{"id":66298,"date":"2020-10-29T08:26:06","date_gmt":"2020-10-29T07:26:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298"},"modified":"2020-10-29T08:26:06","modified_gmt":"2020-10-29T07:26:06","slug":"hinweise-des-tages-3729","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h01\">Der Lockdown-Light atmet einen undemokratischen Geist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h02\">&ldquo;Ein pauschaler Lockdown ist weder zielf&uuml;hrend noch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h03\">Lockdown: F&uuml;rther Stadtspitze in Sorge um die Gastronomie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h04\">Die Stigmatisierung von Gastro und Kultur ist eine Bankrotterkl&auml;rung der Corona-Politik <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h05\">&bdquo;Wir werden sehr viele Kinder und Jugendliche verlieren&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h06\">Das Corona-Dilemma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h07\">Corona-Pandemie: W&auml;ren weniger Krankenh&auml;user besser?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h08\">Corona-Pandemie: &Auml;rzte warnen vor dramatischem Mangel an Pflegekr&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h09\">Corona-Krise: Einkommenseinbruch von 45 Prozent au&szlig;erhalb der OECD <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h10\">In vier Schritten auf 10,45 Euro: Kabinett beschlie&szlig;t h&ouml;heren Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h11\">Feigenbl&auml;tter in Reserve <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h12\">&bdquo;Wir lehnen die Doppelstandards gegen&uuml;ber Russland ab&ldquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Alexander Neu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h13\">Deutschlands operative Mittelmeer-Initiative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h14\">Vom Mythos der Reife<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h15\">Das Unterdr&uuml;cken kritischer Inhalte hat System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66298#h16\">Das Letzte: Neue Corona-Beschr&auml;nkungen: Zeit f&uuml;r filigrane Diskussionen gibt es nicht mehr<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Lockdown-Light atmet einen undemokratischen Geist<\/strong><br>\nAuch in einer Pandemie muss der Staat Interessen abw&auml;gen. Dabei versagt die Regierung derzeit. Teile der Ma&szlig;nahmen sind rechtswidrig. Ein Gastbeitrag. Wolfgang Kubicki<br>\nBeginnen wir mit einem gro&szlig;en Wort: Das nun zwischen der Kanzlerin und den Ministerpr&auml;sidenten vereinbarte Ma&szlig;nahmenpaket zur Corona-Bek&auml;mpfung atmet undemokratischen und anti-rechtsstaatlichen Geist. Zun&auml;chst ignorieren die Beschl&uuml;sse die Entscheidungen diverser Oberverwaltungsgerichte zum Beherbergungsverbot der vergangenen Tage.<br>\nDie Gerichte in Baden-W&uuml;rttemberg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und anderswo befanden das Verbot f&uuml;r evident verfassungswidrig, weshalb es dort jeweils f&uuml;r nichtig erkl&auml;rt wurde.<br>\nDie Runde der Regierungschefs missachtete diese Entscheidungen und setzte sich einfach dar&uuml;ber hinweg &ndash; und damit &uuml;ber die Gewaltenteilung. Die Frage dr&auml;ngt sich auf: Welches Denken verbirgt sich hinter dem Handeln der Exekutive, die sich nicht mehr an Recht und Gesetz gebunden f&uuml;hlt? [&hellip;]<br>\nDeshalb ist die Aufgabe des Staates immer eine Frage der vern&uuml;nftigen Abw&auml;gung &ndash; auch zwischen Freiheitsrechten und Lebensschutz. Eine Ma&szlig;nahme w&auml;re dabei etwa, den Bewohnerinnen und Bewohnern in Altenheimen sowie deren Besuchern FFP2-Masken zur Verf&uuml;gung zu stellen, damit mit einem relativ kleinen Freiheitseingriff m&ouml;glichst viele Kontakte wieder erm&ouml;glicht werden.<br>\nDie Bundesregierung erkl&auml;rt uns, dass dieser erneute Lockdown ein lohnenswertes Ziel habe: Weihnachten unter besseren Bedingungen, wenn wir jetzt diszipliniert mit der Virus-Gefahr umgehen. Die Frage stellt sich jedoch: Wer garantiert uns, dass das Infektionsgeschehen zu den Festtagen wieder Lockerungen erlaubt?<br>\nDie Kanzlerin wei&szlig;, dass dies niemand garantieren kann &ndash; und dass Weihnachten dann ohne Kontaktbeschr&auml;nkungen m&ouml;glich sein wird, glaubt sie sicherlich auch nicht. Vielmehr bekommen viele Menschen den Eindruck, dass sie ihr Verhalten nicht mehr an Recht und Gesetz messen sollen, sondern in den moralischen Kategorien des Bundeskanzleramtes &ndash; die &uuml;ber dem Gesetz stehen.