{"id":66606,"date":"2020-11-06T16:22:43","date_gmt":"2020-11-06T15:22:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606"},"modified":"2020-11-06T16:22:43","modified_gmt":"2020-11-06T15:22:43","slug":"hinweise-des-tages-ii-465","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h01\">&ldquo;Europa stark machen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h02\">Bildungsgerechtigkeit locked-down<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h03\">Ein Impfstoff wird das Problem nicht l&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h04\">Erk&auml;ltung gen&uuml;gt nicht f&uuml;r Corona-Test<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h05\">H&auml;usliche Pflege in Corona-Zeiten: Die Nicht-Aufmerksamkeit f&uuml;r die &bdquo;unsichtbaren&ldquo; Pflegenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h06\">EU legt Richtlinie zu Mindestl&ouml;hnen und Tarifbindung vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h07\">Fleischindustrie: Billigproduktion endlich den Stecker ziehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h08\">Der Staat f&ouml;rdert die falschen E-Autos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h09\">Neue Tesla-Fabrik bei Berlin: Elon Musk will am Freitag pers&ouml;nlich Ingenieure rekrutieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h10\">Streitschrift f&uuml;r eine humane Schule: Digitalisierung first, nachdenken sp&auml;ter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h11\">Sachverst&auml;ndigenanh&ouml;rungen: Im Schnelldurchgang durch die Parlamente gehievt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h12\">Bundestag: Fingerabdruck in Personalausweisen wird Pflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h13\">Gemeingut Krankenhaus retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h14\">Krise in der Ostukraine: Warum einer halben Million Menschen das Wahlrecht entzogen wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h15\">Die Killer-Umwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66606#h16\">Pence oder Pelosi?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Europa stark machen&rdquo;<\/strong><br>\nBerliner Regierungs- und Oppositionspolitiker fordern in Reaktion auf die Pr&auml;sidentenwahl in den USA vereint eine St&auml;rkung der globalen Macht der EU. Man m&uuml;sse jetzt &ldquo;Europa stark machen&rdquo;, erkl&auml;rt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. &ldquo;Wir&rdquo; Europ&auml;er sollten &ldquo;auf der Weltb&uuml;hne selbst unseren Platz reklamieren&rdquo;, verlangt der FDP-Vorsitzende Christian Lindner. Laut Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der muss die EU k&uuml;nftig &ldquo;eine eigenst&auml;ndige Position&rdquo; entwickeln &ndash; &ldquo;mehr auf Augenh&ouml;he als bislang mit den USA&rdquo;. Experten nehmen bereits &ndash; ganz unabh&auml;ngig davon, ob Donald Trump oder Joe Biden die Wahl gewinnt &ndash; spezielle Konfliktfelder in den Blick. So urteilt der Pr&auml;sident der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP), Ex-Airbus-Chef Thomas Enders, &ldquo;transatlantisch&rdquo; werde in wirtschaftlichen Fragen &ldquo;weiter mit harten Bandagen gek&auml;mpft&rdquo;. Der Vorsitzende des Ausw&auml;rtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert R&ouml;ttgen (CDU), geht auch im Falle eines Biden-Wahlsiegs nicht davon aus, dass Trumps Strafz&ouml;lle oder die Sanktionen gegen Nord Stream 2 &ldquo;sofort zur&uuml;ckgenommen&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8433\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Ergebnis der US-Wahl anerkennen, M&auml;ngel beheben<\/strong><br>\nDie aktuelle H&auml;ngepartie zeigt auch einige der gravierenden M&auml;ngel des Wahlsystems auf, die schon in der Vergangenheit von der