{"id":6773,"date":"2010-09-20T08:55:41","date_gmt":"2010-09-20T06:55:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6773"},"modified":"2010-09-20T08:55:41","modified_gmt":"2010-09-20T06:55:41","slug":"hinweise-des-tages-1230","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6773","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: ein Manifest franz&ouml;sischer &Ouml;konomen, Demokraten fordern Haft f&uuml;r Goldman-Banker!, HartzIV: Rechnen, bis die Zahlen passen, Studie: &ldquo;Rente mit 67 nicht vertretbar&rdquo;, Lehrer von Migranten leben prek&auml;r, Anti-Atom-Demonstration mit Ausstrahlung. (KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Warum wir in h&ouml;chstem Ma&szlig;e best&uuml;rzt sind &ndash; ein Manifest franz&ouml;sischer &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Strafverfolgung zur Finanzkrise in den USA: Demokraten fordern Haft f&uuml;r Goldman-Banker!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">HRE-Banker bekamen &uuml;ppige Millionen-Boni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">HartzIV: Rechnen, bis die Zahlen passen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Aufgeben statt aufstocken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Deutschland im Herbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Studie: &ldquo;Rente mit 67 nicht vertretbar&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Sparwelle erfasst Bibliotheken: Abbau Buch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Lehrer von Migranten leben prek&auml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Anti-Atom-Demonstration mit Ausstrahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Werbung im Think-Tank-Geh&auml;use<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Warnhinweise f&uuml;r Journalismus!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Roma in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Deutschland verpasst Renaissance der Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Wagenknecht und Sinn im Streitgespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Griechenland entt&auml;uscht mit geringem Abbau des Defizits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Ungarn will keine Obdachlosen in der &Ouml;ffentlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Billionen-Dollar-Loch in den US-Rentenkassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Das ultrakonservative Amerika: Gut ged&uuml;ngte Graswurzeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Frankreich: F&uuml;r Roma und Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Das allerletzte: Merkel wirbt f&uuml;r private Krankenversicherung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=6773&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum wir in h&ouml;chstem Ma&szlig;e best&uuml;rzt sind &ndash; ein Manifest franz&ouml;sischer &Ouml;konomen<\/strong><br>\nDie Weltwirtschaftskrise des Jahres 2008 schw&auml;chte die seit 30 Jahren vorherrschenden Denkschemata der Wirtschafts- und Finanzpolitik nicht, die Vormachtstellung des Finanzsektors wurde nicht angetastet. Ganz im Gegenteil wurden in Europa die Staaten unter dem Druck europ&auml;ischer und internationaler Institutionen zu verst&auml;rkten Reformen und strukturellen Anpassungen gezwungen. Diese hatten in der Vergangenheit verst&auml;rkt wirtschaftliche Instabilit&auml;t und soziale Schieflagen gebracht.<br>\n&Uuml;bersetzt von NachDenkSeiten-Leser Gerhard Kilper.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/Manifest_frz_oekonomen%2016-9-2010.pdf\">Manifest frz. &Ouml;konomen [PDF &ndash; 16 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Strafverfolgung zur Finanzkrise in den USA<\/strong><br>\nProf. a.D. Dr. jur. Karl-Joachim Schmelz hat uns einen interessanten Text zum politischen Druck hinsichtlich der Strafverfolgung der Finanzkrisen-T&auml;ter in den USA &uuml;bermittelt.