<br>\nF&uuml;r die Akzeptanz unserer Rechtsordnung stehen offensichtlich schwere Zeiten an. Es bedarf mehr Demokraten, die sich f&uuml;r sie in die Bresche schlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/neue-corona-regeln-der-lockdown-light-atmet-einen-undemokratischen-geist\/26567648.html\">Wolfgang Kubicki im Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert und einschl&auml;gig.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Hier muss man Wolfgang Kubicki vorbehaltlos zustimmen. Wir befinden uns nun mitten im autorit&auml;ren Corona-Regime, denn nicht nur die Legislative ist durch die Regierung per Notverordnung kaltgestellt, mit den heutigen Beschl&uuml;ssen setzen sich die Bundesregierung und die Ministerpr&auml;sidenten, wie Kubicki v&ouml;llig richtig anmerkt, auch &uuml;ber die Judikative hinweg, die eben die Beherbergungsverbote, die nun wieder Bestandteil der Repressionsma&szlig;nahmen sind, f&uuml;r rechtswidrig erkl&auml;rt hat. Hinzu kommt, dass aller Wahrscheinlichkeit nach, der erneute Lockdown im Kanzleramt l&auml;ngst beschlossene Sache war und nun durch die Ministerpr&auml;sidenten nur noch abgenickt wurde.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Hilflosigkeit<\/strong><br>\n&bdquo;Es gibt nichts drum herum zu reden, die Situation ist besorgniserregend&ldquo;, sagt Niedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (Quelle: HAZ). Die bisherigen Ma&szlig;nahmen h&auml;tten &bdquo;keinerlei Bremsspuren&ldquo; bei den Infektionen gezeigt. &bdquo;Wir m&uuml;ssen das Ansteckungsrisiko noch weiter absenken und deshalb den Menschen wohl weitere Einschr&auml;nkungen zumuten.&ldquo; Mit anderen Worten: Die bisherigen Ma&szlig;nahmen, die die Landesregierung allein ohne das Parlament beschlossen hat und die Gerichte zum Teil als rechtswidrig zur&uuml;ckgewiesen haben, sind wirkungslos. Als L&ouml;sung wird pr&auml;sentiert, die Dosis dessen, was nicht wirkt und vermutlich auch weiterhin rechtswidrig ist, einfach zu erh&ouml;hen. Das klingt nicht gerade nach einer plausiblen Strategie, sondern eher nach Hilflosigkeit.<br>\nOhne die aktuellen Infektionszahlen des RKI, ist es weitgehend still. Das hat man heute wieder gesehen, da es einmal mehr technische Probleme bei der Aufbereitung der &uuml;bermittelten Daten gab. Die Schlagzeilomaten schweigen daher zun&auml;chst, was auch eine Form von Hilflosigkeit ist. Zwar wird seit Wochen erkl&auml;rt, man m&uuml;sse viel sorgsamer bei der Interpretation sein und nicht allein auf die H&ouml;he der Neuinfektionen starren, doch gemacht wird es trotzdem, um eine ebenso steigende Nachfrage nach Alarmismus zu bedienen, hinter die eine klassische, einordnende Nachrichtenauswahl zur&uuml;ckzutreten hat.  (&hellip;)<br>\nDie Corona-Strategie erzeugt Fehler, siehe aktuell hier und hier. Auch das wird immer klarer. Der Ansatz, alle Kontakte nachverfolgen zu m&uuml;ssen, ist deshalb falsch, da logistisch nicht leistbar und medizinisch auch fragw&uuml;rdig. Der Schutz der Risikogruppen l&auml;sst sich auf diese Weise eben nicht bewerkstelligen, was mittlerweile auch der Podcast-Virologe des NDR erkannt hat. Man kann nicht alle Infektionen verhindern und es ist auch gar nicht n&ouml;tig, wenn es auf der anderen Seite gelingt, die Risikogruppen besser zu sch&uuml;tzen. Daf&uuml;r muss der Regierung aber mehr einfallen, als AHA+L+irgendwas und willk&uuml;rlich festgelegte Inzidenzwerte, die Karten bedrohlich rot einf&auml;rben und Landkreise automatisch zu Risikogebieten erkl&auml;ren. Es hat auch wenig Sinn, immer mehr Verbote f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Raum zu erlassen und sich dann dar&uuml;ber zu wundern, dass das Private zum schwer kontrollierbaren Hotspot wird.<br>\nGegen die Hilflosigkeit der Regierenden gibt es ein Mittel. Es hei&szlig;t Demokratie. Die Parlamente m&uuml;ssen mitreden und entscheiden, auch aus Gr&uuml;nden der Rechtssicherheit. Denn vor Gericht scheitert die Verordnungspraxis ja auch deshalb immer h&auml;ufiger, weil der Verordnungsgeber nicht mehr in der Lage ist, nachvollziehbare Begr&uuml;ndungen f&uuml;r seine Beschl&uuml;sse abzugeben. Wenn eine Regierung ihr Handwerk nicht mehr beherrscht, ist es dringend an der Zeit, dass das Parlament die Kontrolle zur&uuml;ckerh&auml;lt und auch andere Experten h&ouml;rt, als die, die der Kanzlerin gerade in den Kram passen. Alternative Vorschl&auml;ge gibt es ja. Nur muss man sie auch zulassen und diskutieren, statt sie durch eine hilflose Einleitung, die die Zahl der Neuinfektionen