{"id":67618,"date":"2020-12-03T08:33:28","date_gmt":"2020-12-03T07:33:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618"},"modified":"2020-12-03T08:33:28","modified_gmt":"2020-12-03T07:33:28","slug":"hinweise-des-tages-3754","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h01\">Noch feindseliger geht nicht &ndash; Der Fall Monika Maron und das alternativlose deutsche Meinungsklima<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h02\">&Uuml;ber 80, Pflegeheimbewohner &ndash; und im Stich gelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h03\">Muss Applaus gen&uuml;gen? L&ouml;hne von Pflegekr&auml;ften steigen nur leicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h04\">Merkel: Teil-Lockdown wird bis 10. Januar verl&auml;ngert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h05\">Kontaktnachverfolger spricht von &ldquo;katastrophalen&rdquo; Zust&auml;nden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h06\">Kurz und die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h07\">CDU-Rentenkonzept bedeutet Arbeiten bis zum Umfallen und schw&auml;cht die gesetzliche Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h08\">Bildungsgerechtigkeit &ndash; ein H&uuml;rdenlauf &uuml;ber viele Stufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h09\">Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland Juli 2019 &ndash; Juni 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h10\">USA verbieten humanit&auml;re Fl&uuml;ge nach Kuba<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h11\">Allmacht und Ohnmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h12\">Das n&auml;chste Jahrzehnt der NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h13\">Australien verdreht im Karikaturenstreit Tatsachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h14\">Bayerns Polizei bekommt gepanzerte Fahrzeuge mit Waffenstationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h15\">Wer aus Furcht vor der AfD &Uuml;berzeugungen aufgibt, l&auml;hmt die Demokratie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Noch feindseliger geht nicht &ndash; Der Fall Monika Maron und das alternativlose deutsche Meinungsklima<\/strong><br>\nDeutschland scheint sich eingerichtet zu haben zwischen links oder rechts, Gut oder B&ouml;se. &laquo;Umstritten&raquo; heisst das Zauberwort, mit dem ein konstruktiver Dialog erstaunlich erfolgreich verhindert werden kann. Weshalb der Fischer-Verlag mit dem Rausschmiss einer grossen Autorin einen Fehler gemacht hat.<br>\nWann hat die Stimmung in Deutschland derart umgeschlagen? Ausgerechnet in diesem Land, das ich gerade wegen seiner Debattenkultur so sch&auml;tzte. Weil hier jeder Einwand &ndash; ja: auch gerne bis zum Exzess &ndash; diskutiert wurde. Erschien eine Ansicht auch noch so &uuml;berdreht, es wurde hart, oft polemisch, aber immer produktiv und mit dem n&ouml;tigen Respekt f&uuml;r den Andersdenkenden miteinander geredet. Weil es in Deutschland historisch gute Gr&uuml;nde gibt, den Leuten den Mund nicht zu verbieten.<br>\nLange ist&rsquo;s her. Oskar Roehler hat im Roman &laquo;Selbstverfickung&raquo; den Wetterumschwung ziemlich pr&auml;zise vorausgesagt, als er vor drei Jahren seinen Protagonisten aus unruhigen Tr&auml;umen erwachen und in kafkaesker Lakonik feststellen liess, &laquo;dass er nicht mehr linksliberal war&raquo;. Was in dieser Gesellschaft &laquo;schlimmer&raquo; sei, als sich &laquo;in ein ungeheures Ungeziefer verwandelt zu haben&raquo;.<br>\nTats&auml;chlich hat sich, was deutsche Diskussionskultur einmal ausmachte, zusehends in einem von moralischer Belehrung, Hypersensibilit&auml;t und ideologischem Machtkampf geschw&auml;ngerten Meinungsklima auseinanderdividiert. Ein Land scheint sich alternativlos eingerichtet zu haben zwischen links oder rechts, Gut oder B&ouml;se.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/monika-maron-und-das-meinungsklima-feindseliger-geht-nicht-ld.1589543\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Uuml;ber 80, Pflegeheimbewohner &ndash; und im Stich gelassen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Infektionskurve insgesamt abflacht, schie&szlig;t sie bei den Hochbetagten in die H&ouml;he. Heimbetreiber und Politik versagen beim Schutz. [&hellip;]<br>\nZu den hohen Zahlen bei den alten Menschen f&uuml;hrt das RKI in seinem Situationsbericht vom 1. Dezember nur knapp an: &bdquo;Da &auml;ltere Personen h&auml;ufiger von schweren Erkrankungsverl&auml;ufen von Covid-19 betroffen sind, steigt die Anzahl an schweren F&auml;llen und Todesf&auml;llen weiter an.