&bdquo;n den USA wurde extra ein Gesetz f&uuml;r diese Aktivit&auml;ten erlassen; dazu ein Zitat vorab:\n<blockquote><p>&bdquo;Wie Sie vielleicht wissen, wurde &ldquo;H.R. 3995, the Financial Crisis of 2008 Criminal Investigation and Prosecution Act&rdquo; durch den Kongress verabschiedet, der die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden dazu autorisiert, mehr Staatsanw&auml;lte einzustellen. Auch Direktor Mueller vom FBI hat die Autorit&auml;t, rund 1.000 mehr Agenten sowie forensische Experten einzustellen, was ebenfalls f&uuml;r die SEC-Vorsitzende Mary Shapiro zutrifft, um der Gerechtigkeit Gen&uuml;ge zu tun und die Kriminellen, die sich in unserem Finanzsystem tummeln, aufzusp&uuml;ren.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>So kann die Politik also auch mit den Dingen umgehen!<br>\nHier der Beitrag aus dem April 2010 aus &bdquo;Wirtschaftsfacts.de&ldquo;:<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Demokraten fordern Haft f&uuml;r Goldman-Banker!<\/strong><br>\nF&uuml;hrende Mitglieder der Demokraten im Repr&auml;sentantenhaus&nbsp; setzen das US-Justizministerium unter Druck, um eine umf&auml;ngliche strafrechtliche Untersuchung im Falle von Goldman Sachs einzuleiten, nachdem die Bank in der letzten Woche seitens der B&ouml;rsenaufsichtsbeh&ouml;rde SEC auf Basis ziviler Betrugsf&auml;lle offiziell angeklagt wurde. Angef&uuml;hrt von der Abgeordneten Marcy Kaptur aus Ohio, ersuche die parlamentarische Gruppe weitere Mitglieder des Kongresses darum, einen Brief an Staatsanwalt Eric Holder mit zu unterzeichnen, um ihn um die sofortige Einleitung einer eigenen strafrechtlichen Untersuchung durch das Justizministerium zu bitten.<br>\nDie Autorit&auml;t und Macht des Ministeriums solle zu einer vollumf&auml;nglichen Aufkl&auml;rung in Bezug auf die Betrugsvorw&uuml;rfe f&uuml;hren, die der Gro&szlig;bank vorgeworfen werden. Bislang haben den Brief die demokratischen Abgeordneten Chris Carney aus Pennsylvania, Keith Ellison aus Minnesota, Raul Grijalva aus Arizona, John Lewis aus Georgia, Jim McDermott aus Washington sowie Diane Watson aus Kalifornien unterzeichnet. Das Progressive Change Campaign Committee kooperiere mit Marcy Kaptur, um weitere Mitglieder der Partei dazu zu ermuntern, den Brief zu unterschreiben und eine offizielle Strafrechtsklage ins Rollen zu bringen, die dem Kongress mitzuteilen imstande sei, dass keine Organisation in den USA &ldquo;too big to jail&rdquo; sei.<br>\nDer entsprechende Brief an Staatsanwalt Eric Holder wurde von uns &uuml;bersetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftsfacts.de\/?p=4094\">Wirtschaftsfact.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>HRE-Banker bekamen &uuml;ppige Millionen-Boni<\/strong><br>\nGerade erst beantragte die Skandalbank Hypo Real Estate weitere Staatsgarantien in H&ouml;he von 40 Milliarden Euro &ndash; kurz zuvor verteilte Bankchefin Manuela Better nach SPIEGEL-Informationen &uuml;ppige Boni an ihre Top-Leute. F&uuml;r das Jahr 2009 erhielten diese 25 Millionen Euro.<br>\nDie M&uuml;nchner Krisenbank HRE hat vor kurzem an Mitarbeiter f&uuml;r das Jahr 2009 Boni in H&ouml;he von 25 Millionen Euro gezahlt. Mitarbeiter der maroden Staatsbank hatten auf alte Zusagen gepocht und mit Klagen gedroht, obwohl ihr Arbeitgeber allein 2009 einen Verlust von 2,2 Milliarden Euro gemacht hat.<br>\nEinige Banker haben nach SPIEGEL-Informationen mehr als eine Million Euro kassiert, w&auml;hrend die Geh&auml;lter der Vorst&auml;nde bei der Skandalbank HRE nach wie vor auf 500.000 Euro begrenzt sind.