erneut ganz nach vorne stellt, gleich wieder zu entwerten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/201028hilflosigkeit\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Ein pauschaler Lockdown ist weder zielf&uuml;hrend noch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo;<\/strong><br>\nIn einem gemeinsamen Positionspapier fordern mehrere Wissenschaftler, &Auml;rzte und Verb&auml;nde eine neue Strategie in der Corona-Pandemie. Es sei an der Zeit, die gewonnenen Erkenntnisse st&auml;rker zu ber&uuml;cksichtigen, hei&szlig;t es in der &ldquo;Gemeinsamen Position von &Auml;rzteschaft und Wissenschaft&rdquo;, die federf&uuml;hrend von der Kassen&auml;rztlichen Bundesvereinigung sowie von den Virologen Hendrik Streeck von der Universit&auml;t Bonn und Jonas Schmidt-Chanasit von der Universit&auml;t Hamburg formuliert wurde. Unterst&uuml;tzt wird das Papier von zahlreichen &auml;rztlichen Berufsverb&auml;nden, darunter dem Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte (BVKJ) und dem Berufsverband der Deutschen Chirurgen &ndash; also den Vertretungen praktizierender &Auml;rzte. Wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaften finden sich dagegen kaum unter den Unterzeichnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/corona-streeck-lockdown-positionspapier-1.5096644\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lockdown: F&uuml;rther Stadtspitze in Sorge um die Gastronomie<\/strong><br>\nOB Jung h&auml;lt Ma&szlig;nahme f&uuml;r unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, Wirtschaftsreferent M&uuml;ller bef&uuml;rchtet viele Pleiten<br>\nF&Uuml;RTH &ndash; Die F&uuml;rther Stadtspitze kann die Entscheidung der Bund-L&auml;nder-Konferenz, ab dem 2. November einen bundesweiten, einmonatigen Lockdown f&uuml;r die Gastronomie zu verh&auml;ngen, nicht nachvollziehen. Oberb&uuml;rgermeister Thomas Jung (SPD) betonte am Mittwochnachmittag beim Lagebericht im Stadtrat, den die Gr&uuml;nen beantragt hatten, dass man doch das &ldquo;lokale Geschehen nicht ignorieren&rdquo; d&uuml;rfe.<br>\nDas aber sieht so aus: Auf der Intensivstation des Klinikums, sagte Jung, liege kein einziger Covid-19-Patient. Auf den Normalstationen seien es neun, die aber wegen anderer Krankheiten behandelt werden &ndash; dass sie mit Corona infiziert sind, sei bei Routinetests festgestellt worden. Zudem fiel am Mittwoch die offizielle Fallzahl, die das Robert-Koch-Institut f&uuml;r F&uuml;rth vermeldete, wieder auf 47,5 &ndash; also aus dem roten in den gelben Bereich.<br>\nJung erwartet bei einem Lockdown gravierende Folgen f&uuml;r die Gastronomie. Nicht anders Wirtschaftsreferent Horst M&uuml;ller (CSU): &ldquo;Ich halte die Ma&szlig;nahmen nicht f&uuml;r angemessen.&rdquo; Er bef&uuml;rchtet gar, dass &uuml;ber ein Drittel der Betriebe nicht &uuml;berleben werde. Was die Unterst&uuml;tzung durch die Stadt betrifft: &ldquo;Wir werden sicherlich nachlegen.&rdquo;<br>\nAber: Einen kompletten Shutdown k&ouml;nne man nicht auffangen. Felix Geismann, Gr&uuml;nen-Stadtrat und selbst Gastronom, nannte den Lockdown &ldquo;grotesk&rdquo;. Es gebe keine Zahlen, die ihn rechtfertigen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordbayern.de\/region\/fuerth\/lockdown-further-stadtspitze-in-sorge-um-die-gastronomie-1.10560246\">Nordbayern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bitte diesen Artikel weiterverbreiten. Die Anmerkungen der Kommunalpolitiker von F&uuml;rth sagen alles Wesentliche &uuml;ber die Unvernunft der Regierungsbeschl&uuml;sse vom 28.10.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Berchtesgaden beweist, dass Lockdowns nichts bringen: also machen wir das jetzt in ganz Deutschland<\/strong><br>\nAm Tag vor dem Lockdown war die 7-Tage-PCR-Inzidenz auf den deutschen Rekordwert von 272 je 100.000 Einwohner gestiegen. Heute meldete das Landratsamt einen Wert von 324. Ein Anstieg um 19 Prozent w&auml;hrend 8 Tagen Lockdown.<br>\nIch schreibe von PCR-Inzidenz und nicht von Infektionen, weil nach einer fr&uuml;heren Meldung des Landratsamts ein Drittel der Menschen mit positiven PCR-Test symptomfrei war, Dann spricht man nach g&auml;ngiger Definition nicht von einer Infektion.<br>\nAber dass der Lockdown nichts bringt, scheint keine Rolle zu spielen. Trotz starker Indizien f&uuml;r Untauglichkeit wurde heute von der Bundesregierung und den L&auml;ndern (ohne Beteiligung der Parlamente) ein Lockdown beschlossen, und zwar, weil die 7-Tage-PCR-Inzidenz das befiehlt.