{"id":68078,"date":"2020-12-17T08:56:12","date_gmt":"2020-12-17T07:56:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078"},"modified":"2020-12-17T08:56:12","modified_gmt":"2020-12-17T07:56:12","slug":"hinweise-des-tages-3764","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h01\">Lobbyist f&uuml;r Wirecard: Die R&uuml;ckkehr des Dr. Guttenberg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h02\">Brandbrief an Bundesgesundheitsminister: Parit&auml;tischer fordert personelle Sofortma&szlig;nahmen f&uuml;r Pflegeheime und -dienste in der Corona-Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h03\">Planlos in die Notbetreuung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h04\">Warum gelingt der Schutz vor Corona in Pflegeheimen nicht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h05\">Mediziner soll von Triage gesprochen haben &ndash; Klinikum in Zittau &auml;u&szlig;ert sich zu Berichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h06\">Hilfen-Wirrwarr im neuen Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h07\">Stundenlohn: SPD simuliert Herz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h08\">&ldquo;Ein Weckruf f&uuml;r Europa&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h09\">Drohnenkrieg ersch&uuml;ttert die SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h10\">BND-Reform: Bundesregierung stimmt f&uuml;r neue Regeln zur Massen&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h11\">Kohlebergbau: Umsiedlung von f&uuml;nf D&ouml;rfern &ndash; Ministerium hielt brisantes Gutachten unter Verschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h12\">Erneuerbare Energien: Gesetzesnovelle der GroKo sieht Milliardenamnestie f&uuml;r Konzerne vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h13\">Geschichte weitergesponnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h14\">Corona-Demonstrationen: Die verpasste Gelegenheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lobbyist f&uuml;r Wirecard: Die R&uuml;ckkehr des Dr. Guttenberg<\/strong><br>\nFast zehn Jahre nach seinem R&uuml;cktritt hat Ex-Verteidigungsminister Guttenberg wieder einen offiziellen Auftritt in Berlin: als Zeuge vor dem Wirecard-Untersuchungsausschuss. Er soll erkl&auml;ren, wie er die Kanzlerin dazu brachte, sich in China f&uuml;r den Pleite-Konzern stark zu machen.<br>\nMan kann sicher von Karl-Theodor zu Guttenberg behaupten, dass er mit allem, was er tut, stets hoch hinaus m&ouml;chte. Seine Firma benannte er trotzdem nach einem lediglich 521 Meter hohen H&uuml;gel in seiner oberfr&auml;nkischen Heimat, dem Spitzberg. Ungeachtet dessen versucht die Webseite von &ldquo;Spitzberg Partners&rdquo; den Eindruck zu vermitteln, das Unternehmen mische international ganz oben mit. Angegeben werden als Standorte New York, Washington D.C., Toronto, Berlin und Zagreb &ndash; wenn auch ohne konkrete Adressen oder eine Verlinkung zu den Filialen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Die-Rueckkehr-des-Dr-Guttenberg-article22240642.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: Markus Braun Ex-Wirecard-Chef mauert weiter<\/strong><br>\nIm Wirecard-Ausschuss schwieg Markus Braun zu fast allen Fragen nach seiner Verantwortung f&uuml;r den Bilanzskandal. Dabei will der Ex-Chef nach SPIEGEL-Informationen bleiben. Die Opposition warnt vor &raquo;sch&auml;biger Ganovenehre&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wirecard-skandal-ex-wirecard-chef-markus-braun-mauert-weiter-a-318aac31-f8a2-4632-a790-4d1cbc1c9b36\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Diskussion um Staatsauftr&auml;ge: Schont Berlin &ldquo;die Wirecard-Versager&rdquo;?