{"id":67574,"date":"2020-12-02T08:48:37","date_gmt":"2020-12-02T07:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574"},"modified":"2020-12-02T08:48:37","modified_gmt":"2020-12-02T07:48:37","slug":"hinweise-des-tages-3753","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h01\">Iran \/ Israel \/ USA: Die Zeichen stehen auf Sturm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h02\">Keine Reisefreiheit f&uuml;r Impfgegner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h03\">EU-Kommission will Sanktionsm&ouml;glichkeit wegen angeblicher Desinformation einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h04\">China, Deutschland und das Kleinrechnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h05\">Inszenierte Konflikte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h06\">Russischer Verteidigungsminister Schoigu &uuml;ber Kramp-Karrenbauers Appell: &ldquo;Rede einer Grundsch&uuml;lerin&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h07\">Die Gro&szlig;baustelle der Klima- und Fiskalpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h08\">Rentenversicherungsbericht 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h09\">Alles ist ungleich verteilt, auch der Paketboom und seine (Nicht-)Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h10\">Verfahren gegen Amazon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h11\">Vergessen hat die Regierung die Armen nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h12\">Geheim, weil der Kronprinz es so will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h13\">Transatlantische Sanktionen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h14\">Englisch wird in der ukrainischen Armee obligatorisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h15\">Westliche Kriegsverbrechen in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h16\">Thail&auml;ndischer Herbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h17\">Von FAZ bis TAZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67574#h18\">ARD diskutiert &uuml;ber Corona-Berichterstattung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Iran \/ Israel \/ USA: Die Zeichen stehen auf Sturm<\/strong><br>\nIsrael nutzt die letzten Wochen der Trump-Pr&auml;sidentschaft, um die Wiederbelebung des Atomvertrages mit dem Iran zu verhindern.<br>\nDonald Trumps erste Amtshandlungen als Pr&auml;sident der USA, 2017, bestanden im m&ouml;glichst systematischen Abwracken all dessen, was sein Vorg&auml;nger Barack Obama hinterlassen hatte. Seine letzten Amtshandlungen, vor dem Auszug aus dem Wei&szlig;en Haus, verfolgen offenkundig das Ziel, seinem Nachfolger so viele Steine in den Weg zu legen wie m&ouml;glich. In erster Linie im Nahen und Mittleren Osten.<br>\nIn dieser Region hat die Trump-Epoche Fakten geschaffen: Israel hat den Segen der US-Regierung erhalten, nicht nur im Pal&auml;stinensergebiet praktisch unbeschr&auml;nkt Siedlungen zu bauen, sondern auch Teile dieser Region zu annektieren. Abgefedert wird das durch &laquo;Deals&raquo;, die Trump mit seiner Equipe mit arabischen Regimen ausgehandelt hat, vor allem mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Sudan. Fast schon ins Vertragswerk \/ in die Auss&ouml;hnung mit Israel eingebunden ist Saudi-Arabien.<br>\nFreie Hand f&uuml;r Israel in den Pal&auml;stinensergebieten ist das eine, die Frontbildung gegen Iran das andere. Da stehen die Zeichen jetzt, in den letzten Wochen der Macht Donald Trumps, auf Sturm&hellip;<br>\nGewollte Eskalation der regionalen Spannungen<br>\nAber der Mordanschlag auf den iranischen Atomphysiker Mohsen Fahrizadeh l&auml;sst die Spannungen erneut dramatisch eskalieren. Es entspringt ja nicht einer &laquo;orientalischen&raquo; Fantasie der Iraner, dass dieses Attentat dem israelischen Geheimdienst Mossad zuzuschreiben ist und dass die USA daf&uuml;r gr&uuml;nes Licht erteilt haben. Israels Premier Netanyahu bezeichnete Fahrizadeh vor zwei Jahren als &laquo;Gef&auml;hrder&raquo; und hat angedeutet, dass der israelische Geheimdienst ihn observiere. Jetzt, nach dem Mordanschlag, deutete Netanyahu an, er wisse mehr als er offiziell bekannt geben d&uuml;rfe. Und ein nicht namentlich genannter israelischer Geheimdienstler &auml;u&szlig;erte, die Welt sollte Israel dankbar sein &ndash; f&uuml;r den Anschlag in Iran. Die israelische Zeitung &laquo;Haaretz&raquo; listete f&uuml;nf iranische Atom-Wissenschaftler auf, die zwischen 2010 und 2012 Opfer von Attentaten wurden.<br>\n(&hellip;) Nun bleibt die wesentliche Frage: Wie wird Iran auf den Mordanschlag auf seinen Atomphysiker antworten? Nichts tun &ndash; das kann das Regime sich nicht leisten&hellip;<br>\nDonald Trump und dem israelischen Geheimdienst ist es gelungen, die in Iran Regierenden in eine ausweglose Situation zu man&ouml;vrieren. Reagieren sie hart, verbarrikadieren sie sich alle Verhandlungsm&ouml;glichkeiten mit der neuen US-Administration. Reagieren sie schwach oder gar nicht, verlieren sie jegliche Glaubw&uuml;rdigkeit im eigenen Land.<br>\nAlso, was sollen sie tun?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Atomphysiker-Fahrizadeh-Israel-USA-Trump\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keine Reisefreiheit f&uuml;r Impfgegner<\/strong><br>\nInternationaler Flugverband IATA arbeitet an Einf&uuml;hrung von digitalem Corona-Impfpass. Nur wer sich den Impfstoff injizieren l&auml;sst, d&uuml;rfte dann noch fliegen<br>\nSchlechte Nachrichten f&uuml;r Impfgegner im Allgemeinen und Gegner der Corona-Impfungen im Speziellen: Die International Air Transport Association (IATA), der 1945 in Havanna, Kuba, gegr&uuml;ndete Dachverband der Fluggesellschaften, pr&uuml;ft die Einf&uuml;hrung eines Impf-Reisepasses. Die entsprechende Infrastruktur f&uuml;r ein solches System werde derzeit aufgebaut, best&auml;tigte IATA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Alexandre de Juniac der US-Zeitung The Hill.<br>\nWer sich eines der derzeit in der Testphase befindlichen Impfstoffe verabreichen l&auml;sst, soll demnach offenbar in eine Datenbank aufgenommen werden. Die Informationen aus dieser Datenbank w&uuml;rden mit den Daten des konventionellen Reisepasses verbunden und k&ouml;nnten parallel abgerufen werden, berichtet The Hill.<br>\n&ldquo;Der digitale Gesundheitspass w&uuml;rde die Test- und Impfstoffinformationen eines Passagiers enthalten und Informationen f&uuml;r Regierungen, Fluggesellschaften, Labors und Reisende verwalten und &uuml;berpr&uuml;fbar machen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Artikel.<br>\nDieser digitale Impf-Reisepass, so hofft man bei der IATA, k&ouml;nnte potentiellen Reisenden die Angst vor dem Fliegen in Pandemiezeiten nehmen und den brachliegenden weltweiten Massentourismus schnell wieder reaktivieren. Derzeit hat zwar noch kein Land die Einreise von einem Impfschutz gegen das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 abh&auml;ngig gemacht. Entsprechende Debatten aber laufen vor allem in Australien und Neuseeland oder auch anderen Staaten, die das Virus bislang gut unter Kontrolle gehalten haben.<br>\nAllerdings hat sich die Frage nach Einreiseregelungen und Impfschutz auch noch gar nicht gestellt, weil die gro&szlig;en Kontrollbeh&ouml;rden, die U.S. Food and Drug Administration (FDA) und die Europ&auml;ische Arzneimittel-Agentur (EMA) noch keinen Impfstoff zugelassen haben.