{"id":66877,"date":"2020-11-15T09:00:52","date_gmt":"2020-11-15T08:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877"},"modified":"2020-11-13T13:56:21","modified_gmt":"2020-11-13T12:56:21","slug":"hinweise-der-woche-184","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h01\">Nichts ist gut!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h02\">Frau von der Leyen und ihr Berater-Dilemma<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h03\">Gesundheits&ndash;informationen: Spahn startet Kooperation mit Google<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h04\">Den Deutschen geht&rsquo;s gut &ndash; nur die Alten leiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h05\">Zu Lasten der Patienten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h06\">Einkommenseinbu&szlig;en durch Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h07\">Kritik am neuen Infektionsschutzgesetz: Die fragw&uuml;rdige Macht des Inzidenzwerts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h08\">Angst vor Corona k&ouml;nnte t&ouml;dlich sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h09\">Wem die Zwietracht n&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66877#h10\">Julian Assange in Haft: &ldquo;Sie t&ouml;ten ihn langsam&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nichts ist gut!<\/strong><br>\nLinke und Liberale auf beiden Seiten des Atlantiks atmen auf. Der Alptraum der Trump-Pr&auml;sidentschaft ist vorbei. Trump tobt und w&uuml;tet zwar, letztlich ist der Abstand zu Biden in zu vielen Staaten einfach zu gro&szlig;, um seinem Gegner juristisch beizukommen, selbst wenn der Pr&auml;sident auf die von ihm ernannten konservativen Richter z&auml;hlen k&ouml;nnte. Prominente Republikaner, wie Mike DeWine, der Gouverneur von Ohio, lie&szlig;en ihn allerdings bereits fallen. Der wichtigste Grund: Sie brauchen Trump nicht mehr.<br>\nDie Steuern f&uuml;r Reiche und Unternehmen wurden bereits radikal gesenkt, am obersten Gerichtshof haben die Konservativen eine Zweidrittelmehrheit, im Senat werden die Republikaner ihre Mehrheit behalten. Das Lebenswerk des republikanischen Fraktionschef Mitch McConnell, tiefgreifende Ver&auml;nderungen zum besseren auf absehbare Zeit zu verhindern, ist erf&uuml;llt.<br>\nDie Versuchung wird nun &uuml;bergro&szlig; sein, diese h&auml;ssliche Episode schnell hinter sich zu lassen und zur Tagesordnung &uuml;berzugehen. &Auml;hnlich wie das Land die Verbrechen und Traumata der Bush-Regierung verarbeitete, indem es sie z&uuml;gig verga&szlig; und in Obama-Mania &uuml;berging, wird man nun versuchen, die neue Normalit&auml;t zu akzeptieren und die alte zu verdr&auml;ngen. Doch f&uuml;r die Zukunft des Landes k&ouml;nnte nichts verheerender sein. Trump mag besiegt sein, der N&auml;hrboden f&uuml;r seine Politik ist aber weiterhin vorhanden. &hellip;<br>\nDie Demokraten sollten sich h&uuml;ten, aus ihrem Wahlsieg nun die falschen Schl&uuml;sse zu ziehen. Das Potential f&uuml;r einen zweiten Trump ist weiterhin vorhanden, an den materiellen Voraussetzungen f&uuml;r eine faschistoide Politik hat sich in den USA nichts ge&auml;ndert. W&auml;re Biden klug, w&uuml;rde er jetzt radikal mit der Politik der Obama-&Auml;ra brechen, aber alle Indizien und Anreize deuten in die umgekehrte Richtung.