{"id":67643,"date":"2020-12-03T15:20:56","date_gmt":"2020-12-03T14:20:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67643"},"modified":"2020-12-03T16:02:08","modified_gmt":"2020-12-03T15:02:08","slug":"leserbriefe-zu-wer-in-quarantaene-muss-wird-wie-ein-verbrecher-behandelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67643","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eWer in Quarant\u00e4ne muss, wird wie ein Verbrecher behandelt.\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller macht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67479\">in diesem Beitrag<\/a> darauf aufmerksam, dass zumindest die Stadt Bonn Personen aufgrund eines positiven Testergebnisses mit aggressiv verfassten Schreiben in Quarant&auml;ne schickt. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben auf diesen Beitrag reagiert und uns per Email ihre Erfahrungen und Eindr&uuml;cke mitgeteilt. Danke. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>&ldquo;Die Aggressivit&auml;t des Schreibens entspricht der allgemein &uuml;blich gewordenen Aggressivit&auml;t.&nbsp;&rdquo;<\/p><p>So kommentieren Sie ein Schreiben der Stadt Bonn. Dem muss ich entschieden widersprechen.<br>\nNoch nie ist mir jemand begegnet, der mir in &auml;hnlicher Form Gewalt angedroht h&auml;tte. <\/p><p>Diese Aggressivit&auml;t, diese Form von institutioneller Gewalt geht ausschlie&szlig;lich vom Staat gegen&uuml;ber den B&uuml;rgerInnen aus. Sie ist nicht allgemein.<\/p><p>Diese Gewalt, dieses Schreiben ist kein Ausrutscher eines gestressten Sachbearbeiters in einer Verwaltung. Hinter diesem Schreiben steht eine Entscheidung (&ldquo;die Z&uuml;gel anziehen&rdquo;) und eine Absicht: das Schreiben soll &ouml;ffentlich und bekannt werden. Zwinge eine Familie, erziehe Hundert.<\/p><p>Parallel dazu geht ein Aufschrei der Entr&uuml;stung durch die Presse und derselbe Aufschrei kommt auch aus den Parteien, sobald eine B&uuml;rgerin, sobald ein B&uuml;rger es wagt, Vergleiche mit der Machtergreifung anzustellen, &Auml;hnlichkeiten in der Gesetzgebung aufzuzeigen oder sich gar &ndash; &iexcl;welch ein Frevel! &ndash; auf Menschen im Widerstand, auf Sophie Scholl zu beziehen. <\/p><p>Gelten die Vorbilder, die uns in der Schule nahegelegt wurden, nur nach &lsquo;Freigabe&rsquo; durch die Obrigkeit?<\/p><p>Diese Vergleiche, die Analogien und unser Bezug zur Geschichte sind grunds&auml;tzlich FRIEDVOLL. Sie erzwingen kein Einverst&auml;ndnis, greifen nicht an. Selbst der leidenschaftlichste Vortrag auf einer B&uuml;hne &ndash; solange es noch B&uuml;hnen und Demonstrationen gibt &ndash; rechtfertigt nicht den Satz nachdem die &ldquo;die Aggressivit&auml;t des Schreibens (&hellip;) der allgemein &uuml;blich gewordenen Aggressivit&auml;t (&hellip;) entspricht.&rdquo;<\/p><p>Die B&uuml;rgerInnen sind friedlich. Wir sind friedlich. Ja, selbst das Virus ist friedlich!<\/p><p>Der betroffenen Familie und den hundert Anderen, die mitgemeint sind, w&uuml;rde der Hinweis auf das Urteil des portugiesischen Berufungsgerichts helfen, das pcr-Tests f&uuml;r unzuverl&auml;ssig h&auml;lt und eine Quarant&auml;ne aufgehoben hat. (Leider schaff ich es nicht, hier den Link einzuf&uuml;gen.)<\/p><p>Noch haben wir einen teilweise funktionierenden Rechtsstaat. Die Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Drohgeb&auml;rde von Amts wegen ist offensichtlich: nutzen wir die Gerichte! Wehren wir uns!<\/p><p>Und heben wir immer hervor, wer die T&auml;ter sind! Die Bev&ouml;lkerung wird geopfert, das Virus ist nur ein Vorwand. In diesem Sinne, vielen Dank f&uuml;r die Arbeit der NDS!