{"id":66486,"date":"2020-11-04T08:09:00","date_gmt":"2020-11-04T07:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486"},"modified":"2020-11-04T13:27:50","modified_gmt":"2020-11-04T12:27:50","slug":"hinweise-des-tages-3733","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h01\">US-Wahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h02\">Der Karren wird seit Jahren vor die Wand gefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h03\">Corona-Soforthilfe: Studierende nicht vergessen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h04\">Von wegen Mindestlohn von 12,00 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h05\">Finanzlobby dr&auml;ngt auf Neustart f&uuml;r Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h06\">Sieben von zehn Arbeitern in der Fleischindustrie sind prek&auml;r besch&auml;ftigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h07\">Weniger Menschen erhalten Mindestsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h08\">&bdquo;Bleibe bei meinen Aussagen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h09\">Auf Corona-Versagen folgt Totalabsturz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h10\">Scheuers n&auml;chstes Steuergelder-Grab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h11\">Bundeswehr: Russische Kriegsgefangene<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h12\">Das europaweite Diktat &bdquo;Geht arbeiten &ndash; und gehorcht!&ldquo; st&ouml;&szlig;t auf wachsenden Widerstand von Lissabon bis Ljubljana: <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h13\">Gemeinn&uuml;tzigkeit: B&uuml;ndnis stellt Forderungskatalog vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h14\">Damaskus im September 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h15\">Amts&uuml;bergabe in Bolivien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h16\">&ldquo;Nie wieder Gr&uuml;ne&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66486#h17\">&bdquo;Wir k&ouml;nnen einpacken!&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Wahl<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201104_wahl_750.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201104_wahl_750.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Stand 7:50<\/p>\n<p><em>Eigene Prognosen. Hellrote- bzw. hellblaue Staaten entsprechen dem wahrscheinlichen Wahlausgang auf Basis der aktuellen Ausz&auml;hlungen.<\/em><\/p>\n<p>Der Zwischenstand in den offenen Battlegrounds &hellip;<\/p>\n<ul>\n<li>North Carolina &ndash; Biden 48,7%, Trump 50,1%<\/li>\n<li>Michigan &ndash; Biden 44,7%, Trump 53,7%<\/li>\n<li>Pennsylvania &ndash; Biden 42,1%, Trump 56,7%<\/li>\n<li>Wisconsin &ndash; Biden 47,3%, Trump 51,2%<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Entgegen der Live-Berichterstattung von ARD, ZDF und diversen Zeitungen steht Trump zur Zeit doch recht deutlich als wahrscheinlicher Sieger dar. Sollte Biden Wisconcin und North Carolina holen &ndash; in beiden Staaten ist der Vorsprung von Trump klein und die Briefwahlen k&ouml;nnten noch eine Wende bringen &ndash; steht es &uuml;brigens 269:269 bei den Wahlm&auml;nnern; ein Ergebnis, das man den USA nicht w&uuml;nschen mag. Erstaunlich, aber nicht wirklich &uuml;berraschend ist auch, dass die Meinungsforscher im Mutterland der Meinungsforschung mal wieder komplett daneben lagen. Einen &auml;u&szlig;erst bitteren Eindruck machte auch die Live-Berichterstattung des ZDF. Geladen waren fast nur Biden-Fans. Hintereinander durften die Transatlantiker R&ouml;ttgen, Lambsdorff und Ischinger dort die internationalen Auswirkungen der Wahl beschreiben. Unausgewogener geht es nicht. Aber die Mimik der G&auml;ste sprach B&auml;nde. Seit der 2:0 Niederlage gegen S&uuml;dkorea bei der Fu&szlig;ball-WM 2018 habe ich im ZDF noch nie so lange Gesichter gesehen wie in der Live-Berichterstattung zur US-Wahl. Ich m&uuml;ste l&uuml;gen, wenn ich sagen w&uuml;rde, dass mich das nicht doch ein wenig gefreut hat.<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>US-Wahlman&ouml;ver 2020<\/strong><br>\nAngst vor Ausschreitungen und Angriffen faschistischer Milizen: In Teilen der USA wird die Nationalgarde mobilisiert<br>\nDie USA bereiten sich in Teilen des Landes auf b&uuml;rgerkriegs&auml;hnliche Zust&auml;nde vor: Aus Furcht vor Ausschreitungen und Angriffen faschistischer Milizen nach den Wahlen am Dienstag haben mehrere US-Gouverneure die Nationalgarde mobilisiert. Im Bundesstaat Oregon wurde um die Stadt Portland herum von Montag bis diesen Mittwoch der Ausnahmezustand verh&auml;ngt, wie die Tageszeitung Washington Post berichtete.<br>\nInsbesondere in den sogenannten Swing States &ndash; Bundesstaaten, in denen potentiell sowohl Demokraten als auch Republikaner gewinnen k&ouml;nnten &ndash; ist die Sorge gro&szlig;, dass unklare Abstimmungsverh&auml;ltnisse zu Chaos auf den Stra&szlig;en f&uuml;hren k&ouml;nnten. Laut einer Umfrage der Tageszeitung USA Today glaubte vor den Wahlen nur ein Viertel der US-Amerikaner, dass ein Machtwechsel in Washington friedlich ablaufen werde&hellip;<br>\nF&uuml;r Aufsehen sorgten am Montag Bilder, die einen Konvoi gepanzerter Fahrzeuge auf dem Weg nach Chicago zeigten. Eine offizielle Ank&uuml;ndigung derartiger Truppenbewegungen hatte es nicht gegeben. Der Sprecher der Nationalgarde von Illinois, Bradford Leighton, lehnte in einer Stellungnahme unter Verweis auf Sicherheitsbedenken Details zu der Mobilisierung ab. Ganz allgemein erkl&auml;rte er: &raquo;Das ist, um bereit zu sein, wenn wir gebraucht werden, aber wir haben keinen konkreten Auftrag.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/389735.usa-us-wahlman%C3%B6ver-2020.html\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Dem Ende entgegen<\/strong><br>\nUSA Wie auch immer die Wahlen ausgehen: Es sind mehr als Versprechen notwendig, um wieder so etwas wie Normalit&auml;t herzustellen &ndash; falls das &uuml;berhaupt noch m&ouml;glich ist<br>\nDie ganze Welt scheint, den Atem anzuhalten. Kein anderes politisches Ereignis zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich wie die Pr&auml;sidentschaftswahlen in den USA. Selbst inmitten einer Pandemie beh&auml;lt der US-amerikanische politische Prozess seine karnevaleske Anziehungskraft. Trickserei und irre Rhetorik geh&ouml;ren dazu&hellip;Aber wir sind nicht nur auf die Show aus. Wir verfolgen den Wahlkampf, weil unsere &Auml;ra vom Status der USA als &uuml;berragender Supermacht gepr&auml;gt ist&hellip;<br>\nKann die amerikanische Politik sich &auml;ndern?