<br>\nBiden sieht sich selbst explizit als Erbe des Obama-Projekts und vermarktete sich offensiv als solcher. Doch es war die z&ouml;gerliche Politik des &uuml;berzeugten Neoliberalen Obama, der die Voraussetzungen f&uuml;r Trump schuf. Biden hat die Wahl mit Hilfe von Gro&szlig;spendern und der wohlhabenden Mittelschicht in den Vorst&auml;dten gewonnen. Er steht nun in ihrer Schuld. Au&szlig;erdem ist Biden nun bei jedem Gesetzesvorhaben darauf angewiesen, die Handvoll moderate Republikaner, die es im Senat noch gibt, auf seine Seite zu ziehen. Die Voraussetzungen f&uuml;r einen Politikwechsel sind also denkbar schlecht. Wenn Biden wirklich wollte, k&ouml;nnte er auch rein &uuml;ber seine Exekutivbefugnisse viel erreichen. Dass er diese Gelegenheit auch ergreift, ist nicht sehr wahrscheinlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/usa-biden-sieg-praesident-wahl-trump-niederlage-zukunft\/\">Jacobin<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66673\">Wer die Symptome und die Ursachen der Spaltung der US-Gesellschaft verwechselt, wird auch als Vers&ouml;hner scheitern.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frau von der Leyen und ihr Berater-Dilemma<\/strong><br>\nDie ganze Welt blickt in die USA. Doch was passiert eigentlich in Br&uuml;ssel? Frau von der Leyen hat einen Berater. Mal wieder. Der k&ouml;nnte f&uuml;r einen Skandal sorgen. Mal wieder. [&hellip;] Nun hat die Europ&auml;ische Kommission aber nat&uuml;rlich keine Organisationsstruktur, die es erlaubt, T&uuml;pen einfach so zu besch&auml;ftigen, deren einzige Kompetenz darin besteht, ihre Kommissionspr&auml;sidentin im Amt irgendwie GUT AUSSEHEN zu lassen. Das hat vermutlich auch Frau von der Leyen gemerkt. Gern h&auml;tte sie mit Jens Flosdorff wohl gemacht, was sie immer mit ihm gemacht hat. Und ihm die gut dotierte Stelle des Pressesprechers zugeschanzt. Doch &ndash; leider, leider, leider &ndash; ist sie hier nicht mehr in Berlin, sondern in Br&uuml;ssel. Willkommen, bienvenue, welcome! [&hellip;]<br>\nDa Frau von der Leyen ihren privaten Coach &ndash; und pers&ouml;nlichen Freund &ndash; mangels Qualifikation also nicht in einer der verf&uuml;gbaren Positionen installieren konnte, tat sie Folgendes: Sie erfand einfach eine neue.<br>\nDamit wir uns richtig verstehen: Die Kommissionspr&auml;sidentin erfindet eine Position, die es in der streng hierarchisierten Kommissionsb&uuml;rokratie gar nicht gibt, nur um einen Gefolgsmann, der die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen nicht erf&uuml;llt, auf EU-Kosten besch&auml;ftigen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie f&uuml;r Flosdorff geschaffene Stelle tr&auml;gt die verbl&uuml;ffend unverschleierte Bezeichnung &ldquo;BERATER f&uuml;r Kommunikation des Kabinetts&rdquo; (&ldquo;conseiller en communication de son cabinet&rdquo;). Und weist dem in allen europ&auml;ischen Belangen v&ouml;llig unbeschlagenen PR-Coach &ndash; der Einfachheit halber &ndash; als einzige Aufgabe zu, zu tun, was er immer getan hat: Seine Chefin gut aussehen zu lassen. [&hellip;]<br>\nUnvorsichtigerweise hat von der Leyen &ndash; noblesse oblige &ndash; sich hier nicht lumpen lassen und ihren &ndash; nach den Einstellungskriterien f&uuml;r EU-Beamte g&auml;nzlich ungeeigneten &ndash; Bild-Berater aus dem Stand in den zweith&ouml;chsten Dienstgrad (AD15) von sechzehn m&ouml;glichen katapultiert &amp; und ihm den