<br>\nImpfstoff nur noch Frage von Tagen bis Wochen<br>\nDas ist allerdings nur noch eine Frage von Tagen oder Wochen, denn die entsprechenden Phase-I- bis Phase-III-Studien sind in vielen F&auml;llen &ldquo;teleskopiert&rdquo; worden. Ein prominenter Verfechter dieses Konzepts ist Bill Gates. Bei der &ldquo;Teleskopierung&rdquo; werden vor allem in den ersten beiden Testphasen wie ein Teleskop zusammengeschoben, was durchaus Risiken birgt.<br>\nSo k&ouml;nnten Corona-Impfstoffe in der Rekordzeit von weniger als 18 Monaten auf den Markt kommen. Die bisher schnellste Zulassung &ndash; ein Impfstoff gegen die Kinderkrankheit Mumps &ndash; hatte vier Jahre bis zur Zulassung ben&ouml;tigt.<br>\nWeil sich die Impffrage im internationalen Flugverkehr noch nicht akut stellt, sind vor allem US-amerikanische Linien noch zur&uuml;ckhaltend. Die britische Boulevardzeitung Daily Mail schreibt, dass der US-amerikanische Branchenverband Airlines for America bislang lediglich seine Selbstverpflichtung betont, &ldquo;den Service in einer Weise wiederherzustellen, die Gesundheit und Wohlbehalten unserer Passagiere und Mitarbeiter gew&auml;hrleistet&rdquo;.<br>\nIATA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer De Juniac zeigt sich dennoch davon &uuml;berzeugt, dass der &ldquo;Corona-Reisepass&rdquo; kommt. &ldquo;Tests sind der erste Schritt, um internationale Reisen ohne Quarant&auml;nema&szlig;nahmen zu erm&ouml;glichen&rdquo;, meinte er.<br>\nDer zweite Schritt sei der Aufbau einer globalen Informationsinfrastruktur, &ldquo;die erforderlich ist, um Testdaten, die mit den Identit&auml;ten der Reisenden in &Uuml;bereinstimmung mit den Anforderungen der Grenzkontrolle abgeglichen werden, sicher zu verwalten, auszutauschen und zu &uuml;berpr&uuml;fen&rdquo;. (Harald Neuber)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Keine-Reisefreiheit-fuer-Impfgegner-4973891.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Goldbrunner:<\/strong> Lesenswert, einzig die &Uuml;berschrift ist etwas irref&uuml;hrend. Sie k&ouml;nnte sinngem&auml;&szlig; auch lauten: &bdquo;Reisefreiheit pass&eacute; &ndash; Impfzwang durch die Hintert&uuml;r&ldquo;. Man muss kein Impfgegner sein, um skeptisch zu sein gegen&uuml;ber einer v&ouml;llig neuen, bisher noch nie am Menschen zugelassenen mRNA-Impftechnologie. Wegen des verk&uuml;rzten, teleskopierten Zulassungsverfahrens sind eventuell m&ouml;gliche Langzeitfolgen wie Auto-Immunreaktionen derzeit kaum &uuml;berschaubar, wie der Biologe Clemens Arvay sinngem&auml;&szlig; stets betont. Ferner d&uuml;rfte die Verkn&uuml;pfung eines eventuellen digitalen Impfausweises mit einem Reisepass schon aus Sicht des Datenschutzes sehr bedenklich sein und w&auml;re zudem ein weiterer Schritt zu noch mehr globaler &Uuml;berwachung. Wo bleibt der Aufschrei von Opposition, Datensch&uuml;tzern und des Deutschen Ethikrates?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lustig ist auch der Satz: &bdquo;Dieser digitale Impf-Reisepass, so hofft man bei der IATA, k&ouml;nnte potentiellen Reisenden die Angst vor dem Fliegen in Pandemiezeiten nehmen&hellip;&ldquo; ???<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>EU-Kommission will Sanktionsm&ouml;glichkeit wegen angeblicher Desinformation einf&uuml;hren<\/strong><br>\nImmer wieder werfen westliche Staaten Russland und China Desinformation vor. Die Europ&auml;ische Kommission, also die Exekutive in der Europ&auml;ischen Union, will laut Medienberichten vorschlagen, k&uuml;nftig gegen &ldquo;T&auml;ter&rdquo; notfalls auch harte Sanktionen verf&uuml;gen zu k&ouml;nnen.<br>\nAngeblich plant die &ldquo;Europ&auml;ische Kommission&rdquo; (EU-Kommission) vorzuschlagen, dass Sanktionen gegen solche &ldquo;ausl&auml;ndischen Akteure&rdquo; beschlossen werden k&ouml;nnen, denen die Europ&auml;ische Union (EU) vorwirft, Desinformation zu verbreiten. Das berichtete der im Kalten Krieg als antikommunistische Propagandaplattform gegr&uuml;ndete US-Auslandssender Radio Free Euope\/Radio Liberty (RFE\/RL) unter Berufung auf einen Entwurf, der dem Sender vorliegen soll&hellip;<br>\nDer Bericht warnt davor, dass Information von &ldquo;ausl&auml;ndischen Akteuren als Waffe benutzt&rdquo; werden k&ouml;nne. Als Quellen angeblicher Desinformation werden explizit Russland und China genannt. Diese h&auml;tten etwa zum Thema COVID-19 &ldquo;gezielte Beeinflussungsoperationen und Desinformationskampagnen&rdquo; in der EU, deren Nachbarschaft und weltweit gef&uuml;hrt, um &ldquo;die demokratische Debatte zu untergraben&rdquo; und &ldquo;ihr eigenes Image zu verbessern&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/109920-eu-kommission-will-sanktionsmoglichkeit-wegen\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die &ldquo;Wuhan Files&rdquo;<\/strong><br>\nGeleakten Dokumenten zufolge lie&szlig;en die chinesischen Corona-Ma&szlig;nahmen zu Beginn der Pandemie zu w&uuml;nschen &uuml;brig<br>\nChaos, Meldeverzug, B&uuml;rokratie und Z&ouml;gerlichkeit &mdash; das sind einige der Begriffe, die geleakten Dokumenten zufolge, die staatlichen Ma&szlig;nahmen zu Beginn der Corona-Pandemie beschreiben. Nicht von Europa oder den USA handeln diese Leaks, die der Nachrichtenkanal CNN ausgewertet hat, sondern von China.<br>\nDie Dokumente liefern, so CNN, Hinweise auf Divergenzen zwischen dem, was Beh&ouml;rdenvertreter glaubten, und dem, was sie der &Ouml;ffentlichkeit mitteilten. Die bewusste Zur&uuml;ckhaltung von Informationen belegten die Papiere jedoch nicht.<br>\nAm 10. Februar zum Beispiel h&auml;tten chinesische Offizielle die Zahl von 2.478 neuen Corona-F&auml;llen best&auml;tigt. Doch in einem File mit dem Vermerk &ldquo;internes Dokument, bitte vertraulich behandeln&rdquo; habe die Gesundheitsbeh&ouml;rde der Provinz Hubei 5.918 neue F&auml;lle an diesem Tag aufgezeichnet. Dabei handelte es sich um 2.345 &ldquo;best&auml;tigte F&auml;lle&rdquo;, 1.772 &ldquo;klinisch diagnostizierte F&auml;lle&rdquo; und 1.796 &ldquo;vermutete F&auml;lle&rdquo;. CNN mutma&szlig;t1, liefert aber keine weiteren Belege daf&uuml;r, dass die chinesische Corona-Buchhaltung die Fallzahl herunterspielen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Die-Wuhan-Files-4977210.