{"id":66729,"date":"2020-11-11T08:35:30","date_gmt":"2020-11-11T07:35:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729"},"modified":"2020-11-11T08:50:04","modified_gmt":"2020-11-11T07:50:04","slug":"hinweise-des-tages-3738","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h01\">Frau von der Leyen und ihr Berater-Dilemma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h02\">Gesundheits&ndash;informationen: Spahn startet Kooperation mit Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h03\">Den Deutschen geht&rsquo;s gut &ndash; nur die Alten leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h04\">Bewerberfrist f&uuml;r Versuch endet &ndash; Millionen wollen Grundeinkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h05\">Die &ldquo;Geopolitik des Impfstoffs&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h06\">Vergesst die Jugend nicht schon wieder!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h07\">Total bescheuert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h08\">Kritik an massiver Ausweitung industrieller Landwirtschaft in Argentinien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h09\">Was hat die Verfassungsschutzoperation &ldquo;Opalgr&uuml;n&rdquo; mit dem Anschlag vom Breitscheidplatz zu tun?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h10\">Die entscheidende Ursache f&uuml;r Trumps Wahlniederlage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h11\">Trump: &ldquo;We Will Win!&rdquo; &ndash; mit dem Milit&auml;r?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h12\">Kompromisslos: Polnische Proteste gegen Kirche und Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h13\">Von Westasien bis zum Kaukasus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h14\">Aung San Suu Kyi, die missverstandene Demokratie-Ikone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h15\">Das wei&szlig;e Gold der Verkehrswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h16\">Kanadisches Experiment: Mit Bargeld gegen Obdachlosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h17\">EU-Regierungen planen Verbot sicherer Verschl&uuml;sselung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66729#h18\">Live-Medien verschwenden bloss unsere Zeit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Frau von der Leyen und ihr Berater-Dilemma<\/strong><br>\nDie ganze Welt blickt in die USA. Doch was passiert eigentlich in Br&uuml;ssel? Frau von der Leyen hat einen Berater. Mal wieder. Der k&ouml;nnte f&uuml;r einen Skandal sorgen. Mal wieder. [&hellip;] Nun hat die Europ&auml;ische Kommission aber nat&uuml;rlich keine Organisationsstruktur, die es erlaubt, T&uuml;pen einfach so zu besch&auml;ftigen, deren einzige Kompetenz darin besteht, ihre Kommissionspr&auml;sidentin im Amt irgendwie GUT AUSSEHEN zu lassen. Das hat vermutlich auch Frau von der Leyen gemerkt. Gern h&auml;tte sie mit Jens Flosdorff wohl gemacht, was sie immer mit ihm gemacht hat. Und ihm die gut dotierte Stelle des Pressesprechers zugeschanzt. Doch &ndash; leider, leider, leider &ndash; ist sie hier nicht mehr in Berlin, sondern in Br&uuml;ssel. Willkommen, bienvenue, welcome! [&hellip;]<br>\nDa Frau von der Leyen ihren privaten Coach &ndash; und pers&ouml;nlichen Freund &ndash; mangels Qualifikation also nicht in einer der verf&uuml;gbaren Positionen installieren konnte, tat sie Folgendes: Sie erfand einfach eine neue.<br>\nDamit wir uns richtig verstehen: Die Kommissionspr&auml;sidentin erfindet eine Position, die es in der streng hierarchisierten Kommissionsb&uuml;rokratie gar nicht gibt, nur um einen Gefolgsmann, der die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen nicht erf&uuml;llt, auf EU-Kosten besch&auml;ftigen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie f&uuml;r Flosdorff geschaffene Stelle tr&auml;gt die verbl&uuml;ffend unverschleierte Bezeichnung &ldquo;BERATER f&uuml;r Kommunikation des Kabinetts&rdquo; (&ldquo;conseiller en communication de son cabinet&rdquo;). Und weist dem in allen europ&auml;ischen Belangen v&ouml;llig unbeschlagenen PR-Coach &ndash; der Einfachheit halber &ndash; als einzige Aufgabe zu, zu tun, was er immer getan hat: Seine Chefin gut aussehen zu lassen. [&hellip;]<br>\nUnvorsichtigerweise hat von der Leyen &ndash; noblesse oblige &ndash; sich hier nicht lumpen lassen und ihren &ndash; nach den Einstellungskriterien f&uuml;r EU-Beamte g&auml;nzlich ungeeigneten &ndash; Bild-Berater aus dem Stand in den zweith&ouml;chsten Dienstgrad (AD15) von sechzehn m&ouml;glichen katapultiert &amp; und ihm den Rang eines Stellvertretenden Generaldirektors (DGA) zugewiesen. Eine Stellung, die hochqualifizierte EU-Beamte mit Gl&uuml;ck nach zehn Studien- und zwanzig Arbeitsjahren in schlecht klimatisierten Gro&szlig;raumb&uuml;ros erreichen. Von der Leyens pers&ouml;nlicher Imageberater erh&auml;lt &uuml;brigens monatliche Bez&uuml;ge in H&ouml;he von 20.000 Euro &ndash; und verdient damit genau so viel wie die deutsche Bundeskanzlerin (Merkel). Das europ&auml;ische Budget, also SIE, wird dieser Spa&szlig; mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/eu\/id_88906396\/martin-sonneborn-ursula-von-der-leyen-und-ihr-berater-die-naechste-affaere-.html\">Martin Sonnenborn auf t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gesundheits&ndash;informationen: Spahn startet Kooperation mit Google<\/strong><br>\nVerl&auml;ssliche Gesundheitsinformationen sollen &uuml;ber die Suchmaschine Google k&uuml;nftig leichter zu finden sein. Zu diesem Zweck hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Zusammenarbeit mit dem Internetkonzern gestartet, um seiner Informationsseite gesund.bund.de k&uuml;nftig prominenter in den Suchergebnissen zu platzieren.<br>\n&bdquo;Wer nach Gesundheitsthemen googelt ist unsicher und braucht dringend Rat, daher ist es wichtig, dass man sich auf die Informationen verlassen kann, die man dort findet&ldquo;, erkl&auml;rte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der die neue Kooperation heute gemeinsam mit dem Google-Vizepr&auml;sidenten f&uuml;r Zentraleuropa, Philipp Justus, in Berlin bekannt gab.<br>\n&bdquo;Unser Portal soll die zentrale Anlaufstelle f&uuml;r Gesundheitsinformationen werden, was liegt da n&auml;her, als mit der popul&auml;rsten Suchmaschine zusammenzuarbeiten&ldquo;, so Spahn weiter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/118196\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Warum Spahn mit Google zusammenarbeitet<\/strong><br>\n(&hellip;) Warum nur Google?<br>\nDas Gesundheitsportal gesund.bund.de ist selbst erst seit zwei Monaten online und bietet gro&szlig;formatige Infos zu diversen Gesundheitsthemen. Die Fakten stammen laut Spahn von wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Robert-Koch-Institut oder dem Deutschen Krebszentrum und werden regelm&auml;&szlig;ig aktualisiert. Doch warum kooperiert das BMG nun exklusiv mit Google und macht damit Werbung f&uuml;r die ohnehin gr&ouml;&szlig;te Suchmaschine? &bdquo;Die beste Information bringt nichts, wenn sie an letzter Stelle in den Suchergebnissen auftaucht&ldquo;, sagt dazu Jens Spahn. Da die meisten Deutschen Google als Suchmaschine nutzten, gehe das BMG diese erste Kooperation mit Google ein. &bdquo;Wir freuen uns &uuml;ber jeden weiteren Suchdienst&ldquo;, so Jens Spahn.