{"id":68183,"date":"2020-12-21T08:45:27","date_gmt":"2020-12-21T07:45:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183"},"modified":"2020-12-21T08:45:27","modified_gmt":"2020-12-21T07:45:27","slug":"hinweise-des-tages-3766","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h01\">Nach privatem Immobiliengesch&auml;ft &ndash; Wie Jens Spahn einen alten Freund in einen Top-Job holte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h02\">Linke Proteste im Lockdown<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h03\">The Guardian view on Julian Assange: do not extradite him<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h04\">&Auml;rger um Kekul&eacute;: Eigene Uni ist unzufrieden &ndash; und bekr&auml;ftigt Drosten-Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h05\">Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h06\">Heiko Maas zur Drohnenbewaffnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h07\">Wie ein Steuerpr&uuml;fer fr&uuml;h Wirecard auf die Schliche kam, aber dann bei den Staatsanw&auml;lten abblitzte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h08\">Geldw&auml;sche-Paradies Deutschland &ndash; Warum versagt der Staat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h09\">Hunger, mitten in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h10\">&bdquo;Verzweiflung, Aggression und Hilflosigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h11\">Corona-Risiko: Teil-Lockdown hat die &Auml;lteren kaum gesch&uuml;tzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h12\">Spahn verteidigt sp&auml;te Impfstoff-Zulassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h13\">Impfgegner sollen auf Beatmung verzichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h14\">Unstatistik des Monats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h15\">Wassermangel im Unterboden &ndash; Die verborgene D&uuml;rre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h16\">Warum vermurkst die Union die EEG-Reform? Weil sie es will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h17\">Gaia-X: Big-Data-Firma Palantir aus den USA ist bei EU-Cloud vorn mit dabei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68183#h18\">&ldquo;Chinesische Supersoldaten&rdquo; &ndash; Die historisch zwielichtige Verbindung zwischen US-Medien und CIA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach privatem Immobiliengesch&auml;ft &ndash; Wie Jens Spahn einen alten Freund in einen Top-Job holte<\/strong><br>\n2019 machte der Minister den Ex-Pharma-Manager Markus Leyck Dieken zum Chef-Digitalisierer im Gesundheitswesen. Zuvor hatte er ihm eine Wohnung abgekauft.<br>\nBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im vergangenen Jahr einen fr&uuml;heren Pharma-Manager und Lobbyisten zum Chef-Digitalisierer im Gesundheitswesen ernannt, mit dem ihn eine langj&auml;hrige pers&ouml;nliche Bekanntschaft sowie ein gemeinsames Immobiliengesch&auml;ft verbindet. Beides war bisher in der &Ouml;ffentlichkeit nicht bekannt.<br>\nWie das Amtsgericht Sch&ouml;neberg (Grundbuchamt) dem Tagesspiegel auf Anfrage best&auml;tigt hat, war der heutige Alleingesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Gematik GmbH Markus Leyck Dieken vor Spahn Eigent&uuml;mer von dessen Wohnung im Berliner Bezirk Sch&ouml;neberg.<br>\nDie Gematik soll die elektronische Patientenakte vorbereiten [&hellip;]<br>\nDass pers&ouml;nliche Beziehungen bei der Gematik-Personalie eine Rolle gespielt haben k&ouml;nnten, bestreitet das Ministerium: Leyck Dieken habe sich &bdquo;in einem offenen, transparenten Verfahren&ldquo; gegen sieben Mitbewerber durchgesetzt. Die Suche nach einem neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer sei federf&uuml;hrend vom Personalberater Kienbaum Consultants umgesetzt worden. In der neuen Position erhalte Leyck Dieken ein gegen&uuml;ber seinem Vorg&auml;nger um 110.000 Euro heraufgesetztes Fixgehalt von 300.000 Euro im Jahr. Dies sei auf Grundlage einer Kienbaum-Analyse &uuml;ber die Verg&uuml;tung vergleichbarer Positionen festgesetzt worden. Die vertraglichen Regelungen seien &bdquo;markt- und leistungsgerecht&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nach-privatem-immobiliengeschaeft-wie-jens-spahn-einen-alten-freund-in-einen-top-job-holte\/26737118.html?utm_source=cp-kurzstrecke\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert. Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte die Hauptperson dieser Story eines Tages Kanzlerkandidat werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Linke Proteste im Lockdown<\/strong><br>\nF&uuml;r den 31. Dezember planen progressive Gruppen in Berlin und bundesweit Aktionen. &ldquo;Kalender der Umverteilung&rdquo; benennt die Gewinner der Pandemie<br>\nIm Corona-Fr&uuml;hling 2020 schien es mitunter so, als sei die au&szlig;erparlamentarische Linke vor allem mit der Einhaltung der Hygieneregeln besch&auml;ftigt. Doch das lag auch daran, dass linke und soziale Proteste in dieser Zeit medial kaum wahrgenommen wurden. Denn es gab im Sommer und Herbst unter dem Motto &ldquo;Wer hat, der gibt&rdquo; durchaus Aktionen. Zentral dabei war die Frage zu stellen, wer in der Corona-Krise gewinnt und wer verliert.<br>\nDaran kn&uuml;pft auch der &ldquo;Kalender der Umverteilung&rdquo; an, den das genannte B&uuml;ndnis nun ver&ouml;ffentlicht hat. Dort werden von der Schufa &uuml;ber Politiker wie Friedrich Merz (CDU) und Olaf Scholz (SPD) auch die Akteure der kapitalistischen Umverteilung benannt. Der Kalender endet auch nicht mit der Weihnachtbescherung am 24. Dezember, sondern mit einer geplanten Gro&szlig;demonstration unter dem Motto &ldquo;Back to the Future: 2021 Solidarisch f&uuml;r Alle&rdquo;, die am 31. Dezember 2020 am Berliner Alexanderplatz starten soll.<br>\nErfreulich ist, dass sich hier Linke nicht an den Querdenken-Aktivit&auml;ten abarbeiten und f&uuml;r die Einhaltung der Hygieneregeln streiten, sondern eigene politische Akzente schicken wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Linke-Proteste-im-Lockdown-4992034.