{"id":6790,"date":"2010-09-22T09:06:07","date_gmt":"2010-09-22T07:06:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6790"},"modified":"2010-09-24T08:29:19","modified_gmt":"2010-09-24T06:29:19","slug":"hinweise-des-tages-1232","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6790","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Sarrazin, Hartz IV, Verdeckte Zulagen, Rente mit 67, Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit, Lobbypolitik: Zensur bei Beckmann, Depubliziertes, Eine sozialpolitische Ohrfeige!, UN-Milleniumsgipfel. (KR)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Sarrazin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Verdeckte Zulagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Rente mit 67<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Lobbypolitik: Zensur bei Beckmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Depubliziertes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Eine sozialpolitische Ohrfeige!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">UN-Milleniumsgipfel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=6790&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sarrazin<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Analyse &ndash; Die seltsamen Methoden des Thilo Sarrazin<\/strong><br>\nVon den &bdquo;Daten und Fakten&ldquo;, die Sarrazin bringen will, bleibt nach gr&uuml;ndlicher Analyse nicht mehr viel &uuml;brig. Vielmehr ist das Buch von Verf&auml;lschungen, Unterschlagung von Wissen, zweifelhaften Quellen und Fehlschl&uuml;ssen gepr&auml;gt.&nbsp;<br>\nVerf&auml;lschend ist beispielsweise die Praxis, Korrelationskoeffizienten als Prozente auszugeben, um sie nach oben zu manipulieren. Eine Verf&auml;lschung ist auch, &bdquo;angeboren&ldquo; mit &bdquo;erblich&ldquo; zu verwechseln.<br>\nUnterschlagen werden beispielsweise die statistischen Daten zur Angleichung des generativen Verhaltens oder zu den Auswirkungen von F&ouml;rderung und Erziehung auf Intelligenz und Bildungsleistungen.<br>\nZweifelhafte Quellen sind extrem umstrittene Arbeiten wie die von Herrnstein\/Murray oder wie die des auf S. 353 zitierten Eugenikers Richard Lynn.<br>\nEin Fehlschluss ist, dass die schlechten Bildungsleistungen von Migranten- oder Unterschichtskindern auf erbliche Intelligenzdefizite bestimmter Bev&ouml;lkerungsgruppen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren seien. Ein Fehlschluss ist auch die zentrale These, dass die deutsche Bev&ouml;lkerung immer d&uuml;mmer werden w&uuml;rde, weil die Pr&auml;misse, dass die Migranten und Unterschichtsangeh&ouml;rigen weniger intelligente Erbanlagen h&auml;tten, nicht zutrifft.<br>\nVon Prof. Dr. Volker Eichener, Rektor der EBZ Business School &ndash; University of Applied Sciences&nbsp;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rohmert-medien.de\/immobilienbrief\/analyse-die-seltsamen-methoden-des-thilo-sarrazin,108286.html\">Rohmert-Medien &ndash; &ldquo;Der Immobilienbrief&rdquo;<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> &Uuml;beraus lesenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sarrazin will Ausl&auml;ndern an die Existenz<\/strong><br>\nIn einem Capital-Streitgespr&auml;ch bringt der SPD-Politiker radikale Einschnitte bei den Sozialleistungen f&uuml;r Integrationsverweigerer ins Spiel. &Ouml;konom Straubhaar bleibt gelassen &ndash; und vergleicht Einwanderer mit eingef&uuml;hrten Turnschuhen.<br>\nStraubhaar ist Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat deutscher Stiftungen f&uuml;r Integration und Migration und leitet das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:integrationsdebatte-sarrazin-will-auslaendern-an-die-existenz\/50172773.