{"id":66340,"date":"2020-10-30T12:00:28","date_gmt":"2020-10-30T11:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66340"},"modified":"2020-10-30T13:05:04","modified_gmt":"2020-10-30T12:05:04","slug":"deutsche-bahn-wird-ab-sofort-ueber-eine-us-cloud-gesteuert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66340","title":{"rendered":"Deutsche Bahn wird ab sofort \u00fcber eine US-Cloud gesteuert"},"content":{"rendered":"<p>Oder: Wie ich in nur 90 Minuten meine BahnCard100 in Lindau erstand. Von <strong>Winfried Wolf<\/strong>. &ndash; Vorbemerkung Albrecht M&uuml;ller: Winfried Wolf beschreibt hier einen alarmierenden Vorgang. Er passt aber erstens ins Bild unseres totalen US-Vasallentums. Zweitens belegt der Autor das Wirken einer typischen US-Einflussperson und damit ein Ph&auml;nomen, das die Politik in Deutschland im Innern und nach au&szlig;en wesentlich bestimmt. Der Text enth&auml;lt auch sonst noch viel Interessantes.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Deutsche Bahn wird ab sofort &uuml;ber eine US-Cloud gesteuert<\/strong><\/p><p>Oder: Wie ich in nur 90 Minuten meine BahnCard100 in Lindau erstand.<\/p><p>Am 28. Oktober konnte man im &bdquo;Handelsblatt&ldquo; lesen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Deutsche Bahn verlagert ihre komplette IT in die Cloud [&hellip;] Davon profitieren Amazon und Microsoft.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Berichtet wird, dass die Deutsche Bahn AG sich &bdquo;eigentlich&ldquo; f&uuml;r den &bdquo;grundlegenden Umbau ihrer Computer-Infrastruktur Zeit bis zum Jahr 2022 genommen&ldquo; habe. Doch dann habe man sich anders entschlossen. Gewisserma&szlig;en im Schutze der Corona-Cloud ist die gesamte IT des Bahnkonzerns in die von US-Konzernen kontrollierte Cloud abgewandert. Dazu der zitierte Bericht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Noch in diesen Tagen werden im Bahn-Rechenzentrum Berlin-Mahlsdorf die letzten Rechner abgebaut [&hellip;] Die eigenen Bahn-Server gibt es nun nicht mehr. Alles kommt aus der Cloud. Das sind Rechenzentren von Microsoft und Amazon, die mit ihren Diensten Azure und AWS Speicherplatz und Rechenleistungen &uuml;ber das Internet bereitstellen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zitiert wird dazu die IT-Chefin der Deutschen Bahn, Christa Koenen, wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wir haben quasi unter dem rollenden Rad die IT-Anwendungen in die Cloud gehoben und dann weiter optimiert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Nun hie&szlig; es noch vor 16 Monaten, unter Berufung auf dieselbe DB-AG-Managerin Christa  Koenen, wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Schon seit 2016 verfolgt die Bahn eine konsequente Cloud-first-Strategie. Bis Juni 2020 sollen alle IT-Anwendungen in die Public <a href=\"https:\/\/cloud-kontrollraum.cio.de\/collection\/cloud-betrieb-und-management\/article\/was-cios-und-cfos-uber-multi-cloud-kosten-wissen-mussen\">Cloud<\/a> migriert sein, berichtet Koenen, ein Gro&szlig;teil sei bereits geschafft. F&uuml;r die entstehende &ldquo;DB Enterprise Cloud&rdquo; setzt der Konzern auf die gro&szlig;en Cloud-Provider Amazon Web Services (AWS) und Microsoft mit Azure. Die Inte&shy;gration von innovativen Applikationen und Modulen in die Systeme und Prozesse der Bahn will DB Systel allerdings in der eigenen Hand behalten. Das gilt auch f&uuml;r den operativen Betrieb und das Management der rund 650 IT-Anwendungen.