{"id":67652,"date":"2020-12-04T08:08:46","date_gmt":"2020-12-04T07:08:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652"},"modified":"2020-12-04T08:08:46","modified_gmt":"2020-12-04T07:08:46","slug":"hinweise-des-tages-3755","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h01\">Selbstbedienung f&uuml;r Steuertrickser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h02\">Gesetzliche Rente in der Krise ausbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h03\">Horrende Kosten bei Riester-Vertr&auml;gen: Anbieter kassieren bis zu 38 Prozent des eingezahlten Geldes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h04\">AfD-Rentenkonzept: Der Berg krei&szlig;te und gebar eine vergiftete Maus.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h05\">Bezahlbares Wohnen: Eine Aufgabe f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h06\">Julian Assange in den F&auml;ngen der National Security Community der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h07\">Immer l&auml;nger, immer sch&auml;rfer: Lockdown durch die Hintert&uuml;r?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h08\">Streeck kritisiert Zahlenspielereien von Politikern: &ldquo;S&ouml;der redet an der Realit&auml;t vorbei&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h09\">&ldquo;Diskussionen sind unerw&uuml;nscht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h10\">Pflege im Corona-Hotspot G&ouml;rlitz: Den Schuss nicht geh&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h11\">Mit den Milliardenhilfen f&uuml;r Tui macht der Staat so ziemlich alles falsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h12\">BND-Gesetz: Aussp&auml;hen unter Freunden wird legalisiert und ausgeweitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67652#h13\">Trotz Online-Petition: WDR-Programmchef lehnt Corona-kritische Talkshow ab<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Selbstbedienung f&uuml;r Steuertrickser<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsstabilisierungsfonds verteilt Coronahilfen in Milliardenh&ouml;he an Unternehmen mit fragw&uuml;rdigen Gesch&auml;ftsmodellen. Es ist Zeit f&uuml;r einen Transformationsfonds (&hellip;)<br>\nErstens ist das Gesch&auml;ftsmodell der gef&ouml;rderten Unternehmen nicht zukunftsf&auml;hig. Die Perspektive der ohnehin margenschwachen Luftfahrt ist wohl noch d&uuml;sterer geworden, seit Unternehmen Videokonferenzen f&uuml;r sich entdecken. Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter (TUI) und drittgr&ouml;&szlig;ter (FTI) Anbieter von Pauschalreisen ringen seit Jahren ums &Uuml;berleben. Menschen buchen immer weniger Pauschalreisen, sondern stellen sich ihren Urlaub auf Online-Portalen individuell zusammen. Der Kreuzfahrschiffbauer MV-Werften hat es in dem &uuml;bersubventionierten Sektor mit prognostizierten &Uuml;berkapazit&auml;ten nicht leichter. Die Bundesregierung rettet also Unternehmen von gestern und bindet dort Ressourcen, die in Zukunftsbranchen fehlen. Die deutsche Wirtschaft wird nicht durch die Erbringung von Pauschaltourismus das 21. Jahrhundert meistern, sondern durch technologischen Fortschritt. (&hellip;)<br>\nZweitens haben alle gef&ouml;rderten Unternehmen Verbindungen zu Schattenfinanzzentren. Das ist ein Indiz daf&uuml;r, dass die Unternehmen Steuersparmodelle nutzen. Es besteht keine Transparenz dar&uuml;ber. Die Lufthansa verschiebt laut einer Studie im Auftrag von Finanzwende sehr wahrscheinlich Gewinne in Schattenfinanzzentren. TUI l&auml;sst u.a. seine Kreuzfahrtschiffe unter maltesischer Flagge fahren. Die Eigent&uuml;mer von FTI und MV-Werften schleusen ihren Gewinn &uuml;berwiegend &uuml;ber Zwischengesellschaften in Luxemburg, Schweiz und Bermuda. Die Bundesregierung teilt Steuergelder an Unternehmen aus, die selbst wenig Steuern zahlen. Finanzwende hat dagegen die Kampagne Steuertrickser angesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/corona-selbstbedienung-fuer-steuertrickser\">Gerhard Schick in der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: EU-Richtlinie: Bundesregierung verschleppt Kampf gegen Steuertrickser<\/strong><br>\nDeutschland hat eine EU-Richtlinie, die Steuertricksereien von Unternehmen erschweren soll, noch immer nicht umgesetzt. Union und SPD geben sich gegenseitig die Schuld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/eu-richtlinie-bundesregierung-verschleppt-kampf-gegen-steuertrickser\/26684334.