{"id":68257,"date":"2020-12-22T10:10:17","date_gmt":"2020-12-22T09:10:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68257"},"modified":"2020-12-22T10:35:26","modified_gmt":"2020-12-22T09:35:26","slug":"leserbriefe-zu-der-staatsphilosoph-vor-der-roten-ampel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68257","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDer Staatsphilosoph vor der roten Ampel\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Unser Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68101\">Der Staatsphilosoph vor der roten Ampel<\/a> besch&auml;ftigte auch viele unserer Leser. Offenbar polarisiert die Person Richard David Precht ungemein. Neben zahlreichen zustimmenden Zuschriften gibt es jedoch auch Kritik. Zusammengestellt von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Kurz und einfach: irgendwie steckt tief in der deutschen Seele eben doch das &ldquo;chinesische Modell&rdquo;.<br>\nIch wette, wenn Herr Richard David Precht eine Einladung des CCCP Chinas erhielte, w&uuml;rde er diese annehmen und anschlie&szlig;end &uuml;berzeugende Argumente f&uuml;r die Umerziehung der Uiguren verbreiten. Wo k&auml;men wir auch hin, solange diese Exil-T&uuml;rken die Einheit Chinas militant gef&auml;hrden und fanatische Sabotageakte ver&uuml;ben?<\/p><p>&Uuml;brigens: welcher Deutsche f&auml;hrt denn tats&auml;chlich noch bei einer Roten Ampel (sp&auml;t nachts, v&ouml;llig ohne Verkehr) ohne Magenschmerzen durch?<br>\nSelbst ich, Afrika,- S&uuml;damerika- und Asienerprobt, bin inzwischen verunsichert bzw. habe ein schlechtes Gewissen &ndash; Framing funktioniert fantastisch!<\/p><p>Nur: der Chinese wei&szlig;, dass er &uuml;berwacht, erzogen und authorit&auml;r &ldquo;bemuttert&rdquo; wird &ndash; die meisten &ldquo;Wessies&rdquo; nicht.<br>\nDer Deutsche bildet sich weiter ein, sein System sei nach wie vor voll demokratisch und Donald Trump sagt selber: &ldquo;I am the best democrat ever&rdquo;.<br>\nDas ist eben der Unterschied zwischem Wissen, Denken und Religion.<\/p><p>Denn der richtig Gl&auml;ubige glaubt ja nicht an Gott, vielmehr wei&szlig; er, dass es Gott gibt &ndash; oder dass Drosten die h&ouml;chste Instanz viralen Denkens darstellt.<br>\nWas mich letzte Woche politisch irritierte, war, dass Kzl&rsquo;in Merkel zwar die Schwerkraft kennt, aber nicht wei&szlig;, was &ldquo;exponentiell&rdquo; bedeutet.<br>\nIn meiner Schul-\/Studienzeit mussten Physiker auch die Grundlagen der allgemeinen Mathematik beherrschen.<\/p><p>Damit herzliche Gr&uuml;&szlig;e und ein sch&ouml;nes Wochenende,<br>\nH. Rudolf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Macher*innen, lieber Jens Berger,<\/p><p>zu einem Wetterfahnen-&ldquo;Philosophen&rdquo;, dessen Betitelung seines &ldquo;Hauptwerkes&rdquo; nicht etwa &ldquo;Der einzig m&ouml;gliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes&rdquo; oder auch &ldquo;Die Grundprobleme der Ph&auml;nomenologie&rdquo; lautet, sondern &ldquo;Wer bin ich und wenn ja, wie viele&rdquo;, was intellektuell etwa in derselben Liga spielt wie &ldquo;Sei schlau, stell dich dumm&rdquo; (D. Katzenberger), hat Jens Berger eigentlich schon alles gesagt.<\/p><p>Mehr sollte diesem Lackmustest dessen, wo die Kulturnation z.Z. gerade angekommen ist, eigentlich auch nicht an Lebenszeit geopfert werden.&nbsp;<\/p><p>Dass jedoch exakt das Beispiel, welches ich (derselben verdorbenen Generation wie Jens Berger angeh&ouml;rig), &nbsp;im Unterricht gegen&uuml;ber meinen Sch&uuml;ler*innen immer wieder mal nutzte, um &uuml;ber die Notwendigkeit allgemeiner konsensual beschlossener Regeln und gleichzeitig deren permanenter Hinterfragung (letztendes also die Frage nach Absicht und Sinn) zu diskutieren, das der roten Ampel n&auml;mlich, solcherma&szlig;en von diesem dystopischen Dampfplauderer ins autorit&auml;re Gegenteil verkehrt wurde, hat doch kurz Emp&ouml;rungsreaktionen in mir hervorgerufen. Vers&ouml;hnlich stimmten allerdings die gut 1000 Kommentare unter dem verlinkten Video, die samt und sonders vernichtend ausfielen.<\/p><p>Wieder mal bleibt es an den letzten verbliebenen kritischen Kaberttist*innen zu sagen, wie es ist (wenn Volker Pispers es schon nicht mehr tut). Michael Hatzius (vermittels der &bdquo;Echse&ldquo;): &ldquo;Wenn die Ampel definitiv kaputt ist, dann wird die auch nicht gr&uuml;n; dann muss man manchmal auch bei rot &uuml;ber die Stra&szlig;e gehen, sonst kommt man nicht vorw&auml;rts.&rdquo;<\/p><p>Ein letztes noch wurde Herrn Precht von Robert Gernhardt in seiner Weihnachtssatire &bdquo;Die Falle&ldquo; im Jahre 1977 bereits ins Stammbuch geschrieben:<\/p><p>&bdquo;Stimmt das, Thomas, da&szlig; du in der Schule oft ungehorsam bist und den Lehrern widersprichst?&ldquo;<\/p><p>&bdquo;Ja&ldquo;, sagte Thomas kleinlaut.<\/p><p>&bdquo;So ist es richtig&ldquo;, sagte der Weihnachtsmann. &bdquo;Nur dumme Kinder glauben alles, was ihnen die Lehrer erz&auml;hlen.&ldquo;<\/p><p>Mit adventlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Tony C. Schwarz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Schon wieder muss ich schreiben:<br>\nDANKE DANKE DANKE!