Rang eines Stellvertretenden Generaldirektors (DGA) zugewiesen. Eine Stellung, die hochqualifizierte EU-Beamte mit Gl&uuml;ck nach zehn Studien- und zwanzig Arbeitsjahren in schlecht klimatisierten Gro&szlig;raumb&uuml;ros erreichen. Von der Leyens pers&ouml;nlicher Imageberater erh&auml;lt &uuml;brigens monatliche Bez&uuml;ge in H&ouml;he von 20.000 Euro &ndash; und verdient damit genau so viel wie die deutsche Bundeskanzlerin (Merkel). Das europ&auml;ische Budget, also SIE, wird dieser Spa&szlig; mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/eu\/id_88906396\/martin-sonneborn-ursula-von-der-leyen-und-ihr-berater-die-naechste-affaere-.html\">Martin Sonnenborn auf t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gesundheits&ndash;informationen: Spahn startet Kooperation mit Google<\/strong><br>\nVerl&auml;ssliche Gesundheitsinformationen sollen &uuml;ber die Suchmaschine Google k&uuml;nftig leichter zu finden sein. Zu diesem Zweck hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine Zusammenarbeit mit dem Internetkonzern gestartet, um seiner Informationsseite gesund.bund.de k&uuml;nftig prominenter in den Suchergebnissen zu platzieren.<br>\n&bdquo;Wer nach Gesundheitsthemen googelt ist unsicher und braucht dringend Rat, daher ist es wichtig, dass man sich auf die Informationen verlassen kann, die man dort findet&ldquo;, erkl&auml;rte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der die neue Kooperation heute gemeinsam mit dem Google-Vizepr&auml;sidenten f&uuml;r Zentraleuropa, Philipp Justus, in Berlin bekannt gab.<br>\nAnzeige<br>\n&bdquo;Unser Portal soll die zentrale Anlaufstelle f&uuml;r Gesundheitsinformationen werden, was liegt da n&auml;her, als mit der popul&auml;rsten Suchmaschine zusammenzuarbeiten&ldquo;, so Spahn weiter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/118196\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Warum Spahn mit Google zusammenarbeitet<\/strong><br>\n(&hellip;) Warum nur Google?<br>\nDas Gesundheitsportal gesund.bund.de ist selbst erst seit zwei Monaten online und bietet gro&szlig;formatige Infos zu diversen Gesundheitsthemen. Die Fakten stammen laut Spahn von wissenschaftlichen Einrichtungen wie dem Robert-Koch-Institut oder dem Deutschen Krebszentrum und werden regelm&auml;&szlig;ig aktualisiert. Doch warum kooperiert das BMG nun exklusiv mit Google und macht damit Werbung f&uuml;r die ohnehin gr&ouml;&szlig;te Suchmaschine? &bdquo;Die beste Information bringt nichts, wenn sie an letzter Stelle in den Suchergebnissen auftaucht&ldquo;, sagt dazu Jens Spahn. Da die meisten Deutschen Google als Suchmaschine nutzten, gehe das BMG diese erste Kooperation mit Google ein. &bdquo;Wir freuen uns &uuml;ber jeden weiteren Suchdienst&ldquo;, so Jens Spahn.<br>\nDer Gesundheitsminister betont au&szlig;erdem: Die Corona-Pandemie und die kursierenden Verschw&ouml;rungstheorien im Netz rund um das Virus zeigten deutlich, wie wichtig es sei, seri&ouml;se Gesundheitsinformationen verf&uuml;gbar zu haben. Auch in Hinblick auf das Thema Impfen und Impfgegner sei es wichtig, der &Ouml;ffentlichkeit fachlich gut aufbereitete Informationen anzubieten. &bdquo;Es schwirren so viele obskure Theorien zu dem Thema im Netz herum&ldquo;, kritisierte Spahn&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/warum-jens-spahn-mit-google-zusammenarbeitet-li.117792\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Den Deutschen geht&rsquo;s gut &ndash; nur die Alten leiden<\/strong><br>\nDie Zahl &uuml;berschuldeter Privatpersonen ist gesunken, meldet Creditreform. Vor allem junge Verbraucher finden schneller aus der Schuldenfalle. Die gro&szlig;e gesellschaftliche Ausnahme bildet die Generation 60plus. Sie hat mit vier gro&szlig;en Problemen zu k&auml;mpfen.