war nicht die Korruption, die das Land in den Bankrott trieb. Das war die Folge des Neoliberalismus, in dessen Rahmen die Wirtschaft Libanons globalen Institutionen wie dem IWF und der Welthandelsorganisation zum Opfer fiel. Die derzeitige Einmischung imperialer M&auml;chte, wie sie die genannten (USA, Frankreich und Deutschland) forcieren, wird eine weitere Versch&auml;rfung der sozialen Verh&auml;ltnisse der libanesischen Bev&ouml;lkerung bedeuten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/10\/26\/aufruestung-gegen-die-libanesische-revolution\/\">IMI<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Belarus &ndash; Eigentor per Generalstreik<\/strong><br>\nDie Strategie der Opposition zu Lukaschenko ging nicht auf. Die Exil-Belorussen laufen Gefahr, zu einer vom Westen abh&auml;ngigen Salon-Opposition zu degenerieren<br>\nNach dem ergebnislosen Ablaufen eines Ultimatums an Lukaschenko, doch jetzt bitte abzutreten, reagierte die wei&szlig;russische Opposition unter Tichanowskaja mit einer politischen Waffe mit gro&szlig;em Potential: Einem Generalstreik, der den umstrittenen Minsker Pr&auml;sidenten in die Knie zwingen sollte. All das geriet jedoch zu einem Schuss, der weitgehend nach hinten losging und den greisen Machthaber kaum aus dem Amt bringen wird. [&hellip;]<br>\nEs war vorhersehbar, dass die Opposition in Belarus in einer Zeit zur&uuml;ckgehender Stra&szlig;enproteste die n&ouml;tige Mobilisierung nicht erreichen wird. Der Staat war zur Verhinderung eines gro&szlig;en Streiks dabei nat&uuml;rlich nicht unt&auml;tig. [&hellip;]<br>\nDie Strategie des wei&szlig;russischen Endlospr&auml;sidenten, der die F&uuml;hrung der gegen ihn gerichteten Bewegung aktiv aus dem Land trieb, teilweise sogar an die Westgrenze fahren lie&szlig;, ging hier voll auf. Die Exil-Belorussen laufen Gefahr, zu einer vom Westen abh&auml;ngigen Salon-Opposition zu degenerieren, die viele Vortr&auml;ge in Br&uuml;ssel oder Berlin h&auml;lt, aber den Einfluss auf Vorg&auml;nge im eigenen Land verliert. Ebenso wie die eigene Glaubw&uuml;rdigkeit als zwangsl&auml;ufige Bundesgenossen einer polnischen Regierung, die es mit der Achtung von rechtsstaatlichen Prinzipien selbst nicht viel genauer nimmt, als Lukaschenko.<br>\nLukaschenko wei&szlig; das und so war es von Anfang an seine Strategie, seine Gegner als westliche Marionetten zu diskreditieren, wenn nicht sogar zu solchen zu machen. Viele russische politische Exilanten wie Kasparow oder Chodorkowski k&ouml;nnen hier als unfreiwillige Vorlage gedient haben &ndash; denn sie sind im Bezug auf die realen Vorg&auml;nge in ihrem Land vor allem eines: machtlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Belarus-Eigentor-per-Generalstreik-4940855.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66239"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66239\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66243,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66239\/revisions\/66243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}