{"id":66389,"date":"2020-10-30T16:29:02","date_gmt":"2020-10-30T15:29:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389"},"modified":"2020-10-30T16:29:02","modified_gmt":"2020-10-30T15:29:02","slug":"hinweise-des-tages-ii-464","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h01\">Wissenschaftler: &bdquo;Corona-Regeln werden v&ouml;llig willk&uuml;rlich ausgelegt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h02\">N&auml;chster Lockdown: Blinder Aktionismus hilft nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h03\">Regierung fehlt der &Uuml;berblick zu Infektionen in Schlachth&ouml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h04\">Gesundheits&auml;mter: Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h05\">Sport-Verbot der Regierung schadet der Gesundheit von Millionen Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h06\">Corona-Einbruch &uuml;berwunden: VW-Konzern erzielt Milliardenergebnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h07\">Gigantische Gewinne f&uuml;r Tech-Konzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h08\">Steuern in, f&uuml;r und gegen Europa &ndash; Wie kann die EU eine faire Verteilung der Steuerlast erreichen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h09\">Wie drastisch junge Menschen ihre Jobs verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h10\">Wirecard-Aff&auml;re: Opposition fordert Sonderermittler zur Rolle der Geheimdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h11\">K&uuml;nstliche Intelligenz gegen das Verbrechen &ndash; BKA, LKA und DFKI starten Forschungskooperation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h12\">Presseanfragen, die zu Dienstaufsichtsbeschwerden werden oder letztlich zu 500 Euro Geb&uuml;hren f&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h13\">Labour-Party will Jeremy Corbyn rauswerfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66389#h14\">Zu guter Letzt: Um B&uuml;rgern Gef&uuml;hl von Normalit&auml;t zu geben: BER-Er&ouml;ffnung trotz Fertigstellung um drei Jahre verschoben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wissenschaftler: &bdquo;Corona-Regeln werden v&ouml;llig willk&uuml;rlich ausgelegt&ldquo;<\/strong><br>\nAuf welcher wissenschaftlichen Grundlage handeln die Verantwortlichen, fragt der Mathematiker Gerd Antes. Er vermisst die wirkliche Suche nach Wissen. [&hellip;]<br>\nBerliner Zeitung: Herr Professor Antes, sind die gegenw&auml;rtigen politischen Ma&szlig;nahmen angemessen?<br>\nGerd Antes: Aus meiner Sicht sind sie nicht angemessen, weil sie kein ausreichendes wissenschaftliches Fundament haben. International gibt es ein Chaos von Studien, deren Ergebnisse oft nicht belastbar sind. Eine Koordination fehlt nahezu v&ouml;llig. Das &Uuml;berangebot an Informationen f&uuml;hrt dazu, dass sich jeder ein anderes, ihm genehmes Ergebnis herauspicken kann. Heraus kommen gro&szlig;e Widerspr&uuml;che in den Schlussfolgerungen und Entscheidungen, in Deutschland besonders deutlich zu sehen durch den F&ouml;deralismus. Besonders dramatisch finde ich, dass man nicht nur wenig wei&szlig;, sondern auch gar nicht versucht, sich an Wissen zu orientieren. Das ist f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung extrem desorientierend.<br>\nAber k&ouml;nnte der jetzt beschlossene neuerliche Lockdown nicht doch einen Effekt bringen?