{"id":67578,"date":"2020-12-02T09:10:45","date_gmt":"2020-12-02T08:10:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67578"},"modified":"2020-12-02T10:12:54","modified_gmt":"2020-12-02T09:12:54","slug":"psychologen-in-der-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67578","title":{"rendered":"Psychologen in der Pandemie"},"content":{"rendered":"<p>Die offizielle Darstellung zu Corona wird in einer Stellungnahme von Berufsverb&auml;nden der Psychologie nicht hinterfragt, sondern aktiv unterst&uuml;tzt. Die Berufsvertreter propagieren in dem Papier ganz offen die Manipulation der B&uuml;rger. Eine Gruppe praktisch t&auml;tiger und kritischer Psychotherapeuten und Psychologen wendet sich nun dagegen. Von <strong>Andrea Wolf-Schuler<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWichtige Prinzipien der Psychologie werden seit M&auml;rz in der &Ouml;ffentlichkeit und in der &bdquo;nach au&szlig;en tretenden&ldquo; Wissenschaft mit F&uuml;&szlig;en getreten. Die offizielle Darstellung des Corona-Komplexes wird weitgehend kritiklos &uuml;bernommen. Es wird teilweise ein &bdquo;nicht zu hinterfragendes Narrativ&ldquo; aufgebaut und propagiert. Auch seitens des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen in Zusammenschluss mit drei weiteren psychologisch-psychotherapeutischen Berufsverb&auml;nden (bdp, der DGPs und dem ZPID) wurde im Juni <a href=\"https:\/\/www.bdp-verband.de\/publikationen\/politische-positionen\/2020\/herausforderungen-ziele-und-massnahmen-im-umgang-mit-der-pandemie-aus-psychologischer-sicht.html\">ein Konzeptpapier zum Umgang mit der aktuellen Situation<\/a> ver&ouml;ffentlicht. Der Titel lautet: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Herausforderungen, Ziele und Ma&szlig;nahmen im Umgang mit der Pandemie aus psychologischer Sicht&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses &ldquo;Papier&rdquo; hat viele Psychologinnen, Psychotherapeuten und Psychologen entsetzt. Daher haben wir uns entschlossen, &ouml;ffentlich darauf zu reagieren: Die Gruppe &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.psychotherapeutinnen-und-psychotherapeuten-stehen-auf.net\/\">Psychotherapeuten stehen auf<\/a>&ldquo;  wurde gegr&uuml;ndet. Wir sind davon &uuml;berzeugt, dass der Psychologie in der aktuellen Situation sowohl in der &ldquo;Dramaturgie&rdquo; der offiziellen Pandemie-Erz&auml;hlung als auch in der Bewerbung und Ausf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahmen eine wichtige Rolle zukommt.<\/p><p><strong>Inhalte des Konzeptpapiers<\/strong><\/p><p>Um die Vorg&auml;nge zu bewerten, gehen wir auf wesentliche Inhalte des Konzeptpapiers unserer &bdquo;beruflichen Interessenvertreter&ldquo; vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP), der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie (DGPs) und des Leibnizzentrums f&uuml;r Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) ein: Eingangs identifiziert das Papier die Kernthemen &bdquo;Stimmungswandel, Schutzverhalten, psychische Folgen, gesellschaftlicher Zusammenhalt und aussagekr&auml;ftige Datengrundlage&ldquo;. Es folgen jeweils das Benennen der &bdquo;Herausforderungen und Ziele&ldquo; und die Vorschl&auml;ge &bdquo;konkrete(r) Ma&szlig;nahmen&ldquo; auf &bdquo;Basis psychologischer Expertise&ldquo;. Dies alles im Sinne der an keiner Stelle hinterfragten offiziellen Erz&auml;hlung. <\/p><p>Zun&auml;chst wird ein m&ouml;glicher Stimmungswandel als Gefahr f&uuml;r die &bdquo;aktive Mitarbeit der Bev&ouml;lkerung an den weiterhin erforderlichen Ma&szlig;nahmen zur Krisenbew&auml;ltigung&rdquo; thematisiert: Ziel sei es, Normen klar zu kommunizieren (Einhaltung optimieren), durch aktive Mitwirkung Kontrollgef&uuml;hle zu steigern und Reaktanz vorzubeugen sowie &bdquo;Fake News und Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen wirksam (zu) bek&auml;mpfen&ldquo; .