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Peinlich, aber nat&uuml;rlich auch wieder typisch f&uuml;r die Union, die die Unternehmen vor &ldquo;B&uuml;rokratie&rdquo; (in diesem Fall: Steuern zahlen) sch&uuml;tzen will, und peinlich auch f&uuml;r die SPD. Aber im Grunde genommen geht es doch um ganz andere Summen als die hier genannten vergleichsweise l&auml;ppischen 235 Millionen Euro im Jahr. Soweit ich wei&szlig;, wird doch die Steuerhinterziehung in Deutschland auf ca. 50 bis 100 Milliarden Euro im Jahr gesch&auml;tzt (und das ist nur der illegale Anteil). Wenn die Gro&szlig;e Koalition nicht einmal die Millionen haben will, dann sollen die Unternehmen wahrscheinlich mit der Hinterziehung in Milliardenh&ouml;he weiter unbehelligt durchkommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gesetzliche Rente in der Krise ausbauen<\/strong><br>\nAngesichts der heute ver&ouml;ffentlichen Prognosen der Rentenversicherung fordert DIE LINKE ein klares Bekenntnis von Arbeitsminister Hubertus Heil, das Rentenjahr 2021 f&uuml;r einen Ausbau der gesetzlichen Rente zu einer Erwerbst&auml;tigenversicherung zu nutzen, in die Selbst&auml;ndige und Beamtinnen und Beamte einbezogen werden. Statt einer Nullrunde im kommenden Jahr fordere ich, das Rentenniveau schrittweise auf 53 Prozent anzuheben&ldquo;, erkl&auml;rt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:<br>\n&bdquo;Die heute vorgestellten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen, dass die gesetzliche Rente stabil aus der Krise kommen kann. Die Beitragseinnahmen werden in diesem Jahr zwar deutlich langsamer, aber trotz des Wirtschaftseinbruchs immer noch um einen halben Prozentpunkt wachsen. Das zu erwartende Defizit von 4,7 Milliarden Euro wird die gut gef&uuml;llte Rentenkasse &ndash; die sogenannte Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage &ndash; nur minimal belasten.<br>\nHubertus Heil hat sich erneut dazu bekannt, Selbst&auml;ndige in die gesetzliche Rentenversicherung einbeziehen zu wollen. Dem m&uuml;ssen nun endlich Taten und vor Allem ein Gesetzentwurf folgen. DIE LINKE fordert zudem, dass Bundestagsabgeordnete von Beginn der kommenden Legislaturperiode an ebenfalls Beitr&auml;ge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen sollen.<br>\nDas Rentenjahr 2021 muss au&szlig;erdem dazu genutzt werden, auf das Scheitern der Riesterrente endlich mit einer Anhebung des Rentenniveaus der gesetzlichen Rente zu reagieren. Die ebenfalls heute ver&ouml;ffentlichte Studie der &sbquo;B&uuml;rgerbewegung Finanzwende&lsquo; hat gezeigt, dass die Kosten eines Riestervertrags nicht bei zehn Prozent, sondern oft bei 25 Prozent und mehr f&uuml;r Sparerinnen und Sparer ohne Kinder liegen und die effektive Rendite mit durchschnittlich 1,6 Prozent unterhalb der Inflationsrate der vergangenen 30 Jahre.<br>\nDie schrittweise Anhebung des Rentenniveaus auf 53 Prozent kann mit einer vorgezogenen Beitragssatzanhebung auf 20 bis 22 Prozent und einem Verzicht auf die milliardenschwere Riesterf&ouml;rderung aus Steuermitteln seri&ouml;s finanziert werden.