{"id":66599,"date":"2020-11-07T11:45:53","date_gmt":"2020-11-07T10:45:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66599"},"modified":"2020-11-07T15:05:34","modified_gmt":"2020-11-07T14:05:34","slug":"leserbriefe-zu-personalengpass-auf-den-intensivstationen-das-versagen-der-politik-wird-abgewaelzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66599","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201ePersonalengpass auf den Intensivstationen \u2013 das Versagen der Politik wird abgew\u00e4lzt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Jens Berger bringt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66470\">in diesem Beitrag<\/a> seine Sorge &uuml;ber den seit vielen Jahren bestehenden Personalengpass auf den Intensivstationen zum Ausdruck. Mit der Corona-Krise konnte angenommen werden, dass das Problem gel&ouml;st wird. Aber die Politik hat nichts unternommen. Im Gegenteil: Jens Berger weist auf eine Verf&uuml;gung des Landes Niedersachsen hin, die einen 12-Stunden-Tag f&uuml;r Krankenschwestern erlaubt. Er macht auch auf erneute Rufe nach Krankenhausschlie&szlig;ungen aufmerksam. Daher schlussfolgert Jens Berger: &bdquo;Wenn die B&uuml;rger nur dem Pflegepersonal applaudieren und nicht f&uuml;r ihre Krankenh&auml;user auf die Stra&szlig;e gehen, wird es viele H&auml;user schon bald nicht mehr geben.&ldquo; Zahlreiche Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben uns Emails mit ihren Eindr&uuml;cken und Erkenntnissen zugesandt. Wir bedanken uns sehr f&uuml;r die Antworten. Es folgt nun eine Auswahl der eingereichten Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\nliebes Nachdenkseiten-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel, der wie immer den Nagel auf den Kopf trifft. Ich vermisse seit Wochen und Monaten in den &ouml;ffentlichen Medien die Kritik am Nichtstun der Politik zu diesem Thema. Das &ldquo;Gute&rdquo; ist, dass man mit der Aussage &ldquo;Wenn die Regierung\/Politik wirklich daran interessiert w&auml;re, die Bev&ouml;lkerung vor Corona zu sch&uuml;tzen, h&auml;tten sie alles getan, um die Versorgung in den Krankenh&auml;usern sicher zu stellen&rdquo; die meisten &ldquo;Lockdown-Bef&uuml;rworter&rdquo; erstmal kurz ruhig stellen kann. Manchmal kommt noch der Einwand, man k&ouml;nne in so kurzer Zeit ja keine Intensivpfleger ausbilden, das Argument widerum kann man gut damit aushebeln, dass es wahrscheinlich Pflegepersonal gibt, das nicht mehr in diesem Beruf arbeitet und das man zur&uuml;ckholen k&ouml;nnte. Dazu m&uuml;sste man aber die Arbeitsbedingungen, die seit Jahren kritisiert werden, ver&auml;ndern, aber das wird nicht getan. Warum? In erster Linie geht es sicher um die Gewinne der Krankenh&auml;user, das Problem k&ouml;nnte man aber wieder mit einer (Teil-)Verstaatlichung l&ouml;sen. Man k&ouml;nnte &ndash; wie es kleine Kinder gerne tun &ndash; immer weiter mit &ldquo;Warum?&rdquo; in die Tiefe boren, zu einem Endergebnis bin ich aber noch nicht gekommen. Die Zukunft wird zeigen, was mit dieser Pandemie bezweckt wird, sei es die digitale &Uuml;berwachung, die Zerst&ouml;rung des Mittelstandes, die Umstrukturierung der Wirtschaft, die De-Sozialisierung der Bev&ouml;lkerung (Gegner rotten sich nicht mehr so schnell zusammen), wer wei&szlig;?<br>\n&nbsp;<br>\nMan k&ouml;nnte auch die zugegebenerma&szlig;en etwas naive Frage stellen, warum man die Milliarden, die man jetzt in die Wirtschaft pumpt &ndash; und noch pumpen wird &ndash; nicht gesammelt in das Personal von Kliniken investiert, n&auml;mlich in bessere Arbeitszeiten, mehr Gehalt, einen besseren Personalschl&uuml;ssel etc.? Dann k&ouml;nnte das Leben weiterlaufen und die Kranken k&ouml;nnten versorgt werden. Problem gel&ouml;st, oder?