{"id":67891,"date":"2020-12-11T08:35:58","date_gmt":"2020-12-11T07:35:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891"},"modified":"2020-12-11T08:35:58","modified_gmt":"2020-12-11T07:35:58","slug":"hinweise-des-tages-3760","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h01\">&ldquo;Notwendig ist endlich ein Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h02\">Schulen im Corona-Modus: Kinder&auml;rzte gegen verl&auml;ngerte Weihnachtsferien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h03\">Wieler nennt weiteren Anstieg von Corona-Fallzahlen &ldquo;besorgniserregend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h04\">The Great Reset Conspiracy Smoothie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h05\">Folgen der Pandemie: Sozialverband warnt vor Vereinsamung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h06\">&bdquo;Wer sich in der Pandemie nie geirrt hat, der hebe bitte den Arm&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h07\">Lufthansa macht ganz vorne mit bei ID2020, Known Traveller und demn&auml;chst Impfpflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h08\">Wirtschaft als Waffe (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h09\">Mogelpackung Rechtsstaats-Mechanismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h10\">Chinesische Experten warnen vor Magnitsky-Gesetz f&uuml;r EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h11\">U-Ausschuss zur Pkw-Maut: &ldquo;Kreuzverh&ouml;r&rdquo; Scheuers abgelehnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h12\">IT-Sicherheitsgesetz 2.0: &ldquo;Mittelfinger ins Gesicht der Zivilgesellschaft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h13\">&ldquo;Desinformation&rdquo;: Soll es die Schule richten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67891#h14\">&ldquo;Wenn meine Worte absichtlich verdreht werden, ist das perfide&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&ldquo;Notwendig ist endlich ein Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner&rdquo;<\/strong><br>\nDer Countdown zum harten Lockdown l&auml;uft: Im Interview mit Telepolis kritisiert der Chef der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, in scharfer Form die Bundesregierung, die Impf-Strategie und den blinden Aktionismus der Landespolitiker [&hellip;]<br>\nWie betrachten Sie denn aus Sicht der Patienten die neuen Planungen f&uuml;r einen versch&auml;rften Lockdown?<br>\nEugen Brysch: Mittlerweile &uuml;berbieten sich die Regierungschefs bei den Ma&szlig;nahmen f&uuml;r einen h&auml;rteren Lockdown. Ob das in Krisenzeiten wirklich zielf&uuml;hrend ist, scheint fraglich. Es muss nicht alles getan werden, sondern das Richtige. Notwendig ist endlich ein &uuml;berzeugendes, bundesweit einheitliches Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner. Sie bilden schlie&szlig;lich die verletzlichste Gruppe in der Pandemie. Grundlegende Ma&szlig;nahmen bleiben ein sicherer Infektionsgrundschutz, eine l&uuml;ckenlose Kontaktdokumentation und laborgest&uuml;tzte PCR-Tests zweimal in der Woche. Ebenso m&uuml;ssen zus&auml;tzlich t&auml;gliche Schnelltests bei allen Mitarbeitern und Besuchern erfolgen. Nur so kann es gelingen, das Virus m&ouml;glichst schon vor der Einrichtung zu stoppen.<br>\nHat die Regierung nicht einige Fehler gemacht und die Pandemie untersch&auml;tzt? Wurden von der Politik die realen &Auml;ngste vor dem Virus vernachl&auml;ssigt? Besonders &Auml;ltere, Vorerkrankte sind bedroht. Es gibt hunderte Tote pro Tag &hellip;<br>\nEugen Brysch: Nach dem ersten Lockdown konkurrierten die L&auml;nderchefs regelrecht bei den Lockerungen. Die Mehrheit ignorierte die Warnungen von Experten vor einer zweiten Welle. Es wurde in den Sommermonaten vers&auml;umt, die Hochrisikogruppe dort zu sch&uuml;tzen, wo sie lebt. Ebenso sind die Gesundheits&auml;mter nicht digital fit gemacht worden. Das r&auml;cht sich jetzt. Denn immer mehr Pflegeeinrichtungen verh&auml;ngen erneut Betretungsverbote aus Angst vor Infektionsausbr&uuml;chen. Zudem gibt es weiterhin keine genauen Zahlen zum Infektionsgeschehen in den 12.000 Pflegeheimen. Bund und L&auml;nder erfassen nicht, wie viele Heimbewohner tats&auml;chlich isoliert leben m&uuml;ssen. Zwar reden die Regierungschefs viel von den vulnerablen Gruppen, aber t&auml;glich abrufbare Fakten werden hier nicht gesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Notwendig-ist-endlich-ein-Schutzkonzept-fuer-die-900-000-Pflegeheimbewohner-4985101.