{"id":67488,"date":"2020-11-30T08:12:10","date_gmt":"2020-11-30T07:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488"},"modified":"2020-11-30T12:00:50","modified_gmt":"2020-11-30T11:00:50","slug":"hinweise-des-tages-3751","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h01\">COVID-19: Youtube sperrt zahlreiche Videos und Konten von Regierungskritikern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h02\">Man kennt sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h03\">Argentinien beschlie&szlig;t: Ein Drittel der Corona-Kosten m&uuml;ssen die Reichsten zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h04\">Einfach blank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h05\">Bundeshaushalt in der Coronakrise &ndash; Gigantische L&ouml;cher in Aussicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h06\">Linke Globalisierungskritik &ndash; Aus Versehen Hand in Hand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h07\">Wird Google unser aller Chefredakteur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h08\">Keine Alternative und keine Ahnung von Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h09\">Sternekoch Tim Raue: &bdquo;Insolvenzen werden rieseln wie Nadeln vom Weihnachtsbaum&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h10\">Pflegenotstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h11\">Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis fordert erneutes K&uuml;ndigungs- und Kreditmoratorium f&uuml;r mindestens sechs Monate<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h12\">Chinas System der testbasierten Gesundheitscodes richtungsweisend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h13\">Generation Corona: Krise l&auml;sst Lebenszufriedenheit der Kinder deutlich sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h14\">A closer look at U.S. deaths due to COVID-19<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h15\">G&uuml;nther Oettinger nimmt mehrere Lobby-Jobs an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h16\">Verteidigungsministerium ver&ouml;ffentlicht Fahrplan zur Drohnenbewaffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h17\">Bestandsdaten: Bundespolizei und Zoll sollen auf Passw&ouml;rter zugreifen d&uuml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67488#h18\">Das Wort zum Sonntag<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>COVID-19: Youtube sperrt zahlreiche Videos und Konten von Regierungskritikern<\/strong><br>\nBereits seit Wochen sperrt Youtube Kan&auml;le von Personen, die die von der Regierung durchgesetzten Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des Coronavirus als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kritisieren. Nach KenFM, Rubikon und vielen anderen ist nun auch das Konto von Professor Suahrit Bhakdi gel&ouml;scht worden. Von den Zensurma&szlig;nahmen des US-Konzerns ist auch ein ZDF-Video mit Professor Schrappe von der Universit&auml;t K&ouml;ln betroffen.<br>\nDie vom Google-Konzern betriebene Videoplattform Youtube hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Videos und Kan&auml;le von Personen gel&ouml;scht, die die Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Eind&auml;mmung des Coronavirus als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig kritisiert haben. Unter anderen sind die Kan&auml;le von Rubikon und KenFM der Youtube-Zensur zum Opfer gefallen. J&uuml;ngstes Opfer der Zensurma&szlig;nahmen ist das Informationsangebot von Professor Sucharit Bhakdi. (&hellip;)<br>\nAuch ein ZDF-Video wurde von Youtube gel&ouml;scht. Nach einem Bericht des ehemaligen Focus-Korrespondenten Boris Reitschuster wurde das ZDF-Interview mit Professor Schrappe von Peter Weber (B&uuml;rgerforum &bdquo;Hallo Meinung&ldquo;) auf seinem Kanal hochgeladen und bereits nach 14 Stunden von Youtube entfernt. &bdquo;Der K&ouml;lner Medizinprofessor Matthias Schrappe, der im wissenschaftlichen Rat der Bundesregierung war, hat ein Interview mit dem ZDF gegeben. Wir haben dieses Interview bei uns weiter verbreitet, ohne inhaltliche Erg&auml;nzungen. Youtube schrieb uns dann: &bdquo;Wegen medizinisch unrichtiger Angaben gel&ouml;scht&ldquo;. Wenn die jetzt schon &ouml;ffentlich-rechtliche Inhalte l&ouml;schen, wo kommen wir da hin?&ldquo;, klagt Weber. Laut Reitschuster hat Weber Beschwerde gegen die L&ouml;schung eingelegt. Sollte diese bis Montag nicht zur&uuml;ckgenommen werden, will er mit seinem Anwalt Joachim Steinh&ouml;fel eine einstweilige Verf&uuml;gung gegen Youtube beantragen. Weber erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Reitschuster, dass die L&ouml;schung nichts mit Urheberrecht zu tun habe, da es vom ZDF keine Einw&auml;nde gegen die Verwendung des Materials gegeben habe. Beim ZDF ist das Video weiterhin verf&uuml;gbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdnet.de\/88390137\/covid-19-youtube-sperrt-zahlreiche-videos-und-konten-von-regierungskritikern\/\">ZDNet<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch die NachDenkSeiten hatten auf dieses Ph&auml;nomen hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67155\">Kritische Stimmen werden entfernt<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Man kennt sich<\/strong><br>\nDie Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik der USA ist von einem Geflecht aus Beraterfirmen und Lobbyisten durchzogen. Das zeigt sich auch an Joe Bidens Personalauswahl. (&hellip;)<br>\nKein Wunder, dass die Verteidigungsindustrie sich &uuml;ber Bidens Wahl freut. Raytheons Vorstandsvorsitzender Gregory Hayes sagte in einem TV-Interview, dass er keine Einschr&auml;nkungen des Wehretats f&uuml;rchte, auch wenn vor allem linke Aktivistinnen und Aktivisten das seit Jahren fordern. In seiner bisherigen politischen Karriere habe Biden verstanden, dass man f&uuml;r die nationale Verteidigung Gelder bereitstellen m&uuml;sse. Auch andere Branchenvertreter &auml;u&szlig;erten sich positiv &uuml;ber den k&uuml;nftigen Commander in Chief &ndash; von dem die Branche auch finanziell abh&auml;ngig ist. Der Verteidigungsetat der USA betr&auml;gt im aktuellen Haushaltsjahr 738 Milliarden Dollar. Zum Vergleich: Die USA geben mehr Geld f&uuml;r die Verteidigung aus als die nachfolgenden zehn L&auml;nder zusammen. Gesch&auml;fte mit der Regierung sind also &auml;u&szlig;erst lukrativ und machen bei US-R&uuml;stungs- und Spionagetechnologieunternehmen naturgem&auml;&szlig; einen erheblichen Teil des Umsatzes aus. Da k&ouml;nnen sich gute Verbindungen in die Regierung auszahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-11\/kuenftige-us-regierung-aussenpolitik-sicherheitspolitik-joe-biden-antony-blinken\/komplettansicht%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Argentinien beschlie&szlig;t: Ein Drittel der Corona-Kosten m&uuml;ssen die Reichsten zahlen<\/strong><br>\nW&auml;hrend in &Ouml;sterreich 80 Prozent der Krisen-Kosten Arbeitnehmer und Konsumenten zahlen, geht Argentinien einen anderen Weg: die Kosten werden fair aufgeteilt. (&hellip;)<br>\nIn Argentinien werden n&auml;mlich nun gro&szlig;e Verm&ouml;gen mit einem einmaligen Solidarit&auml;tsbeitrag besteuert. Rund 3,15 Milliarden Euro werden damit eingenommen, das sind immerhin fast ein Drittel der Corona-Kosten. Dieses Geld flie&szlig;t in das Gesundheitswesen, kleine und mittlere Unternehmen und in diverse Entwicklungsprogramme in Arbeitervierteln. Treffen wird es Verm&ouml;gen &uuml;ber 200 Millionen Pesos (ca. 2. Mio Euro).