{"id":66928,"date":"2020-11-16T08:30:01","date_gmt":"2020-11-16T07:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928"},"modified":"2020-11-16T08:30:01","modified_gmt":"2020-11-16T07:30:01","slug":"hinweise-des-tages-3741","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h01\">Der Anfang einer neuen Friedensbewegung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h02\">&laquo;Das alte System ist tot, aber das neue weigert sich, geboren zu werden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h03\">SPD f&uuml;r eigene EU-Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h04\">America immer noch first?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h05\">Klagen ohne Scham: Die Profiteure der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h06\">&bdquo;Auftrieb der Inflation&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h07\">Organisierte Kriminalit&auml;t gewinnt immer mehr an Einfluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h08\">Deutsche Bank: Homeoffice-Nutzer sollen mehr Steuern zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h09\">Mehr Selbst&auml;ndige mit Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h10\">Zu Weihnachten bitte keine Ma&szlig;nahmenpakete <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h11\">Sind alle Corona-Schutzma&szlig;nahmen in Hamburg rechtswidrig? &ndash; Das VG Hamburg zu &sect; 28 IfSG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h12\">Maskenpflicht in der Grundschule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h13\">Einige Schulen nicht mehr im Regelbetrieb<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h14\">Restaurants sind voll, Corona-Zahlen sinken rapide: Experten staunen &uuml;ber &ldquo;Wunder von Madrid&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h15\">Halb stark<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h16\">Schweiz: Pestizide sind &uuml;berall &ndash; auch in Bio-Betrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h17\">Wir nannten ihn Arbeiterf&uuml;hrer- Rudolf Dressler wird am 17. November 80<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66928#h18\">Das Letzte: #besonderehelden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Anfang einer neuen Friedensbewegung?<\/strong><br>\nKeine deutschen Waffen mehr in den H&auml;nden von Kindersoldaten, keine R&uuml;stungsexporte in Konfliktl&auml;nder: 40 Jahre nach dem Krefelder Appell will der Frankfurter Appell die Abr&uuml;stung wieder voranbringen.<br>\nAuf dem Papier steht Deutschland vorz&uuml;glich da. Auf dem Papier gibt es in der Bundesrepublik viele politische Grunds&auml;tze und Richtlinien zur Kontrolle von deutschen R&uuml;stungsexporten. Einige dieser Grunds&auml;tze sind relativ neu. Sie lesen sich sehr gut; sie sind aber nicht gut, weil es sich nicht um rechtsverbindliche Regeln handelt. (&hellip;)<br>\nEs w&auml;re sch&ouml;n, wenn es so w&auml;re; es ist aber nicht so. Die genannten Grunds&auml;tze k&ouml;nnen von der Bundesregierung und von den R&uuml;stungsfirmen ohne rechtliches Risiko ignoriert werden. In Wirklichkeit &auml;hnelt das deutsche Konstrukt der R&uuml;stungskontrolle daher nach wie vor einem Schweizer K&auml;se. (&hellip;)<br>\nDerzeit redet alle Welt von einem Impfstoff gegen Corona. Vielleicht sind Initiativen wie &ldquo;Abr&uuml;sten statt Aufr&uuml;sten&rdquo; ein Impfstoff f&uuml;r den Frieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-friedensbewegung-frankfurter-appell-1.5115825\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&laquo;Das alte System ist tot, aber das neue weigert sich, geboren zu werden&raquo;<\/strong><br>\nDer knappe Sieg von Joe Biden sei ein Debakel f&uuml;r die Linke in den USA, schlimmer noch als ein Sieg von Donald Trump. Das sagt Yanis Varoufakis, der fr&uuml;here griechische Finanzminister. Ein d&uuml;steres Gespr&auml;ch &uuml;ber den Aufstieg des Faschismus, das Ende des Kapitalismus und das Chaos, das darauf folgt. (&hellip;)<br>\nDer Kapitalismus hat sich inzwischen von der B&ouml;rse entkoppelt. Der Kapitalismus geht die Toilette runter, aber die Finanzm&auml;rkte schiessen nach oben. Wir befinden uns in einer Art Postkapitalismus, in dem die Finanzm&auml;rkte wie eine Art Feudalismus operieren, komplett losgel&ouml;st vom kapitalistischen Prozess von Produktion und Kapitalakkumulation.<br>\nWeil die Staaten seit 2008 das Risiko absichern?<br>\nFinanciers sitzen hinter ihren Schirmen und kaufen und verkaufen Aktien. Sie h&ouml;ren die Neuigkeit, dass der Kapitalismus kollabiert. Normalerweise w&uuml;rden sie verkaufen, denn eine Krise bedeutet Pessimismus, bedeutet sehr tiefe Profite, sehr tiefe Dividenden, bedeutet wenig Geld im Umlauf. Alle verkaufen, und die B&ouml;rse st&uuml;rzt ab. In einem funktionierenden Kapitalismus w&auml;re genau das am 12. August 2020 passiert.<br>\nWarum ist es nicht passiert?<br>\nWeil die Banker dachten: Wunderbar, wir haben gerade 20 Prozent unseres Bruttoinlandprodukts vernichtet.<br>\nWarum sollten die Banker das denken?