<br>\nAm gleichen Tag wird das beschlossen, an dem &ouml;ffentlich wird, dass durch Laborfehler offenbar massenhaft falsch-positive Testergebnisse produziert werden, durch die viele Menschen und vielleicht ganz Landstriche unn&ouml;tig in Quarant&auml;ne geschickt werden. [&hellip;]<br>\nDie Zahlen m&uuml;ssen sinken, damit die Menschen sich wieder frei bewegen d&uuml;rfen. Welche Zahlen? Nicht die ohnehin schon nicht hohen Zahlen der Hospitalisierten. Nein. Es geht nur um die positiven PCR-Tests. Der Gott PCR wird im Landratsamt Berchtesgadener Land ebenso wie in Berlin angebetet, unter v&ouml;lliger Hintanstellung von Sinn und Verstand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/unkategorisiert\/lockdown-berchtesgaden-deutschland\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Stigmatisierung von Gastro und Kultur ist eine Bankrotterkl&auml;rung der Corona-Politik<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will der zweiten Corona-Welle mit harten Ma&szlig;nahmen begegnen. Dabei hat sie offenbar verst&auml;rkt die Gastronomie und die Veranstaltungsbranche im Visier. Das sollte sich blo&szlig; nicht bewahrheiten, findet unser Autor.<br>\nDie Taktik ist so billig, dass sie fast nur noch als primitiv zu bezeichnen ist. Mit dem sogenannten &ldquo;Lockdown light&rdquo;, f&uuml;r den Kanzlerin Angela Merkel laut einem Medienbericht am Mittwoch bei den Ministerpr&auml;sidenten werben wird, will das Kanzleramt &ldquo;vor allem bei Gastronomie und Veranstaltungen hart vorgehen&rdquo;.<br>\nDa stellt sich nach von Sperrstunden, Obergrenzen und Auftrittsverboten gepr&auml;gten Monaten einerseits nat&uuml;rlich die Frage: noch h&auml;rter? Andererseits offenbart sich der bisher blindeste Fleck der Politik in dieser Pandemie endg&uuml;ltig in voller Bl&uuml;te: Die Ignoranz gegen&uuml;ber Gastro- und Eventbranche, und damit vor allem gegen&uuml;ber kleinen Betrieben und Soloselbstst&auml;ndigen in diesen Bereichen, konnte schon seit M&auml;rz kaum gr&ouml;&szlig;er sein. Aber jetzt k&ouml;nnte sie zus&auml;tzlich als politische Nebelkerze instrumentalisiert werden, um von der eigenen Hilflosigkeit abzulenken. Und nicht nur deshalb sollten derartige Beschl&uuml;sse nun nicht zu Ungunsten dieser gebeutelten Branchen gefasst werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/lockdown-light--die-stigmatisierung-von-gastro-und-kultur-ist-eine-bankrotterklaerung-9468608.html\">Stern Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Wir werden sehr viele Kinder und Jugendliche verlieren&ldquo;<\/strong><br>\nDas Deutsche Kinderhilfswerk schl&auml;gt Alarm: Wegen der Pandemie liegen Hilfsangebote f&uuml;r Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verh&auml;ltnissen brach. Der Kontakt zu ihnen drohe dauerhaft abzubrechen.<br>\nDie R&uuml;ckmeldungen, die das Deutsche Kinderhilfswerk j&uuml;ngst bei einer Schaltkonferenz mit Tr&auml;gern der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu Protokoll nahm, waren dramatisch. Zu einer drastischen Einschr&auml;nkung des Angebots h&auml;tten die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln gef&uuml;hrt, klagten die Tr&auml;ger.<br>\nNur zw&ouml;lf Kinder gleichzeitig d&uuml;rften derzeit an Nachmittagsbetreuung und Hausaufgabenhilfe teilnehmen. Die anderen m&uuml;sse man notgedrungen wegschicken &ndash; und Kinder, die wiederholt abgewiesen werden, sehe man anschlie&szlig;end wom&ouml;glich nie wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article218646974\/Kinderhilfswerk-Werden-sehr-viele-Kinder-und-Jugendliche-verlieren.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Corona-Dilemma<\/strong><br>\nMan k&ouml;nnte auch sagen, die beiden Seiten des Corona-Dilemmas sind Folge einer verfehlten Pandemievorbereitung. So jedenfalls lautet das Fazit einer von der Regierung 2013 in Auftrag gegebenen Studie des Bundesamtes f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsschutz, in dem das heutige Szenario bereits durchgespielt wurde. Und das ist nur eine freundliche Umschreibung f&uuml;r die &Ouml;konomie des Schrumpfens und Privatisierens, die seit Jahrzehnten in allen systemrelevanten Bereichen vorherrscht.<br>\nDie Opfer, die die klandestine Tafelrunde um Merkel unter Ausschaltung des Parlaments den B&uuml;rger*innen abfordern wird, sind vers&uuml;&szlig;t mit der Aussicht auf ein beschr&auml;nkungsfreies Weihnachten. Unterm Baum werden ein paar Nothilfegaben liegen. Sp&auml;testens dann sollten wir entscheiden, ob wir den permanenten Ausnahmezustand weiter dulden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/ulrike-baureithel\/das-corona-dilemma\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona-Pandemie: W&auml;ren weniger Krankenh&auml;user besser?