<br>\n&nbsp;<br>\nParallel dazu k&ouml;nnte man ein paar Milli&ouml;nchen daf&uuml;r investieren, den Menschen wieder die Eigenverantwortung f&uuml;r deren Gesundheit n&auml;her zu bringen. Wie oft wird Gesundheit mit &ldquo;Gl&uuml;ck&rdquo; assoziiert, das man scheinbar hat, wenn man gesund ist. Ein ziemlich gro&szlig;er Teil von Gesundheit ist aber Eigenverantwortung, wie ern&auml;hre ich mich, treibe ich Sport, halte ich mich mental gesund (Stichwort: Resilienz) usw. Auch dieses Thema wird einfach viel zu wenig in den Medien thematisiert. Man solle sich mit den Masken gegenseitig sch&uuml;tzen. Vielen Dank, wenn ich meine, gesch&uuml;tzt werden zu m&uuml;ssen, tue ich das selbst. Im Corona-Fall kann man das in vielerlei F&auml;llen n&auml;mlich mit den entsprechenden Masken selbst. Warum darf ich nicht selbst entscheiden, ob ich die Einschr&auml;nkungen hinnehme, um gesch&uuml;tzt zu werden? Warum d&uuml;rfen meine Gro&szlig;eltern nicht selbst entscheiden, ob sie dieses &Uuml;berma&szlig; an Schutz &uuml;berhaupt wollen? Beim Thema Gesundheit kommt man bei der Warum-Bohrerei schnell zu dem Schluss, dass man mit gesunden Menschen kein Geld verdienen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nUnterm Strich machen mich die st&auml;ndigen Aussagen der Regierung, es ginge um die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung, nur noch w&uuml;tend. Auch dank Ihrer guten Arbeit scheinen aber immer mehr Menschen diesem Theater nicht mehr zu glauben oder zu trauen. Solange jedoch die Mainstream-Medien nicht wieder lernen, kritisch zu berichten, wird sich das leider nicht &auml;ndern (falls sie das d&uuml;rfen, aber das ist ein anderes Thema).<br>\n&nbsp;<br>\nDaher danke ich Ihnen auf diesem Wege f&uuml;r Ihre wertvolle Aufkl&auml;rungsarbeit, die Sie leisten. Ich w&uuml;nsche mir, dass noch mehr Menschen anfangen, die Politik und deren Entscheidungen zu hinterfragen und so h&auml;ufig wie m&ouml;glich mit der Warum-Frage in die Tiefe zu bohren, denn dann werden bestimmte Dinge einfach klarer und man kann f&uuml;r sich selbst abw&auml;gen, was man unterst&uuml;tzt oder kritisiert.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nC. S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihren Artikel zur Intensivbettenbelegung.&nbsp;<\/p><p>Ich habe noch andere Hinweise gefunden, die davon ausgehen, dass Corona z.T. andere Erkrankungen ersetze (etwa die Grippe), sodass diese in den Statistiken nicht mehr auftauchten, sondern vorwiegend Corona-Erkrankte, was man auf die allg. Fixierung auf diese Krankheit und folgende Testung zur&uuml;ckf&uuml;hrte. Leider kann ich diese Aussage nicht mehr finden, prinzipiell m&uuml;sste sie aber anhand der RKI- und DIVI-Statistiken zu widerlegen oder zu beweisen sein. K&ouml;nnten Sie ihr bitte nachgehen?<\/p><p>Auch ist mir zu Ohren gekommen, dass Intensivpatienten allein durch einen positiven PCR-Test als Covid-19-F&auml;lle dem RKI gemeldet werden, gleich ob sie gerade einen Unfall hatten oder Herzflimmern, d.h.&nbsp;unabh&auml;ngig von der eigentlichen Einlieferungsursache.&nbsp;Dieses Problem wurde von einigen Kritikern bereits im Fr&uuml;hjahr bem&auml;ngelt, dass an Krebs Verstorbene mit pos. Test als Coronatote gemeldet worden seien.<\/p><p>K&ouml;nnten Sie auch dies bitte im Rahmen der jetzigen Situation pr&uuml;fen?<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre Arbeit und beste W&uuml;nsche!