{"id":67562,"date":"2020-12-01T17:01:05","date_gmt":"2020-12-01T16:01:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67562"},"modified":"2020-12-01T18:32:41","modified_gmt":"2020-12-01T17:32:41","slug":"bernies-sanders-lautes-rufen-im-walde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67562","title":{"rendered":"Bernie Sanders&#8217; lautes Rufen im Walde"},"content":{"rendered":"<p>Der als progressiv geltende Mitbewerber um die Pr&auml;sidentschaftskandidatur der Demokraten hat in einem Beitrag f&uuml;r den Guardian, den die Friedrich-Ebert-Stiftung dankenswerterweise &uuml;bersetzt hat, heftig beklagt, dass die US-Arbeitnehmer zu Unrecht dem fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Trump hinterherlaufen. Sanders begr&uuml;ndet sehr gut, dass Trump sich zu Unrecht als Freund der Arbeitnehmerschaft dargestellt habe. Er appelliert an seine eigene Partei, die Demokraten, ihre Rolle als Vertreter der Arbeitnehmerschaft wahrzunehmen. Das klingt gut. Aber wenn Sanders nicht einmal offenlegt, in welch weitem Ma&szlig;e die Demokraten von der Finanz- und der R&uuml;stungswirtschaft finanziert und beeinflusst werden und wenn er damit nicht offenlegt, warum auch die Demokraten so viele Kriege f&uuml;hren, wird sein ver&auml;ngstigtes Rufen verhallen. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><br>\nHier ist die &Uuml;berschrift und der Link zum &uuml;bersetzten und von IPG ver&ouml;ffentlichten Artikel:<\/p><blockquote><p>\n<strong><a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/was-die-demokraten-jetzt-tun-muessen-4832\/?utm_campaign=de_40_20201201&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">Was die Demokraten jetzt tun m&uuml;ssen<\/a><\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/was-die-demokraten-jetzt-tun-muessen-4832\/?utm_campaign=de_40_20201201&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">Gro&szlig;e Teile der Arbeiterschaft in den USA glauben, Donald Trump&nbsp;vertr&auml;te ihre Interessen &ndash; wie Joe Biden diese Menschen zur&uuml;ckgewinnen kann. <\/a><br>\nVon Bernie Sanders am 30. November 2020\n<\/p><\/blockquote><p>Das lohnt sich, zu lesen. Im Folgenden ist der Text mit Anmerkungen wiedergegeben: <\/p><p><strong>&bdquo;Was die Demokraten jetzt tun m&uuml;ssen&ldquo;:<\/strong><\/p><p>Nach dem bisherigen Stand der Ausz&auml;hlung stimmten fast 80 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner f&uuml;r Joe Biden. Dieses Votum gegen Donald Trumps autorit&auml;ren Eifer darf die Welt mit einem kollektiven Seufzer der Erleichterung zur Kenntnis nehmen. Doch das Wahlergebnis offenbart auch etwas, das uns Sorge bereiten sollte. Trump erhielt elf Millionen Stimmen mehr als 2016 und gewann neue Unterst&uuml;tzer in vielen notleidenden Bev&ouml;lkerungsgruppen, die von hoher Arbeitslosigkeit, gro&szlig;er Armut sowie unzureichender Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung besonders betroffen sind. Die haarstr&auml;ubendste der L&uuml;gen, die Donald Trump als Pr&auml;sident pausenlos verbreitet, ist die Behauptung, er und seine Regierung seien die Freunde der Arbeiterinnen und Arbeiter in unserem Land.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Offenbar haben die Not leidenden Bev&ouml;lkerungsgruppen auch den Demokraten nicht vertraut. Oder die US-Medien sind so einseitig, dass sie diese Verdienste um die &bdquo;kleinen&ldquo; Leute, falls es diese gegeben hat, nicht ausreichend gew&uuml;rdigt haben.<\/em><\/p><p>Die Wahrheit ist, dass Trump in seine Administration mehr Milliard&auml;re geholt hat als jeder Pr&auml;sident vor ihm. In die Bundesbeh&ouml;rde f&uuml;r Arbeitsbeziehungen (National Relations Labor Board, NRLB) berief er vehement arbeitnehmerfeindliche Vertreter. Superreichen und Gro&szlig;unternehmen bescherte er &uuml;ppige Steuererleichterungen, w&auml;hrend er massive Einschnitte bei Bildung, Wohnungsbau und Ern&auml;hrungsprogrammen ins Spiel brachte. Trump hat versucht, bis zu 32 Millionen Menschen ihre bestehende Gesundheitsversorgung zu nehmen, und stellte Haushaltspl&auml;ne auf, die bei den Krankenversicherungssystemen Medicare und Medicaid und den sozialen Sicherungssystemen K&uuml;rzungen in zweistelliger Milliardenh&ouml;he vorsahen.<\/p><p>Trotzdem glauben Teile der Arbeiterschaft in unserem Land immer noch, Donald Trump st&uuml;nde auf ihrer Seite. Wie ist das zu erkl&auml;ren? In einer Zeit, in der Millionen von Amerikanern in Angst und Sorge leben, aufgrund von unfairen Tarifvertr&auml;gen ihre Jobs verloren haben und die gleichen Reall&ouml;hne bekommen wie vor 47 Jahren, war Trump in den Augen seiner Anh&auml;nger ein knallharter Typ und ein &bdquo;Fighter&ldquo;, der sich scheinbar t&auml;glich gegen alles und jeden in den Kampf warf.