<\/p><p>Die offizielle Pandemie-Erz&auml;hlung wird hier fortgeschrieben, indem die Psychologen der deutschen Politik ihre kommunikative Kompetenz anbieten, um die Ma&szlig;nahmen als einen &bdquo;gemeinsam erreichten Erfolg&rdquo; zu best&auml;tigen. Zur Kommunikation der medialen Erfolgsgeschichte (d.h. des gehorsamen Befolgens der Ma&szlig;nahmen) wird vorgeschlagen: &bdquo;Fortlaufend (die) Identifikation mit einer erfolgreichen kollektiven Bew&auml;ltigungsstrategie (zu) best&auml;rken&ldquo;. Damit einher geht die abwertende Etikettierung Andersdenkender: Menschen, die an dieser Erfolgsgeschichte Zweifel haben, werden nicht nur als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; stigmatisiert, sondern ihnen werden sowohl Unwissen (&bdquo;Bei mangelnden Wissen k&ouml;nnen sie [Menschen] st&auml;rker zu Verschw&ouml;rungsmythen neigen&ldquo;) als auch psychische Defizite unterstellt: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dabei sind Menschen mit einem besonders starken Bed&uuml;rfnis, sich anderen &uuml;berlegen zu f&uuml;hlen, eher anf&auml;llig f&uuml;r Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Die Gedankenlenkung vollzieht sich hier besonders meisterhaft: Vordergr&uuml;ndig dienen die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen zur besseren Meisterung der gesellschaftlichen Krise. Selbst die psychischen Folgen sollen durch die Propagierung des &bdquo;gemeinsamen Erfolges&ldquo; abgemildert werden. Da aber ein offener Diskurs von Anfang an ausgeschlossen wird und aller Dissens &bdquo;pathologisiert&ldquo; wird, handelt es sich bei diesen Ma&szlig;nahmen in Wahrheit um Manipulationen.<\/p><p>Die Autoren scheinen mehrfach zwischen &bdquo;Klarsprech&rdquo; und &bdquo;Subtilit&auml;t&rdquo; zu schwanken: So treffen sie beispielsweise richtige Aussagen (&bdquo;Und schlie&szlig;lich suchen Menschen nach sozialer Anerkennung; sie m&ouml;chten ein positives Bild von sich selbst und ihrer Bezugsgruppe haben&rdquo;), deren Einbettung (Ziele zur bedingungslosen Unterst&uuml;tzung des offiziellen Narrativs durch die Bev&ouml;lkerung) aber gleich auf &bdquo;passende Manipulationstechniken&rdquo; hinweist. Entsprechend verdichten sich die Empfehlungen zum umfassenden Vermitteln einheitlicher vordefinierter &bdquo;Wahrheiten&rdquo; und zur Bek&auml;mpfung anderslautender (per definitionem falscher) Verschw&ouml;rungstheorien: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Der Umgang mit Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen birgt potenzielle politische Herausforderungen und erfordert besonderen Interventionsbedarf.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Aus was dieser besondere Interventionsbedarf besteht, wird nicht genauer genannt &ndash; dies k&ouml;nnen potentielle &bdquo;Auftraggeber&rdquo; bei den Autoren erfragen. <\/p><p>Ebenso bieten sie &ndash; schon im Juni &ndash; ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r einen von der Bev&ouml;lkerung wenig akzeptierten 2. Lockdown an. Von der Bev&ouml;lkerung sollen insbesondere &bdquo;zum langfristigen Pandemie-Management z&auml;hlen(de) Ma&szlig;nahmen wie Tracing App, Impfungen oder Masken&rdquo; besser akzeptiert werden. Als klare Ziele werden genannt: das Aufrechterhalten der Motivation f&uuml;r die &bdquo;Befolgung aktueller Schutzma&szlig;nahmen&ldquo;, der &bdquo;Erwerb neuer Handlungsroutinen&ldquo; und das Befolgen &bdquo;notwendige(r) Verbote und Gebote&ldquo; <\/p><p>Herausforderungen sehen die Autoren weiter in der Bew&auml;ltigung und