{"id":67920,"date":"2020-12-13T09:00:20","date_gmt":"2020-12-13T08:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920"},"modified":"2020-12-11T13:19:37","modified_gmt":"2020-12-11T12:19:37","slug":"hinweise-der-woche-188","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h01\">US-Demokraten pochen auf erneute Welt-F&uuml;hrerschaft Amerikas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h02\">Die Drohnenk&ouml;nigin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) und CDU\/CSU blasen zum Sturm auf die SPD-Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h03\">Busse und Bahnen sind wieder die Verkehrsmittel der Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h04\">&ldquo;Notwendig ist endlich ein Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h05\">Test von Kombi-Impfungen gegen Corona &ndash; Das Beste aus zwei Welten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h06\">Die Intensivstationen waren auch vor Corona schon am Limit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h07\">Kahlschlag der deutschen Krankenh&auml;user verhindern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h08\">Vertrauen wagen, Demut wagen, Demokratie wagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h09\">Stuttgarter FriedensPreis 2020 f&uuml;r Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920#h10\">The Great Reset Conspiracy Smoothie<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Demokraten pochen auf erneute Welt-F&uuml;hrerschaft Amerikas<\/strong><br>\nJoe Biden und Hillary Clinton zeigen: Die US-Demokraten fordern statt &laquo;America first&raquo; jetzt &laquo;America must lead the world again&raquo;.<br>\n&laquo;America First!&raquo; Das propagierte der abgew&auml;hlte US-Pr&auml;sident Donald Trump. &laquo;America must Lead the World Again&raquo;, fordern nun die Demokraten. Der neu gew&auml;hlte US- Pr&auml;sident Joe Biden und die fr&uuml;here Aussenministerin Hillary Clinton haben es in zwei Grundsatzpapieren dargelegt.<br>\nDas Auff&auml;lligste an diesen Essays: In beiden kommen die Vereinten Nationen (UNO) &uuml;berhaupt nie vor. Daf&uuml;r beteuern sie mehrmals, dass &laquo;Amerika bereit ist, wieder zu f&uuml;hren&raquo;. Denn &laquo;das internationale System, das die Vereinigten Staaten einst so sorgf&auml;ltig konstruiert&raquo; h&auml;tten, drohe gerade aus den Fugen zu geraten &ndash; &laquo;coming appart at the seams&raquo;; dies wegen der vierj&auml;hrigen Herrschaft Trumps. (&hellip;)<br>\nDer k&uuml;nftige Pr&auml;sident Joseph R. Biden, hat seine weltpolitischen Vorstellungen schon im M&auml;rz dieses Jahres in der Zeitschrift &laquo;Foreign Affairs&raquo; (Aussenpolitik) publiziert. Titel seiner Darlegungen: &laquo;Warum Amerika wieder f&uuml;hren muss&rdquo; (&laquo;Why America Must Lead Again&raquo;).<br>\nDas zweite Papier hat Hillary Clinton nun in derselben Zeitschrift ver&ouml;ffentlicht. Sie legt dar, wie Bidens globaler F&uuml;hrungs-Anspruch milit&auml;risch kostenwirksamer (&laquo;More Bang for the Buck&raquo;, wie es in den USA heisst) umgesetzt werden k&ouml;nnte. Titel: &laquo;Eine nationale Sicherheits-Aufrechnung.&raquo; Clinton schreibt, zu den h&ouml;chsten Priorit&auml;ten z&auml;hle die Modernisierung des US-Milit&auml;rs. Konkret: Weniger Geld f&uuml;r teure, &uuml;berkommene Waffensysteme wie etwa die elf US-Flugzeugtr&auml;ger, schwere Kampfpanzer oder den Super-Kampfjet F-35. Stattdessen Milliarden-Investitionen in neue, moderne U-Boote und in den Langstrecken-Bomber B-21 Raider.<br>\nDieses Bomber-Projekt hat die damalige demokratische US-Regierung 2015 bei Northrop-Grumman f&uuml;r Entwicklungskosten von 23,5 Milliarden US-Dollar in Auftrag gegeben. Der B-21 werde jede Fliegerabwehr &uuml;berwinden, r&uuml;hmt Clinton. Und was sie, allgemein besch&ouml;nigend, zuvor noch als &laquo;defense&raquo; (Verteidigung) darstellte, kommt nun als das daher, was es ist: &laquo;Long-range conventional attack&raquo;, zu deutsch: Konventionelle Angriffe &uuml;ber (welt-)weite Distanzen.