&ldquo;[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>Inzwischen soll aber, so Frau Koenen laut Handelsblatt, &bdquo;die letzte Anwendung unser Rechenzentrum verlassen&ldquo; haben. Man werde jetzt dort &bdquo;den R&uuml;ckbau starten&ldquo;. Von den 1000 Mitarbeitern, die im Rechenzentrum besch&auml;ftigt waren, h&auml;tten  &bdquo;wir fast alle behalten und weiterbilden&ldquo; k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Alles super verschl&uuml;sselt<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich betont die Deutsche Bahn, dass man bei diesem Vorgang &bdquo;einen ganz besonderen Fokus auf Sicherheit und Datenschutz gelegt&ldquo; habe. Und klar doch: &bdquo;Wir verschl&uuml;sseln alle Daten. Und nur wir k&ouml;nnen sie entschl&uuml;sseln. Nur wir haben Zugriff auf die Schl&uuml;ssel und nicht die Cloud-Provider.&ldquo; So k&ouml;nne die Bahn auch &bdquo;Anwendungen, bei denen der Datenschutz eine wichtige Rolle spielt, in der Cloud betreiben.&ldquo; <\/p><p>Jetzt konnte man noch nie erleben, dass man Verschl&uuml;sseltes nicht entschl&uuml;sseln k&ouml;nnte. <\/p><p>Sp&auml;testens seit der Entschl&uuml;sselung der deutschen Verschl&uuml;sselungsmaschine Enigma &ndash; ganz ausgezeichnet und spannend beschrieben im Roman von Robert Harris[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] &ndash; ist diese Erkenntnis Allgemeingut. Die Briten konnten die NS-Verschl&uuml;sselungen lesen, die US-Regierung konnte alle japanischen Verschl&uuml;sselungen lesen. Die Japaner lasen die US-Codes. <\/p><p>Heute sind solche Entschl&uuml;sselungen nochmals einfacher, da moderne Computer und KI dazu eingesetzt werden. Und, ganz banal: Notfalls kauft man sich aus dem DB-AG-Management ein paar Figuren heraus. Das kann so teuer nicht sein. Wobei es in der Zeit der NS-Diktatur auch &Uuml;berzeugungst&auml;ter wie Richard Sorge in Tokio gab, die wichtige Beschl&uuml;sse der Achsenm&auml;chte 1:1 durchreichen konnten, damals nach Moskau. Und nat&uuml;rlich wird es Verschl&uuml;sselungstechniker geben, die ihr Wissen &ndash; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &ndash; an die &bdquo;Gegenseite&ldquo; durchreichen werden.<\/p><p><strong>&bdquo;Das ist doch allgemein so &uuml;blich&ldquo;<\/strong><\/p><p>Jetzt l&auml;sst sich sagen, dass die Abgabe von IT an die Cloud Stand der Technik sei, und dass diese Cloud &uuml;berwiegend von US-Konzernen beherrscht werde. Dass der ganze Vorrang doch &bdquo;allgemein &uuml;blich&ldquo; sei.  <\/p><p>Tats&auml;chlich d&uuml;rften viele Unternehmen so verfahren. Allerdings m&uuml;sste man dabei konkret werden und Namen nennen. Interessant w&auml;re, ob die deutschen Geheimdienste oder die Bundeswehr oder die Bundesregierung oder die Bundesbank oder die EZB so handeln. Und wenn sie dies tun, weil &bdquo;transatlantisch&ldquo; gepolt, dann ist es nochmals eine andere Sache, ob deutsche staatliche oder EU-Institutionen so verfahren &ndash; oder ob deutsche oder franz&ouml;sische, britische, spanische usw. Unternehmen, die sich in Konkurrenz zu US-Konzernen befinden, derart verfahren. Die Frage also lautet: Verfahren  die Deutsche Bank oder Total oder Fiat oder Daimler oder Repsol oder Voest &ndash; oder auch die Nachbarbahnen SBB oder SNCF &ndash; auf die gleiche Weise? Lagern diese ihre IT komplett in eine Cloud aus, die von US-Konzernen kontrolliert wird? <\/p><p>Vor allem gibt es wohl wenige Unternehmen, die hinsichtlich der Auswirkungen derart sensibel sind, bei denen eine solche Auslagerung mit potentieller Entschl&uuml;sselung und m&ouml;glicher Fremdsteuerung derart weitreichende Folgen hat, wie dies auf den Deutschen Bahnkonzern zutrifft. <\/p><p>Es geht dabei nicht allein und vielleicht nicht einmal vor allem um das Entschl&uuml;sseln, welche Bundesb&uuml;rger wohin reisen und wo sie welche Kreditkarte einsetzen bzw. in