{"id":66888,"date":"2020-11-13T16:30:09","date_gmt":"2020-11-13T15:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888"},"modified":"2020-11-13T16:30:09","modified_gmt":"2020-11-13T15:30:09","slug":"hinweise-des-tages-ii-466","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h01\">Erneut wieder nur Pest oder Cholera? Ein albtraumhaftes Dilemma in Zeiten von Corona: Menschen in Pflegeheimen in der zweiten Welle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h02\">Pandemie und Profit: Kinderrechte und Kinderarmut im Coronakapitalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h03\">Regierung hat den Sommer verschlafen und stolpert in den Corona-Winter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h04\">So kann das Immunsystem Corona den Giftzahn ziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h05\">Corona: Neues Infektionsschutzgesetz &ndash; noch immer keine Entsch&auml;digung f&uuml;r Gastronomie geregelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h06\">Bayern verbietet ab heute wegen Corona-Krise Indoor-Sport<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h07\">R&uuml;ckkehr der US-Falken: Das Netzwerk von Joe Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h08\">Erdo&#287;an und Putin: Gewehre statt Worte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h09\">Deutschland im Indo-Pazifik (V)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h10\">Covid-19: &Auml;rzte ohne Grenzen fordert Transparenz bei steuerlicher F&ouml;rderung von Impfstoffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h11\">SVR-Gutachten zeigt: Wirtschaftspolitik darf die Erholung nicht bremsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h12\">Zur politischen &Ouml;konomie der Ungleichheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h13\">Rentner m&uuml;ssen mit Nullrunde rechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h14\">Wirecard: Bafin-Mitarbeiter t&auml;tigten Hunderte Wirecard-Gesch&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h15\">Regierung zahlte seit 2018 mindestens 243 Millionen Euro f&uuml;r Beratung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66888#h16\">Raubfang in fremden Gew&auml;ssern: Chinas gigantische Fischereiflotte geht r&uuml;cksichtslos gegen Konkurrenten vor<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erneut wieder nur Pest oder Cholera? Ein albtraumhaftes Dilemma in Zeiten von Corona: Menschen in Pflegeheimen in der zweiten Welle<\/strong><br>\nWir sind mittendrin in der zweiten Corona-Welle. Und erneut schl&auml;gt die Entwicklung voll durch auf die Pflegeheime. Auch in unserem Nachbarland &Ouml;sterreich: &raquo;In nur zwei Wochen haben sich die Corona-Infektionen in Alters- und Pflegeheimen mehr als verdoppelt. &Ouml;sterreichweit waren das am Mittwochmorgen 1.859 best&auml;tigte aktuelle F&auml;lle. Noch vor zwei Wochen lag diese Zahl bei 844. Auch beim Personal steigen die F&auml;lle rapide an: von 400 Ende Oktober auf &uuml;ber 1.000 am Mittwoch,&laquo; wobei das Bundesgesundheitsministerium sogleich anmerkt, f&uuml;r die Vollst&auml;ndigkeit der Zahlen k&ouml;nne man nicht garantieren, denn das Z&auml;hlen sei Bundesl&auml;ndersache, berichtet Gabriele Scherndl am 11. November 2020 in ihrem Artikel Zahl der Corona-Infektionen in Heimen steigt rapide an. Die hin und her geschobenen Zust&auml;ndigkeiten und die damit verbundene Nicht-Verantwortung kommt uns im ebenfalls f&ouml;deral aufgestellten Deutschland mehr als bekannt vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/11\/12\/menschen-in-pflegeheimen-in-der-zweiten-welle\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pandemie und Profit: Kinderrechte und Kinderarmut im Coronakapitalismus<\/strong><br>\nIn den vergangenen 30 Jahren konnte die durch Hunger und Bagatellkrankheiten wie Durchfall verursachte Sterblichkeit von Kindern unter f&uuml;nf Jahren nach UN-Angaben von 12,5 Millionen (1990) auf 5,2 Millionen