OSZE kritisiert wurden. Hinzu kommen viele andere strukturelle Probleme wie das antiquierte Mehrheitswahlsystem (,the winner takes it all&rsquo;), der Ausschluss von gut f&uuml;nf Millionen W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern wegen einer Gef&auml;ngnisstrafe sowie die geringe Anzahl und Schlie&szlig;ung von Wahllokalen insbesondere in von &auml;rmeren Menschen und Minderheiten bewohnten Gegenden. Auch die &Uuml;berrepr&auml;sentanz l&auml;ndlicher und eher konservativer Staaten und die politisch motivierten Ver&auml;nderungen von Wahlkreisgrenzen (,Gerrymandering&rsquo;) geh&ouml;ren zu diesen strukturellen Problemen. Dass in etwa einem Drittel der Bundesstaaten keine internationale Wahlbeobachtung erm&ouml;glicht wurde, widerspricht den Verpflichtungen der USA in der OSZE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ergebnis-der-us-wahl-anerkennen-maengel-beheben\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bildungsgerechtigkeit locked-down<\/strong><br>\nDie Oberstufen sind seit heute wieder im Fernunterricht. Pflichtschulen sind weiterhin ge&ouml;ffnet &ndash; &bdquo;vorerst&ldquo;. Berufst&auml;tige Eltern und ihre Kinder sind im Schulalltag zur&uuml;ck, dennoch fehlt von Alltag jede Spur. Schulaufgaben und Lernen werden mit den durch COVID-19 ver&auml;nderten Rahmenbedingungen zur Belastungsprobe f&uuml;r Familien. Neben der zentralen Frage, ob und welche Schulen ge&ouml;ffnet bleiben, sollen Sch&uuml;lerInnen auch jetzt die Lernziele erreichen und Lernstoff aus dem Vorjahr nachholen. Mittel und Ma&szlig;nahmen, um Schulen und ihre Sch&uuml;lerInnen durch die Krise zu f&uuml;hren, sind ein halbes Jahr nach den ersten Schulschlie&szlig;ungen noch nicht einmal geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/bildungsgerechtigkeit-locked-down\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein Impfstoff wird das Problem nicht l&ouml;sen<\/strong><br>\nDie &uuml;beraus schnelle Zulassung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 wird die weltweite Pandemie aber nicht aufhalten k&ouml;nnen. Selbst wenn es gelingen sollte, innerhalb eines Jahres einen genetisch unbedenklichen Impfstoff herzustellen, so ist es doch eine Illusion, man k&ouml;nne dann Impfdosen f&uuml;r acht Milliarden Menschen auf dieser Erde bereitstellen.<br>\nSuchen m&uuml;sste man eigentlich ein Konzept, um mit dem Virus zu leben. Alles andere ist eine Sackgasse. Am vergangenen Mittwoch hat die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung zusammen mit 53 &auml;rztlichen Berufsverb&auml;nden und den Virologen Streeck und Schmidt-Chanasit dazu aufgerufen, mit guten Hygienekonzepten Ausgangssperren &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen, mit Geboten die Bev&ouml;lkerung mitzunehmen statt mit Verboten zu bevormunden und gef&auml;hrdete Bev&ouml;lkerungsgruppen besonders zu sch&uuml;tzen, ohne sie zu isolieren.<br>\nMehr &auml;rztlichen Sachverstand gibt es kaum in unserem Land. Aber er findet keine Beachtung. Sechzehn Ministerpr&auml;sident*innen und eine Bundeskanzlerin wissen es besser. Ich erkenne mein Land nicht wieder: Die Stadt Menden in Nordrhein-Westfalen will Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rger, die sich nicht an die Quarant&auml;ne-Vorschriften halten, in einer Turnhalle kasernieren. Ein SPD-Gesundheitsexperte will das Grundrecht auf Unverletzbarkeit der Wohnung antasten. Ein gr&uuml;ner Ministerpr&auml;sident &ndash; und nicht nur er &ndash; ruft zur Denunziation auf. Die Stadt Essen hatte sogar extra ein &ndash; unterdessen zur&uuml;ckgezogenes &ndash; Online-Formular f&uuml;r Denunziationen auf ihrer Homepage im Angebot. Das alles hinterl&auml;sst mich betr&uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Ein-Impfstoff-wird-das-Problem-nicht-losen\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Erk&auml;ltung