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>China, Deutschland und das Kleinrechnen<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201202-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201202-hdt-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Screenshot der SPIEGEL-Startseite von heute morgen<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die aktuellen Daten des RKI legen den Verdacht nahe, dass auch Deutschland bestimmte Zahlen systematisch kleinrechnet. Von Beginn der Massentests Ende Mai an bis Anfang November betrug das Verh&auml;ltnis von Sterbef&auml;llen zu Neuinfektionen, also die CFR, in Deutschland rund 0,5%. Seitdem ist dieser Wert binnen weniger Tage auf 1,5% gestiegen und pendelt sich seit gut einer Woche bei diesem Wert ein (jeweils im gleitenden Sieben-Tages-Schnitt unter Ber&uuml;cksichtigung eines Zeitverzugs). <\/em><\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201002-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/201002-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p><em>Das l&auml;sst zwei Erkl&auml;rungsm&ouml;glichkeiten zu: <\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>Das Virus ist gef&auml;hrlicher geworden oder trifft vermehrt Angeh&ouml;rige der Risikogruppen<\/em><\/li>\n<li><em>Die Zahl der Neuinfizierten ist zu gering<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Variante (a) ist durch die Zahlen des RKI nicht gedeckt und erschlie&szlig;t sich logisch auch nicht. Variante (b) gab es bereits im Fr&uuml;hjahr, als nicht nur weniger, sondern vor allem selektiver getestet wurde. Und genau das ist seit dem 5. November wieder der Fall. Da &bdquo;empfahl&ldquo; das RKI <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/panorama\/rki-corona-neue-nicht-test-strategie-labore-ueberlastung-100.html\">eine neue Teststrategie<\/a>, die vor allem asymptomische F&auml;lle in vielen F&auml;llen ausschlie&szlig;t. Klar, dass man dann auch weniger F&auml;lle hat, was nebenbei zumindest auf dem Papier den &bdquo;Lockdown Light&ldquo; erfolgreicher aussehen l&auml;sst, als er ist. Das mag legitim sein, ist jedoch ebenfalls genau das Kleinrechnen, das man auf der anderen Seite China vorwirft.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Inszenierte Konflikte<\/strong><br>\nAm Montag sollte eigentlich der letzte Tag eines &bdquo;Lockdown light&ldquo; gewesen sein. Doch aus dem befristeten leichten ist wenig &uuml;berraschend ein langes Vorhaben mit Endloscharakter geworden, das auch wegen der zunehmenden Kosten immer mehr Unverst&auml;ndnis hervorruft. Und weil der R&uuml;ckhalt schwindet, auch unter denjenigen, die Lockdowns eigentlich ganz richtig finden, ist ein inszenierter Streit sehr hilfreich.<br>\nDer Unions-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Ralph Brinkhaus, hat in der vergangenen Woche Bundes- und Landesregierungen scharf kritisiert &bdquo;Und pl&ouml;tzlich rechnet Merkels Helfer ab&ldquo;, war da in den Medien zu lesen. Brinkhaus erwarte, dass die L&auml;nder nicht immer nur Beschl&uuml;sse fassen und dann dem Bund die Rechnung pr&auml;sentieren. Am Montag gab es die harte Antwort im virtuellen CDU-Pr&auml;sidium. Man fordere den Fraktionschef auf, sich k&uuml;nftig zu m&auml;&szlig;igen. Was steckt dahinter? (&hellip;)<br>\nAb dem Jahr 2022 soll die schreckliche Schuldenbremse wieder gelten. Sicher ist aber auch, dass die Staatseinnahmen dann immer noch geringer sein werden als vor Corona. Steuererh&ouml;hungen will die Union aus ideologischen Gr&uuml;nden aber partout nicht vornehmen, bleibt also nur das bekannte Schwarze Peter Spiel. Ausgabenk&uuml;rzungen sind dann unvermeidlich, werden so aber nicht genannt. Vielmehr ist von Priorit&auml;tensetzung die Rede. Es gibt aber auch Buchhalter, wie den Finanzminister Niedersachsens, Reinhold Hilbers, der eine offene Diskussion mit den Menschen dar&uuml;ber f&uuml;hren will, welche Dinge man sich noch leisten wolle und welche man vielleicht in Zukunft nicht mehr leisten k&ouml;nne. Er macht also keinen Hehl daraus, dass es zu einer einseitigen Lastenverschiebung auf gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung kommen muss, obwohl die aber auf &ouml;ffentliche Leistungen noch mehr als bisher angewiesen sein werden.<br>\nDer inszenierte Konflikt lenkt also ab vom eigentlichen Konflikt Arm gegen Reich, bei dem die Klasse der Reichen selbst in der Krise immer obsz&ouml;nere Gel&auml;ndegewinne verbuchen darf. Den Schwarzen und Roten Nullen in der Regierung sei dank. Albrecht M&uuml;ller schreibt in seinem Buch &bdquo;Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.&ldquo;: &bdquo;Konflikte werden immer wieder inszeniert oder auch nur genutzt, um gew&uuml;nschte Botschaften unter die Leute zu bringen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/201201inszenierte-konflikte\">TauBlog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67550\">Corona-Schulden &ndash; Wer soll das bezahlen? Und warum?<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Russischer Verteidigungsminister Schoigu &uuml;ber Kramp-Karrenbauers Appell: &ldquo;Rede einer Grundsch&uuml;lerin&rdquo;<\/strong><br>\nBundesverteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sprach bei einer Fragerunde der Regierung im Deutschen Bundestag am 25. November &uuml;ber die Modernisierung der Armee, die europ&auml;ische Sicherheitspolitik und das Verh&auml;ltnis zu den USA. Russland sprach sie gleich zweimal an. Zun&auml;chst erw&auml;hnte sie &ldquo;Bedrohungen in unserer Nachbarschaft&rdquo; und erkl&auml;rte, wie mit ihnen umzugehen sei.<br>\nWer diesen Bedrohungen etwas entgegensetzen will, um aus einer Position der St&auml;rke heraus in alter deutscher Tradition eben auch gute Verhandlungen f&uuml;hren zu k&ouml;nnen, und das nicht nur mit der amerikanischen Seite tun will, der muss mehr investieren und europ&auml;isch mehr tun, sagte die Verteidigungsministerin dem Protokoll zufolge.&rdquo;<br>\nAnschlie&szlig;end machte der Sicherheitsexperte der Linkspartei Alexander Neu eine kritische Anmerkung. Er stellte klar, dass Kramp-Karrenbauer mit ihren &Auml;u&szlig;erungen Russland gemeint hatte und wies darauf hin, dass die europ&auml;ischen NATO-Staaten mit einem Gesamtetat von 279 Milliarden Dollar f&uuml;r ihre Armee viermal so viel ausgeben als Russland. Neu fragte:<br>\nWievielmal mehr sollen dann eigentlich die europ&auml;ischen Mitgliedstaaten ausgeben, auch Deutschland, um ein &Uuml;berlegenheitsgef&uuml;hl generieren zu k&ouml;nnen?&rdquo;<br>\nKramp-Karrenbauer lie&szlig; sich von dem Vergleich nicht beeindrucken. Unabh&auml;ngig von den ausgegebenen Geldern sei es Fakt, dass die russische Seite massiv in die Modernisierung ihrer Streitkr&auml;fte investiert habe und &uuml;ber neue Waffen verf&uuml;ge. Die Bedrohung sei sehr viel evidenter geworden, sagte sie und wies auf das Sicherheitsgef&uuml;hl in europ&auml;ischen Regionen &ouml;stlich von Deutschland und in Schweden an. Die Ministerin wiederholte:<br>\nWenn wir aus einer Position der St&auml;rke heraus hier in Verhandlungen &ndash; auch in Abr&uuml;stungsverhandlungen &ndash; kommen wollen, dann m&uuml;ssen wir unsere Position st&auml;rken. Auch das war immer eine gute Tradition deutscher Au&szlig;enpolitik, und das sollte sie f&uuml;r die Zukunft auch bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/109846-rede-grundschulerin-auch-russlands-verteidigungsminister-sergei-schoigu-kommentiert-akk\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Gro&szlig;baustelle der Klima- und Fiskalpolitik<\/strong><br>\nWer sich &ouml;kologisch und sozial verh&auml;lt, wird daf&uuml;r finanziell bestraft. Dies ist jedoch kein Naturgesetz, sondern h&auml;ngt ganz erheblich von unserer Steuer- und Subventionspolitik ab. Sie bestimmt Kosten und Preise oft ma&szlig;geblich und beeinflusst damit die Marktresultate. Die jetzigen Rahmenbedingungen sind an zu vielen Stellen nicht im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft ausgestaltet.