<\/strong><br>\nWeil die Beratungs- und Pr&uuml;ffirma EY nicht vor dem Untersuchungsausschuss zum Wirecard-Skandal aussagen wollte, war ihr aus der Union der Entzug staatlicher Auftr&auml;ge angedroht worden. Doch die Bundesregierung sieht es anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Schont-Berlin-die-Wirecard-Versager--article22239268.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Fragen an die Bundeskanzlerin zum #Wirecard-Skandal<\/strong><br>\nWarum lobbyierte die Kanzlerin beim m&auml;chtigsten Mann Chinas f&uuml;r #Wirecard &ndash; trotz der Warnungen ihrer eigenen Beamten? Warum ist es ihr egal, was &ouml;sterreichische Geheimdienste in Deutschland mit Herrn Marsalek treiben? &ndash; Meine Fragen an die Bundeskanzlerin zum #Wirecard-Skandal<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=s4A-bBTUHwE\">Fabio De Masi via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Brandbrief an Bundesgesundheitsminister: Parit&auml;tischer fordert personelle Sofortma&szlig;nahmen f&uuml;r Pflegeheime und -dienste in der Corona-Pandemie<\/strong><br>\nIn einem Brandbrief an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband externe personelle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Pflegeheime und Pflegedienste in der Corona-Pandemie. In der aktuellen Ausnahmesituation sei eine &ldquo;nationale Kraftanstrengung&rdquo; n&ouml;tig. Die neu beschlossene verpflichtende Testung mehrmals pro Woche f&uuml;r Pflegepersonal sei nur verl&auml;sslich umzusetzen, wenn externes Personal, wie beispielsweise Mitarbeitende des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) oder Bundeswehrangeh&ouml;rige herangezogen werden, mahnt der Verband.<br>\nDer Parit&auml;tische begr&uuml;&szlig;t die Verpflichtung und Klarstellung zur Testung in Alten- und Pflegeeinrichtungen vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens als absolut nachvollziehbar, mahnt jedoch die Einrichtungen und Dienste in dieser schwierigen Lage nicht alleine zu lassen. &ldquo;Jeder f&uuml;nfte in Pflegeheimen an COVID-19 Erkrankte stirbt. Die Lage ist also dramatisch. Pflegende arbeiten nach &uuml;ber neun Monaten Pandemie am Limit. Sie k&ouml;nnen die anstehenden Aufgaben bei den Testungen vielerorts nicht mehr alleine bew&auml;ltigen. Wenn der Infektionsschutz der vulnerablen Gruppen in Pflegeeinrichtungen und -diensten durch Tests als eines der obersten Ziele weiter gest&auml;rkt werden soll, geht dies nur mit Hilfe von Au&szlig;en. Dies gilt umso mehr in der anstehenden Weihnachtszeit, wenn wir beispielsweise mit mehr Tests von Besucher*innen etwas mehr Sicherheit geben wollen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben von Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands, unter dessen Dach rund 2000 Pflegeeinrichtungen und Dienste organisiert sind. &ldquo;Angesichts der dramatischen Situation appellieren wir an Sie Herr Bundesminister, Pflegebed&uuml;rftige und die sie versorgenden und pflegenden Dienste und Heime nicht alleine zu lassen, sondern bitten Sie nachdr&uuml;cklich darum, sich mit aller Kraft f&uuml;r tatkr&auml;ftige Unterst&uuml;tzung der Einrichtungen und Dienste einzusetzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/fachinfo\/brandbrief-an-bundesgesundheitsminister-paritaetischer-fordert-personelle-sofortmassnahmen-fuer-pflege\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Planlos in die Notbetreuung<\/strong><br>\nDie einen Kitas schlie&szlig;en, die anderen bleiben auf &ndash; wer soll das noch verstehen? F&uuml;r Eltern von kleinen Kindern bricht nun wieder