{"id":6764,"date":"2010-09-17T16:18:57","date_gmt":"2010-09-17T14:18:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6764"},"modified":"2019-03-02T12:42:34","modified_gmt":"2019-03-02T11:42:34","slug":"nachtrag-zu-beutezug-ost-dass-kohls-versprechen-fuer-bluehende-lanschaften-eine-kalkulierte-luege-war-wussten-die-verantwortlichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6764","title":{"rendered":"Nachtrag zu \u201eBeutezug Ost\u201c &#8211; Dass Kohls Versprechen f\u00fcr \u201eBl\u00fchende Lanschaften\u201c eine kalkulierte L\u00fcge war, wussten die Verantwortlichen."},"content":{"rendered":"<p>Das wusste auch Bundeskanzler Kohl, der westdeutsche Verhandlungsf&uuml;hrer Sch&auml;uble und der gesamte CDU-Vorstand. Dazu hat Claus No&eacute; eine interessante Notiz geschrieben (siehe unten Ziffer1). Zum gleichen Thema finden Sie in Ziffer 2 den Link zu einem Papier f&uuml;r die SPD F&uuml;hrung vom 30. Januar 1990. In Ziffer 3 folgt die Notiz eines westdeutschen Ingenieurs mit Kenntnissen von der Wettbewerbsf&auml;higkeit des ostdeutschen Werkzeugmaschinenbaus und einen Link auf die Reaktion von Lesern der FAZ zum Fernsehfilm <a href=\"?p=6735\">&bdquo;Beutezug Ost&ldquo;<\/a>. Zum Schluss als 4. noch eine Bitte an Nachdenkseitenleser. Wir suchen den Link zum geheim gehaltenen Gutachten des Bundesrechnungshofs zum Verkauf der ostdeutschen Banken an die westdeutschen Banken. Albrecht M&uuml;ller<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Claus No&eacute; <a href=\"http:\/\/www.lettre.de\/archiv\/50_noe.html\">DIE GROSSE DEUTSCHE ILLUSION<\/a><\/strong><br>\nClaus No&eacute; war Staatssekret&auml;r bei Lafontaine im Bundesfinanzministerium und damit Kollege von Heiner Flassbeck. Zu Anfang seiner Bonner T&auml;tigkeit war er 1968 und 69 Assistent der SPD Bundestagsfraktion und anschlie&szlig;end Unterabteilungsleiter beim damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller. Die Notiz, die wir hier wiedergeben stammt von 1990:\n<blockquote><p><strong>DIE GROSSE DEUTSCHE ILLUSION<\/strong><br>\n<strong>Zehn Jahre Einheitspolitik &ndash; zehn Jahre &ouml;konomische T&auml;uschung<\/strong><br>\n&hellip; Die Akteure von 1990 wu&szlig;ten, was sie taten. Und sie wu&szlig;ten wozu: Wolfgang Sch&auml;uble bekannte bereits 1991 hinter dem Buchtitel: Der Vertrag. Wie ich &uuml;ber die deutsche Einheit verhandelte: &ldquo;Es war Lothar de Maizi&egrave;re genauso klar wie Tietmeyer &hellip; der die eigentlichen Verhandlungen f&uuml;hrte &hellip; und mir, da&szlig; mit der Einf&uuml;hrung der Westw&auml;hrung die DDR-Betriebe schlagartig nicht mehr konkurrenzf&auml;hig sein w&uuml;rden. Wir konnten uns auch ausmalen, in welch dramatischer Weise dieser Eingriff sichtbar w&uuml;rde.&rdquo; Nichts also mit der umlaufenden Legende, man habe nicht wissen k&ouml;nnen, was man tat, alles sei Neuland gewesen. Wer wissen wollte, konnte wissen. Warum also der dramatische Griff nach der D-Mark? Dazu Sch&auml;uble: &ldquo;Mit dem Anliegen der Einheit w&uuml;rden wir die Wahlen gewinnen &ndash; eine Ansicht, die auch Helmut Kohl teilte, Heiner Gei&szlig;ler aber, so im CDU-Bundesvorstand, sehr besorgt in Frage stellte.