<br>\nDieser Herr Precht, so hervorragend analysiert wie von Jens Berger, das ist Klasse!<br>\nMich wiederzufinden in den Nachdenkzeiten ist mir einfach unentbehrlich, denn teils wird es einsam beim Wunsch nach Meinungsaustausch.<\/p><p>Diese Woche wurde ich zweimal von Polizeistreifen kontrolliert: Einmal rief mir eine Streife aus ihrem Wagen zu &ldquo;Maske&rdquo; mit wilden Gesten, obwohl um mich herum weit und breit kaum Leute waren (breite Gesch&auml;fts-\/Verkehrsstra&szlig;e mit Maskengebot) Rote-Ampel-Nacht-Syndrom.<\/p><p>Heute gab es ein Bu&szlig;geld: Radfahren auf einem kleinen Abschnitt ca. 7 m Fu&szlig;weg parallel zu einem Parkplatz. Kein einziger Fu&szlig;g&auml;nger.Bu&szlig;geld aus Prinzip und weil jetzt im Kontrollrausch alles bestraft wird. Eine Freundin: Bu&szlig;geld, das Licht am (&auml;lteren) Rad reichte nicht, noch kein LED. Jetzt wird scheints jeder &ldquo;rundgemacht&rdquo; bei der kleinsten Abweichung.<\/p><p>Noch zu erw&auml;hnen zu der k&uuml;rzlichen Diskussion: Der Umfang der Berichte &uuml;ber Corona ist genau richtig und aufgrund der Tragweite von &uuml;berragender Bedeutung! Nicht nachlassen, wir brauchen die Nachdenkseiten!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e von einer dysfunktionalen Staatsb&uuml;rgerin (70 J.)<br>\nBrigitte Stephan, Kiel.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>ganz herzlichen Dank f&uuml;r diesen aufkl&auml;rerischen Artikel &uuml;ber Precht! <\/p><p>Ich konnte das mit der Ampel nicht fassen. Precht ist offensichtlich ein schrecklicher Konformist und armseliger Untertan. Und er ist ein Beispiel daf&uuml;r, warum ich schon lange meine Achtung vor dem Bildungsb&uuml;rgertum bzw. Intellektuellen verloren habe. <\/p><p>Ich bin auf dem Dorf in einem kleinb&uuml;rgerlichen Umfeld aufgewachsen und empfand die Universit&auml;t deshalb als eine Befreiung von kleinb&uuml;rgerlicher Enge und ebend dieser Untertanengesinnung. Und stand dem bildungsb&uuml;rgerlichen Milieu mit einer gewissen Ehrfurcht gegen&uuml;ber. Diese ist mir allerdings inzwischen abhanden gekommen. Heute wei&szlig; ich, dass das Bildungsb&uuml;rgertum genauso konfomistisch und opportunistisch ist wie das Kleinb&uuml;rgertum &ndash; es verkauft seinen Konformismus nur eleganter.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUdo Brandes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Geehrtes NDS-Team,<\/p><p>Zum ersten Mal seit dem ich treu NDS lese, ging ein leichter Ruck durch mich durch und das erste was mir durch den Kopf ging war die Sache mit dem Steine werfen und der Unschuld.<br>\nIch verstehe den Artikel in seinen Grundgedanken, schlecht finde ich die Umsetzung und die Intensit&auml;t mit der auf Precht gezeigt wird. Wenn man sucht, findet man auch &ndash; so werden die NDS sicher viele Menschen aus den &ouml;ffentlichen Raum finden, die in der Vergangenheit falsche Voraussagen zu Covid-19 getroffen haben und heute anders dar&uuml;ber denken. Ist das schlecht? Nein, man soll bitte die Freiheit haben seine Meinung aufgrund neuer Sachlage und Informationen revidieren d&uuml;rfen ohne dabei auf den Scheiterhaufen gestellt zu werden.<\/p><p>Die Aussagen Prechts kann ich teilweise nachvollziehen und ich finde, er h&auml;tte seine Aussage eindeutiger er&ouml;rtern m&uuml;ssen. Ein ganz pragmatisches, einfaches Beispiel, wie ich Precht verstanden habe: Ich lebe in einem Mehrfamilienhaus in BW, Bodenseekreis. Wir sind hier angehalten den M&uuml;ll zu trennen, brav den Sperrm&uuml;ll zur Abholung anzumelden usw., ganz banal eigentlich. Der Prozentsatz derer, denen dies so richtig schei&szlig;egal ist, liegt ebenfalls bei 15-20%. Diese Menschen legen die Auflagen und Verordnungen des Kreises nach ihren Regeln aus, haupts&auml;chlich aus Gem&uuml;tlichkeit, Ignoranz und Selbstsucht.<br>\nIch stimme daher Precht zu, dass der Einzelne sich nicht die Gesetze und Verordnungen auslegen kann &ndash; NDS legen das aber als Bef&uuml;rwortung einer Diktatur oder totalit&auml;ren Staates aus; v&ouml;llig &uuml;bertrieben! Vielmehr scheint die NDS mit dem Artikel dieses Gef&uuml;hl selbst zu erzeugen: hier wird ein einzelner auf den Pranger gestellt und durch den Fleischwolf gezogen, weil er anderer Meinung ist. Und, ich bekomme das Gef&uuml;hl die NDS denke die Wahrheit f&uuml;r sich allein gepachtet zu haben.<br>\nMein Vorschlag w&auml;re es diese klugen Leute an sich zu binden, mit ihnen ins Gespr&auml;ch zu kommen &ndash; es sind kluge Leute mit vielen tollen Ideen. Eines Tages, wenn wir &bdquo;die Revolution&ldquo; umsetzen, werden wir solche Leute wie Precht, Hagen Rether, Volker Pispers, von Wagner, Uthoff und andere brauchen :-)<\/p><p>Machen Sie weiter &ndash; bitte!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Zeljko Krecelj<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>f&uuml;r mich sind Sie, die Nachdenkseiten seit langem eine verl&auml;sslichen Informationsquelle, in einer sensationsl&uuml;sternen, obrigkeitskonformen Gesellschaft&hellip;<\/p><p>Herzlichen Dank, Jens Berger f&uuml;r einen weiteren, absolut brillanten Beitrag.