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>The Guardian view on Julian Assange: do not extradite him<\/strong><br>\nThe US should never have brought the case against the WikiLeaks founder. This attack on press freedom must be rejected<br>\nOn 4 January, a British judge is set to rule on whether Julian Assange should be extradited to the United States, where he could face a 175-year sentence in a high-security &ldquo;supermax&rdquo; prison. He should not. The charges against him in the US undermine the foundations of democracy and press freedom in both countries.<br>\nThe secret military and diplomatic files provided by Chelsea Manning, and made public by WikiLeaks working with the Guardian and other media organisations, revealed horrifying abuses by the US and other governments. Giving evidence in Mr Assange&rsquo;s defence, Daniel Ellsberg, the lauded whistleblower whose leak of the Pentagon Papers shed grim light on the US government&rsquo;s actions in the Vietnam war, observed: &ldquo;The American public needed urgently to know what was being done routinely in their name, and there was no other way for them to learn it than by unauthorized disclosure.&rdquo;<br>\nNo one has been brought to book for the crimes exposed by WikiLeaks. Instead, the Trump administration has launched a full-scale assault on the international criminal court for daring to investigate these and other offences, and is pursuing the man who brought them to light. It has taken the unprecedented step of prosecuting him under the Espionage Act for publishing confidential information. (Mike Pompeo, secretary of state and former CIA director, has previously described Wikileaks as a &ldquo;non-state hostile intelligence agency&rdquo;). In doing so, it chose to attack one of the very bases of journalism: its ability to share vital information that the government would rather suppress.<br>\nNo public interest defence is permissible under the act. No publisher covering national security in any serious way could consider itself safe were this extradition attempt to succeed &ndash; wherever it was based; the acts of which Mr Assange is accused (which also include one count of conspiring to hack into a Pentagon computer network) took place when he was outside the US. The decision to belatedly broaden the indictment looks more like an attempt to dilute criticisms from the media than to address the concerns. The real motivation for this case is clear. His lawyers argue not only that the prosecution misrepresents the facts, but that he is being pursued for a political offence, for which extradition is expressly barred in the US-UK treaty.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2020\/dec\/18\/the-guardian-view-on-julian-assange-do-not-extradite-him%20\">The Guardian<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Auml;rger um Kekul&eacute;: Eigene Uni ist unzufrieden &ndash; und bekr&auml;ftigt Drosten-Kritik<\/strong><br>\nSchon im Mai attackierte Christian Drosten den Virologen-Kollegen Alexander Kekul&eacute;. Der produziere gar nichts, wof&uuml;r man ihn kritisieren k&ouml;nne. Damit steht Drosten offenbar nicht alleine: Auch Kekul&eacute;s Arbeitgeber scheint nicht zufrieden mit dessen Forschung.<br>\nDie Corona-Pandemie hat viele Wissenschaftler 2020 ins Rampenlicht ger&uuml;ckt. Bestes Beispiel ist wohl Christian Drosten &ndash; der Virologe ist einer der meistzitierten Wissenschaftler im Land, hatte zu Beginn der Pandemie regelm&auml;&szlig;ige Auftritte in einem &bdquo;NDR&ldquo;-Podcast. Ein weiteres Beispiel ist Alexander Kekul&eacute;. Doch ein Bericht des &bdquo;Spiegel&ldquo; wirft nun einen Schatten auf die Forschungsarbeit Kekul&eacute;s &ndash; besser gesagt, auf die kaum vorhandene Forschungsarbeit. (&hellip;)<br>\nKekul&eacute; selbst liefert daf&uuml;r eine Erkl&auml;rung: Gegen&uuml;ber dem &bdquo;Spiegel&ldquo; gibt er an, sich auf &bdquo;angewandte und interdisziplin&auml;re Forschungsfelder&ldquo; konzentriert zu haben, was nicht zu Eintr&auml;gen bei PubMed f&uuml;hre, sondern zu &bdquo;Gutachten und Stellungnahmen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/gesundheit\/news\/top-virologe-in-der-kritik-aerger-um-alexander-kekule_id_12792805.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der n&auml;chste, der nicht auf Regierungslinie ist, soll zum Schweigen gebracht werden. Seltsam, dass man diese Bedenken bei Lauterbach nicht hat. Von einer gro&szlig;artigen Forschungst&auml;tigkeit Lauterbachs ist jedenfalls nichts bekannt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist unglaublich, wie der SPIEGEL Interna aus der Uni aufbl&auml;st und Kaffeeklatsch zu einer gro&szlig;en Story macht. Wer sich kritisch zur Regierungslinie in Sachen Corona &auml;u&szlig;ert, scheint heutzutage vogelfrei zu sein. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schon im November sah sich jeder dritte vom Teil-Lockdown betroffene Betrieb in seiner Existenz bedroht<\/strong><br>\nMit der Befragung &bdquo;Betriebe in der Covid-19-Krise&ldquo; erforscht das IAB laufend die Lage der Betriebe w&auml;hrend der Corona-Krise. Im November dieses Jahres wurde die wirtschaftliche Lage der Betriebe nach dem Beginn des teilweisen Lockdowns abgefragt. Demnach mussten in der zweiten Novemberh&auml;lfte rund 12 Prozent aller Betriebe aufgrund des erneuten Lockdowns schlie&szlig;en. Im besonders betroffenen Gastgewerbe waren es sogar 90 Prozent. Jeder dritte vom Lockdown betroffene Betrieb gab an, akut in seiner Existenz bedroht zu sein.