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Martin Betzwieser:<\/strong> Dass Gespr&auml;chspartner <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/Kuratoren-und-Botschafter\/Univ-Prof-Dr-Thomas-Straubhaar.html\">Thomas Straubhaar<\/a> auch Aktivist der Arbeitgeberlobby <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/INSM-Historie.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a> ist, erf&auml;hrt hier nat&uuml;rlich niemand.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Das Ostler-Gen<\/strong><br>\nVor zwanzig Jahren sprach auch noch keiner von der Unterschicht, dem Hauptwort nicht nur der letzten Sarrazin-Wochen &hellip;<br>\nWahrscheinlich h&auml;tte Thilo Sarrazin damals ein Buch &uuml;ber das spezifische Ost-Gen geschrieben. Sarrazin kommt &uuml;brigens aus Gera! Zur geistigen Ober- oder Mittelschicht geh&ouml;rt er wohl nicht, sonst h&auml;tte er bemerken m&uuml;ssen: Unterschichten reproduzieren sich nicht genetisch, Unterschichten werden gemacht. Nehmen wir das 20. Jahr der deutschen Einheit als Anlass, dar&uuml;ber nachzudenken: Wie entstehen Unterschichten?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F09%2F22%2Fa0104&amp;cHash=212c7d14ce\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Darf es ein bisschen mehr sein?<\/strong><br>\nUrsula von der Leyen l&auml;sst sich nicht gerne in die Karten schauen. Nachdem sie bereits im Februar von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe mit der Aufgabe betraut wurde, die Hartz-IV-Gesetzgebung auf verfassungskonforme F&uuml;&szlig;e zu stellen, zog sich von der Leyen monatelang in ihre Berliner Wagenburg zur&uuml;ck und veranstaltete mit der &Ouml;ffentlichkeit ein Katz- und Maus-Spiel. Der eigentliche Angriff auf den Sozialstaat kommt derweil auf leisen Sohlen daher und wird von der FDP als &bdquo;alternativlos&ldquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/4113\/darf-es-ein-bisschen-mehr-sein\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><strong>De dicto<\/strong><br>\n&ldquo;Innerhalb von drei Monaten sollen Arbeitslose bei Fehlverhalten k&uuml;nftig sanktioniert werden. Das Arbeitsministerium will den komplizierten Gesetzestext vereinfachen, damit Jobcenter-Mitarbeiter bei ihrer t&auml;glichen Arbeit einfacher durchgreifen k&ouml;nnen. Gleichzeitig sollen Sanktionen so in allen Jobcentern gleich angewendet werden. Bisher liegt es oft auch im Ermessen der Arbeitsvermittler, wie hart sanktioniert wird.&rdquo;<br>\nPaul Ronzheimer, BILD-Zeitung vom 20. September 2010\n<p>Zum Gesagten sei angemerkt: Obige Belegstelle entstammt einem Text, der unter dem Aufmacher &ldquo;Hartz IV-Revolution&rdquo; logiert. Was von einem Elaborat unter diesem Label zu halten ist, mu&szlig; nicht gesondert konkretisiert werden. Fraglich ist aber dennoch, was die BILD-Zeitung mit der Textstelle ausdr&uuml;cken will. Reichlich Fragezeichen bl&uuml;hen auf; drei Seltsamkeiten springen dabei besonders ins Auge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/09\/de-dicto_2021.html\">ad-sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Verdeckte Zulagen<\/strong><br>\nBundesweit kassieren Landtagsabgeordnete Millionen Euro Steuergeld durch verdeckte Zulagen zus&auml;tzlich zu ihren Di&auml;ten. Das geht aus einer Umfrage des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ unter allen 63 Landtagsfraktionen der Fl&auml;chenl&auml;nder hervor. Danach geben die Fraktionen j&auml;hrlich rund 4,5 Mio. Euro f&uuml;r Zulagen an Funktionstr&auml;ger wie Parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Arbeitskreisleiter aus. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese Zulagen in einem Urteil vom 21. Juli 2000 (Az. 2 BvH 3\/91) f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt, weil sie &ldquo;gegen die Freiheit des Mandats und den Grundsatz der Gleichbehandlung der Abgeordneten&rdquo; versto&szlig;en.<br>\nQuelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/presse\/-\/id=1197424\/nid=1197424\/did=6917580\/kky1q2\/index.html\">SWR &nbsp;Report Mainz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rente mit 67<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jeder F&uuml;nfte muss wegen Krankheit in den Ruhestand<\/strong><br>\nRente mit 67? Von wegen. Jeder f&uuml;nfte Berufst&auml;tige muss aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden in den Ruhestand, das Durchschnittsalter aller Ruhest&auml;ndler liegt laut Statistischem Bundesamt bei etwa 55 Jahren. Besonders fr&uuml;h m&uuml;ssen Arbeiter aus dem Erwerbsleben ausscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/job\/arbeiten-in-deutschland-jeder-fuenfte-muss-wegen-krankheit-in-den-ruhestand-1605791.html\">STERN<\/a><\/li>\n<li><strong>Rente mit 67: L&auml;nger leben, l&auml;nger arbeiten<\/strong><br>\nDie Quote der Besch&auml;ftigten im Alter zwischen 60 und 64 Jahren hat sich seit 1999 verdoppelt. Mit den Zahlen liefert das Statistische Bundesamt neue Argumente f&uuml;r eine l&auml;ngere Lebensarbeitszeit und einen sp&auml;teren Eintritt in den Ruhestand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/laenger-leben--laenger-arbeiten\/-\/1472780\/4664952\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Volker Bahl kommentiert diesen journalistischen Tiefpunkt der FR so: Sollte man es nicht besser umdrehen &ndash; l&auml;nger arbeiten, damit man endlich nicht mehr so lange lebt?<br>\nHier zwei Zitate aus den Leserkommentaren der FR:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>21.09.2010, 21:29 Uhr<br>\nAndrew13 sagt:<br>\nDas ist doch kein Journalismus, sondern eine billige Werbung f&uuml;r die Rente mit 67. Letztere ist aber eher ein Vehikel f&uuml;r weitere Umverteilung von unten nach oben. Soviel analytische Wahrhaftigkeit sollte der FR eigentlich eigen sein.<\/em><\/li>\n<li><em>22.09.2010, 07:34 Uhr<br>\nRudi68 sagt:<br>\nLiebe FR-Redaktion, ich schlage vor, dass die Redakteure der FR eine Pflichtveranstaltung &ldquo;Statistik f&uuml;r Anf&auml;nger&rdquo; belegen, damit sie in Zukunft besser in der Lage sind, den Aussagewert von statistischen Daten zu erkennen und wom&ouml;glich kritisch zu hinterfragen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Dienstmaserati und Traumrendite &ndash; Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit<\/strong><br>\nDer Maserati des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers der Berliner Treberhilfe machte bundesweit Schlagzeilen. Mittlerweile tauchen in den Medien immer mehr Beispiele dubioser Sozialfirmen auf, zumeist gemeinn&uuml;tzige GmbHs. F&uuml;r die Anbieter er&ouml;ffnen sich viele Chancen, besonders lukrative Strukturen aufzubauen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2010\/08\/23\/drk_20100823_1930_87ddb29b.mp3\">Deutschlandradio Kultur (Audio-Podcast, mp3, ca. 30 Minuten, ca. 13 MB)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/download\/124221\/\">Deutschlandradio Kultur (Text, PDF)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lobbypolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zensur bei Beckmann<\/strong><br>\nLeser U.S. schreibt uns:\n<blockquote><p>Ich habe am Montag Abend die Sendung Beckman nur am Rande verfolgt, da wohl keine kritischen Fragen zu erwarten waren.