{"id":66564,"date":"2020-11-06T08:13:41","date_gmt":"2020-11-06T07:13:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564"},"modified":"2020-11-06T08:13:41","modified_gmt":"2020-11-06T07:13:41","slug":"hinweise-des-tages-3735","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h01\">Bischofferode &ndash; Die Geschichte eines Nachwende-Traumas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h02\">Corona-Lockdown: Alternativlos gibt&rsquo;s nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h03\">GroKo einig beim Infektionsschutzgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h04\">Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; Nicht nur auf Neuinfektionen schauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h05\">Ministerpr&auml;sident Weil: &ldquo;Es geht um unser aller Gesundheit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h06\">Bundesbank-Studie: Die Krise beschleunigt die finanzielle Spaltung der deutschen Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h07\">Hartz-IV-Bezieher:innen berichten: &bdquo;14 Euro mehr sind ein Witz&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h08\">Coronavirus-Pandemie &amp; Bundeswehr: Jetzt wird anders gez&auml;hlt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h09\">Kommt die Corona-Pflicht-App? Bremer CDU will das allgemeine Pers&ouml;nlichkeitsrecht einschr&auml;nken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h10\">Digitale Identit&auml;t aller Menschen &ndash; Fortschritt oder globale &Uuml;berwachung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h11\">Baden-W&uuml;rttemberg: Informatiker warnen vor Microsoft 365 an Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h12\">Bellingcat blamiert sich mit Fake-Leak &uuml;ber OPCW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h13\">Ex-EU-Kommissar Oettinger geht in den Aufsichtsrat von Herrenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66564#h14\">Externe Berater: Eine Regierungsaff&auml;re wird kleingeredet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bischofferode &ndash; Die Geschichte eines Nachwende-Traumas<\/strong><br>\nEine Fahrt nach Bischofferode scheint &ndash; oberfl&auml;chlich betrachtet &ndash; einer Reise in die Vergessenheit zu gleichen. Fast schon unsichtbar liegt das kleine &Ouml;rtchen mit seinen knapp 2.000 Einwohnern direkt neben &ndash; man k&ouml;nnte auch sagen: unter &ndash; einer monstr&ouml;sen Abraumhalde, die in etwa die gleiche Fl&auml;che misst wie Bischofferode selbst. Die Halde ist in doppelter Hinsicht das Wahrzeichen des Dorfes: Sie ist auch aus der Ferne un&uuml;bersehbar und erinnert zugleich an die bewegte Vergangenheit einer Region, die keine Gegenwartsgeschichte mehr zu schreiben scheint und sich verst&auml;ndlicherweise umso st&auml;rker &uuml;ber alles bereits Geschehene definiert.<br>\nIn Bischofferode ist vieles geschehen, wor&uuml;ber B&uuml;cher zu f&uuml;llen w&auml;ren. Fast ein ganzes Jahrhundert lang, von 1909 bis 1993, brachte das Kaliwerk die Bischoffer&ouml;der Bergarbeiter in Lohn und Brot. Sie f&ouml;rderten und verarbeiteten Kalisalze, aber &ndash; und das ist das Entscheidende &ndash; sie waren dabei mehr als nur die Produzenten eines Guts, das, wie bei Lohnarbeit h&uuml;ben wie dr&uuml;ben zumeist &uuml;blich, nicht ihnen selbst geh&ouml;rte: Sie waren eine verschworene Gemeinschaft. Bis sie eines Tages aus eben jener Gemeinschaft quasi &uuml;ber Nacht herausgerissen, das Band zwischen ihnen von au&szlig;en zerschnitten wurde, in jenen Tagen, als das Werk nach der politischen Wende pl&ouml;tzlich schlie&szlig;en musste. Eine Zeit, in der sich alles &auml;nderte. Nur noch die Halde und das eigens daf&uuml;r errichtete Kali-Museum erinnern heute an jene Zeit der gemeinsamen Arbeit unter Tage.