<\/p><p>Maren Meyer-Stoll<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger, <\/p><p>Zitat aus Ihrem Artikel <\/p><p>&ldquo;Um so erstaunlicher sind zwei Dinge: Zum einen scheint dieses Versagen den Medien herzlich egal zu sein. Kritik an der politischen Unt&auml;tigkeit bei der Beseitigung des Pflegenotstands ist Mangelware.&rdquo; <\/p><p>Dieser Satz hat mich an dem Vorgang aus dem Jahr 2008 erinnert, als Fr. Merkel im Bundeskanzleramt Chefredaktionen &ldquo;auf Linie gebracht&rdquo; hat. Es ging damals um die sog. Finanzkrise. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14874\">Siehe hier<\/a> unter 7. &ldquo;Die Vereinnahmung von Chefredakteuren durch Angela Merkel&rdquo;. Auszug daraus: <\/p><p>&ldquo;Gelegentlich treffen sich Spitzenpolitiker mit den Chefredakteuren wichtiger Medien. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden &ndash; es sei denn, diese Chefredakteure lassen sich bei solchen Gelegenheiten &bdquo;einkaufen&ldquo;. Als solches muss man das Treffen der Bundeskanzlerin mit den Chefredakteuren wichtiger Medien wenige Tage nach der Rettung der HRE durch die Bundesregierung Ende September 2008 betrachten.<br>\n&hellip;<br>\nIm konkreten Fall hat Angela Merkel im Gespr&auml;ch mit den Chefredakteuren nicht nur erreicht, dass diese keine Panik in der Finanzkrise verbreiten. Sie hat auch erreicht, dass &uuml;ber die gro&szlig;en Skandale der unn&ouml;tigen und teuren Rettung von IKB und HRE zum Beispiel bis heute weit gehend geschwiegen wird. Ein Beitrag im Berliner Tagesspiegel &uuml;ber die mit &uuml;ber 100 Milliarden &euro; f&uuml;r die HRE Geretteten wurde anschlie&szlig;end nicht weiter ausgewertet, obwohl er sehr viel mehr gab. Auch das ist ein Ergebnis der Einbindung der Chefredakteure.&rdquo; <\/p><p>Warum sollte dieser Tage nicht wieder ein solches Treffen stattgefunden haben, um ein fuer Fr. Merkel genehmes Ziel zu erreichen? Da sich so ein Vorgehen schon einmal sehr bewaehrt hat, warum sollten solche Politiker und Chefredakteure nicht wieder ein solches Spiel spielen? <\/p><p>Korrelation impliziert bekanntlich nicht Kausalitaet, aber wenn ich mir die einseitige Berichterstattung im Zusammenhang mit COVID-19 anschaue und jegliche kritische Kommentierung mit mindestens den Begriffen &ldquo;Nazi, Antisemit, Verschwoerungstheoretiker, Reichsbuerger&rdquo; anfaengt, dann koennte man geneigt sein, gewisse Hypothesen aufzustellen: &ldquo;Chefredaktionen begleiten das Wirken von Fr. Merkel mit Wohlwollen und bejubeln alles mit frenetischem Beifall, was aus dem Kanzleramt verkuendet wird.&rdquo;. <\/p><p>Schoene Gruesse, Pedro Saraiva <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>angesichts der&nbsp; so dramatischen Corona-Krise und des Pflegepersonalnotstandes m&uuml;sste&nbsp; die Frage erlaubt sein, ab wann unsere so sehr um ihre B&uuml;rger besorgte Bundeskanzlerei Merkel die Situation als &ldquo;Gro&szlig;schadensereignis&rdquo; ausruft und Sanit&auml;tspersonal zur Entsch&auml;rfung der Situation auf den Intensivstationen mobil macht. Oder gibt es ein solches Personal gar nicht? In den Gesundheits&auml;mtern geh&ouml;ren sie ja auch schon in Tarnanz&uuml;gen zur Personalausstattung.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.bundeswehr.de\/de\/organisation\/sanitaetsdienst\/aktuelles-im-sanitaetsdienst\/meldungen-aus-sanitaetsdienst\/multinationale-zivil-militaerische-katastrophenhilfe--247310\">bundeswehr.de\/de\/organisation\/sanitaetsdienst\/aktuelles-im-sanitaetsdienst\/meldungen-aus-sanitaetsdienst\/multinationale-zivil-militaerische-katastrophenhilfe&ndash;247310<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Gro&szlig;schadensereignisse erfordern l&auml;nder&uuml;bergreifendes Handeln, insbesondere wenn dabei eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an Erkrankten oder Verletzten auftreten. Zivile und milit&auml;rische Gesundheitsexperten aus&nbsp;EUEurop&auml;ische Union&nbsp;und&nbsp;NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partnerl&auml;ndern nahmen an einem multinationalen Workshop des Multinational&nbsp;Medical Coordination Centre \/ European Medical Command (MMCCMultinational Medical Coordination Centre&nbsp;\/&nbsp;EMCEuropean Medical Command) des Sanit&auml;tsdienstes der Bundeswehr Anfang M&auml;rz in Koblenz teil.