<br>\nDie Altersarmut in Deutschland ist sprunghaft gestiegen. Das zeigt der aktuelle Schuldner-Atlas der Wirtschaftsauskunftei Creditreform. Rund 470.000 Verbraucher in der Altersklasse ab 70 Jahren gelten hierzulande als &uuml;berschuldet, das sind gut 23 Prozent oder umgerechnet 89.000 F&auml;lle mehr als noch im Vorjahr.<br>\nEbenfalls stark steigend ist die Zahl auch bei den 60- bis 69-J&auml;hrigen: 730.000 Betroffene bedeuten ein Plus von 13 Prozent oder umgerechnet 84.000 F&auml;llen. &bdquo;Das Ph&auml;nomen Alters&uuml;berschuldung gewinnt noch st&auml;rker an Bedeutung als in den Vorjahren&ldquo;, sagt Michael Goy-Yun, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Creditreform Boniversum, und spricht von einer &bdquo;besorgniserregenden Entwicklung&ldquo;.<br>\nF&uuml;r den anhaltend starken Trend zu Altersarmut und Alters&uuml;berschuldung gibt es Experten zufolge gleich vier Ursachen. Dazu geh&ouml;ren neben stark steigenden Mieten und Immobilienpreisen auch das Anwachsen des Niedriglohnsektors mit in der Folge entsprechend niedrigen Renten, eine Steuerpflicht f&uuml;r viele Renteneinkommen, aber auch der freiwillige Verzicht auf weitere Sozialleistungen wie die sogenannte Grundsicherung im Alter.<br>\nDabei hat sich die &Uuml;berschuldungslage insgesamt verbessert. 6,85 Millionen Privatpersonen in Deutschland konnten zum Stichtag 1. Oktober ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen, meldet Creditreform. [&hellip;]<br>\n Creditreform rechnet daher in den kommenden Monaten mit einer weiteren Polarisierung von Einkommen und Verm&ouml;gen. &bdquo;Die oberen sozialen Schichten k&ouml;nnen Einkommensausf&auml;lle kompensieren und &uuml;ben vermehrt Konsumzur&uuml;ckhaltung. Die unteren sozialen Schichten dagegen haben keine oder nur sehr geringe finanzielle Reserven und ver- oder &uuml;berschulden sich daher&ldquo;, sagt Stephan Vila, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Creditreform Boniversum. &bdquo;Bereits jetzt deuten sich daher finanzielle &Uuml;berlastungen an, die zeitlich versetzt zu einem Anstieg der &Uuml;berschuldungsf&auml;lle f&uuml;hren werden.&ldquo;<br>\nDas trifft dann absehbar auch die Rentner, die ohnehin schon seit einigen Jahren die Altersgruppe mit der am st&auml;rksten steigenden Fallzahl sind. Beispiel &Uuml;70: Zwischen 2013 und 2020 hat sich die Zahl der Betroffenen um stattliche 325 Prozent erh&ouml;ht, wenn auch ausgehend von einem niedrigen Niveau. [&hellip;]<br>\nGleichzeitig sind zunehmend viele Senioren f&uuml;r die t&auml;gliche Versorgung mit Lebensmitteln auf die Unterst&uuml;tzung der Tafeln angewiesen. 2019 ist die Zahl der Bed&uuml;rftigen im Seniorenalter um 20 Prozent gestiegen, hei&szlig;t es vom Tr&auml;gerverein Tafel Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/article219723152\/Schuldner-Atlas-Ueberschuldung-und-Armut-treffen-zunehmend-die-Alten.