<\/p><p>Der pcr-Test ist m&ouml;glicherweise eine der besten Schwachstellen, den Hebel anzusetzen! <\/p><p>Mfg aus Spanien<br>\nA. Mester<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des Schreibens der Stadt Bonn.<\/p><p>Mutig auch von der Familie dieses an sie weiterzuleiten.<\/p><p>Als ehemaliger Abh&auml;ngiger des Jobcenters kenne ich diesen Umgangston zur Gen&uuml;ge.<\/p><p>Ich selbst habe mich all die Zeit gefragt wer denn dieses omin&ouml;se &ldquo;Ich&rdquo; ist, da&szlig; meint in diesem Ton mit mir umgehen zu m&uuml;ssen. Und da es f&uuml;r mich nie greifbar war blieb mir nichts anderes &uuml;brig als meine Wut &uuml;ber ein solches Angegangen werden still in mich hinein fressen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Jetzt ist dieser Umgangston also schon bei den Gesundheits&auml;mtern angelangt. Traurig!<\/p><p>Oder doch schon allgemein &uuml;blich?<\/p><p>Wer kennt noch mehr und von anderen Vertretern staatlicher Instanzen verfasste Schreiben dieser Art?<\/p><p>Und ist es eine Fehlleistung einzelner oder verordnete staatliche Doktrin geworden so mit den B&uuml;rgern umzugehen?<\/p><p>Und glauben die Verfasser solcher Schreiben wirklich sich hinter der Floskel &ldquo;Dieses Schreiben ist elektronisch erstellt und auch ohne Unterschrift g&uuml;ltig&rdquo; verstecken zu k&ouml;nnen?<\/p><p>Mein Wunsch zu Weihnachten w&auml;re, da&szlig; noch mehr solcher Anschreiben von anderen staatlichen Stellen, so denn vorhanden, ver&ouml;ffentlicht werden und wir so vielleicht wenigstens noch eine Diskussion &uuml;ber das Menschenbild des Staates gegen&uuml;ber seinen B&uuml;rgern anregen k&ouml;nnten.<\/p><p>F&uuml;r mein Empfinden scheint es dort doch sehr im Argen zu liegen und eine Korrektur der Umgangsformen mit dem B&uuml;rger dringend angezeigt.<\/p><p>Denn ein anonymes Anschreiben mit deutlicher Bedrohungslage f&uuml;r den Angeschriebenen ist weder f&uuml;r den Empf&auml;nger noch f&uuml;r den Absender sonderlich segensreich und wird mit Sicherheit irgendwann f&uuml;r alle Beteiligten kein gutes Ende mehr nehmen k&ouml;nnen.<\/p><p>Und DAS steht definitiv nicht auf meiner Wunschliste zu Weihnachten!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und der Hoffnung auf bessere Zeiten<br>\nRei Ryu<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>die Nachdenkseiten sind in diesen sehr schwierigen Zeiten eine der wenigen verl&auml;sslichen Informationsquelle. Bitte macht weiter so!<\/p><p>Was die Stadt Bonn angeht und man die dort T&auml;tigen kennt, so wundert einen diese Art von Anordnung nicht wirklich. Ja man kann, sollte man zynisch veranlagt sein, formulieren: &bdquo;Wir mussten Sie umbringen, um Sie zu retten&ldquo;.<\/p><p>Die Ausf&uuml;hrungen und die Erkl&auml;rungsversuche der Bonner Pressesprecherin Frau Dr. H&ouml;rig auf Sputnik News (<a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/gesellschaft\/20201202328465872-quarantaene-schreiben\/\">siehe hier<\/a>) machen das ganze nur schlimmer. Soviel Arroganz zu Ihren B&uuml;rgen, von denen Sie doch bezahlt wird. Unglaublich.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nW. Hennes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Albrecht M&uuml;ller,<\/p><p>dankenswerterweise haben sie im heutigen Artikel &ldquo;Wer in Quarant&auml;ne&nbsp; muss,&hellip;&rdquo; die Problematik der zweifelhaften Quarant&auml;neanordnungen aufgegriffen. Sicher nicht das Falscheste, dies an einem drastischen Fallbeispiel vor Augen zu f&uuml;hren.&nbsp;<\/p><p>Ich war aber doch etwas entt&auml;uscht, dass ihr Artikel nicht viel mehr hergab, als eben die kurze Beschreibung eben dieses Falles.