{"id":66480,"date":"2020-11-03T15:33:47","date_gmt":"2020-11-03T14:33:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66480"},"modified":"2020-11-03T15:54:49","modified_gmt":"2020-11-03T14:54:49","slug":"bolivien-nach-monatelanger-ermittlungsbehinderung-der-senkata-und-sacaba-massaker-sitzt-de-facto-praesidentin-jeanine-anez-auf-der-anklagebank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66480","title":{"rendered":"Bolivien \u2013 Nach monatelanger Ermittlungsbehinderung der Senkata- und Sacaba-Massaker sitzt De-facto-Pr\u00e4sidentin Jeanine A\u00f1ez auf der Anklagebank"},"content":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach den Massakern von Sacaba und Senkata steht die De-facto-Pr&auml;sidentin Jeanine A&ntilde;ez vor Gericht. Was geschah am 11. und 19. November 2019 bei Cochabamba und La Paz? Ein Bericht von unserem S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nNach umstrittenen und bald <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61943\">widerlegten Vorw&uuml;rfen<\/a> von &bdquo;Wahlf&auml;lschung&ldquo; durch die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS\/OEA), unter dem Druck meuternder Polizei und der Androhung eines Milit&auml;rputsches trat Pr&auml;sident Evo Morales am 11. November 2019 zur&uuml;ck und begab sich nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Mexiko Mitte Dezember <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56333\">ins argentinische Exil<\/a>. <\/p><p>Wenige Tage darauf wurden am 15. November im Distrikt Sacaba, nahe Cochabamba, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5HgCWpVUhYc&amp;app=desktop\">mindestens 11 Zivilisten get&ouml;tet<\/a> und weitere 120 verletzt. Weitere vier Tage sp&auml;ter wurden am 19. November in Senkata, bei der oppositionellen Hochburg El Alto und nahe der Hauptstadt La Paz, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=An03TRt0BVY&amp;app=desktop\">weitere 11 Zivilisten get&ouml;tet<\/a> und 78 verletzt. Am 10.12.2019 verurteilte die zur OAS geh&ouml;rende Interamerikanische Kommission f&uuml;r Menschenrechte (IACHR\/CIDH) nachdr&uuml;cklich die Massaker und <a href=\"https:\/\/oglobo.globo.com\/mundo\/comissao-da-oea-recomenda-investigacao-internacional-independente-sobre-mortes-na-bolivia-24131728\">&bdquo;empfahl&ldquo; eine internationale Untersuchung<\/a> der verheerenden Menschenrechtsverletzungen von Sacaba und Senkata.<\/p><p><strong>Aus Hubschraubern niedergem&auml;ht<\/strong><\/p><p>In beiden F&auml;llen handelte es sich um Protestaufm&auml;rsche der Parteibasis der bis dahin regierenden &bdquo;Bewegung zum Sozialismus&ldquo; (MAS). Im Fall Sacaba versuchten tausende von mit der MAS sympathisierenden Koka-Bauern in die Stadt Cochabamba einzumarschieren, um gegen den Sturz von Evo Morales zu protestieren. Die Polizei blockierte jedoch die Zufahrtswege, schoss erbarmungslos in die Menge und strickte eine Farce, wonach die Morales-Anh&auml;nger im Besitz gro&szlig;er Mengen Geld, Schusswaffen und Sprengstoff gewesen seien, um &bdquo;terroristische Attentate&ldquo; zu ver&uuml;ben.<\/p><p>Im Fall Senkata wiederholte sich das gleiche Strickmuster. Demonstranten hatten ihrerseits die Zufahrt zum staatlichen Gasvertriebswerk (YPFB) blockiert. Auf neue Anweisung der De-facto-Regierung Jeanine A&ntilde;ez versuchte die Polizei, die Blockade zu brechen. Aus der Luft wurde sie von Milit&auml;rhubschraubern unterst&uuml;tzt, aus denen brutal auf die Demonstranten am Boden <a href=\"https:\/\/mundo.sputniknews.com\/america-latina\/201911191089374879-dirigente-social-militares-disparan-desde-helicoptero-a-manifestantes-en-bolivia\/\">mit schwerkalibrigen Milit&auml;rwaffen gefeuert<\/a> wurde.