<br>\nDie gesetzliche Rente muss nun als Stabilit&auml;tsanker in der Krise ausgebaut werden, statt Geld in das Milliardengrab Riesterrente zu schaufeln. Die Zeit daf&uuml;r ist gekommen, auch wenn die CDU die zun&auml;chst erkannten Zeichen leider wieder ausblendet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/gesetzliche-rente-in-der-krise-ausbauen\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Horrende Kosten bei Riester-Vertr&auml;gen: Anbieter kassieren bis zu 38 Prozent des eingezahlten Geldes<\/strong><br>\nRiester-Sparerinnen und -Sparer werden vom Staat unterst&uuml;tzt. Eine neue Studie zeigt jedoch: Die Kosten vieler Versicherungsprodukte fressen die Zulagen schnell auf.<br>\nDass es ein Problem gibt, ist schon l&auml;nger klar: Die Riester-Rente sei zu intransparent, zu b&uuml;rokratisch und zu teuer, beklagen Experten immer wieder. Wie teuer, das hat jetzt die B&uuml;rgerbewegung Finanzwende ausgerechnet, die sich f&uuml;r gerechtere Finanzm&auml;rkte einsetzt. Die Experten haben sich 65 Riester-Rentenversicherungen vorgenommen und gemeinsam mit einem Versicherungsmathematiker die Kosten f&uuml;r einen 37-j&auml;hrigen Musterkunden ohne Kinder ausgerechnet, der &ndash; inklusive staatlicher Zulagen &ndash; pro Jahr 1200 Euro auf seinen Vertrag einzahlt, und das &uuml;ber 30 Jahre.<br>\nDie Ergebnisse sind ern&uuml;chternd: Bei einem durchschnittlichen Vertrag gingen demnach nahezu ein Viertel der Einzahlungen f&uuml;r die Geb&uuml;hren drauf. Jede dritte Police, die untersucht wurde, habe sogar 30 Prozent oder mehr des Geldes an Kosten vereinnahmt. &raquo;Das hei&szlig;t: Von 100 eingezahlten Euro gehen 30 Euro an den Versicherer und den Vermittler&laquo;, sagt Britta Langenberg, Vorsorgeexpertin bei Finanzwende. Bei einem Produkt des Anbieters Alte Leipziger waren es den Berechnungen zufolge sogar maximal 38 Euro.<br>\nGenaugenommen m&uuml;ssen die Kunden bei vielen Riester-Angeboten, etwa bei fondsgebundenen Rentenversicherungen, bis zu drei Dienstleister bezahlen: den Vermittler, den Versicherer und die Fondsgesellschaft. Besonders teuer sind laut Finanzwende vor allem jene Riester-Vertr&auml;ge, die h&ouml;here Ertragschancen in Aussicht stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/riester-rente-neue-studie-zeigt-horrende-kosten-a-35b961f6-a522-4ec5-a0b2-f026f296d960%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mit anderen Worten, die Riester-Rente war und ist ein voller Erfolg. Nat&uuml;rlich f&uuml;r die Anbieter von solchen Produkten und allen anderen genannten Dienstleistern, die sich auf Staatskosten eine goldene Nase erwirtschaften, was von Anfang an das Ziel der Aktion war. Die sogenannte &ldquo;B&uuml;rgerbewegung Finanzwende&rdquo;, die die Studie in Auftrag gegeben hat, kann ich aber nicht verstehen. Der Vorsitzende Gerhard Schick ist doch ein verst&auml;ndiger Mann, und dann fordert die &ldquo;B&uuml;rgerbewegung&rdquo; anstelle der Riesterrente die staatlich gef&ouml;rderte und garantierte Riesterrente, nur billiger. &ldquo;Automatisch, staatlich verwaltet, niedrige Kosten, sicher, gute Rendite&rdquo;, das liest sich wie der Steckbrief f&uuml;r die gesetzliche Umlagerente, die es schon gibt und die nicht erfunden werden muss. Was soll das, und wie vernagelt muss man sein, um gezielt an der offensichtlichen, weil existierenden und funktionierenden, L&ouml;sung vorbeizuschauen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>AfD-Rentenkonzept: Der Berg krei&szlig;te und gebar eine vergiftete Maus.<\/strong><br>\nNach etlichen Jahren Streit zwischen dem v&ouml;lkischen und dem neoliberalen Fl&uuml;gel der AfD beschloss der Parteitag am letzten Wochenende ein Rentenkonzept. Ergebnis: ideologischer Sieg f&uuml;r H&ouml;cke und Co.; rentenpolitischer Punktsieg f&uuml;r Meuthen und Mitstreiter.<br>\nDas auf gerade einmal zwei Seiten beschriebene Rentenkonzept wird auf satten zw&ouml;lf Seiten eingeleitet. Die enthalten durchg&auml;ngig deutsch-nationalistische und chauvinistische Aussagen und f&uuml;hren gesellschaftspolitisch in die Zeiten von vor 50 bis 90 Jahre zur&uuml;ck.