<\/p><p>Da k&ouml;nnte man sicher noch so Einiges mehr zu sagen bzw herausfinden (Ist dies typisch, nur ein Einzelfall, was gibt es evtl f&uuml;r Vorgaben, wie sollen sich Betroffene versorgen etc).<\/p><p>Zwei Dinge m&ouml;chte ich aber besonders herausgreifen:&nbsp;<\/p><p>Auch Sie schreiben im Nachsatz von einem &ldquo;infizierten&rdquo; (!) Familienmitglied, was durch bzw &ldquo;mithilfe&rdquo; eines (PCR?!) Tests festgestellt wurde. Es sollte mittlerweile allseits (!) bekannte Tatsache sein, was eine Infektion ist (IfSG, &sect;2) und dass eine solche gerade nicht durch einen PCR-Test festgestellt werden kann (Nicht zur Diagnose geeignet).<\/p><p>Dies macht die Problematik der Quarant&auml;ne keinesfalls besser, nein, nat&uuml;rlich umso schlimmer!&nbsp;<\/p><p>Dies f&uuml;hrt dann direkt zu meinem zweiten Punkt:<\/p><p>Schon l&auml;nger ist unter Anw&auml;lten wohl die Ansicht, dass Quarant&auml;ne, wie sie bislang nach IfSG gehandhabt wird, grunds&auml;tzlich eine Freiheitsberaubung darstellt. Dies insbesondere unter dem Aspekt, dass eben keine&nbsp;Infektion bzw sonstige Gef&auml;hrdung streng nach IfSG vorliegt.&nbsp;<\/p><p>Dazu verweise ich auf <a href=\"https:\/\/www.afa.zone\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Offener-Brief3-Quarantaene.pdf\">den &ldquo;offenen Brief&rdquo; der &ldquo;Anw&auml;lte f&uuml;r Aufkl&auml;rung&rdquo; (22.11. 2020)<\/a><\/p><p>Das Portal &ldquo;The Epoch Times&rdquo; berichtet am heutigen Montag (30. 11.) dar&uuml;ber; sicher zu sp&auml;t f&uuml;r ihren Artikel, daher nur als Hinweis.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.epochtimes.de\/politik\/deutschland\/tausendfache-schwere-freiheitsberaubung-50-anwaelte-schreiben-offenen-brief-gegen-corona-quarantaene-a3390749.html\">Tausendfache &ldquo;schwere Freiheitsberaubung&rdquo;: 50 Anw&auml;lte schreiben Offenen Brief gegen Corona-Quarant&auml;ne (&hellip;)<\/a><\/p><p>Es h&auml;tte sich grunds&auml;tzich angeboten, dies mit ihrem Artikel zu verkn&uuml;pfen.&nbsp;<\/p><p>Zur Sprache des Schreibens: In der Tat ist dies ein uns&auml;glicher &ldquo;Ton&rdquo;, einem B&uuml;rger gegen&uuml;ber vollkommen unangemessen. Es ist aber offensichtlich pure Absicht, auch auf diese Weise Angst zu verbreiten.&nbsp;<\/p><p>&Uuml;blicherweise sind Beh&ouml;rdenschreiben weitgehend im Passiv verfasst, wohl gerade, um pers&ouml;nliche Nachverfolgung bzw Ansprache durch den betroffenen B&uuml;rger zu erschweren. Oder auch, um sich den Anschein der allgemeinen Neutralit&auml;t zu geben.<\/p><p>Hier hingegen wird au&szlig;erordentlich &ldquo;selbsbewu&szlig;t&rdquo; in der ICH-Form die Machtkeule geschwungen. Recht ungew&ouml;hnlich, wenn es doch &ldquo;nur&rdquo; um unser aller Gesundheitsschutz geht.<\/p><p>Mit besten wohlwollenden Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAxel L&ouml;wenstein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,&nbsp;<\/p><p>ich bitte meinen Namen zu anoynmisieren, falls sie diesen Leserbrief ver&ouml;ffentlichen<\/p><p>Zum o.g. Artikel:&nbsp;<\/p><p>Diese Formulierungen im Bescheid sind typischer Standard, es geht hier nicht darum, dass Leute wie Verbrecher behandelt werden, weil sie Corona haben oder &auml;nliches.<\/p><p>Es gibt diverse B&uuml;cher dazu wie man Bescheide zu verfassen hat, welche Sprache gew&auml;hlt werden sollte usw. Woher ich das wei&szlig;? Ich studiere &ouml;ffentliche BWL und musste diese leidlichen Techniken auch lernen.