{"id":6739,"date":"2010-09-15T09:28:30","date_gmt":"2010-09-15T07:28:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6739"},"modified":"2010-09-15T09:34:54","modified_gmt":"2010-09-15T07:34:54","slug":"hinweise-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6739","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Sparkurs gef&auml;hrdet den Arbeitsmarkt; Pharma-Giganten kassieren in Deutschland ab; Der Schuldner ist schuld &ndash; oder?; Atom-Deal &ndash; Natur- und Klimaschutz leidet; Ein Gespenst geht um in Deutschland; Finanzindustrie &ndash; Gro&szlig;baustelle Bank;Samthandschuhe f&uuml;r Selbstgerechte. (JK\/AM)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Sparkurs gef&auml;hrdet den Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Pharma-Giganten kassieren in Deutschland ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Der Schuldner ist schuld &ndash; oder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Atom-Deal &ndash; Natur- und Klimaschutz leidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Atom-Deal &ndash; Weiteres Steuergeschenk f&uuml;r die Stromkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Ein Gespenst geht um in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Finanzindustrie &ndash; Gro&szlig;baustelle Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Samthandschuhe f&uuml;r Selbstgerechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Deutsche Anleger verlieren Millionen in Dubai<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Erfolgreich mobben mit Anwaltshilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">H&uuml;hnerwahnsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Stuttgart 21-Gegner setzen OB fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Stuttgart 21 &ndash; Interview mit baden-w&uuml;rttembergischen SPD-Chef Nils Schmid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Rente mit 60?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Grundg&uuml;tiges aus G&uuml;tersloh<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Familienpolitik: Her mit den Unterschichtskindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Shell-Jugendstudie 2010: Die Ideenlosigkeit einer Ministerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Wie zu Thatchers Zeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">In Erg&auml;nzung zu: Beutezug Ost: Die Treuhand und die Abwicklung der DDR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">&Uuml;berfluss im doppelten Sinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">HRE dominiert Haushaltsdebatte : Sch&auml;ubles Schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Pispers mit wundersch&ouml;nen St&uuml;cken zur Integration von Ausl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=6739&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sparkurs gef&auml;hrdet den Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDie Auswirkungen der Finanzkrise auf die globale Besch&auml;ftigung sind enorm: Der Internationale W&auml;hrungsfonds (IMF) sch&auml;tzt, dass die Zahl der Arbeitslosen seit 2007 um &uuml;ber 20 Mio. auf gegenw&auml;rtig 200 Mio. gestiegen ist; laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) betr&auml;gt der Anstieg gar 30 Mio. W&auml;hrend die Rezession in vielen L&auml;ndern &uuml;berwunden scheint, steigt die Angst vor einem Wachstum ohne ad&auml;quaten Besch&auml;ftigungsanstieg (&laquo;jobless recovery&raquo;). Angesichts der schwerwiegenden Langzeitfolgen von Arbeitslosigkeit f&uuml;r die Betroffenen wie auch f&uuml;r die Gesellschaft treffen sich IMF und ILO am Montag in Oslo zu einer Tagung, um Strategien und wirtschaftspolitische Massnahmen f&uuml;r ein &laquo;Wachstum mit Jobs&raquo; zu diskutieren. Laut IMF kann rezessionsbedingte Arbeitslosigkeit noch 20 oder 30 Jahre sp&auml;ter markante Einkommenseinbussen zur Folge haben. Besonders betroffen sind jene, die gegenw&auml;rtig neu auf den Arbeitsmarkt kommen. Neben finanziellen Verlusten schl&auml;gt ein anhaltender Stellenverlust auch auf die Gesundheit und kann laut einer US-Studie zwei Jahrzehnte sp&auml;ter die Lebenserwartung um 1 bis 1,5 Jahre reduzieren. Kinder von Arbeitslosen erzielen auch h&auml;ufig schlechtere Schulleistungen, was ihren sp&auml;teren Verdienst mindern kann.<br>\nDie beste Medizin gegen Arbeitslosigkeit ist ein rascher Anstieg der Gesamtnachfrage. Um die einsetzende Erholung nicht zu gef&auml;hrden, fordert der IMF seine Mitgliedstaaten auf, nicht vor 2011 mit einer Straffung ihrer Fiskalpolitik zu beginnen. Laut OECD haben Defizitreduktionen von 1% des BIP in der Vergangenheit die Nachfrage w&auml;hrend zweier Jahre um 1 Prozentpunkt gesenkt und die Arbeitslosigkeit um 0,3 Punkte erh&ouml;ht. Angesichts des geringen Inflationsdrucks besteht laut IMF keine Eile, die geldpolitischen Z&uuml;gel zu straffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/sparkurs_gefaehrdet_den_arbeitsmarkt_1.7536572.html\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pharma-Giganten kassieren in Deutschland ab<\/strong><br>\nDie Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr erneut um 4,8 Prozent gestiegen &ndash; auf mittlerweile 32,4 Milliarden Euro. Verantwortlich f&uuml;r den Anstieg sind vor allem Spezialpr&auml;parate f&uuml;r Bluthochdruck-Patienten, Diabetiker oder Krebskranke, die zwar neu und teurer sind, deren Zusatznutzen aber oft fraglich ist.\n<p>Diese Pr&auml;parate &ldquo;erkl&auml;ren bereits 80 Prozent des Kostenanstiegs&rdquo; der gesetzlichen Krankenkassen, wie der Heidelberger Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe an diesem Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des neuen Arzneiverordnungsreports (AVR) erkl&auml;rte.