<br>\nDazu erlaube ich mir eine, vielleicht etwas spr&ouml;d-satirische Bemerkung:<br>\nHerr Precht steckt offenbar seit langem, sehr tief im Allerwertesten des medialen Mainstream- Systems&hellip;<\/p><p>&bdquo;Gestatten, Precht&hellip;Propagandaphilosoph&hellip; als allzeit &uuml;bersch&auml;tzter Helfershelfer, passe ich mich, immer flexibel an den jeweiligen Zeitgeist an.<br>\nMeine St&auml;rke: Arroganz und Ignoranz &hellip;meine Schw&auml;che, wenn ich &uuml;berhaupt eine habe&hellip;dann die Phantasielosigkeit.<br>\nWas interessiert mich mein Geschw&auml;tz von gestern&hellip; Wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Basta&hellip;&ldquo;<\/p><p>Mit lieben Gr&uuml;&szlig;en aus der Pfalz<\/p><p>Jerschel W. Hensel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>Precht wurde ja als Nachfolger f&uuml;r das Philosophische Quartett eingesetzt. Dort zeigte man, wie man sich durch echten (!) Dialog der Wahrheit n&auml;hern kann. Auch das geh&ouml;rt zur Strategie, dass jetzt eine einzelne Stimme die &bdquo;Staatswahrheit&ldquo; diktatorisch der &Ouml;ffentlichkeit  als Philosophie verkauft.<\/p><p>Mit den besten Gr&uuml;&szlig;en von Ihrem Leser I.D.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>ich warte nachts vor einer roten Ampel. Aber ich nehme _freiwillig_ mit einem Auto am Verkehr teil. Und ich m&ouml;chte bittesch&ouml;n bei Gr&uuml;n durchfahren k&ouml;nnen. Lustigerweise wird so eine Ampel meist auch wieder gr&uuml;n, auch wenn es sicherer w&auml;re, alle Ampeln immer auf rot zu stellen. Damit k&ouml;nnte man<br>\ndas unn&ouml;tige Risiko ganz ausschalten. Aber das werden wir auch noch entdecken.<\/p><p>Mein Vertrag mit der Verkehrsbeh&ouml;rde ist, ich halte mich an Vorschriften und sie hat mich daf&uuml;r vor Risiken zu besch&uuml;tzen. Viele Ampeln werden nachts abgeschaltet. Darauf k&ouml;nnte man hinwirken.<\/p><p>Herr Precht ist schon immer eine Inszenierung. Er braucht sein Publikum. Hier hat er wieder eins gefunden. Auch Sie bieten ihm eine gute B&uuml;hne. Er sieht sich einfach als Gegenmeinung der Gegenmeinung. Verstanden?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA.Hellmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger<\/p><p>Die rote Ampel Nachts kenne ich zur Gen&uuml;ge. Ich &uuml;berzeuge mich ob jemand gef&auml;hrdet, sprich da ist und fahre weiter, denn da ist ja niemand. Ich zahle nicht f&uuml;r ein Blitzfoto, ohne jede Vorlage f&uuml;r eine Gef&auml;hrdung f&uuml;r Andere. Wenn ich in der W&uuml;ste auf eine Schlange treffe, stelle ich mich nicht hinten an, sondern gehe ihr aus dem Weg, denn sie k&ouml;nnte giftig sein, oder gerade schlechte Laune haben.<br>\nWenn eine Mutter ihrem Kind sagt, fasse nicht die gl&uuml;hende Herdplatte an, passieren zwei Dinge. Entweder das Kind hat genug Verstand und glaubt der Mutter, oder macht seine eigene Erfahrung. Manche Kinder glauben, gut ich hab mir schon drei mal die Pfoten verbrannt, aber das mu&szlig; ja nicht beim vierten Mal so sein. Oder Mutter wird schon da sein, um auf mich aufzupassen.<\/p><p>Ohne Bildung, kein Verstand, damit keine Vernunft und nur aus Erfahrung wird man klug, aber nur wenn Bildung zu Verstand und Vernunft f&uuml;hrt. Damit dreht sich das Kind B&uuml;rgerlein stets im Kreis und wartet, was Mutter erlaubt und was nicht.<\/p><p>&bdquo;Wir d&uuml;rfen denken, was wir wollen, aber als Staatsb&uuml;rger haben wir zu funktionieren&ldquo;<\/p><p>Keine Bildung, keine Meinung, keine Selbstst&auml;ndigkeit.<\/p><p>&ldquo;Haben wir nichts aus unserer Geschichte gelernt?&rdquo;<\/p><p>Wieso, was kann ich mir daf&uuml;r kaufen ?! Wir spielen Kaufen und Verkaufen, wie kleine Kinder. Das Leben hat welchen Preis? Die Gesundheit ist unbezahlbar? Was f&uuml;r einen Sinn macht irgendeine W&auml;hrung? Wer hat &uuml;berhaupt mal was dazu gelernt? Niemand, auch Sie nicht, denn wir spielen weiter Kaufen, Verkaufen und der Erde droht der Ausverkauf.<\/p><p>&ldquo;Wer ist zufrieden!&rdquo;<\/p><p>Wohlhabende und Reiche. Und der Rest? Die im Dunkeln sieht keiner, denn sie sorgen f&uuml;r den Reichtum. Haben keine Zeit, Geld f&uuml;r Bildung. Auch Sie merken immer noch nichts, wo der Fehler das Problem liegt. Hauptsache Sie leben gut nicht wahr.<\/p><p>&ldquo;Wenn Wahlen irgendwas ver&auml;ndern w&uuml;rden, dann w&auml;ren sie doch schon l&auml;ngst verboten.&rdquo;<\/p><p>Das ist Fakt, doch wer hat es wirklich begriffen?<\/p><p>&ldquo;Demokratie&nbsp;ist der Wille des Volkes. Jeden Morgen lese ich &uuml;berrascht in der Zeitung was ich jetzt wieder will.&rdquo;<\/p><p>Der B&uuml;rger das Kind braucht Bildung, stattdessen braucht es mangels Alternative eine Mutter. So stirbt die eigenverantwortliche Selbstst&auml;ndigkeit aus, da von Mutter unerw&uuml;nscht.<\/p><p>Die Medien, Duckm&auml;user wie Mitl&auml;ufer wollen hirnlos Mutter spielen, sind aber selbst das dumme Kind, deren &ldquo;Meinungen&rdquo; sind wie ein Blatt am Baum. Je nach Windrichtung l&auml;&szlig;t man sich biegen, treiben.