<br>\n&laquo;Verteidigung&raquo; als milit&auml;rische &laquo;Intervention&raquo; zur Durchsetzung von &laquo;US-Interessen&raquo; weltweit: Das hat in Washington Tradition &ndash; von Korea &uuml;ber Vietnam bis in den Irak. Aktuell nennt Clinton &laquo;the skies and seas of East Asia&raquo; (Luftraum und See in S&uuml;dostasien): Da sei &laquo;die &Uuml;berlegenheit der USA nicht l&auml;nger gesichert&raquo;. Darum habe sie als US-Aussenministerin noch ein Abkommen ausgehandelt, um 2500 Marines auf einer US-Basis in Australien direkt am S&uuml;dchinesischen Meer zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/US-Demokraten-pochen-auf--erneute-Welt-Fuhrerschaft-Amerikas\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Drohnenk&ouml;nigin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) und CDU\/CSU blasen zum Sturm auf die SPD-Linke<\/strong><br>\nRolf M&uuml;tzenich: &bdquo;Der Einsatz bewaffneter Drohnen verwischt den Unterschied zwischen Krieg und Frieden und droht, die Hemmschwelle zur Anwendung milit&auml;rischer Gewalt zu senken.&ldquo;<br>\nDie Worte des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag klingen zun&auml;chst wie Musik in den Ohren der SPD-Linken und weiterer linksliberaler PolitikerInnen. Die SPD wird voraussichtlich trotz Widerstand der Parteilinken letztlich, wenn auch mit Vorbehalten, der Beschaffung bewaffneter Kampfdrohnen zustimmen&hellip;<br>\nBeim Nachrichtensender ntv hat sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer&hellip; sich f&uuml;r den Schutz deutscher Soldaten in Afghanistan stark gemacht. Nur die Beschaffung von Kampfdrohnen hilft angeblich weiter. &bdquo;Wenn ich den Wunsch der Soldaten hier mitnehme, und ich kann ihn ehrlich gesagt nachvollziehen, dann spricht vieles f&uuml;r die Bewaffnung der Drohne&ldquo;, sagte die CDU-Politikerin bei einem Besuch der deutschen Soldaten im nordafghanischen Kundus.<br>\nEs gehe stets um den Eigenschutz der Soldaten. &bdquo;Und dabei m&uuml;sse man ernsthaft fragen, ob wir mit Blick auf das Leben der Soldaten, das hier eingesetzt wird, es wirklich unterlassen, das was wir an M&ouml;glichkeiten haben, auch einzusetzen&ldquo;&hellip;<br>\nDer Instrumentenkoffer<br>\nDer &bdquo;Verteidigungsexperte&ldquo; der CDU, Henning Otte, pr&auml;gte aus gr&ouml;&szlig;ter Sorge um die bedrohten Soldaten in Afghanistan den Begriff des Instrumentenkoffers: &bdquo;Wir k&ouml;nnen unseren Soldaten Teile aus dem milit&auml;rischen Instrumentenkoffer nicht verwehren, schon gar nicht, wenn sie dem elementaren Schutz unserer Truppe dienen&ldquo;, sagte er. Dass die Bewaffnung der Drohnen eine weitere Eskalation der Kriegshandlungen bedeutet, ist f&uuml;r die Heimatpolitiker kein Denkansatz&hellip;<br>\nParteilinke der SPD sind noch nicht weichgekocht<br>\nW&auml;hrend die Parteilinken der SPD im Deutschen Bundestag noch nicht weichgekocht sind, haben &bdquo;einflussreiche&ldquo; Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, wie z.B. die Wehrbeauftragte Eva H&ouml;gl und der altgediente Verteidigungspolitiker Fritz Felgentreu Zustimmung signalisiert, unter strengen Einsatzbedingungen den bewaffneten Drohnen zuzustimmen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.von-links-gedacht.de\/index.php\/schwarz-rot-im-dilemma-ein-nein-der-spd-zu-kampfdrohnen-waere-ende-der-koalition\/\">Von links gedacht<\/a>\n<p><strong>Dazu: Drohnenbewaffnung: SPD-Widerstand!<\/strong><br>\nErst k&uuml;rzlich meldete das Verteidigungsministerium selbstbewusst, es wolle noch in diesem Jahr die Bewaffnung der Heron-TP-Drohne eint&uuml;ten&hellip; Vor allem aus den Reihen der SPD-Verteidigungspolitiker wurde ebenfalls Zustimmung signalisiert&hellip; Nun meldet aber die S&uuml;ddeutsche Zeitung, aus der SPD-Spitze komme erfreulicherweise Widerstand: &bdquo;&Uuml;ber das Thema sei noch nicht ausreichend debattiert worden, findet Parteichef Walter-Borjans. Einem Gro&szlig;projekt von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer droht nun das &uuml;berraschende Aus auf der