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nS. Nitze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>danke f&uuml;r Ihre klaren Worte.<\/p><p>Der Notstand ist ja nichts Neues, bereits im Dezember 2019 hat der Tagesspiegel berichtet, dass die Charit&eacute; aus Personalmangel einen Aufnahmestop in der Kinderkrebsstation verh&auml;ngt hat:<br>\n&nbsp;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/pflegenotstand-in-berliner-kliniken-kalayci-treibt-leiharbeitsverbot-in-der-pflege-voran\/25341102.html\">tagesspiegel.de\/berlin\/pflegenotstand-in-berliner-kliniken-kalayci-treibt-leiharbeitsverbot-in-der-pflege-voran\/25341102.html<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Stein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>wie immer: Herr Spahn duckt sich weg, l&auml;chelt mit seiner Blasiertheit in der heutigen Pressekonferenz und vermittelt mal wieder den Eindruck, dass er &bdquo;nat&uuml;rlich&rdquo; der &bdquo;Macher&ldquo; ist.<\/p><p>Macher? Sein Ego ist riesengro&szlig; und sonst? Keine Strategie erarbeitet um den Pflegenotstand zu beheben! Das ist nur m&ouml;glich, wenn ich diesen verantwortungsvollen Beruf aufwerte! Und das geht nur mit angemessenen Geh&auml;ltern; wenige Euro sind eine Verh&ouml;hnung der Menschen, die ihr eigenes Leben in Gefahr bringen &ndash; man denke an fehlende Schutzausr&uuml;stung, aber jetzt werden ja die nicht sicheren Masken aus China verteilt?, &bdquo;vielen Dank&ldquo;! Wie sagte er zu Beginn der Corona-Krise: &bdquo;Wir werden uns verzeihen m&uuml;ssen!&ldquo; <\/p><p>So nebenbei: Wer eine E-Mail an ihn schreiben m&ouml;chte, der bemerkt schnell, dass er es den B&uuml;rgern ziemlich schwer macht und das wundert mich nicht!<\/p><p>Die Gesundheitslobby ist riesengro&szlig;, damit legt man sich nicht gerne an, man k&ouml;nnte sie ja sp&auml;ter mal gebrauchen -lukrative Jobs nach der aktiven Politik, das kennt man doch!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>erst einmal vielen Dank f&uuml;r ihre Nachrichtenplattform, die eine alternative Sichtweise in diesen turbulenten Zeiten, sowie Trost mit der Gewissheit bietet, dass da drau&szlig;en noch Leute sind die nicht blind die Regierungsverlautbarungen als das Ma&szlig; aller Dinge sehen.Ich bin seid ein paar Jahren&nbsp; auf einer Intensivstation t&auml;tig, und kann vieles aus ihrem Artikel nur best&auml;tigen. Insbesondere zu folgendem ein <\/p><p>Paar Worte:<br>\n&ndash; Zu Beginn der Coronakrise wurden wir von unserem Arbeitgeber unmissverst&auml;ndlich darauf hingewiesen, dass wir als Krankenpflegepersonal f&uuml;r Aufgaben des Zivilschutzes Dienstverpflichtet werden k&ouml;nnen. So weit so richtig, nur die Art der Mitteilung und der Zeitpunkt lie&szlig; nicht nur bei mir den Satz &ldquo;Euer Arsch geh&ouml;rt nun dem Staat&rdquo; im Kopf aufkommen. Aber da unsereins seine Arbeit aus &Uuml;berzeugung und nicht aus Opportunismus macht, erzeugte diese Mitteilung eher am&uuml;siertes grinsen. Gleichzeitig fragt man sich trotzdem, warum man uns als erstes mit Drohungen kommt und wir in der Sprache der Politik eher unter der Rubrik &ldquo;Menschenmaterial&rdquo; rangieren, statt seltener und gesuchter Spezialisten, (vgl. ITler und Ingenieure) die sonst wie hofiert werden.