<\/p><p>&ldquo;Der einzige Fachkr&auml;fte-Mangel, den wir hier im Land haben, ist der in der Regierung.&rdquo;<\/p><p>Als man erkannte, man kann es nicht jeden und niemanden Recht machen, &uuml;bernahm man die &ldquo;F&uuml;hrung&rdquo;. Das Mutter Kind Prinzip, in einer pers&ouml;nlichen &ldquo;Interessen Vertretung&rdquo;. Jedem das Seine, doch mir am Meisten.<\/p><p>&ldquo;Wenn wir noch mehr solche Siege feiern, brauchen wir uns um unseren Untergang keine Sorgen mehr machen.&rdquo;<\/p><p>Krieg gegen Covid 19. Wir gewinnen, das ich keine Frage. Nur wie hoch wird der Preis sein? Och wem jucken Millionen tote Arme, Helden des Alltags die irgendwie schon klar kommen usw .. &ldquo;Schatz ist der Braten fertig, mein Armani Hemd geb&uuml;gelt und welchen Wein trinken wir zum Essen. Ist mein Ferrari aufgetankt. Wohin fliegen wir in den Urlaub, Toskana, Karibik, Australien .. &rdquo;<\/p><p>&ldquo;Der Worte sind genug gewechselt, ich will jetzt auch mal Taten sehen.&rdquo; (Goethe)<\/p><p>Hier liegt das Problem, die Ursache, Auswirkung, Folgen. Sehen nur nicht jene, denen es zu gut geht. Denen es schlecht geht, haben keine Zeit, kein Laptop, kein Internet, kein Fernseher. Sie k&auml;mpfen nur am Rande um ihr j&auml;mmerliches &Uuml;berleben. Aber wozu?! Hoffnung auf bessere Zeiten, die aber nicht mehr kommen. Die Armen werden &auml;rmer, die Reichen immer reicher und die Wohlhabenden spielen Mitl&auml;ufer, Duckm&auml;user, Arschkriecher. Wer will schon auf seinen Braten, Wein, Armani Hemd verzichten?<\/p><p>(Ich habe nichts von alle dem. Nicht mal ein Laptop mit Internet und Webcam. Das interessiert Sie &amp; Co nicht wirklich.)<\/p><p>Wann haben Sie Herr Berger, Leser &amp; Co das letzte Mal wirklich das &ldquo;Internet&rdquo; gelesen? Egal welche Seite, sehen Sie sich nur die &Uuml;berschriften zu den Ausf&uuml;hrungen (Artikel) an. Nicht draufklicken und lesen. Was f&auml;llt Ihnen auf? Richtig .. blah .. blah .. blubber.<br>\nNichts f&uuml;r ungut, ich bin arm, krank und allein. Ich habe trotz gesetzlicher Krankenversicherung, keine brauchbare medizinische Versorgung. Wer hilft mir, den anderen Millionen? NIEMAND. Sie haben Null Ahnung, wie Ihre kleine private Welt allein Grausamkeit und Elend verursacht. Schuld sind immer nur die Anderen wie?! Was soll die Regierung tun, wozu Sie sich selbst, die Wohlhabenden nicht mal bequemen wollen?<\/p><p>&Uuml;brigens, wer im Glashaus seines Wohlstandes sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Die &ldquo;Hackordnung&rdquo; geht von oben nach unten. Sind die Armen, der dumme B&uuml;rger weg, wer &uuml;bernimmt dann die Arschkarte? Richtig, die Wohlhabenden. Dieser neue &ldquo;Genu&szlig;&rdquo; kommt demn&auml;chst, denn die Massenimpfung wird ein &ldquo;voller Erfolg&rdquo;. Wetten das?!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFreddy B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>&auml;ndern sich nachts die Regeln? Muss man dann nicht mehr vor roten Ampeln halten &ndash; oder sollte man das aus grunds&auml;tzlichen Erw&auml;gungen doch tun? Das Recht setzt unserem Handeln Grenzen, die wir achten m&uuml;ssen, um gesellschaftliches Zusammenleben zu erm&ouml;glichen. Ich muss mir n&auml;mlich vorstellen, dass das was ich tue, alle tun. Oder anders herum: Das, was ich von allen anderen erwarte, muss auch f&uuml;r mich gelten. Was passiert, wenn ich mir das Recht herausnehme, dass ich Gesetze au&szlig;er Kraft setzen kann, wenn ich sie f&uuml;r falsch oder unsinnig halte? Wenn ich das f&uuml;r mich fordere, ist es ja eigentlich selbstverst&auml;ndlich, dass dann jeder andere das f&uuml;r sich fordern kann. Und nachdem ich f&uuml;r mich fordere, dass ich sie nach meinen Ma&szlig;st&auml;ben au&szlig;er Kraft setzen kann, kann jeder andere fordern, dass er sie nach seinen Ma&szlig;st&auml;ben au&szlig;er Kraft setzen kann. Und was dem einen die Eule, ist dem anderen die Nachtigall. Hier beginnt es dann problematisch zu werden. Und deshalb bin ich der Meinung, man sollte auch nachts vor roten Ampeln stehen bleiben. Au&szlig;erdem sind wir treue Staatsb&uuml;rger, die zumeist ohne dar&uuml;ber nachzudenken, t&auml;glich dem Imperativ der M&auml;rkte folgen. Und wir haben (in der Pandemie) jede Menge Erste-Welt-Luxusproblemchen, die die Dritte Welt gar nicht kennt.<\/p><p>Gute Nacht allerseits<br>\nMichael Wrazidlo<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>danke dass Sie sich so tapfer das Geschwafel von Herrn Precht angeh&ouml;rt haben.<\/p><p>Mir sind seine geistigen Absonderungen seit seiner Werbung f&uuml;r sein Buch &bdquo;Anna, die Schule und der liebe Gott&ldquo;  unertr&auml;glich geworden.<br>\nIch habe Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass seine finanzielle Existenz schlicht darauf beruht, dass er prominent ist.  Dies macht  ihn m. E. mit den selbstgebackenen  B- und C-Promis des Unterhaltungsfernsehens gemein.<\/p><p>Dass der Mann sich jedoch  anma&szlig;t, &uuml;ber anspruchsvolle Themen wie Bildung und Staatsb&uuml;rgertugenden zu schwadronieren, ist einfach nur &auml;rgerlich.