<br>\nDann kam aber doch ein kleines Highlight. Ab ca. der 21 Minute wurde ein kleiner Einspieler gezeigt. Der Juso Vorsitzende Vogt sagte in einem Interview (?) etwa folgendes (aus meinem Ged&auml;chtnis): &ldquo;Das eben Steinbr&uuml;ck im Jahr 2008 vor dem Ausbruch der Finanzkrise noch Deregulierungen zugelassen hat&rdquo;. Er hat auch benannt was Steinbr&uuml;ck da zugelassen hatte.<br>\nIch wollte mir diesen Teil der Sendung in der <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/daserste\/servlet\/content\/5430850?pageId=&amp;moduleId=443668&amp;categoryId=&amp;goto=&amp;show=\">ARD Mediathek<\/a> noch einmal genauer ansehen. Da mu&szlig;te ich aber leider feststellen, dieser kritische Teil der Sendung wurde entfernt!<br>\nAb Minute 21 und 11 Sekunden kann man nur noch sehen, wie Peer Steinbr&uuml;ck auf den Einspieler reagiert. Nat&uuml;rlich geht er dabei ganz geschickt, nicht auf den Vorwurf von Vogt ein:<br>\n[mit leichtem Witz in der Stimme]<br>\n&ldquo;Ich bin ganz froh das er kein Parteiausschlussverfahren gegen mich beantragt hat.&rdquo;<br>\n[dann mit ver&auml;chtlichem Tonfall]<br>\n&ldquo;Ja das ist son&rsquo;n kleiner &ldquo;Mini-Jakobiner&rdquo; der da &ndash; da &ndash; da durchscheint um das mal deutlich zu sagen.&rdquo;<br>\n[weiter mit normalem Tonfall]<br>\n&ldquo;Nach dem Motto wenn die nicht unserer Auffassung sind, dann d&uuml;rfen sie in der Partei nicht eine exponierte Position haben.&rdquo;<br>\n&ldquo;Ich bring&rsquo;s mal auf den Punkt: Derselbe &ndash; respektable Juso Vorsitzende h&auml;lt ein flammendes Pl&auml;doyer daf&uuml;r, dass die Rente mit 67 abgeschafft oder suspendiert werden muss. Damit vertritt er Gegenwartsinteressen einer &auml;lteren Generation und nicht die Interessenlage der Generation die er eigentlich vertreten m&uuml;sste. Die Generation meiner Kinder und eines Tages meiner Enkelkinder.&rdquo;<br>\n&ldquo;Wie ein Vertreter einer Jugendorganisation aus einem innerparteilichen Kr&auml;fteringen heraus und einer N&auml;he auch zu manchen, ich sag mal, Gewerkschaftsposition heraus, versucht eher in die N&auml;he dieses Mainstreams innerhalb der Partei zu kommen.&rdquo;<br>\n[mit geballten F&auml;usten]<br>\n&ldquo;Aber nicht f&uuml;r seine eigene Generation spricht in diesem Zusammenhang, bezogen auf die zuk&uuml;nftige Finanzierung der Altersversorgung &ndash; ist mir ein R&auml;tsel.&rdquo;<\/p>\n<p>Beckmann geht auch nicht mehr auf den Vorwurf von Vogt ein.<\/p>\n<p>Zwei Wiederholungstermine der Sendung gibt es noch:<br>\nMittwoch, 22.09.2010 | 01:00 Uhr (rbb)<br>\nFreitag, 24.09.2010 | 10:15 Uhr (3Sat)<\/p>\n<p>Ob bei diesen Wiederholungen die gesamte Sendung unzensiert gezeigt wird???<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Nachtrag KR:<\/strong> Der NDR hatte das Interview mit Vogt zun&auml;chst als Fremdfilmausschnitt betrachtet und aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden aus der Onlinefassung entfernt. Der Irrtum wurde inzwischen korrigiert. Meine Einstufung, es handele sich dabei um ein Beispiel f&uuml;r den Einfluss von Lobbys auf die Medien, hat sich als voreilig herausgestellt und ist obsolet.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>AM<\/strong> glaubt nicht, dass dies aus lizenzrechtlichen Gr&uuml;nden oder aus Versehen geschehen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auf dem R&uuml;cken der Patienten<\/strong><br>\nNicht nur, dass Minister R&ouml;sler kein Problem des Gesundheitswesens l&ouml;st. Er schafft neue und versch&auml;rft alte, indem er alle Kostensteigerungen auf die Versicherten abw&auml;lzt.