weltweit gesenkt werden. Wie die Vorstandsvorsitzende von &raquo;Save the Children&laquo; Deutschland, Susanna Kr&uuml;ger, hervorhebt, droht sich diese Entwicklung durch Covid-19 (und die Ma&szlig;nahmen dagegen) umzukehren. &raquo;Eine Studie von UNICEF und Save the Children zeigt, dass 2020 zus&auml;tzliche 150 Millionen Kinder in extreme Armut gedr&auml;ngt werden. Prognosen warnen gar, dass innerhalb von nur sechs Monaten bis zu 1,2 Millionen Kinder in Niedrig- und Mitteleinkommensl&auml;ndern sterben k&ouml;nnten. Weil durch die Pandemie die Nahrungs- und Gesundheitsversorgung kollabiert. (&hellip;) Besonders verheerend ist die Lage in Regionen, die durch Gewalt und B&uuml;rgerkrieg vorher schon instabil waren. So sind in der Sahelzone 50 Millionen Menschen akut gef&auml;hrdet. Auch hier gilt: Es trifft vor allem die Kinder.&laquo; (Frankfurter Rundschau, 3.11.2020).<br>\nLaut der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Oxfam vom September 2020 seien &raquo;weltweit w&auml;hrend der Pandemie etwa 400 Millionen Jobs verlorengegangen, (&hellip;) und bis zu einer halben Milliarde Menschen (k&ouml;nnten) in die Armut rutschen&laquo; (Frankfurter Rundschau, 11.9.2020). Doch zugleich, so das Entwicklungshilfswerk, &raquo;verdienten 32 der profitabelsten Unternehmen der Welt im Gesamtjahr 2020 trotz der Coronakrise Sch&auml;tzungen zufolge insgesamt 109 Milliarden US-Dollar mehr als 2019.&laquo;&sup1; Daher erstaunt es gar nicht mehr, dass der weltweite &raquo;Klub der Million&auml;re&laquo; w&auml;chst, die Reichen weltweit hinzugewinnen, und auch in Deutschland das oberste Prozent alleine ein Drittel und das oberste Zehntel insgesamt zwei Drittel aller Verm&ouml;gen sein Eigentum nennen darf, ohne daf&uuml;r nennenswerte Erbschafts- oder gar Verm&ouml;gensteuern abf&uuml;hren zu m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/390338.kinderarmut-pandemie-und-profit.html\">Michael Klundt auf junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Aus dem Protokoll der Bundespressekonferenz vom 11. November<\/strong><br>\nFrage: Frau Demmer, Sie haben gesagt, heute sei der Kinder- und Jugendbericht diskutiert worden. Am 9. September fand im Bundestag eine Anh&ouml;rung der Kinderkommission statt. Mit dabei war Professor Michael Klundt. Er ist ein Kindheitsforscher und hat heftige Vorw&uuml;rfe erhoben. Er sagte, die Coronapolitik gef&auml;hrde das Kindeswohl. Er beklagte massiv, dass es keine Teilhabe von Kindern und Jugendlichen gebe. Andere Experten haben das ebenfalls so gesehen. Sie haben jetzt gesagt, Sie wollten eine unbeschr&auml;nkte Teilhabe und transnationale Bildung, was ja mit Blick auf die Grenzen im Moment schwierig ist.<br>\nWaren die Erkenntnisse in dieser Kinderkommission im Bundestag heute auch Thema im Kabinett? Haben Sie sich &uuml;berhaupt mit diesen Vorw&uuml;rfen befasst? Gibt es dazu eine Diskussion?<br>\nSRS&rsquo;in Demmer: Das Kabinett hat sich heute, wie vorgestellt, mit dem 16. Kinder- und Jugendbericht besch&auml;ftigt. Dieser besch&auml;ftigt sich nicht nur mit der Pandemie und den Folgen der Pandemie insbesondere f&uuml;r diese Zielgruppe, sondern ganz grunds&auml;tzlich mit der Lage und dem Leben von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.<br>\nZur Lage dieser Gruppe in der Pandemie kann ich sagen, dass Kinder und Jugendliche ganz erkl&auml;rterma&szlig;en unter keinen Umst&auml;nden Verlierer der Pandemie sein d&uuml;rfen. Gerade deshalb ist es f&uuml;r die Bundesregierung eine Priorit&auml;t in der Pandemie &ndash; das hat die Bundeskanzlerin mehrfach pers&ouml;nlich zum Ausdruck gebracht -, dass Kitas und Schulen eben gerade nicht fl&auml;chendeckend geschlossen werden. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass Kinder und Jugendliche nicht Verlierer dieser Pandemie sein d&uuml;rfen.