Zielgeraden. [&hellip;] &sbquo;Zusammen mit gro&szlig;en Teilen der SPD-Mitgliedschaft und vielen anderen friedenspolitisch engagierten Gruppen in unserer Gesellschaft halte ich die bisherige Debatte &uuml;ber bewaffnete Bundeswehr-Drohnen nicht f&uuml;r ausreichend&lsquo;, sagte er der S&uuml;ddeutschen Zeitung. [&hellip;] Mit diesem Veto ger&auml;t jedoch der gesamte Fahrplan ins Wanken. [&hellip;] Dem Vernehmen nach ist es mittlerweile h&ouml;chst fraglich, ob die SPD im Jahr vor der n&auml;chsten Bundestagswahl &uuml;berhaupt noch ihre Zustimmung zu Kampfdrohnen gibt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/12\/08\/drohnenbewaffnung-spd-widerstand\/\">IMI<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wacht die SPD-Spitze wenigstens bei diesem Thema endlich mal auf? Aber Vorsicht &ndash; es &bdquo;sei noch nicht ausreichend debattiert worden&ldquo; bedeutet schlie&szlig;lich nicht, dass die Parteispitze das Projekt Drohnenbewaffnung tats&auml;chlich auch ablehnen wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Busse und Bahnen sind wieder die Verkehrsmittel der Armen<\/strong><br>\nWer gut verdient, meidet den Nahverkehr und steigt auf Auto oder Fahrrad um &ndash; nur Einkommensschwache nutzen Busse und Bahnen laut einer Studie noch nennenswert. Die Sch&auml;den am System k&ouml;nnten demnach bleibend sein. (&hellip;)<br>\n&raquo;Der &ouml;ffentliche Verkehr bleibt auch im Herbst der Corona-Verlierer&laquo;, folgert Andreas Knie. Den Betreibern fehlen damit auch Ticketeinnahmen &ndash; das d&uuml;rfte im n&auml;chsten Jahr so bleiben.<br>\nSo rechnet der Verband deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) f&uuml;r das Jahr 2021 trotz einer langsamen Erholung mit Einnahmeverlusten von rund 3,5 Milliarden Euro durch die Corona-Pandemie. Beim VDV geht man au&szlig;erdem davon aus, dass angesichts der gestiegenen Infektionszahlen im November und Dezember nur etwa 50 bis 60 Prozent der sonst &uuml;blichen Fahrg&auml;ste mit Bus und Bahn unterwegs sind. Zuvor war die Nachfrage ab Juni gestiegen und hatte im September immerhin 80 Prozent des Niveaus von vor der Pandemie erreicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/corona-folge-busse-und-bahnen-sind-wieder-die-verkehrsmittel-der-armen-a-5c9eb3d4-077f-4122-b916-e60e04215d23?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Notwendig ist endlich ein Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner&rdquo;<\/strong><br>\nDer Countdown zum harten Lockdown l&auml;uft: Im Interview mit Telepolis kritisiert der Chef der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, in scharfer Form die Bundesregierung, die Impf-Strategie und den blinden Aktionismus der Landespolitiker [&hellip;]<br>\nWie betrachten Sie denn aus Sicht der Patienten die neuen Planungen f&uuml;r einen versch&auml;rften Lockdown?<br>\nEugen Brysch: Mittlerweile &uuml;berbieten sich die Regierungschefs bei den Ma&szlig;nahmen f&uuml;r einen h&auml;rteren Lockdown. Ob das in Krisenzeiten wirklich zielf&uuml;hrend ist, scheint fraglich. Es muss nicht alles getan werden, sondern das Richtige. Notwendig ist endlich ein &uuml;berzeugendes, bundesweit einheitliches Schutzkonzept f&uuml;r die 900.000 Pflegeheimbewohner. Sie bilden schlie&szlig;lich die verletzlichste Gruppe in der Pandemie. Grundlegende Ma&szlig;nahmen bleiben ein sicherer Infektionsgrundschutz, eine l&uuml;ckenlose Kontaktdokumentation und laborgest&uuml;tzte PCR-Tests zweimal in der Woche. Ebenso m&uuml;ssen zus&auml;tzlich t&auml;gliche Schnelltests bei allen Mitarbeitern und Besuchern erfolgen. Nur so kann es gelingen, das Virus m&ouml;glichst schon vor der Einrichtung zu stoppen.