{"id":67048,"date":"2020-11-19T08:40:32","date_gmt":"2020-11-19T07:40:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048"},"modified":"2020-11-19T08:40:32","modified_gmt":"2020-11-19T07:40:32","slug":"hinweise-des-tages-3744","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h01\">Durchregieren per Dekret<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h02\">800 Arbeitsstunden pro Monat: Die Durchf&uuml;hrung von Corona-Schnelltests belastet Berlins Pflegekr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h03\">132 von bisher 393 Opfern: Ein Drittel der Berliner Corona-Toten waren Bewohnerinnen und Bewohner station&auml;rer Pflegeeinrichtungen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h04\">Studie sieht lang anhaltende Immunit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h05\">Infektionsrisiko am Arbeitsplatz: Das Risiko f&uuml;r eine Corona-Infektion ist ungleich verteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h06\">Eine &bdquo;besch&auml;ftigungssichernde Br&uuml;cke in das Jahr 2022&ldquo;: Die Sonderregelungen zur Kurzarbeit werden verl&auml;ngert, mindestens ein Grundproblem dieses Instruments bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h07\">Kalter Krieg zwischen ver.di und Linken-Spitze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h08\">Metallindustrie &ndash; Ohne Transformation keine Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h09\">Ein Deckel f&uuml;r die &Auml;cker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h10\">Ausschreitungen in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h11\">Deutsch-Franz&ouml;sische Feindschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h12\">Die strategische Autonomie der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h13\">Wo warst Du?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67048#h14\">Das Letzte: G&ouml;ring-Eckardt pl&auml;diert f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze notfalls ohne UN-Mandat\/ &ldquo;Wir waren noch nie eine pazifistische Partei&rdquo;\/ Sie betont F&uuml;hrungsanspruch: &ldquo;Wir Gr&uuml;nen k&ouml;nnen Kanzlerin oder Kanzler&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Durchregieren per Dekret<\/strong><br>\nJetzt r&auml;cht sich auch, dass sich der Bundestag mit der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes Ende M&auml;rz 2020 und der Ausrufung einer &bdquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&ldquo; &ndash; einer Art &bdquo;Gesundheitsnotstand&ldquo; &ndash; seiner Rechte selbst begeben und weitreichende Macht- und Entscheidungsbefugnisse auf die Regierungen &uuml;bertragen hat. Das bedeutet eine weitere Verschiebung des politischen Machtgef&uuml;ges zugunsten der Exekutive und eine Missachtung des Gewaltenteilungsprinzips. Die durch Wahlen demokratisch legitimierte Volksvertretung stellte sich so selbst ins Abseits, bef&ouml;rderte die gerade in Krisenzeiten ohnehin wachsende Dominanz der Exekutive &ndash; und bef&ouml;rdert damit auch die Schw&auml;chung der Demokratie.<br>\nWie noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik haben Bundes- und Landesregierungen in der ausgerufenen &bdquo;epidemischen Lage von nationaler Tragweite&ldquo;, die an keinerlei gesetzliche Voraussetzungen gekn&uuml;pft ist, fl&auml;chendeckend elementare Grund- und Freiheitsrechte massiv eingeschr&auml;nkt und ausgesetzt: allgemeines Pers&ouml;nlichkeitsrecht, Recht auf Freiz&uuml;gigkeit, auf Handlungsfreiheit, auf Bildung, auf Versammlungs-, Meinungs-, Kunst- und Religionsfreiheit, den Schutz von Ehe, Familie und Kindern, Freiheit der Berufsaus&uuml;bung, Gewerbe- und Reisefreiheit. Das private, soziale, kulturelle, religi&ouml;se und in weiten Teilen wirtschaftliche Leben eines ganzen Landes mit 83 Millionen Einwohner:innen ist betroffen und kommt in einem solchen Ausnahmezustand partiell zum Erliegen. Diese