<br>\nDabei ist der Aufbau des Bescheides immer gleich und folgt festen Regeln. Zwangsmittel&nbsp;( diese hei&szlig;en&nbsp;rechtlich so und sind als solche im Gesetz benannt ) m&uuml;ssen &ldquo;angedroht&rdquo; werden. Siehe Verwaltungsvollstreckungsgesetz &sect; 13 der da hei&szlig;t &ldquo;Androhung der Zwangsmittel&rdquo;.<\/p><p>Es werden also vordefinierte Rechtsbegriffe verwendet, die der Gesetzgeber vorgibt und diese werden verwendet damit einem der Bescheid nicht nachher &ldquo;um die Ohren fliegt&rdquo; und vom Kl&auml;ger als formal unzul&auml;ssig bewertet wird. Deshalb verwendet man immer die selben standardisierten Vordrucke. Diese findet man in in Lehrb&uuml;chern die 20 JAhre und &auml;lter sind genauso wie in den neueren. Es war also sicherlich keine&nbsp;aggressive Tonlage als solches das Ziel der Beh&ouml;rde.<\/p><p>Ansonsten bin ich gro&szlig;er Fan der Nachdenkseiten&nbsp;<\/p><p>Liebe gr&uuml;&szlig;e !&nbsp;<br>\nJ.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, liebes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\neinen &auml;hnlichen Fall haben wir in der direkten Nachbarschaft:<\/p><p>3-Parteien-Haus: Eltern (80+ Jahre alt) in einer Wohnung, die beiden T&ouml;chter mit Partner jeweils in den anderen Wohnungen.<\/p><p>Eine der T&ouml;chter wurde in Quarant&auml;ne gesetzt, da sie Kontakt zu einem infizierten Arbeitskollegen hatte. <\/p><p>Die Eltern haben beide Vorerkrankungen, der Vater laboriert noch an einer Infektion mit multiresistenten Keimen aus einem letzten Krankenhausaufenthalt rum.<\/p><p>Die T&ouml;chter haben sich schon vorher um die Eltern gek&uuml;mmert, &uuml;bernahmen auch mal in Abh&auml;ngigkeit der Tagesform der Eltern Versorgung, Fahrdienste und Eink&auml;ufe. Das bleibt jetzt an einer Tochter h&auml;ngen!<\/p><p>Die betroffene Tochter wird v&ouml;llig alleine gelassen, den &Auml;mtern scheint es egal, da&szlig; sie mit ihren Eltern mehr oder weniger unter einem Dach lebt. Offiziell wurde nur sie benachrichtigt und zur Quarant&auml;ne aufgefordert, nicht aber ihr Partner im gleichen Haushalt. Anscheinend kennen die &Auml;mter nur &bdquo;Einzelhaushalte&ldquo; und haben Themen wie &bdquo;mehrere Generationen unter einem Dach&ldquo; gar nicht auf dem Schirm. Sie erhielt keinerlei Hinweise oder Beratung, nur die Quarant&auml;neanordnung!<\/p><p>Da sie keine Symptome zeigt, will weder Gesundheitsamt noch Hausarzt einen PCR-Test machen, der sie von der Quarant&auml;ne befreien w&uuml;rde. Aber das w&auml;re gerade in ihrem Fall angeraten. Bei ersteren ist niemand oder nur Bandansage erreichbar, Fragen k&ouml;nnen schon gar nicht gestellt werden. Bei den Haus&auml;rzten gibt es keine Termine, f&uuml;r CoVid-Verd&auml;chtige sowieso nur unter erh&ouml;hten Auflagen (also zu Sprechzeiten gar nicht), ohne Symptome schon mal gar nicht und sie m&ouml;ge sich bitte mit ihren Fragen ans zust&auml;ndige Gesundheitsamt wenden. Guter Witz, siehe Satz vorher.<\/p><p>Ihr kleiner Hund ist vorsorglich bei einer Nachbarin untergebracht.<br>\n&nbsp;<br>\nDa wundert man sich, da&szlig; die Menschen bald gar nichts mehr glauben, wenn man ihnen nicht mal naheliegende Fragen beantworten kann? Wenn Verordnungen ins Leere oder Widersinnige laufen? Wenn dann noch ernsthafte Auseinandersetzungen oder einfache R&uuml;ckfragen zum besseren Verst&auml;ndnis nicht mehr zugelassen werden und gleich die &bdquo;Querfront\/Rechtsau&szlig;en\/Linksau&szlig;en\/Nazi\/CoVid-Leugner\/Antisemit&ldquo;-Keule ausgepackt wird, Zensur und Denunziantentum gepaart mit &bdquo;Ich-habe-die-Macht&ldquo;-Mentalit&auml;t der t&auml;gliche Umgangston sind, dann ist es kein Wunder, da&szlig; die Menschen irgendwann den Rattenf&auml;ngern hinterher laufen.