<br>\nMit diesen politisch brisanten &Uuml;berweisungen machte HRE-Bankchefin Manuela Better ein Versprechen ihres Vorg&auml;ngers Axel Wieandt wahr, der mit diesem Bonuspaket noch am Widerstand der staatlichen Kontrolleure gescheitert war.<br>\nKurz nach den &Uuml;berweisungen musste die HRE-Chefin neue Staatsgarantien in H&ouml;he von 40 Milliarden Euro beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,718235,00.html\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechnen, bis die Zahlen passen<\/strong><br>\nMehr Transparenz bei der Berechnung der Hartz-IV-S&auml;tze forderten die Verfassungsrichter. Die Regierung antwortet mit noch mehr Geheimniskr&auml;merei.<br>\nUrsula von der Leyen hat offenbar neue Sitten eingef&uuml;hrt im Arbeits- und Sozialministerium. &raquo;Da gilt jetzt das Gesetz des Schweigens&laquo;, schimpft ein altgedienter Sozialexperte. &raquo;Wie bei der Mafia.&laquo; Und bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit wundert sich ein anderer: &raquo;Unterschreiben die ihre Vertr&auml;ge mit Blut?&laquo; Es ist eine ungewohnt bildhafte Sprache, die mancher Sozialb&uuml;rokrat w&auml;hlt, um die Arbeit seiner Kollegen in von der Leyens Beamtenapparat zu beschreiben. Doch die Irritation ist gro&szlig;. In wenigen Wochen l&auml;uft die Frist ab, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Hartz-IV-Urteil gesetzt hat. Bis zum Jahresende muss die Regierung &raquo;in einem transparenten und sachgerechten Verfahren&laquo;, so die Richter, neu bestimmen, was ein Mensch zum Leben braucht und was somit knapp sieben Millionen Hartz-IV-Empf&auml;ngern zusteht.<br>\nViel Zeit ist nicht mehr, von Transparenz aber keine Spur. Im Gegenteil: Mit so viel Geheimniskr&auml;merei wie heute arbeitete bisher wohl noch keine Bundesregierung an der Entscheidung, was sie den &Auml;rmsten im Lande zubilligen will. Nur ein kleiner Kreis im Ministerium t&uuml;ftelt an Zahlen und Berechnungen. Einblick unerw&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/38\/Berechnung-Hartz-IV?page=1\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufgeben statt aufstocken<\/strong><br>\nFazit zweier Regierungs-Gutachten: Die von der Bundesregierung geplante Ver&auml;nderung bei den Hartz-IV-Hinzuverdienstregeln werden nach Einsch&auml;tzung von Experten nur in geringem Ma&szlig;e dazu f&uuml;hren, dass Langzeitarbeitslose regul&auml;re Vollzeitjobs aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/arbeit---soziales\/aufgeben-statt-aufstocken\/-\/1473632\/4654944\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutschland im Herbst<\/strong><br>\nDer kommende deutsche Herbst: er legitimiert weiteren Terror; er terrorisiert diejenigen, die sich einen schwachen Staat nicht leisten k&ouml;nnen &ndash; es ist Staatsterror im Namen der Mittelschicht zulasten der Armen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/09\/deutschland-im-herbst.html\">Ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie: &ldquo;Rente mit 67 nicht vertretbar&rdquo;<\/strong><br>\nEin neues Gutachten sorgt f&uuml;r Z&uuml;ndstoff in der Debatte um die Rente mit 67: Der Arbeitsmarkt gibt nicht gen&uuml;gend Jobs f&uuml;r &Auml;ltere her &ndash; weniger als zehn Prozent der 63-J&auml;hrigen stehen derzeit noch voll im Beruf, hei&szlig;t es darin. Die sozialen Folgen sind gravierend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,718114,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sparwelle erfasst Bibliotheken: Abbau Buch<\/strong><br>\nImmer mehr Bibliotheken schlagen angesichts knapper Kassen Alarm. Schlie&szlig;ungen, Etatk&uuml;rzungen, Reduzierung des Angebots und schleichender Personalabbau werden zum t&auml;glichen Brot. Der Bildungsauftrag droht auf der Strecke zu bleiben. Die Politik verfolgt mit ihren Mittelk&uuml;rzungen eine zweigleisige Strategie: Einerseits will sie in die Bildung