massiven Grundrechtseinschr&auml;nkungen erfolgen mit dem erkl&auml;rten &ndash; und nachvollziehbaren &ndash; Ziel, die Infektionszahlen zu senken, das teils krankgesparte Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren sowie Gesundheit und Leben zu sch&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/durchregieren-per-dekret\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Umstrittene Reform: Neues Corona-Infektionsschutzgesetz: Die Gefahr der &bdquo;autorit&auml;ren Demokratie&ldquo;<\/strong><br>\nDas neue Corona-Infektionsschutzgesetz ist verabschiedet. Doch der Bundestag verzichtet auf eine konsequente Verteidigung demokratischer Rechte. Ein Kommentar.<\/p>\n<ul>\n<li>Neues Infektionsschutzgesetz: Auf der gro&szlig;en B&uuml;hne des Bundestags war wieder einmal Abnicken im Eiltempo angesagt.<\/li>\n<li>Es geht um die Gefahr, dass die Regierung im Corona-Krisenfall mit einem ungesunden &Uuml;bergewicht ausgestattet wird.<\/li>\n<li>Die Chance, zu beweisen, dass Pandemie-Bek&auml;mpfung und strikte parlamentarische Kontrolle kein Widerspruch sind, ist vertan.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[&hellip;]<br>\nEs scheint ja auf der Hand zu liegen, dass im Zweifel Eile geboten ist. Aber das droht zum Vorwand zu werden f&uuml;r eigenm&auml;chtiges exekutives Handeln. Um nur das aktuellste Beispiel zu nennen: Gerade haben sich Bund und L&auml;nder um gut eine Woche vertagt, weil sie sich auf die n&auml;chsten Schritte in Sachen Lockdown nicht einigen konnten. Niemand kann behaupten, dass die Regierungen in dieser Zeit nicht auch ihre Parlamente h&auml;tten fragen k&ouml;nnen, wo es langgehen soll.<br>\nDass es auch in Parlamenten schnell gehen kann, beweisen Bundestag und Bundesrat gerade mit der im Schweinsgalopp durchgezogenen Novelle des Infektionsschutzgesetzes. Nur leider an der falschen Stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kommentare\/infektionsschutzgesetz-reform-corona-pandemie-gefahr-autoritaere-demokratie-90104464.html\">Stephan Hebel auf FR Online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Gesundheitsminister Jens Spahn<\/strong><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">\"Der Schutz der Gesundheit ist nicht absolut, aber wir haben entschieden, dass er in dieser <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Pandemie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Pandemie<\/a> ein relativ st&auml;rkeres Gewicht bekommt und wir keine &Uuml;berforderung unseres Gesundheitssystems akzeptieren wollen.\" <a href=\"https:\/\/twitter.com\/jensspahn?ref_src=twsrc%5Etfw\">@jensspahn<\/a> im <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Bundestag?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Bundestag<\/a> zum <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Infektionsschutzgesetz?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Infektionsschutzgesetz<\/a>.<\/p>\n<p>&mdash; BMG (@BMG_Bund) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BMG_Bund\/status\/1329038735380504579?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 18, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Bundesgesundheitsminister nimmt eine merkw&uuml;rdige Grundrechtsabw&auml;gung vor. Der Schutz der Gesundheit bekomme in dieser Pandemie ein st&auml;rkeres Gewicht. Hier argumentiert der Minister wohlfeil. Denn die &Uuml;berforderung des Gesundheitssystems besteht schon seit Jahren. Sie wurde bisher politisch toleriert. Der Mangel an Pflegefachkr&auml;ften sowie geschlossene Intensivstationen sind inzwischen <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama3\/Panorama-3,panoramadrei3398.html\">bedauerlicher Alltag<\/a>. Das ist ein Prozess, der sich laufend verschlimmert. Doch was hat die Regierung bislang dagegen getan, was hat sie jetzt, nach der ersten Welle der Pandemie im Sommer unternommen? W&auml;re es nicht das mildere Mittel, die Bedingungen des Gesundheitssystems endlich zu verbessern, bevor man Grundrechte einschr&auml;nkt? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>800 Arbeitsstunden pro Monat: Die Durchf&uuml;hrung von Corona-Schnelltests belastet Berlins Pflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nPositiv oder negativ &ndash; das Ergebnis liegt in Minuten vor. So soll die Verbreitung des Virus verhindert werden. Doch Heime m&uuml;ssen Tausende Abstriche machen.<br>\nIn den Corona-Schnelltests, die eine Infektion binnen 15 oder 20 Minuten anzeigen k&ouml;nnen, sehen Politiker und &Auml;rzte ein wichtiges Instrument, um zu verhindern, dass sich in Pflegeheimen und bei Pflegediensten das Coronavirus ausbreitet. Auch in Berlin bereitet man sich auf den Einsatz vor, sieht aber auch die Probleme bei der Anwendung.<br>\nDie Vorteile liegen auf der Hand: Ergebnisse liegen binnen kurzer Zeit vor, ein Labor ist nicht n&ouml;tig. Deshalb hat das Bundesgesundheitsministerium Mitte Oktober eine neue Corona-Testverordnung in Kraft gesetzt. Darin ist unter anderem festgelegt, dass Pflegeheime einen Anspruch auf diese sogenannten Antigenschnelltests haben, die ihnen Bund und L&auml;nder zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nMit den Tests sollen vor allem die Pflegekr&auml;fte und Pflegebed&uuml;rftige regelm&auml;&szlig;ig auf eine Infektion mit dem Virus gepr&uuml;ft werden, wenn dort noch kein best&auml;tigter Infektionsfall vorliegt. Zudem sollen Besucher der Heime getestet werden, bevor sie die Einrichtungen betreten. Seitdem l&auml;uft das Schnelltest-Karussell in Berlin immer schneller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/800-arbeitsstunden-pro-monat-die-durchfuehrung-von-corona-schnelltests-belastet-berlins-pflegekraefte\/26637150.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>132 von bisher 393 Opfern: Ein Drittel der Berliner Corona-Toten waren Bewohnerinnen und Bewohner station&auml;rer Pflegeeinrichtungen.<\/strong><br>\nEin Drittel der Berliner Corona-Toten aus Pflegeheimen &ndash; jetzt 15 Tote in Lichtenberger Einrichtung<br>\nNach dem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Berlin-Lichtenberg ist die Zahl der Toten laut Gesundheitsverwaltung auf 15 gestiegen. Zurzeit gebe es 30 infizierte Bewohner in der Einrichtung sowie 17 infizierte Mitarbeiter in Quarant&auml;ne, teilte die Beh&ouml;rde am Dienstag mit. Eine Sprecherin der Betreiberfirma Kursana sagte, drei weitere positiv getestete Bewohner sollten am Dienstag verlegt werden. Am Montag hatte der Betreiber von 14 gestorbenen Bewohnern berichtet.<br>\nDerweil scheint es in immer mehr Pflegeheimen zu Corona-Ausbr&uuml;chen zu kommen. Neben den 15 Toten in Lichtenberg vermeldete die &ldquo;Abendschau&rdquo; des RBB 16 Tote im FSE Pflegeheim K&auml;the-Kollwitz in Lankwitz (Bezirk Steglitz-Zehlendorf), auch in der Stadtmission K&ouml;penick g&auml;be es einen Ausbruch, au&szlig;erdem in drei (nicht genannten) Heimen in Sch&ouml;neberg. Laut &bdquo;Berliner Morgenpost&ldquo; sollen dort insgesamt 68 Mitarbeiter und Bewohner infiziert sein.<br>\nDie Pflegeeinrichtungen seien in der Verantwortung, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) dazu in der Pressekonferenz nach der Senatssitzung am Dienstag. &ldquo;Das einzige, das tats&auml;chlich dann zu diesen Ausbr&uuml;chen f&uuml;hren kann, ist menschliches Versagen &ndash; und dass Pflegeheimbetreiber das Thema Hygiene nicht wo wirklich ernst nehmen.&rdquo; Aus Lichtenberg erwartet Kalayci am Mittwoch einen Bericht des zust&auml;ndigen Amtsarztes. Ein, zwei Infektionen seien nie hundertprozentig zu verhindern. &ldquo;Aber wie konnten sich solche Infektionen ausbreiten in dieser Form? Das ist ganz klar, dass da irgendwas schief gelaufen ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/coronakrise-in-berlin-berliner-koennen-ihre-weihnachtspakete-dieses-jahr-im-freien-abgeben\/25655678.