<br>\nDer Sozialstaat sei nicht mehr finanzierbar. &bdquo;Erhebliche Einschnitte stehen uns bevor und je l&auml;nger sie (die AfD-Reformen) hinausgez&ouml;gert werden, desto tiefer und schmerzhafter werden sie uns treffen&ldquo;. Schuld sei die Politik, die es vor 50 Jahren unterlassen h&auml;tte, gegen den Geburtenr&uuml;ckgang &bdquo;mit einer aktivierenden Familienpolitik und gro&szlig;en staatlichen Kapitalansammlungen&ldquo; zu reagieren. Dieser Satz bildet die Grundlage des H&ouml;cke\/Meuthen-Deals &ndash; das wird im nachfolgenden erl&auml;utert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.seniorenaufstand.de\/afd-rentenkonzept-der-berg-kreisste-und-gebar-eine-vergiftete-maus\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bezahlbares Wohnen: Eine Aufgabe f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nVor anderthalb Jahren startete die B&uuml;rgerinitiative &bdquo;Housing for All&ldquo; um die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen f&uuml;r bezahlbares Wohnen in Europa zu verbessern. Ihr ist es zu verdanken, dass die Wohnungspolitik nun auf der Tagesordnung in Br&uuml;ssel steht. Jetzt braucht es Reformen, damit die &ouml;ffentliche Hand mehr Geld in bezahlbaren Wohnraum investiert. [&hellip;]<br>\nLeider muss davon ausgegangen werden, dass sich die Situation durch die COVID-19-Pandemie noch weiter versch&auml;rft. Denn w&auml;hrend viele Menschen mit Einkommenseinbu&szlig;en, Kurzarbeit oder Jobverlust zu k&auml;mpfen haben, steigen die Mieten und Immobilienpreise ungebrochen stark an. In Deutschland verteuerten sich die Preise f&uuml;r Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent, die Neuvertragsmieten um 3,4 Prozent.<br>\nEine Kernforderung bleibt, dass die &ouml;ffentliche Hand selbst mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren muss. Ein weiterer Grund daf&uuml;r, dass auf Corona kein staatlicher Sparkurs folgen darf. Im Gegenteil: &Ouml;ffentliche Investitionen sind weiter n&ouml;tig und bezahlbar &ndash; in Deutschland und im Rest der EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++95c2231e-3571-11eb-8224-001a4a16011a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Julian Assange in den F&auml;ngen der National Security Community der USA<\/strong><br>\nNach einer m&ouml;glichen Auslieferung an die USA w&uuml;rde WikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange die Grand Jury im Eastern District Court of Virginia in der US-Stadt Alexandria wohl zum Verh&auml;ngnis werden. Vor dieses Gericht soll der australische Journalist nach einer m&ouml;glichen Auslieferung in die USA gestellt werden. [&hellip;]<br>\nEs ist diese national und international herrschende loyale Ergebenheit gegen&uuml;ber den USA, die das Leben eines mutigen Aufkl&auml;rers und seiner Mitstreiter fahrl&auml;ssig oder vors&auml;tzlich zerst&ouml;rt. F&uuml;r die Vertreter der &ldquo;westlichen Wertegemeinschaft&rdquo; ist offenbar jeder Tag Loyality Day.<br>\nDer UN-Sonderberichterstatter Nils Melzer hat daher vollkommen recht, wenn er zusammenfassend zum Fall Assange darlegt: &ldquo;Meiner Ansicht nach ging es in diesem Fall nie um die Schuld oder Unschuld von Herrn Assange, sondern darum, ihn den Preis daf&uuml;r zahlen zu lassen, dass er schwere Regierungsvergehen aufgedeckt hat, einschlie&szlig;lich mutma&szlig;licher Kriegsverbrechen und Korruption.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Julian-Assange-in-den-Faengen-der-National-Security-Community-der-USA-4973951.html%20\">Telepolis <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Einmal mehr bedr&uuml;ckender Lesestoff im Assange Skandal. Wer hier Stellung beziehen m&ouml;chte ist am Sonntag in Stuttgart <a href=\"https:\/\/freeassange.eu\/#aktionsuebersicht\">am richtigen Platz<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Immer l&auml;nger, immer sch&auml;rfer: Lockdown durch die Hintert&uuml;r?