investieren, andererseits beschneidet sie den Zugang dazu. Denn Bibliotheken sind wichtiger Bestandteil der Bildungsinfrastruktur von St&auml;dten und Gemeinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~EC833ED79E0A54AE083BD63845858A6B8~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Lehrer von Migranten leben prek&auml;r<\/strong><br>\nErsch&uuml;tternde Erkenntnisse: Dozenten hangeln sich von einer befristeten Stelle zur n&auml;chsten. &Uuml;berstunden werden als selbstverst&auml;ndlich angesehen und nicht bezahlt. Die Arbeitsbedingungen sind nun im Schwarzbuch &bdquo;Besch&auml;ftigung in der Weiterbildung&ldquo; nachzulesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wissenschaft\/lehrer-von-migranten-leben-prekaer\/-\/1472788\/4654916\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anti-Atom-Demonstration mit Ausstrahlung<\/strong><br>\nWar es nur eine Demonstration &ndash; oder ein buntes Fest? Hunderttausend Menschen kamen ins Regierungsviertel, um &bdquo;Nein&ldquo; zu sagen &ndash; zu einer Politik, von der sie sich &uuml;bergangen f&uuml;hlen. Und vor&uuml;bergehend war die FDP-Zentrale nicht wiederzuerkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/anti-atom-demonstration-mit-ausstrahlung\/1937208.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Werbung im Think-Tank-Geh&auml;use<\/strong><br>\n&ldquo;Berlinpolis&rdquo;, wegen verdeckter PR f&uuml;r Unternehmen ger&uuml;gt, ist aufgel&ouml;st &ndash; der Macher Daniel Dettling hat aber schon eine neue &ldquo;Denkfabrik&rdquo; gegr&uuml;ndet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1037-werbung-im-think-tank-gehaeuse\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warnhinweise f&uuml;r Journalismus!<\/strong><br>\nWenn es f&uuml;r alles m&ouml;gliche Warnhinweise gibt &ndash; warum eigentlich nicht f&uuml;r Journalismus? Das fragte sich Tom Scott und entwickelte die &ldquo;Journalism Warning Labels&rdquo;.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/kirstinmarquardt.posterous.com\/28340262\">Kirstin Marquardt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Roma in Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Heimatlos und ziellos<\/strong><br>\nBulgarien verteidigt die Abschiebepraxis in Frankreich &ndash; und tut selbst wenig f&uuml;r seine gr&ouml;&szlig;te Minderheit, die Roma. Ministerpr&auml;sident Boiko Borissov begr&uuml;ndet seine Position mit seinen Erfahrungen als B&uuml;rgermeister der bulgarischen Hauptstadt Sofia: &bdquo;Auch ich hatte Probleme mit Roma, die sich illegal niedergelassen haben, und ich kenne die Probleme der B&uuml;rger, die in der N&auml;he von Roma-Siedlungen wohnen.&ldquo; Rund zehn Prozent der 7,5 Millionen Bulgaren sind Roma, gemessen an der Gesamtbev&ouml;lkerung hat das Land europaweit den h&ouml;chsten Roma-Anteil. Viele Roma leben in slumartigen Siedlungen am Rande der St&auml;dte und D&ouml;rfer, oft sieht man sie mit Pferdekarren Wertstoffe transportieren, die sie in M&uuml;lltonnen gefunden haben. Eine politische Strategie zur Verbesserung der Lebensverh&auml;ltnisse der Roma gibt es im Programm von Borissovs Partei &bdquo;B&uuml;rger f&uuml;r eine europ&auml;ische Entwicklung Bulgariens&ldquo; (GERB) nicht. In dieser Frage unterscheidet er sich nicht von seinen Vorg&auml;ngern. Bulgarien hat in den letzten zehn Jahren von der EU viele Millionen Euro f&uuml;r die Verbesserung der Lebensverh&auml;ltnisse der Roma erhalten, doch sichtbare Resultate gibt es wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/heimatlos-und-ziellos\/1937150.