{"id":68313,"date":"2020-12-23T10:00:57","date_gmt":"2020-12-23T09:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68313"},"modified":"2020-12-23T10:09:12","modified_gmt":"2020-12-23T09:09:12","slug":"nadelstichiger-staatsterror-oder-schriller-die-glocken-nie-klangen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=68313","title":{"rendered":"Nadelstichiger Staatsterror oder Schriller die Glocken nie klangen"},"content":{"rendered":"<p>Der philippinische Pr&auml;sident Rodrigo R. Duterte lehnt eine Waffenruhe mit den kommunistischen Rebellen der Neuen Volksarmee (NPA) &uuml;ber Weihnachten und Neujahr sowie Friedensverhandlungen kategorisch ab, w&auml;hrend die Menschenrechtslage in dem s&uuml;dostasiatischen Inselstaat immer desolater wird. Ein kurzer Jahresr&uuml;ckblick von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Annus horribilis<\/em> ist eine nachgerade vornehme Beschreibung dessen, was der Republik der Philippinen seit ihrer Staatsgr&uuml;ndung im Sommer 1946 just in diesem Jahre widerfuhr.<\/p><p>Anfang Januar der Ausbruch des Vulkans Taal (etwa 50 Kilometer s&uuml;dlich der Metropole Manila gelegen) mit ann&auml;hernd 1.500 Toten und schweren Verw&uuml;stungen. Dann ab M&auml;rz der weltweit h&auml;rteste und l&auml;ngste Lockdown, nachdem der Pr&auml;sident des Landes, Rodrigo R. Duterte, die Covid-19-Pandemie als &bdquo;normale, harmlose Grippe&ldquo; abgetan hatte. An die Nationalpolizei (PNP) erging ausdr&uuml;cklich die pr&auml;sidiale Order, notfalls auf alle zu schie&szlig;en, die es wagten, sich den Lockdown-Bestimmungen zu widersetzen. Derweil herrschte ein h&ouml;chst widerspr&uuml;chliches, mitunter chaotisches Krisenmanagement, das &uuml;berdies von Skandalen im Gesundheitswesen sowie im zust&auml;ndigen Ministerium flankiert ward und in den sozialen Medien landesweit Unmut, Frust und Wut sch&uuml;rte. Derweil reklamierten einige hochrangige Politiker, darunter ein Senator, der neue PNP-Chef Debold Sinas sowie Salvador Panelo und Harry Roque, Dutertes fr&uuml;herer und aktueller Pressesprecher, jeweils ungeniert f&uuml;r sich das Recht, &ouml;ffentlich in Karaoke-Bars aufzutreten &ndash; wohlverstanden: ohne Maske und ohne verordnetes <em>social distancing<\/em> zu wahren.<\/p><p>Je mehr Tote die Covid-19-Pandemie forderte (am 21. Dezember betrug deren Zahl offiziell knapp 9.000 Opfer) und je undurchsichtiger das Krisenmanagement wurde, umso emsiger baute Duterte mitsamt den Gener&auml;len in seinem Kabinett und au&szlig;erhalb desselben eine Bedrohungskulisse auf, um vom Jammertal realer Probleme abzulenken und sich fortan dem Kampf gegen einen aufgebauten Popanz zu widmen &ndash; dem &bdquo;Terrorismus&ldquo; in Gestalt des &bdquo;Kommunismus&ldquo; (siehe dazu ausf&uuml;hrlich meinen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=66799\">Beitrag am 12. November<\/a>).