<\/strong><br>\nVor einer Woche haben die Bundeskanzlerin und die 16 Ministerpr&auml;sidenten neue Corona-Regeln aufgestellt: eine Mischung aus einer Verl&auml;ngerung der geltenden Regeln, einzelnen Versch&auml;rfungen und einem befristeten Lockern, damit Weihnachten ein Familienfest werden kann. Aber: Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und und und &ndash; ein Land nach dem anderen ist in nur acht Tagen von den gemeinschaftlichen Beschl&uuml;ssen weggerudert, die allermeisten hin zu sp&uuml;rbar sch&auml;rferen Regeln.<br>\nMal im Ernst: Was soll das? [&hellip;]<br>\nDie L&auml;nder verspielen ohne Not das Ma&szlig; an Geschlossenheit, das man von ihnen erwarten darf. Sie laufen durcheinander wie ein H&uuml;hnerhaufen bei Regen &ndash; und treffen sich am Ende doch alle unter demselben Dach. Man wird den Eindruck nicht los: Da wird l&auml;nderweise ein Zustand hergestellt, den man gemeinsam mit der Kanzlerin nicht beschlie&szlig;en wollte, weil er ehrlicherweise &ldquo;Dauer-Lockdown&rdquo; h&auml;tte hei&szlig;en m&uuml;sste. Gestern wurde beschlossen, dass die Einschr&auml;nkungen mindestens bis Mitte Januar gelten werden. Auch das h&auml;tte man vor acht Tagen schon wissen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/politik_kommentare\/Lockdown-durch-die-Hintertuer-article22210938.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Man muss den ehemaligen stellvertretenden Chefredakteur der Bild-Zeitung nicht m&ouml;gen, aber Blome moniert hier zu Recht, das gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern eigentlich nur als ver&auml;chtlich zu bezeichnende Handeln der politischen Elite. Weshalb schenkt man Menschen in diesem Land bez&uuml;glich des geplanten harten Lockdowns nicht einfach reinen Wein ein? Zuerst wurde dieser bis Ende November terminiert, wobei bereits jeder ahnte, dass es dabei nicht bleiben w&uuml;rde, dann war von Ende Dezember die Rede nur um kurz darauf bis 10. Januar zu verl&auml;ngern. Erinnert man sich an die Statements des Kanzleramtsministers Helge Braun und des Wirtschaftsministers Altmaier, dann ist jetzt schon klar, dass der sogenannte &ldquo;Lockdown light&rdquo;, der ganz nebenbei immer weiter versch&auml;rft wird, mindestens bis M&auml;rz weitergeht.<\/em><br>\n<em>Einmal ganz abgesehen davon, dass die Beschl&uuml;sse dar&uuml;ber weiter in der verfassungsrechtlich nicht legitimierten Ministerpr&auml;sidentenkonferenz zusammen mit der Bundeskanzlerin getroffen werden. Zwar wurde immer wieder ein st&auml;rkere Beteiligung des Parlaments eingefordert, aber nachdem der Bundestag die gewollten Versch&auml;rfungen des Infektionsschutzgesetzes abgenickt hatte, ist er in dieser Hinsicht wieder von der Bildfl&auml;che verschwunden. Nun h&ouml;rt man, dass den Mitarbeitern von Bundestagsabgeordneten ein Corona-Bonus als Anerkennung ihrer zus&auml;tzlichen Arbeitsbelastung ausgezahlt werden soll. Da fragt man sich schon, f&uuml;r welche &ldquo;zus&auml;tzlichen Arbeitsbelastung&rdquo;, wenn der Bundestag seiner Aufgabe als oberste Kontrollinstanz der Exekutive &uuml;berhaupt nicht wahrnimmt?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Streeck kritisiert Zahlenspielereien von Politikern: &ldquo;S&ouml;der redet an der Realit&auml;t vorbei&rdquo;<\/strong><br>\nAuch h&auml;lt Streeck es f&uuml;r &ldquo;sehr hoch gegriffen&rdquo;, dass die Impfbereitschaft in der Bev&ouml;lkerung angeblich bei 50 Prozent liege. Man wisse au&szlig;erdem nicht, wie lange der Impfschutz anh&auml;lt, da man nur von der nat&uuml;rlichen Immunit&auml;t darauf schlie&szlig;en kann. Es gebe, so Streeck, aber auch F&auml;lle von Reinfektionen.<br>\n&ldquo;Die schlechteste Situation w&auml;re, dass der Impfstoff nur sechs Monate wirksam ist und wir kommendes Jahr im Herbst wieder dasselbe Problem wie heute haben.