{"id":68031,"date":"2020-12-16T08:26:33","date_gmt":"2020-12-16T07:26:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031"},"modified":"2020-12-16T08:26:33","modified_gmt":"2020-12-16T07:26:33","slug":"hinweise-des-tages-3763","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h01\">Die im Dunkeln sieht man nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h02\">CDU-Wirtschaftsexperten wollen ARD und Co. Privatisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h03\">Bundestag soll Beschaffung von EU-Kampfdrohnen beschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h04\">Merkel nennt Verschw&ouml;rungsideologien &raquo;Angriff auf unsere ganze Lebensweise&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h05\">US-B&ouml;rse startet Handel von Wasserrechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h06\">Verm&ouml;gen zu besteuern, ist gar nicht so leicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h07\">Bis Ultimo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h08\">Mindestlohn: Das hat er gebracht &ndash; und das muss jetzt passieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h09\">DGB warnt vor Langzeitsch&auml;den f&uuml;r berufliche Bildung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h10\">CoDAG-Bericht Nr. 4<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h11\">Panik, dann Panik und nochmals Panik! Jetzt endlich der harte &rsquo;Lockdown&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h12\">Der Westen zuerst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h13\">Deutsches Impf-Debakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h14\">Bald neuste Atombomben in Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h15\">Amerikas kranke Priorit&auml;ten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h16\">Bundeshaushalt: Deutlich mehr Geld f&uuml;r Polizei und Geheimdienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h17\">&ldquo;Staatsterrorismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68031#h18\">Coronakrise in Krankenh&auml;usern &ndash; Infizierte pflegen Infizierte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die im Dunkeln sieht man nicht<\/strong><br>\nDokumentation 70 Zeitzeugen berichten von den harten Folgen der Corona-Einschr&auml;nkungen. Beim Lesen schwankt man zwischen Weinkrampf und Wutausbruch<br>\nUnsere Gesellschaft war schon vorher gespalten. In Arm und Reich. Oben und Unten. Covid-19 versch&auml;rfte die Spaltung noch einmal mehr. Mehrere Jahrzehnte Neoliberalismus haben in der Gesellschaft arge Sch&auml;den angerichtet. Bereits vor Corona dr&auml;ute eine Rezension&hellip;<br>\nDie Corona-Krise wird sozusagen als Deckblatt verwendet werden. Die dahinter verborgene, lange zuvor vorangeschrittene Krise nahm und nimmt das gemeine Volk wohl nicht sofort wahr. Und welche Journalisten werden wirklich recherchieren und danach fragen?..<br>\nMeinem Daf&uuml;rhalten nach haben sich viele Menschen in der Corona-Krise sehr zu ihrem Nachteil ver&auml;ndert. Daran ist nicht nur das Corona-Virus selbst, sondern m.E. die von den Medien fast rund um die Uhr verbreitete Angst und Panik. Der Journalismus in diesen Corona-Tagen versagt schwer: papageienartig wird fast nur Regierungspolitik nachgebetet. Kritische Stimmen betreffs der gegen Corona ergriffenen Ma&szlig;nahmen kommen &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur vereinzelt oder gar nicht zu Wort&hellip;<br>\n(&hellip;) Wie geht es aber nun den Menschen, die hart unter den Corona-Ma&szlig;nahmen leiden (m&uuml;ssen, denn es ist ihnen ja verordnet; sie haben es de facto mit einem Berufsverbot zu tun)?<br>\nDen NachDenkSeiten ist es zu verdanken, dass wir dar&uuml;ber teilweise Ersch&uuml;tterndes in einem Buch erfahren d&uuml;rfen. Der Herausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht M&uuml;ller, hat auch die Herausgeberschaft dieses Buches mit der zugesandten Leserpost &uuml;bernommen. Der Titel: &bdquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&ldquo;. Versammelt sind darin die Stimmen von &bdquo;70 Zeitzeugen zu den missachteten Folgen der Corona-Politik&ldquo;. Stimmen, die wom&ouml;glich andernfalls untergegangen w&auml;ren. Der Titel der Dokumentation ist Bertold Brechts &bdquo;Dreigroschenoper&ldquo; entlehnt&hellip;<br>\nIch kann diese in meinen Augen sehr wichtige Dokumentation nur empfehlen. Depressiven Menschen m&ouml;chte ich aber davon abraten. Sie k&ouml;nnten in ein noch tieferes Loch fallen. Ansonsten rate ich zur Lekt&uuml;re. Denn Sie, liebe Leser*innen werden Ungeheuerliches erfahren. Pers&ouml;nlich h&auml;tte ich nie zuvor gedacht, dass so etwas in unserer Gesellschaft m&ouml;glich ist. Zumindest vor vielen, vielen Jahren. Vielleicht h&auml;tte ich es jedoch mindestens ahnen k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich w&auml;chst in einem mit zunehmendem Alter die &ndash; zugegebenerma&szlig;en &ndash; bittere Erkenntnis, dass das Leben neben vielen sch&ouml;nen Erlebnissen eben auch zuweilen gro&szlig;e Entt&auml;uschungen parat zu halten imstande ist&hellip;<br>\nZur besseren Information &uuml;ber die NachDenkSeiten-Dokumentation geben wir hier sowohl die Inhalts&uuml;bersicht als auch die Einf&uuml;hrung zu diesem neu erschienenen Buch wieder. Das Buch enth&auml;lt au&szlig;er der Einf&uuml;hrung 70 Berichte von Zeitzeugen und vier einschl&auml;gige Beitr&auml;ge aus den NachDenkSeiten. Wir haben von Anfang an dazu geraten, bei der politischen Entscheidungsfindung auch die menschlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Entscheidungen zu beachten. Wenn man dies fordert, wird einem oft unterstellt, es gehe nur um Wirtschaft und Profit. Das ist eine b&ouml;se Fehleinsch&auml;tzung. Das belegen die Berichte der 70 NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser. Albrecht M&uuml;ller&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/asansoerpress35\/die-im-dunkeln-sieht-man-nicht\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>CDU-Wirtschaftsexperten wollen ARD und Co. Privatisieren<\/strong><br>\nVorschlag f&uuml;r Wahlprogramm<br>\nNoch hat die CDU keinen neuen Vorsitzenden, doch die Vorbereitungen f&uuml;r den Wahlkampf laufen. Einige Forderungen f&uuml;r das Wahlprogramm haben erhebliches Aufregerpotenzial.<br>\nDie CDU k&ouml;nnte im Bundestagswahlkampf auf Konfrontationskurs zum &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk gehen. Das geht aus Vorschl&auml;gen des &raquo;Bundesfachausschusses Wirtschaft, Arbeitspl&auml;tze, Steuern&laquo; f&uuml;r das Wahlkampfprogramm der CDU f&uuml;r n&auml;chstes Jahr hervor. Sie laufen darauf hinaus, ARD, ZDF und Deutschlandradio in ihrer jetzigen Form abzuschaffen. &raquo;Langfristig sollten die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten schrittweise privatisiert werden&laquo;, hei&szlig;t es in dem Papier, das dem SPIEGEL vorliegt. Es tr&auml;gt das Datum von diesem Dienstag.