{"id":6722,"date":"2010-09-13T15:07:20","date_gmt":"2010-09-13T13:07:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6722"},"modified":"2014-02-24T12:27:09","modified_gmt":"2014-02-24T11:27:09","slug":"eine-kritische-einordnung-der-neuerlichen-milliarden-fuer-die-hre-finanzkrise-xlv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6722","title":{"rendered":"Eine kritische Einordnung der neuerlichen Milliarden f\u00fcr die HRE (Finanzkrise XLV)"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass die M&uuml;nchner Hypo Real Estate eine zus&auml;tzliche Garantie von 40 Milliarden &euro; erhalten solle. Die ersten Meldungen dazu waren vornehmlich Produkte des Verlautbarungsjournalismus. Es wurden die meist aus dem &bdquo;Stern&ldquo; zitierten Erkl&auml;rungen des Soffin, des Bankenrettungsfonds, einfach &uuml;bernommen. Die Texte der Online-Seiten der S&uuml;ddeutschen Zeitung, der Zeit, von Financial Times Deutschland und von Spiegel Online sind in Anlage 1 wiedergegeben, damit Sie sich ein Bild von dieser harmlosen Berichterstattung machen k&ouml;nnen. Wer die NachDenkSeiten bisher schon gelesen hat, wei&szlig;, dass wir in vielen Beitr&auml;gen seit Ende September 2008 auf die Vorg&auml;nge um die HRE eingehen. Im folgenden wird auf einige Zusammenh&auml;nge hingewiesen, ohne die man den neuerlichen Vorgang nicht einzuordnen und zu verstehen vermag. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><br>\nIch beschr&auml;nke mich auf Stichworte, Fragen und Links zur weiteren Information:<\/p><ol>\n<li><strong>Die Gr&ouml;&szlig;enordnung der staatlichen Hilfen f&uuml;r die ehemals private Bank HRE wird in den meisten Beitr&auml;gen nicht sichtbar.<\/strong><br>\nDie Ausgaben des Bundes betrugen im Jahr 2008 genau 282,3. Das ist zuf&auml;llig genau doppelt soviel wie die Garantien f&uuml;r die HRE mit der neuerlichen Entscheidung ausmachen: 140 Milliarden. 140 Milliarden (zun&auml;chst Garantien) und damit die H&auml;lfte der gesamten Ausgaben des Bundes zur Rettung einer einzigen noch dazu privaten Bank!<br>\nDie Ausgaben des Bundes f&uuml;r das zweite Konjunkturpaket vom Januar 2009 betrugen 14 Milliarden. Das ist 1\/10 dessen, was f&uuml;r die HRE bereitgestellt wird. Im Sprachgebrauch der &Ouml;ffentlichkeit und der Medien werden Konjunkturprogramme in der Regel in der (falschen) Begriffskombination &bdquo;schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm&ldquo; gebraucht. Im Zusammenhang mit der Entscheidung zur weiteren Subventionierung der Spekulationsverluste der HRE wird weder auf die Dimension noch auf die Folgen, den wahrscheinlichen Anstieg der Staatsschulden hingewiesen.<\/li>\n<li><strong>Es wird so getan, als handele es sich um Garantien und nicht letztlich um Zahlungen.<\/strong><br>\nBisher wissen wir nicht genau, wie hoch der Anteil von wirklichen Zusch&uuml;ssen und damit Verlusten an den Garantieleistungen ist. Wir haben Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Anteil des wirklichen Engagements der Steuerzahler an den so genannten Garantien hoch sein wird. Wenn der Bund schon im September 2009 mit seinen Garantien 87 Milliarden an Zahlungen f&uuml;r die Gl&auml;ubiger der HRE erm&ouml;glicht hat (siehe 3. Quelle Tagesspiegel), dann spricht viel daf&uuml;r, dass hohe Betr&auml;ge der Garantien verloren sind. Au&szlig;erdem: Nach Angaben der Deutschen Bundesbank vom April 2010 waren bis Ende 2009 f&uuml;r die Rettung der Banken (IKB, Commerzbank, HRE, etc) in den Jahren 2008 und 2009 schon St&uuml;tzungskosten in H&ouml;he von 98 Milliarden Euro <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/download\/presse\/pressenotizen\/2010\/20100419.maastrich.php\">angefallen<\/a>. Auch das spricht daf&uuml;r, dass ein hoher Anteil der so genannten Garantien auch wirklich eine Last wird.