<br>\nZusatzfrage: Das klingt sehr allgemein. Professor Klundt hat dort sehr konkrete Punkte angesprochen. Ich will sie hier nicht wiederholen, das w&uuml;rde zu weit f&uuml;hren; man sieht sie auch im Parlamentsfernsehen. Haben Sie sich damit befasst? Wenn nicht, werden Sie sich damit befassen?<br>\nSRS&rsquo;in Demmer: Das m&uuml;sste vielleicht das zust&auml;ndige Fachressort sagen. Ich kann Ihnen hier nur zu dem Kinder- und Jugendbericht Auskunft geben. Zu den von Ihnen genannten Zitaten kann ich mich nicht &auml;u&szlig;ern, weil sie jedenfalls mir pers&ouml;nlich nicht vorliegen.<br>\nZusatzfrage: Sie waren also heute im Kabinett kein Thema, oder?<br>\nSRS&rsquo;in Demmer: Nein. Im Kabinett war, wie gesagt, der Kinder- und Jugendbericht ein Thema.<br>\nVorsitzender Detjen: Ich kann darauf verweisen, dass wir vorhin eine Pressekonferenz mit der Ministerin hatten, in der dieser Bericht vorgestellt wurde.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/regierungspressekonferenz-vom-11-november-2020-1810426\">Bundesregierung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Kinder und Jugendliche d&uuml;rfen unter keinen Umst&auml;nden zu den Verlierern dieser Pandemie werden, sagt die Regierungssprecherin immerhin klar und deutlich. Allerdings sieht die Verordnungspraxis der L&auml;nder anders aus, auf deren Grundlage auch Verwaltungsgerichte &uuml;ber Eilantr&auml;ge befinden. So d&uuml;rfen beispielsweise in Berlin nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts weder Kindergeburtstage noch Laternenumz&uuml;ge <a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/gerichte\/verwaltungsgericht\/presse\/pressemitteilungen\/2020\/pressemitteilung.1017781.php\">stattfinden<\/a> Also, Kita-Kinder, die tags&uuml;ber in Innenr&auml;umen zusammen betreut werden, d&uuml;rfen abends im Freien in derselben Gruppe nicht mit der Laterne laufen. Es ist daher falsch zu behaupten, nur weil Kitas und Schulen ge&ouml;ffnet bleiben, z&auml;hlten Kinder und Jugendliche nicht zu den Verlierern. Da macht es sich die Regierung schlicht zu einfach. Das Gegenteil ist der Fall. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Regierung hat den Sommer verschlafen und stolpert in den Corona-Winter<\/strong><br>\nDass die &ldquo;Novemberhilfen&rdquo; noch immer nicht beantragt werden k&ouml;nnen, das Wirtschaftsministerium nicht einmal die entsprechende Homepage programmiert hat, ist inakzeptabel. Den Betrieben flattern die Rechnungen ins Haus und vielfach sind die Reserven aufgebraucht. Warum ist &uuml;ber den Sommer nicht ein System entwickelt worden, das bei einem Lockdown im Herbst in K&uuml;rze hochgefahren werden kann?<br>\nIch habe das Finanzministerium gefragt, wann die Novemberhilfen beantragt werden k&ouml;nnen. Die Antwort aus dieser Woche: &ldquo;Die M&ouml;glichkeit zur Beantragung und Auszahlung der Novemberhilfe soll so fr&uuml;h wie technisch m&ouml;glich erfolgen. Die Bundesregierung ist derzeit in der Abstimmung finaler Parameter f&uuml;r die Vollzugshinweise und Verwaltungsvereinbarung mit den L&auml;ndern. Der Abschluss dieser Gespr&auml;che ist Voraussetzung f&uuml;r die technische Umsetzung der Antragsformulars. Die Vorbereitungen f&uuml;r die rasche Programmierung des elektronischen Antragsverfahrens laufen mit Hochdruck.&rdquo;<br>\nNein, das ist zu sp&auml;t. Hochdruck war im Sommer angesagt. Das h&auml;tte gekl&auml;rt werden k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, bevor der Lockdown verk&uuml;ndet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/gastbeitrag-von-dietmar-bartsch-regierung-hat-den-sommer-verschlafen-und-stolpert-in-den-corona-winter_id_12655419.html\">Dietmar Bartsch auf Focus Online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Lehrerverband beklagt Corona-Vorgehen der L&auml;nder: &ldquo;Empfehlungen des RKI in die Tonne getreten&rdquo;<\/strong><br>\nPrivat gelten strenge Kontaktbeschr&auml;nkungen, im Unterricht sitzen weiter 30 Kinder in einer Klasse. Der Lehrerverband fordert, die Schulen nicht von den Regeln f&uuml;r den Rest der Gesellschaft abzukoppeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/corona-massnahmen-lehrer-fuehlen-sich-von-bundeslaendern-allein-gelassen-a-90e2ebfe-c4e2-4058-a2cd-8eeeb5cac8fd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>So kann das Immunsystem Corona den Giftzahn ziehen<\/strong><br>\nF&uuml;r Viren aller Art ist die Immunabwehr zust&auml;ndig. Im Kampf gegen Corona wurde dieses bisher vernachl&auml;ssigt. Das ist ein Fehler.