gen&uuml;gt nicht f&uuml;r Corona-Test<\/strong><br>\nDer Vizepr&auml;sident des Robert-Koch-Instituts, Lars Schaade, hat am Dienstag in Berlin eine neue Teststrategie bei Corona-Verdachtsf&auml;llen angek&uuml;ndigt. Wenn alle Patienten mit Erk&auml;ltungssymptomen auf Corona getestet w&uuml;rden, brauche man jede Woche mehr als drei Millionen Tests. &bdquo;Das ist weder m&ouml;glich noch erforderlich&ldquo;, sagte Schaade. Um m&ouml;glichst zielgerichtet vorzugehen, sollen &Auml;rzte nur noch testen, wenn mehrere Symptome wie hohes Fieber, Husten und Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns zusammenkommen, wenn die Patienten zur Risikogruppe geh&ouml;ren oder Kontakt mit einem Infizierten hatten. Um sofort eine Einsch&auml;tzung vornehmen zu k&ouml;nnen, sollten zunehmend Antigentests eingesetzt werden.<br>\nEine neue Teststrategie unterst&uuml;tzt der Verband der Labormediziner ALM (Akkreditierte Labore in der Medizin) ausdr&uuml;cklich. Seinem Vorsitzenden Michael M&uuml;ller zufolge sind die Testkapazit&auml;ten in Deutschland praktisch ausgesch&ouml;pft. &bdquo;Wir haben die rote Ampel eigentlich &uuml;berfahren&ldquo;, sagte M&uuml;ller. Es sei gut, dass die Tests jetzt auf das n&ouml;tige und sinnvolle Ma&szlig; zur&uuml;ckgef&uuml;hrt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/neue-teststrategie-des-rki-erkaeltung-genuegt-nicht-fuer-corona-test-17033921.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Und die Testkapazit&auml;ten hat niemand beim RKI oder im Bundesgesundheitsministerium zuvor gewusst? Das Testen von gesunden Personen ist bereits fr&uuml;hzeitig kritisiert worden &ndash; ganz abgesehen von der Aussagekraft positiver PCR-Testergebnisse. Bitte lesen Sie dazu z.B.<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60685\">Coronavirus: Epidemische Lage von nationaler Tragweite?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61836\">Covid-19-Fallzahlen &ndash; das Problem der &bdquo;falsch positiven Ergebnisse&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>H&auml;usliche Pflege in Corona-Zeiten: Die Nicht-Aufmerksamkeit f&uuml;r die &bdquo;unsichtbaren&ldquo; Pflegenden<\/strong><br>\nIn der derzeit ablaufenden zweiten Corona-Welle stehen wieder einmal die Krankenh&auml;user und darunter die Intensivstationen im Mittelpunkt der aufgeregten Berichterstattung &ndash; Intensivstationen: Sorge vor der Belastungsgrenze oder Mehr Intensivpatienten: Kliniken treten auf die Bremse oder Immer mehr Covid-Patienten m&uuml;ssen ins Krankenhaus, die Aufz&auml;hlung solcher Berichte lie&szlig;e sich endlos fortsetzen. Und immer wieder wird ein zentrales Merkmal erkennbar: Der Mangel an Pflegepersonal mit der notwendigen fachlichen Expertise auf den Intensivstationen ist das Problem. Nicht fehlende Betten oder Beatmungsger&auml;te, sondern Menschen. Und eben nicht irgendwelche Menschen, sondern die m&uuml;ssen gerade hier, am Ende der Corona-Kette, auch noch passungsf&auml;hig sein zu einem Teilbereich der Medizin und der Pflege, wo es in den vergangenen Jahren enorme technische und prozessuale Fortschritte gegeben hat, dem viele Menschen ihr &Uuml;berleben verdanken. Nicht ohne Grund braucht man in der Intensivpflege eine zweij&auml;hrige Fachweiterbildung.