{"id":67305,"date":"2020-11-25T09:00:30","date_gmt":"2020-11-25T08:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67305"},"modified":"2020-12-04T09:12:01","modified_gmt":"2020-12-04T08:12:01","slug":"infektionsschutz-gesetz-warum-fehlen-die-unternehmen-von-werner-ruegemer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67305","title":{"rendered":"Infektionsschutz-Gesetz: Warum fehlen die Unternehmen? Von Werner R\u00fcgemer"},"content":{"rendered":"<p>Auch im Dritten <em>Gesetz zum Schutz der Bev&ouml;lkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/em> vom 19.11.2020 fehlen die Unternehmen. Geh&ouml;ren also die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, die weiter arbeiten &ndash; von den 45 Millionen mindestens 37 Millionen, die weiter direkt an ihren Arbeitspl&auml;tzen in den Betrieben arbeiten &ndash; also nicht zur sch&uuml;tzenswerten Bev&ouml;lkerung? Herrscht also in den Unternehmen keine &bdquo;epidemische Lage von nationaler Tragweite&ldquo;?<br>\n<!--more--><br>\nDas SPD-gef&uuml;hrte Bundesarbeitsministerium plante mit Beginn der Pandemie Arbeitsschutzregeln f&uuml;r die Betriebe. Doch das Ministerium lie&szlig; sich durch die Arbeitgebervertreter in Aussch&uuml;ssen f&uuml;r Arbeitsschutz blockieren. Erst im Juli erstellte das Arbeitsministerium einen ersten Entwurf f&uuml;r eine Verordnung zum Arbeitsschutz. Die Unternehmerlobby mit BDA und Gesamtmetall forderte dagegen, &bdquo;bestehende Dokumentationspflichten zu verringern&ldquo;. Auch das Klischeeargument &bdquo;zu viel B&uuml;rokratie&ldquo; wurde ins Feld gef&uuml;hrt. So stellte die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/em> fest:&bdquo;Auch sechs Monate nach Ausbruch der Pandemie in Deutschland fehlen Vorschriften zum Infektionsschutz im Job. Arbeitgebervertreter wehren sich gegen verbindliche Regeln.&ldquo; Auch der DGB beklagte, mitsitzend in den Aussch&uuml;ssen, dass die Arbeitgeber &bdquo;mehr Beinfreiheit&ldquo; fordern, ging aber nicht selber in die Offensive.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Die Kapitalseite war erfolgreich, der Entwurf blieb Entwurf.<\/p><p>Obwohl in den Unternehmen der Lockdown nicht durchgef&uuml;hrt wurde, wurden &ndash; au&szlig;er in den Hotspots wie der Fleischindustrie &ndash; so gut wie keine weiteren Infektionen oder gar Tote gemeldet. Zum Stichtag 14.8.2020 gab das Robert Koch-Institut 5.824 Infektionen am Arbeitsplatz bekannt, dazu z&auml;hlten &uuml;berwiegend lediglich die katastrophisch bekannt gewordenen Infektionen in der Fleischindustrie, angefangen mit den 1.553 Infizierten im T&ouml;nnies-Schlachtbetrieb Rheda-Wiedenbr&uuml;ck.<\/p><p><em>SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel<\/em><\/p><p>Erst im August 2020 beschloss das Arbeitsministerium eine verw&auml;sserte, untergesetzliche &bdquo;Regel&ldquo;. Sie ist nicht einmal eine Verordnung, sondern nur eine Regel, die rechtlich einen untergeordneten Status hat. Die Regel hei&szlig;t &bdquo;SARS-Cov-2-Arbeitsschutzregel&ldquo;. Sie wurde &ndash; hat es jemand bemerkt? &ndash; am 20.8.2020 im Gemeinsamen Ministerialblatt, herausgegeben vom Innenministerium, ver&ouml;ffentlicht.<\/p><p>Es gibt lediglich Soll-Regeln zum Maskentragen und Umorganisieren der Betriebsabl&auml;ufe &ndash; aber es gibt keine Sanktionen. Und es gibt keine Kontrolle. Schon vor Corona war die Aufsicht &uuml;ber den Arbeitsschutz weitgehend ausged&uuml;nnt oder zur Komplizenschaft pervertiert worden, auch in den besonderen Risikobereichen wie der Fleischindustrie. &Uuml;brigens: Unter der deutschen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, der jetzigen Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, war die Aufsicht &uuml;ber die Berufsgenossenschaften weitgehend stillgestellt worden.