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Zur&uuml;ck ins Kosovo<\/strong><br>\nAuch Deutschland schickt Roma zur&uuml;ck in ihre Heimat, vor allem ins Kosovo, das jedoch nicht zur EU geh&ouml;rt. Laut Innenministerium wurden in diesem Jahr bis Ende Juli 102 Roma in den Kosovo ausgewiesen, im vergangenen Jahr waren es 76. Im April hatte die Regierung ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, von dem insgesamt rund 12 000 Roma, Ashkali und &Auml;gypter aus dem Kosovo betroffen sind. Fast die H&auml;lfte ist laut einer Studie von Unicef minderj&auml;hrig. Die meisten kennen das Kosovo nicht und sprechen weder albanisch noch serbisch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/zurueck-ins-kosovo\/1937152.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Roma in Deutschland: Gefangen im Klischee vom Wohnwagen<\/strong><br>\nVielfach h&auml;ngt ihnen noch das Image an, eine abgeschottete Volksgruppe zu sein, die am liebsten mit dem Wohnwagen durchs Land tingelt &ndash; ein Zerrbild, wie das Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung betont. Die Mehrheit der Roma in Europa ist demnach l&auml;ngst sesshaft, die Universit&auml;t Graz sch&auml;tzt den Anteil der dauerhaft Wandernden unter ihnen auf f&uuml;nf Prozent. Deutsche Kommunen gehen immer mal wieder gegen kleinere Roma-Camps vor, die ohne Genehmigung ihre Wohnwagen abstellen, wie etwa im Mai in Potsdam. Gr&ouml;&szlig;ere Lager wie in Frankreich seien allerdings nicht bekannt, hei&szlig;t es etwa aus den Innenministerien in Bayern und in Nordrhein-Westfalen, wo besonders viele Roma leben &ndash; schon gar keine, die man aufl&ouml;sen wolle.<br>\nDennoch lassen sich deutsche Roma im Schnitt als eher schlecht integriert bezeichnen. Laut einer Untersuchung des Berlin-Instituts brechen Roma-Kinder die Schule &uuml;berdurchschnittlich oft ab, die Erwachsenen sind h&auml;ufiger arbeitslos. Die Eltern h&auml;tten teilweise Vorurteile gegen&uuml;ber deutschen Schulen und die Angst, dass ihre Kinder dort die Ursprungskultur verl&ouml;ren. Der Zentralrat der Sinti und Roma betont, dass seine Klientel bei Bewerbungen und in der Schule ausgegrenzt und benachteiligt w&uuml;rde. Er sieht die meisten dennoch als gut integriert an. Fest steht, dass es weiter Vorbehalte gegen diese Gruppe gibt. Laut einer Eurobarometer-Umfrage von 2008 w&uuml;rde sich jeder vierte Deutsche unwohl f&uuml;hlen, wenn sein Nachbar Roma w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sueddeutsche.de\/politik\/roma-in-deutschland-gefangen-im-klischee-vom-wohnwagen-1.1001813\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Abschiebung von ca. 8.500 Roma aus Deutschland in das Kosovo mag zwar nicht wie in Frankreich von der Regierung propagandistisch instrumentalisiert worden sein, aber Innenminister Thomas de Maizi&egrave;re &Auml;u&szlig;erung, Deutschland plane &bdquo;keine Massenabschiebungen&rdquo;, ist angesichts seiner Rede von einer &ldquo;schrittweisen R&uuml;ckf&uuml;hrung&rdquo; von j&auml;hrlich bis zu 2500 Menschen eine eindeutige Verharmlosung.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutschland verpasst Renaissance der Bahn<\/strong><br>\nWeltweit erlebt die Eisenbahn eine Renaissance. Hierzulande bremsen Sparzwang und Qualit&auml;tsm&auml;ngel die Euphorie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/deutschland-verpasst-renaissance-der-bahn\/1936982.html\">Tagsspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wagenknecht und Sinn im Streitgespr&auml;ch<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht und Ifo-Pr&auml;sident Hans-Werner Sinn: In Frankfurt treffen die Gegens&auml;tze bei einer Diskussion &uuml;ber die Finanzkrise zusammen &ndash; und entdecken dabei &uuml;berraschende Gemeinsamkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wagenknecht-und-sinn-im-streitgespraech-sinn-und-sinnlichkeit-1.1002012\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Positionen der beiden Protagonisten sind ja weitgehend bekannt. Leider