eine Zeit der Unsicherheit an. Und die Erzieher bef&uuml;rchten neue Konflikte um die begehrten Pl&auml;tze. [&hellip;]<br>\nZwar werden Kitas nicht in allen Bundesl&auml;ndern schlie&szlig;en, und dort, wo sie schlie&szlig;en, sind die Notbetreuungsm&ouml;glichkeiten einigerma&szlig;en gro&szlig;z&uuml;gig, da nicht nur Arbeitnehmer mit Systemrelevanz und Alleinerziehende diese Hilfe in Anspruch nehmen k&ouml;nnen. Doch &uuml;ber allem h&auml;ngt das Damoklesschwert, dass der Lockdown noch viel l&auml;nger dauern k&ouml;nnte als vorerst angek&uuml;ndigt. F&uuml;r einzelne Eltern w&auml;re eine wochenlange Schlie&szlig;ung von Schulen und Kitas &uuml;ber Wochen kaum mehr zu stemmen. Die nervliche Anspannung ist hoch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-lockdown-kita-1.5148717\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum gelingt der Schutz vor Corona in Pflegeheimen nicht?<\/strong><br>\nAlte und Kranke sollen besonders gut vor dem Coronavirus gesch&uuml;tzt werden. Tats&auml;chlich aber steigen die Zahlen der Infizierten stark. Helfer sind &uuml;berfordert.<br>\nSchon seit Monaten geh&ouml;rt zum Konzept von Bundesregierung und Bundesl&auml;ndern der besondere Schutz der sogenannten vulnerablen Gruppen, also alter Menschen, Pflegebed&uuml;rftiger und Vorerkrankter. Die Pflegeeinrichtungen erhalten deshalb bereits seit Fr&uuml;hjahr vorrangig Schutzausr&uuml;stungen, Masken und seit Oktober auch Schnelltests f&uuml;r Mitarbeiter, Patienten und Besucher.<br>\nNachdem im Fr&uuml;hling Besuche der Heimpatienten zeitweise ganz verboten waren, d&uuml;rfen sie im Rahmen von Hygiene- und Besuchskonzepten der Einrichtungen inzwischen wieder Besuch empfangen. Trotzdem gibt es gerade in Alten- und Pflegeheimen Hunderte Infizierte und Tote in dieser Bev&ouml;lkerungsgruppe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/pandemie-trifft-alte-und-kranke-stark-warum-gelingt-der-schutz-vor-corona-in-pflegeheimen-nicht\/26722690.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Was Deutschland im Corona-Sommer verschlafen hat<\/strong><br>\nZum Start des Lockdowns wird klar: Das Land hat bei den Corona-Vorbereitungen einiges vers&auml;umt. Das zeigt sich vor allem bei der Verteilung der FFP-2-Masken.<br>\nIn den zehn Monaten der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung eine gro&szlig;e Leidenschaft f&uuml;r die Wissenschaft entdeckt. Vor allem die Physikerin und Kanzlerin Angela Merkel, die mit Verve und Geduld immer wieder erkl&auml;rte, dass aktuelle Infektionszahlen bei SARS-CoV-2 das eine seien, viel wichtiger aber die f&uuml;r die Zukunft daraus ableitbaren Entwicklungen.<br>\nAuch Gesundheitsminister Jens Spahn (ebenfalls CDU) wurde nicht m&uuml;de, immer wieder das Wesen des exponentiellen Wachstums zu verdeutlichen &ndash; verbunden mit der Botschaft, im Heute schon die Katastrophe von morgen zu verhindern. Die Beliebtheitswerte von Spahn hat das w&auml;hrend der Pandemie in unvorstellbare H&ouml;hen geschraubt, vor allem in jenen warmen Monaten, als die Infektionszahlen in die gegengesetzte Richtung fielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/jetzt-droht-das-corona-fiasko-was-deutschland-im-corona-sommer-verschlafen-hat\/26718840.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mediziner soll von Triage gesprochen haben &ndash; Klinikum in Zittau &auml;u&szlig;ert sich zu Berichten<\/strong><br>\nMan habe mehrfach entscheiden m&uuml;ssen, &raquo;wer Sauerstoff bekommt und wer nicht&laquo;: &Auml;u&szlig;erungen eines Klinikchefs aus Sachsen erregten bundesweit Aufsehen. Das Krankenhaus best&auml;tigt nun zumindest die kritische Corona-Lage.