<\/p>\n<p>Diesmal &uuml;berrascht der Report neben den &uuml;blichen Daten mit einem aufschlussreichen Vergleich der Arzneimittelpreise zwischen Deutschland und Schweden. Bereits 2008 hatten italienische Autoren in einer Studie gezeigt, dass Deutschland die h&ouml;chsten Arzneimittelpreise von sieben EU-Staaten hat. Die Erkenntnis wird nun durch eine detaillierte &Uuml;berpr&uuml;fung der umsatzst&auml;rksten Arzneimittel eindrucksvoll belegt.<\/p>\n<p>Insgesamt, so res&uuml;mieren die Autoren des Arzneiverordnungsreports, sind die 50 umsatzst&auml;rksten Generika in Deutschland &ldquo;im Durchschnitt 98 Prozent teurer als die entsprechenden Pr&auml;parate in Schweden&rdquo;, die 50 f&uuml;hrenden patentgesch&uuml;tzten Arzneimittel sind im Durchschnitt 48 Prozent teurer. W&auml;ren die Preise in Deutschland auf dem Niveau wie in Schweden, &ldquo;lie&szlig;en sich hier Wirtschaftlichkeitsreserven in H&ouml;he von 9,4 Milliarden Euro berechnen&rdquo;, so die AVR-Autoren. Mit anderen Worten: Patienten und Krankenkassen k&ouml;nnten 9,4 Milliarden Euro sparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,717212,00.html\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Erstaunlich kritischer Bericht  f&uuml;r den &bdquo;Spiegel&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Schuldner ist schuld &ndash; oder?<\/strong><br>\nGro&szlig; war die Erregung vieler Medien und Menschen in Deutschland &uuml;ber den &bdquo;Rettungsschirm&ldquo;, zuerst f&uuml;r Griechenland, und dann auch noch f&uuml;r eine unbekannte Zahl anderer Schuldnerstaaten, vornehmlich im S&uuml;den. Wie kann man nur L&auml;ndern, die stets mehr importieren als sie exportieren, weitere Kredite nachwerfen?\n<p>Allerdings: Das macht die deutsche Wirtschaft seit bald einem halben Jahrhundert und ist auch stolz darauf. Ein konkretes Beispiel: Deutschland exportiert stets mehr in die USA als sie von den USA importiert. Im Ausma&szlig; des &Uuml;berschusses in der Leistungsbilanz erwirbt Deutschland Jahr f&uuml;r Jahr Finanzforderungen gegen&uuml;ber den USA. Mit der Zeit hat sich so ein gewaltiger &bdquo;Dollarschatz&ldquo; angeh&auml;uft, dieser &bdquo;Schatz&ldquo; stellt gleichzeitig Schulden der USA dar.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r zahlen die USA aber keine Zinsen: Seit 1984 &uuml;bersteigt die Kreditaufnahme der USA den Zinsendienst f&uuml;r ihre schon bestehende Auslandsschuld, sie verhalten sich wie jener Charles Ponzi, der 1919 in Boston jedem Anleger hohen Zinsen versprach und diese zun&auml;chst durch zus&auml;tzliche Einlagen &bdquo;bezahlte&ldquo; &ndash; ehe das Pyramidenspiel zusammenbrach.<\/p>\n<p>Das m&uuml;ssen die USA nicht bef&uuml;rchten. Denn Sparerl&auml;nder wie Deutschland wollen ja weiterhin mehr Waren in die USA exportieren als importieren, ein &bdquo;echter&ldquo; Zinsendienst ist aber nur m&ouml;glich, wenn das Gl&auml;ubigerland ein Defizit und das Schuldnerland einen &Uuml;berschuss in der Leistungsbilanz erzielt (ohne Zinsstr&ouml;me). Soll auch noch die Schuld langfristig getilgt werden, so m&uuml;sste Deutschland ein noch h&ouml;heres Defizit im Handel mit Waren und Dienstleistungen akzeptieren (bzw. genie&szlig;en: man produziert weniger und konsumiert mehr)&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/05-2010\/++co++1bbd37e2-bcc9-11df-4058-001ec9b03e44\">Gegenblende<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Atomdeal &ndash; Natur- und Klimaschutz leidet<\/strong><br>\nDer Wiedereinstieg in die Atomkraft spiegelt sich auch im schwarz-gelben Haushaltsentwurf f&uuml;r 2011 wider. So will das Umweltministerium sein Budget f&uuml;r das &bdquo;Projekt Gorleben&ldquo; von 20,9 auf 46,8 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Insgesamt wachsen die Atom-Ausgaben um 35,3 Prozent auf 497 Millionen Euro und w&uuml;rden fast ein Drittel des gesamten Ressort-Etats von 1,64 Milliarden Euro ausmachen. In diesem Jahr lag der Anteil bei 23,1 und 2009 bei 17,8 Prozent.\n<p>F&uuml;r Natur-, Umwelt- und Klimaschutz plant Minister Norbert R&ouml;ttgen (CDU) dagegen fast ein Zehntel weniger Geld ein. So soll von den zus&auml;tzlichen 420 Millionen Euro f&uuml;r Klimaschutz, die R&ouml;ttgen und Kanzlerin Angela Merkel 2009 in Kopenhagen zugesagt hatten, 2011 gar nichts gezahlt werden. Bereits 2010 flie&szlig;en davon nur 70 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Auch der Ausbau erneuerbarer Energien wird gebremst. Programme zur F&ouml;rderung privater und kommunaler &Ouml;ko-Energie-Anlagen werden von 500 Millionen (2009) auf 380 Millionen Euro gek&uuml;rzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/natur--und-klimaschutz-muss-leiden\/-\/1472596\/4641840\/-\/index.html\">FR-Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Atom-Deal &ndash; Weiteres Steuergeschenk f&uuml;r die Stromkonzerne<\/strong><br>\nDie Energiekonzerne kommen bei der Vereinbarung mit der Bundesregierung &uuml;ber l&auml;ngere Atomlaufzeiten besser weg als bisher bekannt. Das Bundesfinanzministerium best&auml;tigte am Dienstag in einer Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses, dass neben der bis 2016 befristeten Atomsteuer auch die anschlie&szlig;enden Ausgaben f&uuml;r den &Ouml;ko-Energiefonds von der Steuer absetzbar sind. Insgesamt will der Bund ab 2016 mit dem Fonds rund 14,5 Milliarden Euro absch&ouml;pfen.