{"id":67451,"date":"2020-11-29T09:00:50","date_gmt":"2020-11-29T08:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451"},"modified":"2020-11-27T14:35:15","modified_gmt":"2020-11-27T13:35:15","slug":"hinweise-der-woche-186","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h01\">Covid 20 &ndash; ein Blogbeitrag von Francesco De Meo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h02\">&raquo;Amerika ist bereit, die Welt anzuf&uuml;hren&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h03\">Mit Corona in das Zeitalter der Internetzensur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h04\">Armutsbericht 2020 des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h05\">Armut in Deutschland auf Rekordhoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h06\">Medizinprofessor Matthias Schrappe: &ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h07\">Die Lage ist explosiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h08\">Jeremy Corbyn: &raquo;Wir sind nicht weit genug gegangen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h09\">Die Gr&uuml;nen wollen f&uuml;hren &ndash; aber wen und wohin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451#h10\">&bdquo;Hartz IV l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Covid 20 &ndash; ein Blogbeitrag von Francesco De Meo<\/strong><br>\nCovid-19 ist eine Krankheit bei Menschen, die durch Viren verursacht wird. Covid-20 nenne ich eine Krankheit der Gesellschaft, die durch den Umgang mit Covid-19 verursacht wird. Covid-20 ist allgegenw&auml;rtig. Die Menschen achten auf Infektionszahlen wie fr&uuml;her auf das Wetter. Und sie haben Angst. (&hellip;)<br>\nDennoch sollte man Anst&ouml;&szlig;e zum Nachdenken und zur Diskussion erlauben. (&hellip;)<br>\nIm Prinzip finde ich die Grundregeln der AHA sehr sinnvoll. Mich st&ouml;rt nur eines: wie selbstverst&auml;ndlich es geworden ist, dass eine Anzahl Corona-positiv Getesteter in Relation zur Bev&ouml;lkerung automatisch entscheidet, ob wann und in welcher Sch&auml;rfe diverse Exekutivebenen jeweils Ma&szlig;nahmen zur Beschr&auml;nkung der Bewegungsfreiheit und jeglicher sozialer Kontakte ergreifen k&ouml;nnen. Das macht m&ouml;glicherweise dann Sinn, wenn man daran glaubt, dass sich das Virus damit komplett ausmerzen lie&szlig;e. Das halte ich f&uuml;r mehr als unwahrscheinlich. Es macht m&ouml;glicherweise auch dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass in absehbarer Zeit ein 100 % wirksamer Impfstoff verf&uuml;gbar sein wird, der alles ver&auml;ndert und bis zu dessen Verf&uuml;gbarkeit Infektionen per se niedrig gehalten werden sollten. Auch das ist weder zielf&uuml;hrend noch wirklich sicher. Es wird nach &uuml;berwiegender Meinung eher so sein wie mit all den anderen Viren, die zu einem schweren infekti&ouml;sen Lungenversagen (severe acute respiratory infection, SARI) f&uuml;hren: sie sind durch Impfungen als solche nicht verschwunden, sondern erlauben den Geimpften einen Schutz vor schwerer Auspr&auml;gung der Erkrankung. Hinzu kommt, dass Viren sich leider als sehr flexibel und dynamisch erweisen, wir deshalb mittlerweile davon ausgehen k&ouml;nnen, dass es nicht genau den einen Covid-19-Virus gibt, sondern im weiteren Verlauf einige davon, jeweils leicht ver&auml;ndert, was die Wirksamkeit der Impfstoffe zus&auml;tzlich abschw&auml;chen wird. (&hellip;)<br>\nFakt bleibt nach der Studie allerdings, dass Covid-19 in Deutschland weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen oder Beatmungen gef&uuml;hrt hat. Das deutsche Gesundheitssystem war insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahren mit einer &bdquo;normalen&rdquo; Grippewelle. Fakt bleibt auch, dass wir keine