<br>\nDoch, wenn man mit dem Holzhammer draufhaut, ergibt sich sicher ein Effekt. Aber seit Monaten wird doch genau das kritisiert: dass nicht abgewogen wird zwischen dem Nutzen und den Risiken von Ma&szlig;nahmen. Denn die Schlie&szlig;ung von Gesch&auml;ften, Restaurants, Sportst&auml;tten hat dramatische Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft. Hier zeigt sich wieder, dass in Deutschland eine wirklich hochkompetente f&auml;cher&uuml;bergreifende Taskforce fehlt, die ich schon im M&auml;rz vorgeschlagen habe. Sie m&uuml;sste auch gesellschaftliche Fragen stellen, etwa die: Wo sind die Stellschrauben, an denen man drehen muss, um m&ouml;glichst wenig Kollateralsch&auml;den &uuml;ber &ouml;konomische und soziale Auswirkungen zu verursachen und trotzdem die Ausbreitung des Virus zu verhindern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/gerd-antes-im-interview-li.114445\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>N&auml;chster Lockdown: Blinder Aktionismus hilft nicht<\/strong><br>\nJetzt kommt also der neue Lockdown. Viele fragen sich nun, ob die Ma&szlig;nahmen angemessen sind. Sicher, das Virus ist weiter gef&auml;hrlich, die steigenden Infektionszahlen eine Bedrohung. Aber ich finde, die Politik tut das Falsche. Sind wirklich ausgerechnet die Restaurants, die Kultur- und Freizeiteinrichtungen Corona-Hotspots &ndash; gerade jene Branchen, die in den vergangenen Monaten am aktivsten Hygienekonzepte entwickelten und umsetzen? Oder sind es nicht neben privaten Feiern weiterhin &uuml;berf&uuml;llte Busse oder auch R&auml;ume, die nicht ordentlich bel&uuml;ftet werden k&ouml;nnen? Und warum hat man im Sommer nicht viel mehr getan, um auf die wieder ansteigenden Zahlen im Herbst vorbereitet zu sein? Ich finde, wir m&uuml;ssen fragen: Was h&auml;tte im fast Dreivierteljahr der Pandemie anders gemacht werden k&ouml;nnen? Schlie&szlig;lich ist es keine gro&szlig;e &Uuml;berraschung, dass es jetzt im Herbst zu einer neuen Infektionswelle kommt. Und welche Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen endlich im Gesundheitswesen ergriffen werden? Schlie&szlig;lich ist gute und vor allem ausreichende medizinische Versorgung ein entscheidender Faktor daf&uuml;r, wie viele Menschenleben gerettet werden k&ouml;nnen. Die Todeszahlen sind nicht zuf&auml;llig dort am h&ouml;chsten, wo es keine gute Gesundheitsversorgung f&uuml;r alle gibt: In den USA zum Beispiel, wo Millionen Menschen ohne Krankenversicherung sind. Oder in den osteurop&auml;ischen L&auml;ndern, aus denen wir jahrelang medizinisches Personal nach Deutschland abgeworben haben, anstatt selbst in die Ausbildung und vor allem Attraktivit&auml;t der medizinischen Berufe zu investieren. 300.000 ausgebildete Pflegekr&auml;fte, die nicht mehr in ihrem erlernten Beruf arbeiten, soll es &uuml;brigens in Deutschland geben. Etwa die H&auml;lfte von ihnen w&auml;re laut Umfragen bereit, wieder in der Pflege zu arbeiten, wenn sie der Belastung und Verantwortung entsprechend entlohnt und vor allem die Arbeitsbedingungen drastisch verbessert w&uuml;rden: Mehr Personal, weniger Stress, bessere Versorgung f&uuml;r die Patienten und schlussendlich ein sichereres Gesundheitssystem dass auch in Krisen bestehen kann und Patienten und Besch&auml;ftigte nicht noch krank(er) macht. W&auml;re es nicht besser in solche Ma&szlig;nahmen &ouml;ffentliches Geld zu investieren, statt das &ouml;ffentliche Leben immer wieder durch Lockdowns auszuschalten, und dann die wirtschaftlichen Sch&auml;den mit &ouml;ffentlichen Milliardenhilfen mehr schlecht als recht abzufedern?