\n<p>In Ausschusskreisen war zu h&ouml;ren, dass die Absetzbarkeit im Gegenzug an anderer Stelle erhebliche Mindereinnahmen f&uuml;r Bund, L&auml;nder und Kommunen nach sich ziehen k&ouml;nnte. Der Steuerverlust k&ouml;nne bis zu 30 Prozent betragen. Regierungsvertreter wiesen aber daraufhin, dass der Staat insgesamt von den Gewinnen durch l&auml;ngere Laufzeiten profitiere.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/atom-deal-weiteres-steuergeschenk-fuer-die-stromkonzerne-1603433.html\">Stern<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Gespenst geht um in Deutschland<\/strong><br>\nDer Chef des Meinungsforschungsinstituts Emnid, Klaus-Peter Sch&ouml;ppner, sieht derzeit ein stabiles W&auml;hlerpotenzial von knapp 20 Prozent f&uuml;r eine neue rechtskonservative Partei. Dieses Potenzial bestehe haupts&auml;chlich aus frustrierten Unions-Anh&auml;ngern, wo die &bdquo;rechte Flanke ge&ouml;ffnet&ldquo; sei, sagte Sch&ouml;ppner der &bdquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&ldquo;.<br>\nEine Weile habe die &bdquo;Sozialdemokratisierung&ldquo; der CDU gut funktioniert und die SPD marginalisiert. &bdquo;Jetzt ist der Bogen aber &uuml;berspannt, und zwar dramatisch: Ein Drittel der W&auml;hler hat sich seit der letzten Bundestagswahl aus dem Lager der Union verabschiedet.&ldquo; Wenn jemand wie Ursula von der Leyen als Arbeitsministerin inzwischen die wirtschaftspolitische Kompetenz der Union verk&ouml;rpere, &bdquo;dann haben damit viele ein handfestes Problem&ldquo;.<br>\nJeder neue latent konservative Name, der sich im herk&ouml;mmlichen Parteienmilieu nicht mehr zurechtfinde, sei &bdquo;eine Auspr&auml;gung desselben Ph&auml;nomens&ldquo;, sagte Sch&ouml;ppner. Was einer neuen Partei fehle, seien ein oder mehrere prominente K&ouml;pfe. Das Potenzial daf&uuml;r sieht der Meinungsforscher in Friedrich Merz, Wolfgang Clement, Thilo Sarrazin, Roland Koch und auch Joachim Gauck. Dieses Quintett spiegle wesentliche Kompetenzen wider, etwa in der Wirtschafts- und Sozialpolitik, und h&auml;tte mit Gauck eine moralische Instanz dabei, die Freiheit und Leistung betone. Die Gr&uuml;ndung einer solchen Partei liege in der Luft, meinte Sch&ouml;ppner. &bdquo;Sie w&auml;re zumindest fraglos machbar und stie&szlig;e auf einen fruchtbaren N&auml;hrboden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ein-gespenst-geht-um-in-deutschland\/-\/1472596\/4639728\/-\/index.html\">FR-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Nat&uuml;rlich darf auch hier die dumme Parole von der angeblichen &bdquo;Sozialdemokratisierung&ldquo; der CDU nicht fehlen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzung AM:<\/strong> Was der Emnid Chef hier verlautbart, ist erkennbar Teil einer immer wiederkehrenden gezielten Meinungsmache zum angeblichen Linksruck, alias Sozialdemokratisierung der Union. Davon kann angesichts der unsozialen Schlagseite des Sparpakets und angesichts ihrer Kernenergiepolitik und angesichts der Fortsetzung der Milliarden f&uuml;r die Banken keine Rede sein. Es ist eine k&uuml;nstliche Debatte und klar erkennbar ein Teil der Strategie der Meinungsmache zur Erweiterung des W&auml;hlerpotenzials der Union. Dass die Frankfurter Rundschau darauf herein f&auml;llt, sagt viel &uuml;ber die Entwicklung dieses Blattes und wenig &uuml;ber die Fakten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Finanzindustrie &ndash; Gro&szlig;baustelle Bank<\/strong><br>\nVor zwei Jahren brach die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers zusammen und st&uuml;rzte die Finanzwelt ins Chaos. Bald darauf mahnte Bundeskanzlerin Angela Merkel, eine solche Krise d&uuml;rfe sich nicht wiederholen. US-Pr&auml;sident Barack Obama schwor, nie wieder w&uuml;rden sich Steuerzahler von Banken als Geiseln nehmen lassen. So wie sie es damals taten, damit nicht auch noch AIG, Hypo Real Estate, Royal Bank of Scotland und andere Finanzkonzerne kollabierten und die Weltwirtschaft insgesamt in eine Katastrophe st&uuml;rzten.\n<p>Wo steht die Welt zwei Jahre nach Lehman bei der Bew&auml;ltigung dieser Jahrhundertkrise? Sie steht ganz am Anfang. Merkel und Obama konnten ihre Versprechen nicht halten. Zwar ist es ihnen gelungen, die Weltwirtschaft nach einer kurzen und schweren Rezession wieder zu Wachstum zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Doch der Aufschwung ist fragil, und der Preis daf&uuml;r sind ausufernde Staatsschulden in vielen L&auml;ndern. Zahlreichen Banken geht es wieder gut, auch weil die Konjunktur sich erholt hat. Doch das kaschiert, dass viele Kreditinstitute &ndash; etwa die meisten Landesbanken und die HRE &ndash; noch immer in einem erb&auml;rmlichen Zustand sind. Vor allem aber ist das Finanzsystem insgesamt nur wenig besser gegen St&uuml;rme gefeit als vor zwei Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/finanzindustrie-grossbaustelle-bank-1.999313\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Samthandschuhe f&uuml;r Selbstgerechte<\/strong><br>\nDie Beschl&uuml;sse aus Basel als Geschenk f&uuml;r die Bankenbranche zu deuten, nur weil der europ&auml;ische Bankensektor am Montag zweieinhalbmal so gut wie der Markt abschnitt, ist voreilig. Diese Stichtagsbetrachtung &uuml;bersieht das Hinterherhinken des Sektors seit wieder rund einem Jahr und spiegelt in erster Linie Erleichterung in Bezug auf die jetzt sehr gro&szlig;z&uuml;gigen &Uuml;bergangsfristen wider.