<br>\nDer argentinische Pr&auml;sident Alberto Fern&aacute;ndez erkl&auml;rt, dass das Vorhaben keineswegs eine Strafe f&uuml;r die Reichen sei, sondern der &bdquo;Startpunkt f&uuml;r ein solidarisches Argentinien&ldquo;.<br>\nDiese L&ouml;sung st&ouml;&szlig;t auf Begeisterung in vielen anderen Teilen der Welt, auch Bolivien plant bereis &auml;hnliches Konzept.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/wer-zahlt-die-corona-kosten-reiche-argentinien\/%20\">Kontrast.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin D.S.:<\/strong> Warum ist das bei uns nicht m&ouml;glich? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Einfach blank<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und die angeschlossenen Staatskanzleien der L&auml;nder sind argumentativ einfach blank. Weil sie nicht wissen, was wie wirkt, drehen sie sich immer wieder orientierungslos im Kreis und messen vor lauter Hilflosigkeit die Corona-Toten inzwischen in abgest&uuml;rzten Flugzeugen. Am Ende von stundenlangen Verhandlungen stehen Ma&szlig;nahmen, die kaum einer versteht, geschweige denn beachten d&uuml;rfte. Da hilft auch das Emotionalisieren von Sterbestatistiken nichts. Und noch etwas: Das gerade erst &uuml;berarbeitete Infektionsschutzgesetz wird durch diesen Beschluss mal eben als vollkommen nutzlos blo&szlig;gestellt.<br>\nDenn im dritten Absatz des neuen Paragraphen 28a steht, dass bei &Uuml;berschreitung eines Schwellenwertes von &uuml;ber 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen umfassende Schutzma&szlig;nahmen zu ergreifen sind, die eine effektive Eind&auml;mmung des Infektionsgeschehens erwarten lassen. Nun haben Merkel und ihre Landesf&uuml;rsten mal eben wieder einen neuen Schwellenwert beschlossen. Bei 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche sollen die umfassenden allgemeinen Ma&szlig;nahmen nochmals erweitert werden, hei&szlig;t es in dem MPK-Beschluss. Auf welcher Grundlage, fragt man sich da. Da muss wohl rasch ein viertes Bev&ouml;lkerungsschutzgesetz im Eilverfahren her.<br>\nEs sind aber auch wieder Dinge beschlossen worden, die Gerichte bereits verworfen haben, wie absurde Quadratmeter-Regeln in Gesch&auml;ften. Es sei nicht erkennbar, warum sich das Coronavirus in gr&ouml;&szlig;eren L&auml;den anders verhielte, als in kleineren Gesch&auml;ften, so die Begr&uuml;ndung aus dem Mai. Die Beachtung von Rechtsprechung und vor allem die Evidenz ist das Problem dieses Krisenmanagements. Erkenntnisse werden ignoriert oder gar nicht erst versucht, sie zu gewinnen. Das RKI mit seinem Datensalat bildet immer noch die alleinige Grundlage f&uuml;r alle Entscheidungen. Das sollte endlich beendet werden.<br>\nGerade steigen wieder die Ansteckungen in Alten- und Pflegeheimen. Die H&auml;lfte bis zwei Drittel aller Corona-Toten kommen aus diesem Bereich. (&hellip;)<br>\nUnd vor diesem Hintergrund verlangt die Bundeskanzlerin erneut eine nationale Kraftanstrengung. Da wirkt es wie ein schlechter Scherz, dass nun endlich FFP2-Masken und Schnelltests an die Altenpflegeheime, Krankenh&auml;user und Behinderteneinrichtungen verteilt werden sollen, gegen ein kleines Entgelt nat&uuml;rlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/201126einfach-blank\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundeshaushalt in der Coronakrise &ndash; Gigantische L&ouml;cher in Aussicht<\/strong><br>\nDer Bundeshaushalt 2021 w&auml;chst auf fast eine halbe Billion Euro an. Umstritten ist, wie mit den Schulden umzugehen ist.<br>\n&bdquo;Noch nie habe er &bdquo;so gro&szlig;e Ver&auml;nderungen im Bundeshaushalt&ldquo; erlebt, sagte Eckhardt Rehberg am Freitag. Der Unions&shy;politiker sitzt seit fast 12 Jahren im Haushaltsausschuss des Bundestages. Im Vergleich zu ihrem ersten Entwurf f&uuml;r 2021 hatte die Bundesregierung k&uuml;rzlich schon 70 Milliarden Euro Ausgaben draufgepackt. Und in der Nacht zum Freitag kamen nochmal 20 Milliarden dazu &ndash; die Folgen der Finanzhilfen in der zweiten Coronawelle.<br>\nKnapp 500 Milliarden Euro Ausgaben soll der Etat nun im kommenden Jahr umfassen. Das sind etwa 150 Milliarden mehr als im normalen Vor-Corona-Jahr 2019. Im Gegensatz dazu k&ouml;nnen die Ausgaben 2021 aber nicht durch Steuereinnahmen gedeckt werden. Die Koalition aus Union und SPD plant rund 180 Milliarden Euro zus&auml;tzliche Schulden ein. Das ist etwa das Doppelte dessen, was Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) anpeilte, bevor die zweite Welle rollte.<br>\nGro&szlig;e Summen der Mehrausgaben werden beispielsweise in die November- und Dezemberhilfen f&uuml;r Unternehmen flie&szlig;en. Zus&auml;tzliche Milliarden sind f&uuml;r Impfstoffe, Atemmasken und Krankenhausfinanzierung gedacht. Ob das Zahlenwerk so Bestand habe, sei aber unklar, sagte Rehberg. Das h&auml;nge wesentlich davon ab, ob und wann Impfungen die Pandemie beenden k&ouml;nnten.<br>\nNachtragshaushalte mit noch mehr Ausgaben sind also nicht ausgeschlossen. Aber auch ein g&uuml;nstigerer Verlauf ist m&ouml;glich. 20 Milliarden Euro f&uuml;r die Coronavorsorge habe der Haushaltsausschuss grunds&auml;tzlich genehmigt, aber vorl&auml;ufig gesperrt, sodass die Abgeordneten im Einzelfall zustimmen m&uuml;ssen, erkl&auml;rte SPD-Haush&auml;lter Dennis Rohde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Bundeshaushalt-in-der-Coronakrise\/!5729463\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In der Tat stellt DIE LINKE die richtigen Fragen: &bdquo;Wir wollen vor der Wahl wissen, wer hinterher die Rechnung bezahlt&ldquo;, und gibt der Gr&uuml;nen-MdB mal eine vern&uuml;nftige Antwort: &ldquo;Sven-Christian Kindler (Gr&uuml;ne) aus, pl&auml;dierte unter anderem f&uuml;r &bdquo;l&auml;ngere Tilgungsfristen&ldquo;, f&uuml;r die Coronaschulden und forderte zus&auml;tzliche &bdquo;kreditfinanzierte Investitionen&ldquo;.