<br>\nWeil das in der heutigen Zeit bedeutet, dass die Zentralbank &ndash; in diesem Fall die Bank of England und die Europ&auml;ische Zentralbank und das Federal Reserve &ndash; Unmengen neues Geld in die Wirtschaft pumpt. Was tun H&auml;ndler mit der Aussicht auf Schiffsladungen voller Geld? Sie rufen ihre Kunden an und fragen sie, ob sie ein St&uuml;ck vom Kuchen wollen. Diese Kredite werden mit Negativ-zinsen vergeben. Gratisgeld. Die Wirtschaft flutscht dahin, aber die B&ouml;rsen schiessen nach oben. Die Entwicklung ist verheerend. Sozialismus f&uuml;r die Banker, f&uuml;r den Rest wird es wegen der Sparprogramme immer dramatischer: Verlust von Einkommen, Perspektiven, Haus, Job, tiefere L&ouml;hne. Die Menschen geben weniger Geld aus. Firmen, die G&uuml;ter produzieren, um sie diesen Leuten zu verkaufen, reduzieren ihr Investment. Die Folge ist ein negativer Multiplikationseffekt. Investments werden reduziert, gute Jobs gehen verloren. Stattdessen bl&uuml;hen Deliveroo-Jobs und Uber-Jobs, prek&auml;re Jobs, Scheissjobs. Keine nachhaltigen Jobs. Keine high-quality-Jobs. Keine gr&uuml;nen Jobs.<br>\nStopp, stopp, stopp. Was bedeutet das?<br>\nDie Financiers erhalten viel frisch gedrucktes Geld. Sie schauen auf die kleinen Leute: Soll ich nun mit all dem Geld eine neue Produktionsst&auml;tte bauen? Beispielsweise, um neue Elektroautos zu bauen und dann f&uuml;r 50&rsquo;000 Euro zu verkaufen und die Diesel-Linie zu zersetzen? Sie schauen auf die Leute in Deutschland, die Leute in Griechenland und sagen: &laquo;Nein, da verschiebt sich gerade zu viel. Die Leute werden nicht genug Geld haben, um das zu kaufen.&raquo; Was also tun die Financiers mit dem Geld, gedruckt von der Zentralbank, das sie gratis bekommen haben?<br>\nSagen Sie es uns.<br>\nSie investieren es nicht in die Produktion. Sie gehen stattdessen mit dem Geld an die Frankfurter B&ouml;rse und kaufen Anteile ihrer Firma. Damit steigen der Aktienpreis, zum Beispiel von Volkswagen, und die L&ouml;hne der Volkswagen-Manager, der Direktoren, die an diesen Aktienkurs gekoppelt sind. Und deshalb kriegen sie Boni, ohne &uuml;berhaupt in die Produktion investiert zu haben. In die Nachhaltigkeit. Flutsch. Mit dem Boni-Geld gehen sie nach Berlin. Kaufen sich Wohnungen. Die Wohnungen rundherum steigen im Preis. Die Mieten gehen noch. Die kleinen Leute rundherum, die sich wegen der Krise immer weniger leisten k&ouml;nnen, werden sauer. Und ihre Pensionskassen leiden wegen der Nullzinsen. Der Lebensstandard sinkt. Die Leute werden w&uuml;tend. Wenden sich gegen Merkel. Wenden sich hin zur AfD. In den USA hin zu Trump. Weshalb Merkel oder die Liberaldemokraten in den USA sich selbst nach rechts wenden, um diese Leute wieder abzuholen. Das ist der Kreislauf. Er ist toxisch. Er ist der Grund, warum die Rettung der Wall Street 2008 den neuen Faschismus entfesselt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2020\/11\/14\/das-alte-system-ist-tot-aber-das-neue-weigert-sich-geboren-zu-werden\">Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD f&uuml;r eigene EU-Armee<\/strong><br>\nDie Bundestagsfraktion der SPD will eine eigene EU-Armee unter Kommando der EU-Kommission schaffen. Statt sich auf die Weiterentwicklung der Kooperation der 27 nationalen Streitkr&auml;fte zu konzentrieren, solle es eine neue eigene Armee geben, hei&szlig;t es in einem Papier der Arbeitsgemeinschaft Sicherheits- und Verteidigungspolitik, aus dem die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; zitiert. (&hellip;)<br>\nStarten k&ouml;nnte die 28. Armee nach Vorstellungen der SPD mit rund 1500 Soldaten. Mittelfristig sei eine Gr&ouml;&szlig;e von 8000 Frauen und M&auml;nnern angestrebt. Die Mitglieder sollten sich dem Konzept zufolge aus Berufssoldaten der einzelnen L&auml;nder rekrutieren, die sich auf die einzelnen Dienstposten bewerben k&ouml;nnten &ndash; &auml;hnlich wie bei Landes- oder Bundesbeamten, die einen Posten in Br&uuml;ssel anstreben. Die Soldaten unterst&uuml;nden dann nicht mehr den nationalen Kommandostrukturen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/spd-fuer-eigene-eu-armee-a-3c2c10bf-2072-4f46-bdb8-5191e9324127\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die SPD-Bundestagsfraktion ist von allen guten Geistern verlassen. Die EU-Kommission, der die Armee unterstellt werden soll, ist von allen EU-Gremien das am wenigsten demokratisch legitimierte; EU-Kommissare werden von den &ndash; selber nicht direkt gew&auml;hlten! &ndash; Regierungen der EU-Staaten vorgeschlagen und vom EU-Parlament &ndash; auch nicht wirklich demokratisch gew&auml;hlt &ndash; nur best&auml;tigt (oder ggf. zur&uuml;ckgewiesen). Und diesem nahezu in Selbstherrlichkeit agierenden Exekutivgremium will die SPD-Fraktion bis zu 8.000 Berufssoldaten unterstellen, um&hellip; ja eigentlich, was zu tun? Die Verteidigung der EU gegen einen noch zu bestimmenden Feind kann eine solche Mini-Armee nicht leisten (und dazu gibt es schon die NATO), hoffentlich sollen damit nicht m&ouml;gliche Aufst&auml;nde in der EU niedergehalten werden, f&uuml;r Friedensmissionen gibt es schon die EU-Blauhelme; bleibt also h&ouml;chstens die Rolle als Kommandotruppe analog der franz&ouml;sischen Fremdenlegion, von der EU-Kommission weltweit in milit&auml;rische Konflikte entsandt, in denen die Mini-Armee entweder nichts ausrichten kann oder schnell in Gewalt-Eskalationen hineingezogen wird. Oder soll die Mini-Armee als Alternative zur Erh&ouml;hung der Milit&auml;rausgaben im Rahmen der NATO dienen? Die angebliche Friedensmacht EU als weiterer Akteur im weltweiten Kriegsgeschehen, mit solchen Ideen und solchen Scharfmachern kommt die ehemalige Friedenspartei SPD wirklich auf den Hund. Und R&ouml;ttgen hat einfach nur Recht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>America immer noch first?