<\/p><p>&ndash; Jetzt sollen es also Kollegen von Normalstation richten. Bitte nicht falsch Verstehen, diese Kollegen leisten dort au&szlig;erordentliches, aber auf der Intensivstation kommt es auf Dinge an, die man in der Normalen Pflegeausbildung kaum lernt, und die ein Wissen erfordern welches man nicht im Schnellkurs lernen kann. Es k&ouml;nnen dinge passieren, die binnen Minuten eskalieren k&ouml;nnen und die ein gut geschultes und eingespieltes Team erfordern. Insbesondere bei den Covid-19 Intensivpatienten, deren Krankheitsbild paradox und z.T widerspr&uuml;chlich ist und so ganz anders ist, als das, was wir sonst unter ARDS (Acute respiratory distress syndrome) kennen. Dies ist ganz klar eine Bankrotterkl&auml;rung der Politik. Mir dr&auml;ngt sich das Bild des Letzten Aufgebots am Ende des 2ten Weltkriegs auf, ich bin geradezu versucht das Wort &ldquo;Pflegevolkssturm&rdquo; zu benutzen. Nunja, wir werde ja sehen, wie es weitergeht.<\/p><p>Machen sie weiter so! Man muss nicht mit allem einverstanden sein, aber genau so etwas zu lesen, macht f&uuml;r mich die Qualit&auml;t ihrer Seite aus, ihr seid super!<\/p><p>O.M<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nIhre Betroffenheit und Verzweiflung &uuml;ber die Zust&uuml;nde in deutschen Krankenh&auml;uern ist aus fast jedem Satz heraus zu lesen und ich teile Ihre Gef&uuml;hle.<br>\n&nbsp;<br>\nBei aller sachkundigen Analyse &ndash; neoliberale Politik, Schlie&szlig;ung kleinerer Krankenh&auml;user, die Privatisierung fast aller Krankenh&auml;user und die Vers&auml;umnisse der Stadt-Politik, Krankenh&auml;user baum&auml;&szlig;ig zu unterhalten, dazu das kunstvolle M&auml;rchen vom Pflegekr&auml;fte-Mangel &ndash; alles kalter Kaffee, der immer wieder neu aufgekocht wird &ndash; und doch &auml;ndert sich nichts!<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe k&uuml;rzlich mal in einer Klinik nachgefragt, wie die Krankenpflegeschulen besetzt sind. Ob es jetzt keine Ausbildungen mehr gebe, die Krankenpflegeschulen geschlossen seien &ndash; nein sind sie nicht. Jedes Jahr wird t&uuml;chtig ausgebildet. Wo bleibt dann das Personal?<br>\n&nbsp;<br>\nEs werden keine Halbtagskr&auml;fte oder tageweises Personal eingestellt! Nur Vollzeitkr&auml;fte! Da Krankenschwestern heutzutage keinem Orden mehr angeh&ouml;ren und somit &nbsp;freie Schwestern sind, heiraten sie, bekommen Kinder und w&uuml;rden gerne stundenweise oder halbtags arbeiten. Das w&uuml;rde nicht gemacht, weil es dann Probleme innerhalb der Teams g&auml;be, so die Antwort.<br>\n&nbsp;<br>\nIch habe selber mal vor Jahren auf einer Wach-Koma-Station erlebt, wie eine Kollegin, die nur von 8 Uhr bis 12 Uhr arbeiten konnte, das aber sehr gerne und leidenschaftlich, von fast allen Kolleginnen geradezu gemobbt wurde. Der pure Neid &uuml;ber diese Kollegin, die es nicht n&ouml;tig hatte, Vollzeit zu arbeiten, wie wir, die anderen.<br>\n&nbsp;<br>\n&Auml;hnliches habe ich vor einigen Monaten, als Besucherin in einem Alten-und Pflegeheim erlebt. Ich fragte mal so nach der Arbeitszufriedenheit und Arbeitszeit die Kolleginnen auf der Station. Nichts zu machen, lieber Jens Berger. Es herrscht eine tiefe Abneigung gegen&uuml;ber den Kolleginnen, die nur halb oder stundenweise arbeiten k&ouml;nnen oder wollen. Es gibt auch keinen sog. Wunschdienstplan! Es MUSS geschichtet werden! Das hei&szlig;t: Fr&uuml;h-Sp&auml;t-Fr&uuml;h-Sp&auml;t, wenn eine Dauernachtwache da ist. Wenn keine da ist hei&szlig;t es: Fr&uuml;h-Sp&auml;t-Nacht.