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/2989.n%C3%A4chster-lockdown-blinder-aktionismus-hilft-nicht.html\">Sahra Wagenknecht<\/a>\n<p><strong>dazu: Fl&auml;chendeckende Schlie&szlig;ungen ohne Begr&uuml;ndung sind nicht akzeptabel<\/strong><br>\n&bdquo;Die Verbreitung des Virus ist besorgniserregend und muss einged&auml;mmt werden. Die von der Bundesregierung und den L&auml;nderchefs beschlossenen Ma&szlig;nahmen sollten allerdings auf belastbaren Zahlen beruhen, damit gesichert ist, dass die Ma&szlig;nahmen auch wirken. Der einfache Hinweis, dass allgemein Kontakte beschr&auml;nkt werden m&uuml;ssen, gen&uuml;gt nicht. Pauschal s&auml;mtliche Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu schlie&szlig;en, ohne eine entsprechende Datenbasis vorzulegen, ist ein Akt der Willk&uuml;r und wird zu Recht immer weniger akzeptiert. Gerade in den genannten Bereichen wurden Hygienekonzepte vorgelegt und umgesetzt, die offensichtlich auch wirken&rdquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie im Bundestag. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Anhand belastbarer Zahlen zum Infektionsgeschehen muss im Parlament entschieden werden, welche grunds&auml;tzlichen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Virus ergriffen werden. Das Parlament erst nachtr&auml;glich zu informieren, ist nicht hinnehmbar und f&ouml;rdert das Misstrauen der Bev&ouml;lkerung.<br>\nImmerhin hat die Regierung nun Soforthilfen versprochen, die mit 75 Prozent bzw. 70 Prozent vom Umsatz des Vorjahresmonats durchaus gro&szlig;z&uuml;gig ausfallen. Doch damit packt sie schon wieder nur kurzfristig die Bazooka aus, ohne dass die M&auml;ngel in den bisher beschlossenen Programmen behoben w&auml;ren. Nach wie vor ist unklar, ob Soloselbst&auml;ndige Hilfsgelder auch f&uuml;r ihren Lebensunterhalt bekommen. Die Modalit&auml;ten sind nach wie vor zu b&uuml;rokratisch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/flaechendeckende-schliessungen-ohne-begruendung-sind-nicht-akzeptabel\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Der Todessto&szlig;<\/strong><br>\nDie Regierenden machen aus dem Notstand einen Dauerzustand &mdash; wehren wir uns jetzt, sonst war&lsquo;s das mit Freiheit und Demokratie. Die Regierung zieht wieder mal die Z&uuml;gel an und hat einen neuen Lockdown beschlossen &mdash; vermeintlich &bdquo;light&ldquo;, als handele es sich um fettarmen Quark. Sie signalisiert uns damit, dass sie es bitter ernst meint mit dem organisierten Wahn. Unser Schnupperpraktikum als B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einer Diktatur wird in eine Festanstellung umgewandelt. Wir werden weiter dauerhaft mit &Auml;ngsten regiert und in unseren Freiheitsrechten beschnitten werden. Dabei werden uns rhythmisch und gnadenhalber Lockerungen in Aussicht gestellt werden, wird man uns mit fein dosierten Hoffnungs-H&auml;ppchen gef&uuml;gig halten. Freiheit gibt es immer nur im Vorgriff auf ihre jederzeit m&ouml;gliche Einschr&auml;nkung. Eine reduzierte, eingehegte Freiz&uuml;gigkeit unter Virusvorbehalt. An der Schwelle zu einem neuen globalen Zeitalter des Despotismus m&uuml;ssen wir uns jetzt entscheiden: Wollen wir eine weitestgehende Absicherung gegen das Sterberisiko um den Preis, ein eigentlich lebloses Leben zu f&uuml;hren? Wie wir w&auml;hlen, ist auch eine Frage des Mutes. Denn Freiheit und Lebendigkeit gibt es nie ganz ohne Risiko &mdash; wie alles, was wirklich von Wert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/der-todesstoss\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Regierung fehlt der &Uuml;berblick zu Infektionen in Schlachth&ouml;fen<\/strong><br>\nSchlachth&ouml;fe geh&ouml;rten fr&uuml;h zu den Corona-Hotspots. Die Bundesregierung lobt sich f&uuml;r ihre Gegenma&szlig;nahmen &ndash; dabei hat sie bis heute keine Informationen &uuml;ber die Infektionen in solchen Betrieben.