<br>\nNach Berichten &uuml;ber Triage-&Auml;u&szlig;erungen eines Mediziners aus Zittau hat das Klinikum Oberlausitzer Bergland best&auml;tigt, dass die Corona-Lage dort kritisch sei. Die Intensivmedizin im Klinikum Oberlausitzer Bergland sto&szlig;e &raquo;an die Grenzen des Leistbaren&laquo;, teilte das Gesundheitszentrum des Landkreises G&ouml;rlitz als Tr&auml;ger mit.<br>\nDie Kapazit&auml;t der beiden eigens eingerichteten Corona-Infektionsstationen von insgesamt 100 Betten in den beiden Standorten des Klinikums k&ouml;nne aktuell nicht ausgesch&ouml;pft werden, weil Personal fehle.<br>\nAllerdings hie&szlig; es von der Einrichtung auch, dass alle Patienten, die in die beiden Krankenh&auml;user kommen, &raquo;die bestm&ouml;gliche Therapie&laquo; erhielten. Sollten die Corona-Stationen keine Patienten mehr aufnehmen k&ouml;nnen, w&uuml;rden die Erkrankten in die umliegenden Krankenh&auml;user geflogen. Sollte auch das nicht mehr m&ouml;glich sein, versch&auml;rfe sich die ohnehin angespannte Situation deutlich.<br>\n&raquo;Eine klassische Triage, wer leben darf und wer nicht, diese Entscheidung brauchten wir noch nicht f&auml;llen&laquo;, sagte Martina Weber, Sozialdezernentin des Landkreises G&ouml;rlitz, dem SPIEGEL. Zwar m&uuml;ssten Patienten teilweise in andere Krankenh&auml;user verlegt werden, weil die Klinik ausgelastet sei. &raquo;Aber: Wir k&ouml;nnen die Patienten regional versorgen, das werden wir bis Weihnachten schaffen&laquo;, sagte Weber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/zittau-mediziner-soll-von-triage-gesprochen-haben-klinikum-aeussert-sich-zu-berichten-a-fe2b6b25-7be9-4e23-9898-8338849c2afc\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Erstaunlich, dass der Spiegel hier sogar differenziert berichtet und nicht auf die Panikmache einsteigt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hilfen-Wirrwarr im neuen Lockdown<\/strong><br>\nWer bekommt welche Ausf&auml;lle ersetzt? Und ist das gerecht? Die wichtigsten Punkte im &Uuml;berblick [&hellip;]<br>\nDie unterschiedliche Behandlung k&ouml;nnte wieder Anw&auml;lte auf den Plan rufen, doch die halten sich in dieser Frage noch zur&uuml;ck. Im Subventionsrecht k&ouml;nne der Staat immer wieder neu entscheiden, solange die Entscheidung nicht willk&uuml;rlich sei, sagt etwa der Berliner Rechtsanwalt Niko H&auml;rting, der viele Gastwirte und K&uuml;nstler in der Frage vertritt, ob der Staat ihnen eine Entsch&auml;digung f&uuml;r den Lockdown im Fr&uuml;hjahr zahlen muss. Deshalb sei es f&uuml;r Ladenbesitzer besser, wenn es im Infektionsschutzgesetz einen klar geregelten Anspruch gebe. Kritischer &auml;u&szlig;ert sich Christian Conrad, Rechtsanwalt der Kanzlei H&ouml;cker. Er h&auml;lt die Unterscheidung f&uuml;r nicht nachvollziehbar. Schwieriger sei jedoch, dass sich die Auszahlung der Hilfen so stark verz&ouml;gere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/wirtschaft\/2020-12-16\/32e9c968520a754316de50ec8da89d96\/\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stundenlohn: SPD simuliert Herz<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil will &raquo;schnelle&laquo; Mindestlohnerh&ouml;hung auf zw&ouml;lf Euro. Aber erst nach der Bundestagswahl &ndash; also absehbar doch nicht [&hellip;]<br>\nEine gewisse Realit&auml;tsferne l&auml;sst sich auch dem neuesten Vorsto&szlig; von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nicht absprechen, das Gesetz dahingehend zu &auml;ndern, &raquo;sehr viel schneller&laquo; zu einem Satz von zw&ouml;lf Euro zu kommen. Weil die Entwicklung des Mindestlohns hinter