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenige Tage vorher wurde noch behauptet, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2020-11\/06\/deutschlands-senioren-haben-mehr-geld-zur-verfuegung\">Deutschland h&auml;tte die reichste Rentnergeneration ever<\/a>, mit 2.900 Euro im Durchschnitt f&uuml;r Paare, und &ldquo;[d]aneben beziehen viele Senioren Zusatzeink&uuml;nfte &ndash; wie Zinsen oder Mieteinnahmen.&rdquo; Es fehlte das bekannte, oft genommene Bild vom Rentnerpaar auf Kreuzfahrt &ndash; und nat&uuml;rlich der Hinweis, dass die genannten Zahlen Bruttoeinnahmen sind und eben nur den Durchschnitt zeigen, bei einer ganz starken Spreizung von Eink&uuml;nften und Verm&ouml;gen. Da scheint mir der Bericht von Creditreform deutlich realit&auml;tsn&auml;her, und hier treffen die &ldquo;stark steigenden Mieten&rdquo; die *Zahler*, nicht die *Empf&auml;nger* von Mieten. Aber harte Fakten werden in der Politik ungern akzeptiert, wenn man doch so sch&ouml;ne Zerrbilder von den Alten malen kann. Seltsam an diesem Artikel ist allerdings die Behauptung in der &Uuml;berschrift, &ldquo;Den Deutschen geht&rsquo;s gut&rdquo;; ich kenne da eher ein Land mit Massenarbeitslosigkeit und Niedrigstl&ouml;hnen und den niedrigsten Renten Europas.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Zu Lasten der Patienten<\/strong><br>\nSogenannte Fallpauschalen sollen daf&uuml;r sorgen, dass Behandlungs&shy;kosten in Kliniken nicht explodieren. Laut einer Studie f&uuml;hren sie jedoch dazu, dass mehr als 100 000 Pflegekr&auml;fte fehlen.<br>\nDie Finanzierung der Kliniken durch sogenannte Fallpauschalen gef&auml;hrdet die Qualit&auml;t der Behandlung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Das System sei intransparent und erzeuge Kostendruck, der insbesondere zu einer dramatischen Unterbesetzung in der station&auml;ren Krankenpflege f&uuml;hre. Dort fehlten bereits mehr als 100 000 Vollzeitstellen, hei&szlig;t es in der Studie, die am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht werden soll und der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt. Der Personalmangel gehe zulasten der Patientenversorgung, mahnt der Autor der Studie, der Hannoveraner Gesundheitsforscher Michael Simon. Unterbesetzung in den Kliniken erh&ouml;he &ldquo;das Risiko schwerer und lebensbedrohlicher Komplikationen bis hin zum Versterben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/fallpauschalen-klinik-patienten-versorgung-pflegekraefte-1.5112052Zu%20Lasten%20der%20Patienten\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Einkommenseinbu&szlig;en durch Corona<\/strong><br>\nVon Einkommensverlusten infolge der Coronakrise sind &uuml;berdurchschnittlich oft Menschen betroffen, die schon zuvor eine schw&auml;chere Position auf dem Arbeitsmarkt hatten. Das zeigt eine neue Studie, f&uuml;r die WSI-Direktorin Bettina Kohlrausch und HBS-Experte Andreas H&ouml;vermann Daten der Erwerbspersonenbefragung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung ausgewertet haben. An der Befragung im April und Juni 2020 haben mehr als 6&thinsp;000 Personen teilgenommen.