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schulen im Corona-Modus: Kinder&auml;rzte gegen verl&auml;ngerte Weihnachtsferien<\/strong><br>\nWissenschaftler raten dringend zu Schulschlie&szlig;ungen, Schulministerien und Kinder&auml;rzte halten dagegen. Der Ton zwischen Bef&uuml;rwortern und Kritikern eines Bildungs-Lockdowns wird sch&auml;rfer.<br>\nIn der Debatte &uuml;ber das weitere Vorgehen zur Eind&auml;mmung des Coronavirus haben sich Kinder&auml;rzte gegen eine Verl&auml;ngerung der Weihnachtsferien ausgesprochen. Geschlossene Schulen, Kinderg&auml;rten und Kitas sollten &raquo;nur als allerletzte Ma&szlig;nahme im Rahmen eines allgemeinen Lockdowns&laquo; erwogen werden, teilten die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Kinder- und Jugendmedizin und die Deutsche Gesellschaft f&uuml;r P&auml;diatrische Infektiologie am Mittwoch mit.<br>\nMan sei &raquo;dezidiert gegen eine Verl&auml;ngerung der Weihnachtsferien in den Januar hinein&laquo;, hei&szlig;t es in der Stellungnahme. Sie wird vom Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte unterst&uuml;tzt. Die Daten aus Deutschland g&auml;ben keinen Anlass, Schulschlie&szlig;ungen als &raquo;taugliches und angemessenes Mittel&laquo; zur Pandemiebek&auml;mpfung anzusehen.<br>\nDie belastenden Folgen selbst kurzfristiger Schulschlie&szlig;ungen auf das Wohlbefinden und die Zukunftsperspektiven von Kindern w&uuml;rden in der Debatte zu wenig ber&uuml;cksichtigt, so die &Auml;rztinnen und &Auml;rzte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/schulen-kinderaerzte-gegen-verlaengerte-weihnachtsferien-a-e82c7f9a-b90c-48c7-9bf6-33602ff8a0dd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dieser Appell wird wohl auf taube Ohren sto&szlig;en. Merkel, S&ouml;der, Spahn &amp; Co haben sich auf einen harten Lockdown festgelegt. Somit ist dieser &bdquo;alternativlos&ldquo;. Um das Coronavirus geht es dabei schon lange nicht mehr, da man sich inzwischen in einer Repressionsspirale selbst gefangen hat, die immer h&auml;rtere &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; fordert, unbenommen ihrer Wirksamkeit.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kitaverband kritisiert trotz hoher Corona-Zahlen die Schlie&szlig;ungen in Sachsen<\/strong><br>\nWegen der vielen Corona-F&auml;lle in Sachsen plant Ministerpr&auml;sident Michael Kretschmer einen harten Lockdown ab Montag &ndash; Schulen, Kitas und Horte sollen bis zum 10. Januar schlie&szlig;en. Der Deutsche Kitaverband hat den CDU-Politiker daf&uuml;r nun stark kritisiert.<br>\n&raquo;Mit den geplanten Kitaschlie&szlig;ungen in Sachsen werden Kinder erneut zu Verlierern der Pandemie, obwohl sie erwiesenerma&szlig;en nicht die Infektionstreiber sind&laquo;, sagte die Bundesvorsitzende Waltraud Weegmann. Tats&auml;chlich hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey erst k&uuml;rzlich best&auml;tigt, dass von Kindern bis f&uuml;nf Jahren kein gr&ouml;&szlig;eres Infektionsrisiko f&uuml;r andere ausgeht. Die SPD-Politikerin sagte Mitte Oktober: &raquo;Kitas sind keine Infektionsherde, Kinder sind keine Infektionstreiber.&laquo;<br>\nDie Konsequenzen einer Schlie&szlig;ung w&auml;ren f&uuml;r die Kinder laut Weegmann hart. &raquo;Aus dem ersten Lockdown wissen wir, dass die negativen Folgen der Kitaschlie&szlig;ungen f&uuml;r Kinder immens waren&laquo;, sagte sie. [&hellip;]<br>\n&raquo;Die Kitas bundesweit zu schlie&szlig;en, zeugt jedoch eher von Aktionismus und nicht von umsichtigem Handeln&laquo;, kritisierte Weegmann das Vorgehen in Sachsen. &raquo;Kinder brauchen ihre Freir&auml;ume und dauerhaften Zugang zu Bildung.