<br>\nDas Wahlsystem der USA br&ouml;ckelt und ist in Gefahr, rechtlich angefochten zu werden. Jede Ebene des Staates ist von parteigebundener Politisierung gepr&auml;gt. Dieser Tage werden wir Wahlstationen sehen, die von bewaffneten Milizen flankiert sind &ndash; eine Folge von Trumps Aufforderung an die White-Supremacist-Gruppe Proud Boys, &bdquo;zur&uuml;ckzutreten und bereit zu sein&ldquo;&hellip;<br>\nWenn Biden und die Demokraten gewinnen, m&uuml;ssen sie als Erstes n&uuml;chtern werden. Ein Leben ohne einen t&auml;glichen Kampf-oder-Flucht-Schock wird eine Anpassung erfordern, die nicht ohne eigene Risiken ist. H&uuml;ten Sie sich vor der Hochstimmung von Bidens Versprechen, Amerika wieder normal zu machen. Schlie&szlig;lich waren es acht Jahre einer sehr normalen Obama-Pr&auml;sidentschaft, die ebenfalls zu den Voraussetzungen f&uuml;r Trumps Sieg beigetragen haben. Die entscheidende Frage nach der Wahl 2020 ist folgende: Kann die amerikanische Politik sich &auml;ndern? Wenn nicht, ist die Welt im 21. Jahrhundert dazu verdammt, Zeuge eines zunehmend morbiden und gef&auml;hrlichen Spektakels zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/dem-ende-entgegen\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Trump oder Biden &ndash; die USA bleiben ein Land der Gewalt<\/strong><br>\n(&hellip;) Gewalt hat in den USA eine lange Tradition. Wo schon der Staat absurd &uuml;berr&uuml;stet ist und weltweit mit milit&auml;rischer Gewalt aggressiv auftritt, wollen auch viele seiner B&uuml;rgerInnen privat und lokal nicht auf Waffen verzichten. Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass in den Haushalten der USA mit ihren insgesamt 328 Millionen EinwohnerInnen gut 400 Millionen Faust- (Pistolen, Revolver) und Handfeuerwaffen (Gewehre aller Art) mitsamt reichlich zugeh&ouml;riger Munition gehortet und gelagert werden &ndash; vorwiegend bei der wei&szlig;en Bev&ouml;lkerung. Und jedes Jahr kommen &uuml;ber f&uuml;nf Millionen Schiessger&auml;te neu dazu&hellip;<br>\n(&hellip;) Gewalt hat in den USA eine lange Tradition. Wo schon der Staat absurd &uuml;berr&uuml;stet ist und weltweit mit milit&auml;rischer Gewalt aggressiv auftritt, wollen auch viele seiner B&uuml;rgerInnen privat und lokal nicht auf Waffen verzichten. Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass in den Haushalten der USA mit ihren insgesamt 328 Millionen EinwohnerInnen gut 400 Millionen Faust- (Pistolen, Revolver) und Handfeuerwaffen (Gewehre aller Art) mitsamt reichlich zugeh&ouml;riger Munition gehortet und gelagert werden &ndash; vorwiegend bei der wei&szlig;en Bev&ouml;lkerung&hellip;<br>\nUSA verteidigen Welt-Dominanz mit Willk&uuml;r und Erpressung<br>\nDiese weltweite Dominanz der USA ist gerade dramatisch am Br&ouml;ckeln. Das k&ouml;nnten wir eigentlich gelassen beobachten &ndash; oder gar begr&uuml;&szlig;en. Die Machthaber in Washington reagieren darauf jedoch aggressiv und invasiv: Mit offener und versteckter Waffengewalt durch Milit&auml;r und Geheimdienste sowieso. Aber schon l&auml;nger auch indem sie willk&uuml;rliche Sanktionen zur Durchsetzung ihrer &uuml;bergriffigen Weltpolitik vorab kleineren L&auml;ndern aufzuzwingen. Dass Obama, Trump und\/oder Biden alle (mit Unterschieden aber doch gleicherma&szlig;en klar) meinen oder behaupten, Nordkorea, der Iran oder Kuba und sogar Venezuela seien eine Bedrohung f&uuml;r die USA und die ganz Welt (und diese L&auml;nder entsprechend sanktionieren), k&ouml;nnte in der &laquo;Restwelt&raquo; als US-Besonderheit mit Verwunderung bis Kopfsch&uuml;tteln aber gelassen Kenntnis genommen werden.<br>\nDoch die USA (unter welcher Pr&auml;sidentschaft auch immer) gehen weiter. Sie stellen Freund und Feind vor das Ultimatum: &laquo;Entweder boykottiert ihr diese L&auml;nder auch, oder wir boykottieren euch gleich mit!&raquo; Souver&auml;ne Staaten werden so auf US-Linie gezwungen, was nicht in ihrem Interesse liegen kann.<br>\nDas trifft auch die Schweiz immer wieder: Nordkorea, der Iran oder Kuba sind nicht unsere speziellen Freunde, aber auch nicht unsere Gegner &ndash; und erst recht nicht unsere Feinde.<br>\n(&hellip;) Diese strukturell anma&szlig;ende und invasive Weltmacht USA w&uuml;rde sich kaum &auml;ndern, wenn nun nach dem 3. November der Republikaner Donald Trump als US-Pr&auml;sident gehen m&uuml;sste, und der Demokrat Joe Biden &laquo;das Wei&szlig;e Haus gewinnen&raquo; k&ouml;nnte. Sofort sowieso nicht: Denn Amts&uuml;bergabe w&auml;re erst am 20. Januar 2021. Die &Uuml;bergangszeit &laquo;d&uuml;rfte zu einer Fortsetzung des Wahlkampfs mit noch h&auml;rteren Mitteln werden&raquo;, warnt zudem &laquo;Die Zeit&raquo; jetzt schon. Als Verlierer k&ouml;nnte Trump im &laquo;Interregnum&raquo; gar versucht sein, das &laquo;Problem&raquo; seiner Abwahl nach der in Jahrhunderten einge&uuml;bten US-Manier zu l&ouml;sen: mit Gewalt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Trump-oder-Biden-Ein-Staat-der-Gewalt-bleiben-USA-mit-beiden\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><strong>Jimmy Dore zu RT: Egal, wer gew&auml;hlt wird, Sieger bleibt der milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA<\/strong><br>\nEs sei &ldquo;v&ouml;llig verr&uuml;ckt&rdquo; zu erwarten, dass Joe Biden und Kamala Harris nach ihrer Macht&uuml;bernahme links abbiegen, und ihre reale Bilanz sei bisher sogar schlechter als die von Pr&auml;sident Donald Trump, so der progressive US-Kommentator Jimmy Dore im Gespr&auml;ch mit RT.<br>\nDie Idee, dass Joe Biden das Gegenmittel zu Donald Trump sei, ist reine mentale Gymnastik, ein Gedankenspiel, das die Leute in ihrem Kopf spielen m&uuml;ssen, weil sie es nicht ertragen k&ouml;nnen, dass Trump so ein Schwachkopf ist&rdquo;, sagte Dore gegen&uuml;ber RT-Moderator Afshin Rattansi am Montag.<br>\nWeiter erkl&auml;rte Dore, dass Biden ein &ldquo;Kriegshetzer&rdquo; sei:<br>\nEr war an jedem [US-]Krieg, an den ich mich erinnern kann, beteiligt.<br>\nDer demokratische Pr&auml;sidentschaftskandidat sei auch daf&uuml;r bekannt, dass er als Lobbyist f&uuml;r gro&szlig;e Banken und die Wall Street agiert. Zudem h&auml;tte Biden 1994 unter der damaligen Regierung von Bill Clinton den sogenannten &ldquo;Crime Bill&rdquo; [Violent Crime Control and Law Enforcement Act of 1994] verfasst, der zu einem massiven Anstieg von Inhaftierungen f&uuml;hrte und so &ldquo;die US-amerikanischen Gef&auml;ngnisse mit Schwarzen und Braunen f&uuml;llte&rdquo;, wie Dore hervorhebt&hellip;.