<\/strong><br>\nAmerikanisch kaufen, die Industrie abschotten &ndash; Joe Biden folgt wirtschaftspolitisch seinem Vorg&auml;nger. Er sollte lieber den Sozialstaat ausbauen. (&hellip;)<br>\nEr wird ein Land f&uuml;hren und einen m&uuml;ssen, das seit dem Amerikanischen B&uuml;rgerkrieg politisch und wirtschaftlich noch nie so gespalten war.<br>\nDie Kluft zwischen Arm und Reich verhindert soziale Mobilit&auml;t &bdquo;vom Tellerw&auml;scher zum Million&auml;r&ldquo; und zerst&ouml;rt so den Mythos vom &bdquo;Amerikanischen Traum&ldquo;; sie ist in den USA deutlich ausgepr&auml;gter als in jeder anderen hochmodernen Volkswirtschaft. Mit ihrem Gini-Koeffizienten f&uuml;r die ungleiche Verteilung der Haushaltseinkommen werden die USA lediglich von L&auml;ndern wie Costa Rica, S&uuml;dafrika oder Mexiko abgeh&auml;ngt: Wenn das oberste eine Prozent der Top-Verdiener ein F&uuml;nftel des Einkommens bezieht, so liegt das deutlich &uuml;ber dem Niveau der 1950er und 1960er Jahre.<br>\nDiese Verschiebung in der sozialen Hierarchie spiegelt sich in der seit 2014 sinkenden Lebenserwartung der Menschen in den USA wider, eine Folge vor allem der Selbstmordrate und Drogenabh&auml;ngigkeit wei&szlig;er M&auml;nner. Mit 655 Gef&auml;ngnisinsassen auf 100 000 Einwohner halten die USA zudem seit Jahren den Inhaftierungsrekord.<br>\nDas soziale Ungleichgewicht in der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt l&auml;sst sich auf extrem niedrige Steuern zur&uuml;ckf&uuml;hren. 2018 lagen die US-Steuereinnahmen bei 24,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit weit unter dem Durchschnitt aller Mitglieder der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 34,3 Prozent betr&auml;gt. Auch hier haben au&szlig;er Irland (dessen Bruttoinlandsprodukt durch multinationale Konzerne stark aufgebl&auml;ht wird) nur Schwellenl&auml;nder &ndash; Chile und Mexiko &ndash; proportional geringere Steuereinnahmen. In Ermangelung umfassender sozialer Ausgleichsregelungen leiden in den USA vor allem die Besch&auml;ftigten darunter, dass ihr Realeinkommen in den letzten 40 Jahren nur um acht Prozent gestiegen ist; das entspricht einer j&auml;hrlichen Steigerungsrate von knapp 0,2 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/trumps-erbe-4788\/\">Peter Bofinger in IPG<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klagen ohne Scham: Die Profiteure der Pandemie<\/strong><br>\nGefahr droht den Staaten aber nicht nur durch das Coronavirus. (&hellip;)<br>\nDie Notwendigkeit, Investor-Staat-Klagen zu verhindern, war selten so klar wie derzeit, wo die internationale Staatengemeinschaft nicht nur mit einer globalen Gesundheits-, sondern auch einer Weltwirtschaftskrise k&auml;mpft. In einem offenen Brief rufen mittlerweile mehr als 600 zivilgesellschaftliche Organisationen aus 90 L&auml;ndern deshalb ihre Regierungen auf, die Parallelgerichtsbarkeit f&uuml;r Konzerne einzuschr&auml;nken oder sogar ganz abzuschaffen. Zu den Unterzeichnern z&auml;hlen unter anderem der Internationale Gewerkschaftsbund IGB und die Metall-, Chemie-, Energie- und Textil-Gewerkschaftsf&ouml;deration IndustriALL sowie Umwelt-, Entwicklungs- und Nothilfe-Organisationen wie Oxfam, Greenpeace und &Auml;rzte ohne Grenzen. Die Organisationen erheben f&uuml;nf Forderungen: einen dauerhaften Ausschluss von Covid-19-Notfallma&szlig;nahmen von der Investor-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit, ein Moratorium f&uuml;r alle Investor-Staat-Verfahren, einen Zahlungsstopp in Folge von Schiedsurteilen w&auml;hrend der Pandemie, den sofortigen Stopp neuer Abkommen mit Klageprivilegien f&uuml;r Konzerne sowie ein Ende entsprechender bestehender Vertr&auml;ge.[12] (&hellip;)<br>\nUnd tats&auml;chlich gibt es erste Bewegungen in diese Richtung. Ein Entwurf f&uuml;r eine internationale Vereinbarung zur dauerhaften Aussetzung von Investor-Staat-Verfahren gegen Covid-19-Notfallma&szlig;nahmen wird unter Expert*innen bereits diskutiert.[13] In ihrem j&uuml;ngsten Entwicklungsbericht fordert die UN-Organisation f&uuml;r Handel und Entwicklung UNCTAD ein sofortiges Moratorium f&uuml;r Investor-Staat-Klagen, um notwendige politische Handlungsspielr&auml;ume in der Pandemie zu sch&uuml;tzen.[14] Auch die Aufk&uuml;ndigung alter Investitionsvertr&auml;ge avancierte j&uuml;ngst zu einem Trend. Nach 2017 war 2019 das zweite Jahr, in dem die Zahl der aufgek&uuml;ndigten Vertr&auml;ge die der neu abgeschlossenen &uuml;berstieg. Insgesamt sind 350 gek&uuml;ndigte Abkommen bekannt &ndash; von Staaten wie S&uuml;dafrika, Indonesien und Indien.[15] Erst k&uuml;rzlich haben 23 EU-Staaten, darunter Deutschland, einen Vertrag unterzeichnet, der etwa 130 innereurop&auml;ische Investitionsabkommen beenden wird, die der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r illegal erkl&auml;rt hatte.