\n<p>Das Problem mit diesem Bankensektor, und das wissen die Lobbyisten, ist, dass sein Wohlbefinden &ndash; sogar das der Investmentbanken &ndash; immer gleich mit seiner Unterst&uuml;tzungsfunktion f&uuml;r die Wirtschaft gleichgesetzt wird. Zehn Millionen Arbeitspl&auml;tze k&ouml;nnte es kosten, wenn man die Banken strengeren Regeln unterwerfen w&uuml;rde, durfte Josef Ackermann im Juni rumposaunen, ohne gleich von wei&szlig; bekittelten M&auml;nnern abgeholt zu werden. Inwieweit unterst&uuml;tzen denn die Investmentbanken die sogenannte Realwirtschaft? Dass die im Investmentbanking unt&auml;tige Santander Probleme mit der Kreditvergabe an kreditw&uuml;rdige Kunden hatte, ist nicht bekannt. Oder meinte Ackermann etwa, es k&ouml;nnten zehn Millionen Banker ihres Jobs verlustig werden? Das w&auml;re ein Grund mehr f&uuml;r sch&auml;rfere Regeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-samthandschuhe-fuer-selbstgerechte\/50169161.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Anleger verlieren Millionen in Dubai<\/strong><br>\nEs klang wie ein M&auml;rchen aus Tausend und einer Nacht: Aus Sand Gold zu machen &ndash; mit Immobilien im W&uuml;stenemirat Dubai sollte dies m&ouml;glich sein. Mehr als 1,1 Milliarden Euro haben deutsche geschlossene Immobilienfonds in das Scheichtum am Persischen Golf getragen. Anders als im M&auml;rchen ohne Happy End: Das meiste Geld ist verbrannt, gegen einige Initiatoren ermitteln Staatsanw&auml;lte wegen Verdachts auf Kapitalanlagebetrug.<br>\nBeim G&uuml;tersloher Initiator Alternative Capital Invest (ACI), gr&ouml;&szlig;ter Anbieter von Beteiligungsmodellen im Emirat, sind jetzt die Fonds II bis V zahlungsunf&auml;hig. Die Immobilien seien &bdquo;in unfertigem Bauzustand&ldquo;. Der Preisverfall zwinge zu &bdquo;unausweichlichen bilanziellen Abschreibungen der Buchwerte&ldquo;, begr&uuml;ndet ACI-Gr&uuml;nder Uwe Lohmann die Insolvenz. Vor der Finanzkrise war Dubai die gr&ouml;&szlig;te Baustelle der Welt. Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum wollte das nur 3885 Quadratkilometer kleine Emirat, in dem gerade einmal 1,8 Millionen Menschen leben, in eine gigantische Metropole verwandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/immobilien\/article9625474\/Deutsche-Anleger-verlieren-Millionen-in-Dubai.html?print=true#reqdrucken\">Welt.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Erfolgreich mobben mit Anwaltshilfe<\/strong><br>\n&ldquo;Das deutsche K&uuml;ndigungsschutzrecht muss gelockert werden!&rdquo; &ndash; So fordern Arbeitgeberverb&auml;nde seit Jahren. Doch noch halten die gesetzlichen Barrieren. Am 10. Juni 2010 hat das Bundesarbeitsgericht sogar die sogenannten Bagatellk&uuml;ndigungen erschwert, bislang ein einfaches Mittel, um unliebsame Mitarbeiter ohne Stress loszuwerden.\n<p>Da kommen die Dienste von Rechtsanw&auml;lten gerade Recht, die Arbeitgebern mit systematischem Mobbing helfen, schwer k&uuml;ndbare Angestellte aus dem Unternehmen zu dr&auml;ngen. Ganz unverfroren betreiben solche Juristen die &ldquo;K&uuml;ndigung Unk&uuml;ndbarer&rdquo; und die K&uuml;ndigung &ldquo;ohne K&uuml;ndigungsgr&uuml;nde&rdquo;, wie ihre Kanzleien im Internet werben; in ihrem Visier sind h&auml;ufig Betriebsr&auml;te, die sich unzul&auml;ssigen K&uuml;ndigungen ihrer Kollegen in den Weg stellen.<\/p>\n<p>Obwohl solche Arbeitgeber und ihre Anw&auml;lte das Recht verletzen, werden sie bislang nicht zur Rechenschaft gezogen. Weder Staatsanwaltschaften noch Gerichte haben ihrem fragw&uuml;rdigen Treiben bislang Einhalt geboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/dossier\/1228959\/\">dradio<\/a><br>\nQuelle2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/09\/03\/dlf_20100903_1915_7d419485.mp3\">dradio [mp3]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Auch wenn es etwas weihergeholt scheint, aber es passt auch zum Thema Sarrazin, da sich hier wie dort das Denken der so genannten &bdquo;Eliten&ldquo; manifestiert, dass an die Haltung russischer Adliger der Zarenzeit gegen&uuml;ber ihren Leibeigenen erinnert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>H&uuml;hnerwahnsinn<\/strong><br>\n90.000 Tonnen gefrorene H&uuml;hnerteile importiert Ghana j&auml;hrlich, produziert in den Schlachth&auml;usern Europas oder Amerikas. Die Schwemme der H&uuml;hnerteile aus den Industrienationen zerst&ouml;rt in den afrikanischen Entwicklungsl&auml;ndern die lokalen M&auml;rkte, treibt dort H&uuml;hnerfarmer und verarbeitendes Gewerbe in den Ruin.\n<p>2004 kostete ein Kilo H&uuml;hnerfleisch in Ghana umgerechnet 1,50 Euro. M&ouml;glich werden solche Dumpingpreise, weil europ&auml;ische und amerikanische Firmen im gro&szlig;en Stil H&uuml;hnerteile nach Afrika exportieren. Tiefgefroren gelangen die H&uuml;hner aus Brasilien, den USA, Holland und Frankreich in die afrikanischen M&auml;rkte und zerst&ouml;ren einen ganzen Wirtschaftszweig. Von den Futtermittelherstellern &uuml;ber die H&uuml;hnerfarmen, bis zu H&auml;ndlern, Schlachtern und Rupfern &ndash; viele Menschen lebten einst von der Gefl&uuml;gelproduktion. In Akra (Ghana) auf dem Ganeshi Markt wurden fr&uuml;her 3.000 lebende H&uuml;hner pro Tag verkauft. Seit der Importschwemme ist das Gesch&auml;ft vollkommen zusammengebrochen, genauso wie die Betriebe, die indirekt vom Gefl&uuml;gel lebten.