{"id":67688,"date":"2020-12-04T16:19:13","date_gmt":"2020-12-04T15:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688"},"modified":"2020-12-04T16:19:13","modified_gmt":"2020-12-04T15:19:13","slug":"hinweise-des-tages-ii-469","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h01\">Friedrich Merz und BlackRock: Pl&ouml;tzlich alles gr&uuml;n?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h02\">Steuerpolitik: Das doppelte Spiel der Regierung Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h03\">Das Ende der schwarzen Null?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h04\">Schuldenbremse? Verm&ouml;gensabgabe nach der Krise!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h05\">Nach Sch&auml;tzungen wurden Frankreich in 2 Jahren 14.000 Gummigeschosse auf Demonstranten abgefeuert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h06\">Die US-Demokraten nach Trump: Normal verliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h07\">Die Zukunft der Kriegf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h08\">So funktioniert der hybride Krieg &ndash; der gegen Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h09\">NATO 2030: Die &ldquo;Hirntot&rdquo;-Gruppe legt ihren Bericht NATO 2030 vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h10\">Hunger is Rising, COVID-19 Will Make it Worse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h11\">Kubicki: Ermittlung der Corona-Inzidenzwerte ist unseri&ouml;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h12\">Ausbildungsmarkt: Mit aller Kraft Corona-Jahrgang verhindern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h13\">Corona: Reisestopp, Massentests, Impfstoffzulassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h14\">Zerst&ouml;rung des Regenwalds: Im Schatten der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67688#h15\">&laquo;Eindeutig positives Fazit&raquo;: Die Bayerische Staatsoper hat die Gef&auml;hrdungslage f&uuml;r das Publikum wissenschaftlich untersucht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Friedrich Merz und BlackRock: Pl&ouml;tzlich alles gr&uuml;n?<\/strong><br>\nFriedrich Merz, Anw&auml;rter f&uuml;r den CDU-Vorsitz, lobt seinen fr&uuml;heren Arbeitgeber BlackRock als nachhaltig. Monitor-Recherchen zeigen: Der Finanzkonzern investiert Milliarden in klimasch&auml;dliche Gesch&auml;fte.<br>\nIm Januar 2020 verk&uuml;ndete BlackRock-Chef Larry Fink eine Zeitenwende. Nachhaltigkeit sei k&uuml;nftig zentraler Teil der Anlagestrategie des Unternehmens. Ein wichtiges Signal, sagen selbst Kritiker des Konzerns. Denn BlackRock ist ein Gigant der globalen Finanzindustrie, verwaltet nach eigenen Angaben inzwischen 7,8 Billionen US-Dollar, mehr als doppelt so viel wie das deutsche Bruttoinlandsprodukt.<br>\nDas neue Nachhaltigkeitsversprechen kam auch Friedrich Merz im Rennen um den CDU-Vorsitz sehr gelegen. 2016 heuerte er als Aufsichtsratsvorsitzender bei einer wichtigen deutschen BlackRock-Tochter an. Sp&auml;testens seit 2018 stand Merz f&uuml;r BlackRock dann auch regelm&auml;&szlig;ig in Kontakt mit der Spitze des Bundesfinanzministeriums, f&uuml;hrte dort auch gemeinsam mit Konzernchef Fink Gespr&auml;che zu &ldquo;aktuellen Finanzmarktfragen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/friedrich-merz-blackrock-nachhaltigkeit-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuerpolitik: Das doppelte Spiel der Regierung Merkel<\/strong><br>\nDie Minister Peter Altmaier und Olaf Scholz sabotieren die EU-Steuerpolitik.<br>\nDass Politiker gro&szlig;e Versprechen machen, die sie nicht einl&ouml;sen k&ouml;nnen, ist ein unvermeidliches &Uuml;bel demokratischer Politik. Mal fehlt es an der Mehrheit, mal reicht die Kassenlage einfach nicht, dann wieder opponieren unerwartet Parteifreunde, ohne deren Unterst&uuml;tzung die n&auml;chste Wahl verloren w&auml;re. Solche Unw&auml;gbarkeiten m&uuml;ssen die W&auml;hler den Regierenden nachsehen. Nur Autokraten sind dagegen gefeit.