<\/p><p>Das ein Mensch, der ernsthaft fordert, dass in Schulen &bdquo;social skills&ldquo; wie Chuzpe gelehrt werden sollen, &uuml;berhaupt noch in Talkshows eingeladen wird, sehe ich bereits als Verfall von Bildung an.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHermann Jahns, Ilsede<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Leserbriefteam, lieber Herr Berger,<\/p><p>da haben Sie ja ein sch&ouml;nes Fass aufgemacht: Rote Ampeln, Gehorsam und brave Staatsb&uuml;rger, gepredigt von dem Salon-Philosophen Richard David Precht, der seine Bekanntheit durch sein 1. Buch &bdquo;Wer bin ich und wenn ja wie viele?&ldquo; erlangt hat. Und das wars dann auch, f&uuml;r mich.<\/p><p>Seither gehe ich ihm aus dem Weg. Ein Philosoph sollte auch schweigen k&ouml;nnen und das kann dieser einfach nicht. Geschw&auml;tzig und selbstverliebt.<\/p><p>Ja. Und dann die rote Ampel. Also: Mit dem Auto w&uuml;rde ich auch nachts an einer roten Ampel stehen bleiben &ndash; man wei&szlig; ja nie ob irgendwo die Polizei steht. Rote Ampel, die auch nachts &bdquo;&uuml;berfahren&ldquo; wurde, kostete die  Bisch&ouml;fin Margot K&auml;smann ihr Amt, wenn ich mich richtig erinnere. &Uuml;ber eine Fu&szlig;g&auml;ngerampel w&uuml;rde ich aber gehen &ndash; nicht nur nachts, auch &uuml;ber Tag, wenn ich alleine da stehe und warte.<\/p><p>Ich bin eine der M&uuml;tter, die ihre Kinder eher &bdquo;unerzogen&ldquo; haben, also so wie Sie von Ihren Lehrern schreiben. Jetzt fangen meine T&ouml;chter an das besser zu verstehen &ndash; diese Unerzogenheit, weil sie auch merken, dass diese Erziehung richtig gesund ist f&uuml;r die Seele, den Geist und den K&ouml;rper.<\/p><p>Precht versteht das nicht! Seien wir dann philosophisch und lassen ihn tratschen. Dass er wieder einen sog. Spiegelbestseller geschrieben hat, liegt nicht an der Qualit&auml;t, sondern an dem niedrigen, kollektiven Bewusstsein, das Precht bedient. Gedankliche, philosophische H&ouml;henfl&uuml;ge liegen ihm nicht. Muss man aber, finde ich, wie Ralph Waldo Emerson das mit seinem Buch&rdquo; Binde deinen Wagen an die Sterne&ldquo; gemacht hat,  dann macht Philosophie Freude, sie erzieht nicht, sie l&auml;sst wachsen unter einer behutsamen, liebevollen Elternaufsicht und tut schlie&szlig;lich allen Beteiligten gut.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nKarola Schramm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, liebe NDS,<\/p><p>&ldquo;&hellip;als Staatsb&uuml;rger haben wir zu funktionieren&rdquo; (Precht). Ich stimme dem prinzipiell zu, aber dann sollte auch der Staat funktionieren. Wenn er versagt, kann er unter Umst&auml;nden sogar von &ldquo;funktionierenden&rdquo; B&uuml;rgern gerettet werden. Aber in der heutigen Zeit, in der das Individuum &uuml;ber dem Kollektiv steht, darf sich ein Staat, der an vielen Baustellen als Versager erscheint, und der Vertrauen verspielt, nicht wundern, wenn er kritische B&uuml;rger &ldquo;verliert&rdquo;, indem diese sich von ihm abwenden.<\/p><p>&ldquo;&hellip;wohin es f&uuml;hren kann, wenn es zu viele Mitl&auml;ufer und Duckm&auml;user gibt&rdquo; (Berger). Die Masse (nicht zu verwechseln mit dem Kollektiv) l&auml;uft immer mit, heute, gestern, morgen. Deshalb ist sie &ldquo;die Masse&rdquo;. Und wenn das eine Anspielung auf die NS-Zeit sein soll: &ldquo;Duckm&auml;user&rdquo; ist leicht gesagt, wenn man selbst nicht in einem Terrorstaat lebt.<\/p><p>A propos: Ein sanfter Totalitarismus, scheint mir, macht sich bei uns breit. So wie es keine Kritik an der Fl&uuml;chtlingspolitik (&ldquo;Willkommenskultur&rdquo;) geben durfte, so darf es keine Kritik an der Corona-Politik geben.<\/p><p>&ldquo;Sein Fazit: &bdquo;Wir d&uuml;rfen &uuml;ber Corona denken, was wir wollen, aber als Staatsb&uuml;rger haben wir zu funktionieren&ldquo;. Wer also Kritik an den Ma&szlig;nahmen &uuml;bt, ist f&uuml;r Precht ein dysfunktionaler Staatsb&uuml;rger&rdquo; (Berger). Nein, das stimmt so nicht. Man kann ja gleichzeitig Kritik &uuml;ben und funktionieren.<\/p><p>&ldquo;Hat das ehemalige Land der Dichter und Denker nicht Besseres zu bieten?&rdquo; (Berger) Nein, ich glaube nicht. Wir befinden uns auf einem absteigenden Ast. Und Ihren Ekel vor angepasster BRD-Vorzeigeprominenz kann ich nachvollziehen. Allerdings ist mein (Vor-)Urteil gegen&uuml;ber Herrn Precht milder geworden: Ich schlage vor, die Nachdenkseiten machen ein Interview mit ihm.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nPhilipp S. Fricke, Kiel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich bin regelm&auml;&szlig;iger Leser der Nachdenkseiten und f&uuml;r mich sind die &ldquo;highlights&rdquo; die durchdachten, gut recherchierten und mit Fakten belegten Artikel von Herrn Berger. Der Beitrag zu Herrn Precht  &ldquo;Der Staatsphilosoph vor der roten Ampel&rdquo; kann daher eigentlich nicht von Herrn Berger stammen, so entscheidend weicht er von seinem sehr hohen Niveau ab.<\/p><p>Es geht los mit dem Zitat von Herrn Precht: &bdquo;Wir d&uuml;rfen denken, was wir wollen, &hellip;&ldquo; &ndash; &hellip; das von Herrn Berger interpretiert wird als: &ldquo;H&ouml;rt auf, selbstst&auml;ndig zu denken, &hellip;&rdquo; Es er&uuml;brigt sich auf den offensichtlichen Widerspruch hinzuweisen.