<br>\nAbschlie&szlig;end erkl&auml;rte Dore:<br>\nWer auch immer am 3. November gewinnt, es wird ein Sieg f&uuml;r Goldman Sachs, den milit&auml;risch-industriellen Komplex und die privaten Krankenkassen. Das sind diejenigen, die gewinnen. Die haben noch jede Wahl in meinem Leben gewonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/108550-jimmy-dore-zu-rt-egal\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> In den USA stehen heute zwei Kriegsverbrecher als Pr&auml;sidentschaftskandidaten zur Wahl: Trump hat v&ouml;lkerrechtswidrig und ohne UN-Mandat Raketen auf Syrien abgefeuert und Bomben dort abgeworfen. Er hat Drohnenangriffe auf Afghanistan und Yemen genehmigt und er hat keinen der von seinen Vorg&auml;ngern angezettelten Angriffskriege beendet. Biden war als Vize-Pr&auml;sident in alle v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriege von Obama mit eingebunden und ist damit genauso ein Kriegsverbrecher wie Obama selber. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Karren wird seit Jahren vor die Wand gefahren<\/strong><br>\nDie Landesregierung erweckt den Eindruck, das neue Virus sei eine Naturkatastrophe und sorge in Verbindung mit der Unvorsichtigkeit der Menschen daf&uuml;r, dass das Gesundheitssystem &uuml;berlastet werde. Das ist eine sehr bequeme Behauptung, die verkennt, dass Krankenh&auml;user und Pflegeeinrichtungen seit Jahren einem Dauerstress ausgesetzt sind, ohne dass es die Regierung je sonderlich interessiert oder zu einer nationalen Kraftanstrengung motiviert h&auml;tte. Allein 30 Prozent der Intensivbetten in norddeutschen Kliniken waren zu Beginn des Jahres gesperrt!&hellip;<br>\nDer Lockdown, der nur dazu dient, das andauernde Politikversagen auf den R&uuml;cken der Bev&ouml;lkerung abzuladen, ist weiterhin mehrheitsf&auml;hig, das muss man akzeptieren, wenngleich die Gerichte bei der Frage der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit erneut viel zu tun bekommen werden. Dass es aber in Ordnung gehen soll, die Gesundheit der Besch&auml;ftigten in Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen erneut sch&auml;rfer denn je aufs Spiel zu setzen, ist nicht mehr akzeptabel. Weil sagte in seiner Regierungserkl&auml;rung: &bdquo;Wir reden &uuml;ber Leben und Gesundheit unz&auml;hliger B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; nicht weniger, sondern vieler Tausend!&ldquo; An das Leben und die Gesundheit der Besch&auml;ftigten in den Krankenh&auml;usern und Pflegeeinrichtungen hatte er wohl dabei nicht gedacht. Er sollte sich in Grund und Boden sch&auml;men.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/201103der-karren-wird-seit-jahren-vor-die-wand-gefahren\">TauBlog<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66470\">Personalengpass auf den Intensivstationen &ndash; das Versagen der Politik wird abgew&auml;lzt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Soforthilfe: Studierende nicht vergessen!<\/strong><br>\nWenn jetzt Restaurants, Caf&eacute;s und Bars wieder schlie&szlig;en m&uuml;ssen, trifft das auch Studierende hart: Viele von ihnen sind auf einen Nebenjob in der Gastronomie angewiesen, um &uuml;ber die Runden zu kommen. Die Bundesregierung muss deshalb so schnell wie m&ouml;glich eine wirkungsvolle Corona-Soforthilfe f&uuml;r Studierende beschlie&szlig;en.<br>\nAngesichts der neuen Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen der Bundesregierung und der L&auml;nder fordert der DGB Bundesbildungsministerin Karliczek auf, schnellstens eine wirkungsvolle Corona-Soforthilfe f&uuml;r Studierende zu beschlie&szlig;en.<br>\nElke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende:<br>\n&ldquo;Gerade Studierende aus &auml;rmeren Elternh&auml;usern sind auf Eink&uuml;nfte aus Nebenjobs angewiesen, damit sie &uuml;ber die Runden kommen. Viele von ihnen arbeiten in der Gastronomie oder Eventbranche, die jetzt vom Lockdown betroffen sind.<br>\nNach dem Auslaufen der ersten, ohnehin nur sp&auml;rlichen und auf drei Monate befristeten Soforthilfe, sind f&uuml;r diese Studierenden keinerlei Hilfen mehr verf&uuml;gbar.<br>\nHier muss das Ministerium z&uuml;gig unb&uuml;rokratisch helfen und die Soforthilfen wieder einsetzen, die den Betroffenen schnell ausgezahlt werden m&uuml;ssen. Der Nachweis der pandemiebedingten Notlage sollte entfallen. Es hat sich bereits in den vergangenen Monaten gezeigt, dass zu viele Antr&auml;ge abgelehnt werden mussten, da die Notlage nicht pandemiebedingt war, sondern unabh&auml;ngig davon schon davor bestand. Zudem muss die H&ouml;he der Nothilfe &uuml;berdacht werden, da 500 Euro im Monat die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten nicht im Ansatz decken.<br>\nIn dieser Situation r&auml;cht sich nun, dass beim BAf&ouml;G seit Jahrzehnten zu wenig getan wurde. Das BAf&ouml;G reicht nicht zum Leben und erreicht immer weniger Studierende. Das Ministerium muss endlich eine umfassende Reform auf den Weg bringen und noch in dieser Legislaturperiode die Regels&auml;tze und Freibetr&auml;ge deutlich erh&ouml;hen. In die Zukunft gerichtet muss im BAf&ouml;G ein Nothilfemechanismus verankert werden, der f&uuml;r k&uuml;nftige Ausnahmesituationen im Sinne einer &Ouml;ffnung des BAf&ouml;G greift. Internationale Studierende oder wer etwa die Regelstudienzeit oder das H&ouml;chstalter f&uuml;r den BAf&ouml;G-Bezug &uuml;berschritten hat, sollen dann trotzdem gef&ouml;rdert werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++1f27d7fa-1a99-11eb-be63-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<p><strong>Dazu: Erst Kurzarbeit, dann Steuern nachzahlen?<\/strong><br>\nMillionen Besch&auml;ftigte, die Corona-bedingt in Kurzarbeit sind oder waren, m&uuml;ssen mit Steuernachzahlungen rechnen. Der Grund: Kurzarbeitergeld ist zwar steuerfrei, unterliegt aber dem so genannten Progressionsvorbehalt und f&uuml;hrt so zu einem h&ouml;heren Steuersatz beim &uuml;brigen Einkommen. F&uuml;r viele Menschen ist das eine weitere unzumutbare H&auml;rte &ndash; wenn der Gesetzgeber keine Abhilfe schafft.<br>\nMillionen Menschen, die Corona-bedingt Kurzarbeit gemacht haben oder immer noch machen, m&uuml;ssen mit Steuernachzahlungen rechnen. Das liegt daran, dass das Kurzarbeitergeld zwar steuerfrei ist, aber dem so genannten Progressionsvorbehalt unterliegt. Das hei&szlig;t: Empfangenes Kurzarbeitergeld wird bei Berechnung des Prozentsatzes, mit dem das &uuml;brige Einkommen besteuert wird, mit einbezogen &ndash; und je h&ouml;her das Einkommen, umso h&ouml;her auch der Steuersatz.<br>\nDas ist prinzipiell richtig, kann aber in der aktuellen Situation gerade bei Besch&auml;ftigten mit niedrigem Einkommen zu einer untragbaren Mehrbelastung f&uuml;hren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e90ee4b4-1922-11eb-86e4-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von wegen Mindestlohn von 12,00 Euro<\/strong><br>\nder Mindestlohn steigt zum 01.01.2021 um 15 Cent auf 9,50 Euro brutto!