<\/p><p>Wenn die Soll-Regeln kontrolliert werden sollten, m&uuml;ssten die Gewerbeaufsicht, die Gesundheits&auml;mter, die wenigen betriebs&auml;rztlichen Stationen aufgestockt werden &ndash; nichts dergleichen wird gemacht.<\/p><p>Ich habe &uuml;brigens sowohl w&auml;hrend des ersten Lockdowns wie auch jetzt im November zahlreiche Stra&szlig;en- und Haus-Baustellen aufgesucht &ndash; nirgends Masken (au&szlig;er wenn ein Chef mal pers&ouml;nlich vorbeikommt, dann hat der pflichtgem&auml;&szlig; eine Maske auf), nirgends Kontrollen.<\/p><p><em>Wir ver&ouml;ffentlichen im Folgenden aus dem jetzt erschienenen Buch von Werner R&uuml;gemer &bdquo;Imperium EU: ArbeitsUnrecht, Krisen, neue Gegenwehr&ldquo; einen weiteren Auszug zum Klassencharakter der Corona-Ma&szlig;nahmen. Das Kapitel wurde gek&uuml;rzt, Quellenangaben wurden weggelassen.<\/em><\/p><p><strong>Die herrschende Virologie : Soziale Erblindung<\/strong><\/p><p>Die EU und die Mitgliedsstaaten lie&szlig;en sich wie die Trump-Regierung durch die oberste wissenschaftliche Autorit&auml;t des Westens in Sachen Gesundheit, die Johns Hopkins University, in Sicherheit wiegen. Die Gesundheits-Institute dieser privaten US-Elite-Universit&auml;t werden von den Privatstiftungen superreicher Unternehmer wie Michael Bloomberg, William Gates und Stavros Niarchos finanziert. Sie hat mehr Mittel als die Weltgesundheitsorganisation WHO.<\/p><p>Die Universit&auml;t erstellt den Welt-Index f&uuml;r Gesundheitssicherheit (Global Health Security Index). Die aktuelle Ausgabe bewertet die Gesundheitssysteme der 193 UNO-Staaten. Die Gesundheitssysteme der USA und Gro&szlig;britanniens stehen auf Platz 1 und 2: Sie gelten gegen Pandemien als &bdquo;am besten vorbereitet&ldquo;! Und die Gesundheitssysteme der EU-Staaten wie Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland gelten in den vorderen R&auml;ngen als &bdquo;gut vorbereitet&ldquo;!<\/p><p>Auch deshalb wiegten sich nicht nur die US-Regierung unter Pr&auml;sident Trump, sondern auch die EU und die Regierungen der EU-Staaten in Sicherheit. Die Regierungsberater und Gesundheitsminister Jens Spahn behaupteten noch Ende Februar 2020: Keine Gefahr! Sie ergriffen die Gegenma&szlig;nahmen erstens unvorbereitet, zweitens zu sp&auml;t, drittens aus der Sicht der herrschenden Klasse.<\/p><p><strong>Kollektive Selbsterblindung der Virologen und Epidemiker<\/strong><\/p><p>Virologen und Epidemiker der Johns Hopkins University, des Robert Koch-Instituts und der Charit&eacute; sind vermutlich subjektiv nicht korrupt. Sie sind aufgestiegen im privatisierten Gesundheits- und Forschungssystem, haben staatsnahe, systemrelevante Funktionen. Sie werden gelobt, gut bezahlt, bespendet. Man best&auml;tigt sich, wie bei den mainstream-&Ouml;konomen, jahrzehntelang gegenseitig. So entsteht die kollektive Selbsterblindung der herrschenden Elite, ihrer Mitt&auml;terInnen und ihres Hilfspersonals, auch im Wissenschaftsbetrieb.<\/p><p><em>Sozial- und umweltblinde Pandemien-Wissenschaft<\/em><\/p><p>Die Menschen werden von den herrschenden Virologen nur als biologische Wesen betrachtet, die Virus-Infektion als nur biologisches Geschehen. Deshalb haben die Pandemie-Ma&szlig;nahmen allgemeinen Charakter, treffen (scheinbar) alle B&uuml;rger gleichm&auml;&szlig;ig &ndash; also m&ouml;glichst alle, statt die besonders Gef&auml;hrdeten besonders zu sch&uuml;tzen, vorrangig zu testen und zu behandeln, wie es etwa in S&uuml;dkorea und China gemacht wird.