<br>\nMit den Privatisierungserl&ouml;sen will die CDU einen Medienfonds speisen, aus dem k&uuml;nftig einzelne Programminhalte finanziert werden k&ouml;nnten&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-cdu-experten-wollen-ard-und-co-privatisieren-a-c00ec550-71fa-4203-b247-84f59a5b9409\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der SPIEGEL wieder im bew&auml;hrten neoliberalen Fahrwasser, denn dass die CDU-Wirtschaftsversteher &ldquo;Wirtschaftsexperten&rdquo; sind, bestreite ich vehement, und die Behauptung, eine &Uuml;bersicht &uuml;ber Arztkosten k&ouml;nnte &ldquo;das Bewusstsein f&uuml;r die Kosten staatlicher Leistungen steigern&rdquo;, ist die &uuml;bliche Volksverdummung. (Kleiner Hinweis an den SPIEGEL und die CDU: die Beitr&auml;ge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen, *nicht* vom Staat.) Die gew&uuml;nschte noch weitergehende Privatisierung von Bahn und Post, die beide heute schon schlechten Service und schlechte L&ouml;hne bieten, also mit der urspr&uuml;nglich gewollten Daseinsvorsorge nichts mehr am Hut haben, sondern auf Shareholder Value getrimmt werden, ist ein Horrorkatalog. Und die gewollte Privatisierung des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks war vermutlich von Anfang an das Ziel der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt, denn dass sich Menschen, die permanent L&ouml;hne und Renten senken wollen und so den B&uuml;rgern monatlich mehrere Hundert Euro vorenthalten, pl&ouml;tzlich wegen 86 Cent im Monat die Belastungsgrenze erreicht sehen, klang schon immer arg unwahrscheinlich. Das Fach &ldquo;Wirtschaft&rdquo; in der Schule k&ouml;nnte ich mir auch gut vorstellen &ndash; aber ich gehe mal davon aus, dass die CDU-&ldquo;Wirtschaftsexperten&rdquo; nicht volkswirtschaftliche Theorien, sondern neoliberale Propaganda verbreiten wollen. Der verheerend schlechte Zustand von Bildung und Gesellschaft kann der CDU also nicht schlecht genug sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundestag soll Beschaffung von EU-Kampfdrohnen beschlie&szlig;en<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will 21 bewaffnungsf&auml;hige &ldquo;Eurodrohnen&rdquo; bestellen, sie sollen ab 2028 in Schleswig-Holstein stationiert werden. Die Bewaffnung einer &ldquo;&Uuml;berbr&uuml;ckungsl&ouml;sung&rdquo; lehnte die SPD erst k&uuml;rzlich ab.<br>\nAnfang des Jahres will die Bundesregierung mit drei weiteren Regierungen den Vertrag zur Entwicklung einer &ldquo;Eurodrohne&rdquo; unterzeichnen. Dies hatte das Verteidigungsministerium bereits vor vier Wochen angek&uuml;ndigt, eine Airbus-Sprecherin best&auml;tigte die Angaben j&uuml;ngst auf einer Pressekonferenz.<br>\nDer R&uuml;stungskonzern will die Endfertigung an seinem Standort im bayerischen Manching &uuml;bernehmen, an dem Projekt sind au&szlig;erdem die Firmen Dassault Aviation aus Frankreich und Leonardo aus Italien beteiligt. Als vierte Nation ist Spanien dem Projekt &ldquo;Eurodrohne&rdquo; beigetreten&hellip;<br>\nBewaffnung mit Lenkraketen und -bomben<br>\nIn einer Definitionsstudie hatten die Staaten zun&auml;chst ihre Anforderungen an die &ldquo;Eurodrohne&rdquo; festgelegt. Mit einem maximalen Startgewicht von etwa elf Tonnen soll sie 2,3 Tonnen Nutzlast transportieren k&ouml;nnen. Das Luftfahrzeug ist 16 Meter lang, die Fl&uuml;gelspannweite betr&auml;gt 26 Meter. Damit geh&ouml;rt die &ldquo;Eurodrohne&rdquo; zu den gr&ouml;&szlig;ten unbemannten Luftfahrzeugen, die weltweit gebaut werden. Der Antrieb erfolgt mit zwei Propeller-Triebwerken, deren Hersteller aber noch unbekannt ist. Im Gespr&auml;ch ist auch ein Bieter aus den USA.<br>\nDie &ldquo;Eurodrohne&rdquo; soll bewaffnet werden k&ouml;nnen, als Munition nennt das Verteidigungsministerium Lenkraketen und -bomben aus Gro&szlig;britannien oder den USA. In ihrer unbewaffneten Version kann sie entweder Abh&ouml;rtechnik transportieren, wie sie urspr&uuml;nglich im Projekt &ldquo;Euro Hawk&rdquo; anvisiert war. M&ouml;glich ist auch die Ausr&uuml;stung mit optischen und radarbasierten Sensoren zur Beobachtung von Aktivit&auml;ten am Boden. Die &ldquo;Eurodrohne&rdquo; verf&uuml;gt &uuml;ber eine sogenannte &ldquo;Remote-Split-F&auml;higkeit&rdquo; und kann auf diese Weise mithilfe einer Relaisstation von weit entfernten Bodenstationen gesteuert werden&hellip;<br>\nSPD auf dem Schleudersitz<br>\n(&hellip;) Auf Bitten des SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf M&uuml;tzenich lie&szlig; die Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) im November eine Beschlussvorlage f&uuml;r den Haushaltsausschuss erstellen. Daraufhin hatten sich die SPD-Basis und Abgeordnete aus verschiedenen Parlamenten mit einem offenen Brief, einer Resolution sowie Abstimmungen auf den Landesparteitagen in Baden-W&uuml;rttemberg und Berlin gegen die Pl&auml;ne positioniert.<br>\nDie kritischen Stimmen wurden dabei von zwei fr&uuml;heren Angeh&ouml;rigen des US-Drohnenprogramms unterst&uuml;tzt, die einen Brief an die sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten verfasst haben. Zuletzt meldete sich der SPD-Bundesvorsitzende Norbert Walter-Borjans zu Wort, der die bisherige Debatte &uuml;ber Kampfdrohnen &ldquo;nicht f&uuml;r ausreichend&rdquo; h&auml;lt. Der Bundesfinanzminister hat daraufhin entschieden, die Vorlage zur Bewaffnung der &ldquo;&Uuml;berbr&uuml;ckungsl&ouml;sung&rdquo; vorerst nicht an den Bundestag weiterzuleiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Bundestag-soll-Beschaffung-von-EU-Kampfdrohnen-beschliessen-4990794.html\">Telepolis<\/a>\n<p>Dazu: <strong>SPD verhindert Bewaffnung neuer Bundeswehr-Drohnen<\/strong><br>\nBerlin (Reuters) &ndash; Die SPD blockiert eine Bewaffnung der neuen Bundeswehr-Drohnen.<br>\nDie Bundestagsfraktion der SPD habe entschieden, einer Bewaffnung der Heron-TP-Drohnen vorerst nicht zuzustimmen, twitterte der verteidigungspolitische Sprecher der Partei, Fritz Felgentreu, am Dienstagabend. Stattdessen solle die &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber das Thema fortgesetzt werden. Felgentreu, der f&uuml;r eine Bewaffnung der Drohnen pl&auml;diert hatte, erkl&auml;rte, die Entscheidung der Fraktion stelle ihn vor ein Dilemma. Er lege sein Amt als verteidigungspolitischer Sprecher daher nieder. Urspr&uuml;nglich war mit einem Beschluss des Haushaltsausschusses &uuml;ber die Beschaffung der Waffen am Mittwoch gerechnet worden.<br>\nBereits 2018 war entschieden worden, f&uuml;nf Drohnen des Typs Heron TP vom israelischen Hersteller IAI f&uuml;r die Bundeswehr zu mieten. Die Wartung &uuml;bernimmt Airbus. Im Gegensatz zum Vorg&auml;ngermodell Heron 1, das unter anderem in Afghanistan und in Mali im Einsatz ist, kann die Heron TP bewaffnet werden. Die Entscheidung &uuml;ber eine Bewaffnung der Drohnen wurde bereits 2018 wegen Differenzen zwischen Union und SPD aufgeschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.reuters.com\/article\/deutschland-r-stung-drohnen-spd-idDEKBN28P2ER\">Reuters<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch den Hinweis des Tages N&deg;3: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=67811#h03\">&bdquo;Die Drohnenk&ouml;nigin Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) und CDU\/CSU blasen zum Sturm auf die SPD-Linke&ldquo;<\/a> vom 9. Dezember<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Merkel nennt Verschw&ouml;rungsideologien &raquo;Angriff auf unsere ganze Lebensweise&laquo;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zu einem konsequenten Kampf gegen sogenannte Verschw&ouml;rungstheorien in Deutschland aufgerufen. &raquo;Das ist ja im Grunde ein Angriff auf unsere ganze Lebensweise&laquo;, sagte Merkel bei einem Onlinegespr&auml;ch mit Studenten in Berlin.