&ldquo; Vermieden werden k&ouml;nne dies, indem die allgemeine Ausbreitung des Virus verlangsamt werde.<br>\nDoch obwohl die Ausbreitung nachweislich in anderen Altersgruppen verlangsamt wurde oder sogar r&uuml;ckl&auml;ufig ist, ist der Schutz der vulnerabelsten Gruppe bislang nicht gelungen. [&hellip;]<br>\nMehr Test f&uuml;r mehr Sicherheit &ndash; das klingt gut, scheint aber in der Umsetzung nicht zu funktionieren. Der Grund: Bisher scheint &uuml;berhaupt nur ein Bruchteil der Pflegeeinrichtungen von dem Angebot Gebrauch zu machen. [&hellip;]<br>\nHintergrund: F&uuml;r die Anwendung der Schnelltests muss ein Konzept vorgelegt werden, das erst bewilligt werden muss. Ein weiteres Hindernis sieht Kr&ouml;ll darin, dass die Einrichtungen f&uuml;r die Schnelltests in Vorleistung gehen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/corona-wuetet-unter-den-aelteren-ueber-80-pflegeheimbewohner-und-im-stich-gelassen\/26679524.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Muss Applaus gen&uuml;gen? L&ouml;hne von Pflegekr&auml;ften steigen nur leicht<\/strong><br>\nViel ist die Rede von den &ldquo;Corona-Helden&rdquo; in der Pflege, die in der Pandemie oft &uuml;ber das normale Ma&szlig; hinaus f&uuml;r ihre Patienten da sind. Im Fr&uuml;hjahr ist Balkon-Applaus f&uuml;r Pflegekr&auml;fte en vogue. Doch im Portmonee spiegelt sich die Anerkennung noch nicht wider, wie aus neuesten Daten hervorgeht.<br>\nPflegekr&auml;fte in Krankenh&auml;usern und Heimen haben trotz der Corona-Krise nur eine magere Lohnerh&ouml;hung bekommen. In Krankenh&auml;usern ist der Bruttostundenlohn zwischen dem zweiten Quartal 2019 und dem zweiten Quartal 2020 f&uuml;r Vollzeitbesch&auml;ftigte um 1,01 Euro gestiegen, in Pflege- und Altenheimen um 86 Cent. Das geht aus Zahlen hervor, die die Linksfraktion im Bundestag beim Statistischen Bundesamt erfragt hat.<br>\nDas seien zwar jeweils rund drei Prozent, aber keinesfalls angemessen, urteilte die Linksfraktion. &ldquo;Der Applaus der Bundesregierung im Fr&uuml;hjahr war offensichtlich Heuchelei&rdquo;, sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch. &ldquo;Diese miese Lohnentwicklung ist nicht nur ungerecht, sondern auch ein Pandemiebek&auml;mpfungsversagen. Der Beruf wird dadurch nicht attraktiver.&rdquo; Mit einer deutlich besseren Bezahlung seit M&auml;rz g&auml;be es mancherorts weniger Personalprobleme in Kliniken und Heimen, weil Aussteiger in den Beruf h&auml;tten zur&uuml;ckkommen k&ouml;nnen, betonte Bartsch. &ldquo;F&uuml;r einen Euro mehr kommt allerdings niemand zur&uuml;ck.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Loehne-von-Pflegekraeften-steigen-nur-leicht-article22208286.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel: Teil-Lockdown wird bis 10. Januar verl&auml;ngert<\/strong><br>\nDie Infektionszahlen in Deutschland bleiben trotz Lockdown auf einem konstant hohen Niveau. Von der Zielinzidenz mit 50 F&auml;llen pro 100.000 Einwohner sind fast alle Landkreise weit entfernt. Entsprechend verl&auml;ngert die Bundesregierung die bestehenden Corona-Ma&szlig;nahmen bis in den Januar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merkel-Teil-Lockdown-wird-bis-10-Januar-verlaengert-article22210460.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer hat kurz vor Beginn der Ministerpr&auml;sidentenkonferenz genau solch einen Beschluss noch ausgeschlossen. In der <a href=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/0Z5_yfeCfdQ?start=3019\">Regierungspressekonferenz<\/a> meldete sie sich gegen Ende selbst zu Wort, um klarzustellen, wor&uuml;ber in der MPK verhandelt werde. Auch auf Nachfrage, was mit der noch offenen Verl&auml;ngerung des Lockdowns sei, sagte sie, dass &uuml;ber Corona nicht gesprochen werde.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kontaktnachverfolger spricht von &ldquo;katastrophalen&rdquo; Zust&auml;nden<\/strong><br>\nSeit einem halben Jahr arbeitet Claus in einem Contact-Tracing-Team (CTT). Dem BR schildert er seine Arbeitsbedingungen: Schlechte Ausstattung, keine einheitlichen Vorgaben, Hilfskr&auml;fte werden st&auml;ndig neu eingelernt.