<br>\nDer Lockdown im M&auml;rz dieses Jahres hatte drastische Folgen f&uuml;r die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Dies d&uuml;rfte dazu beigetragen haben, dass ein erneuter Lockdown angesichts wieder steigender Fallzahlen im Oktober nur z&ouml;gerlich in Betracht gezogen wurde und die Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Pandemie, die Anfang November in Kraft traten, zun&auml;chst nicht so gravierend ausfielen wie im M&auml;rz. Mitte November wurde jedoch deutlich, dass der bisherige &bdquo;Lockdown light&ldquo; die hohe Zahl der Infektionen nicht wirksam reduzieren konnte. Daher wurden die Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen inzwischen deutlich versch&auml;rft. Der &bdquo;harte Lockdown&ldquo; ist zun&auml;chst bis zum 10. Januar 2021 terminiert.<br>\nUm zeitnah Informationen &uuml;ber die Entwicklung der Lage der Betriebe zu gewinnen, f&uuml;hrt das IAB die Befragung &bdquo;Betriebe in der Covid-19-Krise&ldquo; durch. Seit August dieses Jahres wird eine repr&auml;sentative Stichprobe von Betrieben im dreiw&ouml;chigen Rhythmus befragt. Die j&uuml;ngste Befragung erfolgte im Zeitraum vom 16. bis 27. November und umfasst damit weitestgehend die Lage nach den Beschl&uuml;ssen der Konferenz der Ministerpr&auml;sidenten und der Bundesregierung vom 16. November. Dort war eine Verl&auml;ngerung des teilweisen Lockdowns zun&auml;chst bis zum 20. Dezember vereinbart worden. Die hier pr&auml;sentierten Ergebnisse spiegeln also noch nicht die erneute Verl&auml;ngerung und die Versch&auml;rfungen des Lockdowns wider, die im Dezember beschlossen wurden. (&hellip;)<br>\nDie hier vorgestellten Ergebnisse stellen nur eine Momentaufnahme dar. Da der Lockdown im Dezember nochmals versch&auml;rft und verl&auml;ngert wurde, d&uuml;rfte der Anteil der gef&auml;hrdeten Betriebe im Vergleich zum November nochmals gestiegen sein. &Uuml;ber das genaue Ausma&szlig; werden weitere Befragungswellen Aufschluss geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iab-forum.de\/schon-im-november-sah-sich-jeder-dritte-vom-teil-lockdown-betroffene-betrieb-in-seiner-existenz-bedroht\/\">IAB<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Heiko Maas zur Drohnenbewaffnung<\/strong><br>\nIch bin der Auffassung, dass man deutsche SoldatInnen in Auslandseins&auml;tzen den bestm&ouml;glichen Schutz zur Verf&uuml;gung stellen sollte. Drohnen zur Aufkl&auml;rung einzusetzen, aber auch zum Schutz, zur Abwehr unmittelbarer und konkreter Gefahren, halte ich f&uuml;r richtig und nachvollziehbar.<br>\nEs geht ja nicht um die grunds&auml;tzliche Frage, ob Drohnen benutzt werden d&uuml;rfen oder nicht. Sie werden benutzt, auch in internationalen Eins&auml;tzen zum Schutz deutscher SoldatInnen. Sie werden nur von anderen L&auml;ndern zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nDass es nicht unser Weg sein kann, Drohnen offensiv einzusetzen, ist auch klar. Und die Drohnen-Problematik birgt eben auch diese Gefahr. Aber wenn es Material gibt, das zum Schutz deutscher SoldatInnen wirklich erforderlich ist, sollte man es ihnen auch zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nSchwierige Prozesse k&ouml;nnen zu langwierigen Diskussionen f&uuml;hren. Wenn Teile des Parlaments der Auffassung sind, dass das noch nicht ausdiskutiert ist, dann akzeptiere ich das. Wichtig ist, dass es am Schluss zu einer richtigen Entscheidung kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/heiko.maas.98\/photos\/a.1480564755506246\/2877581402471234%20\">Heiko Maas via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist mal wieder typisch f&uuml;r den amtierenden Bundesau&szlig;enminister. Kein Wort hat er dar&uuml;ber verloren, dass haupts&auml;chlich die USA bewaffnete Drohnen einsetzen und auch viele unschuldige Zivilisten get&ouml;tet haben. Ebenso fehlt jeder Hinweis auf den deutschen St&uuml;tzpunkt Ramstein, der f&uuml;r die zahlreichen Drohneneins&auml;tze ben&ouml;tigt wird. Implizit wirbt der Transatlantiker im Ausw&auml;rtigen Amt f&uuml;r die Bewaffnung deutscher Drohnen, wohl auch um weiterhin an der Seite der USA stehen zu k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Die Wehrbeauftragte setzt weiter auf bewaffnete Drohnen<\/strong><br>\nDie Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva H&ouml;gl, hat sich im Streit um die Bewaffnung der neuen Bundeswehr-Drohne Heron TP f&uuml;r das R&uuml;stungsprojekt ausgesprochen. Die Sozialdemokratin verwies dazu auf den Schutz von Soldaten im Auslandseinsatz und erkl&auml;rte, sie hielte es f&uuml;r richtig, noch in dieser Legislaturperiode zu entscheiden. &bdquo;Meine Haltung ist unver&auml;ndert. Ich halte es f&uuml;r notwendig und geboten, Drohnen auch zu bewaffnen&ldquo;, sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. (&hellip;)<br>\nAuch die neue verteidigungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Siemtje M&ouml;ller warb im Gegensatz zu ihrer Fraktion f&uuml;r das R&uuml;stungsprojekt. Drohnen seien ein wesentliches Instrument zum Schutz von Soldaten, sagte sie dem &bdquo;Deutschlandfunk&ldquo;. Sie respektiere aber, dass Parteikollegen noch mehr Zeit ben&ouml;tigten. &bdquo;Das ist etwas, das ich zur Kenntnis nehmen muss, wenngleich meine Position sehr klar ist, dass ich f&uuml;r die Beschaffung der Bewaffnung bin.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/die-wehrbeauftragte-setzt-weiter-auf-bewaffnete-drohnen-17107245.