<\/p><p>Deshalb forderte Ende M&auml;rz 2020 das Robert Koch-Institut dazu auf, dass bei &bdquo;Corona-Toten&ldquo; nicht die Rechtsmedizin eingeschaltet wird. Das ist gegen geltendes Recht: Bei Todesf&auml;llen, ungew&ouml;hnlichen sowieso, muss ein amtlicher Totenschein ausgestellt werden: Was ist die wichtigste Todesursache? Also: Welche Rolle spielte das Virus? Todesursache oder nur zuf&auml;lliger Beifang oder etwas dazwischen?<\/p><p>Die Regierungs- und Kapital-Virologen gestehen bestenfalls auf der biologischen Ebene ein: Ja, die Alten, die &uuml;ber 80J&auml;hrigen mit ihren zwei oder drei Vorerkrankungen, sind eine Hoch-Risikogruppe. Aber gerade in den Altersheimen wurde nicht getestet. Und die Wirklichkeit sieht noch ganz anders aus.<\/p><p><strong>H&ouml;chste Risikogruppen: Die Mehrfach-Unterklassen<\/strong><\/p><p>Das Alter ist nur ein Risikofaktor. Und noch die ungefragte Frage: Woher kommen alters&uuml;bliche Vorerkrankungen, wie werden sie an einem Ort, in einem sozialen Milieu verst&auml;rkt, an einem anderen nicht? Sind Fettleibigkeit, Diabetes und Herzkrankheiten bei arm und reich gleich verteilt? Nein &ndash; aber auch dem gingen die Robert Koch- und Charit&eacute;-Virologen nicht nach. Bei Medizinsoziologen keimte am Rande des Wissenschaftsbetriebs eine Einsicht &ndash; die gelangte aber nicht in Regierungsn&auml;he.<\/p><p>Viele Corona-Tote sind <em>jung<\/em>. Das zeigte sich auch in den USA: Afroamerikaner sind schon fr&uuml;h viel &ouml;fter chronisch krank, sind viel &ouml;fter arbeitslos, leben k&uuml;rzer, wohnen enger, werden seltener medizinisch behandelt, werden in niedrigen Diensten unterbezahlt und verachtet. Sie sind k&ouml;rperlich und seelisch angeschlagen &ndash; sie starben bei Corona im ersten US-hot spot, in New York, sechsmal h&auml;ufiger &ndash; aber wurden noch weniger getestet als Wei&szlig;e.<\/p><p><em>Working poor = working sick<\/em><\/p><p>Die ausgebeuteten Afroamerikaner, &bdquo;illegale&ldquo; Latinos, Migranten aus Nepal und Bosnien in den gro&szlig;en Fleischfabriken von Smithfield Foods, Tyson Foods &amp; Co waren &uuml;berproportional h&auml;ufig infiziert und starben besonders h&auml;ufig. Im ersten Anlauf erwiesen sich 16 Prozent der 3.700 Besch&auml;ftigten im 3-Schicht-Fleischbetrieb von Smithfield in South Dakota als infiziert. Working poor ist verbunden mit working sick: Extrem ausgebeutet, extrem krank.<\/p><p>&Auml;hnlich ist es in den mit armen Afroamerikanern, Latinos und armen Wei&szlig;en &uuml;berv&ouml;lkerten Massengef&auml;ngnissen. Aber die h&ouml;chste Infektions- und Sterberate traf die Gemeinschaften der indianischen Ureinwohner. Auch darunter viele Junge. &bdquo;Jahrzehnte der Verachtung, Diskriminierung, Ausgrenzung&ldquo; bestimmten hier den k&ouml;rperlichen und seelischen Gesundheitszustand, verbunden mit Arbeitslosigkeit und besonders schlechtem Gesundheitssystem, so die <em>New York Times<\/em> in einer ausf&uuml;hrlichen Reportage.<\/p><p><strong>Verleugnete Infektionsumst&auml;nde<\/strong><\/p><p>Wenn die Bek&auml;mpfung der Pandemie wissenschaftlich angelegt worden w&auml;re, h&auml;tte man so vorgehen m&uuml;ssen: Sofort mit Beginn die gesundheitlich angeschlagenen Risikogruppen identifizieren &ndash; nach Arbeits-, Lebens-, Wohn-, Umwelt-, Alters- und Gesundheitsverh&auml;ltnissen; diese Gruppen m&ouml;glichst vollst&auml;ndig testen; die Rechtsmedizin auf breiter Ebene einsetzen; danach die Ma&szlig;nahmen mit Behandeln, Schutzma&szlig;nahmen, Quarant&auml;ne ausrichten. Dieses Vorgehen w&auml;re umso mehr n&ouml;tig, wenn das Gesundheitssystem schlecht vorbereitet ist und die Mittel knapp sind.