<br>\nDer Gesundheitsminister betont au&szlig;erdem: Die Corona-Pandemie und die kursierenden Verschw&ouml;rungstheorien im Netz rund um das Virus zeigten deutlich, wie wichtig es sei, seri&ouml;se Gesundheitsinformationen verf&uuml;gbar zu haben. Auch in Hinblick auf das Thema Impfen und Impfgegner sei es wichtig, der &Ouml;ffentlichkeit fachlich gut aufbereitete Informationen anzubieten. &bdquo;Es schwirren so viele obskure Theorien zu dem Thema im Netz herum&ldquo;, kritisierte Spahn&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/warum-jens-spahn-mit-google-zusammenarbeitet-li.117792\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Den Deutschen geht&rsquo;s gut &ndash; nur die Alten leiden<\/strong><br>\nDie Zahl &uuml;berschuldeter Privatpersonen ist gesunken, meldet Creditreform. Vor allem junge Verbraucher finden schneller aus der Schuldenfalle. Die gro&szlig;e gesellschaftliche Ausnahme bildet die Generation 60plus. Sie hat mit vier gro&szlig;en Problemen zu k&auml;mpfen.<br>\nDie Altersarmut in Deutschland ist sprunghaft gestiegen. Das zeigt der aktuelle Schuldner-Atlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Rund 470.000 Verbraucher in der Altersklasse ab 70 Jahren gelten hierzulande als &uuml;berschuldet, das sind gut 23 Prozent oder umgerechnet 89.000 F&auml;lle mehr als noch im Vorjahr.<br>\nEbenfalls stark steigend ist die Zahl auch bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen: 730.000 Betroffene bedeuten ein Plus von 13 Prozent oder umgerechnet 84.000 F&auml;llen. &bdquo;Das Ph&auml;nomen Alters&uuml;berschuldung gewinnt noch st&auml;rker an Bedeutung als in den Vorjahren&ldquo;, sagt Michael Goy-Yun, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Creditreform Boniversum, und spricht von einer &bdquo;besorgniserregenden Entwicklung&ldquo;.<br>\nF&uuml;r den anhaltend starken Trend zu Altersarmut und Alters&uuml;berschuldung gibt es Experten zufolge gleich vier Ursachen. Dazu geh&ouml;ren neben stark steigenden Mieten und Immobilienpreisen auch das Anwachsen des Niedriglohnsektors mit in der Folge entsprechend niedrigen Renten, eine Steuerpflicht f&uuml;r viele Renteneinkommen, aber auch der freiwillige Verzicht auf weitere Sozialleistungen wie die sogenannte Grundsicherung im Alter.<br>\nDabei hat sich die &Uuml;berschuldungslage insgesamt verbessert. 6,85 Millionen Privatpersonen in Deutschland konnten zum Stichtag 1. Oktober ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, meldet Creditreform. [&hellip;]<br>\nCreditreform rechnet daher in den kommenden Monaten mit einer weiteren Polarisierung von Einkommen und Verm&ouml;gen. &bdquo;Die oberen sozialen Schichten k&ouml;nnen Einkommensausf&auml;lle kompensieren und &uuml;ben vermehrt Konsumzur&uuml;ckhaltung. Die unteren sozialen Schichten dagegen haben keine oder nur sehr geringe finanzielle Reserven und ver- oder &uuml;berschulden sich daher&ldquo;, sagt Stephan Vila, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Creditreform Boniversum. &bdquo;Bereits jetzt deuten sich daher finanzielle &Uuml;berlastungen an, die zeitlich versetzt zu einem Anstieg der &Uuml;berschuldungsf&auml;lle f&uuml;hren werden.&ldquo;<br>\nDas trifft dann absehbar auch die Rentner, die ohnehin schon seit einigen Jahren die Altersgruppe mit der am st&auml;rksten steigenden Fallzahl sind. Beispiel &Uuml;70: Zwischen 2013 und 2020 hat sich die Zahl der Betroffenen um stattliche 325 Prozent erh&ouml;ht, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau. [&hellip;]<br>\nGleichzeitig sind zunehmend viele Senioren f&uuml;r die t&auml;gliche Versorgung mit Lebensmitteln auf die Unterst&uuml;tzung der Tafeln angewiesen. 2019 ist die Zahl der Bed&uuml;rftigen im Seniorenalter um 20 Prozent gestiegen, hei&szlig;t es vom Tr&auml;gerverein Tafel Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article219723152\/Schuldner-Atlas-Ueberschuldung-und-Armut-treffen-zunehmend-die-Alten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenige Tage vorher wurde noch behauptet, Deutschland h&auml;tte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2020-11\/06\/deutschlands-senioren-haben-mehr-geld-zur-verfuegung\">die reichste Rentnergeneration ever<\/a>, mit 2.900 Euro im Durchschnitt f&uuml;r Paare, und &ldquo;[d]aneben beziehen viele Senioren Zusatzeink&uuml;nfte &ndash; wie Zinsen oder Mieteinnahmen.&rdquo; Es fehlte das bekannte, oft genommene Bild vom Rentnerpaar auf Kreuzfahrt &ndash; und nat&uuml;rlich der Hinweis, dass die genannten Zahlen Bruttoeinnahmen sind und eben nur den Durchschnitt zeigen, bei einer ganz starken Spreizung von Eink&uuml;nften und Verm&ouml;gen. Da scheint mir der Bericht von Creditreform deutlich realit&auml;tsn&auml;her, und hier treffen die &ldquo;stark steigenden Mieten&rdquo; die *Zahler*, nicht die *Empf&auml;nger* von Mieten. Aber harte Fakten werden in der Politik ungern akzeptiert, wenn man doch so sch&ouml;ne Zerrbilder von den Alten malen kann. Seltsam an diesem Artikel ist allerdings die Behaup<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bewerberfrist f&uuml;r Versuch endet &ndash; Millionen wollen Grundeinkommen<\/strong><br>\nDas wissenschaftliche Pilotprojekt nimmt ab Mittwoch keine Interessenten mehr auf. Bis jetzt gab es viel mehr Bewerber:innen als erwartet.<br>\n&Uuml;ber zwei Millionen Menschen haben sich f&uuml;r die Teilnahme am Pilotprojekt Grundeinkommen beworben. Am Dienstagabend endete die Bewerbungsfrist. Im Rahmen der wissenschaftlichen Untersuchung werden 122 ausgew&auml;hlte B&uuml;rger:innen jeweils 1.200 Euro monatlich &uuml;ber drei Jahre erhalten.<br>\nDie Organisator:innen um Aktivist Michael Bohmeyer und J&uuml;rgen Schupp vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) wollen unter anderem herausfinden, wie das Grundeinkommen das Arbeitsverhalten der Teilnehmer:innen ver&auml;ndert.<br>\nFinanziert wird das Pilotprojekt von rund 150.000 Unterst&uuml;tzer:innen, die die n&ouml;tigen Mittel spenden. Die Teilnehmer:innen erhalten &uuml;ber drei Jahre insgesamt jeweils 43.200 Euro als steuerfreie Schenkung. Bedingungen sind daran nicht gekn&uuml;pft &ndash; au&szlig;er der Mitwirkung an der wissenschaftlichen Forschung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bewerberfrist-fuer-Versuch-endet\/!5727924\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wen wundert das, und wer w&uuml;rde nicht gerne 43.200 Euro steuerfrei f&uuml;r umme (jedenfalls fast bedingungslos) erhalten? Logisch, dass sich f&uuml;r so einen Lottogewinn zwei Millionen Menschen bewerben, auch ich als strikter Gegner eines BGE. Die Aussagekraft dieses Versuchs ist Null; kein Mensch bei Verstand, der nicht kurz vor der Rente steht, wird alle Verbindungen kappen und einen sicheren, gut bezahlten Job aufgeben, nur weil er f&uuml;r kurze Zeit (in meinen Augen relativ schlecht) alimentiert wird. (Gut m&ouml;glich, dass der\/die ein oder andere prek&auml;r Besch&auml;ftigte einen miserablen Job aufgibt und in der BGE-Zeit etwas anderes probiert; aber welche Erkenntnis will man aus dieser Selbstverst&auml;ndlichkeit ableiten?) Der Autor hat seltsame Heilphantasien in Verbindung mit dem BGE, und dazu passt, dass er Hartz IV als Sozialsystem bezeichnet. Schlie&szlig;lich wurde in Wirklichkeit das Sozialsystem geschleift, eine Sozialleistung (die Arbeitslosenhilfe) abgeschafft und an dessen Stelle ein drangsalierendes F&uuml;rsorgesystem installiert. Das BGE mit 1.200 Euro netto pro Monat ist sozialer bemessen als Hartz IV (ca. 800-900 Euro). Warum fordern der Autor und die anderen BGE-Unterst&uuml;tzer dann nicht einfach, jedem Langzeitarbeitslosen diese Summe zu zahlen, was doch den Hartz-IV-Betroffenen enorm helfen und deutlich einfacher zu finanzieren w&auml;re als ein BGE f&uuml;r alle?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die &ldquo;Geopolitik des Impfstoffs&rdquo;<\/strong><br>\nBerlin und EU bleiben bei der Verteilung des Covid-19-Impfstoffs auf sich fokussiert. China erzielt mit dem Export des Vakzins Einflussgewinne.