<\/p><p>Zur Begr&uuml;ndung die zweite Farce: A&ntilde;ez&lsquo; rechtsradikaler Kabinettschef Arturo Murillo beeilte sich mit der zynischen Unterstellung, die erschossenen Demonstranten seien &bdquo;mit Schrotflinten, Kugeln vom Kaliber 22 und Dynamit von ihren eigenen Kameraden&ldquo;, also als Folge einer &bdquo;Vendetta&ldquo;, get&ouml;tet worden. Zur Erh&auml;rtung der Darstellung zog Generalstaatsanwalt Juan Lanchipa Gutachten des Instituts f&uuml;r forensische Untersuchungen (IDIF) heran, wonach bei &bdquo;Angriffen&ldquo; auf das Gasvertriebswerk in Senkata <a href=\"https:\/\/brujuladigital.net\/politica\/idif-determina-que-en-conflictos-en-senkata-se-usaron-dinamitas-y-en-quema-de-buses-pumakatari-se-uso-bombas-molotov\">Molotow-Cocktails und Dynamit verwendet<\/a> wurden, um die Anlage &bdquo;in die Luft zu jagen&ldquo;.<\/p><p><strong>&bdquo;Sie schossen auf uns, so wie man Tiere umlegt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die &bdquo;Empfehlung&ldquo; der konservativen OAS-Menschenrechtskommission blieb monatelang ein frommer Wunsch und l&ouml;ste ein diplomatisches S&auml;belrasseln im ultrakonservativen Regierungslager aus. Dort wurde die Verwendung des Wortes &bdquo;Massaker&ldquo; als Teil einer angeblichen &bdquo;Desinformations- und Fake-News-Kampagne&ldquo; verschrien. Der Bericht sei &bdquo;voreingenommen&ldquo; und &bdquo;besch&auml;mend&ldquo;. Minister Arturo Murillo verstieg sich zu verschw&ouml;rungstheoretischen Pleonasmen. Der Bericht &bdquo;widerspiegelt nicht die Realit&auml;t&ldquo; und <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/es\/20191211-gobierno-boliviano-afirma-que-informe-de-cidh-sobre-violencia-pol%C3%ADtica-es-sesgado\">beg&uuml;nstige nur &bdquo;den Narkoterrorismus&ldquo;<\/a>.<\/p><p>Ende Juli 2020 vollzog sich jedoch eine radikale Wende in den angeblichen Untersuchungen der bolivianischen Beh&ouml;rden, als die Harvard International Human Rights Clinic (IHRC) den Bericht <a href=\"http:\/\/hrp.law.harvard.edu\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Black-November-English-Final_Accessible.pdf\">&bdquo;They Shot Us Like Animals&ldquo;: Black November &amp; Bolivia&rsquo;s Interim Government<\/a> (&bdquo;Sie haben uns wie Tiere erschossen&ldquo;) vorlegte. Der 92 Seiten umfassende Bericht beruht auf sechsmonatigen, unabh&auml;ngigen Untersuchungen vor Ort in Bolivien, w&auml;hrend denen mehr als 200 Opfer, Augenzeugen, Journalisten, ferner Polizei und Milit&auml;rbeamte, die an den Eins&auml;tzen in den Putschtagen beteiligt waren, interviewt wurden.<\/p><p>Die Autoren des Berichts attestieren der Putschregierung Jeanine A&ntilde;ez &bdquo;eine der t&ouml;dlichsten und repressivsten Perioden in Bolivien in den letzten Jahrzehnten sowie die wachsende Angst indigener Gemeinschaften und regierungskritischer Menschen, dass ihr Leben und ihre Sicherheit in Gefahr sind&ldquo;. &bdquo;Wir haben unglaubliche Muster von Menschenrechtsverletzungen ermittelt, seit die &Uuml;bergangsregierung die Macht &uuml;bernahm&ldquo;, erkl&auml;rte Thomas Becker, Jurist und einer der Autoren des Harvard-Berichts, und er bef&uuml;rchtete gar, &bdquo;damit sei ein Umfeld geschaffen worden, das die M&ouml;glichkeit freier und fairer Wahlen untergraben hat&ldquo;. Die unwidersprochene Akzeptanz von Luis Arces spektakul&auml;rem Wahlsieg am vergangenen 18. Oktober hat zumindest vorerst Beckers berechtigten Pessimismus zerstreut.