<\/p><p><strong>Kommunistenhatz im Ungeiste des McCarthyismus (*)<\/strong><\/p><p>Auf einmal gerieten selbst angesehene Pers&ouml;nlichkeiten des &ouml;ffentlichen Lebens und beliebte Stars aus dem Showbusiness ins Visier tumber Kommissk&ouml;ppe, die sich br&uuml;steten, eben solche Personen als &bdquo;Kommunisten&ldquo; beziehungsweise als &bdquo;Anh&auml;nger&ldquo; und\/oder &bdquo;Sympathisanten der CPP (Kommunistischen Partei der Philippinen)&ldquo; ausgemacht zu haben. Als sei das nicht &ndash; erst recht angesichts verheerender Taifune, die das Land im November peitschten und die Not im Lande vertieften &ndash; schon grotesk genug, beraumte Panfilo Lacson als Vorsitzender des Senatsausschusses f&uuml;r Verteidigungsangelegenheiten und Hauptautor des zutiefst vagen und kontroversen Anti-Terror(ismus)-Gesetzes 2020, das im Sommer von Duterte unterzeichnet worden war, eine einmonatige Senatsanh&ouml;rung an.<\/p><p>Im Fokus standen dabei Untersuchungen &uuml;ber die Praxis des sogenannten <em>Red-tagging<\/em>, dem Brandmarken und Stigmatisieren von Personen als &bdquo;Rote&ldquo; beziehungswiese &bdquo;Kommunisten&ldquo;. Die entsprechenden Senatsanh&ouml;rungen von Anfang November bis Anfang Dezember gerieten mehr und mehr zu einem kostspieligen Spektakel, das hochrangigen PNP-Offizieren und Topgener&auml;len der Streitkr&auml;fte (AFP) eine willkommene Plattform bot, sich selbst und die Agenda staatlicher Counterinsurgengy (Aufstandsbek&auml;mpfung) im Rahmen der mittlerweile seit zwei Jahren existierenden Nationalen Task Force zur Beendigung lokaler kommunistischer bewaffneter Konflikte (NTF-ELCAC) zu pr&auml;sentieren. Im n&auml;chsten Jahr verf&uuml;gt diese Task Force gar &uuml;ber ein Budget in H&ouml;he von 19,13 Milliarden Peso (umgerechnet 396,7 Millionen US-Dollar) &ndash; eine Erh&ouml;hung um das Elffache im Vergleich zu den Zuwendungen im laufenden Jahr! Dass dem <em>Red-tagging<\/em> nachweislich zig Personen zum Opfer fielen und die so Stigmatisierten akut gef&auml;hrdet sind und um ihr Leben bangen m&uuml;ssen, wollte Lacson letztlich nicht akzeptieren. Er bestritt solche Gefahren rundum.<\/p><p>Kein Wunder: Dieser Mann, den seine Freunde kurz &bdquo;Ping&ldquo; nennen und als knallharten Law-and-Order-Mann sch&auml;tzen, ist ein Relikt der Marcos-Diktatur (1972&ndash;86). Lacson diente dem Despoten anf&auml;nglich als Offizier mit dem Schwerpunkt nachrichtendienstliche Aufkl&auml;rung und Sicherheit im seinerzeit gef&uuml;rchteten <em>Metropolitan Command<\/em> in der Hauptstadtregion Manila. Zig kritische Studenten, die damals auf die Barrikaden gingen, wurden auf Anweisung eben dieses Offiziers festgenommen und weggesperrt. Von 1999 bis 2001 war Lacson Generaldirektor der PNP, bevor er als Senator Karriere machte.<\/p><p>Zuvor, am 22. September, hatte Facebook zwei regierungsnahe Netzwerke gesperrt &ndash; bestehend aus einer Vielzahl von Seiten, Gruppen und gef&auml;lschter Benutzerkonten &ndash; die in Verbindung mit Akteuren der PNP und AFP gestanden haben sollen. Eines der Netzwerke hatte seinen Sitz in der VR China, das andere in den Philippinen. Die abgesetzten Posts waren in Filipino sowie in englischer Sprache verfasst und verbreiteten Informationen &uuml;ber lokale Nachrichten und Ereignisse, einschlie&szlig;lich Innenpolitik, milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten gegen den &bdquo;Terrorismus&ldquo;, das Anti-Terrorismus-Gesetz, Kritik am Kommunismus, Proteste von Jugendlichen, Studenten und Oppositionellen sowie der CPP