anderen Schutzma&szlig;nahmen ergriffen haben als die anderen Nationen um uns herum, die aber wiederum im Vergleich ein Vielfaches an Covid-Erkrankten und Verstorbenen hatten. (&hellip;)<br>\nToleranz, Evidenz und Transparenz k&ouml;nnen einen Beitrag dazu leisten, uns etwas von der Angst vor Covid-20 zu nehmen, und uns gleichzeitig dabei helfen, unserer Verantwortung f&uuml;reinander noch besser gerecht zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.helios-health.com\/what-we-do\/covid-20-german\">Helios Health<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Amerika ist bereit, die Welt anzuf&uuml;hren&laquo;<\/strong><br>\nDer designierte US-Pr&auml;sident Joe Biden hat seine Regierungsmannschaft offiziell vorgestellt &ndash; und dabei globalen F&uuml;hrungsanspruch geltend gemacht: &raquo;Amerika ist zur&uuml;ck.&laquo;<br>\nDer gew&auml;hlte US-Pr&auml;sident Joe Biden hat den F&uuml;hrungsanspruch der USA in der Welt betont. In seiner Heimatstadt Wilmington stellte er seine Kandidaten f&uuml;r au&szlig;en- und sicherheitspolitische Schl&uuml;sselposten in der k&uuml;nftigen Regierung vor. Er sagte: &raquo;Es ist ein Team, das die Tatsache spiegelt, dass Amerika zur&uuml;ck ist, bereit, die Welt anzuf&uuml;hren, statt sich aus ihr zur&uuml;ckzuziehen.&laquo;<br>\nEine klare Absage an den bisherigen Kurs der USA unter der Regierung des Republikaners Donald Trump. Mit seiner k&uuml;nftigen Regierungsmannschaft sei Amerika &raquo;bereit, unseren Gegnern entgegenzutreten, statt unsere Verb&uuml;ndeten zur&uuml;ckzuweisen, bereit, f&uuml;r unsere Werte einzutreten&laquo;, so Biden weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/joe-biden-amerika-ist-bereit-die-welt-anzufuehren-a-6cacfd24-428e-43ab-81e6-2928bc1a2508\">SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> &bdquo;Unseren Gegnern entgegen zu treten.&ldquo; Das ist eine halbe Kriegserkl&auml;rung. Es &auml;ndert sich nichts zum Guten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit Corona in das Zeitalter der Internetzensur<\/strong><br>\nReichweitenstarke Youtube-Kan&auml;le mit abweichenden Meinungen zu Corona werden durch Google erst geblockt und dann gel&ouml;scht. Betroffen sind bereits &uuml;ber eine Million Abonnenten und mehrere Millionen Zuschauer. Was als Forderung an soziale Medien begann, gegen die Anpreisung ungeeigneter Hausmittel als Schutz vor Corona vorzugehen, m&uuml;ndet nun in die Totalzensur aller Einsch&auml;tzungen, die der WHO und Gesundheitsbeh&ouml;rden widersprechen.<br>\nSicherlich haben Sie es schon aus den Qualit&auml;tsmedien erfahren &ndash; nein? Das ist seltsam, nehmen die Qualit&auml;tsmedien doch f&uuml;r sich in Anspruch, &uuml;ber alles Wichtige zu berichten. Und immerhin treten wir dieser Tage endg&uuml;ltig in ein neues Zeitalter ein &ndash; das Zeitalter der Internetzensur nicht strafbarer Inhalte. Dem Vorwurf, es f&auml;nde in den Medien eine Beschneidung der Meinungsfreiheit kritischer Stimmen zur Corona-Politik statt, wurde bisher oft ziemlich dreist mit dem Hinweis begegnet, diese Stimmen k&ouml;nnten doch im Internet ungehindert ein Millionenpublikum erreichen. Doch diese zynische Herablassung wurde jetzt von der Google-Realit&auml;t eingeholt&hellip;<br>\nDie j&uuml;ngst von Google gesperrten Kan&auml;le bewerben allerdings keine Hausmittel als Schutz vor Corona, sondern hinterfragten mit Fachleuten die rechtsstaatliche Lage, die Sinnhaftigkeit eines Lockdowns, die Belastbarkeit von PCR-Tests, den angeblichen Nutzen von Masken in der &Ouml;ffentlichkeit und die Risikobewertung der Turboentwicklung eines genbasierten Covid-19-Impfstoffes bei Absenkung der Zulassungsh&uuml;rden. All dies soll nach dem