<\/p><p>Der IHRC-Bericht, der das Niederm&auml;hen der Senkata-Opfer durch MG-Salven aus Hubschraubern des Milit&auml;rs nachwies, blieb nicht ohne Folgen.<\/p><p><strong>&bdquo;Staatsterror&ldquo;: De-facto-Pr&auml;sidentin auf der Anklagebank<\/strong><\/p><p>Zehn Monate nach seiner ersten Stellungnahme schwenkte der wegen <a href=\"https:\/\/www.opinion.com.bo\/articulo\/pais\/fiscal-lanchipa-casi-ano-mira-supuesta-proteccion-evo\/20200903021715785235.html\">Korruptionsvorw&uuml;rfen<\/a> seinerseits untersuchte Generalstaatsanwalt Lanchipa auf die Version der IHRC und der Opfer ein. Die Justizbeh&ouml;rden h&auml;tten &bdquo;das Milit&auml;rgeheimnis aufgehoben&ldquo; und den Streitkr&auml;ften &bdquo;befohlen&ldquo;, der Staatsanwaltschaft ihren <a href=\"https:\/\/www.opinion.com.bo\/articulo\/pais\/fiscal-lanchipa-casi-ano-mira-supuesta-proteccion-evo\/20200903021715785235.html\">Einsatzplan vom 19. November 2019 auszuh&auml;ndigen<\/a>, erkl&auml;rte Lanchipa.<\/p><p>In einem <a href=\"https:\/\/www.europapress.es\/internacional\/noticia-defensoria-pueblo-bolivia-concluye-senkata-produjo-masacre-habla-delitos-lesa-humanidad-20200917200532.html#:~:text=La%20Defensor%C3%ADa%20del%20Pueblo%20de,de%20delitos%20de%20lesa%20humanidad\">Untersuchungsbericht vom September 2020<\/a> mit dem Titel &bdquo;Staatskrise, Verletzung der Menschenrechte in Bolivien&ldquo; erkl&auml;rte daraufhin das B&uuml;ro der bolivianischen Pflichtverteidiger, dass die Eins&auml;tze von Polizei und Milit&auml;r in Sacaba und Senkata sehr wohl Massaker darstellten und dass die Regierung Jeanine &Aacute;&ntilde;ez wegen <strong>Verbrechen gegen die Menschlichkeit<\/strong> verantwortlich gemacht werden m&uuml;sse. Einer der schweren Vorw&uuml;rfe gegen die evangelikale Ex-Senatorin ist ihr Monate sp&auml;ter wieder zur&uuml;ckgenommener Erlass 4.078 vom 15. November 2019, mit dem unter anderem Angeh&ouml;rige der bolivianischen Streitkr&auml;fte von der strafrechtlichen Verfolgung wegen Eins&auml;tzen zur Bek&auml;mpfung von Protesten befreit wurden.<\/p><p>A&ntilde;ez&lsquo; Amtszeit endet am 8. November 2020, wenn der demokratisch gew&auml;hlte Pr&auml;sident Luis Arce die legitime Nachfolge von Evo Morales antritt. Indes beschloss am vergangenen 27. Oktober die gemischte Verfassungskommission des bolivianischen Parlaments (ALP) die Einleitung von zwei Klagen gegen die De-facto-Pr&auml;sidentin. Die erste betrifft die Genehmigung des gemeingef&auml;hrlichen Dekrets 4.078 und die zweite die mutma&szlig;liche Begehung von <a href=\"https:\/\/www.paginasiete.bo\/nacional\/2020\/10\/27\/apuran-juicios-contra-anez-su-gabinete-por-senkata-sacaba-272935.html\">Totschlag und V&ouml;lkermord<\/a> in Sacaba und Senkata.<\/p><p>Die Berichte der Harvard Clinic und des Menschenrechtsrats der UN (UNHRC) nennen vier Bereiche, &bdquo;in denen die Beh&ouml;rden die Menschenrechte bolivianischer B&uuml;rger und von Ausl&auml;ndern verletzt haben&ldquo;. Zum einen habe es sich um einwandfreie &bdquo;staatliche Gewalt gegen Demonstranten&ldquo;, insbesondere in Sacaba und Senkata gehandelt, bei denen die polizeiliche und milit&auml;rische Unterdr&uuml;ckung von Demonstranten &bdquo;eine direkte Verletzung des Rechts auf Leben&ldquo; darstelle. &bdquo;Zeugen zufolge haben die Sicherheitskr&auml;fte an beiden Orten &ndash; ohne vorherige Warnung &ndash; das Feuer auf unbewaffnete Zivilisten er&ouml;ffnet, einschlie&szlig;lich derer, die den Verwundeten geholfen haben&ldquo;, warnt der Harvard-Bericht. Zweitens schlussfolgert die Untersuchung, dass es in Bolivien &bdquo;an unparteiischen Ermittlungen und am Zugang zur Justiz mangelt&ldquo;, ein Zustand, der erkl&auml;re, weshalb die Regierung ihren Verpflichtungen zur Aufkl&auml;rung der Massaker noch nicht nachgekommen ist.