welchem Hotel  sie dann absteigen. Es geht darum, dass auf diese Weise vom Ausland aus und von privaten ausl&auml;ndischen, US-amerikanischen Konzernen (konkret: Amazon und Microsoft) auf die STEUERUNG EINER zentralen deutschen INFRASTRUKTUR zugegriffen werden kann. Eine Infrastruktur, mit der t&auml;glich ziemlich exakt 7,15 Millionen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bef&ouml;rdert und t&auml;glich 4240 G&uuml;terz&uuml;ge mit einigen hunderttausend Tonnen G&uuml;tern bewegt werden. All dies noch ohne die Bahnt&ouml;chter Schenker Logistics und Arriva. <\/p><p>Diese Leistungen k&ouml;nnen nun von weit &ldquo;au&szlig;erhalb&rdquo; gest&ouml;rt, verlangsamt und was auch immer werden. Wenn das neue elektronische Sicherungssystem f&uuml;r den Bahnverkehr ETCS (European Train Control System) einmal weitgehend fl&auml;chendeckend eingef&uuml;hrt ist &ndash; aktuell ist es erst auf ersten Strecken in Funktion &ndash; dann ist die entsprechende Verwundbarkeit eine nochmals gr&ouml;&szlig;ere.<\/p><p>Wobei man sich diese Einflussnahme nicht immer als eine derart direkte vorstellen muss. Es geht vielleicht gar nicht um die Horrorvorstellung, dass da Amazon oder Microsoft irgendwann einen Schalter umlegen und dann gilt: &bdquo;Alle Z&uuml;ge stehen still, weil der starke Google-Arm das will&ldquo;. Ein US-Bericht &uuml;ber die Bedeutung der Entschl&uuml;sselung der NS-Chiffriermaschine Enigma beschrieb die Meta-Ebene, die eine solche Entschl&uuml;sselung hat, wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ultra [besagte Entschl&uuml;sselung von Enigma; W.W.] schuf in der Milit&auml;rf&uuml;hrung und an der politischen Spitze [in London und Washington; W.W.] ein Bewusstsein, das die Art und Weise der Entscheidungsfindung ver&auml;nderte. Das Gef&uuml;hl, den Feind zu kennen, ist h&ouml;chst beruhigend. Es verst&auml;rkt sich unmerklich im Laufe der Zeit, wenn man regelm&auml;&szlig;ig und aufs Genaueste seine Gedanken und Gewohnheiten und Handlungsweisen beobachten kann. Wissen dieser Art befreit das eigene Planen von allzu gro&szlig;er Vorsicht und Angst, man wird sicherer, k&uuml;hner und energischer.&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Seit 2016 geplant?<\/strong><\/p><p>Die Deutsche Bahn l&auml;sst nun, zur Beruhigung der Gem&uuml;ter, mitteilen, es handle sich bei dieser Auslagerung der DB-IT in die Cloud um einen seit 2016 beschlossenen Prozess. Das d&uuml;rfte so sein. Allerdings ist auch deutlich, dass der Bahnkonzern einiges unternahm, um die Tragweite dieses Vorgangs zu verdecken oder zu verheimlichen. <\/p><p>Im Gesch&auml;ftsbericht 2017 der Deutschen Bahn AG gibt es mehrere Stellen, an denen diese Entscheidung auftauchen m&uuml;sste &ndash; und wo sie indirekt angesprochen oder wo &bdquo;um diese Entscheidung  herumgeschrieben&ldquo; wird. So gibt es dort einen ganzen Abschnitt zum Thema  &ldquo;Digitalisierung und Innovation (DB02)&rdquo;. Dort findet sich jedoch kein Wort zum Ziel Auslagerung (S.33). Im Bericht des Aufsichtsrats (S.20f) liest man dann vage das Folgende: &ldquo;Schwerpunkte der Beratung im Plenum (des AR; W.W.) bildeten &hellip; die wesentlichen Beteiligungsprojekte&hellip;&rdquo; Und: &ldquo;Im Rahmen dieser Sitzung (= &ldquo;gesonderte Strategiesitzung der Strategie des DB-Konzerns&rdquo;, so die w&ouml;rtliche Bezeichnung; ein Datum wird nicht genannt; W.W.) wurde die Digitalisierungsstrategie &hellip; intensiv diskutiert.&rdquo; (S.21).