<br>\nBerli\/Beijing (Eigener Bericht) &ndash; Trotz des deutsch-US-amerikanischen Durchbruchs bei der Entwicklung eines Covid-19-Impfstoffs sagen Experten im globalen Kampf gegen die Pandemie chinesische Einflussgewinne voraus. W&auml;hrend in Deutschland diskutiert wird, wie das Vakzin nun in der EU verteilt werden soll, hat China nicht nur erste Impfungen im eigenen Land durchgef&uuml;hrt, sondern auch angefangen, anderen Staaten Impfdosen zur Verf&uuml;gung zu stellen; damit ist etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits medizinisches Personal immunisiert worden. Chinesische Impfstoffe sollen in S&uuml;dostasien sowie in Afrika in Lizenz produziert werden, um in ausreichendem Ma&szlig; vorhanden zu sein; zahlreiche L&auml;nder sollen privilegiert beliefert werden. Beobachter konstatieren, China k&ouml;nne sich damit &ldquo;als verl&auml;sslicher Partner&rdquo; pr&auml;sentieren und seine internationale Position st&auml;rken. Auch Russland hat mehreren L&auml;ndern eine bevorzugte Versorgung mit seinem Impfstoff in Aussicht gestellt. Unter Experten ist bereits von einer &ldquo;Geopolitik des Impfstoffs&rdquo; die Rede<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8438\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Vergesst die Jugend nicht schon wieder!<\/strong><br>\nNach der Generation Finanzkrise: Gerade als die Jugendarbeitslosigkeit auf Vorkrisenniveau sank, schlug die Pandemie zu. Die EU darf ihre Fehler nicht wiederholen.<br>\nWie schon die Finanzkrise droht die Corona-Krise auf Kosten der jungen Menschen zu gehen. Dabei brauchen gerade sie eine wirtschaftliche Perspektive, argumentiert Guntram Wolff. Er ist Direktor des Think Tanks f&uuml;r Wirtschaftspolitik Brussels European and Global Economic Laboratory, kurz Bruegel.<br>\nVor zehn Jahren zerst&ouml;rte die Finanz- und Eurokrise Tr&auml;ume, Hoffnungen und Lebensentw&uuml;rfe vieler junger Menschen. Die Arbeitslosigkeit traf vor allem jene am Anfang ihrer Laufbahn, besonders in Europa. Durch die Corona-Krise droht nun erneut der Generation der unter 25-J&auml;hrigen das Gleiche. Dennoch haben weder die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Italiens oder Spaniens noch die Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission der Jugendarbeitslosigkeit Priorit&auml;t einger&auml;umt. Zumindest bislang nicht. Dabei ist es gerade jetzt an der Zeit, dass die h&ouml;chsten politischen Entscheider das Risiko einer verlorenen Generation ernst nehmen. Daf&uuml;r braucht es mutige Ma&szlig;nahmen.<br>\nW&auml;hrend der globalen Finanzkrise nahm die Jugendarbeitslosigkeitsrate in den Vereinigten Staaten von etwa 10 Prozent auf 19 zu, w&auml;hrend sie in der Europ&auml;ischen Union von 16 Prozent auf &uuml;ber ein Viertel anstieg. Die Jugendarbeitslosigkeit sank in der EU erst 2018 wieder auf das Niveau von 2008 (in den USA ging das deutlich schneller). Aber das sind Durchschnittswerte, die wenig aussagen &uuml;ber die Situation in einzelnen L&auml;ndern. [&hellip;]<br>\nNoch beunruhigender ist, dass der Anteil der Jugendlichen, die die Suche nach einem Arbeitsplatz ganz aufgegeben haben, gestiegen ist. In L&auml;ndern wie Spanien oder Kroatien ist der Anstieg schon jetzt dramatisch. In Spanien stieg die Jugendarbeitslosigkeit von 32 auf fast 38 Prozent. In Kroatien von 17 auf 23. Jetzt, da in Europa der zweite Lockdown beginnt, besteht die Gefahr, dass sich diese Zahlen schnell verschlechtern. Jugendarbeitslosigkeit verursacht Langzeitsch&auml;den. Arbeitnehmer, die in jungen Jahren arbeitslos waren, verdienen im Laufe ihres Lebens durchschnittlich deutlich weniger. Junge Arbeitslose blicken weniger optimistisch in die Zukunft. Sie neigen auch dazu, das Elternhaus sp&auml;ter zu verlassen und sp&auml;ter Familien zu gr&uuml;nden. Im Durchschnitt verlassen Italiener das Elternhaus erst im Alter von etwa 30 Jahren, und es &uuml;berrascht nicht, dass die italienische und spanische Geburtenrate zu den niedrigsten in Europa geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-11\/corona-krise-arbeitsmarkt-berufseinstieg-jugendarbeitslosigkeit\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Leider ist genau das wieder zu bef&uuml;rchten &ndash; und der Autor w&uuml;rde nicht solche Artikel verfassen, wenn er selber optimistischer w&auml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Total bescheuert<\/strong><br>\n(&hellip;) Nach all den bisherigen Mauscheleien und Verschleierungen des Verkehrsministers, werden ihm nun vom EuGH (Rechtssache C-321\/19) glasklar eklatante Fehler mit noch unabsehbaren Kostenfolgen nachgewiesen. In einem Rechtsstreit zwischen einem polnischen Spediteur und der Bundesrepublik Deutschland wurde entschieden, dass die Kosten f&uuml;r die Verkehrspolizei nicht in die Berechnung der H&ouml;he der Maut-Geb&uuml;hr einflie&szlig;en d&uuml;rfen. Das werden alle Spediteure mit gro&szlig;er Freude h&ouml;ren, weil sie sich da m&ouml;glicherweise erhebliche R&uuml;ckerstattungen holen k&ouml;nnen. Der Fall ist zwar zun&auml;chst nach M&uuml;nster zur&uuml;ckverwiesen worden, aber die Vorgaben des EuGH sind klar und unumst&ouml;&szlig;lich.<br>\nAber auch die gesamte Verkehrspolitik muss nicht nur in Anbetracht der Folgen der aktuellen Pandmie infrage gestellt werden. W&auml;hrend die Klimaziele der Regierung ein radikales Umsteuern gerade im Verkehr fordern, l&auml;sst der Verkehrsminister stur W&auml;lder abholzen (A49). Der bereits 2016 &ndash; also im Hochgef&uuml;hl grenzenlosen Wachstums &ndash; beschlossene Bundesverkehrswegeplan sieht Investitionen von 270 Milliarden Euro vor und gilt f&uuml;r dieses Jahrzehnt. Wegen Corona wird sich das aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz anders entwickeln. &ldquo;Der vor Jahren vorgelegte Bundesverkehrswegeplan habe wenig mit dem aktuellen Bedarf zu tun,&rdquo; warnt Verkehrsforscher Andreas Knie. Aber der Minister pflegt seine Fehlentwicklung mit Plan, einfach bescheuert.<br>\nUnd last but not least der Dauerbrenner Maut &uuml;berhaupt, mit dem sich jetzt sogar ein Bundestagsausschuss besch&auml;ftigen muss, nachdem der Verkehrsminister nachgewiesenerma&szlig;en die Aufkl&auml;rung beim Maut-Desaster behindern wollte. Trotz fortgesetzter Bockigkeit und infantiler Kann-mich-nicht-mehr-erinnern-Behauptungen kommen happenweise immer mehr unglaublich bescheuerte &bdquo;Details zur Maut-Aff&auml;re ans Licht: Geheimtreffen von Minister und Mautbetreibern, &bdquo;routinem&auml;&szlig;ig&rdquo; gel&ouml;schte Handydaten Scheuers, abtransportierte Maut-Akten&rdquo;, so die Feststellungen von abgeordnetenwatch.de. Offenbar gegen den Rat von Fachleuten bez&uuml;glich drohender Schadensersatzforderungen der Mautbetreiber hat der Minister eine bescheuert leichtfertige, einsame Entscheidung getroffen, die den Steuerzahler jetzt mindestens 300 Mio. &euro; kosten wird. Jeder Angestellte w&uuml;rde wegen solchen Verhaltens unverz&uuml;glich gefeuert, nur ein christlich-sozialer Minister kann sich eine solche Amtsf&uuml;hrung erlauben und hoffen, ungeschoren davonzukommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/48.