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Was soll man von Eva H&ouml;gl anders erwarten &hellip; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie ein Steuerpr&uuml;fer fr&uuml;h Wirecard auf die Schliche kam, aber dann bei den Staatsanw&auml;lten abblitzte<\/strong><br>\nEin Steuerpr&uuml;fer in Bayern las Anfang 2019 in der &ldquo;Financial Times&rdquo; Enth&uuml;llungen &uuml;ber Wirecard und fand dann Hinweise, dass die Vorw&uuml;rfe triftig waren. Doch noch im Januar 2020 winkte die Staatsanwaltschaft in M&uuml;nchen ab. Das zeigen vertrauliche Unterlagen. (&hellip;)<br>\nDie treibende Kraft bei den Ermittlungen war laut Dokumenten aus der Steuerverwaltung vor allem ein Beamter des bayerischen Landesamts f&uuml;r Steuern, der f&uuml;r die Betriebspr&uuml;fung bei dem Zahlungsdienstleister aus dem Vorort Aschheim zust&auml;ndig war. Dieser Fahnder legte &uuml;ber Monate einen Ermittlungseifer an den Tag, wie er im Fall Wirecard bis zum Kollaps dieses Jahr bei keiner anderen deutschen Beh&ouml;rde erkennbar war &ndash; jedenfalls nicht bei der Finanzaufsicht oder der Staatsanwaltschaft. (&hellip;)<br>\nAbgeordnete der Linken und der FDP im Bundestag hatten bereits im August 2020 nach m&ouml;glichen Erkenntnissen beim Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern gefragt, das zum Gesch&auml;ftsbereich von Finanzminister Olaf Scholz geh&ouml;rt. Scheibchenweise hatte das Finanzministerium zun&auml;chst best&auml;tigt, dass ein Pr&uuml;fer des Bundesamtes an einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei Wirecard beteiligt war. Erst auf wiederholte Nachfragen r&auml;umte das Scholz-Ministerium ein, dass diese Pr&uuml;fung noch bis Juni 2020 lief. Sie habe aber &bdquo;ausschlie&szlig;lich steuerliche Sachverhalte&ldquo; zum Thema gehabt, behauptete etwa die Parlamentarische Staatssekret&auml;rin Sarah Ryglewski (SPD) am 24. August in der Antwort auf eine Anfrage der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/ein-steuerpruefer-in-bayern-ging-frueh-vorwuerfen-gegen-wirecard-nach-9538764.html%20\">stern<\/a>\n<p>Dazu: <strong>&raquo;Nahezu s&auml;mtliche Kontrollinstanzen haben versagt&laquo;<\/strong><br>\nDie Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger erhebt in ihrem &raquo;Schwarzbuch B&ouml;rse&laquo; schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Bafin und EY: Schon 2008 habe es den Verdacht betr&uuml;gerischer Gesch&auml;ftspraktiken gegeben &ndash; reagiert wurde nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirecard-skandal-sdk-attestiert-kontrollinstanzen-kollektives-versagen-a-bd7d8fdc-ff47-456f-8252-67a3c2fa926e%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>Wirecard: Was wusste Angela Merkel?<\/strong><br>\nBeim Wirecard-Ausschuss trat ein Zeuge auf, der offenbar unter gro&szlig;em Druck des Kanzleramts stand. (&hellip;)<br>\nDoch der Auftritt von Papageorgiou geriet zur Farce: Der junge Mann war sichtlich nerv&ouml;s und offenkundig von einem seiner Vorgesetzten f&uuml;r den Auftritt geradezu gedrillt worden. Papageorgiou sagte, die Absage des Merkel-Termins f&uuml;r Braun h&auml;tte nichts mit der Schieflage von Wirecard zu tun gehabt. Die &bdquo;Absage aus Termingr&uuml;nden&ldquo; sei &bdquo;keine Floskel&ldquo; gewesen. Das Treffen sei wirklich abgesagt worden, weil es keinen Termin gegeben habe. Er selbst sei zum Zeitpunkt des Votums nicht skeptisch gegen&uuml;ber Wirecard eingestellt gewesen. Papageorgiou las seine Aussage von einem erkennbar vorbereiteten Blatt Papier ab und wich auch in der Folge nicht von den vorgefertigten Antworten ab. Im &Uuml;brigen sagte er, er wisse nichts und k&ouml;nne sich an nichts erinnern. Der vermeintliche Kronzeuge &bdquo;verkehrte seine urspr&uuml;ngliche Mitteilung ins Gegenteil&ldquo;, sagte der FDP-Abgeordnete Florian Toncar dieser Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirecard-was-wusste-angela-merkel-li.127242%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche-Paradies Deutschland &ndash; Warum versagt der Staat?<\/strong><br>\nWer Steuern hinterziehen und Geld waschen m&ouml;chte, der ist im deutschen Immobiliensektor, im Gastrogewerbe oder im Kunsthandel herzlich willkommen. Deutschland macht es Geldw&auml;schern aus dem In- und Ausland zu leicht. Daran haben auch die Anti-Geldw&auml;sche-Ma&szlig;nahmen wenig ge&auml;ndert, die das Bundesfinanzministerium auf Druck der OECD 2014 eingeleitet hat.<br>\nImmer noch bleiben zu viele Anzeigen bei der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde zu lange unbearbeitet, weshalb die Staatsanwaltschaft Osnabr&uuml;ck nun sogar gegen sie ermittelt. Warum tut sich Deutschland so schwer?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/geldwaesche-paradies-deutschland-warum-versagt-der-staat-swr2-wissen-2020-12-18-100.html%20\">SWR 2<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf dieses Ph&auml;nomen weisen auch die NachDenkSeiten seit langer Zeit hin. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45675#h01\">Geldw&auml;sche-Paradies Deutschland<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52837#h10\">Geldw&auml;sche l&auml;sst Immobilienpreise steigen<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hunger, mitten in Europa<\/strong><br>\nIn Gro&szlig;britannien leben Millionen Kinder in Familien, die nicht ausreichend Nahrung haben. Zum ersten Mal unterst&uuml;tzt Unicef mit einem Notfallplan nun Essenspakete in London. (&hellip;)<br>\nIn Gro&szlig;britannien stehen knapp 1,5 Millionen Kindern kostenlose Mittagessen in Schulen zu. Au&szlig;erdem fr&uuml;hst&uuml;cken viele Kinder vor dem Unterricht oft gemeinsam in kostenlosen &raquo;Breakfast Clubs&laquo;. Doch w&auml;hrend der Pandemie hat sich die Lage versch&auml;rft. Im Mai lebten 2,4 Millionen Kinder in Gro&szlig;britannien in Haushalten, die sich nicht ausreichend ern&auml;hren konnten, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der NGO Food Foundation. Im Oktober wurden knapp 900.000 weitere Sch&uuml;ler f&uuml;r die kostenlosen Schulmahlzeiten registriert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/london-unicef-verteilt-fruehstueckspakete-fuer-die-weihnachtsferien-a-55afd60b-7f4b-4ed9-93fe-e6bbbe02c45b?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph%20\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Verzweiflung, Aggression und Hilflosigkeit&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Ich habe R&uuml;ckmeldungen von Leihpflegekr&auml;ften, die noch nie getestet wurden&ldquo;, sagt Fran&ccedil;ois-Kettner<br>\nPflegeexpertin Hedwig Fran&ccedil;ois-Kettner wirft der Politik Vers&auml;umnisse beim Schutz von Pflegeheimen vor und schildert drastische Zust&auml;nde. Die Bewohner seien erneut vom &ouml;ffentlichen Leben ausgesperrt. Dies k&ouml;nne zu einem &bdquo;Verfall im Zeitraffer&ldquo; f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article222900562\/Corona-Schutz-der-Alten-Verzweiflung-Aggression-und-Hilflosigkeit.