<br>\nSo wichtig es ist, &uuml;ber die offensichtlichen Engpassfaktoren in der Intensivmedizin zu diskutieren und auch dar&uuml;ber, was man h&auml;tte machen m&uuml;ssen bzw. k&ouml;nnen seit der ersten Welle &ndash; man darf nicht die gro&szlig;en anderen Bereiche, in den die pflegerische Versorgung von Millionen Menschen sichergestellt werden muss, aus den Augen verlieren. Dabei muss man zur Kenntnis nehmen, dass in der Langzeitpflege wenn, dann vor allem &uuml;ber die Pflegeheime berichtet wird (unter den medialen Rahmenbedingungen einer Aufmerksamkeits&ouml;konomie vor allem &ndash; erneut &ndash; bei Corona-F&auml;llen unter den Bewohnern und den Pflegekr&auml;ften in einzelnen Heimen). Die Situation der ambulanten Pflegedienste ist auch derzeit, wie im Fr&uuml;hjahr, kaum bis gar nicht auf dem Schirm der Berichterstattung. Und wie sieht es dort aus, wo die meisten Pflegebed&uuml;rftigen, weit mehr als 70 Prozent, versorgt und gepflegt werden? Also in der h&auml;uslichen Pflege? Und wie geht es den vielen pflegenden Angeh&ouml;rigen, ohne die innerhalb von Minuten das deutsche Pflegesystem zusammenbrechen w&uuml;rde?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/11\/05\/die-unsichtbaren-pflegenden\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU legt Richtlinie zu Mindestl&ouml;hnen und Tarifbindung vor<\/strong><br>\nVergangene Woche hat die EU-Kommission den Entwurf einer Richtlinie &bdquo;&uuml;ber angemessene Mindestl&ouml;hne in der Europ&auml;ischen Union&ldquo; vorgestellt. Damit sollen die verschiedenen Mindestl&ouml;hne in Europa gest&auml;rkt werden. Eine konkrete H&ouml;he nannte die EU nicht. Der DGB fordert 60 Prozent des Median-Lohns.<br>\nVergangene Woche hat die EU-Kommission den Entwurf einer Richtlinie &bdquo;&uuml;ber angemessene Mindestl&ouml;hne in der Europ&auml;ischen Union&ldquo; vorgelegt. Darin schl&auml;gt sie nicht nur Regeln zur St&auml;rkung der verschiedenen Mindestlohnsysteme in Europa vor, sondern auch Ma&szlig;nahmen, die die Abdeckung mit Tarifvertr&auml;gen st&auml;rken sollen.<br>\nDer Richtlinienentwurf will EU-Mitgliedsstaaten, die bereits Mindestl&ouml;hne haben, dazu verpflichten, f&uuml;r deren &bdquo;Angemessenheit&ldquo; zu sorgen. Sie nennt daf&uuml;r Kriterien, wie die Kaufkraft der Mindestl&ouml;hne, das allgemeine Niveau der Bruttol&ouml;hne, deren Verteilung und Wachstumsrate sowie die Entwicklung der Arbeitsproduktivit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++39aa0f2e-200e-11eb-8b1e-001a4a16011a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fleischindustrie: Billigproduktion endlich den Stecker ziehen!<\/strong><br>\nDie Ausbeutung in der Fleischindustrie hat System. T&ouml;nnies &amp; Co. geht es nur um Profite und Image. Sie speisen die Mehrheit der Arbeiter mit Werkvertr&auml;gen ab und scheren sich nicht um ihre Gesundheit. Corona versch&auml;rft die Situation dramatisch. Hier helfen nur harte Gesetze. Ein Entwurf liegt bereit, die CDU muss ihre Blockade dagegen sofort aufgeben, fordert das #schlaglicht 40\/2020 aus Niedersachsen.<br>\nEs ist erst wenige Monate her, da trat Clemens T&ouml;nnies vor die versammelte Presse. Leicht zerknirscht gab der Chef des bundesweit gr&ouml;&szlig;ten Fleischkonzerns ein Statement zu den mehr als tausend Corona-Infektionen in einem seiner Betriebe ab. Neben pflichtschuldigem Bedauern war viel von unternehmerischer Verantwortung die Rede. Als Bonbon k&uuml;ndigte der oberste Fleischbaron Ver&auml;nderungen an, um &ndash; festhalten &ndash; das Image der Branche zu heben. Es liegt also am Erscheinungsbild. Worte zur notwendigen Verbesserung der Arbeit- und Lebensbedingungen der Besch&auml;ftigten brachte er nicht &uuml;ber seine Lippen. Sympathisch, oder?<br>\nFakt ist: Aus den Vorf&auml;llen im Fr&uuml;hjahr hat die Fleischindustrie keine Lehren gezogen. Die gro&szlig;e Mehrheit reitet weiter auf der Welle der organisierten Verantwortungslosigkeit. Regelm&auml;&szlig;ig kommt es im Umfeld der Betriebe zu neuen Ansteckungen mit Covid-19. Im nieders&auml;chsischen S&ouml;gel gab es bei der Firma Weidemark &ndash; zuf&auml;llig eine T&ouml;nnies-Tochter &ndash; im Oktober &uuml;ber hundert Infizierte. Das ist kein Wunder. Massenunterk&uuml;nfte mit winzigen Zimmern sind immer noch die Regel. Den Weg zur Arbeit m&uuml;ssen die zumeist osteurop&auml;ischen Arbeiter dicht gedr&auml;ngt in Bussen zur&uuml;cklegen. Ihre Gesundheit spielt offenkundig keine Rolle!