{"id":67358,"date":"2020-11-26T08:40:34","date_gmt":"2020-11-26T07:40:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358"},"modified":"2020-11-26T08:40:34","modified_gmt":"2020-11-26T07:40:34","slug":"hinweise-des-tages-3749","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h01\">Das Virus und die Saison<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h02\">Medizinprofessor Matthias Schrappe: &ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h03\">Handel bef&uuml;rchtet &ldquo;endlose Warteschlangen und chaotische Situationen vor den Superm&auml;rkten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h04\">Superm&auml;rkte: Ausgerechnet ein Reisegutschein als Dankesch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h05\">Amazon &uuml;berwacht Gewerkschaftler, Greenpeace und Greta-Fans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h06\">Rentenniveau in Deutschland sinkt bis 2034 deutlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h07\">Qantas will k&uuml;nftig nur noch Passagiere mit Corona-Impfung an Bord lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h08\">Corona sorgt f&uuml;r eine Lawine an Verpackungsm&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h09\">Klimakrise und Lebensgrundlagen: Wer hat die Macht, Vertr&auml;ge zu brechen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h10\">Bereit, die Welt anzuf&uuml;hren &ndash; wie bisher mit Mord, Raub und Pl&uuml;nderungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h11\">US-Milit&auml;rbasis Ramstein: Kein Eingreifen im US-Drohnenkrieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h12\">&laquo;Charta von Paris&raquo;: Nicht vergessen, sondern vergessen gemacht!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h13\">Die n&auml;chste Runde im Atomstreit mit Iran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h14\">Hongkong plant weitere Integration ins Festland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67358#h15\">Brexit stems from a civil war in capitalism &ndash; we are all just collateral damage<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Virus und die Saison<\/strong><br>\nIn der Corona-Diskussion scheint vielen die Suche nach einer Hypothese, die klare Anhaltspunkte &uuml;ber den weiteren Verlauf der Pandemie gibt, von vorneherein aussichtslos. Doch so einfach ist die Sache &#8210; gl&uuml;cklicherweise &#8210; nicht.<br>\nBetrachtet man die Diskussion um die sogenannte zweite Welle, hat es wie schon bei der ersten Welle den Anschein, als s&auml;he man sich einem chaotischen Infektionsgeschehen gegen&uuml;ber, das keinerlei Regeln folgt und folglich nur dadurch kontrollierbar ist, dass man ab und zu die Notbremse namens Lockdown zieht. Ist die Notbremse dann gezogen und gehen die Zahlen herunter, schlussfolgert man kurzerhand, die politischen Ma&szlig;nahmen seien erfolgreich gewesen und macht sich bereit f&uuml;r den n&auml;chsten Einsatz.<br>\nSo kommt es dann zu &raquo;dem Wunder von Madrid&laquo;, wie es in der Presse genannt wurde, n&auml;mlich der Tatsache, dass nach einem starken Anstieg die Infektionszahlen auch sehr schnell wieder sehr stark r&uuml;ckl&auml;ufig sind. In der Schweiz bewundert man gerade den Kanton Genf, der stark sinkende Zahlen aufweist, obwohl er vor kurzem noch als Hotspot galt.<br>\nFast niemand stellt die Frage, ob es vielleicht eine endogene Dynamik des Infektionsgeschehens gibt, die f&uuml;r solche Verl&auml;ufe verantwortlich ist. Vielleicht sinken die Zahlen genau deswegen, weil sie vorher stark gestiegen sind und nicht, obwohl sie stark gestiegen sind. Die Erholung w&auml;re dann kein Wunder, sondern das Ergebnis der vorherigen Entwicklung. Und mehr noch, muss man nicht davon ausgehen, dass es zwischen der ersten Welle und der zweiten einen Zusammenhang gibt? Wenn das stimmt, k&ouml;nnte man daraus politisch bedeutsame Schlussfolgerungen ableiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/46-2020\/das-virus-und-die-saison\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Medizinprofessor Matthias Schrappe: &ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/strong><br>\nDer Medizinprofessor und Gesundheits&ouml;konom Matthias Schrappe ist in einem Interview mit der Bild hart mit der Corona-Politik der Regierung ins Gericht gegangen: Der Erfolg des Lockdowns sei sehr zweifelhaft, au&szlig;erdem missachten die Verantwortlichen ihren Schutzauftrag f&uuml;r die Risikogruppen. Schrappe zweifelt an der Sinnhaftigkeit der bisherigen Strategie: Die Inzidenz auf einen Wert von unter 50 Testpositiven je 100.000 Einwohnern zu halten, sei vollkommen irreal und keine gute Politik. Wenn man diesen Grenzwert dauerhaft unterschreiten will, br&auml;uchte man einen unendlichen Lockdown.