[16]<br>\nMit Ausnahme dieser sogenannten Intra-EU-Vertr&auml;ge z&auml;hlen die deutsche Bundesregierung und das federf&uuml;hrende Wirtschaftsministerium unter Peter Altmaier jedoch weiterhin zu den Verfechtern der Sonderklagerechte f&uuml;r Konzerne. Kein Staat hat mehr rechtskr&auml;ftige bilaterale Investitionsabkommen als die Bundesrepublik &ndash; insgesamt knapp 130. Und anders als beispielsweise die Niederlande, die ihre Vertr&auml;ge j&uuml;ngst reformiert haben, um das Klagerisiko zu minimieren, l&auml;sst die Bundesregierung ihre Abkommen unangetastet. Das gilt auch f&uuml;r den Energiecharta-Vertrag, auf dessen Basis die beiden Vattenfall-Klagen gegen Deutschland laufen. &Uuml;berdies genie&szlig;en neue Handelsabkommen wie das CETA zwischen der EU und Kanada, die die Spielr&auml;ume f&uuml;r Investor-Staat-Klagen ausweiten, deutsche Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie Coronakrise stellt die Legitimit&auml;t dieses parallelen Rechtssystems, das einige der Reichsten in unserer Gesellschaft besser stellt als alle anderen, nun wie nie zuvor in Frage. Warum sind Investoren und ihr Wunsch nach sprudelnden Gewinnen st&auml;rker gesch&uuml;tzt als die staatliche Pflicht zum Schutz der Gesundheit und eines angemessenen Lebensstandards? Was ist die Rechtfertigung f&uuml;r ein Sonderrecht, nach dem wohlhabende Wirtschaftsakteure eine g&uuml;nstigere Behandlung erfahren als all diejenigen, die schon jetzt besonders stark unter der Pandemie und ihren Folgen leiden? Diese Fragen bringen die schreiende Ungerechtigkeit der Sonder-Klagerechte f&uuml;r Konzerne auf den Punkt. Diese Ungerechtigkeit zu beenden, ist das Gebot der Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/november\/klagen-ohne-scham-die-profiteure-der-pandemie\">Pia Eberhardt in Bl&auml;tter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Auftrieb der Inflation&ldquo;<\/strong><br>\nDie US-Investmentbank Goldman Sachs warnt vor einem Anziehen der Inflation. In den n&auml;chsten sechs bis neun Monaten werde es einen &bdquo;Auftrieb der Inflation&ldquo; geben, sagte Jan Hatzius, Chef&ouml;konom von Goldman Sachs in einer Online-Konferenz mit Kunden.<br>\nZwar werde es keinen galoppierenden Preisanstieg geben, aber eine &bdquo;Normalisierung der Inflationsraten in den kommenden Jahren&ldquo; nach der au&szlig;ergew&ouml;hnlich langen Niedrigzinsphase. Die Inflation werde sich in den kommenden Jahren mal etwas &uuml;ber, mal etwas unter der Marke von zwei Prozent bewegen.<br>\nDie &bdquo;Financial Times&ldquo; spricht von einer neuen Debatte &uuml;ber Inflation und zitiert den US-Handelsminister Wilbur Ross mit den Worten: &bdquo;Ich denke, Investoren sollten wieder anfangen, &uuml;ber Inflation nachzudenken.&ldquo; Auch er erwartet keinen starken Preisanstieg, aber eine Richtungs&auml;nderung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/goldman-sachs-warnt-auftrieb-der-inflation\/26623728.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Ah ja, Inflation.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Oktober 2020 sanken die Verbraucherpreise in Deutschland <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1045\/umfrage\/inflationsrate-in-deutschland-veraenderung-des-verbraucherpreisindexes-zum-vorjahresmonat\/\">gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent<\/a> und selbst im Text: &ldquo;Die Inflation werde sich in den kommenden Jahren mal etwas &uuml;ber, mal etwas unter der Marke von zwei Prozent bewegen.&rdquo;&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Klar, Hyperinflation.<\/em><\/p>\n<p><em>Wieder einmal reine Panikmache durch die Mainstremmedien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Organisierte Kriminalit&auml;t gewinnt immer mehr an Einfluss<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckgang der Zahl der Verfahren bedeutet nicht automatisch, dass es weniger Straftaten gibt. Dies h&auml;nge unter anderem mit der Priorit&auml;tensetzung bei den Ermittlungen aber auch mit fehlenden Ermittlungskapazit&auml;ten zusammen, sagt Daniel Kretzschmar vom Bund deutscher Kriminalbeamter. In der Wirtschaftskriminalit&auml;t und der Internetkriminalit&auml;t gebe es ein riesiges Dunkelfeld. (&hellip;)<br>\n&bdquo;W&auml;hrend die &Ouml;ffentlichkeit mit t&auml;glichen Geschichten zu sogenannten Clans unterhalten wird, kann die prim&auml;r polnische, rum&auml;nische, vietnamesische, nigerianische und nach wie vor f&uuml;hrend &ndash; italienische &ndash; Organisierte Kriminalit&auml;t in aller Ruhe ihren Gesch&auml;ften nachgehen und zunehmend auch in Wirtschaft, Politik und Verwaltung einsickern&ldquo;, sagt Luthe. &bdquo;Dieses Gift m&uuml;ssen wir benennen und entschlossen bek&auml;mpfen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/organisierte-kriminalitaet-gewinnt-immer-mehr-an-einfluss-li.118578\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Bank: Homeoffice-Nutzer sollen mehr Steuern zahlen<\/strong><br>\nAnstelle einer steuerlichen Entlastung f&uuml;r Heimarbeiter schl&auml;gt die Deutsche Bank vor, Homeoffice-Nutzer sogar zu einer zus&auml;tzlichen Steuer zu veranlagen. Die solle in Deutschland immerhin fast acht Euro pro Tag betragen.<br>\nEs gehe um die gerechte Verteilung der volkswirtschaftlichen Lasten, schreibt Luke Templeman, &Ouml;konom bei der Deutschen Bank, in dem j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichen Konzeptpapier &bdquo;What We Must Do to Rebuild&ldquo; (Was wir f&uuml;r den Wiederaufbau tun m&uuml;ssen). Darin widmet sich Templeman auf drei Seiten (PDF, ab S. 32) seinem Vorschlag einer &bdquo;Work-from-Home Tax&ldquo;, also einer Heimarbeitersteuer. (&hellip;)<br>\nDas Konzeptpapier befasst sich indes nicht nur mit dem Steuervorschlag, der in Deutschland kontr&auml;r zu allen laufenden Diskussionen steht. Hierzulande wird &uuml;ber ein Recht auf Homeoffice und entsprechende Steuerent-, nicht -belastungen nachgedacht.