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++4e3b7d08-1f3a-11eb-953b-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Staat f&ouml;rdert die falschen E-Autos<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der hat h&ouml;here Pr&auml;mien f&uuml;r den Kauf von Elektroautos verlangt. In einem Gastkommentar macht Lorenz Jarass* deutlich, dass die bisherige F&ouml;rderpraxis nicht zielf&uuml;hrend ist, weil aus &ouml;kologischer Sicht die falschen E-Autos gef&ouml;rdert werden.<br>\n&bdquo;Verl&auml;ngern, ausbauen, h&ouml;her setzen&ldquo; &ndash; S&ouml;der will Elektropr&auml;mien deutlich ausweiten&ldquo;, lautete heute eine Schlagzeile des Handelsblatts. Er spricht sich f&uuml;r eine massive Erh&ouml;hung der Kaufpr&auml;mien f&uuml;r Elektroautos aus. Nach Ansicht des Systemanalytikers Lorenz Jarass w&auml;re die Intensivierung der F&ouml;rderung ohne deren Umbau jedoch verfehlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/oekologie\/kaufpraemie-e-autos-jarass\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neue Tesla-Fabrik bei Berlin: Elon Musk will am Freitag pers&ouml;nlich Ingenieure rekrutieren<\/strong><br>\nTesla-Chef Elon Musk wird spontan am Freitag seine Autofabrik besuchen. Er k&uuml;ndigte auf Twitter an, selbst Vorstellungsgespr&auml;che zu &uuml;bernehmen, und teilte eine Mail-Adresse f&uuml;r Bewerbungen mit. Der Arbeitsagentur-Chef verriet derweil den Tesla-Einstiegslohn.<br>\nTesla-Chef Elon Musk stattet der Autofabrik-Baustelle in Gr&uuml;nheide bei Berlin einen Spontanbesuch ab. Der Firmenchef landete am Donnerstagmorgen am Flughafen BER. Auf Twitter erkl&auml;rte Musk, er wolle am Freitag pers&ouml;nlich Bewerbungsgespr&auml;che mit Interessenten f&uuml;r Ingenieursstellen in der neuen Fabrik f&uuml;hren. Er forderte Bewerber auf, ihm ihre Unterlagen per E-Mail zu schicken.<br>\nDer Chef der Agentur f&uuml;r Arbeit in Frankfurt (Oder) hatte sich in einem Interview mit der &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; zuversichtlich ge&auml;u&szlig;ert, dass Tesla die f&uuml;r den Beginn der Autoproduktion notwendigen 7000 Mitarbeiter rechtzeitig einstellen k&ouml;nne.<br>\nDas Unternehmen sei bereit, Quereinsteiger einzustellen und im Werk weiterzuqualifizieren, sagte Jochem Freyer der Zeitung vom Mittwoch. Der Einstiegslohn bei Tesla betrage monatlich rund 2700 Euro brutto.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article219381262\/Tesla-Fabrik-bei-Berlin-Elon-Musk-will-persoenlich-Ingenieure-rekrutieren.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Vision&auml;r kommt, um Visionen zu verbreiten. Tesla ist bekannt daf&uuml;r, <a href=\"https:\/\/www.pnn.de\/wenn-noetig-nachts-arbeiten-was-deutsche-fachkraefte-bei-tesla-erwartet\/26004392.html\">hohen Arbeitseinsatz<\/a> und viele &Uuml;berstunden zu fordern im Gegenzug f&uuml;r eher <a href=\"https:\/\/www.kununu.com\/de\/tesla-deutschland\/gehalt\">magere, untertarifliche Geh&auml;lter<\/a>. Dieser Artikel und die Zahlen schlagen aber dem Fass den Boden aus. Der Artikel ist missverst&auml;ndlich formuliert, aber anscheinend (??) m&ouml;chte Elon Musk pers&ouml;nlich Top-Ingenieure einstellen und denen (kann das wirklich wahr sein?) ein Mickergehalt von 2.700 Euro brutto im Monat (also kaum mehr als 30.000 Euro im Jahr) zahlen. Das entspr&auml;che so ungef&auml;hr <a href=\"https:\/\/www.maz-online.de\/Brandenburg\/Gehaltsatlas-So-viel-oder-wenig-verdienen-die-Brandenburger\">dem (niedrigen) Durchschnittslohn in Brandenburg<\/a>. Man m&ouml;chte annehmen, dass man f&uuml;r so wenig Geld keinen Mechaniker und vor allem