&rdquo; Nur die Rolle der FDP (zusammen mit der &auml;hnlich gelagerten AfD) ist destruktiv wie immer: erst behauptet der Haush&auml;lter, &ldquo;Ausgaben und Verschuldung gingen &bdquo;weit &uuml;ber das Notwendige hinaus&ldquo;&rdquo;, und fordert dann &ldquo;Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und Mittelstand&rdquo; (g&auml;hn, was sonst?). Also noch mehr staatliche Schulden, eine Sekunde, nachdem sich die FDP &uuml;ber die &ldquo;steigende Schuldenlast&rdquo; beschwert hat &ndash; und Steuergeschenke an die Reichsten der Reichen zulasten der gro&szlig;en Mehrheit. Nur dreist und dumm und im &Uuml;brigen &uuml;berhaupt nicht im Interesse der Unternehmen, denen Steuersenkungen mangels Gewinnen &uuml;berhaupt nichts n&uuml;tzen, aber mehr Ums&auml;tze, h&ouml;here Einnahmen (egal ob staatliche oder von privaten Konsumenten) aber schon. Die FDP vertritt h&ouml;chstens die Interessen der Minderheit der sehr gut verdienenden Unternehmen, schadet aber aktiv denjenigen, denen die Nachfrage fehlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Linke Globalisierungskritik &ndash; Aus Versehen Hand in Hand<\/strong><br>\nAuch Nationalisten wie Trump lehnen gro&szlig;e Freihandelsabkommen meist ab. Das sollte Progressiven zu denken geben.<br>\nWas haben das katholische Hilfswerk Misereor und Donald Trump gemeinsam? Oft lehnen sie internationale Handelsabkommen ab. Die Kirchenorganisation aus Aachen warnt davor, den geplanten Vertrag zwischen der Europ&auml;ischen Union und den s&uuml;damerikanischen Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay sowie Uruguay zu unterschreiben. Der Nochregierungschef aus Washington hat das EU-USA-Handelsabkommen TTIP auf Eis gelegt und trat aus einer Vereinbarung mit pazifisch-asiatischen Staaten (TPP) aus.<br>\nWie halten wir es mit der Globalisierung? Diese Frage ist gerade wieder sehr aktuell. Manche EU-Mitgliedsregierungen, Gr&uuml;ne und Gewerk&ndash;schaf&ndash;te&ndash;r:innen warnen vor dem geplanten Freihandelsabkommen mit den s&uuml;damerikanischen Mercosur-Staaten. Es f&ouml;rdere die Abholzung des Amazonaswaldes, lautet ein Argument.<br>\nAuch Rechte und Nationalisten wie Trump kritisieren die Globalisierung. Gewiss lehnen sie den grenz&uuml;berschreitenden Wirtschaftsaustausch und internationale Abkommen aus anderen Gr&uuml;nden ab als Linksliberale. Viele Leute bei Misereor betrachten Trump und die anti&ndash;demokratischen &ndash;Organisationen, die ihn unter&ndash;st&uuml;tzen, als politische Gegner. Wenn Progressive im Ergebnis jedoch dasselbe fordern wie Rechte, sollten sie sich Gedanken machen. Fortschritts&ndash;orientierte &ndash;Menschen m&uuml;ssen den Welthandel heute nicht nur vor rechten Globalisierungs&ndash;kritikern in Schutz nehmen, sondern auch vor China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linke-Globalisierungskritik\/!5729543\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Weil Trump gegen Freihandelsabkommen ist (was in der Pauschalit&auml;t schon mal nicht stimmt &ndash; Trump hat u. a. das NAFTA-Nachfolgeabkommen USMCA verhandelt und in Kraft gesetzt) und eine Zeitlang eine fraglos protektionistische Politik verfolgt hat (was u. a. auch die EU und China ab und zu tun), soll die Linke, aus der doch die (v&ouml;llig berechtigte) Globalisierungskritik kommt (siehe attac), *f&uuml;r* Freihandelsabkommen eintreten? Was f&uuml;r eine verquere &ldquo;Logik&rdquo;, die das eigene Denken au&szlig;er Kraft setzt, ist das denn? Und Behauptungen wie die, dass &ldquo;Linke&rdquo; &uuml;ber Freihandelsabkommen (im konkreten Fall: Mercosur) politischen Einfluss auf die Handelspartner aus&uuml;ben k&ouml;nnten, dass Freihandelsabkommen mehr Wohlstand schafften (unbewiesen und angesichts der massiven Umweltzerst&ouml;rung eher eine Wohlstandsvernichtung) und der gewachsene Wohlstand auch den &Auml;rmsten zugute kommen kann (theoretisch m&ouml;glich, aber im allgemeinen nicht vorgesehen und bei Bolsonaro unwahrscheinlich), kommen normalerweise aus der wirtschaftsliberalen Ecke oder von Unternehmenslobbyisten. Und in diesem Fall von der taz, die sich in der Ecke mit den Wirtschaftslobbyisten anscheinend ganz wohl f&uuml;hlt, weil es (scheinbar) nicht die Ecke von Trump ist. Ich kann nur noch den Kopf sch&uuml;tteln.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wird Google unser aller Chefredakteur?<\/strong><br>\nGoogle entziehe Website-Betreibern die Lebensgrundlage, f&uuml;rchtet der Verlegerverband Schweizer Medien in einer Aussendung.<br>\nZ&uuml;rich &ndash; &bdquo;Google setzt die Medienbranche immer weiter unter Druck&ldquo;, schreibt Andreas H&auml;uptli,<br>\nGesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Verlegerverbandes Schweizer Medien, in seinem Newsletter. und er nennt &bdquo;drei Beispiele, die aufhorchen lassen&ldquo;.<br>\nAnfang des Jahres habe Google angek&uuml;ndigt, Third-Party-Cookies &ndash; die f&uuml;r die Medienunternehmen &auml;u&szlig;erst wichtig sind f&uuml;r die Werbesteuerung &ndash; im Chrome-Browser (Marktanteil weltweit: 70 Prozent) ab sp&auml;testens 2022 zu unterdr&uuml;cken.<br>\nZudem habe diesen Oktober Google angek&uuml;ndigt, die Suchresultate noch ausgekl&uuml;gelter anzuzeigen. Mit umfangreichen Snippets werden die Suchenden aber auch schon heute direkt auf der Google-Seite informiert. &bdquo;Nutzer m&uuml;ssen also nicht mehr auf den Link zur Original-Website klicken&ldquo;, so H&auml;uptli.<br>\nEbenfalls im Oktober wurde Google Showcase gestartet. &bdquo;Google spielt sich jetzt auch noch als Chefredakteur des www auf. Der Tech-Gigant entscheidet mit welchen Medienh&auml;usern zusammengearbeitet wird und damit auch, wer f&uuml;r seine Inhalte Geld erh&auml;lt. Google gibt damit seine Neutralit&auml;t auf&ldquo;, erkl&auml;rt der Verbandsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.newsroom.de\/news\/aktuelle-meldungen\/vermischtes-3\/wird-google-unser-aller-chefredakteur-914986\/%20\">newsroom.