<br>\nDie Bundesregierung hat sich immer noch keinen &Uuml;berblick dar&uuml;ber verschafft, wie viele Menschen sich in Schlachth&ouml;fen, in G&auml;rtnereien oder in landwirtschaftlichen Betrieben dieses Jahr mit dem Coronavirus angesteckt haben. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\n&ldquo;Zu den Fragen (&hellip;) liegen der Bundesregierung keine Informationen vor&rdquo;, hei&szlig;t es knapp im Antwortschreiben aus dem Gesundheitsministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-regierung-hat-keine-informationen-ueber-infektionen-in-schlachthoefen-a-1b20b3f5-be01-4532-acb5-5db918a7d574\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn die Bundesregierung nichts Genaues &uuml;ber die Zust&auml;nde in den Schlachth&ouml;fen wei&szlig;, dann ist es nur konsequent, dass sie sich nicht <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsbedingungen-in-der-fleischindustrie-spd-wirft-union-blockade-vor-a-726c47b3-8299-4ed5-8feb-58c9af5402b8\">einmischt<\/a> in Dinge, von denen sie keine Ahnung hat. Umso besser, dass die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung von Corona trotzdem geholfen haben; da ist sich Jens Spahn mit seinem Ministerium zumindest sicher.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Wieder ein Corona-Ausbruch in deutschem Schlachthof<\/strong><br>\nDeutsche Schlachth&ouml;fe sind Corona-Hotspots. Nun haben sich ein Drittel der Mitarbeiter in einer Fleischverarbeitung in Mecklenburg-Vorpommern infiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/coronavirus-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-15480e9e-86e8-438d-b081-4c0243c1e35f\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist, seitdem die ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie durch die Aufdeckung der Zust&auml;nde bei T&ouml;nnies in das Bewusstsein der &Ouml;ffentlichkeit getreten sind, irgend etwas geschehen? Die entsprechende Gesetzesinitiative wird durch CDU und CSU im Bundestag blockiert. Wo bleibt hier der viel beschworene Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer? Der darf, wenn es um die Profite des obersten 1 Prozent geht offenbar hintenanstehen. Das entlarvt den erneuten Lockdown mit dem die Gastronomie- und Kulturbranche wohl endg&uuml;ltig an die Wand gefahren wird, als blinden Aktionismus der politischen Elite.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gesundheits&auml;mter: Bundeswehr<\/strong><br>\nNachdem es &uuml;ber den Sommer str&auml;flich vers&auml;umt wurde, die Gesundheits&auml;mter mit Kapazit&auml;ten zur Bew&auml;ltigung der Cornoakrise auszustatten, steigt die Zahl der dort eingesetzten BundeswehrsoldatInnen st&auml;ndig. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland liefert die neuesten Zahlen: &bdquo;Die Bundeswehr hat inzwischen etwa 5000 Soldaten zur Unterst&uuml;tzung von L&auml;ndern und Kommunen in der Corona-Pandemie im Einsatz.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.imi-online.de\/2020\/10\/30\/gesundheitsaemter-bundeswehr\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die neoliberale Idee vom &ldquo;schlanken Staat&rdquo;, den sich lediglich Reiche und Verm&ouml;gende leisten k&ouml;nnen, sowie autorit&auml;re und Uniform liebende Kr&auml;fte reichen sich die H&auml;nde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sport-Verbot der Regierung schadet der Gesundheit von Millionen Menschen<\/strong><br>\nDie neuen Corona-Einschr&auml;nkungen m&ouml;gen in der Absicht verf&uuml;gt worden sein, die