<\/p><p>Wenn diesen Satz ein Linguistik-Fachmann untersucht, wird er sagen: Daran wurde so lange herumgefeilt, bis der Satz mit seinen sechs Zeilen und drei Mal das Wort &bdquo;Strategie&ldquo; und drei Mal das Wort &bdquo;Digitalisierung&ldquo; zwar sprachlich verungl&uuml;ckt ist, aber erreicht wurde, was das Ziel war, n&auml;mlich nichts auszusagen. Im Bericht zur T&auml;tigkeit des Vorstands hei&szlig;t es dann auf Seite 25, dass &bdquo;am 22. M&auml;rz 2017&Prime; das &ldquo;Vorstandsressort Technik&amp;Qualit&auml;t&rdquo; erweitert und umbenannt wurde in &ldquo;Digitalisierung und Technik&rdquo;, ein Bereich, der zun&auml;chst kommissarisch von Dr. Richard Lutz und dann &ndash; ein Datum findet sich hier nicht &ndash; &ldquo;von Frau Prof. Sabina Jeschke&rdquo; gef&uuml;hrt wurde. Diese Digitalisierungs-Top-Frau &ndash; Chefin der eingangs zitierten Frau Koenen &ndash; hat dann den f&uuml;r das F&uuml;hrungspersonal der Deutschen Bahn AG typischen beruflichen Werdegang: Sie hatte vor ihrem Einflug im Bahnkonzern noch nie etwas mit Schiene zu tun gehabt, sie erwies sich jedoch als autoaffin. Wobei hinzukommt, dass sie in den USA u.a. im Umfeld der NASA aktiv war.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]  <\/p><p>In diesem Gesch&auml;ftsbericht gibt es auch einen ausf&uuml;hrlichen &bdquo;Konzern-Lagebericht&ldquo;. Dieser beginnt auf Seite 41. In diesem gibt es eine Reihe von Kapiteln, in denen etwas &uuml;ber diese beabsichtige Auslagerung zu lesen sein m&uuml;sste. Etwa im Abschnitt &ldquo;Digitale Schiene&rdquo; (S.60). Dann eventuell unter &bdquo;Beteiligungen und Partnerschaften f&uuml;r mehr Digitalisierung&rdquo; (S.64). Oder ab Seite 140 im Rahmen des Berichts zum &ldquo;Gesch&auml;ftsmodell Netze&rdquo;. Doch nirgendwo ein Wort dazu. <\/p><p>Die hei&szlig;e Meldung selbst findet sich dann versteckt im Abschnitt &ldquo;Beteiligungen\/Sonstiges&rdquo; (ab S. 148).  Und da steht das Folgende: &ldquo;Nach einer internationalen Ausschreibung hat die Penta Berlin GmbH den Zuschlag f&uuml;r den Kauf des Rechenzentrums Berlin-Mahlsdorf zum 1. Januar 2018 erhalten. Das Rechenzentrum wird zun&auml;chst noch drei Jahre durch DB Systel betrieben. Mit dem Verkauf geht die Migration von DB-Anwendungen in ein neues, zukunftsgerichtetes Cloud-System einher. Das Cloud-System wird von DB Systel gemanaged und von Amazon Webservices betrieben. Bis Ende 2021 sollen mehr als 1000 Anwendungen &uuml;berf&uuml;hrt sein.&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>Einmal abgesehen davon, dass das im 250-seitigen Gesch&auml;ftsbericht geradezu professionell versteckt wurde und dass es hei&szlig;t, der Umzug finde erst 2021 statt, so steht dort nichts davon, dass die GESAMTE DB-IT abgeschaltet und dass ALLE IT-Vorg&auml;nge in diese Cloud und zu einer von einem US-Konzern verwalteten Cloud abwandern w&uuml;rden. Die Rede ist davon, dass gewisserma&szlig;en irgendwelche &ldquo;DB-Anwendungen&rdquo; transatlantische Migration betreiben. Auch m&uuml;sste irgendwo ein Betrag genannt werden, was der Bahnkonzern daf&uuml;r erhalten hat. Es muss sich dabei um einen mindestens dreistelligen Millionen-Betrag gehandelt haben. Eigentlich, um den Hartmut-Mehdorn-Sprech aufzugreifen, w&auml;re dies zu erg&auml;nzen um die Frage, ob es daf&uuml;r &ldquo;M&ouml;hrchen&rdquo; f&uuml;r diejenigen gab, die den IT-Ausverkauf eingestielt haben.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>Dass dieser Verkauf an eine Cloud mit Provider im Ausland auch der Deutschen Bahn AG unangenehm ist, zeigt die Pressemitteilung der DB AG vom 28. Oktober 2020, in der der Vorgang mit blumigen Worten wie folgt beschrieben wird: &bdquo;Davon profitieren die Reisenden, weil die Systeme auch unter extremer Last laufen, zum Beispiel die Fahrplanauskunft bei einem Sturm&ldquo;. Das ist echt witzig: Da l&auml;uft dann die Auskunft stabil, aber der Zugverkehr bleibt oft ganz aus. Und dann steht da als Schlusssatz und in direktem Widerspruch zum Bericht im Handelsblatt und zur Eigendarstellung im Gesch&auml;ftsbericht 2017 unter &bdquo;Sonstiges&ldquo;:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Daten der DB werden datenschutzkonform verschl&uuml;sselt und ausschlie&szlig;lich auf europ&auml;ischen Servern in Deutschland und den Niederlanden gespeichert.