<br>\nDer Abbau klimasch&auml;dlicher Subventionen ist neben einem angemessenen Preis f&uuml;r CO2-Emissionen eine der zentralen &ouml;konomischen Gro&szlig;baustellen einer marktwirtschaftlichen Klimapolitik. Nur mit klimagerechten Preissignalen und Anreizen k&ouml;nnen die Marktkr&auml;fte von Angebot und Nachfrage mit unseren Klimazielen in Einklang und die Transformation der Wirtschaft auf die richtige Spur gebracht werden. Diese polit&ouml;konomischen Leitplanken m&uuml;ssen so gestaltet werden, dass nachhaltiges Verhalten f&uuml;r Individuen auch wirtschaftlich lohnenswert ist.<br>\nDas Umweltbundesamt sch&auml;tzt das Volumen von Finanzhilfen, Steuerverg&uuml;nstigungen und weiteren finanziellen Beg&uuml;nstigungen mit negativer Umweltwirkung allein f&uuml;r Deutschland auf &uuml;ber 57 Milliarden Euro pro Jahr. Diese umfassende Subventionierung verlangsamt aktiv den Umweltschutz, indem sie finanzielle Vorteile f&uuml;r klimasch&auml;dlichen Technologien, Produkten und Strukturen sowie Anreize f&uuml;r klimasch&auml;dliches Verhalten schafft.<br>\nRund die H&auml;lfte der umweltsch&auml;dlichen Subventionen (28 Milliarden Euro) entf&auml;llt auf den Verkehrssektor. Die Steuerbefreiung von Kerosin, ein verringerter Steuersatz f&uuml;r Diesel, die Befreiung internationaler Fl&uuml;ge von der Mehrwertsteuer und das Dienstwagenprivileg geh&ouml;ren hierbei betragsm&auml;&szlig;ig zu den gr&ouml;&szlig;ten Subventionsposten. Sie haben einen besonders klimasch&auml;dlichen Einfluss auf unser Mobilit&auml;tsverhalten, sind teuer und sozial ungerecht. Allein die steuerlichen Vorteile f&uuml;r den Flugverkehr summieren sich auf &uuml;ber zehn Milliarden Euro und sorgen weiterhin daf&uuml;r, dass ein Kurzstreckenflug oft g&uuml;nstiger ist als die klimafreundlichere Reise mit der Bahn. Auch Fahrzeugkauf und -nutzung werden an vielen Stellen direkt oder indirekt gef&ouml;rdert oder strukturell bevorzugt. Die klimasch&auml;dliche Mobilit&auml;t von ohnehin privilegierten Bev&ouml;lkerungsgruppen wird somit unn&ouml;tig unterst&uuml;tzt.<br>\n(&hellip;) Der Blick nach vorne: Staatsschulden und Klimakrise zusammen denken<br>\nAn einem Abbau umweltsch&auml;dlicher Subventionen f&uuml;hrt kein Weg vorbei: Ein konkreter sowie sozial- und wirtschaftspolitisch vertr&auml;glicher Ausstiegsplan bis 2025 w&uuml;rde helfen, allen Beteiligten die n&ouml;tige Zeit zu geben, sich auf die &bdquo;unbequemen&ldquo; Schritte einzustellen. Es wird viel politischer Mut n&ouml;tig sein, diese Ma&szlig;nahmen gegen alle politischen Widerst&auml;nde einzuleiten und umweltsch&auml;dliche Subventionen nach und nach zur&uuml;ckzufahren&hellip;<br>\nAllein der Abbau der zehn klimasch&auml;dlichsten Subventionen h&auml;tte ein Einsparpotenzial von rund 46 Milliarden Euro j&auml;hrlich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/klimaschaedliche-subventionen-die-grossbaustelle-der-klima-und-fiskalpolitik-37685\">Makronom<\/a>\n<p><strong>Dazu: Regierung am Tropf der alten Wirtschaft<\/strong><br>\nEin Erneuerbare-Energien-Gesetz, das zu wenig Klimaschutz bringt, eine Verkehrspolitik aus dem vergangenen Jahrhundert &ndash; die gro&szlig;e Koalition h&auml;ngt am Tropf der alten Energie- und Autowirtschaft wie ein Junkie an der Nadel und verliert das Gesp&uuml;r f&uuml;r ihre W&auml;hler:innen. Die Menschen wollen Ver&auml;nderung.<br>\nNach den Pl&auml;nen der Bundesregierung sollten pro Monat hierzulande 2.000 neue Lades&auml;ulen f&uuml;r Elektroautos installiert werden. Tats&auml;chlich sind es etwa 200.<br>\nNach den Pl&auml;nen derselben Bundesregierung sollte im November das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz im Bundestag verabschiedet werden. Doch jetzt ist nicht mal klar, ob es &uuml;berhaupt noch in diesem Jahr verabschiedet wird.<br>\nGanz zu schweigen vom Inhalt: Mit der jetzigen Vorlage des Wirtschaftsministers k&ouml;nnen die Klimaschutzziele der Bundesregierung niemals erreicht werden &ndash; und schon gar nicht die Ziele des Pariser Klimaabkommens, das diese Bundesregierung unterschrieben hat.<br>\nDiese Regierung hat in ihren Reihen einen Verkehrsminister, der allenfalls Autominister ist. Stra&szlig;enbau ist Andy Scheuer noch immer wichtiger als der Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs. Siehe das Drama um den Dannenr&ouml;der Forst in Hessen.<br>\nKein Wunder, dass Fridays for Future die Systemfrage stellt<br>\nDiese Regierung hat einen Wirtschaftsminister, der vor wenigen Wochen erst eingestanden hat, dass die Regierung beim Klimaschutz zwei Jahrzehnte geschlafen habe, um zu versichern, dass man aber jetzt aufgewacht sei.<br>\nNur wenige Tage danach legt Peter Altmaier eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vor, die eher ein Verhinderungsgesetz ist, als dem rascheren Ausbau der Erneuerbaren zu helfen. Die Klimawissenschaftler vom Wuppertal-Institut oder vom Potsdam-Institut sagen, der Ausbau der Erneuerbaren m&uuml;sse mindestens dreimal so schnell erfolgen wie in der Novelle vorgesehen.<br>\nKein Wunder, dass die Fridays-for-Future-Bewegung die Systemfrage stellt. Gro&szlig;e Teile der Umweltbewegung glauben, dass das derzeitige &ouml;konomische System kaputt ist und die Demokratie in ihrer jetzigen Form ungeeignet, die &Uuml;berlebensprobleme der Menschheit zu l&ouml;sen.<br>\nDas ist die logische Folge einer Politik, die von Versprechungen lebt, aber ihren sch&ouml;nen Worten keine entsprechenden Taten folgen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/deutschland\/regierung-am-tropf-der-alten-wirtschaft\">Klimareporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rentenversicherungsbericht 2020<\/strong><br>\nGesamtversorgungsniveau: Mehr Erkl&auml;rungsbedarf als Erkenntnisgewinn<br>\nAlle Jahre wieder erweckt die Bundesregierung in ihrem Rentenversicherungsbericht den Eindruck, die unter Rot-Gr&uuml;n zu Beginn des Jahrhunderts eingeleitete drastische Senkung des Rentenniveaus k&ouml;nne durch staatlich gef&ouml;rderte Privatvorsorge (&raquo;Riester&laquo;-Rente) aufgefangen werden. Wer die staatliche F&ouml;rderung seit 2002 ohne Unterbrechung und voll aussch&ouml;pft, komme zusammen mit der gesetzlichen Rente auch weiterhin ann&auml;hernd auf ein Gesamtversorgungsniveau, wie es zuvor alleine durch die gesetzliche Rente gew&auml;hrleistet wurde &ndash; also rund 53 Prozent (Sicherungsniveau vor Steuern) &hellip;<br>\nDie zitierte Aussage des Rentenversicherungsberichts hat keinen Erkenntniswert &ndash; die ab 2021 ausgewiesenen erh&ouml;hten SvS-Werte im neuen Bericht sind statistischen Sondereffekten geschuldet; einige diese Effekte wirken nur kurzfristig (wie etwa das Zusammenspiel von ausgesetztem Nachholfaktor und Auswirkungen der COVID-19-Pandemie), andere haben dagegen langfristige Auswirkungen (Revision der beitragspflichtigen Entgelte). &ndash; Ansonsten geht es auch auf Basis der neuen Modellrechnungen langfristig bergab mit dem Gesamtversorgungsniveau&hellip;<br>\n(&hellip;) Selbst unter den verzerrenden Modellannahmen des Regierungsberichts kann &raquo;Riestern&laquo; das sinkende Rentenniveau nicht kompensieren &ndash; von den realen Verh&auml;ltnissen ganz zu schweigen. Als Folge der (Teil-) Privatisierung der Alterssicherung zahlen die Versicherten also nicht nur einen insgesamt h&ouml;heren Preis f&uuml;r ihre Altersversorgung (Rentenbeitrag plus vier Prozent &raquo;Riester&laquo;-Pr&auml;mie), sie erhalten daf&uuml;r im Gegenzug auch noch insgesamt geringere Leistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/index.php?page=rentenversicherungsbericht\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Alles ist ungleich verteilt, auch der Paketboom und seine (Nicht-)Folgen<\/strong><br>\n(&hellip;) Und das ganze im Internet per Klick bestellte Zeug muss dann ja auch zu den Kunden nach Hause gebracht werden und insofern befinden sich die Paketdienste im Schlepptau der vorgelagerten Entwicklung im Online- und Versandhandel. Einige Aspekte der Situation der dort arbeitenden Menschen&hellip;hat das Statistische Bundesamt beleuchtet&hellip;: 63 % der Besch&auml;ftigten arbeiten an Wochenenden und Feiertagen. Ein dort genannter Aspekt ist beispielsweise die Arbeitszeit: Zwei von drei Erwerbst&auml;tigen (63 %) bei Post-, Kurier- und Expressdiensten arbeiteten im Jahr 2019 auch am Wochenende und an Feiertagen &hellip; Damit ist ihr Anteil wesentlich h&ouml;her als in der Gesamtwirtschaft (36 %).