<br>\n&raquo;Seit der Aufkl&auml;rung ist Europa den Weg gegangen, sich auf der Basis von Fakten sozusagen ein Weltbild zu verschaffen. Und wenn ein Weltbild pl&ouml;tzlich losgel&ouml;st oder antifaktisch ist, dann ist das nat&uuml;rlich mit unserer ganzen Art zu leben sehr schwer vereinbar&laquo;, so die Kanzlerin. Bereits in der vergangenen Woche hatte sie in einer emotionalen Rede vor dem Bundestag diejenigen ermahnt, die nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse h&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/angela-merkel-zu-verschwoerungsideologien-angriff-auf-unsere-ganze-lebensweise-a-95cb7814-515f-48e1-8092-9384ecd22e7c\">Spiegel<\/a>\n<p>Dazu: <strong>ZDF Neo-Magazin Royale &ndash; wie man Verschw&ouml;rungstheoretikern etwas entgegensetzt<\/strong><br>\nAm Freitag, den 6. November hatte das &bdquo;ZDF Magazin Royale&ldquo; mit Jan B&ouml;hmermann Premiere &ndash; statt auf ZDFneo belegt der Moderator ab jetzt einen Platz im ZDF-Hauptprogramm. Die erste Sendung widmet sich Verschw&ouml;rungsideologien, schl&auml;gt hierbei aber einen interessanten Weg ein, der sich stark von dem sonstigen Umgang in den b&uuml;rgerlichen Medien unterscheidet&hellip;<br>\n(&hellip;) denn er deckt einfach auf, wie sich die Reichen w&auml;hrend der Pandemie bereichert haben&hellip;<br>\n&bdquo;Die wahre Verschw&ouml;rung ist also: Es gibt gar keine Verschw&ouml;rung. Es braucht gar keine Verschw&ouml;rung, es geht auch so alles zugunsten weniger und f&uuml;r den Rest den Bach runter.&ldquo; schlussfolgert Jan B&ouml;hmermann. Nat&uuml;rlich geht er bei 30 Minuten Sendezeit sowie den Beschr&auml;nkungen, die das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen nun mal immer noch mit sich bringt, nicht noch weiter in die Tiefe. Zum Beispiel dazu, zu sagen, woher der Reichtum dieser wenigen kommt &ndash; n&auml;mlich aus der Arbeit der restlichen Bev&ouml;lkerung. Denn wir sind es, die den Wert schaffen, der sich vom deutschen Kapital angeeignet wird. Trotzdem sehen wir, dass Jan B&ouml;hmermann die Grenzen des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens immer wieder ausreizt und in diesem Fall auch ein Beispiel daf&uuml;r liefert, wie man Verschw&ouml;rungsmythen etwas entgegensetzen kann. In gro&szlig;en Teilen der b&uuml;rgerlichen Medien wird auf antisemitische oder faschistische Verschw&ouml;rungstheoretiker anders eingegangen: entweder man nimmt sie als ernstzunehmende Gespr&auml;chspartner wahr und bietet ihnen somit auch noch eine Plattform, oder man macht sich ganz einfach &uuml;ber sie lustig. Dass jedoch die Verschw&ouml;rungstheoretiker, wie Jan B&ouml;hmermann es benennt, &bdquo;Symptome und Warnzeichen eines gr&ouml;&szlig;eren Problems&ldquo; sind, dass die immer offener zu Tage tretenden Widerspr&uuml;che im System eben bestehen und sich zuspitzen, dar&uuml;ber wird meist geschwiegen. Das sieht man auch, wenn man sich die Reaktionen auf die Sendung anschaut, beispielsweise im Spiegel-Online, wo Christian Bu&szlig; B&ouml;hmermann &bdquo;riskanten Relativismus&ldquo; vorwirft. (Spiegel Online, Welche dunkle Macht ist in Jan B&ouml;hmermann gefahren? 7.11.2020). Das Kapital, das f&uuml;r Armut, Ausbeutung, Krieg und Faschismus verantwortlich ist, als mindestens genau so ein gro&szlig;es Problem wie die Verschw&ouml;rungstheoretiker darzustellen, soll Relativismus sein. Die Priorit&auml;ten scheinen klar gesetzt. Umso wichtiger ist es, die Stimmen, die &uuml;ber diese Verschw&ouml;rungstheorien nicht nur lachen (das ist dann n&auml;mlich Relativierung), sondern ihnen wirklich etwas entgegensetzen, laut werden zu lassen. Denn wenn man ihnen inhaltlich nichts entgegensetzt, st&auml;rkt man am Ende nur die Verschw&ouml;rungstheoretiker selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-zukunft.de\/2020\/12\/11\/zdf-neo-magazin-royale-wie-man-verschwoerungstheoretikern-etwas-entgegensetzt\/\">Arbeit-Zukunft<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Die Sendung finden sie <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/zdf-magazin-royale\/zdf-magazin-royale-vom-6-november-2020-100.html\">hier<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Nachdenkseiten wiesen auch bereits am 9. November auf den oben angesprochenen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66642#h18\">Artikel im Spiegel<\/a> hin.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>US-B&ouml;rse startet Handel von Wasserrechten<\/strong><br>\nNew York. Seit vergangener Woche werden die Rechte an Wasser wie &Ouml;l, Weizen und Soja an der Wall Street in den USA auf dem Futures-Markt gehandelt, basierend auf dem Nasdaq Veles California Water Index (NQH2O). Obwohl der Index aus den Preisen f&uuml;r Wasserrechte auf dem Terminmarkt der f&uuml;nf Gebiete Kaliforniens mit dem h&ouml;chsten Volumen an Transaktionen dieser Art gebildet wird, kann er als Referenz f&uuml;r den Rest der Welt auf den Wasserm&auml;rkten verwendet werden.<br>\nWas dies f&uuml;r Lateinamerika bedeutet, ist noch offen. Dort haben konservative und neoliberale Regierungen zugunsten von Konzernen wie Nestl&eacute; oder Coca-Cola immer wieder versucht, Wasserressourcen zu privatisieren. Die Bev&ouml;lkerung hat jedes Mal mit massiven Protesten reagiert.<br>\nIn Kalifornien, wo die Wasserknappheit zugenommen hat, hat sich der Preis f&uuml;r Wasser nach diesem NQH2O-Indext im letzten Jahr verdoppelt. Vergangene Woche lag er bei 486,53 US-Dollar pro Acre-Fu&szlig;, was etwa 1,4 Millionen Litern entspricht. Die &uuml;berm&auml;&szlig;ige Ausbeutung durch den Prim&auml;rsektor, die Industrie und den privaten Konsum sowie der Klimawandel haben zu einer zunehmenden Verknappung der Ressource Wasser gef&uuml;hrt.<br>\nAuch in anderen Regionen der Welt zeichnet sich ein &auml;hnliches Bild ab. Fast zwei Milliarden Menschen leben in L&auml;ndern mit schlechtem Zugang zu Wasser und zwei Drittel der Welt k&ouml;nnten in den n&auml;chsten vier Jahren mit Wasserknappheit konfrontiert sein&hellip;<br>\nInternationale Experten sehen den Handel von Wasserrechten an der B&ouml;rse kritisch. Pedro Arrojo, Wirtschaftswissenschaftler und UN-Sonderberichterstatter f&uuml;r das Menschenrecht auf Trinkwasser und Sanit&auml;rversorgung, ist strikt gegen diese Finanzierungsmechanismen. &ldquo;Der Austausch von Konzessionen steht in eklatantem Widerspruch zu den Grundlagen, mit denen ein &ouml;ffentliches Gut verwaltet wird. Pl&ouml;tzlich verdient jemand Geld indem er ein Recht verkauft, das der Staat ihm kostenlos gegeben hat&rdquo;, betont er&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/12\/246201\/us-boerse-startet-handel-wasserrechten\">Amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verm&ouml;gen zu besteuern, ist gar nicht so leicht<\/strong><br>\nSollen die Reichen f&uuml;r die Corona-Schulden zahlen? Eine Verm&ouml;gensteuer oder Verm&ouml;gensabgabe ist popul&auml;r. Aber gar nicht so einfach zu verwirklichen.