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das Handelsblatt betont nicht nur, dass die beiden US-Konzerne diese Cloud kontrollierten. Dort hei&szlig;t es auch:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Anbieter aus Deutschland oder Europa gingen [bei der Ausschreibung; W.W.] leer aus.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Im &Uuml;brigen  befindet sich die Deutsche Bahn AG zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Damit muss die Bundesregierung als Vertreterin des Eigent&uuml;mers Bund von dem Ausverkauf Kenntnis gehabt haben. <\/p><p><strong>G5 und Nordstream II<\/strong><\/p><p>Es gab in j&uuml;ngerer Zeit lange Debatten, wonach &bdquo;die Chinesen&rdquo; nicht via G5 und Huawei auf die deutsche Telekommunikation Zugriff bekommen d&uuml;rften. Da wurde &ndash; unter anderem seitens Huawei &ndash; auch dagegen argumentiert, dass doch alle Daten in Deutschland l&auml;gen und dass diese verschl&uuml;sselt seien. Dem hielt unter anderem die US-Regierung entgegen, dass es irgendwelche kleinen Tools in der G5-Technik geben k&ouml;nnte, mit deren Hilfe &ldquo;die Chinesen&rdquo; dann an das entsprechende Wissen k&auml;men. Wobei die Regierungen vieler L&auml;nder &ndash; darunter weitgehend auch die Bundesregierung &ndash; dann den entsprechenden US-Anforderungen Folge leisteten und Huawei ganz oder weitgehend von der G5-Technik ausschlie&szlig;en oder ausschlie&szlig;en wollen. <\/p><p>Im Fall Nordstream wird vergleichbar argumentiert. Hier hei&szlig;t es, man d&uuml;rfe sich bei der Energieversorgung nicht von &ldquo;den Russen&rdquo; abh&auml;ngig machen. Auch da ist die Abh&auml;ngigkeit eine eher weit hergeholte, da es Alternativen in der Energieversorgung gibt. Und erneut droht auch in diesem Fall das Argument des Fremdeinflusses zu obsiegen.<\/p><p>Doch all das gilt bei der DB-AG-IT nicht. Da sollen US-Konzerne letzten Endes eine zentrale deutsche IT zumindest potentiell kontrollieren k&ouml;nnen. Da wird es auch keine R&uuml;ckfallebene mehr geben. Man schlie&szlig;t das Rechenzentrum und wirft die Schl&uuml;ssel f&uuml;r den IT-Zugang in den Atlantik.<br>\nFormal allerdings wird argumentiert, dass man auch mal wie Rumpelstilzchen mit dem Fu&szlig; aufstampfen und die ausgelagerte IT zur&uuml;ckholen k&ouml;nne. Es sei &ldquo;absolut nicht ausgeschlossen, dass wir auch mal den Cloud-Provider wechseln&rdquo; &ndash; hei&szlig;t es bahnoffiziell. <\/p><p>Das d&uuml;rfte jedoch eine Beruhigungspille sein. Die Vertr&auml;ge, die diesem Ausverkauf zugrunde liegen, d&uuml;rften derart sein, dass die DB AG nicht so schnell aus diesen herauskommt.<\/p><p><strong>Aktuelle Anwendungen<\/strong><\/p><p>Kurz vor seinem Abgang sagte der damalige Bahnchef Grube, wie wertvoll &ldquo;doch die Daten der Bahn&rdquo; seien, und dass man da verst&auml;rkt aktiv werden w&uuml;rde. Das war im Herbst 2016. Ende 2016 wurde eingef&uuml;hrt, dass alle, die eine DB Lounge betreten, sich, wenn verf&uuml;gbar, mit ihrer BC50- oder BC100-BahnComfort-Karte &ldquo;ausweisen&rdquo; und diese durch ein elektronisches Leseger&auml;t ziehen m&uuml;ssen. <\/p><p>Seit mehr als zwei Jahren gibt es den elektronischen &ldquo;Komfort-Check-in&rdquo;, der &bdquo;die Fahrkartenkontrolle ersetzen&ldquo; soll. Vor zwei Wochen teilte der Bahnkonzern mit, dass die &bdquo;Reisebegleiter&rdquo; (die in jedem Zug seit mehr als 20 Jahren ausliegenden Faltbl&auml;tter mit Wiedergabe des Zugverlaufs, den Umsteigeverbindungen usw.) abgeschafft wurden. Man m&ouml;ge sich ab sofort im Netz informieren.