Willen Google&rsquo;s auf seiner Videoplattform Youtube nicht mehr diskutiert werden&hellip;<br>\nDieser totalit&auml;re Anspruch auf Wahrheit privater Online-Monopolisten im Schulterschluss mit staatlichen Akteuren, der hier ohne gro&szlig;en Aufschrei der &Ouml;ffentlichkeit etabliert werden konnte, kann und wird weitergetrieben werden. Er wird nicht auf Covid-19 beschr&auml;nkt bleiben. Bei allem was tats&auml;chlich oder angeblich mit Russland und Putin zu tun hat, ist es schon zu beobachten &ndash; siehe auch die laut telepolis.de aktuelle Youtube-Verwarnung als Vorstufe einer L&ouml;schung gegen Sputnik-News Deutsch vorgeblich wegen Corona. Twitter streicht RT Deutsch aus seinen Suchergebnissen. Weiteres wird folgen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/medienversagen\/zeitalter-internetzensur\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armutsbericht 2020 des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands<\/strong><br>\n&bdquo;Armut gef&auml;hrdet den gesellschaftlichen Frieden&ldquo;<br>\nMit Blick auf den Armutsbericht des parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbands sagte Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, am Freitag in Berlin:<br>\n&bdquo;Die h&ouml;chste Armutsquote seit der Wiedervereinigung ist nicht nur schlimm f&uuml;r die Betroffenen, sondern auch ein alarmierendes Signal an uns alle. Besonders bedr&uuml;ckend: die gr&ouml;&szlig;te Gruppe der insgesamt 13,2 Millionen Armen sind Erwerbst&auml;tige. Im Klartext: Jeder dritte dieser Menschen ist arm trotz Arbeit und die ganz &uuml;berwiegende Mehrheit davon hat eine mittlere oder gute Qualifikation. Armut trotz Erwerbsarbeit ist und bleibt ein besonderer Skandal in Deutschland im 21. Jahrhundert.<br>\nDie ungleiche Verteilung von Einkommen wird durch die Corona-Krise noch versch&auml;rft. Denn krisenbedingte Einkommensverluste sind keineswegs &uuml;ber alle Bev&ouml;lkerungsgruppen gleich verteilt. Existenzbedrohende Einbu&szlig;en erleiden Geringverdienende, Minijobberinnen und -jobber, sowie Besch&auml;ftigte in Gastronomie und in der Leiharbeit &ndash; also diejenigen, die auch vor der Krise schon nicht auf der Sonnenseite lebten.<br>\nParteien m&uuml;ssen jetzt endlich klar Stellung beziehen, was sie gegen Armut und soziale Ungleichheit unternehmen wollen. Die Bundestagswahl im n&auml;chsten Jahr muss zum Wettbewerb daf&uuml;r werden, wie Menschen in unteren Einkommensgruppen in Richtung Mitte aufholen k&ouml;nnen. Vorschl&auml;ge der Gewerkschaften dazu liegen auf dem Tisch: Der Mindestlohn muss dringend au&szlig;erhalb des &uuml;blichen Anpassungsverfahrens auf 12 Euro erh&ouml;ht werden. Au&szlig;erdem brauchen Kinder eine Grundsicherung, damit genau die Familien, deren Not am gr&ouml;&szlig;ten ist, auch am meisten Unterst&uuml;tzung erhalten. Eine solche Kindergrundsicherung stellt au&szlig;erdem sicher, dass kein Mensch dauerhaft in Armut leben muss, nur weil er sich trotz niedrigem Einkommen f&uuml;r Kinder entscheidet.<br>\nGeringverdienende brauchen Aufstiegsperspektiven und der Niedriglohnsumpf muss dauerhaft ausgetrocknet werden.<br>\nAnsonsten besteht die Gefahr, dass sich Menschen, die trotz Arbeit arm sind und ihre Lage aus eigener Kraft nicht verbessern k&ouml;nnen, frustriert und ohne Hoffnung abwenden. Das verstellt nicht nur demokratische Teilhabe, sondern gef&auml;hrdet gesellschaftlichen Frieden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++d7d7f8c0-2b10-11eb-8196-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Armut in Deutschland auf Rekordhoch<\/strong><br>\nLaut aktuellem Armutsbericht des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes hat die Armutsquote in Deutschland mit 15,9 Prozent (13,2 Millionen Menschen) einen neuen Rekord und den h&ouml;chsten Wert seit der Wiedervereinigung erreicht. , dass alles darauf hindeute, dass die Auswirkungen der Corona-Krise Armut und soziale Ungleichheit noch einmal sp&uuml;rbar versch&auml;rfen werden.