<br>\nHat die Regierung nicht einige Fehler gemacht und die Pandemie untersch&auml;tzt? Wurden von der Politik die realen &Auml;ngste vor dem Virus vernachl&auml;ssigt? Besonders &Auml;ltere, Vorerkrankte sind bedroht. Es gibt hunderte Tote pro Tag &hellip;<br>\nEugen Brysch: Nach dem ersten Lockdown konkurrierten die L&auml;nderchefs regelrecht bei den Lockerungen. Die Mehrheit ignorierte die Warnungen von Experten vor einer zweiten Welle. Es wurde in den Sommermonaten vers&auml;umt, die Hochrisikogruppe dort zu sch&uuml;tzen, wo sie lebt. Ebenso sind die Gesundheits&auml;mter nicht digital fit gemacht worden. Das r&auml;cht sich jetzt. Denn immer mehr Pflegeeinrichtungen verh&auml;ngen erneut Betretungsverbote aus Angst vor Infektionsausbr&uuml;chen. Zudem gibt es weiterhin keine genauen Zahlen zum Infektionsgeschehen in den 12.000 Pflegeheimen. Bund und L&auml;nder erfassen nicht, wie viele Heimbewohner tats&auml;chlich isoliert leben m&uuml;ssen. Zwar reden die Regierungschefs viel von den vulnerablen Gruppen, aber t&auml;glich abrufbare Fakten werden hier nicht gesammelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Notwendig-ist-endlich-ein-Schutzkonzept-fuer-die-900-000-Pflegeheimbewohner-4985101.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Test von Kombi-Impfungen gegen Corona &ndash; Das Beste aus zwei Welten<\/strong><br>\nAnfang kommenden Jahres will Gro&szlig;britannien verschiedene Corona-Impfstofftypen in Kombination testen. Die Pr&uuml;fung k&ouml;nnte auch das R&auml;tsel um eine AstraZeneca-Studie l&ouml;sen. [&hellip;]<br>\nInsgesamt traten in beiden Studien bis zur Zwischenauswertung 131 Covid-19 F&auml;lle auf. Die Auswertung der Daten der zun&auml;chst mit der halben Dosis geimpften Probanden basiert auf nur 33 F&auml;llen. Drei davon betrafen Studienteilnehmer, die den Wirkstoff erhalten hatten. Eine detaillierte Auswertung dazu ist am Dienstagnachmittag im Fachmagazin &raquo;The Lancet&laquo; erschienen (mehr dazu lesen Sie hier).<br>\nEine abschlie&szlig;ende Erkl&auml;rung f&uuml;r das &uuml;berraschende Ergebnis gibt es bis heute nicht. Denkbar ist, dass die bessere Wirksamkeit in der Gruppe mit der halben Dosis zuf&auml;llig zustande kam und sich bei gr&ouml;&szlig;eren Datenanalysen nicht best&auml;tigen w&uuml;rde. Die Impfstoffe von Biontech und Moderna haben nach ersten Erkenntnissen eine Wirksamkeit von 95 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/coronavirus-grossbritannien-will-kombi-aus-astrazeneca-und-biontech-impfstoff-testen-a-3e536108-cb21-419b-b876-a483bb7e7d1a\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der SPIEGEL schreibt, es g&auml;be &bdquo;bis heute keine abschlie&szlig;ende Erkl&auml;rung&ldquo; f&uuml;r die inkonsistenten Daten der AstraZeneca-Studie. Das ist so nicht ganz richtig. Wie zahlreiche internationale Medien meldeten und die Uni Oxford mittlerweile selbst best&auml;tigt hat, gab es nicht nur eine Panne &ndash; man hat sich bei der Dosierung <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/11\/25\/business\/coronavirus-vaccine-astrazeneca-oxford.html\">schlicht verrechnet<\/a> -, sondern die Gruppe, bei der die h&ouml;here Schutzwirkung festgestellt wurde, enthielt auch keinen einzigen Probanden &uuml;ber 55 Jahren. Da j&uuml;ngere Probanden seltener Symptome und nur sehr selten schwere Verlaufsformen entwickeln, sind diese Daten vollkommen unbrauchbar. Auch das zum SPIEGEL-Verlag geh&ouml;rende Manager Magazin berichtete dar&uuml;ber. Dass der SPIEGEL dies nicht einmal zur Kenntnis nimmt, ist unverst&auml;ndlich.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zweifel an Uni Oxford und AstraZeneca &ndash; Aktie rutscht ab<\/strong><br>\nHinzu kommt noch eine weitere Information, die der &Ouml;ffentlichkeit zun&auml;chst vorenthalten wurde: In dem Teil der Studie, der zu einer Wirksamkeitsannahme von 90 Prozent f&uuml;hrte, befand sich kein einziger Proband, der &auml;lter als 55 Jahre war. Diese Tatsache wurde laut &ldquo;Financial Times&rdquo; erst am Dienstag bekannt, als Moncef Slaoui vom &ldquo;Warp Speed&rdquo;-Programm f&uuml;r Impfstoffentwicklung der US-Regierung eine entsprechende Angabe machte. Als Konsequenz sollte hinter das 90-Prozent-Ergebnis vermutlich schon aus diesem Grund ein Fragezeichen gesetzt werden, denn die Anf&auml;lligkeit f&uuml;r schwere Verl&auml;ufe der Covid-19-Erkrankung steigt bekanntlich mit zunehmendem Alter rapide an. Menschen unter 55 Jahren haben per se ein deutlich geringeres Risiko als &auml;ltere Menschen.