<br>\nGanz anders ist das, wenn die Verantwortlichen bewusst ihre Versprechen brechen, indem sie aktiv die erkl&auml;rten Ziele sabotieren. Und genau das betreibt die Regierung Merkel bei der Steuerpolitik in Europa. Daf&uuml;r hatten sich die Kanzlerin und ihre Minister f&uuml;r die deutsche Pr&auml;sidentschaft im Rat der EU Gro&szlig;es vorgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/steuerpolitik-das-doppelte-spiel-der-regierung-merkel\/26683730.html\">Harald Schumann im Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Ende der schwarzen Null?<\/strong><br>\nDie Corona-Krise hat das neoliberale Diktat der Schuldenbegrenzung untergraben. Jetzt ist die Zeit f&uuml;r staatliche Investitionen in einen starken Green New Deal, der Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ins Zentrum stellt. Das Geld ist da.<br>\nDie durch die Covid-19 Pandemie bedingte Wirtschaftskrise hat eine Situation geschaffen, die alte Regeln ins Wanken bringt. Lang hochgehaltene Dogmen wie die schwarze Null und die &raquo;schw&auml;bische Hausfrau&laquo; werden angefochten, w&auml;hrend die Zentralbank mit Ankaufprogrammen in H&ouml;he von Hunderten von Milliarden Euro aufwarten. Die EU-Kommission l&auml;chelt g&uuml;tig aus Br&uuml;ssel her&uuml;ber &ndash; die Defizitgrenzen sind f&uuml;r dieses und n&auml;chstes Jahr aufgehoben. Von der &raquo;fiskalischen Nachhaltigkeit&laquo; scheint man sich verabschiedet zu haben. Sogar die konservativen Tories haben die Industriepolitik wiederbelebt und fordern, dass der Staat den Unternehmen tatkr&auml;ftiger unter die Arme greift. Die EU-Kommission hat mit ihrem &raquo;Green Deal&laquo; auf den Green New Deal reagiert, der von progressiver Seite seit mehr als zehn Jahren gefordert wird. Das liberale Wirtschaftsmagazin The Economist schl&auml;gt vor, die H&ouml;he der erlaubten staatliche Defizite an der aktuellen Arbeitslosigkeitsrate festzumachen. Der Paradigmenwechsel so scheint es, kommt vielleicht doch schneller, als sich das viele vorstellen k&ouml;nnen. Notwendig ist dieser allemal, denn der Klimawandel l&auml;sst sich nur noch in diesem Jahrzehnt effektiv bek&auml;mpfen. Wir k&ouml;nnen es uns nicht l&auml;nger leisten, nichts zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/neoliberalismus-schuldengrenze-schwarze-null-corona-krise-mmt-green-new-deal\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schuldenbremse? Verm&ouml;gensabgabe nach der Krise!<\/strong><br>\nDie Corona-Krise ist die schwerste Wirtschaftskrise seit der gro&szlig;en Depression. Es war notwendig, dass der Staat die Wirtschaft mit zus&auml;tzlichen Ausgaben gest&uuml;tzt hat. Denn wenn Unternehmen sterben und Jobs vernichtet werden, wird die Krise am Ende noch teurer. Die Finanzierung dieser Ausgaben wurde problemlos &uuml;ber den Verkauf von Staatsanleihen bewerkstelligt. Die hohe Nachfrage nach sicheren Anleihen und das Anleihekaufprogramm der EZB (PEPP, &bdquo;Pandemic Emergency Purchase Program&ldquo;) sorgen f&uuml;r negative Renditen.<br>\nAb 2022 soll jedoch die Schuldenbremse wieder gelten. Das bedeutet: Der Staat f&auml;hrt die zus&auml;tzlichen Ausgaben massiv zur&uuml;ck. Das bedeutet eine Vollbremsung f&uuml;r die wankende  Wirtschaft. Zudem sollen die neu aufgenommenen Schulden  ab 2026 in kurzer Frist von 20 Jahren getilgt werden. Dann m&uuml;ssen entweder Steuern erh&ouml;ht oder Staatsausgaben gek&uuml;rzt werden. Es droht der K&uuml;rzungshammer f&uuml;r Investitionen oder den Sozialstaat. Beides w&auml;re fatal angesichts der Zunahme an sozialen H&auml;rten durch die Coronakrise und die Notwendigkeit einer industriepolitischen Investitionsoffensive im Angesicht der Klimakrise.