<br>\nAm Anfang war das Unwort: Risikogruppe. Ab 65 soll man dazugeh&ouml;ren. Damit war die Marschrichtung gegeben: Abstand halten, H&auml;nde waschen, Lockdown, Risikogruppen sch&uuml;tzen etc.<br>\nH&auml;tten wir statt von Risikogrupppen von &laquo;Menschen mit schwachem Immunsystem&raquo; gesprochen, h&auml;tten wir anders &uuml;ber die Sache nachgedacht. Denn das Immunsystem kann man beeinflussen. Inzwischen haben wir erfahren, wie teuer die Politik mit dem Schutz der Risikogruppen ist, und wie wenig wir damit erreicht haben. H&ouml;chste Zeit f&uuml;r einen erweiterten Ansatz: Was haben wir seit Beginn der Pandemie in Sachen Immunsystem und Corona gelernt?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/So-kann-das-Immunsystem-Corona-den-Giftzahn-ziehen1\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona: Neues Infektionsschutzgesetz &ndash; noch immer keine Entsch&auml;digung f&uuml;r Gastronomie geregelt<\/strong><br>\nWegen Corona-Schlie&szlig;ungen geht es etlichen Restaurants schlecht. Verb&auml;nde und Juristen kritisieren das neue Infektionsschutzgesetz. Es sei rechtswidrig. [&hellip;]<br>\nDie geplante &Uuml;berarbeitung des Infektionsschutzgesetzes wirft in diesem Zusammenhang allerdings Fragen auf. In der Neufassung soll festgelegt werden, ab wann Versch&auml;rfungen der Corona-Regeln n&ouml;tig sind. F&uuml;r Hotels k&ouml;nnen beispielsweise &Uuml;bernachtungsangebote verboten werden. Reisebeschr&auml;nkungen k&ouml;nnen verh&auml;ngt werden. Auch die Gastronomie kann geschlossen oder beschr&auml;nkt werden.<br>\nTrotz der vollmundigen Versprechungen von Scholz und Altmaier ist ein Rechtsanspruch auf Entsch&auml;digung in Geld allerdings nicht im neuen Gesetz niedergeschrieben. Ohne konkrete Regelungen k&ouml;nnte die Neufassung rechtswidrig sein, also gegen Verfassungsrecht versto&szlig;en. Diese Auffassung vertritt der Deutsche Hotel- und Gastst&auml;ttenverband (Dehoga).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/corona-coronavirus-krise-lockdown-regeln-restaurants-hotels-gastro-pleite-infektions-schutzgesetz-rechtswidrig-geld-90098522.html\">FR Online<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Was verlangen Parlamentsvorbehalt und Bestimmtheitsgebot? Standardma&szlig;nahmen im Infektionsschutzgesetz<\/strong><br>\nIn den letzten Wochen wurde wieder vermehrt dar&uuml;ber diskutiert, dass das Infektionsschutzgesetz (IfSG) keine ausreichenden Rechtsgrundlagen f&uuml;r die Ma&szlig;nahmen bereith&auml;lt, die zur Eind&auml;mmung der Corona-Epidemie erforderlich sind. Zwar enth&auml;lt das Gesetz mit &sect; 28 Abs. 1 S. 1 1. Halbs. eine Generalklausel, die zur Ergreifung der &bdquo;notwendigen Schutzma&szlig;nahmen&ldquo; erm&auml;chtigt und deswegen in Verbindung mit &sect; 32 in den letzten acht Monaten von den Landesregierungen als Rechtsgrundlage der Corona-Schutzma&szlig;nahmen durch Rechtsverordnungen herangezogen wurde. Grunds&auml;tzlich ist die Heranziehung einer Generalklausel im Gefahrenabwehrrecht &ndash; zu dem das IfSG geh&ouml;rt &ndash; beim Auftreten unvorhergesehener Gefahrenlagen durch unerprobte Ma&szlig;nahmen zul&auml;ssig. Nach einer &Uuml;bergangsfrist m&uuml;ssen grundrechtsintensive Ma&szlig;nahmen jedoch in Standarderm&auml;chtigungen besonders geregelt werden. Diese &Uuml;bergangsfrist ist mittlerweile &ndash; wahrscheinlich schon seit Mai &ndash; abgelaufen; eine Reform des IfSG ist dringend notwendig. Diese muss den Besonderheiten einer Epidemie &ndash; im Vergleich zu lokalen