<br>\nAlles in allem ergibt das ein Bild, dass die Verl&auml;sslichkeit der Angaben von AstraZeneca sehr fraglich erscheinen l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/boerse\/corona-impfstoff-zweifel-an-uni-oxford-und-astrazeneca-aktie-rutscht-ab-a-d607e44a-8ce6-43af-9ec9-f18f9de70e78\">Manager Magazin<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch (leider im Bezahlbereich): Wie Astra Zeneca versucht, sich seinen Impfstoff sch&ouml;nzurechnen<\/strong><br>\n90 Prozent Wirksamkeit? Oder nur 62 Prozent? Astra Zeneca ist mit seinem Impfstoff ein Rechenfehler unterlaufen. Mit einer Milchm&auml;dchenrechnung versuchte man, den Fauxpas zu beheben. Die Konsequenzen erl&auml;utert Virologe Alexander Kekul&eacute; in einem Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nMit dieser Milchm&auml;dchenrechnung sind die Zweifel an den Studiendaten jedoch nicht auszur&auml;umen. Warum eine halbe Dosis besser sch&uuml;tzen sollte als eine ganze, ist wissenschaftlich nicht zu erkl&auml;ren. Bislang gibt es f&uuml;r diesen paradoxen Effekt kein Beispiel &ndash; abgesehen von hom&ouml;opathischen Globuli, die ebenfalls durch Verd&uuml;nnung an Wirkungskraft gewinnen sollen. Zudem haben diese &bdquo;optimale&ldquo; Dosis nur 2800 Probanden erhalten. Wie die angebliche Effektivit&auml;t von 90 Prozent berechnet wurde, l&auml;sst sich nicht nachpr&uuml;fen, weil Astra Zeneca &ndash; im Gegensatz zu Pfizer und Moderna &ndash; nicht bekannt gibt, wie viele Geimpfte sich im Vergleich zur Kontrollgruppe infiziert haben.<br>\nKlar ist, dass insgesamt 11.700 Studienteilnehmer den Wirkstoff bekamen und im Studienverlauf insgesamt 131 symptomatische Covid-19-Infektionen auftraten &ndash; das sind nur etwa halb so viele Daten wie bei den erfolgreichen Konkurrenten. Da es obendrein auch noch abweichende Protokolle f&uuml;r Teilstudien in Brasilien und Gro&szlig;britannien gab, k&ouml;nnte die scheinbar &uuml;berlegene Wirkung der halben Dosis auch auf einem statistischen Fehler beruhen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus221344924\/Alexander-Kekule-Wie-Astra-Zeneca-sich-den-Impfstoff-schoenrechnet.html\">Alexander Kekul&eacute; in der WELT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Intensivstationen waren auch vor Corona schon am Limit<\/strong><br>\nDie Politiker warnen vor dem Kollaps der Intensivmedizin. Den gab es auch schon in den Vorjahren und dennoch wurde am Personal gespart. Das ist die Geschichte eines einzigartigen Politikversagens, meint Gunnar Schupelius [&hellip;]<br>\nDabei war die Not schon lange gro&szlig;. So warnte das Deutsche &Auml;rzteblatt im Oktober 2019: &bdquo;Bereits jetzt kommt es in Spitzenzeiten wie der Grippewelle 2017\/2018 zu Einschr&auml;nkungen in der Notfallversorgung der Bev&ouml;lkerung.&ldquo;<br>\nDirekt nach dieser gro&szlig;en Grippewelle, die rund 25.000 Todesopfer forderte, stellte das ARD-Mittagsmagazin am 27. M&auml;rz 2018 fest: &bdquo;Die j&auml;hrliche Grippe-Saison f&uuml;hrt zu einer Krise im System.&ldquo; Als Beispiel wurde der Gro&szlig;raum M&uuml;nchen genannt, in dem in einer Nacht in jenem M&auml;rz alle Intensivstationen s&auml;mtlicher Krankenh&auml;user wegen &Uuml;berf&uuml;llung geschlossen wurden. [&hellip;]<br>\nDas tat man aber nicht. Im Gegenteil: Bundesweit wurden noch im September und Oktober &uuml;ber 3000 Intensivbetten abgebaut, wahrscheinlich um Personal einzusparen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/kolumne\/die-intensivstationen-waren-auch-vor-corona-schon-am-limit?fbclid=IwAR3zSQXTkSTFTDc0vG4PnjoJMRbJxLlAX7mcLQGuaMmdtaxObGivlLwRZZ4\">Gunnar Schupelius in der BZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Analyse ist richtig und wurde etwas ausf&uuml;hrlicher auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66470\">schon auf den NachDenkSeiten gemacht<\/a>. Falsch ist jedoch die Behauptung, man