und ihrer Guerillaorganisation, der Neuen Volksarmee (NPA). In einer Erkl&auml;rung von Facebook hie&szlig; es, der Grund f&uuml;r die Entfernung sei nicht der ver&ouml;ffentlichte Inhalt, sondern das koordinierte und nicht authentische Verhalten der Konten gegen&uuml;ber dem philippinischen Zielpublikum gewesen. Als Reaktion auf die Entfernung der Netzwerke drohte Pr&auml;sident Duterte mit der Sperrung der US-amerikanischen Social-Media-Plattform in den Philippinen. <\/p><p><strong>&bdquo;Ich schei&szlig;e auf Menschenrechte&ldquo; (Duterte)<\/strong><\/p><p>Eine Woche vor dem Internationalen Tag der Menschenrechte (10.12.) wohnte der Pr&auml;sident in der nur wenige Kilometer s&uuml;dlich von Manila gelegenen Stadt Cavite einer &ouml;ffentlichkeitswirksamen Verbrennung von Drogen bei und verk&uuml;ndete bei der Gelegenheit, er &bdquo;schei&szlig;e auf Menschenrechte&ldquo;. Gleichzeitig wies er &bdquo;seine&ldquo; Sicherheitskr&auml;fte an, als Erste von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wollten sie selbst vermeiden, von &bdquo;Drogendealern, Kriminellen und Terroristen&ldquo; erschossen zu werden.<\/p><p>Am 7. Dezember erkl&auml;rte Duterte, nachdem das Milit&auml;r einen Waffenstillstand zwischen den AFP und der NPA zwischen Weihnachten und Neujahr ablehnte, dass es in den verbleibenden 18 Monaten seiner Amtszeit &bdquo;keinen Waffenstillstand mehr gibt (&hellip;) und keine Friedensgespr&auml;che&ldquo;. &bdquo;Dieser Versuch, die CPP, NPA und das Untergrundb&uuml;ndnis der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) zu vernichten&ldquo;, kritisierte die Generalsekret&auml;rin der philippinischen Menschenrechtsorganisation <em>Karapatan<\/em>, Cristina Palabay, &bdquo;ohne die seit langem bestehenden Probleme der Armut, Gesetzlosigkeit und krassen Ungleichheit im Lande ernsthaft anzugehen, wird keinen gerechten und dauerhaften Frieden geben. Stattdessen werden nur die Flammen des bewaffneten Konflikts weiter angefacht&ldquo;.<\/p><p>Am Menschenrechtstag selbst demonstrierte das Regime einmal mehr, dass es tats&auml;chlich auf die Menschenrechte &bdquo;schei&szlig;t&ldquo;. Im Laufe des 10. Dezember wurde die Redakteurin Lady Ann Salem von <em>Manila Today<\/em> verhaftet, die Teil des landesweiten alternativen Mediennetzwerks ist. Im Zuge weiterer Razzien wurden am selben Tag au&szlig;erdem die Gewerkschaftsorganisatoren und -aktivisten Rodrigo Esperago, Denisse Velasco, Mark Ryan Cruz, Romina Astudillo, Jaymie Gregorio und Joel Demate aufgegriffen. Wie stets in solchen F&auml;llen, in denen es um die Festnahme regimekritischer Personen geht, wurde den sieben Festgenommenen illegaler Besitz von Schusswaffen und Sprengstoff vorgeworfen.<\/p><p>Ein g&auml;ngiger Vorwurf seitens der PNP, die solche &bdquo;Beweise&ldquo; im Zuge von Razzien stets mit brutaler Regelm&auml;&szlig;igkeit selbst fabriziert. Amnesty International und Verwandte der Festgenommenen wiesen in ersten Erkl&auml;rungen und Stellungnahmen darauf hin, dass Salem und Esparago, die zusammen verhaftet wurden, gezwungen waren, sich f&uuml;r eine Stunde abzuwenden, so dass sie nicht zusehen konnten, wie die Polizei ihre Wohnungen durchsuchte. Verwandte von Velasco berichteten den Medien, dass dieser sich w&auml;hrend des gesamten Polizeieinsatzes mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen musste.