<br>\nWenn es gut l&auml;uft, geht die Corona-Krise nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr ihrem Ende entgegen. Dann muss die n&auml;chste Bundesregierung den Laden wieder aufr&auml;umen und die Staatsfinanzen nach den vielen Hilfsaktionen wieder in Ordnung bringen. Es werde reichen, wenn Deutschland aus seinen Schulden wieder hinausw&auml;chst, hat Finanzminister Olaf Scholz vergangene Woche in der Bundestagsdebatte gesagt &ndash; doch er sagt auch bei praktisch jeder m&ouml;glichen Gelegenheit: Er w&uuml;nscht sich, dass die Verm&ouml;gensteuer wiederkommt.<br>\nNun wei&szlig; eigentlich jeder, dass es dabei vor allem um Symbolik geht. Mit einer Verm&ouml;gensteuer ist der Staatshaushalt nicht zu sanieren. K&ouml;nnte Deutschland zum Beispiel Amazon-Gr&uuml;nder Jeff Bezos enteignen, den reichsten Menschen der Welt, dann w&auml;re das geplante Staatsdefizit f&uuml;rs kommende Jahr immer noch nicht beglichen. Dazu m&uuml;sste der Staat schon die acht reichsten Deutschen komplett enteignen. F&uuml;rs &uuml;bern&auml;chste Jahr w&auml;ren dann die SAP-Gr&uuml;nder dran und die Br&uuml;der Str&uuml;ngmann, die die Entwickler des deutschen Corona-Impfstoffs finanziert haben. Und wie lange das reicht, ist offen.<br>\nWenn man sieht, wie wenig Geld der Staat auf diese Weise holen kann: Kein Wunder, dass es ihm zu teuer war, die H&ouml;he der Verm&ouml;gen so sorgf&auml;ltig zu ermitteln, wie es das Verfassungsgericht gefordert hat, und dass die Verm&ouml;gensteuer dann unter den Tisch fiel.<br>\nEin neuer &Uuml;berblick &uuml;ber Verm&ouml;gensteuern und Verm&ouml;gensabgaben<br>\nAllerdings steht nicht nur Deutschland vor der Frage, wie man Verm&ouml;gen richtig besteuert. Dazu gibt es jetzt einen neuen &Uuml;berblick: Die &Ouml;konomen Florian Scheuer von der Universit&auml;t Z&uuml;rich und Joel Slemrod von der Michigan-Universit&auml;t in Ann Arbor haben internationale Erfahrungen und Untersuchungen verglichen.<br>\nAm Anfang steht die Erkenntnis: Richtige Verm&ouml;gensteuern gibt es nur noch in Norwegen, Spanien und der Schweiz. Die meisten anderen entwickelten Staaten haben ihre Verm&ouml;gensteuern inzwischen abgeschafft. Zwar wird in internationalen Vergleichen oft betont, dass es in anderen L&auml;ndern mehr &bdquo;Steuern aufs Einkommen&ldquo; gebe als in Deutschland. Das allerdings sind h&auml;ufig Grund- oder Immobiliensteuern, teils auch Erbschaftsteuern. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blogs.faz.net\/fazit\/2020\/12\/14\/vermoegensteuer-vermoegensabgabe-vorteile-und-nachteile-11959\/\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Man muss sich schon wundern, dass die Verm&ouml;gensteuer in Deutschland bis 1996 erhoben wurde und damals immerhin etwa 8 Milliarden DM (&uuml;ber 4 Milliarden Euro) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-9209269.html\">einbrachte<\/a>, obwohl das &ldquo;gar nicht so leicht&rdquo; ist, wie uns der FAZ-Schreiber weismachen will. Und dass weder die Enteignung von Jeff Bezos geplant ist noch mit einer Verm&ouml;gensteuer der Bundeshaushalt f&uuml;rs n&auml;chste Jahr finanziert werden soll, ist auch f&uuml;r jeden klar, au&szlig;er f&uuml;r den FAZ-Redakteur, der diese seltsamen Vergleiche bringt. Und dann nat&uuml;rlich die &uuml;blichen &ldquo;Argumente&rdquo;: Reiche k&ouml;nnten vor einer Verm&ouml;gensteuer ins Ausland ausweichen &ndash; das stimmt, aber z. B. die USA verlangen trotzdem von ihren Staatsb&uuml;rgern Steuerzahlungen, egal wo sie leben. Warum k&ouml;nnte Deutschland das nicht auch machen? Und das allerd&uuml;mmste &ldquo;Argument&rdquo; ist die Behauptung, Reiche w&uuml;rden ihr Geld verjubeln und nicht (in Unternehmen und Arbeitspl&auml;tze) investieren: genau das w&uuml;rde aber Arbeitspl&auml;tze (durch gesteigerte Nachfrage) bringen und nicht vernichten. Im Gegenteil, wenn das Geld spekulativ z. B. in Aktien versenkt wird, dann schw&auml;cht das die Nachfrage; und bei aktuell knapp &uuml;ber 0% Zinsen f&uuml;r Unternehmensinvestitionen und einem Anlagenotstand sondergleichen ist Geld gerade das allerletzte, was der Wirtschaft fehlt. Fazit: der &uuml;bliche Haufen Unsinn von der Zeitung, hinter der angeblich &ldquo;immer ein kluger Kopf&rdquo; steckt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bis Ultimo<\/strong><br>\nGeld &ndash; Staat &ndash; Infrastruktur &ndash;, das sind die Schlagw&ouml;rter, die nicht nur diese Ausgabe pr&auml;gen, sondern die in der Corona-Krise auch in einem v&ouml;llig neuen Licht stehen. Und in der Tat, wer die &raquo;Zeit nach Corona&laquo; bem&uuml;hen will, wird &ndash; bis zuletzt &ndash; um diese drei W&ouml;rter nicht herumkommen.<br>\nEinen Anfang hat &ndash; welch Sensation &ndash; Angela Merkel gemacht. Nach neun Monaten des Schweigens hat die Bundeskanzlerin ein einziges Wort zu den wirtschaftlichen Folgen von Corona gesagt &ndash; und schon fragt man aus allen Ecken, was das eine Wort wohl zu bedeuten habe. Nicht bis &raquo;Ultimo&laquo; k&ouml;nne man Kompensationen mit staatlichen Schulden bezahlen, so die deutsche Regierungschefin, die zu Anfang dieses Jahres versprochen hatte, sie wolle ihre Corona-Politik ganz genau erkl&auml;ren.<br>\nDas ist die Art und Weise, wie die politische &raquo;F&uuml;hrung&laquo; in Deutschland seit Jahrzehnten mit offenen Fragen umgeht. Pl&ouml;tzlich war Geld in rauen Mengen vorhanden, wo vorher die &ouml;ffentliche Hand und insbesondere die Gemeinden um jeden Cent gerungen haben, um ihre notwendigsten Investitionsvorhaben umsetzen zu k&ouml;nnen. Aber statt genau das dem B&uuml;rger und W&auml;hler zu erkl&auml;ren, hat man bei jeder Gelegenheit die Besonderheiten der Lage hervorgehoben und klargemacht, dass es unmittelbar nach Corona wieder genau so weitergehen werde wie vorher&hellip;<br>\nWeil Kritik an der EZB in bestimmten Kreisen zum guten Ton geh&ouml;rt, &uuml;berl&auml;sst man das Feld denjenigen, die das Gespenst einer Hyperinflation an die Wand malen.<br>\nEin Blick auf die Realit&auml;t zeigt, wie weit man von dieser Gefahr entfernt ist. Im Gegenteil verfehlt die EZB seit Jahren ihr Inflationsziel von knapp unter 2%. Warum? Ganz einfach: Wenn Unternehmen nicht erwarten, in der Zukunft mehr Gesch&auml;ft zu machen, dann investieren sie auch dann nicht, wenn Kredite g&uuml;nstig sind. Nicht umsonst fordern mehr und mehr Zentralbanker von Lagarde &uuml;ber Draghi bis hin zum japanischen Ex-Kollegen Iwata in aller &Ouml;ffentlichkeit, dass die Fiskalpolitik der Geldpolitik endlich zur Seite schreitet. Hei&szlig;t: Olaf Scholz und seine Amtskollegen sind gefordert, auf das Gaspedal zu treten.<br>\nAuch auf einem anderen Feld ist durch die Covid-19-Krise Bewegung gekommen: Sie f&uuml;hrt vor Augen, dass eine gut funktionierende Infrastruktur des Alltagslebens, wie im Gesundheitswesen, die Basis f&uuml;r eine krisenfestere &raquo;Welt nach Corona&laquo; ist. Wenn also aufs Gaspedal getreten wird, wieso nicht in diesem so wichtigen Bereich?&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/48-2020\/bis-ultimo\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mindestlohn: Das hat er gebracht &ndash; und das muss jetzt passieren<\/strong><br>\nAm 1.1.2015 wurde der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingef&uuml;hrt. Seitdem haben Millionen Menschen von ihm profitiert, s&auml;mtliche Bef&uuml;rchtungen der Gegner &ndash; von massiven Arbeitsplatzverlusten bis zur Bedrohung ganzer Branchen &ndash; haben sich nicht bewahrheitet. Trotzdem f&auml;llt die Bilanz nach fast sechs Jahren durchwachsen aus.