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: &laquo;Sobald die Konkurrenten eine faire Chance haben, wird Google auf einen Schlag 20 Prozent seines Marktanteils verlieren&raquo;<\/strong><br>\nGabriel Weinberg macht Google und Co. mit seiner Suchmaschine DuckDuckGo immer mehr Konkurrenz. Im Gespr&auml;ch erkl&auml;rt er, wieso er auf den diskreten Umgang mit pers&ouml;nlichen Daten so viel Wert legt und warum er vehement f&uuml;r regulatorische Eingriffe ist. (&hellip;)<br>\n&laquo;Denn derzeit kann im Wettbewerb um verhaltensorientierte Daten niemand mit Google und Facebook mithalten. &Auml;ndern sich jedoch die Spielregeln, kommen wieder andere Werbeunternehmen oder gar normale Softwareunternehmen ins Spiel.&raquo;<br>\nGabriel Weinberg pl&auml;diert f&uuml;r regulatorische Vorgaben. &laquo;Die Konsumenten m&uuml;ssen auf ihren Ger&auml;ten jede beliebige Suchmaschine mit einem Klick als Standard einrichten k&ouml;nnen&raquo;, fordert er und geht noch einen Schritt weiter: &laquo;Die Internetsurfer sollen dem Betreiber einer Website durch das Umlegen eines Schalters im Browser verbindlich verbieten k&ouml;nnen, private Daten zu sammeln und zu verkaufen.&raquo; Um das &laquo;first party tracking&raquo; zu begrenzen, hat DuckDuckGo in den USA die Do Not Track Act von 2019 mit auf den Weg gebracht und z&auml;hlt zu den Gr&uuml;ndungsmitgliedern von Global Privacy Control, die sich um den Schutz privater Daten k&uuml;mmert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/wirtschaft\/sobald-die-regulierung-kommt-wird-google-auf-einen-schlag-20-prozent-seines-marktanteils-verlieren-ld.1586835?ga=1&amp;kid=_2020-11-26&amp;mktcid=nled&amp;mktcval=165_2020--11-27\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Keine Alternative und keine Ahnung von Rente<\/strong><br>\n&raquo;Wer nach Jahren des Wartens ein solides rentenpolitisches Konzept der AfD erwartet hatte, d&uuml;rfte bitter entt&auml;uscht sein. Anstatt eines soliden und durchfinanzierten Konzeptes legt die Partei auf nicht einmal 100 Zeilen &uuml;berwiegend v&ouml;llig undurchdachte und nicht finanzierte Reformideen vor, schreibt aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD ab und ruft uns zur z&uuml;gigen Zeugung von m&ouml;glichst vielen Kindern auf. Dass etwa jede sechste Beitragszahlerin und jeder sechste Beitragszahler in die Rentenversicherung eine ausl&auml;ndische Staatsangeh&ouml;rigkeit hat und unser Rentensystem ohne diese Menschen zusammenbrechen w&uuml;rde, blendet die Partei hingegen aus. Rentenpolitische Kompetenz sieht anders aus&laquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zum Sozialparteitag der AfD in Kalkar. Birkwald weiter:<br>\n&raquo;Die AfD schiebt die Schuld an dem gro&szlig;en rentenpolitischen Reformbedarf auf die gesellschaftliche Emanzipation der Frau. Die marktradikale Rentenk&uuml;rzungspolitik der vergangenen 20 Jahre erw&auml;hnt sie interessanterweise nicht. Frei nach dem Motto: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Insgesamt ist bei dem Sozialparteitag der AfD f&uuml;r die Rentenpolitik so wenig herausgekommen, dass sie sich den Aufwand auch h&auml;tten sparen k&ouml;nnen &ndash; Kopfsch&uuml;ttel!<br>\nIm Hinblick auf die Abschl&auml;ge beim Renteneintritt vor der Regelaltersgrenze h&auml;lt die AfD an den Abschl&auml;gen fest und will sie sogar noch versch&auml;rfen. Die Zuschl&auml;ge in H&ouml;he von 0,5 Prozent je Monat bei Besch&auml;ftigung &uuml;ber die Regelaltersgrenze hinaus sollen aber offenkundig abgeschafft werden. Auch die Kopplung des Rentenniveaus an die durchschnittliche Lebenserwartung ist nichts anderes als eine Rentenk&uuml;rzung. Das ist absolut arbeitnehmerfeindlich! DIE LINKE fordert hingegen ein Rentenniveau von 53 Prozent und dass jede und jeder sp&auml;testens ab 65 abschlagsfrei in Rente gehen k&ouml;nnen muss, nach 40 Beitragsjahren auch schon ab 60 Jahren.<br>\nDer Vorschlag zur Bek&auml;mpfung von Altersarmut ist hochgradig skurril. Die AfD will Menschen mit Renteneink&uuml;nften von 3.000 Euro und mehr einen Anspruch auf &sbquo;Grundsicherung im Alter&lsquo;, also auf das Rentner Hartz IV, zubilligen. Die AfD verwechselt offensichtlich soziale Gerechtigkeit mit einem staatlichen F&uuml;rsorgeanspruch f&uuml;r Alle.<br>\nWir LINKEN fordern, dass der gesetzliche Mindestlohn auf mindestens zw&ouml;lf Euro angehoben, die Tarifbindung verbessert und die Allgemeinverbindlicherkl&auml;rung erleichtert werden. Und wir fordern, eine einkommens- und verm&ouml;gensgepr&uuml;fte Solidarische Mindestrente in H&ouml;he von zun&auml;chst 1050 Euro netto (1.200 Euro ab November 2021) einzuf&uuml;hren &ndash; gegebenenfalls erg&auml;nzt um ein reformiertes Wohngeld in teuren Kommunen, sowie dass alle Menschen mit Erwerbseinkommen &ndash; auch Bundestagsabgeordnete &ndash; in die Gesetzliche Rentenversicherung mit einbezogen werden (Drs. 19\/17255). So verhindert man Altersarmut fl&auml;chendeckend und zielgenau.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/linksfraktion\/photos\/a.128711298433\/10157810647663434%20\">Fraktion Die Linke. im Bundestag via Facebook<\/a>\n<p><strong>Dazu: Meuthens kleiner Punktsieg<\/strong><br>\nDarauf hatte die AfD lange gewartet. Sieben Jahre nach ihrer Gr&uuml;ndung hat die Partei ein Rentenkonzept verabschiedet. Nach mehrst&uuml;ndiger Debatte stimmten 88,6 Prozent der Delegierten auf dem Bundesparteitag in Kalkar einem Leitantrag zur Sozialpolitik zu.<br>\nDas Papier, in dem die Rente den Kern bildet, war in seinen Grundz&uuml;gen bereits im Fr&uuml;hjahr als Kompromiss zwischen dem wirtschaftsliberalen Teil und den Bef&uuml;rwortern des umlagefinanzierten Systems um Albrecht Glaser ausgearbeitet worden, dem Vorsitzenden der AfD-Bundesprogrammkommission.<br>\nCo-Parteichef J&ouml;rg Meuthen hatte einst f&uuml;r einen langfristigen Ausstieg aus dem jetzigen System und eine Hinwendung zu einer st&auml;rker kapitalfinanzierten Rente geworben, sich damit aber intern nicht durchgesetzt. Den Leitantrag trug er mit, wie er am Samstagmorgen gegen&uuml;ber dem Sender Phoenix beteuerte.<br>\nIm Leitantrag bekennt sich die AfD zum Sozialstaat, der sozialen Marktwirtschaft und &raquo;zur Solidarit&auml;t und gegenseitigen Hilfe innerhalb unseres Volkes&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-gibt-sich-beim-bundesparteitag-ein-rentenkonzept-a-065f4ca3-0886-40c4-96bd-db2e516f9213%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist zumindest irritierend. Bei der Rententhematik hat sich Herr Meuthen &bdquo;intern nicht durchgesetzt&ldquo;. Die politischen Corona-Ma&szlig;nahmen lehnt diese Partei ab. Auch damit k&ouml;nnte sie dem progressiven Lager empfindlich schaden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53486\">Die AfD, die Rente und das Kronjuwel der Linken<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67054\">Debatte zum Infektionsschutzgesetz &ndash; Steilvorlage f&uuml;r die AfD<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein wenig schmunzeln musste ich, als bei der Berichterstattung zum AfD-Parteitag Meuthen immer wieder als der &bdquo;Gem&auml;&szlig;igte&ldquo; bezeichnet wurde, der gegen die Radikalen in seiner Partei ank&auml;mpft. Zumindest was die Rentenpolitik ist Meuthen der Radikale. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Sternekoch Tim Raue: &bdquo;Insolvenzen werden rieseln wie Nadeln vom Weihnachtsbaum&ldquo;<\/strong><br>\nStarkoch Tim Raue ist sich sicher, dass die verl&auml;ngerten Corona-Ma&szlig;nahmen schwerwiegende Folgen f&uuml;r die Gastronomie haben werden. Er beschreibt die derzeitige Lage als &bdquo;enorm belastend&ldquo; und bef&uuml;rchtet, dass viele L&auml;den dies nicht &uuml;berleben werden.<br>\nDer Berliner Spitzenkoch Tim Raue (46) rechnet mit schweren Folgen der verl&auml;ngerten Corona-Zwangspause. &bdquo;Dass die Regierung uns Hilfsma&szlig;nahmen ank&uuml;ndigt, klingt gut, aber was wir bekommen werden, wird dem Gewinn der Vorjahre nicht ann&auml;hernd nahe kommen&ldquo;, sagte Raue der Deutschen Presse-Agentur. &bdquo;Verluste und Insolvenzen werden im Januar so reichlich rieseln wie die trockenen Nadeln vom Weihnachtsbaum.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAls Unternehmer sei die Lage enorm belastend. &bdquo;T&auml;glich um die Existenz zu k&auml;mpfen, ist gro&szlig;e Schei&szlig;e.&ldquo; Mit Blick auf eine m&ouml;gliche Wieder&ouml;ffnung sagte Raue: &bdquo;Wir versuchen so flexibel wie m&ouml;glich zu handeln, und wenn man es uns erlaubt, werden wir umgehend auf den Restaurantbetrieb zur&uuml;ckstellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/enorm-belastende-lage-sternekoch-tim-raue-insolvenzen-werden-rieseln-wie-nadeln-vom-weihnachtsbaum_id_12713839.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> &ldquo;T&auml;glich um die Existenz zu k&auml;mpfen, ist gro&szlig;e Schei&szlig;e.&rdquo; Dieser Aussage von Sternekoch Tim Raue stimme ich uneingeschr&auml;nkt zu. Die neue Erfahrung des Berliner Spitzenkochs machen Millionen von Menschen seit Jahren, sie halten sich m&uuml;hsam mit Hartz 4 oder L&ouml;hnen im Niedriglohnsektor &uuml;ber Wasser, leiden unter exorbitant hohe Mieten. Raue lebte beruflich bisher in einer Welt mit den Sch&ouml;nen, Reichen oder Wohlhabenden, die sich auch auf Kosten der Armen in seinen teuren Lokalen kunstvoll zubereitete Speisen leisten konnten. War mit ihnen auf Du und Du. Wo Reichtum herrscht, entsteht Armut auf der anderen Seite Reiche Immobilienbesitzer profitieren von hohen Wohnungs- oder Gewerbemieten, die Mieter und Gewerbemieter belasten, von steigenden Grundst&uuml;cks- und H&auml;userpreisen. <\/em><\/p>\n<p><em>Ob Tim Raue, der aus kleinen Verh&auml;ltnissen stammt und finanziell jetzt selbst in der Klemme steckt, diesen Zusammenhang kennt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pflegenotstand<\/strong><br>\nPolitisch verursacht &ndash; politisch unl&ouml;sbar<br>\nAbstract: Der Wirkungsgrad von Politik ist negativ, d.h. sie erzeugt mehr Probleme als sie l&ouml;st, und die von ihr gel&ouml;sten Probleme sind in der Regel zuvor von ihr selbst erzeugt. Die Begr&uuml;ndung der These wird am Beispiel des &ldquo;Pflegenotstandes&rdquo; ausgef&uuml;hrt. Es beginnt mit einer Beschreibung des Ist-Zustandes, hinsichtlich Zahl, Einkommen und Wertsch&auml;tzung von Pflegekr&auml;ften.<br>\nAlle drei Indikatoren sind im Wert deutlich zu niedrig &ndash; und das bei deutlich zu hoher Arbeitsbelastung. Nach einhelliger Meinung der Experten wird sich an diesem Missverh&auml;ltnis in den n&auml;chsten Jahren nichts &auml;ndern. Die Folge f&uuml;r die Pflegebed&uuml;rftigen: Sie k&ouml;nnen weiterhin nicht angemessen versorgt werden. Eine Schande in einem der reichsten L&auml;nder der Erde, das sich in Art. 20 GG &ldquo;sozialer Bundesstaat&rdquo; nennt.<br>\nNach der Beschreibung des Ist-Zustandes wird der Verursacher detektiert: die Politik. Inzwischen zwar aus dem Schlaf erwacht, hat die politische Klasse den desolaten Zustand nicht nur verursacht, sondern ist auch unf&auml;hig, ihn zu beseitigen. Grund ist ein Systemfehler: Es fehlt der Zusammenhang von prospektivem Denken und prophylaktischem Handeln. Deshalb sehe ich auf absehbare Zeit nur eine M&ouml;glichkeit, das Problem &ldquo;Pflegenotstand&rdquo; zumindest zu entsch&auml;rfen: mit privatem Engagement im Schutzraum der Familie. Dass und wie dies m&ouml;glich ist, skizziere ich anhand von vier Regeln, im Sinne von praktischen Empfehlungen f&uuml;r pflegende Familienangeh&ouml;rige.<br>\nWichtig ist: Meine Ausf&uuml;hrungen basieren nicht auf den &uuml;blichen &ldquo;Recherchen&rdquo;, sondern auf eigener Erfahrung: Ich habe meine Mutter f&uuml;nf Jahre lang zu Hause bis zu ihrem letzten Atemzug im 98. Lebensjahr gepflegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pflegenotstand-4973775.html?seite=all%20\">Winfried D&rsquo;Avis in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verb&auml;ndeb&uuml;ndnis fordert erneutes K&uuml;ndigungs- und Kreditmoratorium f&uuml;r mindestens sechs Monate<\/strong><br>\nAnl&auml;sslich der Verl&auml;ngerung des Lock-Downs fordern der Parit&auml;tische Gesamtverband, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Deutsche Mieterbund (DMB) eine sofortige Erneuerung des K&uuml;ndigungs- und Kreditmoratoriums f&uuml;r mindestens sechs Monate.<br>\nDie Krise ist nicht vorbei. Die Menschen k&auml;mpfen bereits seit neun Monaten mit den Folgen der Corona-Pandemie, weitere Wochen oder Monate werden folgen. Die andauernden Corona-Ma&szlig;nahmen bedeuten Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit f&uuml;r Millionen. Ende August hatten rund 15,5 Millionen Haushalte wegen der Krise weniger Einkommen zur Verf&uuml;gung. Rund drei Viertel der betroffenen Haushalte mussten auf bis zu 30 Prozent ihres regul&auml;ren Einkommens verzichten. Die Reall&ouml;hne sanken im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent, bei den unteren Leistungsgruppen sogar um bis zu 8,9 Prozent. (&hellip;)<br>\nAnl&auml;sslich des ersten Corona-Lockdowns beschloss der Bundestag ein K&uuml;ndigungs- und Kreditmoratorium.