&rdquo;<br>\nAu&szlig;erdem sei beim Impfstoff der Firma Moderna beispielsweise noch ungekl&auml;rt, ob dieser vor einer Infektion oder nur vor einem schweren Verlauf sch&uuml;tze. Auch die geplanten Massenimpfungen sieht der Virologe kritisch: Mit den geplanten Impfzentren wird dies nach Auffassung Streecks nicht zu l&ouml;sen sein. Man m&uuml;sse die Haus&auml;rzte einbinden:<br>\n&ldquo;Ohne die Haus&auml;rzte wird es nicht funktionieren &ndash; oder wir m&uuml;ssen die Armee aufstocken.&rdquo;<br>\nNeben dem Virologen kritisierte dies ebenso Leonhard St&auml;rk, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bayerischen Roten Kreuzes, denn zuerst sei von &ldquo;hundert zu Impfenden pro Tag die Rede gewesen, mittlerweile sind es 300&rdquo;. Da der Impfstoff der Firmen BioNTech und Pfizer nur drei Tage haltbar sei, k&ouml;nne man sich schwer vorstellen, wie dies funktionieren soll, wenn man auch noch f&uuml;nf Minuten mit jedem Patienten reden soll.<br>\nAls sich Streeck zur Corona-Sterblichkeit &auml;u&szlig;erte, verurteilte er auch die Zahlenspielereien der Politiker scharf. Dabei bezog er sich vor allem auf eine &Auml;u&szlig;erung von Bayerns Ministerpr&auml;sidenten Markus S&ouml;der (CSU), dass &ldquo;die Todeszahlen so hoch seien, als ob jeden Tag ein Flugzeug abst&uuml;rzt&rdquo;. Nach Aussage Streecks sterben in Deutschland jeden Tag etwa 2.600 Menschen. Oft gebe es eine saisonal erh&ouml;hte Sterblichkeit, beispielsweise durch grippale Effekte. Durch die Schutzma&szlig;nahmen liege die Sterblichkeit im Moment jedoch sogar unter dem Wert der letzten f&uuml;nf Jahre.<br>\n&ldquo;Wenn Herr S&ouml;der sagt, die Todeszahlen sind aktuell so hoch, als w&uuml;rde jeden Tag ein Flugzeug abst&uuml;rzen, dann redet er an der Realit&auml;t vorbei.&rdquo;<br>\nStreeck r&auml;umt ein, dass jeder einzelne Tod tragisch ist, doch es herrsche im Moment keine &ldquo;enorme Katastrophe&rdquo;:<br>\n&ldquo;Aber wenn man sich die Zahlen anschaut, dann ist es nicht die enorme Katastrophe, als die sie gerade dargestellt wird.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/110033-streeck-kritisiert-zahlenspielereien-politik-soder\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Zusammenhang mit den aktuell diskutierten Impfstoffen ist dieses <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67610#h02\">Interview mit Professor Stefan Hockertz<\/a> interessant. Bez&uuml;glich der Zahlen sei auf die aktualisierten <a href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/eci.13423\">Berechnungen von John Ioannidis<\/a> hingewiesen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Diskussionen sind unerw&uuml;nscht&rdquo;<\/strong><br>\nDas sagt Prof. J&uuml;rgen Windeler, Leiter des Instituts f&uuml;r Qualit&auml;t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), und zwar &ndash; man h&ouml;re und staune &ndash; in einem Interview mit zeit.de am 2.12. Die Journalistin (Spezialgebiet: Pharmaforschung, Medikamentenentwicklung und neue Therapien) hat es ziemlich schwer:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.corodok.de\/diskussionen-sind-unerwuenscht\/\">Corona Doks<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr lesenswert, auf die meisten Kritikpunkte sind die NachDenkSeiten in der Vergangenheit bereits eingegangen. Wirklich neu ist das also nicht, dennoch ist es nat&uuml;rlich sch&ouml;n, dass diese Kritik nun auch Lesern der ZEIT n&auml;her gebracht wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pflege im Corona-Hotspot G&ouml;rlitz: Den Schuss nicht geh&ouml;rt<\/strong><br>\nIn G&ouml;rlitz hat sich die Corona-Situation so versch&auml;rft, dass positiv getestetes Pflegepersonal arbeiten muss. Verantwortlich ist das Land Sachsen.