<br>\nDie &Ouml;ffentlichkeit wird &uuml;ber diese Wahrscheinlichkeit nicht ausreichend informiert.<\/li>\n<li><strong>Es w&auml;re wichtig, auch im Zusammenhang mit der neuerlichen Hilfe zu wissen, wer die Profiteure sind.<\/strong><br>\nIch verweise wie schon oft in der NachDenkSeiten auf den wichtigen <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanzen\/die-geretteten\/1598962.html\">Beitrag von Harald Schumann im Tagesspiegel vom 13.9.2009<\/a>. Anders als von den NachDenkSeiten zum Beispiel <a href=\"?p=4210\">hier<\/a> und <a href=\"?p=4206#h02\">hier<\/a> ist von meisten Medien diese Information ihres Kollegen nicht ausreichend gew&uuml;rdigt worden. Das ist aber wichtig, um den gesamten Vorgang beurteilen zu k&ouml;nnen. Man muss wissen, dass zum Beispiel mehr als 40 Milliarden an ausl&auml;ndische Gl&auml;ubiger der HRE gegangen sind; dass die Deutsche Bank, die italienische Unicredit (= Eigent&uuml;merin der Hypovereinsbank) und die Bayerische Landesbank mit rund 2 Mrd. &euro; profitiert haben, dass der WDR, die katholische und evangelische Kirche mit Betr&auml;gen zwischen 100 und 200 Millionen &euro; gerettet worden sind, usw.<br>\nZum Verst&auml;ndnis geh&ouml;rt auch, dass die Bundesregierung die Liste der Geretteten geheim h&auml;lt und auch jene Politiker, die jetzt protestieren (siehe unten) bisher nichts getan haben, um diese Liste &ouml;ffentlich zu machen.<\/li>\n<li><strong>In diesem Zusammenhang ist interessant, dass auch die Ausgliederung fauler Forderungen in eine Bad Bank nicht erkl&auml;rt und quasi als Vorgang einer uns nicht ber&uuml;hrenden Sanierung abgehandelt wird.<\/strong><br>\nDie Ausgliederung in eine Bad Bank ist kein normaler Sanierungsvorgang. Hier werden faule Forderungen in der Regel zulasten der Steuerzahler ausgegliedert. Es ist so, als w&uuml;rden Sie eine Schreinerei aufmachen, ihre Konkurrenz dadurch aus dem Feld schlagen, dass Sie unentwegt Schulden machen und unter Preis verkaufen und dann ihre Kommune ihren Betrieb dadurch saniert, das der Teil mit den Schulden in eine neue Firma ausgegliedert wird und diese Schulden von der Kommune garantiert werden; und Sie machen dann mit dem sanierten Teil weiter. So kann man leicht Unternehmer sein.<\/li>\n<li><strong>Zur Beurteilung des Vorgangs der neuerlichen Hilfe ist es wichtig, einiges zum Einstieg in die Rettung der HRE zu rekapitulieren. Die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Rettung am 29.9.2008 kommen heute kaum zur Sprache:<\/strong>\n<ul>\n<li>Der Beschluss zur Hilfe wurde &uuml;berraschend sp&auml;t, n&auml;mlich in der Nacht zum 29. September 2008 getroffen. Genau f&uuml;nf Jahre vorher hatte die HypoVereinsbank ihre schlechten Risiken in die Bad Bank HRE ausgelagert. Zufall? Oder bewusstes Kalk&uuml;l zur Verj&auml;hrung der Haftung? <a href=\"http:\/\/video.google.de\/videoplay?docid=6823655758296138629#\">Genaueres dazu hier.<\/a> Interessant in diesem Zusammenhang ist auch das <a href=\"?p=4053#h06\">Protokoll<\/a> der entscheidenden Gespr&auml;che zur St&uuml;tzung der Hypo Real Estate Gruppe (HRE) vom 26.09.2008 &ndash; 28.09.2008 in Frankfurt bei der BaFin.