der Tarifentwicklung hinterherhinke, solle k&uuml;nftig auch der mittlere Lohn als Orientierungsgr&ouml;&szlig;e ber&uuml;cksichtigt werden, hatte er Bild am Sonntag gesagt. Aktuell erhalten Betroffene laut Heil nur 46 Prozent des mittleren Lohns. Er wolle, dass 60 Prozent gesetzlich verankert werden, was aktuell zw&ouml;lf Euro entspreche. Eine Mindestverg&uuml;tung in derselben Gr&ouml;&szlig;enordnung hatte tags zuvor Finanzminister Olaf Scholz in seiner Rolle als SPD-Kanzlerkandidat proklamiert. Bis auf weiteres gibt es aber blo&szlig; Brosamen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/392534.stundenlohn-spd-simuliert-herz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Ein Weckruf f&uuml;r Europa&rdquo;<\/strong><br>\nBerliner Regierungsberater stufen China in der Coronakrise als &ldquo;Krisengewinner&rdquo; ein und verlangen &ldquo;eine starke und geschlossene Haltung der EU&rdquo; gegen&uuml;ber der Volksrepublik. Beijings &ldquo;effektive Krisenbew&auml;ltigung&rdquo; habe ihm wirtschaftlich und politisch gr&ouml;&szlig;eren Einfluss in der Welt verschafft, hei&szlig;t es in einer aktuellen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). War es der Westen lange gewohnt, die internationale Politik zu dominieren, so muss er nun der SWP zufolge damit rechnen, dass China &ldquo;selbstbewusster&rdquo; auftritt. Tats&auml;chlich hat die Volksrepublik nicht nur die Covid-19-Pandemie im eigenen Land erfolgreich bek&auml;mpft und so die Grundlage f&uuml;r eine wirtschaftliche Erholung geschaffen, die jetzt ihr Gewicht gegen&uuml;ber der EU und den USA weiter erh&ouml;ht. Sie kann auch mit der Lieferung von Covid-19-Impfstoffen ihre Stellung in diversen L&auml;ndern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas ausbauen, deren Not von den selbst pandemiegeplagten westlichen M&auml;chten weithin ignoriert wird. Nicht zuletzt tr&auml;gt das neue Freihandelsabkommen RCEP dazu bei, den Schwerpunkt der Weltwirtschaft perspektivisch nach Asien zu verschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8474\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Drohnenkrieg ersch&uuml;ttert die SPD<\/strong><br>\nSozialdemokraten blockieren geplante Bewaffnung von unbemannten Flugzeugen der Bundeswehr. Verteidigungspolitiker Felgentreu zieht sich zur&uuml;ck, Drohnengegner erringen Teilerfolg<br>\nDie Bewaffnung von Drohnen der Bundeswehr ist vorerst vom Tisch. Nachdem SPD-Parteichef Norbert Walter-Borjans ein Veto gegen die Position der Verteidigungspolitiker seiner eigenen Bundestagsfraktion eingelegt hat (Drohnenbewaffnung: Erst einmal vom Tisch!), war eine Blockade der Sozialdemokraten gegen das R&uuml;stungsvorhaben von CDU-Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer absehbar. Seit der Fraktionssitzung am gestrigen Dienstag nun ist das Nein der SPD zum Aufr&uuml;stungsvorhaben (Verteidigungsministerium ver&ouml;ffentlicht Fahrplan zur Drohnenbewaffnung) offiziell, eine Entscheidung wird es in diesem Jahr und wom&ouml;glich in der 19. Wahlperiode nicht mehr geben (Bundestag soll Beschaffung von EU-Kampfdrohnen beschlie&szlig;en). Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion legte daraufhin sein Amt nieder.<br>\nDas Thema hatte f&uuml;r heftige Auseinandersetzungen in der SPD und ihrer Bundestagsfraktion gesorgt, nachdem einzelne Abgeordnete nach einer Anh&ouml;rung Anfang Oktober ihre Zustimmung zu der Drohnenbewaffnung signalisiert hatten. Dann aber griffen Walter-Borjans und andere Gegner des Vorhabens ein, das von Milit&auml;rs und Transatlantikern schon in den Koalitionsvertr&auml;gen 2013 und 2018 festgeschrieben wurde.