<br>\nAm 30. Juni 2020 hat die Mindestlohnkommission ihren Dritten Beschluss zur Anpassung der H&ouml;he des gesetzlichen Mindestlohns gefasst und die Bundesregierung setzte nun den angepassten Mindestlohn durch eine Rechtsverordnung in Kraft. Am 01.01.2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn auf 9,50 Euro, zum 01.07.2021 auf 9,60 Euro, zum 01.01.2022 auf 9,82 Euro und zum 01.07.2022 auf 10,45 Euro, jeweils brutto je Zeitstunde.<br>\nDieses Ergebnis ist nicht nur der Arbeit der Kommission &bdquo;vor dem Hintergrund der vorliegenden Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Erkenntnisse zur Besch&auml;ftigungs- und Wettbewerbssituation&ldquo; geschuldet, sondern liegt einem Deal der Regierungsparteien zugrunde. Vor allem aber verdeutlicht es noch einmal, dass die Festlegung des Mindestlohns durch die staatlichen Institutionen die Gewerkschaften insgesamt vorf&uuml;hrt und zeigt das Scheitern gewerkschaftlicher Lohnpolitik der letzten Jahrzehnte auf&hellip;<br>\n(&hellip;) Auszahlung des Mindestlohns wird in vielen Branchen unterlaufen<br>\nIn Deutschland wurde im Jahr 2015 der Mindestlohn eingef&uuml;hrt. Heute, 5 Jahre sp&auml;ter, werden immer noch viele Besch&auml;ftigte um ihren Lohn geprellt und dem Staat entgehen Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben.<br>\nNeue Zahlen, die die Spezialeinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) nun ver&ouml;ffentlichte zeigen, dass in Speditionen, Landwirtschaft, Pflegeheimen, Gastronomie- und Reinigungsgewerbe die Auszahlung des Mindestlohns viel zu selten kontrolliert wird. Die Unternehmen werden kaum vom Zoll behelligt, k&ouml;nnen ruhig schlafen und weiter von den Extra-Profiten tr&auml;umen. Dreist wird die Auszahlung des Mindestlohns, die korrekte Aufzeichnung von Arbeitsstunden und das gesetzlich vorgeschriebene Bereithalten von Unterlagen fl&auml;chendeckend unterlaufen&hellip;<br>\n(&hellip;) Den Gewerkschaftseliten d&uuml;rfe klar sein, dass gewerkschaftliche Lohnpolitik mehr als die Ankurbelung der Binnennachfrage sein sollte&hellip;<br>\nVerschwiegen wird auch, dass die Gewerkschaften beim Prozess der Mindestlohnerh&ouml;hung hinter die Fichte gef&uuml;hrt wurden. Laut Handelsblatt gab es einen Deal innerhalb der Gro&szlig;en Koalition: Die Union bekommt f&uuml;r die Zustimmung zur Grundrente von der SPD eine St&auml;rkung der privaten Altersvorsorge. Konkret soll die Einkommensgrenze f&uuml;r die steuerliche F&ouml;rderung einer Betriebsrente von monatlich 2200 Euro auf knapp 2600 Euro steigen&hellip;Dies war eine Voraussetzung daf&uuml;r, dass die Grundrente vom Bundestag nun verabschiedet wurde. Die finanziellen Mittel f&uuml;r die Grundrente, sollen nicht mit einer neuen Finanztransaktionssteuer, sondern nun ohne Gegenfinanzierung aus dem Staatshaushalt kommen.<br>\nUnd damit ist eine moderate Lohnpolitik gefordert, mehr noch, sie wird f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre in Stein gemei&szlig;elt.<br>\nDer Beschluss der Mindestlohnkommission zeigt noch einmal, dass die Festlegung des Mindestlohns durch staatliche Institutionen die Gewerkschaften insgesamt am Nasenring durch die politische Manege f&uuml;hrt und dokumentiert das Scheitern gewerkschaftlicher Lohnpolitik der letzten Jahrzehnte.<br>\nEs ist aber ein hausgemachtes Problem, auch weil die Gewerkschaften die Zersplitterung des Arbeitsmarktes mit Leiharbeit, Werkvertr&auml;gen und Solo-Selbst&auml;ndigkeit zugelassen haben und dass im Jahr 2018 nur noch f&uuml;r rund 46 Prozent der Besch&auml;ftigten in Deutschland das Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis durch einen Tarifvertrag geregelt war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/von-wegen-mindestlohn-von-1200-euro-der-mindestlohn-steigt-zum-01-01-2021-um-15-cent-auf-950-euro-brutto\/#more-8875\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finanzlobby dr&auml;ngt auf Neustart f&uuml;r Riester-Rente<\/strong><br>\n(&hellip;) Ein F&uuml;nftel der Riester-Vertr&auml;ge k&ouml;nnte bereits ruhend gestellt sein<br>\nBei der Riester-Rente stagniert die Zahl der Vertr&auml;ge seit mittlerweile f&uuml;nf Jahren. Das Bundesarbeitsministerium z&auml;hlte Mitte 2020 etwa 16,4 Millionen abgeschlossene Vertr&auml;ge. Zuletzt ging die Zahl sogar leicht zur&uuml;ck. Hinzu kommt: Das Ministerium sch&auml;tzt, dass &ldquo;gut ein F&uuml;nftel&rdquo; der Vertr&auml;ge ruhend gestellt ist, also keine Beitr&auml;ge mehr gezahlt werden.<br>\nVersicherer, Fondsgesellschaften und Bausparkassen hatten bereits Ende 2019 einen F&uuml;nf-Punkte-Plan vorgelegt, um das Riester-System zu vereinfachen und h&ouml;here Renditen f&uuml;r die Sparer zu erm&ouml;glichen. Darin fordern die Finanzverb&auml;nde Standardprodukte &ldquo;ohne komplizierte Wahlm&ouml;glichkeiten, die einfach zu beraten sind und entsprechend kosteng&uuml;nstiger angeboten werden k&ouml;nnen&rdquo;. Sie pochen auf eine einfache F&ouml;rderung. &ldquo;Jeder selbst gezahlte Euro wird mit mindestens 50 Cent gef&ouml;rdert&rdquo;, so die Verb&auml;nde. Au&szlig;erdem dr&auml;ngen sie darauf, die Beitragsgarantie zu lockern, weil die 100-Prozent-Garantie &ldquo;eine chancenreiche Kapitalanlage&rdquo; erschwere.<br>\nDie Finanzlobby will die Produkte aber weiter selbst anbieten und damit Geld verdienen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/riester-rente-neustart-gesetz-altersvorsorge-1.5102480\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Riester wird f&uuml;r Anbieter unattraktiv, Allianz, Ergbo und Co wollen mit einer Milchm&auml;dchenrechnung die Produkte (und das Gesch&auml;rft) f&uuml;r sich retten: Durch h&ouml;here staatliche F&ouml;rderung und weniger Garantien. Keine &ldquo;Reform&rdquo;, sondern Kapitulation. Besser das Geld direkt der Deutschen Rentenversicherung &uuml;berweisen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sieben von zehn Arbeitern in der Fleischindustrie sind prek&auml;r besch&auml;ftigt<\/strong><br>\nDie Daten der Bundesregierung sprechen f&uuml;r sich: Die Mehrheit der Arbeiter in der Fleischindustrie ist weder fest angestellt, noch gut bezahlt. Und die Zahl der Besch&auml;ftigten aus dem Ausland w&auml;chst.<br>\nIn der Fleischindustrie sind noch mehr Menschen prek&auml;r besch&auml;ftigt als bisher angenommen. Etwa sieben von zehn Arbeiter sind als Werkvertragsbesch&auml;ftigte oder Leiharbeitnehmer in der Fleischwirtschaft angestellt, wie Daten der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) zeigen. Nur 29 Prozent sind fest angestellt. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion zu den Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie hervor, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\nWerkvertragsunternehmen machten 2019 demnach ein Drittel aller Firmen in der Branche aus und stellen 63 Prozent der Besch&auml;ftigten, dazu kommen 7,5 Prozent Leiharbeitnehmer. Die Bundesregierung st&uuml;tzt sich in ihren Angaben auf Zahlen der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe. Es ist der Linkenfraktion zufolge das erste Mal, dass die Bundesregierung zu Werkvertr&auml;gen Zahlen vorlegt.<br>\nIn absoluten Zahlen zeigen die Daten: Gut 48.200 Werkvertragsarbeiter sind in der Fleischindustrie bei der BGN registriert. Bislang war man anhand von Gewerkschaftsangaben von rund 30.000 Werkvertragsbesch&auml;ftigten ausgegangen.<br>\n&ldquo;Werkvertr&auml;ge und Leiharbeit, beides geh&ouml;rt verboten. Wird nur ein Dumpingmodell untersagt, weichen die Arbeitgeber auf ein anderes aus. Diesen Teufelskreis gilt es ein f&uuml;r alle Mal zu durchbrechen&rdquo;, sagt Jutta Krellmann, Sprecherin f&uuml;r Mitbestimmung und Arbeit f&uuml;r die Linke im Bundestag. Und fordert: Das Arbeitsschutzkontrollgesetz der Bundesregierung m&uuml;sse so schnell wie m&ouml;glich beschlossen werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/fleischindustrie-sieben-von-zehn-mitarbeitern-sind-prekaer-beschaeftigt-a-7c590cd5-5a2d-42a8-ae1d-71fecaaa05e8\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Bundesregierung kennt jetzt also doch detaillierte Zahlen, und sie sind noch schlimmer als bef&uuml;rchtet, es gibt noch mehr Werkvertr&auml;ge und Dumpingl&ouml;hne als gedacht. Das w&auml;re Abhilfe ganz dringend, aber die Regierung tut &ndash; nichts &ndash; und die Union folgt gerne Lobbyinteressen. Uns&auml;glich und definitiv ein Grund f&uuml;r die SPD, die Koalition endlich platzen zu lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weniger Menschen erhalten Mindestsicherung<\/strong><br>\nParit&auml;tischer kritisiert Erosion der sozialen Sicherungssysteme angesichts wachsender Armut<br>\nPressemeldung vom 30.10.2020<br>\nAls &ldquo;alarmierendes Signal&rdquo; und &ldquo;massives sozialpolitisches Problem&rdquo; wertet der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die heute ver&ouml;ffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes, nach denen die Zahl der Empf&auml;nger*innen von Mindestsicherungsleistungen zuletzt sank, w&auml;hrend gleichzeitig die Armut in Deutschland gestiegen ist. Der Verband fordert eine deutliche Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze in Hartz IV und der Altersgrundsicherung.<br>\n&ldquo;Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite die Armut erheblich zunimmt, auf der anderen Seite aber immer weniger Menschen in ihrer Not vom Staat unterst&uuml;tzt werden. Die heute ver&ouml;ffentlichten Zahlen zur Mindestsicherung sind keinesfalls Ausdruck eines sozialpolitischen Erfolgs und ganz bestimmt kein Anlass zum Feiern. W&auml;hrend die Armut w&auml;chst, geht die Zahl derer, die vom Sozialstaat aufgefangen werden, zur&uuml;ck&rdquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nWas sich in diesen Zahlen manifestiere sei ein massives sozialpolitisches Problem, das gel&ouml;st werden m&uuml;sse. &ldquo;Was es zwingend braucht, um dieser Erosion des letzten sozialen Sicherungsnetzes Einhalt zu gebieten, ist eine deutliche Erh&ouml;hung der Regels&auml;tze in Hartz IV und in der Altersgrundsicherung&rdquo;, so Schneider. Nach Berechnungen der Parit&auml;tischen Forschungsstelle m&uuml;sste ein armutsfester Regelsatz 644 Euro (f&uuml;r alleinlebende Erwachsene) betragen. Die direkten Mehrkosten zur Umsetzung des Vorschlags werden auf 14,5 Milliarden Euro gesch&auml;tzt.<br>\nZum Hintergrund: Knapp 6,9 Millionen Menschen in Deutschland haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zum Jahresende 2019 Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten, 4,7 Prozent weniger als Ende 2018. Die Armutsquote ist dagegen von 15,5 Prozent (2018) auf 15,9 Prozent (2019) gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/weniger-menschen-erhalten-mindestsicherung-paritaetischer-kritisiert-erosion-der-sozialen-sicherungs\/\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Bleibe bei meinen Aussagen&ldquo;<\/strong><br>\nCorona-Krise in Bayern: Nach Interview: Gesundheitsamt-Chef wird strafversetzt<br>\nUpdate vom 3. November, 14.01 Uhr: Der wegen seiner Corona-&Auml;u&szlig;erungen in Ungnade gefallene Leiter des Gesundheitsamts Aichach-Friedberg, Dr. Friedrich P&uuml;rner, wird strafversetzt. Er kommt an ein Landesamt nach Oberschlei&szlig;heim. Dies erfuhr der M&uuml;nchner Merkur aus sicherer Quelle. Erst Montag vergangener Woche war P&uuml;rner zu einem Gespr&auml;ch bei der Regierung von Schwaben einbestellt worden. Anlass war unter anderem ein Interview im M&uuml;nchner Merkur (siehe unten), in dem der Arzt die Validit&auml;t der Inzidenzzahl-Grenzwerte angezweifelt hatte&hellip;<br>\nDas Interview in voller L&auml;nge lesen Sie weiter unten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/bayern\/coronavirus-bayern-kritik-strategie-markus-soeder-friedrich-puerner-gesundheitsamt-strafe-zr-13922061.html\">Merkur.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auf Corona-Versagen folgt Totalabsturz<\/strong><br>\nBev&ouml;lkerung vertraut Regierung immer weniger<br>\n&Ouml;sterreich steht vor dem zweiten Lockdown. Die Regierung hat eine neue Covid-Verordnung beschlossen und warnt vor baldigen Engp&auml;ssen in den Spit&auml;lern, wenn die Kontaktbeschr&auml;nkungen nicht eingehalten werden. Doch im Vergleich zum M&auml;rz fiel die Zustimmung zu den Ma&szlig;nahmen von 91 auf 53 Prozent. Und auch Kanzler Kurz st&uuml;rzt von 67 Prozent Zustimmungswert auf Minus 2 ab. Daf&uuml;r gibt es einige Gr&uuml;nde.