<br>\nUnd seit wenigen Wochen gibt es im Bordrestaurant keine Speisekarten mehr (bzw. nur noch ein Exemplar einer solchen; f&uuml;r Notf&auml;lle). Man m&ouml;ge sich die Speisekarte elektronisch einlesen. <\/p><p>Bei all diesen Vorg&auml;ngen geht es nicht darum, Zeit und Personal zu sparen. Meist ist das Gegenteil der Fall. Es geht allein um das eine: Daten&amp;Daten&amp;Daten. <\/p><p><strong>Meine j&auml;hrliche&nbsp; BC100-Erfahrung &ndash; in diesem Jahr im sch&ouml;nen Lindau am Bodensee<\/strong><\/p><p>Am 7. September war es wieder soweit. Meine BC100 war abgelaufen; ich musste eine neue Karte erstehen. Und dies im Bahnhof Lindau. Ich war gerade am Bodensee auf Veranstaltungstour. Wie seit vielen Jahren bezahle ich diese Karte immer bar: bewaffnet mit einer dicken T&uuml;te und vielen Scheinen. Da ist die Chefin meiner &ouml;rtlichen brandenburgischen Sparkasse immer really amused. Und meist freut sich auch die eine und andere Bahn-Bedienstete an einem der verbliebenen DB-AG-Schalter. Irgendwie muss man ja, wenn auch auf l&auml;cherliche, kindische Art und Weise, Sand ins IT-Getriebe werfen. <\/p><p>In Lindau nun war der Bahnbedienstete hinter dem Schalter, als ich ihn fragte, ob er sich das antun wollte, eine BC100 mir direkt zu besorgen und bar bezahlt zu bekommen, begeistert. In echt. Es handelte sich ersichtlich noch um einen echten Bahnbeamten und um einen engagierten Bahner. Er tat mir gleich kund, warum er mein Ansinnen so gut f&auml;nde: Sein Schalter werde n&auml;mlich in B&auml;lde geschlossen. Wenige Stunden vor meiner Ankunft vor dem Schalter sei die &ldquo;Chefin&ldquo; &ndash; von der Bahntochter Station und Service &ndash; vor Ort gewesen und habe mitgeteilt, dass der gesamte DB-AG-Service aus dem wunderbaren Jugendstil-Bahnhof Lindau hinausverlagert werde &hellip; in einen Container. Das erf&uuml;llte die beiden M&auml;nner vor und hinter dem Schalter mit einigem Grimm. Der hinter dem Schalter k&auml;mpft um seinen Arbeitsplatz und den seiner Kolleginnen und Kollegen. Der vor dem Schalter k&auml;mpft seit vielen Jahren, zusammen mit Freunden vor Ort, gegen die Aufl&ouml;sung des Jugendstilbahnhofs auf der Insel.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Ich ben&ouml;tigte dann f&uuml;r den Erwerb meiner BC100-Karte ziemlich genau 95 Minuten. Zwei Mal unterbrachen wir die Angelegenheit, um die Schlange, die sich hinter mir bildete, wieder abzuarbeiten.&nbsp;Einmal musste der Bahnbeamte mir sein Handy durch die (Corona-Plastik-Schutzwand) hindurchreichen, da die BahnComfort-Zentrale mit mir direkt reden wollte&hellip; <\/p><p>Ich musste dann wieder &ndash; wie in jedem Jahr &ndash; ein rund 65 Zentimeter langes Papier-Formular ausf&uuml;llen. Der Bahnbeamte war sich zun&auml;chst sicher, er k&ouml;nne das Ganze &uuml;ber seinen PC und die DB-AG-IT machen. Doch das ging nicht. Eben weil ich die Dienstleistung am Schalter haben und nicht &bdquo;ins Netz gehen&ldquo; wollte. Also ging alles &ldquo;zu Fu&szlig;&rdquo;, handschriftlich. Auf Print. Mit allen meinen Daten. Obgleich ich eine Art Goldene BahnCard100 haben m&uuml;sste, weil ich  seit 1985 durchg&auml;ngig eine Netzkarte respektive eine BC100 habe. <\/p><p>Wie &uuml;blich erhielt ich nach besagten eineinhalb Stunden (die ich im &Uuml;brigen so auch bereits zuvor eingeplant hatte) eine provisorische BC100. Ein