<br>\nMehr als 25 Jahre danach, an einem bitterkalten Januartag, wirkt die Halde wie ein Schutzpatron, der die Reste seines unter massivem Einwohnerschwund klagenden Klienten &ndash; Bischofferode hat seit den 70er-Jahren etwa ein Drittel seiner Bewohner verloren &ndash; wie einen Schatz h&uuml;tet, seine Kraft aber schon l&auml;ngst verloren hat. Umso geheimnisvoller erscheint dieses verlassene, fast museale D&ouml;rfchen, in dem sich kaum ein Mensch auf den Stra&szlig;en bewegt, doch diese Leere zugleich nur als H&uuml;lle erscheint, unter der sich wertvolle Sch&auml;tze verbergen. Sch&auml;tze, die noch bedeutender sind, als das Kalisalz unter der Erde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/telegraph.cc\/bischofferode-die-geschichte-eines-nachwende-traumas\/?s=09\">telegraph<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona-Lockdown: Alternativlos gibt&rsquo;s nicht<\/strong><br>\nKeiner kann derzeit sagen, wie der K&ouml;nigsweg aussieht, um mit der Covid-19-Pandemie umzugehen. Der erste Shutdown wurde von &auml;ngstlichem Schweigen begleitet. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass der zweite Shutdown just jene Gereiztheit befeuert, die unsere gesellschaftlichen Auseinandersetzungen schon seit L&auml;ngerem vergiftet. H&ouml;chste Zeit, sich auf das zu besinnen, was eine demokratische Gesellschaft stark macht: angstfreie, kritische Vielstimmigkeit. Demokratie ist kein Solost&uuml;ck, sondern die Leistung von vielen. Neun Autoren, neun Perspektiven, neun Ideen, wie wir den gegenw&auml;rtigen Herausforderungen besser begegnen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2020\/46\/corona-lockdown-massnahmen-pandemie-demokratie-perspektiven\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>GroKo einig beim Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\nDie Union war lange skeptisch &ndash; doch nun steht die Novelle des Infektionsschutzgesetzes. Im Kern geht es um einen neuen Paragrafen, der f&uuml;r viele bereits jetzt angeordnete Ma&szlig;nahmen mehr Rechtssicherheit schaffen soll.<br>\nUnion und SPD haben sich auf eine Neufassung des Infektionsschutzgesetzes geeinigt, mit der die Corona-Einschr&auml;nkungen k&uuml;nftig besser vor den Gerichten bestehen sollen. Die Vorlage enth&auml;lt nach Angaben von SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gesetzliche Konkretisierungen f&uuml;r einzelne Corona-Schutzma&szlig;nahmen. Spahn wertete die Pandemiebek&auml;mpfung als &ldquo;Mammutaufgabe&rdquo;, deren H&ouml;hepunkt noch nicht erreicht sei. (&hellip;)<br>\nDurch die Konkretisierung solle es nun auch zu einer bundeseinheitlicheren Regelung kommen. Inhalt des neuen Paragrafen 28a seien Ausgangs -und Kontaktbeschr&auml;nkungen im privaten wie im &ouml;ffentlichen Raum, eine Anordnung von Abstandsgebot im &ouml;ffentlichen Raum, die Verpflichtung zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung sowie die Untersagung oder Beschr&auml;nkung von Einrichtungen, die die Kultur- oder Freizeitgestaltung ausmachen, sagte Unions-Fraktionsvize Georg N&uuml;&szlig;lein.<br>\nInsgesamt werden N&uuml;&szlig;lein zufolge dort 14 Punkte aufgef&uuml;hrt. &ldquo;Das ist die Variante, sie absolut gerichtsfest zu machen&rdquo;, erkl&auml;rte der CSU-Politiker. Damit werde sichergestellt, &ldquo;dass uns kein Verwaltungsgericht an der Stelle vorhalten kann, der Deutsche Bundestag sei entweder nicht beteiligt gewesen oder die Ma&szlig;nahme ist nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/GroKo-einig-beim-Infektionsschutzgesetz-article22143899.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> F&uuml;r den <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyisten<\/a> im Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit ist der H&ouml;hepunkt der &ldquo;Pandemiebek&auml;mpfung&rdquo; vermutlich wohl erst mit einem einsatzf&auml;higen Impfstoff erreicht. Aber wieso m&uuml;ssen die Ma&szlig;nahmen nun &ldquo;absolut gerichtsfest&rdquo; gemacht werden? Es scheint als werde hier implizit eingestanden, dass die sog. Corona-Ma&szlig;nahmen illegal sein k&ouml;nnten.