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Bei verschiedenen Gespr&auml;chen am Wochenende ist wieder einmal klar geworden, wie wenig die Risiken, die Nebenwirkungen und Vers&auml;umnisse der Corona-Politik in die Meinungsbildung eingehen. Auch deshalb dieser Hinweis.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona-Risiko: Teil-Lockdown hat die &Auml;lteren kaum gesch&uuml;tzt<\/strong><br>\nDie Zahl der Corona-Todesf&auml;lle erreicht t&auml;glich neue H&ouml;chstwerte. 88 Prozent der bisher Verstorbenen war &uuml;ber 70 Jahre alt. Und die Fallzahlen in diesen Altersgruppen steigen weiter &ndash; die Ma&szlig;nahmen im Teil-Lockdown haben daran nur wenig ge&auml;ndert.<br>\nVor einigen Wochen erschreckten immer h&ouml;her steigende Corona-Fallzahlen &ndash; jetzt sind es die Todesf&auml;llen, die jeden Tag einen neuen, traurigen H&ouml;chstwert erreichen. Wer in so gro&szlig;er Zahl im Zusammenhang mit Corona stirbt, wird immer Dienstag im Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) deutlich: Die &Auml;lteren und &Auml;ltesten. (&hellip;)<br>\nVon den am Dienstag, den 15. Dezember aufgef&uuml;hrten 22.435 Covid-19-Todesf&auml;llen mit Angaben zum Alter waren 10.260 in der Altersgruppe 80-90. Betrachtet man die drei Altersgruppen ab 70 zusammen, sind es 19.663 &ndash; rund 88 Prozent der gesamten Todesf&auml;lle. Zum Vergleich: In der Altersgruppe 20-29 gab es seit Beginn der Pandemie in ganz Deutschland nur insgesamt 27 Covid-19-Tote.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wissen\/corona-risiko-teil-lockdown-hat-die-aelteren-kaum-geschuetzt,SJWhfxz\">BR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spahn verteidigt sp&auml;te Impfstoff-Zulassung<\/strong><br>\nSpahn sagt, er habe vor allem die Zweifler im Blick, also diejenigen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sich grunds&auml;tzlich impfen lassen wollen, aber noch skeptisch sind ob des v&ouml;llig neuen Impfstoffs. &ldquo;Genau daf&uuml;r machen wir diesen Weg&rdquo;, sagt er. Es gehe um den &ldquo;Mehrwert, den diese erste ordentliche Zulassung weltweit bringt f&uuml;r Vertrauen und Verl&auml;sslichkeit&rdquo;. (&hellip;)<br>\nWas Spahn nicht erw&auml;hnt: Die Verpackungen des Impfstoffs werden ein schwarzes Dreieck tragen. Dieses Zeichen ist ein Hinweis darauf, dass ein Arzneiprodukt nur eine bedingte Marktzulassung erhalten hat. Das hei&szlig;t: Die Pr&uuml;fung ist nicht abgeschlossen und die Zulassung auf ein Jahr begrenzt. Alle Nutzer sind deshalb aufgefordert, jedwede Auff&auml;lligkeit zu melden. Das hei&szlig;t nicht, dass die Zulassung nicht ordentlich erfolgt w&auml;re. Aber es handelt sich eben auch um das Ergebnis eines beschleunigten Pr&uuml;fverfahrens, das nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts in 150 statt 210 Tagen abgewickelt wurde.<br>\nDas schwarze Dreieck wird noch aus einem weiteren Grund auf der Verpackung von BNT162b2 stehen: Die bedingte Zulassung resultiert nicht nur aus der Schnelle des Pr&uuml;fverfahrens, sondern auch aus dem noch begrenzten Wissen &uuml;ber die Langzeitwirkung des Impfstoffs. Neben m&ouml;glichen Sch&auml;den, deren Wahrscheinlichkeit die Experten offenbar jetzt schon deutlich geringer einsch&auml;tzen als den Nutzen des Produkts, sind zwei Dinge noch unklar: die Dauer einer Immunisierung und die Frage, ob immune Geimpfte trotzdem &Uuml;bertr&auml;ger sein k&ouml;nnen. Das wird sich wohl erst &uuml;ber die Dauer in der Praxis zeigen. Dass Geimpfte nicht auch ein wenig Versuchskaninchen sein werden, was Spahn vehement bestreitet, stimmt daher ebenfalls nur bedingt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Spahn-verteidigt-spaete-Impfstoff-Zulassung-article22237296.html%20\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hier hat Bundesgesundheitsminister Spahn ganz eindeutig nicht die Wahrheit &uuml;ber die Zulassung des Impfstoffs gesagt, denn die EMA schreibt von &bdquo;conditional marketing authorisation (CMA)&ldquo; und meint damit den in den USA verwendeten Begriff &bdquo;Notfallzulassung&ldquo; &hellip;<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Update on assessment of the BioNTech and Pfizer BNT162b2 vaccine marketing authorisation application<\/strong><br>\nEMA&rsquo;s human medicines committee (CHMP) and its experts have been working intensively over the past weeks to evaluate data submitted by BioNTech and Pfizer in the context of the conditional marketing authorisation (CMA) application for BNT162b2, a COVID&#8209;19 mRNA vaccine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ema.europa.eu\/en\/news\/update-assessment-biontech-pfizer-bnt162b2-vaccine-marketing-authorisation-application%20\">EMA<\/a><\/p>\n<p>Dazu auch: <strong>&ldquo;Spahn hat Druck ausge&uuml;bt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Chef der Arzneimittelkommission der deutschen &Auml;rzteschaft, Ludwig, kritisiert die Schnelligkeit der Impfstoff-Zulassung. Er spricht auch von &ldquo;Druck von Seiten der Politik&rdquo;. (&hellip;)<br>\nLudwig ist Mitglied des Management-Boards der Ema &ndash; und sagt, er habe im Zuge des Zulassungsverfahrens Druck auf die Ema wahrgenommen:<br>\nIch habe diesen Druck von Seiten der Politik gesp&uuml;rt, auch der Bundesgesundheitsminister hat diesen Druck ausge&uuml;bt.<br>\nWolf-Dieter Ludwig (&hellip;)<br>\nInsgesamt zeigt er sich unzufrieden mit der Studienlage. Es gebe zu viele offene Fragen, zum Beispiel bei der Gruppe der &uuml;ber 80-J&auml;hrigen.