<\/p><p>Am 13. Dezember wurden zwei Stammesf&uuml;hrer indigener V&ouml;lker in den S&uuml;dphilippinen, Datu Winefredo Sumael (75) und Datu Raffy Alim (28), auf dem Weg zu einem Treffen des &Auml;ltestenrats in der Provinz Bukidnon von zwei Bewaffneten &uuml;berfallen und get&ouml;tet. Am 15. Dezember wurde die Gesundheitsbeauftragte von Guihulngan City auf der zentralphilippinischen Insel Negros, die dort die st&auml;dtische Task Force gegen COVID-19 leitete, Dr. Mary Rose Sancelan, zusammen mit ihrem Ehemann Edwin auf dem Heimweg nach der Arbeit erschossen. Am 17. Dezember wurde Baby Maria Concepcion Landero-Ole aus Danao City (auf Cebu, ebenfalls in den Zentralphilippinen) w&auml;hrend einer Fahrt mit ihrem Pick-up erschlagen &ndash; die mittlerweile 54. ermordete Anw&auml;ltin w&auml;hrend der viereinhalbj&auml;hrigen Amtszeit Dutertes.<\/p><p>Tage und Wochen zuvor hatten Dutertes Schergen kaltbl&uuml;tig ehemalige Friedensberater der NDFP ermordet, die eigentlich gem&auml;&szlig; bereits vor Jahren gemeinsam mit der Regierung in Manila ausgehandelter Sicherheits- und Immunit&auml;tsgarantien h&auml;tten gesch&uuml;tzt werden sollen. Zu den Opfern z&auml;hlten Julius Giron, Randy Malayao, Randall Echanis sowie Agaton Topacio und seine Frau Eugenia Magpantay &ndash; nahezu allesamt Personen im Alter von 70 Jahren, die &uuml;berdies schwer erkrankt waren. Die tremoloartig vorgetragene Erkl&auml;rung der PNP lautete, die Betroffenen seien in illegalem Besitz von Sprengstoff und Waffen gewesen und h&auml;tten sich ihrer Festnahme trotz g&uuml;ltiger Hausdurchsuchungsbefehle gewaltsam widersetzt.<\/p><p>Keiner dieser &bdquo;F&auml;lle&ldquo; wurde aufgekl&auml;rt; sie sind Teil dessen, was in den Philippinen euphemistisch als &bdquo;Kultur der Straffreiheit&ldquo; charakterisiert wird.<\/p><p><strong>Fried- und freudlose Weihnachtszeit<\/strong><\/p><p>&bdquo;Die Adventszeit steht vor der T&uuml;r, doch es herrscht Unfrieden&ldquo;, stellte die <em>Philippinische &Ouml;kumenische Friedensplattform<\/em> (PEPP) am 15. Dezember verbittert fest und zeigte sich zutiefst besorgt &bdquo;&uuml;ber die sich verschlechternden Aussichten f&uuml;r den Frieden in unserem Land&ldquo;. Die PEPP, die sich f&uuml;r Frieden und erst recht f&uuml;r die Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen der Regierung und der NDFP einsetzt, wird gemeinsam von dem emeritierten Bischof Antonio J. Ledesma der Erzdi&ouml;zese Cagayan de Oro (im Norden der S&uuml;dinsel Mindanao) und Rex B. Reyes Jr. vom &Ouml;kumenischen Bischofsforum und ehemaligem Generalsekret&auml;r des Nationalen Kirchenrates der Philippinen gef&uuml;hrt.<\/p><p>In den vergangenen Jahren war es stets Usus, &uuml;ber Weihnachten und Neujahr eine gemeinsam zwischen der Regierung und der NDFP ausgehandelte Waffenruhe zu vereinbaren. Diesmal hat Duterte dem kategorisch eine Absage erteilt. Dann geschah ausgerechnet am vierten Adventssonntag ein Verbrechen, das die Gem&uuml;ter auch &uuml;ber die Feiertage landesweit in Wut, Entsetzen und Trauer versetzen wird. Am 20. Dezember erschoss am helllichten Tage ein Polizist eine Frau und ihren Sohn in einer Weise, die Bilder einer kaltbl&uuml;tigen Exekution wachrufen.