<br>\nDas Papier der Deutschen Bank denkt &uuml;ber weitere M&ouml;glichkeiten des wirtschaftlichen Wiederaufbaus der weltweiten Wirtschaft nach. Auf den 83 Seiten des Konzepts finden sich Vorschl&auml;ge zur Vermeidung der Ver&ouml;dung von Innenst&auml;dten, ein Recht auf Internet, Hilfen f&uuml;r die Jugend, &Auml;nderungen an der Lieferlogistik, Aussagen zur Klimaneutralit&auml;t und einiges mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/t3n.de\/news\/homeoffice-steuer-1337481\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=t3n%20news\">t3n<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn es um Verteilung der Lasten geht, sollte man sich &ndash; der Gerechtigkeit halber &ndash; eher an Konzerne wie die Deutsche Bank und deren verm&ouml;gende &bdquo;Privatkunden&ldquo; halten. Wer im Home-Office arbeitet &ndash; ohne daf&uuml;r einen Zuschlag zu bekommen &ndash; zahlt auch so schon drauf: Strom, Heizung und nicht zu vergessen, ein Teil der privat finanzierten R&auml;umlichkeiten wird dem Arbeitgeber als B&uuml;rofl&auml;che zur Verf&uuml;gung gestellt. Und das soll nun auch noch extra besteuert werden? Was f&uuml;r ein absurder Vorschlag. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mehr Selbst&auml;ndige mit Grundsicherung<\/strong><br>\nDie Zahl der Selbst&auml;ndigen, die wegen der Coronabeschr&auml;nkungen zwischenzeitlich Grundsicherung beziehen mussten, ist seit dem Fr&uuml;hjahr extrem in die H&ouml;he geschossen. Von April bis September meldeten sich 81.100 Selbstst&auml;ndige neu arbeitsuchend und bezogen zumindest vor&uuml;bergehend Grundsicherung &ndash; das waren 73.104 mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus von der Fraktion Die Linke angefragten Daten der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit hervorgeht, &uuml;ber die am Sonnabend die Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung berichtete.<br>\nDas ist ein Anstieg von 1.014 Prozent. Die meisten der betroffenen Selbst&auml;ndigen arbeiten den Daten zufolge in Lebensmittel- und Gastgewerbeberufen, sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen (jeweils rund ein F&uuml;nftel) sowie in Gesundheitsberufen (rund 16 Prozent).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/390537.mehr-selbst%C3%A4ndige-mit-grundsicherung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zu Weihnachten bitte keine Ma&szlig;nahmenpakete <\/strong><br>\nWenn Ministerpr&auml;sidenten und Bundeskanzlerin um jeden Preis an dem Dogma festhalten, &ldquo;wegen Kontaktnachverfolgung muss deutschlandweit die 7-Tage-Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unter 50 gesenkt werden&rdquo;, dann bedarf es weit drastischerer Ma&szlig;nahmen als dem aktuellen Teil-Lockdown. Stellt man jedoch die Sicherung der klinischen Versorgung in den Mittelpunkt, sind wir bereits auf einem guten Weg, den man zun&auml;chst aufmerksam beobachten sollte, bevor Ma&szlig;nahmen-Versch&auml;rfungen aufgelegt werden. Versch&auml;rfungen machen zum jetzigen Zeitpunkt auch deshalb keinen Sinn, weil sich die Wirkung des letzten Ma&szlig;nahmenpaketes noch gar nicht entfalten konnte. Sollte sich die aktuelle Entwicklung bei den Intensivpl&auml;tzen fortsetzen, erscheint das vorgesehene Auslaufenlassen der Novemberverbote f&uuml;r Gastronomie, Kultur und Sport als nicht unrealistisch &ndash; vorausgesetzt die Bev&ouml;lkerung verh&auml;lt sich weiterhin in der gro&szlig;en Mehrheit verantwortungsbewusst. Zumindest was Corona betrifft, ist der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland vielleicht um einiges besser als sein Ruf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Zu-Weihnachten-bitte-keine-Massnahmenpakete-4960518.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sind alle Corona-Schutzma&szlig;nahmen in Hamburg rechtswidrig? &ndash; Das VG Hamburg zu &sect; 28 IfSG<\/strong><br>\nCorona hat uns mit Grundrechtseingriffen zuvor nicht gekannten Ausma&szlig;es konfrontiert. Dass die Generalklausel des aktuellen &sect; 28 Abs. 1 S. 1 IfSG in einer so fortgeschrittenen Phase der Pandemie nicht mehr ausreicht, sehen nicht nur weite Teile der Rechtswissenschaft so, sondern nun auch das VG Hamburg. Um die infektionsschutzrechtlichen Ma&szlig;nahmen mit einer stabilen Rechtsgrundlage auszustatten, soll nun ein &sect; 28a IfSG-E geschaffen werden, der die bestehenden Probleme aber nicht l&ouml;st.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.juwiss.de\/129-2020\/\">juwiss<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Maskenpflicht in der Grundschule<\/strong><br>\nDie &uuml;bersehenen Nebenwirkungen und die fehlende Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit &ndash; eine evidenzbasierte Pr&uuml;fung<br>\nZur Eind&auml;mmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 werden an Schulen zahlreiche Ma&szlig;nahmen verordnet. So wurde in vielen Bundesl&auml;ndern eine Maskenpflicht ab der 5. Klasse eingef&uuml;hrt. Vor zwei Tagen hat nun die die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek daf&uuml;r pl&auml;diert, sogar eine Maskenpflicht in der Grundschule einzuf&uuml;hren. Konkret sagte sie gegen&uuml;ber der Rheinischen Post:<br>\nEine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht halte ich in einer Phase hoher Infektionszahlen selbst an Grundschulen ebenfalls f&uuml;r zumutbar, auch wenn das Maskentragen &uuml;ber den Tag nat&uuml;rlich l&auml;stig ist. Das Maskentragen ist aber f&uuml;r mich das effektivste Mittel, um Unterricht zu erm&ouml;glichen.