&laquo; Sie w&uuml;rden durch die Schlie&szlig;ungen so stark eingeschr&auml;nkt wie kaum eine andere Bev&ouml;lkerungsgruppe, da sie anders als Erwachsene keine M&ouml;glichkeit h&auml;tten, Kontakte digital zu pflegen. &raquo;Deshalb brauchen Kinder den direkten Kontakt zu Kindern.&laquo;<br>\nHinzu komme noch ein weiterer Punkt: &raquo;Wenn Eltern weiterhin arbeiten sollen, muss Kita-Betreuung stattfinden.&laquo; Das Ganze jetzt als verl&auml;ngerte Ferien zu bezeichnen sei &raquo;Hohn f&uuml;r die Familien&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/bildung\/kinder-kita-verband-kritisiert-trotz-hoher-corona-zahlen-die-schliessungen-in-sachsen-a-1655babf-d6df-47fd-a5eb-310f7624d811%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wieler nennt weiteren Anstieg von Corona-Fallzahlen &ldquo;besorgniserregend&rdquo;<\/strong><br>\nDer Pr&auml;sident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, h&auml;lt den zuletzt wieder registrierten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen f&uuml;r &ldquo;besorgniserregend&rdquo;. Wieler warnte vor einer R&uuml;ckkehr zu einem exponentiellen Wachstum, zu Weihnachten forderte er von den Bundesl&auml;ndern einen Verzicht auf Lockerungen. In mehreren Bundesl&auml;ndern laufen intensive Debatten zum weiteren Vorgehen.<br>\nDas RKI vermeldete einen neuen H&ouml;chststand mit 23.679 Neuinfektionen an einem Tag. Im Vergleich zur Vorwoche war dies ein Anstieg um 1633. Die Zahl der Toten stieg um 440 auf 20.372 Todesf&auml;lle.<br>\nWieler sagte, das Infektionsgeschehen k&ouml;nne &ldquo;schnell wieder kippen&rdquo;. Er erkl&auml;rte die Situation damit, dass das Coronavirus in der Bev&ouml;lkerung sehr verbreitet sei. Umso wichtiger sei es deshalb, die Schutzma&szlig;nahmen einzuhalten. Derzeit h&auml;tten sich die Kontakte in Deutschland nur um 40 Prozent verringert, Ziel m&uuml;ssten aber mindestens 60 Prozent sein. Wenn dies nicht durch das freiwillige Verhalten der Menschen gelinge, gebe es keine andere M&ouml;glichkeit als einen harten Lockdown.<br>\nMit Blick auf Weihnachten verglich der RKI-Pr&auml;sident die Lage mit den USA, wo nach dem Thanksgiving-Wochenende als Folge vieler Familienfeiern und Reisen die Neuinfektionen stark gestiegen waren. Dies drohe in Deutschland auch, wenn es zu Weihnachten zu vielen Kontakten komme. Es sei die wichtigste Ma&szlig;nahme, &ldquo;dass man verhindert, dass die Lockerungen an Weihnachten kommen&rdquo;.<br>\nBisher ist noch offen, ob sich die Ministerpr&auml;sidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeitnah erneut &uuml;ber einen zur Debatte stehenden harten Lockdown ab Weihnachten bis zum 10. Januar abstimmen. Medienberichten zufolge soll es am Sonntag Beratungen dazu geben, es gibt aber auch Forderungen nach fr&uuml;heren Gespr&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/afp\/neuigkeiten\/wieler-nennt-weiteren-anstieg-von-corona-fallzahlen-besorgniserregend\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar ganz im Sinne der Bundesregierung pr&auml;sentiert der RKI-Pr&auml;sident einen Vergleich mit den USA und die seit Wochen gew&uuml;nschten Zahlen, die &ndash; und das sollte bedacht werden &ndash; lediglich auf Ergebnissen von Labortests beruhen. Bitte lesen\/sehen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67336#h01\">Zahlen des RKI sind &ldquo;nichts wert&rdquo;<\/a> und Medizinprofessor Matthias Schrappe: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67465#h04\">&ldquo;Die Bundesregierung ist beratungsresistent&rdquo;<\/a>. Es stellt sich die Frage, ob auch Deutschland gerade ein &ldquo;Evidenz-Fiasko&rdquo; (John Ioannidis) erlebt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>The Great Reset Conspiracy Smoothie<\/strong><br>\nA viral conspiracy theory blends together legitimate critiques with truly dangerous anti-vaccination fantasies and outright coronavirus denialism.