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=75632&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=e150fbe4f2\">scharf links<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik an massiver Ausweitung industrieller Landwirtschaft in Argentinien<\/strong><br>\nVorhaben des Agrarministeriums ist laut Pestizid-Aktionsnetzwerk r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt und sch&auml;dlich f&uuml;r Mensch und Umwelt<br>\nBuenos Aires. Die argentinische Sektion des internationalen Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN) kritisiert die &ldquo;Initiative 200 Millionen Tonnen Getreide, &Ouml;lsaaten und Gem&uuml;se&rdquo; der Regierung von Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez als sozial und &ouml;kologisch r&uuml;ckschrittlich und gef&auml;hrlich.<br>\nDas Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei hatte am 14. Oktober die Resolution 216\/2020 verabschiedet, um die Produktion von Getreide und H&uuml;lsenfr&uuml;chten wie Soja bis 2030 auf 200 Millionen Tonnen zu steigern. Aktuell liegt sie bei 143 Millionen Tonnen. Die Exporte der Agrarindustrie sollen binnen f&uuml;nf bis zehn Jahren um 60 Prozent wachsen und 57 Milliarden US-Dollar zus&auml;tzlich an Devisen bringen.<br>\nDie Initiative soll laut Regierung Investitionen f&ouml;rdern, um die landwirtschaftliche Produktion, Verarbeitung und Wertsch&ouml;pfung zu erh&ouml;hen, Arbeitspl&auml;tze und Einkommen zu schaffen, Agrarexporte zu steigern und damit Devisen aus dem internationalen Handel zu generieren.<br>\nPAN-Argentinien kritisiert das Vorhaben als r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt: Man orientiere sich einseitig auf die Intensivierung, Industrialisierung und Exporte der Agrarindustrie. Die kulturelle, &ouml;kologische und soziale Dimension werde nicht ber&uuml;cksichtigt. Weder in der Resolution noch in ihrem Anhang gehe es um &ldquo;Nachhaltigkeit&rdquo;. Es werde auch keine M&ouml;glichkeit in Betracht gezogen, die Nahrungsproduktion ohne die st&auml;ndige und wachsende Anwendung von D&uuml;ngemitteln, Pestiziden und Brennstoffen zu organisieren&hellip;<br>\nIn seiner Stellungnahme weist PAN darauf hin, dass 123 hochgef&auml;hrliche Pestizide aus der internationalen PAN-Liste im Land zugelassen und 109 Pestizide, die in anderen L&auml;ndern verboten seien, in Argentinien vermarktet w&uuml;rden. Als &ldquo;hochgef&auml;hrlich&rdquo; gelten laut gemeinsamer Definition der Weltern&auml;hrungs- und der Weltgesundheitsorganisation solche Pestizide, die krebserregend sind, das Erbgut, die Nerven oder die &Ouml;kosysteme schwer sch&auml;digen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/11\/245071\/argentinien-industrielle-landwirtschaft\">Amerika 21<\/a>\n<p><strong>Dazu: Greenpeace: &ldquo;Jede zweite Frucht aus Brasilien mit in EU verbotenen Pestiziden belastet&rdquo;<\/strong><br>\nWien\/Bras&iacute;lia. Wie die Umweltorganisation Greenpeace &Ouml;sterreich informiert, hat sie in importierten Mangos, Papayas und Melonen aus Brasilien verbotene Pestizide nachweisen k&ouml;nnen.<br>\nEin unabh&auml;ngiges Labor stellte bei Untersuchungen fest, dass jede zweite Frucht mit Spritzmitteln belastet war, deren Einsatz in der Europ&auml;ischen Union untersagt ist.<br>\n&ldquo;Unser Test weist einen alarmierenden Kreislauf nach: Europ&auml;ische Agro-Chemie-Konzerne machen mit Spritzmitteln, die in Europa bereits mit gutem Grund verboten wurden, in S&uuml;damerika Millionenums&auml;tze. Vor Ort teils gro&szlig;fl&auml;chig mit Flugzeugen ausgebracht, wirken sie sich katastrophal auf Mensch und Natur aus. Schlussendlich finden wir die R&uuml;ckst&auml;nde dieser Pestizide dann auch auf unseren Tellern wieder&rdquo;, sagt Sebastian Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace.<br>\nDie Regierung von Pr&auml;sident Jair Bolsonaro hat bis jetzt 826 neue Pflanzenschutzmittel in Brasilien frei gegeben &#8210; in weniger als zwei Jahren. Die Zahl der Landarbeiter in Brasilien mit Pestizidvergiftungen steigt an. Doch Unternehmen geben nur einen Teil der F&auml;lle bekannt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/11\/245017\/greenpeace-pestizide-brasilien-eu\">Amerika 21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Was hat die Verfassungsschutzoperation &ldquo;Opalgr&uuml;n&rdquo; mit dem Anschlag vom Breitscheidplatz zu tun?<\/strong><br>\nDer Name &ldquo;Opalgr&uuml;n&rdquo; ist erst vor wenigen Monaten aufgetaucht. Heute ist klar: Die geheime Operation mehrerer Verfassungsschutzbeh&ouml;rden muss mit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am 19. Dezember 2016 zu tun haben. Doch bisher sind es nur Bruchst&uuml;cke, die den Untersuchungsaussch&uuml;ssen geliefert werden.<br>\nBei der j&uuml;ngsten Sitzung des Bundestagsausschusses Anfang November wurde au&szlig;erdem auch der Pegida-Gr&uuml;nder Lutz Bachmann vernommen. Er erkl&auml;rte, nach dem Anschlag abends einen Anruf (und danach noch eine SMS) erhalten zu haben, in dem ihm ein angeblicher Polizeibeamter aus Berlin mitteilte, bei dem Attent&auml;ter handle es sich um einen tunesischen Moslem. Sollte das stimmen, w&auml;re es ein weiteres Puzzlest&uuml;ck, das zu den zahllosen Ungereimtheiten des Terroranschlags passen w&uuml;rde&hellip;<br>\nIm Kern soll es beim Vorgang &ldquo;Opalgr&uuml;n&rdquo; um Planungen und Vorbereitungen von Terrorakten gehen: Geld- und Waffenbeschaffung, Bereitstellung von Wohnungen als St&uuml;tzpunkte. Dabei soll auch der angebliche Attent&auml;ter vom Breitscheidplatz, der Tunesier Anis Amri, genannt worden sein. Unter anderem hei&szlig;t es, Mitglieder eines arabisch-st&auml;mmigen Clans in Berlin sollen ihn bei seiner Flucht unterst&uuml;tzt haben.<br>\nDie Informationen deuten auf einen organisierten Anschlag hin und widersprechen der Anis-Amri-Einzelt&auml;ter-Theorie.<br>\nAn der gemeinsamen Aktion sollen das BfV, das Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (LfV) Mecklenburg-Vorpommern und das LfV Berlin beteiligt gewesen sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Was-hat-die-Verfassungsschutzoperation-Opalgruen-mit-dem-Anschlag-vom-Breitscheidplatz-zu-tun-4951373.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die entscheidende Ursache f&uuml;r Trumps Wahlniederlage<\/strong><br>\nwaren vier Jahre wachsende soziale Proteste &ndash; die der neoliberale Frontmann Biden jetzt mit ihren Unterdr&uuml;ckern vers&ouml;hnen soll<br>\nEs begann mit den Protesten bei Trumps Amtseinf&uuml;hrung im Januar 2017. Von den besetzten Flugh&auml;fen quer durchs Land gegen Trumps &bdquo;Einreiseverbot f&uuml;r Moslems&ldquo; und zahllosen Aktionen gegen seine MigrantInnen-Jagd an den Grenzen und mit den ICE-Lagern, &uuml;ber die Massenproteste gegen die allt&auml;glichen Auswirkungen des (partei&uuml;bergreifenden) rassistischen Polizeistaats und der (ebenfalls partei&uuml;bergreifenden) militarisierten Polizei &uuml;berhaupt. Diese Bewegungen explodierten regelrecht im Widerstand gegen Trumps immer offenere faschistische &ndash; und breite &ndash; Mobilisierung, wozu auch seine Versuche geh&ouml;rten, US-B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern das Wahlrecht zu klauen: Denn &bdquo;Stop the Count&ldquo; Proteste gab es in der Wahlgeschichte der USA schon oft &ndash; und sie bedeuteten immer &bdquo;Stop the Black&ldquo;. Der massive Widerstand derjenigen, die (nicht nur) von den Rechten gezwungen werden sollten, unter den Bedingungen der Epidemie um jeden Preis zu arbeiten, wirkte in dieselbe Richtung, gegen Trump. Und dies ist nur eine sehr knappe Skizze der Faktoren, die den R&uuml;ckschlag f&uuml;r das faschistoide Projekt Trump bedeuteten. Wer diese Wahl gewonnen hat &ndash; und was f&uuml;r diese Kreise die angek&uuml;ndigte &ldquo;Vers&ouml;hnung&rdquo; bedeutet &ndash; ist ebenfalls eindeutig. Vor allem, wenn man dieses Wahlergebnis in Zusammenhang mit einer Reihe gleichzeitig stattfindender Volksbefragungen zu sozialen Rechten und Problemen sieht &ndash; deren &bdquo;prominenteste&ldquo; von Uber in Kalifornien gewonnen wurde: Mit 200 Millionen Dollar und der Unterst&uuml;tzung des fr&uuml;heren Verkehrsministers der Regierung Obama&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/internationales\/usa\/gewerkschaften-usa\/die-entscheidende-ursache-fuer-trumps-wahlniederlage-waren-vier-jahre-wachsende-soziale-proteste-die-der-neoliberale-frontmann-biden-jetzt-mit-ihren-unterdrueckern-versoehnen-soll\/\">Labournet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66673\">Wer die Symptome und die Ursachen der Spaltung der US-Gesellschaft verwechselt, wird auch als Vers&ouml;hner scheitern<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Trump: &ldquo;We Will Win!