Gesundheit der Menschen zu sch&uuml;tzen. Eine Ma&szlig;nahme ist allerdings augenscheinlich ein Anschlag auf die Gesundheit der B&uuml;rger: Fitnessstudios, Schwimm- und Spa&szlig;b&auml;der werden geschlossen; der Amateursportbetrieb wird eingestellt; Vereine d&uuml;rfen also nicht mehr trainieren. Lediglich sogenannter Individualsport, also etwa alleine Joggen gehen, soll weiter erlaubt sein. Damit k&ouml;nnen Millionen Menschen gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit nichts mehr f&uuml;r ihre k&ouml;rperliche Fitness tun. Den B&uuml;rgern wurde &uuml;ber Jahrzehnte beigebracht, dass Sport die Gesundheit f&ouml;rdert. Medizinisch ist unbestritten, wie wichtig Sport ist.<br>\nAuch sozial ist das Thema nicht kontrovers, zumal in Corona-Zeiten: Nun wird den Jugendlichen ein letzter Ort des Abreagierens genommen, nachdem schon alle Partys gestrichen wurden. Es wird auch ein f&uuml;r Jugendliche wichtiger Ort der Sozialkontakte eliminiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/sport-verbot-der-regierung-schadet-der-gesundheit-von-millionen-menschen-li.114737\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> An dieser Stelle lie&szlig;e sich noch anf&uuml;gen, dass der Schulsport weiterhin erlaubt ist, das Treffen derselben Kinder und Jugendlichen nach Schulschluss im Sportverein oder auf dem Bolzplatz aber nicht. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona-Einbruch &uuml;berwunden: VW-Konzern erzielt Milliardenergebnis<\/strong><br>\nInnerhalb von drei Monaten ein Ergebnis von 3,2 Milliarden Euro erzielt, der Umsatz schrumpft nur noch moderat. Volkswagen sieht sich deshalb &bdquo;robust aufgestellt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/vw-konzern-erzielt-im-dritten-quartal-ein-milliardenergebnis-17025369.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gigantische Gewinne f&uuml;r Tech-Konzerne<\/strong><br>\nW&auml;hrend die meisten Unternehmen in der Corona-Krise herbe Verluste hinnehmen m&uuml;ssen, vermelden die gro&szlig;en Tech-Konzerne gigantische Gewinne. 38 Milliarden Dollar verdienten Google, Apple, Facebook und Amazon allein im vergangenen Quartal.<br>\nDie gro&szlig;en Tech-Konzerne profitieren vom ver&auml;nderten Verhalten der Nutzer und Werbekunden in der Corona-Pandemie. Amazon bescherte der Trend zum Einkauf im Internet einen Rekordgewinn im dritten Quartal. Facebook profitiert in seinem Werbegesch&auml;ft davon, dass mehr kleine Firmen ins Netz gehen, um Einbr&uuml;che durch die Krise aufzufangen. Bei Google brummt unter anderem das Gesch&auml;ft der Videoplattform YouTube, w&auml;hrend Menschen mehr zuhause sind. Und bei Apple wuchs in Zeiten von Arbeit im Homeoffice und Online-Lernen das Gesch&auml;ft mit Mac-Computern und iPads. (&hellip;)<br>\nDie erfolgreichen Tech-Riesen geraten zugleich verst&auml;rkt ins Visier von Wettbewerbsbeh&ouml;rden auch im Heimatmarkt USA, wo die Regulierer bisher eher die Z&uuml;gel locker lie&szlig;en. So hatte das US-Justizministerium in der vergangenen Woche eine seit langem erwartete Wettbewerbsklage gegen Google eingereicht. Es wirft dem Konzern vor, seine Marktmacht bei der Internetsuche und damit verbundener Werbung auf verbotene Weise auszuspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/tech-gewinne-corona-101.html\">tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>dazu: Milliard&auml;re: Nach jeder Krise reicher<\/strong><br>\nCorona hat die Regel ein weiteres Mal best&auml;tigt: Nach jeder Krise werden die Superreichen dieser Welt noch reicher. Wo sich die Milliardenverm&ouml;gen konzentrieren &ndash; und in welchen Branchen sie am schnellsten wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/management\/infografik-milliardaere-nach-jeder-krise-reicher\/26306624.