<br>\nClaus sitzt mit einem Kapuzenpullover da, er will nicht erkannt werden. Claus, der seinen richtigen Namen nicht nennen m&ouml;chte, arbeitet in einem Contact-Tracing-Team an einem bayerischen Gesundheitsamt. Wenn er versucht, etwas zu kritisieren oder zu verbessern, erz&auml;hlt er, werde er auf seine Beamtenvereidigung hingewiesen und darauf, seine Kompetenzen nicht zu &uuml;berschreiten: &ldquo;Wir d&uuml;rfen gar nichts sagen, aber irgendwann muss man auch mal Zahlen und Fakten auf den Tisch legen.&rdquo;<br>\nDem Bayerischen Rundfunk m&ouml;chte Claus einen Einblick geben, wie er und seine Kollegen derzeit arbeiten.<br>\n&ldquo;Unsere EDV, unsere Bildschirme, unsere Technik: katastrophal. Da tust du dich nat&uuml;rlich unheimlich schwer effektiv zu arbeiten. Wir sind in einer R&auml;umlichkeit untergebracht &ndash; es ist undicht, es ist feucht, wir haben abgeranzte St&uuml;hle. In einem anderen Gesundheitsamt sitzen sie auf Holzst&uuml;hlen und wir reden von acht oder neun Stunden.&rdquo; Claus, Mitarbeiter in einem bayerischen Gesundheitsamt<br>\nBei der Kontaktnachverfolgung gibt es laut Claus keine klare Strategie unter den &Auml;mtern. Er w&uuml;nscht sich ein einheitlicheres Vorgehen in Bayern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/kontaktnachverfolger-spricht-von-katastrophalen-zustaenden,SHwKDp0\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kurz und die Krise<\/strong><br>\nVom Bundeskanzler kommen Ermahnungen ans Volk und mal wieder ein Anti-Migranten-Spin. Mit sich und seiner Politik scheint er im Reinen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000122188623\/kurz-und-die-krise%20\">der Standard<\/a>\n<p><strong>dazu: Nicht mein Kanzler<\/strong><br>\n&bdquo;Wir hatten im Sommer sehr sehr niedrige Ansteckungszahlen nach dem Lockdown und haben dann durch Reiser&uuml;ckkehrer, und insbesondere auch durch Menschen, die in ihren Herkunftsl&auml;ndern den Sommer verbracht haben, uns Ansteckungen wieder ins Land hereingeschleppt.&ldquo; So erkl&auml;rte Bundeskanzler Sebastian Kurz in der Pressekonferenz zu den Corona-Ma&szlig;nahmen am 2.12.2020, die zweite Corona-Welle in &Ouml;sterreich. &bdquo;Wir werden vor den Weihnachtsfeiertagen mit einem sehr strengen Einreiseregime beginnen&ldquo;, setzte Innenminister Nehammer nach.<br>\nF&uuml;r jemanden mit Migrationshintergrund ist das ein Schlag in die Magengrube. Meine erste Reaktion war: Wieso werden autochthone &Ouml;sterreicher, die in Kroatien Urlaub gemacht haben, nicht erw&auml;hnt? Aber genau da musste ich mich stoppen. Denn was Bundeskanzler Sebastian Kurz mit seinen Worten anscheinend erreichen will, ist eine Spaltung der Gesellschaft und daf&uuml;r nimmt er sich wieder einmal die b&ouml;sen Ausl&auml;nder als S&uuml;ndenb&ouml;cke. Und mir reicht es. Ganz ehrlich, wie oft soll man sich von dieser Regierung eigentlich noch diskriminieren lassen? Als jemand, der seit seinem dritten Lebensjahr in &Ouml;sterreich lebt, hier zur Schule gegangen ist, studiert hat, arbeitet, Steuern zahlt, kann es doch nicht sein, dass mir der Bundeskanzler w&auml;hrend einer Pressekonferenz das Gef&uuml;hl gibt, dass ich nicht zu &Ouml;sterreich geh&ouml;re und Schuld an einer zweiten Corona-Welle und Hunderten Toten bin. Was soll das?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amra-duric.com\/amrandalieren\/nicht-mein-kanzler\/\">Amra Duric<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>CDU-Rentenkonzept bedeutet Arbeiten bis zum Umfallen und schw&auml;cht die gesetzliche Rente<\/strong><br>\nVom Papiertiger namens CDU-Rentenkonzept ist nach einer Woche interner Beratungen nur noch ein Bettvorleger &uuml;briggeblieben. Der CDU fehlt der Mut f&uuml;r eine echte Erwerbst&auml;tigenversicherung und f&uuml;r einen Abschied von der Riesterrente&ldquo;, kommentiert Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die vom Bundesfachausschuss der CDU ver&ouml;ffentlichten rentenpolitischen Vorschl&auml;ge. Birkwald weiter:<br>\n&bdquo;Statt Altersarmut zu bek&auml;mpfen und die gesetzliche Rente zu st&auml;rken, reitet die CDU sich immer tiefer in gescheiterte Projekte wie die Teilrente hinein, die einen individuellen Renteneintritt erm&ouml;glichen soll und die niemanden interessiert. Individueller Renteneintritt bedeutet bei der CDU nur, dass diejenigen, die am Ende ihres Arbeitslebens krank werden oder arbeitslos, noch h&ouml;here Rentenk&uuml;rzungen in Kauf nehmen m&uuml;ssen. Mehr Reha und h&ouml;here Zuschl&auml;ge f&uuml;r das Arbeiten bis 70 oder 80 helfen diesen Menschen nicht.