<\/strong>\n<ul>\n<li>Krankenh&auml;user gibt es genug &ndash; was fehlt, ist das Personal<\/li>\n<li>Experten raten zu weiterer Konzentration von Krankenh&auml;usern<\/li>\n<li>Vorteil w&auml;re gr&ouml;&szlig;ere Spezialisierung und bessere Verteilung von Personal<\/li>\n<\/ul>\n<p>Rund 30 Prozent der Krankenh&auml;user haben 70 Prozent der Covid-19-Patienten behandelt, das ergeben Auswertungen von AOK und Techniker Krankenkasse. Meist waren das gr&ouml;&szlig;ere Krankenh&auml;user, die auf Intensivmedizin spezialisiert sind.<br>\nDeutschland hat mit Beginn der Pandemie die Zahl der Intensivbetten aufgestockt. Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters gibt es bundesweit rund 30.000 Intensivbetten &ndash; das sind im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerungszahl so viele wie in kaum einem anderen Land.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/plusminus-corona-krankenhaus-100.html\">plusminus<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> So geht das: Man muss nur die &ldquo;richtigen&rdquo; Experten befragen, dann kommt auch das entsprechende Ergebnis dabei raus. Komisch nur, dass zwei Experten aus dem Gesundheitsmanagement kommen und es bei den Autoren des Beitrages nicht klingelt. Und es klingelt immer noch nicht, als eine Studie des wirtschaftsnahen RWI Leibniz Institutes zitiert wird. Ein ganz besondere Coup gelingt einem dann noch, wenn ein Experte von der vermeintlichen Gegenseite (hier Gerald Ga&szlig;, Deutsche Krankenhausgesellschaft) auf denselben Zug aufspringt. Der Tenor dann kann doch nur sein: Krankenh&auml;user schlie&szlig;en. Es bedankt sich eifrig f&uuml;r die genehme Berichterstattung: die Bertelsmann-Stiftung.<\/em><\/p>\n<p><em>Dabei gibt es nat&uuml;rlich auch Experten, die das ganz anders sehen, wie <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/116857\/Diskussion-um-Krankenhausschliessungen-wird-lauter\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.laekh.de\/heftarchiv\/ausgabe\/artikel\/2020\/september-2020\/krankenhausschliessungen-eine-deutsche-diskussion-inmitten-der-pandemie\">hier<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.kgnw.de\/presse\/pressemitteilungen\/2019_pm_bertelsmann_studie\/\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.br.de\/mediathek\/video\/corona-krise-spaete-rache-fuer-krankenhausschliessungen-av:5e85b41c9a1cce001a89905e\">hier<\/a> und zu guter Letzt auch noch <a href=\"https:\/\/band-online.de\/notaerzte-widersprechen-krankenhausschliessungen\/\">hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona-Pandemie: &Auml;rzte warnen vor dramatischem Mangel an Pflegekr&auml;ften<\/strong><br>\nFehlendes Personal wird laut &Auml;rzten zum Hauptproblem in der Corona-Krise. F&uuml;r die Intensivpflege von Covid-19-Patienten seien Tausende zus&auml;tzliche Fachkr&auml;fte n&ouml;tig.<br>\nDer Mangel an Pflegepersonal in deutschen Krankenh&auml;usern entwickelt sich nach Ansicht von &Auml;rztevertreterinnen und Kliniken zu einem zentralen Problem bei der Versorgung von Covid-19-Patienten. Viele der Zusatzbetten, die in der Pandemie in den Kliniken geschaffen worden seien, k&ouml;nnten &ldquo;nicht belegt werden, weil das Personal zur Versorgung der Patienten fehlt&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident der Deutschen Interdisziplin&auml;ren Vereinigung f&uuml;r Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<br>\nEr beklagte einen &ldquo;dramatischen Mangel an Pflegekr&auml;ften&rdquo;. Es gebe inzwischen &ldquo;ausreichend Kapazit&auml;ten an freien Intensivbetten und Beatmungsger&auml;ten&rdquo;. Das allein helfe aber nicht weiter, &ldquo;wenn wir kein Personal haben, um die Patienten zu versorgen&rdquo;. Grob gesch&auml;tzt fehlten bundesweit 3.500 bis 4.000 Fachkr&auml;fte f&uuml;r die Intensivpflege, sagte Janssens.