<br>\nHintergrund dessen sei, dass die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen auch nach Angaben des Robert Koch-Instituts erst im Januar 2021 tendenziell zunehmen werde. In den Wintermonaten werde man daher dieses Ziel nicht erreichen k&ouml;nnen:<br>\nDie Bev&ouml;lkerung wird in einen Dauer-Schockzustand versetzt.<br>\nBereits am Sonntag hatte Schrappe &ndash; zusammen mit acht weiteren Wissenschaftlern &ndash; ein Thesenpapier vorgelegt, in dem die Mediziner die bisherige Corona-Politik scharf kritisieren und sich f&uuml;r einen Strategiewechsel aussprechen, denn der November-Lockdown fordere zu gro&szlig;e Opfer, und der Erfolg sei zweifelhaft.<br>\nEin Lockdown sei kein Instrument, mit dem man die Corona-Situation unter Kontrolle bringen k&ouml;nne. In anderen L&auml;ndern sei der Lockdown beispielsweise wesentlich h&auml;rter gewesen als in Deutschland, und dennoch stehen diese L&auml;nder schlechter da. (&hellip;)<br>\nDadurch, dass so viel Arbeit in die Kontaktnachverfolgung gesteckt werde, blieben aber kaum Ressourcen f&uuml;r stark gef&auml;hrdete Menschen. Bereits im April habe man darauf hingewiesen, dass es Infektionsherde in Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen geben wird. Man h&auml;tte damals &ndash; und heute immer noch &ndash; zielgerichteter vorgehen m&uuml;ssen, denn auch derzeit ist die H&auml;lfte der Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit Corona auf diese Bereiche zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nLaut Schrappe w&uuml;rde es auch helfen, wenn man nicht nur die positiven oder negativen Befunde der Tests auf SARS-CoV-2 angeben w&uuml;rde, sondern auch die Infektiosit&auml;t. Diese lasse sich relativ einfach aus der Zyklenzahl der verwendeten PCR-Tests ermitteln: Je &ouml;fter der Nachweis wiederholt werden m&uuml;sse, desto weniger vom Virus ist vorhanden. Ein Kind, welches 38 Zyklen ben&ouml;tige, f&uuml;hrte Schrappe im Interview an, sei mit Sicherheit nicht infekti&ouml;s und es sei in dem Fall &uuml;bertrieben, die ganze Schulklasse in Quarant&auml;ne zu schicken. Aber da &ldquo;dies nicht in den RKI-Anweisungen steht, nehmen die Gesundheits&auml;mter dies nicht zur Kenntnis&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/109618-medizinprofessor-schrappe-regierung-ist-beratungsresistent\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67295\">Vor dem n&auml;chsten Bund-L&auml;nder-Corona-Gipfel: Das Wurschteln geht weiter<\/a>. Bitte lesen Sie aber auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67259#h13\">Spahn optimistisch: &ldquo;Harter Corona-Winter wird Impfbereitschaft steigen lassen&rdquo;<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Handel bef&uuml;rchtet &ldquo;endlose Warteschlangen und chaotische Situationen vor den Superm&auml;rkten&rdquo;<\/strong><br>\nSteigt ein Inzidenzwert &uuml;ber 200 sollen der Einigung nach &ldquo;die umfassenden allgemeinen Ma&szlig;nahmen nochmals erweitert werden&rdquo;. Dann werden Sch&uuml;ler ab der 8. Klasse abwechselnd eine Woche lang online und eine Woche lang im Klassenzimmer unterrichtet. Was sonst noch geschieht, bleibt im Ermessen der L&auml;nder. Merkel, die das bundesweit regeln wollte, konnte sich hier nicht durchsetzen.