<br>\nNeben den sozialen H&auml;rten auf der einen Seite, gibt es massive Verm&ouml;genszuw&auml;chse auf der anderen. Das gesamte Nettoverm&ouml;gen (Verm&ouml;gen minus Schulden) in Deutschland betr&auml;gt der Studie nach ca. 12 Billionen Euro und ist extrem ungleich verteilt. Allein das reichste 1 Prozent der Bev&ouml;lkerung besitzt davon 32 Prozent bzw. ca. 3,8 Billionen Euro &ndash; Tendenz: steigend. Die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung besitzt unter dem Strich fast Nichts. Eine neue Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers und der schweizerischen Gro&szlig;bank UBS zeigt zudem, dass die Verm&ouml;gen der Mega-Reichen seit M&auml;rz 2019 &ndash; trotz Corona-Krise &ndash; bis Ende Juli 2020 um 20% auf &uuml;ber 594 Mrd. US-Dollar gestiegen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/schuldenbremse-vermoegensabgabe-nach-der-krise\/\">Maurice H&ouml;fgen in Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach Sch&auml;tzungen wurden Frankreich in 2 Jahren 14.000 Gummigeschosse auf Demonstranten abgefeuert<\/strong><br>\nWestliche Medien berichten immer &uuml;ber die angeblich so brutale Polizei in Russland, dabei sind bei Demonstrationen in Russland keine Wasserwerfer oder Gummigeschosse zum Einsatz gekommen. Ganz anders im angeblich so freien Frankreich, wo Sch&auml;tzungen zufolge 14.000 Gummigeschosse auf die Gelbwesten abgefeuert wurden.<br>\nDas russische Au&szlig;enministerium hat die aktuellen Proteste in Frankreich zum Anlass genommen, auf die eskalierende Polizeigewalt in Frankreich einzugehen. Ich habe die offizielle Erkl&auml;rung, die Maria Sacharova, der Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, am Donnerstag auf ihrer regul&auml;ren Pressekonferenz abgegeben hat, &uuml;bersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/nach-schaetzungen-wurden-frankreich-in-2-jahren-14-000-gummigeschosse-auf-demonstranten-abgefeuert\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die US-Demokraten nach Trump: Normal verliert<\/strong><br>\nViele in den USA und auf der Welt w&uuml;nschen sich nach vier Jahren Trump eine R&uuml;ckkehr zur &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo;. Das w&auml;re ein Rezept zum Scheitern.<br>\nRobert Reich, der ehemalige Arbeitsminister der Regierung Bill Clintons, schrieb k&uuml;rzlich im britischen Guardian, so verlockend es sei, in Bezug auf das Coronavirus und auf Donald Trump auf die baldige R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t zu hoffen, so gef&auml;hrlich sei das auch. Denn es sei ja gerade diese Normalit&auml;t gewesen, die beide hervorgebracht habe. Ein wichtiger Gedanke.<br>\nEs ist nicht verwerflich, nach vier Jahren der permanenten L&uuml;gen, des Rassismus, der psycho-politischen Vergiftung des Alltags und der politischen Diskursm&ouml;glichkeiten direkt aus dem Wei&szlig;en Haus &bdquo;Normalit&auml;t&ldquo;, ja sogar die von Joe Biden verk&ouml;rperte Langweiligkeit, als gro&szlig;e Verhei&szlig;ung zu empfinden. Aber wer glaubt, Normalit&auml;t k&ouml;nnte etwas heilen, erkl&auml;rt wider besseres Wissen Trump zum historischen Betriebsunfall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Die-US-Demokraten-nach-Trump\/!5729057\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;n, dass die taz auch erkennt, dass die Diversit&auml;t von Bidens Regierung &ldquo;in Hautfarbe, Geschlecht und pers&ouml;nlichem Hintergrund&rdquo; nur eine scheinbare ist und leider mit der totalen Verortung im Politestablishment daherkommt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Zukunft der Kriegf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDeutschland soll seine R&uuml;stungs- und Milit&auml;rkooperation mit Gro&szlig;britannien intensivieren und dabei insbesondere die Kriegf&uuml;hrung der Zukunft mit Hilfe von Robotern und K&uuml;nstlicher Intelligenz in den Blick nehmen. Dies fordern Experten der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP) im Rahmen eines Programms, das von der Hanns-Seidel-Stiftung (CSU) finanziert und am