<br>\n&Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich die Vorsitzende der &Auml;rztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna. &ldquo;Wir haben wirklich viele Betten und Beatmungspl&auml;tze in Deutschland. In den n&auml;chsten Wochen wird es aber viel wichtiger sein, wie wir das personell schaffen&rdquo;, sagte sie. &ldquo;Pro schwer krankem Covid-Patienten auf der Intensivstation wird eigentlich eine Pflegekraft ben&ouml;tigt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2020-10\/coronavirus-aerzte-pflegepersonal-covid-19-patienten%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nach meiner Erinnerung ist die dramatische Unterbesetzung der Intensivpflege nicht erst seit dem Fr&uuml;hjahr 2020 bekannt, sondern seit &uuml;ber zehn Jahren ein immer wieder diskutiertes Thema. Und was hat die Politik, allen voran Bundeskanzlerin Merkel, dagegen unternommen? Praktisch nichts, das Thema ausgesessen, weil es anderenfalls die Unternehmen mit einem etwas h&ouml;heren Beitrag zur Krankenversicherung belastet h&auml;tte. So wird &ndash; viel einfacher und kosteng&uuml;nstiger &ndash; das Menschenmaterial in den Kliniken, sowohl in als auch vor allem neben den Betten, auf Verschlei&szlig; gefahren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Krise: Einkommenseinbruch von 45 Prozent au&szlig;erhalb der OECD<\/strong><br>\nGro&szlig;er Gewinner ist der online-Handel. Die Investitionen von Unternehmen in Entwicklungsl&auml;ndern gehen stark zur&uuml;ck. Das hat Auswirkungen<br>\nDie UNCTAD, die Konferenz der Uno f&uuml;r Handel und Entwicklung, hat darauf hingewiesen, dass sich das K&auml;uferverhalten in der Corona-Krise gewandelt hat und sich wohl dauernd ver&auml;ndern wird.<br>\nGro&szlig;er Gewinner ist der online-Handel, der wahrscheinlich gut aus der Krise kommen und den Einzelhandel nachhaltig transformieren wird. Selbst &auml;ltere Menschen, die noch eher in die Innenst&auml;dte gingen, um Waren einzukaufen, es aufgrund von Corona zeitweise nicht durften, sind zum Teil umgeschwenkt auf online-Bestellungen.<br>\nBekleidung, Unterhaltungselektronik, selbst Nahrungsmittel wurden verst&auml;rkt nachgefragt, wie die UNCTAD betont. Die Folge ist, dass die Gesch&auml;fte mit ihren Verkaufsfl&auml;chen in Fu&szlig;g&auml;ngerzonen und den Innenst&auml;dten unter den Beschr&auml;nkungen leiden. Die UNCTAD sieht staatliche Hilfen als unvermeidlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Krise-Einkommenseinbruch-von-45-Prozent-ausserhalb-der-OECD-4941686.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In vier Schritten auf 10,45 Euro: Kabinett beschlie&szlig;t h&ouml;heren Mindestlohn<\/strong><br>\nBis Sommer 2022 steigt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland erstmals &uuml;ber zehn Euro. Arbeitsminister Hubertus Heil sieht allerdings noch immer &ldquo;deutlich Luft nach oben&rdquo;.<br>\nAnst&auml;ndige Tarifl&ouml;hne sind in vielen Bereichen selten, oft wird noch immer lediglich der gesetzliche Mindestlohn gezahlt. Der aber soll nun kr&auml;ftig steigen &ndash; in vier Schritten bis Mitte 2022 auf 10,45 Euro pro Stunde. Die Bundesregierung beschloss eine entsprechende Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil. Der SPD-Politiker sagte, die Anpassung orientiere sich an der Tarifentwicklung, ber&uuml;cksichtige aber zugleich auch die wirtschaftlichen Unsicherheiten der Corona-Pandemie. &ldquo;Ich sehe aber perspektivisch noch deutlich Luft nach oben.&rdquo;<br>\nDer Mindestlohn soll von aktuell 9,35 Euro ab 1. Januar 2021 zun&auml;chst um 15 Cent, auf 9,50 Euro. Ein halbes Jahr sp&auml;ter steht erneut eine Erh&ouml;hung um 10 Cent auf 9,60 Euro, weitere sechs Monate sp&auml;ter eine um zus&auml;tzliche 22 Cent auf 9,82 Euro an. Im Sommer 2022 soll er dann um 63 Cent auf 10,45 Euro steigen. Insgesamt bringt dies Arbeitnehmern 1,3 Milliarden Euro zus&auml;tzlich ein. Auf den gesamten Zeitraum von zwei Jahren bezogen steigt der Mindestlohn laut Verordnung so um 5,26 Prozent und damit geringf&uuml;gig st&auml;rker als die Tarifl&ouml;hne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mindestlohn-bundesregierung-beschliesst-anhebung-auf-10-45-euro-a-988dbcf0-4cf5-462d-aa85-e031a09533fd%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der &ldquo;gesetzliche Mindestlohn [&hellip;] soll nun kr&auml;ftig steigen&rdquo;, behauptet der SPIEGEL und beschreibt dann eine geplante Entwicklung des Mindestlohns, die an Peinlichkeit und Armseligkeit nicht zu &uuml;berbieten ist und weit hinter den absoluten Notwendigkeiten &ndash; mindestens 12 Euro pro Stunde sofort &ndash; zur&uuml;ckbleibt. Dass sich die Politik traut, Menschen mit so einem Hungerlohn abzuspeisen, ist j&auml;mmerlich und zeigt nur in ganzer Sch&auml;rfe die asoziale und von keiner volkswirtschaftlichen Kenntnis getr&uuml;bte Haltung der Bundesregierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Feigenbl&auml;tter in Reserve<\/strong><br>\nSatire geht in Stuttgart gar nicht, davon ist der Bildhauer Peter Lenk &uuml;berzeugt. Eigentlich. Doch nun hat er seinen Laokoon vor dem Stuttgarter Stadtpalais aufgebaut. Gut gelaunt und voller skurriler Anekdoten. Und, Obacht: mit dem Segen der Hauptfigur.