<br>\nDie Befunde des diesj&auml;hrigen Armutsberichts seien alarmierend: Bei allen ohnehin seit Jahren besonders armutsbetroffenen Gruppen &ndash; wie beispielsweise Alleinerziehenden, Arbeitslosen und kinderreichen Familien hat die Armut von 2018 auf 2019 noch einmal zugenommen. Betrachte man die Zusammensetzung der Gruppe erwachsener Armer sei der ganz &uuml;berwiegende Teil erwerbst&auml;tig (33,0 Prozent) oder in Rente (29,6 Prozent). Regional betrachtet sei die Armut 2019 im Vergleich zum Vorjahr praktisch fl&auml;chendeckend gewachsen. Positive Entwicklungen, die zuletzt in den ostdeutschen Bundesl&auml;ndern zu beobachten waren, seien gestoppt.<br>\nArmutsgeografisch zerfalle Deutschland dabei in zwei Teile: Im gut gestellten S&uuml;den haben Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg eine gemeinsame Armutsquote von 12,1 Prozent. Der Rest der Republik, vom Osten &uuml;ber den Norden bis in den Westen, kommt zusammen auf eine Quote von 17,4 Prozent. Au&szlig;erhalb von Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg lebt durchschnittlich mehr als jeder Sechste unterhalb der Armutsgrenze. &hellip;<br>\nDer Verband warnt vor einer drastischen Versch&auml;rfung der Armut in 2020 angesichts der aktuellen Corona-Pandemie. Besonders betroffen seien geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte sowie junge Menschen, die coronabedingt schon jetzt von wachsender Arbeitslosigkeit betroffen sind. &bdquo;Corona hat jahrelang verharmloste und verdr&auml;ngte Probleme, von der Wohnraumversorgung einkommensschwacher Haushalte bis hin zur Bildungssegregation armer Kinder, ans Licht gezerrt. Eine zunehmende Zahl von Erwerbslosen st&ouml;&szlig;t auf ein soziales Sicherungssystem, das bereits vor Corona nicht vor Armut sch&uuml;tzte und dessen Schw&auml;chen nun noch deutlicher zutage treten&ldquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/studie-armut-in-deutschland-auf-rekordhoch-li.120671?mktcid=smsh&amp;mktcval=OS%20Share%20Hub\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Medizinprofessor Matthias Schrappe: &ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/strong><br>\nDer Medizinprofessor und Gesundheits&ouml;konom Matthias Schrappe ist in einem Interview mit der Bild hart mit der Corona-Politik der Regierung ins Gericht gegangen: Der Erfolg des Lockdowns sei sehr zweifelhaft, au&szlig;erdem missachten die Verantwortlichen ihren Schutzauftrag f&uuml;r die Risikogruppen. Schrappe zweifelt an der Sinnhaftigkeit der bisherigen Strategie: Die Inzidenz auf einen Wert von unter 50 Testpositiven je 100.000 Einwohnern zu halten, sei vollkommen irreal und keine gute Politik. Wenn man diesen Grenzwert dauerhaft unterschreiten will, br&auml;uchte man einen unendlichen Lockdown.<br>\nHintergrund dessen sei, dass die Zahl der akuten Atemwegserkrankungen auch nach Angaben des Robert Koch-Instituts erst im Januar 2021 tendenziell zunehmen werde. In den Wintermonaten werde man daher dieses Ziel nicht erreichen k&ouml;nnen:<br>\nDie Bev&ouml;lkerung wird in einen Dauer-Schockzustand versetzt.<br>\nBereits am Sonntag hatte Schrappe &ndash; zusammen mit acht weiteren Wissenschaftlern &ndash; ein Thesenpapier vorgelegt, in dem die Mediziner die bisherige Corona-Politik scharf kritisieren und sich f&uuml;r einen Strategiewechsel aussprechen, denn der November-Lockdown fordere zu gro&szlig;e Opfer, und der Erfolg sei zweifelhaft.