ziemlich windiger Wisch, im Aussehen wie eine einfache 14-Euro-50-Fahrkarte. Darauf der Hinweis, dass ich&nbsp;in rund zwei Wochen meine Plastikkarte zugesandt bekommen w&uuml;rde. <\/p><p>Stattdessen erhielt ich 16 Tage sp&auml;ter einen Brief von BahnComfort. Dort die Mitteilung: Die DB k&ouml;nne mir die Plastikkarte nicht zustellen, da ich nicht erkenntlich bezahlt h&auml;tte. Ich m&uuml;sse das belegen. Ich nannte via E-Mail Ort und Zeit und Bahnhof, wo ich bezahlt h&auml;tte. Und dies in bar. Antwort: Das reiche nicht. Ich musste dann meine vorl&auml;ufige BC100 kopiert und per Brief einer Bahn-Comfort-Firma, immerhin noch in Frankfurt am Main angesiedelt, zusenden. Sodann erhielt ich &ndash; f&uuml;nf Wochen nach dem Kauf meiner BC100 im sch&ouml;nen Lindau am Bodensee &ndash; meine Plastikkarte. <\/p><p>Nat&uuml;rlich bin ich jetzt gespannt, wie das am 9. September 2021 laufen wird. Und ob ich dann mit einer freundlichen Dame in Kalifornien oder einem Call Centre in Neu Dehli telefonieren darf. Und am Ende Post aus Paris, Texas, bekomme.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Bericht in: <a href=\"https:\/\/www.cio.de\/a\/deutsche-bahn-it-schafft-fuehrungskraefte-ab,3602696\">CIO vom 29.6.2019<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Robert Harris, Enigma, M&uuml;nchen 1995 (englisches Original im gleichen Jahr unter dem gleichen Titel). Die Enigma-Verschl&uuml;sselungsmaschine wurde erstmals als Patent im Jahr 1918 in Deutschland angemeldet. Sie wurde in den Folgejahren mehrfach weiterentwickelt und teilweise in der zivilen Wirtschaft eingesetzt. Ab 1935 wurde sie nur noch von der deutschen Wehrmacht eingesetzt und in diesem Zusammenhang weiterentwickelt; ein ziviler Einsatz wurde unterbunden.   <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Simon Singh, Geheime Botschaften, Carl Hanser Verlag, M&uuml;nchen 2000, S.&nbsp;229f.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Ausz&uuml;ge aus der Darstellung auf der Website der Deutschen Bahn AG: &bdquo;Prof. Dr. Sabina Jeschke wurde am 27. Juli 1968 in Kung&auml;lv, Schweden geboren. [&hellip;] Nach Forschungsaufenthalten bei der NASA, dem Ames Research Center Kalifornien und dem Georgia Institute of Technology in Atlanta promovierte sie 2004 zum Dr. rer. nat. [&hellip;] 2009 erfolgte die Berufung an die RWTH Aachen mit den Schwerpunkten Informatik und Kybernetik im Maschinenbau. [&hellip;] Zu ihren Schwerpunkten geh&ouml;ren die Bereiche &bdquo;Verkehr und Mobilit&auml;t&ldquo;, &bdquo;Internet of Things&ldquo;, &bdquo;Robotik und Automatisierungstechnik&ldquo; und &bdquo;K&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo;. Nach Forschungsaufenthalten in Hongkong und Singapore in 2015 und 2016 widmete sie sich 2017 im Rahmen eines Sabbaticals bei der Volvo Car Corporation in G&ouml;teborg dem Aufbau eines Think Tanks f&uuml;r &bdquo;Starke k&uuml;nstliche Intelligenz&ldquo;. [&hellip;]  Am 10. November 2017 wurde sie in den Vorstand der Deutschen Bahn AG berufen. Sie verantwortet dort den Bereich &bdquo;Digitalisierung und Technik&ldquo;. Nach dreij&auml;hriger Vertragslaufzeit wurde ihr Vertrag durch den Aufsichtsrat am 11. Dezember 2019 um f&uuml;nf Jahre bis Ende 2025 verl&auml;ngert.&ldquo;<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Deutsche Bahn, Integrierter Bericht 2017, Seite 149. Im selben Gesch&auml;ftsbericht gibt es auf den Seiten 240f ein ganzes Kapitel zu Datenschutz, wonach dieser jetzt versch&auml;rft&nbsp; &ndash; an die &ldquo;EU-weite Datenschutzgrundverordnung&rdquo; angepasst &ndash; werden w&uuml;rde, wonach es einen &ldquo;Datenschutzbeirat&rdquo; gibt. Ein Abschnitt tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;Digitalisierung und Big Data&hellip;&rdquo; Auch da kein Wort zur beabsichtigten Auslagerung. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Im Herbst 2008, als der B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn AG abgesagt worden war, stellte sich heraus, dass die Mitglieder im Bahn-Vorstand, und dabei bevorzugt der damalige Bahnchef Hartmut Mehdorn f&uuml;r den Verkauf der DB-AG-Anteile Boni in Millionen-Euro-H&ouml;he erhalten h&auml;tten. Mehdorn bezeichnete dies als &bdquo;&uuml;blich&ldquo; und als &bdquo;M&ouml;hrchen&ldquo;. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Nach der Verk&uuml;ndung von &bdquo;Stuttgart21&ldquo; im April 1994 hatte der Bahnchef und Bahn-Ausverk&auml;ufer Heinz D&uuml;rr vergleichbare Projekte in anderen St&auml;dten mit &bdquo;Frankfurt21&Prime; und &bdquo;M&uuml;nchen21&ldquo; angek&uuml;ndigt. Immer mit dem d&uuml;mmlichen Argument, Kopfbahnh&ouml;fe m&uuml;ssten durch Durchgangsbahnh&ouml;fe ersetzt und nach M&ouml;glichkeit in eine Maulwurfsebene verlegt werden. Gegen Stuttgart21 wird weiter gek&auml;mpft. Frankfurt21 musste wegen eines ausgezeichneten organisierten Widerstands 2001 aufgegeben werden &ndash; das Projekt ersteht jedoch jetzt neu (zum Widerstand dagegen siehe: <a href=\"http:\/\/www.frankfurt22.de\">frankfurt22.de<\/a>). In Lindau gelang es einem breiten B&uuml;ndnis, den Halt der Regionalz&uuml;ge auf der Insel zu verteidigen. Allerdings baute die Bahn einen neuen Fernverkehrshalt am Rande der Stadt, in Reutin, der in diesen Wochen in Betrieb genommen wird. Den wundersch&ouml;nen Inselbahnhof l&auml;sst sie bewusst verfallen. Die Gleise sollen um ein paar hundert Meter zur&uuml;ckgenommen werden, womit der Charakter eines Empfangs direkt an der Seepromenade entf&auml;llt. Und womit der Bahnhof selbst faktisch in B&auml;lde aufgegeben werden wird &ndash; zugunsten von man wei&szlig; noch nicht genau was. Siehe Karl Schweizer \/ Winfried Wolf \/ Klaus Gietinger \/ Wolfgang Hesse, Bahnhofskrimi Lindau, Michendorf 2004. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oder: Wie ich in nur 90 Minuten meine BahnCard100 in Lindau erstand. Von <strong>Winfried Wolf<\/strong>. &ndash; Vorbemerkung Albrecht M&uuml;ller: Winfried Wolf beschreibt hier einen alarmierenden Vorgang. Er passt aber erstens ins Bild unseres totalen US-Vasallentums. Zweitens belegt der Autor das Wirken einer typischen US-Einflussperson und damit ein Ph&auml;nomen, das die Politik in Deutschland im Innern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66340\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":66342,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[184,73],"tags":[1304,850,268,2094,2030,2445],"class_list":["post-66340","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ueberwachung","category-verkehrspolitik","tag-amazon","tag-datenschutz","tag-deutsche-bahn","tag-digitalisierung","tag-microsoft","tag-schienenverkehr"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/shutterstock_1136150261.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66340","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66340"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66340\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66368,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66340\/revisions\/66368"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/66342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66340"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66340"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66340"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}