keinen Ingenieur oder Informatiker bekommt (der angebliche Fachkr&auml;ftemangel!), aber Musk spekuliert anscheinend auf <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Tesla-will-Mitarbeiter-aus-Polen-anwerben-article21514261.html\">Billigl&ouml;hner aus Polen<\/a> und will sich vermutlich nicht dem IG-Metall-Tarifvertrag &ndash; und am liebsten auch nicht dem deutschen Arbeitsrecht &ndash; <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/tesla-in-brandenburg-wie-wird-die-firma-als-arbeitgeber-in-deutschland-sein-a-807705f2-f02a-4006-b3a8-a67bccecac0f\">unterwerfen<\/a>. Vielleicht kann Ministerpr&auml;sident Woidke noch mal erkl&auml;ren, warum es ihm so wichtig war, f&uuml;r einen so schlechten Arbeitgeber <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2020-02\/tesla-subventionen-gruenheide-elektromobilitaet-elon-musk\">hunderte Millionen Euro an Subventionen und Steuererleichterungen<\/a> zum Fenster rauszuwerfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streitschrift f&uuml;r eine humane Schule: Digitalisierung first, nachdenken sp&auml;ter?<\/strong><br>\nProvoziert durch eine eindimensionale mediale Diskussion &uuml;ber die Notwendigkeit einer Digitalisierung der Schulen und die Tatsache, dass im Beratungsgremium der Bundesregierung &bdquo;Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft&ldquo; keine P&auml;dagogen, Lernpsychologen und Neurowissenschaftler sitzen, sondern nur Vertreter der Industrie, r&uuml;ckt Uli Gierschner, der selbst Lehrer ist, in diesem Text weitgehend ausgeblendete psychoanalytische und soziologische Erkenntnisse ins Blickfeld, um die Diskussion hinsichtlich der Digitalisierung im Bildungsbereich zu vertiefen und zu erweitern und f&uuml;r eine nicht&ouml;konomistische humane Orientierung zu streiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/201106-Digitalisierung-first.pdf\">PDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndigenanh&ouml;rungen: Im Schnelldurchgang durch die Parlamente gehievt<\/strong><br>\nDer Politbetrieb l&auml;uft auf Hochtouren, eine Anh&ouml;rung zu Gesetzentw&uuml;rfen in den Aussch&uuml;ssen reiht sich an die n&auml;chste. Die Sachverst&auml;ndigen geben sich die Klinken in die Hand.<br>\nEin Kommentar &uuml;ber parlamentarische Anh&ouml;rungen: Wir m&ouml;chten uns beschweren, aber auch ein paar Ideen einwerfen, wie es besser laufen k&ouml;nnte.<br>\nUm es gleich vorweg zu sagen: Es ist eine Anerkennung und manchmal gar eine Ehre, als Sachverst&auml;ndige von Parlamenten nach der eigenen Expertise gefragt zu werden. Es ist auch eine Gelegenheit, Politik und Recht mitzugestalten, ohne selbst ein politisches Amt innezuhaben. Und wer Lust auf Politik und Parlamente hat, kann zudem viel dar&uuml;ber lernen, wie demokratische Prozesse hierzulande in der Praxis wirklich ablaufen und welcher Arbeitsalltag die Abgeordneten pr&auml;gt.<br>\nWer allerdings die so gut wie immer unbezahlte Sachverst&auml;ndigent&auml;tigkeit einige Male ausgef&uuml;hrt hat, wird sich des Gef&uuml;hls nur schwer erwehren k&ouml;nnen, dass auch einiges faul ist im Staate. Um zu beschreiben, woran es oft hakt und wie man sich &uuml;berhaupt eine parlamentarische Anh&ouml;rung aus Sicht des Experten vorstellen kann, fassen wir unsere Erfahrungen (nicht das erste Mal) zusammen und schlagen zugleich Verbesserungen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/sachverstaendigenanhoerungen-im-schnelldurchgang-durch-die-parlamente-gehievt\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundestag: Fingerabdruck in Personalausweisen wird Pflicht<\/strong><br>\nAuch Papierfotos sind k&uuml;nftig verboten, um die Sicherheit der Dokumente zu erh&ouml;hen. Beim Geschlecht k&ouml;nnen Menschen im Personalausweis k&uuml;nftig ein &ldquo;X&rdquo; eintragen lassen.