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das best&auml;tigt einerseits, dass die Gefahr eines t&ouml;dlichen Verlaufes einer Infektion mit Sars-CoV-2 nach wie vor bei alten Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen am h&auml;ufigsten ist, und dass das reine Starren auf positive Testergebnisse, des inzwischen umstrittenen PCR-Tests, ein falsches und undifferenziertes Bild des Infektionsgeschehens vermittelt. Andererseits manifestiert sich darin komplettes Politikversagen. Bereits in der ersten Welle waren die Pflegeeinrichtungen Hotspots der Epidemie und es ist ganz offensichtlich bis heute rein gar nichts unternommenen worden um eine Entwicklung, wie sie sich nun wieder abzeichnet zu verhindern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Studie sieht lang anhaltende Immunit&auml;t<\/strong><br>\nNach vielversprechenden Ergebnissen zweier Impfstoffe haben Forscher und Forscherinnen erneut gute Nachrichten in Sachen Coronavirus: Das Immunsystem des Menschen scheint nach einer Infektion deutlich l&auml;nger Schutz zu bieten als bisher gedacht &ndash; m&ouml;glicherweise mehrere Jahre.<br>\nZwar reagieren Patientinnen und Patienten sehr unterschiedlich auf eine Erkrankung, die gro&szlig;e Mehrheit verf&uuml;gt aber auch acht Monate danach &uuml;ber genug Immunzellen, um das Coronavirus abzuwehren. Das berichtet ein Team um Shane Crotty vom La Jolla Institute for Immunology in Kalifornien in einer Studie, die noch nicht von der Fachgemeinde begutachtet wurde und somit als Preprint erschienen ist. &bdquo;Tolle Immunologie&ldquo;, kommentierte der &ouml;sterreichische Virologe Florian Krammer von der Icahn School of Medicine in New York, der ebenfalls an der Studie mitgearbeitet hat, auf Twitter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/science.orf.at\/stories\/3203019\/\">Science ORF<\/a>\n<p><strong>dazu: Charit&eacute;-Forscher Drosten warnt vor neuem Pandemie-Risiko<\/strong><br>\nDer Virologe Christian Drosten will nach dem Ende der aktuellen Corona-Pandemie am MERS-Virus forschen. MERS sei der n&auml;chste Pandemie-Kandidat, sagte Drosten im Gespr&auml;ch mit Capital<br>\nDer Chefvirologe der Berliner Charit&eacute; Christian Drosten plant seine R&uuml;ckkehr ins Labor, wenn die aktuelle Corona-Pandemie unter Kontrolle ist. &bdquo;Wenn der Rummel jetzt vorbei ist, dann werde ich mit einer kleinen Arbeitsgruppe ein neues Thema aufbauen&ldquo;, k&uuml;ndigte Drosten im Gespr&auml;ch mit Capital (Ausgabe 12.2020, Erscheinungstag 19.11.) an.<br>\nIns Zentrum seiner Forschung will der Wissenschaftler dann nicht mehr das aktuelle Coronavirus (SARS-Cov2) stellen, sondern die MERS-Viren. MERS sei der n&auml;chste Pandemie-Kandidat, sagte Drosten. SARS-Cov2 bekomme dagegen in der Forschung gen&uuml;gend Aufmerksamkeit: &bdquo;Alles was da zu machen ist, macht schon jemand.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/charite-forscher-drosten-warnt-vor-neuem-pandemie-risiko%20\">Capital<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Infektionsrisiko am Arbeitsplatz: Das Risiko f&uuml;r eine Corona-Infektion ist ungleich verteilt<\/strong><br>\nWer hat ein h&ouml;heres Risiko, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren? Welche Rolle spielt dabei der Arbeitsplatz? Studien aus anderen L&auml;ndern zeigen, dass &ouml;konomisch benachteiligte Gruppen einem h&ouml;heren Risiko ausgesetzt sind, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren bzw. an COVID-19 zu sterben. Dies gilt insbesondere f&uuml;r Personen in niedrig qualifizierten Berufen. Eine Studie zeigt nun auch f&uuml;r &Ouml;sterreich ausgepr&auml;gte soziale Unterschiede im wahrgenommenen Corona-Infektionsrisiko bei der Arbeit, insbesondere zum Nachteil von Frauen und MigrantInnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/infektionsrisiko-am-arbeitsplatz-ungleich-verteilt\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Eine &bdquo;besch&auml;ftigungssichernde Br&uuml;cke in das Jahr 2022&ldquo;: Die Sonderregelungen zur Kurzarbeit werden verl&auml;ngert, mindestens ein Grundproblem dieses Instruments bleibt<\/strong><br>\nAngesichts der immer noch unklaren Perspektiven die vor uns liegende Arbeitsmarktentwicklung betreffend ist die Verl&auml;ngerung der Sonderregelungen &ndash; um &bdquo;eine besch&auml;ftigungssichernde Br&uuml;cke in das Jahr 2022&ldquo; zu bauen (so der Gesetzentwurf) &ndash; nachvollziehbar. Diese grunds&auml;tzliche Zustimmung &auml;ndert nichts an der Ambivalenz des Instruments der Kurzarbeit vor allem hinsichtlich der Problematik einer &bdquo;angemessenen&ldquo; Laufzeit dieses &ndash; f&uuml;r eine bestimmte Zeit &uuml;beraus wirkungs- und sinnvollen &ndash; arbeitsmarktpolitischen Instruments.<br>\nAllerdings ist die dem aktuellen Gesetzentwurf vorgelagerte Fehlstellung zu beklagen, die mit dem nun zur Verl&auml;ngerung anstehenden Stufenmodell einer Erh&ouml;hung des Kurzarbeitergeldes (auf 70\/77 Prozent ab dem vierten Monat und auf 80\/87 Prozent ab dem siebten Monat) implementiert wurde. Die mit dem Gesetz zu sozialen Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutz-Paket II) vorgenommene befristete Erh&ouml;hung des Kurzarbeitergeldes nach dem &Uuml;berschreiten definierter Bezugsdauern muss weiterhin gerade aus sozialpolitischer Sicht als ungen&uuml;gend bewertet werden.<br>\nDie sozialpolitisch h&ouml;chst relevante zentrale Frage wurde bereits im damaligen Gesetzgebungsverfahren aufgerufen und sie sollte weiterhin auf der Tagesordnung bleiben: Wo bleibt die dringend erforderliche sofortige Aufstockung des Kurzarbeitergeldes f&uuml;r die vielen Betroffenen im Niedriglohnsektor? Eine gezielte Anhebung des Kurzarbeitergeldes f&uuml;r die vielen, die in diesen Einkommensbereichen unterwegs sind, w&auml;re eine Minimalerwartung, die auch heute noch an den Gesetzgeber gerichtet werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/11\/18\/verlaengerung-der-sonderregelungen-zur-kurzarbeit\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kalter Krieg zwischen ver.di und Linken-Spitze<\/strong><br>\nGewerkschaftschef Werneke schickt Brandbrief an Parteif&uuml;hrung. F&uuml;r Unmut hatte Chefsozialist Riexinger gesorgt. Der ist jetzt ungew&ouml;hnlich schweigsam<br>\nDie Corona-Krise sorgt mit ihren sozialen Folgen (&ldquo;Corona wird insbesondere die soziale Spaltung weiter vertiefen&rdquo;) f&uuml;r zunehmende politische Dispute; nun gibt es sogar Zoff zwischen der Linkspartei und Gewerkschaften. Nachdem die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Ende Oktober inmitten von erneut drohendem Teil-Lockdown, &uuml;berquellenden Krankenh&auml;usern und Pflege-Krise f&uuml;r rund 2,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Bund und Kommunen ein deutliches Gehaltsplus ausgehandelt hatte, war die Resonanz in der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend positiv. Das lag auch daran, dass Pflege- und Intensivkr&auml;fte besonders von dem Abschluss profitieren. Die in Potsdam erzielte Einigung war damit eine konkrete und direkte Konsequenz der &ldquo;Alltagshelden&rdquo;-Debatte zu Beginn der Pandemie. Endlich mehr Geld, statt nur Applaus (Wer oder was ist systemrelevant?).<br>\nDeutlich weniger gn&auml;dig fiel das Urteil von Linkspartei-Chef Bernd Riexinger aus. Der lud gut zwei Wochen nach der Tarifeinigung zu einer Online-Konferenz ein, um das Verhandlungsergebnis der Gewerkschaft zu bewerten. Daf&uuml;r bat Riexinger &ndash; selbst einst ver.di-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bezirks Stuttgart &ndash; ausgew&auml;hlte Funktion&auml;re der Dienstleistungsgewerkschaft zum Gespr&auml;ch. Allerdings nicht ohne in einem online kursierenden Einladungstext seine Kritik vorauszuschicken. Der Tarifabschluss &ldquo;bleibt hinter den Erwartungen von 2,3 Millionen Besch&auml;ftigten zur&uuml;ck&rdquo;, hie&szlig; es da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Kalter-Krieg-zwischen-ver-di-und-Linken-Spitze-4962716.