<br>\nDie deutschen Gastst&auml;tten bleiben der heutigen &Uuml;bereinkunft nach bis mindestens 20. Dezember geschlossen. Kontaktverbote werden zwischen dem 23. Dezember und &ldquo;l&auml;ngstens&rdquo; dem 1. Januar etwas gelockert. Au&szlig;erdem wird an Silvester &ldquo;auf belebten Pl&auml;tzen und Stra&szlig;en die Verwendung von Pyro-Technik untersagt&rdquo;. An Familienweihnachtsfeiern mit &ldquo;Haushaltsfremden&rdquo; d&uuml;rfen maximal zehn G&auml;ste teilnehmen. Dabei werden allerdings Kinder unter 14 Jahren nicht mitgez&auml;hlt. Au&szlig;erdem werden die Deutschen nun &ouml;ffentlich aufgerufen, sich mehrere Tage vor solchen weihnachtlichen Zusammenk&uuml;nften in eine &ldquo;Selbstquarant&auml;ne&rdquo; zu begeben, wegen der die Bundesl&auml;nder den Beginn der Weihnachtsferien auf Montag den 16. Dezember vorverlegen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Handel-befuerchtet-endlose-Warteschlangen-und-chaotische-Situationen-vor-den-Supermaerkten-4971240.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Kontaktbeschr&auml;nkungen, Teil-Lockdown, Weihnachten &ndash; Die neuen Regeln im &Uuml;berblick<\/strong><br>\nIm Beschluss des Corona-Gipfels sei aus formalen Gr&uuml;nden eine Verl&auml;ngerung bis zum 20. Dezember festgelegt worden, doch die Ma&szlig;nahmen w&uuml;rden danach nochmals bis Anfang Januar verl&auml;ngert, erkl&auml;rte Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Ramelow. Die zeitliche Begrenzung ergebe sich aus dem Paragraf 28a des Infektionsschutzgesetzes, das nur Einschr&auml;nkungen f&uuml;r vier Wochen erlaube.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article220998482\/Corona-Regeln-im-Ueberblick-Kontaktbeschraenkungen-mit-Ausnahmen-fuer-Weihnachten.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aberwitzig, man hat sich das Infektionsschutzgesetz schon zurecht geschneidert und selbst daran h&auml;lt man sich nicht bzw. was hat ein Gesetz f&uuml;r eine Bedeutung, wenn die Regelungen wiederum einfach per Dekret ausgehebelt werden? Zudem wird es bei Januar nicht bleiben. Im Winter den inhaltsleeren Wert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner zu erreichen ist praktisch ausgeschlossen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Fragw&uuml;rdig ist der Beschluss auch noch in einem anderen Punkt. So haben sich Bund und L&auml;nder mal eben auf einen neuen Schwellenwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche verst&auml;ndigt, ab dem die umfassenden allgemeinen Ma&szlig;nahmen nochmals erweitert werden sollen. Dieser neue Schwellenwert taucht aber im gerade ge&auml;nderten Infektionsschutzgesetz gar nicht auf, so dass sich erneut die Frage nach der Rechtsgrundlage stellt. Zynisch k&ouml;nnte man da anmerken, dass wohl ein viertes Bev&ouml;lkerungsschutzgesetz im Eilverfahren durch den Bundestag beschlossen werden muss.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Superm&auml;rkte: Ausgerechnet ein Reisegutschein als Dankesch&ouml;n<\/strong><br>\nKassiererinnen wurden anfangs als Heldinnen der Corona-Krise gefeiert. Doch die Pr&auml;mien fielen bescheiden aus. An den strukturellen Problemen hat sich nichts ge&auml;ndert.<br>\nIn einer Fernsehansprache im M&auml;rz dieses Jahres erw&auml;hnte Angela Merkel eine Berufsgruppe, die es sonst selten in Kanzlerinnenreden schafft. &ldquo;Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale bef&uuml;llt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind f&uuml;r ihre Mitb&uuml;rger und buchst&auml;blich den Laden am Laufen halten&rdquo;, sagte die Kanzlerin. Wenn &ouml;ffentlich geklatscht wurde, galt der Applaus stets auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Superm&auml;rkten. Immerhin hatten die Hamsterk&auml;ufe ihnen in der ersten Corona-Welle erhebliche Mehrarbeit beschert. W&auml;hrend sich viele andere Angestellte ins Homeoffice zur&uuml;ckziehen konnten, blieben Kassierer und Verk&auml;uferinnen weiterhin einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2020-11\/supermaerkte-angestellte-lohn-praemien-einzelhandel-corona-krise\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Gehaltsentwicklung: Paketboom geht an Zustellerinnen und Zustellern vorbei<\/strong><br>\nObwohl die Paketbranche seit Jahren rasant w&auml;chst, steigen die Geh&auml;lter der Zustellerinnen nur unterdurchschnittlich. Die Durchschnittsl&ouml;hne von Supermarktmitarbeitern sind in der Coronakrise sogar gesunken.