&nbsp; Durch das geplante Einfrieren des Arbeitgeberanteils werden alle k&uuml;nftigen Kostensteigerungen auf die Versicherten abgew&auml;lzt. Das ist liberale Politik, die Union folgt damit ihrem urspr&uuml;nglich zu den Akten gelegten marktradikalen Kurs des Leipziger Parteitags von 2003. Das Einfrieren ist nichts Geringeres als ein Bruch mit der bew&auml;hrten, &uuml;ber 120 Jahre alten Tradition der Bismarck&rsquo;schen Sozialgesetzgebung. Grundprinzip der 1883 eingef&uuml;hrten Krankenversicherung ist die gemeinsame Finanzierung und Verwaltung der Kassen durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Schon heute beteiligen sich die Arbeitgeber nur noch mit 40 Prozent an den Kosten, weil die Versicherten zum Beispiel die Praxisgeb&uuml;hr zahlen m&uuml;ssen. Durch das Festschreiben des Arbeitgeberanteils werden sich die Lasten f&uuml;r die Kassenmitglieder aber in kurzer Zeit massiv erh&ouml;hen.<br>\nObwohl den Arbeitgebern k&uuml;nftig also die Beitragsentwicklung egal sein kann, sitzen sie weiterhin in der Selbstverwaltung der Kassen. Das ist fatal; denn es besteht die Gefahr, dass im Arbeitgeberlager k&uuml;nftig diejenigen den Ton angeben, denen ein Ausgabenanstieg nutzt. Man denke an die Klinikkonzerne oder die Pharmaindustrie. Die Einsparungen, die die Koalition etwa mit dem Arzneimittelsparpaket erreichen will, d&uuml;rften sich auf diesem Wege zur&uuml;ckholen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/auf-dem-ruecken-der-patienten\/-\/1472602\/4665180\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Einladung zur Manipulation<\/strong><br>\nWenn die Manager gro&szlig;er Pharmakonzerne neben ihren Renditen an etwas H&ouml;heres glauben, m&uuml;ssten sie sich wohl bekreuzigen, wenn der Name Christopher Hermann f&auml;llt. Der Mann hat sich innerhalb von vier Jahren zum leibhaftigen Schrecken der Pillenbranche entwickelt. Hermann dr&uuml;ckt ihre hohen Preise, wo er nur kann. Als die Bundesregierung im Jahr 2007 den Krankenkassen erm&ouml;glichte, wirksame Rabattvertr&auml;ge f&uuml;r Arzneimittel zu verhandeln, hat er als Vizechef der AOK Baden-W&uuml;rttemberg sofort zugeschlagen und den Generikaherstellern 91 Millionen Euro abgetrotzt. Dieses Jahr will er den Pharmaunternehmen 520 Millionen abkn&ouml;pfen. Bundesweit sparen die Kassen mit Hilfe solcher Rabattvertr&auml;ge schon mehr als eine Milliarde Euro. Doch damit d&uuml;rfte bald Schluss sein, denn das von Gesundheitsminister Philipp R&ouml;sler geplante neue Arzneimittelgesetz (AMNOG) sieht in Artikel 1 Punkt 9 vor, dass das Kartellrecht k&uuml;nftig rigoros auch auf Krankenkassen angewendet werden soll. Die Konsequenz: Hermann kann dann k&uuml;nftig wohl nicht mehr mehrere AOK gemeinsam als Marktmacht in die Waagschale werfen, sondern muss f&uuml;r jede einzelne extra Ausschreibungen organisieren. &ldquo;In dem Moment, wo es in die Fl&auml;che geht, werden die Rabattvertr&auml;ge kaputtgemacht&rdquo;, f&uuml;rchtet der Kassen-Mann.Im Klartext: Die Konzerne torpedieren den Wettbewerb ausgerechnet mit dem Wettbewerbsrecht. Die Dummen sind die Beitragszahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,718660,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da k&ouml;nnen unsere Mainstream&ouml;konomen jubeln. Endlich f&auml;llt die Solidargemeinschaft unter das Kartellrecht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert<\/strong><br>\nTheoretisch k&ouml;nnte norwegische Wasserkraft den Strom von 60 europ&auml;ischen Atomkraftwerken ersetzen. Doch dazu braucht man Leitungen durch die Nordsee. Zust&auml;ndig ist Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle. Er m&uuml;sste der Kraft NAV (Kraftwerksnetzanschlussverordnung) nur das Wort &ldquo;Seekabel&rdquo; hinzuf&uuml;gen. Doch das Ministerium schreibt (&hellip;), man sehe derzeit &ldquo;keinen &Auml;nderungsbedarf&rdquo;.