<\/li>\n<li>Schon im Fr&uuml;hjahr 2008 fand eine Pr&uuml;fung bei der in Schwierigkeiten geratenen Tochter der HRE in Irland statt. Ein Bericht ging an den Bundesfinanzminister. Der damalige Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck will trotzdem nichts davon gewusst haben.<\/li>\n<li>Die Hilfen bzw. &bdquo;Garantien&ldquo; f&uuml;r die HRE wurden von Beginn an sukzessive abgegriffen. Also auch damals nicht gleich Garantien in H&ouml;he des ungeheuerlichen Betrages von 102 Milliarden sondern stufenweise.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Es wird nicht darauf hingewiesen, dass man diese Bank wohl besser h&auml;tte in die Insolvenz gehen lassen.<\/strong><br>\nGerade die erw&auml;hnte Liste der durch die Hilfe von uns Steuerzahlern &bdquo;Geretteten&ldquo; (siehe Hinweis auf den Tagesspiegel vom 13.9. 2009) zeigt, dass das Risiko der Insolvenz f&uuml;r die Allgemeinheit so hoch nicht gewesen w&auml;re. Die Forderungen der Gl&auml;ubiger an die HRE waren breit gestreut. Die Deutsche Bank w&auml;re zum Beispiel nicht eingegangen, wenn ihre Position bei der HRE nicht von uns Steuerzahlern bedient worden w&auml;re. Auch nicht die Bayerische Landesbank. Und nicht der WDR. Und nicht die katholische Kirche usw.. Usw.<br>\nDas Entscheidende: die Frage nach der M&ouml;glichkeit der Insolvenz wurde gar nicht gepr&uuml;ft. Die Bundesregierung kam ihren Freunden bei der Finanzindustrie entgegen. Dies war das eigentliche Motiv und dominierte die Entscheidung.<\/li>\n<li><strong>Die Verantwortlichen f&uuml;r die Rettung werden heute nicht genannt.<\/strong><br>\nDirekt in die politische Entscheidung war damals Bundeskanzlerin und Bundesfinanzminister Steinbr&uuml;ck mit seinem Staatssekret&auml;r Asmussen. Sie haben die Rettung der HRE f&uuml;r unabdingbar gehalten.<br>\nDeshalb ist es schon bemerkenswert, dass jetzt der Protest von Politikern der CDU\/CSU, FDP und der SPD zu h&ouml;ren ist, ohne dass diese Politiker auf die Verantwortung ihrer F&uuml;hrungspersonen hinweisen. Zur &bdquo;Wut&ldquo; der Politiker &uuml;ber die neuerliche Hilfe f&uuml;r die HRE siehe unten Anlage 2.<br>\nNoch zu erinnern ist in diesem Zusammenhang an die Verantwortung des Bundesbank- Pr&auml;sidenten Weber und der Bundesbank insgesamt, an die Verantwortung der Bankenaufsicht Bafin und des Rettungsfonds Soffin.<\/li>\n<li><strong>Es gab schon im Herbst 2008 deutlich erkennbar ein Zusammenspiel zwischen Finanzindustrie, Politik und Medien. Angela Merkel hatte damals die Chefredakteure der wichtigsten Medien zu einem Hintergrundgespr&auml;ch geladen.<\/strong><br>\nDas ist in politischen Notsituationen nichts Verwerfliches. Wenn aber eine einzelnen Bank mit der Wahnsinnsdimension von 142 Milliarden &euro; gerettet wird, obwohl man diese Bank auch h&auml;tte in die Insolvenz entlassen k&ouml;nnen, dann hat die Einbindung der Medien einen &uuml;blen Beigeschmack.<br>\nEine gute &Uuml;bersicht &bdquo;&Uuml;ber das Zusammenspiel von Medien, Finanzwirtschaft und Politik auch bei HRE ..&ldquo; <a href=\"?p=3743\">finden sie hier<\/a>.