&rdquo; Intern wurden die Risiken also diskutiert. Nicht nur in der CDU, auch in der SPD, in der Oskar Lafontaine, 1990 Kanzlerkandidat, &ouml;konomische Vernunft anmahnte &ndash; vergeblich. F&uuml;rs Wahlvolk dagegen wurden &ldquo;bl&uuml;hende Landschaften&rdquo; gemalt. &hellip;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die von Claus No&eacute; wiedergegebenen Aussagen von Wolfgang Sch&auml;uble belegen ohne jeden Zweifel, dass es bei der Entscheidung um die W&auml;hrungsunion und den Umrechnungskurs nicht um die L&ouml;sung der schwierigen Sachfrage &ndash; der Frage n&auml;mlich, ob in Ostdeutschland industrielle Arbeitspl&auml;tze erhalten bleiben &ndash; ging. Es wurde danach entschieden, wie Kohl und seine Partei am besten die Wahlen gewinnen. Millionen von B&uuml;rgern im Osten zahlen bis heute mit Arbeitslosigkeit, schlechter beruflicher Perspektive und mit Verlassen der Heimat f&uuml;r den Wahlsieg Helmut Kohls, Millionen im Westen mit einer unn&ouml;tigen finanziellen Belastung. Der Witz dabei: die Mehrheit hat ihr Ungl&uuml;ck 1990 und 1994 auch noch selbst gew&auml;hlt. (Ich verweise hier auch auf meinen anekdotischen <a href=\"?p=6735\">Bericht von einer Versammlung im Vorfeld der Volkskammerwahl vom 18. M&auml;rz 1990<\/a>)<\/p><\/li>\n<li><strong>Studie von Werner Kamppeter &bdquo;Umbau der DDR-Wirtschaft und Implikationen f&uuml;r die BRD&ldquo; vom 30. Januar 1990<\/strong><br>\nEin Freund von mir schickte mir diese, von ihm Ende 1989 initiierte Studie &ndash; <a href=\"upload\/pdf\/100918_Kamppeter_zu_DDR_Umbau.pdf\">siehe PDF [1.5 MB]<\/a> &ndash; des &Ouml;konomen und damaligen Mitarbeiters der Friedrich-Ebert-Stiftung Werner Kamppeter.<br>\nDie Studie wurde angefertigt und lag vor, bevor die Wechselkursfrage eingehend behandelt worden ist.<br>\nDie Studie wurde damals beim westdeutschen Teil der SPD-Gremien verteilt. Die Reaktion sei durchweg negativ gewesen.<br>\nDas kann nicht an der Qualit&auml;t der Studie gelegen haben, eher an Denkblockaden, die auch die Mehrheit der damaligen SPD-F&uuml;hrung plagten.<br>\nF&uuml;r Leser mit wenig Zeit verweise ich auf die Zusammenfassung auf den Seiten drei und vier. Dort hei&szlig;t es zum Beispiel:\n<blockquote><p>&bdquo;W&auml;hrend des Umbaus m&uuml;sste die DDR-Wirtschaft vor der westlichen Konkurrenz gesch&uuml;tzt werden. Marktwirtschaft ohne leistungsf&auml;hige Produktionsvoraussetzungen wirkt f&uuml;r die DDR zerst&ouml;rerisch.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&bdquo;Im Interesse der ostdeutschen Konkurrenzf&auml;higkeit m&uuml;sste die DDR-W&auml;hrung lange Zeit sehr niedrig bewertet seien, andernfalls f&auml;nde der Boom in Westdeutschland statt.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&bdquo;Eine W&auml;hrungsunion mit der Bundesrepublik, die sich nicht auf eine gemeinsam getragene Devisenbewirtschaftung st&uuml;tzt, oder die Schaffung eines einheitlichen W&auml;hrungsgebietes hingegen droht, unmittelbar zum Kollaps der DDR-Wirtschaft zu f&uuml;hren.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>&bdquo;Entscheidend wird die Leistungsf&auml;higkeit der DDR-Unternehmen selbst sein. Sie muss gesteigert werden.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Sie erkennen als Leser unschwer, dass der Geist dieser Studie sich diametral von dem unterschied, was dann der Geist der herrschenden Lehre und der politischen Entscheidungen der damaligen Regierenden war.