<br>\nInsgesamt gaben rund 32 Prozent der Befragten an, im April oder im Juni 2020 Einkommen durch die Pandemie eingeb&uuml;&szlig;t zu haben. Erwerbst&auml;tige mit Migrationshintergrund waren st&auml;rker betroffen: Selbst wenn man Faktoren wie das Bildungsniveaus oder die Branche herausrechnet, kam es bei ihnen &ouml;fter zu Einkommensverlusten. Eltern mussten im Vergleich zu Kinderlosen h&auml;ufiger Einbu&szlig;en verkraften. In der unteren Einkommensgruppe mit maximal 900 Euro netto monatlich waren fast 48 Prozent betroffen, w&auml;hrend es in der obersten Gruppe mit mehr als 4&thinsp;500 Euro netto knapp 27 Prozent waren. Auch Befragte in Leiharbeit oder Minijobs berichteten h&auml;ufiger von einem Minus. Hingegen fiel das Risiko bei unbefristeter Besch&auml;ftigung oder in Unternehmen mit Tarifvertrag und Betriebsrat niedriger aus.<br>\nBefragte, die Einkommen verloren haben, sehen auch gr&ouml;&szlig;ere Gefahren f&uuml;r den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gehaltseinbu&szlig;en sowie die Wahrnehmung einer ungleichen Verteilung der Lasten k&ouml;nnten gesamtgesellschaftlich destabilisierend wirken, warnen Kohlrausch und H&ouml;vermann. Vor diesem Hintergrund sei es zentral, bei weiteren Ma&szlig;nahmen zur Krisenbew&auml;ltigung auch die Entwicklung der sozialen Gerechtigkeit im Blick zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/boeckler-impuls-einkommenseinbussen-durch-corona-28172.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kritik am neuen Infektionsschutzgesetz: Die fragw&uuml;rdige Macht des Inzidenzwerts<\/strong><br>\n50 Infizierte pro 100.000 Einwohner: Dieser Grenzwert f&uuml;r schwerwiegende Corona-Ma&szlig;nahmen soll gesetzlich verankert werden. Einige Wissenschaftler finden das h&ouml;chst problematisch. Wie kam die Zahl zustande? [&hellip;]<br>\nBei den Neuinfektionen handle es sich um Laborbefunde, deren Erfassungsh&auml;ufigkeit erheblich von den Testaktivit&auml;ten und -verfahren abh&auml;ngig seien. Diese w&uuml;rden sich h&auml;ufig &auml;ndern, und mit ihnen auch der Anteil der erfassten Meldungen. &ldquo;Der Anteil der Untererfassung unterliegt Schwankungen, und ohnehin ist ein einziger Indikator f&uuml;r so weitreichende Entscheidungen nicht sachgerecht&rdquo;, sagt Krause, der bei der Anh&ouml;rung im Bundestag als Sachverst&auml;ndiger geladen ist.<br>\nStattdessen m&uuml;sse man auch andere Indikatoren einbeziehen, die Zahl der freien Intensivbetten etwa, die Altersverteilung der Erkrankten oder welche Berufsgruppen betroffen seien. &ldquo;Es kann auch einen Unterschied machen, ob etwa ein Altersheim oder eine Schulklasse betroffen ist, allein am Inzidenzwert sieht man das nicht&rdquo;, so Krause.<br>\nAuch der Statistikexperte Gerd Antes &auml;u&szlig;ert entsprechende Bedenken: &ldquo;Diese ganze Palette von gegenw&auml;rtigen Ma&szlig;nahmen, die ungeheuren politischen und sozialen Sprengstoff haben, an nur einen einzigen Parameter zu koppeln, ist mehr als irrwitzig&rdquo;, sagte er. Die Werte seien unter ganz anderen Bedingungen entstanden und st&uuml;nden heute praktisch ohne valide Begr&uuml;ndung im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/coronavirus-massnahmen-wie-aussagekraeftig-ist-der-inzidenzwert-a-ced04d3c-6b39-46c9-882b-8e77cbee3a69\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Gerald Krause hebt sich mit seinen differenzierten Aussagen von der Masse der &ldquo;herrschenden&rdquo; Virologen ein St&uuml;ck ab.