<\/p>\n<p>Ghana beschloss 2003, die Importz&ouml;lle auf Gefl&uuml;gel und Reis zu erh&ouml;hen. Der Internationale W&auml;hrungsfond (IWF) schaltete sich ein und forderte, die ghanaische Regierung solle das Gesetz noch einmal &uuml;berdenken. Andernfalls m&uuml;sse der IWF die Vergabe neuer Kredite an Ghana pr&uuml;fen. Die Z&ouml;lle seien nicht zur Armutsbek&auml;mpfung geeignet. Dieser Meinung war auch die Europ&auml;ische Union. Pascal Lamy, ehemaliger EU-Handelskommissar und heute Chef des IWF, reiste im April 2003 nach Accra, verst&auml;rkte den Druck auf die Regierung, welche wenige Monate sp&auml;ter aufgab. Der IWF versetzte der ghanaischen Gefl&uuml;gelindustrie den Todessto&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/dynamic\/sitegen\/bin\/sitegen.php?query_string=H%FChnerWahnsinn&amp;days_published=365&amp;scsrc=1\">3sat<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stuttgart 21-Gegner setzen OB fest<\/strong><br>\nNach dem Ende der sogenannten Montagsdemonstration hat sich der Zorn der Gegner von Stuttgart 21 an der Person von Oberb&uuml;rgermeister Wolfgang Schuster entladen. Der OB hielt sich in der Staatsgalerie bei der Forschungsgesellschaft f&uuml;r Heraldik und Genealogie auf, die zum ersten Mal ihren Internationalen Kongress in Stuttgart veranstaltet. Rund tausend Demonstranten zogen nach dem Ende der Kundgebung am Hauptbahnhof vor die Staatsgalerie und blockierten den Eingang des Geb&auml;udes. F&uuml;nf Aktivisten kletterten nach Angaben der Polizei auf das Dach des Geb&auml;udes und lie&szlig;en ein Transparent mit der Aufschrift &ldquo;Schluss jetzt&rdquo; herunter.\n<p>Die Demonstranten skandierten laut &ldquo;Schuster raus&rdquo; und machten L&auml;rm mit Tr&ouml;ten und Trillerpfeifen. Als der Rathauschef sein Gru&szlig;wort an die rund 150 Teilnehmer des Kongresses sprechen wollte, klopften einige Projektgegner gegen die Fensterscheiben. Andere blockierten den Dienstwagen des Oberb&uuml;rgermeisters. Die Polizei war mit zahlreichen Beamten und der Reiterstaffel vor Ort. Unter den Demonstranten vor der Staatsgalerie waren auch viele &auml;ltere Menschen. &ldquo;Wenn Schuster nicht zu uns kommt, m&uuml;ssen wir zu ihm kommen&rdquo;, sagte eine Frau. &ldquo;Er ist kein OB der B&uuml;rger, sondern der Banken und Unternehmen&rdquo;, kommentierte ein Mann. &ldquo;Schuster will nur gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige Dinge, wie die Kulturmeile, den Trumptower oder Stuttgart 21&rdquo;, f&uuml;gte ein anderer hinzu. Wolfgang Schuster verlie&szlig; die Staatsgalerie kurz nach 21 Uhr durch einen Seitenausgang und fuhr mit einem anderen Fahrzeug nach Hause.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/stz\/page\/2626896_0_9223_-montagsdemo-stuttgart-21-gegner-setzen-ob-fest.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass das Stuttgarter Beispiel Schule macht und die Menschen endlich anfangen, sich gegen eine arrogante, korrupte und selbstbereichernde politische Kaste zuwehren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; Interview mit baden-w&uuml;rttembergischen SPD-Chef Nils Schmid <\/strong><br>\nWELT ONLINE: Die Gr&uuml;nen wollen seit jeher einen Ausstieg aus &ldquo;Stuttgart 21&rdquo;. Agieren sie verantwortungsbewusst?\n<p>Schmid: Die Gr&uuml;nen haben die Proteste in ein politisches Niemandsland gef&uuml;hrt. Sie besitzen weder ein konkretes Ausstiegsszenario noch kennen sie einen juristisch gangbaren Weg. Die SPD wiederum hat den Weg einer verbindlichen B&uuml;rgerbeteiligung aufgezeigt. Nun sollten wir gemeinsam f&uuml;r diese Volksabstimmung k&auml;mpfen.<\/p>\n<p>WELT ONLINE: F&uuml;rchten Sie, dass &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; den Ausgang der Landtagswahl Ende M&auml;rz entscheidet?<\/p>\n<p>Schmid: &ldquo;Stuttgart 21&rdquo; wird sich ohne Zweifel auf das Ergebnis der Wahl auswirken &ndash; vor allem in Stuttgart, aber auch dar&uuml;ber hinaus.<\/p>\n<p>WELT ONLINE: Vermutlich kaum zu Gunsten der SPD &hellip;<\/p>\n<p>Schmid: &hellip; Mit dem Vorschlag einer Volksabstimmung ist die SPD die einzige politische Kraft, die die Sorgen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ernst nimmt. Damit wird es uns gelingen, das gest&ouml;rte Vertrauensverh&auml;ltnis zwischen Landespolitik und B&uuml;rgerschaft wieder ins Lot zu bringen. Wir agieren in dieser Frage konsequent und sind sensibel f&uuml;r die drohende Spaltung der Gesellschaft. Dies wird der W&auml;hler belohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article9629808\/Mappus-gebaerdet-sich-wie-einst-Kaiser-Nero.html\">Welt.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J. K.:<\/strong> Ich hoffe ich trete niemanden zu nahe, aber tut der Mann nur so d&auml;mlich oder ist er es? Das Gesagte steht f&uuml;r sich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rente mit 60?<\/strong><br>\nW&auml;hrend die SPD noch diskutiert, ob die von ihr beschlossene Rente mit 67 gerechterweise gleich oder erst sp&auml;ter eingef&uuml;hrt werden soll, steht im politischen Raum wohl bereits fest, dass die Rente mit 70 nur noch eine Frage der Zeit sei. Erste Stimmen rufen bereits nach der Rente mit 77. Gewerkschaften und Linkspartei sind sich zwar einig darin, dass sie &ldquo;Gegen die Rente ab 67!&rdquo; sind,  fordern statt dieser jedoch &ldquo;nur&rdquo; eine R&uuml;ckkehr zur Rente mit 65 als Regelfall plus M&ouml;glichkeiten f&uuml;r einen &ldquo;flexiblen Ausstieg aus dem Arbeitsleben [&hellip;] auch vor dem 65. Lebensjahr&rdquo;, beispielsweise mittels [extern] Altersteilzeitmodellen sowie dem erleichterten Zugang zu Erwerbsminderungsrenten ohne Abschl&auml;ge.\n<p>In diese Debatte, die sich also darum dreht, wo zwischen 65 und 77 der Regelrenteneintritt erfolgen soll, mischt sich nun ein kleiner Verein namens  KLARtext e.V., der zuvor insbesondere mit seinen Forderungen zum Hartz-IV-Eckregelsatz sowie seinen Ausarbeitungen zu Kinderarmut in Erscheinung getreten ist, und postuliert nun in Flugbl&auml;ttern und einer Brosch&uuml;re: Die Rente mit 60 muss her! Ein Gespr&auml;ch mit dem Autor der Brosch&uuml;re, dem emeritierten Professor f&uuml;r Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Armut und Arbeitslosigkeit Rainer Roth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/33\/33269\/1.html\">Heise<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Na ja.