<br>\nVom Boom im Onlinehandel und Rekordlieferungen im Weihnachtsgesch&auml;ft profitieren Paketzustellerinnen und -zusteller nur wenig. In den vergangenen zehn Jahren stieg das Gehalt bei Post-, Kurier- und Expressdiensten deutlich langsamer als in der gesamten Wirtschaft. Das zeigen Zahlen des Statistischen Bundesamts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/trotz-paketboom-steigen-gehaelter-von-zustellern-unterdurchschnittlich-a-318f8337-d0d8-477d-9c2f-bae439a6d6e6%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Gerade denen, die am wenigsten haben, wird am meisten weggenommen; und die, die gerade in der Corona-Krise am wichtigsten sind, werden am schlechtesten bezahlt. Die &Ouml;konomen sollten mal ihre l&auml;cherlichen Lehrb&uuml;cher umschreiben, besonders den Arbeitsmarktteil, und dort die Behauptung, dass eine h&ouml;here Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften zu h&ouml;heren L&ouml;hnen f&uuml;hrt. Das funktioniert n&auml;mlich nur in einer regulierten Marktwirtschaft und nicht im deutschen Wildwest-Kapitalismus der Jahre 2000ff.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Amazon &uuml;berwacht Gewerkschaftler, Greenpeace und Greta-Fans<\/strong><br>\nAmazon.com treibt hohen Aufwand, um eigene Mitarbeiter, Gewerkschaftler und andere soziale Bewegungen zu &uuml;berwachen. Auch Vertragspartner, Diebe, Drogendealer und Umweltsch&uuml;tzer sind im Visier, selbst wenn sie gar nichts mit Amazon zu tun haben. Laut Amazon geschieht das alles legal und mit Wissen der &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden: &ldquo;Jeder Versuch, diese Aktivit&auml;ten aufzubauschen, oder zu unterstellen, dass wir etwas Ungew&ouml;hnliches oder Falsches tun, ist unverantwortlich und falsch.&rdquo;<br>\nDas hat eine Konzernsprecherin zu Motherboard gesagt. Die US-Webseite hatte mehr als zwei Dutzende interne Berichte Amazon zugespielt erhalten, deren Echtheit Amazon nicht bestreitet. Laut Motherboard verzeichnet Amazon nicht nur &ouml;ffentliche Aktionen, vom Verteilen von Flugbl&auml;ttern bis zum Streik, genau mit Zeitpunkt, Ort, und Zahl der Teilnehmer, sondern auch nicht-&ouml;ffentliche Treffen von Arbeitnehmern mit Gewerkschaftern.<br>\nWichtige Informationsquelle sind zudem &Auml;u&szlig;erungen in Sozialen Netzwerken, sei es von Mitarbeitern oder Au&szlig;enstehenden. Dabei bedient sich Amazon der Dienstleistungen Dritter, die sich Zutritt zu geschlossene Foren verschaffen. Die Betroffenen werden dar&uuml;ber freilich nicht informiert, vielmehr war Amazon daran gelegen, diese Schn&uuml;ffelei geheimzuhalten, wie Motherboard im September berichtet hat. (&hellip;)<br>\nImmerhin werden auch Beschwerden von Mitarbeitern erfasst, sowie nat&uuml;rlich Diebst&auml;hle. Zus&auml;tzlich wird die Kriminalit&auml;t in der Region untersucht. Motherboard nennt als Beispiel den Drogenhandel. Amazon m&ouml;chte wissen, ob der den eigenen Betrieb st&ouml;ren k&ouml;nnte und ob Amazon-Mitarbeiter selbst Drogen nehmen k&ouml;nnten.<br>\nUnter dem Punkt &ldquo;Betriebsumgebung&rdquo; werden unter anderem politische Ereignisse analysiert, wie zum Beispiel die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich oder eine Demonstration in Wien, die gegen die Politik der Regierung des Iran gerichtet war. Gleichzeitig hat Amazon besonderes Interesse an Umweltsch&uuml;tzern. So wird der Erfolg Amazon-kritischer Greenpeace-Videos an Likes und Weiterverbreitungsstatistiken gemessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Amazon-ueberwacht-Gewerkschaftler-Greenpeace-und-Greta-Fans-4970229.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenniveau in Deutschland sinkt bis 2034 deutlich<\/strong><br>\nWeil die L&ouml;hne der Besch&auml;ftigten k&uuml;nftig schneller steigen als die Renten, sinkt das Rentenniveau. Der neue Rentenversicherungsbericht zeigt, wie gro&szlig; das Minus ausf&auml;llt.<br>\nDas Rentenniveau in Deutschland sinkt voraussichtlich von heute 48,2 auf 46 Prozent im Jahr 2034. Das geht aus dem am Mittwoch im Bundeskabinett beschlossenen Rentenversicherungsbericht 2020 hervor.