<br>\n&bdquo;Wir sehen quer durch alle Daten, es gibt eine Verunsicherung, eine M&uuml;digkeit, eine Ratlosigkeit&ldquo;, sagte die Leiterin des Gallup-Instituts, Andrea Fronasch&uuml;tz, bei einer Online-Pressekonferenz im Oktober. Um fast 40 Prozent ist das Zutrauen der Bev&ouml;lkerung in die Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung seit M&auml;rz gefallen. Das liegt auch am Krisenmanagement der Regierung&hellip;<br>\n(&hellip;) Soziale N&ouml;te verringern die Bereitschaft, die Ma&szlig;nahmen mitzutragen<br>\nWenig Weitsicht hat die Regierung auch am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaftspolitik bewiesen. Zu Beginn des ersten Lockdowns hat sie das Epidemiegesetz gekippt. Damit ist auch der rechtliche Entsch&auml;digungsanspruch f&uuml;r Unternehmen gefallen, die schlie&szlig;en mussten. Damals haben in wenigen Wochen 200.000 Menschen ihre Arbeit verloren, weil die Hilfszahlungen zu b&uuml;rokratisch und zu niedrig waren. Jetzt verspricht die Regierung, zumindest 80 Prozent des entfallenen Umsatzes zu ersetzen, und verl&auml;ngert die Kurzarbeit. Sogar eine Arbeitsplatzgarantie soll es f&uuml;r Firmen geben, die Hilfszahlungen erhalten &ndash; die SP&Ouml; hat das monatelang gefordert.<br>\nZu Beginn des zweiten Lockdowns sind 423.750 Menschen in &Ouml;sterreich arbeitslos. Im November ist ein weiterer Anstieg zu erwarten, viele rechnen mit 500.000 Arbeitslosen in diesem Winter. Dennoch stehen dem AMS pro Arbeitslosen heuer weniger Mittel zur Verf&uuml;gung als noch 2017. Auf 423.000 Arbeitslose kommen heute nicht einmal 65.000 offene Stellen. Trotzdem wurde das Arbeitslosengeld nicht erh&ouml;ht und bleibt mit 55 Prozent des Letztgehaltes eines der niedrigsten in ganz Europa. Im Durchschnitt bekommt ein Arbeitsloser 900 Euro.<br>\nDas bedeutet nicht nur Armut f&uuml;r die Betroffenen. Eine Studie der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung zeigt: Soziale N&ouml;te verringern die Bereitschaft, die gesundheitliche Bedrohung zu sehen. Die Massenarbeitslosigkeit und das geringe Arbeitslosengeld f&uuml;hren wohl dazu, dass immer weniger Menschen bereit sind, die Ma&szlig;nahmen der Regierung mitzutragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/zweiter-lockdown-oesterreich-kritik\/\">kontrast at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Scheuers n&auml;chstes Steuergelder-Grab<\/strong><br>\nProblemfall Autobahn GmbH<br>\nVom 1. Januar 2021 an sollten nicht mehr die 16 Bundesl&auml;nder, sondern allein der Bund die Planung, den Bau und den Betrieb der Autobahnen &uuml;bernehmen. Der Clou: Wenn die L&auml;nder ihre Kompetenzen an eine zentrale Beh&ouml;rde in Berlin abgeben, laufen Bauvorhaben effizienter und die l&auml;stigen Baustellen versperren k&uuml;rzer die deutschen Schnellstra&szlig;en.<br>\nDiesen Job sollte eine neu gegr&uuml;ndete Beh&ouml;rde &uuml;bernehmen, die auf den Namen &ldquo;Die Autobahn GmbH des Bundes&rdquo; h&ouml;rt. Doch jetzt, zwei Monate vor ihrem Start, wird klar: Die Autobahn GmbH kommt zwar &ndash; doch ihren Job wird sie nicht machen, noch jahrelang nicht. Nach der PKW-Maut ein neues, teures Desaster f&uuml;r CSU-Verkehrsminister Andreas Scheuer.<br>\nntv liegt die Antwort von Scheuers Ministerium auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion vor. Darin geht es um die Deutsche Einheit Fernstra&szlig;enplanungs- und -bau GmbH, kurz: Deges. Sie k&uuml;mmert sich f&uuml;r den Bund und zw&ouml;lf Bundesl&auml;nder um die allermeisten Autobahn- und viele Bundesstra&szlig;enprojekte. Sie ist bislang die entscheidende Autobahn-Beh&ouml;rde. Zum 31. Dezember sollte sie mit der neuen Autobahn GmbH fusioniert werden.<br>\nDoch: Sie wird es nicht. In der Antwort des Verkehrsministeriums steht: &ldquo;Im Jahr 2020 wird eine Verschmelzung der Deges auf die Autobahn GmbH nicht mehr vollzogen.&rdquo; Die Deges werde im Auftrag der L&auml;nder Dienstleistungsvertr&auml;ge in Auftragsverwaltung &ldquo;bis auf Weiteres&rdquo; fortf&uuml;hren. Das hei&szlig;t nichts anderes, als dass erstmal alles bleibt, wie es ist &ndash; und die neue Monsterbeh&ouml;rde mit ihren mehr als 10.000 Mitarbeitern zumindest keines der vielen Autobahnprojekte &uuml;bernehmen wird, die jetzt schon laufen. Daf&uuml;r ist die GmbH ganz sch&ouml;n teuer: Mit zwei Milliarden Euro Verwaltungskosten f&uuml;r das erste Jahr wird kalkuliert&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Scheuers-naechstes-Steuergelder-Grab-article22136967.html\">ntv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundeswehr: Russische Kriegsgefangene<\/strong><br>\nEin kleines erschreckendes Beispiel aus der Praxis der Bundeswehr, das verdeutlicht, wie ernst die Pl&auml;ne sind, bis 2032 einen Krieg mit Russland f&uuml;hren zu k&ouml;nnen. In der Berichterstattung der Bundeswehr &uuml;ber ein Trainingsevent des Stabes der 1. Panzerdivision in Oldenburg mit dem Namen &ldquo;Autumn 2020&rdquo; er&ouml;rtert eine f&uuml;r Personalplanung zust&auml;ndige Stabsoffizierin ihre Aufgaben. W&auml;hrend im Video eine Europakarte zu sehen ist, auf der Pfeile von Osten nach Westen verlaufen, erkl&auml;rt sie, dass auch das Kriegsgefangenenwesen und die Evakuierung von Kriegsgefangenen aus der Kampfzone relevanter Teil der Personalplanungen einer kampfbereiten Division seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/11\/03\/bundeswehr-russische-kriegsgefangene\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Zust&auml;nde in der Bundeswehr und im Bundesverteidigungsministerium sind offenbar noch schlimmer als bef&uuml;rchtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das europaweite Diktat &bdquo;Geht arbeiten &ndash; und gehorcht!&ldquo; st&ouml;&szlig;t auf wachsenden Widerstand von Lissabon bis Ljubljana: <\/strong><br>\nEuropa rebelliert gegen kapitalistische Epidemie-Diktatur &ndash; eben nicht (nur) von Rechts<br>\nDer &bdquo;finale&ldquo; Satz aus der Aussage einer jungen Pariserin &uuml;ber das &bdquo;confinement 2&ldquo;: &bdquo;Ich verstehe das nicht &ndash; ich darf Abends mit meinem Freund kein Bier trinken gehen, mit dem ich morgens in der &uuml;berf&uuml;llten U-Bahn zu einem Arbeitsplatz fahre, der nicht ausreichend gesichert ist&ldquo;. Ende der Debatte &ndash; au&szlig;er der Anmerkung, dass dieser Satz auch aus Rom, Madrid oder Berlin kommen k&ouml;nnte. Womit weiter machen? Mit 69.000 abgebauten Krankenhausbetten in Frankreich? Mit dem neuen Arbeitszwang f&uuml;r erkrankte PflegerInnen in den kaputt &bdquo;gesparten&ldquo; Krankenh&auml;usern Belgiens? Mit dem Beschluss der Regierung Luxemburgs, prinzipiell nur 82% aller n&ouml;tigen Neueinstellungen in &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern zu erlauben? Besser, mit dem Widerstand gegen das Zwangsregime des Kapitals zu beginnen &ndash; den die Epidemie-Gewinner, ihre Regierungen und so genannten JournalistInnen gerne auf jene reduzieren m&ouml;chten, die Corona f&uuml;r ungef&auml;hrlich halten, keine Masken wollen, Bill Gates f&uuml;r allm&auml;chtig halten oder ihr Karma f&uuml;r unglaublich gesund. Die nat&uuml;rlich, von den Rechten geeint, auch aufmarschieren &ndash; denen aber dieser Protest l&auml;ngst nicht mehr &uuml;berlassen wird &ndash; zumindest in einer wachsenden Zahl von Orten und L&auml;ndern.  