&rdquo; &ndash; mit dem Milit&auml;r?<\/strong><br>\nTrump entlie&szlig; Verteidigungsminister Espen, Republikaner stehen weiter hinter Trump, Au&szlig;enminister Pompeo spricht von einem glatten &Uuml;bergang zu einer zweiten Trump-Regierung<br>\nAm Montagnachmittag feuerte der noch amtierende US-Pr&auml;sident Donald Trump, der bis auf wenige Ausnahmen R&uuml;ckhalt von den republikanischen Abgeordneten f&uuml;r sein Bestreiten der Wahlergebnisse erfuhr, seinen Verteidigungsminister Mark Esper. Er hatte erst im Juni 2019 seinen Job angetreten und schrieb mit Blick auf Trump in seinem R&uuml;cktrittsbrief, er habe das Pentagon &ldquo;aus der Politik herausgehalten&rdquo;. Davor hatte Shanahan seinen R&uuml;cktritt wegen angeblich famili&auml;rer Gr&uuml;nde eingereicht, James Mattis, der immerhin zwei Jahre von Januar 2017 bis Januar 2019 Verteidigungsminister war, hatte sich vor allem wegen der Syrienpolitik mit Trump &uuml;berworfen.<br>\nMan muss vermuten, dass der Rauswurf von Esper kein gutes Zeichen im Endkampf von Trump um das Wei&szlig;e Haus ist. Lapidar schrieb Trump: &ldquo;Mark Esper has been terminated. I would like to thank him for his service.&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Dass Trump den Einsatz des Milit&auml;rs zur Niederschlagung der Proteste erwogen hatte, sorgte f&uuml;r &Auml;ngste&hellip;.<br>\nTrump k&auml;mpft noch mit allen legalen Mitteln<br>\nBrisanz hat die Frage, weil Trump sich weiterhin weigert, seine Wahlniederlage einzur&auml;umen und erst einmal alle juristischen M&ouml;glichkeiten aussch&ouml;pft, die Wahlergebnisse in einigen Bundesstaaten anzufechten. Justizminister Barr ist mit dabei und hat angeordnet, dass Staatsanw&auml;lte des Ministeriums den angeblichen Unregelm&auml;&szlig;igkeiten bei der Wahl nachgehen. Kurz nach der Ank&uuml;ndigung warf Richard Pilger, der Leiter der Abteilung, die im Justizministerium f&uuml;r die Verfolgung von Wahlkriminalit&auml;t zust&auml;ndig ist, das Handtuch, er m&uuml;sse wegen der eingeschlagenen Richtung von seinem Amt zur&uuml;cktreten&hellip;<br>\nAu&szlig;enminister Mike Pompeo machte gestern klar, dass man im Wei&szlig;en Haus noch auf einen Sieg hofft oder auf Provokation setzt. Er sagte: &ldquo;There will be a smooth transition to a second Trump administration.&rdquo;&hellip;<br>\nVor der Wahl war die Rede von einer Oktober&uuml;berraschung, die Trump planen k&ouml;nnte, wom&ouml;glich muss man jetzt mit einer Dezember- oder Januar-&Uuml;berraschung rechnen, die mit dem Milit&auml;r zu tun haben k&ouml;nnte. Gemunkelt wird, dass Trump auch CIA-Direktorin Gina Haspel und FBI-Chef Christopher Wray feuern k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Trump-We-Will-Win-mit-dem-Militaer-4954013.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn man sich Trumps j&uuml;ngste Tweets anschaut ..<\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201111-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201111-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>&hellip; f&uuml;hlt man sich peinlich ber&uuml;hrt an eine Mischung aus Mai 1945 im F&uuml;hrerbunker und die ikonischen Pressekonferenzen von Muhammad as-Sahhaf (Comical Ali) erinnert, der als irakischer &bdquo;Informationsminister&ldquo; 2003 w&auml;hrend bereits US-Panzer im Hintergrund zu sehen waren, immer noch im Brustton der &Uuml;berzeugung in die Kameras sagte: &ldquo;There are no American infidels in Baghdad. Never! We are winning this war, and we will win the war. This is for sure.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Amerika: Die rechte Welle ist gebrochen<\/strong><br>\nUnd das nicht nur in den USA, sondern von Alaska bis Feuerland<br>\nIm Schatten der US-Pr&auml;sidentschaftswahl und des Ringens um ihr Ergebnis haben sich in Lateinamerika die politischen Gegebenheiten schon ver&auml;ndert. In gleich mehreren Staaten hat die politische Rechte, die in den vergangenen vier Jahren von der Regierung des scheidenden US-Pr&auml;sidenten Donald Trump unterst&uuml;tzt worden war, erhebliche R&uuml;ckschl&auml;ge erlitten. Allerdings wurden die demokratischen Siege s&uuml;dlich des Rio Grande bislang weitgehend aus eigener Kraft erreicht. Der Biden-Regierung kommt diese Entwicklung zupasse.<br>\nWenn der demokratische Wandel in Lateinamerika illustriert werden sollte, dann kam das Bild daf&uuml;r diese Woche aus der bolivianisch-argentinischen Grenzstadt Villaz&oacute;n. Dort trat am Montag der ehemalige bolivianische Pr&auml;sident Evo Morales vor hunderten Anh&auml;ngern auf, nachdem er aus dem argentinischen Exil zur&uuml;ckgekehrt war&hellip;<br>\n&Uuml;berwindung des Erbes der Diktatur in Chile<br>\nEin Sieg f&uuml;r die Demokratie war auch aus Chile zu vermelden, wo die Bev&ouml;lkerung sich auf eine Verfassungsgebende Versammlung vorbereitet. Knapp 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung hatten sich unl&auml;ngst f&uuml;r die &ldquo;Constituyente&rdquo; &ndash; so der spanischsprachige Begriff des Gremiums &ndash; ausgesprochen und der rechtskonservativen Regierung von Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era damit eine empfindliche Niederlage zugef&uuml;gt&hellip;<br>\nBiden w&uuml;rde auch in Lateinamerika ein Anti-Trump<br>\nNat&uuml;rlich wird in Lateinamerika neben endogenen Entwicklungen viel von einer neuen US-Lateinamerika-Politik unter Biden abh&auml;ngen. Schon w&auml;hrend der Regierungszeit von Barack Obama hatte er sich als Vize-Pr&auml;sident vehement f&uuml;r wirtschaftliche Hilfen f&uuml;r Zentralamerika eingesetzt, um die Zahl der Arbeitsmigranten zu reduzieren.<br>\nNicht nur dieser Ansatz, f&uuml;r den er damals im Kongress 750 Millionen Euro aushandelte, steht in direktem Widerspruch zu der repressiven Anti-Migranten-Politik der Trump-Regierung, die nach wie vor 545 Kinder ihren Eltern entrissen hat.<br>\nAbsehbar ist auch eine Abkehr von der aggressiven Regime-Change-Politik gegen&uuml;ber Venezuela, Kuba und Nicaragua, die der sp&auml;ter als Trumps Sicherheitsberater geschasste John Bolten einst als &ldquo;Troika der Tyrannei&rdquo; tituliert hatte&hellip;<br>\nBad News f&uuml;r Rechtsextremisten und M&ouml;chtegern-Pr&auml;sidenten<br>\nSchlechte Nachrichten sind das nat&uuml;rlich f&uuml;r die Trump-Fans und -Proteg&eacute;s in Lateinamerika&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Amerika-Die-rechte-Welle-ist-gebrochen-4953682.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> M&ouml;ge der Autor dieses Beitrags Recht behalten. Ich traue der Regierung Trump, die ja noch bis zum 20.Januar im Amt bleibt, alles zu. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kompromisslos: Polnische Proteste gegen Kirche und Regierung<\/strong><br>\nSeit Mitte Oktober protestieren in ganz Polen hunderttausende Menschen gegen eine Versch&auml;rfung des Abtreibungsgesetzes. Trotz eines Zwischenerfolgs ist die Bewegung noch lange nicht am Ziel. Denn mittlerweile geht es ihr um mehr als nur ein Gesetz, erkl&auml;rt Clara Moder.