renommierten Londoner King&rsquo;s College realisiert wird. Hintergrund ist das Bem&uuml;hen, das Vereinigte K&ouml;nigreich trotz seines Austritts aus der EU milit&auml;risch m&ouml;glichst eng an die EU anzubinden, um die Schlagkraft der britischen Streitkr&auml;fte f&uuml;r k&uuml;nftige EU-Operationen nutzen zu k&ouml;nnen. W&auml;hrend die Milit&auml;rkooperation zwar l&auml;ngst offiziell vereinbart ist, aber in der Praxis nicht recht in Gang kommt, pl&auml;dieren die DGAP-Experten f&uuml;r einen Ausbau der R&uuml;stungskooperation &ndash; etwa eine gemeinsame Entwicklung von Raketen &ndash; sowie f&uuml;r eine deutsche Beteiligung an britischen Programmen, die die umfassende Nutzung modernster Technologien von Kampfmaschinen bis zu K&uuml;nstlicher Intelligenz ausloten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8461\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>So funktioniert der hybride Krieg &ndash; der gegen Russland<\/strong><br>\nRussland f&uuml;hre einen hybriden Krieg gegen den Westen, so ein oft geh&ouml;rter Vorwurf. Und wie hybrid &laquo;schiesst&raquo; der Westen?<br>\nMit gleich zwei weltweit verst&auml;ndlichen Friedenssymbolen wurde das Bild &uuml;ber dem neusten Newsletter der &laquo;EU East StratCom Task Force&raquo; ausgeschm&uuml;ckt: mit der weissen Taube und mit dem Olivenzweig. Von vorne gesehen also das Angebot des Friedens, dahinter verstecke sich aber die bewaffnete Aggression &ndash; symbolisiert mit der Pistole. So suggeriert es die Illustration der &laquo;Task Force&raquo; dem Betrachter, schon bevor er zu lesen beginnt. Das Thema der aktuellen Neuigkeiten der mit einem Millionen-Budget ausgestatteten &laquo;Task Force&raquo; ist allerdings immer das gleiche: die Bedrohung des Westens durch Russland &ndash; zwar (noch) nicht mit Waffen, aber jetzt schon mit Cyberattacken und mit Desinformation. Mit hybridem Krieg eben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/EU-East-StratCom-Hybrider-Krieg-Desinformation\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO 2030: Die &ldquo;Hirntot&rdquo;-Gruppe legt ihren Bericht NATO 2030 vor<\/strong><br>\nIm Zangengriff zwischen US-Pr&auml;sident Donald Trump und Frankreichs Premier Emmanuel Macron hat es die NATO in den letzten Jahren schwer gebeutelt. Trump machte aus seiner Geringsch&auml;tzung des B&uuml;ndnisses und der Verb&uuml;ndeten ohnehin keinen Hehl, doch richtige Schockwirkung entfalteten dann im November letzten Jahres Aussagen von Macron, die allgemein als ernstzunehmendes Krisensymptom gewertet wurden: &bdquo;Was wir derzeit erleben, ist der Hirntod der Nato [Es gibt] keinerlei Koordination bei strategischen Entscheidungen zwischen den USA und ihren NATO-Verb&uuml;ndeten. Wir finden uns das erste Mal mit einem amerikanischen Pr&auml;sidenten wieder, der unsere Idee des europ&auml;ischen Projekts nicht teilt.&ldquo;<br>\nAlarmiert war augenscheinlich auch NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, der dies zum Anlass nahm, eine Expertengruppe damit zu beauftragen, Vorschl&auml;ge f&uuml;r eine Re-Vitalisierung des B&uuml;ndnisses auszuarbeiten. Unter dem Ko-Vorsitz von Ex-Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re machte sie sich seit April an die Arbeit und legte nun ihren Bericht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/12\/03\/nato-2030\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ist das nicht milit&auml;rischer und &ouml;konomischer Wahnsinn? Ist eine Bindung an die USA wirklich im Interesse der Bev&ouml;lkerung in Deutschland? W&auml;ren die geplanten Gelder f&uuml;r das Milit&auml;r in anderen Bereichen &ndash; etwa in Bildung\/Wissenschaft und Gesundheit &ndash; nicht viel sinnvoller angelegt?