<\/p><p>Das unter anderen von der auflagenstarken Tageszeitung <em>Manila Bulletin<\/em> ins Netz gestellte, mittlerweile <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/manilabulletin\/videos\/1347476505602560\/\">virale Video<\/a> zeigt einen wegen L&auml;rmbel&auml;stigung ausgerasteten &bdquo;Ordnungsh&uuml;ter in Aktion&ldquo;, gegen den allein im vergangenen Jahr zweimal wegen Totschlags ermittelt wurde. Die erste Reaktion des amtierenden Generaldirektors der PNP, Debold Sinas, folgte linientreu der Partitur des Dutertismo: Die im Video gezeigten Personen, so Sinas, h&auml;tten sich respektlos gegen&uuml;ber einem Polizisten verhalten und es gelte, dar&uuml;ber nachzudenken, dass Personen, die solche Videos aufzeichnen, k&uuml;nftig strafrechtlich zu belangen seien!<\/p><p><strong>Interveniert der Internationale Strafgerichtshof?<\/strong><\/p><p>Die Chefankl&auml;gerin des Internationalen Strafgerichtshofes (ICC) in Den Haag, Fatou Bensouda, berichtete vor einer Woche, am 15. Dezember, sie habe in ihrer vorl&auml;ufigen Untersuchung &bdquo;hinreichende Anhaltspunkte&ldquo; daf&uuml;r gefunden, dass allein in Dutertes Krieg gegen illegale Drogen von 2016 bis 2019 Verbrechen gegen die Menschlichkeit (einschlie&szlig;lich Mord, Folter, psychische Sch&auml;den und andere unmenschliche Handlungen) begangen wurden. Ihr B&uuml;ro, so sagte sie weiter, rechne damit, in der ersten H&auml;lfte des Jahres 2021 eine Entscheidung zu treffen, um eine vollst&auml;ndige Untersuchung der Beschwerden zu er&ouml;ffnen, die gegen Duterte und andere hochrangige politische Verantwortliche eingegangen seien.<\/p><p>Dutertes Reaktion auf die Nachricht: Es w&uuml;rde ihm nichts ausmachen, ins Gef&auml;ngnis zu gehen, wenn der ICC ihn &ndash; wie behauptet &ndash; f&uuml;r schuldig befinden w&uuml;rde. &bdquo;Ich habe niemanden get&ouml;tet&ldquo;, insistiert Duterte und beschuldigt vehement seine politischen Gegner, dem ICC angeblich falsche Informationen geliefert zu haben.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>(*) Laut Wikipedia-Eintrag bezeichnet der McCarthyismus (auch als McCarthy-&Auml;ra bekannt) &bdquo;einen Zeitabschnitt der j&uuml;ngeren Geschichte der Vereinigten Staaten in der Anfangsphase des Kalten Krieges. Sie war durch einen lautstarken Antikommunismus und Verschw&ouml;rungstheorien gepr&auml;gt und ist auch als Second Red Scare (deutsch &bdquo;Zweite Rote Angst&ldquo;) bekannt. Obwohl der namensgebende Senator Joseph McCarthy nur von 1950 bis 1955 &ouml;ffentlich in Erscheinung trat, wird der gesamte Zeitraum der Verfolgung echter oder vermeintlicher Kommunisten und deren Sympathisanten, der so genannten Fellow travellers, von 1947 bis etwa 1956 heute als McCarthy-&Auml;ra bezeichnet&ldquo;.<\/em><\/p><p>Titelbild: CravenA\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/77e3f860fb6c4121af2d79dbf4154e90\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der philippinische Pr&auml;sident Rodrigo R. 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