blieb ein neoklassisches Standardargument Sinns unwidersprochen. Weil die L&ouml;hne in S&uuml;deuropa niedriger waren und weil nach Einf&uuml;hrung des Euro die Zinsunterschiede wegfielen, sei das Kapital dorthin abgewandert. Das ist rein empirisch einfach Unsinn, die meisten Direktinvestitionen flossen immer noch in die hochentwickelten Volkswirtschaften der Eurozone und nicht in die Peripherie. So flossen im Jahre 2009 nach Frankreich Direktinvestitionen im Wert von 60 Mrd. USD, nach Spanien 15 Mrd., nach Portugal knapp 3 Mrd. und nach Griechenland etwas mehr als 3 Mrd. Der Gedanke, dass Kapital aus kapitalreichen Volkswirtschaften in kapitalarmen L&auml;ndern besser verzinst wird, zumal bei niedrigen L&ouml;hnen, mag modelltheoretisch plausibel erscheinen, ist aber wirklichkeitsfremd. So spielt beispielsweise die Gr&ouml;&szlig;e eines Marktes eine wichtige Rolle oder bei hochwertigen Investitionen das hochqualifizierte Umfeld. Letzteres ist weder in Griechenland, Portugal oder auch Spanien gegeben. Leider verwenden viele Mainstream&ouml;konomen in der Diskussion vulgarisierte, neoklassische Paradigmen, statt einmal einen Blick auf die reale Datenlage zu riskieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Griechenland entt&auml;uscht mit geringem Abbau des Defizits<\/strong><br>\nSparkurs und Schuldenabbau haben Griechenland bei seiner Haushaltssanierung einen R&uuml;ckschlag versetzt. Wegen geringerer Einnahmen mitten in einer tiefen Rezession liegt das Euro-Land inzwischen hinter seinen Zielen f&uuml;r den Defizitabbau in diesem Jahr zur&uuml;ck. Die Regierung beteuerte aber am Freitag, es handle sich nur um vor&uuml;bergehende Belastungen. Griechenland werde seine Ziele zum Jahresende erreichen. Der R&uuml;ckschlag in dem von EU und IWF finanziell gest&uuml;tzten Land setzte auch die anderen hochverschuldeten Euro-Staaten unter Druck. Portugal und Spanien erkl&auml;rten, ihre Haushaltssanierung sei auf Kurs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/staatsfinanzen-griechenland-enttaeuscht-mit-geringem-abbau-des-defizits;2653028\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Mitte August wurde der R&uuml;ckgang des Haushaltsdefizits&nbsp;im ersten Halbjahr um 39,7 Prozent als Erfolg gefeiert, jetzt sind 32,2 Prozent ein Misserfolg. Dabei sind das gewaltige Summen, die zwangsl&auml;ufig zu einem R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung und damit zu Einnahmeverlusten des Staates f&uuml;hren m&uuml;ssen. In Griechenland wird nicht der Haushalt konsolidiert, sondern finden Streichorgien statt, die an Br&uuml;ning gemahnen. Dabei wird in allen EU-Staaten gespart, ungetr&uuml;bt von der doch mittlerweile alten Erkenntnis, dass der Staat sein Defizit durch Ausgabenk&uuml;rzungen nur senken kann , wenn die anderen Sektoren, Unternehmen, Haushalte oder das Ausland zu einer Ausweitung ihrer Nachfrage bereit sind. &ndash; Leider k&ouml;nnte sich die Einsch&auml;tzung&nbsp; Griechenlands noch weiter verschlechtern, denn augenscheinlich ist das Ausma&szlig; der Verlagerungen von Zahlungen in die Zukunft &uuml;ber komplizierte Derivate immer noch nicht zur G&auml;nze bekannt. Eurostat-Funktion&auml;re sollen zusammen mit Vertretern der Europ&auml;ischen Zentralbank und der EU-Kommission in diesem Monat eine &bdquo;solide Sch&auml;tzung&ldquo; &uuml;ber das Gesamtausma&szlig; der Schulden vorzunehmen, siehe <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/593201\/index.do?from=simarchiv\">Die Presse<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Ungarn will keine Obdachlosen in der &Ouml;ffentlichkeit<\/strong><br>\nObdachlose st&ouml;ren das neue Image Ungarns, meinen Regierungsmitglieder.