Verarbeitung der Krisenerfahrungen. Dabei konstatieren sie eine gewisse Skepsis von Bev&ouml;lkerungsteilen gegen&uuml;ber den Ma&szlig;nahmen: Ob diese berechtigt sein k&ouml;nnte, steht nirgends zur Debatte. Ebenso benennen sie potentiell negative Folgen (u. a. ein deutlicher Anstieg psychischer Probleme), wobei die Art der nachtr&auml;glichen Bewertung der Pandemie bedeutsam sei. W&uuml;rde diese als &bdquo;Misserfolgserlebnis mit Betonung gesellschaftlicher Unterschiede und negativer Erfahrungen&rdquo; bewertet, n&auml;hmen Angstst&ouml;rungen und Depressionen zu. Stellt sich die Frage, ob dies eine legitime Begr&uuml;ndung darstellt, die offizielle Corona-Erz&auml;hlung aufrecht zu erhalten und jede Diskussion zu negativen Aspekten und Ungerechtigkeiten zu verhindern. Bei &bdquo;Fortdauer der Pandemie&ldquo; sehen die Autoren durchaus die Gefahr negativer wirtschaftlicher und sozialer Folgen. Allerdings wird nicht darauf hingewiesen, dass es sich dabei um Folgen der propagierten Ma&szlig;nahmen handelt. <\/p><p>Neben unterst&uuml;tzenswerten Zielen (1. schnelle Hilfe gef&auml;hrdeter Gruppen, Resilienz st&auml;rken, &Auml;ngste, Depressionen u.a. reduzieren&hellip;) formulieren sie folgende in unseren Augen sehr fragliche Ziele: &bdquo;2. Ein kollektives Erfolgserlebnis herausarbeiten und die negative Umdeutung der bisherigen Erfolge verhindern&ldquo; und 3. die &bdquo;Verfestigung von dysfunktionalen Mindsets verhindern&ldquo;. <\/p><p>Damit bekr&auml;ftigen die vier Vorsitzenden: Die Ma&szlig;nahmen sind ein Erfolg, Kritik und die Wahrnehmung negativer Folgen (sprachlich interessant als &bdquo;negative Umdeutung&ldquo; verklausuliert) sind zu verhindern! Die Formulierung: &bdquo;Zielgruppengerechte Ma&szlig;nahmen zur Ansprache und Modifikation dysfunktionaler Mindsets entwickeln und implementieren&rdquo; ist ein typisches Beispiel f&uuml;r Psychologen-Neusprech und kann einfach als Empfehlung zur Gehirnw&auml;sche &uuml;bersetzt werden. Wer definiert was als &bdquo;dysfunktional&ldquo;? Ist es das die Politik st&ouml;rende Hinterfragen durch &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo;? Sind diese dann die Zielgruppe f&uuml;r eine &bdquo;Modifikation der Mindsets&rdquo;? <\/p><p>Die Handlungsanweisungen zielen darauf, die Bev&ouml;lkerung hinter dem offiziellen Narrativ zu vereinen. Menschen werden zu Objekten gemacht, deren Denken, F&uuml;hlen und Handeln &bdquo;modifiziert&rdquo; werden soll, um sie zu einer absolut kritiklosen, gehorsamen und unterw&uuml;rfigen Haltung zu erziehen. Diese Wahrheiten sind alternativlos, sie und der Gehorsam der B&uuml;rger m&uuml;ssen mittels &bdquo;psychologischer Expertise&rdquo; vermittelt und durchgesetzt werden. <\/p><p>Die abschlie&szlig;ende Bemerkung &bdquo;Neueste Modellrechnungen mit unterschiedlichen Methoden konnten &uuml;bereinstimmend einen au&szlig;erordentlichen Erfolg der politisch veranlassten Verhaltensma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der COVID-19-Pandemie zeigen&rdquo; steht ohne Verweis auf Quellen. Folgt man der &ndash; in dieser Hinsicht korrekten &ndash; Einlassung der von etablierten Medien vielf&auml;ltig gegen &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; ins Feld gef&uuml;hrten Pia Lamberty, m&uuml;sste man sp&auml;testens hier aufhorchen und die ganze Argumentation in Zweifel ziehen. Warnt sie doch vor Aussagen ohne Quellenangabe und ruft dazu auf, &bdquo;Wissen&rdquo; zu hinterfragen (siehe Zitat in Ackermann 2020). <\/p><p>Am Ende ihrer Ausf&uuml;hrungen bieten die vier Autoren ganz explizit ihre Dienste an: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Selbstverst&auml;ndlich stehen wir Unterzeichnenden gerne f&uuml;r