<br>\nGleiches gilt f&uuml;r die gescheiterte Riesterrente, die mit Milliardenzusch&uuml;ssen weiter k&uuml;nstlich am Leben gehalten werden soll. Neben Riester noch einen weiteren Kapitalfonds auszubauen, wird die Finanzinvestoren und -investorinnen freuen und Geringverdienende ratlos zur&uuml;cklassen. Statt endlich f&uuml;r gute Arbeit, gute L&ouml;hne und eine armutsfeste Mindestrente, die ihren Namen auch verdient, einzutreten, geht die CDU den falschen Weg der Rente erst ab 67 und der Teilprivatisierung aus den 2000er Jahren weiter. Das ist r&uuml;ckw&auml;rtsgewandt und es ist schlecht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/cdu-rentenkonzept-bedeutet-arbeiten-bis-zum-umfallen-und-schwaecht-die-gesetzliche-rente\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bildungsgerechtigkeit &ndash; ein H&uuml;rdenlauf &uuml;ber viele Stufen<\/strong><br>\n&bdquo;Von unten bis ganz nach oben funktioniert das Schulsystem, als best&auml;nde seine Funktion nicht darin, auszubilden, sondern zu eliminieren. Besser: in dem Ma&szlig;, wie es eliminiert, gelingt es ihm, die Verlierer davon zu &uuml;berzeugen, dass sie selbst f&uuml;r ihre Eliminierung verantwortlich sind&ldquo;<br>\n(Pierre Bourdieu, 2001)<br>\nDieses Urteil des franz&ouml;sischen Soziologen Pierre Bourdieu &uuml;ber Frankreichs Schulsystem l&auml;sst sich in vielerlei Hinsicht auch auf &Ouml;sterreichs Bildungssystem heute &uuml;bertragen. Denn letzteres wirkt immer noch statuskonservierend, die soziale Stellung des Elternhauses bestimmt in hohem Ma&szlig;e die Chancen der Kinder auf Bildungsaufstieg mit, d.h. die Vererbung von Bildungschancen ist nach wie vor ausgepr&auml;gt (wie das nachfolgende Diagramm sowie allj&auml;hrlich der AK-Wohlstandsbericht oder die Auswertungen der Statistik Austria zeigen). Der H&uuml;rdenlauf zum Bildungserfolg beginnt bereits im fr&uuml;hen Kindesalter und setzt sich &uuml;ber die Stufen des Bildungssystems hinweg konsequent fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/bildungsgerechtigkeit-huerdenlauf-ueber-viele-stufen\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung muss kommen&rdquo;<\/strong><br>\nHeute beraten die Ministerpr&auml;sidenten, wie sie den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung f&uuml;r Kinder im Grundschulalter umsetzen. Damit das wichtigste bildungs-, familien- und sozialpolitische Vorhaben in dieser Legislatur erfolgreich sein kann, braucht es vor allem mehr Personal: ErzieherInnen, Schulsozialarbeiter und Schulpsychologen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b3293e66-3480-11eb-945f-001a4a16011f\">DGB<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland Juli 2019 &ndash; Juni 2020<\/strong><br>\nBericht an den Deutschen Bundestag gem&auml;&szlig; &sect; 2 Absatz 5 DIMRG (&hellip;)<br>\nGrund&shy; und Menschenrechte kommen vielmehr in einer konkreten Situation zum Tragen. Nur in einer konkreten Situation kann genau bezeichnet werden, welches Ziel eine Einschr&auml;nkung verfolgt, ob sie geeignet ist, dieses Ziel zu erreichen, ob es mildere Mittel gibt und ob der Eingriff au&szlig;er Verh&auml;ltnis zum verfolgten Ziel steht. Diese Elemente &ndash; Geeignetheit, Erforderlichkeit und Angemessenheit, jeweils gemessen an einem legitimen Ziel &ndash; machen den Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit aus. Nur in Bezug auf einen konkreten Grundrechtseingriff kann also ein Recht das andere &uuml;berwiegen.<br>\nDamit wird zugleich auch deutlich, dass sich die Bewertung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit &uuml;ber die Zeit hinweg ver&auml;ndern kann. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, etwa &uuml;ber die &Uuml;bertragungswege des SARS-CoV&shy;2&shy;Virus, ver&auml;ndern die Bewertung der Geeignetheit und Erforderlichkeit ergriffener Ma&szlig;nahmen. Eine Einschr&auml;nkung kann schwerer werden, je l&auml;nger sie dauert; dies kann zur Folge haben, dass sich die Abw&auml;gung zwischen Ziel und Einschr&auml;nkung verschiebt. Gesetz&shy; und Verordnungsgeber sind daher verpflichtet, immer wieder nachzujustieren. Dies gilt umso mehr, wenn &ndash; wie bei der Corona&shy;Pandemie &ndash; bei Erlass von Regelungen noch gro&szlig;e Wissensl&uuml;cken bestanden und ein Handeln wegen der Schwere der Gefahr dennoch erforderlich war.