<br>\nWRITING ABOUT &ldquo;The Great Reset&rdquo; is not easy. It has turned into a viral conspiracy theory purporting to expose something no one ever attempted to hide, most of which is not really happening anyway, some of which actually should.<br>\nIt&rsquo;s extra confusing for me to unpick this particular knot because at the center of it all is a bastardization of a concept I know a little something about: the shock doctrine. (&hellip;)<br>\nIn short, the Great Reset encompasses some good stuff that won&rsquo;t happen and some bad stuff that certainly will and, frankly, nothing out of the ordinary in our era of &ldquo;green&rdquo; billionaires readying rockets for Mars. (&hellip;)<br>\nLess a conspiracy theory than a conspiracy smoothie, the Great Reset has managed to mash up every freakout happening on the internet &mdash; left and right, true-ish, and off-the-wall &mdash; into one inchoate meta-scream about the unbearable nature of pandemic life under voracious capitalism. I&rsquo;ve been doing my best to ignore it for months, even when various Reset &ldquo;researchers&rdquo; have insisted that all of this is an example of the shock doctrine, a term I coined a decade and a half ago to describe the many ways that elites try to harness deep disasters to push through policies that further enrich the already wealthy and restrict democratic liberties.(&hellip;)<br>\nWhat Schwab and the WEF are doing with the Great Reset is both more subtle and more insidious. Schwab is, of course, absolutely right when he says that the pandemic has revealed many deadly structural failures of capitalism as usual, as does the accelerating climate crisis and the hoovering of the planet&rsquo;s wealth up toward the Davos class, even in the midst of a global pandemic. But like the WEF&rsquo;s earlier big themes, the Great Reset is not a serious effort to actually solve the crises it describes. On the contrary, it is an attempt to create a plausible impression that the huge winners in this system are on the verge of voluntarily setting greed aside to get serious about solving the raging crises that are radically destabilizing our world.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/12\/08\/great-reset-conspiracy\/%20\">Naomi Klein auf Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr lesenswert. Auch in Deutschland die Geschichte vom Great Reset im Netz sehr popul&auml;r und lenkt die Kritik in eine falsche Richtung, da sie den Blick von der realen Schock-Doktrin ablenkt, die sich vor unseren Augen abspielt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Folgen der Pandemie: Sozialverband warnt vor Vereinsamung<\/strong><br>\nAlte, Langzeitarbeitslose oder Alleinstehende &ndash; sie sind durch die Kontaktbeschr&auml;nkungen in Folge der Pandemie besonders von Vereinsamung bedroht. Der Sozialverband Deutschland fordert daher ein Gegensteuern der Politik.<br>\nDer Sozialverband Deutschland hat vor den Folgen zunehmender Einsamkeit durch die Corona-Krise gewarnt. Die Pandemie lege &ldquo;grundlegende Systemfehler und langj&auml;hrige Fehlentwicklungen&rdquo; in den Sozialsystemen &ldquo;wie in einem Brennglas&rdquo; offen, erkl&auml;rte Vizepr&auml;sidentin Ursula Engelen-Kefer bei der Vorstellung eines Gutachtens zum Thema.<br>\nSie verwies dabei unter anderem speziell auf die Folgen von Kontaktbeschr&auml;nkungen in Pflegeheimen oder f&uuml;r chronisch Kranke. Auch Langzeitarbeitslose, sehr alte Menschen, von Armut Betroffene und viele Alleinerziehende seien besonders von sozialer Isolation bedroht, f&uuml;gte Engelen-Kefer hinzu. Die deutsche Gesellschaft sei in dieser Hinsicht schon vor der Corona-Krise tief gespalten gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/corona-einsamkeit-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Wer sich in der Pandemie nie geirrt hat, der hebe bitte den Arm&ldquo;<\/strong><br>\nBerlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) will Kulturschaffende unterst&uuml;tzen &ndash; h&auml;lt aber nichts von voreiligen Versprechungen. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend die einen Nothilfen bekommen, andere auf der Intensivstation liegen, f&uuml;hren im Teil-Lockdown viele ihr Leben normal weiter. Ist das solidarisch?