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Steuern in, f&uuml;r und gegen Europa &ndash; Wie kann die EU eine faire Verteilung der Steuerlast erreichen?<\/strong><br>\nDie Steuerpolitik in der Europ&auml;ischen Union gr&uuml;ndet auf einem fundamentalen und bislang ungel&ouml;sten Spannungsverh&auml;ltnis zwischen dem gemeinsamen Binnenmarkt und 27 unterschiedlichen Steuersystemen. Dadurch werden die Mitgliedstaaten in einen organisierten Steuerwettbewerb getrieben, der ihre steuerpolitische Souver&auml;nit&auml;t untergr&auml;bt. Das f&uuml;hrt zu Einnahmenverlusten in einer Zeit unerh&ouml;rter globaler Herausforderungen, vom Klimawandel bis zur COVID-19-Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/steuern-in-fuer-und-gegen-europa\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie drastisch junge Menschen ihre Jobs verlieren<\/strong><br>\nDie Jugendarbeitslosigkeit steigt deutlich. Das Problem k&ouml;nnte sich weiter versch&auml;rfen: Zugleich gibt es n&auml;mlich weniger Ausbildungsstellen.<br>\nDie Jugendarbeitslosigkeit k&ouml;nnte in Deutschland im Zuge der Corona-Krise enorm steigen. Dabei sind die Zukunftsaussichten f&uuml;r geringqualifizierte junge Menschen besonders ung&uuml;nstig. M&auml;nner sind st&auml;rker betroffen als Frauen. Dies sind die Kernergebnisse einer aktuellen Analyse des Forschungsinstituts f&uuml;r Bildungs- und Sozial&ouml;konomie (FiBS), die dem Tagesspiegel vorab exklusiv vorlag.<br>\nIn den vergangenen 15 Jahren ist die Jugendarbeitslosigkeit hierzulande enorm zur&uuml;ckgegangen &ndash; bezogen auf die 15- bis 24-j&auml;hrigen jungen Menschen: Von 15,5 (2005) auf unter sechs Prozent im vergangenen Jahr. Ausgehend von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008\/09 sei nun mit einem Anstieg der Betroffenen auf 6,9 Prozent zu rechnen. Innerhalb eines Jahres sei dies ein Anstieg um 18 Prozent. Warum? &bdquo;Junge Menschen haben entweder geringere Chancen auf einen Ausbildungsplatz, einen neuen Arbeitsvertrag oder werden schneller entlassen&ldquo;, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/unsichere-zukunft-wie-drastisch-junge-menschen-ihre-jobs-verlieren\/26313938.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirecard-Aff&auml;re: Opposition fordert Sonderermittler zur Rolle der Geheimdienste<\/strong><br>\nHalfen Geheimdienste bei der Flucht des fr&uuml;heren Wirecard-Vorstands Jan Marsalek? Die Opposition im Bundestag dringt darauf, die Kontakte des Pleitekonzerns unabh&auml;ngig untersuchen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wirecard-opposition-fordert-sonderermittler-zur-rolle-der-geheimdienste-a-00000000-0002-0001-0000-000173743570\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>K&uuml;nstliche Intelligenz gegen das Verbrechen &ndash; BKA, LKA und DFKI starten Forschungskooperation<\/strong><br>\nDer technologische Fortschritt ver&auml;ndert auch die Kriminalit&auml;t. Die kriminellen Bereiche, in denen moderne Technologien zur Anwendung kommen, sind vielf&auml;ltig. Cybercrime reicht von Betrugshandlungen im Internet, &uuml;ber sexuelle Gewaltdarstellungen, bis hin zum Identit&auml;tsdiebstahl. Damit sich neueste KI-basierte Systeme mittelfristig auch als elementarer Bestandteil der polizeilichen Arbeit etablieren, starten die drei Partner ihre einzigartige und durch das Innenministerium angesto&szlig;ene Zusammenarbeit. (&hellip;)<br>\nIm Rahmen der k&uuml;nftigen Zusammenarbeit soll ein polizeispezifisches Transferlab am DFKI in Kaiserslautern betrieben werden, das aus einem gemischten Team von Mitarbeitern aus Polizei und Wissenschaft besteht und sich gemeinsamen sicherheitsbeh&ouml;rdlichen Projektfragestellungen widmet.