<br>\nEs mangele an Daten, die Nebenwirkungen seien zu wenig erforscht. Wichtig sei es, die Bev&ouml;lkerung umfangreich zu informieren, damit jeder einzelne in der Lage sei, &uuml;ber eine Impfung zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/corona-impfstoff-zulassung-kritik-ludwig-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Impfgegner sollen auf Beatmung verzichten<\/strong><br>\nIn einem Brandbrief fordert der Humangenetiker und Mitglied des Ethikrats der Bundesregierung, Wolfram Henn, Verweigerer einer Corona-Impfung dazu auf, auch auf Notfallma&szlig;nahmen im Krankheitsfall zu verzichten. &ldquo;Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte sch&ouml;n, auch st&auml;ndig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: Ich will nicht geimpft werden! Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen &uuml;berlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsger&auml;t anderen &uuml;berlassen&rdquo;, zitiert die &ldquo;Bild-Zeitung&rdquo; den 59-J&auml;hrigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Impfgegner-sollen-auf-Beatmung-verzichten-article22246339.html%20\">n-tv<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Keine Corona-Notfallbehandlung f&uuml;r Impfverweigerer?<\/strong><br>\nWDR: Sie fordern, Corona-Impfverweigerer sollten ein Dokument bei sich tragen mit dem Inhalt: &ldquo;Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsger&auml;t anderen &uuml;berlassen.&rdquo; Warum haben Sie das so drastisch formuliert?<br>\nWolfram Henn: Zun&auml;chst will ich provozieren und im guten Sinne zum Nachdenken anregen. Ich habe auch nicht gefordert, dass die Leute auf eine Behandlung verzichten sollen. Sie sollen sich vielmehr hinsetzen und eine Patientenverf&uuml;gung, die ja jederzeit m&uuml;ndlich widerrufbar ist, aufstellen und damit zu Ende denken, was die Konsequenzen ihres Handelns w&auml;ren.<br>\nDass am Ende im Notfall niemand auf eine Behandlung verzichten wird, ist doch vollkommen klar. Es geht darum, dass Menschen, die ganz schnell ganz kritisch sind und sagen, wogegen sie sind, doch sagen sollen, wof&uuml;r sie stattdessen sind. Und wenn sie sich gegen etwas wenden, dann sollen sie die Konsequenzen ihres Handelns wirklich bis zum Ende durchdenken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/interview-wolfram-henn-100.html%20\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da hat wohl jemand den &bdquo;Ethikrat&ldquo; mit dem Stammtisch verwechselt. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Unstatistik des Monats<\/strong><br>\nDer Impfstoff ist &bdquo;zu 90 Prozent wirksam&ldquo;<br>\nDie 90 Prozent beziehen sich nicht auf die Gruppe der Geimpften, sondern auf jene der Infizierten. BioNTech berichtete, dass insgesamt etwa 43.000 Menschen an der Studie teilnahmen, etwa die H&auml;lfte davon wurde geimpft und die andere erhielt ein Placebo.  Sieben Tage nach der zweiten Dosis gab es insgesamt 94 best&auml;tigte Covid-19 F&auml;lle.  Im Studienprotokoll von Pfizer findet man die Definition der Wirksamkeit: Hierzu wird der Anteil der Covid-19-F&auml;lle in der Impfgruppe dividiert durch den Anteil der Covid-19-F&auml;lle in der Kontrollgruppe. Dieser Wert wird von 1 abgezogen und mit hundert multipliziert, so dass man es bequem in Prozenten ausdr&uuml;cken kann.  Daraus folgt, es muss in der Impfgruppe 8 F&auml;lle und in der Placebogruppe etwa 86 F&auml;lle gegeben haben, was einer Reduktion von rund 90 Prozent entspricht (bei den 95 Prozent waren es dann 8 versus 162 F&auml;lle).<br>\nAngabe bezieht sich auf Anteil an Infizierten, nicht auf Anteil an Geimpften<br>\nDie &bdquo;zu 90 Prozent wirksam&ldquo; bezieht sich also nicht auf 9 von 10 Menschen, die zur Impfung gehen, und auch nicht auf alle Teilnehmer der Studie oder alle Menschen, die sich in Deutschland impfen lassen. Sie ist eine relative Risikoreduktion, die sich auf die Zahl der Infizierten bezieht, aber keine absolute Reduktion, die sich auf alle Geimpften bezieht.<br>\nDer Unterschied zwischen relativer und absoluter Risikoreduktion ist f&uuml;r viele Menschen schwer zu verstehen. Er wird vielleicht am Beispiel der Grippeschutzimpfung f&uuml;r Menschen zwischen 16 und 65 Jahren nochmals klarer. In einer Saison mit geringer Verbreitung des Grippevirus liegt die Wirksamkeit der Grippeschutzimpfung etwa bei 50 Prozent. Diese Zahl bedeutet aber nicht, dass 5 von 10 Geimpften vor der Grippe gesch&uuml;tzt sind. Sie bedeutet, dass von je 100 Personen ohne Impfung zwei eine best&auml;tigte Influenzainfektion bekamen, und von je 100 Personen mit Impfung nur eine (s. dazu auch die Informationen des Harding-Zentrum f&uuml;r Risikokompetenz).<br>\nEs ist auch wichtig zu verstehen, dass sich die von BioNTech und Pfizer berichteten &bdquo;zu 90 Prozent wirksam&ldquo; auf die Reduktion von Infektionen, nicht von schweren Erkrankungen oder gar Todesf&auml;llen bezieht. Wir k&ouml;nnen nur hoffen, dass diese Reduktion in gleichem Ma&szlig;e auf schwere Erkrankungen durchschl&auml;gt, aber das wird in den derzeitigen Studien nicht untersucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rwi-essen.de\/unstatistik\/109\/%20\">rwi<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66762\">Hype um BioNTech-Impfstoff &ndash; &uuml;ber Risiken und Geld spricht man lieber nicht<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wassermangel im Unterboden &ndash; Die verborgene D&uuml;rre<\/strong><br>\nDeutschlands B&ouml;den sind noch immer dramatisch trocken. Auch im Herbst ist viel zu wenig Niederschlag gefallen, um die Speicher im Untergrund aufzuf&uuml;llen. Experten warnen vor langwierigen Folgen. [&hellip;]<br>\n&raquo;Bis in eine Tiefe von knapp zwei Metern haben wir weiterhin eine fl&auml;chendeckende D&uuml;rre in Deutschland &ndash; und zwar in einem Ausma&szlig;, wie man es statistisch nur alle 50 Jahre erwarten w&uuml;rde&laquo;, sagt Andreas Marx. Der Hydrologe betreut am Helmholtz-Zentrum f&uuml;r Umweltforschung (UFZ) in Leipzig den D&uuml;rremonitor. Das ist ein Set von Landkarten, die ein Simulationsmodell jeden Tag aufs Neue produziert.