<br>\nDer Lockdown ist extrem unsolidarisch: In einer solchen Krise treten Ungleichheiten besonders hervor. Noch unsolidarischer w&auml;re es aber, nicht alles zu tun, um die Ansteckungsketten zu durchbrechen: Das Gesundheitssystem ger&auml;t massiv an seine Grenzen. Es zeigt sich, dass es nicht belastbar genug ist, um in einer Pandemie ad&auml;quat zu reagieren.<br>\nWas jahrzehntelang kaputtgespart wurde, korrigiert man nicht in neun Monaten. Aber eines ist auch klar: Ein harter Lockdown wird Konsequenzen haben. Wohlhabende Eltern k&ouml;nnen den Umgang mit ihren Kindern bei geschlossenen Schulen weitaus einfacher organisieren als eine mehrk&ouml;pfige Familie oder Alleinerziehende. In einer Villa mit Garten l&auml;sst sich ein harter Lockdown besser aushalten als in einem dicht besiedelten Stadtquartier.<br>\nDie bisherigen Ma&szlig;nahmen wirken nicht wie erhofft. Markus S&ouml;der will in Bayern jetzt den Gl&uuml;hweinausschank verbieten. Und Berlin?<br>\nOb symbolische Aktionen im Einzelnen Infektionsketten unterbrechen k&ouml;nnen, w&uuml;rde ich hinterfragen. Wir wissen: Drau&szlig;en ist die Ansteckungsgefahr deutlich geringer als in geschlossenen, schlecht bel&uuml;fteten R&auml;umen. Kann Herr S&ouml;der mit dem Verbot ausschlie&szlig;en, dass sich die Menschen dann in Wohnungen zum Gl&uuml;hweintrinken treffen?<br>\nWenn ich mir anschaue, was Markus S&ouml;der erz&auml;hlt und welche Ma&szlig;nahmen er dann umsetzt, reicht das nicht an unsere Berliner Regeln heran. Markige Worte n&uuml;tzen nichts, wenn ich am Ende ein Scheinriese bleibe. Mir ist da zu viel Symbolik im Spiel. [&hellip;]<br>\nIch will den B&uuml;rgern das Gl&uuml;hweintrinken nicht verbieten, ich will sie nicht als Untertanen behandeln. Jede und jeder m&ouml;ge sich bitte selbst genau pr&uuml;fen, welche Kontakte derzeit unbedingt sein m&uuml;ssen. Das wichtigste Geschenk in diesem Jahr ist unsere Gesundheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/klaus-lederer-ueber-kultur-in-berlin-waehrend-der-coronakrise-wer-sich-in-der-pandemie-nie-geirrt-hat-der-hebe-bitte-den-arm\/26707000.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lufthansa macht ganz vorne mit bei ID2020, Known Traveller und demn&auml;chst Impfpflicht<\/strong><br>\nLufthansa ist immer vorne mit dabei: Schon im Oktober 2019 probte sie in Event 201 die Pandemiereaktion. Jetzt setzt sie als eines der ersten Unternehmen in Europa im gro&szlig;em Ma&szlig;stab die ID2020- und Konwn-Traveller Konzepte zur automatisierten Total&uuml;berwachung um. Die Impfpflicht f&uuml;r alle Flugreisenden k&ouml;nnte bald folgen.<br>\nEs l&auml;sst mich schaudern, in welchem Tempo das US-amerikanische Total&uuml;berwachungsprojekt ID2020 weltweit umgesetzt wird. (&hellip;)<br>\nAber die einfache Wahrheit ist wohl eher, dass all die Methoden zur automatisierten &Uuml;berwachung, die jetzt unter dem Vorwand der Pandemiebew&auml;ltigung im Rekordtempo eingef&uuml;hrt werden, in Wahrheit unabh&auml;ngig von und lange vor dieser Pandemie geplant wurden.<br>\nWeil momentan alles geht, wird eben auf die Tube gedr&uuml;ckt. (&hellip;)<br>\nEs gibt das von der Rockefeller Foundation entwickelte und wohlwollend beschriebene Gleichschritt-Szenario eines &Uuml;bergangs zu autorit&auml;ren Gesellschaftsformen mit intensiver Bev&ouml;lkerungs&uuml;berwachung als Reaktion auf eine Pandemie.<br>\nEs gibt die Organisation ID2020, finanziert vor allem von Accenture, Microsoft, der Gates-finanzierten Impfallianz Gavi und der Rockefeller Stiftung, die an der Entwicklung und Einf&uuml;hrung biometrischen Identit&auml;tsnachweisen f&uuml;r alle Erdenb&uuml;rger arbeitet.<br>\nEs gibt das Known-Traveller-Projekt von Accenture, Weltwirtschaftsforum, Homeland Security und anderen, das die zun&auml;chst freiwillige Beteiligung an der biometrischen Registrierung f&ouml;rdern hilft.