<br>\nDurch letzteres mussten Banken Raten von Verbraucherdarlehensvertr&auml;gen f&uuml;r drei Monate stunden, wenn Verbraucher pandemiebedingt in Zahlungsschwierigkeiten geraten waren. Das half besonders Verbrauchern, die ihr Haus oder ihre Wohnung abbezahlen und infolge der Krise tempor&auml;re Einkommenseinbu&szlig;en zu verkraften hatten. Die Ma&szlig;nahme lief bereits im Juni aus, die M&ouml;glichkeit einer Verl&auml;ngerung nutzte die Bundesregierung nicht.<br>\nTrotz sinkender Einnahmen besteht die Pflicht der Mieterinnen und Mieter zur vollst&auml;ndigen Mietzahlung. Bis Ende Juni sch&uuml;tzte das K&uuml;ndigungsmoratorium Mieterinnen und Mieter vor dem Verlust ihrer Wohnung und Gesch&auml;ftsr&auml;ume, wenn sie corona-bedingt nicht in der Lage waren, ihre Mieten zu zahlen. Entgegen der dringenden Empfehlung aus Teilen der Politik und von Verbraucher- und Sozialverb&auml;nden, es zu verl&auml;ngern, lief das Moratorium aufgrund der Blockadehaltung der CDU\/CSU im Sommer aus. Seit Juli gilt wieder das normale K&uuml;ndigungsrecht des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches.<br>\nDas hei&szlig;t im Klartext: Jeder und jedem, die oder der seine Miete nicht zahlen kann, droht schon nach einer Monatsmiete und einem Cent Mietr&uuml;ckstand die fristlose K&uuml;ndigung und damit in aller Regel der Wohnungsverlust. Und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die Mieterin oder der Mieter die eigene Zahlungsunf&auml;higkeit selbst verschuldet hat oder ob staatlich verordnete Gesch&auml;ftsschlie&szlig;ungen und Einkommenseinbu&szlig;en die Gr&uuml;nde f&uuml;r die ausstehenden Mietzahlungen sind. Mieterinnen und Mietern bleibt in diesem Fall letztlich nur, auf die Solidarit&auml;t ihrer Vermieterin oder ihres Vermieters zu hoffen.<br>\nEin erneuter K&uuml;ndigungsschutz b&ouml;te all denen Sicherheit, die nicht mit dem Verst&auml;ndnis ihrer Vermieterinnen und Vermieter rechnen k&ouml;nnen. Diese Sicherheit ist in der momentanen Krisenzeit essentiell und mit einem erneuten K&uuml;ndigungsmoratorium schnell und sogar ohne Kosten f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand zu realisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/fachinfo\/verbaendebuendnis-fordert-erneutes-kuendigungs-und-kreditmoratorium-fuer-mindestens-sechs-monate\/%20\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Chinas System der testbasierten Gesundheitscodes richtungsweisend<\/strong><br>\nWeitere chinesische Botschaften haben sich der Entscheidung angeschlossen, dass vor einer Einreise nach China ein Gesundheitscode, der auf den Ergebnissen von Coronavirus-Nukleins&auml;ure- und Antik&ouml;rpertests basiert, eingereicht werden muss. Dies k&ouml;nnte Aufschluss dar&uuml;ber geben, wie ein globaler Mechanismus zur gegenseitigen Anerkennung von Gesundheitscodes in der Zukunft aussehen wird. (&hellip;)<br>\nDer gr&uuml;ne Gesundheitscode als Voraussetzung f&uuml;r das Boarding von Fl&uuml;gen &bdquo;klingt nach einem guten Plan&rdquo;, und wenn der Ansatz zur Sicherung des internationalen Reiseverkehrs weltweit anerkannt wird &ndash; durch rechtsverbindliche Protokolle zur technischen Zusammenarbeit zwischen China und anderen L&auml;ndern &ndash;, werde es einen globalen Mechanismus zur gegenseitigen Anerkennung von Gesundheitscodes geben, sagte Liu Dingding, ein in Beijing ans&auml;ssiger Beobachter des Internetsektors, am Donnerstag gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nAbgesehen von Datenschutzbedenken und den Herausforderungen f&uuml;r die Koordinierung des Systems selbst, bemerkten einige Experten auch, dass medizinische Einrichtungen und Krankenh&auml;user, die die Testergebnisse herausgeben, vertrauensw&uuml;rdig sein m&uuml;ssten, um den reibungslosen Betrieb eines solchen Systems zu gew&auml;hrleisten. Denn das System basiere nicht nur auf Technologie, sondern auch auf gegenseitigem Vertrauen.<br>\nDas System werde dabei helfen, den internationalen Austausch wieder aufzunehmen und gleichzeitig die &ouml;ffentliche Gesundheit zu gew&auml;hrleisten, ist sich Bai Ming, stellvertretender Direktor des Internationalen Marktforschungsinstituts des Handelsministeriums, sicher. Er machte deutlich, dass ein ungenaues negatives Ergebnis die Empf&auml;ngerl&auml;nder in die Irre f&uuml;hren und die Eind&auml;mmung des Virus behindern w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-11\/27\/content_76955193.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><strong>Dazu: Covid-19: China pushes for QR code based global travel system<\/strong><br>\nChinese President Xi Jinping has called for a &ldquo;global mechanism&rdquo; that would use QR codes to open up international travel. (&hellip;)<br>\nMr Xi made the comments at the G20 summit, an online meeting of heads of state from the world&rsquo;s 20 largest economies, which was hosted by Saudi Arabia over the weekend.<br>\nHe said the codes could be used to recognise &ldquo;health certificates based on nucleic acid test results&rdquo;, according to a transcript published by Chinese state news agency Xinhua.<br>\nMr Xi didn&rsquo;t go into further detail about how the travel scheme might work, or how closely it would be modelled on China&rsquo;s QR code apps, which have been used to help contain the virus on the mainland.<br>\n&ldquo;We hope more countries will join this mechanism,&rdquo; he added.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bbc.com\/news\/business-55039662\">BBC<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/known-traveller-2\/\">&bdquo;Know-Traveller&ldquo;<\/a> Konzept wird also zuerst von China umgesetzt. Das ist alles andere als &uuml;berraschend. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Generation Corona: Krise l&auml;sst Lebenszufriedenheit der Kinder deutlich sinken<\/strong><br>\nEs ist ein Paradox: Kinder sind durch das Coronavirus gesundheitlich am wenigsten gef&auml;hrdet. Dennoch leiden sie mit am meisten unter den Folgen der Pandemie. Denn gerade in ihrer Lebensphase sind soziale Kontakte und Routine im Alltag besonders wichtig. Die Kontaktverbote hatten &ndash; und haben &ndash; f&uuml;r Kinder und Jugendliche deshalb besonders gravierende Folgen.<br>\nDies zeigt die internationale Studie &ldquo;COVID KIDS&rdquo;, die von Forscherinnen und Forschern der Universit&auml;ten T&uuml;bingen und Luxemburg durchgef&uuml;hrt wurde. Sie macht deutlich: Seit der Pandemie geht es Kindern und Jugendlichen in Deutschland deutlich schlechter.