<br>\nBillige norwegische Wasserkraft im &Uuml;berfluss. Nur nicht f&uuml;r Deutschland. Weil der Zugang zum Netz nicht geregelt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\/-\/id=233454\/nid=233454\/did=6770834\/1uxeb5l\/index.html\">ARD &ndash; Report Mainz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Leser U.S. empfiehlt <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/report\">drei weitere Beitr&auml;ge dieser Sendung<\/a> mit den Themen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Skandal&ouml;se Arbeitsbedingungen im Lebensmittelhandel<\/em><\/li>\n<li><em>Wieso viele Volksvertreter zu Unrecht kassieren<\/em><\/li>\n<li><em>Die Bundesregierung l&auml;sst Integrationskurse finanziell aushungern.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Offener Brief an Kanzlerin Merkel gegen Lobbypolitik<\/strong><br>\nMit einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin haben wir heute die politische Praxis der Bundesregierung scharf kritisiert. &ldquo;Sie gew&auml;hren m&auml;chtigen Lobbyakteuren einen privilegierten Zugang und verhandeln mit ihnen wie mit Gesch&auml;ftspartnern, statt Entscheidungen am Gemeinwohlinteresse auszurichten und allen Stimmen das gleiche Geh&ouml;r zu verschaffen&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben. Die j&uuml;ngsten politischen Entscheidungen in den Bereichen Atom\/Energie und Gesundheit zeigen, wie m&auml;chtige Lobbyakteure aus Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nden die Politik der Regierung pr&auml;gen. &ldquo;Das ist ein Zustand, der in einer Demokratie inakzeptabel ist, der eine gleichberechtigte Partizipation aller verhindert und gemeinwohlorientierte Entscheidungen blockiert. Sie als Kanzlerin und Vorsitzende der gr&ouml;&szlig;ten Regierungspartei tragen die Verantwortung daf&uuml;r&rdquo;, schreiben Heidi Klein und Ulrich M&uuml;ller, Vorstandsmitglieder von LobbyControl.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/offener-brief-an-kanzlerin-merkel-gegen-lobbypolitik\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><strong>Aktion: Stoppen Sie das Absahnen von EU-Kommissaren! Stoppen Sie Verheugen!<\/strong><br>\nGerade sechs Monate nachdem G&uuml;nter Verheugen als Industriekommissar aus der Europ&auml;ischen Kommission ausgeschieden ist, hat er vier Beratungst&auml;tigkeiten in der Wirtschaft ergattert, unter anderem als Chefberater bei der Royal Bank of Scotland und im Aufsichtsrat der Lobbyagentur Fleishman-Hillard. Jetzt kam heraus, dass er bereits im April eine eigene Lobbyberatung gegr&uuml;ndet hat. Unterschreiben Sie unsere Online-Aktion, um diese Seitenwechsel zu unterbinden!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2010\/09\/aktion-stoppen-sie-das-absahnen-von-eu-kommissaren-stoppen-sie-verheugen\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Depubliziertes<\/strong><br>\nAb sofort steht unter <a href=\"http:\/\/depub.org\/tagesschau\/\">depub.org\/tagesschau<\/a> das vor kurzem &ldquo;geleakte&rdquo; Archiv von tagesschau.de als Online-Version zur Verf&uuml;gung. Enthalten sind rund 200.000 Meldungen aus den letzten 10 Jahren tagesschau.de.