<br>\n&nbsp;<br>\nWarum? Weil es ungerecht sei, wenn die einen nur Fr&uuml;h- und die anderen nur Sp&auml;tdienst machen! Was ist daran ungerecht, wenn eine Kollegin nur nachmittags arbeiten kann, weil dann ihr Mann zuhause bei den Kindern ist? Oder sie &ndash; wie ich &ndash; eher eine Sp&auml;t- bzw. Nachtarbeiterin ist und daher viel lieber nur Sp&auml;tdienst machte, die die anderen so hassen?!<br>\n&nbsp;<br>\nSie glauben gar nicht, was f&uuml;r ein Theater ich hatte, als ein Bereichsleiter mir zugestand, nur Sp&auml;tdienst zu machen. Da h&auml;tten doch alle anderen, die st&auml;ndig &uuml;ber den Sp&auml;tdienst jammerten und klagten, Freudenspr&uuml;nge machen k&ouml;nnen! Haben sie nicht! Als dieser Bereichsleiter dann wegging, war das Erste, was man mir dann von der Stationsleitung und den Kolleginnen triumphierend vor die Nase hielt: Jetzt musst du auch schichten!&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nF&uuml;r einen Personalchef oder die Klinikleitung ist es ein Gl&uuml;cksfall, wenn das Personal untereinander zerstritten ist. Dann haben sie leichtes Spiel. Sie agieren genauso, wie Sie es beschrieben haben. &bdquo;Dann holen wir uns f&uuml;r die Intensiv-Station eben welche von den anderen Stationen&ldquo; und ich sch&auml;tze, dass die, die geholt werden, sich auch noch geadelt f&uuml;hlen. Wo die Betriebsr&auml;te in diesen Krankenh&auml;usern und insbesondere der Charit&egrave; nicht nur Deutschlands Vorzeigeklinik, sondern auch total privatisiert, &nbsp;bleiben und was die zu sagen haben, h&ouml;rt man gar nichts.<br>\n&nbsp;<br>\nWie es in Krankenh&auml;usern oder Alten-und Pflegeheimen innerhalb des Personals und deren Solidarit&auml;t &ndash; oder besser noch &ndash; Kameradschaftlichkeit aussieht, dar&uuml;ber wird nicht gesprochen. Die &Ouml;ffentlichkeit wird durch &Auml;rzte-und andere Krankenhaus-Serien &ndash; wie &bdquo;In aller Freundschaft&ldquo; oder &bdquo;Bettys Diagnose&ldquo; total in die Irre gef&uuml;hrt. Ich wurde letztlich auf einer Tagung ernsthaft gefragt, ob das wirklich so sei, dass die Krankenschwestern alle hinter dem Chefarzt her w&auml;ren.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Holland und anderen meistens nordischen L&auml;ndern kennt man keinen Pflegekr&auml;fte- und Fachpflegekr&auml;ftemangel, weil dort alle so arbeiten k&ouml;nnen, d&uuml;rfen, wie sie es wollen. Da gibt es keinen Neid &ndash; habe ich in Holland erlebt &ndash; und eine ausgesprochen gute Sensibilit&auml;t f&uuml;reinander und kameradschaftliches freundschaftliches Miteinander.<br>\n&nbsp;<br>\nWarum also sollen Merkel und Spahn f&uuml;r bessere Arbeitszust&auml;nde in Krankenh&auml;usern und Kliniken sorgen? Die denken gar nicht daran, ist doch Merkels Arbeitsweise schon immer so gewesen: Teile und herrsche! Und Spahn ist ein gelehriger Sch&uuml;ler wie Merkel zu dem, was sie eh schon von &bdquo;Zersetzung&ldquo; wusste, eine gute Sch&uuml;lerin von Kohl war.<br>\n&nbsp;<br>\nDass die Pandemie, die nie enden darf, auch nie enden wird, liegt nicht an den Fallzahlen oder der Gef&auml;hrlichkeit dieses Virus, sondern einfach daran, dass Merkel mit der CDU nie wieder diese Gelegenheit haben wird, auf der Beliebtheitsskala nach ganz oben zu klettern und Jens Spahn in ihrem Windschatten gleich mit. Je mehr Drama mit anschlie&szlig;ender autorit&auml;rer L&ouml;sung auch auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder durch die Maskenpflicht, eine Virenschleuder ersten Ranges, desto besser.