<br>\nZum 1. Januar 2015 wurde der allgemeine gesetzliche Mindestlohn in Deutschland eingef&uuml;hrt. Damals lag er bei 8,50 Euro, zum 1.1.2021 steigt er auf 9,50 Euro brutto pro Zeitstunde. Wie gesetzlich vorgeschrieben wird das Mindestlohngesetz im Jahr 2020 evaluiert. Die zentralen Fragen: Was hat der Mindestlohn bislang gebracht? Und wo gibt es Ver&auml;nderungsbedarf? Dazu legt der DGB jetzt ein Papier mit seiner Bewertung und konkreten Vorschl&auml;gen vor.<br>\nErfolg der Gewerkschaften<br>\nDie Einf&uuml;hrung des gesetzlichen Mindestlohns ist ein Erfolg der Gewerkschaften und ein Meilenstein zur Wiederherstellung der Ordnung am Arbeitsmarkt. Sie war n&ouml;tig, um die sinkende Tarifbindung und damit die Abkopplung der untersten Einkommen von der allgemeinen Lohnentwicklung zu stoppen. Stundenl&ouml;hne von 5 Euro und darunter waren vorher keine Seltenheit, und vier Millionen Besch&auml;ftigte hatten mit der Einf&uuml;hrung des Mindestlohns sofort mehr Geld im Portemonnaie &ndash; zum Teil bis zu 20 Prozent.  Vor allem bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Ostdeutschland, geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigten, Personen ohne Berufsausbildung, Besch&auml;ftigten in kleineren Unternehmen sowie Frauen hat der Mindestlohn zu h&ouml;heren Stundenl&ouml;hnen gef&uuml;hrt &ndash; und so auch die Kaufkraft und damit die Wirtschaft positiv beeinflusst.<br>\nIm Gegenzug haben sich alle Bef&uuml;rchtungen der Mindestlohngegner als unbegr&uuml;ndet herausgestellt. Der gesetzliche Mindestlohn hat weder den Wettbewerb in Deutschland behindert noch zu einer Bedrohung einzelner Branchen oder explodierenden Arbeitslosenzahlen gef&uuml;hrt. Inzwischen erf&auml;hrt der Mindestlohn &uuml;ber alle Parteigrenzen hinweg Zustimmung, und in einer aktuellen Umfrage sprechen sich knapp 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine Anhebung auf 12 Euro aus.<br>\nMindestlohn auf 12 Euro erh&ouml;hen<br>\nHier liegt auch ein gro&szlig;es Problem des Mindestlohns &ndash; und der Hauptgrund, warum die Bilanz des DGB nach knapp sechs Jahren nicht nur postiv ausf&auml;llt. Trotz mehrerer Erh&ouml;hungen ist der Mindestlohn nach wie vor nicht auf einem existenzsichernden Niveau. Deshalb fordern der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften die Bundesregierung auf, den Mindestlohn z&uuml;gig auf 12 Euro brutto je Zeitstunde zu erh&ouml;hen und dabei klarzustellen, dass zuk&uuml;nftig keinerlei weitere Entgeltbestandteile auf die Zahlung des Mindestlohns angerechnet werden d&uuml;rfen. Nur so kann der gesetzliche Mindestlohn vor Amut sch&uuml;tzen, auch im Alter&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++08d747dc-3b97-11eb-a30d-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>DGB warnt vor Langzeitsch&auml;den f&uuml;r berufliche Bildung<\/strong><br>\nPressemitteilung<br>\nZur negativen Ausbildungsbilanz, die das Bundesinstitut f&uuml;r Berufsbildung (BIBB) heute f&uuml;r das Jahr 2020 vorgelegt hat, sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin:<br>\n&bdquo;Die Corona-Krise droht Langzeitsch&auml;den auf dem Ausbildungsmarkt zu hinterlassen. Schon im Jahr 2020 ist das Minus mit 11Prozent bei den neuen Ausbildungsvertr&auml;gen st&auml;rker als in der globalen Finanzkrise 2009 (-8,4 Prozent). Alle Vorzeichen zeigen schon jetzt, dass das Ausbildungsjahr 2021 kaum besser wird. Vor allem junge Menschen mit niedrigen oder mittleren Schulabschl&uuml;ssen sowie Jugendliche aus Einwandererfamilien drohen zu den Verlierern der Krise zu werden.<br>\nDas Bundesprogramm &bdquo;Ausbildungspl&auml;tze sichern&ldquo; mit seinen Ausbildungspr&auml;mien mag als Erste Hilfe dienen. Es setzt aber nur an den Krisensymptomen an. Wir brauchen in der Ausbildung strukturelle &Auml;nderungen. N&ouml;tig ist eine Ausbildungsgarantie nach dem Vorbild &Ouml;sterreichs, die den Jugendlichen, die keinen betrieblichen Ausbildungsplatz bekommen, den Einstieg in das erste Ausbildungsjahr in einer au&szlig;erbetrieblichen Ausbildung bietet.  Das ist allemal besser, als die Jugendlichen durch die zahllosen Warteschleifen im &Uuml;bergangsbereich zu schleusen.<br>\nDie Corona-Krise trifft auf einen ohnehin schon angespannten Ausbildungsmarkt. Schon vor Corona blieb gut jeder dritte Jugendliche mit Hauptschulabschluss ohne Ausbildung. Insgesamt hatten bereits vor der Pandemie mehr als 1,3 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren keine abgeschlossene Ausbildung. Das sind 14 Prozent dieser Altersgruppe.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++26afe9d2-3ebf-11eb-a2af-001a4a160123\">DGB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>CoDAG-Bericht Nr. 4<\/strong><br>\n1. Todesf&auml;lle durch COVID-19 &ndash; Adjustiert auf die Einwohnerzahl zeigt sich keine &Uuml;bersterblichkeit<br>\n2. Problematische Entwicklung der Fallzahlen bei den Hochbetagten &ndash; Die bisherigen Ma&szlig;nahmen verfehlen notwendigen Schutz der &Auml;ltesten<br>\n3. Aktuelle Analysen zum Verlauf der Pandemie: Kein deutlicher R&uuml;ckgang nach dem Lockdown. Seit der 3. Oktoberwoche gibt es insgesamt einen stabilen Verlauf (&hellip;)<br>\nAuch in dieser Altersgruppe lag der Beginn eines starken exponentiellen Wachstums der Infektionszahlen in der letzten Septemberwoche. Ab dem 24.10. zeigt sich zwar eine Reduktion des exponentiellen Wachstums, allerdings bleibt es danach bei einem Wachstum der Infektionszahlen mit einer gesch&auml;tzten Verdopplungszeit von ca. 35 Tagen. Dies best&auml;tigt f&uuml;r Bayern die Analysen der Meldezahlen aus Abschnitt 2 des Berichts und bekr&auml;ftigt die Erkenntnis einer problematischen Entwicklung der Pandemie in dieser Hochrisikogruppe. Die November-Ma&szlig;nahmen waren nicht hinreichend geeignet die Entwicklung steigender Fallzahlen in der besonders vulnerablen Gruppe der &Auml;ltesten zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.covid19.statistik.uni-muenchen.de\/pdfs\/bericht-4.pdf?fbclid=IwAR2TPEmSzejMO5IrkBp-gmKSm_l9WmkQobrbeMRbbvpsijHdZq_RF0H9sb8\">LMU M&uuml;nchen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Studien sind eine echte Klatsche f&uuml;r die Bundesregierung und die bayerische Landesregierung, zeigen sie doch in aller Deutlichkeit, dass die Ma&szlig;nahmen bei hohen Kollateralsch&auml;den das eigentlich wichtige Ziel, die Risikogruppen zu sch&uuml;tzen, verfehlt hat. Im Gegenteil &ndash; gerade in der Gruppe der Hochbetagten steigen die Infektionen rapide und mit ihnen die Todeszahlen. Dennoch bleibt die Gesamtsterblichkeit statistisch im langj&auml;hrigen Schnitt. Doch solche belastbaren Zahlen interessieren ja weder die Medien noch die Politik. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Panik, dann Panik und nochmals Panik! Jetzt endlich der harte &rsquo;Lockdown&rsquo;<\/strong><br>\nVon Dr. Nikolaus G&ouml;tz<br>\nDie deutsche Kanzlerin Frau Merkel (CDU) will den harten &rsquo;Lockdown&rsquo; ebenso wie die Mehrzahl aller deutschen Ministerpr&auml;sidenten, wof&uuml;r Winfried Kretschmann aus Baden-W&uuml;rttemberg das gr&uuml;nste aller Beispiele ist. Und auch politisch bisher eher &rsquo;links&rsquo; einzuordnende Gruppierungen fordern den &rsquo;Lockdown&rsquo; im Zusammenhang mit den Corona-Infektionen offensiv! Dieser unreflektierte &rsquo;Call of Duty&rsquo;, dieses Bei-pflichten von sogenannten LINKEN erstaunt, da sie es waren, die um die Gefahren des staatlichen Notstandes Bescheid wussten und darunter, wie der Blick in die deutsche Geschichte zeigt, zu leiden hatten, ebenso wie die geschichtsvergessene Sozialdemokratie! Furchtbar, denn nur mit ihrer Hilfe war es gerade im Jahr 2020 m&ouml;glich, ein Reiseverbot, ein Kontakt- und Versammlungsverbot durchzusetzen ebenso wie das Aussetzen des Rechtes auf Bildung, Kunst und Religion. Zum Erstaunen der &Ouml;ffentlichkeit sind es jetzt die bisherigen &rsquo;Rechten&rsquo;, die im Bundestag sich f&uuml;r die sogenannten Grundrechte lautstark einsetzen: &bdquo;Grundrechte hei&szlig;en Grundrechte, weil sie die Grundlagen unseres Lebens bilden. Grundrechte sind gerade f&uuml;r die Notzeiten da. Wenn sie in Krisen und Notzeiten weggeschoben werden, dann sind sie nichts wert, dann kann man sie vergessen!&ldquo; Was ist passiert in den K&ouml;pfen der politisch Denkenden, dass ein solches &rsquo;Renversement des Alliances&rsquo;(fr.: Umkehr der Allianzen; 5), ein solch fundamentaler Umschwung pl&ouml;tzlich in den parteipolitischen Positionen m&ouml;glich war. Ein &rsquo;simpler&rsquo; Virus hat die Menschen angesteckt und ver&auml;ndert nun nicht nur das gesellschaftliche Zusammenleben, sondern er hat auch die bisher geltenden klassischen politischen Vorstellungen von &rsquo;rechts&rsquo; und &rsquo;links&rsquo; durcheinander gewirbelt.<br>\n&bdquo;Willst Du etwa, dass die Oma stirbt?&ldquo;, lautete das diffamierende Argument in einer &rsquo;Sachdiskussion&rsquo; &uuml;ber den Coronavirus&hellip;<br>\n(&hellip;) Statt Kritik an den die Gesellschaft spaltenden, zudem autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen zu formulieren oder an der undifferenzierten Berichterstattung der Medien konzentriert sich der Blick vieler politische Engagierten auf die zunehmenden &rsquo;Hygienedemonstrationen&rsquo; und fokussiert sich im Begriff: &bdquo;Coronaleugner&ldquo;! Es ist schon schwer zu glauben, dass die Akzeptanz oder die Ablehnung einer &rsquo;Krankheit&rsquo; eine ideologisch-politische Standortbestimmung erlaubt!&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/scharf-links.de\/41.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=76036&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=ddff2d5f5b\">scharf links<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&bdquo;Das Infektionsgeschehen schwappt nun wie eine Flut in die Altersheime&ldquo;<\/strong><br>\nDie Situation in vielen Altersheimen ist dramatisch. Der Mediziner Matthias Schrappe fordert einen Strategiewechsel von der Bundesregierung. Die Kapazit&auml;ten der Beh&ouml;rden m&uuml;ssten anders eingesetzt werden. Im Lockdown sieht er vor allem einen &bdquo;verzweifelten Versuch&ldquo;&hellip;<br>\nWELT: Was halten Sie vom neuen Lockdown?<br>\nSchrappe: Der Lockdown ist die Konsequenz einer weit unterhalb der optimalen L&ouml;sung liegenden Politik. Die Politik verzichtet auf den Rat von Experten, die erfahren sind in der Infektionssteuerung, und h&ouml;rt lieber auf den Rat von Wissenschaftlern, die die Pandemie vor allem aus der Distanz der Molekulargenetik betrachten, und vernachl&auml;ssigt den Schutzauftrag f&uuml;r die Risikogruppen. Das Ergebnis ist, dass das Infektionsgeschehen wie eine Flut nun in die Altersheime schwappt.<br>\nDer Lockdown ist der verzweifelte Versuch, durch eine Erh&ouml;hung des Drucks der Sache Herr zu werden &ndash; aber er wird keine gro&szlig;e Wirkung entfalten. Wenn die Bundesregierung die Strategie nicht &auml;ndert, wird das nach dem 10. Januar so weitergehen. Man kann der Sache nicht mehr Herr werden, auch nicht, wenn man 50.000 neue Leute einstellen w&uuml;rde, um Kontakte nachzuverfolgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp.welt.de\/politik\/deutschland\/article222586196\/Corona-in-Altenheimen-Das-Infektionsgeschehen-schwappt-nun-wie-eine-Flut-in-die-Altersheime.html\">Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Westen zuerst<\/strong><br>\nMenschenrechtsorganisationen kritisieren westliche Blockade der Versorgung &auml;rmerer L&auml;nder mit Covid-19-Impfstoffen.<br>\nBerlin (Eigener Bericht) &ndash; Deutschland und die EU sollen Ma&szlig;nahmen zur Versorgung &auml;rmerer L&auml;nder mit Covid-19-Medikamenten und -Impfstoffen nicht mehr weiter verhindern. Dies fordern Menschenrechtsorganisationen vor der heute beginnenden Tagung des Allgemeinen Rats der Welthandelsorganisation WTO. Ursache f&uuml;r die Forderung ist, dass die reichen westlichen Staaten den Vorschlag Indiens und S&uuml;dafrikas blockieren, die geistigen Eigentumsrechte auf Covid-19-Impfstoffe w&auml;hrend der Dauer der Pandemie auszusetzen. Beschl&ouml;sse die WTO das, dann k&ouml;nnten &auml;rmere L&auml;nder eigenst&auml;ndig die Vakzine produzieren, die sie dringend ben&ouml;tigen, die aber knapp sind: Der transatlantische Westen, darunter die Bundesrepublik, hat sich bereits vorab 85 Prozent der Produktion reserviert &ndash; viel mehr, als er f&uuml;r seine eigene Bev&ouml;lkerung braucht. Beinahe leer gehen dagegen bisher die Entwicklungsl&auml;nder aus. Freilich erhalten sie, anders als fr&uuml;her, diesmal Impfstoffe aus Russland und China. In Berlin hei&szlig;t es mit Blick auf die politischen Folgen, man solle wenigstens etwas von den eigenen &uuml;berz&auml;hligen Impfdosen abgeben und dies dann &ldquo;gut kommunizieren&rdquo;.<br>\n85 Prozent f&uuml;r die Reichen<br>\nDie Notwendigkeit, &auml;rmeren L&auml;ndern mit speziellen Ma&szlig;nahmen den dringend ben&ouml;tigten Zugriff auf Medikamente und vor allem auf Impfstoffe gegen das Covid-19-Virus zu verschaffen, ergibt sich daraus, dass sich die reichen L&auml;nder den Gro&szlig;teil der Produktion selbst gesichert haben. Laut einer Analyse von Citi Research sind inzwischen 85 Prozent der bereits bestellten Impfstoffe f&uuml;r wohlhabende Staaten reserviert&hellip;<br>\nUnterst&uuml;tzung aus Russland und China<br>\nW&auml;hrend die westlichen Staaten blockieren, haben Russland und vor allem China begonnen, in puncto Impfstoffe mit L&auml;ndern jenseits der transatlantischen Welt zu kooperieren&hellip;<br>\nNichts tun, &ldquo;gut kommunizieren&rdquo;<br>\nDie Lieferung und die Lizenzproduktion russischer und chinesischer Vakzine f&auml;llt umso mehr ins Gewicht, als die internationale Plattform Covax, die Impfstoffe erwerben und sie an &auml;rmere L&auml;nder verteilen sollte, faktisch vor dem Scheitern steht&hellip;<br>\nRhetorik und Praxis<br>\nW&auml;hrend Berlin nach Optionen sucht, die sich abzeichnende Verschiebung politischer Loyalit&auml;ten weg vom Westen hin zu Russland und China zu stoppen, &uuml;ben Menschenrechtsorganisationen scharfe Kritik &ndash; wegen der Blockade der Aussetzung der geistigen Eigentumsrechte bei Covid-19-Impfstoffen durch die WTO&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8472\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsches Impf-Debakel<\/strong><br>\n[&hellip;] Das geht dem Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Instituts f&uuml;r Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Paul Welfens, noch zu &bdquo;langsam&ldquo;. Seiner Meinung nach m&uuml;sse man eine &bdquo;Turbo-Impfung innerhalb von 90 Tagen&ldquo; veranlassen: &bdquo;Insgesamt wird die deutsche Impf-Tr&ouml;delei rund 15.000 Menschenleben kosten&ldquo;, spekulierte der &Ouml;konom.