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Was verlangen Parlamentsvorbehalt und Bestimmtheitsgebot?<\/strong><br>\nStandardma&szlig;nahmen im Infektionsschutzgesetz<br>\nIn den letzten Wochen wurde wieder vermehrt dar&uuml;ber diskutiert, dass das Infektionsschutzgesetz (IfSG) keine ausreichenden Rechtsgrundlagen f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen bereith&auml;lt, die zur Eind&auml;mmung der Corona-Epidemie erforderlich sind. Zwar enth&auml;lt das Gesetz mit &sect; 28 Abs. 1 S. 1 1. Halbs. eine Generalklausel, die zur Ergreifung der &bdquo;notwendigen Schutzma&szlig;nahmen&ldquo; erm&auml;chtigt und deswegen in Verbindung mit &sect; 32 in den letzten acht Monaten von den Landesregierungen als Rechtsgrundlage der Corona-Schutzma&szlig;nahmen durch Rechtsverordnungen herangezogen wurde. Grunds&auml;tzlich ist die Heranziehung einer Generalklausel im Gefahrenabwehrrecht &ndash; zu dem das IfSG geh&ouml;rt &ndash; beim Auftreten unvorhergesehener Gefahrenlagen durch unerprobte Ma&szlig;nahmen zul&auml;ssig. Nach einer &Uuml;bergangsfrist m&uuml;ssen grundrechtsintensive Ma&szlig;nahmen jedoch in Standarderm&auml;chtigungen besonders geregelt werden. Diese &Uuml;bergangsfrist ist mittlerweile &ndash; wahrscheinlich schon seit Mai &ndash; abgelaufen; eine Reform des IfSG ist dringend notwendig. Diese muss den Besonderheiten einer Epidemie &ndash; im Vergleich zu lokalen Infektionsausbr&uuml;chen &ndash; Rechnung tragen und darf sich nicht mit der Auff&uuml;hrung von Regelbeispielen begn&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/was-verlangen-parlamentsvorbehalt-und-bestimmtheitsgebot\/\">Andrea Kie&szlig;ling in Verfassungsblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen &ndash; Nicht nur auf Neuinfektionen schauen<\/strong><br>\nDie Unstatistik des Monats Oktober befasst sich mit der Aussagef&auml;higkeit der 7-Tage-Inzidenz. Die aktuelle Politik orientiert sich mit ihren Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen vor allem an dieser 7-Tage-Inzidenz, die die Entwicklung der Neuinfektionen abbildet. Ma&szlig;nahmen wie Sperrstunden, Personengrenzen auf Veranstaltungen und Alkoholverbote h&auml;ngen davon ab. Die 7-Tage-Inzidenz gibt die innerhalb der vergangenen sieben Tagen registrierten Neu-infektionen je 100.000 Einwohner an. Hat beispielsweise eine Stadt mit 250.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen insgesamt 50 Neuinfektionen verzeichnet, so betr&auml;gt die Sieben-Tages-Inzidenz 50*(100.000\/250.000) = 20.<br>\nEine hohe 7-Tage-Inzidenz zeigt an, dass sich viele Menschen mit dem Virus infiziert haben. Manche schlie&szlig;en daraus, dass mit etwas Zeitverz&ouml;gerung das Gesundheitssystem &uuml;berfordert sein wird und nicht alle Patienten behandelt werden k&ouml;nnen, was zahlreiche Todesf&auml;lle zur Folge haben kann. Alleine auf die 7-Tage-Inzidenz zu schauen, erm&ouml;glicht jedoch keinen Blick auf das Gesamtgeschehen. In dieser Unstatistik erkl&auml;ren wir, warum Neuinfektionen in Bezug zu anderen Zahlen gesetzt werden sollten und warum die Zahlen in der ersten Welle im M&auml;rz-April nicht mit jenen von heute vergleichbar sind. (&hellip;)<br>\nEin Wert von 50 F&auml;llen je 100.000 Einwohner heute hat eine g&auml;nzlich andere Bedeutung als vor einem halben Jahr. Hinsichtlich der zu erwartenden Intensivpatienten und Todesf&auml;lle d&uuml;rfte ein Wert von 50 im Oktober maximal einem Wert von 15 bis 20 im April entsprechen; vermutlich entspricht er einem noch geringeren. Der einzige Fall, in dem man rechtfertigen k&ouml;nnte, nur auf die 7-Tage-Inzidenz zu schauen, ist die Frage, ob die Gesundheits&auml;mter die Zahl der Kontaktpersonen von Menschen mit positiven Tests noch nachverfolgen k&ouml;nnen. In allen anderen F&auml;llen raten