<br>\nGaben f&uuml;r die Zeit vor der Pandemie mehr als 95 Prozent der Befragten aus Deutschland an, mit ihrem Leben zufrieden oder sehr zufrieden gewesen zu sein, so waren dies f&uuml;r die Zeit w&auml;hrend der Pandemie nur noch 53 Prozent. Ein besonders beunruhigendes Ergebnis ist, dass mehr als die H&auml;lfte der befragten deutschen Grundschulkinder w&auml;hrend der Schulschlie&szlig;ungen vor den Sommerferien fast nie Kontakt zu ihren Lehrpersonen hatte. (&hellip;)<br>\nProfessor Sascha Neumann vom Institut f&uuml;r Erziehungswissenschaft der Universit&auml;t T&uuml;bingen und Claudine Kirsch und Pascale Engel de Abreu von der Universit&auml;t Luxemburg befragten im Fr&uuml;hjahr online mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche zu ihren Erfahrungen in der Corona-Zeit. Die Befragten kamen aus Brasilien, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz und waren im Alter zwischen 6 und 16 Jahren. &Uuml;ber 1.700 Kinder und Jugendliche f&uuml;llten den Fragebogen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz aus. &ldquo;Es war uns wichtig, die Kinder selbst zu Wort kommen zu lassen&rdquo;, sagt Kindheitsforscher Neumann.<br>\nDie Studie ergab, dass die Lebenszufriedenheit der Kinder und Jugendlichen w&auml;hrend der Pandemie deutlich zur&uuml;ckging, am st&auml;rksten in Brasilien. Auch in Deutschland war der R&uuml;ckgang st&auml;rker als etwa in Luxemburg und der Schweiz. In allen L&auml;ndern waren es Freunde und Personen aus dem famili&auml;ren Umfeld, die den Befragten am meisten gefehlt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/ratgeber\/kind-familie\/generation-corona-krise-laesst-lebenszufriedenheit-kinder-deutlich-sinken-35302836\">Web.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>A closer look at U.S. deaths due to COVID-19<\/strong><br>\nEditor&rsquo;s Note: After The News-Letter published this article on Nov. 22, it was brought to our attention that our coverage of Genevieve Briand&rsquo;s presentation &ldquo;COVID-19 Deaths: A Look at U.S. Data&rdquo; has been used to support dangerous inaccuracies that minimize the impact of the pandemic.<br>\nWe decided on Nov. 26 to retract this article to stop the spread of misinformation, as we noted on social media. However, it is our responsibility as journalists to provide a historical record. We have chosen to take down the article from our website, but it is available here as a PDF. (&hellip;)<br>\nBriand was quoted in the article as saying, &ldquo;All of this points to no evidence that COVID-19 created any excess deaths. Total death numbers are not above normal death numbers.&rdquo; This claim is incorrect and does not take into account the spike in raw death count from all causes compared to previous years. According to the CDC, there have been almost 300,000 excess deaths due to COVID-19. Additionally, Briand presented data of total U.S. deaths in comparison to COVID-19-related deaths as a proportion percentage, which trivializes the repercussions of the pandemic. This evidence does not disprove the severity of COVID-19; an increase in excess deaths is not represented in these proportionalities because they are offered as percentages, not raw numbers.<br>\nBriand also claimed in her analysis that deaths due to heart diseases, respiratory diseases, influenza and pneumonia may be incorrectly categorized as COVID-19-related deaths. However, COVID-19 disproportionately affects those with preexisting conditions, so those with those underlying conditions are statistically more likely to be severely affected and die from the virus.<br>\nBecause of these inaccuracies and our failure to provide additional information about the effects of COVID-19, The News-Letter decided to retract this article. It is our duty as a publication to combat the spread of misinformation and to enhance our fact-checking process. We apologize to our readers.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/webcache.googleusercontent.com\/search?q=cache:jg06Kqj1tvsJ:https:\/\/www.jhunewsletter.com\/article\/2020\/11\/a-closer-look-at-u-s-deaths-due-to-covid-19+&amp;cd=1&amp;hl=en&amp;ct=clnk&amp;gl=uk&amp;client=safari%20\">The Johns Hopkins News-Letter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>G&uuml;nther Oettinger nimmt mehrere Lobby-Jobs an<\/strong><br>\n13 neue Jobs hat sich der ehemalige EU-Kommissar Oettinger genehmigen lassen, auch bei Lobbyfirmen. Geplant ist au&szlig;erdem ein Posten beim ungarischen Innovationsrat &ndash; auf Wunsch von Viktor Orb&aacute;n.<br>\nWohl kaum einer l&auml;sst sich seine Zeit als Politiker mehr vergolden als G&uuml;nther Oettinger: Im ersten Jahr nach dem Ausscheiden aus der EU-Kommission hat er sich 13 neue Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse genehmigen lassen &ndash; mehr als jedes andere Mitglied der EU-Kommission von Jean-Claude Juncker. Dies geht aus einem Register der EU-Kommission hervor. Der Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Daniel Freund beklagte am Sonntag ein &raquo;Geschm&auml;ckle&laquo;, weil unter Oettingers neuen Arbeitgebern mehrere Lobbyfirmen seien. [&hellip;]<br>\nNeben Posten bei Stiftungen arbeitet er als Aufsichtsrat der Tunnelbohrfirma Herrenknecht und des Verm&ouml;gensverwalters Amundi oder als Beirat der Beratungsgesellschaften Deloitte und Kekst CNC. Der 67-J&auml;hrige ist zudem Kurator bei der Freiburger Denkfabrik Centrum f&uuml;r Europ&auml;ische Politik (CEP). Noch nicht entschieden hat die Kommission, ob Oettinger den ungarischen Innovationsrat leiten darf &ndash; auf Wunsch des umstrittenen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n. Vor allem aber will Oettinger Berater werden &ndash; bei seiner eigenen Beratungsgesellschaft Oettinger Consulting.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ex-eu-kommissar-guenther-oettinger-nimmt-mehrere-lobby-jobs-an-a-7f32f2b0-8324-4352-8e8f-05d97f9b0fc6\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Oettinger war als Ministerpr&auml;sident in BaW&uuml; Unternehmenslobbyist, dann als EU-Kommissar Lobbyist f&uuml;r &ldquo;Wirtschaftsinteressen&rdquo;, und nach seiner Zeit als Kommissar macht er einfach nahtlos weiter. Besonders problematisch bis unverst&auml;ndlich ist allerdings, dass er alle diese T&auml;tigkeiten noch innerhalb der (eh schon kurzen) Abk&uuml;hlungsperiode annehmen durfte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verteidigungsministerium ver&ouml;ffentlicht Fahrplan zur Drohnenbewaffnung<\/strong><br>\nIm Eiltempo will die Regierungskoalition vor der Bundestagswahl die Einf&uuml;hrung von Kampfdrohnen beschlie&szlig;en. Immer mehr SPD-Abgeordnete positionieren sich dagegen<br>\nAm 16. Dezember sollen der Haushalts- und der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestags endg&uuml;ltig &uuml;ber die Bewaffnung der aus Israel stammenden Drohnen HERON TP f&uuml;r die Bundeswehr entscheiden. Das Verteidigungsministerium hat dem Finanzministerium vor zwei Wochen eine Beschlussvorlage geschickt, die jetzt dem Bundestag zur Abstimmung zugeleitet wird. Wie teuer die Bewaffnung wird ist unklar, allein die Aufh&auml;ngepunkte f&uuml;r die gew&uuml;nschten Raketen haben 50 Millionen Euro gekostet. Alle Details zu der Munition sind als geheim eingestuft. (&hellip;)<br>\nAngeblich sei die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Herbst aus dem Verteidigungsausschuss aufgefordert worden, eine Beschlussvorlage f&uuml;r die Drohnenbewaffnung zu erstellen. Sie soll einen sogenannten Ma&szlig;gabenbeschluss des Haushaltsausschusses aufheben.