<\/em><\/p>\n<p><em>Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67618#h12\">Das n&auml;chste Jahrzehnt der NATO<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hunger is Rising, COVID-19 Will Make it Worse<\/strong><br>\nThe rise of hunger shows no signs of abating. By the end of 2020, the number of acutely food insecure people could increase to 270 million due to COVID-19, representing an 82 per cent increase compared to the number of acutely food insecure people pre-COVID-19.1 Urgent and sustained humanitarian action is needed to avoid further deterioration and to prevent a risk of famine in areas already on the brink of starvation.<br>\nNearly 690&#8239;million people were undernourished in 2019, up by almost 60&#8239;million since 2014.2 Nearly half of all deaths in children under age five are attributable to undernutrition and, regrettably, stunting and wasting still have strong impacts worldwide. In 2019, 21 per cent of all children under age five (144 million) were stunted and 49.5 million children experienced wasting.3 The effects of the pandemic will increase child hunger, and an additional 6.7 million children are predicted to be wasted by the end of 2020 due to the pandemic&rsquo;s impact.4 The situation continues to be most alarming in Africa: 19 per cent of its population is undernourished (more than 250 million people), with the highest prevalence of undernourishment among all global regions. Africa is the only region where the number of stunted children has risen since 2000.5<br>\nWomen and girls represent more than 70 per cent of people facing chronic hunger. They are more likely to reduce their meal intake in times of food scarcity and may be pushed to engage in negative coping mechanisms, such as transactional sex and child, early and forced marriage.6<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gho.unocha.org\/global-trends\/hunger-rising-covid-19-will-make-it-worse\">Global Humanitarian Overview<\/a>\n<p><strong>dazu: Improve productive capacities in the world&rsquo;s poorest countries for stronger recovery, UNCTAD says<\/strong><br>\nThe COVID-19 economic crisis is forecast to reverse years of painstaking development progress in education and nutrition, and to pull 32 million people back into extreme poverty.<br>\nEfforts to rebuild the economies of the world&rsquo;s poorest nations post-pandemic will fall significantly short unless their productive capacities are drastically improved, according to UNCTAD&rsquo;s Least Developed Countries Report 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/unctad.org\/news\/improve-productive-capacities-worlds-poorest-countries-stronger-recovery-unctad-says\">UNCTAD<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67634\">Der globale S&uuml;den und die verdr&auml;ngte Coronama&szlig;nahmen-Krise<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kubicki: Ermittlung der Corona-Inzidenzwerte ist unseri&ouml;s<\/strong><br>\nDie Inzidenzwerte sind Schwankungen bei der Zahl der Corona-Tests ausgesetzt. Das Gesundheitsministerium kann keine entsprechend bereinigte Darstellung liefern.<br>\nBundestags-Vizepr&auml;sident Wolfgang Kubicki hat das Ausrichten der staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen an den Inzidenzwerten f&uuml;r kritisiert und deren seri&ouml;ses Zustandekommen in Frage gestellt. Das Festhalten an den Inzidenzwerten als ausschlaggebendem Faktor der Corona-Bek&auml;mpfung werde immer absurder, sagte der Vizevorsitzende der FDP der dpa in Berlin. &bdquo;Nicht allein das Infektionsgeschehen bestimmt die H&ouml;he der erfassten Neuinfektionen, sondern vor allem auch die jeweilige Teststrategie. Das gibt die Bundesregierung verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig unverbl&uuml;mt zu.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/kubicki-ermittlung-der-corona-inzidenzwerte-ist-unserioes-li.123576\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ausbildungsmarkt: Mit aller Kraft Corona-Jahrgang verhindern!