wir dringend, nicht alleine die Ver&auml;nderung der 7-Tage-Inzidenz gegen&uuml;ber der &bdquo;ersten Welle&ldquo; zu betrachten, sondern zugleich die Ver&auml;nderung der Positiv-Test-Raten und der Todesraten bzw. den Anteil an Corona-Patienten in Intensivstationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rwi-essen.de\/unstatistik\/108\/\">rwi<\/a>\n<p><strong>dazu: Viermal mehr M&uuml;nchner infiziert als bekannt<\/strong><br>\nWeil viele Menschen kaum etwas von ihrer Corona-Infektion bemerken, bleiben F&auml;lle unentdeckt. Eine Studie beziffert nun die Dunkelziffer f&uuml;r M&uuml;nchen w&auml;hrend der ersten Infektionswelle.<br>\nLaut einer aktuellen Studie haben sich bis Juni viermal mehr Menschen in M&uuml;nchen mit dem Coronavirus infiziert als erfasst wurden. Das ist das Ergebnis einer gro&szlig; angelegten Antik&ouml;rperstudie des Tropeninstituts am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universit&auml;t (LMU) M&uuml;nchen, an der mehr als 5300 M&uuml;nchner &uuml;ber 14 Jahren teilgenommen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-in-muenchen-laut-antikoerper-studie-wurde-nur-jeder-vierte-fall-erfasst-a-5035ac92-62d7-4644-9e77-f502cf86bb6b\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die spannende Frage ist, wie ist das Ergebnis zu interpretieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: R&uuml;ckstau von fast 100.000 Proben: Corona-Labore kommen nicht mehr hinterher<\/strong><br>\nDas Robert-Koch-Institut fordert dazu auf, sich bei den Corona-Tests &ldquo;auf den angestrebten Erkenntnisgewinn&rdquo; zu fokussieren &ndash; also nur noch dort zu testen, wo es notwendig ist. Denn die Zahl der Labore und der abzuarbeitenden Proben steigt und steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Corona-Labore-kommen-nicht-mehr-hinterher-article22148049.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ministerpr&auml;sident Weil: &ldquo;Es geht um unser aller Gesundheit&rdquo;<\/strong><br>\nIst Verst&ouml;&szlig;e zu melden Denunziantentum? Niedersachsens Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD) beantwortet Ihre Fragen zum erneuten teilweisen &ldquo;Lockdown&rdquo;.<br>\nDie neuen Corona-Ma&szlig;nahmen sind drastisch. Kontakte werden stark begrenzt, Gastronomie, Freizeiteinrichtungen und Fitnessstudios sind dicht. Das verunsichert viele Menschen in Niedersachsen, viele Fragen sind offen &ndash; und die Regeln sorgen f&uuml;r reichlich Diskussionen. Hier lesen Sie eine Auswahl der Fragen, die NDR Niedersachsen &uuml;bers Telefon, E-Mails, die App und auf der Stra&szlig;e erreicht haben. Im Studio sa&szlig;en Ministerpr&auml;sident Weil und Claudia Schr&ouml;der, stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung.<br>\nAndreas Braun aus Deutsch Evern: Wie werden private Feiern kontrolliert?<br>\nWeil: Wo die Polizei oder das Ordnungsamt in der Gemeinde etwas mitbekommt, da gehen sie auch hin. Wir haben es in den vergangenen Monaten gehabt, dass zum Beispiel Nachbarn gesagt haben: &lsquo;Da sind so viele Leute, k&ouml;nnt ihr da mal vorbeischauen?&rsquo; Das macht keiner gern, da kommt schnell der Gedanke auf, ob ich eine Petze oder gar ein Denunziant bin. Aber ehrlich gesagt: Gerade geht es um richtig viel, es geht um unser aller Gesundheit, es geht um das Leben ziemlich vieler Menschen. Und da k&ouml;nnen wir eine solche Mithilfe durchaus gut gebrauchen. Die nieders&auml;chsische Polizei ist unterwegs. Das kann ich sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/ndr1niedersachsen\/Ministerpraesident-Weil-Es-geht-um-unser-aller-Gesundheit,weil2288.