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Angst vor Corona k&ouml;nnte t&ouml;dlich sein<\/strong><br>\nBisher sind in Deutschland fast 12.000 Menschen in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Ohne Corona-Ma&szlig;nahmen wie dem Lockdown im Fr&uuml;hjahr l&auml;ge diese Zahl um ein Vielfaches h&ouml;her, sind Experten &uuml;berzeugt. So konnten viele Todesf&auml;lle durch Covid-19 also vermieden werden &ndash; es gibt jedoch Hinweise, dass Todesf&auml;lle durch andere Ursachen gleichzeitig zunahmen. Aus Sicht von Medizinern k&ouml;nnte dies unter anderem mit dem Lockdown selbst, sowie mit der Angst vor einer Corona-Infektion in Kliniken zu tun haben.<br>\nSo vermuten es zumindest &Auml;rzte des Klinikum Hochrheins in Baden-W&uuml;rttemberg, die in einer Studie die &Uuml;bersterblichkeit im Landkreis Waldshut w&auml;hrend des ersten Lockdowns untersucht hatten. Was ihnen dabei auffiel: Im Durchschnitt lag die Zahl der Todesf&auml;lle in diesem Gebiet jeweils im April der Jahre 2016 bis 2019 bei 165,25. Im April dieses Jahres starben hingegen 227 Menschen &ndash; also fast 62 mehr als im Schnitt der Vorjahre. Die &Uuml;bersterblichkeit lag damit bei 37 Prozent.<br>\nVon den 62 zus&auml;tzlichen Todesf&auml;llen konnten allerdings nur 34 mit einem best&auml;tigten Covid-19-Fall in Verbindung gebracht werden. Die Corona-Pandemie war demnach nur f&uuml;r 55 Prozent der &Uuml;bersterblichkeit verantwortlich, schreiben die Autoren. Auch ohne den direkten Einfluss von Covid-19 gab es im Landkreis damit eine immer noch hochsignifikante &Uuml;bersterblichkeit von rund 17 Prozent. Aber warum?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Angst-vor-Corona-koennte-toedlich-sein-article22165148.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Studie zur Corona-&Uuml;bersterblichkeit: 45 Prozent starben infolge des Lockdowns<\/strong><br>\nEine Vorabstudie des Klinikums Hochrhein in Waldshut-Tiengen belegt: Im Fr&uuml;hjahr gab es eine &Uuml;bersterblichkeit, doch nur etwa die H&auml;lfte der Todesf&auml;lle hatte einen Bezug zu COVID-19. Viele Menschen starben, weil sie aus Angst vor einer Ansteckung nicht zum Arzt gingen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/109105-studie-zur-corona-ubersterblichkeit\/\">RT deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wem die Zwietracht n&uuml;tzt<\/strong><br>\nDie Coronakrise w&auml;re eine Chance f&uuml;r die Linken. Doch die verzetteln sich in Identit&auml;tsdebatten<br>\n&ldquo;Der Investmentbanker Warren Buffett hat einst die Lage linker Politik auf den Punkt gebracht: &bdquo;Es herrscht Klassenkampf, und meine Klasse, die der Superreichen, gewinnt.&ldquo; Diese Aussage ist so unversch&auml;mt wie wahr. F&uuml;r linke Politik stellt sich darum die Frage, wieso ein Banker vom Klassenkampf spricht und wieso er berechtigt annimmt, dass seine Klasse ihn gerade gewinnt, w&auml;hrend auf linker Seite sowohl das Wort Klassenkampf uncool ist als auch ans Gewinnen schon lange niemand mehr glaubt.<br>\nAn dieser Stelle w&auml;ren also die linken Parteien gefragt. So wie sie im alten Kapitalismus mithalfen, ein Klassenbewusstsein zu erzeugen, um die rivalisierenden Interessen der Ausgebeuteten zu b&uuml;ndeln, m&uuml;ssten sie im neuen Kapitalismus auf der H&ouml;he der Konflikte und ihrer Komplexit&auml;t agieren. Und damit ist man im Zentrum der Krise linker Politik angelangt. Warren Buffett kann seinen Sieg so selbstsicher herausposaunen, weil seine Klasse die &auml;lteste aller Kriegslisten angewendet hat: &bdquo;S&auml;e Zwietracht unter deine Feinde.