<br>\nEs gibt CommonPass, entwickelt und promotet von Weltwirtschaftsforum und dem von der Rockefeller Stiftung finanzierten The Commons Project, das man als eine Inkarnation des ID2020-Projekts mit starken Elementen von Known Traveller betrachten kann.<br>\nEs gab Event 201, organisiert von Gates-Stiftung, Weltwirtschaftsforum und der mit dem Geld der Rockefeller Stiftung gegr&uuml;ndeten Johns Hopkins School of Hygiene and Public Health (heute Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health), in dem unter anderem ein hochrangiger Lufthansa Manager kurz vor Ausbruch der Corona Pandemie den Umgang mit einer derartigen Pandemie &uuml;bte.<br>\nDie Lufthansa hat nun mit Star Alliance Biometrics in Zusammenarbeit mit Microsoft das Known Traveller Prinzip umgesetzt und f&uuml;hrt auch den CommonPass ein.<br>\nWer mag, soll sich seinen oder ihren Reim darauf machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/lufthansa-id2020\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wirtschaft als Waffe (II)<\/strong><br>\nTrotz des bevorstehenden Regierungswechsels in den USA dringen deutsche Strategen auf die Schaffung von Instrumenten zur Abwehr &ouml;konomischer Zwangsma&szlig;nahmen seitens fremder M&auml;chte. Auch unter einem Pr&auml;sidenten Joe Biden seien US-Sanktionen gegen Deutschland und die EU, wie Trump sie verh&auml;ngt habe, nicht auszuschlie&szlig;en, hei&szlig;t es in einer aktuellen Stellungnahme aus dem European Council on Foreign Relations (ECFR). Dar&uuml;ber hinaus sei es durchaus denkbar, dass in den sich zuspitzenden globalen Machtk&auml;mpfen auch China dereinst &ouml;konomische Druckmittel gegen Deutschland und die EU anwende. Berlin und Br&uuml;ssel k&ouml;nnten zudem quasi Kollateralsch&auml;den im US-amerikanisch-chinesischen Wirtschaftskrieg erleiden. In all diesen F&auml;llen sei es dringend geboten, sich mit Gegenma&szlig;nahmen zur Wehr setzen zu k&ouml;nnen. Eine &ldquo;Task Force&rdquo; des ECFR hat dazu, unterst&uuml;tzt auch vom Ausw&auml;rtigen Amt, eine Reihe konkreter Vorschl&auml;ge vorgelegt. Besonderen Wert legt der ECFR auf eine St&auml;rkung des Euro; dazu k&ouml;nne beitragen, dass die EU zur Finanzierung der Coronahilfen nun Anleihen ausgebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8469\/\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mogelpackung Rechtsstaats-Mechanismus<\/strong><br>\nHurra, der Rechtsstaats-Mechanismus kommt! Sogar das Europaparlament feiert den vom deutschen EU-Vorsitz ausgehandelten Kompromiss als Erfolg. Dabei macht er den &ldquo;RoL&rdquo;-Plan (&ldquo;Rule of Law&rdquo;) zur Mogelpackung.<br>\nMan m&uuml;sse die illiberalen Potentaten da packen, wo es am meisten weh tut &ndash; beim Portemonnaie: So warben die Protagonisten jahrelang f&uuml;r den Mechanismus, der Zahlungen aus dem EU-Budget an das RoL bindet.<br>\nDoch mit dem nun vorliegenden Kompromiss wird das nicht gelingen. Demnach wird die K&uuml;rzung oder Streichung von EU-Geldern nicht wirksam, solange bei einer Klage gegen diese noch kein Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs vorliegt. Solche Verfahren dauern in der Regel ein bis anderthalb Jahre. Vorher passiert gar nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/mogelpackung-rechtsstaats-mechanismus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Chinesische Experten warnen vor Magnitsky-Gesetz f&uuml;r EU<\/strong><br>\nChinesische Experten haben ihrer Sorge dar&uuml;ber Ausdruck verliehen, dass das Gesetz politisiert werden k&ouml;nnte und dazu diene, unter dem Vorwand der Menschenrechte Partner in der sogenannten freien und demokratischen Welt zusammenzuschwei&szlig;en, um China zur&uuml;ckzudr&auml;ngen und anzugreifen.<br>\nAm Montag billigten die EU-Au&szlig;enminister das neue Gesetz, dass es gestattet, Sanktionen &uuml;ber Einzelpersonen und Organisationen auszusprechen, die f&uuml;r Verst&ouml;&szlig;e gegen die Menschenrechte, darunter V&ouml;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, au&szlig;er gerichtliche Hinrichtungen und willk&uuml;rliche Verhaftungen verantwortlich sind.