<br>\nDieses Sicherungsniveau dr&uuml;ckt das Verh&auml;ltnis der gesetzlichen Renten zu den L&ouml;hnen aus. Bis 2023 d&uuml;rfte es auf 51 Prozent steigen, bevor es kontinuierlich absinkt. [&hellip;]<br>\nBei der gesetzlichen Rente lie&szlig; auch die Krise infolge der Corona-Pandemie die Reserve sp&uuml;rbar sinken. F&uuml;r Ende 2020 wird eine Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage von 36,3 Milliarden Euro erwartet. Damit sank die R&uuml;cklage in diesem Jahr um 4,2 Milliarden Euro. Der Beitragssatz bleibt in den beiden kommenden Jahren den Prognosen zufolge konstant bei 18,6 Prozent, bevor er Mitte des Jahrzehnts auf 19,9 Prozent steigen d&uuml;rfte.<br>\nBundessozialminister Hubertus Heil (SPD) betonte, dass die Rentenfinanzen trotz Corona-Pandemie gut aufgestellt seien. Dies auch deshalb, weil auf Kurzarbeitergeld Beitr&auml;ge zur Rente gezahlt w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/news\/unternehmen-verbraucher\/id_89007076\/rentenniveau-in-deutschland-sinkt-bis-2034-deutlich.html%20\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Weil die L&ouml;hne der Besch&auml;ftigten k&uuml;nftig schneller steigen als die Renten, sinkt das Rentenniveau.&rdquo; Das Rentenniveau sinkt, weil die L&ouml;hne steigen? M&uuml;ssten nicht die Renten synchron mit den L&ouml;hnen steigen (&ldquo;dynamische Rente&rdquo;) und sinken nur deshalb, weil die Politik die Beitr&auml;ge k&uuml;nstlich niedrig h&auml;lt bzw. senkt? Und was hat die Schwankungsreserve der Rente mit Corona und mit dem Beitragssatz zu tun? Ob die Reserve, mit der der Zusammenhang zwischen Beitragseinzahlungen und Rentenauszahlungen etwas zeitlich entzerrt wird, ein paar Milliarden h&ouml;her oder niedriger steht, ist nicht entscheidend, weil es eben *keine* &ldquo;R&uuml;cklage&rdquo; ist, wie sie hier genannt wird. Wei&szlig; der Autor es wirklich nicht besser, oder sollen die Leser wieder einmal hinters Licht gef&uuml;hrt werden?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Qantas will k&uuml;nftig nur noch Passagiere mit Corona-Impfung an Bord lassen<\/strong><br>\n&ldquo;Die australische Fluggesellschaft Qantas will nach der Zulassung eines Corona-Impfstoffes nur noch geimpfte Passagiere an Bord ihrer internationalen Fl&uuml;ge lassen. Das Unternehmen werde die Ma&szlig;nahme umsetzen, sobald der &Ouml;ffentlichkeit ein Impfstoff zur Verf&uuml;gung gestellt werde, sagte Qantas-Chef Alan Joyce am Montag. Andere Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa, wollen dem Schritt derzeit aber nicht folgen. [&hellip;]<br>\nDer Qantas-Chef geht davon aus, dass andere Airlines zu einer &auml;hnlichen Praxis &uuml;bergehen werden, sobald der &Ouml;ffentlichkeit ein Corona-Impfstoff zur Verf&uuml;gung steht. Weltweit w&uuml;rden Regierungen und Fluggesellschaften bereits die Einf&uuml;hrung elektronischer Impfp&auml;sse erw&auml;gen, sagte er. Am Montag hatte die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (Iata) angek&uuml;ndigt, dass sich die Entwicklung eines digitalen Gesundheitspasses in der &ldquo;Endphase&rdquo; befinde. Der Pass k&ouml;nne zur Aufzeichnung von Corona-Tests oder Impfungen verwendet werden, erkl&auml;rte die Vereinigung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/umwelt-panorama.de\/news.php?newsid=678778\">Umwelt Panorama<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Hier kommt jetzt die von offizieller Seite immer als Phantasie von Verschw&ouml;rungstheoretikern dargestellte Impfpflicht durch die Hintert&uuml;r. Dass diese Pflicht sofort mit der Einf&uuml;hrung der Impfung kommen soll, ist angesichts der extrem kurzen Testphase der Impfung(en) auch ziemlich befremdlich. Denen, die in sozialen Netzwerken ank&uuml;ndigten, k&uuml;nftig nicht mehr mit Quantas zu fliegen, k&uuml;ndigte Joyce an, dass sie dann wohl bald gar nicht mehr fliegen k&ouml;nnten, weil die anderen Fluglinien das Gleiche planten. Auch der digitale Gesundheitspass, der vor einem halben Jahr noch wie etwas vom Wunschzettel der CIA oder der Stasi klang, wird nun salonf&auml;hig. Wenn man sich auf die Integrit&auml;t von Beh&ouml;rden und Firmen verlassen k&ouml;nnte, dann w&auml;re so ein Pass vielleicht zu diskutieren, aber leider ist ja das Gegenteil der Fall, weil wir in vielen F&auml;llen von nicht so aufrichtigen Personen(gruppen) regiert und mit Waren versorgt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona sorgt f&uuml;r eine Lawine an Verpackungsm&uuml;ll<\/strong><br>\nLockdown und Homeoffice lassen Deutschlands Abfallberge wachsen. Ein weiteres Dilemma: Es gibt zwar mehr Recyclingmaterial &ndash; aber keiner will es haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/dienstleister\/gefaehrdete-kreislaufwirtschaft-corona-sorgt-fuer-eine-lawine-an-verpackungsmuell\/26644582.