<br>\nDarin aber wurde eine &ldquo;ausf&uuml;hrliche v&ouml;lkerrechtliche, verfassungsrechtliche und ethische Pr&uuml;fung&rdquo; vereinbart. Die Union sah die Debatte als erledigt an, die Sozialdemokraten offenbar nicht. So wurde Felgentreu zum ersten Opfer deutscher Drohnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Drohnenkrieg-erschuettert-die-SPD-4991112.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>BND-Reform: Bundesregierung stimmt f&uuml;r neue Regeln zur Massen&uuml;berwachung<\/strong><br>\nDie Regierung hat einen Entwurf zur Novelle des BND-Gesetzes auf den Weg gebracht, laut dem der Geheimdienst bis zu 30 Prozent aller Netze bespitzeln darf.<br>\nDer Bundesnachrichtendienst (BND) soll eine breite Lizenz zum Hacken von &ldquo;ausl&auml;ndischen Vermittlungsanlagen, Telekommunikationsinfrastruktur&rdquo; oder vergleichbaren IT-Systemen von Providern erhalten. Einen entsprechenden Entwurf zur Reform des BND-Gesetzes hat das Bundeskabinett am Mittwoch bef&uuml;rwortet. Es soll weitgehende &Uuml;berwachungspraktiken des Auslandsgeheimdienstes legalisieren und neue Befugnisse schaffen.<br>\nTelekommunikationsanbieter in anderen L&auml;ndern zu hacken h&auml;lt die Bundesregierung f&uuml;r n&ouml;tig, da der BND dort im Gegensatz zu Anbietern im Inland &ldquo;keinen kooperativen Zugang einrichten&rdquo; k&ouml;nne. Daher brauche der Geheimdienst die Erlaubnis, sich relevante Daten &ldquo;mit heimlichen Mitteln&rdquo; beziehungsweise einem Zugriff auf die Technik zu erschlie&szlig;en und daf&uuml;r &ldquo;Sicherungsma&szlig;nahmen zu &uuml;berwinden&rdquo;.<br>\nDie Regierung will den BND nun auch offiziell zu individueller &Uuml;berwachung in Form von Eingriffen in IT-Systeme von Ausl&auml;ndern im Ausland mit technischen Mitteln wie dem Bundestrojaner erm&auml;chtigen. Sie r&auml;umt dabei ein, dass die Agenten solches staatliches Hacking &ldquo;bereits aktuell&rdquo; durchf&uuml;hrten. Dabei w&uuml;rden aber der &ldquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatz&rdquo; sowie &ldquo;strenge formelle H&uuml;rden&rdquo; eingehalten. K&uuml;nftig gebe es dann eine Rechtsgrundlage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/BND-Reform-Bundesregierung-stimmt-fuer-neue-Regeln-zur-Massenueberwachung-4991962.html\">Heise Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Ausland-Fernmeldeaufkl&auml;rung des BND bleibt ein weitgehend kontrollfreier Raum<\/strong><br>\nMit der heute vom Bundeskabinett verabschiedeten BND-Gesetzesnovelle wird dem deutschen Auslandsgeheimdienst im Rahmen der Ausland-Fernmeldeaufkl&auml;rung weiterhin all das erlaubt, was er bisher ohne Rechtsgrundlage oder im &lsquo;Graubereich&rsquo; bereits getan hat &ndash; nun nachtr&auml;glich legalisiert. Vordergr&uuml;ndig deklariert der Gesetzesentwurf, die vom Bundesverfassungsgericht beanstandeten Rechtsverst&ouml;&szlig;e beseitigen zu wollen. Stattdessen l&auml;sst er dem BND jedoch klaffende Schlupfl&ouml;cher. So werden zahlreiche Aktivit&auml;ten des Dienstes nicht effektiv geregelt und &uuml;berwacht&rdquo;, erkl&auml;rt Andr&eacute; Hahn, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums f&uuml;r die Geheimdienste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/die-ausland-fernmeldeaufklaerung-des-bnd-bleibt-ein-weitgehend-kontrollfreier-raum\/\">DIE LINKE. im Bundestag <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kohlebergbau: Umsiedlung von f&uuml;nf D&ouml;rfern &ndash; Ministerium hielt brisantes Gutachten unter Verschluss<\/strong><br>\nDas Wirtschaftsministerium hat rund ein Jahr die Herausgabe eines Gutachtens verweigert, das Grundlage f&uuml;r das Gesetz zum Kohleausstieg war. Die &ouml;ffentliche Debatte wurde so wom&ouml;glich manipuliert.