<br>\n&nbsp;<br>\nDazu das RKI mit dem &bdquo;Herrn der Viren&ldquo; und seiner Scharfmacherei, sowie seiner neuen Prognose, dass diese Pandemie wohl doch bis Ostern dauern k&ouml;nnte&hellip;was wird dann mit der Bundestagswahl? Die f&auml;llt wegen Corona aus und Merkel regiert weiter, ein w&uuml;rdiger Nachfolger ist eh nicht gefunden! So eine Sicherheit tut gut. Man liebt, was man kennt. Diktatur ist doch besser als Demokratie. &nbsp;Da k&ouml;nnen die Deutschen nicht widerstehen: Sie glauben! Selber denken wird bestraft!<br>\n&nbsp;<br>\nBeste, irgendwie auch fassungslose Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r den guten Artikel. Das was Sie beschreiben ist einer der Gr&uuml;nde weswegen ich nicht glaube das es den Verantwortlichen jetzt bei dem Virus Covid19 pl&ouml;tzlich um unsere Gesundheit geht.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAlexander Haack<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Bravo Herr Berger, das sind die richtigen Fragen die man im Zusammenhang mit der Corona Pandemie stellen muss. Auch ich erinnere mich noch gut an die Medien Kampagne im Januar zur Schlie&szlig;ung der Flachen Kliniken zu Gunsten von gro&szlig;en Klinik Konzernen. Zu der Zeit flimmerten bereits die Bilder aus China &uuml;ber die Bildschirme aber da hatte Herr Spahn offenbar noch Wichtigeres zu tun als Vorbereitungen f&uuml;r die drohende Katastrophe zu treffen. Als dann die Aktienb&ouml;rsen Mitte Februar bereits auf Tauschstation gegangen sind haben wir hier noch munter mit dem Segen des RKI Fasching gefeiert. Vielleicht h&auml;tte sich Herr Spahn bei den B&ouml;rsianern statt beim RKI Rat holen sollen. Nun spielen sich diese Leute als gro&szlig;e Macher, gefeiert von unseren Qualit&auml;tsmedien auf.<\/p><p>Die Qualit&auml;t unseres Gesundheitssystems sinkt &uuml;brigens nicht erst seit heute. Ich war von 2016 bis 18 wegen eines Augenleidens mit mehreren station&auml;ren Aufenthalten in Behandlung. 2016 waren die Wartes&auml;le zwar auch schon &uuml;berf&uuml;llt aber wer p&uuml;nktlich um 8 Uhr da war hatte eine gute Chance zum Mittag wieder raus zu sein. Das Personal wirkte damals noch vom Pfleger bis zum Oberarzt freundlich und kompetent.<\/p><p>Dann kam der Umzug der Augenklinik in eine dieser auf Gewinnmaximierung getrimmten Gro&szlig;kliniken. Schon beim ersten Besuch dort fielen mir die Bissigen Bemerkungen des Personals auf. Wartezeiten von 8 Stunden auf einem Klappstuhl waren von nun an die Regel und wehe man war zum falschen Zeitpunkt gerade einmal auf Toilette war, &bdquo;erster Aufruf, zweiter Aufruf, ja so geht es nat&uuml;rlich auch schneller&ldquo;, so der genervte Kommentar der Schwester. Dann flogen pl&ouml;tzlich die T&uuml;ren der Visite Zimmer auf und die Visite &Auml;rzte entschwanden mit wehenden Kitteln f&uuml;r 2-3 Stunden weil sie Notf&auml;lle behandeln mussten, solange ging dann gar nichts mehr (alles mehrfach erlebt). Im Sommer fiel dann gelegentlich auch einmal ein Patient von seinem Klappstuhl und musste reanimiert werden, weil es nat&uuml;rlich keine Klimaanlage auf dem Flur mit den Klappst&uuml;hlen gab.<\/p><p>Bei meinen station&auml;ren Aufenthalten hatte ich es zun&auml;chst auch in der Gro&szlig;klinik noch mit freundlichen und kompetenten Assistenz&auml;rzten zu tun, dann kamen die ausl&auml;ndischen Assistenz&auml;rzte die aber offenbar ehr nach ihren Lohnforderungen als ihrer &auml;rztlichen Qualifikation ausgesucht waren. Hier 3 Beispiele die ich so selbst erlebt habe:<\/p><p>Beispiel 1: Assistenzarzt kommt um mir &uuml;ber eine Flex&uuml;le per Spritze ein Medikament zu verabreichen und fragt mich ob ich w&uuml;sste wie die aufgeschraubt wird. Als er es dann endlich geschafft hat versucht er mir den Inhalt der Spritze zu injizieren und das mit solcher Gewalt das mir der gesamte Inhalt direkt ins Gesicht spritzte, die Flex&uuml;le war leider verstopft. Nun teilte er mir mit das er mir eine neue Flex&uuml;le setzen m&uuml;sse. Nichts gutes ahnend fragte ich ob wir daf&uuml;r vielleicht doch lieber eine Stationsschwester hinzuziehen sollten, das lehnte er energisch ab. Ergebnis, ein riesiger blauer Fleck am Arm.