<br>\nNoch ist die Versch&auml;rfung des Abtreibungsgesetzes nicht fixiert. Um den Spruch des polnischen Verfassungsgerichts, der Abtreibungen faktisch verbietet, endg&uuml;ltig zu machen, m&uuml;sste ihn die Regierung publizieren. Andernfalls kann das Gesetz nicht in Kraft treten. Doch die Regierung z&ouml;gert und braucht eine Nachdenkpause, um &uuml;ber einen weiteren Kompromiss zu verhandeln.<br>\nDie Nachdenkpause ist hart erk&auml;mpft. Seit der Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sind Hunderttausende in Polen auf die Stra&szlig;en gegangen. Alleine am vergangenen Wochenende waren es fast eine halbe Million Menschen. Es sind die gr&ouml;&szlig;ten Proteste gegen die rechtskonservative PIS-Regierung (Prawo i Sprawiedliwo&#347;&#263; &ndash; Recht und Gerechtigkeit) seit deren Regierungsantritt 2015.<br>\n(&hellip;) In Polen gilt eines der restriktivsten Abtreibungsgesetze Europas&hellip;<br>\nDer lange Weg zur Wahlfreiheit<br>\nDoch auch wenn die Regierung und Pr&auml;sident Andrzej Duda nun einen Kompromiss anstreben: Ein wirklich liberales Abtreibungsgesetz ist in Polen in weiter Ferne. Der &uuml;berwiegende Teil der polnischen Bev&ouml;lkerung bef&uuml;rwortet das bestehende Gesetz. Nur wenige wollen eine Versch&auml;rfung, aber auch f&uuml;r eine Liberalisierung gibt es keine Mehrheit. Das hat nicht zuletzt mit der Rolle der katholischen Kirche zu tun, die gro&szlig;en Einfluss auf die Politik hat und eine gewichtige Stimme im &ouml;ffentlichen Diskurs ist. Rechtskonservative bis nationalistische Positionen sind in Polen die Regel, nicht die Ausnahme. Feminismus und die LGBTIQ-Community wurden &uuml;ber Jahre von der Regierung und den von ihr kontrollierten &ouml;ffentlichen Medien diskreditiert. Gender wurde als &bdquo;Ideologie&ldquo; aus dem Westen bezeichnet, die polnische Werte untergraben solle.<br>\nIn Polen geht es um mehr<br>\nDer Einfluss der Institution Kirche in dieser Debatte wurde durch die Zuschreibung der symbolischen Bedeutung von Kirchen deutlich. Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski rief zuletzt die Bev&ouml;lkerung zum Schutz der Kirchen gegen die Protestierenden auf&hellip; Der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz bedankte sich f&uuml;r die Verteidigung der Kirchen und f&uuml;hrte die Proteste auf den Konsum von Netflix zur&uuml;ck. Die Seite des Medienunternehmens sei voll von Hedonismus und Werbung f&uuml;r Homosexualit&auml;t.<br>\nDer Kampf der polnischen Aktivist*innen ist ein Kampf an vielen Fronten. Gegen die Versch&auml;rfung des bestehenden Abtreibungsgesetzes, f&uuml;r eine Liberalisierung, gegen den gro&szlig;en Einfluss der katholischen Kirche und f&uuml;r eine offene, tolerante Gesellschaft. Es geht im Kern also um mehr, als &bdquo;nur&ldquo; um das Aufhalten einer weiteren Versch&auml;rfung, des eigentlich schon kaum mehr zu versch&auml;rfenden Gesetzes&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/protest-polen\/\">Mosaik<\/a>\n<p><strong>Dazu: &raquo;Kaczy&#324;ski will die Eskalation des Konflikts&laquo;<\/strong><br>\nSeit der Versch&auml;rfung des Abtreibungsgesetztes ist Polen von einer Welle des Protests erfasst. Dabei geht es nicht nur um Frauenrechte. Im Widerstand auf den Stra&szlig;en zeigt sich der Frust &uuml;ber die rechtsnationale Regierung.<br>\nHunderttausende gehen in diesen Tagen in Polen gegen das Abtreibungsverbot auf die Stra&szlig;e. Die Proteste sind inzwischen zu der gr&ouml;&szlig;ten sozialen Bewegung angewachsen, die Polen seit Jahrzehnten gesehen hat. In Europa z&auml;hlt Polen seit den 1990er Jahren zu den L&auml;ndern mit den striktesten Abtreibungsgesetzen; am 22. Oktober versch&auml;rfte das Verfassungsgericht die Gesetzeslage noch weiter, und entschied, dass schwere Fehlbildungen des F&ouml;tus keinen hinreichenden Grund mehr f&uuml;r einen Schwangerschaftsabbruch darstellen.<br>\nDie reproduktiven Rechte sind seit Jahren ein zentraler Gegenstand politischer Auseinandersetzungen in Polen. Bereits im Jahr 2016 versuchte die rechtsnationale Regierungspartei PiS, eine Versch&auml;rfung des Abtreibungsgesetztes zu verabschieden. Die &raquo;Schwarzen Proteste&laquo; konnten das noch verhindern. Nach dem j&uuml;ngsten Gerichtsurteil kam es nun erneut landesweit zu heftigen Protesten, einschlie&szlig;lich Streiks.<br>\nDie feministische Aktivistin Agnieszka Dziemianowicz-B&#261;k war schon 2016 bei den &raquo;Schwarzen Protesten&laquo; eine der Hauptorganisatorinnen und spielt auch bei den aktuellen Mobilisierungen wieder eine f&uuml;hrende Rolle. Seit den Wahlen vom Oktober 2019 ist sie Abgeordnete im Sejm (Unterhaus) der linken Koalition Lewica. David Broder sprach mit ihr &uuml;ber die Offensive gegen reproduktive Rechte, die Frustrationen der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber die PiS-Regierung und die Erfolge, die die Protestbewegung bereits errungen hat&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/kaczynski-andrzej-duda-lewica-abtreibungsverbot-polen-proteste\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Von Westasien bis zum Kaukasus<\/strong><br>\nT&uuml;rkische Au&szlig;enpolitik als Fortsetzung des Kampfes gegen die &laquo;Feinde der Nation&raquo;<br>\nVielfach behaupten politische Beobachter*innen bei der Erkl&auml;rung der derzeitigen t&uuml;rkischen Au&szlig;enpolitik, dass die t&uuml;rkische Regierung aus funktionalen und &laquo;taktischen&raquo; Gr&uuml;nden handeln w&uuml;rde. So werden die Milit&auml;rinterventionen in Nordsyrien gegen die Kurd*innen als auch die Unterst&uuml;tzung Aserbaidschans gegen Armenien damit erkl&auml;rt, dass Staatspr&auml;sident Erdo&#287;an und seine AKP-Regierung dadurch von der innenpolitischen Lage und der tiefgehenden &ouml;konomischen Krise in der T&uuml;rkei ablenken wollen. Auch das Argument, dass die t&uuml;rkischen Interventionen haupts&auml;chlich dazu dienen, die AKP-Anh&auml;nger*innen durch eine nationalistische Mobilisierung bei Laune zu halten, ist h&auml;ufig zu h&ouml;ren. Auch wenn dies teilweise zutreffen mag, bleibt es ungekl&auml;rt, warum seit Jahren Kurd*innen in der gesamten Region und jetzt auch Armenier*innen ins Visier der t&uuml;rkischen Au&szlig;en- und Kriegspolitik geraten sind.<br>\nArmenier*innen und Kurd*innen als Hindernisse f&uuml;r die homogene t&uuml;rkische Nation<br>\nDabei ist es keineswegs zuf&auml;llig, dass die t&uuml;rkischen Angriffe sich gegen Kurd*innen und Armenier*innen richten.<br>\n.(&hellip;) Auch der erste Krieg der noch nicht offiziell gegr&uuml;ndeten T&uuml;rkei gegen einen anderen Staat richtete sich nicht zuf&auml;llig gegen die Demokratische Republik Armenien, die 1918 auf dem Gebiet des heutigen Armenien gegr&uuml;ndet war und ein Zuflucht f&uuml;r die &Uuml;berlebenden des Genozids von 1915 bildete. Mit dem Genozid von 1915, dem Krieg gegen Armenien 1920 und der Gewalt gegen Armenier*innen und &laquo;Griech*innen&raquo; in Anatolien 1919 bis 1922 wurden die nicht-muslimischen Bev&ouml;lkerungsgruppen in der heutigen T&uuml;rkei weitgehend vernichtet oder vertrieben. Aber die reale Vernichtung der armenischen Bev&ouml;lkerungsgruppe bedeutet keineswegs, dass der t&uuml;rkische Nationalstaat damit aufh&ouml;rte, Armenier*innen als &laquo;Feinde der Nation&raquo; zu markieren.