<br>\nDem widerspricht der SPD-Berichterstatter f&uuml;r die Bereiche Luftwaffe und R&uuml;stungskontrolle, Karl-Heinz Brunner und wirft ihr einen &ldquo;Wahlkampfmodus&rdquo; vor. Mit der angeblichen Bitte um die Vorlage hat Brunner recht, denn gr&uuml;nes Licht kam nur von Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich, der dies aber nur in einer SPD-Runde kundgetan hatte. Dass die Koalition sich mit dem Beschluss f&uuml;r die Kampfdrohnen so beeilt, ist aber vermutlich eher das Gegenteil von &ldquo;Wahlkampfmodus&rdquo;, denn das Thema soll aus der nahenden Bundestagswahl herausgehalten werden.<br>\nWiderstand kommt nun aus der linken SPD-Str&ouml;mung DL 21, die eine Resolution gegen die Drohnenbewaffnung gestartet hat. Unter dem Motto &ldquo;Sozialdemokraten gegen Kampfdrohnen&rdquo; haben mehr als 20 SPD-Mitglieder und Abgeordnete auf einer eigens eingerichteten Webseite einen Offenen Brief an die Bundestagsfraktion verfasst. Ein Nein zu bewaffneten Drohnen sei ein &ldquo;Ja zu internationaler Kooperation f&uuml;r die L&ouml;sung der Zukunftsfragen&rdquo;. Dies w&uuml;rde auch andere Staaten zu einer solchen Entscheidung ermutigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Verteidigungsministerium-veroeffentlicht-Fahrplan-zur-Drohnenbewaffnung-4973479.html%20\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Bestandsdaten: Bundespolizei und Zoll sollen auf Passw&ouml;rter zugreifen d&uuml;rfen<\/strong><br>\nMit einem &ldquo;Reparaturgesetz&rdquo; will das Innenministerium die Regeln zur Bestandsdatenauskunft an Vorgaben aus Karlsruhe anpassen &ndash; aber auch ausweiten.<br>\nMitte Juli hatte das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) geurteilt, dass der staatliche Zugriff auf Bestandsdaten wie Name, Anschrift und E-Mail-Adressen von Nutzern begrenzt werden muss. Das Bundesinnenministerium (BMI) hat dazu jetzt einen Referentenentwurf vorgelegt. Damit will es aber nicht nur die &Uuml;bermittlungsvorschriften f&uuml;r die Dienstanbieter und die Abrufbestimmungen f&uuml;r Sicherheitsbeh&ouml;rden konkretisieren, sondern auch Befugnisse insbesondere der Bundespolizei und von Zollfahndern ausweiten. (&hellip;)<br>\nDas Vorhaben gilt als eilbed&uuml;rftig, da aufgrund der Ansage aus Karlsruhe auch der umstrittene Gesetzentwurf zur &ldquo;Bek&auml;mpfung von Rechtsextremismus und Hasskriminalit&auml;t&rdquo; auf Eis liegt. Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier (SPD) weigerte sich Anfang Oktober, die vom Bundestag im Juni beschlossene Initiative zu unterzeichnen. Die Karlsruher Richter hatten geurteilt, dass &ldquo;eine hinreichend pr&auml;zise Umgrenzung des Verwendungszwecks&rdquo; von Bestandsdaten zu gew&auml;hrleisten sei.<br>\nLaut dem &ldquo;Anti-Hass-Gesetz&rdquo; m&uuml;ssen Anbieter von Telemediendiensten wie WhatsApp, eBay, Facebook, Google mit Gmail und YouTube, Tinder &amp; Co. sensible Daten von Verd&auml;chtigen wie IP-Adressen und &ndash; in der Regel verschl&uuml;sselt gespeicherte &ndash; Passw&ouml;rter k&uuml;nftig an Sicherheitsbeh&ouml;rden herausgeben. Der Gesetzgeber will damit die M&ouml;glichkeiten zur Bestandsdatenauskunft ausdehnen. (&hellip;)<br>\nInsbesondere das Bundeskriminalamt (BKA) &ndash; prinzipiell aber auch andere Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und Geheimdienste &ndash; k&ouml;nnten so etwa Kennungen, mit denen der Zugriff auf Nutzerkonten, Endger&auml;te und auf davon r&auml;umlich getrennte Speichereinrichtungen etwa in der Cloud gesch&uuml;tzt wird, beispielsweise von sozialen Medien, Chatdiensten, Spiele-Apps, Suchmaschinen, Shops und privaten Seiten im Web, Webmail-Diensten, Podcasts und Flirt-Communities abfragen.<br>\nDas BMI will diesen breiten Zugang zu Bestandsdaten &uuml;ber den heise online vorliegenden Entwurf f&uuml;r das &ldquo;Reparaturgesetz&rdquo; nun auch der Bundespolizei sowie dem Zollkriminalamt und den Zollfahndungs&auml;mter er&ouml;ffnen. Deren Ermittler d&uuml;rften die begehrten Informationen bislang nur bei Telekommunikationsanbietern erheben, bei Betreibern von Telemedien fehle eine &ldquo;explizite Befugnisnorm&rdquo;. Diese L&uuml;cke werde jetzt &ldquo;unter gleichzeitiger Anpassung an die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts durch die Neufassung geschlossen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bestandsdaten-Bundespolizei-und-Zoll-sollen-auf-Passwoerter-zugreifen-duerfen-4973625.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Es vergeht kaum ein Tag ohne Angriff auf unsere Grundrechte! <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Wort zum Sonntag<\/strong><br>\nRobert Habecks Predigt beim Gr&uuml;nen-Parteitag &ndash; Ein Kommentar<br>\nDer Mann will Kanzler werden, aber kann er auch? In seiner Grundsatzrede zum Parteitag von B&uuml;ndnis 90 \/ Die Gr&uuml;nen hat Robert Habeck eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Er kann &hellip; ziemlich genau so viel dummes Zeug von sich geben wie seine etablierten Politiker-Kollegen. Untersch&auml;tzen sollte man das aber nicht. Der Kern seiner Prediger-haften Auslassungen ist der gr&uuml;ne Wille zur Macht. &ldquo;Die Guten&rdquo; schmei&szlig;en dann den Laden. Gem&uuml;tlicher wird es dadurch allerdings f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung nicht. Warum nicht, kann man der Rede Habecks schon entnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-Wort-zum-Sonntag-4972826.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-67488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67488"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67510,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67488\/revisions\/67510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}