Infektionsausbr&uuml;chen &ndash; Rechnung tragen und darf sich nicht mit der Auff&uuml;hrung von Regelbeispielen begn&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/was-verlangen-parlamentsvorbehalt-und-bestimmtheitsgebot\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bayern verbietet ab heute wegen Corona-Krise Indoor-Sport<\/strong><br>\nWegen der Corona-Krise m&uuml;ssen ab heute fast alle Indoor-Sportst&auml;tten in Bayern geschlossen bleiben. Die Ma&szlig;nahme ist eine Reaktion auf den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof: Dieser hatte entschieden, dass Fitnessstudios wieder &ouml;ffnen d&uuml;rfen. [&hellip;]<br>\nHintergrund f&uuml;r die Neuregelung ist eine Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Dieser hatte unter Verweis auf das Gleichheitsprinzip am Donnerstag die bisherige Schlie&szlig;ung von Fitnessstudios aufgehoben, weil auf der anderen Seite sonstige Sportst&auml;tten f&uuml;r Individualsport ge&ouml;ffnet seien.<br>\n&ldquo;Die Staatsregierung respektiert selbstverst&auml;ndlich den Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs und seine Begr&uuml;ndung. Deshalb wird sie durch eine sofortige Verordnungs&auml;nderung die vom BayVGH geforderte Gleichbehandlung von Fitnessstudios und sonstigen Sportst&auml;tten dadurch herstellen, dass mit Wirkung zum Freitag, 13. November, in Bayern s&auml;mtliche Indoor-Sportst&auml;tten geschlossen werden&rdquo;, sagte Holetschek. Die leider steigende Infektionslage in Bayern zwinge zu weiteren Ma&szlig;nahmen, um das Geschehen in den Griff zu bekommen. &ldquo;Der Infektionsschutz und die Gesundheit unserer B&uuml;rger haben absoluten Vorrang.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/bayern-verbietet-ab-freitag-wegen-corona-krise-indoor-sport,SGADbr2\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>R&uuml;ckkehr der US-Falken: Das Netzwerk von Joe Biden<\/strong><br>\nDer gew&auml;hlte neue US-Pr&auml;sident Joe Biden spricht von Vers&ouml;hnung, Gemeinsamkeiten, Multilateralismus. Dabei war er als US-Senator starker Verfechter der US-Milit&auml;rinterventionen auf dem Balkan, in Afghanistan und im Irak und Bef&uuml;rworter des Drohnenkriegs unter Obama. Und heute?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/videos\/video-rueckkehr-der-us-falken-das-netzwerk-von-joe-biden-100.html\">Monitor<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erdo&#287;an und Putin: Gewehre statt Worte<\/strong><br>\nHeute beginnt das Pariser Friedensforum, ein Format, das Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron 2018 erfunden hat, 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs. Es soll den Frieden gespr&auml;chsweise f&ouml;rdern. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird auch mitreden.<br>\nUnbedingt sollte dabei &uuml;ber Russland und die T&uuml;rkei gesprochen werden, zwei autorit&auml;re Staaten, die seit einigen Jahren Kriege nutzen, um die eigene Machtsph&auml;re auszudehnen, meist im selben Gebiet. Erst war es Syrien, dann Libyen, nun ist es der Konflikt um Bergkarabach. Aserbaidschan hat diesen kurzen Krieg gewonnen, dank milit&auml;rischer Hilfe durch die T&uuml;rkei, aber auch Russland als Verb&uuml;ndeter des Verlierers Armeniens hat es verstanden, seinen Einfluss zu erweitern.<br>\nRusslands Pr&auml;sident Putin und sein t&uuml;rkischer Kollege Erdo&#287;an kommen sich mit ihren Ambitionen immer wieder ins Gehege, konnten aber den Krieg gegeneinander bislang vermeiden. Es ist jedoch brandgef&auml;hrlich, was sie tun. Russland hat zudem die Ukraine mit kriegerischen Mitteln gespalten.<br>\nEin Friedensforum ist eine gute Sache, aber solange Staaten meinen, von Kriegen profitieren zu k&ouml;nnen, setzen sie eher auf Gewehre als auf Worte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/news-wladimir-putin-recep-tayyip-erdogan-bundeswehr-corona-krise-a-aa4ae589-aacf-470c-8156-6798643980c1%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.Z.:<\/strong> Meinungsmache vom Feinsten! Dass die USA nebst Verb&uuml;ndeten ihren gew&uuml;nschten Einflussbereich mit dem Gewehr befrieden, wo zuvor kein Krieg gewesen ist, wird geflissentlich ignoriert.