<br>\nDas neue Gesetz orientiert sich am &ldquo;Global Magnitsky Act&rdquo; der USA. Gro&szlig;britannien und Kanada haben &auml;hnliche Gesetze.<br>\nChinesische Experten warnen davor, dass dieses neue Gesetz unter Hinweis auf die Sonderverwaltungszone Hongkong und das Autonome Gebiet Xinjiang der Uiguren gegen China in Anwendung gebracht werden k&ouml;nnte. Dies w&uuml;rde die Beziehungen zwischen China und der EU auf dem Gebiet des Handels und in anderen Bereichen belasten. (&hellip;)<br>\nDer amerikanische Magnitsky Act zielte urspr&uuml;nglich auf Russland, wurde in der Folgezeit jedoch auch auf andere Staaten als Druckmittel und als Mittel zur Einflussnahme auf die inneren Angelegenheiten eines Landes ausgeweitet. Es kam auch gegen chinesische Regierungsvertreter in Zusammenhang mit grundlosen Anschuldigungen mit Bezug auf Hongkong und Xinjiang zur Anwendung.<br>\n&ldquo;Es ist ein b&ouml;sartiges Gesetz,&rdquo; sagte Jia Chunyang, Experte vom Chinesischen Institut f&uuml;r gegenw&auml;rtige internationale Beziehungen, am Mittwoch gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nBeobachter haben zudem festgestellt, dass das US-Gesetz schwerwiegende ideologische Differenzen zwischen den USA und Russland ausgel&ouml;st h&auml;tten. Sie warnten die EU davor, einen &auml;hnlichen Weg einzuschlagen, der schlimme Konsequenzen zeitigen k&ouml;nnte.<br>\nOb das Magnitsky-Gesetz der EU auch gegen bestimmte L&auml;nder als politische Waffe eingesetzt w&uuml;rde und einer Doppelmoral bei der Behandlung von Menschenrechtsfragen in Industrie- und Entwicklungsl&auml;ndern Vorschub leisten werde, m&uuml;sse abgewartet werden, meinte Zhu Ying, stellvertretender Direktor der National Human Rights Education and Training Base der S&uuml;dwest-Universit&auml;t f&uuml;r Rechts- und Politikwissenschaften, gegen&uuml;ber der Global Times.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-12\/10\/content_76999086.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>U-Ausschuss zur Pkw-Maut: &ldquo;Kreuzverh&ouml;r&rdquo; Scheuers abgelehnt<\/strong><br>\nIm U-Ausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut wird es keine Gegen&uuml;berstellung von Verkehrsminister Scheuer mit einem Topmanager der Betreiber geben. Die Koalitionsfraktionen haben einen entsprechenden Antrag der Opposition abgeschmettert.<br>\nZur Aufkl&auml;rung der Vorg&auml;nge um die gescheiterte Pkw-Maut wollte die Opposition im Bundestags-Untersuchungsausschuss eine Gegen&uuml;berstellung von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) mit einem Topmanager der Betreiberfirmen erreichen. Doch ein entsprechender Antrag der Opposition ist nun abgelehnt worden. Das teilte der Ausschussvorsitzende Udo Schiefner (SPD) mit. Die Koalitionsfraktionen von CDU\/CSU sowie SPD lehnten den Antrag ab.<br>\nFDP, Gr&uuml;ne und Linke hatten ein &ldquo;Kreuzverh&ouml;r&rdquo; Scheuers mit dem Chef des Ticketspezialisten CTS Eventim, Klaus-Peter Schulenberg, beantragt. Verschiedenen Widerspr&uuml;chen und dem Verdacht auf Falschaussagen m&uuml;sse nachgegangen werden, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/scheuer-maut-u-ausschuss-103.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>IT-Sicherheitsgesetz 2.0: &ldquo;Mittelfinger ins Gesicht der Zivilgesellschaft&rdquo;<\/strong><br>\nBei Verb&auml;nden und anderen Interessensvertretern w&auml;chst der Unmut &uuml;ber das Hauruck-Verfahren, mit dem die Bundesregierung w&auml;hrend der Corona-Pandemie kurz vor Weihnachten brisante Gesetzesvorhaben durchbringen will. Bei der seit Jahren umstrittenen Novelle des IT-Sicherheitsgesetzes platzte Experten der AG Kritis jetzt der Kragen angesichts der Aufforderung, den j&uuml;ngsten Entwurf binnen 24 Stunden zu kommentieren: &ldquo;Eine so kurze Frist ist der ministerielle Mittelfinger ins Gesicht der Zivilgesellschaft!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/IT-Sicherheitsgesetz-2-0-Mittelfinger-ins-Gesicht-der-Zivilgesellschaft-4986032.html\">Heise Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Desinformation&rdquo;: Soll es die Schule richten?