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klimakrise und Lebensgrundlagen: Wer hat die Macht, Vertr&auml;ge zu brechen?<\/strong><br>\nSeit dieser Woche ist eine neue Eskalationsstufe erreicht &ndash; es beginnen die R&auml;umungen im Dannenr&ouml;der Wald. Aktivisten h&auml;ngen in den B&auml;umen, auf dem Boden stapfen viele Hundertschaften von Polizisten. Sie sind da, um die Aktivisten aus dem Weg und den Harvestern den Weg freizur&auml;umen. Die Polizisten sind im Auftrag der schwarz-gr&uuml;nen Landesregierung da, die wiederum im Auftrag der Bundesregierung Asphalt durch diesen 300 Jahre alten Mischwald verlegen soll.<br>\nDie Aktivisten, die dort seit Monaten Baumh&auml;user bauen und Forstfahrzeuge blockieren, haben keinen formalen Auftrag, wenn &uuml;berhaupt haben sie sich selbst den Auftrag gegeben, B&auml;ume, Wald, &Ouml;kosysteme, Trinkwasser, Arten zu sch&uuml;tzen vor einer Stra&szlig;e, deren Nutzen f&uuml;r das &ldquo;&ouml;ffentliche Interesse&rdquo; mehr als umstritten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/luisa-neubauer-und-carola-rackete-ueber-protest-im-dannenroeder-forst-a-7cae1bae-331f-48d3-a231-cf25dd076bcd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bereit, die Welt anzuf&uuml;hren &ndash; wie bisher mit Mord, Raub und Pl&uuml;nderungen?<\/strong><br>\nDer zuk&uuml;nftige US-Pr&auml;sident Joe Biden hat angek&uuml;ndigt, dass die USA wieder bereit seien, die Welt anzuf&uuml;hren.<br>\nZudem sei es seine Aufgabe, die Spaltung der USA zu &uuml;berwinden, die auf die Trump-Regierung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei.<br>\nWer w&uuml;nscht sich eigentlich, dass die USA die Welt anf&uuml;hren? Die USA f&uuml;hren Bombenkriege, Drohnenkriege, verdeckte Kriege, Handelskriege und stehen f&uuml;r millionenfachen Tod, Raub und Pl&uuml;nderungen.<br>\nW&uuml;rden die USA ihren R&uuml;stungshaushalt von 732 Milliarden Dollar halbieren und der Welt ein Beispiel geben, wie man Hunger und Krankheit bek&auml;mpft, dann h&auml;tten sie mit 366 Milliarden immer noch mehr Geld f&uuml;r Waffen und Kriege als China (261 Milliarden) und Russland (65,1 Milliarden) zusammen und k&ouml;nnten das Leben von Milliarden Menschen verbessern.<br>\nAuch die Spaltung wird Biden nicht &uuml;berwinden, weil die auf Raub und Pl&uuml;nderung gr&uuml;ndende Wirtschaftsordnung der USA auch zu Zeiten von Obama und Biden zu extremer Ungleichheit f&uuml;hrte, die sich in der Corona-Krise weiter versch&auml;rft und ihre ganze Brutalit&auml;t offenbart. Es sterben die Armen &ndash; &uuml;berdurchschnittlich viele Afroamerikaner und Latinos -, Leute, die keine Krankenversicherung haben und einen Arztbesuch nicht bezahlen k&ouml;nnen. Diese Politik, die mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund der Machtstrukturen in den USA jetzt weitergef&uuml;hrt wird, hat Trump erst den Boden bereitet.<br>\nEs wird zivilisierter in der internationalen Diplomatie zugehen und einige Fehlentscheidungen Trumps werden zur&uuml;ckgenommen. Aber zur Euphorie besteht nicht der geringste Anlass.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3608759045852203\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>US-Milit&auml;rbasis Ramstein: Kein Eingreifen im US-Drohnenkrieg <\/strong><br>\nDie US-Milit&auml;rbasis Ramstein gilt als Schaltzentrale bei internationalen Drohnenangriffen. Unklar war bisher, ob die Bundesregierung etwas dagegen unternehmen muss. Das Bundesverwaltungsgericht entschied nun: Nein, muss sie nicht.