<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Ein Friedensforum ist eine gute Sache, aber solange Staaten meinen, von Kriegen profitieren zu k&ouml;nnen, setzen sie eher auf Gewehre als auf Worte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das ist fast schon Satire, denn mit diesem Satz beschreibt Herr Kurbjuweit vortrefflich die Au&szlig;enpolitik der USA angefangen mit dem Krieg gegen Mexiko im 19. Jahrhundert bis heute. Nat&uuml;rlich l&auml;sst Herr Kurbjuweit auch den Ukrainekonflikt nicht unerw&auml;hnt und schreibt die Schuld hierf&uuml;r selbstverst&auml;ndlich den Russen zu. Die Milliarden, die von den USA in den Regime-Change investiert wurden nebst dem bei YouTube &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Telefonat der Victoria &bdquo;fuck the EU&ldquo; Nuland hat Herr Kurbjuweit nicht auf dem Schirm.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland im Indo-Pazifik (V)<\/strong><br>\nIm Gespr&auml;ch mit ihrem Amtskollegen aus Singapur will Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am heutigen Freitag f&uuml;r den Ausbau der Milit&auml;rkooperation zwischen Deutschland und S&uuml;dostasien werben. Hintergrund ist die neue &ldquo;Indo-Pazifik&rdquo;-Strategie der Bundesregierung, die die St&auml;rkung des deutsch-europ&auml;ischen Einflusses im regionalen Umfeld Chinas vorsieht; damit will sich Berlin dem scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg der Volksrepublik entgegenstellen. Um besser in der Region Fu&szlig; fassen zu k&ouml;nnen, nutzt die Bundesregierung den in S&uuml;dostasien verbreiteten Unmut &uuml;ber die Forderung der US-Administration, der s&uuml;dostasiatische Staatenbund ASEAN solle sich im Machtkampf gegen China auf ihre Seite schlagen. Berlin wirbt mit der Aussage, man setze sich f&uuml;r eine &ldquo;multipolare Welt&rdquo; ein, &ldquo;in der sich kein Land zwischen zwei Machtpolen entscheiden muss&rdquo;. Zu den deutschen Schwerpunkten in der Region geh&ouml;rt die Handels- und Finanzdrehscheibe Singapur, seit je ein Zielland auch deutscher Unternehmen, zudem ein wichtiger Kunde deutscher R&uuml;stungsfirmen und ein Kooperationspartner der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8441\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Covid-19: &Auml;rzte ohne Grenzen fordert Transparenz bei steuerlicher F&ouml;rderung von Impfstoffen<\/strong><br>\nMit Blick auf die milliardenschweren Steuersubventionen f&uuml;r die Impfstoffentwicklung fordert &Auml;rzte ohne Grenzen volle Transparenz bei &ouml;ffentlichen Investitionen und Vorabvertr&auml;gen f&uuml;r Impfstoff-Kontingente. Regierungen m&uuml;ssen von den Pharmakonzernen dringend Auskunft &uuml;ber alle Lizenzvereinbarungen f&uuml;r Impfstoffe sowie &uuml;ber die Kosten und Daten klinischer Studien verlangen, so die internationale Hilfsorganisation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzte-ohne-grenzen.de\/presse\/covid-19-impfstoff-tranparenz\">&Auml;rzte ohne Grenzen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>SVR-Gutachten zeigt: Wirtschaftspolitik darf die Erholung nicht bremsen<\/strong><br>\nAm Mittwoch haben die Wirtschaftsweisen ihr Jahresgutachten vorgelegt. Darin bewerten sie die wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen der Regierung in der Corona-Pandemie als Erfolg. Sie empfehlen sogar, die Schuldenbremse auszusetzen. Der DGB begr&uuml;&szlig;t diesen Vorschlag, fordert aber ein l&auml;ngeres Aussetzen sowie grundlegende Reformen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++767e4f9e-2588-11eb-96ff-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: NFonds: Investitionen trotz leidiger Schuldenbremse<\/strong><br>\nDie Konjunktur stottert wegen Corona. &Ouml;ffentliche