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Metallindustrie &ndash; Ohne Transformation keine Zukunft<\/strong><br>\nDie Stahl- und Metallindustrie befindet sich gegenw&auml;rtig in einer sehr schwierigen Lage. Dies ist nicht nur konjunkturell, sondern vor allem strukturell bedingt. Beide Faktoren verst&auml;rken sich gegenseitig. Der durch die Corona-Pandemie verursachte starke wirtschaftliche Einbruch betrifft die Metallindustrie in besonderer Weise, weil sie in hohem Ma&szlig;e exportabh&auml;ngig ist.<br>\nHinzu kommt, dass schon vor dem Ausbruch des Virus die &ouml;konomische Lage angespannt war. Entscheidend sind freilich die strukturellen Herausforderungen, wesentlich verursacht durch die Klimakrise. Dies hat zur Folge, dass Produktionsformen und Produkte gefunden werden m&uuml;ssen, die keine oder nur geringe CO2-Emissionen haben. Dies bedeutet f&uuml;r die Autoindustrie die Verabschiedung vom Verbrennungsmotor und f&uuml;r die Stahlindustrie, keine Kohle mehr zur Stahlherstellung zu verwenden. Die entscheidende Frage also sowohl f&uuml;r die Stahl- als auch die Autoindustrie, dem Herzst&uuml;ck der Metallindustrie, besteht darin, wie die Transformation zu einer &ouml;kologisch vertr&auml;glichen Produktion und Produkten gelingen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/ueberlegungen-zur-transformation-in-der-stahl-und-autoindustrie\/\">Die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ein Deckel f&uuml;r die &Auml;cker<\/strong><br>\nSpekulanten kaufen Landwirten wertvollen Boden weg. Das lie&szlig;e sich stoppen<br>\nNicht nur in St&auml;dten, sondern auch im l&auml;ndlichen Raum sorgt das Finanzkapital seit Jahren f&uuml;r einen schleichenden Wandel in den Eigentumsverh&auml;ltnissen. Parallel zum Immobilienboom seit Mitte der 2000er-Jahre und im Nachgang des Finanzcrashs 2008 nahmen Investitionen in Land weltweit massiv zu. So gaben Finanzinvestoren zwischen 2006 und 2016 45 Milliarden US-Dollar f&uuml;r Agrarland und landwirtschaftliche Produktion aus. In Zeiten &uuml;bersch&uuml;ssigen Finanzkapitals und von Niedrigzinsen bieten diese Formen der Anlage sichere H&auml;fen. B&ouml;den, vor allem an g&uuml;nstigen Standorten, sind eine begrenzte Ressource; im Vergleich zu anderen &bdquo;Produkten&ldquo; der Finanzindustrie stellen sie etwas Greifbares dar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/ein-deckel-fuer-die-aecker\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ausschreitungen in Athen<\/strong><br>\nCorona-Ma&szlig;nahmen und Wut: Aufger&uuml;stete Polizei trifft auf Proteste anl&auml;sslich des Gedenktags zum Studentenaufstand<br>\nWie erwartet entlud sich in Athen die Spannung der vergangenen Tage in einer Eskalation. Linke Parteien und Gruppen versuchten unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln Demonstrationsz&uuml;ge oder Gedenkveranstaltungen durchzuf&uuml;hren, traditioneller Anlass daf&uuml;r war der seitens der damaligen Milit&auml;rregierung blutig niedergeschlagene Studentenaufstand vom 17. November 1973.<br>\nDie Polizei hingegen setzte mit brutaler H&auml;rte die Ank&uuml;ndigungen des B&uuml;rgerschutzministeriums durch. Gestrige Vermittlungsversuche blieben erfolglos. Ein Eilantrag gegen das absolute, auf drei Tage begrenzte, landesweite Versammlungsverbot scheiterte vor dem zust&auml;ndigen Senat des Staatsrats.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ausschreitungen-in-Athen-4964468.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutsch-Franz&ouml;sische Feindschaft?