<br>\nAber dann wird doch im Boom wenigstens der Verdienst nach oben gehen &hellip;<br>\nSollte man meinen, wenn man mit eher naiven Vorstellungen an die Preisbildung auf den Arbeitsm&auml;rkten an die Sache herangeht. Vor allem, wenn man die zahlreichen Medienberichte zur Kenntnis nimmt, nach denen h&auml;nderingend Personal gesucht wird f&uuml;r das Ende der Lieferkette in der Amazon-Welt von heute&hellip; Die Paketbranche boomt &ndash; und die L&ouml;hne der Paketzusteller sinken? Das darf doch gar nicht sein. Eigentlich. Dort musste man zur Kenntnis nehmen: &raquo;Der Markt der Paketdienste boomt, aber die Verdienste der Besch&auml;ftigten gehen trotz wachsender Nachfrage immer weiter zur&uuml;ck. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken mitteilte sank das mittlere Bruttomonatsentgelt in der Branche von 2007 bis 2017 von 2.859 auf 2.478 Euro. Das ist eine Abnahme um 13 Prozent. Zugleich stiegen die Vergleichsentgelte in der Gesamtwirtschaft um 23,7 Prozent.<br>\n(&hellip;) Auf der Unternehmensseite bildet die breite und &uuml;beraus heterogene Schicht von Subunternehmen, die im Auftrag der Paketdienste arbeiten, die Grundlage f&uuml;r das ausgepr&auml;gte Ungleichgewicht zugunsten der Arbeitgeberseite (wobei viele der &bdquo;selbstst&auml;ndigen&ldquo; Subunternehmen selbst nur als Opfer bezeichnet werden k&ouml;nnen).<br>\n(&hellip;) So ist das (schon seit langem). In der Medienberichterstattung wurden die neuen Zahlen der Bundesstatistiker aufgegriffen: Paketboom geht an Zustellerinnen und Zustellern vorbei, so ist einer der Artikel dazu &uuml;berschrieben. Oder sehr treffend: Viel Arbeit, wenig Lohn. In diesen Artikeln wird aber auch noch auf eine weitere scheinbare &Uuml;berraschung hingewiesen: Es geht &ndash; scheinbar &ndash; noch schlimmer, also sinkende L&ouml;hne in boomenden Branchen:<br>\n&raquo;Verk&auml;uferinnen und Verk&auml;ufer in deutschen Superm&auml;rkten haben 2020 im Schnitt weniger verdient als im Vorjahr. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor&laquo;, die von der Bundestagsfraktion der Linken abgefragt wurden. &raquo;Der durchschnittliche monatliche Bruttoverdienst von Besch&auml;ftigten im Lebensmitteleinzelhandel fiel demnach von 1.471 Euro im zweiten Quartal 2019 auf 1.411 Euro im zweiten Quartal dieses Jahres. Der R&uuml;ckgang um 60 Euro entspricht einem Lohnverlust von etwa vier Prozent. Bei Vollzeitbesch&auml;ftigten sank der durchschnittliche monatliche Bruttolohn von 2.421 Euro im zweiten Quartal 2019 auf 2.254 Euro im zweiten Quartal dieses Jahres. Das sind 7 Prozent weniger.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/11\/26\/der-paketboom-und-die-ungleiche-verteilung\/#more-11297\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verfahren gegen Amazon<\/strong><br>\n&Uuml;berwachung von Mitarbeitern<br>\n(&hellip;) Nach Berichterstattung des ARD-Magazins Panorama im Oktober &uuml;ber eine hierf&uuml;r eingesetzte Software beanstandet nun die nieders&auml;chsische Landesbeauftragte f&uuml;r Datenschutz einige Funktionen dieser Software. In Panorama hatten Besch&auml;ftigte dar&uuml;ber geklagt, dass im Arbeitsalltag selbst menschliche Grundbed&uuml;rfnisse kaum erf&uuml;llt werden k&ouml;nnten.<br>\nJeder Arbeitsschritt wird &uuml;berwacht<br>\nIm Zentrum des Vorwurfs steht dabei ein Computerprogramm, mit dem die Leistung der Mitarbeiter offenbar permanent kontrolliert werden kann. Der Amazon-Arbeiter scannt jedes Teil, das er einlagert, heraussucht oder in ein Paket packt. Dieser Scan-Vorgang wird sekundengenau aufgezeichnet und einem Vorarbeiter angezeigt. So kann er jeden Arbeitsschritt der Besch&auml;ftigten &uuml;berwachen und sehen, ob ein bestimmter Arbeiter auch gen&uuml;gend Pakete packt. Ein Vorarbeiter schilderte in Panorama, wie er auf seinem Display sieht, wenn ein Mitarbeiter mal f&uuml;r wenige Minuten nicht arbeitet.<br>\nDie nieders&auml;chsische Landesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz best&auml;tigte nun Panorama, man habe dem Amazon-Standort im nieders&auml;chsischen Winsen untersagt, &ldquo;ununterbrochen jeweils aktuelle und minutengenaue Quantit&auml;ts- und Qualit&auml;tsleistungsdaten ihrer Besch&auml;ftigten zu erheben und diese zu nutzen&rdquo;. In Winsen steht eines der modernsten Amazon-Zentren in Europa.<br>\nPr&auml;zedenz f&uuml;r weitere Bundesl&auml;nder?<br>\nDiese Entscheidung k&ouml;nnte Signalwirkung f&uuml;r ganz Deutschland haben, denn Amazon nutzt die Software bundesweit. Auf NDR-Anfrage teilt ein Amazon-Sprecher mit, dass man den Bescheid nicht akzeptiere. &ldquo;Anders als die Beh&ouml;rde sind wir der Meinung, dass auch die Art und Weise der Datenerhebung rechtm&auml;&szlig;ig ist. Deshalb werden wir die Entscheidung der Beh&ouml;rde gerichtlich &uuml;berpr&uuml;fen lassen.&rdquo; Der Bescheid ist noch nicht rechtskr&auml;ftig. Bis zum 3. Dezember kann Amazon dagegen Klage einreichen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/panorama\/amazon-275.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Spitzelk&ouml;nig Amazon<\/strong><br>\nOnlinegigant &uuml;berwacht Arbeiter mit spezieller Software. Landesdatenschutzbeauftragten Niedersachsens greift ein. Verdi warnt vor &raquo;demokratiefreier Konzernzone&laquo;<br>\n(&hellip;) Ein Amazon-Arbeiter aus Leipzig, der anonym bleiben will, best&auml;tigte am Dienstag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Die betriebsinterne &Uuml;berwachung soll uns disziplinieren, ganz klar.&laquo; W&uuml;rden bestimmte von der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung festgelegte Effizienzkriterien von einzelnen Besch&auml;ftigten nicht erf&uuml;llt, suchten Manager, die st&auml;ndig in den Halleng&auml;ngen auf und ab laufen, rasch das Gespr&auml;ch mit ihnen. &raquo;Alle sollen sich beobachtet f&uuml;hlen&laquo;, so der Logistikarbeiter&hellip;<br>\nErst k&uuml;rzlich wurde bekannt, dass Amazon das ber&uuml;chtigte US-Sicherheitsdienstunternehmen Pinkerton engagiert, um Umweltsch&uuml;tzer und Gewerkschafter zu observieren (siehe jW vom 26.11.). Niklas Hoves, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von Ethecon &ndash; Stiftung Ethik und &Ouml;konomie, sagte am Dienstag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Das Gesch&auml;ftsmodell von Jeff Bezos basiert nicht nur auf Ausbeutung der Besch&auml;ftigten, sondern gleicherma&szlig;en auf hemmungsloser Spitzelei.