<br>\nHolger M&uuml;nch, Pr&auml;sident des Bundeskriminalamtes: &bdquo;F&uuml;r das Bundeskriminalamt ist die K&uuml;nstliche Intelligenz eine Schl&uuml;sseltechnologie, die dazu beitragen kann, die Effizienz der Polizeiarbeit zu steigern. Insbesondere im Umgang mit gro&szlig;en Datenmengen sehen wir gro&szlig;es Potenzial f&uuml;r den Einsatz von K&uuml;nstlicher Intelligenz. Erste Projekte hierzu hat das Bundeskriminalamt bereits umgesetzt. So haben wir die ,Panama Papers` mithilfe von KI aufbereitet, was ma&szlig;geblich zu unseren erfolgreichen Ermittlungen in diesem Bereich beigetragen hat. Von der nun geschlossenen Kooperation erhoffen wir uns weitere Impulse f&uuml;r die Erarbeitung neuer Einsatzfelder der KI im polizeilichen Kontext. Weitere Anwendungsszenarien k&ouml;nnten sich beispielsweise in den Ph&auml;nomenbereichen Hasskriminalit&auml;t oder der Bek&auml;mpfung der Kinderpornografie finden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/idw-online.de\/de\/news756768\">idw<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Presseanfragen, die zu Dienstaufsichtsbeschwerden werden oder letztlich zu 500 Euro Geb&uuml;hren f&uuml;hren<\/strong><br>\nEs ist ja in letzter Zeit h&auml;ufig die Rede von der &bdquo;Presse als der vierten Gewalt&ldquo;. Diese Aufgabe kann ausgesprochen z&auml;h werden, wie die folgenden drei Episoden zeigen, die uns in den letzten Wochen wiederfahren sind: Konkrete Anfragen an das Bundesinnenministerium wurden &ndash; nicht zum ersten Mal &ndash; mit Allgemeinpl&auml;tzen abgespeist. Aus einer Presseanfrage nach einer &bdquo;trojanischen Auftragsvergabe&ldquo; im Projekt Polizei2020 erwuchs inzwischen eine mit H&ouml;chstgeb&uuml;hr von f&uuml;nfhundert Euro belegte Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz, aber noch immer keine Antwort. Und eine ausdr&uuml;cklich als solche bezeichnete Presseanfrage an eine Staatsanwaltschaft wurde von der Generalstaatsanwaltschaft eigenm&auml;chtig &bdquo;umgewidmet&ldquo; zur Dienstaufsichtsbeschwerde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/presseanfragen-die-zu-dienstaufsichtsbeschwerden-werden-und-andere-muehsale-als-vierte-gewalt\">Police-IT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Labour-Party will Jeremy Corbyn rauswerfen<\/strong><br>\nDie traditionsreiche britische Partei wird von den Anh&auml;ngern Tonys Blairs zerst&ouml;rt<br>\nDie Labour-Party will Jeremy Corbyn rauswerfen, den Mann, der der Partei neues Leben eingehaucht und hervorragende Wahlergebnisse beschert hat (2017: 40,3 Prozent\/12,8 Millionen Stimmen, und selbst mit seinem letzten, angeblich schlechten Wahlergebnis 2019 holte er noch rund 10,3 Millionen Stimmen und damit mehr als seine Vorg&auml;nger Ed Milliband 2015 (9,3 Millionen Stimmen), Gordon Brown 2010 (8,6 Millionen Stimmen und Tony Blair 2005 (9,5 Millionen Stimmen)). Der Grund: Er habe sich verharmlosend zu einer Antisemitismus-Untersuchung ge&auml;u&szlig;ert. Die Blairisten haben nicht mehr alle Tassen im Schrank.<br>\nIm Verein mit den Kr&auml;ften in Wirtschaft, Politik, und Medien, die ein soziales Gro&szlig;britannien, in dem die wachsende Ungleichheit wieder abgebaut werden soll und Steuergerechtigkeit herrscht,  verhindern wollen, sind die Anh&auml;nger Blairs unter F&uuml;hrung von Corbyns Nachfolger als Parteichef, Keir Starmer, dabei, die traditionsreiche Labour-Party endg&uuml;ltig zu zerst&ouml;ren.