<br>\nDie Kl&auml;ger h&auml;tten keinen Anspruch, &bdquo;dass die Bundesregierung &uuml;ber die bisher schon durchgef&uuml;hrten diplomatischen und politischen Konsultationen sowie die Einholung rechtlicher Zusicherungen hinaus Ma&szlig;nahmen ergreift, um sicherzustellen, dass die Nutzung der Air Base Ramstein durch die USA f&uuml;r Eins&auml;tze bewaffneter Drohnen im Jemen im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht erfolgt.&ldquo;<br>\nIm Klartext: Die Kl&auml;ger m&uuml;ssen sich damit zufriedengeben, dass die USA der Bundesregierung versichern, nichts V&ouml;lkerrechtswidriges auf deutschem Boden zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/drohnen-ramstein-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&laquo;Charta von Paris&raquo;: Nicht vergessen, sondern vergessen gemacht!<\/strong><br>\nAm 21. November waren es 30 Jahre seit der Unterzeichnung der &laquo;Charta von Paris&raquo;, wo gemeinsamer Friede beschlossen wurde.<br>\nGrosse Zeitungen ben&uuml;tzen runde Jubil&auml;en, um auf wichtige geschichtliche Ereignisse zur&uuml;ckzublicken. Die &laquo;Schweiz am Wochenende&raquo; zum Beispiel brachte im Hinblick auf den 30. Todestag von Friedrich D&uuml;rrenmatt am 14. Dezember sogar schon einen Monat im Voraus vier volle Seiten zu diesem grandiosen Schweizer Schriftsteller und Dramatiker. Solche R&uuml;ckblicke sind sinnvoll und werden von den Leserinnen und Lesern auch hoch gesch&auml;tzt. Als Kundenservice liefert deshalb die schweizerische Nachrichtenagentur Keystone-SDA jeweils schon zwei Monate im Voraus Hinweise auf erw&auml;hnenswerte Jubil&auml;en, damit die Zeitungen etwas nach eigenem Geschmack vorbereiten k&ouml;nnen, und die Agentur liefert dann sogar noch ein zweites Mal, zwei Tage vor dem Jubil&auml;umstag, einen kurzen Reminder. So war es auch im Fall der &laquo;Charta von Paris&raquo;, die am 21. November 1990 unterzeichnet worden ist, also ebenfalls vor 30 Jahren.<br>\nKeystone-SDA machte am 28. September und dann nochmals am 19. November die Zeitungsredaktionen auf das &laquo;Charta von Paris&raquo;-Jubil&auml;um aufmerksam, doch weder die &laquo;Schweiz am Wochenende&raquo;, also die CH Media-Zeitungen, noch die Tamedia-Zeitungen in Z&uuml;rich, Bern und Basel, noch die NZZ &ndash; als immerhin bemerkenswertes Beispiel &ndash; erw&auml;hnten dieses Ereignis. Die NZZ kennt diese Geschichte zwar sehr wohl, sie erw&auml;hnte die &laquo;Charta von Paris&raquo; am 18. Oktober im Nachruf auf Bundesrat Ren&eacute; Felber, der damals in Paris mit dabei war. Am 21. November aber, am wirklichen Jubil&auml;umstag: keine Zeile, kein Wort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/raquoCharta-von-Parisraquo-laquo30-Jahreraquo-laquokeine-Erwahnungraquo\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die n&auml;chste Runde im Atomstreit mit Iran<\/strong><br>\nDie Bundesregierung dringt f&uuml;r die Zeit nach dem Amtsantritt des designierten US-Pr&auml;sidenten Joe Biden auf eine schnelle R&uuml;ckkehr unter das Atomabkommen mit Iran. Biden hatte seine Bereitschaft dazu schon vor Monaten erkl&auml;rt; deutsche Unternehmen erhoffen sich davon lukrative Gesch&auml;ftschancen, die nicht zuletzt beitragen k&ouml;nnten, die Coronakrise zu &uuml;berwinden. Allerdings bestehen in Washington Hindernisse fort, so etwa in Form der mutma&szlig;lich bleibenden republikanischen Mehrheit im US-Senat und in Form einer neuen Sanktionswelle, die der scheidende Pr&auml;sident Donald Trump ausgel&ouml;st hat; sie belegt faktisch die gesamte iranische Erd&ouml;lbranche mit erg&auml;nzenden, vom Atomabkommen unabh&auml;ngigen Zwangsma&szlig;nahmen. Hinzu kommt die auch von Berlin unterst&uuml;tzte Forderung, Iran solle seine regionale Einflusspolitik und sein Raketenprogramm massiv einschr&auml;nken. Teheran ist nicht bereit, dem Folge zu leisten, und setzt &ndash; eine Konsequenz aus seinen au&szlig;enpolitischen Erfahrungen mit dem Westen &ndash; auf eine Politik des &ldquo;Blicks nach Osten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8453\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hongkong plant weitere Integration ins Festland<\/strong><br>\nEinen Tag vor der j&auml;hrlichen Grundsatzrede, in der die weitere Integration der Sonderverwaltungszone Hongkong (HKSAR) in Chinas gr&ouml;&szlig;eren Entwicklungsplan angesprochen werden soll, wehrte sich die Hongkonger Regierung entschieden gegen die unverhohlene Einmischung der britischen Regierung in die inneren Angelegenheiten Chinas, nachdem diese einen so genannten Halbjahresbericht &uuml;ber Hongkong herausgegeben hatte.