<br>\nEin Lockdown sei kein Instrument, mit dem man die Corona-Situation unter Kontrolle bringen k&ouml;nne. In anderen L&auml;ndern sei der Lockdown beispielsweise wesentlich h&auml;rter gewesen als in Deutschland, und dennoch stehen diese L&auml;nder schlechter da. (&hellip;)<br>\nDadurch, dass so viel Arbeit in die Kontaktnachverfolgung gesteckt werde, blieben aber kaum Ressourcen f&uuml;r stark gef&auml;hrdete Menschen. Bereits im April habe man darauf hingewiesen, dass es Infektionsherde in Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen geben wird. Man h&auml;tte damals &ndash; und heute immer noch &ndash; zielgerichteter vorgehen m&uuml;ssen, denn auch derzeit ist die H&auml;lfte der Todesf&auml;lle im Zusammenhang mit Corona auf diese Bereiche zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nLaut Schrappe w&uuml;rde es auch helfen, wenn man nicht nur die positiven oder negativen Befunde der Tests auf SARS-CoV-2 angeben w&uuml;rde, sondern auch die Infektiosit&auml;t. Diese lasse sich relativ einfach aus der Zyklenzahl der verwendeten PCR-Tests ermitteln: Je &ouml;fter der Nachweis wiederholt werden m&uuml;sse, desto weniger vom Virus ist vorhanden. Ein Kind, welches 38 Zyklen ben&ouml;tige, f&uuml;hrte Schrappe im Interview an, sei mit Sicherheit nicht infekti&ouml;s und es sei in dem Fall &uuml;bertrieben, die ganze Schulklasse in Quarant&auml;ne zu schicken. Aber da &ldquo;dies nicht in den RKI-Anweisungen steht, nehmen die Gesundheits&auml;mter dies nicht zur Kenntnis&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/109618-medizinprofessor-schrappe-regierung-ist-beratungsresistent\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Lage ist explosiv<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen gewinnen an Sch&auml;rfe. Der Grund: Viele haben jetzt erstmals hautnah Angst um ihre wirtschaftliche Existenz. (&hellip;)<br>\nDie Wirtschaft funktioniert schon seit Jahren nur noch, weil Teile der Bev&ouml;lkerung auf sogenannte prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse angewiesen sind. Sie finanzieren ihr Leben mit befristeten Vertr&auml;gen, Mehrfachjobs, Minijobs oder einem st&auml;ndigen Wechsel von Arbeit und staatlicher Unterst&uuml;tzung.<br>\nViele Teile der Wirtschaft w&uuml;rden gar nicht mehr existieren ohne die modernen Tagel&ouml;hner, die man heute &bdquo;Zeitarbeitskr&auml;fte&ldquo; nennt. Etliche Branchen setzen auf Arbeitskr&auml;fte aus anderen L&auml;ndern, die sozial noch weniger abgesichert sind als die Einheimischen.<br>\nUnd es geht noch tiefer: In vielen L&auml;ndern der Erde &bdquo;verspricht die Pandemie schon jetzt jahrelange Entwicklungsfortschritte zu vernichten, etwa indem sie Millionen von Menschen in die Armut treibt oder Ern&auml;hrungsunsicherheit vielerorts verschlimmert&ldquo;. Zu diesem Schluss kommt die M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz in einer aktuellen Studie.<br>\nCorona ist der Katalysator f&uuml;r einen &ouml;konomisch-sozialen Umbruch. Dieser vollzieht sich seit Jahren, wir haben ihn bisher ausgeblendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-lage-ist-explosiv-li.120446\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jeremy Corbyn: &raquo;Wir sind nicht weit genug gegangen&laquo;<\/strong><br>\nIm vergangenen April trat Jeremy Corbyn nach fast f&uuml;nf Jahren als Vorsitzender der Labour Party zur&uuml;ck. Es war eine st&uuml;rmische Periode f&uuml;r Labour gewesen: von seiner unerwarteten Wahl zum Parteivorsitz 2015 &uuml;ber einen versuchten Putschversuch in der Partei 2016 bis hin zum gro&szlig;en Comeback bei den Wahlen 2017, der ersch&uuml;tternden Niederlage 2019 und seiner kurzzeitigen Suspendierung von der Partei im vergangenen Oktober &ndash; vom Brexit und den Umbr&uuml;chen in Gro&szlig;britanniens Politik ganz zu schweigen.