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ausgerechnet ein f&uuml;hrendes SPD-Mitglied fordert die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu so einer Form der &ldquo;Mithilfe&rdquo; auf &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesbank-Studie: Die Krise beschleunigt die finanzielle Spaltung der deutschen Gesellschaft<\/strong><br>\nDie Bundesbank hat untersucht, wie die B&uuml;rger die finanziellen B&uuml;rden in der Krise wahrnehmen. Im Ergebnis wird deutlich, dass die eine H&auml;lfte der Gesellschaft in diesen Zeiten finanziell sogar gest&auml;rkt dasteht &ndash; w&auml;hrend sich der Rest umso mehr abgeh&auml;ngt f&uuml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article219371520\/Bundesbank-Studie-Krise-fuehrt-zur-Spaltung-der-Gesellschaft.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Untersuchungsergebnis an sich ist kaum erstaunlich &ndash; aber bemerkenswert ist, dass die Bundesbank &ndash; und in diesem Artikel die WELT &ndash; implizit zugeben, dass die deutsche Gesellschaft schon *vor Corona* finanziell stark gespalten war.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Hartz-IV-Bezieher:innen berichten: &bdquo;14 Euro mehr sind ein Witz&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die Hartz-IV-S&auml;tze um ein paar Euro erh&ouml;hen. Betroffene berichten der taz, warum das Geld weiterhin nicht ausreicht. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Ich kommuniziere offen, dass ich Hartz IV beziehe. Aber es geht mir dabei richtig schlecht. Als ich gemerkt habe, dass ich jetzt mit dem Hartz-IV-Satz berechtigt bin, zur Tafel zu gehen, habe ich einen Tiefpunkt erreicht. Ich f&uuml;hle mich hilflos. Wenn es nur eine &Uuml;bergangszeit w&auml;re, w&auml;re das nicht so schlimm. Aber perspektivisch wei&szlig; ich gar nichts. Ich stehe immer unter extremem Druck, irgendwas machen zu m&uuml;ssen.<br>\nIm Sommer 2020 habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Schon da musste ich in Kurzarbeit gehen &ndash; wegen Corona. W&auml;hrend meiner Ausbildung habe ich aufgestockt, weil meine Ausbildungsverg&uuml;tung nicht so hoch war, dass ich davon leben konnte. Nach der Ausbildung habe ich Arbeitslosengeld I bekommen, musste aber wegen der geringen Verg&uuml;tung zus&auml;tzlich Hartz IV beantragen. Au&szlig;erdem hatte ich keine Ahnung, auf welche b&uuml;rokratischen H&uuml;rden ich treffe. Ich wusste etwa nicht, dass Jobcenter und Arbeitsagentur komplett verschiedene Beh&ouml;rden sind. Das war f&uuml;r mich oft relativ schwer, ich wusste nicht: Wem schicke ich gerade welche Information?<br>\nDurch Corona ist meine berufliche Unsicherheit sehr gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Hartz-IV-Bezieherinnen-berichten\/!5722573\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Coronavirus-Pandemie &amp; Bundeswehr: Jetzt wird anders gez&auml;hlt<\/strong><br>\nWeiterhin sind Tausende von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in der Coronavirus-Pandemie zur Unterst&uuml;tzung ziviler Beh&ouml;rden eingesetzt. Am (gestrigen) Dienstag hatte ich hier die Zahl von rund 4.200 Soldaten genannt &ndash; und am (heutigen) Mittwoch lautet die offizielle Zahl auf einmal 5.350. Sind da &uuml;ber Nacht mehr als 1.100 Soldaten neu hinzugekommen? Mitnichten &ndash; Bundeswehr und Verteidigungsministerium haben nur einfach mal schnell die nach au&szlig;en kommunizierte Z&auml;hlweise ge&auml;ndert.<br>\nDie Zahl von mehr als 5.000 war in den vergangenen Tagen mehrfach aufgetaucht. Am Mittwoch wurde sie dann in der Bundespressekonferenz quasi regierungsamtlich, wie Fregattenkapit&auml;n Christina Routsi f&uuml;r das Verteidigungsministerium mitteilte: (&hellip;)<br>\nWas bei dieser Zahl leider fehlt, ist die Aufschl&uuml;sselung. So sind derzeit 4.250 Soldatinnen und Soldaten in Unterst&uuml;tzungsleistungen aktiv, davon 3.727 in 247 Gesundheits&auml;mtern. Die Gesamtzahl setzt sich zusammen aus nicht-medizinischem Personal, rund 3.900 Soldaten als so genannte helfende H&auml;nde, und 350 Soldaten aus dem Sanit&auml;tsdienst.