<br>\nMithilfe der Daten von 2500 Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) errechnet ein Computer, wie es um das Wasser in den B&ouml;den des Landes steht. Vereinfacht gesprochen lassen sich die Schaubilder so lesen: Blau ist gut, gelb so lala und je dunkler der Rotton wird, desto bedenklicher ist die Sache. Und w&auml;hrend auf der &Uuml;bersicht f&uuml;r das sogenannte pflanzenverf&uuml;gbare Wasser, es ist zu finden in den obersten 25 Zentimetern, aktuell Blaut&ouml;ne dominieren, ist der D&uuml;rremonitor f&uuml;r den Gesamtboden, der bis in 1,8 Meter Tiefe reicht vielerorts noch immer dunkelrot. Dort ist es trockener als im katastrophalen D&uuml;rrejahr 2018.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/duerre-boden-in-deutschland-leidet-unter-regenmangel-a-9fa6df06-11b9-4bc4-8ae3-54a8edb52096\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Warum vermurkst die Union die EEG-Reform? Weil sie es will<\/strong><br>\nNach langem Hickhack haben sich die Koalitionsfraktionen im Bundestag endlich auf eine EEG-Reform geeinigt. Es gab viel Kritik an dem aus dem Bundeswirtschaftsministerium stammenden Gesetzentwurf. Vor allem die SPD war nicht zufrieden, dennoch hatten ihre Minister im Kabinett der Vorlage schon im Herbst zugestimmt.<br>\nDer zentrale Vorwurf: Mit dieser Novelle werde man die Ausbauziele nicht erreichen, die sich die Bundesregierung selbst gesetzt hat. Ganz im Gegenteil. Statt die Errichtung von neuen Wind- und Solarkraftanlagen kr&auml;ftig zu f&ouml;rdern, werde gebremst. (Daniela Becker gibt dr&uuml;ben in diesem piq einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Argumente der Kritiker*innen.)<br>\nBis heute stritten die Koalitionspolitiker, jetzt haben sie sich auf den letzten Metern geeinigt. Am 1. Januar 2021 soll die Novelle des EEG in Kraft treten, im Lauf der Woche werden Bundestag und Bundesrat wohl &uuml;ber sie abstimmen.<br>\nUnd ein paar Verbesserungen scheint die SPD auch noch erreicht zu haben. Laut Bundesumweltministerin Svenja Schulze sollen beispielsweise &uuml;ber 20-j&auml;hrige Windkraftanlagen nun doch noch stehen bleiben k&ouml;nnen, obwohl die Novelle ihnen urspr&uuml;nglich Auflagen machte, die in der Praxis wohl zum Abbau vieler Anlagen gef&uuml;hrt h&auml;tten. Daf&uuml;r gibt es nun offenbar eine L&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piqd.de\/klimawandel\/warum-vermurkst-die-union-die-eeg-reform-weil-sie-es-will%20\">piqd<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Die Bundesregierung ist auf dem Holzweg<\/strong><br>\nWie klimafreundlich ist es, Holz zu verbrennen? Diese Frage bewegt derzeit den Deutschen Bundestag. Die Koalition hat sich gerade auf die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes geeinigt. Demnach ist eine h&ouml;here F&ouml;rderung von aus Biomasse erzeugtem Strom vorgesehen. Das j&auml;hrliche Ausbauziel wird von derzeit 200 Megawatt auf 500 Megawatt gesteigert. (&hellip;)<br>\nHolz ist in der EU als erneuerbare Energie klassifiziert, weil das beim Verbrennen entstehende CO&#8322; durch neues Baumwachstum wieder aus der Luft aufgenommen werden kann. Ein Nullsummenspiel also? Nur theoretisch. Es dauert viel zu lange, bis das freigesetzte Klimagas wieder in neuem Holz gebunden wird. (&hellip;)<br>\nNatursch&uuml;tzer wiederum bef&uuml;rchten Verluste bei der Biodiversit&auml;t. &raquo;Im S&uuml;dosten der USA und im Baltikum werden jetzt schon im gro&szlig;en Stil alte, naturnahe W&auml;lder abgeholzt, um Pellets zu produzieren&laquo;, sagt Kenneth Richter vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu), &raquo;die Gefahr ist gro&szlig;, dass auch Deutschland beginnt, Pellets in gro&szlig;em Ma&szlig;stab zu importieren.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/erneuerbare-energien-die-bundesregierung-ist-auf-dem-holzweg-a-c0b8e509-2f1a-468d-994f-2c08b9d90613%20\">Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Diese Regierung ist schlicht wahnsinnig. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68078#h12\">Erneuerbare Energien: Gesetzesnovelle der GroKo sieht Milliardenamnestie f&uuml;r Konzerne vor<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gaia-X: Big-Data-Firma Palantir aus den USA ist bei EU-Cloud vorn mit dabei<\/strong><br>\nDer als Big-Brother-Ausr&uuml;ster kritisierte US-Konzern Palantir hat stolz bekannt gegeben, vom Start weg beim europ&auml;ischen Prestigeprojekt Gaia-X mitzumischen. (&hellip;)<br>\nDas auf Big-Data-Analysen spezialisierte US-Unternehmen Palantir hat sich &ldquo;von Tag Eins an&rdquo; dem europ&auml;ischen Cloud-Projekt Gaia-X als Mitglied angeschlossen. Dies teilte der Konzern am Freitag &ldquo;stolz&rdquo; in einem Blogbeitrag mit. Die Ansage &uuml;berrascht aus mehreren Gr&uuml;nden. So war bislang etwa nicht bekannt, dass die eng mit Geheimdiensten wie der CIA und der NSA sowie dem US-Milit&auml;r kooperierende Firma die bei Gaia-X hochgehaltenen Werte wie Datenschutz, digitale Souver&auml;nit&auml;t, Vertrauen, Transparenz und Offenheit vertritt. (&hellip;)<br>\nZudem geh&ouml;rt Palantir nicht zu den im September offiziell bekannt gegebenen 22 ersten Gr&uuml;ndungsmitgliedern der gemeinn&uuml;tzigen Gaia-X-Gesellschaft mit Sitz in Br&uuml;ssel. Darunter befinden sich Namen wie Atos, BMW, Bosch, De-Cix, Deutsche Telekom, die Fraunhofer-Gesellschaft, Orange, OVH, SAP und Siemens. Von Unternehmen aus Drittstaaten war damals noch keine Rede, auch wenn sich US-Hyperscaler sowie chinesische Ausr&uuml;ster seit dem Herbst bei dem europ&auml;ischen Prestigeprojekt mehr und mehr in den Vordergrund schieben.