<br>\nIn Bayern wurde eine Maskenpflicht im Unterricht in der Grundschule bereits in der Woche vor den Herbstferien umgesetzt und im Zuge der 8. Bayerischen Infektionsschutzma&szlig;nahmenverordnung weiter versch&auml;rft: Seit dem 9. November m&uuml;ssen alle Sch&uuml;ler &ndash; also auch Grundsch&uuml;ler &ndash; durchg&auml;ngig im Unterricht sowie auf dem Schulgel&auml;nde und im Schulbus Masken tragen, unabh&auml;ngig vom 7-Tage-Inzidenzwert (siehe aktueller bayerischer Rahmenhygieneplan). (&hellip;)<br>\nBevor eine Empfehlung von Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Ausbreitung des Coronavirus an Schulen ausgesprochen werden kann, welche Millionen von Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern betreffen, sind eigentlich drei Aspekte kritisch zu pr&uuml;fen:\n<ol>\n<li>Handelt es sich um Ma&szlig;nahmen, deren Nutzen in Bezug auf die Virusausbreitung in der Bev&ouml;lkerung evidenzbasiert nachgewiesen ist?<\/li>\n<li>Wurden m&ouml;gliche k&ouml;rperliche und psychische Nebenwirkungen evidenzbasiert gepr&uuml;ft und ausgeschlossen bzw. quantifiziert?<\/li>\n<li>Wurde die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Ma&szlig;nahmen hinsichtlich des Nutzens gegen&uuml;ber den m&ouml;glichen negativen Nebenwirkungen gepr&uuml;ft und nachvollziehbar bewertet?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie die obigen Ausf&uuml;hrungen zeigen, gibt es keine &uuml;berzeugende Evidenz daf&uuml;r, dass eine Maskenpflicht in der Grundschule das Infektionsgeschehen an Grundschulen und das von Grundschulen ausgehende Risiko f&uuml;r das Infektionsgeschehen in der Bev&ouml;lkerung bedeutsam reduzieren k&ouml;nnte. Vielmehr kann das verpflichtende Tragen von Masken im Unterricht mit zahlreichen negativen Nebenwirkungen auf das physische, psychische und soziale Wohlergehen von Kindern einhergehen, und es gibt sogar die Bef&uuml;rchtung, dass aufgrund der Handhabung an Schulen Masken sogar ein Infektionsrisiko darstellen k&ouml;nnten.<br>\nDie Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit einer Maskenpflicht im Unterricht in der Grundschule ist demnach als h&ouml;chst fragw&uuml;rdig einzustufen. Angesichts dessen, dass die m&ouml;glichen Nebenwirkungen den Nutzen sehr deutlich &uuml;berwiegen, ist die staatliche Verordnung einer Maskenpflicht im Unterricht in der Grundschule als eine Ma&szlig;nahme einzustufen, welche f&uuml;r das Wohl der Kinder als gef&auml;hrdend einzusch&auml;tzen ist.<br>\nDementsprechend ist der &auml;u&szlig;erst dringliche Appell an alle Entscheidungstr&auml;ger zu richten, eine Maskenpflicht an Grundschulen nicht einzuf&uuml;hren bzw. die bereits in manchen Regionen bestehende Maskenpflicht an Grundschulen aufzuheben. Da Bund, L&auml;nder und Kommunen auch in Zeiten der Corona-Pandemie zur vollumf&auml;nglichen Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet sind, ist eine Nichtber&uuml;cksichtigung der Nebenwirkungen einer Ma&szlig;nahme und eine fehlende Pr&uuml;fung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit als v&ouml;lkerrechtsversto&szlig;end und bundesgesetzwidrig einzustufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Maskenpflicht-in-der-Grundschule-4959380.html\">Christof Kuhbandner in Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Einige Schulen nicht mehr im Regelbetrieb<\/strong><br>\nF&uuml;r die Schulen wird es immer schwieriger, den Pr&auml;senzunterricht trotz Corona wie geplant fortzusetzen. Medienberichten zufolge sind einige Schulen schon nicht mehr im Regelbetrieb. Die GEW fordert erneut bessere Schutzma&szlig;nahmen.<br>\nRund 3.000 Schulen in Deutschland k&ouml;nnen Medienberichten zufolge wegen des Coronavirus keinen vollst&auml;ndigen Pr&auml;senzunterricht mehr anbieten. Das berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) unter Berufung auf Zahlen aus 14 Bundesl&auml;ndern. Allein in Nordrhein-Westfalen bef&auml;nden sich nach Angaben des Kultusministeriums Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler an 552 Schulen auf Anordnung der Gesundheitsbeh&ouml;rden in Quarant&auml;ne und w&uuml;rden digital unterrichtet. In Bayern gebe es an 255 Schulen keinen regul&auml;ren Pr&auml;senzunterricht mehr, in Baden-W&uuml;rttemberg an 273 Schulen.<br>\nDie GEW-Vorsitzende Marlis Tepe bekr&auml;ftigte angesichts der j&uuml;ngsten Entwicklungen die Forderung nach besseren Schutzma&szlig;nahmen in Schulen. &bdquo;So wie im Moment unterrichtet wird, sind die Gesundheitsrisiken f&uuml;r Sch&uuml;ler und Lehrer zu hoch&ldquo;, sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND\/Donnerstag). Die Klassen m&uuml;ssten geteilt werden. &bdquo;Je eine Gruppe w&auml;re dann in der Schule, eine zu Hause.&ldquo; F&uuml;r die Sch&uuml;ler sei es besser, rechtzeitig Klassen zu teilen und so im Unterricht Abst&auml;nde einzuhalten, als zu riskieren, dass immer mehr Klassen komplett in Quarant&auml;ne m&uuml;ssten. (&hellip;)<br>\nAuch die SPD-Vorsitzende Saskia Esken schlug bereits vor, kleinere Gruppen abwechselnd im Pr&auml;senz- und im Fernunterricht lernen zu lassen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek sprach sich daf&uuml;r aus, die Maskenpflicht im Unterricht auch auf Grundschulen auszuweiten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (beide CDU) zeigte sich ebenfalls offen f&uuml;r eine Ausweitung der Maskenpflicht an Schulen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/einige-schulen-nicht-mehr-im-regelbetrieb\/\">GEW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Restaurants sind voll, Corona-Zahlen sinken rapide: Experten staunen &uuml;ber &ldquo;Wunder von Madrid&rdquo;<\/strong><br>\nMedien sprechen von einem Wunder, Forscher staunen und finden keine richtige Erkl&auml;rung f&uuml;r das Ph&auml;nomen: Im einstigen Corona-Epizentrum Madrid gehen die Zahlen rapide runter, obwohl Bars und Restaurants voll sind. Eine bereits totgesagte Politikerin wird dadurch zum Star.