<br>\nSo weit so gut &ndash; aber in manchen Bereichen ist die Bundeswehr bei der Amtshilfe im Schichtdienst aktiv: Eine Aufgabe wird also am Tag von mehreren verschiedenen Soldaten wahrgenommen. Dieses so genannte Schichtwechselpersonal summiert sich auf rund 1.100 Soldatinnen und Soldaten. Das aufgeschlagen auf die 4.250 ergibt die genannte Gesamtzahl von den deutlich mehr als 5.000.<br>\nNat&uuml;rlich ist es legitim, so zu rechnen &ndash; wenn es offengelegt wird. So ist zum Beispiel nicht klar, ob der Inspekteur der Streitkr&auml;ftebasis, Martin Schelleis, bei seinem Besuch eines Altenheimes vor einer Woche die Zahl mit oder ohne Schichtwechselpersonal genannt hat: Da sprach er von 3.200 Soldaten im Einsatz. Und es macht schon einen Unterschied, ob die Bundeswehr innerhalb einer Woche 1.000 oder doch 2.000 Soldaten zus&auml;tzlich zur Unterst&uuml;tzung der Pandemie abkommandieren musste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/11\/coronavirus-pandemie-bundeswehr-jetzt-wird-anders-gezaehlt\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kommt die Corona-Pflicht-App? Bremer CDU will das allgemeine Pers&ouml;nlichkeitsrecht einschr&auml;nken<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen mehren sich die Wortmeldungen von Politikern f&uuml;r tiefere Einschnitte des Pers&ouml;nlichkeitsrechts im Kampf gegen das Corona-Virus. Als Ma&szlig;nahme dabei sprach sich der Vorsitzende der CDU-Faktion in der Bremer B&uuml;rgschaft, Thomas R&ouml;wekamp, f&uuml;r die verpflichtende Nutzung der sogenannten Corona-Warn-App f&uuml;r alle B&uuml;rger aus. Die Vorsitzende der SPD-Faktion im Nieders&auml;chsischen Landtag, Johanne Modder, empfahl eine unmittelbare Koppelung der App an die Gesundheits&auml;mter. Fragen des Datenschutzes werden von beiden Politikern der Pandemiebek&auml;mpfung untergeordnet.<br>\nR&ouml;wekamp forderte in einem Interview mit Radio Bremen ein Gesetz, das jeden B&uuml;rger verpflichtet, sich die Corona-Warn-App auf sein Handy zu laden. Auf den Datenschutz angesprochen, &auml;u&szlig;erte er Bedenken, dass die Sammlung von Daten &ldquo;immer eine Missbrauchsgefahr beinhalte&rdquo;. Er warb um Vertrauen &ndash; &ldquo;ehrlicherweise sammeln wir diese Daten ja nicht, um sie zu missbrauchen&rdquo; &ndash; und empfahl &ldquo;regelm&auml;&szlig;ige L&ouml;schungsvorschriften&rdquo; und &ldquo;eingeschr&auml;nkte Nutzungsverwendung&rdquo; der Daten. (&hellip;)<br>\nUnterst&uuml;tzung bekam R&ouml;wekamp von den zum Bertelsmann-Konzern geh&ouml;rigen Fernsehsendern n-tv und RTL. Auf rtl.de schrieb Andreas Laukat, der Chef vom Dienst in der n-tv-Wirtschaftsredaktion: &ldquo;Die Corona-Pflicht-App muss jetzt kommen!&rdquo; Er sprach sich f&uuml;r einen &ldquo;Plan D&rdquo; aus: &ldquo;D wie digitale Nachverfolgung der Kontakte.&rdquo; (&hellip;)<br>\nUm den Nutzen der Corona-Warn-App f&uuml;r die Beh&ouml;rden zu erh&ouml;hen, schl&auml;gt Johanne Modder (SPD) vor, die App direkt an die Gesundheits&auml;mter zu koppeln. Diese k&ouml;nnten dadurch &ldquo;schneller&rdquo; arbeiten. Positive Corona-Befunde sollten automatisch versendet werden &ndash; &ldquo;es sei denn, der Betroffene widerspricht&rdquo;.<br>\nDem Virologen Christian Drosten &ndash; bekannt aus zahlreichen Auftritten in staatlichen und privaten Medien in den letzten Monaten &ndash; geht die Forderung nach einer Corona-Pflicht-App nicht weit genug. Er empfiehlt zus&auml;tzlich die Nutzung einer Kontakttagebuch-App. Mit dieser k&ouml;nne das gesamte soziale Netzwerk einer Person erfasst werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/108777-kommt-corona-pflicht-app-bremer\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;ren solche Forderungen vor etwa 2-3 Jahren (<a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/ueber-25-000-menschen-gestorben-grippewelle-2017-18-war-extrem-100.html\">Grippewelle 2017\/18 war extrem<\/a>) vorstellbar gewesen? Oder w&auml;ren sie nicht vielmehr Anlass zu sofortigen R&uuml;cktrittsforderungen geworden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Digitale Identit&auml;t aller Menschen &ndash; Fortschritt oder globale &Uuml;berwachung?