<br>\nIm Interview spricht Corbyn &uuml;ber seine Amtszeit, ihre Kontroversen und die Lehren, die er daraus gezogen hat.<br>\nWie bewertest Du Deine Zeit als Parteivorsitzender hinsichtlich der Reform der Partei? Ging sie weit genug?<br>\nWir sind nicht weit genug gegangen und wir waren nicht schnell genug. Was wir getan haben, war das Regelwerk zu ver&auml;ndern, das bestimmt, wer f&uuml;r Positionen und f&uuml;r die Wahl zum Vorsitz aufgestellt wird. In diesen Bereichen gab es also kleinere Verbesserungen. Es gelang uns, die Constituency Labour Parties [CLP, Labour-Organisationen auf Wahlkreisebene], die sogenannten &raquo;Special Measures&laquo;-unterzogen wurden [&raquo;Special Measures&laquo; sehen die Aufsicht von CLPs durch die Parteizentrale vor, wodurch insbesondere die Mitgliedschaften einer &Uuml;berpr&uuml;fung unterzogen werden], aus diesen Ma&szlig;nahmen herauszubekommen. In ein oder zwei F&auml;llen von CLPs, in denen die &raquo;Special Measures&laquo; weiterliefen, stellten die Ma&szlig;nahmen keine wirkliche Einschr&auml;nkung dar &ndash; diese CLPs konnten also ganz normal ihre Arbeit machen.<br>\nIch h&auml;tte mir weitere Fortschritte in der Kultur, in der diese lokalen Parteien arbeiten, gew&uuml;nscht. Dieser Wandel muss fr&uuml;her oder sp&auml;ter sowieso kommen. Die lokalen Parteien m&uuml;ssen viel mehr auf ihre Gemeinden eingehen. Ich wurde unz&auml;hlige Male von Menschen darauf angesprochen, dass sie nach der Wahl 2015 in unsere Partei eingetreten sind, zu einem Treffen der lokalen Partei gingen und dieses Treffen kalt, langweilig und wenig einladend fanden. Diese Menschen kamen dann kein zweites Mal. Sie f&uuml;hlten sich nicht im Geringsten in der Partei willkommen, obwohl sie unsere politische Richtung in der Umwelt- und Wirtschaftspolitik, bei der sozialen Gerechtigkeit und andere Themen unterst&uuml;tzten.<br>\nDie Labour Partei muss einsehen, dass die Feindseligkeit der Medien uns und der Labour-Bewegung gegen&uuml;ber nicht verschwinden wird. Es gibt einige reiche und einflussreiche Menschen, die nicht aufh&ouml;ren werden, Labour zu attackieren. Sie st&ouml;ren sich nicht an einzelnen politischen Positionen, sondern daran, dass die Partei &uuml;berhaupt existiert. Darauf gibt es nur eine Antwort: Wir m&uuml;ssen untereinander kommunizieren, &uuml;ber die sozialen Medien und aber auch durch die tagt&auml;gliche Arbeit in den Gemeinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/jeremy-corbyn-labour-interview\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen wollen f&uuml;hren &ndash; aber wen und wohin?<\/strong><br>\nAuf ihrem Parteitag stilisieren sich die Gr&uuml;nen selbst zum Zeitgeist. Statt absolutem Widerstand gegen den Staat gibt es nun absolute Vers&ouml;hnung. [&hellip;]<br>\nNoch weniger zweifeln die Gr&uuml;nen an diesem Wochenende an ihrem F&uuml;hrungsanspruch. Das sagt selbst der trockene Michael Kellner, Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer, der sich zum Anfang abm&uuml;ht, den richtigen Spirit r&uuml;berzubringen. Jung und hip zu sein, das gelingt nicht allen auf Anhieb. Muss es vielleicht auch nicht, denn immerhin verbindet die Partei immer noch Fl&uuml;gelinteressen wie die von Auto-&Uuml;berrealo Winfried Kretschmann, der seine Rede am Sonntag h&auml;lt, und der jungen Aminata Tour&eacute;, die sich f&uuml;r Gleichstellung einsetzt. Das alles in einem Studio zusammengehalten wird, verdankt sich eines selbstbewussten Slogans: &raquo;Jede Zeit hat ihre Farbe&laquo;. [&hellip;]<br>\nollen sie der nat&uuml;rliche Ausdruck ihrer Zeit sein, dann werden sich die Widerspr&uuml;che zwischen &ouml;konomischem Wachstum und Grenzen der &Ouml;kologie nicht so leicht aufl&ouml;sen lassen wie es vor allem in Robert Habecks Rede anklingt.