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Grundg&uuml;tiges aus G&uuml;tersloh<\/strong><br>\nEine operative gemeinn&uuml;tzige Stiftung, so hat es Reinhard Mohn einmal gesagt, gehe an ihre Aufgaben ausschlie&szlig;lich im Sinne des &uuml;bergeordneten Gesellschaftsinteresses heran. Sie brauche keine Abh&auml;ngigkeiten zu f&uuml;rchten. Recht hatte Mohn. Eine Stiftung geh&ouml;rt sich selbst. Sie ist ausschlie&szlig;lich dazu verpflichtet, ihre Zwecke zu verfolgen. Und tut sie dies selbstlos im Dienste der Allgemeinheit, dann genie&szlig;t sie daf&uuml;r Privilegien, zum Beispiel bei der Schenkungs-, Erbschafts- und K&ouml;rperschaftssteuer.\n<p>An der Selbstlosigkeit und Unabh&auml;ngigkeit von Mohns eigener gemeinn&uuml;tziger Bertelsmann Stiftung regen sich allerdings Zweifel. Schuld daran ist nicht zuletzt der M&uuml;nchener Journalist Thomas Schuler. Seit Jahren besch&auml;ftigt er sich mit dem Medienimperium Bertelsmann. 2004 hat er eine vielbeachtete Familienbiographie der Mohns geschrieben. Seither analysiert er das Beziehungsgeflecht zwischen Stiftung, Unternehmen, Familie und &Ouml;ffentlichkeit. Da geht es um die Rolle der Bertelsmann Stiftung in der Medien- und Arbeitsmarktpolitik, um die Aktivit&auml;ten des Centrums f&uuml;r Hochschulentwicklung, um das Werben der Stiftung f&uuml;r eine Privatisierung der &ouml;ffentlichen Verwaltung, aber auch um ihren Einfluss auf die Reform des deutschen Stiftungsrechts im Jahre 2002.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7\/Doc~E4B0AAF0E66CC46F08E9B52CA40A0AC2E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Familienpolitik: Her mit den Unterschichtskindern<\/strong><br>\nThilo Sarrazin stellt manche richtige These auf in seinem Buch, viele falsche und einige, deren Wahrheitsgehalt sich wohl nie wird ermitteln lassen. Zu letzteren geh&ouml;rt die Behauptung, dass in Deutschland die falschen Leute die meisten Kinder bekommen: n&auml;mlich die mit wenig Geld und noch weniger Bildung. Eine Feststellung, die in all ihrer Un&uuml;berpr&uuml;fbarkeit auch in konservativen Kreisen zum Standardrepertoire geh&ouml;rt.\n<p>Und die, in der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unbeachtet, von konservativen Familienministerinnen seit f&uuml;nf Jahren in praktische Politik umgesetzt wird. Erst hat die Gro&szlig;e Koalition die Anreize zur Fortpflanzung f&uuml;r die offenbar so fruchtbare Unterschicht zusammengestrichen &ndash; still und leise, fast ohne &ouml;ffentliche Debatte. Und jetzt macht es Schwarz-Gelb genauso. Passiert ihr Sparpaket wie geplant den Bundestag, wird vom ehemaligen Erziehungsgeld, das einst gezielt f&uuml;r einkommensschwache Familien gedacht war, kaum noch etwas &uuml;brig sein. Das k&ouml;nnte noch zum Problem werden. Denn die Bundesregierung packt das deutsche Demografieproblem damit genau vom falschen Ende her an.<\/p>\n<p>Schon die Grundthese ist umstritten. Es ist keineswegs erwiesen, dass Kinder aus bildungsfernen Familien per se schon ein Problem sind, weil sie &uuml;berdurchschnittlich oft in der Schule scheitern. Das w&auml;ren sie allenfalls dann, wenn dies selbst in einem viel besseren und durchl&auml;ssigeren Bildungssystem, als wir es derzeit haben, geschehen w&uuml;rde. Dieser Nachweis steht noch aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:familienpolitik-her-mit-den-unterschichtskindern\/50168980.html\">FTD<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Shell-Jugendstudie 2010: Die Ideenlosigkeit einer Ministerin<\/strong><br>\nDie Shell-Jugendstudie belegt: Die Jugend ist mal wieder besser als ihr Ruf. Probleme gibt es trotzdem. Ministerin Schr&ouml;der, die sie l&ouml;sen m&uuml;sste, hat keine Rezepte gegen die Perspektivlosigkeit, die Jugendliche aus bestimmten Milieus erleben. Trotz aller Widrigkeiten hat sich der Anteil der optimistischen Jugendlichen um neun Prozentpunkte auf 59 Prozent gegen&uuml;ber der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2006 erh&ouml;ht.Alles im Lot also? Mitnichten. Die gr&ouml;&szlig;te Jugendstudie in Deutschland belegt auch: Optimismus zeigen zunehmend eher die,&nbsp;die ihn sich leisten k&ouml;nnen. Die &ldquo;Abgeh&auml;ngten&rdquo;, wie Studienleiter Mathias Albert sie nennt, sind inzwischen weitaus weniger zuversichtlich, wenn es um ihr weiteres Leben geht. Hinter den &ldquo;abgeh&auml;ngten Jugendlichen&rdquo; verbergen sich etwa zehn bis 15 Prozent aller Jugendlichen, sie stammen zumeist&nbsp;aus sozial benachteiligten Familien. Bei ihnen weisen die statistischen Daten in fast allen Belangen auf eine d&uuml;stere Zukunft hin. In der Regel haben sie eher schlechte Bildungsabschl&uuml;sse, verbringen viel Zeit mit Computerspielen, k&uuml;mmern sich zu wenig um echte soziale Beziehungen.