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Anlage 1<br>\nBeispielhaft drei Meldungen aus deutschen Medien<\/strong><\/p><p><strong>Staatsgarantien f&uuml;r marode Bank HRE braucht 40 Milliarden Euro<\/strong><br>\nSZ vom 10.09.2010, 23:15<br>\nVon M. Hesse und C. Hulverscheidt<br>\nDie marode Hypo Real Estate ben&ouml;tigt vor&uuml;bergehend weitere Staatsgarantien von bis zu 40 Milliarden Euro. Die Bank braucht die B&uuml;rgschaften, damit risikoreiche Wertpapiere auf eine sogenannte Bad Bank &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen.<br>\nDie marode M&uuml;nchner Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) ben&ouml;tigt vor&uuml;bergehend weitere Staatsgarantien im Umfang von bis zu 40 Milliarden Euro. Die B&uuml;rgschaften sind erforderlich, damit das 2009 verstaatlichte Institut zum Monatsende risikoreiche Wertpapiere im Volumen von 200 Milliarden Euro auf eine Abwicklungsbank &uuml;bertragen kann. Dies teilte der Bankenrettungsfonds Soffin am Freitagabend mit.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sueddeutsche.de\/geld\/staatsgarantien-fuer-marode-immobilienbank-hre-braucht-milliarden-euro-1.998587\">SZ<\/a><\/p><p><strong>Bankenrettung<br>\nHypo Real Estate braucht weitere 40 Milliarden<\/strong><br>\nDrohender Bankrott: Die M&uuml;nchner Immobilienbank HRE bekommt zus&auml;tzliche Staatsgarantien. Die befristeten B&uuml;rgschaften sind n&ouml;tig, um riskante Wertpapiere auszulagern.<br>\n11.9.2010 &ndash; 09:25 Uhr<br>\nDie marode Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) muss mit weiteren Staatsgarantien gest&uuml;tzt werden. Bis zum Jahresende werde das bereits gew&auml;hrte Garantievolumen um bis zu 40 Milliarden Euro erh&ouml;ht, teilte der Bankenrettungsfonds Soffin in Frankfurt am Main mit. Der Beschluss sei am Abend auf einer Telefonkonferenz gefasst worden, um &ldquo;jegliche Liquidit&auml;tsengp&auml;sse&rdquo; auszuschlie&szlig;en.<br>\nDas Magazin Stern hatte zuvor auf seiner Internetseite berichtet, dass die HRE mit massiven Liquidit&auml;tsproblemen k&auml;mpfe. Die Lage sei so ernst, das die Bank im schlimmsten Fall bereits am 22. September zahlungsunf&auml;hig sei. Selbst in g&uuml;nstigeren Szenarios drohe eine Pleite bis zum 30. September. Die neuerlichen Schwierigkeiten resultieren wom&ouml;glich unter anderem aus wachsenden Risikoaufschl&auml;gen auf Staatsanleihen kriselnder Euro-Staaten.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2010-09\/hre-garantien\">Zeit<\/a><\/p><p><strong>Drohender Bankrott<br>\nHypo Real Estate bekommt neue Staatsmilliarden<\/strong><br>\nNeue Hiobsbotschaft von der HRE: Die marode Immobilienbank steht offenbar schon wieder vor dem Bankrott. Die Bundesregierung muss das Institut mit bis zu 40 Milliarden Euro Staatsgarantien st&uuml;tzen &ndash; sonst droht noch vor Monatsende die Pleite.<br>\nBerlin\/Hamburg &ndash; Die Bundesregierung muss die M&uuml;nchner Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) mit zus&auml;tzlichen Staatsgarantien st&uuml;tzen. Das Institut erh&auml;lt weitere Garantien in H&ouml;he von 40 Milliarden Euro, teilte am Freitagabend der Bankenrettungsfonds Soffin in Frankfurt am Main mit. Der Beschluss sei gefasst worden, um Liquidit&auml;tsengp&auml;sse auszuschlie&szlig;en. Diese Hilfe erfolgt zus&auml;tzlich zu den bereits Ende 2008 garantierten rund hundert Milliarden Euro.<br>\nVon der M&ouml;glichkeit einer erneuten St&uuml;tzung des maroden Instituts hatten zuvor bereits die Nachrichtenagentur dpa und das Online-Portal stern.de &uuml;bereinstimmend berichtet. N&ouml;tig ist sie den Berichten zufolge wegen massiver Liquidit&auml;tsprobleme der Bank. Im schlimmsten Fall sei die HRE bis zum 22. September zahlungsunf&auml;hig gewesen, sp&auml;testens aber bis 30. September, berichtete stern.de.