<br>\nDie Innenst&auml;dte sollen deshalb von ihnen &ldquo;ges&auml;ubert&rdquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article9746593\/Ungarn-will-keine-Obdachlosen-in-der-Oeffentlichkeit.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Billionen-Dollar-Loch in den US-Rentenkassen<\/strong><br>\nLaut einer Studie fehlen den Amerikaner 6,6 Billionen Dollar f&uuml;r die Altersversorgung, verantwortlich sind Verluste am Aktien- und Immobilienmarkt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/148401\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Das ultrakonservative Amerika: Gut ged&uuml;ngte Graswurzeln<\/strong><br>\nZwischen Chef-Etage und Tea Party entsteht ein neues Bild von Amerika: Die Reichen des Landes dr&auml;ngt es in die Politik. Sie nutzen dazu die diffuse Wut der W&auml;hler. Und sie scheuen sich keineswegs, f&uuml;r ihren Kampf gegen Obama hohe Millionensumme in den politischen Ring zu werfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE\/Doc~E5C983D65BC8B4FFF89EA081BFE06C1D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers B.M.:<\/strong> Verwiesen wird in dem Beitrag auf den h&ouml;chst informativen Artikel im New Yorker vom 30.08.2010: <a href=\"http:\/\/www.newyorker.com\/reporting\/2010\/08\/30\/100830fa_fact_mayer\">&bdquo;Covert Operations: The billionaire brothers who are waging a war against Obama&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das im letzten Artikel angesprochene, sehr knappe Urteil des Supreme Court erm&ouml;glicht Firmen, die Wahlwerbung von unternehmensnahen Kandidaten f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaft oder den Kongress ohne Begrenzung finanziell zu unterst&uuml;tzen. Pr&auml;sident Barack Obama kritisierte das Urteil wie folgt: &ldquo;Der Supreme Court hat heute gr&uuml;nes Licht gegeben f&uuml;r einen neuen Ansturm von Lobby-Geld auf unsere Politik. Das ist ein gro&szlig;er Sieg f&uuml;r die gro&szlig;en &Ouml;lkonzerne, die Wall Street, die Versicherungskonzerne und andere m&auml;chtige Interessengruppen, die jeden Tag in Washington ihre Macht spielen lassen, um die Stimmen der normalen Amerikaner zu &uuml;bert&ouml;nen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Frankreich: F&uuml;r Roma und Rente<\/strong><br>\nDie Proteste gegen die Roma-Politik der franz&ouml;sischen Regierung dauern an. Zugleich gingen hunderttausende Menschen gegen die angek&uuml;ndigte Rentenreform auf auf die Stra&szlig;e. Die Gewerkschaften planen weitere Mobilisierungen in den n&auml;chsten Wochen. Obwohl kleine Zugest&auml;nd&shy;nisse gemacht worden sind, gilt die Reform als beschlossene Sache. Sie soll im Oktober im Eilverfahren verabschiedet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2010\/37\/41719.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Das allerletzte: Merkel wirbt f&uuml;r private Krankenversicherung<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gesunde-versicherung.de\/\">PKV Verband der privaten Krankenversicherung e.V.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: ein Manifest franz&ouml;sischer &Ouml;konomen, Demokraten fordern Haft f&uuml;r Goldman-Banker!, HartzIV: Rechnen, bis die Zahlen passen, Studie: &ldquo;Rente mit 67 nicht vertretbar&rdquo;, Lehrer von Migranten leben prek&auml;r, Anti-Atom-Demonstration mit Ausstrahlung. (KR)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6773","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6773","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6773"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6773\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6776,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6773\/revisions\/6776"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6773"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6773"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}