weiterf&uuml;hrende Gespr&auml;che zu politischen Vorhaben und geplanten Ma&szlig;nahmen bei der weiteren Bew&auml;ltigung der COVID-19-Krise zur Verf&uuml;gung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Unsere Bewertung<\/strong><\/p><p>Wir sehen hier, was wir auch bei &bdquo;unkritischen&ldquo; Kollegen erleben: Trotz der methodischen Ausbildung und des Wissens &uuml;ber bedenkliche sozialpsychologische Mechanismen werden die offiziellen Darstellungen und ihre Argumentation nicht hinterfragt, sondern aktiv unterst&uuml;tzt. Unsere sogenannten Berufsvertreter propagieren hier zudem ganz offen die menschenverachtende Manipulation und vors&auml;tzliche Traumatisierung von Menschen. Ginge es tats&auml;chlich um das hehre Ziel, Schaden abzuwenden, w&auml;ren die methodologischen Prinzipien zu achten: nach m&ouml;glichen (Alternativ-)Erkl&auml;rungen zu suchen und die eigenen Schlussfolgerungen und Denkweisen kritisch zu reflektieren. Erinnern wir uns: Es geht hier nicht um einen spitzfindigen Streit um irgendwelche realit&auml;tsfernen Teilaspekte einer Theorie. Es geht hier um Ma&szlig;nahmen, die tiefgreifend in das soziale Leben und in das psychische Erleben aller Menschen eingreifen, die unser Lebenselement, das empathische Miteinander im sozialen Kontakt, rationieren. Ginge es um das Erarbeiten einer rational und empirisch begr&uuml;ndeten Strategie zur Pandemiebew&auml;ltigung, m&uuml;ssten auch die als absolut gesetzten Exit-Strategien (Impfung, Medikament) hinterfragt werden. Es wird exakt das Gegenteil getan, es erfolgt kein empirischer und kritischer Realit&auml;tsabgleich. <\/p><p>Damit werden sowohl die methodologischen Grundpfeiler einer evidenzbasierten, wissenschaftlich fundierten Fachrichtung als auch alle moralischen und berufsethischen Grunds&auml;tze verraten. Das gesellschaftliche Tabu, einen offenen Diskurs &uuml;ber all diese wichtigen Fragen zu f&uuml;hren, wird hier kritiklos mitgetragen und zementiert; Kritik wird stattdessen pathologisiert. <\/p><p>Es ist unsere Aufgabe als t&auml;tige Psychologen und Psychotherapeuten, Menschen vor Manipulation zu sch&uuml;tzen und sie in ihrer Empathie, Beziehungsf&auml;higkeit, ihrer Selbsterm&auml;chtigung, der Integration seelischer Traumata und damit in der Selbstverantwortung zu unterst&uuml;tzen. Nun werden wir jedoch angeleitet, das Gegenteil zu tun: Menschen, die Beeintr&auml;chtigungen und Leid aufgrund der Ma&szlig;nahmen erfahren (wohlgemerkt nicht wegen des Corona-Virus), im Sinne der Staatsdoktrin zu &bdquo;erziehen&rdquo; und die eigene, gesunde Selbstwahrnehmung zu unterdr&uuml;cken. Dies widerspricht unserer Ethik und unserer professionellen Ausbildung, in welcher Beziehung, Vertrauen, Respekt gegen&uuml;ber dem subjektiven Erleben sowie die emotionale St&auml;rkung an erster Stelle stehen. <\/p><p>Als Grundlage unserer Arbeit dient uns die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 und die dort formulierte menschliche W&uuml;rde. Au&szlig;erdem verpflichten wir uns dem Georgetown-Mantra mit vier Prinzipien ethischen Handelns in der Medizin (nach Beauchamp &amp; Childress, siehe Rahbar 2010): Aus Sicht der Medizinethik ist der Patient ein autonomes, selbstbestimmtes Wesen und hat daher das Recht, selbst zu entscheiden, was mit ihm geschieht &ndash; dieses hat der Arzt zu respektieren. Zudem darf er dem Patienten keinen Schaden zuf&uuml;gen, muss stets zum Wohle des Patienten handeln sowie die verf&uuml;gbaren Ressourcen gerecht verteilen. <\/p><p>Wir stellen uns mit diesem Statement unserer Verantwortung gegen&uuml;ber unseren Klienten\/Patienten. Wir sehen es als die Pflicht von Psychologen an, in Theorie und Handeln dem Wohle der Menschen ohne Unterschied zu dienen. Die Psychologie steht nicht isoliert von der sie umgebenden Umwelt, sie muss sich Fragen nach dem Verwertungszusammenhang und ihrer Dienlichkeit stellen &ndash; warum, wie, f&uuml;r wen &ndash; sonst wird &bdquo;ihre Anf&auml;lligkeit f&uuml;r eine reaktion&auml;re Indienstnahme&ldquo; (Kempf, 1988) wirksam.