<br>\nEin wichtiger, aber &ndash; auch in der Corona&shy;Pandemie &ndash; oft &uuml;bersehener Bestandteil des Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsprinzips sind das Gleichheitsgebot und das Diskriminierungsverbot. Sie verlangen, die unterschiedlichen Auswirkungen von Ma&szlig;nahmen auf Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen zu ber&uuml;cksichtigen und dabei vor allem Menschen in besonders verletzlichen Situationen in den Blick zu nehmen. Beispielsweise haben Kontaktverbote f&uuml;r Menschen, die in Einrichtungen untergebracht sind &ndash; etwa in Krankenh&auml;usern, Pflegeheimen, Jugendhilfeeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe oder Gef&auml;ngnissen &ndash; sehr viel schwerwiegendere Folgen als f&uuml;r andere. F&uuml;r sie werden damit Kontakte zu Menschen au&szlig;erhalb der Einrichtung unm&ouml;glich gemacht. Es besteht die Gefahr ihrer Isolation, die sich bei l&auml;ngerem Fortdauern zu einer Verletzung des Verbots der unmenschlichen Behandlung entwickeln kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.institut-fuer-menschenrechte.de\/fileadmin\/Redaktion\/Publikationen\/Menschenrechtsbericht\/Menschenrechtsbericht_2020.pdf\">Deutsches Institut f&uuml;r Menschenrechte [PDF]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit anderen Worten: Deutschland geht es nicht gut, was die Bundeskanzlerin des &Ouml;fteren betont hat, sondern auch hierzulande sind Menschenrechte gef&auml;hrdet &ndash; insbesondere durch die politisch motivierten Ma&szlig;nahmen w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Coronazeit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA verbieten humanit&auml;re Fl&uuml;ge nach Kuba<\/strong><br>\nZwei Gesuche von Skyway Enterprises Inc. und IBC Airways Inc. um Genehmigungen humanit&auml;rer Fl&uuml;ge nach Kuba sind vom US-Au&szlig;enministerium abgelehnt worden.<br>\nIn einer Anordnung des US-Verkehrsministeriums ist mit Wirkung vom 13. Oktober US-amerikanischen und ausl&auml;ndischen Fluggesellschaften verboten, Charterfl&uuml;ge zwischen den USA und Kuba anzubieten. Dabei wurden eng begrenzte Ausnahmen vorgesehen, insbesondere f&uuml;r &ldquo;genehmigte Charterfl&uuml;ge f&uuml;r medizinische Notfallzwecke, Such- und Rettungseins&auml;tze und andere Reisen, die als im Interesse der Vereinigten Staaten liegend erachtet werden&rdquo;. Das US-Verkehrsministerium traf diese Ausnahmebestimmung offenbar auf ausdr&uuml;cklichen Wunsch des Au&szlig;enamtes, wie in einem Schreiben von Minister Mike Pompeo an das Verkehrsministerium dokumentiert ist. (&hellip;)<br>\nDazu erkl&auml;rte Kubas Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez &uuml;ber Twitter: &ldquo;Die neue Ma&szlig;nahme des Au&szlig;enministeriums, humanit&auml;re Frachtfl&uuml;ge nach Kuba zu verbieten, ist eine Schande; die Trump-Administration versch&auml;rft die Bestrafung kubanischer Familien in beiden L&auml;ndern bis zum letzten Moment.&rdquo; Dies komme noch zu den fast 200 Sanktionen hinzu, die im Lauf des Jahres gegen Kuba verh&auml;ngt worden seien.<br>\nIndes haben mehr als 30 Fluggesellschaften formell beantragt, auf kubanischen Flugh&auml;fen zu landen, nachdem sie von der Wiederer&ouml;ffnung der internationalen Terminals in Kuba erfahren hatten. Nach Angaben von Armando Luis Daniel L&oacute;pez, Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Zivilluftfahrt Kubas, flogen vor der Schlie&szlig;ung der Terminals aufgrund der COVID-19-Pandemie 60 Unternehmen auf die Insel und beginnen nun allm&auml;hlich zur&uuml;ckzukehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/12\/245709\/usa-verbieten-humanitaere-fluege-nach-kuba\">amerika21<\/a>\n<p><strong>dazu: Protest in Miami f&uuml;r Ende der US-Blockade gegen Kuba<\/strong><br>\nMit einem Fahrrad- und Autokorso haben am Sonntag verschiedene kubanoamerikanische Organisationen das Ende der US-Blockade gegen das sozialistische Kuba gefordert. &ldquo;Demokraten, Republikaner, Kubaner und Nichtkubaner, Personen verschiedener politischer und ideologischer Ansichten&rdquo; waren am Sonntag dazu aufgerufen, sich an der Fahrzeugkolonne zu beteiligen, hei&szlig;t es in einem Pressestatement der Veranstalter.