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, die Revolution ist f&auml;llig&hellip;.<\/p><p>Danke &uuml;brigens f&uuml;r dieses gro&szlig;artige Buch, ich habe es schon mehrfach weiterempfohlen und verliehen!<\/p><p>In Kombination mit Jonathan Aldreds Buch &bdquo;Der korrumpierte Mensch&ldquo; gelesen, kann man nur noch mit dem Kopf sch&uuml;tteln und sich wundern, warum niemand diesem neoliberalen Treiben Einhalt gebietet &ndash; zumal doch alle Theorien von den Spieletheorien bis homo oeconomicus l&auml;ngst widerlegt sind! Nur die herrschende Schicht und die von ihr finanzierten Lehranstalten klammern sich an die Doktrinen der Chicago Boys und der Boston Consulting Gang. Ja, Widerspruch als erster Schritt der Revolution ist &uuml;berf&auml;llig! Wenn er denn erlaubt ist, geh&ouml;rt werden kann und nicht durch &bdquo;Spalte und herrsche&ldquo; unterdr&uuml;ckt wird.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nAmeli Ganz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr M&uuml;ller, <\/p><p>zun&auml;chst w&uuml;nsche ich Ihnen und Ihrem Team alles gut zum 17. Geburtstag der Nachdenkseiten und bedanke mich bei Ihnen und Ihren Mitwirkenden recht herzlich f&uuml;r euer Engagement. <\/p><p>Jeden Tag leisten Sie und Ihr Team einen soliden Beitrag zur Aufkl&auml;rung der Medien-, Politik-, Sozial- und Wirtschaftslandschaft und deren manipulativen Berichterstattungen und Machenschaften. Insbesondere, jetzt zum Zeitpunkt einer faschistischen Renaissance ben&ouml;tige(n) ich (wir) mehr denn je Ihre Unterst&uuml;tzung, um mich (uns) eine eigene Meinung frei von suggestiven Einreden &uuml;ber das Zeitgeschehen zu bilden. <\/p><p>Beim Lesen Ihres o. g. Artikels konnte ich meinen eigenen Augen nicht mehr trauen, dass so etwas heute noch passieren k&ouml;nnte. W&auml;re es m&ouml;glich, dass die Geister der Vergangenheit zur&uuml;ck gerufen wurden? Beim aggressiven Ton im Schreiben der Stadt Bonn stelle ich mich sogar ernsthaft die Frage: Wann werden die KZ wiederer&ouml;ffnet? Letztes Jahr habe ich aufgrund famili&auml;rer Vergangenheit Buchenwald besucht. Nach 45 Minuten wegen Herzrhythmusst&ouml;rung und einem schrecklichen innerlichen Gef&uuml;hl musste ich diesen Ort verlassen. Das war meine erste Erfahrung und wohl mit Recht hoffentlich meine letzte dieser Art. Welche Erfahrung macht diese Familie durch und welche Lektion wird sie daraus ziehen? Ich denke wohl, dass in diesem Fall ihr Vertrauen in unseren Regierenden voll und ganz f&uuml;r immer zerst&ouml;rt ist, oder? <\/p><p>Herr M&uuml;ller sagen Sie mir (uns) bitte, wie k&ouml;nnte(n) ich (wir) gegen Androhungen dieser Art konkret vorgehen? <\/p><p>Sch&ouml;ne friedlichen Gr&uuml;&szlig;e<br>\nThierry Vandries<\/p><p>A.M. Antwort auf die gestellte Frage: <a href=\"https:\/\/www.afa.zone\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Offener-Brief3-Quarantaene.pdf\">Hier haben die Anw&auml;lte f&uuml;r Aufkl&auml;rung Infos zusammengestellt<\/a>. Ob die Einschaltung eines Anwaltes Erfolg verspricht, k&ouml;nnen wir nicht sagen. Vermutlich ist es eher schwierig.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden Emailadressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M&uuml;ller macht <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67479\">in diesem Beitrag<\/a> darauf aufmerksam, dass zumindest die Stadt Bonn Personen aufgrund eines positiven Testergebnisses mit aggressiv verfassten Schreiben in Quarant&auml;ne schickt. 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