<br>\nVor einer Gaia-X-Konferenz im November war bekannt geworden, dass neben Amazon, Microsoft und Google auch Palantir auf der damals auf gut 150 Namen angewachsenen Liste der Mitglieder in spe st&uuml;nden. &Uuml;ber die Antr&auml;ge entscheiden m&uuml;sse der allein europ&auml;isch besetzte Verwaltungsrat der Gaia-X-Gesellschaft, hatte es damals gehei&szlig;en. Inzwischen ist einer Frage-Antwort-Liste auf der Webseite der Institution zu entnehmen, dass &ldquo;&uuml;ber 300 Organisationen aus vielen L&auml;ndern&rdquo; bereits &ldquo;involviert&rdquo; seien. Konkret genannt werden davon nur Verb&auml;nde wie der BDI, Bitkom, eco oder VDMA. (&hellip;)<br>\nDie Werte, die im Mittelpunkt des Gaia-X stehen, seien so &ldquo;in der Tat von zentraler Bedeutung f&uuml;r unsere eigene Mission als Unternehmen&rdquo;, schreiben die Palantir-Experten. Die Vision der Cloud-Initiative f&uuml;hle sich &ldquo;wie eine nat&uuml;rliche Erweiterung dieser &Uuml;berzeugung&rdquo; an. &ldquo;Manche m&ouml;gen wieder einmal einen Widerspruch zwischen Kooperation auf der einen und Sicherheit auf der anderen Seite sehen&rdquo;, zwischen der Hoheit &uuml;ber und der Verf&uuml;gbarkeit von Daten, r&auml;umen sie ein. Die &ldquo;Aufgabe f&uuml;r uns Informatiker und Software-Ingenieure&rdquo; sei es aber, &ldquo;diese Gegens&auml;tzlichkeit zu widerlegen&rdquo;.<br>\nBeobachtern st&ouml;&szlig;t das Bekenntnis indes &uuml;bel auf. &ldquo;Palantir ist das genaue Gegenteil von Europas Interessen&rdquo;, twittert der Chef der belgischen Online-Werbefirma Actito, Beno&icirc;t De Nayer. &ldquo;Es ist eines der verachtenswertesten Unternehmen der Welt, das autorit&auml;ren Regierungen hilft, ihr Ziel der totalen Kontrolle zu erreichen.&rdquo; Die netzpolitische Referentin der Linken im Bundestag, Anne Roth, schreibt gewandt an Gaia-X-Ideengeber Peter Altmaier (CDU): &ldquo;Und das war&rsquo;s dann mit dem Vertrauen in die europ&auml;ische Souver&auml;nit&auml;t.&rdquo; Ein anderer Twitter-Nutzer erregt sich: &ldquo;Unglaublich. Wieso schicken wir nicht gleich alle unsere Daten an die CIA?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gaia-X-Big-Data-Firma-Palantir-aus-den-USA-ist-bei-EU-Cloud-vorn-mit-dabei-4995921.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Big Brother Awards 2019: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52433#h15\">Von faustischen Pakten und Seriensiegern<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65422#h02\">Palantir-B&ouml;rsengang wirft offene Fragen auf an deutsche Polizeikunden<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&ldquo;Chinesische Supersoldaten&rdquo; &ndash; Die historisch zwielichtige Verbindung zwischen US-Medien und CIA<\/strong><br>\nDer MSNBC-Journalist Ken Dilanian sagte, dass die chinesische Regierung Experimente durchf&uuml;hrt, die darauf abzielen, Supersoldaten mit erweiterten F&auml;higkeiten zu produzieren. Dilanian st&uuml;tzte seinen Bericht offenbar auf Aussagen des scheidenden Direktors der Nationalen Nachrichtendienste John Ratcliffe aus einem Meinungsbeitrag desselbigen im Wall Street Journal. In dem Beitrag erkl&auml;rte Ratcliffe, dass China die &ldquo;Nationale Sicherheitsbedrohung Nr. 1&rdquo; sei.<br>\nDoch Dilanians Bericht und Kommentare, die er in einem Interview mit seinem eigenen Sender machte, enthielten Details, die nicht in Ratcliffes Meinungsartikel erscheinen, einschlie&szlig;lich, dass China versucht, Hyper-Scharfsch&uuml;tzen zu entwickeln, die &ldquo;doppelt so weit sehen k&ouml;nnen wie normale Menschen&rdquo; und &ldquo;super-starke Kommandos.&rdquo;<br>\nDas wirft die Frage auf: Woher hat Dilanian diese Idee, und wurde sein Bericht durch seine enge Beziehung zum US-Geheimdienst gepr&auml;gt? (&hellip;)<br>\nIn j&uuml;ngerer Zeit enth&auml;lt ein CIA-Dokument, das mir unter dem Freedom of Information Act zug&auml;nglich gemacht wurde und das die Aktivit&auml;ten des B&uuml;ros f&uuml;r &ouml;ffentliche Angelegenheiten detailliert beschreibt, zahlreiche Hinweise darauf, dass Journalisten ins CIA-Hauptquartier in Langley und an andere Orte zu speziellen Briefings eingeladen wurden. Diese deckten alles &ndash; von Boko Haram zu nuklearer Sicherheit zu Russland und Libyen. Unter den Journalisten, die im August 2014 zu einem Briefing &uuml;ber &ldquo;den Aufstieg des Islamischen Staats und dessen Auswirkungen auf den globalen Dschihad&rdquo; eingeladen wurden, waren David Ignatius [Washington Post], Eli Lake [Bloomberg View], Barbara Starr [CNN] und &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; Mark Mazzetti und Ken Dilanian. (&hellip;)<br>\nAll das wirft die Frage auf, wie wir Dilanians j&uuml;ngsten Artikel und sein Interview &uuml;ber chinesische Supersoldaten interpretieren sollten. Wurde er von der Agency ermutigt, diesen Aspekt von Ratcliffes Meinungsartikel zu verfolgen, um das Bild von China als eine gro&szlig;e &ndash; oder m&ouml;glicherweise die gr&ouml;&szlig;te &ndash; Bedrohung f&uuml;r Amerika aufrechtzuerhalten? Wenn ja, w&uuml;rde es erkl&auml;ren, warum Dilanians Kommentare v&ouml;llig vers&auml;umen, Vergleiche mit dem US-Milit&auml;r eigenen Supersoldaten-Programm, einschlie&szlig;lich der Defense Advanced Research Projects Agency f&uuml;r biologische Technologien, zu ziehen, das im Jahr 2014 gegr&uuml;ndet wurde.<br>\nDurch die ausschlie&szlig;liche Fokussierung auf Chinas angebliche Bem&uuml;hungen um &ldquo;erweiterte menschliche Operationen&rdquo; konnte Dilanian eine au&szlig;ergew&ouml;hnlich einseitige Version des milit&auml;rischen Einsatzes transhumaner technologischer Entwicklungen pr&auml;sentieren. Vielleicht noch wichtiger, es erlaubte ihm auch, den Angstfaktor zu pushen und die stetige Steigerung der gegenseitigen Paranoia und Feindschaft zwischen den USA und China durch die US-Medien fortzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/110589-chinesische-supersoldaten-die-historisch-zwielichtige-verbindung-zwischen-us-medien-und-cia\/\">RT Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-68183","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68183"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68187,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68183\/revisions\/68187"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}