<br>\nWenn schon Rauswurf wegen parteisch&auml;digenden Verhaltens, dann h&auml;tte als erster der Kriegsverbrecher Tony Blair rausgeworfen werden m&uuml;ssen, dem das Volk einst den &bdquo;Ehrentitel&ldquo; Bushs Pudel verlieh.  Der von Blair und Bush zu verantwortende Irakkrieg wurde, wie fast alle Rohstoffkriege, auf Grundlage einer L&uuml;ge &ndash; &bdquo;der Irak hat Chemiewaffen&ldquo; &ndash; begonnen und f&uuml;hrte zum Tod von vielen Menschen &ndash; Sch&auml;tzungen gehen von 120.000 bis &uuml;ber 600.000 Opfern aus. Bush und Blair geh&ouml;ren l&auml;ngst vor den Internationalen Strafgerichtshof.<br>\nWeil er die Politik von Margaret Thatcher fortsetzte, die zur Schw&auml;chung der Gewerkschaften und zum Abbau sozialer Leistungen gef&uuml;hrt hatte, sagte die &bdquo;Eiserne Lady&ldquo; triumphierend: &bdquo;Unser gr&ouml;&szlig;ter Erfolg war Tony Blair.&ldquo; W&uuml;rde sie noch leben, dann w&auml;re ihre Freude heute noch gr&ouml;&szlig;er. Sie hat nicht nur einen willf&auml;hrigen neoliberalen Nachfolger gefunden, sondern &uuml;ber ihn die britische Labour Party so ver&auml;ndert, dass sich eine der traditionsreichsten Arbeiterparteien Europas selbst zerst&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/posts\/3536466773081431\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Um B&uuml;rgern Gef&uuml;hl von Normalit&auml;t zu geben: BER-Er&ouml;ffnung trotz Fertigstellung um drei Jahre verschoben<\/strong><br>\nBerlin (dpo) &ndash; Eigentlich sollte der Hauptstadtflughafen BER morgen, am 31. Oktober, den Betrieb aufnehmen. Doch nun hat die Bundesregierung der Er&ouml;ffnung &uuml;berraschend eine Absage erteilt. Zwar sei das Geb&auml;ude schon vollst&auml;ndig fertiggestellt, so Regierungssprecher Steffen Seibert. Um den B&uuml;rgern in der schwierigen Corona-Zeit ein Gef&uuml;hl von Normalit&auml;t zu geben, habe man die Inbetriebnahme dennoch kurzfristig um weitere drei Jahre verschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2020\/10\/ber-verschiebung.html\">Der Postillon<\/a>\n<p><strong>dazu: Bund rechnet mit mehr BER-Hilfen<\/strong><br>\nMit mehrj&auml;hriger Versp&auml;tung soll diese Woche der neue Hauptstadtflughafen er&ouml;ffnen. Bundesverkehrsminister Scheuer geht davon aus, dass der BER wegen der Corona-Krise weitere Staatshilfen ben&ouml;tigen wird.<br>\nKurz vor der BER-Er&ouml;ffnung h&auml;lt die Bundesregierung weitere Staatshilfen f&uuml;r den neuen Hauptstadtflughafen f&uuml;r erforderlich. Das werde beim Luftverkehrsgipfel am 6. November besprochen. F&uuml;r den BER bedeutet das, &ldquo;dass wir uns die Wirtschaftspl&auml;ne f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre noch einmal intensiv anschauen m&uuml;ssen&rdquo;, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem RBB-Inforadio.<br>\nDie Er&ouml;ffnung falle in eine Zeit, in der die Luftverkehrswirtschaft global ihre gr&ouml;&szlig;te Krise erlebe. &ldquo;Ich habe die Zahlen auf dem Tisch, ich bin h&ouml;chst besorgt&rdquo;, sagte Scheuer. Die Worst-Case-Szenarien w&uuml;rden noch &uuml;bertroffen &ndash; das gelte von Flugzeugbauern &uuml;ber Flugh&auml;fen und Airlines bis zu den Shopbetreibern am Airport. &ldquo;Wir m&uuml;ssen als Politik L&ouml;sungen anbieten &ndash; die sind mit Nothilfen verbunden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/ber-benoetigt-weitere-staatshilfen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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