<br>\nGerade seine Rede klingt eher wie eine Predigt, doch er predigt nicht vom Leid, das die Corona-Krise bringt, sondern erz&auml;hlt eine reine Gewinnergeschichte. Immerhin ist ein Impfstoff in Aussicht und wir k&ouml;nnen uns ja Essen liefern lassen. Dass es andere braucht, die weiter an den Kassen der Superm&auml;rkte sitzen oder das Essen liefern m&uuml;ssen, nun, das w&uuml;rde das Zukunftsnarrativ doch st&ouml;ren. Wie ein Steuermann geriert sich Habeck, wenn er mit zahlreichen See-Metaphern klarmachen will, dass die Gr&uuml;nen bereit sind, zu f&uuml;hren. Und dass sie willens sind, die Gesellschaft zu einen.<br>\nWer so vers&ouml;hnlich spricht, verschlie&szlig;t wohl die Augen vor der Wirklichkeit. Mirnichtsdirnichts wird auch der Sieg von Joe Biden als gemeinsamer Triumph einer gro&szlig;en Bewegung gefeiert. Auf diesem Parteitag wird alles Positive eingemeindet, das nicht niet- und nagelfest ist. Sogar die eigene Gr&uuml;ndungsgeschichte wird dabei galant umformuliert: Es kommen Gr&uuml;ndungsmitglieder zu Wort, die sich &uuml;ber die Entwicklung von der Bewegungs- zur Regierungspartei freuen. Br&uuml;che, Kriege, die Agenda-Politik, das alles wird nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/grune-parteitag-baerbock-habeck-gruene-grundsatzprogramm-regierung-koalition\/\">Ines Schwerdtner auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Hartz IV l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en&ldquo;<\/strong><br>\nDie AfD trifft sich zum Sozialparteitag. Der Demografie-Experte Gerd Bosbach kennt den Leitantrag<br>\nMehrmals verschoben, soll der sozialpolitische Parteitag der AfD am 28.\/29. November im nordrhein-westf&auml;lischen Kalkar stattfinden &ndash; mit 600 Delegierten. Derartiges w&auml;hrend der zweiten Welle der Pandemie durchzuf&uuml;hren, ist schon genug. Aber auch inhaltlich k&ouml;nnte es zur Sache gehen &ndash; die AfD ringt um ihre sozialpolitische Ausrichtung, ein traditionell umk&auml;mpftes Thema zwischen neoliberalen Hardlinern und v&ouml;lkisch-nationalistischem Fl&uuml;gel. Der Leitantrag zum Parteitag sagt vieles &uuml;ber das vermeintlich soziale Anliegen wie die Machtk&auml;mpfte der AfD aus, meint der Sozialpolitik-Experte Gerd Bosbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/hartz-iv-laesst-gruessen\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Interview mit Soziologe Heitmeyer: Nationalismus bei der AfD: Viel mehr als nur &bdquo;Rechtspopulismus&ldquo;<\/strong><br>\nDer Soziologe Heitmeyer &uuml;ber gesellschaftliche Ursachen f&uuml;r eine rechte Bedrohungsallianz. Mit ihrem autorit&auml;ren Nationalradikalismus ist die AfD ein Teil der Bedrohung.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Bedrohung durch die extreme Rechte wird in Deutschland zur Normalit&auml;t.<\/li>\n<li>Die AfD ist Teil rechter Bedrohungsallianzen.<\/li>\n<li>Eine Ursache ist die soziale Unsicherheit in der Gesellschaft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/afd-rechtsextremismus-rechtspopulismus-nationalismus-anti-corona-proteste-soziologe-90110479.html\">FR Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67451\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-67451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67451"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67451\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67454,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67451\/revisions\/67454"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}