<\/p><p>Er ernannte sich selbst zum Feind des &bdquo;Washingtoner Sumpfes&ldquo; und fiel nicht nur &uuml;ber die Demokraten, sondern auch &uuml;ber Republikaner her, die nicht hundertprozentig seiner Linie folgten. Er griff sogar Mitglieder seiner eigenen Administration an und erkl&auml;rte sie zu Vertretern des &bdquo;deep state&ldquo;. Er attackiert die Staats- und Regierungschefs von L&auml;ndern, die seit langem unsere Verb&uuml;ndeten sind, sowie Gouverneure, B&uuml;rgermeister und unsere unabh&auml;ngige Justiz. Er gei&szlig;elt die Medien als &bdquo;Volksfeinde&ldquo; und beschimpft hemmungslos Einwanderer, Frauen, die unverbl&uuml;mt ihre Meinung sagen, Afroafrikaner, Homosexuelle, Muslime und Demonstranten.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Sanders stellt zuvor die Frage, wie es zu erkl&auml;ren sei, dass die Arbeitnehmerschaft geglaubt hat, Trump st&uuml;nde auf ihrer Seite. Die Antwort von Sanders ist ungen&uuml;gend. Das kann nicht nur an der Selbstdarstellung von Trump gelegen haben.<\/em><\/p><p>Das Einzige, was Donald Trump je interessiert hat, ist Donald Trump.<\/p><p>Er setzt auf Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Paranoia und sucht damit weite Teile des amerikanischen Volkes davon zu &uuml;berzeugen, er w&uuml;rde sich ihrer Bed&uuml;rfnisse annehmen, obwohl das nicht im Geringsten der Wahrheit entspricht. Das Einzige, was Donald Trump je interessiert hat, ist Donald Trump.<\/p><p>Am 20. Januar wird Joe Biden als Pr&auml;sident vereidigt, und Nancy Pelosi wird erneut &bdquo;Speaker of the House&ldquo;, also Pr&auml;sidentin des Repr&auml;sentantenhauses. Welche Partei die Mehrheit im Senat haben wird, wird davon abh&auml;ngen, wie die Nachwahl in Georgia ausgeht, und steht deshalb noch nicht fest.<\/p><p>Eines ist allerdings jetzt schon klar: Wenn die Demokratische Partei bei k&uuml;nftigen Wahlen nicht Millionen von Stimmen verlieren will, muss sie R&uuml;ckgrat beweisen und sich f&uuml;r die Arbeitnehmerfamilien in unserem Land starkmachen, die heute wirtschaftlich in einer verzweifelteren Lage sind als je zuvor seit der Weltwirtschaftskrise von 1929. Die Demokraten m&uuml;ssen in Worten und Taten den Menschen vor Augen f&uuml;hren, dass die Republikaner l&uuml;gen, wenn sie sich als Partei der erwerbst&auml;tigen Familien ausgeben.<\/p><p>Daf&uuml;r m&uuml;ssen die Demokraten den Mut aufbringen, den m&auml;chtigen Partikularinteressen den Kampf anzusagen, die seit Jahrzehnten gegen die Arbeitnehmerschaft der USA Krieg f&uuml;hren. Ich spreche von der Wall Street, der Pharmaindustrie, der Krankenversicherungswirtschaft, der Erd&ouml;lindustrie, dem milit&auml;risch-industriellen Komplex, der privaten Gef&auml;ngnisindustrie und den vielen Unternehmen, die Gewinne schreiben und trotzdem weiterhin ihre Besch&auml;ftigten ausbeuten.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A.M.:<\/strong> Das ist gut gerufen. Aber wiederum ist die Frage zu stellen, ob die Stagnation der L&ouml;hne und die Zuw&auml;chse der Verm&ouml;gen und der Einkommen im oberen und obersten Bereich nicht auch etwas mit der Politik der Demokraten zu tun haben.<\/em><\/p><p>Die Demokraten m&uuml;ssen in Worten und Taten den Menschen vor Augen f&uuml;hren, dass die Republikaner l&uuml;gen, wenn sie sich als Partei der erwerbst&auml;tigen Familien ausgeben.<\/p><p>Wenn die Demokratische Partei nicht unter Beweis stellt, dass sie sich diesen m&auml;chtigen Institutionen entgegenstellt und offensiv f&uuml;r die Arbeitnehmerfamilien &ndash; Schwarze, Wei&szlig;e, Latinos, Amerikaner asiatischer Herkunft und Ureinwohner &ndash; in diesem Land k&auml;mpft, bereiten wir den Boden f&uuml;r den n&auml;chsten Rechtsautorit&auml;ren, der dann 2024 die Wahl gewinnt &ndash; und der vielleicht ein noch &uuml;blerer Pr&auml;sident sein wird als Trump.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A. M.:<\/strong> Das ist gut vorhergesagt. Aber immer noch viel zu wenig radikal analysiert, welches Geistes und welcher Politik Kind auch die Demokraten sind. &ndash; Interessant ist auch, dass bis hierhin Bernie Sanders noch kein einziges Wort &uuml;ber Krieg und Frieden verloren hat. Offenbar ist das eine bei ihm nachhaltig vorhandene Schwachstelle.<\/em><\/p><p>Joe Biden trat als Pr&auml;sidentschaftskandidat mit einer ausgesprochen arbeitnehmerfreundlichen Agenda an. Jetzt m&uuml;ssen wir daf&uuml;r k&auml;mpfen, dass diese Agenda in die Tat umgesetzt wird, und all denen, die sich querstellen, energisch entgegentreten. &bdquo;Which Side Are You On?