<\/p><p>Aber gerade das wurde nicht getan. In den Altenheimen, Fleischfabriken, sozialen Brennpunkten usw. wurde weder in den USA noch in der EU getestet &ndash; oder eben erst dann, als von dort katastrophisch die Infektionen sich auch in der Umgebung ausbreiteten wie in der Fleischindustrie und beim Iduna-Zentrum in G&ouml;ttingen, einem heruntergekommenen Plattenbau, in dem von Amtswegen 700 Migranten, Arbeitslose, Obdachlose, Drogens&uuml;chtige auf engstem Raum zusammengepfercht werden.<\/p><p><strong>Fleischarbeiter als Risikogruppe<\/strong><\/p><p>So kamen unterdr&uuml;ckte Risikogruppen auch in Deutschland wie in den USA nur katastrophisch, &bdquo;&uuml;berraschend&ldquo; und sp&auml;t zutage: So auch die vielfach infizierten migrantischen Arbeiter der Fleischindustrie.<\/p><p>Innerhalb weniger Tage wurden hohe Infektionsraten bekannt: Beim Westfleisch-Konzern in NRW, bei M&uuml;ller Fleisch in Baden-W&uuml;rttemberg, bei Vion in Schleswig-Holstein usw. Und dann, besonders lange verz&ouml;gert, beim Marktf&uuml;hrer T&ouml;nnies im gr&ouml;&szlig;ten Schweineschlachthaus Europas, in Rheda-Wiedenbr&uuml;ck, am 24. Juni mehr als 1.500 Infizierte.<\/p><p>Erst dann lie&szlig;en die Beh&ouml;rden die Arbeiter testen. Vorher hatten Bundes- und Landesregierungen die Fleischproduktion &ndash; wie Pr&auml;sident Trump in den USA &ndash; f&uuml;r &bdquo;systemrelevant&ldquo; erkl&auml;rt: Die Wanderarbeiter wurden unkontrolliert und ungesch&uuml;tzt zu noch mehr Sonderschichten getrieben. Clemens T&ouml;nnies, Eigent&uuml;mer der T&ouml;nnies Holding, konnte in der Unternehmerpostille <em>Handelsblatt<\/em> stolz verk&uuml;nden: &bdquo;Meine Mitarbeiter&ldquo; schieben jetzt zus&auml;tzlich 16-Stunden-Schichten am Wochenende.<\/p><p><strong>Keine Corona-Regeln f&uuml;r die Unternehmen<\/strong><\/p><p>Die Polizei, die in der st&auml;dtischen &Ouml;ffentlichkeit Deutschlands mit hoher Pr&auml;zision das Abstandsgebot in Parks, Stra&szlig;en, Spielpl&auml;tzen und Gesch&auml;ften kontrolliert und Bu&szlig;gelder verh&auml;ngt &ndash; sie kam in keinen Schlachtbetrieb. Ebenso der Zoll, die Gewerbeaufsicht (zust&auml;ndig f&uuml;r die Arbeitssicherheit), die Gesundheits&auml;mter &ndash; keiner kam. Keine aus dem Dutzend f&uuml;r Arbeitsrechte zust&auml;ndigen EU-Agenturen kam: Sie k&uuml;mmerten sich vielmehr darum, dass auch unter Corona-Bedingungen die Arbeitsmigration weiterging: Nicht nur in der Fleischindustrie, sondern auch beim Bau, im Speditionsgewerbe, in der privaten Altenpflege, in der Saisonarbeit der Landwirtschaft. Gewerkschaften mussten z.B. gegen die Gesundheitsgef&auml;hrdung in den US- und auch europ&auml;ischen Fullfillment Centers von Amazon streiken, um ein Minimum an Gesundheitsschutz zu bekommen &ndash; keine nationale oder EU-Arbeitsschutz-Agentur schritt ein.<\/p><p><em><strong>Werner R&uuml;gemer: Imperium EU &ndash; ArbeitsUnrecht, Krise, neue Gegenwehr. Papyrossa Verlag K&ouml;ln 2020, 320 Seiten, 19,90<\/strong><\/em><span style=\"font-size: large;\"><em><strong> Euro<\/strong><\/em><\/span><\/p><p>Titelbild: Billion Photos \/ Shutterstock<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] DGB: Arbeitgeber verz&ouml;gern Corona-Schutzregeln, Pressemitteilung 27.7.2020<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im Dritten <em>Gesetz zum Schutz der Bev&ouml;lkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/em> vom 19.11.2020 fehlen die Unternehmen. Geh&ouml;ren also die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten, die weiter arbeiten &ndash; von den 45 Millionen mindestens 37 Millionen, die weiter direkt an ihren Arbeitspl&auml;tzen in den Betrieben arbeiten &ndash; also nicht zur sch&uuml;tzenswerten Bev&ouml;lkerung? 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