<\/strong><br>\n250 Millionen Kinder haben keine Geburtsurkunde, viele Fl&uuml;chtlinge keine Papiere. Wie w&auml;re es, wenn wir alle per Irisscan beweisen k&ouml;nnten, wer wir sind &ndash; weltweit? Pl&auml;ne dazu gibt es schon. (&hellip;)<br>\nDie Organisation ID2020 in New York arbeitet an einer transnationalen digitalen Identit&auml;t f&uuml;r jeden Menschen, die m&ouml;glichst alle Daten umfassen soll. ID2020 ist eine Allianz von Hightech-Konzernen wie Microsoft, der Rockefeller-Stiftung, gro&szlig;er Hilfsorganisationen und der von Bill Gates finanzierten Impfallianz GAVI. Zu den Kooperationspartnern z&auml;hlen die US-Regierung, die EU-Kommission und das UN-Fl&uuml;chtlingshilfswerk UNHCR. Das Ziel: Mit Gesicht, Iris und Fingerabdruck sollen wir uns ausweisen und auf Anforderung Daten freigeben k&ouml;nnen &ndash; aber nur die, die wir im jeweiligen Fall freigeben wollen.<br>\nWie soll das funktionieren?<br>\nEin Beispiel ist das Projekt Known Traveller Digital Identity, kurz KTDI (Digitale Identit&auml;t des bekannten Reisenden), das Reisen ohne Papiere erm&ouml;glichen soll. Anfang 2021 startet ein Pilotprojekt: passfreies Reisen zwischen Kanada und den Niederlanden. Zun&auml;chst m&uuml;ssen die Nutzer ihre biometrischen Daten speichern &ndash; vor allem das Gesicht, damit sie an Checkpoints erkannt werden. Reisende stellen au&szlig;erdem pers&ouml;nliche Daten wie der Wohnort oder die Kreditkarten-Historie zu Verf&uuml;gung, sagt Christoph Wolff, Leiter des KTDI-Projekts. &bdquo;Wenn dieses System eine gewisse Zeit benutzt wird, sind auch vergangene Grenz&uuml;bertritte gespeichert. Und damit steigt nat&uuml;rlich die Glaubw&uuml;rdigkeit, weil man mehr validierte Daten zur Verf&uuml;gung stellen kann.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/digitale-identitaet-aller-menschen-fortschritt-oder-globale-ueberwachung-swr2-wissen-2020-11-03-100.html\">SWR 2<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg: Informatiker warnen vor Microsoft 365 an Schulen<\/strong><br>\nDie Gesellschaft f&uuml;r Informatik f&uuml;rchtet, dass Baden-W&uuml;rttemberg mit dem Office-Paket von Microsoft seine digitale Souver&auml;nit&auml;t im Bildungssystem verliert. (&hellip;)<br>\nDer Umstieg auf eine kommerzielle L&ouml;sung k&ouml;nnte nach der 2018 f&uuml;r gescheitert erkl&auml;rten Bildungsplattform Ella &ldquo;der n&auml;chste Imageschaden f&uuml;r unser Technologieland werden&rdquo;, warnt die Gesellschaft f&uuml;r Informatik. Baden-W&uuml;rttemberg drohe damit &ldquo;seine digitale Souver&auml;nit&auml;t im Bildungssystem zu verlieren&rdquo;.<br>\nMit ihrem Vorhaben, Microsoft 365 einzuf&uuml;hren, bewege sich Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) &ldquo;auf d&uuml;nnem Eis&rdquo;, hei&szlig;t es. Denn: &ldquo;Die Software sammelt Telemetriedaten unbekannter Art und Umfang.&rdquo; Dass die Rechtsgrundlage daf&uuml;r im Sommer im Zuge des &ldquo;Schrems-II-Urteils&rdquo; weggefallen sei, &ldquo;scheint niemanden zu k&uuml;mmern&rdquo;. Der Cloud-Act verpflichte Microsoft zudem, &ldquo;europ&auml;isches Recht zu brechen&rdquo; und diese Informationen an US-Beh&ouml;rden herauszugeben. (&hellip;)<br>\nSchon heute d&uuml;rften sensible Sch&uuml;lerdaten etwa zu Verhalten, Leistungen, Gesundheit und Fehlzeiten &ldquo;eigentlich gar nicht auf digitalen Endger&auml;ten von Lehrkr&auml;ften verarbeitet werden&rdquo;, konstatiert die GI. &ldquo;Zumindest die dauerhafte Speicherung muss derzeit im Verwaltungsnetz der Schule stattfinden.