&ldquo;&nbsp;&ndash; Auf welcher Seite stehst du: So hei&szlig;t ein Lied von Florence Reece, der Frau eines Gewerkschafters der United Mine Workers, der 1931 einen Bergarbeiterstreik in Kentucky mitorganisierte. Die Demokraten m&uuml;ssen absolut unmissverst&auml;ndlich deutlich machen, auf welcher Seite sie stehen.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A. M.:<\/strong> Das ist gut formuliert und auch die folgende Gegen&uuml;berstellung dessen, was die eine Seite tun sollte und die andere Seite tut, ist rhetorisch gut gelungen. Es bleibt abzuwarten, wie Bernie Sanders im weiteren Verlauf seine Stimme erhebt oder ob es bei lautem Rufen im Walde bleibt.<\/em><\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, den Hungerl&ouml;hnen ein Ende zu setzen und den Mindestlohn auf 15 Dollar pro Stunde anzuheben. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist f&uuml;r einen h&ouml;heren gewerkschaftlichen Organisationsgrad. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, den Klimawandel zu bek&auml;mpfen und unsere marode Infrastruktur wiederaufzubauen und damit Millionen gut bezahlter Arbeitspl&auml;tze zu schaffen. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist f&uuml;r den Ausbau der Gesundheitsversorgung. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, die Preise f&uuml;r verschreibungspflichtige Arzneimittel zu senken. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist f&uuml;r bezahlte Elternzeit und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, dass alle Drei- und Vierj&auml;hrigen in den USA einen Kindergartenplatz bekommen. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist f&uuml;r den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, Arbeitnehmerfamilien von den Studiengeb&uuml;hren staatlicher Colleges und Hochschulen zu befreien und daf&uuml;r zu sorgen, dass Studierende sich nicht mehr verschulden m&uuml;ssen. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, den Defiziten und dem Rassismus im Strafjustizwesen ein Ende zu setzen und mit Jobs und Bildung in unsere jungen Menschen zu investieren. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die eine Seite ist daf&uuml;r, unser Einwanderungssystem so zu reformieren, dass es gerecht und human ist. Die andere Seite nicht.<\/p><p>Die Demokraten m&uuml;ssen in den ersten 100 Tagen von Bidens Pr&auml;sidentschaft unmissverst&auml;ndlich deutlich machen, auf welcher Seite sie stehen und wer auf der anderen Seite steht. Das ist nicht nur politisch richtig, um unser Land zu st&auml;rken. Es auch der richtige Weg zu k&uuml;nftigen Wahlerfolgen.<\/p><p><em><strong>Anmerkung A. M.:<\/strong> Wiederholung erh&ouml;ht in diesem Fall die Schlagkraft nicht. Dazu muss, wie oben schon in einer Anmerkung festgehalten, sehr viel mehr Offenheit &uuml;ber die wahren Kr&auml;fte in der Demokratischen Partei kommen.<\/em><\/p><p><em>&copy; The Guardian<\/em><\/p><p><em>Aus dem Englischen von <strong>Andreas Bredenfeld<\/strong><\/em><\/p><p>Titelbild: Trevor Collens \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der als progressiv geltende Mitbewerber um die Pr&auml;sidentschaftskandidatur der Demokraten hat in einem Beitrag f&uuml;r den Guardian, den die Friedrich-Ebert-Stiftung dankenswerterweise &uuml;bersetzt hat, heftig beklagt, dass die US-Arbeitnehmer zu Unrecht dem fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Trump hinterherlaufen. Sanders begr&uuml;ndet sehr gut, dass Trump sich zu Unrecht als Freund der Arbeitnehmerschaft dargestellt habe. Er appelliert an seine eigene<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67562\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":67563,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[174,190],"tags":[1460,1227,2252,1236,1802,1800,291,255],"class_list":["post-67562","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-usa","category-wahlen","tag-biden-joe","tag-demokraten","tag-klassenkampf","tag-republikaner","tag-sanders-bernie","tag-trump-donald","tag-verteilungsgerechtigkeit","tag-wahlanalyse"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/shutterstock_397351255.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67562","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67562"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67562\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67562\/revisions\/67573"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/67563"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67562"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67562"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67562"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}