<br>\nHongkongs Widerspruch gilt als klare Botschaft, dass es sich weiter in die Entwicklungsplanung des chinesischen Festlandes integrieren wird &ndash; ganz gleich, wie sehr externe Kr&auml;fte versuchen, dieses Vorhaben zu verhindern. Die Einmischung, die als eine &uuml;berholte kolonialistische Denkweise verstanden werden kann, wird die Sonderverwaltungszone nicht davon abhalten, weitere Schritte nach vorne zu unternehmen.<br>\nAm Montag hatte der britische Au&szlig;enminister einen &bdquo;Sechsmonatsbericht &uuml;ber Hongkong&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, in dem China beschuldigt wurde, gegen die Chinesisch-Britische Gemeinsame Erkl&auml;rung von 1984 zu versto&szlig;en. In dieser Vereinbarung gibt es jedoch keine einzige Klausel, die dem Vereinigten K&ouml;nigreich nach Hongkongs R&uuml;ckkehr zu China irgendeine Verantwortung f&uuml;r Hongkong &uuml;bertr&auml;gt.<br>\nVier Beh&ouml;rden und Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam lehnten den unverantwortlichen Bericht deshalb auch klar ab. Bei den vier Beh&ouml;rden handelt es sich um das chinesische Au&szlig;enministerium, das B&uuml;ro des Kommissars des chinesischen Au&szlig;enministeriums in Hongkong, die Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong und das Verbindungsb&uuml;ro der Zentralen Volksregierung in Hongkong. Sie alle verurteilten den Bericht als &bdquo;Doppelmoral Gro&szlig;britanniens in ihrer vollsten Form&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-11\/25\/content_76947791.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><strong>dazu: Regierungschefin Lam will &bdquo;verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung&ldquo; wiederherstellen<\/strong><br>\nNach den monatelangen Protesten in Hongkong will Regierungschefin Lam die &ndash; wie sie formulierte &ndash; verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung in der chinesischen Sonderverwaltungszone wiederherstellen.<br>\nEine Priorit&auml;t sei, nach dem Chaos das politische System zu stabilisieren, sagte sie in ihrer j&auml;hrlichen Grundsatzrede. Lam warf ausl&auml;ndischen Regierungen vor, die Demokratiebewegung unterst&uuml;tzt und sich damit in innere Angelegenheiten eingemischt zu haben. Dies habe die nationale Sicherheit gef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/hongkong-regierungschefin-lam-will-verfassungsmaessige.2932.de.html?drn:news_id=1198354\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Brexit stems from a civil war in capitalism &ndash; we are all just collateral damage<\/strong><br>\nWhere there is chaos, the government will multiply it. Where people are pushed to the brink, it will shove them over. Boris Johnson ignored the pleas of businesses and politicians across the UK &ndash; especially in Northern Ireland &ndash; to extend the Brexit transition process. Never mind the pandemic, never mind unemployment, poverty and insecurity &ndash; nothing must prevent our experiment in unassisted flight. We will leap from the white cliffs on 1 January, come what may.<br>\nPerhaps, after so much macho bluster, the government will take the last of its last chances and strike a deal this week. If so, with scarcely any time for refinement, the agreement is likely to be rushed and bodged. In any event, pain will follow. Disruption at the border is likely to be felt across the nation.<br>\nSo it is worth repeating the big question: why are we doing this to ourselves? I believe the answer is that Brexit is the outcome of a civil war within capitalism.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2020\/nov\/24\/brexit-capitalism\">Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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