Investitionen kurbeln nicht nur die Wirtschaft an, sie w&uuml;rden auch den immensen Investitionsstau in Niedersachsen beheben. Doch die Schuldenbremse erschwert wichtige Zukunftsinvestitionen. Woher nun das Geld nehmen? Das #schlaglicht 41\/2020 r&auml;t zum NFonds. Denn dieser ist nicht nur kompatibel mit der Schuldenbremse. Er macht das Land auch zukunftsfest. [&hellip;]<br>\nKurzum: Das Geld der &ouml;ffentlichen Hand w&auml;re gut angelegt. Das Problem ist allerdings die Schuldenbremse. Sie verhindert, dass der Staat trotz Negativzinsen f&uuml;r zentrale Projekte Kredite aufnehmen kann. Zudem muss er alles dran setzen, z&uuml;gig einen ausgeglichenen Haushalt &ndash; die schwarze Null &ndash; zu pr&auml;sentieren. Die Folge: Der Staat hat &uuml;ber Jahre nicht ausreichend investiert. Die Schuldenbremse entpuppte sich als Investitions- und Zukunftsbremse. Mit ihrer mittelfristigen Finanzplanung will die Landesregierung die Investitionsquote nun sogar dauerhaft unter 5 Prozent der &ouml;ffentlichen Gesamtausgaben dr&uuml;cken (siehe Grafik). Das ist nicht nur angesichts der aktuellen Konjunktursorgen viel zu wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++426a9c2a-24bc-11eb-9c29-001a4a16011a\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zur politischen &Ouml;konomie der Ungleichheit<\/strong><br>\nSoziale Ungleichheit und ihre negativen Folgen f&uuml;r Gesellschaft und Demokratie finden noch immer nicht die Aufmerksamkeit, die sie verdienten. Einen Mangel an Erkenntnis gibt es gleichwohl nicht.<br>\nMitte des Jahres sorgten neue Daten des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung f&uuml;r Aufsehen (Schr&ouml;der u.a. 2020). Durch eine spezielle Untersuchung von besonders reichen Personen war es gelungen, die Verm&ouml;genskonzentration im Rahmen des Sozio&ouml;konomischen Panels (SOEP) genauer zu ermitteln &ndash; beim SOEP handelt es sich um eine seit 1984 j&auml;hrlich durchgef&uuml;hrte repr&auml;sentative Wiederholungsbefragung von Privathaushalten in Deutschland. Gem&auml;&szlig; dieser neuen Zahlen besitzen die reichsten zehn Prozent nicht wie bisher angenommen knapp 60 Prozent des gesamten Nettoverm&ouml;gens (Bruttoverm&ouml;gen abz&uuml;glich Schulden), sondern gut zwei Drittel davon. Sogar noch st&auml;rker als gedacht ist der Reichtum beim reichsten Prozent konzentriert: Dieses vereint 35 Prozent des Reichtums auf sich, bis dahin belief sich der entsprechende Wert auf 22 Prozent. Obwohl auch die Einkommensverteilung in Deutschland im Trend der vergangenen Jahre immer ungleicher ausf&auml;llt (Spannagel 2019), und generell eine steigende Ungleichheit auszumachen ist (vgl. z.B. Eicker-Wolf\/Truger 2017), wird die Frage der Umverteilung in Deutschland kaum ernsthaft diskutiert. Dabei gibt es gute Gr&uuml;nde f&uuml;r eine solche Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/zur-politischen-oekonomie-der-ungleichheit--2372.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rentner m&uuml;ssen mit Nullrunde rechnen<\/strong><br>\nDie Corona-Krise trifft die Ruhest&auml;ndler: Weil die L&ouml;hne derzeit sinken, gehen die Rentner in Westdeutschland 2021 wohl leer aus. Rein rechnerisch aber kommen sie damit noch gut weg.<br>\nAuf die westdeutschen Rentner kommt im n&auml;chsten Jahr voraussichtlich eine Nullrunde zu. Das teilte die Deutsche Rentenversicherung am Mittwoch mit. Im Osten d&uuml;rften die Renten 2021 um 0,72 Prozent zulegen &ndash; was daran liegt, dass das ostdeutsche Rentenniveau bis 2024 schrittweise auf das westdeutsche angehoben wird. Der Beitragssatz bleibt laut Rentenversicherung stabil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rente-corona-nullrunde-2021-1.5112113\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wirecard: Bafin-Mitarbeiter t&auml;tigten Hunderte Wirecard-Gesch&auml;fte<\/strong><br>\nNeue Wendung im Wirecard-Skandal: Die Finanzaufsicht untersucht private B&ouml;rsengesch&auml;fte ihrer Mitarbeiter, die wom&ouml;glich ihren Informationsvorsprung nutzten.