<\/strong><br>\nEine der Haupt-Verantwortlichen f&uuml;r die zunehmende Entfremdung zwischen Berlin und Paris ist, neben Bundeskanzlerin Merkel, bedauerlicherweise Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer. Nachdem der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Macron in der Tradition seines Amtsvorg&auml;ngers de Gaulle immer wieder auf eine europ&auml;ische Eigenst&auml;ndigkeit in Verteidigungsfragen dr&auml;ngt, belehrt ihn Kramp-Karrenbauer: &bdquo;Ohne die nuklearen und konventionellen F&auml;higkeiten Amerikas k&ouml;nnen Deutschland und Europa sich nicht sch&uuml;tzen.&ldquo;<br>\nKramp-Karrenbauer ist ein Beweis daf&uuml;r, wie wichtig es w&auml;re, unsere Grundschulen besser auszustatten, damit Spitzenpolitiker und Mainstream-Journalisten die Grundrechenarten lernen.<br>\nDenksport-Aufgabe: Die USA geben 732 Milliarden Dollar f&uuml;r R&uuml;stung aus, Russland 65,1 Milliarden, China 261 Milliarden. Warum kann sich Europa mit rund 300 Milliarden Dollar nicht gegen Russland oder China verteidigen? Und wieso ist Russland mit Ausgaben von 65,1 Milliarden eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r Europa, das fast f&uuml;nfmal so viel Geld in sein Milit&auml;r steckt?<br>\nHinzu kommt: Wer auch nur minimale F&auml;higkeiten zum strategischen Denken hat, wei&szlig;: Die Russen programmieren ihre Raketen &ndash; auch ihre Atomraketen &ndash; auf die US-Milit&auml;reinrichtungen, mit denen Russland eingekreist ist. Wichtige milit&auml;rische Schaltstellen zur F&uuml;hrung der weltweiten US-Kriege befinden sich in Deutschland. Preisfrage: Auf welches Land sind wohl besonders viele russische und &ndash; da die USA nicht nur Russland, sondern auch China systematisch einkreisen &ndash; demn&auml;chst wohl auch chinesische Raketen gerichtet? Man m&uuml;sste alle sogenannten Verteidigungsexperten der Nato zum Nachsitzen verdonnern, mit der Aufgabe, auf der Weltkarte mit bunten Stiften die Milit&auml;reinrichtungen der USA, Russlands und Chinas zu markieren. Und was s&auml;hen sie? W&auml;hrend sich viele US-Einrichtungen an der russischen oder chinesischen Grenze befinden, gibt es keine russischen oder chinesischen Einrichtungen an den US-Grenzen.<br>\nAuf die L&auml;nder ohne US-Flugh&auml;fen und -Schaltzentralen sind mit hoher Wahrscheinlichkeit auch keine russischen oder chinesischen Raketen programmiert &ndash; wozu auch?<br>\nDer mittlerweile frustrierte Macron sprach vom &bdquo;Hirntod&ldquo; der Nato. Da Organisationen kein Hirn haben, meinte er wohl die f&uuml;hrenden Verteidigungspolitiker der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo;. So weit muss man nicht gehen! Es geht um das Erlernen der Grundrechenarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3589759767752131\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die strategische Autonomie der EU<\/strong><br>\nNeue Schritte zur Erlangung &ldquo;strategischer Autonomie&rdquo; stehen im Mittelpunkt der morgigen Videokonferenz der EU-Verteidigungsminister. Zum einen ist eine &ldquo;strategische &Uuml;berpr&uuml;fung&rdquo; von PESCO vorgesehen; das Anfang 2018 gestartete Projekt hat zum Ziel, die r&uuml;stungsindustrielle und die milit&auml;rische Eigenst&auml;ndigkeit der EU zu vergr&ouml;&szlig;ern. Zu Monatsbeginn ist nach mehrj&auml;hrigen Auseinandersetzungen eine L&ouml;sung f&uuml;r den Konflikt um die Frage, ob sich Drittstaaten an PESCO beteiligen d&uuml;rfen, in Kraft getreten; dies wird m&ouml;glich sein, allerdings nur in engen Grenzen, die f&uuml;r die US-R&uuml;stungsindustrie nachteilig sind. Unabh&auml;ngig davon bescheinigen Spezialisten PESCO gravierende M&auml;ngel. Dar&uuml;ber hinaus debattieren die EU-Verteidigungsminister morgen &uuml;ber den deutschen Plan, einen &ldquo;strategischen Kompass&rdquo; f&uuml;r die Union zu schaffen, der die widerspr&uuml;chlichen Interessen der Mitgliedstaaten auf einen gemeinsamen Nenner bringen soll. In der Debatte, ob sich &ldquo;strategische Autonomie&rdquo; der EU in absehbarer Zeit erreichen lassen wird, gibt sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer skeptisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8446\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wo warst Du?