&rdquo; Wanderten die Informationen nun just in eine Microsoft-Cloud, &ldquo;versch&auml;rft sich das Problem&rdquo;. Die pragmatische Folge d&uuml;rfte ein Verbot solcher Speichervorg&auml;nge sein: Die Verantwortung werde damit aber &ldquo;erneut auf Lehrkr&auml;fte abgew&auml;lzt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Baden-Wuerttemberg-Informatiker-warnen-vor-Microsoft-365-an-Schulen-4948663.html\">Heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bellingcat blamiert sich mit Fake-Leak &uuml;ber OPCW<\/strong><br>\nOnline-Magazin ver&ouml;ffentlicht Brief an Kritiker einer umstrittenen Syrien-Recherche der Organisation. Doch der hat das Schreiben nie erhalten<br>\nSeit Jahren tobt der Krieg gegen die Regierung von Baschar al-Assad nicht nur in Syrien. Seit anderthalb Jahren wird parallel ein stiller Krieg mit demselben Ziel gef&uuml;hrt; mit unklaren Fronten, anonymen Akteuren und zunehmend schmutzigen Mitteln. Im Zentrum dieser Schlacht steht die Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen (OPCW) mit Sitz im niederl&auml;ndischen Den Haag.<br>\nSeit sich die Tr&auml;gerin des Friedensnobelpreises 2013 der Untersuchung eines mutma&szlig;lichen Chemiewaffenangriffs im syrischen Douma (Duma) Anfang April 2018 angenommen hat, l&auml;uft durch die OPCW ein immer offensichtlicher Riss, der das internationale Kontrollregime f&uuml;r chemische Waffen zu gef&auml;hrden droht.<br>\nLangj&auml;hrige Mitarbeiter der OPCW vertreten vehement die These, zwei Berichte der Organisation zum Vorfall am 7. April 2018, bei dem Dutzende Zivilisten get&ouml;tet wurden, seien derart manipuliert worden, dass sie die These eines Luftangriffs durch das Assad-Regime st&uuml;tzten und damit eine Rechtfertigung f&uuml;r v&ouml;lkerrechtlich fragw&uuml;rdige Vergeltungsschl&auml;ge (Gutachten des Bundestags: Luftangriffe in Syrien nicht vom V&ouml;lkerrecht gedeckt) der USA, Frankreichs und Gro&szlig;britanniens lieferten (Ex-OPCW-Inspekteur kritisiert Abschlussbericht &uuml;ber den Douma-Vorfall). Nun hat sich erneut die von Nato-Mitgliedsstaaten finanzierte Internetseite Bellingcat, die wiederholt auch mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel gearbeitet hat, in den Disput eingemischt &ndash; und offenbar schwer blamiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bellingcat-blamiert-sich-mit-Fake-Leak-ueber-OPCW-4948652.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ex-EU-Kommissar Oettinger geht in den Aufsichtsrat von Herrenknecht<\/strong><br>\nOettinger trieb als Ministerpr&auml;sident von Baden-W&uuml;rttemberg das umstrittene Projekt Stuttgart 21 voran, an dem Herrenknecht beteiligt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/europa\/ex-eu-kommissar-oettinger-geht-in-den-aufsichtsrat-von-herrenknecht\/26594112.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Externe Berater: Eine Regierungsaff&auml;re wird kleingeredet<\/strong><br>\nL&auml;nger als ein Jahr hat ein Untersuchungsausschuss die zum Teil zwielichtigen Beratergesch&auml;fte der Bundeswehr unter Ex-Ministerin von der Leyen durchleuchtet: Jetzt wurde die Aff&auml;re im Bundestag debattiert &ndash; ganze 30 Minuten lang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article219365854\/Berateraffaere-der-Bundeswehr-Bloss-noch-Randnotiz-im-Bundestag.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Hunderte Millionen Euro wurden per Vetternwirtschaft McKinsey zugeschanzt und offenbar ohne positives Ergebnis f&uuml;r den Staat verbrannt, und doch kommen Ursula von der Leyen und ihre Staatssekret&auml;rin Katrin Suder dank Deckung von Union und SPD &ndash; <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/von-der-leyen-bundeswehr-diensthandy-1.4731911\">und dem mutma&szlig;lich illegalen L&ouml;schen wichtiger Daten<\/a> &ndash; anscheinend problemlos aus dieser Aff&auml;re heraus. Was lernen wir daraus? Man muss nur dreist genug sein und Protektion von ganz oben (Angela Merkel) haben, dann kann man sich alles erlauben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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