habe 3.000 Intensivbetten abgebaut. Die Betten sind immer noch da, sie werden nur nicht mehr dem Intensivregister gemeldet, da sie zur Zeit personell nicht betrieben werden k&ouml;nnen. Daf&uuml;r m&uuml;sste man Personal von anderen Stationen abziehen, was jedoch zur Zeit nicht n&ouml;tig ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Vor diesem Hintergrund ist Merkels Phrase, dass gegenw&auml;rtig zu viel &uuml;ber Gl&uuml;hweinst&auml;nde gesprochen werde und zu wenig &uuml;ber die Krankenschwestern und Pflegekr&auml;fte, an Zynismus nicht zu &uuml;berbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kahlschlag der deutschen Krankenh&auml;user verhindern!<\/strong><br>\nEs gibt etliche Gesundheitsberater, die Corona zum Anlass nehmen, einen massiven Abbau von Krankenhauskapazit&auml;ten einzufordern. Die Frage, ob unser deutsches Gesundheitswesen &uuml;berlastet sein k&ouml;nnte, wird nicht mehr gestellt. Die Meldungen von Krankenh&auml;usern, die angesichts der Pandemie an ihre Behandlungskapazit&auml;ten gelangen, f&uuml;hren nicht zu der Schlussfolgerung, dass Kapazit&auml;ten ausgebaut oder zumindest nicht weiter abgebaut werden d&uuml;rfen.<br>\nDie bange Fragestellung, ob die Behandlungskapazit&auml;ten in deutschen Krankenh&auml;usern angesichts steigender Fallzahlen ausreichen werden, scheint bei ihnen keine Rolle zu spielen. K&ouml;nnte es in Krankenh&auml;usern zu Grenzentscheidungen kommen, welche\/r PatientIn zuerst eine ad&auml;quate station&auml;re Corona-Behandlung erh&auml;lt? Auch diese Fragestellung blenden die Gesundheitsberater offensichtlich aus. Das Fatale; Gesundheitsberater wie Prof. Dr. Reinhard Busse und Prof. Dr. Boris Augurzki sind st&auml;ndige Berater der Bundesregierung. Ihre Expertisen haben ein hohes Gewicht bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie recherchieren auch f&uuml;r die Bertelsmann Stiftung, die 2019 in einer Studie &bdquo;Krankenh&auml;user schlie&szlig;en &ndash; Leben retten!&ldquo; 600 statt bisher 1.925 bundesdeutsche Krankenh&auml;user forderte.<br>\nWas die meisten B&uuml;rgerInnen nicht verfolgen, ExpertInnen und Politik aber registrieren und aufgreifen: Inmitten der Corona-Krise preschen das BARMER Institut f&uuml;r Gesundheitssystemforschung, die Robert Bosch Stiftung und die Bertelsmann Stiftung jetzt mit einem &bdquo;Richtungspapier zu mittel- und langfristigen Lehren&ldquo; vor, das den Titel &bdquo;Zwischenbilanz nach der ersten Welle der Corona-Krise 2020&ldquo; tr&auml;gt. Man reibt sich die Augen, denn es gibt sie tats&auml;chlich noch, die Bef&uuml;rworterInnen klinischer Konzentrationsprozesse und Kapazit&auml;tsverringerungen. AutorInnen des Papiers: Prof. Dr. Boris Augurzky, Prof. Dr. Reinhard Busse, Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, Prof. Dr. Gabriele Meyer. Trotz der Erfahrungen der Corona-Pandemie, die an die Kapazit&auml;tsgrenzen der Behandlungsressourcen ging und noch immer geht, empfehlen die AutorInnen der Bundesregierung und den Krankenkassenverb&auml;nden, Corona ausschlie&szlig;lich in gro&szlig;en Krankenh&auml;usern behandeln zu lassen. Nicht belegte angebliche Qualit&auml;tsdefizite kleiner Krankenh&auml;user werden hierf&uuml;r zur Begr&uuml;ndung bem&uuml;ht. Kleine l&auml;ndliche Krankenh&auml;user w&uuml;rden somit aus hochwertigen Behandlungen &ndash; auch Corona &ndash; ausgeschlossen und komplett in ein Integriertes ambulant-\/station&auml;res Zentrum (IVZ) umgestaltet. Mit der nicht belegbaren Behauptung, Corona k&ouml;nne man station&auml;r lediglich in gro&szlig;en Krankenh&auml;usern der Schwerpunkt- oder Maximalversorgung ad&auml;quat behandeln, propagieren Gesundheitsberater und Stiftungen eine ganz neue Kliniklandschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gemeingut.org\/kahlschlag-der-deutschen-krankenhaeuser-verhindern\/\">Gemeingut in B&uuml;rgerInnenhand<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vertrauen wagen, Demut wagen, Demokratie wagen<\/strong><br>\nDer Kniefall Brandts, der Warschauer