<br>\nDer Retiro und andere Parks sind dieser Tage in Madrid voller Freizeitsportler und Spazierg&auml;nger. Will man die milde Herbstsonne lieber sitzend bei einem Bierchen oder dem beliebten Erdmandelmilch-Getr&auml;nk Horchata genie&szlig;en, muss man oft l&auml;nger nach einem freien Terrassen-Tisch suchen. W&auml;hrend in vielen anderen St&auml;dten Spaniens und Europas neben Gastronomiebetrieben auch Kultur- und Freizeiteinrichtungen teils v&ouml;llig dicht sind, darf man in der spanischen Hauptstadt bis Mitternacht in Bars und Restaurants sitzen. Das &Uuml;berraschende dabei: Trotz des relativ ausgelassenen Treibens gehen im einstigen Corona-Epizentrum die Infektionszahlen und andere wichtige Indikatoren seit Wochen zum Teil rapide nach unten.<br>\nEnde September, als die Corona-Lage anderswo noch relativ entspannt war, hatte die Region Madrid mit 813 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen 14 Tagen noch die bei weitem schlechtesten Werte Westeuropas. Diese sogenannte 14-Tage-Inzidenz betrug zuletzt nur noch 328. Die Zahl der F&auml;lle je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen fiel allein von Mittwoch auf Donnerstag von 161 auf 152.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/m.focus.de\/gesundheit\/news\/forscher-finden-keine-erklaerung-restaurant-sind-voll-corona-zahlen-sinken-rapide-experten-staunen-ueber-wunder-von-madrid_id_12658968.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Halb stark<\/strong><br>\nIn Stuttgart sind zwei Heranwachsende verurteilt worden. In Berlin fuhr jemand einer Polizistin &uuml;ber den Fu&szlig;. Polizeigewerkschafter loben ein Gericht. Eine aufregende Woche! (&hellip;)<br>\nHeute ein kleiner Nachtrag im Anschluss an die Kinder-Kolumne von letzter Woche. Bekanntlich gibt es zwar gesetzliche Definitionen dessen, was als &ldquo;Kind&rdquo; zu bezeichnen ist; aber die Biologie und die Psychologie wissen nichts vom deutschen Bundesgesetzblatt und machen, was sie wollen, sodass sich unschwer jede Menge Kinder jeden beliebigen Alters finden lassen. Manche Gesellschaften, unter ihnen einige besonders alte, haben sich ganz zu Paradiesen der Kindlichkeit erkl&auml;rt. Fr&uuml;hgreise Untote mit gebleichten kuller&auml;ugigen Gesichtern und winzigen N&auml;schen wanken auf fettfrei gehungerten Stelzenbeinen umher und verkleiden sich t&auml;glich neu als Prinz und Ballerina. Und anders als vor 50 Jahren, als 20-j&auml;hrige Milchb&auml;rte versuchten, ihren Popsongs m&ouml;glichst den  Sound von lebenserfahrener Weltm&uuml;digkeit zu verleihen, piepsen und seufzen heute 40-j&auml;hrige Menschen mit br&uuml;chiger Kinderstimme um die Wette, dass sie total super traurig sind, weil Raider jetzt Twix hei&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/jugendkrawalle-halb-stark-kolumne-a-a3b2d651-88d0-4383-b9ed-e6653f2279fa\">Thomas Fischer in Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Mal wieder sehr sch&ouml;n aufgespie&szlig;t!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schweiz: Pestizide sind &uuml;berall &ndash; auch in Bio-Betrieben<\/strong><br>\nGreenpeace stellte bei Analysen auf Bio-H&ouml;fen zahlreiche Pestizid-R&uuml;ckst&auml;nde fest. Grund daf&uuml;r ist die Verfrachtung durch die Luft.<br>\nSeit langem gibt es Hinweise darauf, dass sich umwelt- und gesundheitssch&auml;dliche Ackergifte auch &uuml;ber gr&ouml;ssere Entfernungen hinweg vom urspr&uuml;nglichen Einsatzort verbreiten. Pestizide legen auf dem Luftweg kilometerlange Strecken zur&uuml;ck, ihre R&uuml;ckst&auml;nde sind &uuml;berall zu finden &ndash; so zum Beispiel auch in Naturreservaten oder in eigentlich biologisch gef&uuml;hrten Landwirtschaftsbetrieben. Also auch dort, wo sie definitiv nichts zu suchen haben.<br>\nEin Problem, das nicht nur die Schweiz betrifft. Trotz all der Hinweise gibt es aber kaum umfassende staatliche Untersuchungen, die das Problem analysieren. Weder in Deutschland noch in der Schweiz existiert ein permanentes, landesweites und digitales Monitoring, das die Verwendung und Luftverbreitung von Pestiziden &uuml;berwacht und analysiert.<br>\nAlso haben mehrere Umweltverb&auml;nde die Sache selbst in die Hand genommen: In Deutschland gaben das &laquo;Umweltinstitut M&uuml;nchen&raquo; und das &laquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r eine enkeltaugliche Landwirtschaft&raquo; die &laquo;bisher umfassendste Studie zur Pestizidbelastung der Luft&raquo; in Auftrag, in der Schweiz legte &laquo;Greenpeace&raquo; k&uuml;rzlich die Analyse &laquo;Pestizide in der Schweizer Luft&raquo; vor.<br>\nDie Ergebnisse gleichen sich und sind besorgniserregend: Demnach verbreiten sich Pestizide viel st&auml;rker mit der Luft, als bisher gedacht. Selbst bei biologischen Betrieben, wo die Gifte nicht ausgebracht werden, fand &laquo;Greenpeace&raquo; eine Mehrfachbelastung von insgesamt 25 Pestiziden, die durch die Luft verfrachtet wurden und die teilweise als sehr giftig f&uuml;r den Menschen gelten und f&uuml;r die Umwelt problematisch sind. (&hellip;)<br>\n&laquo;Greenpeace&raquo; zieht deshalb klare Schl&uuml;sse: &laquo;Die vorliegende explorative Untersuchung gibt deutliche Hinweise darauf, dass die [in den Weisungen] festgehaltenen Massnahmen nicht ausreichend sind, um die Verfrachtung von Pestiziden durch die Luft zu vermeiden.