<\/strong><br>\nVielleicht werden uns unsere Kinder und Enkel einmal fragen: Wo warst Du, als die Freiheit starb? Was hast Du gegen das Unrecht getan? Hast Du gek&auml;mpft &ndash; und wenn ja, auf welcher Seite? Wird unsere heutiges Verhalten vor ihrem Urteil bestehen k&ouml;nnen? Der Liedermacher, Gitarrist und Komponist Jens Fischer Rodrian wagt das Gedankenspiel anl&auml;sslich eines wichtigen Ereignisses: der Verabschiedung eines neuen Infektionsschutzgesetzes im deutschen Bundestag. Darin sollen harte Freiheitseinschr&auml;nkungen f&uuml;r die B&uuml;rger im Fall von &bdquo;Gesundheitsnotst&auml;nden&ldquo; legalisiert werden. Womit sich die Frage verbindet, ob die Regierung denn bisher illegal gehandelt hat. Noch ist es nicht zu sp&auml;t: Das jetzige Geschehen kann zu einer kurzen Episode werden &ndash; oder zum Startschuss einer neuen Gro&szlig;epoche der Unfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/wo-warst-du\">Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Letzte: G&ouml;ring-Eckardt pl&auml;diert f&uuml;r Bundeswehreins&auml;tze notfalls ohne UN-Mandat\/ &ldquo;Wir waren noch nie eine pazifistische Partei&rdquo;\/ Sie betont F&uuml;hrungsanspruch: &ldquo;Wir Gr&uuml;nen k&ouml;nnen Kanzlerin oder Kanzler&rdquo;<\/strong><br>\nFraktionschefin Katrin G&ouml;ring-Eckardt hat sich vor dem bevorstehenden Gr&uuml;nen-Bundesparteitag f&uuml;r Kriegseins&auml;tze der Bundeswehr notfalls auch ohne ein v&ouml;lkerrechtliches Mandat ausgesprochen. &ldquo;Wir haben die Erfahrung gemacht, dass ein Mandat der Vereinten Nationen blockiert werden kann und dann wichtige Hilfe in Kriegsregionen mitunter nicht m&ouml;glich w&auml;re&rdquo;, sagte G&ouml;ring-Eckardt der D&uuml;sseldorfer &ldquo;Rheinischen Post&rdquo; (Mittwoch). &ldquo;Deswegen bin ich daf&uuml;r, einen v&ouml;lkerrechts- und grundgesetzkonformen Umgang damit in unser Programm aufzunehmen&rdquo;, sagte die Gr&uuml;nen-Politikerin. &ldquo;Wir sollten die Pr&auml;misse eines solchen Mandats respektieren, brauchen aber auch eine funktionierende Antwort f&uuml;r den Fall einer Blockade, sonst steht die Weltgemeinschaft vor einem Dilemma&rdquo;, so G&ouml;ring-Eckardt. &ldquo;Die Gr&uuml;nen haben auch pazifistische Wurzeln, waren aber noch nie eine pazifistische Partei&rdquo;, sagte sie. Die Gr&uuml;nen machten sich die Entscheidung &uuml;ber Auslandseins&auml;tze deutscher Streitkr&auml;fte allerdings nicht leicht. Auf dem Parteitag werde ihre Partei deutlich machen, vor welchen gro&szlig;en Herausforderungen die Menschheit stehe, sagte G&ouml;ring-Eckardt. &ldquo;Wir befinden uns an einem Punkt, der an den Fall der Mauer 1989 und den anschlie&szlig;enden totalen Umbruch der Gesellschaft erinnert. Wir brauchen jetzt wieder einen Transformationsprozess in allen Bereichen, um den Erhalt der Natur und des Klimas mit unserer Lebensweise in vern&uuml;nftigen Einklang zu bringen&rdquo;, sagte G&ouml;ring-Eckardt. Ihre Partei erhebe dabei einen F&uuml;hrungsanspruch. &ldquo;Wir haben den Anspruch, eine Regierung anzuf&uuml;hren. Und daf&uuml;r machen wir Vorschl&auml;ge. Wir haben angesichts der Klimakrise jedenfalls keine Zeit mehr, f&uuml;r Wischiwaschipolitik, egal, mit wem&rdquo;, sagte G&ouml;ring-Eckardt. &ldquo;Wir Gr&uuml;nen k&ouml;nnen Kanzlerin oder Kanzler. Da bin ich sicher&rdquo;, betonte sie.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/30621\/4766483\">Presseportal<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/wir-gruenen-koennen-kanzlerin-oder-kanzler_aid-54675747\">RP Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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