<br>\nAuf Stuttgart 21 mag, entgegen mancher SPD-Meinung, nicht Gottes Segen liegen. Aber immerhin etwas darunter: Peter Lenk und sein &ldquo;Denkmal einer skurrilen Entgleisung&rdquo; haben des Ministerpr&auml;sidenten Wohlwollen. Winfried Kretschmann findet&rsquo;s schon mal gut, dass das unterirdische Projekt kritisch gew&uuml;rdigt wird, und seine Position als Hauptdarsteller, also als schw&auml;bischer Laokoon, gut getroffen ist. &ldquo;Richtigerweise hat Peter Lenk mich nicht bei den feixenden kleineren Gestalten seines Kunstwerks eingereiht, sondern mit m&uuml;rrischem Blick ausgestattet&rdquo;, so der gr&uuml;ne Regierungschef in einer Stellungnahme (siehe Kasten). Von dem Feigenblatt, das den nackten K&auml;mpfer schm&uuml;ckt, hat der K&uuml;nstler jedenfalls schon mal zwei weitere Exemplare angefertigt. Sicherheitshalber. Als Reserve.<br>\nBereits am Dienstag haben viele Neugierige die Plastik bestaunt, und unter den rund 150 feixenden kleineren Gestalten nach bekannten Gesichtern aus Wirtschaft und Politik gesucht, die bei dem camouflierten Immobilienprojekt mitgemischt haben. Oettinger, Teufel, Mappus, G&ouml;nner, Schuster &ndash; alle sind sie versammelt. Und sicher wird auch der eine oder die andere von ihnen am Stadtpalais heimlich vorbeischauen, ob und wie sie vom Satiriker vom Bodensee auf die Schippe genommen wurden. Denn vor Peter Lenk ist keiner sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/kultur\/500\/feigenblaetter-in-reserve-7075.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Wir lehnen die Doppelstandards gegen&uuml;ber Russland ab&ldquo; &ndash; im Gespr&auml;ch mit Alexander Neu<\/strong><br>\nDie Medienberichterstattung zum gro&szlig;en Komplex Russland ist genau wie die politische Debatte zum Thema in Deutschland extrem polarisiert. Zwischen fast schon bedingungsloser Lobpreisung von Wladimir Putin und der Politik des Kremls einerseits und reflexhafter Diffamierung selbiger &ndash; die an Russophobie grenzt und nicht selten &uuml;berschreitet &ndash; gibt es kaum Zwischent&ouml;ne. Beide Lager, so scheint es, sind emotional derart hochgekocht, dass eine rationale, n&uuml;chterne Debatte schwierig bis unm&ouml;glich wird. Neben &bdquo;Dauerbrennern&ldquo; wie das Verh&auml;ltnis zu Europa und den USA oder die Stellung der LGBTQ-Community in Russland sind aktuelle Konflikte etwa die Vergiftung des russischen Oppositionellen Alexei Nawalny oder die fast fertiggestellte Pipeline Nord Stream 2.<br>\n&Uuml;ber all diese Sachen unterhielten wir uns mit dem Bundestagsabgeordneten der Linken Alexander Neu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/wir-lehnen-die-doppelstandards-gegenueber-russland-ab-im-gespraech-mit-alexander-neu\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschlands operative Mittelmeer-Initiative<\/strong><br>\nDeutschland nutzt seine EU-Ratspr&auml;sidentschaft zur weiteren Abriegelung des Mittelmeers gegen Fl&uuml;chtlinge aus dem Maghreb, insbesondere aus Tunesien. Wie die Bundesregierung best&auml;tigt, hat sie eine Konferenz der Innenminister von je f&uuml;nf Staaten der EU und Nordafrikas am 13. Juli zum Anlass genommen, um eine &ldquo;breit angelegte&rdquo; Kooperation zur Fl&uuml;chtlingsabwehr anzuschieben. Konkret k&uuml;ndigt Berlin eine &ldquo;operative Mittelmeer-Initiative&rdquo; an, in deren Rahmen neue &ldquo;Ma&szlig;nahmen im Bereich des Grenzmanagements&rdquo; gestartet werden sollen. Tunesien wird schon seit Jahren von der Bundesrepublik mit Ger&auml;t zur Grenzkontrolle ausger&uuml;stet; tunesische Grenzer werden ebenfalls seit Jahren von der Bundespolizei trainiert. Dabei suchen in wachsendem Ma&szlig; nicht nur Fl&uuml;chtlinge aus L&auml;ndern s&uuml;dlich der Sahara, sondern auch Tunesier in die EU &uuml;berzusetzen: Die Niedriglohnproduktion, f&uuml;r die Tunesien seit Jahrzehnten von Firmen aus Europa, auch aus Deutschland, genutzt wird, bietet dem Land keine Entwicklungschance; Diktate des IWF verschlimmern die Lage der Bev&ouml;lkerung dramatisch. F&uuml;r viele bleibt keine andere Perspektive als die Emigration.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8426\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vom Mythos der Reife<\/strong><br>\nEine Partei gilt als erwachsen, wenn sie bereit ist, Soldaten in die Welt zu schicken.