<br>\nDurch die Ver&ouml;ffentlichung versuchen wir die Artikel vor dem Verschwinden aus dem Netz zu bewahren. Im geleakten Archiv befanden sich rund 270.000 Dateien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/depub.org\/\">Depubliziertes<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine sozialpolitische Ohrfeige!<\/strong><br>\nSowohl die S&uuml;ddeutsche Zeitung vom 16. als auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. September 2010 melden, dass aus einem Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums hervorgehe, dass die Beitragsbemessungsgrenze f&uuml;r die Gesetzliche Krankenkasse im n&auml;chsten Jahr erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik gesenkt werden solle, weil die Wirtschafts- und Finanzkrise zu sinkenden Bruttol&ouml;hnen gef&uuml;hrt habe. &bdquo;Anstatt diese Situation zu nutzen und den Anpassungsmechanismus der Beitragsbemessungsgrenze bzw. diese selbst zu &uuml;berdenken, folgt man starr den selbst gesetzten Regeln und sorgt so daf&uuml;r, dass die Gesetzlichen Kassen noch weniger Geld bekommen. So viel Starrsinn h&auml;tte ich nicht mal der schwarz-gelben Regierung zugetraut&ldquo;, so der stellvertretende Vorsitzende des vd&auml;&auml;, Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser. &bdquo;Nach der im Gesetzentwurf der Bundesregierung geplanten Anhebung der Beitr&auml;ge um 0,6 Prozent-Punkte wirkt die Absenkung der Beitragsbemessungsgrenze als Ma&szlig;nahme zur Umverteilung der Lasten von Reich nach Arm faktisch wie eine sozialpolitische Ohrfeige&hellip;&ldquo;, so Schwarzkopf-Steinhauser weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdaeae.de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=411&amp;Itemid=1\">Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte e.V.<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UN-Milleniumsgipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland spart Entwicklungshilfe<\/strong><br>\nDas einzige Ergebnis von New York: Die Millenniumsziele zur Verringerung der globalen Armut bleiben unerreichbar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/deutschland-spart-sich-entwicklungshilfe\/\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Der letzte Absatz des Artikels macht die Verlogenheit der Debatte wunderbar deutlich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hilfe f&uuml;r Afrika ist ein Gewinn<\/strong><br>\nAls die Vereinten Nationen vor zehn Jahren acht gute Vors&auml;tze der Entwicklungshilfe formulierten, sprachen sie vollmundig von Millenniumszielen. Jahre oder Jahrzehnte waren nicht genug, es musste gleich ein ganzes Jahrestausend sein. Es galt schlie&szlig;lich, die Welt zu retten. Immerhin wurden die Ziele zum konkreten Bezugspunkt f&uuml;r weitere Vorgaben von G 8, G 20 und Europ&auml;ischer Union. Doch auf dem neuerlichen Millenniumsgipfel in New York m&uuml;ssen sich nun die versammelten Staats- und Regierungschefs vorhalten lassen, dass sie weit hinter Plan liegen.<br>\nDie neue Vereinbarung sieht nun vor, dass die Uhr trotz verfehlter Zwischenetappen wie bisher bis zum Jahr 2015 l&auml;uft. F&uuml;nf Jahre sollen alles zum Guten wenden. Ach, man k&ouml;nnte lange spotten, und es ist sicher richtig, dass sich die Teilnehmer mit Vorsatz in die Tasche l&uuml;gen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in Afrika hat sich in den zehn zur&uuml;ckliegenden Jahren wirklich einiges getan. So kommen viele L&auml;nder auf ansehnliches Wirtschaftswachstum, werden mehr Kinder eingeschult und haben mehr Menschen Zugang zu HIV-Medikamenten. Wenn afrikanische Staaten als strategische Partner verstanden w&uuml;rden, dann h&auml;tten beide Seiten mehr davon. Denn es gibt ja auf diesem Nachbarkontinent Europas nicht