<br>\nUm F&auml;lschungen vorzubeugen, werden zwei Fingerabdr&uuml;cke in P&auml;ssen und Personalausweisen obligatorisch. Passfotos auf Papier werden unzul&auml;ssig. Diese und andere Neuerungen sieht das &ldquo;Gesetz zur St&auml;rkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen&rdquo; vor, das am Donnerstagabend im Bundestag verabschiedet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/personalausweis-fingerabdruck-foto-1.5106315\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gemeingut Krankenhaus retten<\/strong><br>\nIn Deutschland schlie&szlig;en seit Jahren fast monatlich Krankenh&auml;user. Kommunale Kliniken machen dicht, weil ihnen das Geld ausgeht, private Kliniken werden geschlossen, weil sie aus Sicht der Eigent&uuml;mer nicht gen&uuml;gend Rendite erbringen. Der Bund f&ouml;rdert solche Schlie&szlig;ungen sogar mit 500 Millionen Euro j&auml;hrlich! Diese Entwicklung muss umgehend gestoppt werden. Krankenh&auml;user retten Leben. Wir brauchen sie in Krisenzeiten und im Alltag.<br>\nZu den Impulsgebern aktueller Schlie&szlig;ungen geh&ouml;rt die Bertelsmann Stiftung, die mit einer Studie im Juli 2019, die Ausd&uuml;nnung der Krankenhauslandschaft empfohlen hat. Extremszenarien von beauftragten Gutachtern legen die Reduktion von 1400 Plankrankenh&auml;usern auf nur noch 330 Super-Kliniken nahe.<br>\nUnverz&uuml;glich, noch im Sommer 2019, hat das Land Nordrhein-Westfalen mit der Umsetzung begonnen und die Berateragentur Partnerschaft Deutschland &ndash; Berater der &ouml;ffentlichen Hand GmbH mit einem Gutachten beauftragt. Danach soll die Zahl der Kliniken in diesem Bundesland um bis zu 60 Prozent reduziert werden. Bis zum Sp&auml;tsommer 2020 wird in NRW ein neuer Krankenhausplan ausgearbeitet. Krankenh&auml;user, die nicht wieder in den Plan aufgenommen werden, sind gezwungen zu schlie&szlig;en. NRW gilt als Pilotprojekt, es dient als Vorbild auch f&uuml;r andere Bundesl&auml;nder.<br>\nDer R&uuml;ckzug von Krankenhausversorgung aus der Fl&auml;che wird f&uuml;r Akutkranke das Sterblichkeitsrisiko erh&ouml;hen. Profiteure werden die f&uuml;nf gro&szlig;en privaten Klinikkonzerne sein: Fresenius, Helios, Sana, Asklepios und Rh&ouml;n-Kliniken. Sie werden im Gegensatz zu &ouml;ffentlichen Krankenh&auml;usern in der Lage sein, gro&szlig;e Zentralkiniken einzurichten. Der weiteren Privatisierung im Krankenhaussektor wird damit T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/krankenhausschliessungen\/#1604497252438-cba0189f-848c\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krise in der Ostukraine: Warum einer halben Million Menschen das Wahlrecht entzogen wurde<\/strong><br>\nViele Menschen in der Ostukraine f&uuml;hlen sich von der Regierung in Kiew vernachl&auml;ssigt &ndash; und wenden sich prorussischen Kr&auml;ften zu.<br>\nDmitri Holodov steht vor einem Haufen Schutt, der einmal sein Haus war. Ziegelsteine und Altmetall sind alles, was davon &uuml;brig geblieben ist. &bdquo;Innerhalb von 15 Minuten brannte das ganze Haus ab&ldquo;, sagt der 41-J&auml;hrige. Wochenlang tobten Waldbr&auml;nde in der Ostukraine und zerst&ouml;rten ganze Siedlungen &ndash; wie in Sjewjerodonezk. Holodov schl&auml;ft nun in einem gl&auml;sernen Gew&auml;chshaus, das das Feuer &uuml;berstanden hat. Seine Frau, die zwei Kinder und seine Nichte wohnen zurzeit bei seiner Schwester. Mehr als drei Wochen sind seit den Br&auml;nden vergangenen, doch die Aufr&auml;umarbeiten werden noch Wochen andauern.<br>\nEin bei&szlig;ender Rauchgeruch h&auml;ngt noch immer in der Luft. &bdquo;Die Kompensation, die uns der Staat zur Verf&uuml;gung stellt, reicht nicht aus, um diese H&auml;user wiederaufzubauen&ldquo;, sagt er. 300.000 Grywna stehen ihm zu, knapp 9000 Euro. Deshalb muss Holodov, der bei einem Internet- und Telefonanbieter arbeitet, nun das Altmetall von seinem Haus verkaufen &ndash; f&uuml;r drei Grywna je Kilogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/krise-in-der-ostukraine-warum-einer-halben-million-menschen-das-wahlrecht-entzogen-wurde\/26595790.