&laquo; Nicht nur deshalb erhielt der Amazon-Boss j&uuml;ngst den Stiftungspreis &raquo;Dead Planet Award&laquo;, einen Negativpreis f&uuml;r &raquo;hervorragende Verdienste&laquo; um den Ruin von Umwelt und Arbeitswelt.<br>\nAuch Verdi schaltet sich ein. Orhan Akman, bei der Gewerkschaft zust&auml;ndig f&uuml;r den Einzel- und Versandhandel, erkl&auml;rte am Dienstag im jW-Gespr&auml;ch: &raquo;Amazon agiert wie ein kontrollgetriebener &Uuml;berwachungsstaat.&laquo; Der Konzern d&uuml;rfe nicht zu einer demokratiefreien Zone werden, in dem Manager gegen&uuml;ber den Besch&auml;ftigten schalten und walten k&ouml;nnen, wie sie wollen. Deshalb m&uuml;ssten die Datenschutzbeh&ouml;rden in allen L&auml;ndern und im Bund gegen den Dauerspitzel aktiv werden. Das Ziel: Amazon das Handwerk legen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/391650.krisengewinnler-spitzelk%C3%B6nig-amazon.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vergessen hat die Regierung die Armen nicht<\/strong><br>\nExistenz Vielmehr schlie&szlig;en Union und SPD Hartz-IV-Berechtigte und andere ganz bewusst von Hilfsma&szlig;nahmen aus<br>\n(&hellip;) &bdquo;Leistungsgerechtigkeit&ldquo;<br>\nNein, die Hartz-IV-Berechtigten wurden keineswegs vergessen. Vielmehr hat sie die CDU\/CSU\/SPD-Koalition bewusst von ihren Hilfsma&szlig;nahmen, Finanzspritzen und Rettungsschirmen weitgehend ausgeschlossen. W&auml;hrend sie Unsummen f&uuml;r &bdquo;die Wirtschaft&ldquo; bereitstellt und sogar erw&auml;gt, Kleinunternehmern einen staatlichen &bdquo;Unternehmerlohn&ldquo; zu zahlen, weil man ihnen den entw&uuml;rdigenden Gang zum Jobcenter nicht zumuten will, werden die sozial und gesundheitlich Benachteiligten mit Brosamen abgespeist&hellip;<br>\nDen politisch Verantwortlichen geht es bei der Geldvergabe vorrangig um &bdquo;Leistungsgerechtigkeit&ldquo;, die sich nach dem &ouml;konomischen Erfolg einer Personengruppe bemisst, die um staatliche Unterst&uuml;tzung nachsucht: Umsatzausf&auml;lle vor der Pandemie rentabler Unternehmen gleicht die Gro&szlig;e Koalition mittels finanzieller Soforthilfen aus, Lohn- bzw. Gehaltseinbu&szlig;en sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigter werden mittels der Zahlung von Kurzarbeitergeld abgemildert. Transferleistungsempf&auml;nger haben durch die Pandemie und die Schutzma&szlig;nahmen hingegen scheinbar nichts verloren und daher von der Regierung wenig zu erwarten&hellip;<br>\nWer viel hat, braucht wenig<br>\nObwohl auch Kinderlose pandemiebedingt erh&ouml;hte Ausgaben hatten, weil viele Tafeln geschlossen, preiswerte Lebensmittel wegen Hamsterk&auml;ufen eher Mangelware und Desinfektionsmittel teuer waren, stellte sich die Bundesregierung bei der Forderung nach einer vor&uuml;bergehenden Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes taub. Jobcenter weigerten sich, die Anschaffung digitaler Endger&auml;te f&uuml;r Kinder von Hartz-IV-Berechtigten im Homeschooling als Sonderbedarf anzuerkennen, f&uuml;r den sie aufzukommen hatten. Ebenfalls abgelehnt wurde die &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r einen Corona-Test.<br>\nErst im Herbst bekamen Eltern einen &bdquo;Corona-Kinderbonus&ldquo; von 300 Euro pro Kind. Kinderlose, Fl&uuml;chtlingsfamilien und Geduldete gingen leer aus. Zwar half der in zwei Raten ausgezahlte Geldbetrag den Familien im Hartz-IV-Bezug etwas, weil er nicht auf das Arbeitslosengeld II bzw. das Sozialgeld angerechnet wurde. Allerdings wurden Familien mit dieser Einmalzahlung abgefunden, w&auml;hrend man kriselnden Unternehmen teilweise eine kontinuierliche F&ouml;rderung gew&auml;hrte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/vergessen-hat-die-regierung-die-armen-nicht\">Der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geheim, weil der Kronprinz es so will<\/strong><br>\nSeit 2009 sind immer wieder deutsche Bundespolizisten in Saudi-Arabien im Einsatz, um den dortigen Grenzschutz zu &bdquo;modernisieren&ldquo;. Die Details des bilateralen Abkommens bleiben aber geheim &ndash; auf Wunsch des saudi-arabischen Regimes.<br>\nDas K&ouml;nigreich Saudi-Arabien ist nicht als Verfechter von Menschenrechten und Demokratie bekannt. Frauenrechtler:innen und LGBTQI+ werden inhaftiert, politische Dissident:innen gefoltert und hingerichtet. Oder, wie es das Ausw&auml;rtige Amt formuliert: &bdquo;Menschenrechte gelten nur unter Vorbehalt ihrer Vereinbarkeit mit der Scharia.&ldquo;<br>\nDas h&auml;lt deutsche Beh&ouml;rden jedoch nicht davon ab, mit dem Land zu kooperieren. Seit 2009 sind Beamte der Bundespolizei in Saudi-Arabien im Einsatz und bilden &ouml;rtliche Grenzbeamte aus. Nachdem im Oktober 2018 der Journalist Jamal Khashoggi mutma&szlig;lich im Auftrag des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman ermordet worden war, wurde das bilaterale Projekt f&uuml;r ein Jahr unterbrochen, aber im Januar 2020 wieder aufgenommen.<br>\nInformationen zu der deutsch-saudischen Vereinbarung sind kaum zu finden. Das Projekt diene der &bdquo;Modernisierung des saudischen Grenzschutzes&ldquo; und liege &bdquo;im au&szlig;enpolitischen Interesse Deutschlands&ldquo; ist alles, was man von offizieller Seite erf&auml;hrt. Auch die Gewerkschaft der Polizei forderte mehr Transparenz &uuml;ber den Einsatz ihrer Kollegen.<br>\nDeutsche Grenzen werden auch am Roten Meer verteidigt<br>\nSaudi-Arabien hat eine 9000 Kilometer lange Grenze, unter anderem zum Jemen und zum Irak. Damit von dort keine Gefl&uuml;chteten oder Islamisten &uuml;ber Saudi-Arabien nach Europa reisen k&ouml;nnen, unterst&uuml;tzen deutsche Beh&ouml;rden das K&ouml;nigreich in seinem Grenzschutz, offenbar ohne den Bundestag dabei einzubeziehen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2020\/11\/30\/ablehnung-saudi-arabien\/\">Frag den Staat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Transatlantische Sanktionen (II)<\/strong><br>\nArbeiten an Nord Stream 2 werden ab Samstag fortgesetzt. Ma&szlig;nahmen gegen die US-Sanktionen sind in Vorbereitung.<br>\nBerlin\/Washington\/Moskau (Eigener Bericht) &ndash; Die Wiederaufnahme der Verlegearbeiten an der Erdgaspipeline Nord Stream 2 steht unmittelbar bevor. Wie die Betreiberfirma mitteilt, soll die Verlegung des n&auml;chsten Pipelinest&uuml;cks nach rund einj&auml;hriger sanktionsbedingter Zwangspause an diesem Samstag beginnen. Washington arbeitet unterdessen an neuen Sanktionen, die noch in diesem Jahr in Kraft gesetzt werden sollen. Sie verdichten das un&uuml;bersichtliche Sanktionsgeflecht, das die Vereinigten Staaten mit Drohungen im Mafiastil durchzusetzen suchen, noch mehr; es hei&szlig;t &uuml;ber sie, sie seien wom&ouml;glich geeignet, Nord Stream 2 den abschlie&szlig;enden Todessto&szlig; zu versetzen. In Berlin haben die Arbeiten an Gegenma&szlig;nahmen begonnen. Sie enthalten allgemeine Optionen zur Abwehr k&uuml;nftiger US-Sanktionen; zu ihrer Realisierung fehlt allerdings noch viel. Nord Stream 2 soll laut Pl&auml;nen des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern mit einer sanktionsimmunen gemeinn&uuml;tzigen Stiftung gesch&uuml;tzt werden. F&uuml;r Berlin und die EU steht die strategische Autonomie und damit die F&auml;higkeit zu einer eigenst&auml;ndigen Weltpolitik auf dem Spiel&hellip;<br>\nIm Mafiastil<br>\nF&uuml;r besonderen Unmut hat im Verlauf des vergangenen Jahres gesorgt, dass Washington seinen Zwangsma&szlig;nahmen mit Drohbriefen, Drohanrufen sowie gezieltem diplomatischem Druck auf die betroffenen Firmen Nachdruck verleiht. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte das Management des Schweizer Unternehmens Allseas ein Schreiben erhalten, in dem die US-Senatoren Ted Cruz und Ron Johnson erkl&auml;rten, eine Fortsetzung der vertraglich vereinbarten Arbeit an Nord Stream 2 werde &ldquo;die k&uuml;nftige finanzielle &Uuml;berlebensf&auml;higkeit Ihres Unternehmens zerst&ouml;ren&rdquo;: &ldquo;Stoppen Sie JETZT und lassen Sie die Pipeline unfertig zur&uuml;ck &hellip;, oder Sie riskieren, Ihr Unternehmen f&uuml;r immer aufzugeben&rdquo;.[3] Ein &auml;hnliches Drohschreiben war zum Beispiel im August beim F&auml;hrhafen Mukran eingegangen.. Von &ldquo;Mafia-Methoden&rdquo; ist die Rede. Betroffen sind rund 120 Firmen aus zw&ouml;lf souver&auml;nen europ&auml;ischen Staaten&hellip;<br>\nDie Weltpolitikf&auml;higkeit der EU<br>\nWie jetzt berichtet wird, steht die Wiederaufnahme der Verleget&auml;tigkeiten nach sanktionsbedingter einj&auml;hriger Unterbrechung unmittelbar bevor; die Nord Stream 2 AG hat ihn f&uuml;r diesen Samstag (5. Dezember) angek&uuml;ndigt&hellip; Damit steht letztlich nichts Geringeres als die strategische Autonomie der EU zur Debatte &ndash; bzw. ihre F&auml;higkeit, eine eigenst&auml;ndige Weltpolitik treiben zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8458\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Englisch wird in der ukrainischen Armee obligatorisch<\/strong><br>\nChristian M&uuml;ller \/ 29. Nov 2020 &ndash; In den russischsprachigen Regionen der Ukraine ist Unterricht in russischer Sprache verboten &ndash; die Armee aber puscht Englisch.<br>\n&laquo;Englisch zu lernen wird zu einem integralen Bestandteil einer neuen Milit&auml;rkultur, die in die Streitkr&auml;fte der Ukraine eingef&uuml;hrt wird und auf euro-atlantischen Werten und Prinzipien basiert&raquo;, so der Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Die Pr&uuml;fung der englischen Sprache werde obligatorisch werden. Es gehe um die Erreichung der &laquo;Interoperabilit&auml;t&raquo; mit den NATO-Truppen, so die Mitteilung des Ministeriums. Dank Englischkenntnissen sollen Milit&auml;rangeh&ouml;rige k&uuml;nftig in der Lage sein, an internationalen Missionen und Trainings im Ausland teilzunehmen. Au&szlig;erdem f&uuml;hre die US-Regierung ein Projekt zur Bereitstellung neuer Sprachlabors, Lehrb&uuml;cher und Handb&uuml;cher durch, wie die &laquo;Kyiv Post&raquo; rapportiert&hellip;<br>\nNicht zuletzt diese Versuche, den dortigen Leuten die Muttersprache abzugew&ouml;hnen, f&uuml;hrten zum B&uuml;rgerkrieg im Donbass. Ein neues ukrainisches Sprachgesetz verbietet nun seit 1. September 2020 den Schulunterricht in russischer Sprache. Das politische Ziel ist, die Ukraine auch sprachlich zu einer &laquo;Nation&raquo; zu machen, was sie historisch ja eben nie gewesen ist&hellip;<br>\nEin Drittel des ukrainischen Staatsbudgets geht in die Streitkr&auml;fte &ndash; ein Hohn in Anbetracht der unbeschreiblichen Armut in der Ukraine. W&uuml;rde das Abkommen Minsk II eingehalten, k&ouml;nnten nicht nur weitere Kriegsopfer verhindert werden, auch die finanzielle Belastung des Staates w&uuml;rde massiv reduziert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Ukraine-Militar-NATO-Zusammenarbeit-Englisch\">infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Westliche Kriegsverbrechen in Afghanistan<\/strong><br>\nVon Emran Feroz<br>\nJagd auf Afghanen wurde von Elite-Soldaten als eine Art Sport sowie als Aufnahmeritual f&uuml;r Neuank&ouml;mmlinge betrachtet<br>\nDer Skandal ist noch lange nicht zu Ende. Heute zeigt der Guardian das Foto eines australischen Soldaten, der angeblich aus der Beinprothese eines get&ouml;teten Taliban-K&auml;mpfers in Afghanistan trinkt. Laut der britischen Zeitung gibt es eine ganze Reihe solcher Fotos, die dem Guardian vorliegen. Sie stammen aus einem Fundus von Kriegsaufnahmen, die australische Spezialkr&auml;fte beim &ldquo;Am&uuml;sement&rdquo; in der Fat Lady&rsquo;s Arms-Bar der Milit&auml;rbasis in Tarin Kowt, Urusgan, im Jahr 2009 anfertigten.<br>\nWas lange bekannt war, wurde nun auch endg&uuml;ltig von offizieller Seite best&auml;tigt. Australische Elitesoldaten (SAS) haben in Afghanistan Kriegsverbrechen begangen und ermordeten zwischen den Jahren 2005 und 2016 mindestens 39 afghanische Zivilisten. Die Jagd auf Afghanen und ihre T&ouml;tung wurden von den Soldaten als eine Art Sport sowie als Aufnahmeritual f&uuml;r Neuank&ouml;mmlinge betrachtet. Der dazu geh&ouml;rende Bericht l&auml;sst sich an vielen Stellen wie ein Protokoll des Terrors lesen.<br>\nAn vielen Stellen wird deutlich, dass afghanische Menschenleben in den Augen der Soldaten praktisch nichts wert seien. &ldquo;Es passierte die ganze Zeit&rdquo;, hie&szlig; es seitens vieler Soldaten, die f&uuml;r den Bericht interviewt wurden. Die Untersuchung wurde bereits 2016 vom australischen Milit&auml;r in Auftrag gegeben. Insgesamt wurden mehr als 400 Zeugen verh&ouml;rt und mindestens 55 Ermittlungen aufgenommen&hellip;<br>\nF&uuml;r viele Beobachter, Journalisten und andere Kenner des Afghanistan-Krieges waren die j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen allerdings keineswegs &uuml;berraschend. In vielen afghanischen D&ouml;rfer kursieren bis heute die Geschichten von mordenden und folternden NATO-Soldaten. Die Betroffenen werden allerdings kaum geh&ouml;rt. Tats&auml;chlich ist die Stimme solcher Afghanen erst etwas wert, nachdem sie von einem westlichen Akteur best&auml;tigt wurden. Andernfalls gelten sie als &ldquo;nicht glaubw&uuml;rdig&rdquo; oder &ldquo;&uuml;bertreibend&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Westliche-Kriegsverbrechen-in-Afghanistan-4972470.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Thail&auml;ndischer Herbst<\/strong><br>\nEine neue und junge Demokratiebewegung auf Bangkoks Stra&szlig;en bringt die von den Putschisten des Jahres 2014 dominierte Regierung immer st&auml;rker in Bedr&auml;ngnis<br>\nMittlerweile vergeht in Thailand, vor allem in der Hauptstadtmetropole Bangkok, kaum ein Tag ohne Proteste, bei denen die Abl&ouml;sung der Regierung gefordert wird. An deren Spitze steht mit General Prayuth Chan-ocha  der im Mai 2014 als damaliger Armeechef (im Bunde mit den Befehlshabern der anderen Teilstreitkr&auml;fte und dem Oberkommandierenden) die ma&szlig;gebliche Gestalt des unblutigen Milit&auml;rputsches in dem s&uuml;dostasiatischen K&ouml;nigreich war. Inzwischen hat sich das Regime mit einer denkbar knappen Mehrheit f&uuml;r das eigene Lager bei den Wahlen voriges Jahr ein gewisses Ma&szlig; an formeller demokratischer Legitimit&auml;t verschaffen k&ouml;nnen. Dass dennoch die ehemaligen Putschisten im Kabinett weiterhin die Schl&uuml;sselstellungen innehaben, ver&auml;rgert einen wesentlichen Teil der Bev&ouml;lkerung, als deren Sprachrohr sich die au&szlig;erparlamentarische Oppositionsbewegung auf den Stra&szlig;en Bangkoks sieht. Seit Juni h&auml;lt die Protestwelle nun an, die von anfangs wenigen hundert Menschen auf machtvolle Gro&szlig;kundgebungen mit