<br>\nKrieg gegen Rojava<br>\nDie t&uuml;rkischen Milit&auml;roperationen gegen Kurd*innen in den Jahrzehnten danach beschr&auml;nkten sich haupts&auml;chlich auf das Staatsgebiet der T&uuml;rkei selbst, wobei im Zuge des Krieges gegen die kurdische PKK auch immer wieder Angriffe auf die R&uuml;ckzugsgebiete der PKK in S&uuml;dkurdistan\/Nordirak stattfanden. Aber erst 2013 mit der Entstehung des Autonomieprojekts Rojava durch kurdische Kr&auml;fte in Nordsyrien kam es zu einem kontinuierlichen Eingreifen der T&uuml;rkei au&szlig;erhalb des eigenen Staatsgebietes&hellip;.Dabei richten sich diese Kriege nicht nur deswegen gegen Rojava, weil dort PKK-nahe Kr&auml;fte aktiv sind, sondern auch weil Rojava als multiethnisches und multireligi&ouml;ses Projekt einen Gegensatz zum t&uuml;rkischen Nationalstaat und der Vorstellung einer ethnisch homogenen Staatsnation bildet&hellip;.<br>\n(&hellip;) So l&auml;sst sich zusammenfassen, dass f&uuml;r eine grundlegende &Auml;nderung der t&uuml;rkischen Au&szlig;enpolitik gegen&uuml;ber Kurd*innen und Armenier*innen nichts weniger als ein Paradigmenwechsel des t&uuml;rkischen Nationalstaats selbst n&ouml;tig ist. Solange das Staatsprojekt einer homogenen t&uuml;rkischen Nation, in der Kurd*innen und Armenier*innen als Feinde markiert werden, nicht aufgegeben wird, solange werden Angriffe und Interventionen auch au&szlig;erhalb des t&uuml;rkischen Staatsgebietes nicht aufh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/43314\/von-westasien-bis-zum-kaukasus?cHash=4a140300ed22b1b500f13ad2ccd374e8\">Rosa Luxemburg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aung San Suu Kyi, die missverstandene Demokratie-Ikone<\/strong><br>\nIn Myanmar freut sich Aung San Suu Kyi &uuml;ber einen weiteren Sieg ihrer Partei. Im Westen ist aber nicht mehr viel &uuml;brig von der Bewunderung f&uuml;r die Friedensnobelpreistr&auml;gerin<br>\n(&hellip;) In Myanmar ist Suu Kyi beliebt und hochverehrt: Bei der Parlamentswahl am Sonntag gewann ihre National Democratic League (NDL) zum zweiten Mal mit gro&szlig;er Mehrheit, bei den erst zweiten freien Wahlen seit der Demokratisierung vor rund zehn Jahren. Endergebnisse standen zwar noch aus, aber Suu Kyis Partei zeigte sich am Montag von einem hohen Wahlsieg &uuml;berzeugt.<br>\nDoch im Westen hat sie seit ihrer Performance in Sachen Rohingya stark an Ansehen verloren. Zahlreiche Auszeichnungen wurden ihr aberkannt. Die fr&uuml;heren Suu-Kyi-Fans wundern sich, wie es sein kann, dass eine Friedensnobelpreistr&auml;gerin pl&ouml;tzlich mutma&szlig;lichen Genozid im eigenen Land verteidigt.<br>\nFalsche Erwartungen<br>\nHinter dem vermeintlich tiefen Fall verbergen sich geplatzte Hoffnungen, z&auml;he Realpolitik &ndash; und falsche Erwartungen. Falsche Erwartungen von Suu Kyi selbst, die geplante Reformen von innen nicht durchsetzen konnte, seitdem ihre Partei 2015 das Ruder in die Hand bekam.<br>\nUnd es stecken falsche Erwartungen von westlichen Beobachtern dahinter, die Suu Kyi in den 1990ern zu einer Figur stilisierten, die eine Demokratie in Idealform nach Myanmar bringen w&uuml;rde. Dass sich hinter dem &ldquo;Ringen um Demokratie&rdquo; der Menschen dort ganz eigene, historisch gewachsene Konflikte entsponnen haben, wurde im Westen oft &uuml;bersehen&hellip;<br>\nDie Frage der Rohingya entpuppt sich immer mehr als Lackmustest f&uuml;r Suu Kyi. Dabei geht es nicht mehr nur darum, ihrem internationalen Ruf gerecht zu werden. Es geht vielmehr um eine friedliche Zukunft in ihrem Land, f&uuml;r die sie doch ihr Leben lang schon k&auml;mpft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000121568759\/aung-san-suu-kyi-die-missverstandene-demokratie-ikone\">Der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das wei&szlig;e Gold der Verkehrswende<\/strong><br>\nElektromobilit&auml;t Wie Konzerne weltweit um Lithium konkurrieren und welche Rolle Tesla dabei spielt<br>\n(&hellip;) Die argentinische Regierung hat, ebenso wie die chilenische, die Lithiumvorkommen in der Salzw&uuml;ste des Dreil&auml;nderecks in S&uuml;damerika f&uuml;r Bergbauunternehmen ge&ouml;ffnet, die es ihrerseits etwa an Tesla, BMW oder Toyota verkaufen. Die Autokonzerne bauen daraus Lithium-Ionen-Batterien f&uuml;r Elektroautos. Bolivien war bis 2019 das einzige Land in der Region, das US-Unternehmen den Zugang zu Lithium verwehrte. Bis zum Sturz von Evo Morales im November 2019. Wenige Monate zuvor hatte ein Tesla-Sprecher moniert, die Rohstoffe f&uuml;r den Bau der Batterien w&uuml;rden langsam knapp&hellip;<br>\n(&hellip;) Kontaminiertes Grundwasser<br>\n&hellip; Das Gesch&auml;ft lohnt sich. Seit dem Jahr 2000 ist der Lithiumpreis um 350 Prozent gestiegen. Die heute in S&uuml;damerika, China und Australien rund 70.000 gef&ouml;rderten Tonnen Lithium sollen bis 2030 auf j&auml;hrlich 240.000 Tonnen ansteigen &ndash; bis zur Mitte des Jahrhunderts sogar auf &uuml;ber eine Million. Der Rohstoff hat wichtige Eigenschaften: Er besitzt eine hohe W&auml;rmekapazit&auml;t, geringe Dichte und eignet sich ausgezeichnet, um Energie zu speichern. F&uuml;r Batterien eines Elektroautos m&uuml;ssen bis zu zehn Kilogramm verbaut werden.<br>\nIn S&uuml;damerika hat die Lithiumf&ouml;rderung dramatische Folgen. Salinas Grandes ist eine aride Region, Tiere und Pflanzen &uuml;berleben allein dank unterirdischer Wasserreserven, die sich &uuml;ber Jahrtausende hinweg gebildet haben. Die Lithiumproduktion bringt das nat&uuml;rliche Gleichgewicht durcheinander: Das lithiumhaltige Wasser wird aus dem Boden gepumpt. Der argentinische Produzent Sales Jujuy gibt an, dass er 80.000 Liter pro Stunde an Frischwasser verbraucht. Insgesamt rechnen Experten mit einem Wasserverbrauch von zwei Millionen Liter pro Tonne Lithium.<br>\nAnschlie&szlig;end wird die Salzlake in Fu&szlig;ballfelder-gro&szlig;e Becken gepumpt, wo sie verdunstet. Dadurch sinkt der nat&uuml;rliche Wasserspiegel ab, es mischen sich Salzwasser- mit S&uuml;&szlig;wasseradern. Hydrologen sprechen von irreversibler Kontamination des Grundwassers. Anwohner wie Clemente Flores bef&uuml;rchten, dass das Leben in der Region bald unm&ouml;glich wird. Ohne Wasser k&ouml;nnen sie nichts anbauen, ihre Lamas haben kein Gras. Es droht der Exodus.<br>\nIn Chile sind bereits ganze Regionen verw&uuml;stet. Bergbauunternehmen haben dort seit Jahrzehnten einen zweifelhaften Ruf: Nicht nur im Lithium-, sondern auch im Kupferabbau h&auml;tten sie durch lasche Umweltauflagen enorme Profite eingefahren, so der Vorwurf&hellip;<br>\nOb die US-Regierung oder gar Elon Musk daran beteiligt waren, den bolivianischen Pr&auml;sidenten aus dem Land zu jagen, um sich die Lithiumvorkommen zu sichern, ist reine Spekulation. Aber dass US-Thinktanks oder die CIA seit den 1970er-Jahren in Lateinamerika mitmischen, ist belegt, man denke an den Sturz von Salvador Allende im Jahr 1973 und die von den USA unterst&uuml;tzte Diktatur Pinochets. Dabei ging es auch immer um Ressourcen. In der Vergangenheit waren das &Ouml;l, Gas oder Metalle wie Kupfer oder Erze &ndash; nun ist es auch Lithium.