<br>\nDie seit mehr als 60 Jahren bestehenden US-Sanktionen h&auml;tten &ldquo;das Leben der Kubaner verschlechtert, um &uuml;ber diesen Weg einen &lsquo;regime change&rsquo; in Havanna herbeizuf&uuml;hren, und haben die Lage der kubanischen Familien auf grausame und inhumane Weise beeintr&auml;chtigt&rdquo;, so der Aufruf. Auch Kubaner die nicht mehr auf der Insel leben, seien von den Zwangsma&szlig;nahmen betroffen.<br>\nErst vor wenigen Wochen erkl&auml;rte der Finanzdienstleister Western Union, aufgrund neuer Sanktionen von US-Pr&auml;sident Donald Trump gegen kubanische Milit&auml;runternehmen seine Dienste in Kuba einstellen zu m&uuml;ssen, was die &Uuml;berweisung von famili&auml;ren Geldsendungen auf die Insel weiter erschwert. Inzwischen versucht Kuba mit der zivilen &ldquo;Redsa&rdquo; eine neue L&ouml;sung zu finden, &uuml;ber die Western Union auf Kuba pr&auml;sent sein kann. Hierzu hatte der staatliche Zahlungsdienstleister j&uuml;ngst eine neue Sonderlizenz der Zentralbank erhalten.<br>\n&Uuml;ber die Einschr&auml;nkung von Geldsendungen und Besuchen hinaus stehen inzwischen auch Hunderte kubanische Unternehmen, Hotels und Immobilien auf den zuletzt mehrfach erweiterten Sanktionslisten der US-Regierung, was Gesch&auml;fte mit der Insel erschwert und &ouml;konomische Folgekosten mit sich bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/12\/245795\/antiblockade-korso-miami\">amerika21<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Allmacht und Ohnmacht<\/strong><br>\nAngenommen, hinter dem Mord an Fakhrizadeh stehen Israel und\/oder die USA &ndash; nicht allein deren Geheimdienste, die in der Regel Auftr&auml;ge erf&uuml;llen &ndash;, dann haben enge Verb&uuml;ndete Deutschlands zum wiederholten Mal signalisiert, dass sie Staatsterror als legitimes Mittel betrachten, um sich Geltung zu verschaffen. Ihre Botschaft: Der Iran ist kein Staat, sondern ein Staatskretin, der verdient, wie er behandelt wird. Auch wenn ein Krieg noch auf sich warten l&auml;sst, auf dem Sprung ist er allemal. Vor zwei Wochen erst wurde kolportiert, Pr&auml;sident Trump habe einen Milit&auml;rschlag f&uuml;hren wollen. Eindringliche Warnungen diverser Berater h&auml;tten verhindert, was in der Luft lag. Oder gelegen haben soll. Dass die abgew&auml;hlte Administration alles daf&uuml;r tut, ihren Nachfolgern in Sachen Iran verbrannte Erde und unerbittliche Feindschaft zu hinterlassen, kann nicht verwundern. Seit Donald Trump im Mai 2018 den Nuklearvertrag gek&uuml;ndigt hat, lie&szlig; er &bdquo;maximalen Druck&ldquo; aus&uuml;ben, fuhr die Sanktionen hoch und setzte auf die innere Erosion des Regimes. Sollte Joe Biden diesen Kurs korrigieren, wird ihn der Vorwurf, er beg&uuml;nstige einen Feind, wie ein Bannstrahl treffen. Die Republikaner d&uuml;rften ihm so wenig schenken wie die Regierung in Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/allmacht-und-ohnmacht\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das n&auml;chste Jahrzehnt der NATO<\/strong><br>\nDie NATO soll ihre innere Geschlossenheit st&auml;rken und sich mit neuen Schritten gegen Russland und China in Stellung bringen. Dies fordert ein Bericht (&ldquo;NATO 2030&rdquo;), den das Milit&auml;rb&uuml;ndnis anl&auml;sslich seines gestern zu Ende gegangenen Au&szlig;enministertreffens offiziell vorgelegt hat. Demnach soll zuk&uuml;nftig ein Veto gegen unliebsame B&uuml;ndnisbeschl&uuml;sse erschwert werden; zugleich m&uuml;sse die Allianz die Kooperation mit Staaten an den Grenzen zu Russland und im regionalen Umfeld Chinas intensivieren. Der Bericht war im vergangenen Dezember in Auftrag gegeben worden, um offen eskalierende Differenzen innerhalb der Allianz zu kitten, die Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron zuvor in einer pointierten Formulierung (&ldquo;Hirntod der NATO&rdquo;) angeprangert hatte. Erstellt wurde er unter Leitung von Ex-Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re und dem US-Diplomaten Wess Mitchell. Der Bericht, der in die Erstellung eines neuen &ldquo;Strategischen Konzepts&rdquo; m&uuml;nden soll, wird von Au&szlig;enminister Heiko Maas lautstark gelobt, von Experten aber als &ldquo;sicherheitspolitischer