<\/p><p>Dann kommt ein zweites l&auml;ngeres Zitat von Herrn Precht zu der &ldquo;rote Ampel-Problematik&rdquo;, in der u.a. dieser Satz enthalten ist: &ldquo;Pers&ouml;nlich k&ouml;nnen Sie denken, die Ampel ist sinnlos.&rdquo; Herr Berger interpretiert das Zitat so: &ldquo;Wer also Kritik an den Ma&szlig;nahmen &uuml;bt, ist f&uuml;r Precht ein dysfunktionaler Staatsb&uuml;rger.&rdquo; Nein, gerade das sagt Precht nicht. Precht weist unmissverst&auml;ndlich darauf hin, dass wir &uuml;ber Regeln denken k&ouml;nnen, was wir wollen. Es ist auch relativ klar, dass Precht meint, wir k&ouml;nnen uns an der Diskussion der Gestaltung oder Sinnhaftigkeit von Regeln beteiligen, aber wenn die Regierung entschieden hat, sind sie f&uuml;r alle verbindlich. Wenn wir miteinander &uuml;ber Rechte und Pflichten von Staatsb&uuml;rgern diskutieren wollen, m&uuml;ssen wir zumindest einen ernstgemeinten Versuch machen, unser Gegen&uuml;ber zu verstehen.<\/p><p>Und es wird noch schlimmer: mit Ausdr&uuml;cken wie &ldquo;der Herr Philosoph&rdquo;, &ldquo;Claqueur der Mehrheitsmeinung&rdquo;, &ldquo;Gro&szlig;meister der intellektuellen Flexibilit&auml;t&rdquo;, &ldquo;Talkshow-Philosoph&rdquo;, &ldquo;Dampfplauderer&rdquo; und Bemerkungen zu seinem &Auml;u&szlig;eren wird ein K&uuml;bel von H&auml;me &uuml;ber Herrn Precht ausgegossen. Mein Gott, warum der Hass? Warum pflegen (wir) Linke(n) vor allem Feindbilder in den eigenen Reihen, statt zum Beispiel die Corona-Einlassungen von Rechten wie Herrn Sinn (mit gut begr&uuml;ndeten Fakten) zu kritisieren?<\/p><p>Nochmals, ich bewunder Herrn Berger f&uuml;r seine hervorragenden Artikel. Bitte mehr davon, aber nicht so etwas.<\/p><p>Im &uuml;brigen: Beide (Herr Berger und Herr Precht) haben m.M.n. recht. Herr Precht w&uuml;rde sicher auch zustimmen, dass es Regeln gibt, an die man sich nicht halten muss\/darf, n&auml;mlich solche die gegen die Menschenrechte versto&szlig;en. Ich unterstelle aber mal, dass er die mit seinen Zitaten nicht meinte, sondern die Maskenpflicht, etc.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en und schon einmal eine sch&ouml;ne erholsame Weihnachtszeit<\/p><p>Rolf Gerdes<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel, dem ich vollst&auml;ndig zustimme!<\/p><p>Meine Meinung zu diesem Herren:<br>\nPhilosophischen Tiefgang habe ich bisher nicht erkennen k&ouml;nnen. Nun ja, Platon sagte ja in der Politea, dass man als Philosoph nicht auftreten soll, bevor man 50 Jahre ist. Bei manchen, so scheint es, ist auch das noch lange nicht hinreichend. Das passt &uuml;brigens auch zu dem massiv gesunkenen Niveau des Bildungsanspruchs unserer Medien. Mich schauderts.<\/p><p>Fast wehm&uuml;tig denke ich an fr&uuml;here Zeiten, in denen Sendungen mit anspruchsvollen Gespr&auml;chen mit philosophisch begabten Menschen produziert wurden, nur ein Beispiel:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J9SyTEUi6Kw\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=J9SyTEUi6Kw<\/a><\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nT.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Ihr Artikel &uuml;ber den &bdquo;Dampfplauderer&ldquo; Precht ist wunderbar. Ich sah und sehe den Herrn  genau so &ndash; nur kann ich&rsquo;s leider nicht so toll formulieren.<br>\nSie sind ein Journalist der Extraklasse. Kompliment.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGerhard Hofmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Ich mache es kurz: Ein sehr, sehr sch&ouml;ner Artikel. Treffender ist der Ungeist vieler Intellektueller in der Causa Corona kaum zu beschreiben.<br>\n&mdash;<br>\nmit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nHans-Joachim Zeller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS-Team,<\/p><p>in solchen gro&szlig;en Krisen zeigt sich am besten wer nur eine kontrollierte au&szlig;enparlamentarische Opposition ist und wer echte au&szlig;enparlamentarische  Opposition ist.<\/p><p>In dieser Krise hat es sich gezeigt, dass Richard David Precht und Tilo Jung nicht zur echten au&szlig;enparlamentarischen Opposition geh&ouml;ren und das Prinzip Teile-und-Herrsche ebenso praktizieren wie die Regierung und Gro&szlig;teil der Medien.<\/p><p>Beide wollen wohl weiterhin im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk auftreten. Da muss man halt autorit&auml;tsh&ouml;rig jeden der die Autorit&auml;ten oder besser gesagt die Machenschaften der Autorit&auml;ten hinterfragt verunglimpfen und niedermachen.<br>\nGanz klassisch bei den Pseudolinken: Links blinken, aber nach rechts abfahren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nE<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>zun&auml;chst zu meinem Hintergrund. Auch ich bin ein Kind der 70er Jahre und habe ebenfalls das Buch &ldquo;Der Untertan&rdquo; von Heinrich Mann in der Schule konsumieren d&uuml;rfen.