<\/strong><br>\nDie Weihnachtszeit ist die Zeit der W&uuml;nsche und Hoffnungen. Viele junge Menschen hoffen derzeit noch auf einen Ausbildungsplatz. Dort herrscht seit Jahren schon Mangel. Corona versch&auml;rft das Problem nun massiv. Die Landesregierung muss die Mittel f&uuml;r die Ausbildungspr&auml;mie deutlich aufstocken, um mehr jungen Menschen eine Perspektive zu bieten, fordert das #schlaglicht 44\/2020 aus Niedersachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++f1ab3fac-3545-11eb-9243-001a4a160123%20\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona: Reisestopp, Massentests, Impfstoffzulassung<\/strong><br>\nVerschiedene L&auml;nder schlagen verschiedene Wege ein<br>\nDas italienische Kabinett hat einen Beschluss gefasst, dem zufolge die B&uuml;rger des Landes vom Montag den 21. Dezember bis zum Dreik&ouml;nigstag ihre Regionen nicht mehr verlassen d&uuml;rfen. An den beiden Weihnachtsfeiertagen und am Neujahrstag sollen sie sogar innerhalb der Grenzen ihrer Kommunen bleiben. Wer w&auml;hrend der Verbotszeit auf der Stra&szlig;e erwischt wird, muss eine Notlage geltend machen: Eine aus beruflichen oder medizinischen Gr&uuml;nden unvermeidliche Fahrt. Damit werden viele Verwandtenbesuche unm&ouml;glich &ndash; und genau das m&ouml;chte die italienische Regierung. Nicht, um des famili&auml;ren Friedens willen, sondern, weil sie glaubt, damit die Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Reisestopp-Massentests-Impfstoffzulassung-4980369.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zerst&ouml;rung des Regenwalds: Im Schatten der Pandemie<\/strong><br>\nWor&uuml;ber gerade kaum jemand spricht: In Brasilien wird der Regenwald im Rekordtempo abgeholzt. Der CO2-Anteil in der Atmosph&auml;re ist h&ouml;her denn je.<br>\nEs ist eine der wenigen wirklich guten Nachrichten im Jahr 2020: Mehrere Impfungen gegen das Coronavirus stehen in der EU kurz vor der Zulassung. Auch wenn die Todeszahlen gerade auf einem Rekordhoch sind und die Infektionszahlen lediglich stagnieren, gibt es Hoffnung auf ein Ende der Pandemie. Die meisten Menschen in Deutschland atmen auf.<br>\nWer allerdings w&auml;hrend des Atemholens nach Brasilien blickt, dem d&uuml;rfte die Luft im Halse stecken bleiben: Im Amazonas fallen die B&auml;ume gerade in einer Geschwindigkeit wie seit zw&ouml;lf Jahren nicht mehr. Drei Fu&szlig;ballfelder Urwald verschwinden pro Minute, insgesamt 11.000 Quadratkilometer Wald haben die Rodungsfirmen zwischen August 2019 und Juli 2020 zerst&ouml;rt. Gleichzeitig ist der CO2-Anteil in der Atmosph&auml;re auf einem Rekordhoch. Daran &auml;ndert auch der kurzzeitige R&uuml;ckgang der Emissionen im Coronajahr nichts.<br>\nDiese Nachrichten sind so schlecht, dass viele Menschen im krisengesch&uuml;ttelten Jahr 2020 vielleicht dazu neigen, sie nur kurz an sich heranzulassen und dann von sich wegzuschieben. Zu schmerzhaft ist der Gedanke daran, dass gerade der Wald immer kleiner wird, der uns in einer Welt mit zu viel CO2 einen beachtlichen Teil davon abnimmt und es in guten, atembaren Sauerstoff umwandelt. Dabei w&auml;re es klug, diesen Nachrichten zu erlauben, einen w&uuml;tend zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zerstoerung-des-Regenwalds\/!5729031\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&laquo;Eindeutig positives Fazit&raquo;: Die Bayerische Staatsoper hat die Gef&auml;hrdungslage f&uuml;r das Publikum wissenschaftlich untersucht<\/strong><br>\nW&auml;hrend eines l&auml;ngeren Zeitraums wurden die Infektionsgefahr, die Abl&auml;ufe und das subjektive Befinden der Zuschauer beim Besuch des M&uuml;nchner Nationaltheaters durchleuchtet. Die Ergebnisse sollten der Politik zu denken geben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/positives-fazit-die-bayerische-staatsoper-hat-die-gefaehrdungslage-fuer-das-publikum-wissenschaftlich-untersucht-ld.1590154\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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