Bauchladen&rdquo; abgetan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8459\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<p><strong>dazu: Nordatlantikpakt entdeckt Pazifik<\/strong><br>\nDie von einer &ldquo;Reflexionsgruppe&rdquo; empfohlene neue NATO-Strategie sieht mit Blick auf China eine engere Zusammenarbeit mit Australien, Japan, Neuseeland, S&uuml;dkorea und Indien vor<br>\nAm Dienstag und Mittwoch debattierten die Au&szlig;enminister der 30 NATO-Mitgliedsl&auml;nder &uuml;ber Video. Ein Thema der virtuellen Konferenz war der Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan nach dem zwischen Donald Trumps Afghanistan-Sondergesandten Zalmay Khalilzad und dem Taliban-Vertreter Mullah Abdul Ghani Baradar geschlossenen Vertrag, in dem die Deobandi-Dschihadisten eine Bek&auml;mpfung des IS garantieren und versprechen, sich von ihrem ehemaligen Verb&uuml;ndeten al-Qaida fernzuhalten (vgl. Abkommen in Doha, Wahlchaos in Kabul). Hier scheint man sich darauf geeinigt zu haben, das Thema auf den Februar zu vertagen, wenn der in Washington erwartete Personalwechsel &uuml;ber die B&uuml;hne gegangen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Nordatlantikpakt-entdeckt-Pazifik-4978263.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Australien verdreht im Karikaturenstreit Tatsachen<\/strong><br>\nDas australische Verteidigungsministerium hat vor kurzem einen Untersuchungsbericht ver&ouml;ffentlicht, in dem Kriegsverbrechen der in Afghanistan stationierten australischen Soldaten entlarvt wurden. Demnach hatten australische Soldaten zwei 14-j&auml;hrigen Jungen die Kehle durchgeschnitten. Diese Gr&auml;ueltaten stie&szlig;en innerhalb der internationalen Gemeinschaft auf scharfe Kritik.<br>\nDoch anstatt sich in Reue zu &uuml;ben, brachte der australische Ministerpr&auml;sident Scott Morrison seinen Unmut &uuml;ber den chinesischen Au&szlig;enministeriumssprecher Zhao Lijian zum Ausdruck, der eine Karikatur zum Thema auf Twitter gepostet hatte, und forderte eine Entschuldigung Chinas. Der Autor der besagten Darstellung, die inhaltlich auf dem australischen Bericht basiert, wollte mit seinem Bild die Wahrheit veranschaulichen. Der britische Gelehrte Martin Jacques kommentierte den Vorgang mit dem Hinweis, dass es nicht das Bild gewesen sei, das Morrison ver&auml;rgert habe. Vielmehr habe dieser es als unangemessen empfunden, dass Chinesen sich das Recht genommen h&auml;tten, Morde von in Afghanistan stationierten australischen Elitetruppen zu kommentieren, so Jacques. Der Vorfall zeigt also hegemoniales Denken, Unredlichkeit und Doppelstandards, die bei einigen westlichen Politikern geraden in Menschenrechtsfragen h&auml;ufiger anzutreffen sind, wenn es gilt, die Aufmerksamkeit einer breiten &Ouml;ffentlichkeit umzulenken und die Wahrheit unter den Teppich zu kehren. (&hellip;)<br>\nAus ebendiesem Grund warnte der ehemalige australische Botschafter in Polen und Kambodscha, Tony Kevin, davor, dass Australien ein &bdquo;tragischer Witz&ldquo; zu werden drohe. Sollte sich Australien weiterhin mit Spitzfindigkeiten besch&auml;ftigen, anstatt seine Armee zu disziplinieren, sich beim afghanischen Volk zu entschuldigen und die T&auml;ter in Rechenschaft zu ziehen, werde das Land Einbu&szlig;en an Ansehen hinnehmen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20201202\/586404.html\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bayerns Polizei bekommt gepanzerte Fahrzeuge mit Waffenstationen<\/strong><br>\nDie bayerische Polizei erh&auml;lt zwei neue gepanzerte Spezialfahrzeuge mit Waffenstationen. Die &ldquo;Offensivfahrzeuge&rdquo; sollen bei &ldquo;besonders gef&auml;hrlichen Eins&auml;tzen&rdquo; zum Einsatz kommen. In den sozialen Medien kam die neue Ausstattung der Polizei nicht besonders gut an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/109949-bayerns-polizei-bekommt-gepanzerte-fahrzeuge-mit-waffenstationen\/\">RT deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.H.:<\/strong> Man muss kein Prophet sein, aber andere Bundesl&auml;nder und die Bundespolizei werden sicher ebenfalls aufr&uuml;sten! Anstatt dem Frieden &ndash; auch dem Inneren! &ndash; eine Chance zu geben, wird politisch die alte Weisheit &bdquo;Wer Wind s&auml;t, wird Sturm ernten&ldquo; permanent missachtet und seit Jahren, zur Freude der Waffenlobby, kr&auml;ftig aufger&uuml;stet. Ein trojanisches Pferd aus Bayern als politisches &bdquo;Weihnachtsgeschenk&ldquo; f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und Warnung zugleich, ja nicht aufzustehen, denn seht, wir sind m&ouml;rderisch ger&uuml;stet!