<\/p><p><em><strong>Andrea Wolf-Schuler<\/strong> f&uuml;r Psychotherapeuten-stehen-auf: Informationen unter <a href=\"https:\/\/www.psychotherapeutinnen-und-psychotherapeuten-stehen-auf.net\/\">psychotherapeutinnen-und-psychotherapeuten-stehen-auf.net<\/a><\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Literaturverweise<\/strong><\/p><ul>\n<li>Innenministerium (2020). Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen. Abgerufen 17. Mai 2020, von <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/blog\/informationsfreiheit\/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie\">abgeordnetenwatch.de\/blog\/informationsfreiheit\/das-interne-strategiepapier-des-innenministeriums-zur-corona-pandemie<\/a><\/li>\n<li>Ackermann, V. S. (2020, Mai 4). Massive Verbreitung. Psychologie Heute. <a href=\"https:\/\/www.psychologie-heute.de\/gesellschaft\/40492-massive-verbreitung.html\">psychologie-heute.de\/gesellschaft\/40492-massive-verbreitung.html<\/a><\/li>\n<li>Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V., Bundespsychotherapeutenkammer, Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Psychologie e.V., &amp; Leibniz-Zentrum f&uuml;r Psychologische Information und Dokumentation. (2020, Juni 19). Herausforderungen, Ziele und Ma&szlig;nahmen im Umgang mit der Pandemie aus psychologischer Sicht. <a href=\"https:\/\/www.bdp-verband.de\/publikationen\/politische-positionen\/2020\/herausforderungen-ziele-und-massnahmen-im-umgang-mit-der-pandemie-aus-psychologischer-sicht.html\">bdp-verband.de\/publikationen\/politische-positionen\/2020\/herausforderungen-ziele-und-massnahmen-im-umgang-mit-der-pandemie-aus-psychologischer-sicht.html<\/a><\/li>\n<li>Kempf, W. (1988). Thesen zur Geschichte der Psychologie im Nationalsozialismus, ihrer Verarbeitung nach &rsquo;45 und den Auswirkungen auf neuere Entwicklungstendenzen innerhalb der akademischen Psychologie der BRD. In Wissenschaft: Geschichte und Verantwortung (S. 71&ndash;74). <a href=\"http:\/\/kops.uni-konstanz.de\/bitstream\/handle\/123456789\/11344\/Thesen_zur_Geschichte_der_Psychologie_im_Nationalsozialismus.pdf?sequence=1\">kops.uni-konstanz.de\/bitstream\/handle\/123456789\/11344\/Thesen_zur_Geschichte_der_Psychologie_im_Nationalsozialismus.pdf?sequence=1<\/a><\/li>\n<li>Rahbar, K. (2010, Oktober 4). Die vier Prinzipien ethischen Handelns in der Medizin &ndash; ETHICA RATIONALIS. <a href=\"https:\/\/ethica-rationalis.org\/die-vier-prinzipien-ethischen-handelns-in-der-medizin\/\">ethica-rationalis.org\/die-vier-prinzipien-ethischen-handelns-in-der-medizin\/<\/a><\/li>\n<li>Vereinte Nationen (UN). (1948). Resolution der Generalversammlung 217 A (III). Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte. <a href=\"https:\/\/www.un.org\/Depts\/german\/menschenrechte\/aemr.pdf\">un.org\/Depts\/german\/menschenrechte\/aemr.pdf<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Titelbild: 3d factory \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die offizielle Darstellung zu Corona wird in einer Stellungnahme von Berufsverb&auml;nden der Psychologie nicht hinterfragt, sondern aktiv unterst&uuml;tzt. Die Berufsvertreter propagieren in dem Papier ganz offen die Manipulation der B&uuml;rger. Eine Gruppe praktisch t&auml;tiger und kritischer Psychotherapeuten und Psychologen wendet sich nun dagegen. 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