<br>\nEs ist eine riesengro&szlig;e Farce: Im s&auml;chsischen G&ouml;rlitz, einer der Corona-Hotspots der Stunde, wird Pflegepersonal eingesetzt, das positiv auf das Virus getestet wurde. In der osts&auml;chsischen Stadt ist der Pflegenotstand inzwischen so gravierend und die Corona-Lage so dramatisch, dass es ohne die Hilfe der positiv Getesteten, Symptomfreien in ihren speziellen Schutzanz&uuml;gen nicht mehr zu schaffen ist. An sich ist das legal und sowohl vom Robert-Koch-Institut als auch von Gesundheitsminister Jens Spahn abgesegnet &ndash; &bdquo;in Ausnahmef&auml;llen&ldquo;, wie es in einer Regelung hei&szlig;t. Auch das Landrats&shy;amt G&ouml;rlitz garantiert offiziell, dass infizierte Pflegekr&auml;fte auch nur mit infizierten Patient:innen in Kontakt kommen.<br>\nDoch die Pflegekr&auml;fte selbst k&ouml;nnen dar&uuml;ber nur den Kopf sch&uuml;tteln: Angesichts der Notlage kann gar nicht garantiert werden, dass es keinen Kontakt mit Nichtinfizierten gibt &ndash; oder aber, dass bei allen das Virus &uuml;berhaupt entdeckt wird. Und: Dieses Risiko muss eingegangen werden &ndash; sonst liegen die Pflegebed&uuml;rftigen am Ende alleine in ihren Betten. Im Klartext hei&szlig;t das: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine positiv getestete Pflegekraft eine nicht infizierte Person ansteckt.<br>\nWenn in Deutschland auch zehn Monate nach Ausbruch der Pandemie noch immer ein derart eklatanter Pflegenotstand herrscht, dann hat man den Schuss nicht geh&ouml;rt. Das Klatschen und die Schokolade, die Bonuszahlungen und das &ouml;ffentliche Lob: All das kann den Notstand nicht l&ouml;sen. Der Personalschl&uuml;ssel muss aufgestockt, die Geh&auml;lter m&uuml;ssen erh&ouml;ht werden, die gesellschaftliche Notwendigkeit der Pflegearbeit muss endlich entsprechende Anerkennung bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Pflege-im-Corona-Hotspot-Goerlitz\/!5729143\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es ist unm&ouml;glich, dass Kranke zur Arbeiten mehr oder minder gezwungen werden &ndash; f&uuml;r sie selbst und in diesem Fall zus&auml;tzlich f&uuml;r die Menschen, die von diesen Kranken infiziert werden k&ouml;nnen. &ldquo;[E]in Armutszeugnis der s&auml;chsischen Gesundheitspolitik&rdquo;, aber das gilt eigentlich bundesweit.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Positiv getestete Pflegekr&auml;fte: Die Not in den Heimen<\/strong><br>\nCorona zeigt die Grenzen der Belastbarkeit des Gesundheitswesens auf. Anders ist es nicht zu verstehen, wenn ein Landkreis in Mittelhessen dem Betreiber eines Altenheims den Einsatz positiv getesteter Pflegekr&auml;fte erm&ouml;glicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/corona-not-in-den-heimen-positiv-getestete-pflegekraefte-17082317.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Mit den Milliardenhilfen f&uuml;r Tui macht der Staat so ziemlich alles falsch<\/strong><br>\n4,3 Milliarden Euro h&auml;lt der Bund an Steuergeld bereit, um den Reisekonzern zu retten. Dabei vergr&ouml;&szlig;ert die Regierung den entstandenen Schaden noch. [&hellip;]<br>\nAllein die Summe schon macht sprachlos. Wem sie angesichts der vielen Nullen zu abstrakt erscheint, dem k&ouml;nnten Relationen wie diese weiterhelfen: Rund 10.000 Mitarbeiter besch&auml;ftigt der Reisekonzern in Deutschland, sodass auf jeden Kopf eine Rettungssumme von 430.000 Euro entf&auml;llt. Eine andere Vergleichszahl gef&auml;llig? Nahezu exakt dieselbe Summe investierte der Bund seit 2008 in insgesamt vier Kita-Programme, um Betreuungspl&auml;tze f&uuml;r eine halbe Million Kinder unter drei Jahren zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-mit-den-milliardenhilfen-fuer-tui-macht-der-staat-so-ziemlich-alles-falsch\/26683724.