an manchen Tagen mehreren zehntausend Teilnehmern angewachsen ist&hellip;<br>\nPrayuth und die anderen Gener&auml;le f&uuml;hlten sich bei ihrem &raquo;Eingreifen&laquo; 2014, dem 18. Putsch oder Putschversuch in der j&uuml;ngeren Landesgeschichte, aufgrund der krisenhaften Lage gleichsam gedr&auml;ngt, die Macht zu ergreifen. Seit 1932 w&auml;hnen sich die Spitzen des Milit&auml;rs als eigenst&auml;ndige Ordnungsmacht, deren entsprechendes Handeln unter politisch zugespitzten Umst&auml;nden als unabdingbar eingestuft wird &ndash; letztlich mit der Rechtfertigung, das grunds&auml;tzliche System und vor allem auch die Monarchie zu sch&uuml;tzen&hellip;<br>\nWechsel im K&ouml;nigspalast<br>\nInmitten der Turbulenzen ersch&uuml;tterte ein Ereignis das Land: der Tod von K&ouml;nig Bhumibol Adulyadej am 13. Oktober 2016&hellip;Als der eher als Playboy denn als Staatsmann in Erscheinung getretene Maha Vajralongkorn am Ende der Trauerphase zum neuen K&ouml;nig gekr&ouml;nt wurde, hatte das h&ouml;chste Staatsamt bereits ohne einen besonderen Fehltritt oder Negativschlagzeilen m&auml;chtig gelitten.<br>\nDie aktuelle Protestbewegung richtet sich damit nicht nur gegen Regierungschef Prayuth, den vormaligen Putschisten im nun nominell demokratischen Gewand, sondern auch gegen einen Monarchen, dem Kritiker unter anderem vorwerfen, seinen Amtsgesch&auml;ften aus Nobelherbergen in S&uuml;ddeutschland nachzugehen.<br>\n(&hellip;) Die neue, junge Protestfront<br>\nDie neue Qualit&auml;t der aktuellen Bewegung, die seit knapp einem halben Jahr in Bangkok und andernorts auf die Stra&szlig;e geht, besteht darin, dass sie mit keiner der etablierten politischen Parteien und Lager direkt verbunden ist. Es ist vor allem Thailands Jugend, die auf diese Weise eine Organisations- und Ausdrucksform gefunden hat..,<br>\nZudem kann man der Bewegung nicht vorwerfen, in irgendeiner Weise aus der Ferne von Thaksin und seinem Umfeld gesteuert zu werden, weil es daf&uuml;r nicht die geringsten Ansatzpunkte gibt. Das macht den vorwiegend jugendlichen Protest des Jahres 2020 frei von jeglichem Ballast der Vergangenheit. Zugleich sind die Forderungen weitaus radikaler und gezielter, sie zielen auf einen kompletten Neuanfang und einen umfassenden Umbau alter Strukturen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/391392.protestbewegungen-thail%C3%A4ndischer-herbst.html\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Nachdenkseiten haben bereits mehrmals &uuml;ber die neue pro-demokratische Bewegung in Thailand berichtet, und die Hintergr&uuml;nde beleuchtet, zuletzt am 23. November: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67220\">Dinosaurier versperren den Weg<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Von FAZ bis TAZ<\/strong><br>\nCorona-Querfront in den Medien<br>\nVielen Medien-Konsumenten f&auml;llt es auf: Zum Thema Corona gibt es &ouml;ffentlich fast nur eine Meinung. Den vielen Medien will das nicht auffallen. Klar: Selbstkritik ist schwer. Vor Corona konnte man sich noch auf gewisse politische Unterschiede bei der Erkl&auml;rung der Welt verlassen: Die konservative Publizistik mochte Merkel, die linke mochte sie eher nicht. Diese relative Vielfalt, die aus den Unterschieden, dem Vergleich, eine gewisse &Uuml;berpr&uuml;fbarkeit der Nachrichten und Meinungen erm&ouml;glichte, ist vorbei. Mit der Planierung der Unterschiede geht auch ein Verfall journalistischer Qualit&auml;t einher: Geschludert wird in Sprache und Recherche. Was zu beweisen ist. Am Beispiel der FAZ und der TAZ, einst Vertreter einer politischen Bandbreite im Journalismus, werden an j&uuml;ngsten Artikeln &uuml;ber die Opposition gegen das Corona-Regime die Planierung und der Verfall exemplarisch deutlich&hellip;<br>\n(&hellip;) Da schlagen die Redakteursherzen im Gleichtakt<br>\nDass diese Medien-Querfront ein Ziel hat, wird gegen Ende des &bdquo;taz&ldquo;-Artikels deutlich: &bdquo;Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) und andere hatten zuletzt auch gefordert, dass der Verfassungsschutz die Proteste (der GG-Verteidiger) genauer ins Visier nimmt.&ldquo; Das ist tapfer: Die &bdquo;taz&ldquo; k&auml;mpft f&uuml;r den Verfassungsschutz. Der braucht, wie man sp&auml;testens seit der NSU-M&ouml;rdergruppe wei&szlig;, dringend Spitzel-Hilfe. Denn die &bdquo;Corona-Verharmloser&ldquo;, wie die &bdquo;taz&ldquo; die Verteidiger des Grundgesetzes etikettiert, stehen der neuen Impf-Kampagne im Weg. Und Gegnern von Spahn-Merkel und der Pharma-Industrie kann die Medienfront nicht dulden. Da werden die Reihen geschlossen, da verschwinden die kleinen Unterschiede, da schlagen die Redakteursherzen im Gleichtakt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/von-faz-bis-taz\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>ARD diskutiert &uuml;ber Corona-Berichterstattung<\/strong><br>\nTats&auml;chlich wurde Ende September der ARD eine Petition &uuml;bergeben, die eine Sondersendung mit dem Titel &ldquo;Wie gef&auml;hrlich ist Corona?&rdquo; fordert. Darin, so die Forderung, sollten namhafte Virologen wie Christian Drosten auf andere Stimmen treffen, die in den vergangenen Monaten f&uuml;r ihre Kritik an den Corona-Ma&szlig;nahmen bekannt geworden sind, so etwa der Epidemiologe Sucharit Bhakdi oder der Mediziner Wolfgang Wodarg. Initiiert wurde die Petition von Bastian Barucker, der sich laut seiner Homepage mit &ldquo;Wildnisp&auml;dagogik, Gef&uuml;hls- und K&ouml;rperarbeit&rdquo; besch&auml;ftigt. 63 571 Menschen haben die Petition unterschrieben. &hellip;<br>\nDass die geforderte Sondersendung in der ARD k&uuml;nftig wirklich ausgestrahlt wird, ist jedenfalls unwahrscheinlich. Schon in seiner zweiten Mail im September schrieb Sch&ouml;nenborn: &ldquo;Ich glaube nicht, dass eine Talkshow der beste Ort f&uuml;r wissenschaftliche Debatten ist. Und schon gar nicht f&uuml;r eine Auseinandersetzung dar&uuml;ber, was Fakt ist und was gef&uuml;hlte Wahrheit.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/corona-berichterstattung-ard-wdr-1.5131452\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das ist interessant: Der WDR kennt die massenhafte, teils heftige Kritik seiner Fernsehzuschauer, die die einseitig ausgerichtete Berichterstattung &uuml;ber Covid 19 r&uuml;gen, schon seit September (!), zieht darauf aber keine Konsequenzen. Das ist skandal&ouml;s! In den Talkshows sitzen weiterhin die gleichen Nasen, viele &Auml;rzte, Virologen, Wissenschaftler, Politiker mit anderen Positionen und Einsch&auml;tzungen bleiben ausgesperrt. Damit wird der WDR (sowie die &uuml;brigen &ouml;ffentlich-rechtlichen (Regional)-Sender, die das mitbekommen haben m&uuml;ssen), dem Programmauftrag &ndash; eine pluralistische Beteiligung aller Gruppen der Gesellschaft &ndash; nicht gerecht. Leider kein Witz: Etliche B&uuml;rger aus der fr&uuml;heren DDR f&uuml;hlen sich an ihre Zeiten mit der &ldquo;Aktuellen Kamera&rdquo;, wenn sie sich Nachrichten von ARD, ZDF und Co. anschauen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-67574","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67574"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67577,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67574\/revisions\/67577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}