<\/p><\/li>\n<li><strong>Notizen eines westdeutschen Ingenieurs zur Konkurrenzf&auml;higkeit des ostdeutschen Werkzeugmaschinenbaus und die Reaktion der &bdquo;klugen&ldquo; K&ouml;pfe hinter der FAZ im Forum zu einem Kommentar zum Fernsehfilm &bdquo;Beutezug Ost&ldquo;<\/strong>\n<p>In der FAZ war ein Beitrag <strong>&bdquo;Ihr seid alle ausgebeutet!&ldquo;<\/strong> zum Film von frontal 21 <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911\/Doc~E84FD5A485A4B42B8A01C5E95C447447E~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">erschienen<\/a>. Ich muss gestehen, dass ich schon bessere Artikel von Andreas Platthaus gelesen habe. Aber um diesen geht es hier nicht. Interessant ist das Forum. Dort &uuml;berwiegt die fast schon &auml;ngstliche Furcht des konservativen, wirtschaftsnahen B&uuml;rgertums davor, mit einer Aufarbeitung des Themas Zerst&ouml;rung der ostdeutschen Industrie k&ouml;nnte diesem B&uuml;rgertum sein ideologisches Spielzeug weggenommen werden. Das Selbstbewusstsein dieser Menschen beruht offensichtlich auf dem Glauben, dass im Osten alles marode war. Das ist das ideologische Lebenselixier dieser Schicht unangenehmer Zeitgenossen.<\/p>\n<p>Nicht alle mit der Wirtschaft eng verbundenen Menschen im Westen teilen diesen begrenzten Horizont. Ich zitiere aus einer Mail eines NachDenkSeiten-Lesers und Ingenieurs aus Westdeutschland:<\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Der Frontal21-Beitrag verdient allerh&ouml;chsten Respekt, auch wenn er nur ein schmales Segment der ganzen Treuhand- und Beratermisswirtschaft beleuchtet und sich niemand zu finden scheint , der das Komplettversagen umfassend darstellen kann .<br>\nPers&ouml;nlich bekannt sind mir nicht wenige Personen, die nie selbst im Westen ein Unternehmen f&uuml;hren durften, die sich, weil l&auml;ngst ohne Arbeit, als Berater bei Berger und Co, verdingen mussten und die pl&ouml;tzlich den Osten sanieren sollten .<br>\nGefragt war, wie der Bericht konkret aufzeigt, Privatisierung als Vehikel, um die auch auf dem Weltmarkt leistungsf&auml;higen Betriebe der DDR auszuschalten.<br>\nBesonders deutlich wird das an den Aussagen des von Strau&szlig; in jungen Jahren verh&ouml;hnten Theo Waigel, einem Juristen, dem vor seinem Amt kaum jemand finanzpolitischen Sachverstand unterstellt h&auml;tte, wirtschaftspolitischen ohnehin nicht.<br>\nDa&szlig; der Jurist Fehlverhalten straffrei stellt, sagt &uuml;ber das was dann ablief, eigentlich schon alles aus.<br>\nBesonders deutlich wird die Geschichte am Niedergang des Maschinenbaus in Chemnitz, Magdeburg und Rostock und an bekannten Firmen:<\/p>\n<p>Heckert, f&uuml;hrender und Europas gr&ouml;&szlig;ter Werkzeugmaschinenhersteller, wurde mit der Umrechnung jede vern&uuml;nftige Weiterf&uuml;hrung verunm&ouml;glicht. Profitiert davon hat die damals schon mehrfach marode Gildemeister Gruppe und eine Reihe damals noch existenter im Kern schon angeschlagener Mittelst&auml;ndler.<br>\nVon den Mittelst&auml;ndlern sind etliche inzwischen verschwunden, an Gildemeister ist ein japanischer Wettbewerber ma&szlig;geblich beteiligt und Heckert existiert auf Mittelstandsniveau.<br>\nProfitiert hat letztlich der Werkzeugmaschinenbau aus den USA, so entstand der weltweit gr&ouml;&szlig;te Hersteller unter US F&uuml;hrung, indem er marode Westfirmen, gebeutelt vom Kunden Automobilindustrie, &uuml;bernehmen konnte . Von denen existiert nur der Name in aller Regel noch. Besonders leistungsf&auml;hige DDR Heckert-Mitarbeiter sind dort in f&uuml;hrenden Positionen.