nur Armut, Gewalt und Krankheiten, sondern boomende Volkswirtschaften, junge Menschen und unermessliche Rohstoffe. Es ist kein Zufall, dass sich China mit Milliarden und Abermilliarden engagiert, nicht als Helfer, sondern als Investor. Anstatt immer nur von China und Indien zu schw&auml;rmen, sollten sich deutsche Unternehmen ihre Chancen in Afrika erschlie&szlig;en. Aus Risiken erw&auml;chst Gewinn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/hilfe-fuer-afrika-ist-ein-gewinn\/1939246.html;jsessionid=3084C830AB6B4F3FCC8BF7643EE339E9\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein sympathischer Artikel, weil er versucht, Hoffnung zu verbreiten. In der mittelfristigen Realit&auml;t besteht aber wenig Anlass f&uuml;r Hoffnung. Das ansehnliche Wirtschaftswachstum basiert vor allem auf dem Reichtum nat&uuml;rlicher Ressourcen in einigen afrikanischen L&auml;ndern. Dieser Rohstoffreichtum wird aber in den wenigsten F&auml;llen zum Aufbau infrastruktureller Voraussetzungen f&uuml;r die weitere Entwicklung der afrikanischen Volkswirtschaften genutzt. Diese &ldquo;leichten&rdquo; Einnahmem&ouml;glichkeiten stehen leider nur allzu h&auml;ufig dem Bem&uuml;hen im Wege, eigene Kompetenzen, die auf dem Weltmarkt verwertbar sind, zu entwickeln. Kaum vorhandene Rechtsstaatlichkeit tr&auml;gt ein &Uuml;briges dazu bei, dass bei der Verteilung dieses Reichtums meist nur einige Wenige davon profitieren.<br>\nDie Hoffnung, dass westliche Investoren die vorhandenen Chancen nur ergreifen m&uuml;ssten, ist tr&uuml;gerisch. Auch die in diesem Artikel hervorgehobenen chinesischen Investitionen dienen vor allem der Sicherung von Rohstoffvorkommen, angefangen bei der Erd&ouml;lf&ouml;rderung bis hin zur Pacht von riesigen Agrarfl&auml;chen. Dar&uuml;ber hinaus gehende Investitionen sind an bestimmte Rahmenbedingungen gekn&uuml;pft, die die meisten afrikanischen L&auml;nder nicht erf&uuml;llen. Selbst die politische Stabilit&auml;t ist bei vielen afrikanischen Volkswirtschaften nicht gegeben, dabei ist sie die aller erste Voraussetzung f&uuml;r komplexere, hochwertige Investitionen. Letztere erfordern aber auch eine Mindestzahl an qualifizierten Arbeitern und Angestellten, Ingenieuren, &Auml;rzten, Lehrern usw. Leider ist es aber so, dass Afrika einen &ldquo;brain drain&rdquo; seiner besten Kr&auml;fte zu verzeichnen hat. Aber selbst f&uuml;r Investitionen in arbeitsintensive Billiglohn-Produktion ist z.B.&nbsp; ein Minimum an Verkehrsinfrastruktur notwendig. So ist beispielsweise die Hafeninfrastruktur vieler afrikanischer L&auml;nder nicht in der Lage, sich den Hafenkapazit&auml;ten Europas anzupassen. So f&uuml;hrt die unzureichende Anzahl von Liegepl&auml;tzen zulangen und teuren Wartezeiten, so dass sich Engp&auml;sse im Schiffsverkehr zwischen Europa und Afrika bilden. Und selbst wenn sich die Hafenkapazit&auml;ten relativ schnell erweitern lie&szlig;en, stellt der unterentwickelte Ausbau der Landverbindungen zu diesen H&auml;fen ein Problem dar.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Sarrazin, Hartz IV, Verdeckte Zulagen, Rente mit 67, Vom neuen Profitstreben in der Sozialarbeit, Lobbypolitik: Zensur bei Beckmann, Depubliziertes, Eine sozialpolitische Ohrfeige!, UN-Milleniumsgipfel. (KR)<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6790","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6790"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6790\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6809,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6790\/revisions\/6809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}