<br>\nDas Bundeswirtschaftsministerium hat nach SPIEGEL-Informationen seit Ende November 2019 ein Gutachten unter Verschluss gehalten, das als Entscheidungsgrundlage f&uuml;r das Kohleausstiegsgesetz diente. Laut der Studie, die am Dienstag schlie&szlig;lich freigegeben wurde, h&auml;tte die anstehende Umsiedlung von f&uuml;nf Ortschaften im Rheinischen Revier abgewendet werden k&ouml;nnen.<br>\nKonkret betroffen sind die D&ouml;rfer Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich sowie Berverath, die bis 2028 vollst&auml;ndig dem Braunkohletagebau Garzweiler II weichen sollen. Ein Teil der Bewohner ist bereits umgesiedelt worden. Von den rund 1500 Menschen, die einst in den Ortschaften lebten, sind derzeit noch gut 700 &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kohleausstieg-wirtschaftsministerium-hielt-brisante-studie-unter-verschluss-a-ad86aec0-5f29-4cf4-a005-0c9369ec5bcb\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erneuerbare Energien: Gesetzesnovelle der GroKo sieht Milliardenamnestie f&uuml;r Konzerne vor<\/strong><br>\nDie Koalition nutzt die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, um still und heimlich eine Milliardenamnestie f&uuml;r die Gro&szlig;industrie durchzuboxen. Die Zeche sollen die Verbraucher zahlen. [&hellip;]<br>\nStill und heimlich haben die Unterh&auml;ndler von SPD und CDU die Novelle dazu missbraucht, eine umstrittene Amnestieregelung f&uuml;r energieintensive Gro&szlig;konzerne wie Evonik, die ehemalige Bayer-Tochter Covestro oder Daimler auf den Weg zu bringen. Sie soll die Konzerne vor Nachzahlungen in hoher zweistelliger Milliardenh&ouml;he sch&uuml;tzen. Selbst das federf&uuml;hrende Bundeswirtschaftsministerium sieht die Amnestie kritisch. In einem entsprechenden internen Vermerk hei&szlig;t es, man weise darauf hin, dass die Regelung &raquo;verfassungsrechtliche und beihilferechtliche Risiken birgt&laquo;. Zudem sei unklar, ob der betreffende Passus &raquo;von der EU genehmigt wird&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/erneuerbare-energien-die-eeg-novelle-sieht-milliardenamnestie-fuer-konzerne-vor-a-302b4cfe-ad46-4b90-9b39-7b41b5a7ce77\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geschichte weitergesponnen<\/strong><br>\n&raquo;Recherchen&laquo; identifizieren angebliche russische Geheimdienstmitarbeiter, die Nawalny vergiftet haben sollen<br>\nDer rechte russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat am Montag behauptet, er kenne jetzt die Namen derjenigen Mitarbeiter des russischen Geheimdiensts FSB, die hinter dem Versuch gesteckt h&auml;tten, ihn im August zu vergiften. Er st&uuml;tzt sich daf&uuml;r auf Berichte des britischen &raquo;Rechercheportals&laquo; Bellingcat, das seit 2014 mit antirussischen Artikeln auf sich aufmerksam gemacht hat. Au&szlig;erdem sind das Magazin Spiegel, der US-Fernsehsender CNN und das russische Portal The Insider involviert. (&hellip;)<br>\nDie Argumentation Nawalnys und der genannten Medien beruht dabei auf Indizien: Mobiltelefone der angeblichen T&auml;ter seien zu bestimmten Zeiten und Orten im Netz eingeloggt gewesen, und die angeblichen Agenten h&auml;tten mit Kollegen oder Vorgesetzten telefoniert. Zum Inhalt der Gespr&auml;che machen die Berichte keine Angaben.