<\/p>\n<p>Takraf als herausragender Hersteller, dessen Krane auf der halben Welt installiert waren, wurde von einem Herrn v. Dohnany, einem Juristen, von dem nicht bekannt ist, da&szlig; er Erfahrung jemals in einer solchen Aufgabe gesammelt hatte, zerst&ouml;rt. &hellip;<br>\nSkeet in Magdeburg, verschwunden, MEZ weg, BMW anstatt dort etwas zu gestalten , l&auml;&szlig;t die Motorr&auml;der in Italien fertigen , Wartburg und Trabantfabriken existieren als Zweigwerke, zu den 250 Mrd. Minus darf man die zus&auml;tzlichen Subventionen f&uuml;r die neuen Billiglohnwerke addieren , die wenigstens eine sch&ouml;ne Fassade auszeichnet.<br>\nSucht man nach der Erkl&auml;rung f&uuml;r Waigels fixprivatisieren , wird man wohl dabei f&uuml;ndig: Es durfte nicht bewiesen werden , da&szlig; leistungsf&auml;hige , mit bestausgebildeten Mitarbeitern ausgestattete Betriebe des Ostsystems mindestens so leistungsf&auml;hig waren und w&auml;ren , wie die industriellen Gro&szlig;b&uuml;rokratien oder die ausbeuterischen Mittelst&auml;ndler , die sich an keinen Tarifvertrag halten und die bis heute nicht gelernt haben , was den Grundigs und Co. s geschah .<br>\nDas System w&auml;re gef&auml;hrdet gewesen. &hellip;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Wir suchen nach dem Gutachten des Bundesrechnungshofs zum Verkauf der ostdeutschen Banken an die westdeutschen Banken<\/strong><br>\nWir hatten am 3. Juli 2005 davon berichtet, dass der Berliner Tagesspiegel auf der Basis eines Bundesrechnungshofsberichtes einen sehr kritischen Artikel zum Verkauf der ostdeutschen Banken an die westdeutschen Banken publiziert hatte:<br>\n<a href=\"?p=620\">&bdquo;Wie sich westdeutsche Banken auf unsere Kosten an fiktiven DDR-Krediten bereicherten&ldquo;<\/a><br>\nBisher sind wir nicht im Besitz dieses geheim gehaltenen Gutachtens. Es k&ouml;nnte aber sein, dass unter unseren Leserinnen und Lesern jemand &uuml;ber dieses Gutachten verf&uuml;gt, oder eine Recherchechance sieht oder einen Link darauf besitzt. Dann w&auml;ren wir dankbar f&uuml;r einen Hinweis. Wir m&ouml;chten dieses Gutachten unseren Lesern zug&auml;nglich machen. Die Geheimhaltung finden wir l&auml;cherlich. Sie sch&uuml;tzt die T&auml;ter.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das wusste auch Bundeskanzler Kohl, der westdeutsche Verhandlungsf&uuml;hrer Sch&auml;uble und der gesamte CDU-Vorstand. 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In Ziffer 3 folgt die Notiz eines westdeutschen Ingenieurs mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6764\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[11,190,157],"tags":[277,1543,295,330,440,276],"class_list":["post-6764","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","category-wettbewerbsfaehigkeit","tag-ddr","tag-deutsche-einheit","tag-kohl-helmut","tag-lafontaine-oskar","tag-schaeuble-wolfgang","tag-treuhand"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6764","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6764"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6764\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6766,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6764\/revisions\/6766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}