{"id":68302,"date":"2020-12-25T10:55:13","date_gmt":"2020-12-25T09:55:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68302"},"modified":"2020-12-25T18:01:44","modified_gmt":"2020-12-25T17:01:44","slug":"die-inhaltsuebersicht-nr-2-der-angekuendigten-serie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68302","title":{"rendered":"Die Inhalts\u00fcbersicht \u2013 Nr. 2 der angek\u00fcndigten Serie"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68286\">In Merkels Wahlkampfstrategie spielt Corona eine zentrale Rolle &hellip; in Kombination mit dem neu gewonnenen &bdquo;linken&ldquo; Image<\/a>&ldquo; war eine Serie von Ausz&uuml;gen aus &bdquo;Die Revolution ist f&auml;llig. Aber sie ist verboten&ldquo; angek&uuml;ndigt worden. Hier ist die Nr. 2 der Serie, die <strong>Inhalts&uuml;bersicht<\/strong> und einige Erl&auml;uterungen dazu.<br>\n<!--more--><br>\nDie unten folgende Inhalts&uuml;bersicht zeigt, dass das Buch einfach und damit auch klar gegliedert ist. Nach Teil I., nach der Einf&uuml;hrung, folgt der Teil II. mit 19 Kapiteln, in denen f&uuml;r ebenso viele Sach- und Fachbereiche beschrieben und belegt wird, dass wir es hierzulande mit <strong>vielerlei R&uuml;ckschritten<\/strong> zu tun haben und dass man deshalb von einem <strong>Zeitalter der Restauration<\/strong> sprechen kann. Dieser Einsch&auml;tzung widerspricht der von manchen Kreisen verbreitete Eindruck, die Kanzlerschaft Merkels sei insgesamt eine Periode des Fortschritts. Wenn man genau hinschaut, kann davon keine Rede sein.<\/p><p>Es wird gezeigt und mit Daten belegt, dass die Verteilung der Einkommen und Verm&ouml;gen nicht gerechter wurde, sondern ungerechter, schlimmer, schlimm. Inzwischen erleben wir ja, dass infolge oder als Begleiterscheinung von Corona und Corona-Politik die Ungleichheit der Verteilung noch schlimmer geworden ist. Die Besitzer von Amazon, Google, Microsoft usw. erzielten und erzielen enorme Einkommens- und Verm&ouml;genszuw&auml;chse. Auch die Eigent&uuml;mer zum Beispiel von der BMW darben nicht in der Krise, im Gegenteil: Die Dividenden flie&szlig;en, w&auml;hrend auf der anderen Seite Menschen in prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen oder in beengten Wohnungen unter der Krise und der Krisenbew&auml;ltigungspolitik leiden. Siehe dazu auch die NachDenkSeiten-Dokumentation &bdquo;Die im Dunkeln sieht man nicht&ldquo;.<\/p><p>In einem Zwischenruf wird ein f&uuml;r das ganze Buch bedeutsames Ph&auml;nomen beschrieben: die Z&auml;sur von 1980 &ndash; genauer gesagt eines Zeitraums zwischen 1973 und dem Beginn der Neunzigerjahre.<\/p><p>In den Kapiteln II. 2. &ndash; 5. wird f&uuml;r verschiedene Bereiche beschrieben, wie und warum die Macht von oben ausgeht: vom Gro&szlig;en Geld, von den internationalen Finanzkonzernen, die die wichtigsten deutschen Unternehmen beherrschen und wichtige politische, gesellschaftspolitische und soziale Entscheidungen mitbestimmen. Oligopole und Monopole bestimmen entgegen den Regeln der Marktwirtschaft h&auml;ufig das Marktgeschehen.<\/p><p>Ich rechne in diesem Teil II. mit der neoliberalen Ideologie ab. Es wird gezeigt, welche gro&szlig;e und &ouml;konomisch sinnlose Rolle die Spekulation spielt &ndash; auf den Aktienm&auml;rkten und bei Immobilien.<\/p><p>In zwei Kapiteln geht es um die wichtige Frage von Krieg und Frieden. Leider ist heute &ndash; anders, als der fr&uuml;here Bundespr&auml;sident Heinemann meinte und forderte &ndash; der Krieg der Ernstfall und nicht der Frieden. Als ernstes Problem beschreibe ich die Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland in weiten Teilen ein Vasall der USA geworden ist. Das zeigt sich auch darin, dass Einflussagenten t&auml;tig sind. In den Parteien, in den Medien. <\/p><p>Leider sind aus meiner Sicht die Parteien am Ende. Sie werden ihrer wichtigsten Aufgabe, n&auml;mlich programmatisch-inhaltlich am Geschehen mitzuwirken und die Politik aus eigener Kraft zu pr&auml;gen, nicht mehr ausreichend gerecht. Das gilt auch f&uuml;r die Medien. Leider. Wenn das nicht so w&auml;re, m&uuml;sste es die NachDenkSeiten nicht geben.<\/p><p>Zum Einblick in die noch nicht erw&auml;hnten Kapitel des Teils II &uuml;berfliegen Sie bitte einfach die folgende Gesamt&uuml;bersicht &uuml;ber den Inhalt. Danach folgen noch ein paar weitere Erl&auml;uterungen:<\/p><p><strong>Inhalt<\/strong><\/p><table>\n<tr>\n<td><strong>I.<\/strong><\/td>\n<td><strong>Einf&uuml;hrung<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align:right\">7<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>II.<\/strong><\/td>\n<td><strong>Das Zeitalter der Restauration.<br>Wo man hinschaut &ndash; R&uuml;ckschritt<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align:right\">13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td colspan=\"2\">\n<table>\n<tr>\n<td>1.<\/td>\n<td>Der &raquo;H&ouml;henflug der Ungleichheit&laquo;<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">17<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Zwischenruf: Die Z&auml;sur von 1980<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">25<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>2.<\/td>\n<td>Die Staatsgewalt geht vom Gro&szlig;en Geld aus<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">30<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>3.<\/td>\n<td>Die gro&szlig;en Finanzkonzerne beherrschen die wichtigsten Wirtschaftsunternehmen<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">38<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>4.