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/welt\/coronavirus-impfstoff-deutschland-spahn-merkel-bundesregierung-tote-impfung-90132032.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Auch die BILD brachte dieses professorale Zitat auf ihrer Titelseite. Die Aussage ist jedoch haneb&uuml;chen, unterstellt sie doch implizit, dass alle Angeh&ouml;rigen der Hochrisikogruppen im Falle einer sofortigen Zulassung auch sofort geimpft werden. Das ist jedoch nicht nur logistisch unm&ouml;glich, es stehen zur Zeit auch gar nicht so viele Impfdosen zur Verf&uuml;gung. Verbuchen wir das also lieber unter substanzlose Panikmache. <\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68014\">Das Impfdilemma<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bald neuste Atombomben in Italien<\/strong><br>\nChristian M&uuml;ller \/ 15. Dez 2020 &ndash; Die Tests der neusten US-Atombomben verlaufen positiv. In Italien werden die Milit&auml;rbasen darauf vorbereitet.<br>\nDie &laquo;Sandia National Laboratories&raquo;, die in den USA f&uuml;r die Entwicklung neuer Atombomben im Einsatz sind, haben Ende November ein Video ver&ouml;ffentlicht, in dem der Abwurf einer k&uuml;nftigen GPS-gesteuerten Atombombe aus einem mit &Uuml;berschall-Geschwindigkeit fliegenden Kampfjet des Typs F-35A Lightning II gezeigt wird. Der Test erfolgte in der W&uuml;ste in Nevada und noch ohne Nuklear-Sprengkopf<br>\nDer italienische Politikwissenschafter und Journalist Manlio Dinucci schreibt dazu in der Zeitschrift &laquo;Il Manifesto&raquo;:<br>\n&laquo;Die Bombe f&auml;llt nicht einfach senkrecht, sondern gleitet scheinbar zuf&auml;llig dahin, bis im Heckteil Raketen gez&uuml;ndet werden, die ihr eine Drehbewegung verleihen und die neue Atombombe B61-12 (ferngesteuert von einem Satellitensystem) auf das Ziel zufliegt, das 42 Sekunden nach dem Abschuss auch tats&auml;chlich getroffen wird&hellip;<br>\nDas Programm des Pentagons sieht den Bau von etwa 500 B61-12 vor, mit gesch&auml;tzten Kosten von etwa 10 Milliarden Dollar (jede Bombe kostet also doppelt so viel, wie wenn sie vollst&auml;ndig in Gold gebaut w&uuml;rde) &hellip;<br>\nNicht bekannt ist, wie viele B61-12 von den USA in Italien, Deutschland, Belgien und den Niederlanden deponiert werden, um die dortigen bisherigen B61 zu ersetzen, deren Anzahl bisher geheim ist.<br>\nSatellitenfotos zeigen, dass auf den US-Air-Bases Aviano (rund 100 km n&ouml;rdlich von Venedig) und Ghedi (rund 100 km &ouml;stlich von Milano) Bauarbeiten im Gange sind, um die Ankunft der neuen Atombomben zu erm&ouml;glichen, mit denen die F-35A der US-Luftwaffe und, unter amerikanischem Kommando, die der italienischen Luftwaffe bewaffnet sein werden&hellip;<br>\nItalien wird noch mehr als bisher gegen den Atomwaffensperrvertrag versto&szlig;en, dem es 1975 beigetreten ist und in dem es sich verpflichtet hat, &lsaquo;von niemandem Atomwaffen anzunehmen noch Atomwaffen direkt oder indirekt selber zu halten oder einzusetzen&rsaquo;.<br>\nItalien wird ferner den j&uuml;ngsten UN-Vertrag &uuml;ber die Abschaffung von Kernwaffen ablehnen, in dem es hei&szlig;t: &lsaquo;Jeder Vertragsstaat mit Kernwaffen auf seinem Territorium, die sich im Besitz oder unter der Kontrolle eines anderen Staates befinden, muss die unverz&uuml;gliche Beseitigung dieser Waffen sicherstellen&rsaquo;&raquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Gesteuerte-Atombomben-Test-Italien\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amerikas kranke Priorit&auml;ten<\/strong><br>\nDer US-Kongress dr&uuml;ckt diese Woche einen weiteren rekordverd&auml;chtigen Milit&auml;rhaushalt durch, w&auml;hrend zig Millionen Amerikaner in den Abgrund des weihnachtlichen Elends aus Armut und Krankheit starren. Die verdrehten Priorit&auml;ten von Washingtons Politikern zeigen, dass das amerikanische politische System unfassbar krank ist.<br>\nOhne Probleme stimmte das von den Demokraten kontrollierte Repr&auml;sentantenhaus f&uuml;r Milit&auml;rausgaben in H&ouml;he von 740 Milliarden Dollar f&uuml;r das kommende Jahr&hellip;<br>\nInzwischen wird mehr als die H&auml;lfte der 330 Millionen Einwohner des Landes von Entbehrungen heimgesucht, die durch die Coronavirus-Pandemie noch versch&auml;rft wurden. Dutzende Millionen haben ihre Arbeit verloren, und noch einmal so vielen droht die Zwangsr&auml;umung ihrer H&auml;user aufgrund unbezahlter Schulden.<br>\nKrankenh&auml;user in allen Bundesstaaten k&auml;mpfen damit, die steigende Zahl von Menschen, die an dem Covid-19-Virus erkrankt sind, zu bew&auml;ltigen, w&auml;hrend die Zahl der Todesopfer in den USA auf 300.000 zusteuert, seit die Pandemie vor fast neun Monaten ausgebrochen ist. Die USA haben bei weitem die meisten Todesf&auml;lle durch die Krankheit in der Welt, doch ihre B&uuml;rger werden ohne angemessene soziale und medizinische Versorgung im Stich gelassen&hellip;<br>\nEine einfache L&ouml;sung w&auml;re, wenn das US-Milit&auml;rbudget umgelenkt w&uuml;rde, um soziale Bed&uuml;rfnisse und die aufkeimende Not der B&uuml;rger, die mit Armut und Krankheit k&auml;mpfen, zu erf&uuml;llen&hellip;<br>\nDie amerikanische politische Klasse wird von Milliard&auml;ren gekauft und bezahlt, die endlose Kriege wollen, um den milit&auml;risch-industriellen Komplex zu f&uuml;ttern und endlose Steuerprivilegien, um ihre uners&auml;ttliche und irrationale Reichtumsanh&auml;ufung zu f&uuml;ttern. Das politische System ist von den Bed&uuml;rfnissen der gro&szlig;en Mehrheit abgekoppelt, die in Armut, Krankheit und Entbehrungen zugrunde gehen muss.<br>\nAmerika ist die Antithese der &ldquo;Demokratie&rdquo;, trotz aller gegenteiligen Gehirnw&auml;sche, die tugendhaften &ldquo;Exzeptionalismus&rdquo; und &ldquo;Gr&ouml;&szlig;e&rdquo; verk&uuml;ndet. Es ist eine faulige Plutokratie, gef&uuml;hrt von und f&uuml;r die obsz&ouml;n Reichen und ihre politischen Lakaien in Washington, von denen viele selbst Plutokraten sind&hellip;<br>\n(&hellip;) Wenn ein Gebilde so absolut korrupt ist, wird es zwangsl&auml;ufig nach au&szlig;en hin moribund. Das Elend des amerikanischen Volkes spiegelt sich wider im Tod und Leiden so vieler anderer auf der ganzen Welt durch die US-Kriege, von Afghanistan bis Jemen und dar&uuml;ber hinaus. Kranke Priorit&auml;ten produzieren mehr Krankheit und Tod. Der Beweis starrt uns ins Gesicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2020_12_13_amerikaskranke.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundeshaushalt: Deutlich mehr Geld f&uuml;r Polizei und Geheimdienste<\/strong><br>\nDer Bundestag hat am Freitag den Bundeshalt f&uuml;r 2021 beschlossen, der ein Volumen von 498,6 Milliarden Euro bei einer Neuverschuldung von fast 180 Milliarden Euro umfasst. Einen starken Aufwuchs sieht das Paket unter anderem f&uuml;r den Etat des Bundesinnenministeriums (BMI) vor, der sich bei einem Plus von 3,4 Milliarden gegen&uuml;ber 2020 im kommenden Jahr auf rund 18,46 Milliarden Euro belaufen wird.