<br>\nDie Energiewende tickt im globalen Kapitalismus nicht anders als das Gesch&auml;ft mit fossilen Rohstoffen. Zugleich sind Lithium-Ionen-Batterien f&uuml;r eine Fortbewegung ohne &Ouml;l und Gas notwendig. Die Frage ist deshalb nicht, ob der Wandel passiert, sondern wie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/fracking-for-future\">Der Freitag<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wenn Tesla nach Gr&uuml;nheide zieht<\/strong><br>\nBrandenburg Der Kohle-Ausstieg naht, da verhei&szlig;t der Bau einer riesigen Fabrik f&uuml;r Elektroautos Zukunft. Doch es gibt Bedenken &ndash; und die Frage nach dem &ouml;kologischen Sinn<br>\n&bdquo;Beim Wasser&ldquo;, sagt der Rats&auml;lteste des Erkneraner Rats, Reiner Wenkel, &bdquo;beim Wasser h&ouml;rt bei uns die Freundschaft auf&ldquo;. Was Tesla da mache und plane, sei kriminell; die Gigafabrik entsteht mitten im Trinkwasserschutzgebiet. Kriminell sei das, auch wenn es von den Beh&ouml;rden hinterher wohl scheibchenweise durchgewinkt werde&hellip;<br>\n(&hellip;) Ein Segen, eine Faszination<br>\nTesla sorgt f&uuml;r bundesweite Schlagzeilen und gro&szlig;en Jubel. Lokalpolitiker sprechen vom &bdquo;Segen f&uuml;r die Region&ldquo; (SPD), schauen auf den &bdquo;hervorragenden Job&ldquo;, den das deutsche Baugewerbe mache (B&uuml;rgerb&uuml;ndnis\/FDP), nehmen &bdquo;den Baufortschritt [&hellip;] mit Bewunderung auf&ldquo; (Die Linke). Ein Gr&uuml;ner mahnt vorsichtig, dass &bdquo;Bedenken bei der Errichtung der Fabrik gepr&uuml;ft&ldquo; werden sollten, die CDU will &bdquo;notwendige Ma&szlig;nahmen in der Gemeinde schnell&ldquo; vorantreiben und &bdquo;nicht verschlafen&ldquo;. Nur die AfD sagt, was sie immer sagt: &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligung verkommt zur Farce&ldquo;&hellip;<br>\nAngesichts der Klimakrise haben sich zwei Pole der politischen Debatte herausgebildet: Ein dystopischer Katastrophismus, der im Anthropoz&auml;n den Niedergang aller Dinge sieht. Dagegen beschw&ouml;rt naiver Technik-Glaube einen gr&uuml;nen Kapitalismus, der die Wirtschaft &bdquo;disrupten&ldquo; soll. Am Schnittpunkt der beiden betreibt Tesla sein Gesch&auml;ft. Ein Start-up-Mythos, der mit technischen L&ouml;sungen die &ouml;kologische Krise als Business-M&ouml;glichkeit darstellt &ndash; mit gewaltigen Mengen Risikokapital und ausgefuchstem Storytelling&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wenn-tesla-nach-gruenheide-zieht\">Der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Kanadisches Experiment: Mit Bargeld gegen Obdachlosigkeit<\/strong><br>\nEin Projekt in British Columbia gab Obdachlosen Tausende Dollar und sparte damit am Ende Geld.<br>\nEine in Vancouver ans&auml;ssige Wohlt&auml;tigkeitsorganisation gab 50 Obdachlosen in der kanadischen Provinz British Columbia vor zwei Jahren jeweils 7&rsquo;500 Kanadische Dollar. Ein Jahr sp&auml;ter ging es ihnen messbar besser als einer Kontrollgruppe, die kein Geld erhielt. Am Ende hatten sie dem Staat damit sogar Geld gespart. Die &laquo;Foundation for Social Change&raquo; hat in Zusammenarbeit mit der University of British Columbia Anfang Oktober ihre Ergebnisse ver&ouml;ffentlicht.<br>\nVon 115 Teilnehmenden am &laquo;New Leaf Project&raquo; hatten diejenigen, die Geld erhalten hatten, schneller wieder stabile Wohnverh&auml;ltnisse. Sie verbrachten nicht nur weniger Tage wohnungslos als die Kontrollgruppe, im Durchschnitt hatten sie nach drei Monaten wieder eine Wohnung.<br>\nSozialer &laquo;Trickle-Down-Effekt&raquo;<br>\nDie Ern&auml;hrungssicherheit der Geldempf&auml;nger verbesserte sich, was &uuml;ber den gesamten Zeitraum so blieb. Davon profitierten auch andere &ndash; sie gaben doppelt so viel Geld f&uuml;r die Ern&auml;hrung ihrer Kinder aus wie die Vergleichsgruppe sowie durchschnittlich 27 Dollar f&uuml;r Kinderkleidung&hellip;<br>\n&laquo;Es stellt Stereotypen in Frage&raquo;<br>\nF&uuml;r Claire Williams, CEO von &laquo;Foundations for Social Change&raquo;, ist das Ergebnis eine &laquo;sch&ouml;ne &Uuml;berraschung&raquo;. &laquo;Es stellt die Stereotypen in Frage, die wir hier im Westen dar&uuml;ber haben, wie man Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, helfen kann&raquo;, sagte sie dem kanadischen Medium &laquo;CBC&raquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Kein Allheilmittel &ndash; aber ein sinnvoller Ansatz<br>\nEin Allheilmittel gegen Obdachlosigkeit und Armut sei die Direktzahlung nicht, die Studie konzentrierte sich nur auf einen &laquo;funktionelleren&raquo; Teil der Obdachlosen, r&auml;umt Williams ein. Steve Berg, Vizepr&auml;siden des US-Non-Profits &laquo;National Alliance to End Homelessness&raquo;, stimmt ihr zu.<br>\nEinige Obdachlose h&auml;tten ernstere Probleme, aber f&uuml;r viele sei es eine Frage des Geldes, wieder auf die Beine zu kommen. &laquo;Man kann sich darauf verlassen, dass sich Menschen, wenn sie Geld im Voraus bekommen, selbst um das Problem k&uuml;mmern&raquo;, sagt er&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Kanadisches-Experiment-mit-Bargeld-gegen-Obdachlosigkeit\">infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>EU-Regierungen planen Verbot sicherer Verschl&uuml;sselung<\/strong><br>\nDie Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten haben sich darauf verst&auml;ndigt, sichere Verschl&uuml;sselung EU-weit zu verbieten. Das geht aus dem geheimen Entwurf einer geplanten Deklaration des EU-Ministerrats hervor, die der &Ouml;sterreichische Rundfunk (ORF) ver&ouml;ffentlicht hat. Zwar betont das Dokument zun&auml;chst die Bedeutung der Verschl&uuml;sselung und gelobt, sie zu f&ouml;rdern, doch dann wird nach &ldquo;innovativen Ans&auml;tzen&rdquo; und technischen L&ouml;sungen zur Brechung der Verschl&uuml;sselung verlangt.<br>\nIn allgemeinverst&auml;ndliches Deutsch &uuml;bersetzt bedeutet das Dokument, dass die Regierungen alle Dienstebetreiber dazu zwingen wollen, Hintert&uuml;ren in ihre Verschl&uuml;sselung einzubauen. Dar&uuml;ber besteht offenbar bereits Einstimmigkeit im Rat der EU-Minister. Der Resolutionsentwurf hei&szlig;t offiziell &ldquo;Sicherheit durch Verschl&uuml;sselung und Sicherheit trotz Verschl&uuml;sselung&rdquo;.<br>\n(&hellip;) Die Bedeutung des mit 6. November datierten Dokuments wird deutlich, wenn man es mit der Vorversion vom 21. Oktober vergleicht. Die fett gedruckten und unterstrichenen Passagen sind neu. War in der Oktober-Version noch von Zugriff f&uuml;r Strafverfolgung und Justiz die Rede, ist nun von &ldquo;Competent Authorities&rdquo; die Rede. Das bedeutet, dass auch die Geheimdienste legal Zugriff erhalten sollen. Das f&uuml;hrt dazu, dass Betroffene wohl nie von der &Uuml;berwachung erfahren werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/EU-Regierungen-planen-Verbot-sicherer-Verschluesselung-4951415.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">Heise<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Live-Medien verschwenden bloss unsere Zeit<\/strong><br>\nW&auml;hrend der US-Wahlen verschickten die Redaktionen pausenlos News. Was f&uuml;r ein sinnloser Aktivismus.<br>\nDie Nachrichten-Apparate liefen seit dem Wahltag in den USA wieder heiss. Nat&uuml;rlich auch hierzulande. Pausenlos wurden wir dar&uuml;ber unterrichtet, welcher Pr&auml;sidentschaftskandidat in welchem Bundesstaat gerade die Nase vorn hatte. Aufwendig gestaltete Grafiken machten den neusten Pegelstand augenf&auml;llig. Journalisten und Experten schlugen sich die Nacht um die Ohren, um die Daten und Trends zu bewerten und zu kommentieren. [&hellip;]<br>\nZweifellos erwarten wir von tagesaktuellen Medien, dass sie uns m&ouml;glichst schnell &uuml;ber den neusten Stand der Dinge unterrichten. Solange die Beh&ouml;rden jedoch noch am Ausz&auml;hlen sind und keine harten Datentrends auszumachen sind, erinnern die News-Apparate an K&auml;fer, die auf dem R&uuml;cken liegen und deren Beine hilflos strampeln.<br>\nEs ist ein wiederkehrendes Ritual bei Wahlen und Abstimmungen. Das Wichtige ist in deren Vorfeld l&auml;ngst seziert und durchgekaut worden. Die Berichterstatter haben nichts Neues zu sagen, m&uuml;ssen jedoch die Sendezeit f&uuml;llen oder laufend neues Material herbeischaffen, das Klicks erzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Live-Medien-verschwenden-bloss-unsere-Zeit\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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