Siehe zur aktuellen Situation im Epidemie-Europa unsere ausf&uuml;hrliche aktuelle und kommentierte Materialsammlung &bdquo;Europa rebelliert gegen kapitalistische Epidemie-Diktatur&ldquo; vom 02. November 2020<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/wipo-gegenwehr\/eu\/das-europaweite-diktat-geht-arbeiten-und-gehorcht-stoesst-auf-wachsenden-widerstand-von-lissabon-bis-ljubljana-europa-rebelliert-gegen-kapitalistische-epidemie-diktatur\/\">Labournet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine lesenswerte &Uuml;bersicht &uuml;ber Sinn und Unsinn der Ma&szlig;nahmen der unterschiedlichen europ&auml;ischen L&auml;nder zur Eind&auml;mmung von Corona und die Reaktionen und Proteste der verschiedenen Landesbev&ouml;lkerungen hierzu.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gemeinn&uuml;tzigkeit: B&uuml;ndnis stellt Forderungskatalog vor<\/strong><br>\nAm Mittwoch steht das Jahressteuergesetz auf der Tagesordnung des Finanzausschusses, am Freitag wird es im Bundestag beraten.  Zusammen mit einem breiten B&uuml;ndnis aus zw&ouml;lf weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren von Amnesty International &uuml;ber Campact bis zum Deutschen Tierschutzbund hat Attac daher heute einen aktuellen Forderungskatalog zur Reform des Gemeinn&uuml;tzigkeitsrechts vorgestellt. Die Kernforderungen sollen dringend in das Jahressteuergesetz einflie&szlig;en.<br>\nDie 13 Organisationen sind sich einig, dass die Abgabenordnung (AO) und der dazugeh&ouml;rige Anwendungserlass, mit dessen Hilfe die Finanz&auml;mter das Gemeinn&uuml;tzigkeitsrecht auslegen, dringend nachgebessert werden m&uuml;ssen. Ihre gemeinsamen Kernforderungen lauten: \n<ul>\n<li>Erg&auml;nzung fehlender gemeinn&uuml;tziger Zwecke<\/li>\n<li>Neuauslegung des bestehenden gemeinn&uuml;tzigen Zwecks &bdquo;politische Bildung&rdquo;<\/li>\n<li>Rechtssicherheit f&uuml;r politische Bet&auml;tigung zur Verfolgung des eigenen Zwecks<\/li>\n<li>Engagement &uuml;ber die eigenen Satzungszwecke hinaus<\/li>\n<li>Streichung der Beweislastumkehr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dar&uuml;ber hinaus kritisiert das B&uuml;ndnis &Uuml;berlegungen von Bund und L&auml;ndern, eine neue politische K&ouml;rperschaft au&szlig;erhalb des Gemeinn&uuml;tzigkeitsrechts zu schaffen, mit der die emanzipatorische Zivilgesellschaft gespalten w&uuml;rde in einen angeblich unpolitischen gemeinn&uuml;tzigen Teil und einen angeblich nicht gemeinn&uuml;tzigen politischen Teil&hellip;<br>\nDas Papier wird getragen von Amnesty International, Attac, dem BUND, Campact, dem Deutschen Tierschutzbund, Foodwatch, der Gesellschaft f&uuml;r Freiheitsrechte, Greenpeace, Lobby Control, Mehr Demokratie, den Naturfreunde Deutschlands, Oxfam und Transparency International.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/teaser-detailansicht\/news\/gemeinnuetzigkeit-buendnis-stellt-forderungskatalog-vor\/\">attac<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Damaskus im September 2020<\/strong><br>\nEine Reportage von Karin Leukefeld<br>\nEs ist warm in Damaskus. Die Stromversorgung ist unregelm&auml;&szlig;ig. Es gibt kein Benzin, die Stra&szlig;en um die staatlichen Tankstellen sind zu Parkpl&auml;tzen geworden. Wenn die Tankstellen doch Benzin haben, verkaufen sie nicht mehr als 30 Liter pro Fahrzeug. Monatlich gibt es pro Fahrzeug nicht mehr als 100 Liter des billigen, staatlich subventionierten Benzins, das pro Liter rund 250 Lira kostet. Weitere 100 Liter so genanntes &bdquo;freies Benzin&ldquo; k&ouml;nnen zum Preis von 500 Lira pro Liter gekauft werden. Wer mehr braucht, muss sich Benzin auf dem Schwarzmarkt besorgen. Dort wird es in 20-Liter-Mengen verkauft und kostet bis zum 20-fachen des normalen Preises.<br>\nSeit Anfang des Jahres hat die syrische Lira eine Talfahrt hingelegt. Kostete der US-Dollar im Januar noch rund 600 Lira, muss man f&uuml;r einen US-Dollar nun 2.200 Lira bezahlen. Die monatlichen Festgeh&auml;lter f&uuml;r Arbeiter, Angestellte und Beamte reichen meist nicht l&auml;nger als f&uuml;r die H&auml;lfte des Monats. Das Leben ist teuer geworden, viele Menschen gehen am Abend hungrig zu Bett.<br>\nDer Energiemangel &ndash; es fehlt an Benzin, Heiz&ouml;l und Strom &ndash; treibt die Preise in die H&ouml;he. Fleisch, Huhn und Milchprodukte k&ouml;nnen sich nur noch die wenigsten Syrer leisten, selbst das Gem&uuml;se, das in Syrien angebaut wird, ist teuer geworden. Die Teuerung trifft vor allem die st&auml;dtische Bev&ouml;lkerung. &bdquo;Die Transportkosten treiben die Kosten in die H&ouml;he&ldquo;, hei&szlig;t es im Ministerium f&uuml;r Binnenhandel und Verbraucherschutz. &bdquo;Die H&auml;ndler wollen auf ihre Profite nicht verzichten&ldquo;, sagen die Menschen in den Stra&szlig;en.<br>\nVolksm&auml;rkte gegen den Hunger<br>\nUm die Belastung f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu reduzieren, hat das Ministerium in und um Damaskus so genannte &bdquo;Volksm&auml;rkte&ldquo; eingerichtet. In verschiedenen Vierteln und Vororten k&ouml;nnen kleine Gem&uuml;seh&auml;ndler ihre Waren anbieten, ohne Geb&uuml;hren f&uuml;r ihre St&auml;nde zu bezahlen. Sie kaufen auf dem Gro&szlig;markt ein, der t&auml;glich von den Kleinbauern aus dem Umland von Damaskus, Deraa, Sweida oder Zabadani mit frischem Obst und Gem&uuml;se beliefert wird. Einen geringen Aufschlag von bis zu 100 Lira pro Kilogramm d&uuml;rfen die H&auml;ndler nehmen, um die Waren auf den &bdquo;Volksm&auml;rkten&ldquo; zu verkaufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/damaskus-im-september-2020-137411\/\">Unsere Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amts&uuml;bergabe in Bolivien<\/strong><br>\nArce l&auml;dt Nicol&aacute;s Maduro ein, die De-facto-Regierung Juan Guaid&oacute;<br>\nLa Paz. Die Putsch-Regierung in Bolivien hat die Wahlen am vergangenen 18. Oktober verloren, versucht aber noch wenige Tage, bevor sie den Pr&auml;sidentenpalast verl&auml;sst, &ldquo;Last Minute&rdquo;- Entscheidungen zu treffen. Eine davon dreht sich um die Einladung internationaler G&auml;ste zur Amtseinf&uuml;hrung der neuen gew&auml;hlten Regierung von Luis Arce und David Choquehuanca am 8. November.<br>\nEiner der Hauptkonfliktpunkte ist Venezuela: Das Au&szlig;enministerium hat den selbsternannten Interimspr&auml;sidenten Juan Guaid&oacute; geladen, w&auml;hrend die gew&auml;hlte Regierung und insbesondere die sogenannte Kommission zur &Uuml;bertragung der Regierungsgesch&auml;fte, die zur Koordinierung dieser Fragen eingesetzt wurde, Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro eingeladen hat&hellip;.