&ldquo;<br>\nDie gemeinsame Macht der Linken ist zerbrochen, und der Zankapfel tr&auml;gt einen sperrigen Namen: &bdquo;Identit&auml;tspolitik&ldquo;. Gemeint ist damit eine Politik, die aus der ersten Person Singular oder Plural entsteht. &bdquo;Ich als &hellip;&ldquo; oder &bdquo;Wir als &hellip;&ldquo; wird zum Ausgangspunkt des Handelns. Die St&auml;rkung der partikularen Interessen ist Kernaufgabe linker Politik, doch zugleich f&uuml;hren die Sonderinteressen zu immer neuen Frontstellungen innerhalb der linken Klasse. Und als w&auml;re das nicht schlimm genug, hilft die Zersplitterung vor allem der Kapitalseite, da sie die Bruchlinien strategisch f&uuml;r ihre Interessen nutzt. Globaler Kapitalismus bedeutet: Amazon, Google und Co. sind gegen Diskriminierung, bek&auml;mpfen aber Gewerkschaften und vermeiden Steuerzahlungen&hellip;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/wem-die-zwietracht-nuetzt\">Bernd Stegemann im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Julian Assange in Haft: &ldquo;Sie t&ouml;ten ihn langsam&rdquo;<\/strong><br>\nIn dem Auslieferungsprozess um den Wikileaks-Gr&uuml;nder steht nicht nur sein Leben, sondern unsere ganze freie westliche Welt auf dem Spiel<br>\nHans Rauscher, f&uuml;hrender Kolumnist der &ouml;sterreichischen Tageszeitung Der Standard &ndash; er sei hier stellvertretend genannt f&uuml;r viele andere, die &auml;hnlich denken &ndash; irrt leider, wenn er zwar einr&auml;umt, dass es bei dem Fall Julian Assange skandal&ouml;se Vorg&auml;nge gebe, gleichzeitig aber in dem Australier kein Symbol einer bedrohten Pressefreiheit sehen will. Wer so spricht, dem ist die politische Tragweite der Ereignisse nicht bewusst.<br>\nTats&auml;chlich muss jeder, dem nur irgendwie an einem unabh&auml;ngigen und kritischen Journalismus gelegen ist, alles daransetzen, dass Assange freigelassen wird, &ndash; sonst ist die freie westliche Welt endg&uuml;ltig Geschichte.<br>\nDen USA geht es darum, und das spricht der ehemalige CIA-Direktor Leon Panetta sogar ganz ungeniert mit diesen Worten aus, ein Exempel zu statuieren. Wird Assange an die Vereinigten Staaten ausgeliefert, so wird das geschaffen, was man in der Sprache der Justiz einen Pr&auml;zedenzfall nennt. Das hei&szlig;t, dass dann mit jedem investigativen Journalisten oder &uuml;berhaupt mit jedem von uns &ndash; weltweit, also ganz gleich, wo auf dem Planeten man sich gerade befindet und ob man nun amerikanischer Staatsb&uuml;rger ist oder nicht -, dass dann mit jedem von uns, der beispielsweise Recherchen &uuml;ber Kriegsverbrechen durch Angeh&ouml;rige der US-Armee oder &uuml;ber Foltergef&auml;ngnisse der Supermacht anstellt und die Ergebnisse an die &Ouml;ffentlichkeit bringen will, theoretisch genau dasselbe gemacht werden kann wie jetzt mit Assange.<br>\nUnd was mit diesem gemacht wird, ist so schrecklich, dass es schier unglaublich ist, dass so etwas in einem zivilisierten Land der westlichen Welt m&ouml;glich ist, das bis vor kurzem immerhin noch der Europ&auml;ischen Union angeh&ouml;rt hat: n&auml;mlich Gro&szlig;britannien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Julian-Assange-in-Haft-Sie-toeten-ihn-langsam-4949309.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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