<br>\nF&uuml;r den Bereich der inneren Sicherheit sieht der neue BMI-Haushalt rund 2000 neue Stellen vor. &ldquo;Damit schlie&szlig;en wir das im Koalitionsvertrag beschlossene Programm von zus&auml;tzlich 7500 Stellen f&uuml;r die Sicherheitsbeh&ouml;rden ab&rdquo;, freut sich Bundesinnenminister Horst Seehofer &uuml;ber das Rekordniveau. F&uuml;r den Sicherheitsbereich sehe der Etat 2021 ein Volumen von fast 7,5 Milliarden Euro vor. Im Vergleich zum laufenden Haushalt seien dies &uuml;ber eine Milliarde Euro mehr.<br>\nDie zus&auml;tzlichen Mittel stammen vor allem aus dem Corona-Konjunkturpaket der Koalition. Schwarz-Rot hob die genehmigten Gelder so gegen&uuml;ber dem Regierungsentwurf f&uuml;r den Etat noch einmal an. &ldquo;Wir haben damit die einmalige Chance, Ausr&uuml;stung und Unterbringung unserer Sicherheitsbeh&ouml;rden zu modernisieren und die IT-Ausstattung zu verbessern&rdquo;, erkl&auml;rte Seehofer. Dazu geh&ouml;ren f&uuml;r den CSU-Politiker &ldquo;viele kleinere Einzelma&szlig;nahmen, aber auch Megaprojekte&rdquo; wie die Modernisierung der Hubschrauberflotte der Bundespolizei.<br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) bekommt n&auml;chstes Jahr erstmals &uuml;ber eine Milliarde Euro. Im Jahr der Enth&uuml;llungen des NSA-Whistleblowers 2013 betrug der &ldquo;Zuschuss&rdquo; f&uuml;r den Auslandsgeheimdienst mit gut 500 Millionen Euro noch in etwa die H&auml;lfte. Er ist allerdings dem Bundeskanzleramt unterstellt, sodass diese Ausgaben nicht im BMI-Etat verzeichnet sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bundeshaushalt-Deutlich-mehr-Geld-fuer-Polizei-und-Geheimdienste-4988155.html?wt_mc=nl.red.ho.ho-nl-daily.2020-12-14.link.link\">heise online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Staatsterrorismus&rdquo;<\/strong><br>\nAlexei Nawalny ver&ouml;ffentlicht Fotos von M&auml;nnern, die ihn vergiftet haben sollen<br>\nAlexei Nawalny zeigte die Fotos jener M&auml;nner, von denen er glaubt, dass sie ihn im August vergiftet haben. Mindestens acht Geheimdienstagenten sollen den Anschlag ver&uuml;bt haben. Die mutma&szlig;lichen Beteiligten wurden nach angeblicher Auswertung von Handy- und Flugdaten identifiziert.<br>\n&ldquo;Ich wei&szlig;, wer mich t&ouml;ten wollte. Ich wei&szlig;, wo sie leben. Ich wei&szlig;, wo sie arbeiten&rdquo;, schrieb der russische Oppositionspolitiker am Montag in seinem Blog. Er f&uuml;gte hinzu: &ldquo;Ich kenne ihre richtigen Namen. Ich kenne ihre falschen Namen. Ich habe Fotos von ihnen.&rdquo; Laut Nawalny folgten ihm drei der acht M&auml;nner, Alexei Alexandrow, Iwan Osipow und Wladimir Panjaew, nach Tomsk, wo er angeblich mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet wurde. Nawalny zufolge handele es sich um Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB), die offenbar eine Ausbildung in Chemie oder Medizin haben.<br>\nAn der gemeinsamen Recherche nahmen das Nachrichtenmagazin Der Spiegel, die Plattformen Bellingcat und The Insider sowie der US-Nachrichtensender CNN teil&hellip;<br>\n&ldquo;Eine ganze Abteilung des FSB unter der Leitung hochrangiger Beamter f&uuml;hrt seit zwei Jahren eine Operation durch. W&auml;hrend dieser Zeit versuchten sie mehrmals, mich und meine Familienmitglieder zu t&ouml;ten, indem sie sich chemische Waffen von einem geheimen staatlichen Labor beschafften.&rdquo;<br>\nNawalny beschuldigte den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin pers&ouml;nlich, seine Vergiftung angeordnet zu haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/russland\/110563-staatsterrorismus-alexei-nawalny-veroffentlicht-fotos\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Come on, Mr. Nawalny. Eine ganze Abteilung des russischen Geheimdienstes soll zwei Jahre lang erfolglos versucht haben, einen Politclown wie Nawalny ins Jenseits zu bef&ouml;rdern. Aber Nawalny, der Fuchs, ist ihnen auf die Schliche gekommen. Und wer hat ihm dabei geholfen? Nun, CNN, Bellingcat, the Insider und das ehemalige Nachrichtenmagazin der &bdquo;Spiegel&ldquo;. Name b&uuml;rgt f&uuml;r Qualit&auml;t&hellip; wenigstens dann, wenn es darum geht, Geschichten zu erfinden, um Russland zu diffamieren. Und worauf st&uuml;tzen sich ihre Beweise? Auf Passagierlisten russischer Linienfl&uuml;ge, die sie sich auf dem Schwarzmarkt gekauft haben. Und was es nicht alles gibt, sogar einen Schwarzmarkt f&uuml;r Passagierlisten russischer Linienfl&uuml;ge.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Coronakrise in Krankenh&auml;usern &ndash; Infizierte pflegen Infizierte<\/strong><br>\nImmer mehr &Auml;rzt*innen und Pflegekr&auml;fte stecken sich mit dem Coronavirus an. Doch die Personalnot ist so gro&szlig;, dass einige trotzdem weiterarbeiten.<br>\nDie Zahl der Coronapatient*in&shy;nen auf Intensivstationen steigt, gleichzeitig infiziert sich immer mehr Krankenhauspersonal mit dem Virus oder muss in Quarant&auml;ne. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) haben sich seit Pandemiebeginn mehr als 34.760 Angestellte angesteckt, die in Kliniken oder Praxen arbeiten. Allein in der letzten Woche sind 3.500 Infizierte hinzugekommen. Mancherorts ist die Lage so prek&auml;r, dass Kontaktpersonen und sogar infizierte Pflegekr&auml;fte und &Auml;rzt*innen weiterarbeiten. Das zeigt eine Recherche der taz.<br>\nSo gut wie jedes der &uuml;ber 60 Krankenh&auml;user, die die taz kontaktiert hat, klagt &uuml;ber extremen Personalmangel: Die Main-Kinzig-Kliniken in Hessen etwa sprechen von einer &bdquo;Notlage, wie wir sie bisher noch nicht zu bew&auml;ltigen hatten&ldquo;, das Klinikum Ludwigshafen behandelt wegen Engp&auml;ssen ausschlie&szlig;lich Covid-19-Patient*innen und Notf&auml;lle, in der Uniklinik Bochum ist die Versorgung der Intensivpatienten nur noch unter &bdquo;schwierigen Bedingungen&ldquo; sichergestellt.<br>\nIm Klinikum Niederlausitz in Senftenberg (Brandenburg) ist die Personalnot so gro&szlig;, dass derzeit zwei positiv getestete Mit&shy;arbeiter*innen im Einsatz sind. Sie versorgten ausschlie&szlig;lich Covid-19-Patient*innen, seien symptomfrei und h&auml;tten sich freiwillig dazu bereit erkl&auml;rt, schreibt eine Sprecherin auf Anfrage. &bdquo;Wir sind den Schritt gegangen, um die Versorgung aufrechtzuerhalten&ldquo;, sagt sie.<br>\nWie gravierend der Personalmangel in dem Krankenhaus ist, verdeutlicht ein Aufruf auf dessen Internetseite: &bdquo;Wer helfen will, im Idealfall medizinische Vorerfahrung hat, gesundheitlich dazu in der Lage ist und sich unter allen zur Verf&uuml;gung stehenden Schutzma&szlig;nahmen und unter Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal einen Einsatz in unserem Krankenhaus vorstellen kann, den bitten wir, sich (&hellip;) bei uns zu melden.&ldquo; [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Coronakrise-in-Krankenhaeusern\/!5737566\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich wei&szlig;, was hier helfen w&uuml;rde: wenn die B&uuml;rger jeden Tag abends auf dem Balkon gemeinsam klatschen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68031","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68031"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68031\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68033,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68031\/revisions\/68033"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}