<br>\nIn meinem Geschichte-Leistungskurs wurde ausf&uuml;hrlich dar&uuml;ber gesprochen, wie das Dritte Reich entstehen konnte und mit welchen wirtschaftlichen Ma&szlig;nahmen der 2. Weltkrieg seitens des Dritten Reiches vorbereitet wurde. Weiterhin bin ich Vater von zwei kleinen Kindern, 4 Jahre und 15 Monate.<\/p><p>Nun zu meiner Kritik:<br>\nIn ihrem Artikel kritisieren Sie f&uuml;r mein Daf&uuml;rhalten in zumeist polemischer Weise den &ldquo;Claquer der Mehrheitsmeinung&rdquo; und &ldquo;Staatsphilosophen&rdquo; Richard David Precht.<br>\nEinen ernsthaften Hintergrund f&uuml;r Ihren Debattenbeitrag Ihrerseits kann ich beim besten Willen nicht erkennen.<br>\nBereits die Ouvert&uuml;re ist von Ihnen misslungen. Precht sagt im zitierten Interview &ldquo;halbwegs zu funktionieren&rdquo;.<br>\nRichtig ist, dass er im M&auml;rz 2020 in dem verlinkten Interview das Corona-Virus relativ harmlos eingesch&auml;tzt hat und f&uuml;r sich nicht als bedrohlich empfunden hat. Das war allerdings am 10.03.2020.<br>\nDamals war der Kenntnisstand &uuml;ber das Corona-Virus jenseits der Naturwissenschaften noch recht vage. Oder verf&uuml;gten Sie bereits &uuml;ber detaillierte wissenschaftliche Kenntnisse &uuml;ber das Corona-Virus und der Mortalit&auml;t in den jeweiligen Alterskohorten?<br>\nEr sagte aber im gleichen Interview: &ldquo;Die Politik muss vom schw&auml;chsten Glied ausgehen&rdquo;. Diese Haltung ist grunds&auml;tzlich nicht zu kritisieren. Au&szlig;er Sie<br>\nsind der Meinung, dass das Leben der &Auml;lteren weniger wert ist. Dann verlassen Sie den Boden des Grundgesetzes.<br>\nOb wir den zweiten Lockdown bezahlen k&ouml;nnen bzw. welche politischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen er haben wird, wird sich noch herausstellen. Jeder Mensch darf sich im &Uuml;brigen auch mal irren. Keiner hat das Recht auf die absolute Weisheit.<br>\nAuf einen anderen Aspekt im Interview mit dem Handelsblatt weisen Sie jedoch nicht hin.<br>\nDie &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Entt&auml;uschung der ganzen Seuche&rdquo; ist in Prechts Augen die Slow-Motion Politik der Gr&uuml;nen. Anstatt &ldquo;jetzt ganz konkret f&uuml;r einen gro&szlig;en<br>\nUmbau zu mehr Nachhaltigkeit einzustehen&rdquo;, k&auml;men von Seiten der Oppositionspartei lediglich seichte Vorschl&auml;ge. Im Interview weist er ein weiteres Mal darauf hin, wie wichtig eine Politik der Nachhaltigkeit w&auml;re, da die mit dem Klimawandel einhergehenden Katastrophen Corona bei weitem &uuml;bertreffen werden, wenn wir unsere Wirtschaftsweise nicht augenblicklich radikal &uuml;berdenken und in andere Bahnen lenken.<\/p><p>Das passt allerdings nicht zu Ihrer Rhetorik des sozialreaktion&auml;ren schwarz-gr&uuml;nen Staatsphilosophen. Richtig ist, dass er bei der Bundestagswahl 1983 die Gr&uuml;nen gew&auml;hlt hat. Das hat er in mehreren Interviews best&auml;tigt. Ob er das heute noch tut, darf bezweifelt werden. <\/p><p>Dass Herr Precht ein Staatsphilosoph ist, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Vor wenigen Monaten (19.08.2020) hat er bei einem Interview Frau Maischberger ordentlich abgewatscht. Hier der Link: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=la5qvwE_k6k<\/p><p>Weiterhin passt ihnen nicht seine Meinung zum Grundeinkommen. Sie vertreten die Meinung von Prof. Christoph Butterwegge. Das d&uuml;rfen Sie nat&uuml;rlich.<br>\nSchlie&szlig;lich herrscht Meinungsfreiheit.  Allerdings kann ich bei Herrn Precht kein Sozialdarwinismus erkennen. In einer westlichen Gesellschaft, in der Sie und ich leben, m&uuml;ssen Sie als Eltern den hohen Anforderungen, die heutzutage an die Kindererziehung gestellt werden, erstmal gerecht werden.   <\/p><p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnen Sie die Kinderzahl nicht staatlich begrenzen. Auch dann verlassen den Boden des Grundgesetzes, aber Sie k&ouml;nnen als Staat<br>\nselbstverst&auml;ndlich mit Ma&szlig;nahmen Lenkungswirkung entfalten. <\/p><p>Zum guten Schluss:<br>\nSie d&uuml;rfen gerne mal versuchen nachts &uuml;ber eine rote Ampel fahren. Ein Bekannter von mir hat Ihre Aufforderung schon vor &uuml;ber 25 Jahren umgesetzt.<br>\nEr stand gegen 3.30 Uhr morgens vor einer roten Ampel im l&auml;ndlichen Raum und es war weit und breit kein Auto zu sehen. Nur im R&uuml;ckspiegel blitzten weit entfernt zwei kleine Lichter. Er fuhr los. Die zwei kleinen Lichter geh&ouml;rten zu einem Streifenwagen. Ende der Fahrt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Frank Schlotmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als Kantianer muss man sich anscheinend in Regularien f&uuml;gen, die Gesellschaft bzw. Staat dienlich sind. Der Nietzscheaner w&uuml;rde ersteren fragen, ob man an die gr&uuml;ne Ampel besonders langsam heranf&auml;hrt, da sie ja auf rot springen k&ouml;nnte; oder ob man besser ein bisschen aufs Gas tritt; oder ob man beim Sprung auf gelb eine Vollbremsung hinlegen sollte &ndash; und einen Auffahrunfall provoziert. Lassen wir R.D. Precht mit &ldquo;seinen sch&ouml;nen Haaren&rdquo; doch einfach an der roten Ampel stehen, bis der Staat nach z&auml;hem Abwarten was die Meinungsumfragen sagen, einseitig beraten von ausgew&auml;hlten Wissenschaftlern, in Abw&auml;gung mit einschl&auml;gigen Lobbyisten, und im Sinne neoliberaler Vertr&auml;umtheiten (und zudem gerne am Parlament vorbei) beschlie&szlig;t die Farbe zu wechseln.