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser J.A.:<\/strong> Das macht einen wirklich sprachlos, zumal f&uuml;r die Konkurrenten, kleinere und mittelgro&szlig;e Reiseunternehmen, eben kein Staatsgeld bereitsteht. Und die TUI ist &ldquo;[&uuml;brigens] ein Unternehmen [&hellip;], das sich mehrheitlich im Besitz ausl&auml;ndischer Investoren befindet&rdquo;, also nicht einmal das &ldquo;Argument&rdquo; kann gelten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>BND-Gesetz: Aussp&auml;hen unter Freunden wird legalisiert und ausgeweitet<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst soll in seiner Vorratsdatenspeicherung auch die Verbindungsdaten von Deutschen speichern d&uuml;rfen, wenn er einige Daten unkenntlich macht. Das steht im neuen Entwurf zum BND-Gesetz, den wir ver&ouml;ffentlichen. Um diese Daten zu sammeln, soll der Geheimdienst auch Mobilfunk- und Internetanbieter hacken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/bnd-gesetz-ausspaehen-unter-freunden-wird-legalisiert-und-ausgeweitet\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Trotz Online-Petition: WDR-Programmchef lehnt Corona-kritische Talkshow ab<\/strong><br>\nEinem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland zufolge schloss WDR-Programmdirektor J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn eine von Kritikern der Corona-Berichterstattung geforderte Talkshow im Fernsehen aus. Am Mittwoch erkl&auml;rte Sch&ouml;nenborn in M&uuml;nchen: &ldquo;Es wird nicht dazu kommen, dass wir eine Sendung machen, wie sie gefordert ist.&rdquo;<br>\nEr pers&ouml;nlich sei der Meinung, dass eine Talkshow nicht der richtige Ort sei, um &uuml;ber wissenschaftliche Fakten zu diskutieren:<br>\n&ldquo;Unsere Botschaft ist klar: Wir sind eng in Fakten, aber breit in Meinungen und Perspektiven.&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDie Absage von Sch&ouml;nenborn &uuml;berrascht. Denn wie das Redaktionsnetzwerk weiter berichtet, soll der WDR-Programmchef selbst vor einigen Wochen beim WDR intern eine Diskussion dar&uuml;ber angesto&szlig;en haben, ob bestimmte Standpunkte renommierter Wissenschaftler in der Corona-Berichterstattung totgeschwiegen w&uuml;rden. Derartige Vorw&uuml;rfe h&auml;tten Bekannte von ihm ge&auml;u&szlig;ert, bei denen es sich nicht um Menschen handele, &ldquo;die Corona leugnen oder andere Fakten ignorieren&rdquo;, sondern um solche, die Ma&szlig;nahmen und Einschr&auml;nkungen f&uuml;r unangemessen und &uuml;bertrieben hielten. Viele Redakteurinnen und Redakteure h&auml;tten ihm von &auml;hnlichen Begegnungen berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/110034-trotz-online-petition-wdr-programmchef-lehnt-corona-kritische-talkshow-ab\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk und sein Umgang mit Kritikern<\/strong><br>\nHenry Matthe&szlig;. Der Programmdirektor des Westdeutschen Rundfunks, J&ouml;rg Sch&ouml;nenborn, versteht die Welt nicht mehr. Enge Bekannte bekunden ihm ihren Unmut &uuml;ber den Umgang des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks mit den Kritikern der Corona-Politik. Sch&ouml;nenborn beginnt nachzudenken. Leider nicht weit genug.<br>\nBoris Rosenkranz von &uuml;bermedien.de pr&auml;sentierte k&uuml;rzlich in einem lesenswerten Beitrag Denk- und Handlungsweisen von Mitarbeitern des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sch&ouml;nenborn hatte ihm offen und bereitwillig Einsicht in seine Kommunikation mit den Redaktionen gew&auml;hrt. Beim Lesen des Beitrages dr&auml;ngten sich mir grunds&auml;tzliche Fragen auf. [&hellip;]<br>\nDie mittlerweile g&auml;ngige Praxis, Mindermeinungen nur indirekt, insbesondere durch sogenannte &bdquo;Faktenchecks&ldquo; zu behandeln, und sie selbst gar nicht oder nur marginal zu Wort kommen zu lassen, f&uuml;hrt zu einer indirekten Zensur. Inzwischen wird eine Diskussionsverweigerung oder gar Ma&szlig;regelung mit dem lapidaren Hinweis begr&uuml;ndet, die Aussagen der Betreffenden seien bereits ausreichend in &bdquo;Faktenchecks&ldquo; widerlegt.<br>\nFaktenchecks werden schleichend zum letztinstanzliches Urteil hochstilisiert. Bei Gericht hei&szlig;t dies: Das Urteil ist unanfechtbar. Doch wer pr&uuml;ft eigentlich die &bdquo;Faktenpr&uuml;fer&ldquo;?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/ard-umgang-mit-kritikern\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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