Vertrag: Wie Bundeskanzler Willy Brandt vor f&uuml;nfzig Jahren den V&ouml;lkern einen neuen Weg ge&ouml;ffnet hat &ndash; und was wir heute daraus lernen k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nAls die Maschine des Bundeskanzlers Willy Brandt auf dem Milit&auml;rflugplatz in Warschau landete, standen am Rande des Rollfelds 376 Journalisten. Noch nie zuvor in Polen hatte ein politisches Ereignis ann&auml;hernd so viele Journalisten auf die Beine gebracht. Z&auml;hlte man die Ehreng&auml;ste, die Diplomaten, die Funktion&auml;re und die Geheimpolizisten hinzu, waren mehr Leute anwesend, als der deutsch-polnische Vertrag W&ouml;rter hat: 435 W&ouml;rter &hellip; (&hellip;)<br>\nIn Hans Ulrich Kempskis Reportage auf der Seite 3 der S&uuml;ddeutschen Zeitung sind es auch nur wenige Zeilen. Erst schildert er, wie Brandt, um Polens gefallene Freiheitsk&auml;mpfer zu ehren, am 7. Dezember den Tag mit einer Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten beginnt. Und dann: &ldquo;Ein zweiter Kranz wird von Brandt wenig sp&auml;ter vor dem Mahnmal im ehemaligen Ghetto niedergelegt. Dies zu tun, ist der ausdr&uuml;ckliche Wunsch des Bundeskanzlers gewesen. Ein F&uuml;hrer, der ihm erkl&auml;ren will, welche Leiden Polens Juden hier haben ertragen m&uuml;ssen, kommt mit seinem Vortrag nicht zum Schluss. Er verstummt, als er sieht, wie der Kanzler, von aufgew&uuml;hlten Empfindungen &uuml;berw&auml;ltigt, niederkniet. Brandt braucht Sekunden, die den Zeugen endlos erscheinen, bis er wieder steht. Es sieht aus, als brauche er alle Kraft, um Tr&auml;nen niederzuk&auml;mpfen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-kniefall-willy-brandt-1.5139012\">Heribert Prantl in S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Ein sehr lesenswerter Artikel von der Edelfeder der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Der gute Eindruck verblasst aber leider zum Ende von Prantls Ausf&uuml;hrungen. Es scheint irgendwie eine Art &ldquo;Mainstream-Reflex&rdquo; zu sein, dass es kaum Artikel gibt, in denen nicht mindestens ein kleiner Seitenhieb auf Putin untergebracht wird. Dass er hier im vorletzten Satz, also praktisch am Ende platziert wurde, ist umso &auml;rgerlicher und man m&ouml;chte Herrn Prantl zurufen, den Ratschlag, den er allen anderen gibt, auch bei sich selbst anzuwenden, denn m.E. ist es eine Unart des Miteinander-Umgehens, wenn man den vermeintlichen Gespr&auml;chspartner auf &ldquo;staatskriminelle Aktionen&rdquo; reduziert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stuttgarter FriedensPreis 2020 f&uuml;r Julian Assange<\/strong><br>\n6. Dezember, Theaterhaus, FriedensGala der AnStifter: Verleihung des Stuttgarter FriedensPreises an den im Londoner Hochsicherheits-Gef&auml;ngnis Belmarsh eingesperrten Julian Assange. So war es geplant. Corona hat das verhindert. Eine vom Internationalen Netzwerk der Assange-Mahnwachen f&uuml;r denselben Tag geplante Kundgebung bot nun die M&ouml;glichkeit, Assange Solidarit&auml;t zu beweisen. Moderne Technik machte es per Live-Stream m&ouml;glich, die Kundgebung in viele Teile der Welt zu senden.<br>\nPeter Grohmann, Gr&uuml;nder der AnStifter, rief den 500 Besuchern in Erinnerung, dass sich die Anstifter mit der Verleihung des FriedensPreises unter anderem an Edward Snowden, Giuliana Sgrena und an Asli Erdogan schon mehrfach f&uuml;r die Freiheit des Wortes eingesetzt haben: &bdquo;&hellip; f&uuml;r Freiheit und Demokratie, f&uuml;r die Einhaltung der Menschenrechte, f&uuml;r die Entrechteten und Gedem&uuml;tigten weltweit f&uuml;r Menschen wie Julian Assange.&ldquo;<br>\nAm 7. Dezember 2020 ist Julian seit 10 Jahren nicht mehr in Freiheit. F&uuml;r den 4. Januar 2021 ist die Entscheidung des britischen Gerichts &uuml;ber den Auslieferungsantrag der USA-Regierung angek&uuml;ndigt. Julian Assange befindet sich in einem schlechten gesundheitlichen Zustand. &Auml;rzte haben dies best&auml;tigt. Stella Morris, Assanges Lebensgef&auml;hrtin, von London zugeschaltet: &bdquo;Julian ist schwach. Es geht ihm sehr schlecht. Er wird im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh festgehalten zusammen mit 65 Schwerverbrechern. Von ihnen sind derzeit 23 positiv auf Corona getestet.