<\/p><p>Macht mich das zum Querdenker? Nein! Es nervt mich die strikte Schwarz-Wei&szlig;-Kategorisierung, die hier auch Herr Precht abverlangt, und damit jedes Hinterfragen zu unterbinden versucht. Und zu Hinterfragen gibt es in diesem Land sehr sehr viel!<\/p><p>Es gr&uuml;&szlig;t<\/p><p>Christof Adler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>ich teile die sachliche Kritik an den &Auml;u&szlig;erungen von Hrn. Precht zu Corona.<br>\nWas ich nicht gut finde, ist die doch sehr sp&uuml;rbare pers&ouml;nliche Aversion gegen&uuml;ber der Person von Hrn. Precht.<br>\nEs spielt keine Rolle ober er fesch ist, eine Popstar-Fassade oder die Haare sch&ouml;n hat.<br>\nMag das auch ganz flott r&uuml;berkommen, aber es entwertet die sachlichen Argumente.<\/p><p>Mfg<br>\nJohann Kaltenegger, Ingolstadt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich fall&acute; vom Glauben ab. Gerade gestern habe ich mich gefragt (wieso mir das einfiel, wei&szlig; ich nicht), ob sich besagter Philosoph auch unreflektiert positiv zur Impfung &auml;u&szlig;ern w&uuml;rde. Wenn ja, w&uuml;rde ich, wie gesagt, vom Glauben oder sonst was abfallen. Nun heute der Hinweis auf seine &Auml;u&szlig;erung. Ich bin jetzt dabei, seine B&uuml;cher einzupacken, um sie zwecks Entsorgung an die Verlage zu schicken. Ich mu&szlig; das tun, sonst platze ich oder bekomme einen Herzkoller. Ist das alles entt&auml;uschend. Mu&szlig; man sich so &auml;u&szlig;ern, wenn man ein TV-Mann ist? Mir wird echt Bange vor der Zukunft. Danke auch f&uuml;r diesen Hinweis. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nRenate Stuhr<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gr&uuml;&szlig;&rsquo; Gott Herr Berger,<\/p><p>Ihr Artikel zu Precht pa&szlig;t wie Faust auf&rsquo;s Auge &ndash; oder vice versa &ndash; zu dem Beitrag eines gewissen Roberto Simanowski, der sich in dem von mir recht gerne verfolgten Sendeformat Essay und Diskurs des DLF, Sonntags 9:30h, herbeil&auml;&szlig;t, gewisserma&szlig;en den philosophischen &Uuml;berbau des derzeitigen medialen Maintreams zu liefern und dabei kr&auml;ftig in das Horn der Anh&auml;nger einer technokratischen, KI-ferngesteuerten, alternativlosen kognitiv-logischen Zukunftsvernunft zu tuten:<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-zukunft-des-menschen-das-versprechen-der-kuenstlichen.1184.de.html?dram:article_id=488967\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/die-zukunft-des-menschen-das-versprechen-der-kuenstlichen.1184.de.html?dram:article_id=488967<\/a><\/p><p>Wenn ich Ihnen damit ein wenig Recherchearbeit erspart habe, sollte es mich freuen.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r Ihre M&uuml;hen und Arbeit<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>hth<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Pin-Up-Philosoph der deutschen Talkshow-Prominenz&rdquo; treffender kann man diesen Herrn nicht beschreiben.<br>\nWenn der Slotterdyk der Oberphilosoph der Neoliberalen war, so so ist dieser Herr der Ideologieonkel f&uuml;r die pseudoliberalen Gr&uuml;nlichen .<br>\nHerr Precht stie&szlig; mir auf als er anfing das Laborfleisch zu propagieren (ohne Tiere, ohne Tierleid, ohne Massenhaltung &hellip;.) aber er verga&szlig; ganz und gar zu erw&auml;hnen, da&szlig; dieses Laborfleisch auf embryonalen K&auml;lberserum gez&uuml;chtet wird (und woher das wohl stammt ?).<br>\n&nbsp;<br>\nSolidarisch<br>\n&nbsp;<br>\nArmin Christ<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NachDenkSeiten,<\/p><p>in seinem Artikel &ldquo;Der Staatsphilosoph vor der roten Ampel&rdquo; fragt Jens Berger: &ldquo;Hat das ehemalige Land der Dichter und Denker nicht Besseres zu bieten?&rdquo;<\/p><p>Doch, hat es: Eugen Drewermann, eine gute Stunde auf Youtube, unter anderem zu Corona: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qkalMUBjezo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=qkalMUBjezo<\/a><\/p><p>Wer von Drewermann und Precht die sch&ouml;neren Haare hat, sei dahingestellt&hellip;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Alexander Roentgen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68101\">Der Staatsphilosoph vor der roten Ampel<\/a> besch&auml;ftigte auch viele unserer Leser. Offenbar polarisiert die Person Richard David Precht ungemein. Neben zahlreichen zustimmenden Zuschriften gibt es jedoch auch Kritik. Zusammengestellt von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-68257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=68257"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":68267,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/68257\/revisions\/68267"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=68257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=68257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=68257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}