<br>\nDen Gro&szlig;teil der Arbeit machte dabei offenbar Bellingcat. Gr&uuml;nder Eliot Higgins bestreitet regelm&auml;&szlig;ig, dass das Portal eine Au&szlig;enstelle des britischen oder ukrainischen Geheimdienstes sei: obwohl dessen Mitarbeiter beispielsweise bei ihren Untersuchungen zum Hergang des Abschusses der malaysischen Passagiermaschine &uuml;ber dem Donbass 2014 auf Abh&ouml;rprotokolle von Telefongespr&auml;chen zur&uuml;ckgegriffen haben, die sie nur aus geheimdienstlichen Quellen bekommen haben k&ouml;nnen.<br>\nAn die Telefonmetadaten will Bellingcat durch &raquo;geringf&uuml;gige Korruption&laquo; gekommen sein. Es sei in Russland nicht schwierig, an gro&szlig;e Datens&auml;tze von Telefongesellschaften, Kfz-Zulassungsstellen und Melderegistern zu kommen. Das koste nicht mehr als ein paar hundert Euro &ndash; allerdings in Kryptow&auml;hrungen, behauptete das Portal am Montag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/392615.fall-nawalny-geschichte-weitergesponnen.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gysi zweifelt an Mordanschlag durch russischen Geheimdienst<\/strong><br>\nDer russische Oppositionelle Alexej Nawalny selbst glaubt daran, dass ein &bdquo;Killerkommando&ldquo; des russischen Geheimdienstes f&uuml;r den Anschlag an ihm verantwortlich ist. Auch Medienberichte legen dies nahe. Linke-Politiker Gregor Gysi &auml;u&szlig;ert Zweifel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article222609536\/Alexej-Nawalny-Gysi-zweifelt-an-Giftgas-Beteiligung-durch-russischen-Geheimdienst.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Corona-Demonstrationen: Die verpasste Gelegenheit<\/strong><br>\nAm 07. November demonstrierten fast 20.000 auf einer von der &bdquo;Querdenken&ldquo;-Bewegung organisierten Demonstration in Leipzig. Was im Vorfeld der Demonstration stattfand, m&ouml;chte ich eine &bdquo;gelungene Massenmobilisierung&ldquo; nennen. Die Reaktion in der Linken auf diese Mobilisierung war, wie nicht anders zu erwarten, vernichtend. Im Einklang mit diesen Reaktionen bin ich &uuml;berzeugt, dass es notwendig ist, die &bdquo;Querdenken&ldquo;-Bewegung zu beobachten und die v&ouml;lkischen und antisemitischen Ideologieelemente aufzudecken und zu kritisieren. Aber ich bin auch der Meinung, dass das plumpe Bashing der Bewegung durch hiesige Kommentator*innen eine Kompensation f&uuml;r das eigene Scheitern und die ausbleibende Strategie in Bezug auf Covid-19 ist. Denn es war ein Fehler, dass die Entfaltung des Potenzials einer Bewegung, die von Anfang an elitenfeindlich und staatskritisch auftrat, den neuen Rechten &uuml;berlassen wurde, die diese Gelegenheit professionell erkannten und wahrnahmen und nun die Demonstrationen der Querdenker*innen mit Reichstagsflaggen und ihrer Symbolik dominieren. Dass dieser Fehler bis heute nicht als solcher anerkannt wird, macht die Sache noch schlimmer. Der Grund daf&uuml;r, dass diese Gelegenheit zu einer progressiven oppositionellen Massenbewegung nicht genutzt wurde, liegt meines Erachtens tiefer, n&auml;mlich im verkehrten Selbstverst&auml;ndnis unserer Bewegung in Bezug auf eine grundlegende Opposition zu den Herrschenden und der fehlenden Erfahrung vor und Ber&uuml;hrungsangst mit sozialen Bewegungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lowerclassmag.com\/2020\/12\/14\/corona-demonstrationen-die-verpasste-gelegenheit\/\">The Lower Class Magazine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Eine gelungene Beschreibung des Versagens der Linken in der Coronakrise.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68078","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68078"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68081,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68078\/revisions\/68081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}