<br>\nDas Problem der abgeh&auml;ngten Jugendlichen ist nicht neu. Seit Jahren wei&szlig; die Politik nichts mit ihnen anzufangen.Bundesfamilien- und heute vor allem Jugendministerin Kristina Schr&ouml;der, selbst&nbsp;erst seit acht Jahren der befragten Alterskohorte entwachsen, m&uuml;sste darauf schon von Amts wegen Antworten geben. Die CDU-Frau ist ja auch eigens in die Bundespressekonferenz geeilt, um die Studie zu pr&auml;sentieren. Schr&ouml;der aber nutzt die Pressekonferenz vor allem, um Werbung f&uuml;r ihre aktuelle Politik zu machen. Und die hat wenig mit Jugendlichen zwischen zw&ouml;lf und 25, aber viel mit Kleinkindern zu tun. Ja, da gebe es Probleme bei sozial benachteiligten Jugendlichen. Aber deshalb habe sie ja daf&uuml;r gek&auml;mpft, dass ihr kein Geld f&uuml;r den Ausbau der Kinderbetreuung gestrichen werde. Und &uuml;ber die Aufweichung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz f&uuml;r unter Dreij&auml;hrige sei &ldquo;nicht mit mir zu reden&rdquo;. Gegen die Perspektivlosigkeit mancher Jugendlicher setzt sie ein 400-Millionen-Euro-Programm, mit dem an bundesweit 4000 Schwerpunkt-Kinderg&auml;rten Halbtagsstellen f&uuml;r fr&uuml;hkindliche Bildung geschaffen werden sollen. Was von all dem die Jugendlichen von heute haben, sagt sie nicht. Das mag damit zusammenh&auml;ngen, dass sie ihnen nicht sonderlich viel anzubieten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/shell-jugendstudie-die-ideenlosigkeit-einer-ministerin-1.999696\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>siehe auch:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nur wohlhabende Kinder leisten sich Optimismus<\/strong><br>\nDie Shell-Jugendstudie zeigt: Der Nachwuchs nimmt seine Zukunft frohgemut und engagiert in die Hand. Doch leider nur die Privilegierten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article9638684\/Nur-wohlhabende-Kinder-leisten-sich-Optimismus.html\">Welt.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wie zu Thatchers Zeiten<\/strong><br>\nDie britische Regierungskoalition muss sich auf massiven Widerstand gegen ihren Sparkurs einstellen. Nicht nur aus der oppositionellen Labourpartei, auch von Gewerkschaften und aus den eigenen Reihen werden die Sparziele kritisiert. Es sei &bdquo;unethisch&ldquo;, wie die Finanzmisere des Landes auf dem R&uuml;cken der Schw&auml;chsten ausgetragen werde, warnte der Liberaldemokrat Bob Russell. Er hatte Schatzkanzler George Osborne per Dringlichkeitsfrage ins Unterhaus zitieren lassen, als dieser im Sozialhaushalt nach den bereits geplanten elf Milliarden Pfund weitere vier Milliarden Pfund strich.<br>\nW&auml;hrend die Parlamentarier die &bdquo;Attacke auf die Armen&ldquo; debattierten, stimmten Gewerkschafter bei ihrem Jahreskongress in Manchester f&uuml;r &bdquo;koordinierte Protestaktionen&ldquo;. Militante Gewerkschaftsf&uuml;hrer wie Bob Crow, dessen Transportarbeitergewerkschaft RMT vergangene Woche die Londoner U-Bahn bestreikte, forderten einen Generalstreik und zivilen Ungehorsam, &bdquo;wie Sitzstreiks auf der Autobahn&ldquo;. Sogar der gem&auml;&szlig;igte Chef des Gewerkschaftsverbandes TUC, Brendan Barber, fand k&auml;mpferische T&ouml;ne. &bdquo;Wir m&uuml;ssen Gemeinden und Wahlbezirke mobilisieren&ldquo;. Er warnt vor den erbittertsten Protestauktionen seit den Krawallen gegen Margaret Thatchers Kopfsteuer 1990.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wie-zu-thatchers-zeiten\/1933574.html;jsessionid=F59A1DF53FCE8F552DD37122A8038136\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein etwas ungl&uuml;cklicher Titel. Wir alle wissen, wie es f&uuml;r die britischen Gewerkschafen ausgegangen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><strong><\/strong><\/a>In Erg&auml;nzung zu: <a href=\"\/?p=6735\">&bdquo;Beutezug Ost &ndash; Die Treuhand und die Abwicklung der DDR&ldquo;<\/a> <br>\nVerramscht, zerschlagen, abgewickelt &ndash; f&uuml;r Kritiker begann mit der Gr&uuml;ndung der Treuhandanstalt vor 20 Jahren der Ausverkauf der DDR: Tausende volkseigene Betriebe wurden geschlossen, Millionen DDR-B&uuml;rger arbeitslos, ganze Regionen Ostdeutschlands deindustrialisiert. Noch heute tragen deutsche Steuerzahler an den Folgen des gnadenlosen Privatisierungseifers der damals m&auml;chtigsten Beh&ouml;rde &ndash; die Treuhandanstalt hinterlie&szlig; einen Schuldenberg von 256 Milliarden D-Mark. &ldquo;Alternativlos&rdquo; nennen die Treuhand-Verantwortlichen das Vorgehen der Treuhandanstalt noch heute. Doch Beispiele wie das K&uuml;hlschrankwerk DKK Scharfenstein zeigen die Schwachstellen bei der Abwicklung der DDR-Wirtschaft. Obwohl das s&auml;chsische Unternehmen wettbewerbsf&auml;hige Produkte wie den ersten FCKW-freien K&uuml;hlschrank herstellt, gelingt es der westdeutschen Konkurrenz, DKK zu zerschlagen. Wie DKK geht es hunderten ostdeutschen Firmen. &Uuml;berlebensf&auml;hige volkseigene Betriebe werden verramscht, zerschlagen, abgewickelt. Treuhandmanager privatisieren ohne durchdachte Grundlage und anfangs auch ohne wirksame Kontrolle im Eiltempo die DDR-Volkswirtschaft.\n<p>Der Bundesrechnungshof sieht in der Bankenprivatisierung eine Ursache f&uuml;r den Niedergang der ostdeutschen Wirtschaft. So sind etwa ostdeutsche Wohnungsunternehmen nach der Bankenprivatisierung pl&ouml;tzlich nicht mehr Kreditnehmer staatlicher, sondern privater Banken. Sie m&uuml;ssen Schulden von 52,5 Milliarden D-Mark zu markt&uuml;blichen Zinsen von &uuml;ber zehn Prozent zur&uuml;ckzahlen. Zu DDR-Zeiten, so der Rechnungshof, lag der Zinssatz jedoch &ldquo;deutlich unter f&uuml;nf Prozent&rdquo;. Im BRH-Bericht hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &ldquo;Durch die Anhebung der Zinsen auf Marktniveau verteuerten sich die Kredite f&uuml;r die Endkreditnehmer&hellip; Es ist nicht auszuschliessen, dass durch die damit entstandenen Belastungen der verschiedenen Wirtschaftsbereiche eine wesentliche Beeintr&auml;chtigung des wirtschaftlichen Aufbauprozesses in den neuen Bundesl&auml;ndern verbunden war und immer noch ist.