&ldquo; F&uuml;r Julian sei es eine Horror-Vorstellung in das USA-Sondergef&auml;ngnis zu kommen; dort werde man lebendig begraben und das sei schlimmer als der elektrische Stuhl. Stella Morris hat bereits an US-Pr&auml;sident Trump geschrieben und um eine Begnadigung gebeten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.die-anstifter.de\/\">Die Anstifter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>The Great Reset Conspiracy Smoothie<\/strong><br>\nA viral conspiracy theory blends together legitimate critiques with truly dangerous anti-vaccination fantasies and outright coronavirus denialism.<br>\nWRITING ABOUT &ldquo;The Great Reset&rdquo; is not easy. It has turned into a viral conspiracy theory purporting to expose something no one ever attempted to hide, most of which is not really happening anyway, some of which actually should.<br>\nIt&rsquo;s extra confusing for me to unpick this particular knot because at the center of it all is a bastardization of a concept I know a little something about: the shock doctrine. (&hellip;)<br>\nIn short, the Great Reset encompasses some good stuff that won&rsquo;t happen and some bad stuff that certainly will and, frankly, nothing out of the ordinary in our era of &ldquo;green&rdquo; billionaires readying rockets for Mars. (&hellip;)<br>\nLess a conspiracy theory than a conspiracy smoothie, the Great Reset has managed to mash up every freakout happening on the internet &mdash; left and right, true-ish, and off-the-wall &mdash; into one inchoate meta-scream about the unbearable nature of pandemic life under voracious capitalism. I&rsquo;ve been doing my best to ignore it for months, even when various Reset &ldquo;researchers&rdquo; have insisted that all of this is an example of the shock doctrine, a term I coined a decade and a half ago to describe the many ways that elites try to harness deep disasters to push through policies that further enrich the already wealthy and restrict democratic liberties.(&hellip;)<br>\nWhat Schwab and the WEF are doing with the Great Reset is both more subtle and more insidious. Schwab is, of course, absolutely right when he says that the pandemic has revealed many deadly structural failures of capitalism as usual, as does the accelerating climate crisis and the hoovering of the planet&rsquo;s wealth up toward the Davos class, even in the midst of a global pandemic. But like the WEF&rsquo;s earlier big themes, the Great Reset is not a serious effort to actually solve the crises it describes. On the contrary, it is an attempt to create a plausible impression that the huge winners in this system are on the verge of voluntarily setting greed aside to get serious about solving the raging crises that are radically destabilizing our world.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/12\/08\/great-reset-conspiracy\/\">Naomi Klein auf Intercept<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Sehr lesenswert. Auch in Deutschland die Geschichte vom Great Reset im Netz sehr popul&auml;r und lenkt die Kritik in eine falsche Richtung, da sie den Blick von der realen Schock-Doktrin ablenkt, die sich vor unseren Augen abspielt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lohnenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67920\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-67920","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=67920"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67920\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":67923,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/67920\/revisions\/67923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=67920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=67920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=67920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}