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Killer-Umwelt<\/strong><br>\nEine falsche Umweltpolitik hat entscheidend zur Entstehung der Corona-Krise beigetragen &mdash; eine richtige kann helfen, sie zu heilen. Obwohl im vergangenen Jahr &mdash; Stichwort: Greta &mdash; in besonderem Ma&szlig;e Umwelt- und Klimafragen durch die Presse gingen, konnte dieses gesch&auml;rfte Bewusstsein nicht ins neue Jahr hin&uuml;bergerettet werden. Seit Monaten gibt es nur noch ein Problem: Corona. Und das wird vom Thema Umwelt konsequent getrennt analysiert. Das ist bequemer. Man kann die Schuld f&uuml;r alles so bei unverantwortlichen Party-People und Maskenverweigerern abladen. Der Biologe und Buchautor Clemens G. Arvay beleuchtet in seinem Buch &bdquo;Wir k&ouml;nnen es besser&ldquo; Zusammenh&auml;nge, die sonst unter den Teppich gekehrt werden: Die Missst&auml;nde in der Tierhaltung und generell das Verh&auml;ltnis Mensch-Tier, der Billiglohnsektor mit den dadurch verursachten sozialen und hygienischen Problemen wie auch die Feinstaubbelastung in der Luft &mdash; speziell in Norditalien &mdash; trugen entscheidend zur Verbreitung des Virus bei. Viele von uns sind jedoch Luftverpester sowie Nutznie&szlig;er von Dumpingl&ouml;hnen und Fleisch aus Massentierhaltung. Ein radikales Umdenken ist n&ouml;tig und eine Verlagerung des Aufmerksamkeitsfokus in Bezug auf Corona. Nichts darf wieder so werden wie &bdquo;vorher&ldquo;. Der Fokus muss auf unserer durch Menschen verschuldeten Killer-Umwelt liegen, nicht auf einem vermeintlichen &bdquo;Killer-Virus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/die-killer-umwelt\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pence oder Pelosi?<\/strong><br>\nDrei Tage nach der Pr&auml;sidentenwahl in den USA haben Donald Trumps Anw&auml;lte in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan, Pennsylvania, Nevada, Arizona und Georgia Beschwerden eingelegt. &Uuml;ber diese Beschwerden m&uuml;ssten die Gerichte sp&auml;testens bis zum 8. Dezember entschieden haben. An diesem Tag m&uuml;ssen die Bundesstaaten n&auml;mlich die Wahlm&auml;nner benennen, die sie in das Wahlkollegium entsenden, das am 14. Dezember den Pr&auml;sidenten w&auml;hlen soll.<br>\nOb der Instanzenweg bis dahin so weit abgeschlossen ist, dass man sich in allen Bundesstaaten auf Wahlm&auml;nner nach dem Wahlergebnis einigt, ist jedoch nicht sicher. Kommt kein Wahlkollegium zustande, entscheidet das Repr&auml;sentantenhaus &uuml;ber den neuen Pr&auml;sidenten. Auch &uuml;ber dessen neue Zusammensetzung besteht noch keine endg&uuml;ltige Klarheit. Dem derzeitigen Ausz&auml;hlungsstand nach konnten die Republikaner zwar dort um mindestens elf Sitze zulegen und f&uuml;hren in neun der 18 noch offenen Rennen &ndash; aber um die demokratische Mehrheit zu kippen m&uuml;ssten sie drei weitere Wahlkreise erobern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pence-oder-Pelosi-4950512.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66606","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66606","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66606"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66606\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66609,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66606\/revisions\/66609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66606"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66606"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66606"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}