<\/td>\n<td>Die gro&szlig;en Finanzkonzerne bestimmen wichtige politische Entscheidungen<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">42<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>5.<\/td>\n<td>Monopole und Oligopole<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">48<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>6.<\/td>\n<td>Drohungen, Kriminalit&auml;t, delegiert und ausgelagert<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">51<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Zwischenruf: Abrechnung mit der Ideologie des Neoliberalismus<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">54<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>7.<\/td>\n<td>Spekulationen geh&ouml;ren ins Casino<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">59<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>8.<\/td>\n<td>Kriege sind der Ernstfall. Ein wirklicher R&uuml;ckfall<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">64<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9.<\/td>\n<td>Vasall der USA <\/td>\n<td style=\"text-align:right\">76<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10.<\/td>\n<td>Die Verunsicherung der Jugend<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">85<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11.<\/td>\n<td>Die Parteien sind am Ende, sie werden ihrer wichtigsten Aufgabe nicht gerecht<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">88<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>12.<\/td>\n<td>Unterwanderung und Einflussagenten<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">101<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>13.<\/td>\n<td>Korruption bewegt die Welt<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">107<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>14.<\/td>\n<td>Mieser Umgang der Politik mit den Menschen.<br>Die neue Corona-Erfahrung<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">112<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>15.<\/td>\n<td>Wir haben eure Wohnungen verkloppt<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">115<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>16.<\/td>\n<td>Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar &ndash; und millionenfach verletzt<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">117<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>17.<\/td>\n<td>Wandel der Natur und Umwelt<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">120<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>18.<\/td>\n<td>Die EU ist kaputt<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">121<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Zwischenruf: Uns gehts doch gut<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">128<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>19.<\/td>\n<td>Werden unsere Medien ihrer Aufgabe gerecht?<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">131<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr><tr>\n<td><strong>III.<\/strong><\/td>\n<td><strong>Der Kampf der Etablierten gegen die aufkeimende Kritik<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align:right\">138<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>IV.<\/strong><\/td>\n<td><strong>Machen wir uns auf einen langen Weg zu einer Neuen Gesellschaft<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align:right\">149<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Wie soll es weitergehen? Nur ein St&uuml;ck Hoffnung<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">180<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td>Anmerkungen<\/td>\n<td style=\"text-align:right\">183<\/td>\n<\/tr>\n<\/table><p><strong>Fortsetzung der Erl&auml;uterungen zur Inhalts&uuml;bersicht:<\/strong><\/p><p>Im Teil III. wird der Kampf der etablierten Kr&auml;fte in Politik und Medien gegen die aufkeimende Kritik im Internet skizziert. Das ist eine erste Skizze mit wichtigen Hinweisen. Wir erleben heute, wie diese organisierte und auch mit &ouml;ffentlichem Geld gef&ouml;rderte Agitation gegen die kritischen Medien im Netz organisiert und ausgebaut wird &ndash; mithilfe von gesondert geschaffenen Organisationen und NGOs, mithilfe von Correctiv zum Beispiel und mithilfe von Stiftungen und mithilfe der Mobilisierung einzelner Personen.<\/p><p>Im Teil IV. wird der Versuch unternommen zu skizzieren, wie man sich eine positive Ver&auml;nderung vorstellen k&ouml;nnte. Es werden statt der ausgefallenen Revolution programmatische Ver&auml;nderungen vorgeschlagen, die, w&uuml;rden sie umgesetzt, durchaus revolution&auml;ren Charakter h&auml;tten.<\/p><p><em>Auszug aus Albrecht M&uuml;ller: Die Revolution ist f&auml;llig. Aber sie ist verboten. Westend Verlag. September 2020. 192 Seiten. 16 &euro;. Buchhandel oder <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/buecher-mehr\/die-revolution-ist-faellig.html\">hier<\/a>.<\/em> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Artikel &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68286\">In Merkels Wahlkampfstrategie spielt Corona eine zentrale Rolle &hellip; in Kombination mit dem neu gewonnenen &bdquo;linken&ldquo; Image<\/a>&ldquo; war eine Serie von Ausz&uuml;gen aus &bdquo;Die Revolution ist f&auml;llig. Aber sie ist verboten&ldquo; angek&uuml;ndigt worden. 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