&rdquo;<br>\nEin Milliardengeschenk f&uuml;r die Banken. F&uuml;r den ehemaligen B&uuml;rgerrechtler, Werner Schulz, steht fest: &ldquo;Die westdeutschen Banken haben den gr&ouml;&szlig;ten Reibach gemacht, weil sie das gesamte Finanzwesen der DDR mit einem Schlage bekommen haben und damit s&auml;mtliche Verbindlichkeiten, also s&auml;mtliche Altschulden, die in einer gewissen Weise nat&uuml;rlich unglaublich aufgewertet worden sind durch die W&auml;hrungsunion.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frontal21.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/5\/0,1872,8108613,00.html?dr=1\">ZDF<\/a><br>\nQuelle2: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/startseite\/#\/beitrag\/video\/1137852\/Frontal21-Dokumentation:-Beutezug-Ost\">ZDF [Video]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&Uuml;berfluss im doppelten Sinne<\/strong><br>\nFangen wir mit einem Loblied auf die Banken an. Ja, nat&uuml;rlich braucht man sie. Die Bequemlichkeit der Dauer&uuml;berweisungen. Das Onlinebanking. Der Kredit f&uuml;r Haus und Auto oder f&uuml;r die neue Fr&auml;smaschine. Die Exportfinanzierung, das W&auml;hrungsmanagement. Das Giro- und das Sparkonto.<br>\nDie Derivate, die dem Bauern Sicherheit f&uuml;r den Erl&ouml;s aus seiner sp&auml;teren Ernte geben. Die mit Studentendarlehen besicherte Anleihe, welche dem Studenten oft erst die Finanzierung zug&auml;nglich macht. Das Leasing f&uuml;r liquidit&auml;tsschwache Firmen. Venture-Capital f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung neuer Firmen. Also allgemein die Funktion des Intermedi&auml;rs zwischen Geldsuchendem und Geldgebendem, welche oft eine Umstrukturierung der Summe und des Risikoprofils erfordert. Welchem Zweck, besser gesagt welchem Interesse die Mehrzahl der Publikumsfonds, die mehrheitlich nach Geb&uuml;hren entweder dem Vergleichsindex hinterherhinken oder gar absolut Geld verbrennen, dienen, ist offensichtlich. Oder das Beispiel Hochfrequenzhandel. Hier lebt mittlerweile eine ganze Subbranche eink&ouml;mmlich davon, dass sie nicht nur die leistungsst&auml;rksten Computer, sondern auch bevorzugten Zugang zu den Rechnern der B&ouml;rsen hat. Der volkswirtschaftliche Nutzen dieses Zeitvertreibs ist schwer zu fassen. Leichter zu fassen w&auml;re der volkswirtschaftliche Schaden, der dadurch entsteht, dass die sogenannten hellsten K&ouml;pfe nach der Uni sich Jobs bei Banken und nicht in der Industrie, der Forschung, der Medizin oder der Lehre suchen.<br>\nWie weit sich die Bankenwelt nur noch mit sich selbst besch&auml;ftigt und den Bodenkontakt verloren hat, zeigt unter anderem ihre Gehaltsrechtfertigung. Die hohen L&ouml;hne seien die Kompensation f&uuml;r die erh&ouml;hte Arbeitsplatzunsicherheit im ach so harten Investmentbanking. Doch, doch, daran glauben die wirklich. Auf mittlerer Entscheidungsebene im Schnitt rund 200.000 Euro kassieren, weil man ja st&auml;ndig mit Jobverlust rechnen muss. Der &uuml;brigens, wenn er eintritt, mit ein bis zwei Monatsgeh&auml;ltern Abfindung pro Jahr Betriebszugeh&ouml;rigkeit vers&uuml;&szlig;t wird. Man kommt als Banker, zumal in den Finanzmetropolen, schnell wieder unter. Anders als ein Busfahrer, eine Kinderg&auml;rtnerin oder eine Pflegekraft in l&auml;ndlicher Gegend. Und man vergleiche deren Verantwortung &ndash; n&auml;mlich f&uuml;r Menschenleben &ndash; mit der der Banker &ndash; f&uuml;r die Eigenkapitalrendite. Hier ist vieles aus dem Gleichgewicht gelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/marktberichte\/:das-kapital-ueberfluss-im-doppelten-sinne\/50169661.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>HRE dominiert Haushaltsdebatte : Sch&auml;ubles Schweigen<\/strong><br>\nFinanzminister Sch&auml;uble wu&szlig;te schon deutlich fr&uuml;her von der Schieflage der Immobilienbank Hypo Real Estate. Im Bundestag rechtfertigt er seine erneuten Milliarden-Zusagen und die Opposition warnt vor einem Fass ohne Boden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/schaeubles-schweigen\/-\/1472596\/4644648\/-\/index.html\">FR-Online<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar VB:<\/strong> Na, das kennen wir doch schon von seinem Vorg&auml;nger Peer Steinbr&uuml;ck, der wohl in seinen gerade erschienenen&nbsp;Memoiren &ldquo;sch&ouml;n&rdquo; &uuml;ber sein Verschweigen und Vorher-Wissen bei der HRE mit ihrem damaligen &ldquo;Milliarden-Loch&rdquo;&nbsp;sich ausschweigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: <\/strong><br>\nPispers mit St&uuml;cken zur Integration. Schon &auml;lter aber treffend:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=U0JRfYZDHG8\">Youtube<\/a>&nbsp;<br>\nQuelle2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GWq6f_j8vSM\">Youtube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Sparkurs gef&auml;hrdet den Arbeitsmarkt; Pharma-Giganten kassieren in Deutschland ab; Der Schuldner ist schuld &ndash; oder?; Atom-Deal &ndash; Natur- und Klimaschutz leidet; Ein Gespenst geht um in Deutschland; Finanzindustrie &ndash; Gro&szlig;baustelle Bank;Samthandschuhe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6739\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6739","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6739","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6739"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6739\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6747,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6739\/revisions\/6747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6739"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6739"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6739"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}