<\/strong><br>\nJugendliche sind laut einer Studie mehrheitlich daf&uuml;r, dass das Thema verpflichtend in den Lehrplan aufgenommen wird. Reicht &ldquo;Denken lernen&rdquo; nicht? [&hellip;]<br>\nBei der Stiftung des Mobilfunkbetreibers Vodafone machten sich die Erwachsenen Gedanken dar&uuml;ber, wie es die Heranwachsenden mit Fake-News halten und gaben daf&uuml;r eine Umfrage zur Desinformation bei Infratest dimap in Auftrag. Die Quintessenz der Studie &ldquo;Die Jugend in der Infodemie&rdquo; wird h&auml;ufig damit wiedergegeben, dass die Jugendlichen mehr Falschnachrichten als fr&uuml;her ausgesetzt sind und sie dadurch auch verunsichert werden, weshalb sie mehrheitlich daf&uuml;r sind, das Thema Desinformation in den Lehrplan an Schulen aufzunehmen.<br>\n85 Prozent der Befragten sind laut der Studie daf&uuml;r, dass das Thema Desinformation &ldquo;verpflichtender Inhalt&rdquo; in einem bestimmten Fach sein sollte, wie zum Beispiel in Gesellschafts- oder Sozialkunde. 74 Prozent sind daf&uuml;r, dass es verpflichtend in verschiedenen F&auml;chern behandelt werden soll. Nicht nur Deutsch b&ouml;te sich daf&uuml;r an, Geschichte und Politik, sondern auch Informatik und Mathematik, hei&szlig;t es in der Pressemitteilung zur Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Desinformation-Soll-es-die-Schule-richten-4985423.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Wenn meine Worte absichtlich verdreht werden, ist das perfide&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;#SterbenmitStreeck&rdquo; &ndash; der Virologe Hendrik Streeck wird im Netz angefeindet. Im Interview mit t-online zeigt er sich entsetzt &uuml;ber die Angriffe. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber verdrehte Aussagen, Fehleinsch&auml;tzungen von Experten und Talkshows. [&hellip;]<br>\nK&ouml;nnen Sie Beispiele nennen, wo Ihre Worte missverstanden wurden?<br>\nIch habe zum Beispiel von einer Dauerwelle gesprochen, die mal h&ouml;her und mal tiefer ist, aber gleichsam bedeutet, dass das Virus permanent anwesend ist, und nicht einfach verschwindet. Dabei habe ich prognostiziert, dass wir mit ansteigendem Infektionsgeschehen im Herbst 20.000 und mehr Infektionen t&auml;glich haben werden. Daraus spinnen Leute dann eine M&auml;r, dass ich die sogenannte zweite Welle quasi ausgeschlossen h&auml;tte.<br>\nH&auml;tten Sie jemals damit gerechnet, dass Ihre Aussagen so heftige Reaktionen bei manchen Menschen ausl&ouml;sen?<br>\nNein und es ist sehr bedauerlich, dass es sich nicht mehr um eine sachliche Debatte handelt. Meine Aussagen werden immer mehr politisch gedeutet, ganz egal, ob sie das sind oder nicht.<br>\nAber nat&uuml;rlich ist die ganze Debatte um Corona-Ma&szlig;nahmen eine politische.<br>\nF&uuml;r Politiker, aber nicht f&uuml;r Wissenschaftler. Ich bin nicht derjenige, der Ma&szlig;nahmen beschlossen hat oder zum Beispiel f&uuml;r einen Lockdown light geworben hat. Ganz im Gegenteil &ndash; ich pl&auml;diere seit Langem daf&uuml;r, dass man Risikogruppen endlich besser sch&uuml;tzen muss. Diese Erkenntnis hat sich in St&auml;dten wie in T&uuml;bingen durchgesetzt, aber fl&auml;chendeckend ist sie noch nicht, obwohl sie dort bisher funktioniert. Das ist nicht politisch gemeint, sondern eine &Uuml;berzeugung, die auf wissenschaftlicher Erkenntnis und nicht politischem Kalk&uuml;l beruht.<br>\nOffenbar haben manche den Eindruck, dass sich auch die wissenschaftlichen Experten nicht einig sind.<br>\nOb Lauterbach, Drosten, Priesemann oder Meyer-Hermann &ndash; wir alle wollen das Gleiche. Wir wollen alle zu der Bew&auml;ltigung der Pandemie beitragen und Schaden &ndash; so gut es geht &ndash; verhindern. Diese Unterstellungen, dass man schaden will oder politische Motive h&auml;tte bei seinen Empfehlungen, finde ich perfide.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_89090600\/corona-virologe-streeck-perfide-wenn-worte-absichtlich-verdreht-werden-.html?ml-d\">T-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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