<br>\nMit der neuen Regierung von Arce wird Boliviens Au&szlig;enpolitik Venezuelas Pr&auml;sident Maduro wieder anerkennen und auch die Beziehungen zu Kuba werden erneut aufgenommen, die von &Aacute;&ntilde;ez vollst&auml;ndig abgebrochen worden waren. &ldquo;Wir werden alle Beziehungen wiederherstellen. Diese Regierung hat sehr ideologisch gehandelt und dem bolivianischen Volk den Zugang zu kubanischer Medizin, zu russischer Medizin, zu Fortschritten in China verwehrt&rdquo;, erkl&auml;rte Arce.<br>\nDerweil versucht die &Aacute;&ntilde;ez-Regierung in den vergangenen Tagen, ihre Politik &uuml;ber das Au&szlig;enamt im Rahmen der internationalen Einladungen durchzusetzen&hellip;<br>\nZu erwarten ist eine Woche mit m&ouml;glichen verzweifelten Aktionen seitens einiger rechtsgerichteter Gruppen. Am Freitag und Samstag kam es zu Blockaden und Stra&szlig;engewalt in Santa Cruz, Cochabamba, und der Pr&auml;sident der Bischofskonferenz wie auch ein Minister der De-facto-Regierung, Iv&aacute;n Arias, schlossen sich der Forderung nach einer internationalen &Uuml;berpr&uuml;fung der Wahlen vom 18. Oktober an&hellip;<br>\nDie Gewalt und die Verfolgung sind in diesem einen Jahr gravierend gewesen. Die neue Regierung wird sich zahlreichen Herausforderungen auf allen Ebenen stellen m&uuml;ssen. Jetzt ist eines der Ziele, dass diese letzte Woche mit A&ntilde;ez im Amt ruhig verl&auml;uft, besonders in den Gebieten, wo es Proteste gab und weitere Stra&szlig;enaktionen angek&uuml;ndigt wurden. Der 8. November mit der Macht&uuml;bergabe wird ein historischer Tag und die Tage darauf, mit der angek&uuml;ndigten R&uuml;ckkehr von Evo Morales, werden ein weiteres nationales Ereignis sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/11\/244934\/amtsuebergabe-bolivien-venezuela\">amerika 21<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66480\">Bolivien &ndash; Nach monatelanger Ermittlungsbehinderung der Senkata- und Sacaba-Massaker sitzt De-facto-Pr&auml;sidentin Jeanine A&ntilde;ez auf der Anklagebank<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Parlament in Bolivien will Putsch-Regierung wegen Massakern anklagen<\/strong><br>\nKommissionsbericht: Einsatz von t&ouml;dlichen Schusswaffen zweifelsfrei gekl&auml;rt, Projektile ausschlie&szlig;lich von Polizei und Milit&auml;r benutzt<br>\n(&hellip;) Auf Basis der Untersuchungsergebnisse empfiehlt die Kommission nun, zwei Gerichtsverfahren gegen die Putsch-Regierung zu er&ouml;ffnen. Alle Minister:innen sollen angeklagt werden, die das Dekret &uuml;ber die Straffreiheit des Milit&auml;rs unterschrieben haben. &Aacute;&ntilde;ez, die Minister Murillo und L&oacute;pez sowie die zust&auml;ndigen Kommandanten von Polizei und Milit&auml;r sollen wegen der Ereignisse in Senkata und Sacaba zur Verantwortung gezogen werden. Die Anklagepunkte lauten &ldquo;V&ouml;lkermord, Mord, versuchter Mord, schwere Verletzungen, t&ouml;dliche Verletzungen und damit zusammenh&auml;ngende Straftaten&rdquo;, so Borda&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/10\/244801\/parlamentsbericht-senkata-sacaba\">Amerika 21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Nie wieder Gr&uuml;ne&rdquo;<\/strong><br>\n(&hellip;) Es d&uuml;rfte unbestreitbar sein, dass der Aufschwung der Gr&uuml;nen vornehmlich zwei Gr&uuml;nde hat. Die Partei konnte sich als linksliberale Alternative zur AfD inszenieren und sie profitiert von der neuen Klimabewegung. Tats&auml;chlich schienen zun&auml;chst die Stimmen junger Klimaaktivisten fast automatisch bei den Gr&uuml;nen zu landen, was linke &Ouml;kologen mit Verwunderung und Entsetzen wahrnahmen. Schlie&szlig;lich gab es in den letzten 40 Jahren gr&uuml;ner Geschichte gen&uuml;gend Bruchpunkte, an denen ganze Aktivistengruppen die Partei verlassen hatten.<br>\nDie aktive Beteiligung des ersten gr&uuml;nen Au&szlig;enministers Josef Fischer am Krieg gegen Serbien war wohl der markanteste Bruchpunkt. Der Kosovo-Sonderparteitag der Gr&uuml;nen in Bielefeld war der H&ouml;hepunkt dieser Auseinandersetzung. Danach trennten sich die Wege vieler Gr&uuml;ner der ersten Stunde. Schlaue Analytiker des Geschehens wie Hermann L. Gremliza sahen damals die Gr&uuml;nen am Ende&hellip;<br>\nWendepunkt Dannenr&ouml;der Forst<br>\nDie Konflikte der letzten Jahre, die es nat&uuml;rlich immer wieder gab, hatten vor allem regionales Interesse und brachten die Partei nicht an den Rand einer Zerrei&szlig;probe. Doch nun kommen mit dem Dannenr&ouml;der Forst scheinbar die alten Konflikte wieder hoch. Das Waldst&uuml;ck in Nordhessen soll dem Bau des Teilst&uuml;cks einer Autobahn zum Opfer fallen. Dabei regieren in Hessen die Gr&uuml;nen gemeinsam mit der CDU.<br>\nGr&uuml;ne, die in einer Zeit B&auml;ume fallen lassen wollen, wo es fast schon romantische Baumliebe gibt, das ist tats&auml;chlich ein schweres Unterfangen. Das Vorhaben dort auch noch eine Autobahn zu errichten, treibt die Umweltbewegten auf die Barrikaden.<br>\nDa nun just in Hessen ein gr&uuml;ner Umweltminister amtiert, der erkl&auml;rt, er sei pers&ouml;nlich gegen die Waldrodung, sei aber an alte Vertr&auml;ge gebunden, bekommen auch die Gr&uuml;nen den Furor der Klimaaktivisten zu sp&uuml;ren. Parteib&uuml;ros werden besetzt und die Parole &ldquo;Nie wieder Gr&uuml;ne&rdquo; taucht erneut auf&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nie-wieder-Gruene-4944691.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Wir k&ouml;nnen einpacken!&ldquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie h&auml;ngt eng mit dem Kapitalismus, der Agrar-Industrie und dem Raubbau an der Natur zusammen, sagt der Epidemiologe und Biologe Rob Wallace.<br>\nEpidemien gibt es, seit die Menschheit sesshafte Landwirtschaft betreibt. Heute nehmen Infektionen immer h&auml;ufiger die Dimension von Pandemien an. Warum? Rob Wallace hat dazu eine These: F&uuml;r ihn liegt es an der weltweit schwindenden Biodiversit&auml;t, an Land&uuml;bernutzung und Massentierhaltung, also am Kapitalismus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wir-koennen-einpacken?\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66486","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66486"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66486\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66516,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66486\/revisions\/66516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}