<\/p><p>Das Team der Harvard Clinic beanstandete ferner &bdquo;eine Vielzahl alarmierender Hindernisse, die ersch&ouml;pfende Ermittlungen geschw&auml;cht haben, wie die Manipulation von Beweismitteln, Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei Autopsien, eine &uuml;berarbeitete und mittellose Staatsanwaltschaft, die Weigerung von Beamten, Informationen bereitzustellen sowie Drohungen gegen Zeugen.<\/p><p>Drittens stellt der Bericht fest, es herrsche eine &bdquo;Jagd auf (MAS-) Dissidenten&ldquo;. &bdquo;Zeugen zufolge hat die Regierung von &Aacute;&ntilde;ez deren Rechte seit November 2019 weiter geschw&auml;cht. Einzelne Beamte haben Journalisten bedroht, Oppositionsmedien geschlossen, Aktivisten gefoltert und willk&uuml;rlich festgenommen, oppositionelle Politiker mit vagen Anschuldigungen wie &bdquo;Aufruhr&ldquo; und &bdquo;Terrorismus&ldquo; verfolgt. Schlie&szlig;lich beklagt der Bericht viertens, dass seit November 2019 im Land eine Praxis der &bdquo;b&uuml;rgerlichen und parastaatlichen Gewalt&ldquo; herrsche, n&auml;mlich dass sich in Bolivien &bdquo;einige B&uuml;rger in parapolizeilichen &Uuml;berwachungsgruppen organisiert haben und mit Zustimmung des Staates polizeiliche Ma&szlig;nahmen ergriffen haben, um Angriffe auf politische Gegner durchzuf&uuml;hren&ldquo;.<\/p><p>Diesen Verfolgten, darunter eine Vielzahl von Familienangeh&ouml;rigen ermordeter Opfer, zollte Pr&auml;sident Luis Arce am Allerheiligen-Feiertag einen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RQKZ3AqiCNU&amp;app=desktop\">Tribut mit bewegenden Szenen<\/a> und versprach ihnen nun staatliche Unterst&uuml;tzung zur Findung der schuldigen Gerechtigkeit. &bdquo;Das Volk hat unter den Diktaturen zu viel gelitten. Unsere Solidarit&auml;t gilt den Familien, die ihre Lieben verloren haben, von denen viele noch vermisst werden. Viele bolivianische M&auml;nner und Frauen kamen bei der Verteidigung der Demokratie ums Leben&ldquo;, erkl&auml;rte Arce.<\/p><p>Titelbild: Radoslaw Czajkowski\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Jahr nach den Massakern von Sacaba und Senkata steht die De-facto-Pr&auml;sidentin Jeanine A&ntilde;ez vor Gericht. Was geschah am 11. und 19. November 2019 bei Cochabamba und La Paz? Ein Bericht von unserem S&uuml;damerika-Korrespondenten <strong>Frederico F&uuml;llgraf<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":66481,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,60,20],"tags":[282,2186,2564,2840,305,421,663],"class_list":["post-66480","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-innere-sicherheit","category-landerberichte","tag-buergerproteste","tag-bolivien","tag-gewalt","tag-massenmord","tag-menschenrechte","tag-polizei","tag-putsch"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/shutterstock_1783519577.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66480"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66484,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66480\/revisions\/66484"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/66481"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}