<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Polizei bekommt Panzerfahrzeuge &ndash; &bdquo;Ist in Deutschland der Krieg ausgebrochen?&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r besonders gef&auml;hrliche Eins&auml;tze bekommt die Polizei in Bayern zwei neue gepanzerte Fahrzeuge. Auf einem der Wagen ist ein drehbarer Waffenturm montiert. Auf Twitter sorgt die Vorstellung der Panzerfahrzeuge f&uuml;r Kritik.<br>\nDie bayerische Polizei verf&uuml;gt seit Montag &uuml;ber zwei neue, gepanzerte Einsatzfahrzeuge. Vor allem bei Eins&auml;tzen gegen bewaffnete Straft&auml;ter sollen sie genutzt werden k&ouml;nnen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) stellte die neuen Fahrzeuge am Montag in N&uuml;rnberg vor. Der Freistaat habe 2,4 Millionen Euro investiert, teilte sein Ministerium mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article221482430\/Bayern-Kritik-an-neuen-Panzerfahrzeugen-fuer-die-Polizei.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, Bayern voran! Hier folgt man offensichtlich der Entwicklung in den USA mit einer zunehmenden Militarisierung der Polizei. Man kann die &ldquo;Corona-Ma&szlig;nahmen&rdquo; durchaus als Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung betrachten. Man muss also ger&uuml;stet sein, sollte einmal die Panik der Bev&ouml;lkerung vor Corona nachlassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wer aus Furcht vor der AfD &Uuml;berzeugungen aufgibt, l&auml;hmt die Demokratie<\/strong><br>\nDie CDU in Sachsen-Anhalt wird wegen der Ablehnung des h&ouml;heren Rundfunkbeitrags attackiert. Dabei ist ihre Position nicht neu und kein Dammbruch. [&hellip;]<br>\nAus dem Streit um den Rundfunkbeitrag allerdings den ultimativen Fall dieser Brandmauer abzuleiten, ist falsch und spielt den Falschen in die Karten. Das Gespenst der AfD wird als politisches Druckmittel eingesetzt. Die CDU ist aber nicht auf den Kurs der Blauen eingeschwenkt, nutzt die Partei nicht wie Thomas Kemmerich f&uuml;r den Griff zur Macht.<br>\nAuch wenn vereinzelte Aussagen ihrer sachsen-anhaltischen Funktion&auml;re darauf schlie&szlig;en lassen, dass sie nur der politische Anstand vor AfD-&auml;hnlichen &bdquo;Staatsfunk&ldquo;-Formulierungen rettet: Die Beziehung der Ostdeutschen zum &ouml;ffentlichen-rechtlichen Rundfunk gilt schon l&auml;nger als kompliziert.<br>\nIneffiziente Strukturen, &uuml;berh&ouml;hte Alt-Geh&auml;lter und eine viel zu starke Westpr&auml;gung &ndash; in welcher R&uuml;ckblicksshow kommt der Osten vor? &ndash; werden seit Jahren kritisiert, nicht nur von der Union. Viele Ostdeutsche f&uuml;hlen sich auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung in ihrer Lebensrealit&auml;t kaum von Radio und Fernsehen abgeholt.<br>\nDas alles ist berechtigte Kritik, die nichts zu tun hat mit der medienfeindlichen &bdquo;Staatsfunk&ldquo;-Hetze der AfD &ndash; und muss offen diskutiert werden. Nicht umsonst hatte sich die schwarz-rot-gr&uuml;ne Kenia-Koalition 2016 die &bdquo;Beitragsstabilit&auml;t&ldquo; sogar in den Koalitionsvertrag geschrieben. Nur die CDU h&auml;lt daran fest. Interessantes Detail: Bis vor Kurzem wollte auch die Linke in Magdeburg gegen den 86-Cent-Aufschlag stimmen und zog erst kurzfristig zur&uuml;ck. Gab die Partei ihre eigene politische Position auf, um sich nicht mit der AfD gemeinzumachen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/sachsen-anhalt-blockiert-rundfunkbeitrag-wer-aus-furcht-vor-der-afd-ueberzeugungen-aufgibt-laehmt-die-demokratie\/26677544.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-67618","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67618","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67618"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67618\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67621,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67618\/revisions\/67621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67618"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67618"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67618"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}