<br>\nDie Finanzaufsicht Bafin hat bereits fast 500 private Gesch&auml;fte ihrer Mitarbeiter mit Bezug zum Skandalunternehmen Wirecard erfasst. Die Zahl nennt das Bundesfinanzministerium auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Sch&auml;ffler. Zuerst hatte die Rheinische Post dar&uuml;ber berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-11\/wirecard-bafin-mitarbeiter-bilanzskandal-aktien-fdp%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie kann so etwas sein? Die Erlaubnis zum Handel mit Aktien von Firmen, die man selber &uuml;berwacht, also von denen man Interna kennt, l&auml;dt doch direkt zum Missbrauch und zu Insiderhandel ein. Oder kann man sarkastisch spekulieren, dass die BaFin so weit weg ist vom Geschehen, dass ihre Mitarbeiter mit diesen Aktien handeln d&uuml;rfen, im Gegensatz bspw. zu Wirtschaftspr&uuml;fern oder Steuerberatern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Regierung zahlte seit 2018 mindestens 243 Millionen Euro f&uuml;r Beratung<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat seit 2018 knapp eine Viertel Milliarde Euro f&uuml;r Leistungen der vier gr&ouml;&szlig;ten Beratungs- und Pr&uuml;fungsunternehmen ausgegeben. Insgesamt h&auml;tten die Unternehmen Deloitte, Ernst &amp; Young (EY), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) &ndash; die sogenannten &ldquo;Big Four&rdquo; &ndash; von den Ministerien und ihren nachgeordneten Beh&ouml;rden seit Januar 2018 rund 243 Millionen Euro, hei&szlig;t es in Antworten des Bundesfinanzministeriums auf Fragen der Linksfraktion, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegen.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;ten Summen erhielten demnach mit 82,6 Millionen Euro bis Ende Juni 2020 das wegen seiner Rolle im Wirecard-Skandal in die Kritik geratene Unternehmen Ernst &amp; Young sowie PwC mit 82,9 Millionen Euro bis Ende September 2020. KPMG erhielt bis Ende September 66,8 Millionen Euro, Deloitte elf Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/regierung-zahlte-seit-2018-rund-243-millionen-euro-fur-beratung-7AVC7MEZJFASNLBFKVONMXOE6Q.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Raubfang in fremden Gew&auml;ssern: Chinas gigantische Fischereiflotte geht r&uuml;cksichtslos gegen Konkurrenten vor<\/strong><br>\nF&uuml;r alle, die auf hoher See unterwegs sind, ist die Dominanz und R&uuml;cksichtslosigkeit von Chinas Fischfangflotte nichts Neues. 2019 verbrachte ich eine Woche an Bord eines Schiffs der gambischen K&uuml;stenwache, das 150 Kilometer vor der K&uuml;ste patrouillierte. In dieser einen Woche wurden 15 ausl&auml;ndische Schiffe wegen Verdachts auf Arbeitsrechtverst&ouml;&szlig;e oder illegalen Fischfang aufgebracht und kontrolliert. Mit einer Ausnahme handelte es sich durchweg um chinesische Schiffe.<br>\nIm selben Jahr verbrachte ich auch einige Zeit auf einem Langleinenboot, das aus dem chilenischen Hafen Punta Arenas auslief, um im S&uuml;dpolarmeer nach Riesen-Antarktisdorsch zu fischen. Einen ganzen Monat lang begegneten wir so gut wie keinem Schiff, au&szlig;er einem Dutzend kaum seet&uuml;chtiger chinesischer Seinerboote f&uuml;r die Ringwadenfischerei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/monde-diplomatique.de\/artikel\/!5726174\">LMd<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-66888","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66888","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=66888"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66888\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":66891,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/66888\/revisions\/66891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=66888"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=66888"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=66888"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}