<br>\n(&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,716901,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><p><strong>Anlage 2:<\/strong><\/p><p><strong>40-Mrd.-B&uuml;rgschaft<br>\nHRE wird zur Zombie-Bank<\/strong><br>\nDie erneute Rettung des verstaatlichten M&uuml;nchner Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate im Eilverfahren sorgt in Berlin partei&uuml;bergreifend f&uuml;r Wut und Emp&ouml;rung. Erst kurz zuvor hatte das Institut den Eindruck erweckt, relativ gut dazustehen. Politiker aller Parteien fordern nun Aufkl&auml;rung, warum die zust&auml;ndigen Gremien nicht rechtzeitig &uuml;ber die Probleme informiert wurden. Die Hypo Real Estate (HRE) erweist sich damit immer mehr als Fass ohne Boden. Insgesamt ist der Staat bei der Bank nun mit 142 Mrd. Euro im Risiko. Der staatliche Rettungsfonds Soffin hatte bereits 7,7 Mrd. Euro an direkten Kapitalhilfen in die HRE gepumpt, demn&auml;chst sollen weitere 2,3 Mrd. Euro folgen. &hellip;<br>\n&ldquo;Ich frage mich, warum solche Nacht-und-Nebel-Aktionen immer wieder notwendig sind&rdquo;, wetterte Leo Dautzenberg, finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Der FDP-Finanzexperte Frank Sch&auml;ffler nannte die HRE eine &ldquo;Zombie-Bank&rdquo;. SPD-Fraktionsvize Joachim Po&szlig; sagte der FTD: &ldquo;Die 40 Mrd. Euro f&uuml;r die HRE sind besorgniserregend.&rdquo; Unionsfraktionsvize Michael Meister dagegen sagte, es gehe um einen &ldquo;Sicherheitsschirm f&uuml;r ein paar Tage&rdquo;.<br>\nSoffin-Chef Hannes Rehn verteidigte die neue B&uuml;rgschaft. &ldquo;Was wir hier tun, schafft die Voraussetzung daf&uuml;r, dass die HRE k&uuml;nftig selbst zukunftsf&auml;hig ist und keiner weiteren Hilfen des Steuerzahlers und der &ouml;ffentlichen Haushalte bedarf&rdquo;, sagte er im ZDF. &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:40-mrd-buergschaft-hre-wird-zur-zombie-bank\/50168685.html?mode=print\">FTD<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag wurde bekannt, dass die M&uuml;nchner Hypo Real Estate eine zus&auml;tzliche Garantie von 40 Milliarden &euro; erhalten solle. Die ersten Meldungen dazu waren vornehmlich Produkte des Verlautbarungsjournalismus. 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Die Texte der Online-Seiten der S&uuml;ddeutschen Zeitung, der Zeit, von Financial<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6722\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[136,50,183],"tags":[263,266,225,222,215,591],"class_list":["post-6722","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-banken-boerse-spekulation","category-finanzkrise","category-medienkritik","tag-commerzbank","tag-deutsche-bank","tag-hre","tag-ikb","tag-konjunkturpaket","tag-soffin"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6722","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6722"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6722\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6724,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6722\/revisions\/6724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6722"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6722"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6722"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}