<\/p><p>Beispiel 2: Morgendliche Visite mach einer Augen OP. Assistenzarzt setzt seinen Spreizer f&uuml;r die Augenkontrolle so an das ich starke Schmerzen dabei hatte und lie&szlig; sich auch nicht beirren als ich ihm das sagte. Ergebnis ein komplett blutunterlaufenes Auge. Die erfahrenen &Auml;rzte die dann kamen haben den Spreizer nat&uuml;rlich auch ganz anders angesetzt wie dieser Arzt. Das ich nicht der Einzige war der mit diesem Assistenzarzt schlechte Erfahrungen gemacht hat konnte man den Gespr&auml;chen im Warteraum entnehmen.<\/p><p>Beispiel 3: Eine Visite mit einem ebenfalls ausl&auml;ndischen Oberarzt der mir zuvor eigentlich durch sein kompetentes und freundliches Auftreten angenehm in Erinnerung war. Nach einer Hornhaut Transplantation musste ich wegen einer verrutschten Linse nach einem Jahr ein zweites Mal operiert werden. Er verschrieb mir dann ein Medikament das Absto&szlig;ungsreaktionen nach einer Transplantation verhindert, in meinem Fall wurde aber nur die Linse gerichtet die Transplantation war ein Jahr zuvor. Kein Wunder, wenn drau&szlig;en 80 Patienten warten kann man es sich schlichtweg nicht leisten dicke Aktenordner mit Krankheitsverl&auml;ufen zu lesen, erschwert wird das sicher auch noch wenn die Muttersprache eigentlich eine Andere ist.<\/p><p>Nur das mich niemand falsch versteht, an solchen Dingen sind nicht die zugewanderten Fachkr&auml;fte schuld sondern ein System in dem es offenbar um Rendite Vorstellungen und nicht vorrangig um medizinische Qualifikation geht, um den Ansturm an Patienten wenigstens einigerma&szlig;en abarbeiten zu k&ouml;nnen. Durch Zuwanderung von Fachkr&auml;ften k&ouml;nnen uns den Numerus clausus f&uuml;r Medizinstudenten schlie&szlig;lich leisten.<\/p><p>Der Osten scheint hierbei so etwas wie das Testgel&auml;nde f&uuml;r allerlei neoliberale Experimente zu sein, denn f&auml;hrt man in die alten Bundesl&auml;nder ist z.B. die Versorgung mit Fach&auml;rzten NOCH eine ganz Andere. Etwas &Auml;hnliches habe ich &uuml;brigens auch in meiner beruflichen Praxis erlebt, da gab es Versuche bei denen die Besch&auml;ftigten ganz bewusst keinerlei positives Feedback sondern grunds&auml;tzlich nur Tadel erhalten haben, dazu kam ein st&auml;ndiger Druck die Arbeit auszulagern weil wir einfach zu teuer w&auml;ren.<\/p><p>Wundert sich da noch jemand &uuml;ber die Ausl&auml;nderfeindlichkeit im Osten? Es sind nat&uuml;rlich nicht die zugewanderten Fachkr&auml;fte die diesen Frust verursachen sondern ein System das Migranten ganz gezielt nutzt um Arbeitsbedingungen zu verschlechtern, den Arbeitsdruck zu erh&ouml;hen und L&ouml;hne zu dr&uuml;cken. Ich selbst habe eine Zeit lang in den Altbundesl&auml;ndern gearbeitet, dort muss man auch seinen Mann stehen, aber diesen Druck von oben, die B&uuml;rokratie und die st&auml;ndige &Uuml;berwachung durch die Vorgesetzten, das gab es dort jedenfalls nicht.<\/p><p>Machen sie weiter in diesem Sinne Herr Berger, wenn nicht die alternativen Medien, wer soll sonst &uuml;ber solche Zust&auml;nde reden?<\/p><p>Siegfried Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger bringt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66470\">in diesem Beitrag<\/a> seine Sorge &uuml;ber den seit vielen Jahren bestehenden Personalengpass auf den Intensivstationen zum Ausdruck. 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