&raquo; Die Umweltorganisation sieht vor allem die Ausbringung mittels Drohnen, welche das abdriftstarke Spr&uuml;hen per Helikopter ersetzen soll, als problematisch. Zwar seien Anforderungen erarbeitet worden, die eine gesundheits- und umweltschonende Ausbringung mit Drohnen erm&ouml;glichen sollen. Der Fund der hohen Menge Folpet im Wallis liefere aber starke Hinweise darauf, &laquo;dass diese Anforderungen nicht ausreichend sind und dass deren Einhaltung auch nicht ausreichend kontrolliert wird.&raquo; (&hellip;)<br>\nDie Umweltorganisation fordert von Bund und Kantonen unter anderem, das Ausbringen von Pestiziden mit Helikoptern zu verbieten und den Einsatz von Drohnen st&auml;rker zu reglementieren. Beh&ouml;rden und Politik m&uuml;ssten sicherstellen, dass &laquo;der Biolandbau vor Pestizid-Drift gesch&uuml;tzt wird&raquo;. Weiter brauche es unabh&auml;ngige Studien, die untersuchen, &laquo;ob bestimmte, immer wieder mit Pestiziden in Verbindung gebrachte Erkrankungen wie Parkinson, ALS und NH-Lymphome in Regionen mit hohem Pestizid-Einsatz &uuml;berdurchschnittlich oft vorkommen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Schweiz-Pestizide-sind-uberall--auch-in-Bio-Betrieben#\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wir nannten ihn Arbeiterf&uuml;hrer- Rudolf Dressler wird am 17. November 80<\/strong><br>\n20 Jahre sitzt Rudolf Dre&szlig;ler im Bundestag, davon 16 Jahre auf der Oppositionsbank, den CDU-Kanzler Kohl vor Augen, erlebt die Kanzlerkandidaten Hans-Jochen Vogel, Johannes Rau, Oskar Lafontaine, Rudolf Scharping und dann &sbquo;Gerhard Schr&ouml;der, der schlie&szlig;lich die SPD wieder ins Kanzleramt f&uuml;hrt. Wir haben uns damals gefragt, ich auch, warum Dre&szlig;ler nicht Arbeitsminister wurde, sondern Walter Riester von der IG Metall. Rudolf Dre&szlig;ler wird es &auml;hnlich ergangen sein. Aber am Ende wird er froh gewesen sein, dass ihm dies erspart worden ist. (&hellip;)<br>\nDa ist der sogenannte Paradigmenwechsel in der Rente, n&auml;mlich die Aufl&ouml;sung der h&auml;lftigen Beitragsfinanzierung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer und damit f&uuml;r Dre&szlig;ler der Beginn des Endes unseres Rentensystems. Den Arbeitnehmern seien die Beitr&auml;ge zugemutet worden, nicht aber den Arbeitgebern. Der Anfang neoliberaler Politik des SPD-Kanzlers Schr&ouml;der. W&ouml;rtlich Dre&szlig;ler: &bdquo;Man denke doch nur daran, dass man der Banken-Welt einen 500-Milliarden-Euro-Kredit gew&auml;hrte und daf&uuml;r nur zwei Stunden brauchte.&ldquo; Die Agenda-2010-Politik der Schr&ouml;der-Regierung habe das deutsche Sozialversicherungssystem auf den Index gestellt, ein Dilemma, das die ganze &bdquo;Verkommenheit dieser Politik&ldquo; deutlich gemacht habe. Dass er mit der Politik von Gerhard Schr&ouml;der heute noch hadert, verwundert nicht. Dessen neoliberale Politik habe zur Folge gehabt, dass die SPD zehn Millionen W&auml;hlerinnen und W&auml;hler und 400000 Mitglieder verloren habe, sechs Ministerpr&auml;sidenten der SPD h&auml;tten dazu ihre Mehrheiten eingeb&uuml;&szlig;t.<br>\nVon der heutigen SPD-F&uuml;hrung w&uuml;nscht sich Rudolf Dre&szlig;ler wieder eine identit&auml;tsstiftende Politik. Im Gespr&auml;ch mit dem Blog-der-Republik betont er: &bdquo;Meine Partei muss begreifen, dass sie f&uuml;r eine neoliberale Politik nicht gebraucht wird, da gibt es l&auml;ngst andere Parteien, die daf&uuml;r bekannt sind. &ldquo; Als Beispiel erz&auml;hlt er eine Geschichte, die er von einem anderen Sozialdemokraten geh&ouml;rt hat. Es f&auml;hrt ein Bus vor, auf dem steht &bdquo;SPD&ldquo; und als Ziel &bdquo;soziale Gerechtigkeit&ldquo;. Aber in den Bus steigt niemand ein, weil das Ziel unglaubw&uuml;rdig ist. Hei&szlig;t  in der Sprache von Rudolf Dre&szlig;ler: &bdquo;Im Sinne von Willy Brandt mehr Demokratie wagen, erg&auml;nzt um den Zusatz mehr Gerechtigkeit wagen. Es kann doch nicht richtig sein, dass ein paar Dutzend Milliard&auml;re mehr haben als rund 40 Millionen Bundesb&uuml;rgerinnen und Bundesb&uuml;rger. Es kann nicht gerecht sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland die Alters- und Kinderarmut steigt, dass ein F&uuml;nftel der Jobs von Niedrigl&ouml;hnern erledigt wird. Olaf Scholz hat Recht mit seiner Feststellung: Die starken Schultern m&uuml;ssen mehr tragen als die schwachen, die Reichen m&uuml;ssen st&auml;rker zur Kasse gebeten werden. Wir brauchen die Verm&ouml;gensteuer.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/wir-nannten-ihn-arbeiterfuehrer-rudolf-dressler-wird-am-17-november-80\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Letzte: #besonderehelden<\/strong><br>\nZusammen gegen Corona<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/coronavirus\/besonderehelden-2-1811526\">Die Bundesregierung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man muss sich schon sehr wundern, was die Bundesregierung an komischer Kampagnenarbeit hier anbietet. Zu Hause auf der Couch liegen, nichts tun und Chicken Wings essen, lautet die Botschaft. So kann man zum besonderen Helden werden. Das gilt aber offenbar nicht f&uuml;r die Menschen, die die Chicken Wings zubereiten und an die privilegierten Gammler liefern.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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