<br>\nDie Gr&uuml;nen erlagen dem seltsamen Narrativ schon vor Jahren. In ihren Reihen entstand &uuml;berhaupt die Idee dieser Art des Heranwachsens, eine Waffe (sic!) im Str&ouml;mungskampf, und irgendwann blickten die Gereiften dann mit Schaudern zur&uuml;ck auf die friedenspolitischen Utopien ihrer nun entr&uuml;ckten Adoleszenz.<br>\n&Auml;hnliche Geister plagen nun die Linkspartei, wenn sie in diesen Wochen eine neue F&uuml;hrung bestimmt und einen Kurs ber&auml;t, der &ndash; oh nimmerm&uuml;des Zauberwort! &ndash; regierungsf&auml;hig machen soll. Erneut kennt die begleitende &ouml;ffentliche Beschallung nur eine Richtung: Wer ernst genommen werden will, muss zu ausw&auml;rtigen Eins&auml;tzen der Bundeswehr stehen, das beweise Pragmatismus und einen als &bdquo;gesund&ldquo; apostrophierten Willen zur Macht. (&hellip;)<br>\nIn keinem anderen Bereich ist die Unterwerfung unter herrschende Ideologien so still und so umfassend. Der rumorenden zivilgesellschaftlichen Erm&auml;chtigung in Fragen von Klima, Verkehr oder Agrarpolitik steht eine ersch&uuml;tternde Entm&auml;chtigung bei dem Thema Sicherheit gegen&uuml;ber. Selbst die R&uuml;stungsindustrie wird von Kritik weitgehend verschont &ndash; als w&auml;ren Waffensysteme, neben allem anderen, nicht auch Klimakiller. Deutschland ist viertgr&ouml;&szlig;ter R&uuml;stungsexporteur, doch der Einfluss der entsprechenden Konzerne wird kaum behelligt. Die SPD will nun bewaffnete Drohnen. Automatisiertes T&ouml;ten als sozialdemokratische Ethik &ndash; warum schreit da kaum jemand auf in der Partei?<br>\nW&auml;hrend das kritische linke antirassistische Spektrum vollauf mit dem Ringen um die inneren gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse besch&auml;ftigt ist, verbreitet sich in der Au&szlig;enpolitik und in den Fragen von Krieg und Frieden ungest&ouml;rt eine rechtsgewirkte Hegemonie. Der flagrante Rechtsextremismus im Kommando Spezialkr&auml;fte m&uuml;sste alarmieren. Ausgerechnet den Elitesoldaten, die weltweit operieren sollen, wird die Verfassung zu eng.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vormarsch-des-Militarismus\/!5720919\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Unterdr&uuml;cken kritischer Inhalte hat System<\/strong><br>\nTwitter und Facebook zensieren Berichte &uuml;ber Joe Biden. Das Beispiel markiert nur die Spitze des Eisbergs.<br>\nNetzwerke wie Facebook, Twitter und Google k&ouml;nnen bestimmen, was gelesen wird und was nicht. Insbesondere f&uuml;r viele j&uuml;ngere Menschen dienen die Tech-Giganten als wichtigste Informationsquelle. Wie einflussreich diese Firmen sind, sieht man bei politisch relevanten Themen. Sichtbar wird dies gerade in Krisenzeiten wie heute.<br>\nJ&uuml;ngstes Beispiel ist der US-Pr&auml;sidentschaftswahlkampf. Am 14. Oktober ver&ouml;ffentlichte die &laquo;New York Post&raquo; vertrauliche E-Mails, die Hunter und Joe Biden belasten. Hunter ist der Sohn des Pr&auml;sidentschaftskandidaten Joe Biden. 2014 und 2015 soll er die Position seines Vaters zugunsten des ukrainischen Energieunternehmens Burisma ausgenutzt haben. Hunter Biden sass zu dieser Zeit im Verwaltungsrat des Energieunternehmens, das ihm monatlich 50&rsquo;000 Dollar zahlte, w&auml;hrenddem sein Vater Joe Biden US-Vizepr&auml;sident war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Das-Unterdrucken-kritischer-Inhalte-hat-System\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Neue Corona-Beschr&auml;nkungen: Zeit f&uuml;r filigrane Diskussionen gibt es nicht mehr<\/strong><br>\nOb die neuen Corona-Ma&szlig;nahmen wirken, wird sich in den kommenden Wochen am Stra&szlig;enbild, in Gesch&auml;ften und &ouml;ffentlichem Nahverkehr ablesen lassen, kommentiert Stephan Detjen. Eine deutliche Beruhigung des &ouml;ffentlichen Lebens sei aber n&ouml;tig, um das Virus zu bremsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/neue-corona-beschraenkungen-zeit-fuer-filigrane.720.de.html?dram:article_id=486570\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein unterirdischer Kommentar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66298","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66298","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66298"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66298\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66301,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66298\/revisions\/66301"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66298"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66298"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66298"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}